4 •1). W 'S“, ÄtoTOrjij Ffg. aus Kameraden ic.) itümmel. Möllerschüffe. ^6ung der Kämpfenden, c Regem. - 13) Ein» Jo MH und Kraft.) Muß des Dork'schen __5358: aden Löhnung M verruß Buch, »ngchft Ü fite Anzeigm. [ödes. Arbeiterin, welche auch i Verkauf, gesucht von ). Breivogel, Modes, Mainz. ;|-Transport von rig B ; leasen. „ «hm MbwJ’S r«k P-rjM >'■ * ter Garantie gBetME^ ehrten Publikums ff ieflens S klrmkmn g cham'ne, § en 9 *3OÄ3W »W- :c s*?' 192. Dienstag den 19. August 1884 Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Virreay: Schtt'lst'raße 7. Erscheint täglich mit «utnahme des Montag!. lrei! vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. >urch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. an e. ein UttbescholtenheilSzeugnib, welches für Zöglmge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu p0§. d: daß in dem Einwilligungs - Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwllligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugniffe für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Ord., ' sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersah-O^nung Q. Theil der Wehr-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Nr. 56 mm 1875) ausgestellt fein müffen. ' 1 Das Gesuch ist bei der unterzeichneten PrüsuygS-Commisfion nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Grotzherzsgthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Zastres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung znm einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. Z. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst aeschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briestrapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adreffe angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtßzeugniß; t m . * b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes nut bet klärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten Das Großhcrzoalichc Stcucr-Commiffariat Gießen an die Großherzoglichen Herren ermeister des Bezirks ml. Gießcn. Vor Einsendung des betreffenden Verzeichniffes nebst Kapitalrentenstenererklärungen vom 20.1. M. wollen Sie, als Stellvertreter des Steuercommiflär«, die Erklärungen, insoweit solche unverschlossen sind, mit der Commission einzeln prüfen und dasjenige hervorheben, was nach Ihrer Ansicht eine nähere Erörterung noch fettend der Pflichtigen wünschenswerth machen dürste. Gießen, am 18. August 1884. Süssert. ------- Betreffend: Die Nacyjuchung der Beringung zum emsahrig fteuvuugen Dreufl aus Gruno von Schulzeugnissen. Bekanntmachung. Diejenigen jungen Lenke, welche aus Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anzügen aufmerk,am gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. ‘ ;. und zu verpflegen; . . . Im Uebrigen wird aus die Bestimmungen der SS 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatz-Ord. verwiesen. Grobherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Gros. JeutsÄkand. Darmstadt, 16. Aug. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen heute den Major und DistrictS-Commandeur Beck aus Mainz, den Premier- Lieutenant Geißler vom Pionier-Bataillon Rr. 11 aus Castel, den Gyrnnasial- Lehrer Klein aus Mainz; zum Vortrag den Staatsminister Finger. Darmstadt, 16. August. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 16. August oen Kreisrath des Kreises Dieburg Friedr. Hallwachs zum Kreisrath des Kreises Offenbach, Den Rath bei der Provinzial -Direction Rhemheffen, Regrerungsrath Friedrich Heß, zum Kreisrath des Kreises Dieburg, den Rath bei der Provinzial-Direction Oberheffen, Reglerungsrath Gustav v. Zangen, zum Rath bei der Provinzial-Direction Rheinhessen, den Ministerialsecretär 1. Klasse bei dem Ministerium des Innern und der Justiz, Regierungsrath Hermann v. Bechtold, zum Rath bei der Provinzial-Direction Oberhessen mit dem Amtstitel Regierungsrath, den Kreisassessor Dr. Wilhelm Linß zu Darmstadt zum Mrmstenal- fecretär bei dem Ministerium des Innern und der Justiz, den Kreisassessor bei dem Kreisamte Mainz, Freiherrn Dr. Georg v. Wedekind, zum Kreisassessor bei dem Kreisamte Darmstadt, und den Regierungsaccessisten Friedrich Fey aus Altheim zum KreiSasseffor bei dem Kreisamte Mainz — zu ernennen. Darmstadt, 16. Aug. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Bellage Nr. 20) enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justrz, die Ausführung des Unfallversicherungs-Gesetzes betreffend. 2. Uebersicht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1884/85 zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Darmstadt genehmigten Umlagen. 3. Ordensverleihungen. 4. Namensveränderung. 5. Dienstnachrichten: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 23i Juli dem evang. Pfarrer Heinrich Brüning zu Hüttengesäß die evang. Pfarrstelle zu Hühnlein, mit Wirkung vom 1. October d. Js. an, zu übertragen. 6. Concurrenzeröffnung: 12. 2. OrdenSverlechung. 3. Dienstnachrichten: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am Mai den Hofmusiker Gottfried Stephany zum Ärnnmermuftfer zu ernennen. 4. Ruhestandsversetzung. Erledigt ist: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wallerstädlen mit einem Gehalt von 900 M. 7. Sterbefälle: n Gestorben sind: Am 19. Juni der Hofmusiker Christian Planz zu Darm- (lobt; am 25. Juni der Forstwart Heinrich Naumann zu Reunenrod; am 26. Juni der Forstwart i. P. Stephan Simon zu Ohmes; am 28. Ium der Oberrechnungs-Revisor Johann Daniel Daab zu Darmstadt; am 3. Juli der Amtsrichter i. P. Heinr. Raab zu Laubach; am 6. Juli der Districtseinnehmer i. P. Georg Balthasar Habich zu Birkenau; am 10. Juli der Schullehrer an der ersten evang. Schule zu Allendorf a. d. Lda. Georg Schrnehl; am 16. Juli der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Nieder-Mörlen Georg Kempf. Darmstadt, 17. Aug. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Bellage Nr. 21) enthält: „ c rr rx ~ crrx 1. Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Großherzoglich Hessischen Kudewigs-Universität zu Gießen im Winter-Halbjahre 1884/8o gehalten werden und am 27. October chren Anfang nehmen. 5. Concurrenzeröffnung: „ m 3 m . Erledigt ist: Die erste evang. Pfarrstelle zu Hungen. Das Prasenta- tionsrecht zu derselben steht dem Herrn Fürsten zu Solms-Braunfels zu. Berlin, 16. August. Wie der „Dziennik Pozn." mittheilt, hat eine An« zahl angesehener polnischer Männer eine Petition an das Abgeordnetenhaus vorbereitet, in welcher nach Schilderung des gegenwärtigen Schulsystems in der Provinz Posen folgende Forderungen gestellt werden: 1) Wiedereinführung der geistlichen Schulaufsicht in den Volksschulen, namentlich berm Religionsunterricht, 2) Wiedereinführung der früheren Anzahl der Religionsstunden; 3) W'edernn- führung der Muttersprache als Unterrichtssprache; 4) Beginn des deutschen Lese« und Schreibunterrichts bei den polnischen Kindern erst dann, wenn ne polnisch lesen und schreiben gelernt haben. AranLreich. Pari», 16. August. Der Senat trat heute Vormittag 9 Uhr behufs Berathung des für Tongking geforderten Kredits zu einer Sitzung zufammen. Graf St. Ballier beantragte als Berichterstatter der Lommifnon, den verlangten r in in Irevrn, Oer, Capt- H- 6. Avgllst von 3 gestern 4 Uhr Nc Donmrstsg Nachl sollen in der G nachstehende A Accord gegebei a. Zur Ha! 1) Steinliefern 2) Steinsetzen 3) Chausßrarbk 4j Uebergründu „ b. Anr Unter HM 1) Dachdeckers 2) Weißbinder c. Zur A ^arbeiten, v Lusttragende Erdarbeiten wt ber Tmainge! Treis a. b. Eroßh. Mger — In den letzten 24 Stunden sind in Marseille 6, in Toulon 2, Perpignan und Umgegend 11 Cholera-Kranke gestorben; außerdem kamen Herault (Aube) einige Todesfälle vor. England. Dänemark. Kopenhagen, 16. August. Der internationale Aerzte-Kongreß ist heute geschlossen worden; als Sitz für den nächsten Congreß wurde Washington gewählt. Lokale-. ESietzen, 18. August. Das schöne Wetter am gestrigen Sonntage lockte wieder Jung und All httiaus ins Freie. Wer keine Lust verspürte, die alljährlich und auch ? e6mMr ”on ®ie6e"crn stark besuchte Heuchelheimer Kirmeß zu besuchen, der war gewiß im Philosophenwald zu finden, wo sich, gleichsam als „Nachfeier des Jugendtest«^ wieder ein fröhliches Treiben entfaltete und die Veranstalter der Feier, die Festwtrthe «ff* ^l^^kndfeste, wohl Ersatz für den ihnen durch das Regenwetter am Donnerstag Abend entstandenen Ausfall in ihren Einnahmen gefunden haben werden. - Auch im gestrigen Concert. am Vorabende deS Jahrestages der Schlacht von Gravelotte/ bot .)err Kapellmeister Krautze den zahlreichen Zuhörern ein prächtiges Programm, dessen inzelne Piecen mit bestem Fleiße und schönster Präcision durchgeführt wurden; sehr störend war wahrend des Vortrag« das Lärmen vieler Kinder, welche sich unter den trotzdem doch Herr Wenzel den schönen geräumigen Spielplatz für diese angelegt hat. Den größten Effect erzielte daher erst am Schluß dos große Völkerschlacht bet Leipzig", welches imposante Werk, 0Ut bgeschulten Jneinandergreifen des ganzen Arrangements, seine großartige Wirkung nicht verfehlte und sämmtliche Zuhörer aufs Beste befriedigte. Aegypten. Alexandrien, 16. August. Heute Nachmittag fand eine Kundqebuna von etwa 8000 Personen statt, welche berechtigt sind, Schadenersatz für die ihnen durch das Bombardement von Alexandrien zugefügten Beschädigungen zu verlangen. Der Gouverneur versprach Nameus de« Khedive, daß Alles qescheben solle, um den gerechten Ansprüchen möglich» schnell nachzukommen. „ „ Vermischtes. Frankfurt a. M., 15. August. Eine unangenehme Ueberraschung wurde dieser Tage einem Auctionator in einer unserer Nachbarstädte zu Thetl. Er konnte nämlich nach der Auction seinen Ueberzieher und seinen Regenschirm nicht finden. ES ergab Italien. _ Rom, 16. August. Gestern ist in dem Lazareth zu Ventimiglia ein Cholerafall mit tödtlichem Ausgange vorgekommen. Ferner sind gestern an Cholerafällen vorgekommen: In der Provinz Turin 6 Erkrankungen und 5 Todesfälle, in der Provinz Porto-Maurizio 2 Erkrankungen und 2 Todesfälle, in der Provinz Parma 3 Erkrankungen und 1 Todesfall, in der Provinz Massa- Carrara 6 Erkrankungen und ein Todesfall und in der Provinz Pamvobasso 13 Erkrankungen und 4 Todesfälle. Rußland. Petersburg, 16. August. In Betreff der Nachrichten auswärtiger Blätter über die Entdeckung eines Complottes in Warschau, theilt das „Jdürnal de St. Pstersbourg" mit, es sei allerdings in Warschau eine UntersuMm gegen eine revolutionäre Zwecke verfolgende Gesellschaft eingeleitet. 32 Personen seien verhaftet worden, davon seien 3 Orthodoxe, 21 Katholiken und 7 Israeliten. Bei den Haussuchungen seien weder Dynamit noch Waffenvorräthe, sondern lediglich Publicationen, Proclamationen und Schriftstücke aufrührerischen Inhalts gefunden worden, kurz das gewöhnliche Inventar revolutionärer Verbindungen. Kredit zu bewilligen, die Berathung der Tongkingfrage aber bis nach dem Wiederzusammentritt der Kammern zu vertagen und dieselbe gelegentlich der Beratung der Supplementär-Kredite vorzunehmen. Der Herzog von Broglie hielt es für unmöglich, der Regierung ein Vertrauensvotum zu geben. Cabinets- präsident Ferry erklärte sich mit der Vertagung der Berathung der Tongkingfrage einverstanden und fügte hinzu, die Regierung werde die Bewilligung des geforderten Kredits als ein Vertrauensvotum betrachten. Bei der Abstimmung über die Kredit-Vorlage im Ganzen erfolgte deren Annahme mit 193 Stimmen gegen 1 Stimme. Der Justizminister brachte die von der Nationalversammlung beschlossene neue Vorlage ein, betr. die Reformen bei der Wahl der Senatsmitglieder. Der Senat vertagte sich sodann aus heute Nachmittag 3 Uhr, wo das Dekret über den Schluß der Session zur Verlesung gelangt. — Die Session des Parlamentes ist heute Nachmittag geschlossen worden. Paris, 16. August. Die der Regierung nahestehenden Journale erklären die heutigen eine Verschärfung des franzäsich-chinesischen Conflicts betreffenden Meldungen der „Times" für unbegründet. — Die Nachricht, daß China das Anerbieten einer Entfchädigungs-Leistung zurückgezogen habe, wird vom „Temps" noch fpeciell dementirt. London, 16. August. Sir Thomas Braffey, der Civil-Lord der df fischen Admiralität, hielt am Dienstag im liberalen Verein in Portsmouth eine Rede über den Zustand der englischen Staatsmarine. Im Verlaufe der Rede constatirte derselbe, daß Englands seetüchtige Panzerflotte gegenwärtig 329,520 Tonnen repräsentirte, während Frankreich nur 201,789, Rußland 83,621, Deutschland 74,007, Oesterreich 63,110 und Italien 58,905 Tonnen auszuweisen haben. Auch in der Anzahl ungepanzerter Kriegsfahrzeuge überflügele England Frankreich bei Weitem. Die in Dienst gestellte englische Kriegsflotte übersteige, , was den Tonnengehalt betreffe, die französische um das Doppelte, während die englische Handelsflotte zehnmal größer als die französische sei. Ulll bttlj' D-EA SL> iffig sä’S SÄ Telegraphische Depesche«. tBollPi telegt* Toeresporrderrr-Brrrearr. 17. Aug. Im Beleiöigungs-Proceffe des Schriftstellers Ludwiq Pie sch gegen den Herausgeber der „Schalk", Friedrich Thiel, wegen des von Letzterem wider Pietsch erhobenen Vorwurfes wegen Bestechlichkeit erkannte das Echöffengericht auf 500 Strafe gegen den Angeschuldigten und aus Befug« mß der Publikation des Urthells für Pietsch. a London, 17 August. Die gestrige Nachricht der „Times" von einer Knegrerklärung Chinas an Frankreich wird hier allgemein als unrichtig bezeichnet. Nach einem Telegramm des „Reuter'schen Bureaus" aus Shanghai von heute lagen auch dort keine Nachrichten aus Peking vor, welche jene Mel- dung der „Times" irgendwie bestätigten. Die chinesische Regierung habe vielmehr unterm 14. ix Mts. dem diplomatischen Corps einen Protest gegen das Vorgehen Frankreichs zugestellt und eine Mediation der Mächte nachqesucht, um x- Verständigung mit Frankreich zu gelangen. Diese Mittheilung der chmestschen Regierung an das diplomatische Corps in Peking solle in durch« aus friedlichem Tone gehalten sein. k8Uil' k ,15, Mittelrheinischen Turnfest.j Samstag Vor- wurde durch den Kreisvertreter E. Reuter (Darmstadt) die Kreisaus- schrch-Sttzung mit einer Begrüßung eröffnet. Anwesend waren E Reuter fSFinrmftnhn E- Demuth (©legen), Koburger f£>anaS), Sa„b(sJibÄir Ädln? rÄn 2BeberJ2ßieSbaben), Schleich (Oberstein), Schmidt (Sachsenbausens rnfflne baM, Friessner (Neuendorf), Wagner Ä Aufnahme neuer Vereine. Ausgenommen wurde: in den 3 Kau (HrAbrn'mhnrf». den 5. Mehlsheim bei Worms, Guntersblum, Pfeddersheim und 6. Gau: Nordenstadt und Johannisberg. Nach Ver ^ worin u. A mitgetheilt wird, daß sich zum Turnfeste 15000 ÄrLunb 18 Musterriegen angemeldet haben, wurde an Stelle des n-r^rd^ Kretsrechners Julius Gießen (Frankfurt) der Vertreter des Kaues SS»» (Mainz) zum provisorischen Rechner ernannt« btt ^aM§orbnuna datte die Wahl eines Festortes für 1886 zu erledigen. Angemeldet batten sich Da?m? stadt, Hanau und WormS. Gewählt wurde Worms mit 65 Stimmen gegen 44 welche auf Hanau fielen (Darmstadt erhielt 14 Stimmen). Die EinführungZeineseinh'eitllchm ^buchS für den Betrieb der Frei- und Ordnungs-Mbungen innerhalb des Mittel- S?urbe durch die Wahl des Puritz'schen Lehrbuches erledigt. — Nach Schluß Der Verhandlungen überreichte der stellvertretende Kreitzvertreter Demutb (Gießen) dem KretSoertreter E. Reuter (Darmstadt) anläßlich seines 50jährigen TurnerjubilSums und in Anerkennung seiner Verdienste um den MittelrheinkreiS, an dessen Spitze er schon 12 Jahre steht, ein prachtvoll auSgeführteS Diplom« . Nach Schluß des Turntages constttuirte sich das Preisgericht. Zum Vor- Uvenden uttttde auf Vorschlag von Demuth-Gießen Heidecker-Wiesbaden erwählt. Als Preisrichter wurden bestimmt für daS Pferd: Demuth-Gießen, Schatt-Hanau Koch-Darmstadt; Barren: Klein-Idar, Höhn-Wiesbaden und Pescheur-Santt- Johann; Reck: Henkel-Offenbach, Weimann-Castel, Schaffner-Frankfurt. Frei- Wett-Sprung: Bach-Coblenz, Sauer-Aschaffenburg, Kn ö ch er-Kreuznach. Frei- Hoch-Sprung: Braun-WieSbaden, Richter-Dillenburg, Schneider-Marburg. Klimmen: Burkhardt-Frankfurt, Sand-Saarbrücken, How-Hanau. In dm Berechnungs-Ausschuß wurden erwählt: Zink-Neuwied, Holz hausen-Bornhetm und wuarn?‘ “ der darauf folgenden Sitzung de« BurthetlungS-AuSschufseS erwähltmu^erdeßen wurde Turninspettor Dannenberg-Frankfutt als Vorsitzender Bei der geselligen Zusammenkunft AbevdS in der Festhalle, welche Zusammenkunft mit dem Namen „CommerS" auf dem Programm bezeichnet ist, wurden E« Reuter Eine Anzahl Wiesbadener Herren als Ehrenmitglieder des Turnvereins Wiesbaden ernannt. Voraus ging und folgte noch eine wahre Eündfluth von Reden, die jeden Humor, sobald er sich auf die Bildfläche wagte, wegschwemwte. Ueberhaupt aalt dieser sog. „Commers^ mehr dem 25jährigen Stiftungsfeste, als den auswärtige« «?enLm®n. .6ef*8ftt0tc ftdj so viel mit sich selbst, daß man wenig Zett übrig be- ? e lc6tcren. Nicht uninteressant dürste sein, zu erfahren, daß unter dem Schwall der gegenseitigen DankeSbezeugungeu, mit dem man sich bekompltmentirte, selbst eine Anerkennung für die Stickerin, welche die Fahne fertiggestellt hatte, nicht vergessen war. Auch der Umstand, daß in der Festhalle nur Wein zu bekommen war, ist jedmfallS Ursache gewesen, daß trotz des warmen WetterS die Stimmung eine KMltch kühle blieb. Beret S um 11 Uhr hatte sich die Fefthalle ziemlich gelichttt. Um dem Gießener Humor schließlich doch noch zum Dasein zu verhelfen, nahmen die Gießener Turner den dreiviettelstündigen Weg vorn Festplotze nach der Stadt unter und arrangirten in ihrem Standquartier, dem Gasthof .zum Mohren" tu Gesellschaft der Marburger Turner einen fidelen Biercommn-S, der zwar auf dem ffL ^^"ichlich für alle den Tag über ausgestandeaen Leiden entschädigte. Wir sagen „Leiden-, denn als solche müssen wir eS bezeichnen wan sein Maffenquartier, welche Sorte faktisch in Masse vorhanden .st, mi einem Gasthofe vertauschen muß, AbendS um V-9 Uhr die Trambahn nicht mehr be- kann und für eine Chaise nach dem Festplatze 3 JL bezahlen muß. Wie deß- halb ein Vertreter, Pepperltng-Mainz, dazu kommen konnte, bei dem bereits mehrfach erwähnten „Co m merS" der Feststadt Wiesbaden für daS „ausgezeichnete^ ArranaemeM ctn ^ut Heil" Sudediciren, war vielen der anwesenden Turner nicht recht begreiflich. — Vielleicht erfüllt der zweite Festtag die Versprechungen, welche der erste nicht ae^ halten hat; daS Wetter wenigstens ist ausgezeichnet- w 0 — Vom 15. Mittelrheinischen Turnfest zu Wiesbaden wird unS weiter berichtet: Konnte man sich am gestrigen Abend einigermaßen enttäuscht fühlen, so entschädigte ^uAe Tag, namentlich der Festzug, den Festbesucher. Die Stadt selbst ist groß- ^schmückt und haben die Bewohner alles Mögliche im Putz der Häuser geleistet. Auch alle StaatSbauten erwiesen den Turnern durch Schmücken ihre Ehren- bezeugung. — Punkt 11 Uhr zogen die einzelnen Gruppen und Gaue zu den Auf- stellungSplätzen deS FeftzugeS und setzte sich derselbe um 12V< W in Bewegung. Der Zug ^Erfiel in 6 Abtheilungen. Die 1. Abteilung wurde eröffnet durch eine Cavalcade Festreitern und httiter dem 1 Musikcorps reihte sich dsS^Festcomitö nebst deu Behörden an; drei in reicher altdeutscher Tracht gekleidete Herolde folgten und diesen Landsknechte, ebenfalls in alldeutscher Tracht. Hierauf folgte der ^^ad-nerFechtclub mit seiner im Jahre 1882 gestifteten prachtvollen Standarte, folgten die Turner deS Gaues Hessen, 2 Gesangvereine von Wiesbaden, die Turner der Main-Gaues. 2. MusikeorpS. ES folgte diesem die Bäckertnnung, welche einen ^L0eRar,gen «?orn wurde das au« Teig gebackene Wappen und hinter diesem zwei Rtesenlaibe Brod getragen. ES folgte sodann eine BacchuS- aeb'ldet^auS einem sechsspännigen Wagen mit großem Fasse, auf welchem Vorn und hinten umgeben von Reitern mit entsprechendem Anzuge ^E^hülfen. 3-MusikeorpS. Hinter diesem ging daS Bürger-SchützencorpS mtt prächtig decorirtem Wagen, folgten die Turner des Rhein-Main-GaueS, Gesangvereine Friede und Concordia, die Turner des Saar-Mosel-Gau, der evanaeliscke Kirchenchor; die Schreiner Wiesbadens, 60 an der Zahl, in blau-weißer Kleidung, bo en mit ihren Emblemen eine hübsche Abwechslung, denen sich eine sehr gut arranairte Winzergruppe (25 Paare tanzend) mit dem Wagen deS Vater Rhein und einem Kelter- anreihte. 4. MusikeorpS. 8 Schetbenzetger in phantastisch rother Tracht und spitzer Mütze eröffneten den Zug der deutschen Bundesschützen, folgten die Turner deS GaueS Rheinhessen. ES reihte sich hieran der Krieger- und Militär^Verein, sowie der Gesang-Verein Frohsinn, die Turner deS Nahe-Jdarthal-GaueS, sodann der Wiesbadener Zither-Club, welchem als Emblem eine Riesen-Zither in Standartenform vorangetragen wurde. 5. MusikeorpS. ES folgte die F l e ts ch e r tnnung mit Fahnen und Emblemen, der sich der Gesang- und Musikoerein mtt reich geschmücktem Banner an- veihte. 6. MusikeorpS. Fcstretter führten die Kriegervereine Germania und Allemanta mit ihrem Festwagen, worauf Herolde mit allerhand allen Waffen sich befanden, folgten nltt0J?er£nrr21116 Union unb ber Synagogm-Gesangverein. Als 7. MusikeorpS bic Offenbacher Feuerwehrmusik ein, dem der Gau Frankfurt folgte Eine prächttge Gruppe der Glaser Wiesbadens mit einem entsprechenden Emblem von farbigem GlaS und der Stern, von Lehrlingen getragen (Kleidung grün und weiß) 8„MullkcorpS. Mit wohl als größte Leistung im Festzuge folgte sodann die Gruppe alu"b Auf einem großen sechsspännigen Wagen befand sich eine Werkstätte mtt Dampfmaschinen, Drehbänken, Schraubstock, Ambos rc alle ^Elellen in voller Arbeit, hinter dem Wagen gingen dieLehrltnge mit gelbem Schurzfell und dto. Mütze, denen sich Gesellen mit grünem Schurzfell anschloffen, 4 Altgesellen ???? die Zunftlade auf ihren Schullern. Es folgten der Rhein-Mosel-Gau, der katholische Sängerchor und Wiesbadener Sängerchor, Lahn-Dtll^Gau, Gesangverein Concordia und katholischer Gesellen-Verein mtt gelbem (päpstlichem) Abzeichen. 9. Musik- corpS. Hinter diesem die Turner de« Gaues Süd-Nassau, Gesellschaft Etchenzweig mit einem dem Namen entspr^henden VereinS-Emblem, Männergesangverein und Gesang- verein Sanserlust reiht sich an. 10. MusikeorpS. Unter den Klängm desselben zog?» die drei Wiesbadener Turnvereine, den Schluß deS FestzugeS bildend. * 0 Zug dauerte 2Vr Stunden, da« Wetter ist gemüthlich warm, die Sonne scheint prächtig, das Bier ist kein Gießener Attienbier und auf dem Festplatz bis zur Stunde noch viel Raum übrig. Auch auf das Turnen scheint der lange Zug seinen störenden Einfluß auSgeübt zu haben, worüber wir weiter berichten werden. giÄnfd rtE («mi1 ein" tÄ?S , Mi w :n ber ® ""GchAbr A «»* Weber ««urerarbeitej »merarbeiten Winberarbe *toarbeiti Neu, am : 6405 Äwoi) b Kd«, i -Wanduhr ^ichine u 5416 ö'knstsg petben in, Wä 'N ben i| »419 twÄ N: MtiUh’1'* 1'2" ftiSÄ 7" “öft "'litte1*®«, »-d-r Ä «• Stofe !Ä!?Sä‘ ■ää ÄZZL «Safi* 8 e lltmiie sSttt1201 vtthelse!,H ‘ MSr •Wsfi 11 dm bereits mebtfoA iWnto'fcanZ?, M* r-ch> SL 1,l*‘ d« ttül «Ich, .Men, so entsrhSdtate bet jsjufrt L®y« Htt Sören, Mb Am m dm auf, Udl'nB-MM«. i« fn« durch eine Cavalcade )sS»FestcoM nebst den 'olde folgten und dies« >t- Hinauf folgte da prachtvollen Etandarte, !ieSbadeu, die Turner der tnnung, welche einen ßtbaitnt Wappen und fobann eine Bacchuß, em Fasse, auf welchem entsprechendem gfnjuge l Bürgn-CchWv^v^ Gesang »Gau, btt evangelische n dlau-wetßer Kleidung, ch eine sehr gut arrangirte Rhein und einem Keltn- istlscb rothn Tracht und folgten die Turner der MMereiti, sowie da sodann dn Wiesbadener er in Standartensom riomngmitFahnm und eschmücktem Banner an» iermanta und Allemania fen sich befanden, folgten in. Als 7. WsikcorpS Frankfurt folgte. Eine prechenden Emblem von leib* «rü”“ob”‘i; ilatt sodann die Grupp pSnntgen WM befan mbstock, Ambos:c, alle nar mit gelbem EchmM Äffen, 4 W r Rhein-Mosel-Gau, da «ÄT.S Sxffä! M )kv. ' bie Lfeterdes^ö ÄS‘«*S i-SLZ »K-s 7»rS fl* schließlich au3 dem Protokoll, daß beides ta der Hitze des Gefechtes mit rer- öucttontrt worden war. Nur mit großer Mühe gelang cB dem Aucttonator, sein Eigen- tLum wieder zurückzuerhaltev. . r K — Aus Meppen thetlt man mit, daß man daselbst auf dem Krupp'schen Schießplätze damit beschäftigt ist, einen Thetl von einem schweren Panzerschiff auf, mstellen Derselbe soll als Ziel bei den demnächst daselbst stattfindenden Schieß- Ansuchen benutzt werden. Um dieses Ziel der Wtrkltchkett möglichst ähnlich zu gesialtm, wird durch einen sinnreichen Mechanismus eine dem Schaukeln beS Sch'ffeB ähnliche Bewegung ^Iche sich bet der Rettung der im Juni in der Grube Deutschland" bet Schwientochlowitz verschütteten 40 Bergleute besonders verdtent ge. macht haben, tst jetzt vom Kaiser die Rettungsmedaille verliehen worden. ES find die beiden BergwerkSdtrectoren v. Velsen und Matthiaß, vier Steiger, neun Grubenhäuer, etn Ztmmerhäuer und ein Maschinenwärter. Außerdem tst dem Oberbergrath v. Ammon der Rothe Adler-Orden verliehen worden. LandwirthschastlicheS. Um denjenigen Herren Landwtrthen, welche btS jetzt noch nicht Abonnenten der Deutschen Allgemeinen Zeitung für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen sind, Gelegenheit zu geben, diese immer mehr an Bedeutung gewinnende Zeitschrift kennen iu lernen hat sich die Administration derselben entschloffen, Den vom 1. September neu etntretenben Abonnenten die Zeitung jetzt schon bis zu btefem Termine gratis zu Überlassen. Man hat also nur nothig, seine Adresse ber Expeditton zu Übersenden, um btt Zeitung bis zum 1. October gratis und franco zugesandt zu bekommen. Die Zeitung zählt die ersten Autoritäten auf dem wetten Gebiete der Landwirthschaft zu ?-ren ständigen Mitarbeitern und bietet dadurch für die Gediegenheit und Reichhaltigkeit ihrer Aufsätze die beste Gewähr. Alle die Landwirthschaft betnffenben neuesten «^retgniffe findet man in wohlgeordneter Reihenfolge alsbald in der Deutschen Allgemeinen Zeitung für Landwirthschaft verzeichnet. In dem vielseitig benutzten Briefkasten erhält Uber Abonnent über alle bie Lanbwirthschaft betreffenben Anftagen sachgemäßen unb gewissenhaften Rath unb Auskunft. Der AbonnementSpreiS ist ein sehr mäßiger, benn er beträgt inclusive beS UnterhaltungSblatteS, welches allwöchentlich gratis beiltegt, nur 1.1/, x vierteljährlich. Man abonnfrt entweder birect bei ber Post (PostzettungS- Preisliste Nr. 1228) ober bet der Expedition ber Deutschen Allgemeinen Zeitung für Lanbwirthschaft, Gartenbau unb Forstwesen tn Frankfurt a. M. ober auch bei den diesigen Buchhandlungen. x TchiffSnachrichten. Bremen, 16. August. sPer ttansatlanttschen Telegraph.) Der Postdampfer Eider, Capt- H. HellmerS, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 6. August von Bremen und am 7. August von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten tn Newyork angekommen. Handel und Ber^edr. Grünberg, 16. August. (Frachtpreise.) Weizen X 17.90. Korn X 16.00, Gerste X 15.70, Hafer X 14.20, Erbsen X 00.00, Linsen X 00.00, Lein X 00.00, Samens 24.20, Kartoffeln X 0.00, Wicken 0.00. 731) Ueber die Höhe dar Kotten, welche die Elnrüoknng einer Anseife In eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals entttneoht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HAAME1VSTE12V * VO6LER fat Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder Mönchen) zuvor Auskunft ein fordert, die auch hlnsiehta der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reichet Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Kepertoir der vereinigten Itadttheater;n Frankfurt a. M. Opernhaus. DienStaa den 19. August: Der Prophet. Mittwoch den 20 August: Der Bettelstudent. Außer Abonnement. Donnerstag den 21. August: Oberon. Freitag den 22» August: Walküre. (Brünhtlde: Frau Baumann-Triloffa.S) Außer Abonnement. Samstag den 23. August: Neu einfiudirt: Egmont- Sonntag den 24. August: Mignon. Schauspielhaus. Dienstag den 19. August: Journalisten. Mittwoch den 20. August: Feenhände. Donnerstag den 21. August geschloffen. Freitag den 22. August: Die Goldprobe. SamStag den 23. August geschloffen. Sonntag den 24. August: Roman eines armen jungen Mannes. Monteg den 25. August: Clav io- Vorher: Die Geschwister. Für den bevorstehenden Goethe-CycluS in unseren Theatern, welcher nächsten Samstag den 23 d. mit der Neuetnstudirung des ,(£gmonr (im Opernhause) seinen Anfang nimmt, sind folgende wettere Tage festgesetzt worden: Montag den 25. (tm Schauspielhause) „Clavtgo" und „Geschwister". Mittwoch den 27. »Faust- I. Theil und Donnerstag den 28. ^Faust- II. Theil (beide Vorstellungen werden im Opernhause gegeben). Samstag den 30. „Iphigenie auf Tauris" (tm Schausptelhaust) und Montag den 1. September „Götz von Berlichingen" ('m Schauspielhause). Temperatur am 18 August (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr). Wasserwärme der Lahn 17V,o R. — Luftwärme 20° 3t. tm Schatten. Rübsamen. Donnerstag den 21. I. M , Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Gemeinde Treis a. d. Lda. nachstehende Arbeiten öffentlich in den Accord gegeben werden: a. Zur Chaussirung eines Weges: veranschl. zu 1) Steinlieferung, 375,00 JL 2) Steinsetzen 37,50 „ 3) Chaussirarbeite« 400,00 „ 4) Uebergründung 40,00 „ b. Zur Unterhaltung der gemein- heitlichen Gebäude: veranschl. zu 1) Dachdeckerarbeiten 20,00 JL 2) Weißbinderarbeiten 174,50 „ c. Zur Anlage einer Wiese: STb arbeiten, veranschl. zu 350,00 Lusttragende zur Uebernahme der Erdarbeiten wollen vorher Einsicht von der Terraingestaltung nehmen. Treis a. d. Lda., 15. August 1884. Großh. Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. Benner. 5399 Donnerstag den 21. I. M., Nachmittags 4 Uhr, sollen in der Gemeinde Daubringen nachstehende Arbeiten öffentlich in den Accord geaeben werden: Maurerarbeiten, veranschl. zu 393,02 Zimmerarbeiten „ „ 35,50 Weißbinderarbeiten „ „ 36,80 Pflastererarbeiten „ „ 108,00 Gießen, am 18. August 1884. Senßfelder, 5405 Bez.-Bauaufseher. Mittwoch den 20. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden in derFlett' schen Hofraithe dahier gegen Baarzahlung versteigert: 1 Sopha, 2 Kleiderschränke, 1 Kommode, 3 Wirthstische, 2 Bänke, 1 Wanduhr, 1 Real, 1 Nachttisch, 1 Nähmaschine und 13 Bohlen Linden- und Pappelholz. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 16. August 1884. Geißler, 5416 Gerichtsvollzieher. Dienstag den 19. d. M., Mittags 2 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe verschiedene Mobiliar - Gegenstände, als: Schränke, Tische, Sttihle rc., zwangsweise versteigert. Gießen, den 18. August 1884. Bühner, 5419 Großh. Gerichtsvollzieher. Allgemeiner Anzeiger. Zwilch u. Barchent, Bettzeug, Bielefelder Leinen u. Halbleinen gebleicht und ungebleicht empfiehlt in großer Auswahl zu billigen Preisen Eberh. Metzger, 4948______________________________Neustadt 8._____________ Dem Herrn Emil Fistilbach. in Gießen habe ich den Alleinverkauf meiner chemisch analyfirten garantirt ächten Tvkayer 9l<>tU1?Wetne übertragen und verkauft derselbe: Medicinal-Tokayer-Ausbruch, per Vi Flasche X 2.10, 1828 u V- „ „ 1.10, „ y „ „ Flacon „ 0.60, N w pr. Vi Flasche X 1.70, , , „ Vf „ „ 0.95, Medicin. Rothwein, Mäneser-Ausbruch, pr. 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