^9 KH Zubehör ;» ■ 'M: - WbW i«.!tt,i,,ns Ar» ^zchkn. ?eMu mögliM 0['c Pferdehaare ♦ ♦ 7651 - Gerdt*, 4 Kein. | ♦ ♦ HHHH Mkum zur ge- j in meiner Mtiliube mUitr WM Siras; irwerthen tTEff änderjj >lab: der Gießener rnerei, der Braverer itffurf a/M. it;in Flasche» 3Pfg. Bauer, scheu Weinstube fftra^L- beite» Wf* x'LZ * ,cinden unter S-r-s- in türmet 3 Sssrr, für-' xudE^ 13' 1.8SM Freitag den 19. Decemhcr Rr. 297 Amts- und Anzeigkblaü für den Kreis Gießen. Buren«: Schulstraße 7. ■RAnWMIMWlUl!■■ III Hiiri IWÄJ**> Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pt. Politische Uebcrficht. Gießen, 18. December. In die zweite Lesung des Etats, welche den Reichstag gegenwärtig fast ausschließlich beschäftigt, brachte die Sitzung vom vorigen SamSlag eine pikante Abwechslung, indem es beim Etat des ReichseisenbahmAmteS zu einer erregten Auseinandersetzung zwischen Centrum und Socia'.demokraten kam. Dieselbe hing mit dem zur Debatte stehenden Gegenstand nur sehr lose zusammen und betraf die Arbeiterfrage. Herr Windthorst und sein Fraktionsgenoffe Äad?<5 protestirten gegen die wiederholten Versuche der Socialdemokraten, sich als die alleinigen Vertreter der Armen und auch der kleinen Beamten aufzu- fpielen. Dies hatte wiederum heftige Entgegnungen von Seiten der social- oemokratischen Redner zur Folge, wobei u. A. Abg. Grillenberger Herrn Windthorst sein Auftreten gegen die Arbeiter-Ausschüsse bei den Debatten über vaü Unfallversicherungs-Gesetz vorwarf; Abg. Frohme zog stch schließlich sogar einen Ordnungsruf des Präsidenten zu. Auch am Montag gestaltete sich die Sitzung wieder interesiant und zwar dadurch, daß der Reichskanzler in die Debatte eingnff. Zunächst genehmigte das Haus fast einstimmig die für die Beamten der Reichskanzlei geforderten Gehalts-Erhöhungen. Beim Etat des auswärtigen Amtes beantragte die Budget-Commission die Ablehnung der gesor- derten neuen Directorstelle; Unterstaatssecretär Dr. Busch trat für die Bewilli- gung ein, indem er darauf hinwies, daß das gegenwärtige Beamten-Personal trotz größter Anspannung aller Kräfte zur Bewältigung der Arbeiten nicht mehr zureichend sei. Dem Abg. Löwe gegenüber, der die oberen Stellen für ausreichend erklärte und höchstens noch Subalternstellen bewilligen wollte, erinnerte Fürst Bismarck daran, daß er im Jahre 1877 wegen Überarbeitung und Entkräftung feine Entlastung fordern mußte und nur durch oas damals ge- ichaffene Stellvertretungs-Geschäft im Amte bleiben konnte. Wenn man ihm die Mittel verweigere, einen Stellvertreter zu besolden, so müste er jede Verantwortung bezüglich der weiteren Führung der auswärtigen Politik ablehnen. „Wenn ich Ihnen heute" — fuhr der Reichskanzler fort — „aus meinen Diensteid versichere, Oie Stelle ist nöthig, und Sie sagen Rein, so bezeichnen Sie mich entweder als unwissend oder unfähig. Habe ich meine Kraft und Gesundheit dem Dienste des Kaisers und des Vaterlandes geopfert, so verweigern Sie mir nicht das Rothwendigste für den Dienst." Noch zweimal nahm der Reichskanzler Gelegenheit, sich in diesem Sinne zu äußern und trat hierbei namentlich scharf dem socialdemokratischen Abg. v. Vollmar entgegen, welcher gesagt hatte, der Kanzler solle doch lieber gleich den ganzen Etat auf feinen Diensteid nehmen, welchen Ton sich Fürst Bismarck auf das Entschiedenste verbat. Obwohl aber auch die conservativen und die nationalliberalen Redner sich der Mehrforderung für Die zweite Directorstelle im auswärtigen Amte kräftig annahmen, wurde sie doch gegen die Stimmen der Deutschconservativen, der Reichspartei und der Nationalliberalen abgelehnt. Unverkürzt wurden dafür eine ganze Reihe anderer Positionen des auswärtigen Amtes bewilligt, wobei sich die Abgg. v. Huene und v. Helldorf-Bedra einen Ordnungsruf des Präsidenten zuzogen. Den Mittheilungen t)e8 berliner auswärtigen Amtes über Die deutschen Colonial-Erwerbungen in West- und Südwest-Afrika sind jetzt auch solche über die deutschen Handels-Unternehmungen in der Südfee gefolgt, aus denen hervorgeht, daß die Reichsregierung entschlosten ist, die deutschen Jntereffen auch in der Südsee kräftig zu wahren. Vor dem Reichsgericht zu Leipzig hat am Montag unter großem Andrange des Publikums der sensationelle Hochverrathsproceß gegen den Anar- chisten Reinsdorf und 7 Genoffen begonnen. Es sind im Ganzen 54 Personen als Zeugen und als Sachverständige vorgeladen, woraus bereits die Bedeutung des ProccffeS erhellt/ Zunächst sei nochmals daran erinnert, daß es sich um zwei Dynamit-Attentate handelt, die im September des vorigen Jahres ;ur Ausführung kamen. Das eine fand im Anfang des genannten Monats in der Willemsen'schen Speisewirthschaft in Elberfeld statt und hat den Weber Karl Bachmann aus Triptis zum Thäter. Das andere Attentat zerfällt in zwei Abschnitte; der erste spielt am 27. und 28. September, dem Tage der Enthüllungsfeier des Riederwald-Denkmals, der zweite am Abend des genannten Tages. Die Angeklagten Küchler und Rupsch postirten am Abend des 27. September zwei mit Dynamit gefüllte und mit Zündschnur versehene Büchsen in einer unweit des Riederwald-Denkmals befindlichen Drainage und sollten dann am nächsten Tage der Kaiser und die übrigen der Festlichkeit beiwohnenden Fürstlichkeiten durch die Explosion getödtet werden. Glücklicherweise regnete es in der Nacht vom 27. zum 28. September ein wenig, so daß die Zündschnur feucht wurde und in Folge dessen das teuflische Vorhaben nicht zur Ausführung gelangte. Am Abend des 28. September holten Küchler und Rupsch die beiden Dynamitbüchsen wieder und verursachten die Explosion in der Festhalle zu Rüdesheim, wodurch iudeffen Personen nicht zu Schaden kamen. Die Opposition im ungarischen Unterhause hat dem Minister- Vräsidenten Tisza gegenüber entschieden Unglück. Alle ihre Versuche, Herrn Tisza Verlegenheiten zu bereiten, sind bis jetzt kläglich gescheitert, auch m der Montagssitzung des Unterhauses erlitt die äußerste Linke wieder eine Niederlage ; sie erklärte sich gegen die Bewilligung des provisorischen Budgets bis Ende Februar 1885, da hierin ein Vertrauensvotum für die Regierung liege. Darauf appellirte TiSza an das Vertrauen der Majorität und dieser Appell hatte zur Folge, daß das Haus das provisorische Budget mit großer Mehrheit Lewilligte. — Die österreichische Regierung widmet den anarchistischen Umtrieben fortgesetzt große Aufmerksamkeit. Am Sonntag wurden in Urfahr (Ober- Oesterreich) vier Anarchisten verhaftet und die Vorgefundenen Bestandthelle einer Druckerpreffe, sowie Projectile und Flugschriften in Beschlag genommen. Das neueste Stücklein der irischen RevolutionS-Partei, die Dynamit-Explosion unter der London-Brücke, hält die englische Hauptstadt noch immer in Spannung. Personen sind hierbei glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen, dagegen sind in einer großen Anzahl der umliegenden Maaren- Läden und Häuser die Fensterscheiben zertrümmert worden. Ueber den oder die Thäter hat noch nichts in Erfahrung gebracht werden können, daß sie aber in den Reihen der fenischen Dynamit-Brüder zu suchen sind, kann kaum bezweifelt werden. Heber die Colonialpolitik Italiens speciell in Bezug aus Afrika ist in letzter Zeit viel Widersprechendes zu Tage gefördert worden. Während italienische und auch auswärtige Zeitungen von einem baldigen that- krästigen Vorgehen Italiens in Afrika und zwar zunächst am rothen Meere zu berichten wußten, wurde von Rom aus officiös entschieden in Abrede gestellt, daß sich das Cabmet Depretis mit Annexionsgelüsten trage. Dieses Dementi wird indessen durch eine Meldung der römischen „Liberia" wieder in Frage gestellt, welche besagt, daß zwischen England und Italien wegen Besitzergreifung eines Gebiets in Afrika seitens Italiens thatsächlich Verhandlungen gepflogen würden, die aber noch nicht abgeschloffen seien. Das ferne Ostasien scheint zum Schauplatze neuer Verwickelungen werden zu wollen. In Söul, der Hauptstadt des Königreichs Korea, ist eine Empörung ausgebrochen und zwar gerade, als dem englischen General-Consut zu Ehren ein Bankett gegeben wurde. Der Sohn des Königs und sechs Minister sollen nach einer Version ermordet worden, nach einer andern in die Berge geflohen fein. Dem Vernehmen nach sind die in Söul wohnenden Engländer in Sicherheit, zumal dort auch ein englisches Kanonenboot angekommen ist. Eine Depesche des „Standard" berichtet von einem Kampfe, der am 7. d. M. in Söul zwischen Chinesen und Japanesen stattgesunden habe und wobei das Gebäude der japanesischen Gesandtschaft niedergebrannt worden sei. Jedenfalls sind aufklärende Mittheilungen über diese Vorfälle noch abzuwarten. Die Truppen der englischen Nil-Expedition sind jetzt aus einer ungeheuren Strecke, von Wadyhalfa bis Korti, auseinandergegangen. Nach Korti ist Wolseley mit seinem Generalstabe bereits unterwegs; sobald er dort eingetroffen sein wird, rückt die englische Avantgarde weiter vor und zwar durch die Bajudawüste nach Shendy, zwischen Berber und Chartum am Nil gelegen. Die Eingeborenen in Ambukol haben diesen Weg für den etwa 1000 Mann starken Vortrab der Engländer als wohl benutzbar bezeichnet. -L Darmstadt, 17. Drcember. [15. Landtag. Zweite Kammer.) Bet dem Bureau ltef gestern em Antrag der Abgeordneten Wasserburg, Falk, 3tad6, P ennrtch, Geyer, <5$Unger, Wolz und Frank ein, der im Allgemeinen eine Wiederholung des auf vorigem Landtag von derselben etngedrachten, aber nicht genehmigten Antrags auf Einführung des direkten Wahlsystems bet den Landtags wallen bildet. Wir bringen den Wortlaut desselben in Folgendem: n K „Nachdem in der Thronrede zur Eröffnung des gegenwärtigen Landtags als eine der ersten Aufgaben bezeichnet worden ist, in Zusammenhang mit der neuen Steuergesetzgebung die Berechtigung zur Thellnahme an den öffentlichen Wahlen zu regeln, wolle vrrehrltche zweite Kammer der Gcoßherzoglichen Regierung bad Ersuchen aussprechen, diese Regelung möge in der Weise geschehen, , . _ __ .. . . . 1) daß die Abgeordneten nicht mehr durch Wahlmannrr, sondern btred von den Urwählern gewählt werden, 2) daß die Bestimmung, wonach dad Wahlrecht von der Bedingung abhängig gemacht wird, daß der Wähler mit Zahlung seiner Einkommensteuer nicht im Rückstände sei, in Wegfall komme, daß überhaupt von jeder Verknüpfung deS Wahlrechts mit der Der- pfl'chtung, Einkommensteuer ober eine sonst ge direkte Steuer zu zahlen, Abstand genommen werde." Leipzig, 16. December. Prozeß wider Reinsdorf und Genossen. In der heutigen Nachmittagvsttzung wurde mit der Beweiserhebung über das Ntederwalddenkmal- Aitentat begonnen und zuerst der Angeklagte, Sattlergeselle Rupsch, vernommen, welcher sich als nichischuldig bekennt, sondern behauptet, da8 Attentat verhindert zu haben. Der Angeklagte sagt im Wrsentlichen Folgendes auS: Ich bin von Reinsdorf bestimmt worden, nach Rüdeshetm zu fahren und dort ein Dynamit-Attentat,u dem Zwecke auszuführen, um die Person Sr. Majestät des Kaisers zu tobten. Das Dynamtt habe ich tu einer Stetnkruke und in einer GlaSflasche vom Angeklagten Holzhauer erhalten. Ich bin nur scheinbar auf den Auftrag etngegangen, ich wollte zwar mit dem (Selbe, daS man mir gab, nach Rüdeshetm reifen, um mir die Festlichkeiten an- zusehew dort aber daS Dynamit in den Rhein werfen. Reinsdorf gab mir folgende allgemeine Instruction: ich sollte das Dynamit in die Fahrstraße einlegen, so daß der Wagen dcS Kaisers darüber fahren müsse; das Dynamit und die Zündschnur sollte ich leicht mit Erde blecken, die Zündschnur so legen, daß sie seitwärts an einem Baumstamm befestigt werden könne, um sie dort mit der brennenden Cigarre zu entzünden. Würde ich etwa von der Polizei abgefaßt, dann solle ich jedes Geständniß verweigern und sagen, ich hätte das Dynamit mit der Post zugeschickt erhalten. Erst sollte ich allein reisen, aber Rinsdorf und Genossen trieben so viel Geld auf, daß auch der Angeklagte Küchler mttrelfcn konnte. Das war mir sehr unangenehm, denn nun hatte ich einen Aufpasser, der meinen Plan, das Verbrechen zu vereiteln, durchkreuzen konnte. In RÜdesheim machte Küchler zuerst den Vorschlag, unter dem Kaiserzelt am Nationaidenkmal in eine Maueroertiefung das Dynamit etnzugraben und die Explosion während der Ansprachen bet der DenkmalenlhÜllung zu bewirken. Ich sagte aber, daS fei zu gefährlich, in Wirklichkeit aber wollte ich das Attentat verhindern. Wir haben dann auf dem Fahrweg vom Denkmal herab eine Drainage bemerkt. Darauf baute ,ch meinrn Plan. W'r legtm das Dynamit in die Drainage und die Zündschnur nach einem seitwärts stehend.n Saum und bedeckten beide mit Laub, GraS uad Erde. Als als ob ich „k besuchten Versammlung Essener Bürger wmde gegen d"n Brschluß des Reichstags vom Montag Protch erhoben und die Absenduna dntr an den Reichskanzler beschlosscn, worin die Absender ihre Entiüluna un! ihren Schmerz über die Ablehnung der DirectorSstelle auSdrück n und tn de?Ne« Weigerung der geforderten Arbeitshülfe eine Rücksichtslosigkeit gegen ben Ce ter unkrer Politik zu sehen erklären. Degg^" d«<®B SB««« 85»6 ’qirten «Ude v/l fd-ia(ifnb fe Th einen Faß $ ?er MnerßraA v* „labt. Der Ni®” J dn« W !ln™J ®d«(lW 6«"6®0 toi * f*®'•' l gegfldmfltn. E n a * ®an?$U ®r, wah/ erjSolt- 3$ ßchj'bnten Gedmtsi znm Küsiee, geladen Damen plötzlich rie ausgektört darüber der ominösen „lo haften Wmf thut, - eS half nichts, Blondine hatte Zw Gesellschaft zu verl falls Zaiei warf. Blondine und die sie mit den Wohn Telegraphisch; DepesHen. SÄoltTß teleZr. ^orx-spoerderrr-Dsr-sav. Berlin, 17. December. Der Reichstag verwies den Antrag Jagdzewski wegen Zulassung dec polnischen Sprache bei Den Gerichten in Posen an eine Commission. Der Staatssecretär v. Schelling Halle erklärt, die Regierungen selen nicht geneigt, auf den Antrag einzugehen. Es sei kein Grund vorhanden, an dem bestehenden Zustande zu rütteln, nachdem die Reichsjustiz.Gesetzge'.mna die polnische Sprachenfrage mit gebührender Rücksicht auf die betheiligten Interessen gelöst habe. Der Antrag Liebknecht aus Bestrafung der Polizeibeamten, welche s Z. tue Abgg. Vollmar und Frohme in Kul verhaftet haben, ging an dte Geschäfts-Commission- Der Bundes-Commissar erklärte, die Regierung wolle die Rechte des Reichstages in keiner Weise verkümmern, der Antrag sei aber unhaltbar, wert den Polizeibeamten jeder strafrechtliche Dolus gefehlt habe Der Diatenantrag wurde in dritter Lesung angenommen. * Morgen Präsidentenwahl. t Danzig, 17. December. In der Stichwahl wurde Schrader mit 8130 Stimmen gewählt Ernsthausen erhielt 5980 Stimmen. . Wien, 17. December. Die gestrige Vorstellung im Karltheater mußte auf Anordnung der Behörde unterbleiben. Mährisch «Ostrau, 17. December. In dem Salm'schen Siebener- Schacht bei Polnisch-Ostrau erfolgte gestern Nachmittag in Folge schlagender Wetter eine Explosion, drei Bergleute blieben sofort tobt, mehrere andere wurden verwundet und sind von diesen schon einige ihren Wunden erlegen. Paris, 17. Dcbr. Eine Depesche des Generals Briöre de''Zsle vom heutigen Tage meldet: 2 bis 3000 Chinesen seien von den Bergen herabgestiegen, um em Dorf welches 8 Kilometer nordöstlich von Chu liege, anzugreifen. Ein Tyeii der Besatzung, welche aus der Fremdenlegion und tongkingnesischen Scharfschützen besieht, sei den Feinden entgegengegangen, habe dieselben zerstreut und Verwundete^ $ct u,te beigebracht. Die Franzosen hätten 24 Tobte unb v - — r?ie au f'»' b,b.n.-nd- prfoate OHttel bteS SLa f?'fe n’ob.e.t6erp:li,at mmb,n- namenttlch d,e Kirche des Schiff n- 4 r Wnacre Seit mehr und mehr dem inneren Verfall entgegen fTmunhb/nrnm bie alte Holzkanzel in den letzten zwei Jahrzehnten stückwette^oc^ [nSnimfJl °U(? eine sehr schöne Martenstatuctte von Muth- oder Bööwilliaen nithauptet wurde, baß auch an ben Grabsteinen schwere Frevel oorkamen nnn w „ Besudelungen der Wände nicht zu reden. Auch an der alten Orgeltribüne hrth?n it" b’rufene schon die Arbeit des Abkragens begonnen- Sehr wü^schenswertb ?JJV.°rn?Ußanbf0Cr Se"e diesem Vandalismus etn Ende gemacht würde Dies wird «?t,pn m dann gelingen, wenn die Kirche mit dem Sch ff derselben beim Abschluß ? “ w,rb- D-m V-rn-bw-n nach st 7rab. b n mR*# V Abgriff einen solchen neuen Vertrag mit dem Pächter^^abiulchlieL-n Smb ncr s<,tl W0 y Bestreben für Erhaltung alter ehrwürdige.hrsMch?r °IC n ^mmer wettrre Kreise dringt, etn gutes Wort für die - L„e Ü eln OffintS °6r fir,bln- Man verpachte dl- O-conomstgkb-ub°? ab» Ä Gießen, 18 December. Einem Wlldknavv-r von Wibm^n r*«. Ottern Morgen versuchte, zwei Hasen in die Stadt zu schmuggett, anhaltenden Schutzmann gab er an, daß in dem Tuche Fische seiendwurd- fnfnfp?n iinstwetlen bcS Handwerk gelegt, daß bei einer in seiner ®obnunfl nnr^nnm ° ern nnarf^h4unh vollständige Ausrüstung zu einem profefsionLmäßtgen Wildn^sich vorfand und demzufolge Strafantrag gestellt werden konnte. 0 lD rer f=!aenb!a!fen°r/eÄf;n?5-l)®S9USf^^ beflci™ 4124 @lnlc «n.g 2)TrÄJ, «W463J1176 VÄxUb, 7 mÜ uÄ 23,215.81 Einlagen und 1707 E nlegern, 4) Kreis Gießen 2 mir 24,287./0 Otnlagen und 2586 Einlegern, 5) KreiS Lauterbach 6 mit 7149 OS lÄn“ 6 Einlegern, 6) Kreis Schotten 24 mit 14 850 75 Unb 1672 , ..Är^ormR“bt/ 16. Drcrmber. Gestern fand auch in den hiesigen Kasernen ein, Haus uchung nach ocial.st schen Schriften statt, welche aber kein Resultat ergab W,e genommen1011166 C ^a^uä>t gletchzrttig in allen Garntsonsofteu des Reiches vor, ” ®8n?st es nicht w n stückweise vis, ’ber Böswilligen tarnen von b-n •büne haben Um 'M wäre es, ötbe. Dies M ® Abschluß eines ) 'st gerade eben ttt abzuschließen^ rdiget histotischtt : K-rche auf deai binde, aber ni-i War, welcher jein (bim ihn wirbt Ini'oftni ommmtntn Wilderer sich rhesien bestehen ß Anlagen unb 3) Kreis Fried- Gießen 2 mit mit F 714908 5075 unb 1672 n Kasernen eine [tüt ergab. Wie )es Reiches DW berMitiheilung^ iben Fluth'N der In Elbeiselb fiel ihr travl ch-S Lebensmüde ihr j) daß Leben ge- Tuntener an der wollte ihn ein- r hielt den & [geholt Halle, btt M EalbB6eT ildernel-l-a n rannte" gtstnn dben fWer blz -estern r bernoreW leve-sttztivor " 7u seiner auf A> d>-!° E sind WBh, $s >en ®»'w' s&s rKs d ^.un voll- üite-'l' udr Lvl- d'! irÄ* um da« liebe Leben. Alle Aufforderungen, dem Aberglauben doch Trotz zu bitten, l-hnte sie ab und nach zätilchen Küssen und herzlichem Händedruck von zwölf lieben Genossinnen enttUle sie m t dem Versprechen , morgen zur Nachfeier sich am Kuchen schadlos hatten zu wollen. Sie kam cber zurück als gedacht. Kaum fünf Minuten später wurde die kleine Gesellschaft durch httttgeS Läuten an der Etagenglocke gestört, zwei junge Herren, die zufällig den Hausflur betreten hatten, brachten daS junge Mädchen dorthin zurück, voa wo sie es batkn soeben kommen feben. Die Unglückliche war an der obersten Stufe der Treppe ousgeglitten und fo unglückl ch h nab- gestürzt, daß sie schon nach w nigen Minuten eine Leiche war. Wäre ft: im Freundeskreise fltbl eben und hätte dem Aberglauben getrotzt — wer wriß, ob dicS UngtÜck sich ereignet hätte. Theater. — Fräulttn Sommer hat uns so oft durch den Vortrag hübscher Lieder und launiger Couplets erfreut, daß auch ft: sico «iner großen Beliebtheit bei unserem (aller- diregS nicht fl oßen) Theate pabl kam erfreut, und wenn Jeder sein Scherfletn dazu beiträgt — „$ eie wenig machen ein Viel" — so wird auch Fräulein Sommer neben dem Beifall, oec ihr so oft g spendet wurde, Der klingende Erfolg nicht fehlen. Das gewählte Stück: „Die schone Klofterdäuerin" ober „bte Franzosen tn Altbauern" ist ein Schauspiel, das, mit anmuthigen ernsten und heitern Gesangsnummern ausgeftaitei, die ihetlS dem Stücke selbst zugeho.t, theil« von der Bemficiantin (wir machen besonders auf die reitende Einlage d«S F'äulein Sommer: „® en n bet Mondschein leuchtet- aufmerksam) und von andern M'twtrkenden e.ngklcgt sind. ^Die schöne Klosterbäuerin" spielt im Wmter deS Jahres 1807, alS die Franzosen noch in frechem Uebermuthe m deutschen Landen hausten, und ist das Stück von echt dramatischem Leben. Wenn auch die Vorbereitungen zum Feste manche Z it in Anspruch nehmen, so werden sich wohl noch die paar Abendstunden erübrigen lassen, um der geschätzten Künstlerin den kleinen Danktttnbut zu entrichten. und Berk-ehr-. Limburg, 17. December. Rothen Weiten 1120, weißen Weizens 00 00, Kann JL 00 00, Gerste Jt 9.50, Hafen X 6.50, Kartosfeln ä 100 Pfund JL 0.00, Erbsen ä 100 Pfund JL 11.00. Frankfurt, 17. Deccmben. Auf dem heutigen Markt kostete der Eentner Heu JL 2 6)—3 2), Stroh JL 2.00—2.50, Eien das Hundert JL 5 90—9.60, Butter 1. Qualität 1.00, 2. Qualität .X 110, Kartoffeln per Eentner M. 2.00—2.50, Kohlrabi 3—0 H pr. St., Erbsen 100 Kg. 22.00—30.00 , Habn JL 1.90—2.00. Gans