u. 8257 LeitN dea vch« die zu der, run9 der Klein- jjjarrer. Mden St*, ,Mn Interessen 'Wsen berührt den 23. De. Keller dringend _ 8399 Kenten. «j. tags 1 Uhr: ksurt a. M. im ergebenst einladet stand. Weihnachtsfeier nie geehrten Elm tungsvoll Rothe.____ \t 63 ist der Par- aiis 4 Zimmern, hör, zu vermiethen I, 4-5 Zinimer ?bbar. von 2-3 Zim- A ÄW 'M Ä atf V War Dr. Pioch., von Herrn Wolf mit Logis ist pr itig zu vemtttden. mnMttHau^ to. 5) mit Zubchöl *27. O -fK- °d" t-Ä-i" ÄS* ß"6 _ Anzeigen- uar ein moblirtei in der Nahe dei 8361 in der Expü. Sin* itnlt»"1 •ctt derselben NN bejorgt m 299 Erstes Blatt. Sonntag den 21. December PrejK vierteljährlich 2 Diark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durcti die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Bureau: Schulstraße 7. 1 onnn u ,ine ^vrocrntiae Prämie von dem wiedererlangten Gelde ausgesetzt. 8MWZZW-S-S gonntualitäUn getoübUu fdn- ntl5rte ber BürgermePer ba8 für bk »nrh ” v" Gemeinde an die ESkompte - Gesellschaft keine Gefahr drohe. Der lütßwmdft« versprach, dafür zu sorgen, daß die Gelder rechtzeitig etngehen. Deutschland. Berlin, 18. December. Der Reichstag ist in die Ferien gegangen und wird am 8 Januar seine Arbeiten wieder aufnehmen. Die gesammte Thüllg- i wildes Reichstages bleibt vorläufig auf den Etat gerichtet. Derselbe wirb jedenfalls bis Mitte Februar fertiggestellt fein. Wir haben E vornherein nut Bestimmtheit behaupten können, daß der Etat nicht bis Weihnachten werd fertiggestellt werden, wie dies officiöfe Stimmen Vorhersagen wollten. ES ist die bestimmte Absicht der Regierung, das Postsparkasiengesetz und die Ausdehnung des Unfallversicherungsgefetzes durch den Reichstag m dieser Session erledigen zu lasten; weitere Vorlagen werden, abgesehen vonbem*9™$^ delsvertrage, schwerlich noch zu erwarten sein. Es wird bern Reichstage alsbald der Entwurf eines Gesetzes über die Ausdehnung der Unfall- und Kranken Versickerung auf die Transportgewerbe zugehen. Der Entwurf zerfallt nach den Beschlüsten des Bundesrathes in drei Abschnitte: 1) Unfallveriicherung lAusdebnung derselben auf das gesammte Gebiet der Post-, Telegraphen- und Eisenbahn-Verwaltungen, Marine- und HeereS-Verwaltungen, bezw. Bauten der i-Ktpr?n^Baaaereibetrieb Bergwerks-, Binnenschifffahrts-, Floßereidetneb u. f. w., ®BnÄ Gewerbetrieb der M-r Pucker Guter, lader u i ml 1 bis 10 (unter besonderer Regulirung des Gesetzes für L-und Staatsbetriebe), § 1t Privatbetriebe, §§12 bis 14 —tarne Bestimmungen. 2) Krankenversicherungs-Ausdehnung der Krankenversicherung aus die aesamniten Transportgewerbe und 3) Schlußbestimnmngen, welche fest- L daß den Z-ilpunkt^ mit welchem das Gesetz in Kraft .tritt, karftrl.che Verordnung mit Zustimmung des Bundesrathes bestimmen wird. Rach der Begründung hat der Entwurf den großen Vorzug, daß er ermöglicht, famntt- lich^e Betriebe der von demselben umfaßten Verwaltungen, auch sonst nicht versicherungspflichtigen, z. B. die handwerksmäßigen und die landwirtschaftlichen ^GeMs-) ^Betriebe der Unfallversicherung zu unterwerfen. Dabei s^n die Interessen der Arbeiter auch hier vollen Schutz finden und demgemäß nicht nur eine Vertretung ber Arbeiter- und SchiebSgerichte gebildet werben, sondern es soll auch die richterliche Instanz des Reichsversicherungs-Amtes im vollen Um fange zur Geltung kommen. Im Gegensatz zu diesen großen Re chs- unb StaatS-Verwaltungen sind im Anschluß an bie Bestimmungen des Unfalloer- sickerungsgesetzes für bie übrigen Eisenbahn-Verwaltungen und die sonstigen Transvortbetriebe Berufsgenostenschasten zur Durchführung der Unfallveriicherung ... ßnben An diese Transportbetriebe schließen sich naturgemäß einige andere mit demselben in näherer ober fernerer Beziehung stehende Be nebszweige an, welche gleichfalls für die darin beschäftigten Personen mit besonderer Unfall- nptX verbunden sind. Es sind dies der gewerbsmätzige Spedittons-, Speichernd Keller" bie Betriebe ber im S 36 ber Gewerbe-Orbnung ÄeXten ,«.>«-- -«»>» «<*«•» aus Genesung. Hesterretch. Dtbnung befunben, bte Setuntreuungen bitten daher anscheinenb in bet letzten 3 18 December. Die heute Nachmittag «folgte Verhaftung »e« ®8fo”P> teurS ^£Vtr‘^nt^b^Tflerlet%i^tenb<^ro^pt?6?AaTc6aftl',eä3aune'r.tOrtm Zufammenhange •S SSK " 3m»,> » ™, •“ 2000 »M ausgesetzt. öderer Sette sollen in der Wohnung deS ver- - Nach ein« MHbung »on anbttet ®eiie iou aufgefunben hasteten ESkomptturS Kuffier Wecyfei im worben sein. Dolt»tbehörde traf die umfasiendsten Maßnahmen Wie«, 18. December. Die Pouzeweyoro \ ^a^mtttaß sSmmtliLen Be- »ur Ergreifung Jauner S und Überm tt.ett i0 n ftfibte telegraphisch bdaiUtdc törden deS Inlandes, deS Auslandes u o v ' ^^ung sind außer dm Meldungen und das Stgnalemmt Jauners, wi » Telegraphische Depesche«. ®oli7’3 Msr«. «or^espovdenr-Seerea«. Berlin, 19. December. Bezüglich ber Zeitungsmittheilunq, der Reichskanzler sei wegen ber letzten Reichstags-Verhandlungen im jer von ben Aerzten angerathenen Reise, wieder wankend geworden, glaubt ne ,Rordd. Allg. Ztg.", daß ber Causalnexus nicht richtig wiebergegeben fei. Nachdem die obstructive Haltung ber Negationsparteien immer ^nfolidirt ift muß sich dem Reichskanzler die Ueberzeugung aufdrangen, baß es ganz aleickailtia fei, ob er hier bleibt, unb baß er besser thäte, für feine ^efuncheit ^ sorgen, als biefetbe aufzureiben durch ehrliche Anstrengung in unehrlichem Kampfe. Es wäre nützlicher, daß der Reichskanzler bie Kräfte ausspare und befestige für Kämpfe, bie im nächsten Winter bie Einfrierung ber Reichsmaschine jur Fo^ge^abm nurb^E Konferenz verständigte sich heute über den englisch- italienischen Antrag, betr. Einschränkung des Handels mit Spirituosen im Congo- Nig-r-Gebnte. H veröffentlicht eine Bekanntmachung, betr. Ausfüh- runa der Uebereintunft zwischen Deutschland einerseits und Belgien und Italien andererseits Wer den Schutz an Werken der Literatur und Kunst. Dieselbe enthält Bestimmungen über Eintragung ber Stempelung der Exemplare von Schriftwerken rc sowie ber zur Herstellung jener bestimmten Vornchtungen. ^ Dortmund? 19. December. Eine Versammlung von Burgern ver- Siebener politischer Richtung und verschiedenen religiösen SeEeTintniff^bef4lo6 heute, an den Reichskanzler eine Adreffe zu richten, worin sie ihr tiefstes Be- dauern über den Reichstaqsbeschlub vom lo. bä. ausdruckt. Browberq, 19. December. Der hiesige conferoahoe «eretn, ber auä 1100 Mitgliedern besteht, hat seine Entrüstung über ben Reichstagsbefchlutz vom Montag ausgesprochen unb beschlosien, Adressen an ben Kanzler unb ben Tölln-c-s fst Fr-ffP»chun» beaMragt. In Aussagen des schwanden, man stehe vor einer ernsterl und^traur'gen Wl wch^^ Ersuche, Mit- Angeklagten ReinSdorf seien in: jeder «| 5 0 6 Grundsätze, von denen RetnSdorf angeklagte zu entlasten so sei das erklSrlt^ wu vstu oj ^ucurrenz. darum auSgehe, und die Handlungen die er veaangen u ^^rtheilnng seiner Thaten. Die ^ten seine volsttschen »Demerknng P■ J Mittelpunkt der anarchistischen Be, Beweiserhebung habe ergeben, datz Neins^rt m m v Retchsavwalt sre smSäSS ta« » m Mann Ausführung d-s Attentats auserw-hlte. In M'b« AngL-n Südfler betont b« R-ichsanwa,Falles spreche dMr.dahsftn das Dynamtt'dem Rupfch'gegeb'n^ JmSage der Vormtttagssitzuug sprachen noch dl- -NS8SM diger Küchlers, Iusttzrath Bunemus, uhrte °us> Kuchier Reinsdorf nicht sondern habe äußersten Falles nur BerhuNe^geiemer, oerierv ^be nur den WWWZMNV selbe kein Mordversuch, auch ser Z^^ ^es Angek'lagten Reinsdorf, Justizrath Dynamit nicht Scannt habe Der ^^eld^er ves 0 unb Küchler hin, der fei cä Pfunden- 2 einzelne Kinberhanbschuhe, 1 Waage, 1 Portemonnaie mit Inhalt (im Theater gefunben), 1 Neißseber, 1 Taschentuch, 1 Buch, SJateme, Großherzogliches Wmt Gießen. ______ Frei enius. ______ rin Todesurtheil zu fällen, das anscheinend Neinsdorf, welcher brustkrank sei und vor- oussichtlich nicht mehr lange zu leben habe, wünsche, um sich mit dem Strahlenschein eines politischen Märtyrers zu umgeben. Der Vertheidiger vermuthet, daß Reinsdorf mehr faße und mehr auf sein Konto nehme, als er gethan habe. Vieles von den Bekenntnissen Reinsdorfs erscheine nicht glaubwürdig. Der Oberreichsanwalt v. Seckendorf hält dem gegenüber die Schuld der Angeklagten Reinsdorf, Rupsch und Küchler für völlig erwiesen und bemerkt, es sei wohl kaum jemals in der Kriminaljustiz dagewesen, daß zwei bei einem Verbrechen beteiligte Personen sich beide blos beteiligt haben wollen, um das Verbrechen zu verhüten. Das Attentat sei bis zum letzten Ende vorbereitet gewesen, nur die höhere Hand der Vorsehung habe es zuletzt verhindert durch das Naßwerden der Zündschnur. Der Angeklagte Reinsdorf erklärte schließlich, er habe die Wahrheit gesagt. Reinsdorf erging sich dabei in ungebührlichen Redensarten, so daß ihm der Präsident androhte, er werde ihm das Wort entziehen. Reinsdorf erwiderte darauf, er wolle lieber sterben, als in das Zuchthaus gehen. Die Verkündigung des Urtheils ist auf nächsten Montag, Mittags 12 Uhr, anberaumt. Esten, 18. Drcemder. Die „Rhem.-Wests. Zig." veröffentlicht eine von über 4000 Beamten, Meistern und Arbeitern deS Bochumer Vereins für Bergbau- und Guß- stahlfabrikaiton unterzeichnete Adresse an Bismarck, wort« ihrem schmerzlichen Bedauern über das RetchStagsvotum vom 15. d. M. Ausdruck gegeben und gegen dasselbe pro testtrt wird. Gleichzeitig fordern die Unterzetchuer ihre deutschen Mitarbeiter auf, sich gleich ihnen jeder mit einem Groschen jährlichen Maximalbettrage an einer beabsichtigten Sammlung zu bethetligen, um für die laufende 3jährige Retchstagsperiode die jährlich geforderte Summe von 20,000 JL aufzubrtngen und dem Reichskanzler zur freien Verfügung zu überweisen. London, 19. December. Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Melbourne gemeldet, es gehe dort das Gerücht, daß auf einzelnen Theilen Neu- Britanniens, Neu-Irlands, der Admiralitäts-Inseln und aus einem Theile der Nordküste von Neu-Guinea die deutsche Flagge gehißt sei. — Nach weiteren Ermittelungen scheint der Inhalt der von der Polizei gestern in Dover beschlagnahmten Kiste nicht Dynamit, sondern Pulver, welches zur Sprengung von Minen angewandt wird, gewesen zu sein. — „Daily News" erfahren, der König von Belgien habe den Wunsch geäußert, daß einige erprobte englische Officiere Dienst im Gebiete des Congo unter der afrikanischen Gesellschaft nehmen. Lokales. Gietzen, 20. December. (Sitzung der Stadtverordneten vom 18. December.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Heß, von Setten der Stadtverordneten die Herren: Batst, Gail, Georgi, Haustein, Hoch, Homberger, Lüdeking, Ad. Noll, Petri, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wortmann. Die Rechnung der Armenkasie vom Jahre 1883/84 weist nach an Einnahmen: Ordentliche 43 616 63, außerordentliche 9130 63, in Summa JL 53 547 26. Die Ausgaben betragen: Ordentliche JL 43 364.45, außerordentlich JL 9115, in Summa JL 52479.45. Der Kapitalstock beträgt JL 253 978.44. — Das Gesuch des Herrn Weißbindermeisters Ludwig Petri III. um käuflicheUeberlassung städtischen Geländes vom Hofraume der höheren Töchterschule, welchem Gesuche tn der früheren Form nicht stattgegeben wurde, wird in der neueren Fassung entsprochen. — In Folge erhobener Beschwerde deS Herrn MetzgermeisterS Meister wegen der ihm zugemutheten Reinigung des Trottoirs in dem zwischen den Häusern deS Genannten und des Herrn Georg Petri befindlichen Gäßchens haben Erhebungen betreffs der Eigenthumsverhältniffe fragl. Gäßchens stattgefunden, nach welchen die Anlieger auf daS Eigenthumsrecht vor- behältlich deS UeberwandlungSrechteS verzichten. Der auf Grund dieser Erklärungen gestellte Antrag der Baudeputation, die Reinigung des Gäßchens auf städtische Kosten zu übernehmen, falls die Anlieger Eigenthumsansprüche an dasselbe nicht erheben, wird angenommen. — Den Fluthgraben in der Bahnhofstraße betr., wird mttgethellt, daß ein Gesuch einer Anzahl Häuserbesitzer, welchen als Anliegern wegen unterlassener Reinigung dieses Grabend Polizeibefehle zugegangen sind, vorliege, in welchem dieselben die ihnen angesonnene Verpflichrung zum Reinigen des Grabens in AbrebeJtellen und von dieser Pflicht entbunden sein wollen. ES wird dem Anträge der Baudeputation entsprechend beschlossen, den Gesuchstellern mitzutheilen, daß die Pflicht zur Reinigung des Grabens von Setten der Stadt aufgehört habe, seitdem kein städtisches Wasser mehr in denselben geführt wird. — Die durch die in Nr. 294 des „Gießener Anzeiger" befindliche Bekanntmachung tn Betreff der Sperrung des Parallelwegs nach dem Güterschuppen der Köln-Gießener Bahn in der Hauptsache veranlaßte Eingabe der Bewohner der südlich der Bahnhöfe gelegenen Stadttheile, tn welcher u. A. auch die Verbesserung der Paffage auf der Frankfurter Straße, speciell am Utbergang der Oberhessischen Eisenbahnen, angestrebt wird, kommt zur Vorlage; Beschluß hierüber wird jedoch nicht gefaßt, da betr. ded Weges nach dem Güterschuppen der Köln-Gießener Bahn die elngeleiteten Erhebungen über die Eigenthumsverhältniffe an gen. Weg noch nicht abgeschlossen sind. — Die zur Ausstattung der neuen Polizeistation am Selters- Ihor erforderlichen Mobilien werden zur Anschaffung genehmigt, desgl. soll Kosteuoor- anschlag über eine herzustellende Telephonverbindung zwischen dieser Station und der Polizeiwache in der Weidengasse eingefordert werden. — Am Mittwoch Abend feierte der akad. theol. Verein im Cafä Ebel in hergebrachter Weise sein WeihnachtSfest. An demselben nahmen mit anderen Gästen auch die Professoren der Theologie der htefigen Universität Theil. Die Feier begann damit, daß die Theilnehmer um den prächtig geschmückten Christbaum mit seinen brennenden Lichtern geschaart, daS bekannte und so ergreifende WeihnachtSlted: „Stille Nacht heilige Nacht" fangen. Nachdem sich die Anwesenden niedergelassen, wurde die wettere Feier durch eine warme Ansprache des Präses deS Vereins eingelettet. Bei heiterem geselligen Verkehr in ächt studentischer Weise folgten Gesänge und Ansprachen, Vertheilung der Geschenke an bte einzelnen Verelnsglieder. Später überreichte noch eine besondere Commission, welche die Aufgabe hatte die Heiterkeit möglichst zu steigern, jedem der Anwesenden eine kleine Gabe, wobei sich der Beschenkte gefallen lassen mußte, durch einen beigefügten poetischen Erguß, der die Vorzüge des Betroffenen besang oder die Fehler desselben in zwar satyrischer, aber nicht verletzender Weise geiselte, treffend gezeichnet zu werden. Die kleinen laut vorgetragenen Poesien ernteten den täuschendsten Beifall der Hörer. , . Dieser höchst heitere Theil des Festes fand einen ernsten, würdigen Abschluß Vortragende daran erinnerte, daß der WeihnachtSbaum, an dessen Schmuck unb Glanz man sich hier erfreut habe, nun noch Anderen eine Freude bereiten solle. ES geschah dies mit den Worten: ES freute uns ChrtstbäumchenS Schein Nun soll es Andern zur Freude sein! Eine „Schwester" bat mich, d'ran zu denken, Sie will es armen Kindern schenken, Denen Vater und Mutter tobt. — D'rum benken wir bes Herrn Gebot, Daß, bte barmherzig gegen ein Kind, Selig vom Herrn gepriesen sind. D rum wollen wir ihnen ein Scherflein weih'n; Die Herren werden es wohl verzeihen Und werden lassen es gern gescheht, Wenn mit dem „Teller" herum wir geh'n. von fröhlichen Gebern wurde darauf in wenigen Minuten die nicht unbedeutende Gabe von 33 JC. gespendet, welche bereits der „Schwester" übergeben worben sind. Möge solches auch bei anderen, bte ähnliche Feste tn heiterer Weise begehen, Nachahmung finben. Gietzen, 20. December. Schwurgerichtsverhanblung am 19. l. MtS. gegen Wilhelm Schwarz, Kaufmann von Biebrich, wegen Meineids. Derselbe war beschuldigt: er am 15. November 1883 zu Gießen vor der Kammer für Handelssachen des Großh. Landgerichts der Provinz Oberhessen, einem zu Eidesabnahmen zuständigen Gerichte, den ihm in dem Wechselproteste beS Friedrich Haustein -u Gießen gegen ihn vom Kläger zugeschobenen unb durch Beweisbeschluß des Gerichts angeorbneten Eid wissentlich falsch geschworen habe Die Geschworenen bejahten die ihnen vorgelegte Schuldfrage unb wurde ®$»arj beniflemöfj in eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren, sowie zur Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren verurtheilt/ Gleichzeitig wurde b e ®efuint6 abgesprochen, j- wieder als Zeuge oder Sachverständiger eidlich vernommen zu werden. ° Vermischtes. Mitthettung^"' 2°‘ $)ea(Q beim Utbet. '»«'-Sch-W J“ diesen jwilf 8 doch einen 1 iu machen ver- vrlchem nirgend; A. S, Ärger) in imrt non ersten h> die Lieferungen rroarten, so datz n wird. Es ist m noch etwas;u daß es ein Werk z sein muß. Die Herausgeber Herden allein schon gaben der Weite i gesellen sich aber ntn, die in reicher und welche diese ferner noch die , so dürfen wir deutschen Familie immte Berieten hassen, tofc t ww Mich We M Feld r lange sä acta jerg) und Voigt ziuch die Dameu- ößer als Taule Thekla fand in Eng, der unsere l entgangen war rrmann-Jhm, Rolle der Sophie ches urwüchsiger >ie alte Posse von December. mb bett MJW Um |« e«f* fnMonue»ten, r Den 1 auch im I. £ Wir vollzählige 6) WM“ Versicher. verloosbarer Effecten g. Coursverluste. Spesenfreie Einlösung vonlUmwecäsclung von Geld-'Spesenfr. Contr. v. Cours- Coupons, 14 Tage v. Verf.j Sorten aller Länder. | pap. u. kündb. Anlehen. Creditbriefe a. alle Haupt-' Prompte u. billigste Effec- u. Badeplätze der Welt. | tuirung a. Börsenordres. Berliner Wechseitmnk | Hermann Friedländer & Sommerfeld HOF-BANKIERS, Berlin, 45 Unter den Linden. 8373 empfiehlt billigst Karl Berger. 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December 1884 (Sylvesternacht) im Saale des „Prinz Carl" Die bei uns neu eingeführten Gesangbücher der Gemeinde Fellings- hausen und besonders die der Gemeinde Rodheim a. d. Bieber, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Allen Denjenigen, die dieselben bei mir und nicht bei Herrn Pfarrer Schmidt gekauft haben, fei für ihr Wohlwollen der beste Dank. Für Weihnachten empfehle ick: Bilderbücher, alle Lieferungswerke, Gebetbücher, Bibeln und sämmtliche einschlägige Artikel. 8404 Ludwig Schäfer, Buchhändler, Bieber bei Rodheim a. d. Bieber. Bürger - Club. Sonntag, bcn 28. December: Ab end-Unterhaltung mit Weihnachtsbeschecrung in Wenzel’s Saalbau, Die zur Bescheerung bestimmten Gegenstände wollen die Mitglieder wohlverpackt bis Sonntag Nachmittag im Hause des Herrn Anton Petri abgeben. 8410 Der Vorstand. Steffen Fänger aus Gloqau oder Der holländische Kamin. Original-Lustspiel in 4 Akten mit einem Vorspiel in 1 Akt: Der Kaiser und der Seiler von Charlotte Birch-Pfeiffer. 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Hochachtungsvoll 8348 ___Clara Rothe. f-VTechnicum MittweidaA o % \ — Sachsen. — U a) Maechlnen -lagenlenr-Sckule \ b) Werkmeister - Schule. » — Vorunterricht frei. — 3MK- D-r heutigen Nummer liegt ein literarischer Prospekt der F e r b e r'schen Univ-Buchhandlung bei. 8434 Geschäfts-Berlegung. Von heute an befindet sich mein Geschäft 8428 Bahnhofstraße 11, Ecke der Kaplansgaffe. _________________________Philipp Bopp. Die Bewohner des Seltersberges und der angrenzenden Straßen, namentlich auch die Kohlenhändler und Fuhrleute, sowie alle, deren Interessen durch die so sehr mißlichen Wegeverhältnisse bei den hiesigen Bahnhöfen berührt sind, werden zu einer näheren Besprechung aus Montag den 22. Deeember, Abend- 8 Uhr, auf den Lenz'schen Felsenkeller dringend Arbeitsvermittelung. Arbeit gesucht für: Handarbeit, Laufdienst. , , Ph. Jung, Ludwigsplatz 13, 69 Beztrksvorsteher. 8424 Bei der heute auf Großherzogl. Polizeiamt vorgenommenen Verloosung hat Nr. 115 die Bettdecke gewonnen. Gießen, den 19. December 1884. 8413 Mehrere tüchtige Mädchen von auswärts, mit guten Zeugnissen, suchen auf Weihnachten Stellen durch Frau Tränkner, Wolkengasse 1.3. Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und alten Akten. 8412 Ein Logis im IT. Stock, bestehend aus 3—4 Zimmern und abgeschlossenem Eorridor nebst Bleichplatz, ist vom 15. März ab, auf Wunsch auch früher, zu vermietben. __Hammstraße 2. 8250 Der seither von Herrn Wolf Katz bewohnte Laden mit Logis ist pr. 1. April 1885 anderweitig zu vermiethen. L. Textor, im Darmstädter Haus. 7050 Eine Wohnung von 2-3 Zim- mern, auf Wunsch mit Küche rc., im 2. Stock meines Hauses auf 1. Januar k. I. zu vermiethen- Dr. Ploch. Vermischte Anzeigen. 8433 Ein zuverlässiger Knecht zu Pferden gesucht von Ph. Schwan, Neustadt. Geschäfts- Verlegung. 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