et Erstes Blatt Erscheint tSgttch mit Ausnahme des MontagS. M BÄ'Sb«M - SDte’s.itU Handlung ,st das 11. Jah'hunderl, dl- Zeit^deS erbitterten Kampfes zwischen England und den Normannen. Harold^der Sohn des Grafen Godwin, stemmt sich mit Macht gegen die normannische Frcmd- berrschaft. gegen das Versprechen, daS der altersschwache König Eduard dem eroberungssüchtigen L^ilhelm von der Normandie gegeben hat, nach seinem Tode der Erbe der Kram EnMndszu «K«. ^ntg Eduard -nbannt wird gegen guten: Exved. b. Bl. • s» s m, 5"'! "6 JiLutS Preis viertel,ühnich 2 Mark 20 Pf. mit Bi ingerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar! 50 Pi. Lokale-» = Gießen, 19. April. Die Bettelei ist zwar abgeschafft und wird bestraft Lafür fifluvtrt aber der Armenetat in dem städtischen Verwaltungswesen. Dieser Etat gestelltApril. Deutscher Geographentag. In der Nachmittags- Sitzung wurde unter dem Vorsitze von Richter-Salzburg die Herstellung von Schulwandkarten besprochen. Hiernächst wurde über eine Resolution verhandelt, welche die deutsche Misstonsgesellschast aus die Wichtigkeit einer ethnographischen Ausbildung der Missionäre hinweist und die geographischen Gesellschaften um Bewilligung von Mitteln bittet, um fachmännisch ausgebildeten Forschern emen längeren Aufenthalt unter ven Naturvölkern zu ermöglichen. Die Resolution wurde angenommen. Paris, 18. April. Aus Hanoi wird heute gemeldet, daß von einer weiteren Verfolgung des Feindes Abstand genommen sei. Die „Schwarz- Flaaaen" hätten sich nach dem Norden von Tongkmg zuruckgezogen. Etwa 5000 Chinesen, annamitische Rebellen und Reste der Besatzungen von Bacnmh und Honhoa hätten die Provinz Tanhoa durch das Gebirge im Westen von Tongking erreicht; General Briere werde nächstens mit einigen Bataillonen nach Ninbinh aufbrechen, um deren Bewegungen zu beobachten. — Nach einer dem Kriegsminister zugegangenen Depesche aus Hanoi sind die Citadellen von Phulanghien und Longoan geschleift worden. Da die Urheber der an den Missionaren verübten Mordthaten sich gegenwärtig in der Provinz Thanhoa aushalten, so beabstchtigt man dorthin voMdringen. London, 18. April. Ein Reuter'sches Telegramm aus Simla von heute meldet, von der indischen Polizei sei eine große Anzahl von Proklamationen mit Beschlag belegt worden, die angeblich vom Mahdi herrühren sollten. Petersburg, 18. April. Die Departements-Chefs im Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Graf v. Osten-Sacken und Baron Fredericks sind, der erstere zum Gesandten bei dem bayerischen und hefsischm Hofe, der letztere zum Gesandten bei dem württembergischen und badischen Hofe ernannt wsrden. . £._. Kairo, 18. April. Dr. Koch und die übrigen Mitglieder der deutschen Cholera-Commission beabstchtigen morgen von hier nach Alexandrien abzureisen und werden voraussichtlich mit dem iiächsten nach Brindisi abgehenden Dampfer nach Europa zurückkehren. , — Generalconsul Baring erhielt heute Nachmittag von General Gordon folgende vom 9. d. Mts. datirte Depesche: Ein hier eingetroffener Kaufmann aus El Obeid, der diese Stadt vor 12 Tagen verließ, erzählt, der Mahdi sei von dem Stamme Tegeba zweimal geschlagen worden und habe dabei empfindliche Verluste erlitten, der Mahdi sei fast in demselben Maße wie wir von Aufständischen umschlossen. Die Nachricht von der Gefangennahme Slatin Beys sei , jg, April. Der deutsche Generalconsul Dr. Nachtigal reiste gestern nach der afrikanischen Westküste ab. :n gute Ausnahm Berlin, 18. April. Der Kaiser und die Kaiserin empfingen Nachmittags den Besuch des Kronprinzen-Paares und der Erbprinzessin von Meiningen. Der Kaiser besuchte Abends die Vorstellung im Schauspielhause. Die Kaiserin hat auch heute einige Stunden außer dem Bett zugebracht. — Das „Militär-Wochenbl." meldet, daß dem Herzog Karl Friedrich von Mecklenburg-Schwerin, Major ä Ja suite des 2. Hess. Husaren - Regiments Nr. 14 und des 1. Großh. Mecklenburgischen Dragoner-Regiments Nr 17, der Abschied bewilligt sei, daß ferner der General der Kavallerie 'z. D. und General-. Adjutant v. Rauch 11. unter Belassung in dem bisherigen Verhältnis zum Pr^es der General-Ordens-Commission ernannt und der General-Lieutenant Steinacker von der Stellung als Präses der General^DrdenS-Commisston entbunden und unter Verleihung des Charakters als General der Infanterie, sowie unter Belastung in dem Verhältniß als General-Adjutant mit Pension zur Disposttion Ci n gesandt. ö Gieße«, 19. April. D-r Einsender in Nr. 91 d. Bl. zweifelt nicht daran, daß die Stadtverordneten der evangelischen Kirchengemeinde die Beihilfe zu einer besseren Beleuchtung der inneren Kirche durch Gas nicht versagen werden. Nach den Erfahrungen, welche die evangelische Kachengemeinde mit dem Stadt- sackel, zu dem alle Confessionen beitragen müssen, gerade in den letzten Jahre» gemacht Hal verstehen wir diese Erwartungen vollkommen. Ob es aber in dieser Weise fort- gehen darf wenn man gerecht sein will, das ist eine andere Frage. Die Parität ver- lanat wentastens bafc diesen wachsenden Ansprüchen eine Grenze gezogen werde, oder» daß^ auch den andern Confessionen für ihre spectellen Cultuszwecke eine verhältntßmäßige Beihilfe nstht versagt werde. Der Verfasser jenes „Eingesandt" hat dies offenbar auch gefühlll sonst würde er vielleicht eine Motivtrung der neuen Ansprüche gegenüber den andern Konfessionen, mte sie seine letzten feilen geben, verschmäht haben. Der angegebene Grund ist gar nicht stichhaltig; denn die Kosten der „mancherlei Aufführungen" sind von denienigen zu tragen, welche die Erbauung ober den Genuß davon haben, nicht aber von solchen, die darauf verzichten. . Lu den letzteren gehört aber jedenfalls die große Mehrzahl der Angehörigen der anderen Confessionen, die außerdem an der bereits zu zahlenden.kommunalsteuer und an den nothwendigen Beiträgen für ihre spectellen kirchlichen Bedürfnisse schwer genuk tragen* und behält besten Bruder Wulfnoth als Geißel zurück den er später in die Hände Wilhelms von der Normandie ausAfert. Harold der dem alten König nach seiner Rückkehr verzeiht, beschließt, seinen Bruder auS der Gefangenschaft zu befreien. Er erhält das Bildntß der Tochter des Normannenfürsten, Adele, das derselbe dem König der Angelsachsen als Pfand gegeben, . . . daß, wer jemals käme, Von mir gesandt, gefeit mit diesem Bilde, Der sollte heilig wie der Freund ihm sein wie König Eduard dem scheidenden Harold nachruft. Harold entbrennt bet seiner Ankunft in Normannenland in heftiger Liebe zu Adele, die er noch viel reizender findet, als ihr Btldn'ß. Herzog Wilhelm benutzt diese Liebe, die übrigens von Adele erwidert wird, und läßt Harold einen E d schwören, daß er ihm zu dem verhelfen würde was König Eduard ibm versprochen. So wird er Verratyer am Heiligsten, am Vaterland. Doch^bald sieht er das begangene Unrecht ein, er reißt sich los aus d-n Banden einer sündigen Liebe, kehrt nach England zurück und als sich ort seine Mutter, das Volk und auch die Kirche von ihm wenden, da zieht er mit nur wenigen Getreuen den au- dringenden Normannen entgegen und fällt bei Hastings im rühmlichen K°mpf. Arn Vorstehendem der kurze Inhalt der Traaodie, wie sie Wildenbruch mit einigen Abweichungen des historisch Erhaltenen geschaffen hat. WaS die Aufführvus de» Trauerspiels anbelangt, so war dieselbe durchweg eine ganz vorzügliche. Alle Mit- wirkenden boten ihr Bestes. Eine watz«- Mufterleiftung war vor Allem der de« Herrn Salomon. Der Künstler spielte mit solch packe^er daß wir unter den deutschen Schauspielern vergeblich nach einem gleichwürdigen Vertreter dieser Rolle suchen würden. Desto me^r ist es zu beklagen, daß diese Zierde unserer Bühne uns nicht erhalten bleibt, indem der Künstler sein Entlassungsgesuch eingereicht hat. Ueberraschend gut war auch die „Ghila" (Mutter Harolds' der Fryu Felsing-Behre. Herr Schneider zeigte sich in der Characteristtk des Normannenherzogr als aroß-r Künstler vortrefflich spielte Herr Ellmenreich den frommen Diacon upd Her/ Zademack ebenso vollendet den herrscksüchtigen, stolzen ränkesüchtigen Erzbischof* — Die ^scenirung war geschickt und die Bilder der letzten Acte, namentlich das Schlachtfeld von Hastings, wurden mit großem Effect wiedergegeben. Der ^""A^de Dichter und die Schauspieler wurden nach jedem Akte von dem dankbaren Publikum stürmisch gerufen. Darmstadt, 18. April. Ihre Maj. die Königin Victoria nebst Ihrer Könial Hoheit die Prinzessin Beatrice, Se. König!. Hoheit der Großherzog und Ihre Großh. Hoheit Prinzessin Irene machten gestern Nachmittag o Uhr eine Spaz^rsah Hoheit die Kronprinzessin des Deutschen Reiches wird einer sicheren Mittheilung zufolge am 25. d. Mts. hier eintreffen.. — Se. Kaiser!. Hoheit der Großfürst Sergius von Rußland ist heute Vormittag 8 Uhr 58 Min. der russischen Charwoche wegen zu einem Besuche der Königin Olga nach Stuttgart abgereist. Der Großfürst kehrt am nächsten Sonntag hierher zurück. __ Telegraphische Depeschen WoLst'S teiiegv. Ssrrewoadeaz-Dures«. 36. >en s' L »4 Mdgtn. ,vll 979a Gefunden: 1 Paar schwarze Glacehandschuhe, 3 Taschenmesser, 1 Cigarrenwitze, 2 Portemonnaie mit Inhalt, 8°lb' S,ese(: Tina 1 Paar Strafe, 2 Taschenüicher, 1 Rodhacke, 1 Sporn, 1 Uhrkette, 1 Manschecke mit Knop,, 1 nn-Lter Rmg, verschiedene Schlüssel. SluAelaufcn: 1 dunkelbrauner Dachshund. . Gießen den 19. April 1884. Großherzogliches Polizeramt Gießen. Fresenius. ............ Orin t Stelle in einem L Geschäft. - Diesclbk: I rc in gleichen t und mit der ÄraM | Näheres duck Hardt in Gießen^ । ziich rentables he, Kellner, M f nia§ Caution \W geben- Näheres! b I. Blitz» ichrlina nntnissen st' non 635.W- ling ML JMlt6or_2i---- hhüte ' onirt 1653 t. wächst auch in unserer Stadt von Jahr zu Jahr an. Für das,verstosftne Rechnung jahr waren unter der Rubrik „Unterstützung Htlfsbedürfttger 21,022 JL llUsgesetzt, in das Budget des laufenden Etalsjahres 28,932 JL eingestellt worden, Bedürfnisse der Armenkasse 26,800 JL vorgesehen sind. Von auswärts halten alljährlich mittellose Familien ihren Einzug, um Gelegenheit zur Arbeit zu° finden, und wenn dann -wet Jahre herum sind, hat die Stadt die Verpflichtung, für diese Leute, wenn ihnen die Existenzmtttel fehlen, zu forgen Die "Fretzügigreit" i^^ue herrltche Errungenschaft; das Wort „Das ganze Deutschland soll es fein" ist in eigenartiger Werse zur Geltung gebracht worden. Gießen, 19. April. Der h'esigkn Rudrrgesellschaft wurde von Seiten ihres EhrennütgUedes, des Herrn E- W Ferny, durch Herrn P* WUson zur AnschaffunL eines neuen 4ruderigen Ausleger-Rennboots A 1000 in auerkenneuSwerthester Weist zur Verfügung gestellt; daffelbe ist auch bereits in Berlin, nach dem neuen patenttrten System RMIg, 'n g-g°b-n und bürfte In kürzester Z-tt »er c t> “f^. Von dem Bau eines neuen Boothau;es hat man vorläufig abgesehen, beabsichtigt dagegen, sich in dieser Saison au mehreren größeren Regattas zu bethetligen.Möge das neue und hoffentlich gute Material dazu beitragen, daß dre Gesellschaft auch wieder einmal wie in früheren Jahren siegreich aus ^ Kampfe hervorgeht, damit die alte Scharte^ die sich dieselbe aus dem heimathltchrn Waffer hat betbrtngen lasten^ ausgewetzt werde. — sTheater.l Man schreibt uns aus Frankfurt a. M., 17. d* M : Der gestrige Abend brachte uns im Schauspiel Hause eine Premiere von Wildenbruchs ?Harold". DeS Dichters fünfactiges Trauerspiel ist schon über die meisten größere» Deutschen Bühnen gegangen, überall mit dem gleich stürmffchen Erfolg, ^r ^>en anderen Wtldenbruch'skben Tragödien immer zu Thell eeootben ist und der das Resultat Nmtit w 92. Erstes Blatt Sonntag den 20. April 188L Gießener Anzeiger Amts- und AnzeigMatt für den Kreis Gießen. ®icta. W w irnachen suche auf Mädchen, Gehül- in. i, Neustadt 57 F. lafiast ober Neal- j volle Ausnahme in j , Näheres bei her । UmrctiM t Schulstraße 7. Handel und Verkehr. Gießen, den 19. April. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 1.10—1.15, Hühnereier pr- Stück 5—00 H, Enteneier pr. Stück 5—6 Gänseeier per Stck. 10—00 Käse Stck. 4—9 H, Käsematte 3 Erbsen per Liter 20 Linsen 30 Tauben per Paar 0,80—1,00 Hühner per Stück X 1.20—1.50, Hahnen pr. Stück X 1.40—2.00, Enten per Stück X 2.40—2.80, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 H, Kuh- und Rindfleisch 50—56 Kalbfleisch 40—50 -9-, Schweinefleisch 56—60 Hammelfleisch 64-70 Kartoffeln per 100 Kilo X 3.00-4.00, Milch per Liter 13—18 Zwiebeln per Ctr. X 16—00, ” Zur geft.' Beachtung Schriftliche Anfragen wegen Auskunstsertheilung über Inserate k. können nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt i'ft. Heber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Exp dition zu ieinerkt Auskunstsertheilungen befugt. Offertenbriefe sind — soweit keine bestimmten gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition abzuhoken. Auszug aus den Staudesamtsregistern des Standesamts Gietzen Aufgebote. April: 16. Schuhmacher Heinrich Rabenau mit Marie Luise Becker, Tochter des Schreiners Johannes Becker zu Gießen. 17. Pumpenmachcr Wilhelm Hamel mit Marte Anna Schubert, Tochter des verstorbenen Landwtrths Johann Adam Schubert zu Gießen. 18. Kaufmann Gerson Katz zu Gießen mit Hiloa Speter, Tochter des Lederhändlers L. Speter zu Melsungen. Ghefchlietzungen. Aprtl: 14- Corpsdiener Peter Anton Seipel mit Em'lie Karoline Friederike Vogt, Tochter des verstorbenen Lademeifters Peter KaSpar Evuaro Bogt zu Gießen. 14. Schreiner Karl Christian Georg Berthold Goß mit Bertha Konradine Noll zu Gießen. 14. Taglöbner Heinrich Heller, Wittwer, mit Karoline Margarethe Ruppert, Tochter des Droschkenkutschers Heinrich Ruppert zu Gießen- 14. Schriftsetzer Johann Richard Petermann mit Wilhelmine Friederike Philtpptne Luise Bärrn, Tochter des verstorbenen Schreinermeisters Andreas Bärrn zu Gießen. 18. Der Maler und Lacktrer Ludwig Emil Schnccko mit Marie Lämmer, Tochter des Taglöhners Johannes Lämmer II zu Gießen. 18. Kaufmann Moritz Strauß mit Bctlchen Katz, Tochter des verstorbene« Handelsmanns Michael Katz zu Gießen. Geborene. April: 8. Dem Bahnarbeiter Georg Jung III. eine Tochter, Sophie Elisabeths. 8. Dem Kaufmann Adolf Siegel eine Tochter, Dorothea Amyntya Magdalene. 8. Dem Schlosser Karl Gensheimer ein Sohn, Rudolf. 9- Dem Küfer Eberhardt Karl eine Tochter, Marie Wilhelmine. 9. Dem Schreiner Karl Schäfer ein Sohn. 10. Dem Zimmermeifter Heinrich Ruckstuhl II. ein Sohn. 11. Dem Feldwebel tm II. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116 Theodor Gönner em Sohn. 12. Dem Küfermeister und Wirth Georg Euler ein Sobn. 13. Dnn Tapezier Louis Stroh eine Tochter. 13. Ein Sohn von auswärts, Friedrich. 13. Ein Sohu von hier, August. 16. Ein Sohn von auswärts, Wilbelm. 16 Dem Schuhmacher Heinrich «Euler eine Tochter, Mathilde Elisabeth. 17. Dem Bureaugehülsen Daniel Becker eine Tochter. Gestorbene. April: 11. Elisabeths Mitze, «eb. Stehr, 74 Jahre alt, Wittwe des Lehrers Christian Karl Mitze. 12. Jacob, 4 Jahre alt, Sohn des Londwirths Jacob Morsteller von Grüntngen. 12. Elmtre Oeser, geb. Wendeberg, 66 Jahre alt, Wittwe des Pfarrers Rudolf Oeser. 13. Johannette Antonie Henriette El se Sauer, 55 Jahre alt, Tochter des verstorbenen HnwersitütsgärtnerS Wernhard Sauer. 14. Elise Thomasine Lohmann, geb. Docke, 64 Jahre alt, Wittwe des Werkmeisters Dietrich Heinrich Lohmann. 14. Rentner Jacob Will, 60 Jahre alt, von Holzheim. 14. Der Realschulprdell Johann Georg Link, 61 Jahre alt. 15. August Josef, 1 Jahr alt, Sohn des Fabrikarbeiters Heinrich Reh. 15. Korbmacher Christian Reinhardt, 33 Jahre alt. 16. Friedrich Eduard, 2 Jahre alt, Sohn des Polizei-Secretärs Moritz Krämer. 16 Anna Marie Di tz, geb. Diegel, 39 Jahre alt, Ehefrau des Reallehrers Reinhard Dietz. 16. Eine Tochter von auswärts, 3 Wochen alt. 17. Rentnerin Amalie Rittershauseu, geb. FabriciuS, 60 Jahre alt, Wittwe des Kaufmanns Ludwig RltrerShausen. 18. Antonie, 11 Monate alt, Tochter des Bäckers Emil Sauer. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 14. April. Philipp Gans, Fuhrmann und Anna Margarethe Keßler, Tochter des Landwtrths Johannes Keßler zu Steinbach. Denselben. Karl Christian Georg Goß, Schreiner und Bertha Karoline Noll zu Gießen. Denselben. Heinrich Heller, Taglöhner, ein Wittwer und Karoline Margarethe Ruppert, Tochter des Droschkenkutschers Heinrich Ruppert zu Hausen bet Frankfurt. Denselben. Johann Richard Petermann, Schriftsetzer und W'lhelmine Friederike Bärrn, Tochter des verstorbenen Schreinermetsters Andreas Bärrn zu Gießen. Getaufte. Den 13. April. Dem Schuhmacher Karl Heß ein Sohn, Heinrich Albert Wilhelm, geboren den 9. Februar. Denselben. Dem Schneider Johann Büttner eine Tochter, Johanna Christine, geboren den 30. December 1883. Denselben. Dem Rollfuhrmann LoulS Adam eine Tochter, Martha Minna, geboren den 8. März. Denselben. Dem Schreiner Rudolf AstxanderKutzer eine Tochter, Lina Auguste, geboren den 7. März. Denselben. Dem Bahnarbeiter Christoph Rinn ein Sohn, Heinrich Ludwig, geborm den 13. Februar. Denselben. Dem verstorbenen Taglöhner Albert Schöuhrrr ein Sohn, Georg Karl, geboren den 21. October 1883. Denselben. Dem Arbeiter Gottfried Henze eine Tochter, Ida Thekla Antonie, geboren den 27. März. Denselben. Dem Schuhmacher Friedrich Löber eine Tochter, Margarethe Marie Karoline, geboren den 21. März. Denselben. Dem Militär-Büchsenmacher Albert Schultz eine Tochter, Elise Sophie Wilhelmine, geboren den 20. Februar. Denselben. Dem Bureau-Aspirant Karl Tennstädt ein Sohn, Karl August, geboren den 10. Februar. Denselben. Dem Reallehrer Christian Albach ein Sohn, Wilhelm Philipp Konrad Christian, geboren den 22 März. Den 14. Aprtl. Dem Schaffner Heinrich Höbel eine Tochter, Margarethe Henriette Friederike, geboren den 9. Februar. Denselben. Dem Schlosser Friedrich Lrsch ein Sohn, August Ludwig, geboren den 8. März. Denselben. Dem Schneider Ludwig Größer ein Sohn, Wilhelm Karl Martin geboren den 3. Februar. Denselben. Dem Weißbinder Karl Döpfer ein Sohn, Karl, geboren den 13. Januar. Denselben. Dem Taglöbner Heinrich Wendland eine Tochter, Anna Katharine Marte Elisabeth, geboren bin 9. März. Denselben. Dem Drechsler Heinrich Wilhelm Lang ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geboren den 11. Februar. Denselben. Dem Bahnarbeiter Heinrich EnderS eine Tochter, Elisabeth, geboren den 4. März. Denselben. Dem Dienstmann Friedrich Schmidt eine Tochter, Elisabeth Henriette, geboren den 27. Februar. Denselben. Dem Wirth Wilhelm Nassauer ein Sohn, Karl Heinrich Wilhelm, geboren den 5. März. Denselben. Dem Schneidermeister Jost Schneider ein Sohn, Wilhelm Friedrich, geboren den 26. Januar. Denselben. Dem Kutscher Heinrich Hofmann ein Sohn, August, geboren den 19. März. Denselben. Dem Schuhmacher Karl Bonarius ein Sohn, Karl Heinrich Ludwig Johann, geboren den 14. Februar. Denselben. Dem Schreiner Friedrich Rosenbaum ein Sohn, August Friedrich, geboren den 22. Februar. Denselben. Dem Schaffner Karl Andreas Müller eine Tochter, Wilhelmine Emma, geboren den 31. Januar. Denselben. Dem Bäcker Karl Heid ein Sohn, August, geboren den 3. Marz. Denselben. Dem Rechtsanwaltsgehülfen Georg Etdmann ein Sohn, Friedrich Wilhelm Emil, geboren den 18. März. Den 15. Avril. Dem Dreher Johannes Rohrbach ein Sohn, Heinrich Ernst, geboren den 18. März. Denselben. Dem Wirth Heinrich Schraner ein Sohn, Emil Wilhelm, geboren den 7. Februar. Denselben. Dem Metzgermetfter Jean Boller eine Tochter, Auguste Margarethe, geboren den 29. März. Denselben. Dem Buchhalter Otto Balzer eine Tochter. Henriette Karoline Amalie, geboren den 15. Februar. Denselben. Dem Braumeister Otto Müller ein Sohn, Paul Ludwig, geboren den 25. März. Beerdigte. Den 13. April. Elisabeth Mitze, geb. Stöhr, Wittwe des Lehrers Christian Mitze zu Hainbach, alt 74 Jahre, starv den 11. April. Den 14. Aprtl. Elmtre Oeser, geb. Wendeberg, Wittwe des Pfarrers Rudolf Oeser zu Lindhetm, alt 66 Jahre, starb den 12. April. Den 16. April. Elise Sauer, ledige Tochter des verstorbenen Universitätsgärtners Wernhard Sauer, alt 55 Jahre, starb den 13. April. Denselben. Thomasine Lohmann, geb. Docke, Ehefrau des WerksührerS Dietrich Heinrich Lohmann, alt 64 Jahre, starb den 14. April. Den 17. Aprtl. Johann Georg Link, Realschulpedell, alt 61 Jahre, starb den 14. Aprtl. Denselben. Christian Reinhardt, Korbmacher, alt 33 Jahre, starb den 15. Aprtl. Den 18. April. Anna Marte Dietz, geb. Diegel, Ehefrau des Reallehrers Reinhard Dietz, alt 39 Jahre, starb den 16. April. Den 18. April. Amalie Rittersbausen, geb. FabriciuS, Wittwe deS verstorbenen Kaufmanns Louis Rittershausen in Herborn, alt 61 Jahre, gestorben den 17. April. Brodpreise vom 20. April bis 4. Mai 1884.: der Bäcker $ \ 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 bei M. Lenz u. C. Steinberger 27 2 „ (4 Pfd.) Weißbrod .... 56 bei M-Lenz u. C. Steinberger 54 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei M. Lenz u- C. Steinberger 24 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 50 bei M. Lenz u. C. Steinberger 48 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei M. Lenz, u. C. Steinberger 21 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei M- Lenz u. C. Steinberger 42 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei Ga. Müller, Konrad Haas, L. Schneider, Louis Keil . . .66 der Brodverkäufer 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 2 „ (4 „ ) „ ..... 56 1 " (2 ) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei Hch. Rain 22 2 , (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 50 bei Hch. Rain 44 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei Hch. Rain 21 2 „ (4 ,, ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei Hch. Rain 42 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 66 Gießen, den 19. April 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Allgemeiner Anzeiger. nrdrrchshaUrr natürliches Bitterwasser, unersetzlich wegen seines Gehalte an-Chlorid en, von den ersten ärztlichen Autoritäten als mild eröffnendes und 05 kräftig auflösendes Heilmittel empfohlen, verdient namentlich bei längerem Gebrauch den Vorzug. Besonders bewährt bei: Verstopfung, Trägheit der Verdauung, Verschleimung. Humor» rfioibcit, Magen, nud Darmkatarrh, Frauenkrankheiten, Verstimmung, Leberleiden, Fettsucht, Gicht, Dlntwnllunge« re. Friedrichshatl bei H ldburghausen. Brunnen-Direktion. Mainzer Kirchenbau-Lotterie. Ziehung 3. Claffe: am 30. April. Loose zur 3. Classe ü m. 5.— zu haben in der Expedition des Gießener Anzeiger, Schulstraße 7. Casseler MrktemarKt-Loose a Stüek Mk 3. in der Expedition des „Gießerrer Anzeiger", Schulstraße 7. Träger, Säule«, Kaminfchieber, Abtrittsrohre, Canalrahmen, Küchengoffen und sonstige Gußwaaren, Cement, in ganzen und halben Tonnen, empstehlt 2421______________________J. C. D. Bapst. Inspektor, welcher sich zu Acquisitionen eignet, unter günstigen Bedingungen sofort gesucht. Thätige Vertreter anderer Branchen bevorzugt. Adresse: General-Direction der Sächsischen Vieh-Versicherungs-Bank in Dresden.. 2742 Geschäft ;u verkaufen. 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Die ausgeliehenen Kapitalien betrugen Ende 1882 «AL. 231808.<0 In 1883 wurden neu ausgeliehen «AL 64605,94 In 1883 wurden zurückempfangen „ 51157,03 2754 Möblirtes Zimmer zu ver- miethcn.^ Sonnenstraße 6. " 2764 Möblirtes Zimmer zu vermiethen- Bleichstraße 13 I. 2769 Mehrere Logis in der Nähe des Cölncr Bahnhofes zu vermiethen. Näheres bei K. Jung, Klein-Linden. Alsfeld: F r i e d r. Utting, Grossherzogi. Hoflieferant. Cassel: Gustav Dörr, a. d. Garnisonskirche 5. Fulda: Hugo Schmidt, do. Eugen Wolf. Giessen: Fer d. Göbel, 2772 C. Wenzel’s Nachfolger. Das Bureau für SteLLenvermittelung des Kaufm. Vereins in Frankfurt a. Main (unter ^0^ bci^anbcI§fanwKr) besetzte, vermöge seiner ausgedehnten Verbindungen m den letzten 6 Jahren wett über 5000 Stellen. ____________ —— 5 lark ein Kauflos zur dritten Clasae oder Kfverve ä 8 Ufitarls. für dritte und vierte Classe sind an allen Orten bei sämmtlichen Loosenverkäufern sowie b Moritz Strauss jr. in Mainz, alleiniger Gene- raldebiiair zu haben. 2776 BIO WILDUNGEN. Gegen Stein, Gries, Nieren- und Blnsenleidett, Bleichsucht, Mut- armuth, L>ufterie re- sind seit Jahrhunderten als Ipecrstsche Mtttel bekannt: Georg- Victor-Quelle und Hetenen-Luette. W'sser derselben wird in stets frstcher ^uTluns versendet. — Anfragen über das Bad, Bestellungen von Wohnungen tm Vad<- logirhause und Europäischen Hofe re. erledigt: »le Inspeetion «1. Whdiangey MiMerahi -Aetkogesellgcba». mahl zu beg erlaufend, k Die £ Wei Neues Wung har Vorgänge zu und der stadt a. d. H Mgebung \ nelen im Red biegorbi Winet ;i NNtnt R N bet W N Wte f kläruna, PMei beigi Nes Ich die,/ M •en angebli lagen - e man dies r Minisvkch NeNau; *« Auslass, QU ft des ®lö|fleii, dar ®«uim in i Xb‘6 biefl “ feine igt Mainzer Kiretahu Loose Lotterie in 4 Classen. Gesammteinlage 8 Mark. 337980 Mark i. W. Gesammtgewinn. - Hauptgewinne von Mk. 25000, 20000, 15000, 12000, 10,000 U. 8. W. Vergleichung. Das Vermögen beträgt . «AL 261593,65 Die Schulden betragen . „ 257357,73 Mithin Ueberschuß «AL 4235,92 Der erfreulicher erste Auch! können. D B. Schulden. Die Einlagen betrugen Ende 1882 In 1883 wurden eingelegt . - . cAL 73382,36 In 1883 wurden zurückbezahlt . . „ 70564,43 WermisHLe Anzeigen. 2799 Penstouäre finden gute Aufnahme in einer Bürgerfamilie. ^Näheres in der Exped. d. Bl. _ 2761 Zu sofort 2—3 möbl. Zimmer und kleine Küche auf längere Zeit zu miethen gesucht. Offerten Hotel Einhorn, 3tmmer_14. 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