Nr» 60. Freitag den 21. März 1S8M Gießener Anzeiger Amts- und Anzergeblatt für den Kreis Gießen. Mfo l,ii '*r' k,*«d in “»»äirtel, *, Fel nir; ern, Tuch 6 P,e* bedeuteni 1978 Pier. r'lm hWni, empfiehlt Venzel, Värtenspaliere», lustangev und alleib Ifenbein Me 68. icsonderer Anzeige inft entschlafen ist. nterbliebenen: rg, Rechner. stürz, NachlN.3W' z statt. 1Vl1 MMill«. Äff „t 1 **" <*"1 gilt W» it>l ”°k 8)tWW' ? BaiikgksM^, Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlchn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint tnglich mit Ausnahme des Montags. w । garn von der Wahlagitation unzertrennlich erscheinen. In Czegled sprengte der von dem bekannten antisemitischen Abg. Verhovap angeführte Pöbä eine von den Abgg. Hermann und Ugron einberufene Versammlung, wobei der letztgenannte Abgeordnete schwer verletzt würbe. Auch sonst ergingen sich die Mannen Verhovay's in allerhand Excessen und erst die von dem Czegleder Bürgermeister requirirten Husaren setzten dem wüsten Treiben des Pöbels ein Ziel. Für die Wahlcampagne im Lande der Stefanskrone ist dies ein vielversprechender Anfang. Die Franzosen beuten ihren jüngsten Erfolg in Tong- king, welchen die Einnahme von Bacninh darstellt, in energischer Weise aus. Die Kolonnen der Generäle Vriäre und Negrier haben den Weitermarsch nach dem Norden Tongkings unverzüglich wieder aufgenommen und dürften die Truppen Briöre's zur Stunde bereits das strategisch wichtige Thainghupen besetzt haben. Die Kolonne Negrier's stieß nach einer Meldung des Obercomman- direnden Millot bei Phulanghing auf reguläre chinesische Truppen, warf, nach Ueberschreitung des Flusses, die Chinesen zurück und nahm hierauf das Fort Phulang mit einem Verlust von nur 3 Todten und einigen Verwundeten; die Kolonne brach sodann zur Verfolgung des Feindes auf. Es scheint demnach, daß der ganze Norden von Tongking bis zur chinesischen Grenze in den Bereich der französischen Machtsphäre gezogen werden soll und von der neutralen Zone zwischen China und Tongking, von welcher anfänglich viel die Rede war, wird dann wohl nichts übrig bleiben. Durch einige Pariser Blätter geht ein leiser Klageton, weil sich die Engländer ob des französischen Erfolges von Bacninh gar nicht zu freuen scheinen. Zur Vergeltung freuen sich nun die Franzosen auch nicht über Den Sieg des Generals Graham, aber sie würden voraussichtlich nicht wenig Schadenfreude zeigen, wenn dem General Gordon in Khartum ein Unfall zustoßen sollte. Von einer Zunahme der oft gerühmten englisch-französischen Freundschaft zeugt das nun gerade nicht, und auch die „Röpubl. franyaise", die das englische Bündniß zu dem Angelpunkte ihrer auswärtigen Politik gemacht hatte, zeigt sich mit jedem Tage unwirscher und folgt darin der öffentlichen Meinung, die sich immer stärker von England abwendet. Ein Beweis dafür ist u. A. der üble Eindruck, den das übrigens widerlegte Gerücht, Marquis Tseng habe die englische Regierung angerufen, hier hervorgebracht hat. Eigentlich sollte man hier ja sehr froh sein, wenn sich ein Makler fände, der die chinesisch-französischen Zwistigkeiten beilegte, aber man fürchtet, daß, wenn England dieses Geschäft in die Hand nimmt, der Maklerlohn unverhältnißmäßig hoch ausfallen würde. Man will mit England auch nichts mehr zu thun haben, sodaß sich Frankreich nun in der liebenswürdigen Lage befindet, auf dem weiten Erdenrunde gar keine Nation mehr zu haben, in deren Freundschaft es Vertrauen setzt. Die russische Regierung hat in den letzten Tagen in Warschau maffenhafte Haussuchungen und Verhaftungen vornehmen lassen, allein in der Nacht vom Freitag zum Samstag sollen ca. 50 Personen verhaftet worden sein. Die Hotelbesitzer sind strengstens angewiesen, alle ankommenden Fremden der Polizei namhaft zu machen, in den Straßen sind zahlreiche Militär-Abthei- lungen und Geheimpolizisten stationirt. Man glaubt einerseits, daß diese Maßregeln die Festnahme Degajew's, des Mörder's Sudejkin's, bezwecken, anderseits heißt es, daß ihnen wichtige politische Ursachen zu Grunde liegen. Im Ost-Sudan ist auf die blutigen Tage von El Teb und Tamanib eine Ruhepause gefolgt. Es ist nicht wahrscheinlich, daß dieselbe in der nächsten Zeit durch größere Actionen unterbrochen werden wird, da Osman Digma sich mit dem Rest seiner Schaaren in die Berge westlich von Suakrm geflüchtet hat. Seine Existenz in dieser Gegend ist indeffen eine stete Drohung für die Engländer und so hat denn Admiral Hewett auf die Einbringung Osman's, tobt oder lebendig, eine Belohnung von 5000 Doll, ausgesetzt; es scheint indeffen, daß hierbei Admiral Hewett ohne eine Ermächtigung von Seiten der englischen Regierung vorgegangen ist. Von General Gordon fehlen seit einer Woche alle Nachrichten, obwohl die unterbrochen gewesene telegraphische Verbindung südlich von Berber nunmehr wieder hergestellt ist. In Kairo hegt man Gordon's wegen immer ernstere Besorgnisse. Telegraphische Depeschen. Wolsf'S teuer. Eorrtsponverrz-Brrrearr. Berlin, 19. März. Seine Majestät der Kaiser empfing heute Nachmittag 1 Uhr in feierlicher Audienz den bisherigen russtschen Gesandten v. Saburow, welcher sein Abberufungsfchreiben überreichte. Hierauf wurde der Gesandte auch von Ihrer Majestät der Kaiserin empfangen. — Der Großherzog und die Großherzogin von Baden trafen heute Vormittag 11 Uhr, von Karlsruhe kommend, hier ein und wurden auf dem Bahnhofe von dem. Kronprinzen und der Kronprinzessin empfangen. Deutschland. Darmstadt, 18. März. Der Zusammentritt der ersten Kammer ist. für Mittwoch den 2. April in Aussicht genommen. SrauLreich. Paris, 18. März. Heute Nachmittag sand in einer an der Ecke der Rue St. Dents und des Boulevard Bonne-Nouvelle gelegenen Weinhandlung eine Gas- Exploston statt, durch welche acht Personen, darunter der Poltzetkommtssar des be- reffenden Stadttheils, schwer und mehrere andere Personen weniger schwer verletzt wurden. Vormittags hatte in einem benachbarten Laden ein ähnlicher Unglücksfall stattgefunden. ____ Politische lleberstcht. Gießen, 20. März. Das Wohlbefinden Sr. Majestät des Kaisers ist fortgesetzt ein sehr befriedigendes; wenn es ausgefallen ist, daß der greise Monarch, der sonst allsonntäglich Vormittags dem Gottesdienst im Dome beizuwohnen pflegte, seit einiger Zeit sich nicht mehr dorthin begiebt, so geschieht dies auf Anrathen der Aerzte, welche einer Erkältung vorbeugen wollen und darauf bedacht sind, daß der Kaiser seinen 87. Geburtstag in möglichster Frische begeht. Neber die Frühjahrs-Kuren des Kaisers sind dis jetzt noch keine Dispositionen getroffen worben, es unterliegt inbefsen keinem Zweifel, daß der hohe Herr seine Frühjahrs-Kuren diesmal eher als sonst antritt, falls das gegenwärtige prachtvolle Wetter anhält. Da man aus Berlin officiös meldet, baß der Kaiser anläßlich der Hochzeitsfeierlichkeiten am Darmstädter Hofe mit der Königin Victoria von England gegen Mitte April in Darmstadt zusammen- Zutreffcn gedenke, so darf man seiner Abreise von Berlin wohl für die erste Hälfte des genannten Monats entgegensetzen. Der Reichstag hat nunmehr die erste Lesung des Unfallversicherungs- Gesetzes hinter sich, welches am Samstag einer Commission von 28 Mitgliedern überwiesen wurde. Derselben ist somit die schwierige Ausgabe geworden, die zahlreichen und zum Theil nicht unerheblichen Bedenken und Differenzen möglichst auszugleichen, welche sich während der dreitägigen Verhandlungen über das Unfalloersicherungs-Gesetz ergeben haben und man kann nur dringend wünschen, daß der Commission die Lösung dieser Aufgabe gelingen möge. Aus diesen Verhandlungen selbst sei nur die Rede des Fürsten Bismarck am Samstag nochmals hervorgehoben, in welcher er seine und der verbündeten Regierungen Ansichten über bie Vorlage darlegte. Man konnte aus der Rede herausfühlen, oaß der Reichskanzler den jetzigen Unfallversicherungs-Entwurf auch noch nicht für den gelungensten ansteht und deutlich klang es aus den Worten des leitenden Staatsmannes heraus, baß sich bie Reichöregierung neuen Anregungen und Verbesserungs-Vorschlägen durchaus als zugänglich erweisen werbe. Was er aber bekämpfte, bas war besonders bie „sterile Negation", die bloße unfruchtbare Bekrittelung der Vorlage und hoffentlich wird ihm die Mehrheit des Parlaments in diesem Kampfe zur Seite stehen. — Am Montag berieth der Reichstag in erster Lesung über bie Novelle zum Hülfskassengesetze. Die Abgg. Dr. Hirsch, Kayser und Schrader machten verschiedene Bedenken gegen den Entwurf geltend, während sich bie Abgg. v. Maltzahn-Gültz und Lohren auf den Boden desselben stellten. Seitens der Regierungs-Vertreter bemerkte Geh. Ober« Regier.-Rath Lohmann, daß die Vorlage keineswegs Mißtrauen gegen die Arbeiter documentire, wie Abg. Kayser behauptet habe, sondern sie sei lediglich aus der Verpflichtung der verbündeten Regierungen hervorgegangen, dafür zu sorgen, daß die freien eingeschriebenen Hülfskassen, welche durch das Kranken- kassengesetz zu einer wesentlich veränderten Stellung gelangt seien, so gestaltet blieben, daß sie auch ferner den Arbeitern zum Segen gereichten. Die Vorlage wurde hieraus der Unfallcommission überwiesen. Am Dienstag trat der Reichstag in die erste Lesung der Vorlage, betr. die Bewilligung von Mitteln zu Zwecken der Marineverwaltung, ein; für diesen Donnerstag, den 20. März, steht der Antrag Preußens auf Verlängerung des Socialistengesetzes mit auf der Tagesordnung. Bei der in Meiningen für Lasker stattgefundenen Reichstags- Ersatzwahl haben bis jetzt erhalten: Dr. Witte (liberal) 5352, Lotz (conf.) 2452, Viereck (focial-demokr.) 3257 Stimmen; die Wahl Witte's erscheint gesichert. Aus einer Mittheilung des „Statistischen Bureaus" und den daraufhin angestellten Ermittelungen hat sich ergeben, daß 1882 in mehreren Fällen vor Standesbeamten von noch nicht ehemündigen Personen ohne vorherige Befreiungs^Ertheilung eine Ehe geschlossen worden. Die achtlosen Standesbeamten sollen zunächst auf den § 69 des Reichsgesetzes vom 6. Februar 1875 hingewiesen, wonach sie für derartige Achtlosigkeiten in eine Geldstrafe bis zu 600 cX genommen werden, und ihnen dann nachdrücklich zur Pflicht gemacht werbe», die §§ 28 und folgende des Gesetzes genau zu beachten, wonach Männer mckt vor Dem vollendeten zwanzigsten und Frauen nicht vor dem vollendeten sichszehnten Lebensjahre eine Ehe schließen dürfen. Die durch Gesetze geregelte Befreiungs-Ertheilung muß in allen Fällen bei dem zuständigen Amtsgerichte m Antrag gebracht werden. « «F^r ■^ei$§iag öorliegenbe Antrag Windthorst auf Aufhebung des Gesetzes über oie unbefugte Ausübung von Kirchenämtern tritt bereits zum drittenmale in der gegenwärtigen Legislaturperiode auf. In der ti^ung vom 12. Januar 1882 ist er mit der großen Mehrheit von 233 gegen 115 Stimmen angenommen worben, indem das Centrum mit seinen Anhängseln, Ast die gelammte Fortschrittspartei, einige Secessionisten, die Deutschconservativen, I bie Volkspartei und bie Socialbemokraten dafür, die Nationalliberalen, die Rutsche Neichspartei, die meisten Secessionisten, einige wenige Mitglieder der Fortschrittspartei und die Hälfte der Deutschconservativen dagegen stimmten. Aom Bundesrath abgelehnt, wurde der Antrag in der vorigen Session erneuert, damals nicht zur Erledigung und erscheint jetzt wiederum, um auch jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit eine Mehrheit zu finden, wenn es zur Abstimmung kommt. Der Wahlkampf anläßlich der Neuwahlen zum ungarischen Reichstage beginnt bereits jene turbulenten ©eenen aufzuweifen, welche in Un- * Durceru r Sch ulst raße 7. — Der bisherige Gesandte in Karlsruhe, Graf o. Flemming, ist in Florenz gestorben. — Das Abgeordnetenhaus ermächtigte in seiner heutigen Sitzung zunächst das Präsidium, Seiner Majestät dem Kaiser zu seinem Geburtstage die Glückwünsche des Houses darzubringen. Alsdann wurde eine Reihe, die Revision der Gebäudesteuer bc- tr.ffende Petitionen der Regierung zur Berücksichtigung überwiesen. Der Regierungs- Commssar erklärte hierbei, daß die Regierung die Entlastung des Grund- und Gebäude- besitzcs lebhaft wünsche, sobald die Lage der Staalsfinanzen dies gestalte. Eine weitere Reihe von Petionen ohne allgemeines Interesse wurde nach den Commissionsanträgen erledigt. U-ber den Antrag des Abg. Drawe, den Unterricht in den Elementarschulen aus die BormtttagSstunden zu beschränken, wurde zur Tagesordnung übergegangen. — Die nächste Sitzung findet Freitag statt- Dresden, 19. März. Ein anfangs als ganz unbedeutend bezeichnetes Unwohlsein des Prinzen G'&lhon ? ,b _ soweit feine befltmmtr Jnjtbifon dbiubolm rtcMälhe, , Hacken, Rechet »ktevscheere«, - li. Kleesa« Pfund "» !!• '"'ßtWt -A 10* 's»»«* laffee *?«“&** WOW?,., Bekanntmachung. Das Fahren der zwei städtischen vierrädrigen Gießfässer soll im Submissionswege vergeben werden. Die hierauf Reflectirenden wollen ihre Offerten binnen 8 Tagen von heute an verschlossen bei der unterzeichneten Stelle, woselbst die Bedingungen eingesehen werden können, cinreichen. Gießen, den 20. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 2017 A. 33ramm. Bauholz-Versteigerung. von H Fichtenstämme Birkenstämme Lindenstämme n ff ff ft ff ft 11 M ff n n ff ft n ff ff 16-31 21-30 10-12 bis 12 260 17 16 29 17 Donnerstag den 27. d. Mts., Vormittags 9 Uhr ansangend, kommen im Aicher Gemeindcwald, Distrikt Gänsweide, Mönchköpfe und Schwcinstallsheege, folgende Holzsortimente zur Versteigerung: 5,07 „ 1,50 „ 2,25 „ 9 „ 9 „ 6 „ 18 „ Buchen-Derbstangen Fichten- 14—41 cm Durchm. bis 20 ra Länge — 128,37 Im 3,97 , Die Zusammenkunft und der Anfang im Distrikt Gänsweide. Lich, am 19. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. 1991 HchverMgenmg. Freitag den 28. und Samstag den 29. März, jedesmal von 9 Uhr Vormittags an, kommen aus der Forstwartei Heimertshausen — durchschnittlich 4 Kilometer von der Station Ehringshausen an der Oberhessischen Eisenbahn entfernt — zum Ausgebot: 5 Eichen-, 28 Kiefern-, 11 schwere Buchen-Stäunne und 312 Fichteu- derbstangen; außerdem 1102 Nm. Buchen- rc. Scheiter; 802 Rm. Buchen- rc. Knüppel. Zusammenkunft am Freitag auf der Romroder Straße im Distrikte Unterdottenberg und am Samstag im Distrikte Habertshäuserschlag zwischen der Romroder Straße und dem Ehringshäuser Feld. Die Stämme und Derbstangen werben Samstags ausgeboten. Maulbach, am 18. März 1884. Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. Koch. 1995 Holzversteigerung in den Freiherrlich von Rsbenau'schen Waldungen in der Bbrrförsterei Treis an der Lumda. Donnerstag den 27. dieses Monats, von Morgens 9 Uhr an, werden im Distrikt Struth bei Beuern versteigert: 12 Eichenstämme von 40—58 cm Dicke und 5—11 m Länge mit 19,08 fm 3 Buchenstämme „ 42—47 „ „ „ 10—12 „ „ „ 9,05 „ 79 rm Buchen- und 4 rm Eichen-Scheiter, 14 „ Buchen-Knüppel, 56 Hundert Buchen- und 41/2 Hundert Eichen- und Nadel-Reisermellen, 43 rm Buchen- und 26 rm Eichen-Stöcke. Das Eichen- und Buchen-Stammholz ist von sehr guter Beschaffenheit und lagert mit dem übrigen Holze ca. 1 Stunde von den Eisenbahnstationen Groß-Buseck und Reiskirchen ganz in der Nähe von Beuern. Treis a. d. Lda., den 18. März 1884. 1987 Amendt, Oberförster. // Besatzstoffe \ aller und jeder Art. o 3“ * *■* B _ hj ip _r • s 2 6?' cn co —a s ” €> :c3 -H CO Ä QO -U :O Sd y Seidensammete in schwarz V la. Qualität per Mtr. JC. 6.— / 70 Ctm. breit V M. 10.— Zz^S ä > D • -w m Ich empfehle mich in Anfertigung von Gartenspalieren, Hütten, Hallen, Wafchpstöcken, Baumstangen und asten hier einschlägigen Artikeln. Jacob Helfenbein 1658 Marburger Straße 68. Lehrling für ein hiesiges Fabrik-Geschäft für jetzt oder später gesucht, Zu erfragen in der Klped, Bl- 1381 Tüchtige Arbeiter gesucht von 2014 Gg, Leiv & Sohn. Holzverfteigerung in der fürstlichen Dberförsterei Lich Montag den 24. Mär; in den Districten „Fuchsstrauch'' und „Kolnhäuser Kopf". Zusammenkunft Morgens 9 Uhr bei dem Eisenbahn- Uebergang im „Fuchsstrauch": 107 Rm. Buchen-Scheit- und Prü- gelholz, 77 „ Eichen - Scheitholz, theil- weise zu Werkholz tauglich, 123 „ Eichen- und Aspen-Prü- gelholz, 167 „ Buchen-und Eicheu-Stock- holz, 123&0 Wellen Buchen- und Eichen- Reisholz, größtentheils gute Durchforstungs-Wellen, und 144 Fichten-Reisstangen. Dienstag den 25. März im District „Langberg" bei Mühlsachsen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Mühlweg: 56 Rm. Buchen-Scheit- und Prügelholz, 19 „ Eichen- und Kiefern-Prü- gelholz, 113 „ Buchen- und Radel-Stock- holz, 2290 Wellen dgl. Reisholz, ferner 276 Fichtenstämme, von 15—26 Ctm. Durchm. und 14—21 Mtr. Länge mit 127,00 Cbrn., 56 Kiefernstämme, von 21—32 Ctm. Durchm. und 8—17 Mtr. Länge, mit 30,99 Cbm., 438 Fichtenstangen, von 10—14 Ctm. Durchm. und 8—18 Mtr. Länge, mit 85,38 Cbm. und 3 Eichenstämme mit 2,52 Cbm. Inhalt. Lich, am 13. März 1884. 1895 Wimmenauer. Holzversteigeruugen In: Lützelliudener Markwald (im Großh. Hessen) sollen versteigert werden: l. Dienstag den 25. d. Mts., Vormittags von 9 Uhr ab - - Zusammenkunft bei der Sandgrube — in den Districten „Strauch", „Neuwald" und „Hahnenkopf" 22 Eichenstämme — 4,89 Fm., 22 Nadelholzstämme — 4,40 Fm., 5 Eichenderbstangen = 0,35 Fm., 49 Nabelholzderbstangen — 2,02 Fm., 50 Reisslängen — 0,38 Fm., sodann: Scheiter: 25 Rm. Eichen, 33 Nm. Nadelholz, 2 Nm. Birken, Knüppel: 126 Rm. Eichen, 197 Nm. Nadelholz, 2 Nm. Birken, Reisigwellen: 50 Eichen, 3240 Nadelholz und 30 Dörner. II. Mittwoch den 26. d Mts., Vormittags von 9 Uhr ab — Zusammenkunft bei dem Hause des Bahnwärters Backes — in den Districten „Schmalehecke", „Sandhügel" und „Börnchen": 6 Nadelholzstämme — 1,32 Fm., 198 Nabelholz-Derbstangen — 8,27 Festm., 4470 Nabelholz-Reisstangen — 31,02 Festm., ferner: Scheiter: 3 Nm. Nadelholz, Knüppel: 14 Rm. Eichen, 57 Rm. Nadelholz, Neisigmellen: 230 Eichen, 4669 Nadelholz, 320 Dörner. Großrechtenbach, d. 19. März 1884. 2001 Das Bürgermeisteramt. verkauft 19! E. Wallenfels. Mehrere AU verkaufen durch 735___ Frühkartoffeln Gärten _______8 Blitz. empfiehlt 2012 Ww. Növer, Kreuz. Hlchversteigkrung im Gießener Stadtwald. Montag den 24. März 1884, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dein District Hochwart nachverzeichneter Holz versteigert werden: A. Brennholz. Schcfth..Priigelh. Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen 57 330,3 82,2 5530 Eichen 32,7 132,6 69,6 150 Nadel — 2,7 6 100 B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 42 Eichen-Stäinme mit 12,29 Festm., darunter 3 Stämme von 59, 63 und refp. 69 Ctm. Durchmesser, 49 Nadel-Stämme mit 16,37 Festm., 49 Fichten-Stangen „ 3,72 „ Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Lich an der 10. Schneise. Gießen, am 18. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1945___ A. Bramm. Fischerei Verpachtung. Montag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen die der Gemeinde Hungen in Flur 24 und 27 der Gemarkung Hungen zugehörigen Teiche, zusammen 11V2 Hektar, öffentlich an Ort und Stelle verpachtet werden. Zeitdauer uno Bedingungen werden vor der Verpachtung bekannt gemacht. Hungen, am 14. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Hungen. Bender. 1944 In der UniverfitätS-Waldung bei Caldern sollen Mittwoch den 26. d. M, von 9 Uhr Morgens an, an Ort und Stelle verkauft werden: Eichen: 11 Stück zu 13 Festm., 11 Stück zu 7 Festm., 19 Stück zu 6 Festm., 27 Rm. Scheit, 20 Rm. Prügel, 190 Rm. Reis und 32 Rm. Stöcke; Erlen: 2 Stück zu 2’/2 Festm., 7 Stück zu ca. 5 Festm., 60 Stück zu ca. 15 Festm., 2 Rm. Scheit, 15 Rm. Prügel, 95 Rm. Reis; Buchen: 1 Stück zu 1,27 Festm., 10 Rm. Nutzholz, 80 Rm. Scheit, 50 Nm. Prügel, 720 Rm. Stammreis und 42 Rm. Stöcke. Die Zusammenkunft ist bei der s. g. dicken Buche. 1988 Marburg, den 18. März 1884. Königliche Universitäts-Kaffe. KeilgeSotenes. Attfsitge (Fahrstühle) für Lagerhäuser unb Fabriken (Waaren), Hotels, Krankenhäuser und Privatgebäude (Speisen, Personen und Equipagen) für Hand- und Maschinenbetrieb, bewährter (Sonflrudion, deutsches Reichspatent. 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Ende nach 10 Uhr. 1708 1791 Der heutigen Nummer liegt eine Extra-Beilage des Herrn C. Mosqua in Hildesheim bei. 2018 Nedacnon: Ä. Scheyo«. — Druck und Vertag der Brühl'schen Dmckerei (Fr. Chr. Pietsch) In Gießen. Louis Gail Mäusburg 18. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. Vermischte Anzeigen. Gesucht iu ein iVutzgeschäft 2 brave Lehrmädchen. Näheres in der Exped- d. Blattes. 1955 Freitag den 21. März 1884: Außer Abonnement. Allerhöchsten Geburtsfeier Sr. Majestät des Deutschen Kaisers Wilhelm I., König von Preußen. Benefice für Herrn G. Kickelt. Prolog, versaßt und gesprochen von Herrn Schreiner. Der alte Fritz und seine Zeit Vaterländisches Lustspiel in 5 Akten von Boas. 1979 Ein Mädchen,^welches alle Hausarbeit versteht, sucht Stellung. Eintritt kann sof. erfolgen. Näh. i. d. Exp. d. Bl. 1885 Einen Lehrling sucht H Gröninger, Glaser- 1590 Kleines Familien - Logis mit Gartenantheil und sonstigem Zubehör zu vermiethen. 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Namens der Hinterbliebenen: Julins Schaefer. Die Beerdigung findet Freitag den 21. März, Nachmittags ’/22 Uhr, vom academischen Hospital aus statt. 2015