!lt: unb waaren ■eia Lokal |yg 1150, 2._u.31“ !> ®Mtn biHigfi; ttftflene »leibet, Stiefel uni ■N Preisen. Rothenbttger, renweg 22. *n. hm Men. in Kirche und Hm- >chen, welches gute hat, wird gegen rldigen Eintritt um kühlen Grund ' W0W Dlikm m- f 5174 \ srlipp« arme ♦ ^latz 3. | MttW sei sich meine Wohn- US, IH. Et. non, Schuhmacher- 5428 nr«__ äsSS ■tnfiia«§ Ä* 5»"7 6eN ** **«W' 7Ü-7? b"r®^S 19M» Donnerstag den 21. August 1881 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. _ , , . , . , „. , rw. ...„r L. , CTO TttlV V ICl IVljUy MIU, 4. azlUl L 6.V VI- Illi» KJ l IIIUCI IU1#IU fMrtttl: Schulstraße 7. 6x^011 täglich mit «uSuahme des Montag-. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Amtlicher Hheil. Betreffend: Die Unterstützung der Invaliden aus 1870/71. , Gießen, am 19. August 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die G^otzher^oglicherr Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise verkündigen lassen und etwaige Interessenten Ihrer Gemeinden noch besonders darauf aufmerksam machen. Dr. Boekmann. Die unterzeichnete Die Bekanntmachung. Durch Allerhöchsten Gnaden-Erlaß sollen denjenigen Theilnehmern an dem Kriege 1870/71, welche in Folge erlittener innerer Dienstbeschädiglmg invalide geworden, wegen Ablaufs der gesetzlichen Präklusivfrist aber zur Geltendmachung von Versorgungs-Ansprüchen nicht berechtigt stnd, Unterstützungen ^n"^en ^tachweis^von^Thatsachen, welche die Ueberzeugung von dem ursächlichen Zusammenhänge der Krankheit mit einer im Kriege von 1870/71 erlittenen inneren Dienstbeschädigung zu begründen vermögen; 2) den Beweis der guten Führung während der Dienstzeit und eines tadellosen Lebenswandels bis fetzt; 3) das Attest der Ortsbehörde rc., daß die Gesuchsteller einer Unterstützung bedürftig sind und rote hoch stch ihr Verdienst belauft, 4) den Beweis der vorhandenen verminderten Erwerbsfähigkeit. Gesuche sind möglichst bald durch die Bezirksfeldwebel herzureichen. Gießen, den 16. August 1884. Großherzogliches Landwehr-Bezirks-Commando. Frh. v. Röder, Oberst z. D. und Bezirks-Commandeur. zugewendtt werden.^ ^uberr, durch eine im Kriege 1870/71 erlittene innere Dienstbeschädigung in ihrer Erwerbsfähigkeit beschränkt zu sein und welche -ie Präklusivfrist zur Anmeldung von Versorgungs-Ansprüchen (den 20. Mai 1875) versäumt haben, können stch mit einem Gesuche um Unterstützung an das Commando wenden. Politische Ueberficht. Gießen, 20. August. Graf Kalnoky hat zur Stunde den hinterpommer'schen Kanzlersttz wieder verlassen und ist nach Wien zurückgekehrt, um seinem Souverän Bericht über die Conserenz mit dem deutschen Reichskanzler abzustatten. Vorerst wird der Inhalt derselben dem großen Publikum noch ein Geheimniß bleiben und so klingen denn auch die Preßftimmen über die Varziner Minister-Zusammenkunft jetzt etwas reservirter. Hierbei begegnet man aber nach wie vor der überein- Ammenden Annahme, daß in den Besprechungen zwischen dem Fürsten Bismarck und dem Grasen Kalnoky neben der allgemeinen politischen Situation die egyp- tische Frage eine Hauptrolle gespielt habe. Der Umstand, daß der deutsche General-Consul für Egypten, v. Derenthall, welcher als der beste Kenner der Verhältnisse im Ril'Lande gilt, diesen Besprechungen beigewohnt hat, wird als ein Beweis für die erwähnte Annahme betrachtet. Aber auch abgesehen hiervon, ist es sehr wahrscheinlich, daß die egyptische Frage mit Allem, was d'rum und d'ran hängt, in Varzin Gegenstand ernster Erörterungen gewesen ist, zumal da geraoe jetzt das Scheitern der Londoner Conferenz gezeigt hat, wie wenig die so mannigfach verstrickten egyptischen Angelegenheiten bis jetzt ihrer Lösung entgegengeführt morden sind. Das Gerücht von einer bevorstehenden Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und Kaiser Alexander macht wieder einmal die Runde durch die in- und ausländisch; Presse. Es heißt, daß dieselbe anläßlich der in Russisch- Polen stattfindenden Manöver erfolgen werde, ohne daß aber bis jetzt Ort und Zeit der angeblichen Entrevue genannt worden wäre. Die in Koblenz erfolgte Verhaftung zweier sranzöfischer Officiere erregt begreiflicher Weise auch in nicht militärischen Kreisen großes Aufsehen. Die meisten französischen Blätter nehmen von diesem Vorgang Notiz, ohne irgendwelche Bemerkungen daran zu knüpfen. ES ist wirklich recht merkwürdig, daß man in Deutschland so häufig überneugierige französische Sendlinge absaßt, während es den Franzosen seit dem Kriege noch nicht ein einziges Mal gelungen ist, eines deutschen Spions, von denen Frankreich ja wimmeln soll, habhaft zu werden. Die beiden Officiere, deren einer ein geborener Mainzer sein soll (was übrigens, nach den deutschen Namen der Betroffenen zu, ur* theilen, im Bereich der Möglichkeit liegt), werden natürlich vor einem Civilgericht abgeurtheilt werden. Die diesbezüglichen Gesetzesstellen über Landes- verrath machen keinen Unterschied darin, ob das Verbrechen von Ausländern oder von Landes-Angehörigen begangen ist. Der auf sie in Anwendung kommende § 92, Abschnitt 1 des Reichs-Strafgesetzbuchs lautet: „Wer vorsätzlich Staatsgeheimnisse oder Festungspläne oder solche Urkunden, Actenstücke oder Nachrichten, von denen er weiß, daß ihre Geheimhaltung einer andern Regierung gegenüber für das Wohl des deutschen Reiches oder eines Bundesstaates erforderlich ist, dieser Regierung mittheilt oder öffentlich bekannt macht, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Sind mildernde Umstände vorhanden, so tritt Festungshaft nicht unter sechs Monaten ein." In srühern Fällen war die deutsche Regierung immer sehr liebenswürdig und begnügte sich, die ertappten französischen Officiere freundlichst zu bitten, ihre Spaziergänge wach andern Orten zu richten, die mehr landschaftliches als militärisches Jn- tsresse boten. , Die vom „Daily Telegraph" zuerst gebrachte Nachricht v an der englischerseits beabsichtigten Stationirung eines Kanonenbootes bei Helgoland zum Schutze der Fischerei in der Nordsee hat sich bis jetzt noch nicht bestätigt. Auch ist zuständigen Orts in Berlin nichts von einer solchen Absicht Euglanos bekannt, von welcher das Londoner Cabinet die deutsche Regierung doch jedenfalls in Kenntniß gesetzt haben würde. In Kärnthen haben kürzlich die Landtagswahlen stattgefunden. Bei denselben ist es den Deutsch-Liberalen gelungen, ihren Besitzstand gegen die Klerikalen wie gegen die Slovenen zu behaupten, was der Partei einiger- maßen Trost für die Verluste gewähren muß, die sie bei den Wahlen in Mähren erlitten hat. In dieser Woche folgen die Landtagswahlen in Ober-Oesterreich und der Steiermark, auf deren Ausgang man besonders gespannt ist, da hier zum erstenmal der neugegründete Bauernverein mit den Klerikalen in Kamps tritt. Die Liberalen haben den Kampf gegen die Klerikalen in der Landkurie Ober-Oesterreichs ganz dem Bauernverein überlassen, welcher in der That in zehn ländlichen Wahlkreisen eigene Candioaten aufgestellt hat. Nach einer langen und bewegten Session ist das französische Parlament am Samstag geschlossen worden. Einen seltsamen Schlußact für bie. Verhandlungen in der Deputirtenkammer bildete die Debatte über die von den Deputirten Sidi-Carnot und Proust beantragte Tagesordnung, welche das Vertrauen der Kammer in die ostasiatische Politik der Regierung ausdrückt. Diese Tagesordnung ist zwar in einer noch am Freitags Abend abgehaltenen Sitzung angenommen worden, aber nur mit 173 gegen 50 Stimmen. Die oppostlio- nellen Blätter betrachten diese Abstimmung als eine indirecte Verurtheilung der Colonial-Politik Ferry's in Tongking und die gemäßigt-republikanischen Organe erklären wenigstens, daß der Zeitpunkt für diese Abstimmung schlecht gewählt war, da viele Mitglieder der republikanischen Majorität bereits in die Serien abgereist waren. Indessen, Herr Ferry wird sich die verhältnißmäßig geringe Mehrheit, mit welcher die Sidi-Carnot'sche Tagesordnung acceptnt wurde, nicht sehr zu Herzen zu nehmen; denn die in der Kammer mit großer Mehrheit und im Senat fast einstimmig erfolgte Bewilligung des neuen für Tongking gesor- d-rten Kredits bedeutet ja an sich schon ein entschiedenes Vertrauensvotum für die ostasiatische Politik des französischen Cabinets. Uebrigens werden oie Mit- ,Heilungen der „Times" über die Verschärfung des französisch -chmeftschcn Con- flicts, welche sich in einer angeblichen Kriegserklärung Chinas an Frankreich ausdrücken sollte, für unbegrünoet erklärt und der „TempS dementirt noch speciell dis Nachricht, daß China sein Anerbieten einer Entschädigungs-Frage zurückgezogen habe. Wahrscheinlich sind die allarmirenden Meldungen der „Times" auf ähnliche unlautere Quellen zurückzuführen, wie die von anderer Seite gebrachten unwahren Mittheilungen über den Stand der Dinge au; Madagaskar. Die Cholera.Epidemie im südlichen Frankreich nähert sich, nachdem sie schon längst die französischsitalienische Grenze überschritten, nun auch der spanischen Grenze. Aus dem Departement Ost-Pyrenäen (Perpignan) wer- den zwei Cholera-Todesfälle gemeldet und liegt somit die Gefahr sehr nahe, daß die Seuche auch den Grenzwall der Pyrenäen übersteigen und in Spanien em- dringen wird. Anderseits breitet sie sich im südöstlichen Frankreich immer werter aus und hat nunmehr die gesammten Departements, welche dre Provence buden (Nieder-Alpen, Rhone-Mündungen, Var, Herault, Aude, Vaucluse und Gard), ergriffen. Im nördlichen Italien ist zu den bereits verseuchten Provmzen dre Provinz Porto Maurizio hinzugekommen, aus welcher vom Sonntag ebenfalls ein Cbolera-Todessall gemeldet wurde. Die Krönung des neuen Königs von Anam hat am Sonntag in 6ue unter französischer Assistenz stattgefunden. Der Ferer wohnten franzö- sischersetts Oberst Guerrier, Befehlshaber der franzosilchen Garnison von Hu^ der Commandant du Tarn und der diplomatische Resident bei. Nach derselben besetzten die Truppen des Obersten Guerrier die Citadelle von Hue, welche sich bislang in den Händen der Anamiten befand und welche der neue König — schwerlich aber freiwillig — versprochen hatte, den Franzosen zu übergeben. «Berlin» 18. August. Die angeblich zur künftigen Ausrüstung der Landwehr und nach einer anderweitigen Behauptung zu der eines etwaigen Landsturmaufgebots bestimmten neuen Litewken, welche neuerdings bet mehreren Truppenkörpern in eine Trageprobe genommen waren, sollen sich für den eigentlichen Feldgebrauch doch nur sehr bedingungsweise bewährt haben. Die Weite dieser überzieherarttg gestalteten Joppe veranlaßt nämlich, daß sie auf dem Rücken Falten schlagen, waS sich für daS Tragen des Tornisters als eine schlimme Belästigung ausgewtesen hat. Sehr bequem sollen dieselben dem Halse anschlteßen. Die Benennung ist den Litewken der Landwehr von 1813 entnommen, mit denen sich die Landwehr der Befreiungskriege ausschließlich bekleidet besand. Telegraphische Depesche«. Wolst'b telegr. «orrespondenr-Bvrean. Berlin, 19. August. Der Kaiser empfing heute Vormittag auf Babelsberg mehrere Vorträge und militärische Meldungen und arbeitete dann mit br.n General v. Albedyll. Nachmittags ertheilte er dem heute früh hier eingetrofie- tien Botschafter Grafen Münster und dem Gesandten v. Schlözer Audienz, die auch zur Tafel geladen wurden. Zu letzterer wurden auch der in Potsdam wohnende englische Botschafter Lord Ampthill, sowie mehrere Generale und andere Notabilitäten mit Einladungen beehrt. — Kalnoky ist Abends 91/* Uhr über Dresden nach Wien zurückgekehrt. Der Botschafter Szechenyi gab demselben bis zum Bahnhof das Geleite und begab sich dann mit dem um 10 Uhr 54 Min. abgehenden Zuge ebenfalls nach Wien zu längerem Urlaub. — In Rom und Cosenza sand ein zweiminutiger Erdstoß statt, in Roffano ein noch heftigerer, aber ohne Schaden. Das „Journal de Rome" erklärt die Meldung der Blätter , die Rückkehr des bei dem Papste beglaubigten spanischen Botschafters erfolge, um einem drohenden Bruche mit dem Vatikan vorzubeugen, für leere Erfindung. Die Beziehungen Spaniens zum Vatikan seien die herzlichsten, der interimistische spanische Geschäftsträger habe, ohne auf die Rückkehr des Botschafters zu warten, seinen Urlaub antreten können. Pesth, 19. August. Der Handelsminister hat die Ein- und Durchfuhr von Hadern und Lumpen, abgenutzten Tauen und Stricken, von gebrauchtem Bettzeug, getragener Weißwäsche und Kleidern, welche aus Italien kommen, verboten. Paris, 19. August. Nach einer Meldung aus Thuanan von heute trat Oberst Guerrier mit seinen Truppen den Rückmarsch nach Hanoi an. Die Ansprache, womit Guerrier dem neuen König von Anam alle Bedingungen des französischen Protektorats speciell in Erinnerung brachte, wurde aus Befehl der anamitischen Regierung in ganz Anam bekannt gemacht. — Wie mehrere Abendblätter behaupten, erhielt Courbet Befehl, sich der Stadt Foutchou sofort zu bemächtigen. — In den letzten 24 Stunden sind in Marseille 14, in Toulon 8, in Herault 11, in Gard 6, in Aude 4, in den Ost-Pyrenäen 20 Cholera-Todesfälle vorgekommen. London, 19. Aug. Das „Reuter'sche Bureau" läßt sich aus Shanghai von heut» melden, die chinesischen Bevollmächtigten Tsotsung-tang und Shut- sing'chen seien in Folge ihnen von Peking aus zugegangener Weisung nach Peking zurückgekehrt, eine größere Anzahl von Mitgliedern des Censoramtes habe sich in einer Eingabe an die Kaiserin gegen die Bewilligung der Forderungen Frankreichs und in kriegerischem Sinne ausgesprochen. — Die „Times" läßt sich aus Foutchou von gestern melden, daß der Vicekönig Li-hung-chang mittelst kaiserlichen Edicts angewiesen worden sei, von Shanghai nach Nanking zurückzukehren. 5000 chinesische Truppen befänden sich von Süden her aus dem Marsche nach Keelung. Rom, 19. August. Gestern sind in der Provinz Bergamo 15 Cholera- Erkcankungs- und 9 Cholera-Todesfälle, in der Provinz Campobasso 1 Cholera-Erkrankungs- und 1 Cholera-Todesfall, in der Provinz Cuneo 13 Cholera-Erkrankungs- sälle, in der Provinz Massa e Carrara 11 Cholera-Erkrankungs- und 3 Cholera- TodeSfälle, in der Provinz Parma 3 Cholera - Erkrankungs- und ebensoviel Cholera- Todesfälle, in der Provinz Maurizio 2 und in der Provinz Turin 5 Cholera-Todesfälle vorgekommen. Lokales. G. Gießen, 20. August. (Sterblichkeit in Gießen.) Die Sterblichkeit war während der Woche vom 10. bis 16. August wieder eine geringe. ES waren im Ganzen mir 5 Todesfälle zu verzeichnen, davon 4 bei Erwachsenen, 1 bei einem Kinde im ersten Lebensjahre. Das letztere starb an Lungenentzündung. Bei den erwachsenen Personen war Todesursache: Krebs, Brighttsche Nierenkrankheit, Blutarmuth, Magengeschwür je einmal. Von den sämmtlichen Gestorbenen waren nur 2 hier wohnhaft, 3 Personen waren von auswärts hierhergekommen, um sich hier ärztlich behandeln zu lassen. Vermischte-. Wiesbaden, 19 August. Gestern war, der eigentliche Turntag, das Preis turn en. Schon früh 6 Uhr war der Platz belebt und um 8 Uhr traten nahe an 300 Mann, die Elite der Turnerschaft des Mittelrheinkletses, zum Wettkampfe an- Es war ein heißer Tag und besonders die ersten Preise wurden den Siegern schwer, sehr schwer gemacht. „Das heißt man Turnen" hörte man aus Aller Mund' und der Ntchtturner kam aus der Bewunderung und dem Staunen nicht heraus. Erst Abends gegen 7 Uhr war die harte Arbeit beendet, aber die größte Zahl der Kämpfer hatte auSgeharrt. Mit größter Spannung und Aufmerksamkeit verfolgten natürlich die Mitglieder der verschiedenen Vereine den Erfolg ihrer „Champions" und freudig blitzten die Augen, unverwetlt wurde den Kameraden mttgethetlt, wenn eine Uebung glanzend gelungen und „jedenfalls so und soviel Punkte" ins „Haben" kommen mußten freilich blieb auch daS Gegenthetl nicht aus und ein trauriger Blick, ein resignirtes chselzucken wurde dem Fallirten zu Theil. Nicht minder schwere Arbeit wie die Acttven hatten die Preisrichter, die mit scharfem Auge rücksichtslos ihres Amtes walten mußten. Kaum war das Preisturnen beendet, da erschienen schon in stattlichem Zuge mit ihrem Musikcorps an der Spitze, die Herren Metzger mit dem zum Braten hergerichteten Festochsen auf retchgeschmücktem Wagen und dem von Herrn Kalkbrenner construtrten neuen Braiapparat auf dem Platze, natürlich einen colossalen Jubel erregend. Die weiteren Vorrichtungen zu diesem heutigen Programmpunkte wurden in der Nacht getroffen und heute Morgen schmorte bereits der feiste Leckerbissen in seinem eigenen Fette. Gegen 12 Uhr Nachts gaben die TurnpretSrichter ihr Urtheil bekannt. Preise erhielten: 1. Preis, 68 Punkte, Jos. Henninger (Mainz); 2. Preis, 62V2 P., Fritz Gärtner (Wiesbaden); 3. Preis, 61 P., August Rach (Frankfurt); 4. Preis, 60 P, Ludw. Unverzagt (Gießen): 5. Preis, 58 P , Carl Ullrich (Frankfurt); 6. Preis, 57 P., Carl Becher (Hanau); 7. Preis, 56 P., Jos. Köhler (Darmstadt); 8. Preis, H5Vr P-, Carl Stadttlmann (Offenbach), LouiZ Schäfer (Frankfurt), Willy Barth 4919 Drei Matrosen schlichen sich nun an ihn Temperatur am 20. August (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr). Wasserwärme der Lahn 16° R. — Luftwärme 14V? R. int Schatten. Rübsamen. 731) Geber die H5he der Kosten, welche die Einrtiokeeg einer Anzeige in ein» oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttänseht sehen, wenn roer von der Annoncen - Expedition von M AASEXSTTEIIV «ß» VOQ1ER i® Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die euch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Pest, 14. August. Endlich scheint das Geheimniß gelüftet zu sein, welches bisher über die Postdtebstähle gebreitet war, die in der letzten Zett bei den Budapester Postambulanzen stattgefunden haben. Einzelne Postbedienstete, welche bei den Ambulanzen beschäftigt waren, sind an den Diebstählen betheiligt. Das ist gewiß bezüglich eines schon früher erwähnten Diebstahls einer Geldsendung von fl. 30,000, welche der Dieb der Kiste entnahm und welche er durch drei Ziegelstücke ersetzt hatte. ES scheint aber, daß auch bezüglich eines anderen Postdiebstahls, bei welchem ein Betrag von fl. 250,000 gestohlen wurde, die Spuren entdeckt sind, welche auf die Thäter führen. Der in Wien am 12. d. Mts. verhaftete Budapester Postdiener Karl Földi hat nämlich ein Geständniß abgelegt, das seine Schuld zweifellos macht, das aber auch seine Complicen in die Hände der Behörde liefert. In Budapest sollen noch wettere Verhaftungen in Folge dieses Geständnisses vorgenommen werden und mau hofft, in Kurzem auch der 250,000 fl-Diebe habhaft zu werden. München, 15. August. Heute wurde die erste Nummer eines Blattes unter dem nicht mehr ungewöhnlichen Titel „Daß ganz andere Vaterland" ausgegeben. Nun ist der Münchener Leser so glücklich, nicht weniger al8 vier Vaterländer genießen zu können: daS bayerische Vaterland, daS andere Vaterland, das deutsche Vaterland und daS ganz andere Vaterland. Letzteres erscheint nur je nach Bedürfniß. Das neue Blatt wendet sich gegen Dr. Sigl's Preußenhetze und ist dafür, einzuschlagen in die von den Preußen dargeretchte Bruderrechte. Für die Redaction zeichnet ein gewißer David Fränkl. — Für die Menschheit etwas beschämend ist folgende Statistik: Nimmt matt die Bevölkerung der Erde zu 1200 Millionen an, so fände sie auf der Fläche deS gefrorenen Bodensees Platz und daS Gedränge wäre nicht einmal sehr groß, da jedem Menschen vier Quadratfuß zur Verfügung ständen. Bräche die Eisdecke und ginge aus diese Weise der ganze Menschenschlag zu Grunde, so würde dadurch der Wasserstand deS SeeS nur um 6 Zoll steigen. — Zwei Mittel wollen wir hiermit unfern Lesern zu einem Versuche empfehlen, als wirksam werden sie anderweit empfohlen; das eine ist, in die Fenster der Stuben eine Ricinuspflanze zu stellen und die Fliegen meiden die Einkehr. — Das andere soll ein bewährter Schutz gegen die nachfolgenden Raupen der in diesem Jahre so sehr häufig vorkommenden Kohlweißlinge sein und darin bestehen, daß man einen Bottich mit Wasser füllt, in das man einige Stücke Knoblauch schneidet und läßt diesen möglichst ausziehen. Mit diesem stark riechenden Waffer begießt man nur zwei» bis dreimal die betreffenden Gewächse. Der Kohlweißling, der starken Gerüchen durchaus abhold ist, vermeidet die begossenen Pflanzen und diese sind somit vor Schaden behütet. Wer dieses Mittel probiren will, muß es alsbald thun, von guter Wirkung soll es sein. Guta< 3m Auftrage des. matikers, Herrn (3 Wahlmann, habe selben übergebene ui Gebrüder von S berg kn den Handel c geschlemmte Sille Men soivle quantiti Prüfung unterzogen u datz dieses Putzpulver durch mehrfachen C Kryolith 3Na FL + / somit ein neu gesunde, Ter Fluorgehalt i trium und Alimin wirkt ersteres entsch alle Metalle, ivelche während der Alumii greifen selbst der weit verhindert. . Doppelt geschlemm m lehr geringes fpei damit verbundene Fei subuug durch ein Sie vro □(Zentimeter feit Ä bi* AI-, JlietaUc außerordentli Mer dasselbe empfo unsmal zwölf VM dmiten Metallen roud Spuren von ?"'?Nef>'nden, Mabe ergaben. «w bin 28. —--S.Pi< Wii llkltrs G auf die Seite gesetzt war. Die Mannschaft verurtheilte ihn zum Tode, Greely rettete ihn diesmal noch, erklärte aber seine Hinrichtung im Wiederbetretungsfalle für unausbleiblich. Als er am 6. Juni wiederum im Winterlager sich an den Vorräthen vergriff, konnte auch Greely sich der Vollstreckung deS UrtheilS nicht mehr widersetzen. Die Schwierigkeit bestand aber darin, ihn zu überwältigen, denn Dank seiner Dieberei war er stärker geblieben als die Uebrigen. Drei Matrosen schlichen sich nun an ihn heran, erschossen ihn und aßen sein Fleisch. Viele von denen, deren Leichen durch bte Flutb weggeschwemmt worden sein sollen, wurden ohne Zweifel ebenfalls aufgezehrt. Die öffentliche Meinung nimmt entschieden für die gezwungenen Menschenfreffer Partei, aber grausig bleibt die Thatsache im höchsten Grade. (Wiesbaden), Franz Siebert (Hanau); 9. Preis, 55 P., PeterZerbeS (Castel); 10. Preis - 54 P., Hch. Hoffmann (Frankfurt), Wtlh. Kranz (Mainz); 11. Preis, 53 P., Arthur * Lubienicki (Hanau); 12. Preis, 521/» P., Julius Weitzel (Nieder-Jngelhetm); 13. Preis, 52 Punkte, Jean Weil (Höchst), JustuS Ackermann (Homburg), Franz Schweickhardt (N.-Jngelhetm), Carl Steuber (Wiesbaden); 14. Preis, 51P., Adolf Münch (Wiesbaden); Ernst Seitz (Frankfurt); 15. Preis, öOVa P-, Carl Stahlschmtdt (Frankfurt), Rudolf Hermann (Castel), Carl Biehl (Oberstein), Carl Urban (Frankfurt); 16. Preis, 50 P., Caspar Gottron (Mombach), Jacob Mollttor (Höchst), Hrch. Kiefer (Niederrad), Christof Ltndheim (Frankfurt), R. Morfchhäußer (Idar), Hch. Schwarz (Hanau), Jordan Anger (Castel), Carl Angermeyer (Bockenheim); 17. Preis, 491/» P. Fritz Jung (Diez), Ludw. Schneider (Idar); 18. Preis, 49 P., Franz Roth (Mainz), Jac. Jörg «Ludw'g Eucker (Marburg); 19. Preis, 48Vz P, Karl Dörrscheid (Idar), ch'll (Osthofen); 20. Preis, 48 P., Karl Schreiber (Hanau), Fritz Schäfer (Aschaffenburg), Adam Lotz (Offenbach), Fritz Büßler (Koblenz); 21. Preis, 47 Va P., Frttz Spengler (Offenbach), Ludw. Rasch (Worms), Fritz Speyer (Bessungm), Georg Schweigart (Mamz); 22. Preis, 47 P., Christ. Kniß (Frankfurt), Wtlh. Stahl (Nteder- Jngelheim), Jul. Herzberger (Frankfurt), Robert Röhrig (Frankfurt) Theodor Buchhetm (Sachsenhausen); 23. Preis, 461/« P, Gg. Balser (Gießen), Phtltpp Jacobi (Hanau), Seb. Schomann (Bockenheim); 24. Preis, 46 P., LouiS Rancke (Frankfurt), Hrch. Reinemer (Homburg), Gg. M'tzel (Bockenheim), Wilh. Dapper (Gießen); 25. Preis, 45Vz P>, Theodor Lutz (Oberrad), Hrch. Dötfchmann (Wiesbaden). Carl Bechthold (Bockenheim), Franz Zachmann (Hanau), Gg. Neubecker (Frankfurt); 26. Preis, 45 P., Hrch. Böcking (Neuwied), Adam Hellmuth (Coblrnz), Jean Weil (Höchst), Jos. Kraus (Rüdesheim), Hartmann Frtyetsen (Sachsenhausen); 27. Preis, 4472 Punkte, Gg. Braus (Offenbach), Cäsar Ganz (Mainz), Adolf Schmidt (Offenbach); 28. Preis, 44. P., Valentin Richard (Hanau), Mart'n Ritzel (Bieber), Carl Dürftein (Frankfurt), Conrad Ohlig (Bürgel). Bei dem am Sonntag stattgehabten Turnen der Muster-Riegen wurden folgende Resultate erzielt: Am Reck: 1. Aschaffenburg 9 Punkte, 2. Coblenz, T.-V., 8 P., 3. Wiesbaden, M--T.-V. (Zöglinge), 7,8 P., 4. Wiesbaden, T-G-, 7,5 P., 5. Diez, Turn- u. Fechtclub 5,8 P ; am Pferd: 1. Coblenz, T.-G., 9,9 P., 2. Darmstadt, T-G., 9,8 P., 3. Rüdesheim, T.-G., 8 P., 4. Gau Rheinhessen (allein gewerthet), 9,5 P.; am Barren: 1. Offenbach 11 P., 2. Wiesbaden, M.-T, 10,5 P., 3. Frankfurter Turnverein 103 P., 4 Marburg 10,3 P., 5. Frankfurt, Turn- u. Fechtclub, 9,5 P.^ 6. Hanau 9 P., 7. Frankfurt, T.-G., 8 P., 8. Wiesbaden, Turnverein, 8P., 9. Eltville 7,5 P., 10. Gau Rheinhessen (allein gewerthet) 0,96 P. Frankfurt a. M. (Neue Methode zum Erlernen deS HaarschnetdenS.) Am verfloffenen SamStag Nachmittag wurde daS Söhnchen eines hiesigen Uhrmachers, welches auf dem Schillerplatz spielte, von dem Lehrling eines größeren Friseurgeschäftes in der großen Eschenheimerstraße mit den Worten weggelockt: „Komm', ich will Dir Dein Haar schneiden." DaS arglose Kind folgte willig diesem Lockrufe und der Lehrling batte vollauf Gelegenheit, sich im Haarschnetden zu üben. AlS das Kind nun nach Hause kam, war es kaum wieder zu erkennen. Der Lehrling hatte ibm das schöne Haar gänzlich verschnitten. Der Vater des KindeS hat Strafantrag gestellt, denn es wäre wahrhaft schlimm, wenn diese neue Methode zum Erlernen des Haarschneidens sich allgemeiner einbürgern wollte. (G.-A.) London, 16. August. Die Menschenfresserei unter der Mannschaft derGreely- Expedition ist leider eine unbestreitbare Thatsache. In Rochester wurden die Ueberrefte des Lieutenants Kisltngbury, eines der Thetlnehmer der Expedition, ausgegraben und von Aerzten untersucht. Die Haut fand sich zurückgeftreift und das Fleisch mit scharfen Instrumenten abgeschnitten. Lieutenant Greely selbst scheint der Sache fern gestanden zu haben; doch gibt er die Verurtheilung und Hinrichtung des gemeinen Soldaten Henry zu. ES war eine That der Selbstverthetdigung. Schoa am 24. März, als die Ueberlebenden halb verhungert und die Vorräthe auf die Neige gingen, stadl Henry zwei Pfund Speck und bezechte sich in Schnaps, welcher für den allgemeinen Gebrauch ,5. Stückes her nJLie die 2 ^^ekistraturd' linieret WL W iinb mit W 26., werben zlrn ♦Echfen Medii J(aus directer n ta d=r “ t" •eie”«n'nanK?StC™ iw Kin/ $ecor der Meili 5453-------- ,3.5 SS •tu haben. . DB geil Silici »ÄIS. ' (Gesetzlich C Wendbar auf aw Kitzen von Glasscheib örigmalpacketen Ein Packet deckt den rnößeren Haushaltung Handlungen, welch haben, werben gedete Verbindung zu setzen< -Meindedit für den Frie TX__ A 1 IT /v t pract. Arzt in Frankfurt a.M., früher Assist. Ur. med. H. uCIlSCh. kioordXkaris, heilt rasch, gninäl.u. 4221 " ohne grosse Kosten alle Nerven-, Frauen-, ** Haut- u. Geschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. Sprechstunden 10—1 und 3—5. Stiftstr isse 22 1. Auswärts brieflich. 16 Ä Nij W EL U Ä« ss,L"« “,Ä ;?gÄ te'a Äte 0. C°n AL -DU »°LA ?"tbN), 9,5 P' NuNttTmn! vkchtclub, 95 sn N.8P-.9.WL ^ntlbenö.] am e°Ö«n Nhrmacbntz, ^FrWgtschSstr? mm’, ich will Dir feund derLWnß nd nun vach Haust 1 das schöne HW !t, denn eS wäre )aarschnetdens fit (M.) '^schalt der Greely- rben die Utbttrtfie ausftegraben unb Fleisch mit scharfen ache fern gestanden gemeinen Soldaten ■ 24. Mär», alS die Neu, stadl Hemy Igemeinen Gebraind zObe, Greely rettete rgsfalle für unauk- Vorräthev vergriff, r widersetzen. Die 1? seiner Dieberei i sich nun an ihr i Wm Wä) * aufgezef- kichensrchrPark et zu sein, weichst bei den Subapefln lche bet ben Hmto । ist gewiß bezW „ 30,000, welche bn it hatte- ES scheint em ein Betrag M f die Thäter führen ;rl S3lbi hat Mias aber auch feine » W-h weil«* und mau hofft, tu eines Blattes unter «auSgegeben. M nlänber genießen | itfche Vaterland u° Miß. D°S W einzuschlagen in °- zeichnet ein ßewlfl« Mik« Nimmt a°r K'Md-sx sehr groß, ba M tzdecke und ginge derMerstsnd^ tsSS «S« 61<*< Oberhesßsche Eiseubahneu. Die Lieferung von kiefernen Brückcn- fchwellen und Dielen soll vergeben werden. Verzeichnisse, welche die Anzahl der einzelnen Stücke und die Dimensionen enthalten, sowie die Bedingungen, sind in unserer Registratur dahier, sowie bei dem Großherzoglicheu Eisenbahnbaumeister zu Alsfeld einzusehen. Offerten, vmchlopen und mit bezüglicher Aufschrift versehen, werden bis zum 20. d. Mts. erbeten- Gießen, den 18. August 1884. o43o Grotzhcrzogliche Direction. Aeilgevotenes. Ochsenfleisch pr. Pfund 40 Pfg. bei Balth. Malkomefius, Oeconom, 5453__Neustadt.______________ In allen Droguerie-, Colonial-, Material- und Eisenwaaren-Handlungen ist et „Nordd. Uz lungen die Sache f erledigt sein dürste, kehren wird, find t man in Berlin den die Entscheidung NW in Würzbur W- General der „ U"sere bei Wen Oefierrei 2“« d-r n M«, -iS tzrtzr N}, tnnrL'. lmet Wt §7 « 9t V,°ls ,1, 5082 Ju meinem Hause an der Grünbergerstraße ist eine schöne Familien- wohnung zu vermiethen. Auch kann ein Pferdestall dazu abgegeben werden. Christian Petri V., Löberstraße 6. 5186 In meinem neu erbauten Hause ist der I. Stock, bestehend aus 4 Zimmern, Schrankzimmer und allem Zubehör, zu vermiethen. ______H. Schaffftädt, Bahnhofstraße. 5421 Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen bei Emil Schmall (Frankfurter Hof-. .41 5 Eine Wohnung von 4 Zimmern mit allem Zubehör zu vermiethen. ________ Chr. Schopbach^ 5308 Ein kleines Logis zu vermiethen. Friedr. Blumöhr, Schützenstr, 17. ”5359 Eine Mansarden - Wohnung, 5 Räume und Zubehör, pr. 1. October zu vermiethen.____Ederstraße 6. 5388 Ein kleines Logis im Hinterhause Asterweg 7 zu vermiethen. Aermletstungen. 5439 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen bei A. Hotz, Schützenstraße 11. 5445 In meinem Hause, Nord-Anlage, ist die von Herrn Dr. Buchhold bewohnte 3. Etage anderweit zu vermiethen. __________________W. Deuling. 5446 Löwengasse 2 ein kl. möblirtes Zimmer zu vermiethen._________________ 5449 Ein Zimmer parterre, sowie ein Zimmer mit Küche zu vermiethen bei G. Unverzagt, Kaplansgasse 5. 5331 Ludwigsstraße 12, unterer Stock, 5 Zimmer rc., zu vermiethen. _____________________H. Bepler. 5392 Schönes Mansardenlogis zu ver- miethen.Grünbergerstraße 20. 5451 Ein Acker Hafer zu verkaufen. Näheres Neustädter Thor 81. _____ Ein neues Haus mit schönem Garten im Aeußeren der Stadt ist sehr billig und unter guten Bedingungen zu verkaufen. 5330 Näheres Wilh. Krämer. 5389 Ein gesetztes, in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen, welches gute Zeugnisse aufzuweisen hat, wird gegen hohen Lohn zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Ludwig Möser, „Zum kühlen Grund." Ardeitsvermittelung. Arbeit gesucht für: Handarbeit, Laufdienst. Ph. Jung, Ludwigsplatz 13, 69 Beztrksvorsteher. _ Tüchtige Schneider, mit Zeugnissen ihrer Ortsbehörde versehen, finden dauernde und lohnende Beschäftigung in der Herrenkleider - Fabrik von Jacob Kopp Söhne zu Frankfurt *. M. 5442 5441 Meine Verlobung mit Fräulein Anna Gehrke aus Wetzlar erkläre ich hiermit für aufgehoben. August Drevs » in Gießen. 5190 In meinem Hause (Ostanlage) ist der II. Stock, 6 Zimmer nebst allem Zubehör, mit oder ohne Pferdestall, pr. sofort zu vermiethen. Louis Hellmold. 5041 Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen.________________Seltersweg 15. 4181 Der mittlere Stock — 5 Zimmer nebst Zubehör — pr. 1. October oder früher zu vermiethen. __ ______I. Stein, Architekt._ 5357 Südanlage 20 ist der mittlere Stock mit allem Zubehör und Gartenan- theil per 1. Octobcr l. I. zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt I. Bamberger, __in der Exped. d. Bl., l_J5t 3995 Zwei gut möblirte "'Zimmer zu vermiethen.__________Louis Petr, III. 4753 In meinem Wohnhaus — Lud- wigsstraße 4 — ist in der mittleren Etage eine Wohnung von 6 Zimmern mit allem Zubehör und Benutzung des Hausgartens vom 1. Oct. l. I. an zu vermiethen. _____________________I. Han stein. 4901 Freundliches möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wittwe Appel, Liebigstr. (Niegclpfad) 41. 5078 Ein Logis von 3 bis 4 Zimmern und Zubehör zu vermiethen. __Marktstraße 32. 5355 Eine Stube mit Kabinet an eine anständige Dame zu vermiethen. Südanlage 3, im Hinterhaus. ■ Mach Amerika! g Billiger als überall. H Theodor Reiner, 5245 ■ ___Hamburg, Klosterthor 5. 5440 Maurer und Handlanger finden Beschäftigung bei ___I. Wagner. Die Anfertigung von Steppdecken übernehme in schönster Ausfiihrung zu billigen Preisen. Merm» A.ug. MiiUer^ 5400 Geschäftsoeränderungshalber will ich mein im Teufelslustgärtchen Nr. 18 gelegenes Wohnhaus mit Stallung und Hofraum unter günstigen Bedingungen Verkäufern Carl Baum. USENBÄRRfc