1SSM Freitag den 19. September srr. 219 Stern nzeiger tCiiCltCl ruhig Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen !Ü. VlN'ea« r Gchulstraße 7. 51 } Nach- 6078 lnzeigm. ucker abenitit, upenfabrif- •en „teititn dnr»d>- ßX*lbM' ___— SSeSt® 5 »’ö SN . " v - tu a n Betreffend: Die Führung des Landeswappens. . ®’e&en- Qm 16' eeptembcr 1884‘ Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Diejenige, von Ihnen, welche noch im Rückstände find, an Erledigung der Verfügung vom 1. September 1884 bmnen drei Tagen. vr. «o o c i ui u n n. _____ — —* — ■— y.t? " S zZ'G 3 £ s u _ st!* ^olitiscke Ueberficht. Gießen, 18. September. Die laufenden politischen Fragen treten in dieser Woche weit vor dem großen Ereigniß der am 15. und 16. September in Schloß ^krerme- wice stattgesundenen Drei-Kaiser-Zusammenkunft Zurück, von ber bei allen Gutgesinnten die Ueberzeugung gilt, daß von ihr die gedeihlichste ^-oide-- runq des friedlichen Fortschrittes aus allen Gebieten und die Lösung brennender socialer Fragen zu erwarten ist. Es ist zur Zeit kein Preßorgan in der Lage, über die Specialitäten des Zwecks der Kaiserbegegnung zu berichten , aber den leitenden Kreisen nahe stehende Berliner und Wiener Zeitungen halten es für wahrscheinlich, daß nach der Zusammenkunft der drei Kaiser eine Art Wamsest an Die beteiligten Völker erlassen werden wird. Dasselbe dürfte vollständig den gehegten frohen Hoffnungen entsprechen und für Europa eine neue Aera des Frieden- und Fortschrittes einleiten. Nachdem der Kronprinz des deutschen Reiches nebst dem Prinzen Heinrich Bayern, wo sie so viele Beweise der Gastlichkeit und Reichstreue erhalten, am Sonntag verlassen und sich an den Rhein nach schloß Benrath bei Düsseldorf begeben halten, hat der Kronprinz am Montag die Ver- tretünq seines kaiserlichen Vaters bei den großen Manövern des 7. und 8. Armee- Corps und den zu Ehren des Kaisers veranstalteten Festlichkeiten der Rhein- vrovinz übernommen. An fürstlichen Herrschaften sind in Schloß Benrath und Düsseldorf bereits anwesend: Die Frau Kronprinzessin, Prinzessin Victoria, der Großherzoa von Oldenburg, der Kronprinz von Schweden, die Punzen Wilhelm Heinrich, Friedrich Karl und Albrecht von Preußen, Pnnz Leopold yon Sanem, Herzog Georg von Oldenburg, der Fürst von Lippe-Detmold, der Erbprinz von Hohenzollern, der Erbprinz von Schaumburg-Lippe. Falls der Gesundheitszustand des Kaisers nach der Rückkehr aus Rußland em betrMgen- der ist wird sich der erlauchte Monarch am Donnerstag auch nach dem Rhem begeben, um die Paraden über das 7. und 8. Armee-Corps abzunehmen. ' 6054 j —I :: ?rd# vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Drmgerlvhn. urch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 60 Pi. SjoW-S r« - -« -Ms«« Es bestätigt sich, daß der durch das Ableben des Lord Ampthill erledigte englische Botschafter-Posten in Berlin durch den bisherigen englsichen Gesandten in Brüffel, Lord Malet, besetzt worden ist und daß man sowohl in London als in Berlin in Lord Malet den Mann erblickt, um gewisse Ver stimmungen in den deutsch - englischen Beziehungen zu beseitigen. Ueber die Vornahme der Reichstagswahlen steht nun so viel fest, daß sie, dem Wunsche der Regierung entsprechend, EndeOctober oder Anfangs November stattfinden sollen, also in einer Zeit, wo die ländliche Be völkerung nicht mehr durch Feldarbeiten verhindert wird, an den Wahlen theilzunehmen.^ Sonntag von mehr als 600 hervorragenden Mitgliedern der Rationalliberalen der Provinz Hannover besuchten und in der Börsenhalle zu Hannover stattgefundenen Parteiversammlung führte Rudolf v Bennigsen aus, daß das politische Heil Deutschlands in ^uem Zusammenwirken der gemäßigt Liberalen und gemäßigt Conservativen zu erblicken sei und daß die Nationalliberalen unter Bekämpfung der Extremen der linken wie rechten Seite dieses sicher auch der Regierung am wunfchenswerthest- suchen. Die Parteiverhältnisie seien m Deutschland, zumal durch die durch Welfen, Polen und Elsaß-Lothringer verstärkte Centrumspartei so schwinge, daß im Reichstage nur eine Mehrheit aus gemäßigten Liberalen und 9^d&'0te“ Conservativen denkbar sei. Im klebrigen betonte Bennigsen, daß bi^twnal liberalen fest an dem Heidelberger Programm hielten -wonach sie s^ von der deutsch-freisinnigen Partei lossagten und die aus Deutschlands Macht und Größe, sowie innere Wohlfahrt gerichtete Politik des Fürsten Bismarck unter» ^De^Streit zwischen Frankreich und China befindet sich no4 aus demselben Fleck. Die Chinesen zeigen noch keine Neigung zui8» feit, der chinesische Staatsrath hat vielmehr n^e Cirmlarnote d e Mächte gerichtet, worin er die Befchuloigung eines Vertragsbruches L-euens Betreffend: Die Auslegung de» $ 59 der Gewerbeordnung vom 1. Juli 1883. Sieben, den 17. September 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen «» di- G-oßb-rzoftli-d-u »»-,-,m-ift-r-i-° unb bi« G-°«d«-,-glich-» >.b CWam. be, »W u.b I-M- 21 «>“"» b-mi.°»-Mikch.«- -ach- >. be- Se^lU-ben Snb wett”-•-'SmeV-yÄ« VebUf™ ober Än«b». .erfertigl'unb »■»"»«'"- «b"< »»» blm »un-hul,nngioorftunb W S JtfÄK m Id«« S-il-onjebb»«. •[*-«**■ ----- — Tie Großherzoglichen Bürgermeistereien wollen die Polizeidiener hiernach bedeuten. J Dr. Uoekmann. __________—— ngen. cr mit 1 auch 2 >en. Mäusburg 4. •irte Zimmer zu udwigsplatz^ unterer Stock, chen- Brpler. iranftalten möbl- jubroiflftr. 61 t Küche zu Derrn. Mühlgasse 10. ' ~ Blsreffend: Die einheitliche Besehlsweise bei dem Turnunterricht. ließen, am 17. September 1884. Die Großhcrzogliche Kreis-Schul-Commisston Gießen an die Schulvorstände des Kreises. SW- - Benennungen ,» bebienen buben. D, 3U 81., H>. 3. 10252. Sbu.mll.bi, .■ 1. 1884. Betreffend: Die einheitliche Besehlsweise bei dem Turnunterrichte. Das Großhcrzogliche Ministerium des Innern und der Justiz Abteilung für Schul-mgelrgenheiten ... hip ffirn6h Directiaiten der EUmnasien - Realschulen und Schullehrer-Seminarien, sowie an die Grotzh. Kreis-Schnleomimssionen. Er ist bei den stattgehabten Inspektionen des Turnunterrichts die Wahrnehmung^^ Knorr.__ Lokale-. Gießen, 18. Sept. Wie wir bereits mitgetheilt, wird der CtrcuS FranNoff am Sonnraa den 21. September hier eintreffen und in Oswald's Garten seine erste Vorstellung geben. Da dieser «fliegende Circus" von Ort zu Ort eilt, um ebenso schnell zu entstehen, wie zu verschwinden, bleibt derselbe, durch westere Arrangement« bereit« gebunden, unwiderruflich nur 2 Tage hier. Ueber die Leistungen der sich productrenden Künstler vernimmt man allerorts da« Günstigste. Es sollen die überraschendsten, ftaunenerregenden Kunststücke mit autzerordentlicher Gewandtheit, Sicherheit und Eleganz auSgeführt werden und der Circus sich zugleich durch seine« Arrangement sehr vortheilhaft auszeichnen. Auch dresstrte Elephanten, Löwen u. s. w- werden sich productren. Das hier im Ganzen selten gebotene Schauspiel eine« großen Circu« modernster Art wird vorausfichtltch viele Besucher auch aus der Umgegend onziehen-__________________ — Vermischte-. Pfungstadt, 16. September. Wir haben berichtet, daß ein Knecht von hier mit Pferden und Wagen in den Rhein gefahren und verschwunden sei. Die lobten Pferde wurden geländet, nach der Leiche de« KnecklS suchte man vergebens. Der Knecht ist auch nicht umgekommen, sondern er hat sich alSbald nach dem Unfall au« Furcht nach Frankfurt begeben, wo ihn bekannte Leute, welche den Todtgeglaubten zufällig sahen, vergeblich zur Rückkehr zu seinem Dtenffherrn zu bemegoi sucht-n. Worm«, 16. September. Am Sedanfeste wurden auf der Ktffeltzw ffe von einer fröhlichen Tischgesellschaft eine Parthie farbiger Ballons gek>mt und ein Zettel mit Angabe des Aufflugorts daran befestigt; die dem Winde überlassenen Ballon« stiegen rasch in die Höhe und waren in kurzer Zeit dem Auge entschwunden. Wie sich später herauSstellte, flogen die Ballon« bis in die Gebend von Potsdam, denn dieser Tage kam der angehänate Zettel durch den Bauerngutsbesitzer Ferd. Hagen in Rogdon bei Beelitz hierher zurück mit dem Vermerk, daß die Ballons am 3. September in seinem Forste gefunden worden seien. m T Groß-Winternheim, 11. September. ^Geflügelte Baterlandsoertheidiger.s Bei dem gestrigen in unserer Nähe abgebaltenen Manöver sollte unter anderem auch der ALthäuser-Hof von einer Abtheilnng Infanterie erstürmt werden. Diese stieß jedoch von den mir zustehenden Prärogativen im Geiste der Verfaffung Gebrauch mache, diene ich Belgien, unfern zwei großen politischen Parteien und der Sache der Freiheit, bet ich lief ergeben bin. Ich danke den Bürgermeistern für die Gefühle, die sie für mich persönlich an den Tag gelegt haben." r Der König richtete hierauf noch mehrere Anfragen an die Bürgermeister über die Lage, die durch die Ausführung des Schulgesetzes für die von ihnen vertretenen Gemeinden herbeigeführt werden würde. — Um IO3/* Uhr kehrten die Bürgermeister, welche vor dem Königlichen Palai«, wie vor dem Rathhause von etner zahlreichen Menge mit Betfallrufen empfangen worden, nach dem Rathhause zurück. — Ein Individuum, welches durch Pfeifen die Ruhe zu stören suchte, wurde verhaftet. — Die versammelten Bürgermeister beschlossen, am 2. October in Brüffel wieder zusammenzutreten. Pari«, 17, September. Eine gestern hier eingegangene Depesche Admiral Courbet'S erwähnt von einer, vom Bureau Reuter g»ptemher. Der König empfing heute Vormittag 10*/a Uhr bte Bürgermeister von Brüssel, ©ent, Lüttich, Mons, Arlon und Antwerpen, welche bte Vereinbarung her Communen betreffs beS neuen Schulgesetzes mit unterzeichnet haben. Auf eine Ansprache des Bürgermeisters von Brüssel, welcher auf die bebeutenben Petitionen von 820 Communen mit 2,800,000 Einwohnern hinwies, errotberte ber König: „Ich nehme Ihre Petition als AuSbruck ber Wünsche einer großen Anzahl von Bürgern entgegen, welche Magistrats- unb Communalämter bekleiben. Ich habe auch eine sehr große Anzahl von Peiitionen erhalten, welche sich im entgegengesetzten Sinne aussprechen. Angesichts btefer so verschiebenen Meinungsäußerungen mutz ich mich dem Willen des Landes, wie er durch dte Majorität der beiden Kammern zum Ausdruck gebracht wirb, anschließen. Sie beurtheilen mich zu wohlwollend, wenn Sie meine Weisheit rühmen, aber ich acciptire Ihre Worte über meine gewissenhafte Beobachtung der Pflichten eines constitutionellen Souveräns, ich werde meinem Eide stet« treu bleiben unb fortdauernd bemüht fein, den regelmäßigen Gang der parlamentarischen Regierung ficherzustellen. Ich werde niemals einen Unterschieb zwischen Belgiern machen, sondern für den Einen dasselbe thun, was ich für den Andern gethan. Mein Verhalten wird unter den gegenwärtigen Umständen das nämliche wie tm Jahre 1879 fein. Indem ich Chinas mit Entrüstung zurückweist und die Franzosen wiederholter Vertrags- Verletzungen beschuldigt. Die chinesische Regierung protestrrt gegen bte krtegen- schen Maßregeln der Franzosen, doch wünscht ste sehnlichst, freundliche Beziehungen mit Frankreich aufrecht zu erhalten, und will, um dies zu erreichen, Alles thun, was mit ihrer Ehre verträglich ist, fie weigert sich indeß zur Zahlung einer Entschädigung. Die chinesische Regierung hofft, die europäischen Mächte werden gemeinschaftlich Mittel ausfindig machen, um die Streitfrage unter Wahrung der Würde Chinas zu lösen; andernfalls müsse die Regierung der französischen Aggression mit solchen Kräften Widerstand leisten, rote sie China besitze, und für alle Nachthelle, die dem allgemeinen Handel oder den Untertanen neutraler Mächte und deren Eigenthum erwachsen dürsten, Frankreich verantwortlich machen. , , Der Protest des Papstes gegen Einführung der von den Kammern genehmigten Ehescheidung in Frankreich hat seine Richtigkeit und ist man darauf gespannt, was die französtsche Regierung gegen diesen Protest thun wird Der hochherzige König Humbert hat das von der Cholera schwer heimgesuchte Neapel wieder verlaffen und weilt seit Montag in dem gesund und hochgelegenen Florenz, der zweiten Hauptstadt Italiens. Obwohl sich der König auf der Reise jeden Empfang und jede Kundgebung verbeten halte, so wurde er doch an den Bahnhöfen, zumal in Neapel, Rom und Florenz mit stürmischen Hochrufen von Tausenden empfangen und ihm ber Dank gezollt, den er sich durch sein selbstverleugnendes Verhalten in Neapel erworben. Unstreitig hat der König auch erreicht, daß durch seine Anwesenheit der Muth und die Thal- kraft ber Behörden und Bevölkerung Neapels gegenüber der verderblichen Seuche gehoben wurde. Leider ist die Cholera wegen ber großen Hitze in Neapel noch in keinem entschiedenen Abnehmen begriffen, glücklicherweise tritt, sie aber in an- deren italienischen Städten sehr mild aus und Rom, für welches man am meisten fürchtete, ist sogar cholerafrei. Der Minister iüiancini ist, obwohl er selbst einen Choleraanfall zu bestehen hatte, in Neapel zurückgeblieben, um die sanitären Maßregeln zu leiten. Die englische Regierung giebt sich große Muhe, um bte egyptische Mission zu mildern, die Finanzen zu reguliren und die Ruhe in Ober-Egypten herzustellen. Lord Northbrook, der mit General Wolseley in Alexandrien eingetroffen ist, betreibt ein Arrangement, wonach England der ägyptischen Regierung eine Anleihe von 10 Millionen Pfund verschaffen will, wenn die Verwaltung de« egyptischen Moscheen-Vermögens unter englische Gontrole komme. Vorläufig lehnt aber der Khedive den Vorschlag ab. Auch General Wolsiley's Expedition nach dem Sudan gllt wegen des Austrocknens des Nils, und der großen Hitze als auf 6 Monate verzögert, fo daß Gordon Pascha inzwischen in Khartum zu Grunde gehen kann, zumal der Mahdi neue Belagerungstruppen nach Khartum fanbte._______________________________ Darmstadt. 17. Septbr. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 6. Septbr. den praktischen Arzt Dr. Theodor Ziestng aus Büdingen zum Kreisassistenzarzt für den Kreis Schotten mit dem Amtssitze zu Gedern und den praktischen Arzt Dr. Paul Weißgerber aus Weid-Moos zum Krels- assistenzarzt für denselben Kreis mit dem Amtssitze zu Ulrichstein zu ernennen. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 15. Septbr. dem Schullehrer an ber Gemeindeschule zu Langen, im Kreise Offenbach, Wllhelm Ulrich, da« Allgemeine Ehrenzeichen mit der In- schrist: „Für 50jährige treue Dienste" zu verleihen. _____ * iSgh US- tot tiois" zhrend tot owjrtbe und i feirrt KnM? glücke .ff. ufeti I-nd out Vertretung 1 Ä oahr aus jft Sfe"» «Sy: rr auf Seft rollten unb j Gendarmen "Nb Sendarm würbe tn ?(r erlittenen Ml. SetanntU* Besch Es wird zur gebracht, daß - Steinbach Bertha, Toc ms Dppenl bad), durch bestätigten Ehe 1. I. bestimm Qtiinbai Msgemeinschc nicht zur Anwen^ mimtzr jedem Vereheiichung b ihm wahrend d mögen als R. - Lustwärme IW R. tm Schattm- 11 jtUO I üuic u- vom letzten Fang in haltbarer, vorzüglicher Waare, find eingetroffen und offerire solche zu 3 «Pffl. pr. Stück. Bei größeren Abnahmen billiger. 5714 Ä. Elsoffer. 6076 Mehrere Wogen Mist abzugeben. Hammstraße ,. Keisgeöotenes. Neue Heller-Linseu empfiehlt billigst Eberh. Metzger, Abonnements-Einladung aus die empfehle im Ausschank und im Faß. Emil Schmall 6022 (z. Frankfurter Hof). J» Anders neu eotdeektei überseeisches Pulver tödtet Wanzen, Flöhe, Schwaben, Schaaben, Russen, Fliegen, Amelsen, Asseln, Vogelmilben, überhaupt alle Insecten I mit einer nahezu übernatürlichen Schnelligkeit und Sicherheit derart, dass von der vorhandenen Insektenbrut gar keine Spur übrig bleibt. 1 Echt und billig zu haben in Prag in J. ANDEL’S Droguerie, 13 „zum schwarzen Hund“, Hussg. 13. I In Giessen bei 2-595 Herrn Frietlr. Seibel. 6037 Für einen Schüler wäre noch Logis mit Pension abzugeben. Näheres Neustadt 28, Obstvcrstcigerung. DieuStafl den 23. September soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend in Aepfeln, Birnen u Nüssen, versteigert werden. Der Anfang ift um 9 Uhr am Pfingstweg. Groß-Buseck, am 17. Septbr. 1884. Großb. Bürgermeisterei Groß-Buseck. Stephan.6086 Apfelmost bei <2eorg Schäfer 6071 Kaplansgaffe. BefcheiniflMlfl. Es wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß Jakob Katz II- von Steinbach und seine Ehefrau | Bertha, Tochter des Leopold Zacharias Oppenheimer von Hemsbach, durch ihren heute gerichtlich bestätigten Ehevertrag vom 16. Juli l. I. bestimmt haben, daß die in Steinbach geltende Errungenschaftsgemeinschaft in Bezug aus sie nicht zur Anwendung kommen soll, daß vielmehr jedem Ehegatten sein bei der Verehelichung besesienes und das von ihin während der Ehe erworbene Vermögen als Sondergut verbleiben und seiner unbesthränkten freien Verwaltung und Nutznießung mit Ausschließung des anderen Ehegatten unterworfen bleiben soll. Gießen, den 11. September 1884. Oroßherzogliches Amtsgericht Gießen. Langsdorfs, Oberamtsrichter. 6093 l! neues Grünkorn pr. Pfund 33 Pfg., bei größerer Abnahme billiger. H, F. Nassauer, 5938 Kreuz 6. Apfelmost bei 6053 lje Herbert* Berliner Gerichts-Zeitung, voiihäringe 4. Quartal 1884. 33- Jahrgang. |, ..... Man abonnirt bei allen Post-Aemtern Deutschlands, Oesterreichs, der Schweiz rc- für 2 Mark 50 Pf. für das Vierteljahr, in Berlin bei allen Zeitungs - Spediteuren für 2 Mark 40 Pf vierteljährlich, für 80 Pf. monatlich einschließlich des Bringer- lohns. Wer sein Recht nicht kennt hat den Schaden zu träges>! Wer sich/Ä-m Schaden an Ehre und Vermögen bewahren will, abonmre auf die ,,-Berliner ^richts- Zeitung", die, von den hervorragendsten Berliner Juristen redigirt, b^ ^rem medilgen Äbonnementsvreis bei ihrem reichhaltigen belehrenden und unterhaltenden Inhalte in SÄTÄW Jnvolksthümlicherundpttanter Darstellungs- | meiic berichtet das Blatt über alle interessanten Kriminal- und Cimlprozeffe des.Iw und Auslandes, namentlich der Berliner Gerichtshöfe ; unterzieht es die neuen Reichs und Landesgesetze leicht faßlicher, eingehender, Erörterung und erklärt es alle beachtenswerten. neuesten Entscheidungen des Reichsgerichts,Kammergerichts unb^ber- verwaltungsaerichts, deren Kenutniß in den weitesten Kreisen, namentlich allen Fabri kamen Kau7leut?n, Haus- und Gutsbesitzern tc., felffionftanbMSunfrn un- entbehrlich ift. Diese Ausführlichkeit von jedermann durchaus nothiger, sehr leichwer- stündlich baraeftcllter Belehrung in Verbindung mit dem reichhaltigen, allen Abonnenten A^ schwierigen kostenfreien Nath ertheilenden Briefkasten das anerkann böckll aedieacne Feuilleton, welches stets die neuesten, beiten Romane, sowie belehrende lind humoristische Artikel unserer ersten Schriftsteller enthalt, fuhren der Berliner Nichts-^eituna unausgesetzt eine große Anzahl neuer Abonnenten zu, io daß pchI bie; mitS ^6 in ben fle^e^enfte^ verbreitetsten Blättern Deutschlands rechnen dar - Außerdem vorher Angeführten bringt die Zeitung den Lesern eine Fülle von । tegrste "«Ä fc-ÄWSSV&S »Ä ää ständig und ganz kostenfrei nachgeliefert. ___ oar. ©nrd) baS »e»eWtuttbeun W gt. " , ebtnfaa6 Jum Angriff übit-glngtn fiü'rm.nbJn Seinb. balb gelungen Mn (tarn Dorhabm °b,nst.h-nStation Ob mtrtrn Mrjt. ffilbenbaufen, ia © b erahn Göttingen fahrenden Persoaenzug ein vor einigen Tagen bet bem wn » gMQÜfOrm eines Personenwagens, unb zwar Pasiogier während btt Fahrt bah er von den nachfolgenden Wagen über- vor den Auzen feiner Frau,Jo «W“ P5’? L fetn Leden auShouchte. Der Verun- fabren wurde und unter be» Rädern des ^ug i besuchsweise in Deutsch- Sur Skrttetung b<8 Mteren brr weg B burd) b«n ®etld)t8bot«i erfolgt Wen Ehsir-u. N-tdnn d«^nm>, .Sie sind alfo bie Kotz?- - tft, treten bte e.ln_ znaemelne Selter tot im G-richtSiaoIe. fn welche auch 9ton, ich,bl" „Vtoen e nftlmmen müffm. - Diese heitere Geschichte tft oll wdrttich W « &Ä -«Atä äM“.‘ä ä Verhasteten warcIL. (Bütber hatte es auf einen anderen Kutscher abgesehen, den ^tbnleln- woUU 8 Ä b-se Absicht gegen ben L-nbe.herrn -DMM-AWWHM Literarische-. Da« .Berliner Fremdenblatt- schreibt unkrm 21. August 1W4: Der Schalk-Kalender für 1885, Verlag von Fr. Thiel lv ^11" und Leipzig, ist bereit« erschienen. In einem fein gezeichneten und elegant farbenbunt gedruckten Umschlag präsentirt sich der luftige L-chalk zum fünften Male. Obgleichum ®reu’e (1 M mit ähnlichen Kalendern gleich, bietet er fowobl in Ausstattung alS auch in Stoffreichthum durchaus Hervorragende«. Seine Bilderchen, ^n reicher ^Fülle vor- banden, sind humorvoll und becent. bte Scherze streifen auf allen Gebieten de« LedenS umber und treffen in« Centrum. Wer sich etn halbe« Stündchen angenehm unterhalten wÄ**grelfe gehoO ume©Qlf:.QQlenber, er wird sich al« ein Untoerfalmtttel gegen jede'Anwandlung von Schwermuth bewetfen. Der Schalk hat vollkommen Recht, wenn er singt. gßir gber unter Scherz unb Lachm Genießt, wa« ist. vergißt, wa« war, Dem will ich schöne« Weiler machen Da« ganze, liebe, lange Jahr. sandel und Berftbt Limburg. 17. Septbr. 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