Bl Mtabt_27. ' nethen bef" Wallthorstr. Sstraße 35 ist m und Gras- >is zum 1. Ok- ttKilbinger, W &S" ;i*$e «Ä- Mauen U. ober LLrchitekt. "nes «35 Sp mit Zu- $er, ru ver- *W. 6. J 5 Sritr £i-hlm-r S-us> ntritt Mr. 16S. Freitag den 18. Juli 1884 ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. «rrreaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hsseil. Betreffend. Maßnahmen gegen ansteckende Krankheiten. Gießen, am 16. Juli 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglicken Bürgermeistereien, beziehungsweise die Ortspolizeibeamten. Unter Bezugnahme auf den nachfolgenden Erlaß Großherzoglichen Ministeriums empfehle« wir Ihnen, das in Ihren Gemeinden hiernach Erforderliche zu veranlassen und nöthigenfalls an uns zu berichten. Dr. Boekmann. Zu Nr. M. I. 17356. Betreffend: Wie oben. Darmstadt, am 11. Juli 1884. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Obgleich die Gefahr einer Einschleppung der asiatischen Cholera in Deutschland und insbesondere im Großherzogthum zur Zeit nicht nahe liegt, so haben wir es doch mit Rücksicht auf die kritische Zeit der Sommermonate für räthlich erachtet, zunächst diejenigen Maßnahmen zu treffen, welche für die Verbesserung der öffentlichen Gesundheitsverhältnisse allgemein förderlich sind und die in geeigneter Weise und rechtzeitig zur Ausführung gebracht als Schutzmaßregeln gegen den Ausbruch und die Verbreitung der in einem Nachbarlande in Besorgniß erregendem Maße ausgetretenen Seuche in Anwendung zu kommen haben. Da allgemein durch die Erfahrung feststeht, daß diejenigen Orte und solche Ortstheile von epidemischen Krankheiten bestimmter Art zumeist betroffen werden, deren Untergrund theils durch die natürliche Lage und Bodenbeschaffenheit, theils durch sonstige Mißstände und fehlerhafte Einrichtungen von den Abfällen des menschlichen Haushalts, namentlich durch Abtritts- und Senkgruben, oder durch Ansammlung anderweiter zur Fäulniß geneigter Stoffe sehr verunreinigt sind und welche ferner zugleich der genügenden Entwässerung entbehren, jo empfehlen wir Ihnen, die Polizeibehörde in den Städten und Landgemeinden anzuweisen, insoweit als es die lokalen Verhältnisse der einzelnen Orte oder Ortstheile angezeigt erscheinen lassen, atebald eine Revision sämmtlicher daselbst telegenen Hofraithen vornehmen zu lassen. Dieselbe soll sich auf die in den einzelnen Hofraithen und deren nächster Umgebung herrschende Reinlichkeit erstrecken und ist insbesondere dem Zustande der Aborte, der Art des Abflusses der flüssigen Abgänge aus den Haushaltungen und aus Gewerbebetrieben, sowie der Ansammlung festerer der Fäulniß unterliegender Rückstände aus diesen die Aufmerksamkeit zuzuwenden. Nicht mindere Beachtung verdient die Reinlichkeit beim Betriebe der Landwirthschaft und Viehzucht und empfiehlt es sich, die Dunggruben und die Abflüsse aus diesen einer Besichtigung zu unterziehen, auch die Stallungen, insbesondere die Schweineställe, namentlich solche, welche in enggebauten Orten und in dichtbewohuten Stadttheilen sich befinden, auf ihre Reinhaltung.zu prüfen. Die Polizeibehörden werden je nach Befund alsbald die Hausbesitzer zur Entleerung der Aborte, Dung- und Senkgruben unter Anwendung von Desinfectionsmitteln, zu.r Abfuhr der Ablagerungen fester Art aus dem Haushalt, der Landwirthschaft oder dem Gewerbebetrieb und zur Reinigung der Hofraithen überhaupt anhalten und bei deren Säumigkeit alles Nothwendige auf Kosten der hierzu Verpflichteten vornehmen lassen. Einer fortgesetzten Ueberwachung wird insbesondere die Reinhaltung der innerhalb der Hofraithen und auf den Straßen befindlichen Gossen, Schlammfänge und Abzugsgräben empfohlen, deren gründliche Ausspülung unter Anwendung reichlicher Waffermengen an jedem Morgen und Abend stattfinden soll. Die Polizeibehörden sollen durch regelmäßige und fortgesetzte Visitationen von der Reinhaltung der Hofraithen Einsicht nehmen und die Wiederansammlung von Abfallstoffen irgend welcher Art, welche durch ihre Emanationen Luft und Boden zu verunreinigen geeignet sind, durch ihr Einschreiten verhüten. Bei den einschlägigen Untersuchungen und Maßnahmen verdienen namentlich diejenigen Oertlichkeiten Beachtung, welche sich seither beim Ausbruch epidemischer Krankheiten in vorwiegendem Maße insaluber und disponirt erwiesen haben und werden die Kreisgesundheitsämter in der Lage sein, den Polizeibehörden diejenigen Lokalitäten zu bezeichnen, welche aus diesem Grunde als besonders gefährdete specieller Beaufsichtigung bedürfen. In allen öffentlichen Anstalten und in Lokalitäten, welche von vielen Menschen besucht zu werden pflegen, ist die Desinfection der Aborte und Pissoirs, namenllich auch eine mehrmals im Tage wiederholte reichliche Wasserspülung der letzteren anzuordnen, also insbesondere auf allen Eisenbahnstationen, in Theatern, Spitälern, Armenhäusern, Schulen, Gefängnissen und Haftlokalen, in Gasthäusern, Wirtschaften, Herbergen und Logirhäusern, sowie in den für Eisenbahn- und Kanalbau-Arbeiter errichteten Cantinen und dergleichen. Eine weitere Fürsorge ist die Beschaffung reinen und ausreichenden Trinkwassers, sowie eines reichlichen für Reinigungs- und Spülungszwecke erforderten Brauchwassers zuzuwenden. Brunnen, Quellen und Wasserleitungen sind sorgfältig rein zu halten und solche öffentliche oder Privat^Brunnen, welche. nach der Erfahrung ein unreines oder an sich verdächtiges Wasser haben, zu schließen oder doch nicht zum menschlichen Genuß zuzulaffen. Den Victualien und zwar nicht nur den in dem Marktverkehr, sondern auch den in den übrigen Vertriebsstätten zum Verkauf kommenden, sowie den ausgeschankten Getränken ist eine erhöhte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Eine verschärfte Aufsicht ist ferner auf die Reinlichkeit bei der Ausübung derjenigen Gewerbe zu richten, welche die Anwohner durch üble Ausdünstungen belästigen und werden der polizeilichen Ueberwachung insbesondere empfohlen: Schlachthäuser und Hausschlächtereien, Wildpret- und Geflügel- Handlungen, Seifensiedereien, die Lager von Knochen, Häuten und Lumpen bei Sammlern und Händlern. Indem wir den Großherzoglichen Kreisämtern in Vorstehendem diejenigen Maßnahmen zur Kenntniß bringen, welche unter der jetzigen Sachlage zunächst zur Ausführung zu kommen haben und im Allgemeinen als ausreichend erscheinen, beauftragen wir Sie ohne Verzug nach Anhörung und unter dem Beirath der Kreis-Gesundheitsämter, welchen vorliegende Verfügung mitgetheilt worden ist, die nöthigen Anordnungen im Sinne dieser Vorschriften zu treffen und sehen Ihrem eingehenden Berichte darüber entgegen, ob und welche weitergehende Maßnahmen Ihrerseits für einzelne Gemeinden oder bestimmte Lokalitäten Ihres Bezirks als zweckmäßig erachtet werden und zur Ausführung zu bringen sein möchten. _____F i n g e r. Fuhr. Politische Ueberficht. Gießen, 17. Juli. Der „Reichs-Anzeiger" publicirt die Ernennung des Geheimraths Bödiker zum Präsidenten des Reichsversicherungs-Amtes und meldet zugleich, daß letzteres vom 14. Juli an in Thätigkeit getreten ist. Ferner veröffentlicht das genannte Blatt die Bekanntmachung, betr. die Anmeldung der unfallversicherungspflichtigen Betriebe, welche bis zum 1. October erfolgen muß. Im Uebrigen herrscht bezüglich der Mittheilungen über die innere Politik große „Flauheit"; die „Nordd. Allg. Zeitung" bemüht sich allerdings, die Preßcam- pagne wegen der angeblichen Verschwörung der „Hofliberalen" zum Sturze des Kanzlers und zur Beförderung des Herrn v. Stosch an dessen Stelle wieder in Gang zu bringen, namentlich wendet sich das genannte Blatt gegen die „Magd. Zeitung", welcher der Versuch einer Legenden-Bildung in Sachen Stosch vorgeworfen wird. Indessen wird dieses Zeitungs-Gezänk über eine längst fern liegende Affaire dem großen Publikum von keinem specielleren Interesse sein und lohnt es sich überhaupt nicht, auf dieselbe nochmals zurückzukommen. Eher wird da die Nachricht interesstren, daß am Samstag Abend in Berlin eine japanesische Militär-Commission, bestehend aus 13 höheren Militärs und Intendantur- Beamten mit dem japanischen Kriegsminister an der Spitze, eingetroffen ist, Am sich über das deutsche Militär, die militärischen Einrichtungen und Etablisse- 1 mente genaue Kenntnisse zu verschaffen. Daß die Fremdlinge aus dem fernen ostasiatischen Jnselreiche sich gerade Berlin zum Schauplatze ihrer militärischen Studien auserkoren haben, ist ein neuer Beweis dafür, in welch' hohem Rufe das deutsche Reich bei dem intelligentesten der asiatischen Culurvölker, bei den Japanern, steht. Die Mission des Geheimrath Dr. Koch in Frankreich hat in voriger Woche ihr Ende erreicht. Dr. Koch hat am Samstag Lyon, wo er zuletzt weilte, verlassen und die Rückreise nach Berlin auf dem Umwege über die Schweiz angetreten. Am Sonntag traf derselbe, einer Einladung des Bun- desrathes folgend, in Bern ein, wo er mit der schweizerischen Cholera-Commission eine Conferenz hatte. Dem deutschen Gelehrten ist Seitens der officiellen Persönlichkeiten sowohl in Paris als auch in Marseille, Lyon und Toulon ein durchaus zuvorkommender Empfang zu Theil geworden, während gewisse Pariser Blätter, an ihrer Spitze der „Figaro", an die Thätigkeit unseres berühmten Landsmannes Bemerkungen geknüpft haben, die in ihrer Niedrigkeit und Per- sidie nur von Neuem den unqualificirbaren Standpunkt charaktertsiren, den ein Theil der Pariser Presse allen Deutschen gegenüber einnimmt. Die französische Hauptstadt beging am Montag die Feier des Nationalsestes, der Choleragefahr im Süden des Landes zum Trotz. Nach den vorliegenden Berichten ist die Feier, wie in den Vorjahren, verlausen, auch oi$ übliche Revue der Truppen hat, wenn auch diesmal in kleinerem Maßstabe, ftattgefunden und wohnte dem militärischen Schauspiele aus dem Stadthaus- vlatze, wo auch die Schüler-Bataillone ausgestellt waren, eine zahlreiche Menschenmenge bei. Natürlich fand auch, wie immer bei dieser Gelegenheit, eine „patriotische" Kundgebung der Patrioten-Liga und der elsaß-lothringischen Vereine vor der Statue der Stadt Straßburg auf dem Concordienplatze statt. Zu besonderen Zwischenfällen scheint es aber nirgends gekommen zu sein, nur am Hotel Continental wurde eine deutsche Fahne von den Gamins zerrissen, doch zerstreute die Polizei sehr bald die Ruhestörer. — In Toulon und Marseille fordert die Cholera täglich noch immer verhältnißmäßig zahlreiche Opfer; in letzterer Stadt scheint sie überhaupt ihren milden Charakter verloren zu haben, denn es wird gemeldet, daß Leute manchmal schon nach zwei Stunden dem Anfall der Krankheit erliegen. Der zwischen dem englischen Oberhause und dem Cabinet Gladstone drohende Conflict wegen der Wahlresormbill scheint noch rechtzeitig beschworen zu werden. Es ist die Rede von einem zwischen der Regierung und den Führern der Opposition im Oberhause geplanten Compromiß, in Folge desien die Bill noch in diesem Monat Gesetzeskraft erlangen würde. Im Oberhause ist nämlich von Lord Wemyß der Antrag gestellt worden, die Wahlresormbill nochmals in Erwägung zu ziehen und die Königin in einer Adresse zu ersuchen, das Parlament zu diesem Zwecke im Herbste wieder einzuberusen. Die Annahme dieses Antrages Seitens des Oberhauses würde dem angestrebten Compromiß den Weg ebenen. Zwischen den Cabineten von Rom und Madrid hat sich plötzlich ein lebhafter Depeschenwechsel entspannen, deffen Ursache in einer Cortesrede des spanischen Ministers der öffentlichen Arbeiten, Pydal y Mou, zu suchen ist. Pydal bekannte sich in seiner Rede offen als Anhänger der weltlichen Macht des Papstes und diese Aeußerung, noch dazu vor der Kammer gethan, konnte die italienische Regierung nicht gleichgültig lassen und ist der italienische Gesandte in Madrid beauftragt, von der spanischen Regierung ein formelles Dementi oer Aeußerungen Pydal'S zu verlangen. Das Cabinet Canovas del Castillo hat d.'m italienischen Minister des Auswärtigen seinen Wunsch zu erkennen gegeben, Den Zwischenfall zur vollen Zufriedenheit Italiens beendigt zu sehen und so dürste derselbe keine ernsteren Folgen haben. Die Meldungen, daß Kaiser Alexander der Stadt Warschau einen Besuch abzustatten gedenke, bestätigen sich und sind für diesen Besuch Mitte August fünf Tage in Aussicht genommen. Wahrscheinlich sieht die russische Polizei aus diesem Grunde den nihilistischen Verschwörern, deren es auch in der polnischen Hauptstadt giebt, jetzt mehr aus die Finger. In Warschau sind kürzlich der Friedensrichter Bardewski und mehrere Studenten wegen nihilistischer Umtriebe verhaftet worden und förderten die Haussuchungen compromitti- rende Schriftstücke zu Tage. Sämmtliche Verhafteten sind übrigens Russen. Das neue bulgarische Cabinet hat sich nunmehr constituirt. Karaveloff hat das Präsidium und die Finanzen, Czanoff das Auswärtige, Lavercoff das Innere, Radolsavoff die Justiz und Careleff den Unterricht übernommen. Zum Kammerpräsidenten ist der radikale Deputirte Stanbuloff ernannt worden. Inwiefern die auswärtige Politik Bulgariens durch den Cabi- netswechsel beeinflußt werden wird, läßt sich zur Zeit noch nicht beurtheilen. Der Fall von Dongola hat das letzte Hinderniß, welches die Aufständischen des Sudan auf ihrem Wege nach Ober-Egypten finden konnten, beseitigt. Der offene Uebertritt des Mudir oder Gouverneurs von Dongola zu den Fahnen des Mahdi hat diesen festen Platz ohne einen Schuß den Sudan- Rebellen überliefert; zum Lohne für seine Verrätherei ist der Mudir vom Mahdi zum Emir (Fürsten) ernannt worden. Nachdem der Mudir die Maske abgeworfen , wirkt er ganz offen für die Sache des Chefs der Rebellen; so hat er u. A. sämmtliche in Dongola lebende Christen gezwungen, den Islam anzu- nehmen. Auch die Nachricht von den angeblichen Kämpfen von Debbah stellt sich jetzt als eine Erfindung des Mudir heraus, bestimmt, die Regierung in Kairo zu täuschen. Kerttschlaud. c 16. Juli. Seine Königliche Hoheit der Großherzog und die Groß- herzogliche Familie beabsichtigen, Anfangs der nächsten Woche Schloß Fischb^h^zu zusiedeln* lageren Aufenthalt nach Jagdschloß WolfSgarten über- Darmstadt, 16. Juli. Die »Darmst. Zig.* bringt nachstehend ein weiteres des Innern und der Justiz an die Großh KreiSämter vom 11. d. M. Dasselbe lautet: DV . _W°nn auch dt- Besorgnis der Einschleppung und demnSchsilgen W-Iterverbr-Ituna der asiatischen Cholera gegenwärtig nicht vorhanden ist, so sind wir doch veran asit Ihnen auszugeben, daß Sie alSbalb mit den Gemeindebehörden dahin Itfä B-nebmen' ?tAeP' im Falle des Bedürfnisses allenthalben besondere Locale, in welchen eine hinlängliche Jsoltrung von Cholerakranken ermöglicht ist, bereit gestellt werden Dieke rechtzeistge Fürsorge ist namentlich bebhalb von Wichtigkeit, weil eine Weiteivttbreitüna dieser Krankheit in der Regel uur dann verhütet werden kann, wenn es möglich ift8 btn oder die ersten voikommenden Erkrankten aus ihren Wohnungen und dem B-r° £6r ™lt. P"sonen ru entfernen. Andererseits finden erfahrungsgemSst viele Kranke n ihren Wohnungen und in der Familie nicht die genügende Pstege und kann 2 °Iirung innerhalb der Wohnungen in der Regel nicht so ausreichend staltbaben ÄÄÄÄSÄt*" «S» Ä ffilt erwarten Ihren Bericht über die von Ihnen getroffenen Vorkehrungen. \d*ov utnjjer. Hesterreich. Telegraphische Depesche«. Worst'S telegr. «orrowonderrr-BnxsL«. -MLLSS»-!-'- g-ÄBS BÄtwgÄflas Wien, 16. Juli. Die theils beim Landgerichte, theils beim Militärgerichte inhaftirten Anarchisten legten ein rückhaltloses Geständniß bezüglich aller in den letzten Monaten verübten Raubmorde ab: Apotheker Linhart in Straßburg , die Heilbronner Familie Eisert und PolizeiCommiffär Hlubek. Die erfte Anregung zu den Blutthaten erfolgte in der Zeitschrift „Rebell" im Sommer 1883, worin ein geheimes Comits die Beschaffung von Geldmitteln verlangte; die Beute floß größtentheils in die Parteikasse. Bern, 16. Juli. Der hier aus Urlaub befindliche Schweizer Gesandte Barier kehrt in Den nächsten Tagen auf seinen Posten in Rom zurück. Paris, 16. Juli. Der Polizei-Commissar Gallien, welchem Der Vorwurf gemacht wird, bei dem Tumult vor dem Hotel Continental nicht die nöthige Energie gezeigt zu haben, wurde abgesetzt. — Von gestern früh bis zum Abend sind in Marseille 30, in Toulon 7 Cholera-Todesfälle vorgekommen. Toulon, 16. Juli. Von gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr starben 22 Personen an der Cholera; unter den an der Cholera Gestorbenen befindet sich die Gemahlin des Admirals Fisquet. — Die Minister Waldeck-Rousseau, Raynal und Höriffon besuchten heute die Marine-Hospitäler. Marseille, 16. Juli. Die Zahl der seit gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr an der Cholera Gestorbenen beträgt 20. — Durch eine heftige Feuersbrunst wurden die Schuppen der hiesigen Ketten-Schifffahrts-Gesellschaft in Asche gelegt, der Schaden wird auf 1. Mill. Francs geschätzt. — Seit heute Vormittag bis Abends sind hier 8 Cholera-Todesfälle vorgekommen. London, 16. Juli. Die „Times" 'äßt sich aus Shanghai von heute, melden, der Tsungli-Damen habe die vom französischen Gesandten in Tientsin geforderte Zurückziehung der chinesischen Truppen von den Grenzen von Tong- king, sowie die geforderte Zahlung einer Entschädigung abgelehnt. Belgrad, 16. Juli. Meldungen der Blätter über die Vervollständigung des Cabinets werden in Regierungskreisen als verfrüht bezeichnet. Petersburg, 16. Juli. Heber Stadt und Kreis Nishninowgorod, sowie die Kreise Balachna, Ssemenoff und Gorbatoff wurden vom 13. Juli bis 22. September Maßregeln verschärfter Sicherheits-Aufsicht verhängt. London, 17. Juli. (Privat - Depesche.) Ein Schnellzug zwischen Manchester und Sheffield entgleiste gestern unweit Penistone in Folge Achsenbruchs der Locomotioe beim Passiren einer Brücke. Der Zug stürzte auf die Straße, wobei 20 Personen getöbtet und 30 schwer verletzt wurden. Unter den Passagieren befanden sich einige Deutsche, welche über Grimsby nach Deutsch* land reisten. L o jk a L e s. Gießen, 17. Jult. Bei dem gestrigen Gewitter schlug der Blitz in ein Wohnhaus zu Wteseck em. Der Strahl traf den Schornstein, zersplitterte einen Dachsparren, fuhr in die Wohnstube, dort ein Bett, in welchem vielleicht 2 Minuten vorher ein Kind gelegen, fast ganz zertrümmernd und von hier durch die Küche nach dem Hausflur. Vermischtes. Fulda, 14. Juli. Nachdem gestern den ganzen Tag über eine wahrhaft tropische. HK geherrscht hatte, verkündete der schon bet beginnender Dunkelheit sich erhebende lebhafte W uv das Herannahen von Gewitterwolken. In der Nacht kamen mehrere Gewitter hier zum Ausbruch und dauerten mit längeren Unterbrechungen bis heute Vormittag fort. Der Regen wird den Feldfrüchten gewiß recht ersprießlich sein. — Heute Vormittag gegen 10 Uhr ging hier ein so heftiger Blitz mit unmittelbar folgendem Donnerschlag nieder, daß man sofort allgemein annahm, der Blitz habe in der Stadt e r0Cr Diese Vermuthung hat sich leider alsbald bestätigt. Der Blitz fuhr nämlich im Orangertegebaude durch das Dach in die Wohnung des Herrn Vol re'- inspectors Fink (2. Stock), sprengte eine Thür und fuhr durch ein geschlossenes Fenster 61 folgte der Blitz dem an der Thür angebrachten Schellenzug und an der Thür stehende Tochter des Herrn PolizetinspectorS. Das ^abchm wurde an der Wange verletzt, betäubt und durch den Luftdruck niedergeworfen. n^niÄ/rwetse scheint die erlittene Verletzung nicht gefährlicher Natur zu sein. Db; Unglückliche erlangte nach einher Zeit ihr Bewußtsein wieder. An der Thür deS K; Ä WTÄStt Ahetn, 14. Juli. Zum Attentatversuche gelegentlich der Entbülluna des Ntederwolddenkmales schreibt die „Köln. Ztg.": „In einer füriHtf) llber die örtlichen Untersuchungen, welche in der Nähe des Niederwalds Denkmals vorgenommen worden sind, hieß eS u. a., man habe dort Dynamit veraraben gefunden. Die Angabe beruht auf Jrrthum. Nichtsdestoweniger hat tf?® h?pCr9rU 6m6e? b58 Leben unseres Kaisers wirklich vo?bereittt worden ob die Ausführung des Verbrechen« durch einen glücklichen 8ufaH ober bfe «At! reUtge Reue eines der Schuldgenossen vereitelt worden ist, scheint noch nickt klaraek?llt- zu sein. Es dürste mit der schwebenden Untersuchuna tm RufflmmpnSwA durch eine In unserer Zeitung h-Ute oeröffentlichtt frage ergebt, in welcher Stadt es wohl eine Schwedengass? Ballb°f»^b, < W--PP-N, Bildnisse und Jahr-Szabl sind bei allen mH anbig bemlto °r"‘ 3nflSrlft ist bereits geständig8 Wangershestri befand sick> schon elnmni®^ k fpleIenbe, Scheibenseher schi-tz-n in Bremen, wo Ihm^ d«ödeste Gewst^n^Von dem Bundes-- dachts ähnlicher Fälschungen in Untersuchung 10,000 M aufieI' wegen des Ver° W JoL' -He"b-r'chlet. Der °'°^^^?78enrt. b^ '° Ä Dr, Koch, die Deutschen haben diese Säure in aanr ^gen die Cholera empfohlen, aber zu den höchsten Preisen. Man mcrh bk HundStage. Utlb ÖCrfaufcn nutt empfohlen sei: ",Hausfrauen sim^Mck/,^°^"ung, deren Beachtung auch hier die Kohlenbehälter, Kübel ÄroPDcn mS oihrA roar?en vor der üblen Gewohnheit, der Haare u. s. w. zu machen statt solck! Jaff"0?? Zufälle und des Kehrichts, trocken zu verbrennen. Diese unter dea^nasten°^n^n fnL^°^Ung>?U eisernen oder übelriechenden Massen bieten der Kohlen sofort gährcnden, pilzebtldenden Boden; diese Gtfttövfe mitten Typhus und der Cholera den besten g-sch'-ht. 6eiBtSM”@eMV JU VAbtr, ®f Si-^n 6S elf ®fi SftgjS ,-lma ®l“!af}änl KA.-Z rsA- ( die vortresfltche E Mseum zu verda Abtheilung unjeti desi lben verbünd Geschick die lönlfi von dem Profesi Helmholtz und M Tod den Tierunbj Bern, 11 der „MkMttr* Die föDtWe theilmgen fififf feil ersuchen /ch«, um i*gdn Anboltsi er blt gtmÜTitdjte A fltgltning erhalten daraus an den Boi fW. dah die bij Trl^rarnrn hin. Hei Bern nach Berlin, entqeqen. Hen Bsuat ^ie in du Weiten |oh ggi W, in Slccotb ae ®leMen ßtz, M-m-rnidkit ol,inneraibeit Wederath 0 ^chreineratbe ^Mabende roc S schriftlich, «5 | r10 l"r 1 "9 j/73 1 or'' den iß Mainz, 13. Juli, lieber die gestern Nachmittag in Bingen stattgehübte Explosion eines sogen. Läutewerks erfahren wir Folgendes: Der Bahnwärter, welcher das Läutewerk zu bedienen hatte, war gerade damit beschästigt, dasselbe aufzuziehen, alS, wie man annimmt, sich der schwere Gewichtstetn des Werkes loSlöste und herab- stürzte. Nun muß der Bahnwärter in dem Besitz einer Dynamitpatrone gewesen sein, auf welche der Gewichtstein fiel, wodurch die Explosion herbeigeführt wurde. DaS um das Läutewerk befindliche Häuschen, welches mit vier Pfosten an einen großen schweren Stein befestigt ist, lag zertrümmert ca. 20 Meter von der UnglückSstätte entfernt, ebenso wurde eine schwere eiserne Stange, die in dem Häuschen stand, in einem benachbarten Weinberge aufgefunden, während der Stein, auf welchem das Häuschen stand, in vier Theile zerschmettert ist. Em in der Nähe befindlicher anderer Bahnwärter hörte den Knall und eilte auf die Stätte; hier fand er den Bahnwärter in seinem Blute schwimmend — der Mann batte eine schwere Kopfwunde und der Unterleib war vollständig oulg:rissen — vor, doch lebte er noch und verlangte nach einem Arzte. Doch noch ehe oer Letztere e. schien, war der Unglückliche bereits verschieden. H-ute hat das Gericht bereits an Ort und Stelle den Thatbeftand ausgenommen; ob sich dabei noch andere Momente ergeben haben, ist unS btS jetzt nicht bekannt. — In Lemgo ist eine Frau, Mutter von 6 kleinen Kindern an der Wasserscheu (Hundswuth) gestorben. Am 23. Mai wurde die Frau von ihrem Hunde in die Hand gebissen. Die Wunde heilte zu und sorglos verrichtete die Frau ihre Arbeit bis zum 1. Juli Abends, als beim Schlafengehen Angstgefühl und Herzklopfen eintrat, welches taps darauf zur vollen Wuth ausartete. Die Unglückliche ist nach unsäglichen Leiden, mit klarem Verstände bis an ihr Ende, am dritten Tage AbevdS gestorben. Zirndorf (bei Fürth). 14. Juli. Heute Vormittag entlud sich über unserem Orte em äußerst heftiges Gewitter. Unter starkem Donner folgte Schlag auf Schlag. AlS der Lehrer der israelitischm Schule wegen des Unwetters die Fenster schließen wollte, traf ihn der Blitzschlag und tödtete ihn sofort. Berlin, 11- Juli, lieber den gestern gestorbenen berühmten Aegyptologen und Sprachforscher Karl Richard Lepsius bringt die „Nat-Ztg" folgende biographische Notizen: Lepsius war am 23. December 1810 in Naumburg geboren, erhielt seine erste Bildung auf der Schulpforte und studirte in Leipzig und Göttingen. 1843 babtlitirte er sich an der Berliner Universität, er war ein Günstling Alexander von Humboldt'«, dessen Empfehlungen ihn überall auf feinen Reisen nach Paris, Rom, London begleiteten. Am lebhaftesten und erfolgreichsten widmete er sich den ägyptologischen Studien. Dreimal war er in Aegypten, die mannigfachsten Entdeckungen hinsichtlich der Sprache, der Chronologie und der Geschichte der alten Ägypter verdankt die Wissenschaft ihm. In einer Fülle von gelehrten Schriften und Aufsätzen hat er feine Untersuchungen und Forschungen niedergelegt. DaS große, auf preußiiche Staatskosten herausgegebene Prachtwerk: „Denkmäler auS Aegypten und Äthiopien", in 900 Tafeln größten Formats, machte in den Jahren 1849—1859 zum ersten Male weitere Kreise des gebildeten Publikums auf die Wunder des alten N'llandeS aufmerksam. Friedrich Wilhelm IV. intereffirte sich für diese Studien, seiner Neigung ist die vortreffliche Einrichtung und Ausstattung des ägyptischen Hofes in unserem Neuen Museum zu verdanken, die unter Lepsius Oberleitung sich vollzog- Mit dieser ägyptischen Abtheilung unseres Museums ist Lepsius' Namen für immer bei allen Besuchern beff Iben verbunden- Nach dem Heimgänge von Pertz hat Lepsius mit Erfolg und Geschick die königliche Bibliothek verwaltet. Eben wollte die Nationalgallerie sein Bild von dem Professor I. Scheurenberg malen lassen, um es neben den Porträts von Helmholtz und Mommsen als Zierde und bleibendes Andenken auszuhangen, alS der Tod den Vierundsiebzigjährigen aus der Reihe der Lebenden riß. Bern, 14. Juli. Im »Bund" lesen wir: „Dr. Koch geräuchert! Dr. Koch, der „Bacillenvater", wie ihn jetzt die Pariser nennen, ist beute, den 14. b., in Bern. Die schweizerische Gesandtschast in Paris hatte Herrn Dr. Koch um einige Mit- theilungen über seine in den Choleraherden gemachten Beobachtungen und Erfahrungen ersuchen lassen, um auch für unsere Behörden bezüglich der zu treffenden Vorsichtsmaßregeln Anhaltspunkte zu gewinnen. Der berühmte Gelehrte erklärte jedoch, daß er die gewünschte Auskunft nicht geben könne, da er feine Mission von der deutschen Regierung erhalten habe und dieser Bericht erstatten müsse. Herr Lardy wandte sich darauf an den Botschafter beS deutschen Reiches in Paris, Herrn Hohenlohe und eS scheint, daß die diplomatische Vermittlung nicht ohne Erfolg geblieben ist. Auf ein Telegramm hin, Herr Dr. Koch sei von Paris abgereist und begebe sich über Lyon und Bern nach Berlin, fuhr ihm Herr Professor Lichtheim von Bern auS nach Lausanne entgegen. Herr Dr. Koch hatte aber unterdessen in Gens den dortigen sanitärischen Vorkehrungen den schuldigen Tribut entrichten müssen. Wie sämwtliche aus Frankreich kommenden Reisenden wurde auch er zur „Räucherung" befohlen. .DaS tst ja Unsinn" wandte der Gelehrte ein, der sich weigerte, den Vorschriften Genüge zu leisten. „Unsinn oder nicht," herrschte ihn der Mann des Gesetzes an. „Sie werden geräuchert wie die Andern." Vergeblich berief sich Herr Koch auf seine Autorität, trotz (Sträuben und Protest wurde er in den Kasten gesteckt und die Räucherung ging vor sich. „Daß gerade mir das passiren mußte," mag Herr Koch gedacht haben, der in Folge der Manipulation den nächsten Zug verspätet hatte." Mainz, 5. Juli. Em hiesiger Metzgermeister ist dieser Tage in eine empfind, lt(be aber auch sehr gerechte Strafe verfallen. Eines Tages, deS Vormittags um 9 Uhr, erschien nämlich einer btr hiesigen Flesschbcschauer bet bemfclben mit bem Bemerken, er wolle bie Kuh sehen, welche er geschlachtet habe, worauf der Metzger erwiderte, er habe noch nicht geschlachtet. daS Stück Vieh, w-lches er schlachten wolle, würbe erst um 10 Uhr geschlachtet, er möge um diese Z-it rotebetfommen. Jetzt erklärte aber bet Flrischbeschauer, baß btefe Angaben nicht richtig seien unb unter polizeilichem ©ßub würbe hieraus der Keller beS MetzgerS einer Rev sion unterzogen, in welchem die 4 Viertel der erst kürzlich geschlachteten Kuh aufgehängt waren. Nun verlangte der Fleischbeschauer auch bas Eingeweide beS geschlachteten Thieres zu sehen, denn nur an dem Eingeweide, der Lunge rc. läßt sich mit Sicherheit erkennen, ob datz Thier zum Schlachten zulässig gewesen- DaS Eingeweide der Kuh konnte aber nicht beschafft werden, da dasselbe angeblich bereits verkauft gewesen sei. Der Keller, in welchem sich das geschlachtete Fleisch befand, wurde nun amtlich versiegelt, worauf baS Amtsgericht verfügte, baß daS Fleisch der geschlachteten Kuh, wegen Außerachtlassung der sanitätS- polizeilichen Vorschriften dem Wasenmeister übergeben roerbm müsse. In Folge dessen wurde baS Fletsch ber Kuh, bic 1m Einkauf 480 X gekostet, confiscirt unb verscharrt. Daß in ben Augen bes Metzgermetsters hier ein großes Unrecht begangen worben ist, brauchen wir wohl nicht zu erwähnen, aber an bemselben Tage, an welchem bieS geschah, begab sich die Frau bes Metzgers nach Darmstadt und erbat sich bet bem höchsten Justizbeamten Hessens eine Aubienz, um bemselben baS ihrem Manne vermeintlich wiberfahrcne „Unrecht" vorzustellen. DaS Resultat ber Audienz schien nicht bem Wunsche ber Petentin zu entsprechen, benn unbefrtebtgt kehrte sie von Darmstabt zurück. — Eingesandt. Gießen, 17. Juli. Schon früher würbe an tiefer Stelle Mittheilung gemacht von Unfällen, bie Fuhrwerke in bem engen Theil ber Bahnhofstraße trafen, in Folge bes allzu gewölbten Pflasters. Dieser Tage stürzten nun wieder ein paar sehr wertbvolle Chaisenpferde und bauerte es fast eine halbe Stunde, b<3 dieselben wieder auf bie Beine gebracht würben. Der Verkehr war auf längere Zeit gestört. In welcher unangenehmen Lage sich die Insassen ber Chaise befanden, kann man sich benfen. Sollte biesen Uebclftänbcn gar nicht abjubelfen sein? Kandel und SBrrfebr. Frankfurt, 16. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu 2.40—2.80, Stroh JL 2.40—2.60, Eier das Hundert 4 60—5.00, Butter 1. Qualität X 0.90, 2. Qualität «X 1.10, Kartoffeln per Centner 2.25—2.50, Kohlrabi 4-6 H pr. St-, Erbsen 100 Kg. 19.00—27.50 ^L, Nothkraut pr. St. 30—40 Poularden JA 0—0, Huhn 1.50—2.20, 1 Ente 3.00—4.00, 1 Taube 60-00 H, Hahn 1.70—2.00, Gans JL 4—0.00, Welsche JL 7-12.— Limburg, 16. Juli. Rother Weizen «X 17 00, weißer Weizen Jt 00.00 Korn JL 13.10, Gerste JL 9.55, Hafer JL 8.75, Erbsen .AL —, Kartoffeln JL —. 731) Heber die Hfthe der Koeten, welche die Einrückung einer Anzeige In eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HAASEWSTEfiZV <4* Ver den $ Die Besitzung des Justus Bärrn, hier bestehend in einem Wohnhaus, sowie Stallung für 80 St. Rindvieh, ist zu verkaufen event. zu vermiethen. Der Bezug hat pr. 1. August a. c. zu erfolgen. 4778 Näheres bei S. Katzenstein. 4771 Tüchtiger Arbeiter gesucht. _________Frankfurter-Straße 11. Mohnungsveränderung. Ich wohne jetzt Ludwigsplatz 3. E. O e s e r • Sprachlehrerin. 4777 Ein goldener RingH^^; "Mbolen gegen Erstattung derJnsertions- gebühren Frankfurterstraße 41. •WIT' n|f Ar Üe wJjgShl Ariern baVLNette ranouL Oe^ Unh x |^i heWt>i Ul9 eine) aooaQooQaioDQoooDög § Wormser § 3 Gewerbe-Loose, o J .Liehung unwiderr. 25. Septbr.8 3 ,1884- Gewinne i. 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