;r. 1. November zu «l-1 nt angrenzender Smbe> ut.M-MdWs,sm ?nf.t8 jjt. fofsrt zu * Ludwig Lang,. Marktstr. (Wetterg. ■ Hte Anzeige«. pW W jteindruckerei # MM- liet9unßen doÜr7~^<. ^Que h 3 ir |ni,tete, ’ft _ S «mittS d'Äi?w2°4 ^S§SZ“ S’ffiAa Ms« 8MZ 2. Bamberger, i-^Eyed. d. U, i Z. • ^tubemit Kabinet an em ler ZU vermiethen. —nn Hinterbmis - 'tereuM^-W^ ZT531*" erjagt, Kaplansgassi' 5, inem neu erbauteTä. bestehen aus i Zimmern und allem Zubehör, zu ssstäbt, Tahiihosstraße, Zimmer, mit oder ohne' ur Offiziere, vorn 15. Ihm. WM^vr Z jüt Tubbüxtt Zimmer ui Louis Petri 111/ linem Wohnhaus - Lud- ist in der mittleren Etaxe von 6 Zimmern mit allem Benutzung des Hausgartens 3- an zu vermiethen. 3. Haustein. ttiches möblicks Zimmer , Liebigstr. lRiegelpfadi tt. igi§ von 3 bis 4 Zimmern 1 vermiethen. Marktstratze 32. :inem Hause an der Grün- t eine schöne Famulen- ermiethen. Auch kann ein ; abgegeben werden-, ; 193. " Mittwoch den 20. August 1884 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint ILglich mit Ausnahme des MontagS. Wurearr r Schulstraße 7. Prei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Bekanntmachung. Ministerium des Innern und der Justiz bat dem Vorstand des Gewerbehalle-Vereins in Darmstadt die Erlaubmß zur Abhaltung gegenständen verwendet werden. Der Vertrieb der Loose wurde im Großherzogthum gestattet. Gießen, am 16. August 1884. Grobherzogliches KrerSamt Greßen. M vr. Boekmann. ___— tRospnentlick des am 28 dieses Monats in Grünbera stattfindenden Viehmarktes wird der Verein zur Züchtung und Deredelnng der reinen Boaelsberger Nkindviehraee "eine Anzah/Prämien von 10 bis zu 30 Jt, im Gesammtbetrage oon 250 an Cigen^mner Don oefonbetä schönem Vieh?er genannten Rasse vertheilen. Die Preisbewerbung ist an keinen bestimmten Wohnort g°bund°n Tue Musterung des Viehes beginn um 3 Uhr Vormittags auf dem Marky>latze. Diejenigen, welche Prämien von 30 .* erhalten, verpflichten sich durch deren Annahme, dem genannten Vereine »ÄW ÄÄSwÄÄ»«« WW?* VS*? "b•** etwaiger Mehrerlös den Steigerern zu gut kommen soll. Die Steigerer sind jedoch verpflichtet, dem Vereine beizutreten. Gießen, am 18. August 1884. Der Vereins-Vorstand. 0 Nover, Kreisassessor. 2920 CentrumS-Stimmen für Bischof Retteier, 2300 national-liberale Stimmen für v. Beughem, 1088 ebenfalls liberale Stimmen für Stelzer gegenuberstanden. Bei der engern Wahl siegte allerdings Herr v. Helldorff mit großer Mehrheit gegen Retteier, da alle liberalen Stimmen (welche vereint schon bet der ersten Wahl die conservative Stimmenzahl überstiegen) sich für den antbultramontanen Ganbtbaten erklärten. Seitdem sind 1874, 77 und 78 die national-liberalen Candidaten v. Beughem und Klein immer mit sehr großer Mehrheit gewählt worden. Bei der Wahl von 1881 wiederholte sich das Schauspiel einer doppel- ten liberalen Candivatur. Wenn diese Stimmen. — 5722 und 3605 — gleich im ersten Wahlgange zusammen abgegeben worden waren, hätte der liberale Candidat die absolute Mehrheit gegen den conservativeu unb ultramontanen Candidaten gehabt. Da der Prinz Solms-Braunfels und der Centrums- Candidat Filbry gleich viele Stimmen (4047) hatten, mußte ba8 Loos en schei- den, welcher von beiden mit dem national-liberalen Candidaten Waldschmidl, der 5722 Stimmen hatte, in die engere Wahl kommen solle. Das Loos traf den Prinzen Solms, Der dann in der engern Wahl, offenbar durch ultramontane Hülfe, 9777 Stimmen gegen 8601 für Waldschmidt erhielt. Auch ganz abge- sehen von der Persönlichkeit des jetzigen Mandats-Inhabers liegt auf der Hand, daß die national-liberale Partei des Wahlkreises sich selbst untreu werden wurde wenn sie nicht mit allen rechtlichen Mitteln sich bemühen würde, den Wahlkreis der liberalen Sache wieder zu gewinnen, und es ist nur zu wünschen, datz sämmtliche Liberalen des Wahlkreises die Lehren beherzigen, welche namentlich der Vorgang bei der Wahl von 1881 deutlich genug predigt. — Ein Consulats-Bericht aus der Havanna hebt hervor, daß der sonst so einträgliche und lohnende Bau von Zuckerrohr aus Cuba gegenwärtig in vollem Rückgang begriffen sei, da die Besitzer der Zuckerrohr-Plantagen außer Stande sind, die erforderlichen Geldvorschüffe für die Arbeit zu erhalten, die ihnen bisher, zum Ruin zahlreicher Kapitalisten, gewahrt wurden. Es sei dieser Umstand geeignet, die Vermuthung zu begründen, daß die Zuckerproductwn der Insel in der nächsten Saison einen erheblichen Ausfall aufweifen werde, eine Conjunctur, die Deutschland zu Statten kommen könnte, wenn, wie zu hoffen, Nordamerika als Käufer auf dem deutschen Markt auftrate. Es geht aus vorstehenden Mittheilunqen zweierlei hervor: einmal, daß die R^enzucker-Jndustrie hinreichend erstarkt ist, um den Concurrenzlamps nut dem Rohrzucker siegreich bestehen zu können, und zweitens, daß insbesondere Die deutsche Rübenzucker- Industrie es ist, welche im Begriff steht, ihrer bomtntrenben Stellung aus betn europäischen Markte nun auch die gleiche jenseits des ~-ceati8 hmzuzufugen. — Von der französischen Postverwaltung wird die Einführung eines neuen Briefabstempelungs-Mobus geplant. Bekanntlich dient das Abstempelungs- Verfahren zur Controlirung der Zeitdauer, während welcher die Correspondenz- stücke sich in den Händen der Post befinden und ermöglicht so emtretenben Falles die Erhebung von Reklamationen Seitens der Interessenten. Es daher von Wichtigkeit, baß bie Stempelung, immer so eorrect und leserlich als möglich ausfalle, was durch die Manipulation mittelst der Hand keineswegs stets mit münschenswerther Genauigkeit besorgt wird. Man hat daher in Frankreich Experimente mit mechanischen Abstempelungs-Methoden gemacht und so günstige Ergebnisse erzielt, daß das mechanische Briefabstenipelungs-Versahren succesfive in allen französischen Postbureaus zur Anwendung gelangen soll. Koblenz. 17 August. Die Enthüllungsfeier des Göben-Denkmals soll, wenn nicht die in letzter Stunde befohlene Aenderung des ganzen Manöverplanes eine Aenderung bedingt, am 23. September fiattstnben. Da aber bte.R f > parade auf den 22. verlegt und der Manöverschluß so um 3 Tage bmauSge- ftboben ist, so ist auch der Tag der Denkmals-Enthullung, welcher beide Maze- flöten ihre Teilnahme zugesagt haben, wieder zweifelhaft geworden. Ieutschland. Darmstadt, 18. August. Se. Rönigl. Hoheit der Großherzog haben Allerg^digst^genih^u^ dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach das Großkreuz des Veroienst-Ordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. B Darmstadt. Na» dem in diesen Tagen zur Versendung gelangten 20. JahreS- bnicht der unter dem Protektorate Sr. König!. Hoheit deS GrotzherzogS stehenden, zu Gunsten der Hinterbliebenen hessischer Volksschullehrer gegründeten Ludwig- und Alice- Stistung zeigt dieselbe ein erfreuliches Gedeihen und befriedigende Resultate. Die Zahl der Mitglieder ist bedeutend gestiegen, sie beträgt 1546. Die Ausgabe für »Sterbe- rate» ä 150 Jt, betrug 5100 JL An besonderen Unterstützungen für Lehrerwittwen und -Waisen wurden 1300 JL verausgabt. Im Ganzen hat die Stiftung nunmehr während der zwei Decennten ihrer segensreichen Wirksamkeit 460 Sterberoten im Gesammtbetrage von 45000 JL und seit dem Jahre 1867 an besonderen Unterstützungen für Wtttwen und Waisen in 380 Fällen die Summe von 11.300 J4, zusammen also 56.300^ B/rwattungskosten 101 abgelaufenen Jahre belaufen sich auf 764,42 «X gegen 828,45 Jt in 1882 und 840,59 JL in 1881. , Rum Eintritt ist jeder Lchrer berechtigt. DaS Eintrittsgeld ist äußerst gering, es beträgt beispielsweise für die im Jahre 1883 aus dem Seminar entlassenen Lehrer falls sie noch im laufenden Jahre etntreten, incl. 2 JL Jahresbeitrag, nur 4,20 Auch für ältere Lehrer sind die Eintrittsbedtngungen so günstig al« nur Irgend möglich und können die sehr geringen Beträge sogar in einzelnen Jahresraten entrichtet werden. Die Anmeldungen haben bet den zuständigen Agenten zu erfolgen. Berlin, 17. August. Die Ernennung des Dr. Schwenninger (Leibarzt des Reichskanzler Fürsten Bismarck) zum außerordentlichen Professor in der medicinischen Fakultät der Berliner Universität ist bekanntlich erfolgt, ohne daß die Fakultät um ihre Meinung darüber befragt worden wäre — was allerdings nach dem formellen Rechte auch nicht unerläßlich war, aber dem Ge- brauch entsprochen hätte. In dieser Beziehung wird der „Nat.-Ztg." Folgendes mitgetheilt: „Erst an demselben Dienstag, den 5. August Nachmittags, an dem die Ernennung des Herrn Dr. Schwenninger im „Staats-Anzeiger" veröffentlicht wurde, ging der Fakultät ein Schreiben zu, in dem ihr die Ernennung mitgetheilt wurde. Wohl war der Fakultät vorher das in Berlin verbreitete Gerücht von der bevorstehenden Ernennung zu Ohren gekommen und sie hat im Hinblick auf die Bedeutung der Sache den ungewöhnlichen Schritt gethan, auf dieses Gerücht hin mündlich wie schriftlich gegen die Ernennung vorstellig zu werden, aber, wie man weiß, ohne den gewünschten Erfolg. Der Schluß der Vorlesungen hatte bereits begonnen, fast alle ordentlichen Professoren der Fakultät hatten bereits Berlin verlassen, es war also eine Unmöglichkeit, jetzt noch eine Fakultätssitzung anzuberaumen und irgend welche Schritte, die in dieser Angelegenheit noch gethan werden konnten, zu berathen und zu beschließen. Die Angelegenheit ist aber darum noch nicht beendet, sondern nur bis zum Herbst vertagt." — Die „Köln. Ztg." schreibt: Daß der Wahlkreis Wetzlar-Altenkirchen kein solcher ist, für welchen die Deutsch»Conservativeu mit irgend einem Schein des Rechts sich auf den Besitzstand als Rechtstitel berufen könnten, lehrt sowohl ein kurzer Rückblick auf den früheren Vertreter des Kreises, als auch die merkwürdige Constellation der Parteien unb Candidaten bei der letzten Wahl von 1881. Nur in der Wahlperiode von 1871 ist der Kreis durch den damaligen Landrath von Wetzlar, v Helldorff, vertreten gewesen, nachdew vorher der allgemein verehrte Fürst zu Solms-Hohensolms-Lich und bei einer Nachwahl für denselben der Alt-Liberale, später den National-Liberalen beigetretene Kreisgerichts-Director Stelzer zur Zeit des Norddeutschen Reichstages das Mandat geführt hatten. Aber schon bei der Helldorff'schen Wahl trat eine so große Stimmenzersplitterung ein unb der eigentliche conservative Theil der Wählerschaft war so unbedeutend, daß in der ersten Wahl den 3276 Stimmen für Helldorff Kesternich. Pesth, 17. August. Russische Emissäre, darunter active Osficiere, sollen zur Zeit in Bosnien und der Herzegowina wieder eine wühlerische Thätigkeit entfalten, worüber in Oesterreich laute Klage ertönt. Irankreich. Paris, 17. August. Die Entschädigungssumme, die Frankreich von China verlangt, ist nun endglltig aus 80 Mill. Frcs. festgestellt. Dieser Betrag soll in zehn Annuitäten von 8 Millionen jährlich entrichtet werden. Türkei. Konstantinopel, 17. August. Es ist schon mitgetheilt, daß die Pforte sich hüten werde, ihre Drohung betreffs der Schließung der fremden Postämter Hierselbst auLzusühren. Aber auch ihr Versuch, mit diesen fremden Postämtern nur zu concurriren, ist bereits wiederholt gescheitert. Vor 8 Tagen kam das türkische Postpacketboot, als dieser Versuch zum ersten Mal gemacht wurde, zu spät in Varna an, um die Briefe aus den Expreßzug nach dem Westen abliefern zu können, während dieser die Correspondenz der fremden Postämter von Konstantinopel wie gewöhnlich erhalten hatte; und jetzt wird abermals aus Varna vom 13. ds. gemeldet: „Der österreichische Lloyd-Dampfer kam heute Morgen um 5 Uhr hier an. Das ottomanische Postpacketboot erreichte Varna erst um 8 Uhr, zu spät für den Expreß-Train, der folglich ohne die türkischen Postbeutel abging." Telegraphische Depeschen. WoLff's teLsgr. Berlin, 18. Aug. Der Kaiser folgte Vormittags einer Einladung des Officier-Corps des ersten Garde-Regiments nach Potsdam anläßlich des Jahrestages von Gravelotte zum Dejeuner, wozu auch die anwesenden Prinzen erschienen. Nachmittags 4 Uhr ist in Babelsberg zur Feier des Geburtstages des Kaisers Franz Josef Galadiner, wozu die Prinzen Wilhelm und Heinrich, der österreichische Botschafter Szechenyi, Staatssecretär v. Hatzfeld und Andere geladen sind. — Der „Reichs-Anz." publicirt die Ernennung des Bildhauers Professor Schaper zum stimmfähigen Ritter des Ordens pour le mörite für Wissenschaften und Künste. Essen, 18. August. Die „Rheinisch-Westfälische Zeitung" meldet aus Herne: HMe ist auf Zeche Shamrok bei Herne eine Explosion schlagender Wetter durch verbotswidriges Schießen verursacht worden. Acht Personen, darunter drei Familienväter, sind getödtet. Die Wetterführung der Grube ist in Ordnung, der Betrieb nicht gestört. Wien, 18. August. Die österreichische Korvette „Donau" ist gestern in Suakim eingetroffen. Rom, 18. August. In den Provinzen Bergamo, Campobaffo, Cosenza, Massa Carrara, Parma, Porto Maurizio und Turin sind gestern insgesammt 17 Erkrankungen und 10 Todesfälle in Folge von Cholera vorgekommen. Paris, 18. August. Die Session der Generalräthe ist ohne Zwischenfall eröffnet. — Die „Liberty" glaubt zu wissen, daß die Verhandlungen zwischen Patenotre und den Vertretern der chinesischen Regierung in Shanghai fort* dauern. Die letzten Roten von Patenotre tragen einen entschiedeneren Charakter. Wie die „Liberte" meint, wäre es möglich, daß Frankreich einwilligen werde, die geforderte Entschädigungssumme herabzusetzen, als Gegenleistung für gewiffe Vortheile, die China in dem Handelsverträge gewähren werde. Brüssel, 18. August. Die heute im Rathhause stattgehabte Versammlung der liberalen Vereinigung beschloß, sofort den Kammern einen Protest gegen das neue Schulgesetz zugehen zu lassen. Sollte das Gesetz durch nie Repräsentantenkammer votirt werden, so will die liberale Vereinigung die Vertreter der liberalen Partei des ganzen Landes nach Brüssel berufen, um den König zu ersuchen, dem Gesetze die Sanction nicht zu erthellen. Diese Versammlung würde voraussichtlich am 31. August stattfinden. Lauregurken-Bliithen. (Nachdruck verboten.) Wir stehen bereits mitten drin in jener eretgntßlosen, schrecklichen Zeit, die ihren Namen von der sauren Gurke erhalten hat, von jenem schätzbaren Gewächs, daS sich in der Form deS Salats besonderer Anerkennung zu erfreuen pflegt. DaS ist die Zeit, wo eS still zu werben pflegt in der Welt, wo die Hallen der Parlamente geschloffen sind und wo die hohe wie die niedrige Politik ihren Sommerschlaf zu beginnen pflegt. Minister und Parlamentarier, Künstler und sonstige Menschen, überhaupt Alles, was an dem „sausenden Webstuhl der Zett" zu sitzen gewöhnt ist, flüchtet in Bäder und Sommerfrischen, und auf den Bergen der Schweiz wimmelt es oou eugltsirten Berlinern und ferienfreudigen Schullehrern. Während ober für die meisten Menschen die Ereignißlostgkett dieser Zeit gerade etwa« unendlich Anmuthendes hat, weil sie der Welt Händel und des Reichstags Redeschlachten herzlich müde geworden sind, ist für den Journalisten, der nach verschiedenen Autoren doch auch unter die Menschen gerechnet zu werden verdient, die Zeit der Ruhe, in gewissem Sinne wirklich eine schreckliche Zeit. Wohl fällt eS dem gewissenhaften Redacteur auch jetzt nicht schwer, die Spalten selbst des größten Blattes zu füllen, denn an Ausstellungen und Congressen aller Art ist ja gerade jetzt kein Mangel, aber der interessante Stoff fließt ihm doch nicht in derselben Fülle zu, wie in den ereignißreichen Monaten des WtnterS. Da beginnen denn in den Spalten der Zeitungen jene Enten aufzuschwirren, welche als bte Species „Zeitungsenten" übel- veleumunbet genug sinb. Diese Art Entenzucht gebeiht ja, Gott sei's geklagt, zu allen Jahreszeiten, aber in ber Zeit ber sauren Gurken nimmt sie einen ganz besonberen, typischen Charakter an. Jebem aufmerksamen Leser wirb es wohl schon ausgefallen sein, baß um biese Zeit alljährlich eine Reihe von Geschichten, Notizen und Anekdoten regelmäßig wieder* kehren, denen eine geradezu bewunderungswürdige, zähe Ledenskrast innewohnt, trotzdem sie den Stempel der Unwahrscheinlichkeit faustdick auf der Stirne tragen. In jedem Jahre lächelt man über düse artigen Histörchen und in jedem Jahre, sobald die ersten Gurken blühen, erscheinen sie wieder auf der Bildfläche der Tagesblätter, obwohl jeder Redacteur ihnen schon meilenweit ihre Abstammung ansieht und ihnen ängstlich als einzigen Zufluchtsort den Papierkorb offen zu halten sucht. Die bekannteste und abgebrauchteste dieser Enten ist die schon seit Jahrhunderten berühmte Seeschlange — man verzeihe mir die unmögliche Vermischung der beiden Thiergattungen. Die Seeschlauge wurde früher alljährlich von irgend einem neugierigen Seekapitän auf offenem Ocean erblickt, gemessen und ihre Länge gewöhnlich auf 70-90 Fuß taxirt. Mit Eintritt der kühleren Jahreszeit verschwand sie dann, ohne weiteren Schaden anzurichten, au« den Spalten der Tagesblätter. Heutzutage sind nur noch dänische Kapitäne so leichtsinnig, auf die Seeschlavge hereinzufallen und in diesem Jahre ist sie trotz der andauernden, hochgradigen Hitze noch gar nicht erschienen. An die Stelle der Seeschlange ist neuerdings die Seeschildkröte getreten, die auch bereits ganz respectable Dimensionen anzunehmen beginnt. Wenigstens lasen wir vor einigen Tagen in einem amerikanischen Blatte wörtlich Folgendes: „Die Nachfolgerin ber Seeschlange scheint bte Schildkröte zu werben. Der amerikanische SchiffSkapttän Augustus C. Hall ist der Entdecker dieses neuesten Seewunders, bas 40 Fuß lang. 30 Fuß breit und 30 Fuß hoch ist und dessen Schwimmfüße 20 Fuß lang sind " Die Seeschlange war bei ihrem ersten Auftreten auch nicht länger als etwa 40 Fuß und hat sich allmählich bis zu 200 Fuß in die Länge gearbeitet, und da diese Schildkröte nicht nur 40 Fuß lang, sondern auch 30 Fuß dick ist, während es die Seeschlange nur auf etwa 6 Fuß Dicke gebracht hat, so kann aus jener Schildkröte, wenn man sie hübsch in Ruhe und nur ein- ober zweimal des Jahres gesehen werden läßt, sich noch ein ganz brillantes Ungethüm entwickeln, gegen das bte Seeschlange selbst in ihrer Blüthezett ein unbebeutendes Baby war. Mit dieser Schildkröte offenbar verwandt ist ein Riesenhummer, der auf der Fjscheret-AuSstellung in London zur Schau gestellt werden soll. „Der Hummer ist 3 Fuß lang, das Gewicht einet Scheere 8 Pfund, während sein ganzes Gewicht circa 28 Pfund beträgt." Daß dieser Hummer gleichfalls in Amerika daS Licht seines fabelhaften Daseins erblickt hat, ist selbstverständlich. Auf seiner Reise durch englische und deutsche Zeitungen dürste er jedenfalls noch wesentlich an Umfang und Gewicht zunehmen. Hoffen wir daS Beste! Auch Geburt und Grab geben sich alljährlich unter den Enten ber Sauergurken- zeit ein herzbewegliches Rendezvous. In jedem Jahre pflegt zu Beginn deS Monats August der älteste Mann zu sterben, der sein langes Leben gewöhnlich in weltabgeschiedener Verborgenheit in einem Winkel Ungarns, Polens, Rußlands oder Schottlands verbracht hat und zumeist nicht weniger als 10 Kinder, 23 Enkel und 74 Urenkel hinterläßt. Die Höhe de« Alters, bis zu welchem ber würdige Greis eS bringt, Dartirt je nach ber Höhe deS Thermometerstandes zwischen 104 und 117 Jahren. Noch höhere Altersstufen werben nur in ausnahmsweise heißen unb trockenen Sommern erreicht. Er lebt stets bis wenige Stunben vor seinem meist plötzlich erfolgenden Tode in vollkommener Rüstigkeit und hat noch bis zuletzt sein Feld gepflügt, seine Pfeife geraucht oder einige Anekdoten aus ber Mitte beS vorigen Jahrhunderts erzählt- Eine Abart deS „ältesten Mannes" ist der älteste Soldat der Armee, sei es nun der englischen, amerikanischen, russischen oder italienischen. Im Umkreis von etwa 100 Meilen um dm Erscheinungsort der betreffenden Zeitung herum pflegt dieser älteste Soldat selten sein Ende zu finden. Er wird meistens 94 Jahre alt, hat gewöhnlich nur noch einen Arm, eine Verdienstmedaille unb lebte in den dürftigsten Verhältnissen. Seine Wtttwen unb seine Waisen werben nach seinem Tobe auf Staatskosten ernährt. Selbstverständlich hat er entweder bei Trafalgar an Nelson's Seite gekämpft ober mit Napoleon Bonaparte im Schatten der Pyramiden geruht und die Mameluken übet'8 Ohr hauen helfen. Fast um dieselbe Zeit, in welcher derartige Todesnachrichten in den Blättern auftauchen, pflegen auch die Berichte über einzelne abnorme Geburten sich wieder einzustellen. Um die Mitte des Juli herum beginnt daS kleine Vorpostengefechl der Drillinge, die der öffentlichen Erwähnung natürlich nur werth befunden werden, wenn sie unter besonders erschwerenden Umständen zur Welt kommen. So läßt sich irgend ein Blatt z. B. melden, daß da unb ba eine Bauersfrau, bie in den vorhergehenden Jahren dreimal mit Zwillingen niedergekommen ist, vor drei Tagen ganz gesunde unb lebenskräftige Drillinge in die Welt gesetzt hübe. In solchen Fällen ist „die Freude deS glücklichen Vaters stets grenzenlos" und gewöhnlich wird ber deutsche Kaiser zu Pathen gebeten, um bem ungewöhnlichen Ereigniß noch eine befonbere Weihe zu geben. Kurze Zett nach ben Drillingen erscheinen auch bie Vierlinge auf der Bildfläche. Leider sind von ihnen meist nur zwei lebensfähig, denn ber wahrheitsliebende Reporter läßt gewöhnlich bte beiden andern gleich nach der Geburt an allgemeiner Körperschwache zu Grunde gehen, während die Mutter sich den Umftänben nach wohl befinbet und die Aerzte ber Umgegenb erfreut herbeieilen, um das mehrköpfige Naturwunber in kritischen Augenschein zu nehmen. Die höchste Potenz derartiger Massengeburten, die Fünflinge, erblicken gemeiniglich in jedem Jahre nur ein einziges Mal das Licht der Welt, um bann, wenn der Reporter sie nicht sehr vorsichtig in einem versteckten, abseits gelegenen Winkel ber Erbe geboren werden läßt, durch entrüstete Dementis aller Art mit Keulen gleichsam sofort wieder lodtgeschlagen zu werben. Fünflinge, bte jenseits ber Theiß ober in Südrußlanb zur Welt kommen, wandern unbeanstandet durch die ganze Presse, lassen sie es sich aber etwa etnfallen, in Nidda oder sonstwo in der Umgegend nteber* zukommen, so laufen bet ber Rebactton sofort geharnischte Protestschretben sämrnilichec Müttrr bes betrtffenben Ortes ein, bie eidlich versichern, daß sie sich in den letzten 25 Jahren noch niemals mit Fünflingen abgegeben hätten. An diese multiplicirten Geburten schließen sich sofort die wirklichen Mißgeburten an; denn viele Reporter find in der That so gewissenlos unb herzlos, daß es ihnen ganz gleichgültig ist, ob sie ein Kalb ober ein Kind mit zwei Köpfen zur Welt bringen lassen. Die wirklichen Abnormitäten werden, soweit sie lebendig sind, sofort von herum: ziehenden Schaubuden in Beschlag genommen und dem staunenden Publikum für ein Eintrittsgeld von 20—25 H zur Ansicht oorgewitfen. (Schluß folgt.) Lokales. Gießen, 19. August. Tagesordnung für bie Stabtverorbneten-Sitzung am Donnerstag den 21. August 1884, Nachmittags 4 Uhr. 1. Prüfung ber Rechnung ber Loder'scheu Stiftung vom Jahr 1883/84. 2. Gesuch des Bauunternehmers Heinrich Adami um käufliche Ueberlaffuna städtischen Geländes. 3. Das Feuerlöschwesen. 4. Kostendecreturen. 5. Klage gegen den Ortsarmenverband Nieder-Erlenbach. 6. Verpflegung des Kindes der Elisabeths Lenz von Burgsolms. 7. Gesuch deS Grubendirectors Christian Bansa um Bauerlaubntß. 8. Ausbau der Ostanlage. 9. Neubau einer Mädchenschule. 10. Die Errichtung einer Pumpstat'on. 11. Die Beschaffung von Jsolirräumen. 12. Das Tonnensystem. vermischtes. Echzell, 16. August. Der hiesigen Bürgermeisterei wurde dieser Tage amtlich mitgetheilt, daß Herr KreiSbaumeifter Pfarrer beauftragt sei, eine Vermessung zwischen der Oberhessischen Eisenbahn und ber Main - Weser - Bahn über Echzell m Betreff bes Baues einer Secundärbahn vorzunehmen. Pfungstabt, 15. August. An hiesigem Platz hat sich ein Damen-Kegel-Club gebildet. Die Vertreterinnen des schönen Geschlechts kommen jeden Donnerstag Abend auf der Kegelbahn des Gastwirths Fr. Felbel zusammen, um Kegel zu schieben. Mainz, 16. August. Auf Anordnung der Kreisschulcommission sind künftig Lehr»r und Lehrerinnen der städtischen Schulen gehalten, monatlich mit der Klasse einen Spaziergang zu machen. Derselbe fallt in die Schulzeit und soll bei kleineren Kindern die Zeit von zwei Stunden nicht überschreiten, so daß keinerlei Ausgaben damit verknüpft sind. Mainz, 18. August. Zwischen einem Fuhrmann von hier und einem Taglöbner entstand heute Morgen um 6 Uhr auf der Mombacherstraße ein Wortwechsel, im Verlauf dessen der erstere ein Messer zog und damit seinen Gegner auf der Stelle todt- stach. Der Thäter floh, wurde jedoch verfolgt und von Fabrikarbeitern eingeholt, die ihn der Pol'zei überlieferten. Die ganze Bevölkerung ist wegen dieser That in Aufregung. Coblenz, 14. August. Der „Köln. Ztg." schreibt man: Nachdem die Voruntersuchung geschlossen, kann ich Ihnen folgende genaue Mittheilung über die Verhaftung zweier französischen Spione machen: „Am 7. d- M- kamen im hiesigen Gasthof zur „Stadt Lüttich" zwei Fremde an, die sich als klein, officier fran^ais, unb Riihlmann, propri6taire, ins Fremdenbuch eintrugen. Ihre einzige Ausgabe bierselbst schien im Spazierengehen nach den Coblenz umgebenden und beherrschenden Höhen, namentlich dem Kühkopf, zu bestehen. Zudem folgten sie aus möglichster Nähe den Festungs- kriegsübungen. Am 11- b. M- hatten sie sich im Walde hart an eine Batterie beran- gemacht und fo verdächtig dabei benommen, daß dem deutschen Offizier der wahre Charakter ber Fremben nicht mehr zweifelhaft sein konnte, umso weniger, als dieselben im Gasthof, in dem viele deutsche Offiziere verkehren, in aufdringlicher Weise sich fett Tagen an letztere herangemacht und Gespräche mit ihnen über bie Manöver hervorzurufen gesucht hatten. Der deutsche Offizier erwies ihnen nicht die Ehre, sie an ber Batterie zu verhaften, fonbern erstattete feinem Vorgesetzten Anzeige, ber bann die 5371 Haltbarkeit o 20 Ur. Inh. Pr. Ik. 5__o Der Vorstand. Anfang 7 Uhr Abends. ischbach xx2 5172 I. 11. 4290 Polizeiwachtmeister, 480 X jährlich und freie Dienstkleidung. — Siegen, Postamt, Packetträger, 750 X Gehalt und 144 X Wohnungsgeldzuschuß. — Wiesbaden, Stadt- bauamt, Bauaufseher für den RaihhauSbau, Gehalt nach Vereinbarung. rach. jon Burgsolws. im JauerlaubM- Lemperatur am 19. August (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr). Wass-rwärm- der Lahn 17° R. - Lustwärm- 18» R. Im Schatten. Rübsamen. tverordneten-Sitzung m om Jahr 1883/84. um !wsH»t U-inI-Ml bei yünstiqer Witterung Farthie in den Fhilosophenwald Concert der hiesigen Militärmusik. Geschäfts - Empfehlung. Einem verehrten Publikum Gießens und Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich neben meiner Küferei ein Specereigefchäft mit Flaschenbier- u. Cigarrenhandluug betreibe Reelle und pünktliche Bedienung zusichernd, bitte um geneigten *** Heinrich ÄÄ»™,» 28. Einmachfässer stets vorräthig. Me in die Küferei einschlagenden Arbeiten werden bestens besorgt. 0410 Loose zor Mainzer Kircbeiibau-Lotterie empfiehlt die Expedition des „Gießener Anzeiger • In goldlackirten Büchsen ä 1 Psd. Netto-Inhalt: ä «X 1.50, 1.60, 1.70, 1.80, 1.90, 2.-, 2.10, 2.20, 2.50. In Holz-Cartons ä V2 W Netto-Inhalt : ä 55, 60, 65, 70, 75, 80 und 85 H per V2 Psd. Die Preise' verstehen sich mit der Verpackung. Büchsen werden ä 10 zurück genommen. In Gießen nur ächt zu haben bei Heinr. Wallacn Zur gest. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunfttzerthettung über Inserate rc. können h* mir dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt (ft. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzrnetcken sind, ist die kttion zu keinerlei AuskunftSerthcilungen befugt. Ofsertenbriefe sind — soweit keine bestunurte» aegentbeiliaer? Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition ab-ubolen. BUBGEB-CLUB Mittwoch den 20. August Handel und Verkehr. Gießen, den 19.August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 1.10—1.20, Hühnereier pr. Stuck 6—0 Enteneier pr. Stück 0—0 Käse St. 5—9 H, Käsematte 3—0 -Sf, Erbsen pr. Liter 24 H, Linsen 32 Tauben per Paar 0,50—0,60 Hühner per Stück X 1.00—1.70, Hahnen pr. Stück X 0.50—0.65, Enten per Stück x 1.00—1.40, Gänse per Stück X 4.00—6.00, Welsche X 00.00—00.00, Ochsenfleisch per Pfund 68—70 Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 52—60 Hammelfleisch 60—70 Kalbfleisch 50—54 Kartoffeln per 100 Kilo X 7.00—8.00, Milch ver Liter 13—18 Zwiebeln per Ctr. X 10—11- Frankfurt, 18. August. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer X 171 a—18, fremd. X 17‘/2 —3/<, Roggen eff. hies. X 15—Vt, fremd. X 15—Vi, Gerste eff. dies. u. Wettcrauer X 17—18, fremde X 17—19, Hafer eff. hiesiger X 14, fremder X 131/«. — Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. X 34. Branntwein eff. ohne Faß X 40. Frankfurt, 18. August. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 350 Ochsen, ca. 35 Bullen, ca. 450 Kühe und Rinder, ca. 250 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 66—CO, 2. Qual. X 57—60, Kühe und Rinder l.Qual. X 55—00,2. Qual. X 40—50, Kälber 1. Qual. 64—00, 2. Qual. X 54—56 per 100 Pfund Schlachtgewicht. 16« Midi m MÄSS® s- ein ®orih?i? e'ni| * iSeiS§ I »Ci* H£ tl! fjt»*■ 1 1$ ft '.und bQ ganzes ü ««Staubs 3®ntel utibvl ®«i8!, KM '«en Wl«t ’jtabtn £” 5te)4t (,n btn diirfttg'ß^^ ne« Tode auf an Nelsoa'z amtben geruht unb bu be?»ern ©ebürten sich wttb{r İftfnöKe^t oefunben werben, wenn L So läßt sich Ll”bcn vorhttgehkudni n&0Q%8efUnbe UÄ J Men ift ,bie Freudi b. der deutsche Kaisn ändere Weihe zu * ose auf btr B'IbflSche. ahrheitttiebenbr Reporter Igemetner KölperschwLche >ch wohl besinbet unb bk taturniunber In krWrn ngeburten, ble günflitw, das Licht der SBelt. cn steckten, abseits gdegeiirc >t!s aßet Art mit Keula ie, die jenseits ber Thch durch die ganze Preße in ber Umgegend nltbit« »teßschretdeu sämmilicht! iß sie sich in ben letzte.- mhtWn Mgebm b hnM. baß eS iönc. Kövim zur Welt bringet g sind, sofort von beruc nenben Publikum für ek W-. ä'‘ÄÄSSn TOenae Rarttn DrtSoufnaljmen, ®t(jjen, Bufjclctnungen, di- tS ,weif-lloS 6n*.nd1.n6 fit mtlitärfDlonaac betrieben Haden und zwar nicht etwa auf eigene Hand ™äb«nb die« UdäuM Sn auf unmittelbaren Befehl d-S französischen Kriegs, ÄtorSd Im Befifc btS Äleln fand sich unter den Papieren ckNd Banknoten eine Dene?che ' des° französischen KriegSrninisterS Cawpenon an Klein o°r die E/'" r.ibft entilffert und durch Ausschneiden und Wiederzusammenkleden ber Buch. «Xn lesbar^ aemaAt 6atte unb ble fn ber U.bersetzung -iw- lautet: .Ste buben sich «nl^fibefkn fofort na» Parts zu begeben und hier nähere Befehle In Empfang zu bie eine Dlenft«lfe nach Codten, betreffen.* Die so sorgfältige Ausbewahrung 6K G1,kR„.f^L, T(A firiruna dieser Depesche läßt über daS Talent deS Herrn «Äs 6®Ä” u bem er commandirt war. keine große Meinung auf. Klein ist Dlatz'ngenieur von Perpignan. Rühlmann, von dem man nicht Sm der tm Gasthof angegebene Name richtig ist und der sich überhaupt etwas ?nrn*Hnfrb^enabtri ifi chef de batterie (etwa zweiter Artillerieoffizier vom Platz) in SRdtort Die Schuld der Verhafteten hat sich so klar ergeben, daß die Vorunter, suchens schon^geschlossen werden konnte, so daß die gerichtliche Verhandlung alsbald stattfinden wird.^^ $nßuf| Eine M.sseraffaire in großartigem Umfang, welche TOh eine« Menschen zur Folge hatte, spielte sich in vergangener Nacht in ber Nä^e d»^iesigm F^!°lehb°lle °d Um 1 Uhr Nachts fanden Passanten an der Zu- «-brtSftraße um Bahnhof ben Viehireider Philipp Maas oon Seckenheim mit mehreren M-f erftichen im Rücken und irn Genick tobt oor. Weiter fonb man in d» Nähe schwer verwundet ble Viehtreiber Peter Klein oon Wiesloch und Gustao Holzschlich oon RlteerSbach welche alsbald nach dem allgemeinen Krankenhaus perbracht wurden, doch kannte wegen beS höchst bedenklichen Zustandes derselben eine Vernehmung bis zetzi noch nicht erfolgen. Daher konnte über ble Thot selbst diS setzt noch gar niebtS er< mtttelt werden, doch hat man mehrere verdächtige Vlehtreiber einstweilen in Hast genommen. , BreSlau, 13. Auaufl. In einem hiesigen Hotel hat sich ein L'ebeSpaar heute mit Eyunkalt vergiftet. Der junge Mann ist der OptikuS B. Kallmann auS Liegnttz, welcher schon längere Zeit mit einem Mädchen NamenS Minna Rudschitzky ein Liebes- verhSltnitz hatte, w.lchrS die Eltern deS Mädchens jeooch nicht dulden wollten,, da der junge Mann keine Aussicht zur Erlangung einer selbstständigen Stellung hatte. Sie drangen deßbalb in ihre Tochter, den Kunst» und HandelSgärtner Prove aus Jauer zu beirachen. Die Hochzeit fand am letzten Sonntag statt und reiste das zunge Paar am Abend desselben Tage« dorthin ab. Am Montag scheint Kallmann nach Zauer gereift m sein und seine frühere, ihm treu gebliebene Geliebte abgeholt zu baden, um den gemeinschaftlichen Tod in BreSlau zu suchen. AlS ihre Briefe heute ftüh in Liegnttz eintrafen, waren beide bereits tobt. fiesrem (Kr. Marburg), 15. August. G ftern Abend gegen 7 Uhr zog ein schweres Gewitter aus Westen nach Norden längs deS LahnbergeS. ,Hler glaubte Jeder, es sei für unS glücklich vorüber. Plötzlich aber schlug auS scheinbar U^tbewolktem Himmel ein grell leuchtender Blitzstrahl mit gleichzeitigem Donnerschlage ln das Wohnhaus deS hiesigen Landwirths RupertuS Grau ein. fudr durch ein Lager gerechten Flachses, bann durch die neben der Küche befindliche MSgdekammer hinunter in den Viehstall. wo er 3 Kühe tödtete. Der Flachs brannte konnte aber, d« die Einwohner schnell zur Stelle waren, gelöscht werden, ohne daß die 3 herbei gebrachten hiesigen Gemeindespriken in Thätigkeit gesetzt wurden. Ein Dienstmädchen, daS gerade in der Mägdekammer war, wurde ohnmächtig in ein Nachbarhaus gebracht, wo es sich nach und nach bald wieder erholte. ~ t e Witzenhausen, 11. August. DaS .Krbl." erzählt: Unsere Stadlkapelle ist von ihrer letzten Kunstreise nach dem benachbarten Sooden in etwas decimirtem und defectem Zustande zurückgekommen: sie hat eine arge "Bataille" durchmachen müssen, bei der sie freilich nur der AmboS, ihr Gegner «ber der ,Hammer war — Gott sei S geklagt, ein Hammer, der unsere Künstler arg verarbeitet hat. Thatbestand wi kolgt. Al« die Mitglieder der Kapelle nach Beendigung deS letzten IreitagS-ConeertS Abends aeaen 10 Ubr gen Witzenhausen zurückfahren wollten, geriethen sie, bezw. ihr Wagen, nicht weit von Sooden mit einem Alleudörfer Fuhrwnk in Colliston; eS folgte Collifion der beiderseitigen Wagenlenker, bei welcher verrnuthlich auf der musikalischen Seite die Insassen ihrem „Stimmführer" secundirten, worauf der Allendorfer Fuhrmavn —. eine berkulische Gestalt und jähzorniger Natur, wegen Gewaltthätikkeiten schon destraft in die eine Hand eine eiserne Kette, in die andere ein Messer nahm und so doppelt bewaffnet auf seine Gegner einhieb, welche fast sämrntlich, einige nicht iunerheblich verwundet, die Flucht zurück nach Sooden ergriffen. Nachdem hier die Wunden Lagenaht und überpflastert waren, trat der minder schwerverletzte Nest zum zweiten Male die Heimreis an August. Der Verlustbetrag beim hiesigen Postdiebstahl ist au 140,000 X amtlich ermittelt; auffälligerweise blieb das Zimmer neben demjersigen, in welchem der Diebstahl stattfand, verschont; in demselben wird die Hauptkasse mit wett höherem Geldinhalte aufbewahrt. Die polizeilichen.Nachforschungen haben eifr^ft begonnen, bisher ergab sich keine Spur der Thaterschäft. 5000 X Belohnung für Ermittelung der Verbrecher sind ausgesetzt. Vom Main, 18.August. Im Bayerischen, inSbesoudere der Gegend von Lohr fällt dieses Jahr die Aepfelernte ungemein reich au8 und drohen die Baume trotz der zahlreichen Stützen fast zusammenzubrechev. — sVacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche deS 11. Armee-CorpS.) Strecke Caffel-Frankfurt, Eisenbahn-Betriebsamt zu Cassel, 2 Aspiranten für den Vortierdienst, je 60 X monatlich. — Frankfurt, Polizeipräsidium, 4. Gefangmaufseher, 810 X Gehalt und 240 X WohnungSgeldzuschuß. — Fritzlar, Bürgermeisterarntt Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. August: 11. Locomotivheizer Friedrich Ehr. Birkenbeul zu Betzdorf mit Marie Friederike Ermer, Tochter d.s verstorbenen Schneidermeisters Ludwig Eimer zu Gießen. 12. Kaufmann Moritz Semmler mit EUse Auguste Seeth, Tochter deS verftorbeneu AnatomiedtenerS Heinrich Seeth zu Gießen- 13. Wiefenwärter W-lhelm Bellof III. zu Gießen mit Marie Elrsabethe Walter, Tochter des Landwirths Johann T'Umann Walter zu Groß^Buseck- 14- Arbeiter Heinrich Schneider tn Ltndenstruth mit Katharine Lotz, Tochter drS Dcifiorbemn TaglöhnerS Johann Jacob Lotz zu Bottenhorn. 15 Schlosser Friedrich Kühnhold mit Charlotte Elisabethe Jacobine Johanna Werner, geb. Schmcht, W-ttwe des Schlossers Ferd. Werner zu Gießen. Ehefchlietzunge«. August: 9. Küfer Ludwig Karl Balthasar Emil Theodor Kohlermann IV. mit Marie Georgine Wilhelm,ne Karoline Strauch, Tochter des verstorbencn Zimmer- meisters Gg- Strauch zu Gießen. 13. Schriftsetzer Friedrich Albert Köchlin mit Elisabethe Bötz, Tochter deS Postschaffners PH. Bötz zu Gießen. 13. Bahnwärter Karl Fach mit Katharine Eurich, Tochter deS SchmiedemetsterS Johann Heinrich Eurich II. m Gießen- 14. Kaufmann Hermann Dietz mtt Karoline Friederike Susanne Johanna Hoch, Tochter des Bauunternehmers Julius Hoch zu Gießen. 16. Der praktische Arzt Or. Wilhelm Balduin Otto v. Herff zu Darmstadt mit Charlotte Wilhelmine Christine Susanne Anna Dornseiff, Tochter des prakf schen ArzteS Dr. Richard Dornseiff zu Gießen. 17. Wirth Karl Rühl mit Anna Marie Margarethe Luise Schlichrr, Tochter deS Uhrmachers Ph. Schl'cher zu Gießen. 17. Fabrikarbetter Heinrich Diehl mit Marie Ruppenthal, Tochter des verstorbenen Schneiders Kaspar Ruppenthal zu Gießen. Geborene. August: 6- Dem Bäcker Johs. Lein eine T-chter, Dorothea Karoline Elisabeth Luise. 8. Dem Bierbrauereibesitzer August Pöschel ein Sohn, Hans Curt Christian. 8. Dem akademischen Quästor August Ocb'g ein Sohn, August ©ottlieb 10. ®em Musiker Jobs- Schneider ein Sohn. 11. Dem Schaffner bei ber Main-Weser,Bahn Joh Konrad Kaspar Kaus ein Sohn. 11. Dem Kaufmann Chr. Bieker eint Tochter, Karoline Luise Johanna. 11. Dem Kaufmann Karl Gg. Kleinhenn ein Sohn. 11 Dem Kutscher Konrad Junker eine Tochter. 12 Dem Briefträger Peter Hanauer ein Sohn Peter 12. Dem HÜlfsbremser Emil Günther eine Tochter. 13. Dem Maschinenmeister Gg. Gustav Adolf Ruff ein Sohn, Karl Heinrich. Gestorbene. August- 8. Heinrich Philipp, 8 Monat alt, Sohn des MagazinarbeiterS Chr. Hahn. 9 Elisabeth Methe, geb. Thiel, 73 Jahre alt, Wiltwe deS Bäckermeisters Chr. Methe. 10. Schuhmacher Leonhard Sßieler, 60 J^hre alt, von Wetzlar. 10 Maurer Wilhelm Schneider, 31 Jahre alt, von Oberwambach. 10. Karoline Stadtwüller, geb Preist. 47 Jahre alt, Wittwe des Karl Stadtmüller von Dietz. 11 Rentner August Friedrich Ludwig Wilhelm Melior, 60 Jahre alt. 13. Christine Elisabeth, 6 Monate alt, Tochter des Schreinermeisters Johannes Lenz. Sthwing’s gebrannte Java-Kaffees reell, ohne zeglichen Zusatz, gebrannt. Verpachtung von Weidcn-Nlltzungc». Konrinenden Freitag, 22. August, Vormittags 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt in den fiskalischen Pflanzungen an der Lahnstrecke von Gießen bisHeuchel- heim an die Meistbietenden sür das lausende Jahr verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist aus der Lahnbrücke bei Gießen. Gießen, den 18. August 1884. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. ________ Walter.______5424 Arbctlsvergcbung. Zur Auffüllung des Wismarerweges, hinter der Gail'schen Wollspinnerei dahier, sind 175,00 Cbm. Steinschrotten erforderlich. — Diese Lieferung soll im Submissionswege vergeben werden und sind die einzureichenden Offerten längstens bis zum 23. d. M«, Mittags 2 Uhr bei dem Unterzeichneten einzureichen, bei welchem auch Voranschlag und Bedingungen bis dahin zur Einsicht offen liegen. Gießen, am 18. August 1881. Seuling, Bautechniker, 5429 ' Schillerstraße 14, HL St. Miihlen-Verfleigerung. Dienstag den S. September d. I., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich Familienverhältnisse halber meine an der Dill. Vz Stunde von der Station Ehringshausen der Deutz-Gießen-Bahn gelegene, mit 2 Mahl- und 1 Oelgang versehene Mühle einer öffentlichen freiwilligen Versteigerung unter günstigen Zahlungsbedingungen an Ort und Stelle aussetzen und soll die Genehmigung bei Erreichung der Taxation sofort erfolgen. Die Mühle, mit ausgezeichneter con- stanter Wasserkraft, hat eine voll beschäftigende gute und sichere Kundschaft und die Gebäude befinden sich in dem besten baulichen Zustande. Auch kann die Mühle aus der Hand abgegeben werden. Nähere Auskunft ertheilt W. A. Grüninger in Butzbach. 5232 Werdorf, im August 1884. Adam Malern Wwe. Mittwoch den 20. d. Mts, Nachmittags 2 Uhr, werden in der F l et t ’ schen Hofraithe dahier gegen Baarzahlung versteigert: 1 Sopha, 2 Kleiderschränke, 1 Kommode, 3 Wirthstische, 2 Bänke, 1 Wanduhr, 1 Real, 1 Nachttisch, 1 Nähmaschine und 13 Bohlen Linden- und Pappelholz. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 16. August 1884. 5416 Geißler, Gerichtsvollzieher. 5406 Verputzer gesucht am Post- Neubau zu W e tz l a r. Taglohn 3 JL oder Accord-Arbeit. Ae Docter 2ME* gegenüber dem Hotel Prinz Carl. Die Eröffnung meines neuen Geschäfts findet Anfangs Herren- und Anaben-Kleider, Damen- und Kinder-Mäntel, sowie Manusacturwaaren Ausverkauf zu und unter Selbstkostenpreis wegen Umzug nach meinem neuen Lokal X September statt. 5083 empfiehlt 5205 Louis Lony. 5044 Sommerjoppen, um damit zu räumen, verkaufe zu 1.50, 2.— u. 3—, Hosen, Joppen, Hemden, Vlousen billigst; ebenso verkaufe ich getragene Kleider, wie: Hosen, Röcke, Hemden, Stiefel und Frauenkleider zu billigen Preisen. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. Wormser Gcwerbehalle-Mose — Ziehung am 25. September — ä Mk. 1.— empfiehlt , die Expedition des „Gießener Anzeiger". Neueste Hamen-Regenmäntel sind eingetroffen. 5015 Hermann Katz, im früher Heichelheim'schen Lsden. Prachtvollen Glan? erzielt man beim Gebrauch der staubfreien Ofenschwarze von Reinhold Diezmann, Plauen i. V. Zu haben ä Packet 15 H bei 484_______A. JKrM ^Billige Gelegenheit! Wegen Geschäftsaufgabe sind Laternen «. Beschläge für Luxuswagen, sowie Spritzen- und Gürtellaternen für Aeuerwehrmannschaft zum Selbstherstellungswerth abzugeben. 5154 Jul. Wagner, Laternenfabrik, Offenbach a. M. Neue holl. Vollhäringe, superior pr. Stück 6 Pf. ditto marinirt mit pikantester Sauce empfiehlt II. F. Nassauer 5410__________Kreuz 6.____________ Gebrannt. Kaffee reinscbm eckend, pr. Pfund Mk. 1.-. HL F. Nassauer, 5409 Kreuz 6. la ITeue Holl. Vollhäringe sowie fst. marinirte Häringe empfiehlt billigst 5028 Ferd. Drehes, vorm. G g. Wilh. Weidig. Ochsenfletsch pr. Pfund 50 Pfg. bei Balth. Malkomestus, Oeconom, 5433____________Neustadt._______________ 5400 Geschäftsveränderungshalber will ich mein im Teufelslustgärtchen gelegenes Wohnhaus mit Stallung und Hofraum unter günstigen Bedingungen verkaufen. Carl Baum. 5389 Ein gesetztes, in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen, welches gute Zeugnisse aufzuweisen hat, wird gegen hohen Lohn zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Ludwig Möser, „Zum kühlen Grund." $ Einem geehrten Publikum em- T + pfiehlt sich bestens 5174 5 « Frau Gerlipp ♦ ♦ Hebamme * j Kirchenplatz 3. j Mohnungsveränderung. Bon heute an befindet sich meine Wohnung im Canihrlnus, III. St. 5432 Friedr. Simon, Schuhmacher. Giesse n. Den Empfang der Siegen. 5428 neuen Damen- und Kinder-Regenmäntel zeigen ergebens) an ifleyerh off* & Goslmr* Vermietungen. 5425 Ein Familienlogis im Hinterhause zu vermiethen. Marktstroße 18. 5426 Ein kleines freundl. Familien- logis zu vermiethen._______Neustadt 27. 5431 Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet an einen ruhigen Herrn sofort zu vermiethen.________________Neustadt 46. 5430 Ein Zimmer mit Kabinet im Vorderhaus ist zu vermiethen, beziehbar vom 1. September an. Karl Sack ll., Wallthorstraße. 3998 Logis, 7 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. Geschw. Gaqrroln, Gartenstraße 27. 3936 Mehrere möblirte Zimmer sofort zu vermiethen. Kreuzplatz 4. 5065 Frankfurterstraße 53 der III. Stock, 6 Zimmer, Küche und Speisekammer mit allem Zubehör, an eine ruhige Familie zu Derrn i e then.__________________________________ 3507 Einige Logis in der Nähe des Eölner Bahnhofes zu vermiethen. Das Nähere bei Caspar Jung, Klein-Linden. 5384 Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Löwengasse 24. 5030 Logis, 3 Zimmer, 2 Cabinete nebst Zubehör, am Ludwigsplatz, ist per 1. October d- Js- zu vermiethen- Näheres bei_________Llntorr Petri. 4972 Möblirtes Zimmer mit oder ohne Kost zu_vermiethen. Bahnhofstraße 6. 4154 Die Familienwohnung in den Mansarden meines Hauses zu vermiethen. Dr. SwnfeSchulstr. 10. Laden § mit oder ohne Logis auf sofort zu vermiethen. Ludw. Orth, Neuen-Bäue. Vermischte Km eigen. 5427 Eine tüchtige Lauffrau auf so- fort gesucht.Grünbergerstraße 28. 5423 Realschüler oder Gymnasiasten finden freundliche Aufnahme und sorgfältige Ueberwachung der Schularbeiten bei einem Reallehrer in Gießen. Auskunft in der Exped. d. Bl-__ 5407 Ein Student, Abiturient des hiesigen Gymnasiums, ertheilt Privatftundcn. Näheres in der Exped. d. Bl. Ein wahrer Schatz I für die unglücklichen Opfer der Selbstbefleckung (Onanie) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Wett: Dr. Retau’s Selbst- bewahrung. 80. Stuft. Mit 27 Abbild. Preis 3 Lese es Jeder, der an den schreck» lichen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten jährlich Tausende vom sichern Tode. Zu beziehen durch das Verlags-Magazin in Leipzig, Neumarkt Nr. 17, sowie durch jede Buchhandlung. 3355 5422 Eine Köchin, welche selbstständig die Küche verwalten und die Ausgaben der Speisen besorgen kann, wird gegen einen Lohn von 2OU bis 240 von der unterzeichneten Direclion der Königl. Ent- bindungs- und Hebammenlehranstalt zu Marburg für den 1. October d. I. gesucht. Persönliche Vorstellung unter Mitbringen des Dienstbuches erwünscht. Prof. Ahlfelb. 5349 Für eine alte deutsche, sehr gut eingeführte Lebensverffcherungs - Gc- sellschast werden tüchtige Herren als Reise-Jnspectoren gesucht, denen bei befriedigenden Leistungen hoher Gehalt unv Provistonsbezüge zugesichert werden. Offerten sub L W. 362 an Haasen- stein & Vogler, Frankfurt a. M. 54(8 Gesucht ein kräftiges Hausmädeben von ' Frau Chr. Wallenfels, __am Marktplatz.__ mmatnaaHnBnMnmramnnnBBM* 5363 Ein stud. theol. giebt jungen Schülern Unterricht; auch während der Ferien. Näheres bei der Exped. d. Bl. WaMinftarew» Mait 1LUTU—WlBIMPW 3W Uebersiehen von Regen-Sonnenschirmen sowie das Repariren derselben wird bestens und billigst besorgt von I. Weitzenkorrr, 3306 ____0.__ NaWilfeftunden werden billig ertheilt von einem Oberprimaner des Gymnasiums- .Näheres bei der Exped. ds. Bl. 5398 Redacttonr A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Eyr. Pietsch) in Gretzen. Mchst-He«dr «ftnerffam «4» Durch Ä' invalide geworden, -nqewendet werden. 1 Diejenigen, tie Präklusivstist zu unterzeichnete Comw Die Gejuri l)t ( 2)i 3)1 4)1 Die Gesw Gießen, Graf Katno Bieder verlaßen und über die Conjerenz n der Inhalt derselben klingen denn auch di jetzt etwas Teierüirte1 üimmenben Annahme, und dem Grasen Ka! lische Frage eine Hc General-Consul sür ( Verhältnisse im NiU ein Beweis sür die । M ist es sehr wah und d'ran hängt, in' ra gerave jetzt das bietmnnigsach ve ^tgegengesührt mord. m Das Geruch Wilhelm und A' ausländisch; ^Nnbenba 8«t her angeblichen m äl bWfid)er 8 Bä S'SZ DM W tbeutf H50tte» - f,5