ÄKd prL P aus 7 Q,"' rß ,h|tkrftr.'ii "J? aus 5 ü- ' dtt in ... w .7) -ÄelPjÜb). '-.d- Bl. bestehrnd aus rjy sofort tu Zuttus «oll? _y^rotfl53. ™*mnTflSS rwaorrnHtsGt °^e Wobnmig vi " der (Erp. inzchm. eine mit der rand)« vollkommen tritt. k'^Babrnbauscu. dn ausgekömmtem )aar werden a 1 x iön und dauerdast iifltfertigi von Neustadt K läntisT a-Ahoste erbitte Offerten. roschmMel. inelldampfern des )rn Di>d die-Reise V > - 1 ft i f » k * > 8 i dem ««enteil persd»«”’ lagen ncr »t eine«M »5^- $SÄ ,Mangen nnd°ll°> Kalg^ Sx ZSZL iit S,r; KZ*- „ Nx. 42. DieuStag den 19. Febniar 18S4 (Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. - ---—- ' . . ' _ ? 777Z I " Drei» vierteljährlich 2 Warf 20 Pf. mit vringerfohn. Bvreau r Schulstraße 7. Erscheint tÄflli* mit Ludnahme beo Montag». Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Warf 50 Pf. Telegraphische Depeschen. WsM's telesr. LorresporrSertz-Durea«. Paris 17. Februar. Ein Telegramm des Admirals Courbet vom 16. d. Mts. meldet, daß General Millot am 12. d. Mts. den Oberbesehl übernommen habe und daß Courbet wieder den Befehl über die Flolten-Dwißon übernehme. de» verstorbenen russischen Gesandten v. Stolypin gestern Abend überftchrt worben war, sanv heute Vormittag eine kirchliche Trauerseier für den Verstorbenen statt, welcher die Vertreter de« Königs, des Prinzen von Oranien, der Pnu« zessin Heinrich, die Minister und die Mitglieder des diplomatischen CorpS bei- wohnten. Dis Leiche wurde hieraus unter dem Geleite der Vorgenannten nach dem Bahnhof gebracht, von wo dieselbe nach Rußland überführt werden wird. Dänemark. Kopenhagen, 16. Februar. Der Chef bei hiesigen meteorologischen Institut«, Hoffmeyer, ist gestorben. AranLreich. Paris, 16. Februar. Der neue spanische Botschafter bei der Republik, Silvela, überreichte heute dem Präsident Grövy seine BeglaubigungS-Schreiben. Die bei diesem Akte ausgetauschten Reden trugen den Charakter großer Herz- lichkeit Der Botschafter erklärte, seine Ausgabe bestehe darin, die zwischen beiden durch Race, Ursprung, Nachbarschast und Gemeinsamkeit der Jnteresien verschwisterten Rationen bestehenden Beziehungen enger zu knüpsen. — Der be-L'ge Ministerrach vervollständigte das Budget für 1885, dos Gteick.zswlcht ••t ebne neue Steuern hergestellt. Es wird im Jahre 1885 keine Anleihe gemacht werden; die großen öffentlichen Arbeiten werden fortgesetzt und strenge Maßregeln ergriffen werden, um Defraudationen bei Erhebung der indirecten Abgaben, insbesondere bei der Alkohol-Fabrikation, zu verhindern. England. London, 16. Februar. Ein heute Nachmittag in der „Princes Hall"; Piccadilly, abgehaltenes Maffen-Meeting nahm Resolutionen an, in denen die egyptische Politik der Regierung schars verurtheilt und die Auflösung der Par- laments verlangt wird. Dem Meeting wohnten viele conservative Mitglieder des Parlaments und andere politische Notabilitäten bei, London, 16. Februar. Die „Times" meldet aus ©nahm von gestern, die Aufständischen hätten in Sinkat gegen 200 Frauen und nahezu ebensoviel Kinder niedergemacht. Kriechenlanv. Athen, 16. Februar. Das in den griechischen Gewässern besindliche russische Geschwader wurde bei Kap Matapan durch einen heftigen Sturm zer- streut, da« Panzerschiff „Herzog von Edinburgh" traf gestern in Salamis ein, um die erlittenen Schäden ausbeffern zu lassen. Aegypten. Kairo, 16. Februar. General Gordon ist in Shendy, mittewegS zwi« scheu Berber und Khartum, angekommen. — Der englische Consul in Suakim telegraphirte heute Vormittag, Spione berichteten, daß Osman Digma wahrscheinlich noch vor der Ankunft der eng- lischen Expedition Tokar angreifen werde. Amerika. New-Aork, 15. Februar. Das Wasser in Cincinnati fällt; in der letzten Nacht sind durch den Einsturz der Rückseite zweier Gebäude, welche vom Wasser unterminirt waren, 12 Personen um's Leben gekommen. New-Aork, 16. Februar. Das Wasser m Cincinnati sollt weiter, das durch die Ueberschwemmung angerichtete Elend ist groß; der in Parkers- bury (West-Virginien) verursachte Schaden wird aus eine Million Dollars E" — $en heute hier eingegangenen Nachrichten aus. Mexiko zufolge hat der mexikanische Staatssecretär ein Dekret veröffentlicht, nach welchem vom 15 Mai d Js ab eine weitere Importsteuer von 5 pCt. erhoben werden soll. Washington. 16. Februar. Das Repräsentantenhaus und der Senat haben weitere 200,000 Dollars zur Unterstützung der durch die Ueberschwem- mungen Betroffenen oolirt. Grobberzoaliches Ministerium des Innern und der Justiz hat bent Vorstand des Turnverein» zu Lich die Erlaubniß erthellt, M thellweifen Ge winnunq der Mittel für die Erbauung einer neuen Turnhalle am 3. Mai d. I. eine Verloosung von Jndustriegegenstanden zu veranstaltem Es dürfen höchstens 4000 Loose a 50 H ausgegeben werden und muß der Werth der Gewinnfte mindestens 65% de« BruttoerloseS aus den Loosen betragen. Der Vertrieb der Loose ist in der Provinz Oberhessen gestattet. Gießen, den 16. Februar 1884. Großherzogliches KrerSamt Gießen. vr. Boekmann. , ,, ,------- Aeutschkavd. Darmstadt, 16. Februar. Bei der zweiten Kammer sind eine Interpellation und ein Antrag eingelausen, welche für LlterthumS- und Kunstfreunde von Interesse sein werden. Die erstere fragt bei der Regierung an, ob sie es nicht für empfehlenSwerth halte, die Erhaltung und Unterhaltung von Baudenkmälern durch Gesetz zu regeln. Der Antrag dagegen wünscht, daß die Großh. Regierung auf Einrichtung einer eigenen Rubrik für die Alterthümer, insbesondere die Schloß- und Burgruinen, sowie die Kunstdenkmäler de- Landes im Staatsbudget Bedacht nehmen und hierbei namentlich auch die Herstellung der Treppe im Melibokusthurm und die Zugängigmachung der Hauptthürme des Hirschhörner SchloffeS und der Ruine Lißberg bei Ortenberg in'» Auge fasse. Die Interpellation ist vom Abg. Reinhart, der Antrag von den Abgg. Heinzerling, Theobald und Ellenberger gestellt. (Darmst. Ztg.) —I. Darmstadt, 16. Feb.uar. Während der jetzt abgelaufenen Sesfioa der Lwetten Kammer ging von dem Abgeordneten Stephan eine Interpellation ein, bt- ♦rtffenb da» Verfahren bet Ermittelung deS Reingewinnes au» Grund und Boden zum Zweck der Heranziehung zur Einkommensteuer, worin der Interpellant Folgendes ntederlegt: . „ , ,. M ^btn feien in neuerer Zeit verschiedene M.ttheilungen zugegangen, nach welchen da» Verfahren bet Ermittelung deS Reingewinns auS Grund und Boden zum üweck der Heranziehung zur Einkommensteuer in verschiedenen Steuerbezirken ein verschiedenes sei. Zn den meisten Steuerbezirken verfahre man fortdauernd nach dem von der obersten Steuerbehörde empfohlenen Grundsatz und glaube den jetzigen Reinertrag richtig zu finden, wenn man den bet der Bonitirung von 1820 angenommenen Reinertrag vervierfache. Daß diese« Verfahren zu den krassesten Ungleichheiten fübre und führen müsse, bedürfe keines Nachweise«, da die Grundlage — die Bonitirung von 1820 — anerkanntermaßen heute falsch sei. Zn anderen Steuerbezirken betrete man den richtigeren Weg und suche und finde den wirklichen Reinertrag in einer genauen Berechnung durch die Einschützungs- ^Diese^verschiedencn Verfahrungsarten müßten selbstverständlich zu den ungerechtesten Ungleichheiten führen, und erlaubt sich daher der Znterp.Uant die ergebene Anfrage: .Bestehen diese verschiedenen VerfahrungSarten bei der Festsitzung deS Reinertrags aus Grund und Boden in Wtrklrchk it?* und wenn: „was gedenkt die hohe StaatSrcgterung zur Beseitigung dieser Mißstände zu thun?* Berlin, 16. Februar. Die Steuercommission erledigte heute in der Svecialdiscussion den S 1 des Kapitalrenten-Steuergesetzes, in welchem die Renten, Zinsen und sonstigen geldwerthen Vorthcile, wovon die Steuer zu erheben ist, aufgezählt werden, bis le. Zu § 1 behielt sich der Abg. Buchle- mann einen Antrag vor, daß die Dienstkautionen der Beamten steuerfrei bleiben sollen. Bei § lb würbe der von dem Abg. v. Zedlitz gestellte Antrag: die Gewinnantheile an Bergwerkschasten steuerfrei zu lassen, sowie der die Steuerpflicht der Erwerbs- und Wirthschasts-Genoffenschasten beschränkende Eventualantrag des Abg. Büchtemann mit 11 gegen 9 Stimmen abgelehnt, der au § 1c von dem Abg. Meyer gestellte Antrag: unverzinsliche Zielsoroe- rungen steuerfrei zu laffen, wurde ebenfalls abgelehnt. Der Rcgierungs- Commiffar hatte sich gegen die Anträge der Abgg. v. Zedlitz und Büchtemann dahin ausgesprochen, daß das Einkommen aus den Bergwerkschasten in gleichem Maße ein sundirtes sei, wie jedes andere, und daß ferner große Genoffen- schasten vorhanden wären, bei denen der Gewinn ein recht müheloser sei. München, 16. Februar. Dir Strafkammer des Landgerichts ver- ilrthei'tte den Director des Hoftheoters, Poffart, wegen Herausforderung ves Dr. Sigl zum Duell, sowie Den Kartellträger Poffart's, Schneider, zu je einem Tage Festungshaft und solidarischer Tragung der Kosten. Stuttgart, 16. Februar. Der Staatsminister v. Mittnacht hat dem Eisenbahnbeirathe die Mittheilung gemacht, daß der Sommer-Fahrplan die Wiederherstellung des Courierzuges Berlin - Stuttgart \ via Hanau ) -Zürich- Mailand enthalten werde, auch ein Schnellzug von Ulm nach Friedrichshafen mit Rücksicht auf die Arlbergbahn werde eingeführt. Hesteneich. Wien, 16. Februar. Wie die „Presse" meldet, enthält der zwischen Oesterreich und Frankreich abgeschloffene provisorische Meistbegünstigungs-Vertrag die Modification, daß die Meistbegünstigung auch auf den Artikel „Zucker" ausgedehnt wird, sowie daß Frankreich die Einfuhr von frischem Fleisch und von Schafen gestattet, wogegen Oesterreich eine Zollermäßigung für Schaumwein zugcstaiiden hat. KoCand. Haag, 16. Februar. In der russischen Kapelle, nach welcher die Leiche London, 17. Februar. Nach einem Telegramm des „Observer" aus Kairo von gestern überreichte eine kleine Abtheilung von Soldaten der egypti- schen Armee gestern Morgen persönlich in dem Aboin-Palaste eine an den Khe- dive gerichtete Petition, in welcher gegen die angebliche Entsendung egpptischer Truppen nach dem Sudan protestirt und die Entlassung der englischen Officiere, die fremder Race und Religion seien, verlangt wird. Die Petenten erklärten, daß sie die Gesinnungen der gesammten Armee verträten. Dieselben wurden verhaftet, gefeffelt und in das Gefängniß abgesührt. — Rach einer Meldung aus Shanghai vom heutigen Tage ist der Vicekönig von Nanking seines Amtes enthoben und durch Tseng-Kuotschuan ersetzt worden. Petersburg, 17. Februar. Der General-Gouverneur von Turkestan, Generallieutenant Tschernjajew, ist heute hier eingetroffen. Derselbe soll dem Vernehmen nach auf seinem Posten durch den Stabschef des Garde-Corps und des Petersburger Militärbezirks, Generaladjutant v. Rosenbach, ersetzt werden. Kairo", 17. Februar. (Telegramm des „Reuterffchen Bureaus.") Die von dem Londoner „Observer" gebrachten Nachrichten, betr. die Ueberreichung einer Petition an den Khedive Seitens einer Abtheilung egyptischer Soldaten, sind übertrieben. Es handelte sich darum, daß die englische Expedition für eine Kameelbatterie Treiber brauchte und dazu eine Anzahl egyptischer Soldaten wählte. Vier von diesen überreichten eine mit zahlreichen Unterschriften ver- sehene Petition, in welcher das Verlangen ausgesprochen wird, nicht an der Expedition einer christlichen Armee theilnehmen zu muffen, gleichzeitig wird erklärt, daß dies Verlangen von der gesammten Armee vorherrsche. General Wood vermuthet, daß die Unterschriften gefälscht sind. Die vier Soldaten werden vor ein Kriegsgericht gestellt werden. — General Gordon wird heute Nacht in Khartum erwartet. Darmstadt, 31. Januar. Gesetz-Entwurf, die Herstellung mehrerer Nebenbahnen betreffend. (Schluß) Zu Art. 2. Dieser Artikel bestimmt, welche der in Artikel 1 aufgeführten Nebenbahnen für Rechnung des Staats ausgeführt werden sollen. Es stad dies sämmtltche für die Provinz Oderhtsten zur nächsten Ausführung bestimmten Bahnen nnd die Zweigbahn von Station Eberstadt nach PsungNadt. Zugleich ist hier mit Bezugnabme auf Artikel 3 des Gesetzt vom . . . ., die Nebenbahnen betreffend, bestimmt, bafj mit der Ausführung dirser Bahnen erst dann vorgegangen werden soll, wenn Seitens der betreffenden Communalverbände und Interessenten der für jede Bahn erforderliche Grund und Boden der Grotzh. Regierung unentgeltlich und kostenfrei zur Verfügung gestellt fein wird. Ferner sind hier aber auch diejenigen Geldzufchüsse aufgeführt, welche die Großh. Regierung von den betreffenden Communalverbänden und Interessenten, neben der kosten- und lastenfreien Stellung des Grund und Bodens, für die betreffenden Nebenbahnen glaubt in Anspruch nehmen zu müssen. Derartige Geldzuschüsse sind tn dem Gesetz vom betreffend die Nebenbahnen, vorgisehen und werden auch tn Preußen bei der Anlage vieler Bahnen untergeordneter Bedeutung L-eitens des Staats verlangt. So wurden z. B. die Gemeinden und Interessenten bet der 35 60 Kilometer langen Bahn von Cölbe nach Laasphe zu einem Geldbeitrag von 120,000 v4L, neben der kostenfreien Stellung bes Grunb und Bodens für die Bahnanlage verpflichtet. Die Verhältnisse der dortigen Gegend sind nicht wesentlich verschieden von den Gegenden des Vogelsbergs und der Wetterau, für welche die Nebenbahnen Stockheim-Gedern, Hungen-Laubach und Nirda-Schotten gebaut werden sollen; man hat indessen die Geldbeiträge für die diesseitigen Bahnen verhältntßmäßtq noch niedriger bemessen, als solches in Preußen bezüglich der Bahn Cölbe-Laasphe geschehen ist. Wenn auch der Gesammt- b-'trag von 180,000 JL an Geldbeiträgen der Communaloerbände und Interessenten für die 5 tn Artikel 2 genannten Nebenbahnen, gegenüber dem vom Staat für diese Bahnen aufzuwe übenden Betrag von 3,191,500 JL, gering erscheinen könnte, insbesondere in Rücksicht darauf, daß demnächst bet dem Betrieb dieser Bahnen jährliche Staatszuschüsse nothwendlg werden, weil bet keiner derselben erwartet werden kann, daß in nächster Zett die Nettoerträgnisse zur Verzinsung der 93aufapitaLin ausreichen, so glaubt doch die Großh. Regierung iticht höhere Anforderungen an die betreffenden Communal- »erbänbe und Interessenten stellen zu sollen. Die Großh. Regierung ist aber auch der Ansicht, daß auf die Leistung von Geldbeiträgen für die Anlagekosten der Bahnen nicht verzichtet werden soll, denn ab- gesehen von den Consequenzen, welche sich sonst für den Bau weiterer Nebenbahnen ergeben würden, ist besonders Gewicht darauf zu legen, daß die Communalverbände und Interessenten bei der Prosperität der Nebenbahnen interessirt werden. Es steht zu erwarten, daß, wenn die Verzinsung und Amortisation der von den Communalverbänden und Interessenten geleisteten Geldbeiträge erstrebt wird, die Bahnverwaltung weniger mit exorbitanten Ansprüchen bei dem Betrieb der Bahnen zu kämpfen haben wird, als dies sonst der Fall sein würde. Der Betrieb der Nebenbahnen muß möglichst einfach und billig eingerichtet und gefühlt werden; hieran muß sich daS Publikum gewöhnen und darf die Anforderungen von Bequemlichkeit und Comfort, welche die Einrichtungen der Hauptbahnen bieten, nicht tn gleicher Weise an die Nebenbahnen stellen; hierzu ist man ober sehr leicht geneigt, wenn die Kosten ausschließlich dem Staate zufallen. Nach den vorstehenden Erläuterungen betragen die Baukosten der 5 Nebenbahnen, Lereu Bau der Staat übernehmen soll, nach Abzug der Kosten für Grunderwerb: Stockheim-Gedern 706,500 JL, Hungen-Laubach 700,000 „ Nidda-Schotten 525,000 „ Ranstadt-Nteder-Wöllstadt .... 1,200,000 „ Eberstadt-Pfungstadt 240,000 , Zusammen 3,371,600 JL Hiervon ab die von den Communal - Verbänden und Interessenten zu leistenden Geldzuschüsse 180,000 JL Bleiben von dem Staat zu übernehmen . 3,191.500 at Zu Art. 3. Es sind hier diejenigen Nebenbahnen bezeichnet, welche nicht auf Staatsrechnung, aber mit Gewährung von Staatszuschüssen hergestellt werden sollen. Der Art. 7 des Gesetzes vom . . . ., die Nebenbahnen betreffend, bestimmt, daß bei Gewährung eines einmaligen Beitrags auö Staatsmitteln pro Kilometer für normalspurige Nebenbahnen mit eigenem Bahnkörper höchstens 20,000 JC. und für Bahnstrecken, bei welchen vorhandene öffentliche Straßen und Wege für die Bahnanlage benutzt werden, höchstens 18,000 JL pro Kilometer gewährt werden sollen. Hiernach sind die in Art. 3 für die Nebenbahnen Reinheim-Reichelsheim, Osthofen-Westhofen und Sprendlingen - Wöllstein proponirten Staattzbelträge bemessen worden. Diese Staatsbeiträge werden als einmalige Unterstützungen des Staates gewährt, den Bau- tkapttalien nicht zugeschrieben und somit bei der Verzinsung dieser Kapitalien nicht berücksichtigt. Die Staatsbeiträge kommen erst nach erfolgter Betriebseröffnung der detreffenden Nebenbahnen zur Auszahlung. Die Großh. Regierung ist der Ansicht, daß c8 den betreffenden Eisenbahncomite's und Interessenten gelingen werde, mit Hülfe der in Aussicht gestellten Staatsbeiträge und bei entsprechender Betheiligung der Communalverbände und Interessenten wegen Aufbringung der Geldmittel für den Bau der fraglichen Nebenbahnen geeignete Eisen- -ahnuntemehmer für den Bau und Betrieb der Bahnen zu finden. Zu Art. 4. Für die Vorprüfung der Projecte, welche der Großh. Regierung vorgelegt worden sind und deren Resultate den Ständen tn der Schrift „Secundärbahn- Projecte im Großherzogthum Hessen- mttgetheilt wurden, sind bereits Kosten entstanden, für deren Bestreitung ein besonderer Fonds nicht zur Verfügung stand. Diese Kosten smd deßhalb vorlagSwetse auf die HauptstaatSkasfe angewiesen worden. Die Stände haben verschiedene durch Vorstellungen bei denselben in Anregung gebrachte Projecte für bcn Bau von Secundärbahnen der Großh. Regierung zur ernstlichen Prüfung empfohlen. Insofern für biese Projecte Terrain-Aufnahmen unb Pläne mit Voranschlägen noch nicht vorliegen, sind solche zunächst anzufertigen unb sie veranlassen nicht unerhebliche Ausgaben. Soll bcßhalb eine nähere Prüfung weiterer Prostete ftatlfinben, so muß zur Deckung der hierfür entstehenden Kosten, sowie zur definitiven Verrechnung der vorlagSweise angewiesenen Prüfungskosten, ein entsprechender Credtt zur Verfügung stehen. In Art. 4 deS vorliegenden Gesetz-Entwurfs wurden zu diesem Zweck 28,500 JL vorgesehen. Zu Art. 5. In diesem Artikel wurde bestimmt, daß der Gesammtbetrag der nach den vorderen Artikeln dem Staat zur Last fallenden Ausgaben von 3,670,000 JL im Wege des Staattcredits flüssig gemacht werden soll. Es dürfe keinem Anstande unterliegen, daß, nach Maßgabe des allmälig herantretenden Bedürfnisses, die Beschaffung des angegebenen Betrags durch partienweise Begebung von vterprocenttgen Staatsobligationen erfolgt. Zu Art. 6. Derselbe bestimmt, daß das Großh. Ministerium der Finanzen, zu dessen Ressort das Eisenbahnwesen gehört, mit der Ausführung des vorliegenden Ge- setzes beauftragt wird. £ o f a l e ♦. Gießen, 18. Februar. Bei der heute erfolgten AuSloosung der Geschworenen für die I. SchwurgerichtSperiode tn 1884, welche am 24. März unter dem Vorsitze des Herrn Landgerichtsraths Dr. von Schmalkalder beginnt, wurden folgende Namen auS der Urne gezogen: 1. Wilhelm Völsing II, Landwirth von Groß-Felda. 2. Gustav Ramspeck, Kaufmann tn Alsfeld. 3. Karl Peppler, Fabrikant in Grünberg. 4. Philipp Lotz, Lackfabrikant tn Gießen. 5. Andreas Kliem III. tn Kloppenhetm. 6. Johannes Faust, Landwirth in Elbenrod. 7. Eberhard Döll, Landwirth in Alt-Buseck. 8 Christoph Wagner XIX., Landwirth in Grob-Buseck. 9. Wilhelm Schwenk III. tn Nteder-Eschbach. 10. Johann Kaspar Völsing, Landwirth tn Groß-Felda. 11. Johannes Schön, Gastw Nh von Lollar. 12. Karl Dippel, Glaser von Grünberg. 13. Johannes Menz von Wallernbausen. 14. Friedrich Koch, Oeconom tn Stockheim. 15. Heinrich Karl Ludwig, Landwirth tn Ulfa. 16. Friedrich Tresselt, Kaufmann tn Gießen. 17. Konrad Schlörp, Müller tn Lauter. 18. Wilhelm Klöpper, Kaufmann in Gießen. 19. Adolf Mathes iuS, Mühlenbesitzer in Hirzenhain. 20. Heinrich Specht von Heinertshausen. 21. Prof Dr. Röntgen in Gießen. 22. Dietrich Lang, Landwirth tn Kestrich. 23. Georg Schmidt II., Landwirth von Harbach. 24. Johannes Weber IV., Landwirth tn Lang-GönS. 25 Peter Stoll II., Landwirth in Bad Nauheim. 26. Karl Win heim, StiftSrechner tn Lich. 27. Christian Güngerich, Pachter auf Hof Albach. 28. Johann Rahn V.. Landwirth in Altenbain. 29. Leonhard Lang II, Bürgermeister tn Odenhausen. 30. Johann Jakob Hermann, Landwirth in Eschenrod. Gießen, 17. Februar. sConcert-Veretn.) DaS Programm des heutigen, dem Gedächtv'ß des verewigten Meisters Richard Wagner gewidmeten Concertes in Wenzel's Saalbau gehörte nur zum Thett der Wagner'schen Musik an; außerdem waren Beethoven mtt seiner Eroica und NielS Gabe mit ben „Nachklängen zu Ossian" tributpflichtig gemacht worden. D«e technische Ausführung der das Concert eröffnenden Sinfonia eroica war im Hinblick auf einige Unreinheiten der Geigen, Schwankungen der Hörner unb um zulängliche Besetzung keine überall ausgeglichene unb vermochte auch eine zündende Wirkung nicht zu erzielen. Ueberdies hatte die Aufführung das Unglück, mtt ben Remmtscenzen an das jüngste Bülow-Concert zu kämpfen. Dem Dirigenten gebührt gleichwohl bie Anerkennung, baß er mtt der Beflissenheit eines innerlich engagirten Interpreten über dem Ganzen waltete. Der erste Satz der Eroica hat die Eigenthürnlichkeit, daß er vermöge feiner strengen thematischen Behandlung, vermöge der erschöpfenden Gestaltung einer Idee und tn Folge eines überschwänglichen Eindrucks ein abgeschlossenes, für sich bestehendes Ganze zu bilden scheint, als wäre er eine Ouvertüre. Indessen folgen ihm die gebräuchlichen drei Sätze der Symphonie. Der Trauermarsch stellt sich kaum ebenbürtig an die Seite des ersten Satzes, aber er ist gleichwohl von erhabener Schönheit, voll düsterer Pracht unb himmlischen Trostes unb voll tiefer Trauer, wie der Leichenpomp eines Helden, welchen bas bank- bare Volk zu Grabe geleitet. Doch glaube Niemanb, baß unser Held gestorben sei. Das will ber Todtemnarsch nicht sagen, er bedeutet auch keinen „schweren Gang über bas Schlachtfeld", wie Marx meint. Er ist nichts weiter, als was die Beethoven'sche Ueberschrift sagt: „compoeta per festeggiare il sovenire di un gran uomo“, componirt, UM das Andenken eines großen Mannes zu feiern. DaS Scherzo ist vielleicht ber wunberbarfte Satz ber Ero'ca. In schnellster Bewegung, in fast ununterbrochener Einheit ber rhythmischen Werthe heiter, fast neckisch angelegt unb boch heroisch-erhaben! Dann bie Hörnerklänge im Trio, wie ein Weckruf aus einer andern Welt! Ihr sehnsüchtiges Verlangen tn der ersterbenden Septime Des! Und der Abschiedsgruß ber antwortenden Saiteninstrumente! Wo hat man jemals so erhobene Töne in dem Menuett, dem Ueberblelbsel eines Tanzstücks, gehört? DaS Finale beginnt mit einem feurigen Gange, nach welchem das volksthüm- liche Thema einfSllt. volksthümltch, aber doch großartig von einem Baß-Pizzicato ein- geführt. ES entwickelt sich von der zartesten Feinheit bis zur größten Kraft. DaS Gegenmotiv verleugnet gleichfalls nicht einen balladenmäßigen Ton, aber eS umgtebt daS männlich dahinschrettende Hauptmotiv mit mildern Hauche, es erzählt unS von den zarteren unb reicheren Empfinbungen deS großen Mannes, welchen es feiert. Diese seelenvolle Empfinbung verbichtet sich tm Poco andante, fast will baS männliche Herz bem Weh erliegen. Da bricht ber ganze Jubel ber Heldenkraft noch einmal hervor unb führt uns zum Schluß. Statt ber lmrch Unpäßlichkeit verhinderten Fräulein Kraus aus Frankfurt a. M. sang Herr Jos6 fieber er, einer der ersten dramatischen Kräfte an der Wiesbadener Bühne. Um einen dramatischen Sänger auch ganz so, wie es sich eigentlich gehört, „in Scene gesetzt" erscheinen zu lassen, dazu bedarf es allerdings eben der Scene, unb insofern konnte man sagen, fehlte bem Künstler zur vollen Wirkung seines künstlerischen Vermögens ein Wesentliches. Aber daS factisch Gebotene (Gebet auS Rtenzi, Früh- ltngslteb aus ber Walküre unb zwei Zugaben aus betfelben Oper, zu benen sich ber Gast in liebenswürbiger Weise sogleich bereit fanb) begriff des Interessanten unb Sinnensälligen genug in sich, um bie Concertbesucher sich sagen zu lassen, sie seien etwa nicht nur Zeugen der Schwimmübungen eines Wasserbewohners auf trockenem Sande gewesen. Herrn fiedärer's Organ bleibt auch nach der Höhe zu klangvoll, edel und sympathisch, scheint aber dort eine besondere Expansionskrost nicht mehr zu besitzen. (Referent hörte den Sänger vor sieben Jahren zum ersten Male.) Die Aussprache ist, waS Schärfe der Consonanten, Trennung ber Silben und Worte betrifft, sehr exact, bie Vocalisation tabellos; ber Vortrag war der eines in großen Zügen sowohl, als wirksamen Details oersirten Sängers. Der Gast hatte fick nach seinen Gesangsstücken einer besonbers freundlichen Aufnahme des Pubikums zu erfreuen. — Die bei sehr bekannten Stücken, wie „Vorspiel zu Loh eng rin" bis zu großer Empfindlichkeit gesteigerten Ansprüche an temperamentvolles Durchdringen und an dynamische Unterscheidungen konnten auch bei der heutigen Wiedergabe nichts vermissen. — Der „Trauermarsch auf Siegfrieds Tod", auS dem Zusammenhang gelöst, dringt nicht die Wirkung hervor wie im Drama, wo er ein wesentliches Glied in ber musikalischen Kette ber Ereignisse ist. Aber auch vor bem Theateroorhange werben diese Weiheklänge dem Ausdruck der tiefsten Empfindung gerecht, sie lassen sich nur dem Großartigsten vergleichen, was die monumentale Kunst je geschaffen. Die Grün Gerste X 11 Kartoffeln JL Mairn Hoheit ttt PrtnMarde ßc «klärt habe, d Anspraehc an bt WMg der 4 unb Adjutant d< österreichische G b>r Tauiboumc Feldwebel, dar Hieran fchließn Zahlmeisters u Artillerie mit« mit denen foya Ms bildet ti' Wir reg' tofitiü11* etil*11 die von emig" Spkl der Mui unb gefällig UML goöj st^Äeiiell den Aschen W- föftriati er« bester fitibt «w, Hießen di-EÄ fei Von ber Dr. C. fei h pro Dr. das cüangelijd tors Dr. Mi derselben her. evaMlischen ( dWen, bt Wxlilchen EWen für Wye mir w treten ’ * tzn Züchen h errichtet Wige Lehm Die önst eiltMett. ur Orte Diene indem wir ~... N d. zn \ Qn M *i(, tommt ,. ®n J «fa ein, finden, § Hissens ist !»e Zwecke Nneten n k te' durch SS?B 1 ,o1» 9iamtn °»Z, 7«^ Z «14 S'« «I Ö'U ’Ä* *“«88 Finanzen, w öorIte8tnbtn Qmm des heutiges, widmeten CoscerteS iftf an; auherdev i „Nachklängen zu ifonia eroica WQt ! Hörnn Md um u$ ewe jünbtnbt UnM, mit bin Dirigenten gebühn nnnllch engagtrlen er vermöge seiner staltung einer Jbee , für sich bestehendes folgen ihm die gp ir des ersten SaheS, -t und himmlischen welchen das dank- Held gestorben sei- chweren Gang über j ble Beethoven sche uomo“, componlrt, >'ca. Jn schneM ^heiter, fastnE • andern Welt! Ihr ASS rmd«s«°M°5 SÜs» °kdk'°jA n zu Ä'tt W ohntts E oli, M.«-* -Ä; (h(t9’ - M aerechr',I,fskki. * Vermischte-. Main » 14. Februar. Wie es hettzt. soll am Fastnocktmontag Sc. König!. Hoheit der Großherzog nedst Familie hier cintnffen, um sich den (LarneoalSzug onjuf.ben-y^^ Wte|(#et $il6clliflunfl fanb fleftrrn Ab-nb ble Actw-Dtzung ber Vrinzenaarde statt. Nachdem mttgetheltt morden, daß Herr Jean Ring sich deren erklärt habe, da« Commando als General der Garde zu^übernehmen und dieser: eme Ansprache an die Versammlung gehalten hatte, wurde das Programm für die Be- IheMgung der Prtnzengarde am Carnevalszug festgestellt. Darnach eröffnen General und Adjutant den Zug; alsdann folgen der hessische, englische, preußische, türkisch und österreichische Gesandte, sämmtlich zu Pferde; nun kommt der Oberst mtt 2 Cürassieren. b,uw°tzn.n, dl- von e nig.n Dmfdewohn'rn In Ec,ne geletzt wurde. Wir müssen gestehen baß bav iänNl b-r Mustkant'n recht flut war unb die theatralischen Scherze burch fltfcbmodoollr und oE^Larst^una ih're Wnkung aut ble Zuhörer n.cht °-rs-hlten. st.- 0. -eiaur deü TodeS, die kortis-lmo eingesetzt, wird diminuendo gksänftigt und idre Wieder, dolvna stet« wieder unterbrochen, zuletzt ganz überwälugt und in dm Liegesjubel mit fnrtatnfU von d-n e.nzeln durchgeführten Motiven der Wälsungen dte, mm alle In en tthabenen Rhythmus des Marsches gefaßt, zu der Todtmsiier Mej>roBl.nfl* htefe« tragischen GöttergeschlechtcS vorüberztedcn. Die auS der „Walküre bekannten musikalischen Themen treten auf: daS Heroenthema Stegmunds, daS Wälsungenmottv, die Erkennungsphrase, die Mttletdsfigur Stegl.ndcnS, dte L.ebeSwelodte, d,e Schwert- sanfte- mit dieser ist der Höhepunkt erreicht; - leise, halb klagend, doch bald wieder Letter geklärt erklingt das Slegfrtedmottv. und zum Schlüsse taucht in vollster glänzend strahlender Helder.krast auch sein Heroenthema auf: Da» ist di« ^rotca des herrischsten Helden der Welt", welchen Brünhtlde begrüßt alS „Leben der Erde , als JttgcnM^I^L beg P^gromms, Ouvertüre „Nachklänge zu Ossian" von N. W- Gade, einS der schönsten und kunstvollsten dcS originellen Compontsten, ver- fehlte nicht seine erfreuende, harmonische Wu kung. ,, A . In akustischer Hinsicht hat sich der Saal als ausgezeichnet erwiesen. (Siefttn, 18. Februar. Wie wir erfahren, nehmen die Sammlungen für die hessische Luiherfttftung im ganzen Lande einen gebe,HUch-n Fortgang. ^uch >n unserer Stadt soll demnächst sür sie gesammelt werden und hasst man von dem be- rvährtcn evangelischen Smne unserer Bürger eine lebhafte Betheiltgung an dieser für unsere Stadt wichtig N Stiftung. . ----- Berlin, 13 Februar. Dem Postanweisungs-Verfahren steht, wie man hört, nnerhalb des deutschen Reichspoftgebtels bet dem Annahme-und Abfertigungsverfahren eine große Vereinfachung und Sicherheit des Betriebes bezweckende Umwälzung bevor. Danach sollen d'e die Beträge annehmenden Postanftalten durch nur ihnen zugängliche und ausschließlich von ihnen zu benutzende Postmarken den für dte einzelne Anweisung geltenden Betrag zum AuStrag dringen und diese Marken sofort entwerthen. Der durch dte Marken also auSaedrückte Betrag kommt dann bet der empfangenden Post- anstalt in der bestehenden Weste zur Auszahlung. Es leuchtet ein. daß diese« Verfahren eine Anzahl Controlftellen und AbrechnungSwelsen ganz überflüssig macht und unnöthtge Buchungen vermeidet- Dem Publikum gegenüber bleibt diese E-nrtchtung naiürl'ch ohne Einfluß. Auszug aus dm StandeSamtsrkgistcrn des Standesamts Gießen. Aufgebote. Februar: 11. Fuhrmann Heinr. Mootz mit Anna Margarethe Steinbach, Tochter des verstorbenen Maurermeisters Karl Steinbach zu Gießen- 11. Fuhrmann Heinrich Karle mit Elisabethe Götz, Tochter des Zimmermanns Johannes Gost zu Gießen. 11. Stations-Aspirant Heinrich Vuft in Homburg v. d- H- mit Dorothea Brück. Tochter des Forstwarten Heinrich Brück zu Gießen- 12. Der Hirte Jobs Honig in Geilshausen mit Christine Jacobine Klein. Tochter des Landwirths Gottnred Klein zu Leun. 12. Kaufmann Georg Martin Blitz nut Emilie Katharine Elisabethe Bohrmann, Tochter des Metzgermeisters Johann Jacob Bohrmann zu Frankfurt a. M- Eheschließungen. Februar: 13. Fuhrmann PH. Böcher und Katharine Nicklaus, Tochter des Leinwebers Johann Nicklans zu Gießen- 13. Taglöhncr Ludwig Zehner mit Anna Margarete Noo^', Tochter des verstorbenen Schuhmachers Friedrich Roos zu Gießen- 14. Maurer Christian Karl Alerander Saubach und Eleonore Wilhelmine Fricdericke Heil, Tochter des Gastwirths Karl Christian Heil zu Gießen- Geborene. Februar: 4. Ein Sohn von auswärts, August. 5. Eine Tochter von auswärts, Magdalene. 7. Dem Kaufmann Karl Becker ein Sohn, Karl Eduard Paul LouiS Hans- 8. Dem Schreinermeister Job- Lenz eine Tochter, Christine Elisabeth. 8. Dem Tagelöhner Karl Schneider eine Tochter. Helene Katharine- 8. Ein eol)ii von auswärts. 8. Dem Metall-Dreher Georg Kreiling eine Tochter. 8. Dem Küfer Heinrich Schraner ein Sohn. Wilhelm Emil. 9. Dem Taglöhncr Heinrich Spaar cm ^ohn Karl. 9. Dem Schuhmacher Karl Heß ein Sohn. 9. Dem Schaffner Heinrich Hobel eine Tochter- 10. Dem Bureau-Aspiranten Karl Tennstädt ein Sohn, Karl August. 11. Dem Dreher Heinrich Lang ein Sohn Friedrich Wilhelm. 13. Dem Fabrikanten Adolf Busch eine Tochter. Gestorbene. Februar: 8. Backstelnmacher Ludwig Schupp. 30 Jahre alt, von Vetzberg. 8. Bergmeisterei-Assistent Karl Plock, 57 Jahre all- 12. Karl Max, 1 Jahr alt »obn des Dachdeckers Wilhelm Tietz. 13. Wilhelm, 3 Jahre alt, Sohn dee! Bremsers Christian Schütz von Allmdorf a- d. Lrh.'. 13. Johannette, 11 Jahr alt, Tochter des Tapeziers Heinrich Vtalkomesius. 14. Schreiner Ludwig Henkel, 25 Jahr alt, von Salzböden. 15. Friederike Ubrich, geb Franke, 78 Jahr alt, Wittwe des Lehrers Ludwig Ubrich- 15. Gymnasiallehrer Hermann Ferber, 31 Jahre alt, von Bergebersbach. 15. Bergmann Heinrich Suppes, 30 Jahre alt. von Weickartshain. 15. PhiUpplne Wick, geb. Eichhorn, 29 Jahr alt, Ehefrau des Bergmanns Ludwig LLlck von Kuhlbach. Handel und Bcrftbt. Kirchliche Anzeigen der evankklischrn Gemeinde. Grünbera, 16. Februar. (Frachtpreises Weizen 1920, Korn 16-30, Heute, Montag, Abends 8 Uhr in der Kleinkinderschule: Bibclftunde, Gerste JL 14.60, Hafer , 10l5, 12"* Marburg 624, 721. Cassel 5'3*,8'°*, ll29, 429 659*, 11«. Wetzlar 7" 8', 9“, 11»', l2*, 3», 4«, O58, K"*, 11« Ems-Coblenz 7“, (nur v. Weilburg) 9“- V*. 3lj, 6^. 8^*, Drutz IP', 430, uw Fulda 11”, 4^, 10. Lauterbach 810, 11”, 429, 10. Gelnhausen 93S, 335, 6^. Nidda 625, 925, 3^ 666. * bedeutet Schnellzug. Die fetten Ziffern die Nachtstunden A. Schey 0 a. — Druck und Verlag der Brüh l'icheu Druckerei (F^- CÜr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. Freitag 1715 615 60 9 Auf d« MonberS «u!i: Zusamw -Giehen nach ' Gietze 1098 Freitai dem Albal-er < Lohsortimente ed Auchen 38 «ßicheil W 8 13 Eichenstar 102 Meistav 265 Mei-T- 810 NadebR DieZi Districk statt. Mac DounerSi Freitag de Vormittags 9 Rathhaus zuu ^trapenua Etatsjahr 18& Am ^8 ein. N, de, «... Nl« ®artenfitüg( Stock F »l 12^Äen »trbtn die Lieferung das Änfahre das Kleinsch Am z dal Fördeni dasAnsahrei ' M (obaj • Men, beit Nn ^livrgrn l N be! prima rvcihr Kernseife fi tt 33 versteigert ii bringt in empfehlende Erinnerung Ll. Elvoffer 535 1098 Holzversteigerrmg 1103 Walz. Buchen ii 991 Müller. ii 810 1139 Eichen-Stämme mit 16,79 Fstm., 471 offerirt S. Elsoffer. 16,79 ii Ctr. 17 2 Gewinne ä 500 — 1000 Mk. Mehrere Gärten Ausverkäufen durch I. Witz x jßeM** 32 28 8 8 ff ff Stockholz 29 Rm. 53 13 54 12 9 260 850 a ä ä ä 400 300 900 800 9000 Scheit 38 Rm. Knüppel 70 Nm. 38 61 365 ff ff ä 400 = 1200 ä 300 ---- 1200 ä 200 = 1200 Eichen Nadel fm, it ii Wellen, Rm. Buchen-, 10 Eichen-, 21 Nadel-Stöcke. Rm. ii ff ii „ Knüppel, Eichen-Knüppel, Nadel-Knüppel, „ gelbe HarMfe „ Uothe marin. Seife „ prima weiße Schmierseife (bei 5 Pfund Rabatt) 13 102 265 100 — 50 = 30 = 20 = Tannenholz geschnitten . gehackt . . Der Anfang ist am ersten Tage mit dem Bau- und Werkholz im Buchenberg, am zweiten Tage auf der Haid. Daubringen, am 15. Februar 1884. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 1114 Donnerstag den 28. Ftdrusr, Nachmittags 2 Uhr, soll auf babtefigem Ortsgericht die Hof- raithc des Justus Bären Flur XVII, 2d837 Meter Hofraithe mit Stall am Hamm am Ilteu- städter Thor meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. Februar 1884. Großherzogliches Orlsgericht. Reisholz 350 Astwellen, 3660 Wellen zweiter Durchforstung, 1450 Ast wellen, sas U'ge «lim n ’ fötn Garten. Donnerstag den 21. d. MtS« werden im Licher Gemeindewald in den Distrikten Gänsweide, Langenbuchen 204 Rm. Buchen-Scheitcr (Prima), besonders aufmerksam gemacht. Zusammenkunft Vormittags präcitz 9 Uhr aus der Kreröstraße von Gießen nach Hausen an der Sandkauterschneiße. Gießen, am 14. Februar 1884. Großherzogliche Oberförsterei Schiffcnberg. Georgi. Dienstag den 19, d. M. und folgende Tage sollen im Hause Gartenstraße Nr. 11 (Sparkasse) im oberen Stock gut erhaltene Möbel, Weißzeug, Betten, Küchengeräthe u. sonstige Gegenstände sowie 2 feine Geigen gegen gleich baare Zahlung versteigert werben. Die Gegenstände können von 10 bis 12 Uhr am Versteigerungstage emge- sehen werden. 1113 1. Hauptgewinn: Mk. 10,000 2. Hauptgewinn: Mk. 4000. 3. Hauptgewinn: Mk. 3000. 4. Hauptgewinn: Mk. 2000. 5. Haifptgewinn: Mk. 1000. 3 4 6 4 6 30 40 900 240 versteigert. 35, itosilh luswahl, Arbck« &rt Ausführung em» 1164 Sühn, u- Buchbinderei. Brennholz beste Qualität. Berlage ;u Nr. 42 des Fieljener Anzeiger" 75 26 17 330 60 100 24 Mittwoch den 20. Februar, Nachmittags 2 Uhr soll die den Jeh. Kraft Brühl II. Erben 6C1/70d/10G Meter haltende Hosraithe in den Neuen Bauen, sowie 1/706/31 Meter haltende Grabgarten das. öffentlich meistbietend unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht «erdenden Bedingungen versteigert werden. 880 Zm Auftrag: Müller, Ortsgerichtsmann. Holzverfteigerung im Daubringrr Gemnndrwsld. Donnerstag den 21. und Freitag den 22. d. M von Vormittags 9'/z Uhr an, kommt zur Versteigerung: I. Bau-, Werk- und Nutzholz. 23 „ Nadel-Reisigstangen, 2— 7 „ „ 2— 8 „ Länge — 52 Festm., zu Bohnenstangen geeignet. Die Zusanunenkunst findet am Hattenröder Vicinalwege in dem genannten '0. b. en, Eichen-Wellen, Haufen Fichten-Reisig, Rm. Buchen-Stöcke, „ Eichen-Stöcke, „ Radel-Stöcke Anzeigen. iroa-Geeehfifl :r Mann als i. Reisender en erhalten Vorzug onialwaarengesjäit mb miflW fdjoi unter H L (78 o er, :tmber an). Gießen * 518», 631, S15*» ' yso, j», 9»«, IW 9S 12®, W 3»*, l?, 1 ' 'änke, !chrank, fe»*. 'uar 188t. ru Gieß^ Freitag den 22. d. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Albacher Gemeindewald, District Kreuzholz, Abteilung VI nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: A. B rennholz Fichten-Bauhost bester Qualität von 11—26 Centim. Durchmesser, im District „Langberg" bei Nieder-Bessingen an chausfirten Abfuhrwegen lagernd, wird zum Taris- preis aus der Hand abgegeben. Bei Abnahme von mindestens 10 Nummern in lausender Folge tritt Preisermäßigung ein. Lich, den 8. Februar 1^84. Fürstliche Oberförstern Lich. 973 Wimmenauer. Donnerstag den 21. uao Freitag den 22. l. M., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaus zum Zweck der laufenden Etrapenunterhaltung für das Etatüjahr 1884/85 versteigert werden: Am ersten Tage. die Pstasterreparaturen, die Lieferung von Basaltsteinen, das Anfahren und das Kleinschlagen derselben. Am zweiten Tage: das Fördern von Lahnkies, das Anfahren von Lahn- u. Grubenkies, sodann die Straßen-Handarbeiten. Gießen, den 16. Februar 1884. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 1153 A. Bramm. Hohverfleigkrung. Freitag den 22. L M sollen aus den. Abtheilungen und Buchenberg der Obersörflerei Schisscnderg Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr ain Hattenröder Vicinalweg beim Pstanzgarten. Lich, den 14. Februar 1884. Großh. Bürgermeisterei Lich. Buchen-, 450 Eichen-, 7600 Nadel- 9.00 1.20 Bucheutzolr . : 1-20 (Bei 10 Ctr. frei ms Haus geliefert.) 26 Aedr. Euler, Nordanlage 5. r5 5, & 2'15,4* 1 745- 9uie;5:« ,iw11 So»/»*- ' «S» H’ District statt. Albach, am 15. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. per Mir. Jt 7.00 „ „ „ 8.00 Keikgeöotenes. Feinsten Tnkayer in Vi und Vr Flaschen, Mslsgs in Vi Flaschen, sowie im Anbruch empfiehlt ____ 901 Gg. WllhnWeidig. Prima Limburger Käse, pr. Pfund 41 la Boüsaft. Scdweizerkäse, pr. Pfund 95 Prima Kieler Sprotten, goldgelbe Waare, pr. Pfund 80 LachShäringe pr. Stück 15 werden: 511 Stück Kiefern- und Fichten-Stämme nut = l<8,d 1715 „ „ „ „ Derbstangen „ 68,77 615 „ Fichten-Reisstangen „ 6,38 60 Rm. Kiefern-Knüppel = 3 m lang. _ „ Aus die in Abteilung Buchenberg lagernden Fichten-Stawme wird Bücklinge pr. Stück 8 Prima holl. Bollhäringe pr. Stück 6 Eichen- „ Nadel- „ Kühle hängen, beilaitbigt von einem jungen Mr sofort zu Offerten wolle jsre A. M. R. B' insenden.____IW Ä*» 113$ Derbstangen 11,86 11. Brennholz. Buchen-Scheitholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Knüppel, - „ 1470 rk- und Nutzholz Nadel- „ Grosse Darmstädter Siiher-Lotlerie des unter dem Protectorat Sr. König!. Hoheit des Großherroys von Hessen und bei Hhcin stehenden Vereins des Landesverbandes der Kriegerkameradschaft „Hassia" in Darmstadt. 36,000 Mark Gewinne. — 60,000 Joost. Für die am 31. Mär, 1884 stattfindend- Ziehung find Sooft - per Stück 1 Äkark - ,u ijlüTin der Sxpcd. LeS (Siebener Anzeigers, Schulstraße 7. 37 „ 18 „ 6. Bau-, We Eichenstämme, 16—33 Etm. Durchm, 3— 9 Mtr. Länge ---- 2,30 Festm., Nadelstämme, 14—21 „ „ 5—20 „ „ == 36,26 Nadel-Derbstanaen, 8-13 Etm. Durchm., 5-13 Mtr. Länge = 20,17 Festm., Au haben bei Fischbach, Gg* Will). Weidig, b. Schwaab, Fr. Seibel, I. A. Busch Löhne, H. F. 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