4938 L___4949 Vs. usik, auas. n. jtabs MM Fleury, joroie inen Sltbtnfe, klopfen ben Eapfel bie jen. ft- M«- 4937 ird E^i« s°uh°»L« 2429 5 ■jh*& eitunß rur^ gestch. oang-), angehender :SZ, b zwar mit einer „er Dame (iw > *iÄSrf* rss; -ss WÄ ■ ,*"3* 2786 Diäcrcti«* 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10’ 3 ®JM0> *ÄW K-W gSÄ** nberten 3 W» «,(* IJL/ Str. 173. Erstes Blatt. Sonntag den 27. Juli 1881 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. - Echulstiaße 7. Erscheint Irlich mi. Abnahme des M°n1-aS. "Äl,IhrUch Amtlicher Hl-ei l. Gefunden: 1 Portemonnaie mik Inhalt, 1 fatf). Andachtsbüchelchen, 1 Stieselknöpfer, 1 schwarzer Regenschirm, 1 Kinderhäubchen, 1 Ofenplatte, 1 Geldbeutelchen mit Inhalt, 1 Thürdrücker, mehrere Schlüssel. Zugelaufen: 1 gelber Dachshund. Gießen, den 26. Juli 1884. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Freseniu s. Darmstadt, 25. Juli. fLandtagSwahl-1 Die definitive Zahlung ergab als Resultat, oe Greely'sche Mannschaft im October 1883 zurückgelassen batte mit der eingrschant'.n Nachricht, daß sie ein dauernde« Lager in der Nähe von Cap Sabine errichtet und nur noch Lebensmittel für 40 Tage habe. Eine Dampfbarkasse unter dem Oberingenieur Lowe ging sofort zur Aufsuchung deS Lagers aus und brachte die Meldung zurück, daß nur noch 7 Leute am Leben und daß Lieutenant Greley selbst, sowie zwei seiner Genossen bereits im Sterben seien. Capitän Schley und Dr. Emory machten sich sofort mit Lebend- und Heilmitteln, sowie Kleidungsstücken auf, um die erste Hülfe z i bringen. Unterwegs wurde Milchpunsch fertig gemacht. Eines heftigen Sturmes wegen erreichte die Dampfbarkasse nur mit genauer Roth daS Lager. Um zu den Schiffbrüchigen zu gelangen, mußte die Rettungsmannschaft sich einen Zugang durch die Zeltwand schneiden. Lieutenant Greely war nur noch im Stande, "sich auf den Händen und Knien emporzurtchten. Sein Pelzanzug und seine gestrickte Kapuze aus rothem Wollgarn ließ sein verfallenes Aussehen noch mehr hervortreten. Sein langes Haar, der wirre Bart, die eingefallenen Augen, die durch seine Brille mit verstärktem Glanze htndurchleuchteten und die gebrochenen Laute seiner schwachen Stimme, indem er vergebens semes überwältigenden Gefühles Herr zu werden versuchte, das Alles brachte Thränen in die Augen der Anwesenden. Ihm zur Seite lagen Corpora! Ellison m»t erfrorenen Füßen, unfähig, sein Haupt zu erheben, und Maurice Connell in einem Schlassock, dem Hungertode nahe, denen beide Greely Sterbeaebete oorlas. Die anderen vier waren gerade im Stande, sich aus dem Zelte hervorzuschlepven. Milchpunsch und Ammoniak stärkte sie; bald wurde Fleisch, brübc und warme Milch htnzugesügt. Alle waren für den Augenblick durch das Gefühl der Rettung neu belebt. Aber trotzdem ihr Flehen um Nahrung herzzerreißend war, wurde ihnen alles Substantielle vorerst verweigert. Der Freude folgte eine lange Niedergeschlagenheit und mehrere Tage hindurch waren sie in Lebensgefahr. Ihr Geist war geschwächt und die Sprache langsam und leise, doch starb nur Ellison. Die amerikanische Presse spricht im Anschluß an diesen traurigen Bericht allgemein die Hoffnung auS, daß keine Nordpolexpedition mehr ausgesandt werden möge. — sTh^änen.^ Die junge Gattin eines Professors machte jüngst bei einem kleinen ehelichen Zwist den Versuch, den geliebt-n Gemahl durch Tbränen zu rühren. Sie erreichte aber dabet nicht viel, denn er sagte kopfschüttelnd: „Ach, höre auf zu weinen. Tbränen sind zu nichts zu gebrauchen. Ich habe sie chemisch untersucht. Sie bestehen aus einer Idee von phosphorsaurem Kalk und etwas Sodachlorid; das Meiste aber ist unnützes Wasser. — sHausdi-ner auf dem Leipziger Schützenfest.^ Auf dem Festplatze, mitten im kühlen Walde, steht das Wiener Caf6. Auf dem Wege dahin sind Tafeln an den Bäumen angebracht, vor welchen man fo manchen österreichischen Schützen stehen und sich den Bauch halten sah vor Lachen. Der Inhalt dieser Tafeln ist nämlich buchstäblich folgender: Hausdiener mit den Farben Grün-Weiß — spricht französisch und Schwyzer Dütsch. Blau-Weiß spricht polnisch, russisch und italienisch. Gelb-Blau spricht englisch. Schwarz-Gelb — spricht czechtsch. — Eine Maschine zum Abschneiden von Coupons ist eine gewiß zeitgemäße Erfindung, die aber leider nur wenigen Auserwählten zu Statten kommen wird. Ein geschickter Bostoner bat dieselbe erfunden und soeben patevttren lassen. Diese Coupon- mascktne wird vielleicht die einzige Maschine sein, durch welche Arbeiter nicht um ihre Arbeit kommen werden. - sVacante Stellen für Militäranwärter im Bezirk des 11. Armeekorps^ Cassel, Postamt, ständiger HülfSbote, 1 X 80 $ Tagegeld. Plettenberg (Kreis gjrlftlkfe ... junn 6i*‘ 5 MM' ShS* sKj beivijhr-L" lene ■«GG \ Altena), Postamt, Landbriefträger, 600 X jährl. Gehalt und 60 X Wohnungsgeld- zufchuß; daselbst, Polizeidtener, Amt, 750 X jäbrl. Gehalt und 50 X Kleidergeld, steigend. Woltershausen, Postamt, Landbriefträger, 480 X Gehalt und 72 x Wohnungsgeldzuschuß jährl. Ziegenhain, Kgl. Strafanstalt, Aufseher, monatlich 75 X Däten und 10 X Miethsentschädigung, steigend. Strecke Cassel-Frankfurt a. M-, C s-nbahn-BetriebSamt (Main-Weser«Bahn) zu Caffel, 3 Lademeister - Aspiranten, je 67.50 X monatlich, steigend. — Bezirk der Großh. Hess. (2" ' ~ " Großh. Hess. Ministerium der Finanzen, Abthetlung für S .. _ .. v . .'teuerwesen, Steueraufseher, 1120 X jährl. Gehalt, steigend. ~ ~ pur Ic Vtrrfcrii9» worben, befindet fiA 4m ffleßfe efn,8 i London L>ie ist nur 3/2o Zoll lang und die einzelnen Tbetle ?e Pferdehaares; nichtsdestoweniger ist sie vollkommen scharf ae- arbettet und öffnet und schließt sich gut. Sie wird in einem Futterale aufbewahrt das aus einer außgebohr en Stopfnadel besteht, deren O-Hr abgeschraubt werden kann und dem Ganzen dient eine elfenbeinerne Büchse, mit Silber ausgelcgt, als Hülle. ' “ b Em gul wird prei§niürbi| _Bei wem? fag: 4960 Eia gut erhalt, tragende Deem *8 billig tu ^Wo?sgg Bieii iil,b in «rtaufei «z -— ___nr Frisch iHnSjug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. 8r.edr.ch°L°nrak P°nLrkn"°n°16' Ali"' dn «•«». Ferdinand P-t-r 0toÄta b®e25@36unL”er 6in,(er d"° Tvch.er, Ka.har.ne Elisabeth DttlIle£genbo^nnben$3Cm3uUabriFQUffi6Cr 3°6anm§ Keller ein- Tochter. SBIlljelmine Gmitle$flenborennb=n®e3u™i,t5enf‘eaet Äarl UIm -'n- Tochter, Elisabeth Johanna geborenem agtS“ Fuhrmann Georg Stühler -ine Tochter, Margarethe Katharine, g-boren^bm'lEM^'" ®‘d6 ®'°r9 S ♦ Priorate secco sup. Valdepennas Malaga-Xerez Oporto n der NB. Zu beziehen kaufssteilen: Cfir» öamUs Temperatur am 26. Juli (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr). Wasserwärme der Lahn 16° R. — Luftwärme 16° R. Im Schatten. Rübsamen. Frische Makrelen, Schollen ) Schwarzbrot» 1. Sorte — ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei Hä). Rain 21 ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei Hch. Rain 42 ) Schwarzbrod 2. Sorte 66 Dienstag den 29. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen Bahnhofstraße, Weinsaal 2. Stock, nachstehende Gegenstände, bestehend in Möbeln, Bettwerk, Weißzeug, Küchengerätheu und sonstigen Haushaltungsgegenständen versteigert werden- Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Friedrich Leo, G i e ß en._______ „Boerhave hat in der Medicin wirklich das Unglaubliche geleistet." Goethe, Wahrheit u. Dichtung. Doctor Boerhave’s Magenelixir, hcrgestellt nach einer nur in meinem Besitz befindlichen, handschriftlichen höchst genialen Vorschrift Boerhave’s. M betühmteftett StriUS im vorigen Jahrhundert, äußerst energsiches Remedmm gegen Magenbeschwerden, unübertroffenes Mittel zur Herstellung einer regelmäßigen Verdauung und Reinigung des Blutes, prämrirt auf der Paruer Weltausstellung von 1878. Zu haben bei Emil Fischbach, C. E. Kleinhenn, H. Lrnd, Spanische "Weine rothe & weisse Sanitäts- & Dessert-Weine. Aeclatcu So i?an o»t «7i-Ä#?//'ee anerkannt einer der vorzüglichsten Kaffee's, empfiehlt 14526 Friedrich Leo NOTIZ! Man kann bei den sich massenhaft mehrenden zweifelhaften Mitteln gegen Haarleiden nicht genug auf das bereits 16 I. sich bewährende, von Autoritäten empfohlene, sich durch Güte und Billigkeit auszeichnende Haarwasser von C. Retter in München, aufmerksam machen, welches wirklich leistet, was es verspricht, nämlich: Conservirung und Kräftigung der vorhandenen Haare, Reinigung von allen Schuppen, weich und glänzend machen der Haare nebst Festhalten des Scheitels. Zu haben um 40 $ und JL 1.10 bei C. 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Sorte 25 bei Hch. Rain 22 ) Schwarzbrod 1. Sorte 50 bei Hch. Rain 44 OlierheMe Eisenbahnen. Die Umänderung der Einfahrtbore am Werkstättengebäude dahier, sowie die Herstellung einer inneren Dachverschalung daselbst soll vergeben werden- Die Bedingungen sind auf der Registratur Groß- herzoglicher Direction, Zimmer Nr- 4, einzusehen. Angebote sind an den Unterzeichneten, mit entsprechender Ausschrfft versehen, bis zum 2. August, Abends 5 Uhr, einzusenden. Gießen, den 26. Juli 1884. Der Eisenbahnbaumerster. Malaga Malaga (sehr alten) Sherry empfiehlt unter Garantie Zephyr, Satin nnil MWUinl verkaufe wegen vorgerückter Saison bedeutend unter Preis. [4974) AUgUst MvNtaUUs. Wegen localverandernog habe ich meine Preise für Herrenartikel, Putz- u. Meitzwaaren bedeutend herabgesetzt und empfehle ich sämmtliche Artikel aufs angelegentlichste. 4983 Albert Bohrend. In allen Droguerie-, Colonial-, Material- und Eisenwaaren-Handlungen ist zu haben: Doppelt geschlemmtes Silicium. 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Offfrffnbc^ sind - soweit fme beWmnte» m-aentbeiliaen Abmackunaen getroffen wurden — ,n der Ervedttion abruboken Sonntag den 27. Juli, Vormittags 11 Uhr, findet in der Stadtkirche Altkatholischer Gottesdienst statt- ______________________- Sandel und Verkehr. Gießen, den 26. Juli. Auf dem beuttgen Martt kostete: Butter per Pfund ju i 15—1.18 Hühnereier pr. Stück 5—6 H, Enteneier pr. Stück b 0 Käse 'St. 5—9 4, Kasematte 2—3 Erbsen pr- Liter 24 Zinsen 32 Tcmben per Paar 0,60-6,90 Hühner per Stück s 1-00-1.70, Hahnen pr- Stück JL 0-60-1.00, ver Stück «X 1 30—1.70, Ganse per Stuck J4 4.00—0.00, Welsche JL. 0—00, Ochsenfleisch per Pfund 68—70 Kuh- und Rindfleisch 56-60^ Schweinefleffch 52—58 Hammelfleilch 60-70 Kalbfleisch 50-54 Kartoffeln per 100 Kilo JL 6.00—9.00, Milch per Liter 13—18 H, Zwrebeln per Ctr. lo—00, Kirschen per Pfund 20—30 .__ ___ " Die häufigen Klagen über die Erfolglosigkeit einer Annonce und das dafür weaaeworfene Geld würden verstummen, wenn man von Haafenstein & Bögler m Frankfurt (Main) über die Form, den Inhalt und die geeigneten Zettungen zuvor fachmännischen Rath einholcn möchte. 1.30 Madeira v*L 2.— ch. 1.50 Madeira (sehr alten) , 2.50 H 1.50 Montilla 2 — ♦ ” * A 2.- Pajarete T) 2 0 2 — Lacrima-Cbrisli » 2 50 2.50 Alicante „ 2.50 ch 2 — Moskatel ’ 2-501 Reinheit und Aechtheil PÖSCUEL’s BIERHALLE, Sonntag -en 27. Juli Zwei grosse Ooncerte ausgesührt von der Frankfurter Jugend»Capelle (25 Zöglinge im Alter von 8—16 Jahren) unter Leitung ihres Dirigenten Herrn C. Kruse, 1. Abtheilnrra. 1. Für's Vaterland, Marsch a. d. Oper „Der Bettelstudent"..... 2. Schweizer-Familie, Ouvertüre . . 3. Schülerleben, Potpourri .... 4. Kuß-Walzer a. d. Oper „Der lustige Krieg"......... 5. Glöckchen-Polka-Mazurka .... von Millöcker. * Weigl. „ Schrader. „ Strauß. „ C. Kruse. PROQHAMM. 2. Abtheilung. Kaiser-Concert. 6. Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern". 7. Armee-Marsch von Ihr. Maj. der Kaiserin Augusta. 8. Deutschland, Deutschland über Alles von Haydn. 9. Tell-Fantasie ...... von Prof Cohmaun. (vorgetr. von Hrn. H. Kruse). f3. Abtheiluug. 10. National-Potpourri ...... 11. Notturno für Cello...... (vorgetr. von Hrn. H. Kruse). 12. Der Jugendfreund, Potpourri . . 13. Laura-Walzer aus der Oper „Der Bettelstudent" . ..... 14. Waidmanns-Jubel, Quadrille . . 15. Auf Ferienreisen....... Billets vorher bei Herrn Friseur Gerhardt, Lindenplatz und Herrn Friseur Muhl, Reichensand-Bahnhofstraße ä 28 Pfg., an der Kaffe von Krnse. „ Chopin. „ Zicoff. „ Millocker. „ Hermann. „ C. Kruse. ä 38 Pfg. Ohr« Wallenfels. 1240 4977 Herrn. Aug. Müller. 3278 Seltersweg. 1791 4920 4949 Turnverein. 4982 4992 Montag: G. Schäfer, Gastwirtb „Zur Traube" Restauration Carl Dorfctd. (Äit fionrert und Tansmusik). Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und alten Akten. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. *) Maschinen - Ingenieur - Schale b) Werkmeister-Schule. — Vorunterricht frei. — Gesucht ein tüchtiger Pferdeknecht von L. Sütz, Frucht- und Mehlhandlung Bahnhofstraße 60. Einem geehrten hiesigen, sowie einem aus- wartlgen reisenden Publikum die ergebene Anzeige, daß ich in meinem Hause, Kaplansgasse, eine Gastwirthschaft errichtet habe. Unter Zusicherung prompter und billiger Be- wirthung halte mich freundlichst empfohlen. 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