Nr- 189 Mittwoch den 18. Juni 1884 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ewrteu: Schulst«°ße 7. Erscheint tittzlich mit U.«Hn«hme des Prei, vrert-Ii-ihrl!ch 2 Mari LV $f. mit Srtngtrfo^n. 10 Durch die Post bezvqen vrerteliährlich 2 Mar! 50 Pf. A w tticher Hheit. Nr. 17 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 11. d. M., enthält: (Nr. 1547.) Gesetz gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen. Vom 9. Juni 1884. (Nr. 1548.) Bekanntmachung, betreffend die Einfuhr von Pflanzen und sonstigen Gegenständen des Gartenbaues. Vom 4. Juni 1884. Gießen, den 17. Juni 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Stadtvorstand zu Ortenberg die Erlaubniß erthellt, gelegentlich der Abhaltung des sogenannten kalten Marktes daselbst am 6. November d. I. eine Verloosung von Fohlen, Rindvieh, landwirthschaftlichen und sonstigen Geräthen zu veranstalten. Es dürfen dabei höchstens 10,000 Loose ä 1 4 ausgegeben werden und sind mindestens 75% des Brutto-Erlöses aus den Loosen zum Ankauf von Gewinngegenständen zir verwenden. Der Vertrieb der Loose ist im Großherzogthum gestattet worden. Gießen, den 14. Juni 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Politische Ueberfkcht. Gießen, 17. Juni. Seit vorigen Samstag weilt Kaiser Wilhelm wieder in Bad Ems, um hier, wie nun schon seit Jahren, eine längere Kur durchzumachen. Später als in früheren Jahren hat der Kaiser diesmal seine gewohnten Badereisen angetreten, da theils wichtige, der Erledigung harrende politische Fragen, theils die schwankenden Witterungsverhältniffe, den Beginn seiner diesjährigen Badekuren verzögerten. Der Aufenthalt in Ems ist vorläufig auf drei Wochen berechnet; möge doch auch diesmal der Gebrauch der heilkräftigen Quellen des Lahnthal-Bades dem greisen Monarchen den gewünschten Erfolg bringen ! — Nach einer Meldung des „Rhein. Kour." wird in nächster Zeit eine Zusammenkunft zwischen unferm Kaiser, dem dänischen Königspaare und dem Könige von Griechenland in Wiesbaden stattfinden. Der allgemeinen Erwartung entgegen ist der Reichstag am vorigen Samstag noch nicht in die zweite Berathung der Unfallversicherungs- Vorlage eingetreten, da er sich an diesem Tage mit der ersten Lesung der Vorlage über die Dampfer-Linien-Subventionirung zu beschäftigen hatte. Letztgenannte Vorlage stand allerdings schon für Freitag aus der Tagesordnung; aber die Freitagsfitzung wurde fast ganz durch die sich ungewöhnlich lang hinziehende Debatte über die allgemeine Rechnung über den Staatshaushalts- Etat für das Jahr 1879/80 ausgefüllt. Die Discusfion, welche sich öfters in sehr scharfen und persönlichen Ausdrücken bewegte, charakterisirte sich im Allgemeinen als ein Wortgefecht über die Rechte und Competenz des Reichstages, zumal gegenüber dem preußischen Kriegsministerium, welches zwischen den deutschfreisinnigen Abgg. Eugen Richter und Rickert einerseits und den Vertretern der Regierung, dem preußischen Kriegsminister Bronsart v. Schellendorf und dem Geh. Ober-Justizrath Meyer, anderseits, geführt wurde. In die äußerst weitschweifige Debatte griff auch der kurze Zeit im Saale anwesende Reichskanzler ein, indem er empfahl, die Rechnungs-Vorlage nochmals an die Rechnungs- Commission zurückzuverweisen. Die Verhandlung, in deren Verlaus auch die Abgg. Windthorst, Hammacher, v. Maltzahn-Gültz u. A. das Wort ergriffen, spitzte sich schließlich zu einer sehr erregten Controverse über die Geschäftsordnung zu, welche damit endete, daß die allgemeinen Rechnungen für die Etatsjahre 1879/80 und 1880/81 an die Commission zurückverwiesen wurden. — Was das weitere Arbeitsprogramm anbelangt, so läßt sich dasselbe in allen seinen Einzelheiten noch immer nicht genau übersehen. Auf die zweite Lesung der Unfallversicherungs-Vorlage soll diejenige der Actiengesetz-Novelle folgen, welche nunmehr von der betr. Commission sertiggestellt worden ist. Am Freitag hat dieselbe den Entwurf einstimmig angenommen und verpflichteten sich die Mitglieder sämmtlich, bei ihren politischen Freunden die Annahme des Entwurfs zu befürworten und sich zu bemühen, die Plenar-Discussion auf das möglichst geringste Maß zu beschränken. Da der Bundesrath am Freitag den Zuckersteuer-Entwurf erledigte und am Samstag wahrscheinlich auch den Börsensteuer- Entwurf sertiggestellt hat, so dürften beide Vorlagen dem Reichstage ebenfalls in diesen Tagen zugehen. Die Ordres wegen der Einberufung des preußischen Staatsrathes und der Ernennung einer Anzahl neuer Mitglieder sind nunmehr vollzogen. Die erste Einberufung des Staatsrathes soll noch vor Schluß der Reichstagssession erfolgen. Die zweite hessische Kammer hat sich am Freitag bis Ende Juni vertagt. Am gleichen Tage genehmigte der braunschweigische Landtag die Verträge mit Preußen, betr. das preußische Eisenbahn-Unternehmen und die anderweitige Regelung der die beiderseitigen Gebiete berührenden Eisenbahn, mit Stimmeneinheit. Nach einer Periode selbst in Ungarn unerhörter Wahlagitation haben am 13. Juni die Wahlen zum ungarischen Reichstage selbst ihren Anfang genommen und finden dieselben erst am 22. Juni ihr Ende. Am erstgenannten Tage hat der Wahlakt in 30 Comitaten mit 167 Wahlbezirken und in 16 Städten mit 27 Wahlbezirken stattgefunden, so daß am Freitag fast die Hälfte der Abgeordneten nominirt worden ist. Bis Samstag früh waren 71 Wahlen bekannt, von denen 46 auf liberale Candidaten, 12 auf GemäßigtOppositionelle und 13 auf sog. „Unabhängige" sielen; von den 7 bekannt gewordenen Pesther Wahlen sind alle aus Liberale gefallen. Man glaubt, daß die liberale Partei mit einem nicht unbedeutenden Gewinn von Sitzen aus dem Wahlkampfe hervorgehen werde. In den französischen Regierungskreisen herrscht eine gewisse Animosität gegen Italien wegen der Erklärungen, welche Herr Mancini kürzlich in der italienischen Deputirtenkammer bezüglich der französischen Politik in Marokko abgegeben hat. Mit großer Entrüstung weisen die französischen Regierungs-Organe diese Auslassungen Mancini's als unberechtigte Verdächtigungen zurück und perhorresciren den Gedanken, als ob Frankreich beabsichtige, Marokko einfach zu annectiren. In der That scheint die Regierung des Herrn Ferry nicht geneigt zu sein, in Marokko auf neue Abenteuer auszugehen, denn sie hat in London erklären lassen, daß sie keinerlei Anschläge bezüglich Marokkos hege, Frankreich weise jede Idee, als ob sie die Errichtung eines Protektorats über Marokko betreibe, entschieden zurück. Diese" Erklärung wird jedenfalls nicht nur in London, sondern auch in Rom und Madrid ihre beruhigende Wirkung äußern. — Das Schicksal der Rekrutirungs-Vorlage in der französischen Deputirtenkammer erscheint durch die zahlreichen hierzu gestellten Amendements bedenklich gefährdet. Am einschneidensten ist das Amendement Laneffan, welches die dreijährige Dienstzeit aufrecht erhält, eine gewisse Anzahl militärisch ausgebildeter Mannschaften aber schon nach ein- oder zweijähriger Dienstzeit bei der Fahne zu entlassen gestattet. Die Deputirtenkammer wollte hierüber am Samstag definitiv Beschluß fassen und dürfte die Ablehnung oder Annahme des Amendements maßgebend für das Geschick der Rekrutirungs-Vorlage sein- In dieser Woche wollte Herr Gladstone dem englischen Parlamente die officielle Mittheilung von dem englisch-französischen Abkommen bezüglich Egyptens machen. Aus dem Munde des englischen Premiers wird man wohl endlich etwas Genaues über den Stand der ganzen Conferenz-Angelegenheit erfahren, denn alle Mittheilungen hierüber sind zuletzt wieder schwankend und unsicher geworden. Jedenfalls wird sich an die in Aussicht stehenden Erklärungen Gladstone's wieder eine große Debatte in beiden Häusern des englischen Parlamentes über die gesammte egyptische Politik Gladstone's knüpfen. Die conservative Opposition wird hierbei den Fall Berbers, welcher sich nunmehr doch bestätigt, ohne Zweifel gehörig gegen das Cabinet ausbeuten und ob dann die Nachricht, daß es dem Admiral Hewett gelungen ist, noch in letzter Stunde einen Vertrag mit Abyssinien abzuschließen, die Stimmung des Parlaments zu Gunsten Gladstone's wieder beeinflussen wird, steht noch sehr dahin. In der Freitagsfitzung der Oberhauses brachte Lord Sidmouth wieder die Angra- Pequena-Affaire zur Sprache; der Staatssecretär für Indien, Earl of Kimberley, erwiderte, daß die Verhandlungen mit Deutschland fortdauerten und es ihm nicht möglich fei, weitere Mittheilungen zu machen. Nach sechsjähriger segensreicher Thätigkeit hat das belgische Ministerium Fröre-Orban in Folge der Niederlage der Liberalen bei den Ergänzungswahlen zur belgischen Repräsentantenkammer einem klerikalen Cabinet Platz gemacht. Die Präsidentschaft desselben und das Auswärtige übernimmt Malou, der frühere klerikale Ministerpräsident; im Uebrigen scheint bte von der „Jndöpendance Belge" mitgetheilte Ministerliste noch nicht definitiv festzustehen. Das Unterrichtsministerium soll aufgehoben werden, was den Geist des neuen Cabinets hinlänglich charakteristren würde. Die demokratische Partei in Nordamerika ist noch immer auf der Suche nach einem Candidaten für den Präsidentschaftsposten. Nachdem Tilden abgelehnt hat, sind Cleveland, Bayard, Mac Donald und Flower in Aussicht genommen, von denen aber noch Keiner bestimmt zugesagt hat. Die Aufständischen im Ost-Sudan unternahmen in voriger Woche wieder einen größeren nächtlichen Angriff auf Suakim, den die englische Besatzung jedoch abermals zurückwies. Petersburg, 15. Juni. Die Feier der Trauung des Großfürsten Sergei mit der Prinzessin Elisabeth von Hessen ist programmmäßig verlaufen. Die Auffahrt vor dem Winttipalats begann bald nach 12 Uhr Mittags. Der Trauungszug begab sich feierlich nach der Kathedrale des Palais, woselbst unter glänzendster Assistenz die Trauung vollzogen wurde. Der evangelisch-lutherffche Theil der Trauung wurde von dem Pastor Dalton verrichtet. Nach der Trauung begaben sich die Maiestäten mit den Neuvermählten und den hohen Gästen in die inneren Gemächer. Nachmittags 5 Uhr sand im Ntcolaisaale großes Diner statt, bet welchem die Neuvermählten zwischen dem Kaiser und der Kaiserin saßen. Nach dem Diner wurde in dem goldenen Salon der Thee eingenommen, woraus die Cour begann. Um 10V* Uhr fuhren die Majestäten mit dem neuvermählten Paar in einem achtspännigen goldenen Wagen nach dem Palais des Großfürsten Sergei Alexandrowttsch, von einem glänzenden Gefolge begleitet. Hier fand da« Familiensouper statt. Telegraphische Depesche«. Wolff'O ttUßt. «orresporrdem-Brrrrarr» Berlin, 16. Juni. Der Reichstag trat heute in die zweite Berathung des Unfallverficherungsgesetzes ein. Gegenüber den Anträgen, welche von socialdemokratischer, freisinniger und nattonalltberalcr Seite auf Ausdehnung der Versicherung auf noch wettere Arbeiterklassen angekündtgt waren, erklärte der Staatssekretär v. Bötticher, daß es zahlreiche Berufsarten gäbe, die nicht so sehr der Unfallversicherung bedürfen, wie andere. Bei der gegenwärtigen Vorlage erscheine eine wettere Ausdehnung nicht rath- sam, hoffentlich werde man aber bereits im nächsten Jahre Gelegenheit finden, den VerficherungSzwarig auf das ganze Baugewerk auszudehnrn. Die Regierung wolle allmälig alle Arbeiter, deren Beruf mit einer Gefahr verbunden ist, hineinziehen. Nur mit der von dem Abgeordneten Buhl beantragten Heretnztehung der Schornsteinfeger, so schloß der Staatssecretär von Bötticher, könne er sich einverstanden erklären. — Der Abg. Windthorft accepttrte prtncipiell die Beschlüsse der Commission und warnte Äw Jntereffe des Zustandekommens des Gesetzes vor bedeutenden Abänderungen. Der Abg. v. Maltzahn-Gültz schloß sich dieser Ansicht an und die Abgeordneten Grad und von Ow (Fretenstadt) sprechen in gleichem Sinne. Dagegen hielt der Abg. Hirsch die Ausdehnung des Versicherungszwanges auch heute schon für unumgänglich nothwendtg. — Schließlich wurden die ersten 6 Paragraphen deö Gesetzes, welche den Umfang der Versicherung und die Ermittelung deS Jahres - Arbeitsverdienstes betreffen, nach den Commtssionsanträgen angenommen. Gleichzeitig wurde einstimmig beschlossen, dem Antrag des Abg. Buhl entsprechend, das Schornsteinfegergewerbe in das Gefitz em- zureihen. — Die Fortsetzung der Berathung wird morgen ftattfinden. — Der Reichskanzler Fürst Bismarck empfing den Präsidenten des Aeltesten- Collegiums der Berliner Kaufmannschaft, Geh. Commerzienrath Mendklssohn, um mit ihm über die Börsenftemr und die Handelsverhältntsse Rücksprache zu nehmen. Wie die „Voss. Ztg." und die „Börsen-Ztg." wissen wollen, hätte Fürst Btsmarck bei dieser Unterredung geäußert, er glaube nicht, daß das Börsensteuergesetz noch in dieser Session werde zur Erledigung gelangen können. — Wie die Abendzeitungen melden, sollen außer v. Bennigsen, Miquel und v. Schorlemer-Alst auch v. Levetzow, der Herzog o. Ratibor, Graf Arntm-Boitzenburg, Gneist, Dietze und v. Minntgerode in den Staatsrath berufen fein; die „Germania"' fügt außerdem noch den Bischof von Fulda hinzu. Berlin, 16. Juni. In der unter dem Vorsitze des Staatsministers v. Bötticher am 14. Juni abgehaltenen Plenarsitzung des Bund-sraths wurde der Beschluß des Reichstags vom 11. d. M., bett. eine Eingabe wegen Gewährung der Jnvalidenpension, dem Reichskanzler überwiesen. Die beantragte Ermächtigung zum Abschlüsse einer Literarkonvention mit Italien, wurde von der Versammlung erthetlt. Auch ertheilte dieselbe dem Entwurf eines Gesetzes, die Besteuerung des Zuckers betr., in veränderter Fassung die Zustimmung und erklärte hierdurch mehrere auf diese Angelegenheit bezügliche Eingaben für erledigt. Der Entwurf etneS Gesetzes, betr. die Beschaffung eines Dtenstgebäudes für das Generalkonsulat in Shangai, fand unverändert die Genehmigung der Versammlung. Schließlich wurden für die Verhandlungen im Reichstage mehrere Commtssarien gewählt. Ems - 16. Juni. Zu dem gestrigen Diner bei Seiner Majestät dem Kaiser waren besohlen: Prinz Nikolaus von Nassau, der Gencral der Infanterie und General- Adjutant von Boy-'n, der General der Infanterie und kvmmandtrende General des 2. Armeekorps, v. Dannenberg, sowie der Generallieutenant und Gouverneur von Straßburg, v. Maffow. Abends wohnte Seme Majestät der Theatervorstellung im Kursaale bei. Heute früh setzte Allerhöchftderselbe die Trinkkur fort und machte darauf eine Promenade. Später nahm Se. Maj. den Vortrag des Gch. Ober-RegierungS- raths Anders vom Civilkabinet entgegen. Stuttgart, 16. Juni. Der König ist gestern nach Friedrichshafen abgereist und beabsichtigt, daselbst den ganzen Sommer zu verweilen. Die Königin ist zunächst noch hier geblieben. Wien, 16. Juni. Der „Polit. Corresp." zufolge haben die Regierungen von Deutschland, Oesterreich, Ungarn und Rußland auch der serbischen Regierung osficiell ihre guten Dienste in dem Conflicte mit Bulgarien angeboten. Die serbische Regierung habe dieses Anerbieten dankend angenommen. London, 16. Juni. (Oberhaus.) Kimberley erklärte, die Unterhandlungen mit Frankreich hätten jetzt zu einem Abkommen geführt, welches den übrigen Mächten sofort mitgetheilt wird. Er könne dem Parlament keine Mittheilungen machen, bis die Mächte Gelegenheit gehabt, das Arrangement zu erwägen. Die Mittheilung im Parlament erfolgt nächsten Montag. — (Unterhaus.) Fitzmaurice erklärte, Egerton telegraphirte heute: Die Generale Wood und Stevenson hielten die Nachricht vom Falle Berbers jetzt iür richtig. — Die Unterhandlungen mit Portugal betreffs des Congo-Ber- trages dauern fort. — Gladstone gab betreffs der Unterhandlungen mit Frankreich Erklärungen ab analog denen Kimberley's im Oberhause. — Nach den „Daily News" wären die Hauptpunkte des englisch-französischen Abkommens in Betreff Egyptens folgende: Die englischen Truppen bleiben bis 1. Januar 1888 in Egypten, im Falle nicht die britische Negierung deren frühere Zurückziehung für zweckmäßig erachtet. Die Occupation kann über diesen Termin hinaus verlängert werden, wenn die englische Negierung die Räumung für zweckmäßig erachtet, und irgend eine der anderen Großmächte sich für die Fortdauer der Occupation ausspricht. Der Präsident der egyptischen Schulden- Tilgungskaffe wird stets ein Engländer mit Ausschlag gebender Stimme sein. Die projectirte Anleihe von 8 Mill. Pfund, sowie eine etwaige Reduction der Zinsen der Prioritäts- und unificirten Schuld sind nicht Gegenstand des Abkommens, sondern bleiben der Conserenz vorbehalten. „Daily News" fügen hinzu, daß diese Punkte jetzt zwischen der Negierung und den übrigen Großmächten erörtert würden und daß beiden Häusern des Parlanients von dem Resultat dieses Meinungs-Austausches in nächster Zeit Mittheilung geinacht werden solle.__ Hauswirthschastliches. Drehbare Gardinenftangen. Der Sommer zieht in's Land, hinaus muß jetzt der Staub, der in den Gemächern überwinterte. Mit den ersten Strahlen der Frühlingssonne ist auch die Zett gekommen, wo die Fenster wieder öfter und regelmäßiger als in den kalten Monden gesäubert werden müssen. Wem eigene Erfahrungen „vom häuslichen Herd" zur Seite stehen, der wird zugebrn, daß bei den modernen Neubauten mit den hohen Zimmern und den großen Scheiben der Doppelfenster die gründliche Reinigung der letzteren eine ganz besonders complic'.ne Sache ist. Da heißt es zunächst hoch hinaufklettern und sodann die Vorhänge, welche oft durch den schweren Stoff der lieben gardinen eine förmliche Wucht repräsentiren, abnehmen, dazu wohl auch noch die Rouleaux, damit man die oberen Fenster bequem öffnen und gründlich säubern könne, eine Arbeit, die der Hausfrau oft manchen Stoßseufzer erpreßt und ihr mitunter auch die gute Laune raubt, dm Mädchen jedoch gewöhnlich großes Unbehagen etnflößt, namentlich, wenn die Unterlassungssünde des Abnehmens durch Risse in den Vorhängen bestraft wird — und gereckten Unwillen der Herrin nach sich zieht. Unter solchen Umständen ist es wohl erklärlich, daß manchen erfinderischen Kopf diese brennende häusliche Frage mehr ober minder beschäftigte und er sich bereit praktische Lösung angelegen fein ließ, wenn solches auch bis vor Kurzem noch nicht mit rechtem Erfolge geschah. Denn die Idee, die Gardinenstangen aus zwei Hälften bestehen zu lassen, deren jede sich abgesondert entfernen ließ, bewährte sich nicht, indem sie den Ornament- schmuck bann verunzierte und dann die Falten, welche der Dokorateur mit großem Geschicke gebrochen hatte, schädigte. Da ist nun neuerdings ein intelligenter Kopf auf eine andere Idee gekommen, die sich allenthalben zu bewähren beginnt und auf die wir die Aufmerkfamkett unserer geschätzten Leserinnen hiermit lenken möchten. Es ist dies die Erfindung drehbarer Gardinenstangen, an denen nicht nur die Gardine aus durckbrochenem Gewebe, sondern auch die aus dichtem, schwerem Stoff, ferner die Rouleaux befestigt werden. Die demnach mit sämmtlichen Fensterdekorattonen behangene Gardinenstange wird durch eine Drehungsvorrichtung, ähnlich wie eine Thür in ihren Angeln, geöffnet und geschlossen. Im letzteren Falle sind die eisernen Stellstangm, welche das Fundament dieser äußerst praktischen Vorrichtung bilden, aus der einen Sette mittelst eines Riegels an der Wand befestigt, während sie auf der andern Seite eine Scharnier-Vorrichtung zeigen, auf der die Gardmenstange beim Oeffnen um einen rechten Winkcl gedreht wird. Will man die Vorrichtung benutzen und das Fenster frttlegen, was binnen einer Secunde geschehen kann, so schiebt man den Riegel zurück, ergreift die Gardinenrosctte, an welcher die Stellstange unten endet, und entfernt die gejammte Fensterdekoration mit einem Griffe von der Wand in derselben Weise, wie man eine Thür aufmacht und offenstehen läßt. Nach erfolgtem Säubern der Fenster schließt man die Stellstange wieder an der Wand mittelst des Riegels fest und Gardinen, sowie Rouleaux hängen wieder, wie ehedem, vor dem Fenster, ohne daß Falten gelitten haben oder sonstwie eine Unordnung dadurch entstanden wäre. Aber nicht nur vom Standpunkt der Bequemlichkeit aus ist diese Erfindung willkommen zu heißen, sondern auch in sanitärer Hinsicht als zeitgemäß und nützlich zu bezeichnen. Die Vorhänge hindern — und je schwerer und dichter sie sind, desto mehr — den Zutritt der frischen Luft in den der Decke zunächst gelegenen Thetlen des Gemaches, wohin sich bekanntlich die verbrauchte Luft überwiegend zu ziehen pflegt. Dank der erwähnten Vorrichtung nun werden die Gardinenftangen geöffnet und die oberen Fensterflügel aufgethan. Dadurch vermag man gründlich zu lüften und schon nach kurzer Zeit zeigt der eleganteste Salon keine Spur mehr von Störung und Unordnung, die sonst ganz unausbleiblich fein mutz, will man die oberen Fenster, fo lange die Gardinen davor hängen, öffnen, damit die frische Luft überall ein- bringen könne. Die geehrten Leserinnen sollten eS nicht unterlassen, von dieser außerordeutlich praktischen Erfindung Notiz zu nehmen. Lokales. Gießen, 17. Juni. Schwurgerichts Verhandlung am 16. Juni l. I., Vormittags 9 Uhr beginnend, gegen Christoph Wißner IV. von Allendorf a.d. Lda. wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Die Geschworenen sprachen das Nichtschuldig aus, worauf der Angeklagte von Strafe und Kofien fteigesprochen wurde. — Schwurgerichtsverhandlung am 16. Juni I. I., Nachmittags beginnend. gegen Konrad Rohn von Ruppertenrod wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Die Geschworenen erkannten denselben für schuldig und wurde er demgemäß in eine Gefängnißstrafe von 9 Monaten und in die Kosten verurtheilt. Vermischte Wieseck, 17. Juni. Bei dem am Sonntag den 15. Juni auf Burg Münzenberg stattgefundenen Wettturnen erhielt der hiesige Turnverein den 4., 5. und 9. Preis. Baden-Baden, 15. Juni. Man berichtet der „N. B. L.»Ztg.": Gestern Abend bald nach 4 Uhr entluo sich über unsere Stadt ein schweres Gewitter. Unzählige Male schlug der Blitz ein, leider auch mit verheerender Wirkung. Auf der Murg wurde eine junge Dame aus Waldkirch getöbtet und mehrere Personen mehr oder minder verletzt. In der sogenannten Strohhütte auf dem Wege zum Alten Schloß hatten mehrere Personen Unterkommen gesucht. Auch hier fuhr das verheerende Element hinein, raubte einem Mitgliede des hier gafiirenden Meininger Theaters Sprache und Augenlicht. Ein Arzt aus Straßburg wurde betäubt, kam aber bald wieder zur Besinnung. Auch ein Ehepaar aus Mannheim hatte unter der entsetzlichen Katastrophe zu leiden, jedoch, wie uns versichert wird, glücklicherweise ohne schwere Folgen. In der Lichtenthaler Allee schlug der Blitz in einen Baum. Darmstadt, 15. Juni. Heute früh kurz vor 5 Uhr brach auf bis jetzt noch unaufgeklärte Weise in dem Magazin der Droguen- und Chemikaliev-Havdlung, auch Chokoladerffabnk von Friedrich Schäfer (Inhaber Georg Kaiser und Karl Bosselmann) ein großes Feuer aus. Glücklicherweise befanden sich die Hauptvorräthe an Oel und Petroleum in neugebauten, feuersicheren Kellereien, aber eS waren auch oben brennbare Stoffe, wie Theer und Benzin vorhanden, die alsbald in weitem Umkreise einen vrne- tranten Geruch verbreiteten. So geschah es, daß datz Feuer mit rasender Geschwindigkeit um sich griff und alle Bemühungen der freiwilligen Feuerwehr, deren erste Spritze 2 Minuten nach 5 Uhr eintraf, vereitelte. Das Magazin ist vollständig niedergebrannt. Aber damit nicht genug, schlugen die Flammen nach dem Vorderhause und nahmen nun, unterstützt von einem kräftigen Nordwestwind, um so größere Dimensionen an, als die Löschmannschaft zunächst noch hinten beschäftigt war und ihre Apparate dort nur zum Theil abgeben konnte. In einer Viertelstunde brannte das Dach und der obere Stock des Vorderhauses lichterloh und nach wenigen Augenblicken auch das linke Nebengebäude, Bötttnger's Brauerei, Ludwigsplatz Nr. 8, sowie das Grundstück des Generalagenten PH. Kahlert, welches zugleich die Ecke der Sckützenfiraße (Nr. 1) bildet. Die Löschmannschaft wurde des Feuers erst gegen 8 Uhr Herr. Den Häuser- schaden trägt, wie hier überall, die Landes-Brandverficherungskaffe. Anwesend auf der Brandstätte waren Prinz Heinrich, der die Leute energisch anfeuerte, sowie der Stadt- Commandant, Generalmajor Freiherr Roder v. DrerSburg, und zahlreiche Osficiere. Gegenwärtig wird noch auf der Brandstätte gearbeitet. Der ganze Ludwigsplatz ist mit geretten Sachen und Möbeln bedeckt. (F. Z ) Darmstadt, 14. Juni. Heute Nacht brach in dem Bodenraum der Maschinen- werkstäite der Main-Neckar-Babn Feuer aus, das in die Modellkammer durchbrannte und daselbst die Modelle und Zeichnungen theilweise zerstörte. Glücklicherweise ward das Feuer rasch entdeckt und bewältigt. Cronberg im Taunus, 15. Juni. In der vergangenen Nacht brach im Gasthofe „Zum Schützenhos" Feuer aus, durch welches das ganze HauS in Asche gelegt wurde. Petersburg, 12. Juni. Einer Meldung aus Taschkent zufolge sind im Bezirk Samarkant 5800 Menschen zur Bewältigung der Heuschrcckenschwärme aufgeboten. Handekl rrrrd Berkehv. Gießen, den 17. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund JL 0.80—0.85. Hühnereier pr. Stück 5—6 Enteneier pr- Stück 5—6 H, Ganfe- eier pr. St. 00—00 -$?, Käse St. 5—9 H, Käsematte 3—0 Erbsen pr- Liter 20 Linsen 30 H, Tauben per Paar 0,60—0,70 Hübner per Stück viL 1.00—1.40, Hahnen pr. Stück «k 0.70—1.40, Enten per Stück 2k,. 2.00—2.30, Gänse per Stück J-L 4—0, Welsche 9—00, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 H, Kub- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 44—50 H, Schweinefleisch 50—56 H, Hammelfleisch 64—70 Kartoffeln per 100 Kilo «X 4.00—4.50, Milch per Liter 13—18 H, Zwiebeln per Ctr. «A 15—00, Kirschen per Pfund 25—30 Frankfurt, 16. Juni. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer v4L 2OV2—21, fremd. X 19—201/4, Roggen eff. hies. X lö1^—161/2, fremd. X 15'/r bis 17, Gerste eff. hies. u. Wetterauer X 17—18, fremde X 18—19, Hafer eff. hiesiger X 151/*—16, fremder X 15^—16V«. — Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. X 37. Branntwein eff. ohne Faß X 42. Frankfurt, 16. Juni. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 450 Ochsen, ca. 12 Bullen, ca. 500 Kühe und Rinder, ca. 405 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. OuaL X 62—00, 2. Qual. X 56—00, Kühe und Rinder l. Qual. X 60-00, 2. Qual. X 45—00, Kälber 1. Qual. 54-00, 2. Qual. X 42—00 per 100 Pfund Schlachtgewicht. Wafferwärme der Lahn. Am 17. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 13° R. — Lustwärme 13° R- ' Rübsamen. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Für den 1. Juli 1884 werden 2 weitere Wärterinnen in die Großh. Frauenklinik dahier gesucht. Anmeldungen nimmt unterzeichnete Direction -entgegen. Gießen, am 10. Juni 1884. Großh. Direction der Frauenklinik. Kaltenbach. 3979 Heugras- Versteigerung. Freitag den 20. Juni d. I., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Heugras von den dem Marienstift Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Ober-Bessingen versteigert werden. Der Ansang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, den 12. Juni 1884. Winheim. 4138 HeugraS- Verstkigerung. SamStag den 21. d. M. soll das Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen, und zwar von denjenigen bei Wieseck Vormittags 9V2 Uhr im Dorfeld'schen Garten und von denjenigen bei der Badenburg Nachmittags um 5 Uhr auf der Badenburg versteigert werden. Wieseck, am 16. Juni 1884. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 4129 H@ugras- V ersteigeruag. Das diesjährige HeugraS von den hiesigen Gemeindewiesen soll Freitag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr anfangend, an Ort und Stelle versteigert werden. Utphe, am 15. Juni 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. Filsinger. 4137 Im Auftrag des Herrn Rechtsanwalt Steinberger soll das Heugras von den in der Gemarkung Wieseck gelegenen Wiesen der Erben des Herrn Karl Kempff von Gießen Freitag den 20. ds. Mts. unter den noch bekannt zu gebenden Bedingungen versteigert werden. Die Versteigerung findet alsbald mach derjenigen des Heugrases der fis- calischen Wiesen statt. Wieseck, den 16. Juni 1884. Sommerlad, 4132 Bürgermeister. Zu der der Gemeinde Sichertshausen zustehenden Feldtagd ist Termin zur anderweiten Verpachtung derselben auf Montag den 30. Juni 1884, Nachmittags 2 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten anberaumt. Auch soll in demselben Termin die den Interessenten zu- stehende Waldjagd ebenfalls verpachtet werden. Sichertshausen, den 14. Juni 1884. Der Bürgermeister. 4133 Bierau. Versteigerung des Heugrases von sämmtlichen Wiesecker Pfarrwiesen pro 1884 Freitag den 20. d. Mts., Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr, bei Herrn Gastwirth Lenz dahier. Wieseck, den 16. Juni 1884. -4145 Drescher, Pfarrer. Herren-, Damen-, Mädchen- u. Knaben- Strohhüte, Damen- und Herren- .tu a um damit zu räumen, verkaufe bedeutend unter Preis. 4095 A= Fangmann. S3-- W MM DM Patent- Ziigolmascliinen verschiedener bewährter Systeme für Dampf-, Pferde- und Handbetrieb zur billigsten Herstellung von Mauer-, Fai?on-, Hohl- Ziegeln, feuerfesten Steinen, Röhren, Trottoir- und Flurplatten, Dachziegeln, französischen Falzziegeln, Kalk- und Cementsteinen, Kohlenbriquettes, fertigt u. versendet Prospecte gratis u. franco. Louis Jäger, Maschinenfabricant, Ehrenfeld-Köln a/Rh. Geschäfts-Verlegung. Hiermit die ergebene Anzeige, dass ich nunmehr noch 21 Wallthorstrasse 21 ein Ijadeaigeschäft meines reichhaltigem MÖbel-I^agerS errichtet habe, welches ich bei geschmackvollster Auswahl und billigsten Preisen hiermit bestens empfohlen halte. Hochachtungsvoll Carl Stiiclkratfo, 4106 Möbelfabrik, -ss Sprachführer, m- Praktisch und leicht fasslich. Parlez-vous fr angais? (Franz.) 13. Aufl. Geh. ML 1.80, geb. J&2.4 0 Do you speak English? (EngL) 12. Aufl. Geh. Ml. 1.20, geb. ML 1.80 4Ha bla V. castellano? (Span.) 3. Aufl. Geh. Ml. 1.20, cart. Ml. 1.50 Parlate italiano? (Ital.) 5. Aufl. Geh. Ml. 1.20, cart. Ml. 1.50. Falla Vince portuguez? (Portug.) Geh. ML. 2.50. Sprecht Gij de Hollandsche taal ? (Holl.) 2. Aufl. Geh. ML 1.50. Taler De Dansk? (Dän.) Geh. ML 1.50. Talar Ni swenska? (Schvved.) Geh ML 1.50. Tud ön magyarul? (Ung.) Geh. ML 1 50. Möwisz Pan po polsku? (Poln.) Mit Aussprache. Geh. ML. 2. Srechen Sie russisch? 2. Aufl. Mit Aussprache. Geh. ML 2.50. Türkdsche söj lemisiniz? (Türk.) Geh. ML. 2.50. Omilite Ellinika? (Neugriech.) Geh. ML 2.50. Leipzig. JL JKoch’s Verlag. Geschäfts-Empfehlung. Hiermit zeige ich den geehrten Einwohnern Giessens und Umgegend ergebenst an, dass ich vom heutigen Tage das von Herrn Ferdinand Orches betriebene Colonial- und Maniifaclnrwaaren-tiescliafi weiterführen werde. 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Die Wirthschasts-C'röfsnung auf meinem BierkeAer zeige hiermit ergebenst an. 4124 C/8fe In <*te»sen Z wird eine kaufmännisch gebildete Persönlichkeit zum Besuch öffentlicher Sub- misstonstermine behufs Notirung der Resultate, gegen Provision gesucht. Gesl. Adressen mit näheren Angaben sub C. T. 533 an Haasenstein & Vogler, Berlin SW. 4147 Die am 22. Mai l. I. in der Wirtschaft Fink dahier gegen Johannes Lang von hier ausgesprochene Beleidigung nehme ich hiermit als unbegründet zurück. Hausen, am 16. Juni 1884. ___Konrad Müller l._ 4148 Gefunden ein goldener Trauring. Abzuholen Wallthor 65. A Wir gratuliren unserm Freunde ♦ Robert D 4146 e ® zu seinem heutigen Wiegenfeste. 0 Ein dreifach donnerndes Hoch! ch» 's ist blos wegen dem Mßchen. 41-8 Ein nichtiger Spengler findet Beschäftigung. F. Habenicht, Lampenfabrik. 4122 Dienstmädchen gesucht. „Stadt Mainz". Theilnehmer an einem Abonnement auf das Frankfurter Journal gesucht. 4152 Süd-Anlage 22, parterre. Iür Lungenleidende. 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Osrrstt l e Del der Beilage Der AnneiM Den auch im IH Wir vollzählige < Die e mit welchem 1 Ueberweifung Geschäftslage dieser Frage in hohem Gr Nation für bi suhrungen des spufigsten Wei -und Weltverke! nut zu wunfch Reichstages zu dem Gestchch sondern man dann rechtfert darauf hinger sachkundigste1 des „Nordd. an derselben noch etwas z Formulirung Ar die nächst Die 2 Staatsrathes "bekannter Na! Körperschaft c als in den § N das bekai 5 her React Ärsten Bisma die atz offlciös Wt das Be uach feiner eia 'M und edeni ^eußischen S < 3n St ganbelgposjla tßfQt haben, Plenarberathi ?er /,Schief, de'? Reichstax unberufen. . Das A tagswahlen ls hätte ab ri?