1881 Dienstag den 23. September -rr. 222. ichener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen »WM*I «chulftr-4- 7. fernher. genau beachten. Dr. Boekmann. Belgien. SkÄ"'ffs ISEÄFw ■*«*« «A W. * «M*> — w mer» mit rz, sowie grösster iicis durch auf dem ngswesens, bis den vom Bureaux in «en, ca. 500 ^ndig gleich- L Wir sind iblen. ”*•«, ..1 ßngland. London, 20. September. Der „Pall Mall G°Me» zufolge hätte dis le. sss*| fisssfll ;e CP.. Lie. BArt.ll j dem L-'ü- pffehkt Ker-. Keßerreich. Wien, 20. September. Der Anarchist Anton Kammerer ist heute früh durch den Strang hingerichtet worden. Italien. 6170 schönes ____Karl ( -x * Loka ITT _ 21. September. Gestern Abend erstattete unser ReicbstaaZ-Aba«.^n^,r Herr Dr. Gutflei fch im großen Wenzel'schen Saalbau Bericht über die ver- ttschienen^lchstagsssession. Etwa 1000 Wähler aller politischen Patteien^ waren Herr Fabrikant Georgi eröffnete die Versammlung und ertheilte alsbald Herrn Rom, 20. September. Dem Vernehmen nach wird der -Moniteur de Rome" heute Abend ein Schreiben des Papstes an den Kardinal-Staatssecretär veröffentlichen In welchem der Papst erklärt, daß er, sobald die Cholera in Rom ausdrechen sollte, den Vatikan verlassen werde, um die Kranken zu besuchen. Rom, 20. September. Die klerikalen Blätter veröffentlichen ein vom 10. September datirtes Schreiben des Papstes an den Kardinal-Staaatssecretär Jakobini, in welchem der Papst sagt, daß er dafür bete, daß Rom von der Cholera verschont bleibe und sodann fortsährt: „Leider aber sind wir wegen der zahlreichen Ungerechtigkeiten, welche den Zorn der göttlichen Gerechtigkeit erregen und Angesichts der Nachbarschaft von Ortschaften, die von der Geißel bereits heimgesucht sind, nicht ohne Besorgniß für Rom. Es ist uns daher nicht möglich, dieser Gefahr gegenüber theilnamlos zu bleiben. Wir wissen, daß mit lobenswerthem Eifer und weiser Voraussicht viele Maßregeln ergMen worden sind von denjenigen, welche die öffentlichen Angelegenheiten leiten, damit jene Geißel die Stadt nicht unvorbereitet treffe. Aber auch wir wollen zum Beistände Roms bereit sein. Wir haben beschlossen, ein großes in der Nähe des Vatikans gelegenes Hospital, wohin wir uns ohne Schwierigkeit, persönlich, zum Besuch und zur Tröstung der Kranken begeben können, zu eröffnen unv ausschließlich auf unsere Kosten zu unterhalten. Dieses Hospital soll besonders den Bewohnern der uns zunächst gelegenen Quartiere Borgo und Trastevere zu Gute kommen." Der Papst trifft sodann mehrere Bestimmungen über das Directions- und Sanitätspersonal und erklärt, daß er trotz seiner schwierigen Lage im Vertrauen auf die Vorsehung unv die Hochherzigkeit der katholischen Welt einen Beitrag von einer Million spenden wolle. Wenn, was Gott verhüten wolle, die Geißel gleichwohl in Rom sich weiter ausbreiten sollte, so behalte er sich vor, auch über den Palast des Latteran in einer Weise zu verfügen, welche möglich und den Umständen angemessen erschiene. Neapel, 20. September. Vom 18. d. Mts. Mitternachts bis zum 19. v. Mts. Mitternachts sind hier nn der Cholera 382 Erkrankungen und Miet «131W tm , s-1 flll vm, Ml dec MH sK «>ä»sS xÄ-A “w E Z d-iE'A vLblrn könne, J gnrii d. 3. unrich"' Wdrrwabl des MinungsnnstaüiV Herr vr. Gr Mvcrniehrt sei, iu and) ;n einer An' llmftnnb, daß Herr ^hindert, von bei gigeil Abstimmung ^wissen und seu Cnden erwiderte scheine, als sei Re dm Deutschland s irrig, daher auch siche die Aussuh elfterer über die Liese Leitung beii Äheilung der Fre aufmerksam, daß Nationalliberale stiegen hätten- gegen die Anarchij geschossene Geseh, Vie wolle aber £>i gegen das Sozialif befindliche Prc in der össentli Ausführungen klärt habe? N als „faule Gründ Aegypten. Kairo, 20. September. Der Mudir von Dongala hat hierher telegra« phirt, nach einer von General Kordon dort eingetroffenen Botschaft seien der Emir von Abu-Khango und ein aus Kordosan gekommenes Heer Aussiändischer vom General Gordon am 24. Juli vollständig und mit großen Verlusten ge- schlagen worden. In Folge eines am 30. August stattgehabten weiteren Gefechtes sei die Belagerung von Khartum ausgehoben, der Scheit Sidi mit seinem Sohne und seinen Parteigängern seien getödtet. Diese Nachricht des Generals Gordon werde durch ein Schreiben von Khatem Bey bestätigt, der Halsayah mit egyptischen Truppen besetzt halte. Die Häuptlinge des Scheikiye-Stammes hätten ihre Unterwerfung angeboten und auf den Koran geschworen, dem fal- fchen Propheten nicht mehr folgen zu wollen.___________ Dr. Gutfleisch das Wort. Dieser, von stürmischem Beifall begrüßt, begann mit dem Hinweis, daß, wie aus einem bekannt gewordenen Beschlüsse des Vorstandes des nationalen und liberalen Vereins Hierselbst hervorgehe, die Stellung eines Theilrs der Wähler zu ihm, dem Redner, sich seit der so einträchtig verlaufenen Versammlung vom 20. April d. I. verändert zu haben scheine. Der heutige Vortrag solle den Nachweis entnehmen'®runb 3U einer solchen Veränderung aus Redners Thätigkeit zu . _ W°S zunächst die wichtigste Vorlage der letzten RetchStagSsession anlavge. das Grsetz betreffend die Unfallversicherung der Arbeiter, so habe R-dner dafteloe zu hinein Bedauern ablehnen müssen. Er habe vorzugsweise mißbilligt die allzug oße Beschränkung des KreiseS der versicherungspflichtigen Arbeiter, den völligen Ausschluß der Privatoersicherung, die Belastung der Krankenkassen mit een ersten 13 Wochen der Unfallkrankheit, die Einführung des unsoliden Umlage- hierdurch allein nothwendig gewordene Reichsgarantie für leiftungs- unfähige Unfallgenossenschaftrn, den Ausschluß des gewöhnlichen Rechtswegs für die Ansprüche der Arbeiter, die Zulassung der LandcSoerficherungSämter neben dem Reichs» Versicherungsamte. Die erheblichen Verbesserungen, die man in diesen Punkten in der r tRS® der Unfallcowmission durchgesetzt batte, seien leider in zweiter Lesung durch ein Eomprornch der Conservat'vm mit dem Centrum wieder beseitigt worden und eS se, auch tm Plenum nicht mehr gelungen, erheblichere liberale Forderungen durchzusetzen. Wesenilichcn Antheil an diesem ungünstigen Verlauf habe Die Haltung t & ri?nöu (r0bhadt, welche in Folge des Drängens ihrer Parteigenossen niorb^n f-ten^Cß ^ichstags zur unbedingten Annahme des Gesetzes ger.öthigt 3° anderen Fragen sei die deutsch-freisinnige Partei einig mit den Nationalliberalen gegangen, so in Bezug auf die Nothwendtgkeit derCommunalbesteuerung der Offiziere und die Ablehnung deS bekannten Antrags Ackermann, b.tr. die Innungen, habe sich dagegen von den Nationalliberalen trennen müssen bei dem Wiudthorst auf Aufhebung des kirchlichen sogenannten Expatriirungs- gesetz^s. ^zn dieser Frage seien alle anderen Parteien im Reichstage mit Ausnahme der Notwnalliberolen einig gewesen. Es sei schwer begreiflich, wie die Nationalliberalen ür btt «ufrechterhaltun» eine« Gesetzes stemmen konnten, welches tn seinen Con- seguenzen nur zur Stärkung der Centrumspattei führe, von deren Beseitigung doch unsere ganze künftige politische Entwicklung abhänge. ö ö V r-v Sehörten Borwurf, als verhalte sich die deutsch-freisinnige Partei grund- atzlich ablehnend gegen Regierungsvorlagen, entttäftet Redner durch den Hinweis, daß ferne Partei das Actieng esctz, das Gesetz betr. die Hilfsrassen, das Gesetz über dm Feingehalt der Gold- und Silberwaaren, das Gesetz betr. die Bern. lligung von 17 Millionen für Torpedoboote und zahlreiche andere Vorlagen der letzten Session angenommen und zu diesen Gesetzen, namentlich zu den drei erst- g-nanuten, einen sehr ansehnlichen Beitrag an geistiger Arbeit geliefert habe. Ein Antrag der Partei auf nachträgliche Berückstchtigung der durch Präklusivfristen aus- gefchlossenen Inoalidenansprüche aus dem letzten Kttege habe günstigen Erfolg gehabt; ebenso sei ein Antrag Redners auf Abänderung des G e r i ch t 8 ko ft e n- g e s e tz e s vom Reichstage angenommen und von der Regierung die Zusage ertheilt n,0£ft€!?' ^Ereits tn nächster Zeit eine Novelle zu diesem Gesetze und zur Anwaltsgebührenordnung vorgelegt werden solle. sei dem Redner die Agitation gegen seine Partei wegen der an« geblichen Ablehnung der Vorlage betr. die Dampfersubvention. Eine Abstimmung über diese Vorlage sei gar nicht erfolgt. Er sei aber überzeugt, daß, wenn sie erfolgt wäre, auch die Nationalliberalen sich nicht hätten verhehlen können, wie mangelhaft vorbereitet die Votlage gewesen sei. Es sei nur die Erfüllung einer ernsten Gewissenspflicht gewesen, wenn hier, wo sechzig Millionen in Frage standen, von freisinniger Seite auf ernste Bedenken hingewiesen worden sei. KeinenfallS sei es ihm, Redner, genehm gewesen, daß nicht auch Bayern und Württemberg sich vollauf an Ausgabe betheiligen sollten. Der nationalen Bedeutung, welche diese Vorlage und die damit nachträglich in Verbindung gebrachte Colonialfrage habe, sei die freisinnige Partei stets sich bewußt gewesen. Man sei nicht minder, als dir Nationallib. ralen stolz darauf, daß das Ansehm und die Wirksamkeit des deutschen Reiches sich weit über dessen Grenzen hinaus erfinde, habe auch nie den geringsten Zweifel darüber aufkommen lassen, daß man den Colonialbestrebungen deS Reichskanzler«, wie dessen FrühiahrSrede im Reichstage sie dargelegt habe, vorbehaltlos zustimme. Er, Redner, lege energische Verwahrung ein gegen die Art, wie em Artikel der Wahlcorrrspondenz der hessischen Fortschrittspartei ihn, brr im Reichstage nicht einmal Gelegenheit gehabt habe, sich Über diese Fragen zu äußern, ohne jeden Grund deS Mangels an nationaler Gesinnung verdächtigt habe. Dieser Vorwurf enthalte eine maßlose Beschimpfung nicht blök deS Redners, sondern seiner sämmtlicken Wähler. Solcher Beschimpfungen scheine man sich überhaupt im bevorstehenden Wahlkampfe al« Agitationsmittel bedienen zu wollen, wie Redner au3 einem gegen ihn gerichteten Artikel der Kölnischen Zettung nachweist. Er wolle nicht darüber streiten, welche Partei mit dieser häßlichen Art der Agitation begonnen habe; er selbst habe nie in dieser Weise gekämpft und könne in der Berufung ^gegnerische Angr.ffe nie eine Entschuldigung für tigenes Unrecht finben. Ebenso unbegreiflich sei es ihm, wie man von nationalliberaler Seite aus seiner Abstimmung gegen das L>ocialistengesetz einen Vorwurf herleiten wolle. Er verwehre allerdings Niemanden, in dieser Frage anderer Ansicht zu sein, als er; dagegen bestreite er denjenigen Nationalliberalen, die vor drei Jahren ttotz seiner ausdrücklichen Erklärung, gegen das Socialiftengesetz stimmen zu wollen, ihn gewählt hätten, das Recht, ihm nun au« der Thatsache, daß er sein damals gegebenes Versprechen treu erfüllt habe, einen Vorwutt zu machen. Auch der Wähler, n'cht bloS der Abgeordnete habe Pflichten. Die Pflicht deS Wählers gehe dahin, den Abgeordneten, der, wie Redner, treu sein Programm erfüllt babe, nicht im Stiche zu lassen. Er fordere die anwesenden Nationall.beralen auf, ihm zu sagen, was seit dem 20. April d. I., wo der Verein der nationalen und liberalen Partei einstimmig für seine Wiederwahl eintreten zu wollen erklärt hatte, die Gesinnung gegen ihn habe verändern können. Bereit« damals sei doch sein Zutritt zur freisinnigen Partei seit Wochen erfolgt gewesen. Niemand habe damals den Anschluß an diese Partei, in der er den Kristallisalionspunkt für eine Einigung aller wahrhaft Liberalen erblickt habe, ihm verargt. Seine späteren Abstimmungen seit dem 20. April hätten genau der Voraussage entsprochen. Er könne nur annehmen, daß eine gewisse Empfindlichkeit wegen der Vorgänge bei der Landtags wähl ihm ganz ohne sein Verschulden Feinde geschaffen habe. In dieser Hinsicht aher sei darauf hinzuweisen, daß Redner bis zur letzten Stunde für die W eder- wahl des nationalliberalen Herrn vr. Muhl bemüht gewesen, sei. Die freisinnige Partei sei nur deßhalb schließlich selbstständig vorgegangen, weil die dem nationalliberalen Vereine dargebotene Hand zu gemeinsamem Vorgehen in uubegre si cher Welfe zurückgewiesen worden fri. Mau habe letzterem Vereine, trotzdem dieser an Mitglreder- zahl schwächer als der fteisinnige, die Ausstellung einer gemeinsamen Wahlmävnerlifte mit 16 Freisinnigen und 17 Nationalliberalen angeboten, m t dem weiteren Versprechen, daß auch die freisinnigen WMmänner auf die Candidatur des Herrn vr. Muhl gewählt werden sollten. Das Anerbieten sei von dem nationalliberalen Vorstandsmtt- glfede, Herrn Dr. Dittmar, mit dem ausdrücklichen Hinweise abgelehnt worden, weil man von nationalliberaler Seite sich nicht für die Reichstagtzwahl binden, bei dieser vielmehr selbstständig vorgehen wolle. Herr Dr. D.tlmar habe allerdings noch einen Beschluß des Vorstandls der nationalliberalen Partei hierüber in Aussicht gestellt. Dieser Beschluß sei aber, wie man privatim erfahren, tm Sinne der Antwort deS Herrn Dr. Dittmar erfolgt; eine Mittheilung deS Beschlusses an den freisinnigen Verein sei unterblieben. Jeder ruhig Denkende möge hiernach enischetden, welche Partei den politischen Frieden der hirsigen Liberalen gebrochen habe Redner widerlegt schließlich die Vorwürfe, bie man der Partei der Freisinnigen in der Richtung mache, als ob sie unbedingt abhängig sei von dem Aboeordneten E. Richter und sich nur unfruchtbarer Opposition bestrebe. Die sitzte Sifsion babe bezüglich des Einflusses Richters das G'genthcil erwiesen; ders.lbe habe in sehr wichtigen Fragen, wie beim Socialistengesetze und Actiengesetze seine Ansicht nicht durch- gesetzt; Übrigens fasse bie Fract'on keinerlei bindende Fractionsbeschjüsse. Er frage seine Wähler, ob wobl anzunehmen sei, daß er sich blos deshalb Jahre lang seinem Berufe entziehe, sich aQe mit dem Mandate verbundenen Opfer auferlege, ohne Unterlaß ft4 an den CommisstonS- und Plenarverhandlungen des Reichstags betheilige, um dem Abgeordneten Richter gefällig zu sein? Redner warnt die Liberalen dringend, nicht aus kleinlicher Sucht nach Vergrößerung der Zahl der Fractionsmitglieder sich gegenseitig zu befehden. Der g rnein- sarne Kampf gegm alle reactionären Bestrebungen, zu dem noch das natfonalliberale Parteiprogramm vom September 1881 aufgefordert habe, sei jetzt nicht minder nöthig «ls damals. Keines der damals schwebenden dem Liberalismus feindlichen ProjectL Lelsgraphi?ch§ Dr-esiyeA. Benrath, 21. September. Heute Vormittag wohnten Se. Maj. der Kaiser und Ihre Maj. die Kaiserin dem Gottesdienste in der Schloßkapelle bei Nachmittags halb 3 Uhr gedenken Allerhöchstdieselben Benrath zu verlassen und nach Schloß Brühl überzusiedeln. — Ihre Maj. der Kaiser und die Kaiserin haben mit Ihren K. K. Hoh. dem Kronprinzen und der Kronprinzessin und den übrigen fürstlichen Herrschaften Benrath um halb 3 Uhr verlassen und sich mittelst Extrazugs nach Schloß Brühl begeben. Am Bahnhofe hatte sich ein äußerst zahlreiches Publikum eingefunden, welches die Majestäten mit enthusiastischen Kundgebungen begrüßte. Eisenach, 21. September. Die Generalversammlung des deutschen Colonial- DC?-gn3 rourbe heute Vormittag IIV2 Uhr durch den Fürsten Hohenlohe-Langenburg eröffnet. Aus allen Theilen Deutschlands waren zahlreiche Delegirte erschienen. Unter den Anwesenden befanden sich u. A. Vice-Admiral Bätsch, Lüderitz (Bremen) Wör- }™nn' Dr. Jantzen, Kaufmann Thormäblen, Drohm (Faktorei Bageida), Ahlers (Samoagesellschaft), Rohlfs, Paulus (Syrische Templercolonie), v. Eyl (Südbrasilien), ?berburgermeffter Dr. Miquel, v. Bennigsen. Nach Eröffnung der Sitzung legte der Präsident folgende zwe: Resolutionen vor: 1) Die Versammlung, die früheren Erklärungen des Präsidiums an den Reichskanzler billigend, begrüßt die in Westafrika ergriffenen Maßregeln, in denen sie freudig das Eintreten Deutschlands in die Reihe der colonisatorische Ziele verfolgenden Völker erkennt, und spricht die Erwartung aus, daß die Reichsregierung.bei weiterem Vorgehen auf volle Unterstützung der Nation rechnen kann. 2) DieVettammlung hält die überseeischen Dampsschiffverbindungen für em unerläßliches Mittel zur Forderung des deutschen Ausfuhrhandels, zur Hebung des Ansebens der deutschen Flagge und inniger Verbindung der Deutschen in den über- seeischen Landern Mit dem Mutterland. Wo solche Dampferlinicn ohne öffentliche Unterstützung zur Zeit nicht tn einem den deutschen Interessen entsprechenden Maß ein; Qerid)tct werben können, halt die Versammlung geeignete Subventionen ans Reichs- geboten, bedauert deshalb das Scheitern der Dampfervorlage und spricht schließlich die zuverlassM Hoffnung aus, daß eine erneute Vorlage allseitige Zustimmung und Annahme finde Der erste Redner, Dr. Fabri (Godesberg), begründete die erste If,^lution, worauf Wörmann und Ludentz über ihre Besitzungen Mittheilung machten. Die Resolution.wurde einstimmig angenommen. Ebenso wurde die zweite Resolutem genehmigt, welche Nasse (Bonn), Annecke (Berlin) und Mayer (Bremen) begründeten Kurz nach Eröffnung der Sitzung erschien die Großherzogin mit dem Erbgroßherwg und der Erbgroßherzogin und wohnte derselben bis zum Schluß bei, welcher 31/» uh? Appcllius &j^m^er3°0 tC6 blC Versammlung durch den Genchtspräsidenten .. cvSeptember. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin trafen K. Hoheiten dem Kronprinzen und der Kronprinzessin und den übrigen fürstlichen Herrschaften 9^achmittags 3Vr Uhr hier ein und wurden am Bahnhof von dem Oberprasidenten, denl eommandircnden General, dem Regierungspräsidenten, dem ^andrath und dem Bürgermeister empfangen. Im Schloßhos, wo eine Ehrenwache aufgestellt war, war die Generalität zur Begrüßung anwesend. Auf der Fahrt zum Schloß wurden di- allerhöchsten Herrschaften von dem zahlreichen Publikum mit enthusiastischen Kundgebungen empfangen. 4 6()otaÄfäliem?ember’ d-m Departement der Ostpyrenaen kamen gestern gestern^n^an'Fll^Persanen?" infieirten Ortschaften starben ?. SS'£1 ’Äi ‘ «Mferuna fei aufatatben, auch nicht daS Tabakmonopol, für beffen Durchsetzung fm Gkg-nlh.fi- j'tz>. wo baB R-ich mttbcr ©arantle für bte foclatooltti( aeielgt, baß e8 berfelbrn an berjenigen einheitlichen Leitung std?e obne^welche sich bie Parte, nicht ,um Kr'slallisaiionsvunkte aller Liberalen eigne. Cr m‘6blHlge ba8 «erhalten beB sreifinntgen Abgeordneten Bamberger bei her Dampser- hibn?nttonBoorlaae • Bamberger habe btefe Vorlage in ganz unzulässiger Weise ml nuten1 fflrfinbunaen» In Beziehung gebracht. Die fretfinntge Partei betone auch nicht aenua bi?Zurück°elsung ber kirchlichen Uebergrtffe. Gr frage ob nicht nächstens bi- ttttsinniae Partei auch für die Aufhebung deS Jesuitengesetzes stimmen werde, das ja auch k^Ausnabmegesetz sei, und ob man denn nicht erleben werde, w'e die Kirche oie Schule unterjoche. Das Beispiel Belgiens in dieser Hinsicht sei warnend. fifrr Dr Dittmar tadelt, daß die freisinnige Partei dem TerroriSmuS des Sbaeordneten E- Richter unterworfen sei. Er, Redner, müfft im eigenen Jutereste feimi verehrten Freundes Dr. GMfl-isch wünschen, daß derselbe diesem TerroriSmuS dadurch entzogen werde, daß man ibn nicht wieder wähle. (Widerspruch uuv Hetter- kett l WaS könnten alle Arbeiten deS Herrn Dr. Gutfleisch nützen, wenn derselbe nachher . I. das 13. 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Heute Vormittag um 9 Uhr entschlief nach langen schweren Leiden sanft und ruhig mein innigst geliebter Vater JU K 60 5 Prämien von oi Sie P> 8 Uhr V-mw An c die Rech«g. i fflleü tontiimg hu Gieß Redaction: A- Schc,da. — Truck und Verlag der Brühl's-ben Druckerei (Fr. Cbr. Vietsch, in GicKen Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. Leihbibliothek bei Fr, E. Eehsenfeld. ~ 6172 Eine geübte Köchin mit guten Zeugnissen sucht Frau Professor Thaer. . vermischte Anzeigm. 6161 Eine Wohnung von 4—5 Zimmern sucht Frau Oberförster Lang Wwe. 20 bis 30 Maurer und Handlanger finden dauernde Beschäftigung gegen hohen Lohn bei Comptoir - Utensilien in großer Auswahl, Buchdruck-Arbeiten aller Art in feinster, billigster Ausführung em- fiehlt 1164 DieKa iljre Mchrckluri -chnichen Comi Wen Ereignisse Wt W Ä ZuMMNluch ein Schluß auf Sfiernieroice zr worden find. ‘ Anfang bis En volle Ueöereinto tung hin dieselb die das „Journl wice widmet. $ Action die Grün N welchem for drn sollen. 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