®1* Januar, on 9 Uhr an, n Gmeinde-WL vech'M werden: Jlaod^tanime mit k->. M ? «*. neu, Mhle M Ä&"* te f*ei"K t werb? b°°r° Januar 1884 p^wfteber'. Nadel-Lllbsim« |im. Nadel-RMangen im. Scheitholz. Knüppel. Knüppel. Stöcke. M-Reisig. el-Reisig. am neuen Weg. 123. Januar 1884. 'terei Groß-Buseck. ‘Han. 586 tat. 9* von 1 Uhr ab, saft in LaunSbach ».-.Walde versteigert: n H. 111. iv. Kl. = :sern = 2,19 Festm.: Itn L II. HL Kl. = »olz: 23 Rm. Eichen lang; Brennholz: Wen 34, Buchen l,o, ieiser Rm.. w Januar 1884. ; Bürgermrsteramt. ißmgen. ijönWBim* siaiilien1««'8 Ast-M-Sia Ä «O •n. n 1399 «« Jesu®- ! Mzeiße«. 'efeif£^ iSKZ 3s® Samstag dm 26. Januar 1885L Str. 22. Burtan r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Ueberficht. Gießen, 25. Januar. Bei dem am Berliner Hose am Sonntage abgehaltenen Ordensfeste wurde allgemein die Frische und Lebendigkeit des Kaisers bewundert. Es zeigte sich dieselbe namentlich beim Cercle, welchen der Kaiser länger als bei früheren Gelegenheiten ausdehnte und wobei er sich mit den verschiedenen Gruppen der Anwesenden fortgesetzt lebhast unterhielt. Zu Staatsbeamten sprach er von Geschäften, von Landtagsvorlagen, auch von den Steuervorlagen, wobei er meinte, es sei nothwendig, da, wo man nach unten entlaste, nach oben auszulegen. In einem Kreise höherer und niederer Civilstaatsbediensteter und Osfi- ciere äußerte der Monarch: Es ist so leicht, Auszeichnungen zu gewähren und eine so große Freude, das Verdienst zu belohnen, wenn man so gut bedient ist, wie Ich es bin. Die hohe Politik ist wieder einmal durch den Besuch des Herrn v. Giers in Wien und durch die von Berlin aus in Umlauf gesetzten näheren Mittheilungen über die Bedingungen des deutsch-österreichischen Bündnisses und des Anschlusses Italiens an dasselbe zur politischen Discussion gestellt worden. Aus dielen Mittheilungen geht hervor, daß die Waffenbrüderschast zwischen Deutschland und Oesterreich denn doch noch eine engere ist, als man bisher annahm, nur über die Bedingungen des Beitrittes Italiens wissen auch diese „Enthüllungen" nichts Posttives zu berichten; daß dieselben gerade zur Zeit des Aufenthaltes des Herrn v. Giers am Wiener Hose in die Oeffentlichkeit gelangt sind, beruht wohl nur aus einem Zufall. Am Dienstag hat der russische Staatsmann Wien wieder verlassen und sich direct nach Petersburg zurückbegeben. Seine Aeußerungen über den ihm in Wien von allen Seiten zu Theil gewordenen herzlichen Empfang lauten sehr befriedigt. Er verlasse Wien, erklärte der russische Minister, mit Gesühlen der Dankbarkeit und Freundschaft. Das preußische Herrenhaus hielt am Dienstag seine erste Plenarsitzung im neuen Jahre ab. Von vorliegenden Gesetzentwürfen wurden derjenige über das Höserecht in der Provinz Hannover und die Secundärbahn-Vorlage unverändert angenommen; außerdem erledigte das Haus eine Anzahl von Petitionen. — Im Ab geordneten hause sind nach der sehr bewegten Woche, welche mit der Ablehnung des Reichensperger'schen Antrages endete, einige stille Tage gefolgt. Es konnte deshalb die zweite Berathung des Eisenbahnetats rasch gefördert werden und wurde dieselbe am Dienstag unter Bewilligung säst sämmtlicher Etatstitel beendigt. Eine eingehendere Debatte veranlaßten die Petitionen verschiedener Beamten-Kategorien um Gehaltsaufbesserungen u. s. w., von denen lediglich diejenige der Vetriebssecretäre der Staatsregierung zur Berücksichtigung emvsohlen wurde; über alle übrigen Petitionen ging das Haus zur Tagesordnung über. Am Mittwoch, als einem „Schwerinstag", beschäftigte sich dasselbe mit Anträgen und Petitionen. Der preußische Volkswirthschaftsrath ist am Dienstag unter dem Präsidium des Staatsministers v. Bötticher eröffnet worden. Es waren 47 Mitglieder anwesend, von Seiten der Regierung warer außer Herrn v. Bötticher noch Ministerial-Director Bosse und die Geheimen Räthe Bödiker und Gamp erschienen. In seiner kurzen Begrüßungs-Ansprache sprach der Minister sein Bedauern aus, daß der Regierung durch das Votum des Abgeordnetenhauses die Mittel benommen seien, den Mitgliedern des Volkswirth- schaftsrathes wie bisher Diäten zu gewähren, doch bilde es eine Genugthuung für chn, daß die Mitglieder trotzdem so zahlreich erschienen seien. Die Versammlung trat hierauf sofort in die Plenarderathung der Grundzüge des Nnfallversicherungs'Gesetzes ein. Wenn es gestattet wäre, dem bekannten Aussprüche: „billig und schlecht" den entgegengesetzten: „theuer und gut" an die Seite zu stellen und beide Axiome aus die Politik anzuwenden, indem man behauptete, ein Regierungssystem sei um so besser, je theuerer es dem Lan're zu stehen komme, so müßte nach dieser Theorie sich Frankreich gegenwärtig einer günstigeren politi- schen Situation erfreuen, als je zuvor. Man vergleiche nur einige wenige Budgetziffern der Vergangenheit mit denen der Gegenwart, um zu erkennen, welche kolossalen Steigerungen stattgefunden haben. Das Budget vom Jahre 1829, das letzte der bourbonifchen Restauration, betrug nur 880 Millionen, die Staatsschulden 246, wovon 200 Millionen zur Amortisation bestimmt waren. Das Budget von 1847, also des letzten Jahres der Bürgerkönigs-Regierung, wies schon 1450 Millionen auf, inveß die Summe der öffentlichen Schulden nahezu stationär geblieben war. Gegenwärtig erreichen die Ausgaben den Betrag von fast 6 Milliarden; dazu sind sowohl die Departements als die Stadtgemeinden überschuldet, und in der Entwickelung des nationalen Wohlstandes ist eine vorläufig gar nicht abzusehende Stagnation eingetreten. Die wichtigsten Industriezweige sind gelähmt, der Landeskultur haben die Verwüstungen der Phylloxera tiefe Wunden geschlagen; das unter den Auspizien de Freycinets in Angriff genommene Programm der öffentlichen Arbeiten droht Summen zu verschlingen, für welche absolut keine Deckung vorhanden ist, ganz abgesehen davon, daß es für den Staat den Abschluß der berüchtigten Conventionen mit den großen Eisenbahn-Gesellschaften im Gefolge gehabt hat, welche das Land noch mehr, als das bisher schon der Fall war, in ein drückendes Abhängigkeits- verhältniß von dem Privatkapital bringen. Alles in Allem steht die dritte französische Republik jetzt im Begriff, die Erfahrung zu machen, daß in Geldangelegenheiten die Gemüthlichkeit aufhört. Noch kann sie dem Sturm, der nur erst im Entstehen begriffen ist, vorbeugen, wenn sie nämlich sich dazu entschließt, zu einer vorsichtigeren Finanzpolitik zurückzukehren, und vor allen Dingen einem Zustande ein Ende macht, der es faktisch dahin gebracht hat, daß einige privi- legirte Jntereffenten-Gruppen die Gesammtheit für ihre private Rechnung ausbeuten. Auch die republikanische Negierungsform kann sich von der Bethätigung des Grundsatzes der ausgleichenden Gerechtigkeit aus die Dauer nicht emanci- piren. Thut sie es dennoch, so treibt sie geraden Weges in die bedenklichsten Schwierigkeiten hinein. Von dem neuernannten italienischen Botschafter am Petersburger Hofe, Grafen Greppi, liegen einige recht bemerkenswerthe Aeußerungen vor. Derselbe nahm die Reiseroute über Wien, wo er eine Unterredung mit einem Correspondenten des „Pesther Lloyd" hatte. In derselben erklärte der Botschafter, daß Italien jetzt keinen andern Ehrgeiz mehr kenne, als ein Element der Ordnung und eine Bürgschaft für Europa zu sein und con- statirte hierbei auch den Niedergang des Jrredentismus. Heber die spanischen Verhältnisse — Greppi war über 8 Jahre Gesandter in Madrid — äußerte er sich dahin, daß die Republik in Spanien niemals Boden gewinnen würde, die Spanier seien trotz der Deklamationen Castellar's keine Republikaner und es stünden immer nur die Monarchien Alfonso's und Don Carlos' im Wettbewerb. Das neue spanische Cabinet Canovaä del Castillo befestigt sich augenscheinlich sehr rasch im Lande. Aus allen Theilen desselben lausen in Madrid Adressen und Depeschen ein, welche dem Ministerium zustimmen und von demselben das Beste erhoffen. Da die Cortes aufgelöst sind und die Neuwahlen zu denselben erst im April vor sich gehen sollen, so hat das Cabinet Gelegenheit, in der Zwischenzeit die Durchführung seines Regierungs-Programms energisch zu betreiben und von dem entschlossenen Charakter Canovas del Ca- stillo's steht zu erwarten, daß er sowohl carlistischen als republikanischen Pro- nunciamentos zu begegnen wissen wird. Der Moskauer Adelsconvent ist am Dienstag zum ersten Male seit der Krönung Alexanders 111. zusammengetreten behufs Vornahme der Wahlen des Adels zu den öffentlichen Aemtern. Der General-Gouverneur von Moskau "ielt die Eröffnungsrede , in welcher er die erprobte Loyalität des Moskauer Adels hervorhob, wodurch sich derselbe eine Ehrenstellung vor den übrigen Ständen erworben habe, schließlich drückte der Gouverneur die Hoffnung aus, daß der Adel auch fernerhin eine Stütze des Thrones und Vaterlandes sein werde. Es folgte hierauf die Abfassung und Verlesung der Adresse an den Kaiser, welcher die Versammelten enthusiastisch zustimmten. Der noroamerikanische Congreß beschäftigt sich noch immer mit der „Schweinefleischfrage." Der Senat hat eine Commission beauftragt, gegenüber den Ländern, welche die Einfuhr amerikanischen Schweinefleisches verbieten oder beschränken, gesetzgeberische Maßregeln vorzudereiten. —L Darmstadt, 24. Januar. Die 2. Kammer der Landstände ist auf Mittwoch den 30. Januar, Vormittags 9Vz Uhr. eingerufen. Auf der Tagesordnung der 1. Sitzung (48. dieses Landtags) stehen zur Berathung: 1. Der Vortrag Sr. Excellenz des Herrn Mtntstertal-Präsidenten Schleiermacher, die Nachweisungen über die definitiven Ergebnisse der Verwaltung der Staatsschuld während der Jahre 1876/78 und des ersten Quartals 1879 betr.; 2. die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, die Nachweisungen über die definitiven Einnahmen und Ausgaben bet dem Bau und Betriebe der Main- Neckar- und der Matn-Weser-Etsenbohn, sowie über die Ergebnisse der Eisen- bahnschuldentilgungskasse für die Finanzperiode 1876/78 betr.; 3. Die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, die Nachweisungen über die definitiven Einnahmen und Ausgaben bei dem Betrieb der Main-Weser- und Main-Neckar-Etsenbahn für die Jahre 1879/80 bezw. 1879, sowie über die Ergebnisse der EisenbahnschuldentilgungSkasse für die Jahre 1879/80 und 4. dasOGesuch^des Districts-Einnehmers, Rendanten Walther zu Gießen, seine Vordienstzett betr.; _ , c - ... , , o ~ 5. das Gesuch verschiedener oberhessischen Gemeinden Errichtung einer Haltestelle der Oberhessischen Eisenbahn bet Oderltmbach oder Malkes betr^; 6. die R^communication 1. Kammer vezügl. der Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, Berücksichtigung des Gebühreneinkommens der Steuercommissare bet ihrer Pensiontrung betr.; m 7. Die Recommunication der 1. Kammer, bezüglich der Vorlage Großh. Finanz- mintstcrtums, den Gesetzentwurf, die Eisenbahnen von localem Interesse und die Straßenbahnen betr.; 8. und 9- die Recommunicationen 1- Kammer a. bezügl. des von dem Finanzministerium mitgetheilten Gutachtens der Commission zur Untersuchung der Hess. Strombauverhältnisse und der durch die heff. Strombauten hervorgerufenen Beschwerden Hess. Gemeinden und Gutsbesitzer und o t t . d. die Erläuterungen Großh. Ministeriums der Finanzen zu vorstehendem Gutachten und die Eingabe der Gemeinde Ludwigshöhe, die Verlegung der Landdammes der Gemarkung Ludwigshöhe hinter dem sog. Gemeinde« Hauer betr., sowie die Eingabe der Bürgermeisterei Worms, den Rheinstrom bet Worms betr. — , t Der Finanzausschuß 2. Kammer wird Dienstag den 29. d. Mts., gemeinsam mit Großh. Regierung, die Recommunicationen 1. Kammer, bezügl. der Steuergesetze beratben. . Telegraphische Depeschen. Wolst'S telegr. Correspondem-Bureau. Berlin, 24. Januar. Wegen leichter Erkältung und Schnupfens Sr. Maj. des Kaisers ist der Opernball auf den 5. Februar verschoben worden. — Das Befinden Sr. Mo^stat des Kaisers ist bis auf die gemeldete Heiser- kett und leichte Erkältung vollkommen befriedigend. Se. Maj. empfing Mittags den Prinzen August von Württemberg und ertheilte Nachmittags dem neuernannten Overfi" kämmerer Grafen Otto Stolberg Audienz. Briefkasten. Herrn H- A- in B- Wollen Sie uns nicht vorerst genaueren Sachverhalt mittheilen ? Rch. Vermischtes- Hungen, 24. Januar. Die heute hier wegen Errichtung einer Zuckerfabrik tagende weitere Versammlung batte vor allem dadurch ein günstiges Resultat, daß über die Platzfrage eine Verständigung erzielt wurde. Von den Bewohnern von Echzell und der Umgegend war nämlich gewünscht worden, daß die Fabrik dort errichtet werde, um dadurch eher eine Secundärbahn zu erhalten. Diesem Wunsche kamen die übrigen Interessenten insofern entgegen, als sie sich mit Errichtung der Fabrik bei Echzell alsdann einverstanden erklärten, wenn die Staatsregierung auf eine an dieselbe zu richtende Eingabe die Zusicherung ertheile, daß noch in diesem Jahre mit Erbauung einer Secundärbahn nach EckM begonnen werde. Andernfalls wollen sich die Echzeller rc. bei Errichtung einer Zuckerfabrik bet TraiS-Horloff betheiligcn. Bet einem dieser beiden Orte wird also die Zuckerfabrik errichtet, d« das erforderliche Rübenquantum und die nöthtgen Geldmittel in sicherer Aussicht stehen. Kommenden Sonntag den 27. l. Mts, Nachmittags 3 Uhr, wird gelegentlich einer öffentlichen Versammlung xu Echzell die Liste zu weiteren Bettrittserklärungm offen liegen, welche übrigens auch noch an Herrn Kammerrath Weber in Laubach erfolgen können. Frankfurt, 21. Januar. Am Sonntag den 27. d. M-, Mittags 12 Uhr, wird hier im „Frankfurter Hof" die constituirende Versammlung des „Marken- und Muster- schutz'VeretnS deutscher Tabakindustrieller" stattsinden, nachdem bereits Ende November »origen JahreS eine Vorversammlung von Jnteresienten aus Baden. Hessen und der Pfalz in Mannheim einen entsprechenden Aufruf zu erlassen beschlossen hatte. Zahlreiche Handelskammern haben ihre Sympathie für daS Zustandekommen einer solchen Vereinigung ausgesprochen, insbesondere diejenigen von Mannheim, Heidelberg, Freiburg, Offenbach. Lahr, Ludwigshafen, München und Würzburg, während sehr viele andere Berlin, 24. Januar. Der russische Botschafter v. Saburoff ist heute früh wieder hier kinselro^^n. Abgeordnetenhaus genehmigte heute nach wenig erheblicher Debatte die Etats der Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung. Im Laufe der Debatte erklärte der Minister Maybach, der Kohlemxport nach Italien und der Schweiz werde durch die englische Concurrenz und durch den Zuschlag, welchen die Gotthardbahn erhebe, beeinflußt. Die Regierung unterhandle fortdauernd mit den betreffenden Regierungen und hoffe er auf eine baldige Erschließung dieser Länder für den deutschen Absatz. Nach der Erledigung des Etats w-eS der Finanzmtruster v. Scholz aktenmäßig nach, daß Eremer's Angaben über den Direktor Mettzen unrichtig seien, v. Rauchyaupt erklärte Namens der Conservatiom. daß Eremer's Angriffe ohne Vorwissen der Partei gemacht worden seien und daß sie dieselben mißbillige. . — Der Statthalter von Elsaß - Lothringen, Generalfeldmarschall Freiherr v. Manteuffel, ist von Friedrichsruhe, wo er noch mit dem Botschafter Fürsten zu Hohenlohe zusammentraf, Nachmittags wieder hier eingetroffen und wird Abends an der bet Hofe stattfindenden Cour theilnehmen. Derselbe beabsichtigt, am Sonntag nach Straßburg zurückzureisen. _ — Das bekannte Pamphlet „SoclNö de Berlin", wovon heute die ersten Exemplare in Buchform eintrafen, ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wegen Majcstäts- beletdigung, Beleidigung der Mitglieder des Königshauses, des Reichskanzlers und b$r Mitglieder des Staatsministeriums beschlagnahmt worden. — Das Patentamt hat die von Swan beantragte Nichtigkeitserklärung, resp. Beschränkung des Edison'schen Patents auf Kohlenfadenlampen zmückgewusen und begründete seine Entscheidung damit, daß die Kohlenglühlampe mck. fadenförmigem Leuchtkörper ausschließlich Edison's Patent sei — Der Volkswirthschaftsrath nahm zu Ziffer 1 der Grundzüge den Antrag an, wonach alle Arbeiter und Beamten in Bergwerken, Salinen, Aufbereiiunksanstalten, Brücken, Gruben, Werften, Fabriken, Hüttenwerk-n, deren Lohn oder Gehalt jährlich 2000 JL nicht übersteigt, nach Maßgabe des Gesetzes versichert werden, ebenso Arbeiter, Betriebsbeamte von Gewerbtreibenden, deren Gewerbebetrieb in Ausführung von Bau- arbetten besteht, sowie andere nicht im Dienste eines derartigen Gewerbttrechenden stehenden Bauarbeiter, Betvebsbeamte, sofern sie nicht l ®oni« tfe«! B-! rf?9?“8ti nicht *•'6«, d°tz bit ffiitijtn 0,(t gt; Stylit 'Btflagte Me iln '!' nicht aus= loldje Aendewna W{. ergebe sich : «’IM« btt $!|5 ttdlctnalrath P^s. .aQe Dorgtlabcnen des Staats- ^W!gm darüber chnltten hätte, noch Wr zu werfen, sei rgs hatte nur dann ^agen absolut um Jfflfle BrschrSnkuug des Antrags, unter arsche auSzudchnen. egründet und bean« !agr gewesen, ideale u srt, geht auS dem faßt und verkündigt > stülkweise, sondern N besonders erklärt und lasse sich nicht Borft^nben, zu be« nne auch Düne belasse. Der § 306,2 er Fragen, so vutz vWg unb könnte n Bezlrtzuug aus- der Angeklagte zu- ne. Dies sei hier chandrlt, indem eS rmung des Gerichts es dazu das @uk rung der noch vor» - In einer kurzen agen, es wolle einen wie tu diesem 5aQe, er Berathung wurde .bit zu verwerfen sei. der ganzen frühE ^nd der Manges der ß onlassr sie, könne cr Geschworenen der deS «efetzeS. Der uSwahl freisteht unir i er °lcht irnmer der in der Verhandlung des StaatsansaltS. en den Geschworenm m Ausdruck gebracht, Id» D° nun an» .! Attschtedene Hand- ns). lick.§ neu gtlvüDess WAtt^tv M6twm4” urtf.W* •iMw * 8M W»«3 Üit' fe>lsr“1 tt» süd- Holz-Versteigerung Mittwoch den 30. d. M., Vormittags von 9 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald, Distrikt Langenwald und Herrenwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 10 Rm. Nadel-Scheitholz, 164 „ „ Knüppelholz, 62 „ „ Stockholz, 95 „ „ Reisholz, 4390 Wellen Nadel-Reisholz, 180 Nadel-Stämme von 13 bis 35 Ctm: Durchlnesser und 6 bis 14 Mtr. Länge, 21 Nadel-Derbstangen von 8 bis 11 Ctm. Durchmesier und 4 bis 11 Mtr. Länge, 330 Nadel-Reisstangen. Der Anfang ist zur bestiunnten Stunde im Distrikt Langenwald bei der Eisenbahn. Garbenteich, am 23. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. Schwär z. 599 Samstag, den 1. März, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien des Karl Mattheis dahier Flur XXV/73l2 100 99 Meter Grabgarten vor dem Weiber an der Chaussee, Flur XXV/7315-,00 143 Meter Hofraithe daselbst, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. Januar 1884. Großherr ogliches Ortsgericht. 612 Müller. 6340 führen, thekcn, welche Stoilwerck’sche Fabrikate H $<‘r '< U A U M >- 'j A. Bramm. 618 606 Mütter. Brückel. 529 empfiehlt billigst 859,1 Bau-, Nutz- und Grubenholz Das 560 A. Bramm. Mütter. 309 l 204,5 262,2 C. Roth, Wallthorstraße 5. Jagdvcrpachtung. Donnerstag den 7. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, soll die der Stadt Gießen zustehende Wald- und Feldjagd, bestehend in 1379 Hectar Wald und 2315 Hectar Feld, auf 12 Jabre in dem Saale des alten Realschulgebäudes meistbietend verpachtet werden. Gießen, den 25. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Gießen. kommt am ersten Tag zur Versteigerung. Der Anfang ist jeden Tag Morgens 10 Uhr im Distrikt Haarv unmittelbar an der Straße Lich-Lau- bach. Alle Fichtenstämme liegen an. der Straße beim Ort und können jeden Tag abgefahren werden. Ober-Bessingen, 18. Januar 1884. Gr. Bürgermeisterei Ober - Bessingen. Kühn. 516 Rm. w Holz-Versteigerung. Montag den 28. und Dienstag den 29. Januar L I. kommen in den Ober-Vessinger Gemeinde-Waldungen nachstehende Holzsortimente zur Versteigerung: 63 EicheN'Stamme, Bau- u. Nutzholz von 5 bis 15 Mtr. Länge und 15 bis 43 Ctm. Durchm. 72 Fichten-Stämme, Bau- u. Schnittholz, 8 bis 22 Mtr. Länge und 15 bis 40 Ctm. Durchm. 614 Nadel-Stämme, Bau- u. Grubenholz, 4 bis 12 Mtr. Länge und 10 bis 25 Ctm. Durchm. 24 Buchen-Stämme, Nutzholz, 3 bis 9 Mtr. Länge und 30 bis 65 Ctm. Durchm. 106 Eichen-, Buchen-, Fichten-Derb- stangen, 5 bis 7 Mtr. Länge und 7 bis 13 Ctm. Durchm. Aeilgeöslcnes. Geschälte Erbsen, Oeller-LLnsrn, Weiße Bobrren, Gingemachse Bohnen, ' Essiggurken, Vorzügliches Sauerkraut, Fernsten Schweizer-, Hand- und Limburger Käse, Häringe und marinirte Häringe Emser Pastillen (ächt in plombirten Schachteln) ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magen- schwäche und Verdauungsstörung. Emser Victoriaquelle. Vorrathig in Giessen bei Emil Fischbach und Heinr. Wallach. 310 König Wilhelm’s Felsenquelle in Ems. Brennholz. Buchen-Scheiter, Buchen-, Eichen- u. Nadel- Knüppel, Buchen-, Eichen- u. Nadel- Reisig, Buchen-, Eichen- u. Nadel- Stöcke. Jagd-Verpachtung. Donnerstag d. 31. Januar 1884, Nachmittags 1 Uhr soll auf dem Gemeindehaus dahier die der Gemeinde Lang-Göns zustehende Wald- und Feldjagd, ca. 1524 Hectare enthaltend, in 3 Abtheilungen auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Lang-Göns, den 18. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. Mittwoch, den 5. März, Vormittags 11 Uhr, soll aus dahiesigem Ortsgericht die Hofraithe des Fuhrmann Johannes Schleu- ning dahier , Flur LlO71Vio 2*8 Meter Hofraithe in der Wetzsttingasse meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. Januar 1884. Großhcrzogliches Ortsgericht. Marr emaill. Wassereimer, auf dem Transport leicht beschädigt, verkaufe äußerst billig. Gustav Stahl, Neuenweg 11, neben der Musikalienhandlg. des Herr» 128 W^Ru^olph. RutzholzBerwerthung. In den Districtm Zollstockswäldchen, Stolzenmorgen, Bruderwinter, Faulerboden und Oberhag des Gießener Stadtwaldes sollen 1473 Eichen - Stämme von 20—70 cm Durchmesser und zusammen 681,39 fm Inhalt, im Submissionswege mit 6 monatlichem Zahlungsausstand gegen Bürgschaft uerwerthet werden und sind dessallsige Offerten bis zum 12. Februar ö. I. bei der unterzeichneten Stelle einzureichen, deren Eröffnung am 13. Februar c„ Bornnttags^ll Stämmen Schnitt- und Grubenhölzer befinden, daß das Holz in der Nähe von Chausseen Itegt und daß bte städtischen Forstwarte angewiesen sind, das Holz auf Verlangen vorzuzergen. Gießen, den 28. Januar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm.___ Umverfitätsapotheke zum goldenen Engel von ff. C'ollmoim. Ich zeige hiermit crgebenst an, daß ich die Verwaltung meiner Apotheke meinem Schwager, Herrn Apotheker H. Stachelhausen, übertragen habe. Naffsner Staats-Loose. Nächste Ziehung am 1. Februar d. I. Von diesen Loosen existiren in Allem nur noch 19500 Stück, Venen 19500 Gewinne gcgenüherfteheu, welche in 4jährl. Ziehungen und zwar am 1. Februar 1884-1887 zur Vertheilung gelangen, darunter Hauptgewinne von Mk. 85,714.— 51,428.— 34,28a. — 25,714< O 17,142.— 10,285.— rc- bis zum geringsten Gewinn von Mr. 81. — Originallose hierzu, so lange Vorrath reicht, k Mk. 140.- Alle von uns icfet bezogenen und bei der diesjährigen Ziehung nicht herausgekommenen Loose kaufen wir » Mk. 137.— bis Ende Februar d- Js^zuruck. Moriz Stiebei Söhne, Bankgeschäft in Frankfurt a. M. NB. Me Börsen-Aufträge werden bestens und billigst effectuirt. ovl Ballliandsriiiilie seidene, in allen Farben, sowie die neuesten Spitzen und Krausen empfiehlt sehr billig 575 Sonnenstrasse 20. Hohverstcigcrung im Gießener Stadtwald. Montag den 28. Januar 1884, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den Districten Katharinenhütte und Waldshute nachverzeichnetes Holz versteigert werden: B rennholz. Scheith. Prügelh. Storlh. Neish. Nmtr- Nmtr. Rmtr. Wellen. Nadel 9 587 35 5200 450 Stück Eichen-Durchforstungswellen. Bau-, Werk- und Nutzholz. 35 Fichtenstämme mit 19,49 Fstm., 946 Fichtenstangen „ 32,10 „ Die Zusammenkunft ist aus der Straße nach Steinbach an der zweiten Schneise. Gießen, am 22. Januar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Chocoladen und Cacao’s der (M. Hess,, Kit Prenss. n. Kais. Oestsir. Hof-ChocoL-Fabr.: Gebr. Stoilwerck Cöln. 20 Hof-Diplome, 21 goldene, silberne und bronzene Medaillen. Reelle Zusammenstellung der Rohproducte. Vollendete mechanische Einrichtungen. Garantirt reine Qualität bei mässigen Preisen. Firmen-Scliilder kennzeichnen die Conditorcien, Colonial-, Delicatees- Holz-Versteigerung. Freitag den 1. Februar werden in dem Langsdorfer Gemeindewald, im District Köhlloch, versteigert: 755 Fichtenstämme von 15—55 Ctm. Durchmesser, bis 21 Mtr. Länge mit 378 Fstm.; hierunter ist viel Schnittholz, 626 Fichtenstangen, enthaltend 260 Fstm. Der Anfang der Versteigerung beginnt Morgens 9J/2 Uhr. Langsdorf, den 20. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. 553________Köhler.___________ Iamslsg, den 9. Febr. 1884, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die Immobilien des Gesrg Oertek Flur 18/26 687 Meter Grabgarten, an der Chaussee, rechts bei dem Steg, Flur 18/26 8 263 Meter Hofraithe daselbst meistbietend versteigert werden- Gießen, den 29. December 1883. Grotzherzogliches Ortsgericht. Reinen vorzüglichen Bienenhonig ä Pfd. 47 H Betzes Apfelkraut „ „ 16 A Feinstes ApfelgelSe „ „ 43 Feinste Marmelade „ „ 40 zu haben bei 472 Elsoffer. Derselbe war bereits früher in der Apotheke thätig und wird das Geschäft in derselben gewissenhaften Meise weiter- führen, wie mein mir leider so früh entrissener Mann. 587 Krau Apotheker Collmasan. 1 Wr, 1 0t ertheiltz zur Silbergegenj iverben und Dei Gl! m,. 2 i« Dkanrva W ber ( Dam läge Nr. 1)' 1. M BeMgung t 2. M AussÄag bi des Großher 3. Bek v. We^ers's, 4. Beko des Kopsgelde pro 1883/84 nannten Gern 5. Orb Se. R 15. Oecembe bas Mgemei am 29. Deo Allgemeine ß am 1. Zaum das silberne. Tage dem N Zeichen mit de Bürgermeister der Jnschrist: 6. Erm Se. Kö BO. December Großherzogthr Annahme und verliehenen Bahnhossverr i Namerdinc Mas. bei am 8 ^Äuchte C ^Agarin Nam 15 Jtiebel m A dH« »C? «hfl ö » 3J chk ^namitbi Mr Arbeiter und Mndleute rmpfehle in solider Arbeit bei festem Preise: Arbeitsfchube von Mark 5.70 an Hohe Maunsfchaftenstiefel „ „ 10 50 „ Niedere „ „ „ 8.50 „ Manuspantoffetn . „ 4.— „ ara,. jVau Schuhwaaren-Handlung 123 Schutstraße 10. Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Pferde-Metzgerei in dem früheren Laden des Herrn Netter, Seltersweg und Teufelslustgärtchen, betreibe. 602 Gießen, 23. Januar 1884. AM. Brück, Gekarmtmachrmg. Mainzer Kirchenbau-Lotterie. In Folge zu erhoffender Concesfion für den Vertrieb der Loose in -en Nachbarstaaten haben wir — nm mit allen unseren Loosen räumen zu können — den Ziehungstermin dritter Claffe auf den 30. April 1. J. 605 verlegt. — Die Ziehung vierter Claffe beginnt am 23. Juli l. I. Mainz, 22. Januar 1884. Der Vorstand. Zu der am 1. Februar c. stattfindenden Gewinn Ziehung der Köln Mindener Thlr. HOtt-Loofe, Hauptgewinne X 165000, 86000 re. re-, geringster Gewinn X 330 erlassen roir öriflinalloofe ä x 730 und nach Vorauskürzung des geringsten Gewinnes, Ganze Loose & X 400, Halbe a X 200, Viertel a x 100, Zehntel ä x 40, und Zwanzigstel Antheile ä x 20. 600 Moriz Stiebet Sohne, Bankgeschäft in Frankfurt a. M. in kleineren Quantitäten. 608 liinzlirliislisiiB m L liCisslii e 616 wozu ergebenst e-nladet J. Hause. wozu ergebenst einladet Vogel. Geld - Cours. ich Verantwortliche Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. St Textor, im Darmstädter Haus. Fedor Wolff & Co. in Bremen. oegen guten Lohn einen braven, zuverlässigen und soliden Burschen als Kutscher. 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