524 von deinen: __—'"'7^%^ KS-S haus zum ,-k 5 . SS-3*S. ?S$*. ichmgen. inere Famllien-Logis L Februar ju tw Drth^NemAM. Wage Pferde, Chalienreniise, miethen. D r Exped. b# n-E des Bahuheses, Z" 5§§s HM 5tt, 19. Mittwoch den 23. Januar ISS Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigcblatt für den Kreis Gießen. Bureau r Schulstraß-e 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch bre Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlich, Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig j Bekannt Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugni hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden V Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1, Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüsungs-Commisfiou nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzozthum Hesse« gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Ausenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jastres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. Z. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in. Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu beneiden, auszurüsten und zu verpflegen; Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 Großherzogliche Prüfungs-Com Der V- Gr ?r Hheil. reiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. m a ch u n g. s s e die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden orschriften mit dem Anfügen auffnerksam gemacht, daß hiernach unvollständige c. ein Unbescholtenheitszeugnitz, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürger- schicken) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Ord., sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-Ordnung (I. Theil der Wehr-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. und 94 der angeführten Ersatz-Ord. verwiesen. Mission für einjährig Freiwillige. csttzende: 0 6. ________________________________________________________________ Politische Ueberficht. Gießen, 22. Januar. Am Berliner Hose wurde am Sonntag das diesjährige Ordensfest des Ordens vom Schwarzen Adler unter Theilnahme des Kaisers in herkömmlicher Weise begangen. Am Freitag vorher war die feierliche Investitur des neuaufgenommenen Ritters, des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen,^erfolgt. Die am Donnerstag beendigte dreitägige General-Discussion im preußischen Abgeordnetenhause über die beiden Steuervorlagen hat zu der Ueberweisung der letzteren an eine Commission von 28 Mitgliedern geführt. Der Gesammteindruck der Verhandlungen über diesen wichtigsten Gegenstand für die gegenwärtige Session des Abgeordnetenhauses ist der, daß eigentlich keine Partei mit den Regierungs-Entwürfen zufrieden ist, selbst aus conservativer Seite wurden mannigfache Bedenken geäußert, sogar in Bezug auf die vorge- schlagene Aushebung der dritten und vierten Klaffensteuerstuse, welche Maßregel von den liberalen und klerikalen Rednern zum Theil sehr entschieden bekämpft wurde. Die Regierung hat nun durch einen ihrer Vertreter, den General- Steuvrdirector Burghard, erklären lassen, daß sie an der Aufhebung der dritten und vierten Klassensteuerstufe festhalten müsse und hieraus würde sich schon ein ernster Conflict zwischen der Negierung und der Mehrheit des Abgeordnetenhauses ergeben. Letztere befindet sich aber auch bezüglich anderer Grundfragen der Steuer-Reform, als Aushebung der weiteren Klassensteuerstusen, Quotisirung ober Contigentirung, Besteuerungsmodus der Kapitalrente, im Widerspruch zur Regierung und bleibt vorläufig nur die Hoffnung übrig, daß die Commissions- Verhandlungen diese Gegensätze wenigstens zum Theil beseitigen werden. — Am Freitag beschäftigte sich das Abgeordnetenhaus lediglich mit dem Centrums- Antrage auf Wiederherstellung der ausgehobenen kirchenpolitischen Versassungs- Paragraphen, zu welchem ein Gegenantrag der Conservativen aus Uebergang zur motivirten Tagesordnung vorlag. Richt weniger als 15 Redner hatten sich gegen, 7 Redner für den Antrag des Centrums einschreiben lassen. Von letzteren sprachen am Freitag außer dem Antragsteller Reichensperger (Olpe), die Abgg. v. Schorlemer-Alst und Windthorst, gegen den Antrag von den Conservativen Herr v. Hammerstein und Stöcker und von der Fortschrittspartei Eugen Richter, alle fünf aber bemühten sich sichtlich, dem Centrum so wenig wie möglich Unangenehmes zu sagen. Am wichtigsten waren jedenfalls die Erklärungen des Cultusministers. Herr v. Goßler äußerte in sehr bestimmter Weise, daß die Staatsregierung den CentrumS-Antrag, selbst wenn das Haus wider Erwarten demselben zustimmen sollte, nicht sanctioniren würde, die Wiederherstellung der kirchenpolitischen Verfassungs-Artikel wäre zur Zeit ein schwerer politischer Fehler. Der Minister lehnte es ab, sich über die Begnadigung des Bischofs von Münster zu äußern und sagte bezüglich der BegnadigungS-Ordre für die Erzbischöfe von Köln und Posen, daß kein einziger Minister dieselbe unterzeichnen würde, diese Begnadigung liege nicht im Interesse des Staates und des kirchenpolitischen Friedens. Anlangend die Verhandlungen mit Rom sei die Regierung fest entschlossen, selbstständig mit Verbesserungen vorzugehen und werde sich hierbei durch Agitationen und Anträge nicht drängen lassen. Auf Seiten des Centrums hatte mau eine so entschiedene Sprache des Ministers sicherlich nicht erwartet und äußerte denn auch der Abg. Windthorst, Ton und Inhalt der Erklärung des Ministers lasse neue kirchenpolitische Kämpfe erwarten. Der Antrag Windthorst auf Commissions-Berathung wurde gegen die Stimmen des Centrums, der Polen und der Fortschrittspartei abgelehnt und trat das Haus sofort in die zweite Berathung des Centrums-Antrages ein, die am Samstag zu der definitiven Zurückweisung desselben führte. In der zweiten badischen Kammer fand am Freitag eine interessante zollpolitische Debatte statt, in welcher sich die ultramontanen Redner unbedingt für die neue Zollpolitik und auch für landwirthschaftliche Schutzzölle erklärten. Abg. Lender constatirte die volle Uebereinstimmung der Mehrheit des badischen Landtages mit der neuen Zollpolitik und sprach die Hoffnung aus, daß dieses Faktum nicht ohne Einfluß auf die halbsreihändlerische Regierung der badischen Regierung bleiben werde. Der Schwerpunkt der innern politischen Lage des öfter- reichischen Kaiserstaates ruht augenblicklich in Pesth und Agram. Das ablehnende Votum des ungarischen Oberhauses über das Mischehen-Gesetz fordert das Ministerium Tisza immer mehr zu entscheidenden Schritten heraus, deren erster darin bestehen dürfte, daß sich das Ministerium vom Abgeordnetenhause ein Vertrauensvotum ertheilen lassen wird und hierzu giebt die im Abgeordnetenhause bevorstehende zweite Berathung des genannten Gesetzes die beste Gelegenheit. Die Erklärungen der Pesther osficiösen Blätter, daß die Entscheidung des Oberhauses durchaus keine politische Krisis bedeute, werden wohl schwerlich ernst zu nehmen sein. Was aber die Vorgänge in der Agramer Landstube anbelangt, so zeigen dieselben klar den Terrorismus, den die radikale und antiungarische Partei über die gemäßigten Parteien ausübt und es wird hohe Zeit, diesem Treiben ein Ende zu machen, da dasselbe ganz bedenkliche Consequenzen in sich birgt. Es sind denn auch bereits Anträge auf Verschärfung der Geschäftsordnung eingebracht worden und ‘ gipfeln dieselben darin, daß ein auf 8 Lage von den Landtags-Sitzungen ausgeschlossener Deputirter bei der nächsten Veranlassung für die Dauer der ganzen Session ausgeschlossen werden und in derselben Wahlperiode nicht mehr wählbar sein soll. In der französischen Hauptstadt ist die Arbeiterfrage wieder einmal Gegenstand der allgemeinen Erörterung. Anlaß hierzu hat das vor Kurzem in Paris stattgefundene revolutionäre und äußerst stürmisch verlaufene Meeting der Arbeitslosen gegeben, auf welchem u. A. behauptet wurde, daß zur Zeit in Paris gegen Hunderttausend Arbeiter beschäftigungslos seien. Die französische Regierung läßt nun erklären, daß sie über den Geschäftszustand in Paris eine Enquete angeordnet habe und hätten die ersten Resultate derselben ergeben, daß die geschäftliche Lage, wenn auch nicht glänzend, doch keineswegs eme so düstere sei, als die Intransigenten und Anarchisten behaupteten. Auch der „TempS" meint, daß eine wirthschaftliche Krisis nicht existire, die Agitation, welche man in dieser Beziehung Hervorzurusen bemüht sei, werde lediglich von einigen politischen Figuranten betrieben, welche hiervon lebten. Man scheint m Regierungskreisen indessen nicht ohne Bejorgnisse vor einem Arbeiterputjch zu sein; den Dienern im Palais Bourbon, wo die Deputirtenkammer tagt, ist der Befehl zugeganzen, allen Delegirten der Arbeüer.Syndicate den Zutnttm den Sitzungssaal zu untersagen. Jndeffeu macht sich aus Arbetterkreyeu selbst eine Reaction gegen die Bestrebungen der Anarchisten geltend; frei den der äußersten Linken angehörigen Deputirten Reviüon und Clemenceau erschrenen Arbeiter-Delegirte, welche erklärten, daß viele ihrer Kameraden die auf dem revolutionären Arbeiter-Meeting ausgesprochenen gewaltsamen Ideen durchaus W $ In Rom macht ein an einem Priester begangener Mord Aufsehen. Der Generalabt Eesare des Benedictinerklosters aus dem Monte Vergine . eines^rn den neapolitanischen Apeninnen gelegenen und durch seine prachtvolle Aussicht berühmten Berges, ist in seiner Wohnung ermordet worden. Die Wohnung wurde von den Mördern ausgeraubt und sind zwei der That verdächtige Bediente des Abtes verhaftet worden. , .,,. < Die f. Z. vielbesprochene Versetzung tn Jnactrvrtät des belgischen Generals Brialmont ist wieder zurückgenommen worden. Laut Verfügung des Kriegsministeriums hat General Brialmont seme frühere Stellung in der belgischen Armee wieder eingenommen und erscheint somit gänzlich reha- bllitzirt. Wie erinnerlich, unternahm der genannte General von Karlsbad aus, wo er im vorigen Sommer zur Kur weilte, eine Reise nach Rumänien ohne specielle Erlaubniß seiner Regierung und legte der rumänischen Regierung Be- sestiaungspläne vor, in Folge dessen er zur Disposition gestellt wurde. Die Nachrichten aus dem Sudan lauten immer trüber. Die egyp. tischen Garnisonen in der Provinz Sennaar sind durch die Insurgenten von jeder Verbindung mit Egypten abgeschnitten, also verloren zu geben und die ganze Umgegend von Khartum befindet sich im, offenen Aufruhr. Mit der Wiedereroberung des Sudan hat es demnach seine guten Wege und wird sich die egyptische Regierung in den Verlust dieses reichen Länderzebietes finden müssen. ____________________________. —I. Darmstadt, 21. Januar. Der Landtagsabgeordnete HaaS hat bezüglich detz Antrags des Avg. Dtttmar, ErtheNung von P-nstonen und Unterstützungen an Gemeinde-Forstwarte und deren Hinterbliebenen betreffend, Bericht erstattet. Derselbe ist sehr umfangreich und würde daher ein näheres Eingehen darauf au diesem Platze zu weit führen. ES sei nur erwähnt, daß die Regierung zwar der Ansicht ist, die Gewährung einer Pension an Gemetnde-Forstwarte trage nicht unwesentlich dazu bei, höhere Ansprüche an die Qualificatisn der Bewerber um diese Stellen erheben zu können, die Leistungen der Inhaber derselben zu verbessern und sie insbesondere unabhängiger von den Gemeinden zu stellen, daß sie sich aber theilS auS prtnciptellen Gründen, theilS aber auch in Erwägung der sonstigen Verhältnisse der Gemetnde-Forft- warte, die in der Regel Ortseingesessene seien und einen lohnenden Nebenverdienst, besonders die Landwirthschaft, treiben könnten, auch dadurch gegenüber den DomaniaU Forstwarten bedeutend mehr Sicherheit bet späterer Dtenstuntaugltchkett hätten, gegen den rubrtcirten Antrag aussprechen zu sollen geglaubt . Der Ausschußantrag geht nach Abwägung der Gründe für und wider den An- trag Dtttmar schließlich dshiri: a. dem Antrag vorerst keine Folge zu geben, dagegen b. die Großh. Regierung zu Ersuchen, durch eine anderwette Regelung der Dienstverhältnisse der Communal-Forstwarte im Rahmen der Verordnung vom 16. Januar 1811 eine Verbesserung deS Dterifteinkommens derselben herbeizuführen und demnächst, zu erwägen, ob und in welcher Weise für den Fall der Dtenstunfähigkeit dieser Funktionäre, bezw. für den Fall des AblebevS für ihre Hinterbliebenen Vorsorge getroffen werden könne. Hamburg, 21. Januar. Es heißt, die beiden Eomplicen RetnSdorff'S. ein Gürtler und eia Lithograph, solle« in Mannheim, resp. Kopenhagen, auf Requisition der Hamburger Polizei verhaftet sein. Beide führten verbotene socialisttsche Schriften bet fich. Telegraphische Depesche«. Wolff'- telegr. Eorres-oudrm^urea«. Berlin, 21. Januar. Abgeordnetenhaus. Berathung deS EtsenbahnetatS. Auf Anfragen betreffs der Tarife der Ostbahn wird von Setten der Regierung erklärt, die Ostbahntartfe würden von den russischen Bahntarifen stark beeinflußt. Trotz mehrfacher Erwägungen sei Bromberg stets als geeignetster DtrcklionSsitz befunden worden. Gegenüber dem Verlangen Minntgerode's auf weitergehende Tarifermäßtgungen für Maffentransporte, namentlich landwirthschaftltche, weist der Minister auf den dadurch entstehenden Einnahmeausfall von vielen Millionen hin, welcher die Hauptaufgabe, den Ausbau des SekundärbabnnetzeS, gefährde. Auf die Klagen Bachem'S und Hammacher'S betr. der langsamen Anstellung und Beförderung der Beamten des ltnksrhetn. Bezirks gegenüber dem 7echtSrhetniichm erwiderte der RegterungScommiffar. die Anstellungen Unterlägen tn erster Instanz den Direktionen, wobei wohl Versehen vorkommen könnten, hier aber nicht vorliegen dürften. Die Centraltnstanz könne nur die Grundsätze fest- stellen. Die Revision der Anschlußfrachtsätze für Rheinland und Westfalen sei tn Arbeit, aber noch nicht abgeschlossen. Auf dte Klagen v. Schorlemer'S über Neber- anstrengung der Hetzer und Locomotivführer tm Dienst, namentlich in den Kohlen- bezirken, erwiderte der Minister, wenn solches der Fall, so würde eS seine» Absichten und Vorschriften widersprechen: solcherlei Beschwerden aus Kohlenbergwerken seien ihm aber noch nicht zugegangen, für dte Zugführer, Lokomotivführer, Telegraphisten und BetrtebSsekretäre sei statt deS Wohnungsgeldzuschusses eine Gehaltserhöhung tn Erwägung gezogen. Fortsetzung morgen. Essen, 21. Januar. Wie der „Rhein.-Westf. Ztg." aus Recklinghausen gemeldet wird, fand heute auf der Zeche „General Blumenthal" eine Explosion schlagender Wetter statt, bei welcher, soweit bis jetzt bekannt ist, 12 Personen getodtet und 10 verletzt wurden. Die Ursache der Explosion ist noch nicht ermittelt. Dresden, 21. Januar. Bei der Berathung des Justizetats in der zweiten Kammer beklagte sich der Abg. Opitz über die Oeffentlichkeit des Strafverfahrens bei Beleidigungen und über die Ausschreitungen der Presse durch pikante Berichterstattung. Er richtete ferner an den Justizminister die Bitte um Abhülfe bei einer Revision der Strafproceßordnung und um sofortige Anweisung an die Amtsblätter, nur warnende Fälle und keine Voranzeigen zu veröffentlichen. Wien, 21. Januar. Der russische Staatsminister v. Giers empfing heute Vormittag die Besuche der Botschafter und Gesandten und erwiderte dieselben. Mittags machte derselbe den Erzherzogen seinen Besuch. Paris, 21. Januar. Die „Agence Havas" läßt sich aus Pera melden, die Pforte habe den türkischen Botschafter in London, Musurus Pascha, angewiesen, mit der englischen Regierung wegen der egyptischen Angelegenheiten in einen Meinungsaustausch zu treten. Rom, 21. Januar. Der dritte und letzte Pilgerzug nach dem Pantheon fand heute in bester Ordnung statt. Die von dem Zuge berührten Straßen waren beflaggt und von einer gedrängten Menschenmenge besetzt. London, 21. Januar. Verschiedene Abendblätter melden, daß auf den Samoa-Inseln eine Bewegung zu Gunsten einer Annexion mit Neuseeland sich verbreite. Kairo, 21. Januar. Gordon steht unter Baring's Befehl, der Khedive erhielt ein Telegramm des stellvertretenden Gouverneurs im Sudan, besagend, baß die Garnison Sennaars und Khartums bald so verstärkt werden wür- den, daß jeder Angriff zurückgewiesen werden könne. dl text Lokales* «letze«, 21.Januar. (Musik) DaS gestrige Csncert deS Concertveret«5 entsprach vollkommen den hohen Erwartungen, dte man vorher gehegt hatte, dem troii des nahe bevorstehenden Bülow-EoncertS füllte fich der Saal deS GefellfchaftSs baufes auS Nah und Fern in kau« dagewesener Weife, ein neuer Bewet» für die Bürgschaft deS Namens- „Wilhelms. Wir enthalte« mrS gern z,der Kritik über das Spiel d« Künstlers, denn dasselbe ist so einzig und so erhaben, daß jede« Urth. in dem allgemeinen Lobe verschmelzen muß. Nur bei der Wahl der Programms ließ, fich Ausstellungen machen, denn eS wäre wohl den meisten Hörern augenebm gewesen, eine Beethoven'sche Sonate, oder ein Bruck'scke« Biolmconcert, »der irgend eine Csmpositiou eines berühmten Schöpfers von dem genialen vtrttwfen zu hörm. Daß natürlich Wilhelms, der in so innigem Verkehr mit Richard Wagner gestanden, ein eifriger Interpret Wagner'scher Werke ist. baif nicht befremden und f» gab er alS Dacapo durch den stürmische» nicht endenwollenden Hervorruf veranlaßt, no» bk Sieafrieb'Paraphrase. Herr Niemann accompagntrterecht wacker. Herr vr. Krückl erfreute durch seinen geschulten, edlen Vortrag so allgemein, daß wir nur wünschen können, ihn bald wieder hier zu begrüßen. Der »eue Seitz'sche Coucertflügel ließ besonders in den oberen Lagen viel zu wünschen übrig. X. Vermischte-. Darmstadt, 19. Januar. fMilitärdienstnachrtchten.j v. Rettberg, Oberst vom 4. Großh. Jnf.-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, in Genehmigung seine« Abschieds-- gesuchs, mit Pension zur Disposition gestellt und zum BezirkScommandeur detz 1. Bats. (Weimar) 5. Thüring. Landw. - RegtS. Nr. 94 ernannt; Gronemann, Mojor vom 3. Hannoverschen Inf. - Regt. Nr. 79, unter Beförderung zum Oberstlieutenant als etatSwäßiger SkbSofficier in da« 4. Großh. Jnf.-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118 versetzt ; Freiherr v. Brockel, Major vom 4. Großh. Jnf..Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, zum BataillonS'Commandeur ernannt; Eckert, Vicefeldwebel vom 1. Bat. (Darmstadt 1) 1. Großh. Landw -RegtS. Nr. 115, zum Seconde»Lir«tena«t der Res. deS 1. Großh. Jnf.-(Leibgarde)Regts. Nr. 115, Weber, Korell, Vieeftldwebel von demselben Bat., zu Secondelieutenauts der Reserve deS 2. Sroßh. J«f. - NegtS. (Großherzog) Nr. 116, Eommerlad, Heim, Vicefeldwebel von demf. Bat., als Secondelteutenant« der Ref. des 4. Großh. Jnf.'Regts. (Prinz Karl) Nr. 118, Fuchs, v. Löhr, Dicewachtmeifter von dems. Bat., zu Secondelieutenants der Res. deS 2. Sroßh. Drag.«Regt«. (Leib-Drag.- Regis.) Nr. 24; Rücker, Secondelieutenant & la suite deS 2. Großh. Drag.-RegtS. (Leib-Drag.-Regts.) Nr. 24, der Abschied bewilligt; Orth, Secondelieutenant von der Res. des 2. Großh. Jnf.-RegtS. (Großherzog) Nr. 116, Simons, Secondetteuienant von der Landw.»Res. bc8 1. Bat. (Darmstadt I) 1. Großb. Landw.-RegtS. Rr. 115, Molly, Secondelieutenant von der Landw.-Inf. des 1. BaiS. (Gießen) 2. Großh. Landw-Regt«. Nr. IIS, Christophe, Premierlieutenant von der Landw.-Jnf. des 1. Bats. (Mainz) 4. Großh. Landw.-RegtS. Nr. 118, der Abschied bewilligt; Mohr, S-conde- Deutenant von der Landw.-Feld-Artillerie des 1. BatS. (Darmstadt I) 1. Großh. Landw.- Regts. Nr. 115, der Abschied bewilligt. Llch, 18. Januar. Gestern Vormittag war ein Holzhauer im hiesigen Gemeinde- wald mit dem Fällen eines Baumes beschäftigt, als der obere Theil deS angeblich morschen Baumes abbrach und während des Niedrrfallen« den Holzhauer zurück» schleuderte, sodoß derselbe umsank und auf einen in der Nähe liegenden Stein fiel, in Folge dessen der Arme schwer verwundet und dessen sofortige ärztliche Behandlung erforderlich wurde. Wie man jetzt erfährt, sollen die Verletzungen nicht lebensgefährlich, doch immerhin sehr bedeutend sein. — Heute früh hat ein hiesiger sehr angesehener Ortsbürger seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemocht. Wie man hört, soll der Verlebte schon einige Tage vorher ein auffallend verstörtes Wesen gezeigt haben und hat derselbe jedenfalls in einem Anfall von Geistesstörung sich selbst entleibt. — Wie uns mitgetheilt wird, ist der in voriger Woche wegen Verdachts der Brandstiftung verhaftete Grüninger Ortsbürger, von dem wir in vorletzter Nummer berichtet haben, aus der Haft entlassen, weil, wie man hört, der vorliegende Beweis zu ungenügend erschien, um auf Grund dessen daS Anklagcverfahren ein- zuleiten. (Gründ. Nnz.) Vilbel. Dieser Tage wettete in einem benachbarten Orte ein reicherDeconom mit seinem Schwiegersohn um 1OOO fL, daß er (der Schwiegersohn) mit einem Schuß keine 15 Spatzen schießen werde. Der Schwiegervater ging auf diese Wette ein und schoß mit einem Schuß zum Schrecken seines Schwiegerpapa 18 Spatzen. Der Schwiegervater mußte die verwetteten 1000' fL in deutscher ReichSwährung auszahlen. Kassel, 19. Januar. In vergangener Nacht bald nach 1 Uhr kam hier, der »Hess. Morgenztg." zufolge, und zwar in dem lebhaftesten Theile der Stadt, am KonigSplatze nahe dem Ruckert^'chen Hause, ein Raubanfall vor. Die städtischen Nachtwächter, welche gerade in der Nähe sich befanden, hörten wiederholte Hülferufen, eilten im Laufschritt an die Stelle, von wo der Ruf ertönt war, und konnten so rechizeittg eingreifen. Der Verbrecher hatte nicht bloß unter Drohungen Geld verlangt, sondern war dem ihm Begegnenden auch scharf zu Leibe gegangen. Aber er kam diesmal an den Unrechten, Herr Staatsanwalt v. Dittfurth war nämlich her Angefallene, welcher den Strolch mit starker Hand packte und festhielt, bis die Nachtwächter und bald darauf auch noch zwei Schutzleute herbeieilten und den Verbrecher ttvtz seines energischen Widerstandes, dem nur mit einigen tüchtigen Hieben beizukommen war, nach dem Polizeigewahrsam brockte. Hier wurde der Verhaftete alS der arbeitslose Küfergeselle Thurner aus Wiener-Neustadt identificirt. Er soll schon ftüher tu der hlesigen Faß- sabrik gearbeitet haben. Opladen, 18. Januar. (Die Blutthat in Neuenkamp.) Wir lesen in der ^Köln. Ztg.": Noch hat die Welt sich nicht von dem Schrecken erholt, den die frechen Mordthatm in Wim und Köln ihr etngejagt hatten und schon verbreitet der Telegraph die schauerliche Kunde von einem vierfachen Mord mit Selbstmord, der die Umgegend oo» Opladen mit bangem Entsetzen erfüllt. Wer die Sttaße von Opladen nach Burscheid bis dicht hinter Höhscheid verfolgt, hier aber tn einen kleinen Fahrweg in der Richtung auf Leichlingen einbiegt, der erreicht nach etwa 10 Minutm eine Gruppe von fünf Bauernhäusern oder vielmehr Hütten, welche längs der Straße zerstreut liegen. Die mittlere dieser Hütten wurde von einem Manne NamenS FuchS bewohnt, der der letzten Zett sich aber vorwiegend mit der Anfertigung von Mcherstielen beschäftigte. Fuchs war ein breitschultriger Mann von riesiger Körper- durch angestrengten Fleiß hatte er sich früher eine kleine Habe erworben, die icdoch durch eine große Zahl von Kindern und andere Umstände allmälig aufgrzehrt Derart, daß das kleine Anwesen am Rande deS Verderbens stand. In diesem Frühjahr sollte das Häuschen unter den Hammer kommen; die Roth des Lebens, der ^° Kllmpf mst Sorgen und Schulden, dazu der Einfluß seiner Frau, die als ein sehr schlechtes Geschöpf geschlldert wird, hatten Fuchs nach und nach gänzlich verwildert Undrueine« der gefährlichsten weil rücksichtslosesten Menschen gemacht, denn allmälig setzte sich in seinem Gehirn der entsetzliche Gedanke fest, daß die Einwohner von nicht übnleben dürften, daß er sie alle in seinen Sturz ver- gerochene Stolz eines starken Mannes, blöder Neid und da« lneS verwilderten Gemüths wirkten dann zusammen, UM diesen re?»»grauenhafter Weise, planmäßig und vorbedacht zu verwirk, Uchen. Ein zufälliger Funke genügte, um den lange avgesammelten Zündstoff voll ?Uü9, cS$iLu?b Mbrci zu Hellen Flammen zu entfachen. Im Laufe des vorigen WocknmnbmtwLfunCnAfknCr Nachbarn angeschossen, er war dafür zu einigen S nnh 6C9,n welches Uribeil er allerdings Einspruch erhob. Ein Revolver und eine Flinte waren ihm deswegen von der Polizei votte neuen jedoch hatte er sich in Opladen einen denselben einem Nachbarn mit dem Bemerken gezeigt, daß der Cn^n Serbe> der That hatte er denn auch in ii auf ein Madchen der Nachbarschaft gefeuert. Gestern Morgen nun Euren! be8 Mädchens, Namens Metzler, war eben nach dem Lotttw aus dem um jenen Mordansall anzuzeigen - kehrte die 20jährige schen Hause heim; der Weg führte sie an dem Fuchs'schm milk* e bcr Fndold scheltend aus dem Forste, an den sich der Weg ergriff es bei den Haaren, warf es zu Boden und schnitt ihm durch wiederholte Schnitte mit einem Mester den Hals durch. Unterdessen. fr A&ti dl* ’ 6 streif, Maar b t 1b"k uL'S ii'KS SrtS $(e mt E Mr L »äS* a kntte Fuchö hi# (Ira sv-K jJ'ltehtl iwW“ leit tin ffiSÜte, * 7 MS M-tt-r.1 AM Die dem ®ro in der Gemarü stehende Waldjaj Alleinjagd aus a Koppeljagd auf Dienstag, d Mchnütti in dem (Semei tz Jahre verpaß Es können i Leute als Jagd den, von denen Nutzung der Ja feine solche, dir gehen Miß 5* oder Wc tljne Vermögen, die Jagd ihr Ge und in ihrem 31 kommen mürben. Treis a/Lda., Ärohh. Odeffl A WM im Gießet Montag den von Vormi W im Gießene Brieten Kathan W nachverzeich werben: Bre Scheith. ÄM ¥ ^OCtÄkEich^ Werk S x. «8 iütt #J' di! »»'Ä ■siS.s lB wir nUr Jrydl ii 6on?^ä”J1>ni ,ss x.KZ varfe?/MrE Nettbirg r>^n ,nö Jtintl mmaJ? :r:K Äff« । M s? iiR ? SÄffit ?Ä£S 33kemj^hnetfter vsn ^d.Dratz., vrag..Rkgts. iMkuknont von btt “% etconbelttuknant «d».»RegtS. Sir. 115 W 2 @rJ : ldw.-Znf. des 1.BM. Jf Mohr, biconde- t l) 1. Trs^h. Lanbiv.r l«Wgen Gemeinde, e Thrll des angeblich cn Holzhauer rnrück, legenden Stria fiel, In ttllche Behandlung er, nicht lebenSgeführllch, er seinem Leben durch hon einige Tage vorher h jedenfalls in einem wegen Verdachts dn ln vorletzter Nummer irt, der vorliegende lnklageversahren ein- (Grünb. Rn».) : ein reicher'.Orconom rsnfohn) mit einem ging auf diese Wette rgeryapa 18 Spähen, tschrr ReichSwLhrung L 1 Uhr kam hier, der r^heile der Stadt, am Die städtische» Acht' 'holte Hülfnusen, eilten ) konnten so rechtM Geld verlangt, ssndern hn er kam diesmal an )er Angesallene, Mn „ tu btt HM° nen “*,üw äTÄSS 1 9'ÄW ' n6 die jw i'ssK । «ti oMÄ r lenken«» n $ rL nenn 6^ waren auf da« G6chrei des Mädchen« von deidm Seiten die Nachbarn -n Hülfe aekouimen. Der Mörder eilte nun in sein Hau«, holte feinen Revolver und feuerte 6 Schüsie auf die Familie M-tziir ab, von denen einer die Fran Metzler am Arm ßretfte. Sosann wandte er sich nach der anderen Seite, von woher da« betagte Lvtter'sche Ehepaar herankaw. Die beiden grauen Leute ergrfft«n vor dem Wütherlch die Flucht, der ihnen einige Revolverschüfie nachsandte; sie stürzten zusammen, erhoben sich jedoch wieder und flohen weiter. Die Frau eilte in ihr Hau«, der Mann suchte sich tn der Richtung auf Pattscheid ju retten. Der Mörder heftete sich znnLchst der Frau an die Fersen, folgte ihr in den HauSflur und streckte sie durch mehrere tiefe tödtliche Stiche in den Rücken zu Boden. Sodann eilte der Unmensch dem Manne, der bereit« einige Hundert Schritte gemacht hatte, nach, holte chn dn und ermordete ihn ebenfalls hmterrück« durch Messerstiche. Doch e« wat de« Grauenvollen noch nicht genug; nach vollbrachter Blutarbeit wandte sich da« Scheusal in Menschengestalt wieder seinem Hause zn, kam dabei an der noch zuckenden und rauchenden Leiche des jungen Mädchen« vorbei und steckte derselben seine Pfeife in den bluttriefenden, klaffenden Schlund! Die menschliche Phantasie erzittert vor dieser teuflischen vo«oett, welche so mit kanidalischer Wollust im Gräßlichen watet; fein Lichtstrahl einer edleren Leidenschaft fällt entschuldigend auf diese ungeheuerliche Blutthat. E« war nicht der jähe Blitz lang verhaltenen Grimme«, welcher hier blind und vernichtend dremMug, »6 war bie vorbedachte Th«t einer verbrecherischen, blutgetränkten mißgünstigen Phantasie. Noch hatte Fuch« nicht die letzte Hand an sein blutige« Werk gelegt unb ftben nahte sich ihm die strafende Gerechtigkeit. Gner der N«chba,n war nach Höhscheid geeilt und hatte hier die Kunde von der ersten Blutthat verbreitet; die Polizei setzte sich in Bewegung; ol3 die Männer durch den Forst sich dem Fuchs !gajf* näherten, schloß der Mörder seine HauSthür, ging auf den Speicher und schnitt sich de« Hal« ab. Er hatte innerhalb eurer halben Stunde feinen unseligen Plan verwirklicht, er hatte drei unschuldige Mensche in seinen Untergang hinabg-zo-en und so seiner (5itd= fett ein blntbamsfenbe« Opfer bargebracht. Den« bi« zum Wahnsinn gesteigerte Etikett ^e dem schadenfrohen Gerede der Leute mtt Blut den Mund v,rstovftn wollte war doch im Grunde die Triebfeder der gräßlichen That, der gebrochene Stolz eines Mannes, der sich in besseren Tagen vielleicht mehr gedünkt hatte, als seine Nachbarn. Fuch« hinterläßt neun halberwachsene Kittder. Al« ich heute Morgen ter dem verhängnißvollen Hause stand, schlichen zwei zerlumpte Buben scheuen Blick«, Verwilderung in Miene und Anzug, um die elende Hütte: die Kinder de« Mörder- und Selbstmörders. Es war ein Anblick, der mir durch Mark und Bein ging. Kassel, 19. Januar. Bei der am gestrigen Tage tn der Gemarknng Heiligen^ rode abgehaltenen Jagd wurden in zwei Treiben 88 Hasen und 2 FÜchfe geschossen. Da« Ergebniß der sich daran schließenven Jagd im Lichwäldchen war 82 Fasanen und ca. 20 «nten. (T. u. A.) Handel und Verkehr. Frankfurt, 21. Jan. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer JL 19—19Vr, fremder JL 19—19V,, Roggen eff. hies. JL 16—*/4, fremder JL 16—^2, Gerste eff. hies. u. Wetterauer JL 17—Vs, fremde JL 17—19, Hafer eff. hiesiger JL 14Vs—00, fremder JL 14—14Vg. — Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. JL 38. ^ranntwein eff. ohne Faß JL 46. Frankfurt, 21. Jan. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Ange- trieben waren 350 Ochsen, ca. 17 Bullen, ca. 400 Kühe und Rinder, ca. 212 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. .AL 64—66, 2. Qual. JL 56—58, Kühe und Rinder 1. Qual. JL 56—58, 2. Qual. 2 Pfeilerschränkchen, 1 vollständiges. Bett, 1 Kleiderschrank, 1 Nachttischchen, 1 Gartenbank, 3 Bilder, 1 Küchen^ schrank mit Glasaufsatz n. 1 Pult. Gießen, den 20. Januar 1884. Engel, 521 Gerichtsvollzieher.- sog. dunkeln Puri sorgche einflGel die sranzWen Hentliche Ruhe i der enMm % dort ochielen, nierlfamteit zu e Englund, Frank ist, nachdem die rung des tontoi Kanton herM üeibenve Mächte augenblicklich kei, * Wt man es vieijach gewarnte Herr werden düri don's ’ten Beweis M wogegen nu Beständigkeit zutr. E^^ch noch l ^erzahlern em: A der ist jG ^ahrdet betrachtet, Herde S'*s ta«£ $tNä W •'* 4 S?!.S *.£*> r?K S" > JW hü Nachdei Kanzleikosten Gr immer ausgeft 8 Tage, vom 2 Hedregister müs Gieß bet Bedingung, verwendet wert Hieß Großhe ftr die am 28. Gieße Ourcnu: Sch' 5 1 2 1 1 391 Geschäft, Selters weg 43. miethen. Kaplan sgass c_18. miethen. Asterweg 15. Chromo-Ausgabe mit 170 Tafeln in Farbendruck Zoologisches Album Verantwortliche Redaction: A- Scheyda. SrucT und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Hießen. 1 1 Ci Roth, Wallthorstraße 5. o4Z Im Bott'schen Hause, Seltersweg 81, ist die untere Etage — 9 Stuben rc. — im Ganzen oder getheilt, neuher- gerichtet, auf Wunsch mit Garten, zu vermiethen u. Ende April zu beziehen. 543 Ein gut möblirtes Zimmer zu ver- jünger, hochträchtige Sauen, Kreuzung hiesiger Sauen mit Dorkshire, Eber, Vollblut Dorkshire, behaart large and bread (behaart), 4 Jahr alte Pferde, Rappen, Dänen, Reitpferd, auch gefahren, schwere Wagen, Breitdreschmaschine mit Göpel, Transmission und Riemen, gebe auch den Göpel allein ab, Grasmähmaschine, Clipper, Drillmaschine, Sack 4c Richter, 2 Mtr. breit. er tn Stuttaart, Prof. O. Schmidt in Straßburg - „ Halle nach dem Leben ausgeführt von den Malern Olof Winkler und G. Mützel. Ausgabe in 140 Lieferungen (wöchentlich) zum Preis von . . 1 Mk. Ausgabe in 10 Halbfranzbdn. (Vierteljahr!.) „ „ „ . itz „ Ausgegeben sind bis jetzt die Bände I—III (SLugethiere), IV-VI (VSael), denen sich nur noch die Bände X (Niedere Thiere) und HI (Fische) m gewohnter Regelmäßigkeit anschließen. Diese 170 Ehromo-Tafeln werden auch apart, in großem Format als D Luszegebeli, den 10 Bänden des Werks entsprechend in 10 Mappen zu ie 8 Mark, welche tn vierteljährlichen Zwischenräumen erscheinen. Perlag des Bibliographischen Instituts in §cipsig. Der heutigen Nummer liegt für alle Abonnenten eine Extra- Beilage der Herrn Adolph Winter in Stettin bei. 555 Aermieiyungen. 556 Ein Familienlogis, 3 Zimmer, Kabinet u. allem Zubehör, ist zu vermiethen u. sofort ob. pr. 1. April zu beziehen^ Reichensand 22. 554 Ein kleines Familienlogis zu ver- Akademisches Hospital. Kaninchen werden gekauft. 538 Mittwoch Öen 23. Januar 1884. Anfang 5 Uhr praers. ■ Während der Dauer eines Musikstückes bleiben die Thüren geschloffen, rz WB. Im 3nfereffe eines wohllöbl. Publikums ist die Garderobe vergrößert morde« und bitte deßhalb eingehend Gebrauch davon zu machen, damit die Bequemlichkeit »m Taale i« kemer Welse beeinträchtigt wird. — Vorräthig in allen Buchhandlungen die neueste Fortsetzung von Vrehm'8 Thierlekea und 1840 Textbildern, unter Leitung der Zoologen Dr. Girtanner in St. Gallen, Prof. Klunzinger in Stuttgart, Prof. O. Schmidt in Straßbur und Prof. Taschenberg in? " * utit angrenzender Stube, sehr gut. Keller und Logis, sowie Laden mit Logis pr. 1. Febr. u. April zu vermiethen. Ludwig Lang, 251 Marktstr. (Wetter. 5). Giessener Ruder-Gesellschaft. Samstag, den 2. Februar, Abends 8 Uhr findet in Wenzels Saalbau das VII. Stiftungsfest (Ball und Souper) unserer Gesellschaft statt, wozu wir unsere verehrt, passiven und activen Mitglieder hiermit freundlichst einlaben. Der Vorstand. NB. Wünsche bezüglich Einladung von Damen bitten wir bis spätestens Mittwoch, den 23. d. Mts., Abends 5 Uhr an Herrn Ernst Balser ge- langen zu lassen. __ 559 Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege. Ordentl. Generalversammlung Mittwoch den 30. Januar 1884, Nachmittag- 3 Uhr im Saale des alten Rathhauses. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht des Vorstandes. 2. Prüfung der Rechnung und Ertheilung der Decharge. 3. Ersatzwahl für ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied. Die Mitglieder des Vereins werden hiermit auf Grund der §§ 4, 5 u. 7 der Statuten dazu ergebenst eingeladen. Der Vorstand. Schlosser. Ieikgeöotenes. 549 Eine Parthie Felchen und Speichen find billig abzugeben bei Caspar Jung, Klein-Linden. Verkäufe wegen Abgabe des Gutes: Holländer Rinder, hochtragend und DiäuShaci fiuM Harmoniums. 1 laUluOS 20 u^monatl. Abzahl, ohne Anzahlung. Magazin vereinigter Berliner Pianoforte- 335) Fabriken. Berlin, Leipzigerstr. 30. * Kinder - Heilstätte - Lotterie Haupt-Gewinn im Werthe von 50000 Mark. Ziehung 15. März. Loose h JL 1,10 incl. Franco-Zusendung der Ziehungsliste. 11 Loose für 10 empfehlen 489 Gebrüder Henrich, Wetzlar. Reparaturen! Herren- und Damen-Kleider werden gut geflickt und gereinigt bei 544 J- Kllhl, Steinstraße 50. 548 Ein Fräulein gesetzten Alters wird zur Stütze der Hausfrau in einem hiesigen Hotel gesucht. Näheres in der Exped. d- Bl- Geschäftshaus in bester Lage der Stadt zu verkaufen Anfragen »ub A. Z. an die Expedition dieses Blattes.__________________________341 394 Ein Haus mit schöner Werkstelle und geschlossenem Hofraum ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei Wilh. Krämer, Bleich« stratzc 3. ______________________________________ Eichene Gartenpforten abzngeben bei 332 Jacob Rinn XV., Heuchelheim. Reinen vorzüglichen Bienenhonig ä Pfd. 47 Beste- Apfelkraut „ „ 16H Feinste- Apfelgelee „ „ 43^ Feinste Marmelade „ „ 40 $ zu haben bei 472 Ä Elsoffer. 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