KM »ntes, h Q ' ^cise bc- 1978 toöOög "lnneS M- lnJen ist per 1. M zu vermiethm Uzender Skube, sch ler und Logitz, -- Wort u. April ü Ludwig Lang. Mtt. Wlterg.^ oder ohne Logis-li lis Stohr Ww«., Schloßgasse. kanWiii wwM'Jan « ?2Sie^r' ttis 9p»“ .)O WB »di»'« S$^- Mzchey. Gg. Volkner^ ), worin eine grch rmichen ober unk gen M verkaufen. len fid) an um 1366 Gichm, t. : • DstnßmädtzK wird fltfltu M t Exped> d. Bl. er Schreiner M . Tack, Mühlgassc. styUlche auch M • nit guten Zeugnis ohn auf sofort geU. Westanlage 21. Ltt finden guK jinnrefjtrflfee ßJL Ing5 über ju einen Siestr^enc^ n kräftiges^ melken kW, W . von e ‘ Rx. T2. Drittes Blatt Sonntag den 20. April 1S8M Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Wrrre««r Schulstraße 7. PreiK vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. —1. Dsrmstadt, 18. April. (Zweite Kammer der Landstände). Künftigen Mittwoch, den 23. d. Mts., tritt der Finanzausschuß der zweiten Kammer der Stände zu einer Sitzung zusammen, worin über die Recommunicationen erster Kammer, über die Steuergesetzentwürse und den Gesetzentwurf, die £>et> stellungen mehrerer Nebenbahnen betr.. berathen wird. Die electrische Dahn von Frankfurt nach Offenbach. In der letzten Hälfte unseres Jahrhunderts gelangte man dazu, die Electric'tät als nutzbare Arbeitskraft zu verwenden. Als Werner Siemens in den Jahren 1866 und 1867 seine dynamo-elcctrlsche Stromer-eugungsmaschtve erfand und constrmrte, war das Problem der electrischen Kraftübertragung gelöst. Nach einigen Verbesserungen, welche oocthetlhaftere Stromerzeuger schufen, wurde die erste elcctrische Eisenbahn bet der Pariser Electricitäts-Austtellung zwischen der Placc de la Concorde und dem Aus- ftellungSpalaste von dem Pariser Zweiggeschäft der Gebrüder Siemens dargestellt. Dieser erste gelungene Versuch wurde von den Gebrüder Siemens in Deutschland in der ePctr schen Eisenbahn von Berlin nach Lichterfelde fortgesetzt, welchem ein weiterer Praktischer Versuch in der electrischen Eisenbahn zwischen Charlottenbmg und dem Spandauer Bock folgie Die Ltchterfelder Bahn zeigte bald emvstndliche Mängel: es war daher die Aufgabe der Spandauerbock-Babn als Versuchsobjecl für entsprechende Abänderungen im Syst'm des electrischen Eisenbahnbetriebs zu dienen. Bei der nunmehr um 10. d. M. eröffneten electrischen Eisenbahn zwischen Frankfurt und Offenbach sind die bei den beiden ersten electrischen E senbahnen gemachten Erfahrungen nutzbringend vrrwerthet worden. Die Frankfurt-Offenbacher electrische Bahn. bezw. „Trambahn", wie sie von ihren Eigenthümern zu nennen beliebt wurde, weist daher wesentliche Verschiedenbeiten gegen ihre Vorgängerinnen auf. Es sei gestattet, das Wesentlichste der drei bis jetzt praktisch angewandten Systeme hier kurz darzulegcn. Die Lichterfelder electrische Eisenbahn, die am 16. Ma! 1881 dem Betriebe übergeben wurde, ist bekanntlich im Niveau des Terrains gebaut, während es zuerst Absicht ihrer Erbauer war, eine electrische Hochbahn in den Straßen Berlins herzuftellen. Da dieser Plan an dem Widerstand der Berliner Hausdcsitzer scheiterte, wollte die Firma Siemens u Halske durch eine Jedermann in ehren Betrieb leicht Einsicht gewährende Tteibahn das Voruriheil gegen die Hochbahn zu beseitigen suchen. Die Ltchterfelder Bahn wurde daher in ihren Grundzügen als eine von ihren Säulen und Längsträgern herabgenommene und auf den Erdboden verlegte Hochbahn gebaut. Von den Fahraeleffen, die zugleich die Stromzuletter sind, wurde der electrische Strom zu den mit ihnen in steter Berührung b'findltchen Radkränzen der Wagenräder geführt, wobei selbstverständlich die Radk-änze durch Holzschetbenräder von den Achsen tfolirt gehalten wurden. Bet der verhältnißmäßig geringen Kraft, mit welcher die Ltchterfelder Bahn arbeitet, ist eine eventuelle Berührung m t den Stromleitungsschtenen weder für Menschen noch Thtere gefahrbringend. Trotz der geringen Isolation dieser Schienen und dem hierdurch bedingten Kraftoeilust, ferner trotz des nachtheiligen Einflusses des feuchten Wetters ist dennoch der Betrieb der Lichttrfelder Bahn wenig durch wesentliche Störungen gehemmt worden. Um jedoch eine größere electrische Kraft anwenden zu können, war es nöthtg, die elcctrische Sttomlcitung der eventuellen Berührung des Publikums, der Lastthiere rc. zu entziehen. Dies führte zur Hochlegung des elecinschen Stromes, wie sie bet der Pariser electrischen Bahn schon zur Anwendung gekommen war und nunmehr auch bet der Bahn zwischen Charlottenburg und dem Spandauer Bock, ferner auch bet der dritten electrischen Bahn Deutschlands, derjenigen zwischen Frankfurt und Off nbach zur Anwendung gebracht wurde. Bei der zweiten electrischen Eisenbahn in Deutschland, der inzwischen aber wieder -ingegangenen Versuchsbahn von Charlottenburg nach dem Spandaucc Bock, die Ende 1881 unter Benutzung der Pferdebahngeleise dem Betrieb übergeben wurde, war die Stromleitung auf einer an Telegraphenstangen befestigten Drahtseilleitung erfolgt. Aus letzterer kies ein kleiner Kontaktwagen, welcher durch ein Lettungssctl mit den fcetben Drahtenden der dynamo - electrischen Maschine des Wagens verbunden war unb zugleich von dem am Wagen befestigen Leitungsseil weiter gezogen wurde. Bet der Frankfurt-Offenbacher electrischen Bahn ist ebenfalls die Stromleitung «cböht angebracht. Sie ist auf starken Holzpfählen, die der Volksmund wegen ihrer verblüffenden Aehnltchkeit mit jenem bekannten Geschästsetabltssement des Henkers be- retts „Galgen" getauft hat, befestigt und mittelst Isolatoren irgend welchen Ableitungen dNtzogm worden. Die Hauptleitung ist die untre doppelte Rohrleitung, die durch zwet Drahtseile getragen wird, wobei diese aber vermöge ihrer Zusammensetzung aus Kupfcr- unb E sendrähten gleichzeitig mit zur Stromleitung ousgenutzt werden. Die beiden horizontal liegenden Rohrleitungen sind auf ihrer unteren Sette mit einer LängSrinne versehen, in welcher die Schiffchen laufen, die mittelst zweier Kupferdrahte die Electricltät der ©iiomleitung mit der zwischen den Rädern des Wagens befindlichen nicht sichtbaren Heinen electrischen Maschine verbinden. Die kleine ettctlische Wagenmeschine schließt den Strom und bewirkt dadurch die Fortbewegung des Wagens. Von der Wagen- maschine übertragen Kammräder die Triebkraft auf die Wagenräder. Von den Kammrädern rührt auch jenes Geräusch her, welches sich bei der Fortbewegung des Wagens den Außenstehenden bemerkbar macht, im Innern des Wagens aber nicht zu hören ist. Die Fahrgeschwindigkeit von circa 12 Klometer in der Stunde ist bet dem außerordentlichen Gewicht der Wagen, deren jeder 3995 Kilogramm wiegt, nur durch die «reifliche maschinelle und technische Einrichtung dec ganzen Anlage möglich gemacht worden. Aus dieser Darlegung erhellt daher, daß die dritte electrische Eisenbahn Deutschlands gegen ihre Vorgängerinnen wesentliche Vorzüge des Systems besitzt. Und nachdem der Leser über die Anlage nunmehr einigermaßen unterrichtet sein wird, kann ich mit ihm >ine kleine Wanderung durch jene Räume antreten, in welchen die peheimniß- volle Kraft der Electricltät erzeugt wird. Wir gehen in Oberrad den Geleisen entlang. bis wir durch einen breiten offenen Thorweg in einen geräumigen Hof gelangen. Noch läßt uns, außer einer riesigen runden Esse und einem gefällig aus rothen Backsteinen bergestellten Bau, nichts auf die Nähe jener Heimstätte der der Natur nach- geahmtkn Kraft schließen. Treten wir jedoch in jenen niedlich angelegten $8au ein, so können wir vor einem dumpfen unaufhörlichen Geräusch unsere Worte nicht mehr verstehen Sausende Räder, bereu Umdrehungen dem menschlichen Auge nicht mehr unterscheidbar sind, breite Trans- rnissionsriemen, welche die Räder zu rastlosem Laufe verbinden, kraftvolle Cxcentriken und starke Stahlwellen, außerdem aber vier mannshohe Maschinen, von denen sich eine Anzahl fingerdicker Strange nach der Seitenwand des Baues hinziehen, um von da in die Stromleitung der Fahranlage geleitet zu werden, — das ist das erste Bild, welches sich unserem überraschten Auge beim Eintritt in die Maschtnenanlage bietet. Gehen wir in derselben einige Schritte weiter, so gewahren wir ein riesiges Schwungrad von 5 Meter Durchmesser, welches durch zehn starke Hanfseile von je 45 Millimeter Durchmesser den Eintrieb auf die Transmissionen aller Maschinen der Anlage bewerkstelligt. Und jene Maschinen, die wir beim Eintritt in die Halle gesehen haben, sind Primär- . Maschinen, welche den eigentlichen Strom erzeugen, und deren jede allein 3 Wagen zu I treiben im Stande ist. Es stehen 4 solche Maschinen nebeneinander, so daß also zwölf Wagen ununterbrochen auf der Fahranlage curstren können. Im Kesselraum sind 3 ungeheure Kessel eingemauert, von denen jeder auS 7 Einzelkesseln besteht. Sie haben zusammen eine Heizfläche von 310 Quadratmeter und arbeiten mit einem Ueberdruck von 6 Atmosphären. Nicht weniger als 50 Ctr- Kohlen verzehren diese 3 Kesselungeheuer an einem einzigen Tage, wenn die Anlage in vollem Betriebe ist. Sie erzeugen dafür durch eine Zwillingsmaschine nicht weniger als 240 effective = 300 indicirte Pferdekräfte, die auf das schon erwähnte riesige Schwungrad übertragen werden. Wollt? man die neue Bahn durch Pferde betreiben, so würden dazu nicht weniger als 168 starke Pferde nöthig sein. Daß bei einem so erheblichen „fressenden" Betriebsmaterial jede Möglichkeit der Rentabilität von vornherein ausgeschlossen wäre, liegt auf der Hand. Bet der Frankfurt - Offenbacher electrischen Bahn sind daher dte Betriebsoerhältnisse und die Chancen der Rentabilität wesentlich günstiger als es bei einer eventuellen Pferdebahnanlage für dieselbe Stricke der Fall wäre. Wie mir versichert wird, soll nach dem Eintritt des vollen Betriebs der Frankfurt-Offenbacher Bahn die Ltchterfelder elecirische Bahn, wenigstens in ihrem jetzigen technischen Betrieb, eingehen, da die neue Bahn, wie schon jetzt constatirt werden fann, das Lichtecselder System vollständig überholt hat. Nach dieser ziemlich erschöpfenden Darstellung der neuen electrischen Bahn darf der Name des inteHectuelhn Urhebers der Bahn nicht unerwähnt bleiben. Sie verdankt ihre Entstehung dem Herrn G- Weim ann, dem Besitzer einer bekannten Bank- firma in Offenbach. Mit rastloser Energie betrieb er seinen Plan und die jetzige Anlage gibt Zeugmß von seinem kraftvollen Werken. Möge die Bahn nunmehr auch ihren Zweck erfüllen und zu einem neuen segensreichen Bindeglied zwischen den beiden Nachbarstädten Offenbach und Frankfurt werden. (Franks. Journ.) Vermischtes. Wiesbaden, 16. April. Gegen 18 hiesige Metzgcr ist Strafantrag gestelltp weil dieselben bei der Wurstbereitung Kartoffelmehl in zu großem Procentsatz den Würsten beigefügt haben sollen. — Wie viele ölte Krieger von 1870 sind in Folge dec Kriegsstrapazen krank und siech geworden, ohne daß sie ein Recht auf Unterstützung aus dem reichen Jn- validenfond haben, weil sie sich entweder nicht zur rechten Zeit gemeldet haben ober erst nach Ablauf der gesetzlichen Frist von 1875 von inneren Krankheiten nieder^ geworfen wurden. Auch diesen wirb nächstens Hülse unb bessere Lage zu Theil werden, wie Fürst Bismarck dem deutschen Kriegerbunde durch besondere Zuschrift mitgetbeilt hat. Es ist ein Wunsch des Kaisers, ihnen Hülfe zu bringen und es wird darüber berathen, in welcher Weise unb in welchem Umfang fie zu leisten ist. Das Schreibe« Bismarcks an den Kciegerbund wirb für Viele eine Freudenbotschaft sein. — Der Vorstand des „Deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit" hat das Programm für ferne nächste Generalversammlung, welche gegen Ende September d. I. in Weimar abqebalten werben soll, festgestellt. Es wirb bafelbft zunächst über den Fortgang unb die Bearbeitung der von dem Congreß unternommenen ÄrmeNstatiftik unb über die zur Zeit bestehenden Arbeitercolonien Bericht erstattet unb sodann über folgende Gegenstände verhandelt werden: 1) Die preußischen Corrtgenden- Anftalten: 2) Fürsorge tü: Kinder: a für kranke und schwächliche (Kinberheilstätten, Fertencolonien und andere verwandte Veranstaltungen), d. für arme aufsichtslose Kinder (Kinberbewohranftalttn, Knadenhorte, Mädchenhorte, Kinderbeschäftigungsanstalten, bayrische Volkserziehungsvereine), c für verwaiste Kinder (Anstaltspflege oder Familien- pflege), d für ve'wahrloste Kinder (Anstalts- ober Familienpflege); 3) das Wohlthun bei außergewöhnlichen Unglücksfällen; 4) die Reform der ländlichen Armenpflege. Unter den gewählten Verhandlungsgegenständen werden wohl namentlich die brennenden Fragen der Fürsorge für Kinder und der Reform der ländlichen Armenpflege die allgemeinste Beachtung finden unb zahlreiche Besucher nach Weimar führen. Hoffentlich werben sich auch die bisher auf den Armenpflegercongreffen noch wenig vertretene« bayrischen Städte diesmal zahlreicher betheiligen, da man auf die Bestrebungen deS bayrischen Landesvereins für Voikserziehung unb auf die in Erlangen, München, Augsburg, Fürth, Bamberg, Nürnberg, Bäumenheim u. s. w. begründeten Erziehungs- vereine unb Knabenhorte ganz besondere Rücksicht zu nehmen wünscht. — (Zum Hanbel mit deutschen Mädchen in England.^ Folgendes allgemein in- tereffmnbe Schre'ben wird publicirt: „Chmch House, Cburch Street, Snitalsfielbs, London E, 19. März 1884. Im Interesse deutscher junger Mädchen, die nach England auszuwandern vorhaben, möcdtm wir Sie ersuchen, deutsche Pastoren, Schullehrer und Eltern auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die deutschen Mädchen von den fast ausnahmslos schändlichen unb gewissenlosen „Stellenvermittlungsagentxn" in London zu gewärtige« haben. Die Herren Pastoren möchten wir aber um christlicher Barmherzigkeit Wille« ersuchen, die Eltern unb Freunde solcher Mädchen auf das abscheuliche Treiben dieser Agenten hinzuweisen. Die Londoner Seelenverkäufer, von denen ein gewisser Herr N. in der Nahe des Tottenham - Comt Road besondere Beachtung verdient, sind meistens Deutsche unb haben ihre Agenten, die durch Annonciren u. f. w. die Mädchen anlocken, in den melsten größeren Städten Deutschlands. Die Mädchen werden durch Versprechen freier Ueberfahrt unb sofortiger Unterbringung in Englanb geködert. In London angelangt, werben sie von einem eigens dazu angestellten Manne, einem Spießgesellen des Agenten, der ihnen 5 dafür abverlangt, in eins der Häuser des Agenten gebracht. Sier sind sie nun ganz in seiner Macht. Für Essen und Logis werben ihnen unerhörte Preise angeschrirben. Sie werden wie Sclavinnen behandelt und oft zu 6—10 in eine kleine Stube zusammengepfercht. Eine Woche um die andere vergeht unb die versprochene Stelle findet sich nicht; die Rechnung steigt unterbeb immer höher an. ihr kleiner Geldvorrath erschöpft sich unb so gehen allmälig ihre Kleider unb Effecten in die Hände des Agenten über. Nun findet sich endlich die Stelle, ist aber gewöhnlich ganz unpassend, denn die Herrschaft muß dem Agenten eine gewisse Summe für seine Mühe zahlen unb es ist sein Vortheil, möglichst vielen Herrschaften diese Commission abzunehmen. Hochgebildeten Gouvernanten werden Stellen als Köchinnen, Schcuermägde unb Stubenmägde angeboten. Natürlich werden sie bald wieder als untauglich entlaffen und kommen wieder zum Agenten zurück, der so eine Commission nach der andern verdient unb bei dem sie immer tiefer in Schulden geraden. Unter* deß wird Alles aufgeboten, um die hübscheren unter den Mädchen zu bewegen, sich der Prostitution zu ergeben. Entweder wird ihnen frei herausgesagt, daß sie auf die Weise sich einen leichten und reichlichen Unterhalt verdienen können, ober herabgekommene Deutsche, Werkzeuge des Agenten, sprechen sie auf der Straße an unb locken sie in ein schlechtes Haus. So geraten sie tiefer unb tiefer, bis enblich ein verzweiflungsvoller Sprung von einer Themsebrücke einem kurzen Lebensschauerdrama ein Ende macht. Leider gibt es in England kein Gesetz, die Mädchen aus ihrer elenden Lage zu befreien. Nach dem Contcact können sie von den Agenten nicht loskommen außer bmch Rückzahlung des Ueberfahrtsgeldes und dessen, was sie ihm sonst schuldig sind. Englische Menschenfreunde thun, was sie nur können, aber noch mehr können deutsche Christm Vergebung von Chausfirmrgsarbeitm. Die zum Neubau der Kreisstraße Don Reiskirchen nach Hattenrod erforderlichen, zu 1055 Jl. veranschlagten, Ehaussirungsarbeiten (ausschließlich Steinzerkleinerung) sollen im Wege mündlichen Abstreichs looS- weise vergeben werden. Bedingungen und Kostenvoranschlag sind auf Großherzogl. Bürgermeisterei Reiskirchen einzusehen, woselbst auch Samstag den 26. d. M., Nachmittags 2V2 Uhr, der Versteigerungs-Termin abgehalten wird. Sonstige Auskunft ertheilt Bezirks- Lauausseher M a r i n g e r in Grünberg. Gießen, den 18. April 1884. Der Kreisingenieur. 2782 Gnauth. Nlg er sich dann von diesem seine Idee hatte auseinandersetzen lassen, stellte er ihm für die ferneren Forschungen seine Börse und fein W ff en zur Verfügung und Daguerr« erfand daS V^fahrcn, welches, nach ihm benannt, eint wahre Revolution tn der Porträ- ttrkunst herbeisührte. - [Selobnte Höflichkeit.! Man schreibt aus Paris: ,(5ln Bshnbeamter, der im Bahnhofe von Meaux staltomrt ist, erh-elt am 2. d. M- die Nachricht, daß er ein Vermögen von 400 000 Francs geerbt habe. Der Name des Ttstalors war ihm gänzlich unbekannt und erst durch die Teftsments-Copte ward ihm klar, daß der Erblasser, ein achtzigjähriger GretS, Namens Baudutn, der im Vorjahre durch Meaux reiste, beim Verlassen deS Waggons stolperte; der Beamte bewahrte ihn vor dem Falle, führte tbn zu einem Sitze und diese kleine Gefälligkeit halte der Verstorbene tn so fürstlicher iföetfe ^^'^g^brsichrrunss-Gesellschaft zu Leipzig! Der Rechenschaftsbericht dieser Gesellschaft über des Jahr 1883, welcher Der demnächst stattftndenden General-Versammlung der Versicherten zur Iustisicatton vorltegen wird, ergibt wtederum sehr günstige Resultate. Im vergangenen Jahre sind bei der Lebensonficherungs-Gesellschaft zu Leipzig 3336 Versicherungen über 19 900 500 X abgeschlossen worden, 178 Versicherungen und 846 100 JL Versicherungssumme mehr als im Jabre 1882, der reine Zuwachs an Versicherungen belef sich auf 1757 Personen und 13051750 JL Versicherungssumme, 292 Personen und 1075 300 Versicherungssumme mehr als 1882, so daß der Versicherungsbestand Ende 1883 auf 36 786 Personen, versichert mit 201543 550 Jt, gestiegen ist. Auch die sinanzielle« Ergebnisse des JahreS 1883 haben sich so günstig gestaltet wie noch in keinem Jahre zuvor. Der Ueberschuß hat die Höhe von 2 306 003,69 X, der Sicherheitsfonds den Betrag von 8 381351,73 CD Niederlage bei CD Fr- Seibel. 2245 In Oesterreich palentirt! Lindenplatz. 2462 15 12 8 1. 2 ♦ 0 0 0 0 0 0 0 ♦ ,/ r» » rr » II = IV = VII = 71 r> der in n n der u It tf Klaffe n ü)Mkk gute, freunbl. Ausnahme. Näheres in der Exp. d, Bl. & Sherry empfiehlt unter Garantie Ä> $ NB. 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