Freitag den 26. September 1681 srr. 22S ^Sett. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen V«rea« r Schuld raße 7. von der obigen Weide abzuholen. Grünberg, den 21. September 1884. innwirb^^ »ÜÜ&b KHZ —Tt k p cb. hJL— ' ZnzeiW. § Mädchen zur, Ve- Kindern für, timflt cht. Näheres W Volittsch^ Leberficht. ..... Gießen, 25. September. Wie bekannt, ist der 28. October als Wahltag für die Wahlen zum Reichstag proklamirt worden und sonnt trennen uns kaum noch 5 Wochen von vem entscheidenden Ereignisse. Die Bekanntmachung des Wahl- termin« ist gleichbedeutend mit der Mahnung, an die Wahlvorbereitungen di- letzte Hand zu legen und dies- Mahnung werden sich nunmehr wohl alle Par. leien zu Herzen nehmen. Den Conservativen und dem Centrum »st letzt auch die sreiconservative Partei mit ihrem Wahlaufrufe gefolgt. Derselbe entM ledialick das bekannte Programm der Freiconservatrven und tritt für die Be- roimgung der Präfenzstärke des Reichsheeres, für die kräftige Unterstützung der focialeu Ziele der Reichsregierung und für den Schutz der deutschen Unlerneh- mungen in fernen Welttheilen ein. Eine bestimmte Hlndeutung auf em ein- milchiges Zusammengehen der Freiconfervativen mit den Nationalllberalen bei den Wahlen enthält indessen der Wahlaufruf nicht, was insofern auffällig ist, als dieses Thema schon seit Langem in der beiderseitigen Parterpreffe eror- Schon seit einiger Zeit verlautete, daß die klerikale Partei in Rheinland und Westfalen die Anwesenheit des Kaisers bei dent dortigenManü- vern zu einer kirchenpolitischen Kundgebung benutzen wolle. Jetzt berich^t „Wests. Merk.", daß der Kaiser es abgelehnt habe, eine Adresse, welche der katholische Adel Westfalens am 24. September in Münster zu überreichen gedachte , entgegenzunehmen. Es dürfte sonach die Überreichung einer Zweiten, von sämmtlichen katholischen Kirchenvorständen der Diöcese Münster unterzeichneten Adresse an den Kaiser fich von selbst verbieten. Die am Sonntag in Eisenach abgehaltene General-Versai^ilung des deutschen Colonial-Vereins hat in Hinblick auf die herannahenden Reichstagswahlen einen besonders bedeutungsvollen Charakter getragen. Die. angenommenen Resolutionen, welche sich entschieden für die kräftige Weiterentwickelung der deutschen Colonial-Politik aussprechen, werden in unserem Volke sicherlich ein freudiges Echo finden und der Reichsregierung die Ueberzeugung gewähren, daß sie in dieser für die weitere Entwickelung unseres Vaterlandes so hochbedeutsamen Frage die große Mehrheit der Nation auf ihrer Seite hat, wovon hoffent- lich die Wahlen des 28. October Zeugniß ablegen werden. Aus den Eisenacher Verhandlungen find namentlich die Mittheilungen hervorzuheben,'welche die mtt- anwesenden Herren Wörmann-Hamburg und Lüdentz - Bremen über ihre west- afrikanischen Erwerbungen machten, wobei beide Herren die Ueberzeugung aus- sprachen, daß das deutsche Mutterland sowohl aus Lüderitz-Larch (Angra Pequena) wie aus Kamerun dereinst reichen Nutzen ziehen werde. Wenn auch, wie Herr Wörmann erklärte, die Auswanderung deutscher Arbeiter und Landleute nach Kamerun wegen des dortigen tropischen Klimas ausgeschlossen sei, so Betreffend: Den Rundgang der Feldgeschworenen im September und October., Gießen, am 23. September R84. Das Großherzogliche Krersamt (Netzen an hit GrskrKerioaNcken Bürgermeistereien des Kreises. Wir empfehlen Ihnen die Feldgeschworenen zu v.ranlasiennach $20 d» Jnstruttion^o^ 23. §21 diese« und kommenden Monats die Gemarkungen zu begehen, um sich vo Z aufmerksam daß zwar zu einem Steinfatze wenigstens drei Feld- daselbst zu führendes Tagebuch ein Protokoll auszunehmen Wir mach, f Steine gefetzt werden sollen, eine geringere Anzahl Feldgeschworner gefchworeue beisammen sein müssen, daß aber zu dem Rundgange, wenn dab q15 8 n namentlich die Aufräumung, Geraderichtung und genügt. Wegen Beseitigung der vorgefundenen Mangel wollen Sie das ®^tg ‘ l ff, 'unb (^wanngrenzsteinen darf jedoch keine Veränderung ohne Erneuerung der Grenzsteine in 4 Auge zu tasten ist. An den. D , gariebuna desselben bleibt Ihnen überlasten. Doch wollen Sie da, wo es sich Mitwirkung eines Geometers I. Elaste vorgenommen iverden. Die ' ) bembmen ® Für die Erhaltung der Parzellengrenzsteine des Gemeindeeigenthuin» um Grenzstein- mehrerer Gemarkungen handel, sich unter «tarnte bejj» tagntm ftatlgesunden hat, beauftragen wir Sie, den ist auf G-meind-kosten von Ihnen Sorg- zu tragen Wo n°chkeineAusst-nung des mgui ^waten 'vorgefundenen Mängel sind den Gemeinderath dersallr zu vernehmen und besten Beschluß zu vollziehen. “ ^^tz vom ^>3 October 1830 (Reg.-Bl. S. 463) und die vorgenannte Betheiligten zur Beseitigung zu eröffnen. Im Uebrlgen verw senSie aus das Gesetz vom 188 D-cember 1874 (Reg,Bl. S. 784). 3nfk“Ction ber in die^Tagebucher der Feldgefchw.rnen aufgenommenen Prvkokolle mit Bericht über ^hre deisall« getroffenen Anordnungen fammt den Kostenverzeichniffen von Pnen vorzulegem 1/1 • #x-z v v 4 IH w II H« ______ _ — - - bürfte sich dagegen Angra Pequena zu einer Ackerbau ' Colonie heraurbilden. Das Klima dort fei gesund und wenn man einmal erst Wasser Habe, könne jeder deutsche Arbeiter dort leben; schon aber habe vor ewiger Zert ein Techniker in einem Thale eine vorzügliche Wasterguelle entdeckt. An den Reich- kanrlei wurde vom Präsidium ves Colonial-Vereins am Sonntag Abend em Begrüßungs-Telegramm gerichtet, aus welches alsbald em kurz, aber herzlich gehaltenes Antwort-Schreiben des Kanzlers Die Eröffnung der Arlberg.Bahn bildete für den osterreichifchen Kaiferstaat ein bemerkenswerthes Ereigniß, wovon fchon bu ö‘gnben uJ wobei sie mit Genugthuung daraus Hinweisen daß XSTÄ ».ÄS S&ÄÄ»* »<«<«“ d»»-> d-° »» beute nicht vor; nur weiß die „Times aus ^ganggai s f massaae Blockirung der Woosung-Barre lebhaft betrüben werbe, doch solle bie Pass g für die neutralen Schiffe fteigehalten werden. -h inieenirte Der neueste, offenbar unter englischer 6 öffentlichen Staatsstreich in Egypten, die Suspendirungl mStreter inSÄairo 7ur gSge Schuld, wird eine Protest-Action der mit einem Proteste haben. Den Reigen hat bereits der. Vertreter ö eröffnet. Dessenungeachtet aegen das Vorgehen der Qn,9to'e^l^^b^e9 e^fen Allere, den Interessen plant man aber in den maßgebenden London berät, daß nut der Besitzer egyptischer Bonds entgegenlaufende Maßregeln, ------------- —'Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinqerlohn. Erscheint täglich mit «*S^ahme *e5 Montags. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 5$) Pf. Der Vorsitzende der Commission fur^Unterhaltung der Pr°vinzial.Fohlenweide M-rlaul Dr. Dieffenbach, Großh Baurath.__ Betreff end: Die Provinzial-Fohlenweide zu Hof-Merlau. Bekanntmachung. Die Besitzer der in tagt3 llhr Nachmittag., Di-nstmann Paul Zink dahier hat die Erlaubniß erhalten, anstatt der seither von ihm getragenen Dienstnummer 13 di- Nummer 3 zu fiihren. Gießen, den 24^ September 1884. Grobherzogliches PoUzemmt Gießen. , F r e s enrus. ______________________— SSL Äjsfi rasafss wä r fl^nbe moblirtt '»Don 4 Simmern n UJÜMüt 5*SÄ rS'tkyimmer mit ru*)iße Herren prei'p: L2MtabHM6. Wohnung tu ver' __Neuen Säue 7. 3 Ziminer'mij zu vermiethen. wksurterstratze7ö. > isigesellen - Wohnung zu veriniethen. 62, 2 Treppen. möblirte Zinme^ i unb Anatomie ge-; zu vermiethen. Riegelpfab 12, I ^ben-Logis, 3 Zimmer I )ige Leute, sofort be-1 en. Bahnhosstr. 3 t. I Herrn Conservator I Logis, bestehend au» j ' Me dessen Haus-1 rmietfifii se, Rechtsaiuvait. amilienlo^ vrr-1 KeroiMtzMe 18. I ner mit vollstandigu . Schüler sich eignend, j Plank, Mackplah.^ lienivohnung in den inuses zu vermiethen. (Selterslveg-Wlk- j iß rc. zu vermiethen Sabroiffe. den s auf sofort zu ver- Orth, Neuen-Aue. Freitag Vormittag entlassen. Die Aufnahme der Soldaten in ihren Quartieren H“ruf gute gewesen fein, wie denn überhaupt die ganzen Manöver von Glück Begleitet gewesen seren. Gießen, 25. September. Schwurgerichtsoerhaudlung am24. September Johannes Dörr von Brauerschwend wegen Körperverletzung mit tödtlichem Derselbe war beschuldigt: daß er am 20. Juli 1884 zu Brauerschwend den Peter Habermehl III. von bö mittels gefährlichen Werkzeugs vorsätzlich körperlich mißhandelt und durch diese Körperverletzung den Tod desselben verursacht habe- » t&i Tä®Erkannten den Johannes Dörr im Sinne des 8 227 rn.-Vt.-G-B. für schuldig und wurde dersklbe demgemäß in eine Gefängnißstrafe von einem Jahre, abzüglich 2 Monate Untersuchungshaft, vcrurtheilt. 1 tr^ In allernächster Zeit werden fich die Pforten unseres Museo- ? öub.rum dem Publikum öffnen. Die baulichen Veränderungen sind nahezu beendet, ein bequemer breiter Eingang ist bereit, eine große Menge von Zuschauern aufzunehmen und ihr bet einer etwa drohenden Gefahr einen schnellen, sicheren Rück- Eme hübsche Bühne dem Zwecke und allen billigen Anforderungen f?Efprechend, ist auch bereits aufgeschlagen, eS fehlen nur noch die Künstler, die uns filnfn0Phantasie gemalte Welt durch ihr Spiel in eine wirkliche verwandeln ^“fU, und diese sind ja, wie wir hören, zum größten Thetl auch bereits tn unserer Stadt ein gezogen. Der Unternehmer, Herr I. Herrmann, richtet sein Augenmerk Ä Darsteller im Einzelnen tüchtige Schauspieler sind, als daß er durch eine große Zahl derselben sich durch die Mehrausgabe Schaden zufüaen und brmg-n modle. W r gloubm sicher, daß d°s Unter, nehmen, auf soliden Grundsätzen aufgebaut, — wie es ja auch anscheinend der Fall tsr — pro|pertren wird. nnk.-.^^^^Eptember Jedenfalls bei dem Versuche, der im Circus Frankloff aufgetretenen Miß Wanda nachzuahmen und mit dem Kopf Kunststücke zu .xecuttren, !n k f<^enleben verloren gegangen. Ein Sattlerlehrlmg probirte c .ner Chaisen-Remise ein im Circus gesehenes Kunststück, steckte den Kopf tu eine Schlinge und - erhängte sich hierbei. Man kann sich lebhaft den Schmerz und Schrecken der Angehörigen denken, als sie Kunde vom Geschehenen erhielten. mClla^eJr FüUchung-v und Veruntreuungen wurde gestern der Knecht einer hiesigen Kohlenhandlung verhaftet. ... .. Lokale«. Gießen, 2cr. September. Gestern Abend 10 rein 11 Uhr nier,, , wleberauoen Manövern in die Garnison ein0evöcfL ' erSen w . ?°"6-Gö ns, 23. September. In der Nacht vom Samstag auf Sonntaa wurde dem Wirth Müller dahier mittelst Einbruch Wein und Eßwaaren aus fttnem Keller gestohlen Der Dieb wurde alSbald ermittelt und auf biesigem Rathhause vor- läusig eingesperrt. Dortselbst zertrümmerte er Thüren und Fenster und ergriff die eines auf dem Rathbause aufbewahrt gewesenen SicherheitS- wachtsäbels womit er seine Verfolger und Ergretfer bedrohte, hierauf rüsteten fich hststge Bürger mit Mistgabeln, Stangen rc. und eröffneten auf freiem Felde das Gefecht im Sturmlauf auf diesen Kellerratz. Leider erhielt hierbei ein Mann gehörigen Säbelhieb auf seinen Kopf. Nachdem dem Spitzbuben eine durchaus ^wünschte Tracht Prügel zu Theil geworden war, wurde derselbe sodann gebunden und der Behörde tn Gießen überbracht. rjß y) ?,?lsel, 22. September. Ein schrecklicher UnglückSfall ist am Sonntag in Rothniditmold vorgekommen. Der Bulle des Ortes stürzte sich nämlich auf einen an Der Heerde vorübergehenden Mann und als dieser sich schleunigst in retten suchte rannte er dem zu Hülfe eilenden Hirten die Hörner dergestalt in den Leid, daß derselbe sofort zufammenbrach. Gr mußte nach dem Landkrankenbaus geschafft werden, woselbst er bereits den schlimmen Verwundungen erlegen sein soll. fln, Dassel, 23. September. Im Auftrage des Ministers Maybach werden jetzt Fulda-Frankfurt Versuche über die Verwendbarkeit deS elektrischen ÄLib* b6r E'senbahnzüge angestellt. Herr Maschinen-Jnspector Oesterreich leitet dieselben und ist ein günstiges Resultat in jeder Beziehung zu n, Wiesbaden, 23. September. Die nunmehr definitiv abgeschlossene Rechnung Über das 15. Mittelrheinische Zurnfefö ergibt einen Einnahme-Ueberschuß von 11500 und soll eS in der Absicht der drei beteiligten Turnvereine liegen, den hiesigen Armen ein ansehnliches Geldgeschenk zuzuweisen. — Zur Erinnerung an das 15. Mittelrheinische Turnfest hat der Darmstädter Turnverein einer der Festjungfrauen, dem Fräulein Dietz, ein schweres silbernes, fein ciselirtes Armband mit einem Danksagungtzschreiben als Anerkennung übersandt. Eschwege, 18. September. Vor einigen Tagen gingen die beiden Kinder deS Oeconomen Gleim in Rtttmannshausen, ein Knabe von 6 Jahren und ein 4jährigeS an den Bienenstand im Garten des Rachbars, der Knabe schlug in feiner Unwissenbeit mit einem Stock an einen Bienenstock, ein großer Schwamm der dadurch beide Kinder, am heftigsten das^eine schwächliche Mädchen ; derselben eilten die Nachbarn herbei und befreiten mit eigener Gefahr k^ine Mädchen war derartig zerstochen, daß in kurzer Zeit Kopf und HalS unförmlich angeschwollen waren und baffelbe in der Nacht unter unsäglichen ^erhalten $en ^nabcn' bcr ra^er weggelaufen war, hofft man am Leben . Q^7.r®,e Zuckerfabriken Ahlhausen, Böblingen, Heilbronn, Stuttgart, Waghäusel, und Züttlingen erlassen folgende Bekanntmachung: „Die im Laufe dieses Sommer» Zucker hereingebrochene Krisis, welche einen Preisrückgang von mehr d!« 2Qifrf^a iUr Se bat» un? die Voraussicht auf dauernd niedrigen Preisstand } O i nl?en uns zu der Erklärung, daß wir in diesem Herbste nur solche akkordirte Zuckerrüben annehmen können und werden, welche den in den Akkord- scheinen schon seit Jahren enthaltenen Bedingungen vollkommen entsprechen. Wir unsere Herren Akkordanten jetzt schon darauf aufmerksam, damit sie sich bet danach einrichten können, damit sie nicht entsprechende Rüben schon auf dem §Elde forgfäUig aussuchen lassen und so von vornherein Störungen bei der Ablieferung Ältl — Für die Familie deS ermordeten Briefträgers Kofiäth in Berlin bat ein ebeb Ehtger Gutsbesitzer tn Ungarn tn glänzender Weise gesorgt. Eines TageS erhielt grau K von ihm einen Brief, in welchem er ihr anbot, er wolle für sie und ihre Snb5i!n0eJ' ba f4rCi?t(bA?0rfQKUT,bn kNchüitert habe und er ohne Kinder fet. Wenn Frau K. zu ihm übersiedeln wolle, so möge sie ihm antworten. Die Frau, durch ein solches Anerbieten eines Unbekannten stutzig gemacht, suchte sich zuerst MOO ^U£?°le£ traf l?er /in -weiter Brief und eine Anweffung auf J?rau be2n ouch mit ihrer Tochter noch Ungarn übergesiedelt. Der Sohn mußte zunächst noch hier Zurückbleiben, da er in die Lehre gegeben war 0k6fgernat ber Darmstädter wereS filderneS, sein ung übersandt. ie beiden fflnber bei i und ein Wrigei be schlug in seiner chwgrut der dadurch »wächliche Mädchen; i mit eigener Gefahr in kurzer Zeit Kops tzt unter unsäglichen hofft man am Leben Stuttgart, W-ghäM ufe dieses Sommeri Srülkgang von mehr niedrigen Preisstand n Herbste nur solche .en in den W; i entsprechen. M i, damit sie sich bei Rüben schon auf dem n bei der Ablieferung Berlin bat ttn edel- Eines W5 ! fl, für sie und ihre >m antworten. S)tc fit suchte B zuerst dne Anweisung ngatn Gehre gegeben war, Haler später in au - HS ■fires» SL: 19. September. Die körperliche Züchtigung von Schülern, haupt- r^U-d^natü Uch El-mentarschülern. durch Lehrer, hat die Schul-und auch die Gertchts. fdion vielfach beschäftigt und namentlich bestehen in Preußen über baß drhörden l/unb llebeifdjrettungen bcffelben eine Reihe von ver- 3infen0Ö nifteda$ -Shlaff er? Sprüch-ndeg Gertchtßhafeß zur Entscheidung der ordnungcn. Mmlster , , übcr zwei Monaten ist nun auch ein Er- iS ® MM ÖBSBä -n ’ÄÄ'SÄ tdeilwetfe mit mept a ß überschritten Hütte. Anläßlich der von dem Lehrer Reotsron führte der Berthetdiger vor dem Reichsgerichte auß, daß die ä i 2 ^ttstttluna von der Ueberschreltung beß ZüchttgungSrechtß nicht haltbar fet, ? ° irg-ndS sich oorfinoe. D-r L-Httr f.t jur Züchtigung b-r-chttg * l.bungSerftlbtn ruhig und vorsichtig ousgrtiktkn und l-gar so »eil Ä bte Cänbe btS Änabtrt zu schützrn. damit dies« nicht dnührt ' tt ne areifoare rrchliich- Grrnji bet ertaubten und unerlaubten Züchtigung " fl0.ut Daß Reichsgericht verwarf die Revision und degründtte (nach Inflams qdtTcbdft: Gesundheit) die Verwerfung also: Der Thatbestand der Miß. festaestellt, der vorberrtchter nimmt an, daß das Maß einer Züchtigung sek Wenn diese Feststellung deshalb beanstandet wird, weil eine bestimmte «ren?e °'schen de^ erlaubten und übermäßigen, nicht erlaubten Züchtigung fehle, so m bemerken, daß dasielbe beispielsweise ebenso der Fall ist, wenn eß sich u» bk Ausübung des Züchttgunqßrechls der Eltern gegenüber ihren Kindern haudelt. Auch 9ütft eme Gr^.ze gesetzlich nicht festgestellt. Eß bestehen natürlich auch hi» solche Vorschriften nicht? wie sie im Bereiche der Schulzucht bestehen können und -« ist dann Udialich Sache der thatsächltchsten Feststellung, ob dasjenige Maß der Züch igung, weiches mnegehalten werden muß, wenn die Züchtigung nicht Mißhandlung fein f oll, tinaebalten worden ist. Wenn man hiervon ausgeht, so kann i» der Begründung, welche das erstinstanzliche Uriheil gegeben hat. ein Rechtsirrt hum nicht g-unden werden es w rd auß der Beschaffenheit der Spuren, welche die Schläge hinterlassen haben und aus Den .Folgen, iüriebe dem Knaben daraus erwachsen sind, die Folgerung gezogen, dasi b nKMxxxxxrrxrrxrrixxxxxxxSxxrrx Neuenweg 9^r. 1^0. Ludwig Lang, Marktstr- (Wetterg. 5). Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Bcühl'schen Druckerei (F r. Chr. Pietsch) in Gießen. Emil Schm all (z. Frankfurter Los). miethen. 251 Otto Schaaf, Seltersweg 25. 6212 Ein gut möbl. Zimmer in schöner freier Lage an einen Eins.-Freiwilligen oder jung. 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Sprechsaal der Abonnenten. 291$* Alle Woche erscheint ein Blatt. „Der Weltmarkt" ist die einzige Zeitung, deren Lectüre gute Geschäfts-Verbindungen im In- und Auslande zur Folge hat und kostet pro Quartal incl. aller Beilagen nur Mk. 1. Abonnements nimmt die Redaction des „Weltmarkt" in Leipzig, Roßstraße 8 p. entgegen. Durch die gleiche Redaction ist zu beziehen: Export, Praktische Winke für den Absatz deutscher Erzeugnisse aus dem Weltmarkt. 2. Aufl. Preis SO Pf. Wermletyungen. 6224 Eine Familienwohnung zu ver- A-NiülHIe Anzeigen. 6228 Ein angehender Maschinist get sucht. Brauerei tklosterrnann. I. Doclei Seltersweg 57. Nachdem J Weiter w -tffelbea $u & fowie diese Bench 1 Zu beu $ Seiden-Sammet-Refler farbig und schwarz, Iamcnkleider-Knöpfe nur moderne Genres, pr. 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November. — Programme und Auskunft zu erhalten durch die 5054 Direction Dr. Schneider. _________________6249 Gesucht zum 1. oder 15. Oktober ein gut möbl. Zimmer mit Cabinet und Burjchengelaß. Offerten sub A. L. 62 an die Expedition ds. Blattes.6242 6240 Ein nicht zu junges Mädchen, welches im Kochen, Bügeln und Nähen bewandert ist und gute Zeugnisse auszuweisen hat, kann alsbald hier eintreten. _ Marburgerstraße 29, unterer Stock. 6236 Ein Bäckerlehrling gesucht. ______________________Wallthorstraße 7. 6234 Ein Mädchen, welches die Alicen- Schule besuchen will, findet freundliche Aufnahme. Neuenweg 60. 6229 Ein gebildetes Fräulein sucht Stelle als Haushälterin, Stütze der Haus: fron, oder auch zu größeren Kindern, pr 1. Oktober nach hier oder auswärts. Zu erfragen bei Vermiethfrau Müller, Lömengasse. 6217 Tüchtiger Milchkutscher ' gesucht.Textor's Hardt. 6218 Hausbursche und ein Dienst« o 6230 Ein Zimmer vermiethet __________I. 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