— Die beiden französischen Osficiere, welche unter dem dringenden Verdachte der Spionage in Koblenz verhaftet wurden, sind wieder in Freiheit gesetzt worden. Ihr Vergehen scheint demnach nicht gerade schwerer Natur gewesen zu sein, da man doch nicht annehmen kann, daß sie, falls sich die gegen sie erhobenen gramrenden Anklagen als wahr erwiesen hätten, nur aus purer Cour- toisie gegen Die französische Regierung sreigelafsen worden seien. IranLreich. iX Paris, 23. August. Der grenzenlose Leicytsinn der südsranzösischen Bevölkerung in Sachen der Gesundheitspflege geht aus folgendem öffentlichen Aus- schreibm des Maire von Toulon hervor: „An die Einwohnerschaft von Toulon! Das Nachlassen der Seuche, welche zwar noch jeden Tag einige Opfer in unseren Mauern fordert, hat leider schon zur Folge gehabt, daß viele unserer Mitbürger die Vorsichtsmaßregeln versäumen, welche sowohl die Hygieine, als das öffentliche Wohl gebieterisch erheischen. Schon versieht man sich nicht mehr, wi.e unlängst, mit den Desinfectionsmitteln, welche die Luft im Innern der Häuser rein erhalten; statt den Unrath in den vorgeschriebenen Stunden in die Goffe zu leeren oder das Vorbeifahren des Rollsaffes abzuwarten, kehrt man zu den alten Gewohnheiten zurück und leert zu allen Tagesstunden; statt die Küchenabfälle im Augenblick des Vorbeisahrens der Mistkarren^ in einem bedeckten Gefäß aufzustellen, schüttet man sie wieder auf die Straße, die sogleich nach jeder Säuberung wieder so schmutzig ist, wie zuvor; statt sich aber dessen zu enthalten, was die Entwickelung der schrecklichen Krankheit fördert, ißt man wieder unmäßig viel Obst, ungekochte Liebesäpfel, Melonen u. s. ro.; endlich achtet man schon nicht mehr die Diarrhöen, sondern giebt sich einer übertriebenen Zuversicht hin, welche sich noch alltäglich in einzelnen Fallen grausam rächt. Im Namen des berathenden Gesundheits-Comitös, im Namen des ge- sammten ärztlichen Corps, im Namen Eurer Interessen beschwören wir Euch, verdoppelte Vorsicht und Klugheit zu üben. Das Anhalten der Hitze und die Heimkehr der Ausgewanderten, welche noch allzuoft für ihre Hast büßen müssen, machen es Euch zur unumgänglichen Pflicht." — Die Nachrichten von den deutschen Erwerbungen in Südwest-Asnka werden hier mit einem gewissen Wohlwollen ausgenommen, weil man meint, daß sie die Engländer schwer ärgern werden. Die „Röpubl. Franyaise" führt dm Engländern in's Gedächtniß zurück, daß sie seit zwei Jahren ununterbrochen den Satz gepredigt haben, daß ein englisch-französisches Bündmß oder Emvernehmen nicht nur für Frankreich, sondern noch mehr für England höchste Wichtigkeit habe. Das französische Bündniß „habe England gleich einem Schilde gegen alle Eifersüchteleien und Feindseligkeiten anderer Mächte geschützt", und so lange das Einvernehmen zwischen England und Frankreich bestanden habe, „seien die Colo- nialttäume des Herrn v. Bismarck in einem nebelhaften Zustande geblieben- und sein Ehrgeiz habe sich in Stillscheigen gehüllt." Jetzt nun, also nachdem die Freundschaft zwischen England und Frankreich gebrochen, wage Deutschland sich plötzlich hervor, führe seine Colonialpläne aus, zerreiße englische Fahnen rc. Die „Republ. Fran^aise" giebt den Engländern am Schluß einen praktischen Rath: man möge sich wohl hüten, Loro Northbrook als englischen Proconsul nach Egypten zu schicken, denn der edle Lord könne dort den englischen Interessen mehr schaden als nützen. Ein vernünftiger Egoismus bestehe oft darin, die Interessen und Rechte anderer Nationen nicht ganz und gar zu verkennen. Trotz dieser Drohung ist es klar, daß das ministerielle Blatt nichts sehnlicher wünscht, als die Wiederkehr der vielberühmten „entente anglo-fran^aise.“ — In den letzten 24 Stunden starben an der Cholera in den Ostpyrenäen Paris 23. August. Die „Ageuce Havas" erklärt die Nachricht von einer Unterbrechung der Kabelverbindung zwischen Hongkong und Shanghai für unbegründet» nur die telegraphische Verbindung mit Amoy set unterbrochen. — Gutem Vernehmen nach erhielt der chinesische,Gesandte Lt-Fong-Pao gestern Abend eine längere Depesche seiner Regierung, in Folge derm er den Covsetlprüsidentell Ferry benachrichtigte, daß er seine Abreise von Pari« verschoben bade. Das' Journar „PariS" will wissen, Zweck der Depesche sei, von LirFong»Pao Auskunft darüber 1828 **k. 1.50 » 0.80' . X r Weine. j per Flaschet 2- A lten) , 2.50 X T) 9 » 2.-0 2.-0 2.50 X 2.50 2.50 0 Mstrasse 13. | d folgenden Ver- 0 rsweg 11, 0 isburg 14, I datz 21, | larktstr. 32, 4 uzplatz 1, I 345 | >♦000000044 MMR Grünbergerstr. •n und auswärtigen Monumenten, n etc. isungen ad Sandstein zu den Tisch- und Nactt" len werden^ 19S, Dienstag den 26. August 1881 WWW Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme ves Montag». Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtli cher £ li c i i. Bekanntmachung. Donner»taa d«n 28. l. M., Nachmittags l'/r Uhr. findet eine Generalv-rfammlang des landwirlhfchaftlichei, B-zirkS- nxteiit» Gieffrn zu Grünberg in dem Wagnerischen Ganensaaie statt, wozu alle Mitglieder des Vereins und freunde der ^andwirthschaft hiernnt freundlichst eingeladen werden. a . 1 Tagesordnung: 1) Vortrag über die Frage: „Welche Bedeutung haben Molkereigeaoffenschaften für den kleinen Mann?", von Gutsbesttzer Schlencke 2) VerhMdlung°über die Hebung der Obstbaumzucht im Kreise, insbesondere durch Anstellung von Wanderbaumgärtnern, und wegen gemein- schaftlichen Bezugs von Obstbäumen; .... „ . m , 3) Weitere Besprechung der Frage wegen Abschaffung de» Doppeljoch» unter Vorzeigung von ein Paar wurtembergischen Halb,ochen zur Bespannung für Zugochsen mit dem dazu gehörigen Riemwerk nebst Zugsträngen; 4) Fortsetzung der Berathung wegen Errichtung eines Saatenwarkte» in Grunberg; 5) Wahl von zwei neuen Mitgliedern zum Vereins-AuSschuffe; ® i e Tt^ ben *22 3lMuftttlS84lttnd<11* Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. yteyen, oen zz. zruguu 100». Nover, Kreisassessor. AeutMand. Darmstadt, 23. Aug. Se. Künigl. Hoheit der Grobherzog empfingen heute den Premierlieutenant v. Zakrzewski vom Train-Bataillon Nr. 5, den Steuerrath Psannmüller, den Realschnl-Director Nodnagel von Sieben, den Ministerial-Secretär Linb, den Obersörster Weigand von Butzbach; zum Vortrag Den Ministerial-Prästdenten Weber. Berlin, 23 August. Se. St K. Hoheit der Kronprinz verließ gestern früh Osborne, um sich, soweit bestimmt ist, über Antwerpen, Ostende, Metz, Straßburg, Basel nach der Insel Mainau zu begeben. - Der „Krenz-Ztg." und der „Post" zufolge würbe eine Zusammenkunft beS deutschen Kaisers mit dem Kaiser von Rußland am 1. September statt- ftnben. Betreffs bei Ortes verlautet noch nichts Bestimmtes. Von der „Kreuz- Zeitung" wirb auch Stettin als Zusammenkunftsort genannt. Berlin, 23. August. Die Entfaltung ber deutschen Flagge an einem zweiten Punkte ber Westküste Afrikas, an ben Orten Cameruns und Simbia - Guinea) ist in Deutschland mit berselben sreubigen Genugthuung begrüßt war- den wie bie Besitzergreifung von Angra Pequena. Heber tue jüngsten Vorgänge an ber westafrikanischen Küste waren zuerst verschiebentliche sich wldersprechenbe und unrichtige Nachrichten eingelaufen. So hieß es, die deutsche Fahne fei auf den Besitzungen des Hauses Wörmann in Hamburg südlich vom Congo aufge- pflanzt worben, welche Melbung sich insofern als irrthümlich erweist, als tue Firma Wörmann südlich vom Congo überhaupt keine Besitzungen hat. Ebenso bat sich bie gleich Anfangs bebenklich erscheinende Mittheilung, die Mannschaft des deutschen Kriegsschiffes „Möve" habe an dem Platze „Bageida" die englische Flagge niedergeholt und durch die deutsche ersetzt, als unrichtig heraus- gestellt. Der Vorfall klärt sich jetzt vielmehr dahin auf, daß die Negerstamme in der Nähe von Bageida drohten, die an diesem Platze befindliche Factorei der deutschen Firma „Wölber und Brohm" zu zerstören, wenn die Factorei nicht binnen 7 Tagen geräumt würde. Darauf hin dampfte die in Little Popo vor Anker liegende „Möve" sofort nach Bageida, hißte die deutsche Fahne zum Schutze ber Factorei auf unb zugleich würbe ber Ches ber Factorei, Herr Naudad, zum deutschen Consul ernannt, worauf die Negerstämme versprachen, sich aller weiteren Feindseligkeiten gegen die Deutschen in Bageida zu enthalten- Was nun die andern in Rede stehenden Oertlichkeiten anbelangt, wo durch den deutschen Generalconsul Dr. Nachtlgal dir Reichsflagge ausgehißt worden ist, so sei hierüber kurz Folgendes bemerkt: Cameruns ist eine Landschaft am Meerbusen von Guinea, gegenüber der den Spaniern gehörenden Insel Fernando Po, unter dem 4. Grad nördlicher Breite gelegen. In ihr ragt der gewaltige Cameruns-Berg in der Höhe von ca. 14,000 Fuß empor, ein Gelnrgsstock, der mit seiner Basis eine Fläche von beinahe 10 Quadratmeilen entnimmt Hier . ergießt sich der Hauptstrom der Gegend, der Camerun, in's Meer, welcher durch zwei Arme, den Matumas und den Mordecai, mit dem Bimbia in Verbindung sieht. Nach dem Camerunsfluß und dem Bimbia sind die deutschen Factoreien (die Firmen „C. Wörmann" und „Janssen und Thormählen") benannt, welche nunmehr unter dem Schutze des Reiches stehen. Unzweiselhast werden die nächsten Tage noch weitere Mittheilungen über dieses Gebiet bringen. — In der bekannten Affaire des „Diederich" sind nun wohl bald diplomatische Schritte der deutschen Regierung zu erwarten. Die gerichtliche Ver- nchmung des Kapitäns des „Diederich" und seiner Mannschaft hat die That- fache, daß man es hier mit einem seeräuberischen Attentat englischer Fischer argen den genannten deutschen Handels-Kutter zu thun hat, zur Evidenz bestätigt und so dürsten der weiteren Verfolgung der Angelegenheit formelle Hindernisse nicht mehr im Wege stehen. Was die Entsendung des Kanonenbootes „Cyclop pm Schutze der deutschen Nordsee-Fischer gegen englische Uebergriffe anbelangt, , sig ist es demselben nicht gelungen, eine der Fischersmacks, welche den Angriff aus den „Diederich machten, auszugreifen und dürsten dieselben wohl längst m einem englischen Hasen in Sicherheit sein, Erhalten, welche Aussichten der Vorschlag haben würde, die Entscheidung deS chinesisch- französischen Conflicts einem internationalen Schiedsgerichte zu unterbreiten. — Einem Telegramm der »Agence HavaS" aus Shanghai von heute zufolge wurde aus Peking dorthin gemeldet, daß Lt-Hung-Chang zu einem friedlichen Entgegenkommen ermächtigt worden sei. Paris, 23. August, Abends. Der chinesische Gesandte Li-Fong-Pao bat Daris heute Abend 8 Uhr verlassen. — Em aus chinesischer Quelle entstammendes Telegramm der „Agence Havas" aus Shanghai von heute Abend 6 Uhr sagt: Die chtnesijche Flotte vor Foutchou ist von den Franzosen genommen, aber zwei französische Fahrzeuge gertrthen auf den Grund. England. London, 23. August. Ein von einer Anzahl einflußreicher Rheder und von andern mit Ehma in Handelsbeziehungen stehenden Firmen abgehaltenes Meeting be- sÄlov, Lord Granville zu ersuchen, bet der französischen Regierung anzufragen, ob englische Sch sie, die sich, mt Waffen und Kriegsmaterial beladen, auf der Reise nach China befänden, von dem Admiral Courbet unbehelligt in chinesische Häfen, wie beispielsweise Foutchou, zugelassen würden. Italien. Rom, 23. August. Wie die heutigen Abendblätter melden, sind in Spezzia bis heute Mittag 42 Erkrankungen und 34 Todesfälle an der Cholera vorgekommen. Lklkgraphische Lrpe-chm. Wolff'S Mege» EsreewsirL'SM-Bvreatt. Konstanz, 24. August. Der Kronprinz des deutschen Reichs traf heute kurz nach Mittag hier ein, wurde vom Grobherzog und der Großherzogin am Bahnhof empfangen und alsbald nach dem Hafen und von da auf einem Extra- Dampfboot nach Mainau geleitet. Paris, 24. August. Ein Telegramm aus Shanghai von heute Vormittag HV2 Uhr meldet, daß das Bombardement von Foutchou gestern Nach- mittag um 2 Uhr begann und Abends 8 Uhr aufhörte. Das Arsenal ist zerstört. Sieben chinesische Kanonenboots wurden in den Grund gebohrt. Die Nachricht von dem Verluste zweier sranzöstscher Schiffe bestätigt stch nicht. — Telegramm der „Agence Havas" aus Shanghai von heute Nachmittag 2 Uhr: Die französische Flotte vor Foutchou ist unversehrt. Paris, 24. August. In den letzten 24 Stunden sind in Marseille 18, in Toulon 9, in den Ost-Pyrenäen 14, in Herault 8, in Gard 10 und in Aude 5 Cholera-Todesfälle vorgekommen. London, 24. August. Das „Reuter'sche Bureau" läßt sich aus Shanghai vom heutigen Tage telegraphiren, daß das europäische Viertel von Foutchou bei dem Bombardement des Ortes in keiner Weise beunruhigt worden ist. Rom, 24. August. Der Marineminister ist auf die Nachrichten über das Auftreten der Cholera in Spezzia sofort dahin abgereist. Nach einer Meldung aus Genua ist die Cholera in Spezzia ganz plötzlich nach einem heftigen Gewittersturm zum Ausbruch gekommen, bis jetzt kamen im Ganzen 70 Erkran- kungsfülle vor, von denen 40 tödtlich verliefen. Eine ebenso rapide Zunahme der Krankheit zeigte sich in der Stadt Busca (Provinz Cuneo), wo in den letzten 3 Tagen 108 Erkrankungsfälle und 58 Todesfälle vorkamen. Im Uebrigen werden vom gestrigen Tage aus der Provinz Bergamo 11 Erkrankungsfälle, davon 3 in der Stadt Bergamo, aus Campobasio 5 Erkrankungs- und 2 Todesfälle, aus Massa e Carrara 9 Erkrankungs- und 2 Tovesfall, aus Mailand 2 Erkrankungen, aus Neapel 2 Erkrankungs- und 1 Todesfall, aus Torano (Parma) 8 Erkrankungsfälle und 1 Todesfall, aus Turin 4 Erkrankungs- und 5 Todesfälle gemeldet. Die Ausführung des Unfallgesetzes. Die gewerblichen Kreise machen wir darauf aufmerksam, daß mit dem 1. September die Frist abläuft, innerhalb deren die Anmeldung der nach dem Unfall- Versicherungtzgesetze versicherungSpflichttgen Betriebe erfolgen muß. Unternehmer, welche sie brs day:n nicht bewirkt haben, gewärtigen, dazu durch Geldstrafen bis zu 100 angehalten zu werden. Die Hauptbeftimmungen sind folgende: Zur Anmeldung verpflichtet ist der Unternehmer (Pächter, Nießbraucher), bezw. dessen gesetzlicher Stellvertreter. Die Anmeldung hat zu enthalten den Namen deS Unternehmers (Firma), den Gegenstand des Betriebs (d. h. die nähere Angabe dessen was gefertigt wird), die Art des Betriebes (ob Handbetrieb oder Betrieb mit Dampfs Wind-, Wasser- Gas- u s w. Motoren) uno die Zahl der durchschnittlich beschäftigten versicherungSpflichttgen Personen (Arbeiter männlichen oder weiblichen Geschlecht«, so- woh Erwachsene, als Kinder, Lehrlinge mit oder ohne Lohn, Beamte mit einem Jahrrs- °«dienft btS zu 2000 Bet Abrieben, welche regelmäßig nur eine bestimmte Zett des Jahres arbeiten, ist die Arbetterzahl während deS regelmäßig vollen Betriebes an- zugeben. Arbeiter, welche in der Hausindustrie beschäftigt sind, brauchen nicht auf; seMhrt -u werden. Nach den nunmehr vollständig erfolgten Ausführungsverordnungen stnd die Stellen, bet welchen bfc Anmeldung zu bewirken ist, die folgenden; In ^teufeen: Die Landräthe, in Städten von mehr als 10,000 Einwohner die OrtS- Volizeibehorden, in der Provinz Hannover die Amtshauptleute und in Städten, in welchen d e hannoversche revtdtrte Städsiordnung eingeführt ist, der Stadtrath, tm ??^L^?^-^EHauptmannschaft. In Württemberg die Ortsvorfteher. In Baden Bezirksämter. In Hessen die Kretsämter. In beiden Mecklenburg bie Orts- J&ytßf-Üen, für die rttterschaftltchen Güter die die Obrigkeiten vertretenden ritterschaft- lrchen Pol.zetamter In Oldenburg die Aemter, bezw. die Magistrat- der drei Städte MaÄrn't m f?'SÄ®“® aNöJe(! W«runß' bezw. für die Stadt Eutin der die Bürgermeister. In Sachsen - Weimar die $9'4’ Coburg5 Gotha die Landrathsämter und in den dem «unmittelbar unterstellten Städten der Magistrat oder Stadtratb. In Sachsin - Meiningen die Landräthe. In Braunschweig die Kreisdtrectionen. In ^tbsämttr^b^^ ^ ben Städten die Stadträthe, auf dem platten Lande die Land- rathsämter. In Anhalt die Kreisdirekttonen und in den Städten Dessau, Köthen Bernburg und Zerbst die Polizeiverwaltung dieser Städte. In Schwarzburg bie Pyrmont ber Kretsamtmann. In ben Fürsten- »4^°^"burg-Lippe: in den Städten der Magistrat, auf dem Lande k ^^ß ä. L-: in den Städten der Gemeindevorstand, auf 4?n^u6 i- der Gemeindevorstand. In den Ge- oieten der Hansestadt- die Polizeibehörde, bezw. der Landherr, in Lübeck das Stadt- vnd Landamt. Die anzumeldenden Betriebe sind, wie wir in Erinnerung bringen Bergwerke, ©alincn, Aufbereitungsanstalten, Steinbrüche Gräbereten (OrubenV Werften, Bauhofe (b. h. für einige Dauer berechnete Anlagen für Bauarb"tten^ Fabriken aller Art, Hüttenwerke, alle Betriebe, in welchen Damvttesel obe?bur^ Kraft (Wind, Wasser Dampf GaS, heiße Luft u s^ ™ fern gte IrfÄ. wr wcnbung kommen, mit Ausnahme ber lanb- und forftmirtbfÄaftlfdien ftebenöetdebe (Brennereien, Ziegeleien u. s. w.) und derjenigen Betrieb in welchen nur vorübergehend eine N'cht zur Betriebsanlage gehörende Kraftmaschinebenutzt wirdferner alle Betriebe, welche sich auf Maurer-, Zimmer-, Dachdecker- Steins Sckornfteinfegerarbetten erstrecken. Bon der Anmeldungs'pflicht frei ftn^Don b?n auf «-führten Betrieben nur diejenigen, tn welchen der Unternehmer allein und obne Ke- HÜIf-n L-Hrl.ng- ober sonstige Arb-it-r thätig Ist. Als Fürsten sind insLb^e an,umelbm, auch wenn bles nach dem Sprachgebrauch zweifelhaft sein sollte, alle Bc- J" welchen bi- Bearbeltung ober Verarbeitung von G-genstSuden gewerbsmüb!» ausgesührt wird unb zu bl-sem Zweck mlnbest-nS 10 arbelter regelmäßig b-schästtal w"d-n. Ist -in Unternehmer zwels-ihast, ob er seinen Betrieb anzumelb-n habe ober nicht, so wirb b-rs-lb-, wie wir aus der vom R-IchSversich-rungSawt- v-rrffentltLt-n M“8» nochmals hervorheben, gut tbun, bie Anm-IdungSfrift nicht unbenutzt-er- Lokale-. ~~ i a m 2r5- August. Zur Feier des hohen Namenstages Sr. König!. Hoheit fan? Astern Abend großer Zapfenstreich und heute Morgen TaaeS- Reveille von betten der hiesigen Regiments-Musik statt. Dre Staats- unb städtischen Gebäude haben Fahnenschmuck angelegt. 1 Ol,'t9en R-gimmt in'b.e Manöver fOnbetn trfi mcr6™ D'°°st°g rückt unser Cine§ Fruchthändlers verunglückte heute Morgen bet dem über dem Handgelenk n einc Scheune. Der Mann zerbrach den rechten Arm h.r August. lTvrnerisches^ Die gestern ftattgehabte Einweihung k vom Wetter sehr begünstigt und konnte programmmäßig durchgefühlt und als eine sehr gelungene bezeichnet werden. Bei dem stattgehabten ^reVft^U•rn^s^Pfe?nrßnh^1^ *C0, k50 bethetligten, erhielten nachfolgende ^Vereine nmtKkatU!LteAt.beS ?' Breis, Wteseck 5, darunter den 1., Ltch 5, darunter ?fihrhrhf-r Butzbach ;e 2 und Grünberg, Lauterbach je einen. (Ein aus- sudrl'cher ^icht folgt morgen) — Nachts 10 Uhr ertönte bie Feuerglocke. Die bC§ Zilnmermanns Schmtbt I. in der Nähe des Kirchhofes stand in hellen Flammen und konnte man bet den ßöfebarbtiten nur noch auf dte Err Haltung der Nachbargebäude bedacht fein. Genannte Hofraithe war bis unter das ?uMl6ab“n*e Bü?g-r ' °°°°" 0etft4ivt lft 3»m Glück betrifft bas Unglück fteffen®TP"vin,ial-Ausschuss-ö der Provinz Ober. _ Di- V-rhandlung einiger auf ber Tagesordnung stehenden Streitiak-ii-n iroifden KIäger°aussallem^^ mu6te m!t iFiflcff'1*t auf 6fc nachg-wiks-n- Befriedigung der ©ne längere Verhandlung wurde durch den Recurs de« Wilhelm S-ver II De^aitntWft^foVgenVeS^1 ®tO66' Ärel§llmttä 9debber8 -»anlaßt. Das Sach- hl, gr ®‘e ®JbfiMJ??^e,t,nekßerei Wölf-rsh-im machte bei Großh, Kr-isamie Friedberg dte Anzetge, daß Wilhelm Heyer II. einen Stall neben derHofraithedetz Wilhelm Brücke! errichret und dcnselden direct auf dte Grenze gebaut habe, ohne eine $rttnb:i StW M m,t felnem Nachbar über die Unterlassung emer solchen ver- M , ^as Großh. Kreisbauamt äußerte sich dahin, daß nach seiner Ansicht von dem nach Art. 79 des Gesetzes vom 30. Avril 1881 verantwortlichen Bauherrn eine solch! Aenderung des Gchaudes zu verlangen fdn möchte, daß letzteres den gesetzlichen Bestimmungen entspreche, wenn er nicht tn zu bestimmender Frtst urkundlich den Nachweis erbringe daß das unüberbaute Nachbargelände bis auf 3 Meter von der Gren?e un- überbaut ^etbe (Art. 48 des erwähnten Gesetzes) und daß er entsprechend dem Art 46 fläch^e?w?rbm°habeb bet berctt8 vorhandenen Brandmauer mit ihrer Gruud- ran Das Moßh Kreisamt Friedberg theilte vorstehendes Gutachten der Großb Bürgermeisterei Wolfersheim unter der Auflage mtt, den Bauherrn nach demsilben zu bedeuten, daß er den gesetzlichen Bestimmungen spätestens bis zum 1. Apnl 1884 naL- oder die tn vorstehender Aeußerung Großh. KreisdauamteS Friedberg angeführten Nachweise zu erbringen habe, widrigenfalls er auf Grund des Art. 80 der Kre^ordnung in eine Geldstrafe von 90 JL genommen, event. bei weiterer Nichtbeachtung dieser Verfügung auf Grund deS Art. 80 der allgemeinen Bauordnung die Niederreißung auf ferne Kosten verfügt werden würde. 9 Der Provmzialausschuß entschied in E'wägung daß Recurrent nach Art. 45 der allgemeinen Bauordnung verpflichtet war die auf ber Grenze ftehenbe Wand dcs Stalles als Branbmauer zu errichten' m . an flJ ^^enüber bieser Unterlassung für baS Großh. Kreisamt Friedberg nicht der Art- 80 der Kleisordnung, sondern nur der Art. 80 ber allgemeinen Bauorbnung in ZÄwÄ'r*"“' fPStCr Unb für b-n vo,- war, aun!Ä P"!z-l"n,el ^sscn^^"''" Zuordnung verpflichtet baß diese Polizeianzeige nicht erfolgt ist; - , ?,a6,^retöamt Friedberg in dem vorliegenden Fall als Vertreter deS localpolizeiltchen Interesses der Gemeinde Wölfersheim und deshalb als Organ dieser Gememde im Sinne des Art. 71 der Kreisordnung gehandelt hat, dahin, daß der Recurs begründet unb deshalb ber Polizeibrfehl des Großb. Kreisamtes Friedberg vom 12.^December v. I. aufzuheben ist, unter Verurthellung der Gemeinde WÄfersheim in die Kosten des Verfahrens. KermischteS. 20. August. Ein Gegenstand der Verhandlung der heutigen Schöffengerichtssitzung war eine Art Hexevproceß. Der Hergang ist der folgende: natßrhAbherh& f8 EvKesselbach wollte nicht mehr trinken und mußte demzufolge -b/rhext sein. Um die Hexerei zu bannen, wurde gerathen, in Londorf den Kirchenschlüssil zu holen, diesen dem Kinde in den Mund zu stecken und ibn brek ^aL!hefU?r3fnr\Cn8n;hr^bhbCthbürf4*^bcr Wn ^!?rt gesprochen werben. Ob nun btefe m? « f klolof blieb oder nicht angewandt wurde, war nicht festzustellen, genug, b!L$ kf ctncn ^Hexenbanner" nach Rauschenberg in Kurhrssea gewandt haben. Dieser habe sie dahin beschieden, daß dte erste Person, bie am anbern Morgen etwas bei ihnen holen würbe, die H^xe sei. Das Glück, diesen Ehrentitel zu erhalten, war eine alte Frau, von der alsbalo das Gerede ging. Diese wollte selbst- verstänUich nichts auf sich sitzen lassen unb so hatten wir heute durch eine Klage der Genannten gegen mehrere Personen das Vergnügen eines Hcxenproceffes, brr, ba Berklagten die Urheberschaft ber Verleumdung nachgewiesen werden konnte, ? endigte. Ob nun das ganze Gerede Grund hat oder nicht, bleibt dahingestellt, da keiner ber abgehorten Zeugen wußte, durch wen unb wie es entstanden — Leben wir im neunzehnten Jahrhundert? oen* Mainz, 21. August. Mit der Niederlegung der Brücke unb ber Brückenpfeiler heutt Vormittag begonn^^ M alten Winterhafens vor dem Raimundithor wurde &8.VÄ ÄS' iV» sre einigen Tagen in einem hiesigen Gasthause und scheint gänzlich von Mitteln entblößt gewesen zu sein, denn außer einem Pfandschein fand sich nur etwas Kupfergeld bei ihm vor. T' ° M öiefcen, ben 23. • Großh. Mgerm J.V.t Kell Beigeorl ^irnstag ben Nachmittag! [feßnut hiesigem Orttza H Georg PH. Fs #runbilu(f: 0 Finr xxvi M.U । - - Qm untenfei sWlllg meistbietend Nien, den 22. Au 15503 ®ro66c* SU Ein.s Bgötas SBitit™ 6 tolöiiroi ei > d6 a ----- fe'M’i * iu ” a 5547 5554 M. Homberger. Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Rabatt. 5553 Lüdeking. 5503 5452 etc. 5546 offerirt Schwarchrod 48 M Kornbrod 42 Pfg. nunß vnyflichtet war, bk it zu errichten; tretsavit Friedberg nicht btt allgemeinen Bauordnung In t und gerade für den dou m Bauordnung verpflichtet Frau Schmidt ____M ühlgasse. Bauer S ^friedr. Ang. Bauer junior, _ Frankfurt a/M.^Sachsenhausen. gegen Baarzahlung versteigert. 5460 5145 S, Elaofier. Temperatur am 2S. August (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr). Wasserwärme der Lahn 16° R- — Luftwärme 19° R. tm Schatten. Rübsamev. it« Fall als Vertreter des d deshalb als Qgan dieser irll hat, r W,Ä-W M 0* g. auMetffl tft untff bfe Koftlii be8 VMr-S Kepertoir der vereinigten Ktadtthcater;u Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 26. August: Mignon. Mittwoch den 27. August: Faust, von Goethe. I. Thcil. Anfang 6 Uhr. Außer Abonnement. Donnerstag den 28. August: Zu Goelhi's Geburtstag. Faust. II Thrtl. Anfang 6 Uhr. Freitag den 29. August: Aid". Außer Abonnement. Samstag den 30. August: Entführung aus dem Serail. Hierauf: Coppelta. Bollct. Sonntag dm 31. August: Die Meistersinger. Schauspielhaus. Dienstag bm 26. August: Fedora. M ttwoch den 27. und Donnerstag den 28. August geschloffen. Freitag den 29. August: Fourchambault. Samstag den 30. August: Iphigenie auf Tauris. Sonntag den 31. August: Der Probepfetl. Gut erhaltene Bettsedern zu verkaufen- 5520 Zu erfragen bei der Exped d Bl. Stockes auf5 Pflaster stürzten. Zwei derselben erlitten Schädelbrüche und waren auf btr Stelle tobt. Der dr tte wurde zwar noch lebend in'S Krankenhaus befördert, dech sind auch btffen Verletzungen so schwer, daß an seinem Aufkommen ge- ja>e,felt wird. , £_ . Parts, 20. August. In Braye, wo ein Tunnel für den neuen Canal von der Oise nach der Aisne gegraben wird, erstickten gestern 17 unterirdisch beschäftigte Arbeiter, wovon 14 Italiener: man nimmt an, daß der auSgegrabene Schutt, der tm Stollen tag, organ.schr Stcffe entbült, welche sich bst der Berührung mit der comprimtrten Lest, in welcher bi< Leute arbeiteten, zersetzten und glfttge Gase entwickelten. Die Siaatsonwaltjch-fft von EotssonS hat eme Untersuchung emgeleitet. Den Familien der Opfer ist von der Präfrctur e:ne erste Unterstützung von 500 Francs vertheilt worden. — (Von einem Hunde zerrtffen.] Am vergangenen Sonntage wurde einem Berichte des „Gothaer Tageblattes" zufolge dte achtjährige Tochter eines Tagelöhners in Renndorf (Koburg) von e-nem Hunde förmlich zerrtffen, so daß das unglückliche Müoch.u auf der Stelle seinen Gstft aufgad. Datz Mädchen wollte tu einem Bauw- f Ibe abgtfallenrs Obst auflesen und wurde darüber von einer gleichfalls noch sehr jugendlichen Tochter deS Besitzers ertappt. Letztere hetzte ihren Hund aus das Mädchen; dister stürzte sich auf die Unglückliche und zerfleischte sie buchstäblich. Endlich versetzte er ihr noch einen B'.tz ins Genick, der den sofortigen Tod d:S Kmdeü herbetführte _ sVocante Stellen für Militäranwarter tm Bereiche deS 11. ArmreCorps) Strecke Kassel-Frankfurt, E s.mbabn-BetrtebSarnt (Matn-Wcser-Bahn) zu Kassll, zwri Mpirai ten für Portterdienst, je 60 monatlich, steigend- Camburg, Herzogliches Amtsgericht, Gerichtsvollzieher, 1300 JL jährlich- Elm, Postamt, ständiger PosthülfS- bofe tm Landbricsträgerdienst, 1 Ji. 20 H Togegstd. Fcankiurt a-M., Polizeipräsidium, d iftcr Gefangenaufseher, 870 JL Geholt jährlich und 240 JL Wohnungsgeldzuschuß. Fr tzlar, Bürgermeisteramt, Pol'zerwachtmetst.r, 480 JL jährlich und freie Dienstkleidung. Metn'naen, Postamt, Postschaffner, 800 *4L Gehalt und 108 JL Wobnungs- grldzuschuß; dasrlbst, Herzogliches Amtsgericht, Gefangenaufseher, 900 JL jährlich Siegen, Postamt, Packetträger, 750 JL Gchalt und 144 JL WohnungSgeldzuschutz. W lsbaden, Stadtbauamt, Bauaufseher für den Rathhausbau, Gehalt nach Vereinbarung. NühereS bei den Bezirksfeldwebeln. Literarisches. Zu den bfften populär-wissenschaftlichen Werken, die sich stnes großen und woMoei Dienten Erfolgs zu erfreuen bähen, gehölt die tm Verlage von F. A- Brockhaus in Leipzig erschienene „Jüuftrirte Naturgeschichte der Thiere", bearbeitet von Tb. L Martin in Verbindung m t Dr. F. Heinck', Dr. F. Knauer und Dr. Eugöae R-y; sie ist vor Kurzem, 2 starke Bände umfassend, vollendet worden und liegt in 4 Adtlmlungen geheftet wie in 4 eleganten Originaleinvänden vor. 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Großhcrzoglichcs Ortsgericht. in grösster Auswahl beehre mich ergebens! anzuzeigen. S. Weimersbelm Nachfolger 73t) De her die Höhe der Kosten, welche die Etr> rück eng ehxer A.nt:rtge In euiv oder sichre Zeitungen verurnai ht, wird man sieb nletnnis enttliu*<*t wenn tob dör Anuono-n - Expedition Tun M AASBXMTJE 1X A* ii Frankfurt ». M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) cuv.r Arukonft einfordert, dte auch hint-tchta der für den jeweiligen Zweck geeigneten Rlätter »nf Grund reiche» Er/ahrar.ifAn and gründlicher Beobachtungen ttQTeriiieoigen Rath «rtheiit Bcrhatidluog der heutigen ßerflana ist der soigeud. tzL'S tachgelviesen yiniäril^ -W wS«l! ÄS Öen Dienste n Qß ’Ütft »int te bm i ' ffi1 8«rein" ’otfji nur' Kirchhgs^ ’,e iet Ckt. ™to,06nedneö ■tlaffiing einet fotzen e«, 7.tn ^°uhttrn eine solche -!Iden gesetzlichen Bc- Mmkuudlich den Nachmiz ^ ter.(öon. der Grenze um er entsprechend dem Art. 40 anbmauet mit ihrer Grnnd- des Gutachten der Großb. Sauherrn nach demselben ju 'M zum 1. 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Tagesordnung- 1) Berichterstattung über das abgelaufene Vereinsvierteljahr. Der Vorstand. A- Scheyda. — Truck und Verlag der Brüh'l'schen Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) J. Rothenberger, gerichtlich bestellter Taxator 8. Lindenplatz 8. t-SÄS" Der Maler Gg. Hisgen in Lick hat nicht allein durch außergewöhnliche Schnelligkeit im Anfertigen unserer Fahne uns geradezu in Erstaunen gesetzt, sondern er verdient noch mehr wegen seiner coulanten Behandlung und ausgezeichneten Arbeit anerkannt und jedem Verein empfohlen zu werden. 5507 Der Dorstand des Gesangvereins „Victoria" ;u Garbenieich. Loose zur Mainzer Kirchenbao-Lotterie empfiehlt die Expedition des „Gießener Anzeiger". In. der Serie gezogene Braunschweiger Thlr. £O-Loo8e9 Ziehung am 30. August d. I., Hauptgewinne JL 90,000, 9000, 6000 rc., verkaufen ganze Loose h 229 und abzüglich niedrigsten Gewinnes zu «A. 160, halbe ä JL 80, viertel ä a 40, zehntel ä 16. 5548 Moritz Stiebet Söhne, Bankgeschäft, Frankfurt a. M. Ziehung der Pappenheimer Serienloose am 1. September d. I. Gewinne von A 15,428 rc., erlassen excl. niedr. Gewinnes, ä A 50. Ich wohne von heute an Ludwigsplatz 5. Bestellungen für mich können bei Herrn «H. E. Jughardt, 15, neben dem Rathhaus, abgegeben werden. Gießen, den 25. April 1884. Carl Stohr I, Schlosser. Verein der Gastwirthe von Gieren und Umgegend. Die verehrt. Mitglieder werden zu der Dienstag den 26. August er., Nachmittags 3 Uhr, bei Coll. Gühlholz (Cafö Leib) stattfindenden Generale er summ- mi6sei$t$eiter -Atiffifgeii, unter Garantie und bewährtester Construction, bei billigster Preisnotirung, liefert und stellt auf Carl Stohr 1., Ludwigsplatz. Theoretisch und technisch richtige Herstellung und vorzügliche Leitungsfähigkeit kann durch viele Atteste nachgewiesen werden. 4241 JL Kriegerverein Gießen. jSl Außerordentl. Generalversammlung DienStag den 26. August 1884 im BereinSloeale. Tagesordnung: Sedanfest und Vereinsangelegenheiten. 5551 5465 Für ein junges gewandtes Fräulein, das bereits in einem Weißwaaren- geschäft thätig war, und das auch das Kleidermachen gründlich versteht, wird in einem hiesigen Ladengeschäft, einerlei welcher Branche, bei bescheidenen Ansprüchen für sofort eine Stelle gesucht. Persönliche Vorstellung kann erfolgen. Offerten unter L. Nr. 1 befördert die Exped. o. Bl. 2) Vereinsangelegenheiten. 5530 Zimmergesellen finden dauernde Beschäftigung bei 5555 __Zimmermeister Pitz, Gießen. 5556 Ein Kutscher für die Reise gesucht. Näheres unter Y. 77 in der Ex- pedition d. Bl. ________________________ 5563 Ein tüchtiger Pferdeknecht sucht, gestützt auf gutes Zeugniß, Dienst. Näheres bei der Exped. d. 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