Bürger Zeitung in ihrem dem Prinzen Wilhelm gewidmeten Begrüßungs- Artikel sehr richtig betont. Der hochpolitische Zug in dieser Mission liegt nicht nur darin, daß der dereinstige Erbe des deutschen Kaiserthrones ihr Träger ist, sondern auch in dem Umstande, daß in dem Grafen Waldersee einer der höchst- gestellten Generäle der deutschen Armee den Prinzen begleitete, um dem Familienfeste im Czarenhause beizuwohnen. Prinz Wilhelm hat dem künftigen Czaren neben den herzlichsten Glückwünschen des deutschen Kaisers auch den höchsten preußischen Orden überbracht und diese vielsagende Aufmerksamkeit erwiederte Kaiser Alexander dadurch, daß er dem Prinzen Wilhelm das 85. Wyborg'sche Infanterie-Regiment verlieh, welches fortan den Namen seines hohen Chefs führt. Der Brand des Wiener Stadt-Theaters hat in der lustigen Kaiserstadt an der Donau wieder die Erinnerungen an die Ringtheater- Katastrophe hervorgerufen. Glücklicherweise hat diesmal der Tod an dem Zerstörungswerke keinen Antheil gehabt, doch ist immerhin der materielle Schaden ein erheblicher und überdies sind durch den Brand des Theaters 150 Personen brodlos geworden; der momentanen Nothlage des Personals soll durch Vorstellungen in Wien und Gesammt-Gastspiele in andern Städten begegnet werden. — Im österreichischen Abgeordnetenhause ist am Samstag die dreitägige General- Debatte über die Arbeiter-Ordnung zu Ende geführt worden. Die Verhandlungen, welche reich an interessanten Momenten waren, rollten ein ganzes Stück socialer Frage auf und zeigten im Uebrigen, daß auch in Oesterreich die Regierung Maßregeln für das Wohl der arbeitenden Klassen ergreifen muß, wenn anders sie einer gewaltsamen Eruption der in den unteren Klaffen herrschenden Stimmung vorbeugen will. Am Montag trat das Haus in die Specialberathung der Arbeiter-Ordnung ein, welcher Gegenstand das Abgeordnetenhaus jedenfalls die ganze Woche beschäftigen wird. In Frankreich hat jetzt das Ministerium Ferry die Revision der Verfassung mit auf fein Programm geschrieben. Der der Regierung günstige Ausfall der Gemeinderaths-Wahlen hat hierzu wohl den Hauptanstoß gegeben. Bekanntlich stellen die Gemeinderäthe die Delegirten zu den Senatsmahlen und da die große Mehrzahl der Gemeinderäthe der,gemäßigt-republikanischen Donnerstag den 22. Mai 1881 Rr. 119 Erscheint täglich mit Ausnahme des Monta-s. Bwrteil: Schulstraße 7. Das Budget des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberheffen pro 1882/85. des landwirthschaftlichen Vereins von Oberheffen pro 1884/85 festgestellte der Zusammen 6543 vH 8659 vH. für hier M beanspruchen, wollen sich alsbald nach an das Präsidium wenden. verthellung überwiesen werden, zu der Provinz zu eröffnen ist. ad 12. Diejenigen Vereine welche einen Anthell aus dem Züchtung der Vogelsberger Viehrasse, vorgesehenen Betrag von 1000 vH. Veröffentlichung dieser Bekanntmachung ad 15. Aus dem hier vorgesehenen Betrags können Denjenigen, welche durch Vermittelung des landw. Vereins von Oberheffen im verflossenen Jahre Obstbäume bezogen haben, die nachweislich durch Beschädigung beim Transport zu Grunde gegangen sind, mäßige Entschädigungen, soweit der vom Ausschuß hierzu verwllligte Credit von 200 vH reicht, auf Anfordern ausgezahlt werden. Sollten die berechtigten Anforderungen, welche innerhalb 4 Wochen von der Bekanntmachung an gerechnet, beim Präsidium anzumelden sind, den Budgetsatz übersteigen, so findet verhältnißmäßige Reduction statt. Friedelhausen, den 9. Mai 1884. Der Präsident des landwirthsch. Vereins für die Provinz Oberheffen: Adalbert Freiherr von Nordeck zur Rabenau. Bemerkungen. A. Zur Einnahme: pos. 2. Der hier eingesetzte Betrag kann nur als muthmaßlicher betrachtet werden, indem bis zur Aufstellung des Budgets eine Erklärung Seitens der Direction der Aachen-Münchener Feuerversicherungs- Gesellschaft über die Höhe der im laufenden Jahre dem Verein zu gewährenden Unterstützung noch nicht eingelaufen war. Zusammen B. Ausgabe. 1) Bureaukosten . . . - 2) Kasse- und Rechnungswesen....... 3) Unterstützung der landw. Bezirksvereine . . . 4) Kosten der Zeitschrift für die landw. Verein? . 5) Gehalt des Wiesenbaumeisters ..... 6) Beitrag zur landw. Versuchsstation .... 7) Für die Ackerbauschulen zu Alsfeld und Friedberg 8) Beitrag zu den Kosten des Deutschen Landwirth- schaftsraths 9) Zur Unterstützung des Obstbaumwärtercursus in Friedberg 10) Zur Hebung der Rindviehzucht ..... 11) Zur Unterstützung der Provinzialsohlenweide . . 12) Zur Unterstützung von Vogelsberger Viehzuchtvereinen . Dolitifche NeberfichL. Gießen, 21. Mai. Der Vertagung des Reichstages ist nun auch der Schluß des preußischen Landtages gefolgt, so daß also einstweilen auf parlamentarischem Gebiete, mit Ausnahme der noch versammelten Reichstags-Commissionen voll- (tänbige Stille herrscht. Die Verhandlungen des Abgeordnetenhauses, ganz abgesehen von denen des Herrenhauses, boten in der letzten Zeit für weitere Kreise nur wenig Interesse dar, da meist untergeordnete Gegenstände erledigt wurden. Auch die Debatte vom vorigen Samstag, in welcher es sich um den Windthorst'- Ichem Antrag auf organische Revision der kirchenpolitischen Gesetzgebung handelte, mr lange nicht so erregt, als vielleicht auf dieser oder jener Seite erwartet mouben war und erreichte nicht im Entferntesten die Hitze der früheren Cultur- lampf-Debatte. Der Antrag ist bekanntlich mit großer Majorität abgelehnt müden und ein anderes Resultat hatte das Centrum wohl auch rächt erwartet. Wahrscheinlich war es dem Abg. Winothorst mit Einbringung seines Antrages lediglich darum zu thun, wieder einmal zu sondiren, wie weit oas Terrain für leine Pläne günstig sei und da hat er denn erfahren müssen, daß man auf Seiten der Regierung es für gut findet, in den kirchenpolitischen Angelegenheiten eine*. abwartende Stellung einzunehmen. Um Uebrigen deutet der Umstand, daß 50 Bismarck bereits in vergangener Woche Berlin verlassen hat, um in der ländlichen Abgeschlossenheit von Friedrichsruhe die Pfingstserien zu verleben, ianauf hin, daß während der nächsten Wochen in der inneren Politik keine größeren Actionen zu erwarten sind. Die Unfallversicherungsgesetz-Commission des Reichslage s hat am Samstag die erste Lesung der Vorlage zu Ende geführt und ist m Mittwoch in die zweite Lesung eingetreten. Die Reise des Prinzen Wilhelm von Preußen nach Peters- taj anläßlich der Großjährigkeits-Erklärung des Großfürsten-Thronfolgers ist ein neuer Beweis für die Intimität, welche sowohl zwischen den Kaiserhöfen von Win und Petersburg, als auch in den politischen Beziehungen Deutschlands zu Rußland besteht und geht in ihrer Bedeutung weit über den Charakter Ms.etiquettenmäßigen Besuches hinaus, wie dies auch die russische St. Peters- 13) Für den Unterricht im Hufbeschlag . . . . . 14) Für die Molkerei-Ausstellung in München . . 15) Zu Entschädigungen für schlechte nicht angegangene Obstbäumchen ......... 16) Betriebsfond Nachdem Großherzogliches Ministerium des Innern das vom Ausschuß Siibget genehmigt hat, wird dasselbe hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Vercinsfond — vH. A. Einnahme. Staatsfond 1) Zuschuß aus Großh. Hauptstaatskasse .... 6543 vH. 2) Beitrag der Aachen-Münchener Feuerversicherungs gesellschaft 3) Beiträge der Vereinsmitglieder 4) Überschüsse aus vorderen Jahren - . . . ; 5) Zinsen aus solchen Bekanntmachung. Grobherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank, Abtheilung für Lebensversicherungen, zu. München die Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe im Großherzogthum Hessen erthellt. Gießen, am 20. Mai 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. B. Zur Ausgabe: ad 10. Der hier vorgesehene Betrag von 1000 vH. soll dem landw. Bezirksverein Lauterbach, welcher der Reihenfolge nach den ersten Anspruch auf denselben hat, zum Zweck der Abhaltung einer Viehpreis- Concurrenz aber für sämmtliche Kreise Gießener Anzeiger Amts- und Anzeißeblstt für den Kreis Gießen. 5 ®tdbt bietet fiA •• h md $ |: —__SW chrahW- toiittet bei ’• Kleinheit V Abnehmer eG — 8. meinen Edinger, in M n$t bfligft . Rosenberg Seltersweg 3. W ZOG Ä" VreiK vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. BageakMMWMWBCg^WE*SW8hUJUJII|l,IIWWI ■IWIIWUüJlAimWKPWBWWtW Mhungen. Logis, 4 Zimmer DD et Heß, TeufelslustgältchiH. iksukterstraße 21 ist rn Fehsenseld W nb aus 6 Zimmern mit> October anberweit zu w ' PrM°OvonRitgD "Stall mit Lagemm ii i Phil. MM 'kl. Wohnung zu öem SclterD^ 'Familienlogis im nUt^ «atl Sony W» 15 Neuemoeg ' geltersweg/L; ‘“‘ßriinirtgtrN- , welche p «enftlv L ©einJ^Xj — n 750 n — II 6240 n — n 1444 n — u 225 V 6543 vH. 8659 vH — vH 970 vH. — n 300 II — n 2062 H — 1! 3009 ft 2500 n — H 525 H — n 2200 n ■— F 200 ii — n 500 n — H 618 v 382 H — n 200 H — n 1000 n — n 300 ii — n 150 It — tr 200 II — n 95 it in gl. Partei angehört, so ist hiermit der Boden zu einer „Umformung" des Senats in durchaus republikanischem Sinne gegeben. Die radikalen Blätter befürworten die gänzliche Aushebung des Senats, doch wird sich Herr Ferry zu einer so einschneidenden Maßregel schwerlich entschließen. — Die Verhandlungen Waddingtons, des französischen Gesandten in London, mit der englischen Negierung wegen des Conferenz-Projectes haben noch kein greifbares Resultat ergeben; ebenso verlautet über die Zugeständnisse, welche England gemacht haben soll, noch nicht das Mindeste. — Die neue Creditforderung der französischen Regierung für Tongking beträgt nicht 40, sondern 38V2 Millionen Francs. Die Mißstimmung, welche in weiten Kreisen der englischen Bevölkerung gegen das Cabinet Gladstone wegen dessen verfahrener egyptischen Politik, und speciell wegen der Preisgebung Gordon's herrscht, hat Mr. Gladstone offenbar bewogen, nun doch etwas für Gordon zu thun. In einer vergangenen Freitag abgehaltenen Sitzung ist vom Cabinet beschlossen worden, Vorkehrungen für eine Expedition zu treffen, welche Ende Juli, zu welcher Zeit die Gewässer des oberen Nil einen derartigen Stand erreicht haben, daß das Passi- ren kleiner Dampfer aus keine Hindernisse mehr stößt. Kairo verlassen und etwa Ende August Khartum erreichen soll. Dazwischen liegt aber noch ein volles Vierteljahr und es ist mehr als wahrscheinlich, daß während dieser Zeit Khartum in die Hände des Mahdi fällt. —1. Darmstadt, 20. Mai. (Zweite Kammer der ßanbftönbf.] Die erste Kammer hat die Dosage der Großh. Regierung, die Steuergeschentwürse bdr, tu ihrer 13 Sitzung vom 2 April 1884 zum Gegenstand ihrer Beschlußfassung gemacht. Nun, mehr hat der 1. Ausschuß der 2. Kammer über die weitere Rrcommunication der 1. Kammer durch die Abgeordneten Möllinger und Wolf stehl Bericht erstatten lass-n und schlagt in demselben größiertthetls Beitritt zu den ablehnenden Beschlüssen erster Kammer bezüglich der Drklarationspfllcht bet dem E nkommenstruergesetz u. s. w vor. Die Gründe hierzu wurden durch den Berichterstatter Möllinger in einer Einleitung des Wetteren dargelegt und führt derselbe Folgendes wesentlich aus: Leider beständen noch s-hr erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen her 1. und 2 Kammer. Der Ausschuß sei deßhalb in der Lage, sich ernstlich mit der Frage zu beschäftigen, ob es bei her Sachlage nicht geboten erschein?, da auf den Versuch einer wetteren Verständigung bet der wiederholten Recommutucation verzichtet werden müßte, die Gesetze einfach als geschettcrt anzusehen. Dem stehe vor Allem die Thatsache entgegen, daß damit wieder auf eine Reihe von Jahren die Steuerreform als aufgehoben angesehen werden müßte, die doch schon vor einem Jahrzehnt als berechtigt und dringlich erklärt worden ist. Mühevolle Arbeiten dieser langen Zeit würden damit, wenn auch nicht als ganz vergebliche, doch als vorläufig erfolglose bezeichnet werden müssen. Sodann dränge sich b-:m Ausschuß die Frage auf. ob d-e Veränderung unserer Steuergesetzgebung. wie sie sich nach dm Beschlüssen der 1. Kammer erg-b?, nicht so erhebliche Vortheile gegenüber dem jetzigen Zustande boten, daß es g^rechifettigt erscheine, dieselben rinfach als Abschlagszahlung htnzunehmen und der Zukunft zu überlass n, Hand an die wettere Ausbildung zu legen- Zuletzt bemerkt der Ausschuß, daß voraussichtlich die Kapitalrente ca. 2 Millionen Stmerkapttalten bieten und bet gleichem Geldbedürfniß e.ne erhebliche Erleichterung der anderen Steuerobjecte zur Folge haben würbe, und zum Andern di- Emkommen- steuer erheblich steigern würde, da gerade seither cus dieser Quells flößende Einkommen thcttsäcklich vielfach den Behörden verborgen geblieben seien, welche in Zukunft durch die Dtklaraitor.spfltcht zum Vorschein kommen würben. Bedauerlich erscheint der Mehrheit des Ausschusses die von hoher 1. Kammer beliebte Gestattung des Abzugs der Schuldzinsen bet dieser Steuer. Während Grundbesitz und Gewerbe ohne Rücksicht auf bt? Vermögenslage besteuert seien und nur bet der Einkommensteuer ein Abzug gestattet ist, solle der Kapitalist diesen Abzug doppelt anwenden dürfen, einmal bei der Kapitalrentenfteuer, dann bet der Einkommensteuer. Reben dieser grundsätzlichen Ungleichheit sei sicher auch das Bedenken gecechlfertiZt, daß eine solche Bestimmung leicht eine Hinterthür abgeben werde zu Hinterzikhungen. Die Deklmationspflicht bet der Einkommensteuer erachtet der Ausschuß auch heute noch wie früher für die theoretisch wie praktisch richtigere Veranlagung, glaubt aber, daß sie nicht bedeutend genug sei, um deßhalb die Gesche scheitern zu lassen. Wie schon oben berichtet, hat sich der Ausschuß größtenteils den Beschlüssen erster Kammer angeschlossen. Eine Meinungsverschiedenhett besticht bei der Progression und Scala des Einkommensteuergesetzes, indem der Abgeordnete Schröder als Minorität Beharren bei den früheren Beschlüssen unter Darlegung der dazu veranlassenden Gründe beantragt. Auch bei dem Gewerbsteuergesetz hielt bir Ausschuß an den in der 2 Kammer beschlossenen Ersuchen an Großh. Regierung, welche dahin Gingen: 1) „die Frage einer Reform der Gewerbesteuer in der Richtung der Gewinnung besserer Grundlagen für die gerechte Belastung der Gewerbtreibenden nach ihrer auf der mehr oder minder sich an Fundtrung des gewerblichen Einkommens und auf dem Ertrag M Gewerbes beruhenden Leistungsfähigkeit einer sorgfältigen Prüfung zu unterziehen und von dem Ergebnisse den Ständen Mittheilung zu machen; 2) im Falle der Beibehaltung des jetzigen Gewerbsteuersyftcms den Tarif mit Rücksicht auf die darin vorkommenden bedeutenden Ungleichheiten nach Anhörung der Centralstelle des Landesgewerbvereintz, beziehungsweise der Local- gewerbvereine, sowie nach Anhörung der Handelskammern, einer allgemeinen Revision und sorgfältigen Prüfung zu unterziehen und von dem Er- gedniß den Ständen baldmöglichst Msttheilungen zu machen", fest, obwohl die 1. Kammer auch in ihrer zweiten Berachung dem E. suchen sub 1 überhaupt nicht und dem sub 2 nur unter Strich der gesperrt gedruckten Worte bei- aetreten war. Berlin, 20. Mai. Gestern Abend hat sich auf dem Uebungsplotz des Eisenbahnregiments bet Schönberg ein schwerer Uuglücksfall zugetragen. Eine kürzlich aus Holz und Eisen gebaute Eisrnbahnbrücke von 16 Meter Spannweite und in der Mitte von 10 Meter Höhe sollte von Mannschaften des Regiments wieder abgetragen werden, als durch das Reißen eines Bolzens der ganze Brückenbau zusammenstürzte und neunzehn Soldaten mit sich riß. Elf derselben mußten von der Unglücksstätte weggctragen werden, die übrigen kamen mit leichten Verletzungen davon. Telegraphische Depeschen. WsLU'H telrs«. GsxrssporrLeiss-BrrErr. Frankfurt a. M., 20. Mai. Die Frankfurter Handelskammer hat an den Reichskanzler eine Eingabe gerichtet, in welcher anläßlich der wegen der egyptischen Angelegenheiten zusammentretenden Conferenz um möglichsten Schutz der Interessen der deutschen Besitzer egyptischer Fonds ersucht wird. Karlsruhe, 20. Mai. Die zweite Kammer nahm einen Antrag auf Bewilligung einer entsprechenden Summe behufs Veranstaltung einer Enquete über das Kleingewerbe an, durch welche ermittelt werden soll, wie der Handwerkerstand zu heben sei. Staatsminister Turban stimmte t&n Anträge Namens der Regierung zu, hob aber die großen Schwierigkeiten einer solchen Enquete hervor und betonte insbesondere, daß jeder Gedanke an eine Rückkehr zu den Zuständen vor Einführung der Gewerbefreiheit ausgeschlossen sei. Paris, 20. Mai. Die Regierung hat beschlossen, der Kammer einen Gesetzentwurf vorzulegen, wonach die Eingangszölle für Cerealien und Vieh erhöht werden sollen. — Deputirtenkammer. Der Ministerpräsident Ferry verliest eine ministerielle Erklärung, in welcher die Vortheile des Vertrages mit China dargelegt werden. Der Marineminister bringt eine neue Creditforderung von 38 Va Mill. bin 3584 v \ ft NS* in &Kg Haupt W’Ä'snt fafc M Friedberg Cooiltäs t'ü- ® Ltz für die öet LiüdtN VW Orner von Nauh Muß gestßt.A Xt Erbauung Alin Mvorstellg in*ln$ernn W ersuchen- Recht Marbu-g, D tum avÄ V Me und etwa < troßbtm die Mauer bd dem W Dreibous oft datz Spielen r die hiesige Sier einen Bäuch Hausbesitzers mit mal schießen?" die Frau, som Waffe soll der K haben. We mo Welches auch leid schuß m etwa 3 Berlin, Grund einer 2)e: Holel-GMchasl sollte, als er zu freien Fuß gefttzl Auf Grund der berechtigt, bcn m L-lfrrung be§ W und hatte einem dessen nerHQjte Vertrages und < die Lieferung be gericht I. erkanr schreibt, die C« an Evett und J desselben. Offenb des Herrn @ud saßen, die Siro lodenes Fuhrwe Bürgel wohnenl unter die ^äbev fürchterliches Si war dem Kinde Mckliche Kleine den fü-chterüche! Köln, 11 Stadt, bald hje Mlche In den lq ^terdebahn, die ^'Zelt, wovon ^ Jahren vollst, vergangene Prosts Wt. Am 17 «Ä lie oiebtere Ta, Seiner b für Tongking und von 5 Mill, für Madagaskar ein. Die Discussion über das Rekrutirungsgesetz wird von der Kammer dis zur nächsten Sitzung zurückgestellt. Baron Soubeyran wünscht eine Interpellation in Betreff der Convertirung der tunesischen Schuld zu stellen. Da sich der Justizminister Ferry mit derselben einverstanden erklärt, so wird die Diskussion am Freitag stattfinoen. Der Präsident Brisson glaubt dem Wunsche aller Parteien zu entsprechen, wenn er der Sympathie für die Armee in Tongking vollen Ausdruck gebe. (Allgemeine Zustimmung). Paris, 20. Mat. Ferry's Erklärung in der Kammer, betreffend den neuen französisch-chinesischen Vertrag, setzt zunächst die Umstände auseinander, welche dem Abschlüsse des Vertrags von Tientsin vorangingen. Er fährt dann fort: Nach der Einnahme von Sontay, Bacntnh und Honghoa waren die militärischen Operationen beendigt. Wir waren Herren Tongkings. Unsere Streitkräfte zu Wasser und zu Lande hatten tm äußersten Osten das Prestige unserer Waffen aufrecht erhalten. Admiral Leßpes wurde bet Ankunft in Shanghai am 29. April benachrichtigt, daß Tseng zurück- berufen sei und Li - Hung - Chang den Wunsch ausgebrückt habe, Fourmer zu sehen Fournier ging alsbald nach Tientsin, um eine Prälimtnarkonventlon abzuschließen welche als Grundlage für einen definitiven Vertrag dienen soll. Alsdann wirb auf die Vortheile hingewicsen, w lche die Regierung bestimmten, auf eine Geldentschädlgung zu verzichten, die übrigens weder bestritten werden konnte, noch wurde. War aber ein Vertrag, der eine gute Nachbarschaft und ein Handelsbündniß sichert, war die Politik die davon absah, die Gegner zu erniedrigen und zu erbittern, die unseren Erzeugnissen unerwartete Absatzgebiete sicherte: war ein solcher Vertrag, eine solche Politck n-chi btffer als Genugthuung, die durch das Geld geleistet wurde? Die Regierung sandte Fournier Vollmachten unter der einzigen Bedingung, daß er die vorgängige Ratifikation seitens der chinesischen Regierung sichere. Ferry verliest die Konvent'on, welche am 11. Mat unterzeichnet wurde. Die ersten 3 Artikel entsprechen vollständig dem bereits Bekannten. Art. 4 bestimmt, daß die französische Regierung bei der Redaction eines definitiven Vertrags, welchen sie mit Anam abschließt, worin die früheren Vertrage betnff.nb Tongking, aufgehoben werden, sich keines Ausdrucks bedient, der irgendwie dem Prest ge Chinas Eintrag tbun könnte. Art. 5 betrifft die Ernennung der Bevoll- mächitgten für den dt-fimtioen Vertrag. Ferry konstatirt, daß die Konvention sich bereits in der Ausführung befinde und spricht anerkennend von Li-Hung-Chang, der auf die Geschicke Chinas einen präponderirenden Einfluß übe, große Klarheit der Anschauungen, sowie bcn festen Entschluß, den Vertrag auszuführen, bekunde. Nach einer Depesche Fourniers vom 18. Mai wurdekmit Li-Hung-Chang eine Konvention, betreffend die Räumung Tongkings von chinesischen Truppen, abgeschlossen. Die Räumuna werbe am 26. Mai beendigt sein. Zum französischen Bevollmächtigten für den definitiven Vertrag ist Pattnotre ernannt. Ferry schließt: Wir unterbreiten mit Vertrauen diese Verhandlungen der Kammer und dem Lande. Frankreich machte sich immer eine Ehre daraus, die Confiquenzen seiner Siege nicht bis aus'S Aeußerste auszunutzen. Unsere Mäß'gung, welche die öffentliche Meinung Europas in hohem Grade anerkennt, gewährt uns die beste Lösung für die Gegenwart und das höchste Maß der Sicherheit für die Zukunft. (Beifall.) Madrid, 20. Mai. Die feierliche Eröffnung der Cortes fand durch den König peifonhd) statt, der die Königin, sowie die Infantinnen beiwohnten. Die Thronrede constatirt, baß die Schwierigkeiten, denen sich die Regierung noch gegenüber befinde, wesentlich geringer seien, als es bet der Thronbesteigung des Königs der Fall war. Dieselben seien nicht größer, wie in vielen anderen europäischen Staaten. Allerdings treten noch gelegentlich bedauerliche Zwistigkeiten auf, Versuche, Drohungen unverständiger Abenteurer stören zuweilen das allgemeine Vertrauen, doch diese Versuche sind zu machtlos, um ernste Beunruhigungen hervorzmufen. Die Niederwerfung der Complotte habe den Beweis geliefert, daß zwischen den spanischen Anarchisten und denen, welche tm Auslande die moderne Cmllisation gefährden, ein Zusammenhang bestehe. Die Thronrede ersucht die Kammern um energische Unterstützung. Die Regierung wolle keine Bcschräc kung der in der letzten Session votirten Gesetze eintreten lassen, sondern glaube mit gegenwärtiger Gesetzgebung, die sie streng anwenden würde, zur Unterdrückung der Ruhestörer ausreichen zu können. Die Rede hebt hervor, daß der König die Pflichten, die ihm die verfassungsmäßige Regierung auferlege, streng erfülle. Die Thronrede constatirt die vortrefflichen Beziehungen zwischen Spanien und sämmtllchen Mächten und kündigt an, daß die deutsche Gesandtschaft in Madrid, wie die spanische Gesandtschaft in Berlin zu Botschaften erhoben würden. England und Deutschlanb würden die Souveränität Spaniens tm Sola-Archipel anerkennen. Mit Chili sei ein Friedensvertrag abgeschlossen, der Abschluß mit Ecuador stehe bevor. Den Corüs würden Handelsverträge vorgelegt, mit den Staaten der Union, Portugal, Holland, England und Dänemark. Mit Italien, Rußland, der Türket, Columbien, Mcx ko sei der Abschluß der Handelsverträge bevorstehend. Mit Deutschland, Columbia, Venezuela, Ecuador seien Literarconventionen in Verhandlung. Die Rede weist auf die dem- nachstige völlige Wiederherstellung des Gleichgewichts des Budgets hin und bezeichnet die Zahlung der Zinsen der Staatsschuld als vollkommen gesichert. Unter den ange- künbigten Vorlagen befindet sich ein Gesetz über Gerichts-und Schulwesen. Tic Anlage einiger neuen festen Plätze, sowie die Vervollkommnung der Positionsartlllerie wirb als beabsichtigt bezeichnet; obwohl die Politik Spaniens die friedlichste sei, dürfe man doch bett militärischen Angelegenheiten nicht gleichgiliig gegenüberstehen. London, 20. Mai. (Oberhaus). Fife fragt an, ob die Nachricht von einem Abkommen Frankreichs mit der internationalen afrikanischen Association osstciell sei. Granville hofft in einigen Tagen Antwort geben zu können. — Die Bill, betr. die Errichtung eines Ministeriums für Schottland, wurde in zweiter Lesung angenommen. — Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Kapstadt von gestern gemeldet der neue Ministerpräsident Upington habe in der gestrigen Sitzung der Kammer sich gegen die Niederlassung einer fremden Macht in Angra Pequena und namen!' lich gegen die Bildung von Straf-Kolonien in jener Gegend ausgesprochen. Petersburg, 20. Mai. Der Kaiser empfing gestern nach der Rekru tenschau eine Deputation des Regiments Wyborg, welche zur Meldung bei Sr K. Hoh. dem Prinzen Wilhelm als neuem Chef des Regiments aus Nowgorod hier eingetroffen ist. Zu dem Adelsballe waren die Räumlichkeiten des Adels Hauses, insbesondere die Kaiserzimmer, die kaiserliche Loge und der Speisesaä für die Allerhöchsten Herrschaften mit kostbaren Stoffen und tropischen Gewächsen auf das Prachtvollste geschinückt. Außer dem Generalquartiermeiste! Grasen Waldersee erschienen auch die übrigen Herren des Gefolges Sr. K. Hoh des Prinzen Wilhelm auf dem Balle, an welchem die Staatswürdenträger, dai diplomatische Corps und zahlreiche Mitglieder des Adels, im Ganzen übe: 2000 Personen, theilnahmen. Um halb 10 Uhr traf die kaiserliche Famili mit ihren fürstlichen Gästen ein, worauf die Eröffnung des Balles erfolgte. Kronstadt, 20. Mai. Gegen 11 Uhr Vormittags langte Prinz Wil Helm, begleitet vom Großfürsten Alexis und dem Grafen Waldersee, an Boo der kaiserlichen Facht „Stryelna" aus der Rhede, vom Obercommaudeur vor. Kronstadt empfangen, an. Nachdem die Hercschasten auf einer Barkasse in de: Hafen eingelaufen waren, besichtigten dieselben die Fregatte „Wladimir^, danae das Panzerschiff „Peter der Große" im Kriegshasen, stiegen an's Ufer, nähme: die Torpedoschule, das Petersdock, die Marine-Artillerieschule in Augenschein utt besuchten die Bibliothek des Marineklubs. Bei letzterem schrieben sich die Gast in Ehrengastbücher ein, besuchten das Arsenal, die Minenwerkstätten und br Dampserbauanstalt. Sie kehrten gegen 3 Uhr nach Petersburg zurück aus de: Dacht „Stryelna", welche erst noch längs der Festung aus der Rhede hmaur ging und sodann hinter Einfahrts-Tonnen vorüberpassirte.________ ~ G. Gießen, 21. Mai. Mnb«chk-i/tn Wen.] Die Zahl d» Tod-SM- rrLhrmd der Woche vom 11. bis 17. Mai betrug im Ganzen 11, welch- sich 1 EBÖtt £Z3 Buckskinawsuge rein wollene für Herren Mark IS.—, empfiehlt 2466 M. Werner, Marktflraße Ste 3^Äeir"uÄ £. Wne Weitzbindergesellcn».Handlanger 356a- werden gesucht. Moritz Ciregorl <& Sohn. 3584 Gg. MShl, Bahnhofstraße... «achsenen und 4 Kindern ereigneten. Von erwachsenen Personen starben 2 an KrebS, 2 an Lungenschwindsucht, eine an Lungenschlag, eine an Lungenentzündung und eine tödtete sich selbst durch Erschießen. Von 2 Kindern im ersten Leben-jahre starb das eine an Krämpfen, das andere an Bronchienentzündung. Bet 2 schon etwas älteren Kindern wurden dieselben Krankheiten als Todesursache bezetchner. Gießen, 21. Mat. Der Hauptoerein der Gustav Adolf-St-ftung für das Groß- herzogthum Hessen wird in diesem Jahre am 1. und 2. Juli seine Hauptversammlung in Gießen abhalten. Die Festprebtgt bat Herr Pfarrer Pahncke übernommen. möblirte Zimmer in ruhiger Lage. Ges. Offerten sub M. L. an die Exped. Hs, Blattes. Schrffsnachrichten. Bremen, 16. Mai. (Per transatlantischen Telegraph) Der Poftdampfer Main, Capt. H. Hellmers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 3. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 16. Mai. Der Postdampfer Elbe, Capt. F. Hamelmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. Mai von Newyork abgegangen war, ist heute V/2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 4 Uhr Nachmittags die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 681 Passagiere und volle Ladung. Bremen, 17. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Fulda, Capt. O. Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. Mai von Bremen und am 8. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommcn Croquets in guter selbst gefertigter Wnure, sowie eine schöne Auswahl in sonstigen bringen zu billigsten Preisen in empfehlende Erinnerung AllgsMernsr Auzeiger. 731) Ueber die Hohe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige In eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von BäAASJEZWSTEIjft in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsiohta dor für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Vermischte-. Darmstadt, 17. Mai. sMilstÜrdienstnachrlchten) v. Schmeling, Generalmajor und Commandeur der 15. Jnfanterie-Bcrgade, zum Commandanten von Mainz ernannt; ChandoS-Pole, Port.-Fähnr. vom 2 Großh. Drag.-Rgt. (Lett-Drag.-Rgt) Nr. 24, zum Secondelleutenant, Stretz, Unteroff. vom 1. Großh. Jnf.-iLeibg.-)Regt. Nr. 115, Heß, Unteroff vom 3. G'oßy. Jnf.-Rgt. (Leib-Rgt.) Nr. 117, Frhr. v Nagel, Unteroff. vom 2. Grcßh. Drag.-Rgt- (Lcib-Drag.-Rgt) Nr. 24, zu Portepeefähnrichs, Kramer, Premterlhuteuont vom 2. Großh. Jnf.-Rgt. (Großherzog) Nr. 116 zum Hauptmann und Compagniichff — befördert; Roth, Pr.-Lt., aggregnt dem 2. Großh. Jnf.- Rgt. (Großherzoq) Nr. 116, in das Rgt. etnrangirt; Frhr. o. R'.cou vom Großh. Fttb- Art.-Rgt. Nr. 25 (Großh. Artillerie-Corps) zum Portepeefähnrich befördert: Müler, Sec.-Lt. von der Landw.-Jnf. des 1. Bataillons (Gießen) 2. Großh. Landw.-Rgts. Nr. 116, zum Pr -Lt. befördert; o- Hangwttz, Generalmajor und Commandant von Mainz, in Genehmigung seines Abschiedsgesuchs mit Penfion zur Disposition gestellt; d. Carsted, Hauptmann und Compagnicchef vom 2. Großh. Jnf -Rgt. (Großherzog) Nr. 116, als Major mU Pension und der Regiments-Uniform — der Abschied bewilligt; Becker, Sec.-Lt. von der Landw-Inf. des 1. Bat. (Darmstadt) 1. Großh. Landw.-Rgts. Nr. 115, Neen, Sec.-Lt. von der Landw.-Jnf. des 2. Bat. (Worms) 4. Großh. Landw-Ngls. Nr. 118, K-sseberth, Sec -Lt. von der Landw.-Jnf. disselben Bat-, mit der Landw.-Armek-Unifcnm — der Abschied bewilligt. Friedberg. Am 14. Mai fand im Hotel Trapp dahier eine Versammlung des Comttäs für Erbauung einer Esenbahn Homburg-Frtedberg statt, in welcher als Elsatz für die verstorbenen Comttä-Mitglleder Brentano und Scrtba, Bürgermeister Stemhaußer und Rechtsanwalt Jöckel von Friedberg gewählt wurden. Kcetsrath Dr. DradtN lehnte eine Wahl in das Comitä ab und schlug dafür Bürgermeister Wörner von Nauheim vor, welcher ebenfalls gewählt wurde. Sodann wurde der Beschluß gefaßt: Alle betheiligten und tntereffirten Gemeinden zu veranlassen, wegen baldiger Erbauung der Friedberg-Homburger Bahn bei Kgl. Handelsministerium zu Berlin mitvorstell g zu werden und durch drei Herren aus dem Comitä den Handels- m nifter in Berlin persönlich um möglichst förderliche Erbauung der fraglichen Bahn ?u ersuchen. Rechtsanwalt Jöckel ist bereits nach Berlin abgeretst. Marburg, 19.Mat. In Folge der starken Regengüsse der vorigen Woche, die sich dann auch heute wieder cmgefti-ßt haben, ist ein Stück Mauer von 4-5 Meter Länge und etwa 3 Meter Höhe im Qaenttn'schen Garten cm Steinweg eing-stürzt; trotzdem die Mauer an einer sehr gangbaren Straße sich befand, ist etn weiterer Unglücks- frll bet dem Einsturz nicht vorgekommen. Dreihausen (Kre'.S Marburg), 16. Mai. Welch sehr traurigen Folgen gar dft das Spielen mit Schießgewehren dringt, zeigt nachstehender Vorfall. Als gestern die hiesige Wtttwe Christine Schmuck der Familie des hiesigen Einwohners Heinrich Bier einen Besuch abstatttte, trat ihr vor der Stubenihür der siebenjährige Knabe des Hausbesitzers mit einem geladenen Gewehr entgegen mtt den Worten: „Soll ich einmal schießen?" Kaum waren diese Worte ausgesagt, als sich das Gewehr entlud und die Frau, vom Schuß getroffen, tobt niedersank. Die mtt Schrot geladen gewesene Waffe soll der Knabe auf der oberen Stube aufgefunden und von ba herunter geschleppt iahen. Wie man hört, soll die Laiche der unglücklichen Frau schrecklich entstellt sein, welches auch leicht zu denken ist, wenn man in Erwägung bringt, daß der ganze Schrotschuß in etwa 3 Schritte Entfernung den Kops der Frau zerschmetterte. Berlin, 16. Mai. Vor einiger Zett wurde der Wetnhündler Paul Evert auf Grund einer Denunciatton in Haft genommen, weil er angeblich der hiesigen Central Hotel-Gesellschaft gefälschte Weine, bezw. Weine von geringerer Qualität geliefert haben sollte, als er zu liefern verpflichtet war. Herr Evert wurde bereits nach 4 Tagen auf freien Fuß gesetzt, weil b?r Staatsanwalt die Haltlosigkeit der Denunc ation conftathte. Auf Grund der etngeletteten Untersuchung glaubte die Central-Hot-l-Gesellschaft sich berechtigt, den mit Evert geschlossenen Vertrag, durch welchen dem Letzteren die alleinige L-cferung des Weinbcdarfs für das Hotel übertragen worden war, einseitig zu lösen nab halte einem anderen Weinhändler die Lieferung der Weine übertrogen. In Folge b tffrn verklagte E. die Gesellschaft auf Innehaltung des über ein Jahr laufenden Vertrages und auf eine Entschädigung von 500 Mark für jeden Tag, an welchem er b le Lieferung des Weinbedarfs für das Central-Hotel nicht besorgt hatte. Das Land- gericht I. erkannte dem Klageantrags gemäß und verurtheilte. wie die „Voss. Ztg." schreibt, die Central-Hottl-Gesellschaft zur Zahlung von 19000 Mark (für 38 Tage) nn Evert und Innehaltung des mit diesem geschloffenen Vertrages bis zum Ablaufe beff eiben. Offenbach, 17. Mai. Auf der Bürgeler Chaussee, unweit der Wstthschaft des Herrn Guckes, fuhr Donnerstag Mittag ein kleiner Handwagen, auf dem 2Kmder saßen, die Stroße entlang und dicht hinterher folgte ein schwer m?t Basaltsteinen beladenes Fuhrwerk. Plötzlich fiel das eine der Kinder, das 8jährige Töchterchen des in Bürgel wohnenden Arbeiters Heinrich West, von dem Handwagen herunter und gerieth unter die Räder des Stetnfuhrwerks. Ein entsetzlicher Schrei, ein Krachen und ein Krchterliches Stöhnen ertönte. Alles lief herbei. Das eine Vorderrad des Wagens war dem Kinde über die Brust gegangen und hatte alle Knochen zerbrochen. .Die uns glückliche Kleine wurde nach Hause verbracht und starb dort nach etwa 3 Stunden an den füichierltchen Verletzungen, die sie erhalten. Köln, 17. Mai. Seit itnfgen Tagen durchwandert eine 70jährige Frau unsere Stadt, bald hierhin, bald dorthin und steht sich mit Verwunderung die Dinge an, welche in den letzten 20 Jahren neu geschaffen oder vollendet worden, den Dom, die Pferdebahn, die Neustadt u. s. w. Die Frau ist eine geborene Kölnerin und hatte in ter Zeit, wovon hier die Rede ist, unsere Stadt nicht verlassen; allein sie war fett ■23 Jahren vollständig erblindet. Dieselbe wandte sich in ihrer traurigen Lage schließlich Ende vergangenen Jahres an den Oberarzt drr chirurgischen Station unffres Bürger- hosvitals, Professor Dr. Bardenheuer, und entschloß sich, als dieser ihr oei fieberte, er werbe ihr bas Augenlicht wiederqeben, vertrauensvoll, die Operation vornehmen zu 1 offen. Am 17. December kam sie in das Bürgerhosp'tal und am 5. d. M. wurde sie Vollständig geheilt entlassen. Man mag sich das Glück der Geheilten denken, als es nacb 23fabrtger Nacht vor ihren Augen wieder Licht wurde. Königsberg, 13. Mai. Originell rächte sich eine separirte Gattin an ihrem einstigen Eh grmahl, welcher seit Kurzem als Dienstmann Hierselbst Stellung genommen hatte. Möglichst „aufgedonnert", einen Papagei im Bauer mit sich führend, forderte sie mehrere Tage nacheinander 5en verdutzten Ehemann zum Tragen des Vogelbauers «auf. Seiner begreiflichen Weigerung folgten mehrere polizeilich gestellte Strafmandate » 3 JL, bis der Widerwille besiegt und unser Dienftmann der consequenten „Aufforderung" nachkam. Doch schon auf halbem Wege nahm er vor dem johlenden Pöbel Reißaus und quiltirte feinen Dienst. TXW _ Ä 1 tt r< „T. pract. Arzt in Frankfurt a.M., früher Assist. Ur. mefl. rL brensch, ^of. Rioord’s,Paris, heilt rasch, gründl. u. 91Ä9 * VUe ohne grosse Kosten alle Nerven-, Frauen-, 2142 Haut- u. Geschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. Sprechstunden 10—1 und 3—b. Stiftstrasse 22 1. Auswärts brieflich. ntner v r-W del E'SS»: sLs gißten für ben Ä ^breiteg mit ScrtÄ emSekQU§$llnu^l ÄeT[ent,l'6E:' der SichnheG Cortes fand durch bawohnten. Die Iun$ /och gegenüber iib "«.des Königs der Elchen Waten. Wi- Versuche, Drohungen i vertrauen, doch diese 'en- D!e NtederwerfL^ inischen Anarchisten unbk ein Zusammenhang btz Nutzung. DieRegtlrunz: setze eWen lassen, feuy nwenden würde, jur |k ■ hebt hervor, baß der fii iserlege, streng erfülle. !N Spanien und sammti a Madrid, wie dir \w. . England und DrW ntennrn. Mit WM r liehe bevor. it Union, Portugal, HL ürkei, Columbien, tschland, Columbia, Die Rede weist aas toir. es Budgets hin und bilden gesichert. Unter bn m? - und Schulwesen. TiiWi io der Pofiiionsarililrt!!i7 die friedlichste fei, bürfiar gegenüberst-hen. rgt an, ob die MW >' [en afrikanischen iort geben zu könm.- ' Schottland, wurde in M apsiadt von Mg estrigen Sitzung W Angra PequenaundM c Gegend aW* Mg gestern nach der^ Me zur Meldung b-' - s Regiments aus M- i- WmlichkeM a» Loge uno der eF 'S ,n des Staat»*!*" z Adels, tagtj Fregatte A * S-W waUf — Wir lesen in einer der neuesten Nummern der „Köln. Ztg." folgenden Artikel: Berlin, 12. Mai. In hiesigen Blättern ist ein seltsamer Aufruf erschienen, unterzeichnet von einem Präsidium und einem Comitö von 21 Damen, darunter mehrere hochadelige Namen, auch einige beliebte Bühnengrößen. Nachdem als Motto der Bibelvers Matthäus 5, 7 tn Bezug genommen ist, wird gesagt: Berlin, unsere theure Reichshauptftadt und Kaiserrefidenz, darf sich mit Recht einer Fülle herrlichster WohlthStigkeitsanftalten rühmen und dennoch mangelt ihr auf diesem Gebiete etwas ungemein Wichtiges, Segendrinaendes, von allen Guten langst Ersehntes, etwas ihr vollkommen Würdiges — nämlich: ein Hospital für arme Thiere! Wer wüßte nicht von Brutalität roher Menschen gegen ein armes Thier, oft gegen das nützlichste, zu erzählen! Ach, d u stummen Jammer unserer hülf-, sprach-, tröst- und gebetlos.n Milgeschöpfe nur annähernd zu nottren, würde mehr als eine Bibliothek ausmachen! Aber der Gedanke wird mehr und mehr Boden gewinnen, daß auch die Thtere als unsere Mitgeschöpfe und durch ihre mannigfach« Mithülfe an «nferm Leben und Wirken zur großen Kette socialer Verbrüderung gehören und zwar als keine der unwichtigsten Glieder. Im Namen GotteS und feiner viclgcqualttrr hülf- und sprachlosen Cieaturen richten wir nun behufs Errichtung eines hochwichtigen Instituts der Barmherzigklit, welches sich den manchei lei andern unserer großen Hauptstadt der Intelligenz würdig anreihen, ja, eine sehr fühlbare Lücke ausfüllcn soll, an alle Warmfühlenden, Edeldenkenden die dringende Bitte . . . u. f. w. Am Schluffe heißt cs dann noch: Seit ein paar Jahren Haden sich in Deutschland rühmenswerthe Gesellschaften zur Errichtung von Retchswaifenhäusern verbund-'n — wohlan, ein Thier-Asy! ist auch ein Waisenhaus und jedes Thier ist eine Waise, ja mehr als das, beim kein Menschenkind kann je so verlassen und verwaiset fein, als etn armes Thier, ein unglückliches insbesondere. Erbarmet Euch der Thiere! Denn selig sind die Barmherzigen! Als wir diesen Aufruf lasen, machte uns derselbe zunächst einen überwältigend komischen Eindruck und wir glaubten sicher! ch würde drr Kladderadatsch sich d«r Sache anachmtn. Aber die Sache bat doch auch eine tiefernste Seite. G-wiß ist es eine Menschenpflicht, Barmherzi.ck.it gegen die Thiere zu üben; wir sollen, wenn wir sie unserer Herrschaft unterwerfen, sie niemals nutzlos quälen und verfolgen. Nun gibt es auch Menschen, die sich ncch näher mit Thieren befreunden. Auch dies ist ja natürlich. Wir onmutben, daß jene Damen, vielleicht in Ermangelung von Kinder- segrn, ja ein solches G-schöpf, einen Hund ober eine Kotze, in ihr Herz geschlossen. Wenn sie nun in ihren mer Wänden dffse ihre Lieblinge vielleicht mtt Leckerbissen füttern und auf weichen Flaum betten, so ist das eine häusliche Angelegenheit, um die sich Niemand kümmert. Ganz anoers aber, wenn solche Bizarrerien piunkooll in die O^ffentlichkeit t eten. Dann wachen sie einen wah'.haft sybaritischen Eindruck. Was wollen jene Damen eigentlich ? Wahrscheinlich wünschen sie eine Stätte zu Haden, wohin sie ihren Mops ober .hre Miez-, wenn sie alt und abständig geworden und ihnen nicht mehr genehm sind, absetzm können, ohne den Abd'cker zu best.ll n. Aber wollen sie nicht auch die Ratten und Mäuse, bie man bei ihnen fängt, statt sie zu ver- t'lgen, dem Asyle zuführen und dort zu Tode füttern lassen? Haben sie niemals „ben stummen Jammer eines solchen bülf-, sprach-, tröst- und gebetlosen M'tgeschöpses" gesehen, otnr. cs in der Falle sitzt? Anderer häuZl'chrn Thiere, die unserem Herzen oft noch weit näher steben und denen doch auch ihr Leben lieb ist, nicht zu gebenLn ! Dock wir kehren zum Ernst zurück. W sien denn unsere Damen nickt, daß sich in ihrer nächsten Nähe Ul-zäh!ig- Menschm finden, die das, was sie den Th'eren zuwenden wollen, als größte Woblthat für sich benehmen würden? Mit welchen Gefühlen müßte wohl ein Armer, der nichts zu (ffen hat und in einer elenden Kellerwohnung fern Dasein fristet, an einem solchen Th'e,-Asyl vorübergehen, wenn er dort die alten Hunde und Katzen der Vornehmen gefüttert und gepflegt sähe? In England hat man beantragt, die Frauen in (Sfmangduna aller sie schützenden Gesetze wenigstens unter das Thierschutzgesetz zu Men. So könnte es auch kommen, daß einmal ein Armer an der Schwelle jmes Tbier-Afyls erschien und bäte, ihm doch statt eines Hundes Aufnahme zu gewähren. Und welch ein Fund für die Socioldemokroten! „Seht diese Reichen!" würden sie sogen; „sie bauen Häuser, in denen sie ihre Hunde und Katzen pflegen, während wir mit Frau und Kind frieren und hungern!" Und — was das Schlimmste wäre — sie hätten recht! Wahrlich, es ist nicht an der Z'it, in dieser Wesse die Gefühle unseres Volkes beravszufordern. Und wenn jene verehrten Damen sich die Sache recht überlegt, so hätten sie sich sagen sollen, daß ihr Aufruf, zumal mit seinen salbungsvollen Worten, jedes echt menschliche und echt religiöse Gefühl tief verletzt. WafferwäLMe der Lahn. Am 21. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 123/4° R. — Luftwärme 13° R. Rübf amen. AUKathoilschr Gemeinde. An Christi Himmelfahrttage, Vormittags 11 Uhr, wird in der Stadtkirche Altkatholischer Gottesdienst stattfinden. Seltersweg 2. 3568 Stückrath Gartfeld-Ederflraße 8 358.07 v4l. n 53.50 fl 108.00 // Moriz Stiebei Sühne in Frankfurt a. M. 3575 3576 Am Himmelfahrttage: Concert und Tanzmusik, Gg. Loth- wozu ergebenst einladet 3577 Weüersburg Ph. Weller wozu ergebenst einladet sehr billig. 3566 bei J. Förtsch. 3564 icr. wieder vorräthrg in 3582 Geld - CourS. Hierzu ladet ergebenst ein J. Kans. 3359 214.26 119.58 117.74 39.22 12.60 50.25 20.72 36.00 192.00 36.00 n n n n n ir ff tr 16 16 20 16 9 4 M. Schusler3 Wettergaffe 3. 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Ettern tn Nähere in der Anstalt, wo auch die Liste zur gefälligen Einzeichnung offen liegt, zu erfahren ist. .. w Chr* Ifabsmnen, Turn- und Schwimmlehrer. Geschätzten Eltern hiermit die ergebene Nachricht, daß ich vom 5. Juni an einen Drivat-Mttervicht im Weiß- xew und MaschineNnähen- sowie Stickers (Weiß- und Buntstickerei) im Hause des Herrn Buchhändler Ferber am Kirchenplatz eröffnen werde. Hochachtungsvoll sowie das Neuüberziehen von Schirmen besorgt billigst Augusts Frieffe, 3349 Neuenweg 4. Vorzugs. Mir. Bier 24 Pf., „ Salvswrbrer 27 „ hiesiges Lagerbier 18 „ „ Exportbier 20 „ frei ins Haus geliefert. 3052 M MReiAVerkÄRf | der M patentirtm Zieglers I 3414 Ca! nisienO versehener Schreibgehulfe, welcher Schirmreparaturen, längere Jahre an einem Amtsgericht thätig — war sucht Stelle bei einem Rechtsanwalt oder sonstigem Bureau. Nähere Auskunft ertheilt Adolf Wenzel in Gießen, Wallthorstraße 15.' Maschmenstrickcm von C. Pietsch » Lieferung von weißen u. farbiger baumwollenen DaurenstrÄMPfen « allen Fat voni deutschen Alterthume in Sprache, Literatur, Mythologie UNO Recht be- gründet und dadurch zum Erstarken des deutschen Nationalbewußtstms mächtig beiaetraqen haben, — die mannhaften Charaktere, welche auch im Leben der Gegenwart unter jenen „Göttinger Sieben" durch unentwegtes Festhalten an ihrer Ueberzeugung ein leuchtendes Beispiel bürgerlicher Tugend gaben und vaterländische Gesinnung dadurch in weiten Kreisen geweckt und befestigt haben. Ganz besonders aber sind wir Bewohner Hessens verpflichtet, den Namen der Brüder Grimm hochzuhalten. Aus dem Hessischen Volksstamme sind sie hervorgegangen und haben stets mit inniger Liebe an ihrer Hermat gehangen. Aus dem Munde des Hessischen Volks haben sie die meisten Mer herrlichen Märchen erlauscht, durch welche sie einen Schatz lichtester Volkspoeste vor dem Untergänge errettet und dem ganzen deutschen Volke als bleibendes Besitz- thum öNHbU der Hoffnung hin, daß die Hessische Stadt Gießen nicht wird Zurückbleiben wollen, wo es gilt, die edelu Söhne des Hessischen Voltes m ehren. - Möchte doch jeder patriotische Einwohner unserer Stadt emen kleinen Beitrag spenden und dadurch an seinem Theile dazu beitragen, daß am nächsten 4 Januar, dem 100jährigen Geburtstage Jacob Grimm s, m Hanau der Grund zu einem Denkmal gelegt werden kann, welches würdig ist der -rankes- vflickt die das deutsche Volk seinen Brüdern Gnmm schuldet. . Die Unterzeichneten, sowie auch die Expedition des Gießener Anzeiger sind bereit, Beiträge anzunehmen und weiter zu befördern. A. Gramm, Bürgermeister. Dr. W. Braune, Professor. Dr. Gareis, Kanzler der Landesuniversität. Dr. v. Hippel, Kec.or der Landesuniversität. C. v. 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Jerusalem, rvre es war zur Zeit Christi mit sämmtlichen Leidensstellen Jesu- Eine Totaluberficht der Städte Newyork und Brooklin in Amerika imt der Verbmdimgs-Kettenbrucke beider Städte. Der Untergang des deutschen Lluswaudernngsschisfes „Cim- bria" den 19. Januar 1883, sowie die furchtbare Überschwemmung vom Oberrhein, Anfangs Januar 1883. Der Comersee in Oberitalien nut dem Städtchen Belaggio. Eine Winter-Landschaft in Schweden, interessant für Kunstkeimer. Das Eisenbahn-Unglück zu Steglitz bei Berlin den 2. September 1883. Das Erdbeben auf der Jusel Ischia am 26. Juli 1883. Die Enthüllungsfeier des Nationaldenkmals auf dem Niederwald den 28. September 1883. Extra- Tableaur: Krönungsfeier Kaiser Alexander III. von Rußland. 3486 Eintrittspreise: Erwachsene 20 Pfg, Kinder 10 Pfg. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Adolf scher. Die Bude ist erkenntlich durch die lebensgroße mechanisch- bewegliche Figur an der Kaffe, „Schneewittchen" darstellend. Burg-Ruine Staufenberg. Am Himmelfahrttags: Harmonie-Coneert wozu ergebenst einladet H. Vogel. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pfg. 3550 Auswanderer nach Amerika durch die in nach New-York fahrenden Dampfer des Norddeutschen Lloyd Bremen, sowie den billigeren Post-Dampfern über Hamburg. Antwerpen Rotterdam und Liverpool befördert zu gleichen Preisen, wie an den Hafenplätzen 1240 Chr. Wallenfels. Burgruine Staufenberg. | Freitag den 30. Mai: Ball für Israeliten wozu ergebenst einladet_____________________ H. Vogel. Geschäfts Eröffnung. Unterzeichneter empfiehlt fich einem hiesigen wie auswärtigen Publikum in Anfertigung von Wisset- 11111I PM-Fiiiiiih sowie Kellerpumpen, Leitungen in Holz und Eisen. Besonders erlaube mir aufmerksam zu machen auf das Anfertigen von Wasserpumpen von den kleinsten bis zu den tiefsten Brunnenschächten nach neuester Construction unter Garantie, und bei reeller Bedienung. Hochachtungsvoll Wilhelm Hamel, dkertönweg 3427 in der früheren Neck'schen Hofraithe Ur. 62. Burg Gleiberg. Am Himmelfahrttage: Militär-Concer t von einem Theil der hiesigen Rkgimentsmusik unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn C. Krauße. 3551 Anfang 4 Uhr. Untres 30 Ffg. f 9 in soliden Einbänden empfiehlt in großer Auswahl Ottmar Hoehler, 2641___________Lindenplatz.___________ Herren - Sonnenschirme, Herren- und Knaben Strohhüte empfiehlt extra billig 3410 A. Fangmann. Wermiethungen. 1009 Der 2. Stock meines Hauses nebst großen Lagerräumen ist per sofort zusammen oder getrennt zu vermiethen. I. Kaan jr., Kreuz. 1671 Nebenhaus, geräumige Wohnung nebst Trockenboden, Bleichplatz rc-, billig zu vermiethen. Näheres in der^Exped^ds. Bl.____ 2128 Ein kleines freundliches Logis in meinem Vorderhause zu vermiethen. Preis pr- Monat 16 __Emil Junker, Asterweg ". 2292 Parterre-Wohnung, Nebenhaus 5 Zimmer mit Zubehör zu vermiethen. H. Becker, Süd Anlage 7. 2412 Der 2. Stock meines Vorderhauses, bestehend aus 6 Zimmern mit Zubehör, per 1. Juli, auch früher, zu ver- niiethen- Will). 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SrrfenCOmml S,£l ^Abgeordneten 2;ung, welche t durch das ß E »SS lia)e Mfarre en v . Münch !’to Nett % "“Wfa jjei Nlautmb «- Stnttg