*”N«0. *u. ialt *0000000 ässen, o § rsen H. 0 Novität! 8 Ende 10 Uhr. ft Kohrsen ll. Ö . Sttflnti#** nit die schmerzliche N n Leiden erfolgten -mutter und Groß- Bliebmttr. er Erp lltlü Nr. 73. Mittwoch den 26. März issa Erscheint t^Alich mit Ausnahme des MontagS M Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BringerKchn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. Nr. 8 des Reichs-Gesetzblatts, auSgegebm den 20. d. M., enthält: (Nr. 1532.) Gesetz, betreffend die Stimmzettel für öffentliche Wahlen. Vom 12. März 1884. Gießen, den 24. März 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. - Dr. Boekinann. t Schulstraße 7. WM« N» PoLLtifche Ueberfkcht. Gießen, 25. März. Dar Geburtsfest des Kaisers hatte diesmal einen noch größeren Kreis deutscher Fürsten am Berliner Hofe versammelt, als sonst. Es waren zur persönlichen Beglückwünschung des Kaisers erschienen der König von Sachsen, der Großherzig und die Großherzogin von Baden, der Großherzog und die Großherzogin von Sachsen nebst dem Erbgroßherzog, die- Herzöge von Meiningen und Anhalt, der Erbgroßherzog von Oldenburg nebst Gemahlin, die Fürsten von Schwarzburg - Sondershausen und von Waldeck, Prinz und Prinzessin Albrecht von Preußen, die Prinzen Adolf zu Schaumburg-Lippe, Friedrich Fer- dinand und Albert zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und Heinrich von Heffen, Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin u. s. w. Außer- dem war auch Prinz Heinrich von Preußen, welcher seither in Kiel noch Dienst gethan hatte, am Samstag in Berlin eingetroffen, um seinen kaiserlichen Großvater zu beglückwünschen und denselben nach der langen Meeresfahrt, welche den Prinzen seit 18 Monaten von der Heimath entfernt gehalten hatte, zu begrüßen. Eine Haupt- und Staatsaction ist im Reichtage vorüber, die Socialisten-Debatte vom Donnerstag und Freitag, von der wir jedoch noch eine Auflage erleben werden, da die Vorlage über die zweijährige Verlängerung des SocialistengesetzeS nicht pure abgelehnt, sondern an eine Commission verwiesen worden ist. Was den allgemeinen Charakter der zweitägigen Verhandlungen anbelangt, so muß zunächst constatirt werden, daß dieselben frei von der Leidenschaftlichkeit waren, welche den früheren Debatten des Reichstages über diesen Gegenstand anhaftete und daß sich selbst die socialdemokratischen Redner eines gemäßigten Tones befleißigten, wenn sie sich auch natürlich in ihren altgewohnten und bekannten Tiraden ergingen. Das Hauptinteresse knüpfte sich an die Donnerstags-Debatte, einmal, weil an diesem Tage Fürst Bismarck wiederum sprach und dann, weil Windthorst sich über die Stellungnahme seiner Partei gegenüber der vorgeschlagenen Verlängerung des SocialistengesetzeS äußerte. Bekanntlich ist in dieser Frage die Haltung des Centrums maßgebend, die Rede seines Chefs war indeffen so diplomatisch gehalten, daß man aus ihr noch nicht die bestimmte Ueberzeugung gewinnen konnte, das Centrum werde der Vorlage zustimmen und so muß man denn die dahin gehenden Annahmen einstweilen auf sich beruhen lassen. Fürst Bismarck beleuchtete die Angelegenheit von dem höheren Gesichtspunke aus dem Zusammenhangs mit seinen socialpolitischen Plänen überhaupt und wies nochmals daraus hin, daß die Heilung der socialen Schäden nicht nur durch regressive, sondern auch durch positive Maßregeln für das Wohl der arbeitenden Klaffen zu geschehen habe, trotzdem dürfe man die vorbeugenden Mittel gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie nicht aus der Hand geben. Schließlich sind aus der Donnerstags-Sitzung noch die Rede des Ministers v. Puttkamer, in welcher sich derselbe namentlich gegen das in einem kürzlich erschienenen Buche Bebel's niedergelegte „Programm" des socialistischen Zukunftsstaates wandte, und die Erklärung des nationalliberalen Abg. Marguardsen, daß seine Partei für die Verlängerung des SocialistengesetzeS stimmen würde, hervorzuheben. Die Verhandlungen vom Freitag förderten über die vorliegende Materie wenig Neues zu Tage. Von Seiten der deutschen freisinnigen Partei übte Abg. Dr. Hänel eine abweisende Kritik an der Vorlage aus, von den Conservativen sprachen sich die Abgg. v. Kardorff und v. Maltzahn-Gülz für die Vorlage und für Plenar- berathung aus, während sich die Abgg. Sonnemann und Liebknecht dagegen erklärten. Schließlich griff auch Fürst Bismarck wieder in die Discussion ein und wies besonders aus die eigenthümlichen Verhältnisse in den ehemals polnischen Landestheilen hin, durch welche dort die Ausrottung der Socialdemokratie verhindert werde. Die Vorlage wurde hierauf, wie schon erwähnt, an eine 2Igliederige Commission verwiesen und zwar gegen die Stimmen der beiden con- ser^-aUven Fraktionen und der Socialdemokraten. Am Montag beschäftigte sich der Reichstag mit der ersten Lesung des Actiengesetzes. Der französische Feldzug in Tongking wird den Versicherungen der Pariser osficiöscn Blätter zufolge mit der Einnahme von Hung-Hoa, nord- ivrstlich von Sontay am Rothen Fluß gelegen, beendigt fein. Was nun die zu >.'wartenden diplomatischen Verhandlungen zwischen Paris und Peking bringen werden, läßt sich natürlich noch nicht mit Bestimmtheit voraussagen, zumal von Seiten Chinas irgendwelche Eröffnungen gegenüber der französischen Regierung «och nicht geu'.acht worden sind. Für Frankreich gilt indessen das „beati possi- dentes“ und im faktischen Besitz von Tongking kann es den diplomatischen Unterhandlungen mit Ruhe entgegensehen, lieber die Höhe der Kriegsentschädigung, welche Frankreich von China verlangen will, verlautet noch nichts Positives, vielleicht begnügt man sich aber in Paris mit der Anerkennung der französischen Suzerainetät über Tongking Seitens Chinas. — Die französische Deputirtenkammer hat am Donnerstag den Antrag der monarchischen Fraktionen auf Erneuerung der Budgetcommission durch das Listenscrutinium mit 310 gegen 201 Stimmen abgelehnt. Für die englische Regierung hat der ungünstige Ausfall zweien jüngst vollzogenen Ersatzwahlen zum Unterlaufe eine ernste Bedeutung. In Huntingdonshire ist der conservative Candidat Sir Robert Peel und in Cambridgeshire ebenfalls ein Conscrvativer, Thornhill, gewählt worden. Beide Kreise waren bisher durch liberale Abgeordnete im Unterhause vertreten und Cambridgeshire ist sogar ein alter liberaler Sitz, dessen Vertreter bisher Mr. Brand, der frühere Sprecher (Präsident) des Unterhauses, war. Man kann in diesen Wahlniederlagen der Regierungspartei wiederum ein Symptom der im Lande unleugbar gegen das Cabinet Gladstone herrschenden Verstimmung erblicken, welche durch die beunruhigenden Gerüchte über die Mission Gordon's sich nur noch vergrößern wirb. Trotz des Erfolges, den das Cabinet de Pretis in der Sitzung der italienischen Deputirtenkammer vom 19. März durch die Wahl des regierungsfreundlichen Abg. Coppino zum Präsidenten errungen hatte, ist dasselbe durch die eigenthümliche parlamentarische Lage zur Demission genöthigt worden. Der König hat bereits mit verschiedenen hervorragenden politischen Persönlichkeiten über die Neubildung des CabinetS conferirt, einstweilen aber noch ohne Erfolg. In Spanien haben die neulichen Verhaftungen ganz entschieden zu einer Klärung der Situation geführt. Dem energischen Vorgehen des Ministeriums Canovas del Castillo ist es gelungen, die drohende revolu- tWikJe Bewegung im Keime zu ersticken und herrscht den aus den verschiedensten Theilen des Landes eingehenden Berichten zufolge überall Ruhe und Ordnung. Die Erhebung der Araber im Ost-Sudan kann man im Wesentlichen als niedergeschlagen betrachten. Die beiden Schlachten von El Teb und Tamanieb haben das Heer Osman Digma's mehr als decimirt und mit jedem Tag nimmt die Schaar derer, welche bis jetzt zu ihm hielten, ab. Schlimm scheinen jedoch die Dinge im West-Sudan zu stehen und wenn sich auch die sensationelle Nachricht von der Gefangennahme und Enthauptung General Gor- don's als eine französische Erfindung herausgestellt hat, so erscheint seine Lage doch stark gefährdet und es werden sich die Engländer vielleicht noch entschließen müssen, von der Küste des Rothen Meeres den Wüstenmarsch nach Khartum zu unternehmen. Darmstadt, 24. März. Se. Königl. Hoheit der Großherzog und Se. Großh. Hoheit der Prinz Alexander statteten am gestrigen Tage Ihrer Majestät der Kaiserin von Oesterreich in Wiesbaden ihren Besuch ab. Dir- Herrschaften dinirten darauf bei Sr. Hoheit dem Prinzen Nicolaus von Nassau. —I. Darmstadl, 24. März. sZwette Kammer der 2anbflfir.be.] Der Finanzausschuß wirb kommenden FreUag den 28. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, behufs Br- rathung und Beschlußfassung über den bet neulicher Session eingelangtcn Initiativantrag des Abg. Schaum, einen Gesetzentwurf, die Herstellung eines Anschlusses der Actten- zuckersabrik „Büdingen" in Stockheim an die Oberhessische Bahn betreffend, zu- sammentreren. Telegraphische Depeschen. Wolff'L telegr. Eorresporrdenr-Brrerarr. Berlin, 24. März. In der heutigen Sitzung des Reichstags übermittelte zunächst der Präsident den Dank Seiner Majestät des Kaisers für die Allerhöchstdemselben dargebrachten Wünsche des Hauses. Alsdann konstatirte der Präsident, daß bei der letzten Sitzung des Reichstags Niemand ohne Einlaßkarte die Journalisten-Trtbüne betreten habe. — Der mit der Schweiz abgeschlossene Vertrag wegen der gegenseitigen Zulassung von Medicinal- personen, sowie das Gesetz über die Controls des Re'.chshaushaltS wurden in dritter Lesung genehmigt. — Bei der ersten Lesung des Acttengesetzes sprachen sich die Abgeordneten Horwitz und Büsing für die Vorlage aus, fanden jedoch einzelne Bestimmungen zu hart und von zu großem Mißtrauen dtkltrt. Der Abg. Rerchensperger (Olpe) hielt dafür, daß im Entwurf die strafrechtliche Seite zu wenig betont sei, und der Abg. Hartmann sprach stch ebenfalls für strengere Bestimmungen aus. Der Abg. Bamberger äußerte sich im Allgemeinen günstig über die Vorlage. Der Staatssecretar Schelling wies den Vorwurf, daß die Vorlage von einem Mißtrauen gegen den Handelsstand getragen sei, zurück. Der Abg. Oechelhäuser sprach für die Revision der ganzen handelsrechtlichen Gesetzgebung. Schließlich wurde die Vorlage an eine Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. Die nächste Sitzung findet Mittwoch statt. Auf der Tagesordnung für dieselbe sind verschiedene Initiativanträge der Abgg. Barth, Lmzmann, Philippi-Lenzmann, Büchtemann, Eberly, v. Czarlinski, Munckel und Lmzmann gesetzt. — Im Abgeordnetenhause wurde der Antrag Bachem, die Abänderung der Rheinischen Städteordnung betreffend, fast einstimmig der verstärkten G metnde-Com- Mission überwiesen. Außerdem wurden noch einige Positionen, vorwiegend localen Inhalts, erledigt. In der nächsten Mittwoch" stattfindenden Sitzung wird die Jagdordnung be- rathen werden. — Das Herrenhaus genehmigte die Hannoversche Kreisordnung und Provinztai- ordnung in der von dem Abgeordnetenhause beschlossenen Fassung, für welche bet Minister v. Puttkamer wiederholt eintrat. Kirchliche Anzeigen der evangel. Gemeinde. ,. 26. Marz, Abends 6 Uhr, 5. Passionswochengo 1 tes- drenst. Pfarrer Schlosser- Berlin, 24. März, lieber die bereits gemeldete Aeußerung des Kaisers bei dem vorgestrigen Empfange des RetchstagSprüstdtumS berichtet die „Kreuzztg.": Der Kaiser sprach die feste Hoffnung aus, daß der Vorschlag der verbündeten Regierungen aus Verlängerung des SoctaUstengesetzes angenommen werden würde. Er kenne dte betreffenden Zustände wohl und habe mit eigenem Blute dafür stehen müssen. Dte Ablehnung der Verlängerung könne er nur als ein gegen seine Person gerichtetes Er- gebntß ansehen. — Prinz Heinrich stattete Mittags dem Fürsten Bismarck einen Besuch ab. Dresden, 24. März. Dte erste Kammer genehmigte in Ueberetnsttmmung mit der zweiten Kammer den Bau eines neuen Kunstakademie- und KunstauSsteüungs- Geöäudes auf der Brühl'schen Terrasse, ermächtigte ferner die Regierung zur Hebers nähme deS Betriebes einer von der Sachsen-Altenburg'schen Regierung zu erbauenden Eisenbahn von Ronneburg nach Meuselwitz und genehmigte endlich das Gesetz betreffend den Ausschluß säumiger Abgabenpflichtiger von öffentlichen Vergnügungsorten mit den von der zweiten Kammer beschloßenen Abänderungen. — Die zweite Kammer hat ihren Beschluß, die Errichtung eines Gesundheits-Museums zu genehmigen, zurückgezogen und in Ueberelnsttmmung mit der erstenKammer den diesbezüglichen Antrag der Regierung zur Erwägung überwiesen- Schwerin i. M., 24. März. Der Herzog Paul Friedrich hat für stch und seine Descendenz auf alle Erbfolgerechte in Mecklenburg verzichtet und r.war in der Weise, daß seine nachgeborenen Brüder und deren Descendenz ihm und seiner Descendenz vorgehen, nach deren Aussterben jedoch das Erbrecht des Herzogs und seiner Descendenz wieder unter der Bedingung in Kraft tritt, daß der Erbfolgeberechtigte zur protestantischen Kirche überzutreten hat. Chriftiania, 24. März. Das heute von dem Reichsgericht gegen den Staatsrath Jensen gefällte Urtheil lautet auf AmtSentsetzung. — Der König wird am Mittwoch hier zurückerwartet. Paris, 24. März. Der Geschichtsschreiber Mignet ist heute früh 7 Uhr gestorben. Rom, 24. März Bezüglich der Bildung eines neuen CabineLS ist noch nichts Definitives bekannt. Wie die Blätter melden, soll der Ackerbauminister auf seinem Rücktritt beharren, de Pretis aber nicht geneigt sein, sich von demselben zu trennen. Rom, 24. März. Der „Osservatore Romano" schreibt: Dte Blätter, welche in den lrtzten Tagen von der Abreise des Papstes sprachen, sind im Allgemeinen nicht richtig verstanden worden. Sie sprachen von der Möglichkeit, daß der Papst eines Tages gezwungen sein könnte, abzureisen, aber nicht von einer bevorstehenden Abreise. Der Zeitpunkt der letzteren hänge keineswegs vom Papste ab, sondern von der italienischen Regierung. An dem Tage, an welchem der Papst sich allzu sehr kompromittirt und in seiner Freiheit allzu beengt sehen werde, werde er den KretS, der ihn beengt, durchbrechen und, wie so viele seiner Vorgänger, anderwärts em freieres sichereres Asyl suchen. Er werde es ebenso machen, wie kürzlich die Propaganda es gemacht habe. Ueberall, wo er hingehe, werde er dte Kirche mit sich nehmen. Der Ort, wo er sich ntederlafsen werde, werde zum Mittelpunkt der Welt werden. Während ein einfaches Dorf, welches dem Papst als Asyl dient, universelle Bedeutung erlangen würde, würde Rom durch dte Abreise des Papstes seine ganze Größe einbüßen. Der „Osser- vatore Romano" zählt dann dte Hauvtbeschwerden des Papstthums gegen die Italienische Regierung auf und schließt: „Wenn der Papst noch in Rom bleibt, so geschieht dies etnz'g und allein, um Rom und Italien, dte er sehr liebt, sehr ernste moralische und materielle Schädigungen zu ersparen, denen sie ausgesetzt würden, wenn sie sich nicht mehr im wohlthuenden Schatten des heiligen Stuhles befänden. Der Papst im Exil und umherirrend mürbe den Enthusiasmus selbst unempfindlicher Völker Hervorrufen und diese zu großherzigen Unternehmungen antreiben. Das Unglück käme dann über Jene, die den Papst zum Verbannten, zu einem Herumirrenden gemacht hätten I Eben deßhalb überschreitet der Papst nicht die Schwelle des Vatikans. Petersburg, 24. März. Wie die deutsche „Petersb. Ztg." mittheilt, fand am Geburtstage des Kaisers Wilhelm bei dem Kaiser und der Kaiserin in Gatschina ein Diner statt, zu welchem der deutsche Botschafter, General- Lieutenant v. Schweinitz, der General-Lieutenant v. Werder und sämmtliche Mitglieder der deutschen Botschaft Einladungen erhalten hatten. Der Kaiser und die Großfürsten, letztere soweit sie Inhaber preußischer Regimenter sind, hatten preußische Uniformen angelegt. Während der Tafel brachte Kaiser Alexander einen Toast auf den Kaiser Wilhelm aus, worauf von der Tafelmusik die preußische Nationalhymne gespielt wurde. Am Vormittage hatten die hier anwesenden Mitglieder der kaiserlichen Familie, die Minister und sonstigen Würden- träger, das diplomatische Corps, sowie die Mitglieder ver deutschen Kolonie zu Ehren des Tages in der deutschen Botschaft Glückwünsche dargebracht. — Wie dieselbe Zeitung erfährt, hat Kaiser Wilhelm dem Minister des Aeußern v. Giers den schwarzen Adlerorden verliehen. — Der Minister des Innern hat verfügt, daß der seit dem 12. Januar verbotene Verkauf von Einzel-Nummern des „Petersburgski Listok" wieder zu gestatten sei; gleichzeitig hat derselbe auf Grund des betr. Preßgesetzes den Einzelverkauf der „Sowremennya izwestija" in Moskau genehmigt. — Der deutsche Botschafter, General-Lieutenant v. Schweinitz, ist gestern nach dem Auslande abgereist, um einige Wochen bei seiner Familie zu verleben; während dieser Zeit führt Graf Bismarck die Geschäfte der Botschaft. — Den Toast auf den Kaiser Wilhelm bei dem Diner deutscher Reichsangehörigen am 22. d. Mts. brachte der Präsident des Festausschusses Schor- nikau aus, während der von deni bayerischen Gesandten v. Gasser ausgebrachte Toast dem Kaiser Alexander galt. m ,, Kairo, 24. Mär,. Nach hier eingegangenen Nachrichten befindet sich das ganze Gebiet ,üblich von Berber im Aufstande. Die Aufständischen umgeben Chartum auf allen Seiten. Die Verbindungen sind vollständig unterbrochen. Die Lage deS General« Gordon ist eine schwierige, wird aber bis jetzt nicht für beunruhigend an- acfehen. Von Berber aus sind zwei Boten mit Briefen an General Gordon abgesandt worden. Zur geft. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen AnskunftSertheilling über Inserate w. können i* nur dann b-aMworten, wenn denselben eine Freimarke für di- Rückantwort beigelrgt' ist. lieber Jnierate bezüglich deren Offerten emzu reichen sind, ist di- Erp diiion u . keinerlei AuvkuMtSeriheilungeii befugt. Offertenbriefe sind — soweit keine'bestimm««,, aeaeinbeiliaeu Abmachungen getroffen wurden — in der Ervedition abzuholen SokaleS. Gießen, 25. März. Tagesordnung für dte Stadtvcrordneten-Sitzung em $e*MerSt»6 den 27. März 1884, Nachmittags 4 Uhr. 1. Reklamation des Slraßenmetsters Philipp Klein in Heusenstamm wegen Zuziehung zu den Umlagen der Stadt Gießen für 1881/82. 2. Verstellungen im Poltzetgebäude. 3. Die Prüfung des Gemetndevoranschlags für das Jahr 1884/85. Gießen, 25. März. Schwurgerichtsverhandlung am 24. März l. I. gegen Martin Wagner von Geilshausen, zuletzt wohnhaft in Gießen, wegen Raubs. Wagner war angeklagt: daß er in der Nacht vom 11. zum 12 Januar I. I. zu Gießen dem Samuel Pascoe von da auf öffentlicher Straße Geld, welches demselben gehörte, mittels Gewalt und unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib und Leben in der Absicht rechtswidriger Zueignung weg- genommen und daß er bet Begehung dieser That eine Waffe, nämlich em Messer, bet sich geführt habe. Die Geschworenen verneinten die auf das Verbrechen des Raubs gerichtete Hauptfrage, dagegen bejahten sie dte HülfSfrage, welche das Verbrechen der räuberischen Erpressung zum Gegenstände hatte. Demzufolge wurde Wagner in eine Zuchthausstrafe von 7 Jahren verurtheilt, ihm auch gleichzeitig die bürgerlichen Ehrenrechte aus dte Dauer von 5 Jahren abgesprochen und auf Zulässigkelt der Polizeiaufsicht erkannt. Gießen, 25. März. Entgegen unserer in Nr. 69 gebrachten Nachricht, bringt die heutige „Franks. Zig" nachstehende Korrespondenz: „Gießen, 24. Marz. Man schreibt uns: Eine SSbelaffaire, deren Opfer der beim hiesigen Regiment sowohl wie bei der Bürgerschaft gleich beliebte Hauptmann Ronneberg geworden ist, bildet eben das Stadtgespräch. R. ist vor ca. 10 Tagen ta Offizier-Casino beim Kartenspiel mit dem Pr-Lieutenant Helling, der rabulistischer Natur sein soll, in Wortwechsel gerathen, wobei letzterer den Säbel zog und R. am Kopfe verwundete. Die Kopfrose stellte sich ein und setzte dem Leben des rüstigen Offiziers ein Ende. Von den Beiheiligten und den wenigen Wissenden war der Vorfall so geheim gehalten worden, daß bis zum Todestage der Regiments-Commandeur bett wahren Sachverhalt nicht gewußt haben soll. Man hatte daS Gerücht in Umlauf gesetzt, Hauptmann R. habe sich die Wunde durch Anstößen des Kopses an den Kron-. lcuchter eines hiesigen Delicatessengeschästes zugezogen* . v selbstredend der „Franks. Ztg." die Verantwortung für diese Korrespondenz überlassen. ,, Gießen, 24. M/Kz. sTheater.j Man mag an Rosens Arbeiten noch so viel auszusetzen Haden, eine Wirkung Haden alle: sie erregen Gelächter: er hat Humor unb seine Phantasie leistet Fabelhaftes in Erfindung drolliger Situationen. Eine eigentliche Verwickelung wohnt auch dem Stück: „Neue Männer" nicht inne Knötchen reiht sich an Knötchen. Ein ehemaliger Holzhändler und Geflügelhändler' der unter dem Joche einer bösen Pantoffelherrscbast seufzt, seine Frau, die bet jeder Erinnerung an das einstige Geslügelgeschäst in Krämpfe fällt; ein RegierungSfeeretär der aus einem devoten, unterihänigsten Beamten plötzlich ein Mitglied des Resorm- vereins „Neue Männer" wird; Kapaunen, dte auf der Bühne gerupft und Bestecke die geputzt werden--es ist ein Schwank, nehmt Alles nur in Allem; wer herzlich lachen wollte, hatte dazu Gelegenheit. Dte Darstellung der Novität, an welcher mehr oder minder die Damen Frau Brede, Fräulein Kohrsen I. und II., Pögner I. und II., Desmont und Hoffmann, sowie die Herren Muff, Peters, Brautlecht, Schreiner und Schonwasser betheiligt waren, war eine wohlgelungene. Die Jnscenitung extra betonen zu wollen, wäre eigentlich überflüssig, aber in diesem Falle verdient die Regte für dte geschickte Ausnutzung des beschränkten Bühnev- raums zu einer Dreitbetluna ein besonderes Lob. ~ sAlikaiholisches.j Auch tn Frankfurt a. M. hat sich eine altkatholifche Gemeinde gebildet und wird der erste altkalholische Gottesdienst am Palmsonntau (6 Av-il b. J.s gehalten werden und zwar tn der PaulSkircke. Gondel und Werkehe. „ , „G^ßen, den 25. März. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund 1.00—1.10, Hühnereier 2 Stück 9—00 X Enteneier per Stück 5-0 X Gänse- eter per Stck. 10-00 X Käse Sick. 4-9 X Kasematte 3 X Erbsen per Liter 20 a Linien 32 X Tauben per Paar 80—1,10 X Hühner per Stück 0.90—1.50, Hahnen pr. ©tuet X 1.00—1.70, Enten per Stück X 2.00-2.50, Ochsenfleisch per Mund f^-OO X Kuh- und. Rindfleisch 48-56 X Kalbfleisch 45-50 X Schweinefleisch .>8—60 Hamlnelfleiich 60—70 Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.00—4.00, Milch' per Liter 13—18 X Gänse per Pfd. H 00-00, Zwiebeln per Ctr. X 18-20, Weißkraut per Hundert X 0—0. D 1Q,,^ron März. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer fremder 19-4-20, Roggen ess. hies. X 16*/»—:1/«, fremder X ‘A—17, Gerste eff. hies. u. Wetterauer X 17—18, fremde X 18—19, Hafer eff. hiesiger A ^ ^^ remder X 14y*-15‘/*. - Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 (Str. Jü d71/2. Branntwein eff. ohne Faß 42. . Frankfurt 24. März Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Ange- trieben waren 300 Odjfen. ca. 18 Bullen, ca. 300 Kühe und Rinder, ca. 300 Kälber. Adresse stellten sich: Schien 1. Qual. X 68-00, 2. Qual. X 55-62, Kühe und Rmder 1-.Oual ^L 60-00, 2. Qual. X 50—00, Kälber 1. Qual, X 70-00, 2 Qual. X 60—6t) per 100 Pfund Schlachtgewicht. Allgemeiner Anzeiger. Das Heueste in Krausen, Damen- und Kinderkragen, weiße und CrLme Spitzen, Manschetten Corsettezx und Schürzen, Mohair-Tüchern und Echarpe’s, empfiehlt in großer Auswahl zu billigsten Preisen isu J. H. Fuhr, S-nnenstrHe 25. 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Ms., Nachmittaas 2 Uhr, werden in der Flett'scheu Hofraithe Hegen Gaarzahlung versteigert: Sovba's, Kommoden, Kleidcrschränke, 1 Spiegel schrank, Tische, Stühle, Spiegel, Bilder, Uhren, 1 Conver- sationslexikon, 3 Nähmaschinen, 1 Stoßkarren, 1 Rollwagen, 2 Pferde u. a. m. Geißler, 2105 Gerichtsvollzieher. Holzvi'rsteigeruiigen Im Lühellindener Markwald (iin Großh. Hessen) sollen versteigert werden: I. Samstag den 29. d. Mts., Vormittags von 9 Uhr ab — Zusammenkunft bei der Sandgrube — in den Districten „Strauch", „Neu- wald" und „Hahnenkopf" 22 Eichenstämme = 4,89 Fm., 22 Nadelholzstämme — 4,40 Fm., 5 Eichenderbstangen — 0,35 Fm., 49 Nadelholzderbstangen — 2,02 Fm., 50 Neisstangen — 0,38 Fm., sodann: Scheiter: 25 Rm. Eichen, 33 Rm. Viadelholz, 2 Rm. Birken, Knüppel: 126 Nm. Eichen, 197 Nm. Nadelholz, 2 Rm. Birken, Reisigwellen: 50 Eichen, 3240 Nadelholz und 30 Dörner. H. Dienstag den 1. k. Mts., Vormittags von 9 Uhr ab — Zusammenkunft bei dem Haufe des Bahnwärters Backes — in den Districten „Schinalehecke", „Sandhügel" und „Börnchen": 6 Nadelholzstämine — 1,32 Fm., 198 Nadelholz-Derbstangen — 8,27 Festm., 4470 Nadelholz-Reisstaugen — 31,02 Festm., ferner: Scheiter: 3 Rm. Nadelholz, Knüppel: 14 Nm. Eichen, 57 Nm. Nadelholz,, Neisigwellen: 230 Eichen, 4660 Nadelholz, 320 Dörner. Großrechtenbach, d. 19. März 1884. 2001______Das Bürgermeisteramt. Holz-Versteigerung. Montag den 7. und Dienstag den 8. April I. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen in der Zimmer'scheu Försterei Winnerod, in den Walddistricten Burg, Zipfen, Langenbuchen und Waldburgsberg, nachstehende Holzsortimente versteigert werden, als: 125 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 318 „ „ Prügelholz, I <8 „ ,, ^tockholz, 29 „ Nadel-Prügelholz, 821 „ Buchen-Stammreiöholz, 438 „ „ Astreisholz, 100 „ Nadel-Astreisholz, 6 Eichen-Stämme von 2,63 Festm., 1240 Fichten - Stangen von 19,02 Festm. Die Zusammenkunft findet in dem Zimmer'schen Hofe dahier statt. Winnerod, am 24. März 1884. 2120 Sänger, Förster. 2130 Rothe Früh- und Spät- tartoffel verkauft Felfiug, Neucmveg 31. 2009 empfehle zu den billigsten Preisen. 1813 Lonncnstrafle J. 11. Fuhr ^^nnenstratze Bormann Katz, im früher Heichelheim' scheu Laden. Mricklmumwolle aller Art sowie sämmtliche H^uheiten tu Besäte - Artikeln 9 als: Perigiwpe», Ornamenten, Ägraffeit und Spitzen, Knöpfe, Einfaßband, Seide und Zwirn in allen Farben, Hchversteigerung ist Gräflicher Dberförfterei Lautrach. Dienstag den 8. April d. I. kommen zum öffentlichen Ausgebote: I. Von Vormittags 9 Uhr an bei Laubach im Disttikte Eselskopf: 14 Eichenstümme von 26 — 73 cm Durchm. und bis 12 m Länge — 23,20 cbm, 8 Eichenabschnitte von 18—38 cm Durchm. und 2,2 in Länge, 11 rm Eichen-Scheitholz (theilweise Werkholz), 40 rm Fichten-Bohnenstangen; in den Distrikten Heinzenberg, Struth und Birken: 8 rm Aspen-Rundscheit- Holz, 52 rm abständige Buchen-Prügel, 24 rm Nadel-Schichtprügcl, 21 rm Buchen-Stammreiser, 13 Nadelstämme — 3,89 cbm, 267 Fichtenstangen (Leiterbäume), 320 rm Fichtenstangen (Leiterbäume, Lattenstangen rc.); II. Von Nachmittags 1 Uhr an auf dem Jägerhaus (während der Versteigerung nicht vorgezeigt) aus den Distrikten 1) Teisenberg: 8 Eichenstümme von 26 — 91 cm Durchm. und bis 11 m Länge = 17,64 cbm, 35 rm Eichen - Scheitholz und -Prügel (theilweise Glaser- und Küserholz), 2) Schiffenberg: 4 Hainbuchenstämme von 29-35 cm Durchm. = 2,10 cbm, 30 rm abständig Scheit- und Prügelholz; 3) Kirchberg : 2 Lärchen- stämme — 0,28 cbm, 354 rm Buchen-Stammreiser; 4) Thomasbügel: 50 rm abständige Buchen-Prügel, 6 rm Lärchen-Schichtprügel, 110 rm Buchen-Reiser- pnigel, 1 Eschenabschnitt = 0,75 cbm, 5 Fichtenstämme = 1,86 cbm, 3 Fichtenstangen von 11 cm Durchmesser, 50 Buchenstangen (Langwieden); 5) Tränkbach (bei Freienseen): 6 Eichenstämme = 2,20 cbm, 7 Birken = 2,35 cbm, 7 Fichtenstämme von 28—35 cm Durchm. und 14 — 16 m Länge, 4,5 rm Birken-Rundscheitholz, 80 rm gut Buchen-Stockholz; 6) SchePP- maulsdickung und Forstwiese: 140 rm gut Buchen-Stockholz, 126 rm -Reiser- prüget; 7) Eselskops: 40 rm gut Buchen-Stockholz, 100 rm -Reiserprügel; 8) Dörnberg: Sämmtliches Buchen-Stockholz; 9) aus den Revieren Freicn- seen und Gonterskirchen: Kohlreiser und Lesholz abtheilungömeise. Außerdem erfolgt bei dieser Gelegenheit, wenn annehmbare Preise erzielt werden, die loosweise Abgabe von dürrem Reisholz in den Distrikten Äirken und Kirchberg, sowie auch die Abgabe zweier Ejchenstämme von 27 und 41 cm Durchm. (2,29 cbm) aus dem Schloggarten zu Laubach. lieber das unter 11 aufgeführte Holz geben auf Verlangen vor dem Termine die Gräflichen Forstwarte von Freienseen, Jägerhaus und Gonterskirchen nähere Auskunft. Laubach, am 19. März 1884. 2121 Gräfliche Forstverwaltung. Empfehle einen großen Posten Anzüge für Knaben (im Atter von 3—6 Jahren), nur bessere Sachen, bedeutend unter« Preis. tn aq in schwarz X S^Ia. Qualität per Mtr. M. 6.—f 70 Ctm. breit y< VjV Jt. 10.— ✓ Z^XV1 y ' * O ft k £- o- CP SS WO» l I. Kaffee stets frisch gebrannt, empfehle in verschiedenen Qualitäten. 1778 L. Kalkhof. 1 goldene Damenuhr, verschiedene Goldbrochen, Ringe, Cylindcruhren zu verkaufen; ferner 1 schwarzer Herren^ anzug, fast neu, verschiedene neue Knabenanzüge, eine Parthie neue Hosen und Westen bei Louis Rothenberger, 2124 Neuenweg 22. Holz-Versteige» ung. Freitag den 28. d. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, werden in hiesigem Gemeinde-Wald, Distrikt Sandkaut, Schwarzwald und Neuheeg 16 Rm. Nadel-Scheit, 157 „ „ Knüppel, 8820 Stück „ Reisig, 53 Rm. „ Stock, 5 Stück „ Stämnw von 0,77 Festm., 87 „ „ Derbstangen von 3,23 Festm., 1050 „ „ Neisstangen von 6,24 Festm. versteigert. Zusammenkunft bei der alten Sandkaule. Groß-Linden, am 24. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Groß-Linden. Leun.2119 | Versteigerung, t O Mittwoch den 26. März l. I., X Nachmittags 2 Uhr T a sollen diverse Möbel und sonstige X Gegenstände in der Behausung Ost- X a Anlage 11 gegen Baarzahlung oer- X steigert werden. 2138 J Aeilgeöotenes. Eine noch sehr gut erhaltene Glaskalesche ist für 350 v/L zu verkaufen. 2118 Posthalterei Darmstadt. 1 Teschin-Gcwehr, fleinen Kalibers, 2 Vogclhecken, 1 Tamenschreibtlsch, Nachttisch bei n Mottensttis, ! vorzüglich Mottenpulver, i wirkend, Naphtalin, ) Campher, Zu haben in der Drogerie von Otto Sciiaaf, 1965_________Seltersweg 25.______ Ich empfehle einen rein und kräftig schmeckenden Kaffee pr. Pfund 1 Mark. ^Uhetm Seibert, 1017__________Marktstraße.________ Verbesserte Theerseise, ohne den lästigen Theergeruch, aus der LLänigl. Bair. Hofparfümeriefabrik von 0 D. Wunderlich, Nürnberg, preisgekrönt B- Lds.-Ausst. 1882. Seit 19 fahren mit größtem Erfolg eingesührt unb von vielen Aerzten empfohlen gegen Hautausschläge aller Art, -insbesondere gegen Hautjucken, Flechten, Grind-, Kopf- und Bartschuppen, Frostbeulen, Schweißfüße u. Krätze, ä 35 nebst Anweisung. Theer - Schwefelseife, vereinigt die vorzügl. Wirkungen des Schwefel und Theer- & 50 bei Hch. WalfiaeBi 1362 in Gießen. 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Montag den 31, März, Abends 8V2 War: vchenlliche Zetrerasoersammsung im Caf^ Gbel. Tages-Ordnung: 1) Nechnungsablage. 2) Budgetberalhung. 3) Ergänzung der Statuten. 4) Vorstandswah!. Die Mitglieder werden um zahlreiches Erscheinen gebeten. Allgemeiner Beeern firr Armen- uttd Krnnkenpsiege. Wir beehren uns, unseren Mitgliedern anzuzeigen, daß die Erhebung der Beitrüge für 1834 durch die Frau unseres Vereinsdieners Bickel im Laufe dieser Woche beginnen wird. Sie erfolgt 'genau auf Grund der in unserer Liste geschehenen Einzeichnung gegen Quittung je für das ganze ober das halbe Jahr. Solchen, welche noch nicht Mitglieder unseres Vereins sind, oder welche ihre Beiträge erhöhen wollen, wird dazu durch Vorlegung der Mitgliederliste Gelegenheit gegeben werden. Im Hinblick auf die Nachweisungen unseres Jahresberichtes, daß unsere regelmäßigen Ausgaben bei aller Beschränkung dennoch die ordentlichen Einnahinen übersteigen, bitten wir erneut um eine recht thatkräftige Unterstützung unserer Mitbürger zu dem so wichtigen Werke einer rationellen und wahrhaft humanen Armenfürsorge. Gießen, den 19. März 1884. I. N. des Vorstandes Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Schlosser.Nover. 2113 Eine tüchtige Haushälterin mit geringen Gehalts-Ansprüchen sucht Stelle auf Ostern oder später. Offerten unter C. M. bittet man an die Exped^d. Bll zu senden. 2114 Ein zuverlässiger tüchtiger Packer wird pr. sofort gesucht. Nur solche wollen sich melden, welche gute Zeugnisse aufzuweisen haben. erfragen bei den Exp. d. Bl. Gesteht ein ordentliches Mädchen mit guten Zeugnissen zum sofortigen Eintritt. Näheres bei der Exped. d Bl.2116 1488 In einem Luftkurort, Stadt mir Amtsgerichts-Bezirk, kann einem jungen Arzt eine gute und einträgliche Praxis geboten werden. Auch kann derselbe das daselbst allein bestehende Bade-Etablisse- ment käuflich übernehmen, oder sich mit dem Eigentümer associiren. Offerten unter H. J. Nr. 1. an -die Expedition dieses Blattes. 1885 Einen Lehrling sucht ___H. Gröninger, Glaser. 1893 Ein braver Junge kann bie Buchbinderei erlernen bei ____________Julius-Hoos. Strohhüte werden gewaschen und gefärbt und nach neuesten elegantesten Mustern fa^omtt. und zwar sehr billig. 1709___A.^angmann. _ Einen Lehrling sucht zu Ostern 1720 Emil Pistor. _ 1601 Ein Lehrling kann unter günstigen Bedingungen eintreten bei Schreinermeister Ehr. Ph. Eulcr, Ludwigsstr. 14. ___C. L. Gail, Seltersweg 22- _ 2104 Ein Stück Land oder Gartckr zu miethen gesucht. Näheres Neustadt 27. C. W. Dietz Nachf., Gießen. Ph. Zimmer, Lich. Herm. Vogt, Reichelsheim. Verloren Portemonnaie mit Inhalt in der Nähe der Kleinkinderschule. Dem redlichen Finder eine gute Belohnung. Wo? sagt die Exped. d. Bl.2127 Pensionäre finden gute Aufnahme. Näheres in der Meatt t $ Sollen fii eignen, au yjtb aektcbntt auch Be Dai Wrgnadig Am Dittmar 1. April d Da« läge Nr. 4] 1. Be LndmigS-Eii 2.Ue Innern un‘ der iitaeÜti . 3. Ui unb bet Iu Mschm @e 4. Ui unb her Zu litifchen Rel 5. Or Se. 10. Januar m 11. Im dächer das A Dienste", am M Jakod i EW, an xonrab Ahlh, iährige treue! Mtaei ®6b' M @to6mütl langjähi EgewGr Marlin! Bingen Lnbemig K. Er '• Februar und Menen jrlt »sä. J- %nti »L,!