Bureau : Echulstraße 7. *’*k J AM *4it 'S ifttnb «reif vterteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. örfdxint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Nr. äs. Dienstag den 26. Febrnar 18S& Kießmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. I«der Art. nnerei raltu. Amtlicher Hhril. Nr. 6 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 20. d. M., enthalt: sNr 1530) Verordnung, betreffend die Einberufung des Reichstags. Vom 20. Februar 1884. (Sieben, den 25. Februar 1884. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. p Dr. Boekmann. Bekanntmachung. gr. 1857) Z 1111 5pCt.) Wallach, ia, llfchaft. m eigenen Hanse rundeigenthuv 162,000,000,1 in &iefjen ck lauclaii, ch zm SSetmittitaj ich Ptr Leib, ot-Agen!. L>iM Md E Mbeittn.» tint91ufflmer. V -ToSt.W 24 Minulern imi ssttg gbA«*** Sss- 1BC3ö, A -—SeM^aII'C Betreffend: Die Verminderung der Sperlinge. , „ c . an:r finnaen hiermit Mir öffentlichen Kenntniß, daß bis auf Weiteres mit dem Abschießen der Sperlinge innerhalb des von den Jagdbezirken aus- oenommtnen Bereichs der Stadt Gießen einschließlich der umzäumten Gärten rc. der Forstschütze Brück und Feldschütze Wenzel dahier beauftragt worden find Es versteht sich von selbst, daß die bezeichneten Personen nur auf Anfrage bei dem betreffenden Grundelgenthumer und mit Erlaubmßdeffelbm dre idniraitben Gärten rc betreten dürfen Wir dürfen uns aber der Erwartung hingeben, daß bei der allgemein anerkannten Calamitat, welche das Ueberhand- nehmender Sperlinge mit sich bringt, den von uns Beauftragten keine unnöthigen Schwierigkeiten von Seiten der Grundeigenthumer bei Ausführung ihres a“ftr“0ÄSetbemer&ie6en sollen die Sperlinge durch Fangen vermindert werden, und wird für jeden ^gelieferten Sperling drei Pfennig von Groß- ----- N*»* - X* « Nft i- Gießen, den 22. Februar 1884. Großherzoglrches Polizeiamt Gießen. D ' Fresenrus. Frutfchland. Berlin, 23. Februar. Da« Abgeordnetenhaus nahm in der heutigen Sitzung die Hannover,Le KreiSordrmng und Prov'nzialordnung in dritter Lesung definitiv an, und zwar die Proomzialordnung mit dem Anträge deS Abgeordneten Windthorft, wonach schon auf 30000 statt auf 40,000 Einwohner ein Abgeordneter zum Provinztallandtage kommen soll. Im Lause der Debatte bestritt der Minister von Punramer, datz die Vernichtung deS Hannoverschen Adel« der Zweck der Prooinzialordnung sei, ba8 könnte nie die Absicht der Regierung sein. ES gingen l^och thatsSchlich d e Forderungen und Wünsche sehr vieler Hannoveraner darauf hinaus, die früheren >zu- stände wieder herzustellen und damit sei die Bedenklichkeit gegen die CommisstonS- beschlüsse dargelegt. Die von dem Abgeordneten v. Benda in Betreff der Aufhebung der Landschaften rc. eingebrachte Resolution wurde mit großer Majorität abgelehnt. Die nächste Sitzung findet DienStag statt. ... — Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung- druckt einen Art.kel der „Kölnischen Leitung- ab, in welchem diese hervorhebt, daß der amerikanische Gesandte am deutschen Hofe, Sargent, h nter seinen ausgezeichneten Vorgängern an Beliebtheit zurückstehe. Die „Nordd. Allg. Ztg." bedaucrt, daß die „Kölnsche Zeitung- mit dieser Anschauung allein dastehe, wäbr.nd die Mehrzahl b?r liberalen Blätter sich der deutschfeindlichen ausländischen Presse anschließe, um die öffentliche Meinung AmerckaS gegen die deutsche Regierung aufzuhetzen; man sei aber daran gewöhnt, die oppositionelle Presse stets auf der Seite der Gegner der Regierung |u finden. Karlsruhe, 23. Februar. Zn der zweiten Kammer gab der Justizminister Nokk bei der Generaldiskussion deS Justizetats Erklärung °b, daß die badische Regierung gesetzlichen Maßnahmen bezüglich der Entschädigung unschuldig ^urtheilter zustimmen werde. Die Fertigstellung des ersten Entwurfs des bürgerlichen Gesetzbuches sei in etwa drei Jahren zu erwarten. Hesterreich. Wien, 23. Februar. Wie die „Presse" meldet, hat die gestern in Prag beendigte erste diesjährige General - Conferenz des deutsch-österreichisch- ungarischen Seehasen - Verbandes sich mit den Ausführungs - Bestimmungen zu dem zwischen den österreichischen und deutschen Bahnen abgeschlossenen Ueber- einkommen beschäftigt, welches den Abschluß des vorjährigen Tarif-ConflicteS bildete Ein Resultat wurde nicht erzielt; aus den Antrag der österreichischen Direction für den Betrieb der Staatsbahnen wurde die Creirung einzelner Tarifverbände für den Verkehr mit Norddeutschland in Aussicht genommen. Die nächste Eonferenz soÜ im April in Antwerpen stattsinden. — Die vereinigte politische und juridische Commission des Herrenhauses hat die Ausnahme-Verordnungen nach vierstündiger Berathung genehmigt, nachdem die Regierung die gewünschten Aufklärungen ertheilt hatte. Pesth, 23. Februar. Die Hinrichtung der drei Mörder Majlath's hat heute früh stattgefunden. Krankreich. Paris, 23. Februar. Prinz Jörome Napoleon empsing gestern in Gegenwart feines Sohnes, des Prinzen Victor Napoleon, 80 Delegirte des Revisionisten-Comitös von Paris und antwortete auf eine ihm überreichte Adresse mit einer Rede, in welcher er sagte, die Anwesenheit der Delegirten liefere den Beweis, daß, wenn es sich um die Vertheidigung der natürlichen Souveränetat und der Rechte der Völker handle, man sich stets an einen Napoleon wenden könne. Er schätze sich glücklich, einen Sohn an seiner Seite zu haben; es beweise dies, daß in seiner Familie Einigkeit herrsche und daß es unmöglich fei, den Vater von dem Sohne zu trennen, wie es unmöglich fei, die Napoleons von der Sache des Volkes zu trennen. Der Prinz erklärte, daß der böse Wille Einzelner die friedliche und gesetzliche Agitation entstellt habe. Die Verfassung von 1875 sei durch eine orleanistische Jntrigue eingeführt worden und ordne Alles dem Parlamente unter. Sie liefere die Regierung den unverantwortlichen Majoritäten aus. Dies sei die Ursache des Nebels, an dem Frankreich lewe und dessen Symptome bereits beunruhigend würden. Die Opportunisten wollten verhindern, daß die Verfassung in diesem Jahre revidirt würde; er hoffe, daß ihnen dies nicht gelingen werde und daß man nicht auf die Leute hören werde, welche eine großsprecherische und aufrührerische Politik predigten, daß man vielmehr die große loyale Politik der gerechten Ansprüche des Volkes befolgen werde. „Setzen Sie sich kühn an die Spitze der Bewegung, das Volk wird Ihnen folgen; ich spreche zu Ihnen weder von mir noch von meinem Sohne, sondern lediglich von dem Principe, das ich vertrete. Dem Volke allein gehört das Recht, seine Regierung zu constituiren und denjenigen zu wählen, den es für fähig hält, es zu führen." — Eine Meloung aus Tongking von gestern besagt, die Kanonenboote träfen in den Flüssen des Delta Vorbereitungen, um bei der militärischen Action des Expeditions-Corps mitzuwirken. — Der ehemalige Kriegsminister, General Borel, ist gestorben. Knglaud. London, 23. Februar. Prinz Heinrich von Preußen ist heute zu einem Besuche der Königin in Windsor angekommen. — Die Morgenbläiier besprechen die Nachricht von der Uebergabe Tokars und rathen davon ab, die englische Expedition zurückzuziehen. Die „Xinw3* empfiehlt, die englischen Truppen sollten vorrücken, um die übrigen Garnisonen des Sudans zu retten. Der „Daily Telegraph" meint, eine jetzige Zurückziehung der Truppen würbe später die Aufstellung einer Armee von 25,000 Mann zur Vertheidigung deS eigentlichen EgyptenS nöthig wachen. Italien. SHom, 22. Februar. Die „Agencia Stefans meldet aus London un- term Heutigen: Zwischen den Regierungen Italiens, Frankreich» und Englands wurde die Absendung einer identischen Note an Chili und Peru vereinbart, worin jene Bestimmungen deS Friedensvertrages Dritten gegenüber für nichtig erklärt werden, durch welche man Ehlli von jeder Verpflichtung gegen die aus- ländischen Besitzer solcher Schuldtitel entlasten möchte, für welche die in der abgetretenen Provinz Taraspaca bestehenden Guano- und Salpeter-Lager als besondere Garantie bestellt sind. Andere gleichsalls interessirte Mächte find ein- geladen, sich diesem gemeinsamen Vorgehen anzuschließen. Außtand. Petersburg, 23. Februar. Der Oberst Rodzlanko ist seiner Stellung bei der Gesandstqaft m Stuttgart unter Versetzung in die GeneralstadS - Reserve enthoben worden — Die zur Beglückwünschung des Kaisers Wilhelm bestimmte Deputation deS Georgs-Ordens ist gestern nach Berlin abgereist. _ Die deutsche „Petersd. Ztg.^ meldet, daßi.der General-Gouverneur von Ost- Sibirien, Anutschin, zurücktreten werde. , .. . m _ — Die Deputation des Kaluga - Regiment« wird bei Gelegenheit der Beglückwünschung deS Kaisers Wilhelm demselben zugleich ein werthvolleS Angebinde de« Regiments in Form eines mit entsprechender Widmung versehenen GeorgenkreuzeS überreichen. Acgyplen. Kairo, 23 Februar. Nach einem Telegramm aus Suakim sind Ad miral Hewitt, General Graham, Baker Pascha und der Stab der britischen Expedition heute früh nach Trinkitat abgegangen. — General Stephenson hat nach London telegraphrrt und Angesichts der gegenwärtigen Lage der Dinge um Instructionen der Regierung gebeten. Bis jetzt sind diese Instructionen nicht eingetroffen. Inzwischen hat General Graham Befehl erhalten, sich in Trinkitat zu behaupten, bis positive Nachrichten über die Ereignisse um Tokar vorliegen. — Nach einem Telegramni aus Suakim haben sich daselbst heute 300 Husaren nach Trinkitat eingeschifft. Ein Dampfer, welcher heute Abend von Trrn- titat dorthin zurückkehrte, berichtete, daß daselbst Alles ruhig sei. Amerika. Washington, 23. Februar. Die von dem Schatzamts ernannte Commission, welche bezüglich der im Staate Maine kürzlich ausgebrochene» $(iiii9ent 3iat| Waditet Mreflent, *aill»ientiei 5« 9rer Feinde Wnu ? s °° A ®tunb( Meriij. Rornantts ch. SarnStag den 1. März: Neu einstudirt: Ferräol. Sonntag den 2. März: Viel Lärm um Nichts. Montag den 3. März: Zum ersten Male: Eine gute Partie- Original- VolkSstÜck in 5 Akten von A. Stoltze. Musik von Kunkel. Prima weiße Kernseife äs' 33^ „ gelbe Harrseife „ 32 „ Koihe marm. Seife „ 28 „ Prima weiße Schmierseife „ 23 „ (bei 5 Pfund Rabatt) bringt in empfehlende Erinnerung Mainz 22. Februar. Der leider zu früh verstorbene Präsident de« Mainzer Gewerbevereins, Herr Jacob Dietrick, hat nach einer testarnentarlfchen Verfügung dem Vereine eine Summe von 300,000 X zum Geschenk gemacht. — Ein junger reicher Bankier hat sich mit dem schönsten Mädchen der Stadt verlobt, der Hochzeitstag ist festgesetzt. Am Tage vorher fährt er mit seiner Braut spazieren, plötzlich hält der Kutscher vor einem prächtigen Paläste, der Bräutigam hebt -seine Braut au« dem Wagen, zeigt auf das HauS mit Park und sagt: Da« ist mein Brautgeschenk! — Sie hätte ihm beinahe einen Kuß für die Ueberraschung gegeben. Aebe-glücklick durchschreiten sie daS HauS und siche da, alle« ist wun-erschön und saft überreich. Endlich kehrten sie zum Wagen zurück. Die Braut wirft noch einen Blick auf ihr künftiges Heim und fährt zusammen; sie hat die goldene Hausnummer gesehen. Nr 13. — „Die Schwelle dieses Unglückshauses bettete ich niemals wieder", erklärte sie weinend. „Wie konntest Du. mein Lieber, so rücksichtslos sein!" — Sie streiten, Mber sie bleibt bei ihrem: Niemals! Und morgen soll Hochzeit sein, 300 Gäste sind »ur Tafel, 800 zum Ball geladen und Sie will nicht! In seiner Verzweiflung stürzt der Bräutigam zum Polizeipräsidenten, stellt ihm seine Lage vor und kehrt bald freude- strahlend zurück Die Hochzeit findet statt, daS glückliche Pärlein fährt in sein neues Heim. WaS hat daS Trotzköpfchen der schönen Braut gebrochen? Jedermann kann'S andern Morgens beim Schein der Sonne lesen: auS Nr. 13 war — Nr. 12a geworden. Die kleine Laune hatte nur 13,000 X gekostet „für die Armen". Pesth, 22. Februar. In Hermanstadt wurde ein vierfacher Raubmord an dem Venfionirten Regimentsarzt Dr. Friedenmangrr, Frau, Kind und Magd vollführt. Nach vollbrachtem Morde versperrten die Mörder Thür und Thor und zündeten daS HavS an. Die Feuerwehr fand die Opfer mit durchschnittenem HalS und aufge- fchlttztem Bauch. Pesth 22. Februar. Heute erfolgte die Publikation dcS TodeSurtheilS der drei Heute, Montag, Mörder Majlath'S unter großem Andrang deS Publikums. Spanka weinte, Pitely 1 Apoftelgesch. 8, 26—40, Ps< Birnbäumchen schöne Auswahl, an das hiesige Klima, gewöhnt, zu haben im 1178 Sörner'schen Garten. Donnerstag den 6. Mär?, der Georgi. 1332 a XXXII1/135 23 107 Müller. 1169 699 Königlicher Oberförster 1323 3580 Altes Auchch 523 caat vsv Mtssb' Arbeitsvergebung ,te Partie. vB veranschl. zu 471 offerirt S. Elsoffer. II n 991 1301 XXXl/12 xxxi wo II II II II II II XXVII/138 XXIX, 33 u. 34 ii u n darauf ausmnksm, am 28. d. M- ablin nach dem Termin tni wkfurt a. p. Luga vomStadtthr: XXV Hl u 112 2200 Acker aus derWartbe XXV11/12211.124 2612 Wiese in der Ste- Erd arbeit Maurerarbeit Steinbrechen Steinfahren Steinsetzen Schlackenmehllieferung Kalklieferung Mauersandlieferung 133 70 einer Knwlp In ftoe < »eben, wenn mia & V84. 117U I A.: Müller, Ortsgcrichtsmann. Samstag dcn 8. Mär), Nachmittags 2 Uhr. sollen auf dahiesigem OrtSgericht die Immobilien des Johannes ftörtsch dahier Flur 1,1057 325 Mtr. Hosraithe in der Wetzsteingasse, Flur 1/1058 194 Ättr. Hofraithe daselbst, Flur 1/1080 25 Mtr. Grabgarten daselbst, Flur 1/1061/4 4(06 Mtr. Grabgartcn hinter dem E tockhause, Flur X/349 1112 Mtr. Felsenkcller auf Harth über Christof Sack & Wingert, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. Februar 1884. Großh. Ortsgcricht. Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahicsigem Orttzgerickt die Im- Balthasar Schmidt II. städter Thor meistbietend versteigert »erden. Gießen, den 11. Februar 1884. Großherzogliches Ortsgencht. Müller. 1336 „ Derb- und Reisstangen. 2 Buchen-Stämme mit 1,52 fm. rm Buchen-Scheit und Knüppel. Obtthesßslhe Eisenbahnen. Zum deutschen Eisenbahngütertarif, TheU 1, vom 1. Februar 1883 tritt am 1. März bc»w. 15. April d. I der Nachtrag III in straft, welcher neben einer Abänderung der Zusahbestimmung zu $ 57 des Bctriebsreglements die nach den Beschlüssen der Generalconscrcnz der deutschen Eisenbahnen vom 7. Dezember 1883 neu redigirtcn allgemeinen Tarifvorschristen nebst Güterclassification enthält. Auch gelangt am 1. Marz der Nachtrag IV zu unserem Local-Vieh- rc. Tarif zur Em- sührung. .. Beide Nachträge sind bei unseren lammt- lichen Güterexpcditionen käustich zu erhalten. Gießen, den 23. Februar 1884. 1327 Großherzogl. Dircctiou. Feinsten Tokayer in Vi und */r Flaschen, Malaga in 1/f Flaschen, sowie im Anbruch empsiehlt 901 Cg. Wilh.Weidig» „ Radel-Scheit u. Knüppel. 1Vi „ Buchen- und Eichen-Stock. 6030 Wellen Buchen- u. Radel-Reiser. Am ersten Tage kommt sämmtlicheS Holz auf dem Mausberg zur Versteigerung und wird an demselben Tage sie Versteigerung mit dem Stamm- und Stangenholz in dem Wehrholz ortgesetzt. 1^25 Ruttershausen, den 22. Febr. 1884. Großh. Bürgermeisters Ruttershausen. ,8 tintrtW®** fiule: 8i61,,e' Brennholz- Versteigerung. Donnerstag den 28. d. M. kommen im Licker Gemcindc- wald in den Districten Eisenkaule, Mönchköpfe und Schweinstallöheege folgende Holzsortimente zur Versteigerung : „, m 259 Rm. Buchen-Scheiter, 24 Rm. Hainbuchen-Rundscheitholz Mtr. 75 Hofraum, Scheuer in der Iudengafse, 1(37 Acker, Laagarten, stößt auf die Bleichen 1112 Acker auf der großen Weid, fansmark, 988 Acker daselbst, 2394 Acker auf der Weißerde, Leihgcsterner Weg, 1988 Acker am Ahelbusch, 1950 Acker am Grüninger Bfad, 1025 Acker am Sandkauterweg, Grü- ninger Pfad, 2238 Wiese auf der Leise- Heid, 575 Acker am Rahrungs- berg Nauhrvaareu- Versteigerung. Die Bälge von 5 Fischottern, 76 Füchsen, 1 Edelmarder, 4 Iltissen, sowie 7 Dachsschwarten werden Montag dcn 3. März d. I., Vormittags 19 Uhr im Gasthause zur Traube dahier versteigert werden. Laubach, im Februar 1884. 1329 Gräfliche Jagdoerwallung. Nutzholz» Versteigerung in der Oberförsterci Krofdorf. Montag den 3. Mürz, um 9 Uhr bei Wirth Kahlert zu Krofdorf aus Schutzbezirk zcrosdorf, Distr. Iuugfei- anneumald 5n, Eichen r 11 Stämme mit 9,99 fm t. Inh., Distr. Hauptrnanns- ftravd) 51>, Eichen: 1 Stamm mit 1,03 fm k. Inh-, Kiefern: 122 Stämme mit 84,95 fm k. Inh., Distr. Junfferannen- wald 6, Eichen: 26 Stämme mit 15 fm f. Inh, daselbst 7, Eichen: 9 Stän.me mit 3,71 fm k. Inh., Buchen: 1 Stamm mit 0*0 fm k. Jnb., 19 rm Klafter-Nutz- holz, Distr. Kahlcberg 9a, Eichen: 112 Stämme mit 39,05 fm k. Inh., 8 rm । Klafter-Nutzholz, Distr. Fonbachskopf 11», ; Buchen: 2 Stämme mit 2,32 im k. ^nb-, das. 12, Eichen: 14 Stämme mit 6,86 fm k. Inh., Buchen: 2 Stämme mit 1,29 fm k. Inh., Distr. Kreuzschläge 32, Eichen: 20 Stämme mit 9,63 fm k. Inh, Buchen: 3 Stämme mit 1,51 fm k. Inh., 10 rm Klafter-Nutzholz, das. 36, Buchen: 2 rm Klafter-Nutzholz, das. 39, Buchen: 1 Stamm mit 0,91 fm k. Inh., Distr. Dreispitz 40-», Eichen: 56 Stämme mit 22,53 fm k. Inh., 2 rm Klafter-Nutzholz, Fichten r 9 Stangen I. El. u. 4 Stangen II. El. Krofdorf, den 22. Februar 1884. Müller, Säte«. »SÄ Mu i w? baV R16 i6t «'«‘»'n »tz r'n ^aar'Ä iS"' nb °us feinVi?'1 1 Sliter. ickrr ara h ?abtlr< Dte A be WuW. Ni?»"? r ^ute noch i. l stond De. JPlung von Poii>'. ftVurdtr u^ti Ä 0K?teUnb k-vv! die fammt uni •”» d-lvn wirb mein X ot8,n 8t 18 Gaichtshois. 8 1t Armee-Corpl Nische Abtholustst d« lon- NüheteS bd btt Mauersand zu messen Steinhauerarbeit (Lungstein lieferung) Zimmerarbeit Dachdeckerarbeit Schreinerarbeit Schlosserarbeit Weißbinderarbeit Aeikgebolenes. Prima Limburger Käse, pr. Pfund 41 I» Bollsaft. Sckwtizrrkäse, pr. Pfund 95 Prima Kieler Sprotten, goldgelbe Waare, pr. Pfund 80 Lachshäringe pr. Stück 15 Kommenden Mittwoch d. 27. Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr, in der Flett'schen Hofraithe hier, werde ich gegen Baarzahlung versteigern; 1 Kleiderschrank, 1 Waschtischchen, 1 Küchenschrank mit GlaSaufsatz, — 1 Kleiderschrank, 1 ditto, — 1 Comode, 1 Schränkchen, 1 Kleiderschrank, 2 Oelbilder, 1 Spiegel, 3 Bogelkäfige, 1 Figur (Bronce), 1 Kleiderfchrank, — 1 Comode mit GlaSaufsatz, 1 runden Tisch mit Fuß, , - 1 Spiegel, 1 Waschtisch, 1 kleines Tischchen, 1 Comode, 3 Bilder, — 1 Kleiderschrank, 1 Nachttischchen, 2 Pfeilerschränkchen, 1 Zusammenlegtisch, 1 antique Uhr, 1 Spiegel, 1 vollständiges Bett, 3 Bilder- — Gießen, den 25. Februar 1884. Engel, 1344______________Gr Gerichtsvollzieher. Donnerstag den 28. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf da hiesigem Ortsgericht die Hofraithe des Justus Bärrn Flur XVII/25S/10 837 Meter Hofraithe mit Stall am Hamm am Neu- Wellen. Nm. Buchen-, Eichen-, Nadel- und Weichholz-Stocke. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr an dein auf das Licher Feld stoßenden Burkhardsselderweg. Lich, am 21. Februar 1884- Großherzogl. Bürgermeisterei Lich. Walz. 1277 Freitag de« 29. d. M. sollen die zur Einfriedigung des israelitischen Friedhofes zu Steinbach erforderlichen Arbeiten Nachmittags i/32 Uhr in dem Rathhaussaale daselbst durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Samstag den 1. Marz er., von 9 Uhr ab, wird bei Wirth Weber in Ahbach nachoerreichnetes Holz aus dem Gem.-Walde Atzbach versteigert: , Mittwock den 27. d. M., Eichenstämme: 160 Stuck mit 63,jO itk» Festtn, II., HL, IV. Klasse; Eichen-Nutz- BormittagS9Ubr, sollenun Hofe '6 /m. Brennholz rm Derb- deS Justizgebäudes dahier veychtedene ^lz: 100Buchen-, 52Eichen, 6Kiefern; Loose altes Bauholz versteigert werden. Stöcke: 39Buchen, 25Eichen; Reiser: Gießen, den 25. Februar 1884. IW Eichen. Buchen, Kiei-rn und 46 rm Großherzogliches Kreisbauamt Gießen ^'^fd°ff d?n 24 Februar 1884. Walter.13o5 1339 Das Bürgermeisteramt. Versteigerung. Donnerstag den 28. und Freitag den 29. Februar versteigern wir in dem hiesigen Kurhause unser gesammtetz Mobiliar, sowie Küchen- und WirthschastSeinrichtungSgegcnstände in größter Auswahl, Vett- zeug, Weißzeug re. Wir geben schon vorher auch aus der Hand Gegenstände aller Art ab. Die Versteigerung beginnt Morgens 9 Uhr und laden wir zu recht zahlreichem Zuspruch ein. Salzhausen, den 18. Februar 1884. _ 1206 Gebrüder KicBb Holzverkauf. Montcig den 3. März er., von 9 Uhr ab, läßt die Gemeinde Wißmar bei Wirth Lanz aus ihrem Walde, Distr. Berghansen, Maulsbach. Todermann, Kennelsheck und Kattenbach versteigern: I. Stammholz: 23 Stck. Eichen I.—IV. Kl-, mit 26,28 Festm.; H. N u tz- holz: 6 rm Buchen u. 29 rm Eichen; III. Brennholz: Scheit-Kpl- 517 rm Buchen, 272 rm Eichen; 158 rm Buchen- Stöcke und 2000 rm Buchen- 11. Eichen- Neiser» Crofdorf, am. 28. Febr. 1884. 1340 Das Bürgermeisteramt. Hohvcrkaus. Die« Die bii 5 Mit den neuen Schnelldampfern des 8 0 uno defien Agenten 523 0 Grosses Faslnadits - Couren 895 Bahnhofstraße tt, 3. St. Anfang zi Ubr 11 Min. (Silbe 11 Ubr 11 Miff Familie Wiedmeyer. 1331 1348 1318 Fr. Seibel und Frau Lina, geb. Lind. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tu Gießen. «a ß Mr sämmtliche Hiech 1322 Auf Ostern gesucht ein in Küche und Hausarbeit gründlich bewandertes Dienstmädchen. Südanlage 7, parterre- 1272 Ein ordentliches Mädchen wird zum 1. April gesucht. Asterweg 40, 2 Tr. ; 'M zwar um 'M 4 Uhr j Hierhe Md zwar um 1 NmisW"at hiechl vermischte Anzeigen. 1345 Ein junges Mädchen zu einem Kinde für Tagesstunden gesucht. Wo? sagt die Exp- d- Bl- mnb zwar um um l3h Uh Hierhi machen. Näheres bei dem General-Agenten M. Abraham in Main: md zwar um «uv 10 Uhr hierher -ureaur Mathilde jagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Gießen, den 25. Februar 1884. Hochachtend Ohr. Haubach II Stadttheater in Giessen. Fastnacht-DienStag, 26. Februar er. 10. Vorstellung im 5. Abonnement. Lumpaci-Vagabundus oder Das liederliche Kleeblatt. Große Zauberposse mit Gesang in 3 Acten von I. Nestroy. Musik von A. Müller. Anfang 7Vr Uhr. — Ende nach 10 Uhr. F. Brautlecht. Hessische Lutherstiftung Evangelische Bürger Gießens! Von dem Wunsche geleitet, es möge aus der Feststimmung, in welcher das evangelische Volk Hessens den 400jährigen Geburtstag unseres Reformators Dr. Martin Luther zu feiern sich anschickte, ein bleibendes Denkmal derselben herauswachsen, welches noch späteren Geschlechtern von unjerer evangelischen Gesinnung Zeugniß ablege und das Werk Luthers an unserem Volke fördern helfe, hat die Evangelische Landessynode am 12. October v. I beschlossen, daß eine Lutherstiftung aus freiwilligen Beiträgen aller evangelischen Gemeinden Hessens errichtet werde, deren Zinsabwurs zu Stipendien für solche durch Fleiß und Gaben ausgezeichnete Studirende der Theologie verwandt werden soll, welche in den Dienst der hessischen Landeskirche zu treten versprechen. Zur Erinnerung also an den Lehrer ohne Gleichen, welchen Gott vor 400 Jahren in Martin Luther unserem deutschen Volke geschenkt hat, soll ein Werk errichtet werden, welches mithilft, für unser deutsches Volk treue und kundige Lehrer des Evangeliums heranzubilden. Die äußere Organisation unserer theuren evangelischen Kirche ist wenig entwickelt. Um so wichtiger ist für ihr Gedeihen, daß sie immer tüchtige und gelehrte Diener des Wortes besitze. Wir können sie nicht erfolgreicher kräftigen, als indem wir ihr hierzu verhelfen. Nach dem Beschlüsse der Synode soll der Sitz der Verwaltung dieser Stiftung zu Gießen sein, ferner sollen ihre Erträge vorzugsweise für in Gießen Studirende verwandt werden. Sie wird also zugleich das Studium an unserer Universität zu fördern geeignet sein, und Ihr wißt ja, daß alles, was unsere Universität fördert, mittelbar auch unserer Stadt tu Gute kommt. Ein Landes-Comitö hat sich gebildet und an alle evangelischen Einwohner Hessens einen Ausruf zu Sammlungen erlassen. Politische und kirchliche Gemeinden, Corporationen und Private haben zu ihr gesteuert, in vielen Orten Hessens ist unter den Evangelischen bereits für sie gesammelt worden. Um die Zwecke dieser Stiftung auch in unserer Stadt zu föroern, sind die Unterzeichneten zu einem Local-Comitä zusammengetreten. Wir erlauben uns, durch dazu beauftragte Personen eine Zeichnungsliste unter den evangelischen Einwohnern Gießens circuliren zu lassen und richten an dieselben die herzliche Bitte, durch Zeichnung von Beiträgen diese für unsere Stadt besonders bedeutsame hessische Stiftung fördern zu wollen. Gießen, den 16. Februar 1884. Dr. Boekmann, Provinzialdirector. Bramvr, Bürgermeister. Curtmann, Rechtsanwalt. Dingeldey. Pfarrer. Dr. Dorn- ftiff' Rechtsanwalt. Ferd. Gail, Kaufmann. Dr. Gottfchick, Professor. I. Haustein, Fabrikant. Knorr, Landgerichtspräsident. Dr. Naumann, Pfarrer. Schlosser, Pfarrer. Dr. Stade, Professor. Dr. Thaer, Professor. Biaelius, Schuldirector. 1157 Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Theilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verlust unseres theuren Gatten und Vaters, sowie für die reichen Blumenspenden unfern innigsten Dank. Gießen, den 25. Februar 1884. Danksagung. Für die überaus zahlreiche und innige Theilnahme bei dem schweren Verluste unseres heißgeliebten unvergeßlichen Töchterchens 65 fyal Wö aller iß beurlaubt 0 . Dispen ^tiinnlungen Die oh m . Eä wii •Nm her Con H tai Fächern ä’S Mtofc bei L 1 fe Zur gcfl. Beachtung. Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich die bisher von meinem Schwiegervater, Herrn Carl Heil geführte Restauration Caplaneigaffe Nr. 7, für eigene Rechnung übernommen habe. Unter Zusicherung guter Speisen und Getränke bitte ich das seither bewiesene Vertrauen auch mir zu Theil werden zu lassen und halte ich mich meinen werthen Gästen bestens empfohlen. 12,lMnb Wen Ätei *'Seiten So geh-,, bet A'" 3 **5? b