uitb Sefannten K Sonntag den 23. November Erstes Blat^ Nr. 273 1881 ießener Anzeiger Preis vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mtt »rtngfrWfrn Durch bl« Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 5« Pf. Schukstraße 7. Erscheint -L-Klrch mit SkiSmchme >•€ 1 Handschuh, 1 Fllzhut, 1 Portemonnaie, 1 Pack Tabak. Gießen, am 22. November 1884. Madrid, 21. November. Gegenüber den übertreibenden Darstellungen, welche oppositionelle Blätter über die jüngsten Studentenunruhen und deren Veranlassung verbreiten, wird regierungsseitig Folgendes bekannt gegeben: Der der republikanischen * A. Kartei angehörige Professor Morayta war wegen einer antikirchlichen Rede von einem I .e jS^OO ' Bischof exkoinmunicirt worden. Eine unter den Studenten zur Unterzeichnung cursi- . % U--00 eTtnbc Erklärung, in welcher das Verhalten des Bischofs gebilligt wurde, gab zu L .Reibereien unter der Studentenschaft Anlaß. Da der Rektor der Universität denselben ff 72^00 ? nicht kräftig genug entgegentrat, so pflanzten sich dieselben nach der Straße fort und v «eil««6 «tt Gefunden: 1 Katechismus, 1 Buch, biblische Geschichte, 1 Schürze, Aufgefangen: 1 Schaf. Darmstadt, 20. November. Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Sektion für Justizverwaltung, Nr. 21, enthält Aussckreiben d. d. Darmstadt, am 11. November, betreffend: Die Einführung von Normal'Formaten für das zum Amtsgebrauch erforderliche Papier. Nr. 22 enthält nachstehendes Ausschreiben d. d. Darmstadt, am 12. November, betreffend: Die Empfehlung von Rechtsanwälten durch Gerichtsvollzieher: „Es ist zu unserer Kenntniß gekommen, daß ein Gerichtsvollzieher, anläßlich eines von ihm oufgenommenen Wechselprotestes, seinem Auftraggeber unaufgefordert ein bestimmtes Anwaltsbureau als für die Durchführung der demnächst anzustrengenden Wechselklage besonders empfehlenswerth bezeichnet hat. Wir sehen uns hierdurch veranlaßt, Ihnen Folgendes zu eröffnen: Mit Rücksicht auf ein offenbar bestehendes Bedürfniß ist es nicht zu beanstanden, wenn ein Gerichtsvollzieher, um einen Anwalt befragt, dem Fragenden einen Rechtsanwalt (oder mehrere Rechtsanwälte zur Auswahl) benennt. Dabei muß es indeffen sein Bewenden behalten. Der Benennung von Rechtsanwälten ohne besonderes Befragen, sowie der Anpreisung oder Empfehlung von auf Befragen hin benannten Rechtsanwälten haben sich die Gerichtsvollzieher, sowie auch deren Gehülfen, zu enthalten. Die mit der Aufsicht über dieselben betrauten Beamten wollen über die Befolgung wachen und etwaigen Zuwiderhandlungen in geeigneter Weise entgegentreten." Freitags von 8-9 Uhr öffnet. f 5 Mck prämimeranbo. j ein gortbilbung§furfu8 Uhr abgehalten roeM. tt für Jedermann nnent« mn BMAn Ferber 7706 Lokales. Gießen, 22. November. (Graf Zichy.) Wir können den Lesern d. Bl. die erfreuliche M'.tthetluaz machen, daß Graf Ztchy, der berühmte Clavtervirtrrose, der Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Wim, 1« '^tvaaren * ®üte unter Satantie. C,M eiischlag.d» --------- 7697 ■»*%■<.; Säbelhieben gegen die Ruhestörer vor. Fünf Polizeibeamte und 14 Studenten sind leicht verwundet, 68 Studenten wurden verhaftet. Der Rektor der Universität hat seine Entlassung gegeben, welche angenommen ist. Die Bevölkerung der Stadt hat sich an den Ruhestörungen in keiner Weise betheiligt. Wien, 21. November. Sämmtliche Morgenblätter charakterisiren die deutsche Thronrede als eine eminente Friedensbotschaft: Das „Fremdenblatt" schreibt: Ruhmreicher Sieger in weltbewegenden Kämpfen, Schöpfer eines domi- nirenden Reiches, hat Kaiser Wilhelm den schönsten Herrscher-Triumph darin gefunden, seiner Nation unv dem Welttheil den Segen des Friedens zu bringen, diesen Frieden im Reiche und in Europa zu begründen, und ibn gegen Störungen und Gefahren zu sichern. Diesem erhabenen Ziele sehen wir alle Kräfte des greisen Regenten und den Einfluß fernes Reiches im Rathe Europas geweiht; diesem großen Ziele ist das sieggekrönte Deutschland im Bunde mit seinem gleichstrebenden Nachbar immer näher gekommen und heute verkünden die weisen und klaren Worte der Thronrede neuerdings das Wesen jenes edlen Programmes, das Kaiser Wilhelm und seine mächtigen Bundesgenossen zum Heile des sriedensbedürftiaen WelttheileS zum gemeinsamen Inhalte ihrer Politik erhoben haben. Weiter sagt das „Fremdenblatt" : daß die Einladungen zu der afrikanischen Conferenz von dem deutschen Kaiser im Einverständnisse mit Frankreich ergangen seien, bedeute allein schon einen Triumph des Frieden«, wie er größer nicht denkbar sei. „Die Botschaft des greisen Kaisers", schließt da- Blatt, „tönt mächtig hinaus in alle Welt und der Segen der dankbaren Völker ist die Antwort, die sie weckt in allen Staaten, denn in einem Gefühle begegne? sich Völker des Erdballs, in der Freude am Frieden, in der Sehnsucht nach bent ungetrübten.' Genüsse seiner Segnungen." — Die „Neue Fr. Presse" schreibt: Die Thronrede giebt den innigsten Wünschen des Kaisers Wilhelm Ausdruck, die Hoffnungen Europas auf Erhaltung der Ruhe durch verheißungsvolle Versicherungen zu beleben. Wer hätte noch vor drei Jahren geträumt, daß Deutschland und Frankreich zusammen zu einer Conferenz in Berlin einladen würden? Dies civilisatorische Werk vollziehe sich, während kein Wölkchen den europäischen Frieden bedrohe und der deutsche Kaiser mit einer Freudigkeit, welche die analogen Versicherungen des Kaisers von Oesterreich in seiner Ansprache an die Delegationen fast überbiete, die Thatsachen auszähle, welche auch für die Zukunst die Erhaltung des Friedens verheißen. Alle, die zur Conferenz gekommen, nenne der deutsche Kaiser die Freunde Deutschlands, ganz besonders aber die Kaiser von Oesterreich und Rußland, mit denen er in Skierniewice diese Freundschaft für lange Zeit besiegelt habe. Es sei das Beste, was eine Regierung von sich sagen könne, daß sie sich durch ihre kriegerischen Erfolge nicht verleiten ließ, das Glück der Völker aus anderem Wege als durch Pflege des Friedens und seiner Wohlthaten zu suchen. — In der „Presse" heißt es: Für Europa ist zur überzeugenden Wahrheit der Satz geworden, „das deutsche Kaiserreich ist der Friede." In dieser Richtung bildet die Thronrede eine erfreuliche, von allen Völkern Europas dankbar begrüßte Ergänzung der Botschaft des österreichischen Kaisers an die Delegationen. Bezüglich der afrikanischen Conferenz bemerkt die „Presse": die Größe und die Zukunft Deutschland« ruhten in seiner Colonialpolitik und diese zu unterstützen und mitzuthun an der Befreiung des Deutschthums von den unwürdigen Fesseln, welche ihm im westfälischen Frieden angelegt wurden, den großen Handel und die Welt- Industrie auch für das deutsche Land und Volk nutzbar zu machen, sei die Pflicht jedes redlichen deutschen Patrioten. — Das „Wiener Tagblatt" sagt: Kaiser Wilhelm will, nachdem er den Frieden nach Außen gefestigt und gesichert, auch den inneren Frieden, den Frieden in der Gesellschaft Herstellen; dazu sollen die socialen und wirthschaftlichen Reformen den Weg bahnen. — Die „Wiener Allg. Ztg." hebt die Bescheidenheit und Friedfertigkeit in den Aeußerungen der deutschen Thronrede bezüglich der Ausgaben Deutschlands in Afrika hervor. Das deutsche Reich sei stolz darauf, als bester Wahrer des Friedens geachtet zu werven und die Thronrede verkündet diese Mission. Das Blatt betont ferner die Worte des Kaisers bezüglich der Entrevue in Skierniewice. Dieselben ließen erkennen, daß an derselben die persönlichen Gesühle des Kaisers in demselben Grade betheiligt gewesen seien, als die Erwägungen der Politik. — Die „Deutsche Zeitung" sagt: lieber die gewichtigste und dringendste aller Fragen, über oas Verhältniß zwischen den großen Militärmächten des Welttheils, äußert sich der Kaiser mit seiner Zuversicht, welche alle Besorgnisse vor einer Störung des Weltfriedens verscheuchen muß. Petersburg, 21. November. Der Kaiser und die Kaiserin besichtigten gestern das in Schweden erbaute Kriegsschiff „Siwatsch." — Auf der Newa ist starker Eisgang. Shanghai, 21. November. Zwei chinesische gepanzerte Kreuzerschiffe sind hier eingetroffen. Es geht das Gerücht, daß dieselben versuchen werden, die Blokade von Formosa zu brechen. Telegraphische Depesche«. Wolsf's telr-r. «orrefpsn-em-Bvesa«. Berti«, 21. November. Se. Majestät her Kaiser empfing Nachmittags im Beisein bt8 Staatssekretärs Grafen Hatzfeldt den braunschweigischen Mintsterresidenten Dr. v. Liebe zur Ueberreichung des neuen Beglaubigungsschreibens. — Ee. K. K- Hoheit der Kronprinz und die Frau Kronprinzessin empfingen gestern Abend Stanley in längerer Audienz. — Seiten« des CentrumS wird eine Reihe socialistischer Anträge eingebracht werden, darunter die Einführung deS Normalarbeitstages, Beschränkung der Sonnlagsarbeit, Beschränkung der Kinderarbeit in den Fabriken, ferner die Wiedereinführung der Berufung in Straffachen und die Aufhebung deS ExpatriirungSgesetzeS. — Die nationalltberale Fraction beschloß, bet der Präsidentenwahl für den von den Conservativen, dem Eentrum und den Deutschfreistnnigen aufgestellten Can- didaten sür den resp. ersten, zweiten und dritten Präsidentenposten zu stimmen. Wien, 21. November. Bei Besprechung der deutschen Thronrede sagt die „Wiener Abendpost": „Sicherlich wird diese hochbedeutsame Kundgebung hier und überall das fteudigste Echo finden und Alle mit der lebhaftesten Genugthuung und Befriedigung erfüllen, welche mit uns in dem Zusammenstehen der Kaisermächte ein unvergängliches Unterpfand der zum Wohle der Völker vereinbarten und festzuhaltenden Friedenspolitik erblicken." London, 21. November. Das Unterhaus lehnte in seiner heutigen Sitzung mit 145 gegen 71 Stimmen den Antrag Labousheres ab, betreffend die Abänderung der Beziehungen beider Häuser zur Beseitigung des aus dem gegenwärtigen Verhältniffe des Oberhauses für die Gesetzgebung sich ergebenden Uebelstandes. Gladstone bekämpfte den Antrag, indem er erklärte, bei einer Beseitigung des änderen Hauses würde der Einfluß der Lords in anderer Weise zur Geltung kommen. Außerdem sei der Antrag unzeitgemäß, jetzt, wo vom Oberhause ein Akt der Klugheit und deS Entgegenkommens verlangt werde. Die Radikalen und Parnelliten bildeten die Minorität. Petersburg, 21. November. Der direkte Verkehr zwischen Kronstadt und Petersburg ist unterbrochen. Kronstadt ist von dichten Eismassen umgeben; die Einstellung der Schifffahrt ist nabe bevorstehend. Pari-, 21. November. Die Kammer beschloß die unverzügliche Berathung des Resolutions-Antrages Cl^menceau, welcher die Veröffentlichung des Protokolls über die am 6. d. M. stattgehabte Sitzung der Tonkin-Commission verlangt. Clömenceau wirft Zerry vor, daß er die Wahrheit verberge; es ergebe sich dies aus den Worten Gran- ville's, daß Frankreich eine englische Mediation nachgesucht habe. Ferry unterbricht Mmenceau und erklärt dessen Behauptung für unrichtig. Cl^menceau beschuldigt Ferry sodann, daß er durch Aendcrung des Protokolls der Commission den Sinn seiner vorher abgegebenen Erklärungen geändert habe und fragt, ob die Kammer damit einverstanden sei, derart getäuscht zu werden. Ferry erklärt, daß die Aenderungen unbedeutend seien; der Vorfall zeige, bis zu welchen Kleinlichkeiten der Geist der Opposition vorgehcn könne; er sei der Ansicht, daß derartige Kundgebungen große Unzuträglich- kcitcn nach sich ziehen und Frankreich in den Zustand der Inferiorität gegenüber einem : Mauen Feinde sehen würden, dem man nicht die Karten auf den Tisch legen könne. Schließlich erklärte Ferry, daß, wenn der Antrag angenommen würde, er die auswärtigen Angelegenheiten nicht weiter würde leiten können. Nach verschiedenen Reden wird der Antrag Clsmenceau's mit 283 gegen 212 Stimmen verworfen. Madrid, 21. November. Gestern Abend fanden hier antiklerikale Kundgebungen von Studenten statt, wobei die Polizei einschritt. Mehrere Bersonen wurden verhaftet. l«infmbetfd)uk tot blS zum Abend statt, acht wird. 7701 lwann, Pfarrer OiznMii| 8 liüllersehnh-.k 8 ' ö- Hwrnum. gg mim i läßt in diesem Semester m dem UniversttatSgebäude, Meisberger Stenographit 1k 7^£ nicht kräftig genug entgegentrat, so pflanzten sich dieselben nach der Straße fort und y ßi-OO veranlaßten Ruhestörungen, an denen sich auch Mitglieder der republikanischen Partei i 90-00’ beteiligten. Die Polizei war zum Einschreiten genöthigt; da von Seiten der Stu- |^ntm Revolverschüsse auf die Beamten abgcfeuert wurden, so gingen diese mit flachen eunben 75. 22. » 6) aus jttlebin W” mit seiner linken Hand seinem Instrumente eine solche Fülle von Bolllaut zu entlocken vermag und schon vor zwei Jahren unser Publikum durch sein feelenoollrs Spiel htn- riß, am 27. November hier wieder ein Concert geben wird. Bekanntlich hat der vornehme Künstler seine Kunst in den Dienst der WohlthLttgkeit gestellt und wirb auch diesmal den Ertrag des ConcerteS dem hiesigen Allg. Verein für Armen- und Krankenpflege zuwenden. <^ingefanH♦ Gießen, 22. November. Der unterzeichnete Verein beabsichtigt. wie seither, so auch am diesjährigen WtthnachtSfeste armen Kindern unserer Stadt durch Ueberretchung neuer Anzüge eme Wrlhnachtöbescheerung zu veranstalten. DaS Interesse, welches unsere Mitbürger bisher an unseren Bestrebungen bewiesen und die Unterstützung, welche u«S alljährlich zu Theil geworden ist, hat es unS ermöglicht, während der »rrflossrnen vier Jahre ca. 40Kinder von Kopf biS Fuh vollständig neu zu kleiden. Auch tn diesem Jahre sind un« bereits Ctgarr^nabfälle und freiwillige Geldbeiträge übermittelt worden, allein die Noth, welch: in v den armen Familien herrscht, die sehr große Anzahl armer Kinder, die oft der nothwendipften Kleidung entbehren und durch Ermangelung derselben oft längere Zett am Schulbesuche verhindert sind, veranlaßt uns, an unsere wohlthätigen Mitoürger die herz- lkchste und dringendste Bitte zu rrchten, Cigarrenspitzen, Flaschenkapseln rc., sowie Geldspenden auch in diesem Jahre uns zuwenden zu wollen, damit cs uns ermöglicht werde, einer recht großen Anzahl armer Kinder bei der Weihnachtsbeschcerung zu gedenken. Sammelstellen bei H-rrn Frlseuc Gerhardt, Lindenplatz, sowie bet Herrn Restaurateur Schnell, Brondgasse. Der Verein zum Sammeln von Cigarrenfpitzen. Theater. Gießen, 22. November. Gestern wurde vor leider sehr schwach besuchtem Hause „Der Protzenbauer" aufgeführt. Indem wir unS eme eingehende Kritik dieses vortrefflichen Stückes für die nächste Nummer aufsparen, bemerken wir, daß die Aufführung eine sehr gute war, daß daS Publikum sich sehr amüsirte und daß der gute», ja vorzüglichen Darstellung reicher Beifall gezollt wurde. Wir zweifeln nicht, daß mit einer Wiederholung des „Protzenbauer", nachdem das Stück bei seiner gestrigen Aufführung so außerordentlich g fallen hat, ein besserer Besuch erzielt wird. Morgen wird zum zweiten und letzten Male „Der Salontyroler- gegeben und wird wohl Keiner, der der ersten Aufführung nicht beiwohnen konnte, diese erwünschte Wiederholung versäumen. Für die nächsten Wochen sind mehrere Gastspiele in Aussicht. — Die Lebevsoersicherungs Gesellschaft zu Lerpzrg (alte Leipziger), auf Gegen- se tigkeit gegründet 1830, erfreut sich fortgesetzt der günstigsten Entwickelung; in den letzten 12 Monaten ist ihr Veisickerungsbestavd um mehr al8 15 Millionen X, ihr Verwögen um 41/3 Millionen X gestiegen, sodaß sich der erstere zur Zeck auf 215 Millionen X, daS letztere auf 46 Millionen X beläuft. Der aus den Uebcrschüssen der Vorjahre angesammelte Fonds, welcher tn den nächsten 5 Jahren unter die Versicherten vertheilt wird, beträgt nahezu 9 Millionen X, die Dividende an die Versicherten für das nächste Jahr 42pCt. der ordentlichen Jahresbeiträge. Handel nnd Berk-Hr. Gießen, den 22. November. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfund X. 1.05—110, Hühnereier pr. Stück 7—8 Käse St- 4—8 4., Kasematte 2—3 H, Erbsen pr- Liter 20 <$>, Linsen 26 Tauben per Paar 0,50—0,60 H, Hühner per Stück X 0.85—1.30, Hahnen pr. Stück X 0.60—0.90, Enten per Stück ->L 1.30—1.60, Gänse per Pfund 40—55 Welsche X 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfund 68—70 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 54—60 H, Hammelfleisch 60-70 H, Kalbfleisch 56-60 Kartoffeln per 100 Kilo X 3.00-3.50, Milch per Liter 12—16 Zwiebeln per Ctr. X 4.00—5.00, Weißkraut pr. Stück 3— - ---r—.----- . ----- , ' ... ... ------- 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Rbsrüokung einer Anaelge In ehi» oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sieh niemals enttäuscht sehen, wenn men von der Annoncen - Expedition -von jfflAASEJVSTlSlSJ Ä VOS2ELE8& i» Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hlnaiohte der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reichei Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath ertheilt Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. November: 20. Taalöhner Friedrich Krell mit der Köchin Eva Ursula Haug zu Frankfurt a. M- 20. Ökonom Wilhelm Karl Lindeustruth mit Henriette Weller, Tochter des Fuhrmanns Philipp Weller zu Gießen. 20. Arbeiter Valentin Schaub zu Piordt mit Elisabethe Schubecker, Tochter des verstorbenen Zimmermanns Philipp Schubecker zu Schlitz. 21. Schneider Alexarder Sckneucker mit Margarethe Arnold zu Gießen. 21. Schuhmacher Hermann Schäfer mit Luise Arnold zu Gicßen. Eheschließungen. November: 16. Strinhauer Wilhelm Lang mit Karoline Amalie Kann, geb. Stoll, Wittwe des MaurcrS Ernst Kann zu Gießen- 16. Monteur Konrad Heller mit Marie Margarethe Schmidt, Tochter des Arbeiters Johann Georg Schmidt zu Gießen. 16. Kaufmann Hilmar Bindewald zu Friedberg mit Anna Christine Funk, Tochter des pensionirten Stadtgertchtsactuars Justus Funk zu Gießen- 19. Der Unteroffizier (Hilfshautboist) im II. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116 Christoph Richard Hillert mit Emilie Timm, geb. Kessel, Wittwe des Heizers Karl Timm zu Gießen. Geborene. November: 12 Dem Bäckermeister Eduard Noll ein Sohn. 14. Dem Buchdrucker Alwin Andreas eine Tochter, B.rtha Emilie Elisabeth. 14. Dem Kohlenhändler Georg Unverzagt eine Tochter. 15. Dem Kaufmann Konrad Josef Keller eme Tochter, Emma Minna 15. Dem Schneider Karl Hendrich eine Tochter, Auguste. 16. Dem Schneider Johannes Eidmann ein Sohn, August. 17. Dem Postsecretär Heinrich Schwetje ein Sohn, Heinrich Wilhelm. Gestorbene. November: 16. Kaufmann Gustav Wilhelm Christian Wiesel, 33 Jabre alt. 19. Anna Marie Plank, geb. Dettler, 70 Jahre alt, Wittwe deS Gerbermeisters Andrea- Plank. 19. Emma, 13 Jahre alt, Tochter deS Bergmanns Friedrich Ludwig Paul von Cubach, Amt Weilburg. 20. Rentner Ludwig Kohlermann I., 74 Jahre alt. 21. Wilhelmine Marie, 2 Jahre alt, Tochter des Schreiners Georg Lang. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 16 November. Carl Albert Wilhelm Wiskow, Schneider zu Gießen, und Katharine Wilhelmine Hild zu Gießen. Denselben. Wilhelm Lang, Steinhauer zu Gießen, und Caroline Amalie Kann, geb. Stoll, Wittwe des Maurers Ernst Kann zu Gießen. Denselben. Konrad Heller, Monteur zu Gießen, und Marie Margarethe Schmidt zu Gehen, ledige Tochter deS Arbeiters Johann Georg Schmidt zu Gladenbach. Dens Iben. Hilmar Bindewald, Kaufmann zu Friedberg, ein Wittwer, und Anna Christine Funk, ledige Tochter des pensionirten Stadtgerichls-ActuarS Justus Funk zu Gt-ßen. Den 19. November. Christoph Richard Hillert, Hautboist zu Gießen und Em lie Timm, geb. Kessel, Wittwe deS Locomottoheizers Carl Timm zu Gießen. «etanfte. Den 16 November. Dem Fuhrmann Heinrich Lotz ein Sohn, Heinrich, geboren den 11. October. Denselben. Dem Fabrikarbeiter Johannes Fehl eine Tochter, Elsa Antonie Mathilde, geboren den 25. August. Denselben. Dem Schneidermeister Philipp Horcyseck ein Sohn, Call, geboren den 27. September. Denselben. Dem Oberlazarethgehilfen Wilhelm Döll ein Sohn, Johannes Friedrich Rudolf, geboren den 22 October. Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Roth ein Sohn, Heinrich Adolf, geboren den 11. October. Denselben. Dem Schlosser Wilhelm Klöß ein Sohn, Franz Ludwig Theodor, geboren den 13. Ociober. Denselben. Dem Hilfsbremser Georg Jung eine Tochter, Sophie Elisabethe, geboren den 8. April. Den 19. November. Dem Bäcker Friedrich Noll ein Sohn, Ernst JufluS Carl Johann, geboren den 2. October. Beerdigte. Den 13. November. Johannette Elisabethe Klingelmeyer, geb. Dörr, Wittwe des PolizeidtenerS Wilhelm Klingelmcyer, alt 77 Jahre, starb den 11. November. Ten 18. November. Gustav Wiesel, Kaufmann, alt 33 Jahre, starb den 16. November. Den 20. November. Marie Plank, geb. Dettler, Wittwe des RothgerberS Andreas Plank, alt 70 Jahre, starb den 19. November. TT n L pract. Arzt in Frankfurt a.M.,r früher Assist. DF. med. He (renscn. *,rof- Rioord’s, Paris, heilt rasch, gründl.u. aza. mvu. uviiuvu, ohne groRflp K09ten alle Nerven-, Frauen-, Heut« u Geschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. 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Elisabeths Lepper aus Groß-Buseck . . . . Margarethe Friedel aus Landenhausen . . . . Marie Pfeiff aus Odenhausen bei Allendorf . . Jakob Schneidmüller aus Watzenborn . . . . Elisabethe Göbel aus Trais an der Lumda . . Anna Katharine Ruth aus Michelbach bei Marburg Magdalene Schneider aus Schotten Marie Bierau aus Lollar ....... Elisabethe Bingel aus Ilschhausen Katharine Tempel aus Weidengesäß Margarethe Philippi aus Wölfersheim . . . . 12. Elisabeths Maul aus Erfelden Die Prämien sind nebst den vorgelegten Dienstbüchern an jedem Zahltag Folgende Dienstboten haben aus der hiesigen Spar- und Leihkasse die bei ihren Namen ermähnten Prämien mit Rücksicht auf die beigefügten Dienstjahre bei einer Herrschaft erhalten: Anzahl der Dienstjahre Prämien X 11 12 10 12 10 12 11 12 10 12 10 12 43 17 10 12 11 12 12 12 10 12 15 13 in der Sparkasse in Empfang zu nehmen. Gießen, den 21. November 1884. Die Direktion der Spar- und Leihkaffe zu Gießen. 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Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 übernimmt Lebensversicherungen jeder Art, insbesondere auch Kinder-, Aussteuer-, Militärdienstversicher ungen. Versicherungsbestand: 215 Millionen Mark, Vermögen: 46 Millionen Mark. Seit Bestehen der Gesellschaft gezahlte Versicherungssummen: 39 Millionen Mark. Ende 1883 effectiv vorhandene Ueberschüsse: 8381352 Mark. Alle Ueberschüsse fallen den Versicherten zu. Statutarische Dividende an die Versicherten für 1885: 42 % der ordentlichen Jahresbeiträge. Hierdurch werden die Jahresprämien für lebenslängliche Versicherungen nach Eintritt in den Dividendengenuss er- 15 % 30 % 60 % 90 % der ordentlichen Jahresbeiträge als Dividende, wird nach dem 34. Versicherungsjahre beitragsfrei und bezieht von da an eine steigende baare Rente. Darlehne zu Kautionsbestellungen werden unter den bekannten günstigen Bedingungen gewährt. Nähere Auskunft ertheilen auf Anfrage die Gesellschaft selbst, sowie deren Vertreter. 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Neuenweg 7. 7524 Zett' X Hochachtungsvoll JL Heute und fslgende Tage: 7742 Hier die Antwort! 7751 Erinnerung. Schmidt, Grünbergerstraße. \i 7740 £ ■Gänsekegeln A. Albold 7748 24/11.7 Klhr Bef. III. Gr.ß Große Sendung frische Kieler Sprotten pro Kiste ca. 4 Pfd. netto JL 1.70, pro Pfd. 60 mein gute i Dem ®e’ i. Gedm d. ein 8 Harun währe und ;i Extra-Bestellungen für Weihnachten werden entgegengenommen. selben Ja 3. Das Geh au eil erjd Restauration Wißner (Kanzleiberg). Montag: Metzel- suppe. Restauration Bramm Heute und die solgendeu Tage 1OOO Pfd. lebendfrische Schellfische pro Pfd. 20 H, bei mehr Abnahme noch billiger. frische Fische aller Arten. Billigste Preise. Sie haben richtig verniuthet. Hinze war in der Vertrauensmänner- Versammlung der Centrumspartei gar nicht anwesend. Wenn ein Friedberger „Heidelberger" in Nr. 274 der „Oberhessischen Nachrichten" das Gegentherl sagt, so ist das die Unwahrheit. — Ich gebe Ihnen einen guten Rath: Glauben Sie diesem Friedberger „Heidelberger" auch nach den Wahlen von der Geschichte kein Wort mehr. — Sie müssen übrigens in Ihrem Wahlkreise auch recht nette Gentlemen haben. Oder ist die gegen Gut fleisch verübte Verbreitung einer Kostenrechnung nicht würdig eines Gentlemen" ? — — Die dem Turnzwang Unterworfenen haben pünktlich zu erscheinen. Der Turnwart: Stoff er. Wenig hiiM ««i 'M fitfiiit ® 1, Ai A'uö awjubtingti zchÄmz» 2, Die Bereä Jeltw 17- 3ahtt8 n« Die Färberei und chemische Waschanstalt von Adolf Vogt SounenKraße 14, vis-ä-vis dem Gesellschastshause empfiehlt sich im Färben und Waschen von D Linen- und Herren- Garderoben, Pelz, Möbel- und Vorhangstoffen. NB. Verblaßte Herbst- und Winter-Ueberzieher werden schön in allen Modefarben aufgefärbt zu billigen Preisen. 7346 webactüm: A- Schepda. — Druck und Verla« der BrühlffLen Druckerei (ftr ßbr. Bietsch) in Meßen. Die heutige Rümmer enthalt 3 BKLtter. Hamburger Fisch-Handlung sämmtlicher frischer, geräucherter, gesalzener, marinirter und conservirter Fische aller Arten. Es wird Bestreben sein, die geehrten Herrschaften in jeder Weise zufrieden zu stellen, da ich für frische und Waare zu billigsten Preisen zu liefern stets Sorge tragen werde. Fertige wasche als Kinderhemden von den kleinsten bis zu den größten, sowie Damcnbemden in Leinen, Halbleinen und Baumwolle, letztere von cX 1,60 an (in guter Qualität), Herren- und Knabenbemden, Beinkleider, Bettwäsche u. s. w. sowie das Neueste in Damen- und Kinderschürzrn. G-eschw. Heerz, Turn-Berein. Dienstag und Freitag: Allgemeines Riegenturnen von 6—10, Donnerstag: Vorturnerstunde / Q1/ Samstag: Turnen der Männerriege i ö01t $ '2 u Das Vorturnen der letzteren übernimmt der Unterzeichnete. 7739 Die Beleidigung, welche ich gegen Frl. Hebamme Katharina Schirrnann ausgesprochen habe, nehme ich als unwahr hiermit zurück.Kitzler. «MMXXXURUKXXNIMKXMKKUUZERUXöMWMMKMSM X Geschäfts-Eröönung. X Mit dem heutigen Tage eröffnete am Neuen- Wege Nr. Ifl (Ecke der Weidengasse) eine ■ Sonntag, den 23. d. Mts.: Gutbesetzte Tanzmusik. Hiermit bringe ich zugleich meine neuen Lokalitäten in empfehlende Die am hei neuen Reich Seiten auf dem den Wortlaut b, Allgemeinen den hegte. Die Th zunächst erwarte vor Allem die f ^oiser-Zusamme brtont. Weiter Socialreform ur Parlament zu \ mtz einstweilen Ihrigen Reichste M nicht vorhan , Das ^t ft ReichshauH «w?8 bei betl litt sR sieben sti» ternieje am s bic,e te®0"80 '-Al S ^"niIiren- ‘ ^lacrten 13 ÄK M d. d°il'«g-sp Vermischte Arrzeigm. Maschinenstrickerei DOM Carl Pietsch II. Anfertigung aller Arten Strümpfe, Socke«, Beinlängen, Jacken. Kniewärmer, Damenwesten, wollener u. baumwollener Herren - Unterhosen, Damen- und Mädchen-Unterröcke. Anstricken von Strümpfen *u> Socken.______________________ 7752 Ein auch zwei Herren können Kost u. Logis erhalten. Sonnenstr. 13, part- Ee«tr«l Kranke»- und Sterbekaffe der Tischler und anderer gewerblicher Arbeiter (E H.). Allen Arbeitern zur Kenntniß, daß sich hier am Ort eine Verwaltungsstelle obiger Kasse befindet. Der Beitrag eines Mitgliedes richtet sich nach der Höhe der Verpflegungsgelder, die es beansprucht und beträgt wöchentlich 25, 30, 40 und 50 Die wöchentliche Krankenunterstützung beträgt 9 «X, 11,60 «X, 14 und 18