Nr. 166 Samstag den 19. Juli 1884 Amts- und Anzeigcblatt für den Kreis Gießen Bureau r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zürn einjährig fteiwilligen Militärdienst im Herbst 1884. Familiemvohn- Äeuftadt 15, Darmstadt, den 9. Juli 1884. sl- Berlin, 16. Juli. Geh. Rath Dr. Koch ist gestern Abend nach Berlin zurückgekehrt. Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Gros. bemerkt: c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei-Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. ein selbstgeschriebener LebenSlaus. und sich in scharfer Weise gegen die von Italien dem heiligen Stuhle gegenüber eingeschlagene Politik ausgesprochen haben sollte, sind sehr übertrieben worden. Zwischen dem italienischen Gesandten in Madrid und dem spanischen Minister des Auswärtigen, Elduayen, haben sehr freundschaftliche Erklärungen bezüglich der Rede des Ministers Pidal stattgefunden und ist dieser Zwischenfall hiermit erledigt. Die Nachwahlen zum belgischen Senat haben wenigstens in Brüssel den Sieg der liberalen Sache ergeben. Die liberale Candidatenliste drang hier mit einer Majorität von 400 Stimmen durch und wird sonach die belgische Hauptstadt im Senate wiederum liberal vertreten sein. Auch bei der Stichwahl in Rivelles siegten die Liberalen, während in Tournay der Candidat der katholischen Partei gewählt wurde. Im Ganzen verfügt jetzt dieselbe tm Senat über eine Mehrheit von 17 Stimmen und da sie auch in der Deputirten- kammer über die unbedingte Majorität verfügt, so wird Belgien für die nächsten 6 Jahre entschieden im klerikalen Fahrwasser schwimmen. Welche Consequenzen sich hieraus für die weitere Entwickelung des bügischen Staates ergeben werden, muß einstwellen abgewartet werden. JnDänemark scheinen wichtige politische Ereignisse unmittelbar bevorzustehen. Aus Gmunden (Oesterreich) wird gemeldet, daß der König von Dänemark, welcher noch einige Wochen daselbst zu verweilen gedachte, am 13. Juli, Abends, plötzlich nach Kopenhagen zurückgereist ist, wie es heißt, in Folge eingetroffener Depeschen in dringenden Regierungs - Angelegenheiten. Vielleicht handelt es sich um den Rücktritt des Ministeriums Estrup, das sich von Beginn seiner Thätigkeit an im entschiedenen Gegensätze zu der radikal gesinnten Mehrheit der dänischen Volksvertretung befunden hat. In Bukarest hat am Montag die vereinigte Opposition eine Demonstration gegen das Cabinet Bratianu und selbst gegen den König in Scene gesetzt, welche schließlich ganz den Charakter einer Straßen-Emeute annahm. Es wurden zur Revolte aufreizende Proklamationen in einer von der Opposition veranstalteten öffentlichen Versammlung ausgetheilt und der Deputirte Vernesco stieß heftige Drohungen gegen den König aus. Da viele der Anwesenden gegen ein solches illegales Verfahren kräftig protestirten, so entwickelte sich eine große Rauferei, bei welcher mehrere oppositionelle Deputirte sogar vom Revolver Gebrauch machten, wofür sie freilich von der Menge übel zugerichtet wurden. Die Polizei stellte endlich die Ruhe wieder her. Aus Egypten sind seit der Verrätherei des Mudir's von Dongola, durch welche diese Stadt den Sudan-Rebellen in die Hände gespielt wurde, keine weiteren Nachrichten von Belang eingelaufen. Von Gordon fehlt seit Monaten jede sichere Nachricht, wie anderseits auch nicht mehr das Geringste von den Absichten der englischen Militärverwaltung in Kairo verlautet, Khartum zu entsetzen. Dieselbe concentrirt vielmehr ihre ganze Thätigkeit darauf, die Grenz-Garnisonen Ober-Egyptens den Sudan-Rebellen gegenüber in Vertheidigungszustand zu versetzen. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Ausenthaltsort hat. 2) Die Zulaffung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugniß; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit Erklärung über dessen Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; :h lieber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung (Anl. 2 zur Ersatz-Ord. — I. Theil der Webr- Ord. vom 28. Septbr. 1875 - Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) Ausschluß. ® y , Bezüglich des Prüfungstermins, sowie des Lokals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt event. weitere Bekanntmachung; auf svecielle Laduna kann nicht gerechnet werden. r a * , ö •»S'S L Äff M-g det r, Mlns, 0 Bekanntmachung. . .. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Herbst 1884 stattfindenden Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulaffung, bei Meldung des Ausschluffes von dieser Prüfung r c x _ spätestens bis zum !• August 1884 bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Speciellen das Folgende Niet 'Vier, «neii cm. 4766 Dilsburg. ^"bergcrstr. Zu pos. b wird noch besonders bemerkt, daß in dem Einwilligungs- Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, daß er in der Lage sei, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. 5) In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der fick Meldende geprüft sein will. 6) Ist bereits früher ein Gesuch um Zulaffung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholtenheits- zeugniß beizulegen. Politische Ueberstcht. Gießen, 18. Juli. Kaiser Wilhelm ist in bestem Wohlsein am Dienstag Nachmittag in dem festlich geschmückten Gastein eingetroffen, von der Bevölkerung in herzlichster Weise bewillkommnet. Die „Wiener Abendpojt" widmet diesem Er- eigniß einen sehr sympathisch gehaltenen Artikel, in welchem es heißt: „Se. Majestät der deutsche Kaiser hat heute (15. Juli) wieder den österreichischen Boden betreten, um, wie seit einer Reihe von Jahren, Kräftigung seiner Gesundheit zu Gastein zu suchen und zu finden. Die Völker der österreichischungarischen Monarchie begrüßen in dem Besuche des deutschen Kaisers ein stets erfreuliches Unterpfand der zwischen den beiden Kaiserhöfen und Reichen bestehenden innigen Freundschaft." Die Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Joses soll, entgegen den bisherigen Meldungen, diesmal in Gastein erfolgen, wo das österreichische Kaiserpaar am 5. August einzutreffen gedenkt. Der Quell der politischen Neuigkeiten bezüglich der inneren Angelegenheiten fließt immer spärlicher und ist es bei der gegenwärtigen Oede der politischen Situation daher erklärlich, wenn sich die Aufmerksamkeit dem peinlichen Zwischenfalle bei der Pariser Nationalster in erhöhtem Maße zuwendet. Bekanntlich ist in Paris am Tage des Nationalfestes eine am Hütet Continental aufgepflanzte deutsche Fahne vom Straßenpöbel herabgerissen und zerfetzt worden. Es bedeutet dies eine gröbliche Jnsultirung für die deutsche Nation und die französische Regierung hat sich anerkennenswerther Weise auch beeilt, durch ihren Botschafter in Berlin der Reichsregierung ihr tiefes Bedauern über den Vorfall auszudrücken. Derselbe wird von den anständigen Elementen der Pariser Bevölkerung selbst entschieden gemißbilligt und so darf man denn hoffen, daß das bedauerliche Ereigniß die freundlichen Beziehungen zwrschen der deutschen und der französischen Regierung in keiner Weise nach- theülg beeinflussen werde. Die Nationalfeier vom 14. Juli, welche von der französischen HauMadt trotz der durch die Cholera erzeugten ernsten Situation mit olT oem Pomp der früheren Jahre begangen wurde, hat im übrigen Frankreich nur einen schwachen Anklang gefunden. Vollends im Süden ist der Nationaltag so gut wie unbeachtet geblieben und dies darf nicht Wunder nehmen, wenn man die wirthschaftliche Gefahr in Betracht zieht, welcher speciell Marseille und Toulon gegenwärtig durch die Cholera ausgesetzt sind. Den Ministern des Innern, der öffentlichen Arbeiten und des Handels, welche am Dienstag Vormittag in Marseille eintrafen, erstattete der Präfect Bericht. In demselben heißt e«, daß gegen 65,000 Personen seit dem Auftreten der Cholera Marseille verlassen haben und daß Arbeitslosigkeit die arbeitende Bevölkerung bedroht. Am folgenden Tage haben sich die Minister nach Toulon begeben und dürfte ihnen daselbst ein gleich trübes Bild der durch die Epidemie verursachten wirthschaft- lichen Lage erschlossen worden sein. Der in den letzten Tagen zwischen den Cabineten von Rom und Madrid spielende Fall Pidal ist jetzt in freundschaftlichster Weise erledigt worden. Die Mittheilungen über die Cortesrede des spanischen Ministers Pidal, wonach sich derselbe als einen Anhänger der weltlichen Herrschaft des Papstes bekannt * zeigen. eschen zu eiiM >uard Noll. iÄ l theile ich hi"' ite ab da Harn ett kchen 22 ich mein fWJ innerung- (*; Schopps M kmilch. itungsooll L-wk nanti^ J8L^/ xK Illg, foroie ein iethen. Weiner. , Mansarden; svr, an xutyge rhosstratze N. ter mit Zube- , Kaplansg. 3- rder Stube, sehr nd Logis, sowtr ofort zu otr- vig Lang, r. (Wetterg. o). gen. Ulli> «ne klein, Wo. ' KShl-schH --"-i'-rmsdl, ^chenplah 4. "uethen bei-' Marsch. "Haus - Lnd' mittleren Etage mn mit allem 5 Hausgartens rmethen. ^Haustein. umerH h. Herbert, mir erkauften 'tr Alicenstraße Stock, aus je m Falles sammt cmise, auf Oc- _ Dr. MuhU_ >hnung in den zu vermiethen. Schulstr. 1t). rte Zimmer zu icenstraße 11. i-Logis zu ver- Exped. ds. Bl. über die Revisionsfrage. Temps" meldet // Die Minister des Innern, der öffentlichen Arbeiten in Marseille; die Conferenz der Commission des wurde vertagt. Der Ministerrath beräth morgen Aus zuverlässiger Quelle erfahren wir, daß fast alle, besonders in den französischen und englischen Zeitungen gebrachten Mittheilungen über Aeußerun- gen Koch'S in Bezug auf die Cholera in den französischen Häfen entweder unrichtig oder entstellt wiedergegeben sind, so daß es durchaus nicht rathfam ist, diesen Mitthellungen Glauben beizumeffen oder gar sie als maßgabend bei aus- brechender Cholera anzusehen und sich event. darnach richten zu wollen. Schon seit 3 titln gedeckt, väl her Ltll-o-ner in der daß nicht hierdurch Mle Anregungen zr Am Mittwoch tannene Prügeldecke unter großem Mens Glück trug eS keine fein, endlich einmal Material, wie schon Würde ba8 i den Schaden traget Leipzig, 17. Juli. Gutem Vernehmen nach wird auch die Königin von Sachsen mit der Herzogin von Genua am nächsten Sonntag hier eintreffen, um dem Festzuge der Theilnehmer an dem Bundcsschießen beizuwohnen. Haag, 17. Juli. Die feierliche Beisetzung des Prinzen von Oranien hat heute Vormittag stattgefunden. Dem Leichenzuge, welcher um 9 Uhr das Palais des Verstorbenen verließ, folgten zu Wagen der König, der Großherzog von Sachsen-Weimar, der Prinz Albrecht von Preußen, der Fürst zu Wied, der Graf von Flandern, sowie die osficiellen Vertreter Frankreichs, Englands, Ruß- lands, Schwedens, der Türkei, Rumäniens, Italiens, Württembergs, Waldecks und des Herzogs von Raffau. Bern, 17. Juli. Der diesseitige Gesandte in Rom, Barier, ist heute nach Rom zurückgereist. Derselbe überbringt eine Rote des Bundesraths an die italienische Regierung, betr. die von letzterer angeordneten Quarantäne-Maßregeln an der italienischen Grenze. Paris, 17. Juli, und des Handels sind noch Senates für die Revision Telegraphische Depeschen. Lvolff'A telegr. Torrespondem-Burea«. Berlin, 17. Juli. Der „Reichs-Anz." publicirt einen Erlaß des Ministers v. Goßler an sämmtliche Regierungs-Präsidenten über die Maßnahmen zur Verhütung der Einschleppung und Verbreitung der Cholera, sowie eine Instruction zur Vornahme der Desinfection. Besonders empfohlen wird die unverzügliche Bildung von Sanitäts-Commissionen, auch in Städten unter 5000 Einwohner und ländlichen Bezirken, soweit es die Verhältnisse nur irgend gestatten. — Die „Polit. Rachr." melden: Hiesige politische Kreise betrachten den Zwischenfall in Paris in Folge der Erklärungen des hiesigen französischen Botschafters für erledigt. Danzig, 17. Juli. Das aus den Panzer-Corvetten „Baden", „Bayern", „Württemberg", „Sachsen", aus 4 Panzer-Kanonenbooten und aus den Avisos „Blitz" und „Grille" bestehende Panzer-Geschwader hat heute früh die hiesige Rhede verlassen, um nach Kiel zu gehen. Bromberg, 17. Juli. Der Divisions-Commandeur Generallieutenant v. Radecke ist heute früh, als er den Hebungen des Militärs im Schießen nach der Scheibe beiwohnte, durch eine Gewehrkugel am linken Oberschenkel verletzt worden. jfiSS Aufen, Nabt) cr 1 r-LZZ e?Sl*' »s ws. Ä 182 a??5 Oberhaus verwarf nach dreistündiger Debatte mit der ^/Eaa Wemyß, betreffend die Fortsetzung der Berathung ^Qu§, nabm Cogans Amendement auf Einberufung einer W!b?bepr?e an ^^hung einer neuen Bill über Wahlreform und Elntheilunq der >--L M-» SA Mu SSW" Munjin IjJ «ni 22 dm gl im 8«d« wurim dudrdmai 6.n ^n:nJT8eno”]Sen- ®8 gelang denn auch, acht der Betäubten ""d Gelähmien wieder inS Leben zurückzurufen, dagegen waren vier tobt. Den Tobten ">aten eversengt; an den Füßen hatten sie offene Branbwunden' bewegen ' Einem Trompeter beS MustkcorpS, welches von der lÄ bk W platt Xnn,""‘ ft8nb' mUtlt bUrt6 be" °^"gn.b°°llen Straßburg» ÄttentZ:''Ti?Luff7rb«u7?zum^aL Raubmm'd g.na =on Nummer 1 des Rebell aus, welche 1883 In München erschien Stellmacher Ämeb 993 bcn 21 Dctober nach Basel, wohin noch ein dritter Unbekannter faa1, Arn 22. in Straßburg angelangt, rieth Stellmacher, den Apotheker zu berauben um nebst dem Geld sich auch Medicamente und Gift zu verschaffen. Zur Verwischung der Spuren wurde eine Droschke nächst dem Bahnhofe um 11 Uhr Nachts gemiethet und außerhalb der Stadt gefahren. Die auf dem Wege verfuckte NarkniiUrnnu baHr ronrbe ^ci&QU§ genommen. Bei der Festung hielt der Soldat welcher erschlagm wurde, sie an. Um Mitternacht wurde der Apotheker Lienbarbt Ä'tJSVJ»“"" ÄÄ ÄfSSä, m* h?°e" tingettotfenen Bremerhavener Schiffs .Margaretha' aü^ diel» SVSMM wie man sich verabredet^ hÄe, th» über Bo d m tt.6,abe d-utlich gehört, Behauptung leicht zu liefern ick fntie nur nn? ffnWer cn*» 3ubtm fei der Beweis seiner schon h-rauSstellen/wtt vttle Lte'n^wä«n roütb=« bann die Leute Herkommen Der ßnnftxn' a ^d/rholtes Drangen ließ ich peflen ihn habe E? h7re Tu 3fte?PmnrrJnÖn^nc "nd fragte, ob Jemand etwas Darauf ließ er die Leute gehen d7e ^mmUick"^^ber Bord werfen^ sprechen, darauf ging er zu Bett. Um 8 Übr aina"ick"»>^ knu 5raßkcn verneint hatten. Bald durch einen Schrei und eine” Schuß «eLeckt ?bef tu\? nad) 9 den fliehenden Jungen Wertaen welck^r pViihrt» s bc^- Ä,°le fpringend, erblickte ich und dann auf ihn be ^abe «n rufen lassen Thür öffnete, hielt der Capstän^mir e?nen^Ännl!I-r^^^? ^°lüte Als ich jedoch die werde jeden Eindringenden niedersckießen- tä maAteethh^m t ber ©emeifung, er gleich wieder behutsam und sah mbrodicnea ? e au' öffnete sie ledoch Capstän war in feiner Kammer,'ln be? ch -dkuer?» ^ Gc,IÜU umherliegen. Der dichter Rauch quoll- Rasch lief ich zurück o-emer^c und auö deren Thür Glasscherben Schuhe an und nahm ^in der Ette zw^i 300 wegen der gegen den Revolver zu aebranAen ans e Kokosmatten, um sie als Schutz schon voll Rauch und be°r Captt-n kam - kn aus^n.?'^"^" ,am- wac Flammen aus einer Sophabank schlugen SiVÄJ tn der die Hellen auf die Cajütslampe unb schlug mit dem Revolver"i.^»k", -u bemerken, ging btrect waren rasch zertrümmert unb er hätte auck hen nTÄfPr?r»?,Um8'r ®9linber unb Kuppel wenn ich ihn nicht daran verhindett hätt-^ bBe?'bem n,^"l°.^"?°^lter zerschlagen, ich ben Capiiän in seine Kammer unb auf sein Bett folgenhen Gingen brävgte non seiner Waffe Gebrauch zu machen er hielt mi/'h. c!. bfram " i'doch Gelegenheit, "Ich gebückt, als der Schuß loSgtna ?iefeItie. ins Gesicht unb kaum hatte mich v-rsolg-nben Capttän einen Stuhl ins Gesicht »Ä *? aic- «"» dem £ 3(6 I,ef 'n die zweite Cajüte wo mir h??\fL fRr-,.U «l-'ch-r Zeit schoß Bettbecke begegnete. Er war tnbeß kaum bi« zweite Steuermann mit seiner der Capiiän auf ihn schoß. Jnzwlfcken^nä- ?^ßer ®enfR®ap,Lan*?abe »• "W lieber ganje Slufmerrfamfeit in Anspruch nabtn 0^ba(^t'das Feuer meine den Mann am Ruder erschießen rooranTia f äS'h" Säsä Jeikgeöotenes 4520 Abonnements'Einladunk auf das neue Quartal Walther. 4791 3124 Lindenplatz. St JElaoffer, ■ über das ' ging von r verschrieb Inbttannter a btxaubtxi, vnwifchung 18 gemietet >tifitung des t der Soldat, !er Ltenhardt Stellmacher Bet Eifert zeigt an 4713 Jul. fjiebhardt, Maschinenfabrik, Barmen, Carbolsäure, \ Chlorkalk, Eisenvitriol, ] Campher, Insektenpulver, Naphtalin, empfiehlt Oeffklltliche AWrderung. Die Erbschaft des am 19. Mai l. I. verstorbenen Karl Straub von Gießen ist von dem Vormunde dessen minderjährigen Kindes erster Ehe Namens dieses ausgeschlagen, von der Mutter dessen minderjähriger Kinder zweiter Ehe Namens dieser aber nur unter der Nechtswohlthat des Erb- verzeichnisses angetreten morden. Alle, welche Ansprüche an fraglichen Nachlaß zu bilden haben, werden daher aufgefordert, solche bis zum 12. August l. I. dahier in der Gerichtsschreiberei anzumelden, widrigenfalls sie bei Ordnung des Nachlasses Berücksichtigung nicht finden können. Gießen, den 15. Juli 1884. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Stammler 4804 Temperatur am 18. Juli (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr). Wasserwärme der Lahn 19« R. - Lustwärme 18° R. im Schatten. _______________ Rübs amen. Bekanntmachung. Die am 17. d. Mts. im Franzen- wald abgehaltene Holzversteigerung i|t genehmigt. Die Abfuhrscheine können von Dienstag den 22. dss. Mts. an auf Großh. Rentamt Gießen in Empfang genommen werden. Holzüberweisung und erster Holz- abfuhrtag: Mittwoch den 23. d. Mts. Gießen, den 18. Juli 1884. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. I. V.: Eingesandt. _ r e „ Gießen, 17. Juli. Schon seit Jahren sind in der Lindengasse die Canalschächte mit tannenen Prügeln gedeckt, während die für dieselben bestimmten Steindeckel zum großen Aerger der Bewohner in der Straße herumfahren. Schon längst wundert man sich darüber, daß nicht hierdurch einmal ein Unglück passirt ist und sind auch schon verschiedene Male Anregungen zur Abänderung dieses Mißstandes geschehen. Am Mittwoch Vormittag nun brach ein Pferd der Actienbrauerei durch diese tannene Prügeldecke durch und konnte dasselbe nur mit großer Mühe und Anstrengung unter großem Menschenauflauf aus seiner gefährlichen Lage befreit werden. Zum Glück trug es keine schwere Verletzungen davon, doch dürfte dieser Fall eine Mahnung sein, endlich einmal Abänderung dieses bedenklichen Zustandes zu treffen, zumal das Material, wie schon bemerkt, längst vorhanden. Würde das Pferd durch diesen Fall untauglich geworden sein, wer hätte wohl den Schaden tragen müssen, der Stadtsäckel, resp. die Steuerzahler? HilSlIll'llllllT. Verehrtem Publikum empfehle mein Flaschenbier aus der Aktien-Brauerei Gießen: pr. Flasche Exportbier 23 Pf. Lagerbier 18 „ Gütige Bestellungen werden frei in die Wohnung geliefert. Daniel Hell, i Nation ein er Omiibus- stemlich groß, ig ber Pferde e Mannschaft li in Bremer' Fahrt. Das . am 2. Int Schmerzen o 14. um 6 llhr m. Plötzlich ich ihm sagte, Vilich gehört, Bemeis Mer da würde sich zngm ließ ich [emanb etoaS fen- sprech «- rss ! erblickte li rufen lW edoch die rltegen. V Ä» Äffi SS8 SK too tch,1,b seit M LZ stz S# ”ä6o§pital gilben ß* oßer 5.- 7 Ntne& ®e »lt b!» cWamtett kches und “nb Furcht ,ncr(Bto§en A leinen ^chdem bie ittttt waren, .Razzia den ^ung mehrlacht, welchr mann Herr ln& zwar in >ne nur ein, idern muhte L von einem stunden sich te auf noch rde. Nach- idreint keine frifchung zu 'b schwamm esKrembser- den folgende Iternder und in einen zur mschenknäuel Hells leichter, ireunben und ft, eine Frau, csonen lagen »e gelegt und er Betäubten Dm Todtm wi; dagegen les von der lngntßvollm § Wegen gänzlicher Aufgabe meiner H Schuhwaaren verkaufe solche zu enorm « billigen Preisen. 8 4551 A. Docter. Wormser Gcwertichallc-L'oose — Ziehung am 25. September — ä Mk. 1 — empfiehlt die Expedition des „Gießener Anzeiger". Allgemeiner Anzeiger Flössholz geschnitten und in allen Dimensionen, per Cub.-Meter JL 40.—, nicht geflößtes Holz per Cub.-Meter „ 35.—, empfiehlt die Holzhandluog Z 8» Thür und stellte einen Mann davor, um den Capitän nicht wieder herauSzulassen. Dann lief ich wieder zum Feuer, welches jedoch beinahe gelöscht war. Ich suchte nun den Capitän in der Cajüte, konnte ihn aber nirgends finden, auch an Deck suchten wir vergebens. Der Capitän konnte demnach nur über Bord sein. Blutige Fingermale auf der Steuerbordriegelung bestätigten am Morgen diese Annahme. Das Schiff lief zur Zeit ca. 8 Knoten, es war dunkele Nacht und mithin au eine Rettung nicht mehr zu denken. Eine nähere Untersuchung ergab, daß der Capitän überall zwischen in Stroh verpackte Flaschen ganze Bünde amerikanische Schwefelhölzer gesteckt und dieselben theilweise angezündet hatte. In einer Schublade brannten mehrere ganze Packele derselben, die wir sofort über Bord warfen. Eine spätere nochmalige Untersuchung förderte noch ein glimmendes Knäuel baumwollenes Segelgarn zu Tage. Wir hielten scharf Wache, doch entdeckten wir während der Nacht nirgends weiteres Feuer. — So wett daS Tagebuch, welches unterzeichnet ist: F. WiggerS, Obersteuermano, P. Fischer, Untersteuermann, W. Meiwitz, R. Luschnat, Matrosen, I. Wertgen, Schiffsjunge. — sSo geht's j Eine Frau, welche dieser Tage in Düsseldorf vor Gericht den OffenbarungSeid leisten sollte, erschien in großer Toilette und mit goldener Uhr und Kette geschmückt. Dies veranlaßte den Gerichtsvollzieher, sofort die beiden letzteren Gegenstände zu beschlagnahmen. Die rfetne" Frau machte zwar ein ganz verdutztes Gesicht, sah aber doch schließlich ein, daß gegen diese Maßregel nichts zu machen war. Stuttgart, 14. Juli. (Allgemeiner Deutscher VersicherungSverein.j Im Monat Juni 1884 wurden 365 Schadenfälle anaemeldet und zwar 321 äußere Verletzungen und 44 innerliche Erkrankungen. Von den Unfällen hatten 12 den sofortigen Tod und 22 eine gänzliche oder theilweise Invalidität der Verletzten zur Folge. Von den Mitgliedern der Sterbekasse starben im Monat Juni 15. Neu ausgenommen in den Verein wurden in diesem Monate 2504 Personen. Alle vor dem 1. April 1884 eingetretenen Schäden incl. der Todes- und JnvaltditätSfälle sind bis auf die von 21 noch nicht genesenen Perwnen vollständig regulirt. 4749 empfiehlt seine Hand- Rasen-Mähmaschinen und liefert solche unter Garantie zu billigsten Preisen. 3199 Wiederverkäufen gesucht. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, denl 9. Juli. Nachmittags 2 Uhr: Beichte, Pfarrer Dr. Naumann- 6. Sonntag nach Trinitatis, den 20. Juli Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Schlosser Feier.des heiligen Abendmahls. f T J $e' Vormtttagsl 1 Uhr snach dem Abendmahls, Pfarrer Schlosser, kap-ll- P^r-7Ding°-ld-y Mädchen, Vormittags 11 Uhr, in der Friedhafs- bern Juli, wird in der Kirche zuHausen di- di-sjährig- Dekanats-Synode abgehalten werden; der Gottesdienst, an den die Verband- lungen sich anschlreßen, beginnt um halb 10 Uhr. Schlo?s^e r^^^^üeschafte in der Woche vom 20. bis 26. Juli besorgt: Pfarrer Anmerkung. Für den Kirchenbaufonds gingen im Avril, Mai und Juni c rKClr c.in Lüon Ungenannt 100 von einem Herrn in Leipzig 10 aus den Opferbüchsen tn der Kirche 35 52 Gesammtbetrag bis jetzt 5993 JL 71 Katholische Gemeinde. m _ 7. Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an: Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commu- mon. VzlO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Sakramentalische Andacht. Gottesdienst in der Synagoge. ~ -.Freitag Abend 7's Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 815 Uhr. Verkäufe und Verpachtungen, Beiheiligungen, Stellen-Vakanzen re. werden am sichersten durch Annoncen in zweckentsprechenden Zeitungen zur Kenntniß der bez. Reflektanten gebracht; die einlaufenden Offerten werden den Inserenten im Orlginal zugesandt. Nähere Auskunft ertbeilt die Annoncen-Expedition von Rudolf ^^^"ukfu rt a. M., Noßmarkt Nr. 3. Vertreter in Gießen: Heinrich Wallach, Marktplatz 8. 3975 des L Deutsches Zamilienblatt mit Muliraiiouen. 11 fl 11 I I lll Erscheint wöchentlich und ist durch alle Buchhand- V lungen und Postämter vierteljährlich für 2 Mk. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Heften ä 50 Pf. bezogen werden. Reichhaltigstes illustrirtes Familienblatt mit illustrirten Zeitbeilagen und wirksamem Anzeiger. Probenummern sind in allen Buchhandlungen gratis zu haben, Daheim-Erpedition in Leipzig. Submission. Nachfolgende zum Umbau des Durch- lasies aus der Staatsstraße Gießen-Geln- ^?usen, Abth. 120—121 (Gemarkung Berstadt) erforderlichen Arbeiten und Ma- teriallleserungen sollen auf dem Submissionswege in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, veranschlagt zu 449*37 Mauersteine (Schichtstein) Lieferung 32 Cbm. 144.— Sandlieferung (Wülfersheimer) 30 Cbm. 135.— Schwarzkalklicferung, 80 Ctr. 96.— Cementlieferung, 4 Tonnen 40.— Die Offerten wolle man längstens bis zum Samstag den 26. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, portofrei und versiegelt bei unterzeichneter Stelle einreichen, woselbst Voranschlag und Bedingungen vom ^2. an zur Einsicht offen liegen. Nidda, den 17. Juli 1884. Großh. Kreisbauamt Nidda. Samstag den 23. August, Vormittags 11 Uhr, soll Our dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe der Jost Belloff's Wwe. Flur XXXVI/3,5 319 Mtr. Hofraithe unter den alten neuen Eichgärten am Steinweg, Flur XXXVI 3 1 606 Mtr. Grabgarten daselbst. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. Juli 1884. Großberzogliches Ortsgericht. 4808 Müller. Emil Fischbach. Fabrikate der Gießen-Wehlarer Cemenlwaarcn- u. Schlackensteinfabrif, wie: Flur- und Trottoirplatten, Treppenstufen, Patent - Dachpfannen, Viehtröge rc., empfehlen zu Fabrikpreisen Jean Dem & Cie., 4131 Westanlage 11. Neue Holland. Vollhäringe (superior) empfiehlt 4610 Emil Elschbach. 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