litten' ^lir'e n,triw)Ii K'?tn. 4 fett’* C*r|lra6e9 MU ®!"*«6e55 ÄS Mubroig^,^ | Mofstraße 62. I 8^1 vermies I ?eb V"?r7$ | 1 vermetken. I . Jftermeg 26. ft!/«; -^^Schloßgassk, | !r' ^Mlintidjer ! inroeg_58. iyttf SinwTui I [fcjl parterre, j ‘^§ Zimmer m [ age^28,parterre, i Nebenhaiise zu va- ^iner Schmidt, uubcrgerstr. 8. n 21. Docter ver- )hnuug und Lagernder d.J. ander- t, Rechtsanwalt. 77* 5 ! 'N $ f sofort zu wrJ j h, Reuen-Bäue. c ohne Wohnnn- f Julius Noll. :r ohne Logis zu ■ i Stohr Wwe., Schloßgch'e. mzender Stube, sehr er und Logis, sowie sofort u. April zu kudwig Lang, rktstr. (Wetterg. 5). 0 Laden mit Logis \t N«11 lruckerel <$> \iecM Anzeigen. ljch rentables @e >e, Kellner. Haus- oas Kaution stellen leben- Näheres bei KanfmannsO, dauernde SleW u eo. wurde vm. ÄrungderM mit die Erp. e gesucht von chute färit Ullt> »s v nirt- 1653 I, s!lttr5»ilJiL !-b. I*. W "• !B oit i"1 w s^x. 90, Freitag den 18 April 188T Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. t Sch ul ft raße 7. Pr-i- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. armee" unternommen hat, noch immer seine unheilvolle Wirkung. In mehreren Orten des Kantons Bern kam es in voriger Woche zu förmlichen Schlachten zwischen der „Armee" und ihren Gegnern, wobei letztere allerdings der provo. cirende Theil gewesen sein sollen. In Folge dessen sind die Regierungen von Bern und Neuenburg durch das eidgenössische Justiz-Departement aufgefordert worden, weitere Störungen der Salutisten-Versammlungen zu verhindern. In Belgrad wurde am Sonntag das Gedächtniß der Befreiung Serbiens vom türkischen Joch durch Milosch Obrenovics mit großem Pompe gefeiert. Der König und die Königin empfingen die hohen Würdenträger, später fand eine Parade der Belgrader Garnison statt und am Abend war die Stadt glänzend erleuchtet. Milosch Obrenovics war es, der im Jahre 1815 nach den Niederlagen des „schwarzen Georg" der türkischen Uebermacht gegenüber Stand hielt und schließlich die türkische Armee unter Ali Pascha in der Ebene von Maratsch so entscheidend schlug, daß man seit dieser Schlacht die Unabhängig, teil Serbiens datirt. Die Lage Gordon's in Khartum erscheint trotz mancher kleinen Vortheile, die er in der letzten Zeit errungen, hoffnungsloser als je. Die Der- binbungen der nördlich von Khartum gelegenen Stadt Berber sind zu Lande und zu Wasser unterbrochen, die Rebellen haben bedeutenden Zuzug erhalten und machen Einsälle in die nächste Umgebung der Stadt, so daß der Gouverneur von Berber die Hülse englischer Truppen nachgesucht haben soll. Alle diese Nachrichten bestätigen nur die Annahme, daß Gordon der Rückzug nach Norden so gut wie abgeschnitten und er verloren ist, wenn ihm nicht die englischen Truppen nilaufwärts marschirend noch schleunigst Hülfe bringen. Es war sogar schon das Gerücht von der Einnahme Khartums und der Besetzung des fünften Nil-Cataracts durch die Jnfurgenten verbreitet, doch hat sich dieses Gerücht nicht bestätigt; indessen scheint dasselbe die projectirte Begegnung Marghani's mit einigen andern Sheikhs bei Suakim vereitelt zu haben. Die Meldung aus China, daß die Kriegspartei in Peking die Ober« hanv gewonnen habe und Prinz Kong, der Freund der Europäer, in Ungnade ^fallen fei, hat keine Bestätigung gesunden. Vielmehr wird verstchert, daß die friedlichen Bestrebungen bei der chinesischen Negierung noch vorherrschten. In. wieweit die anderweitige Meldung, China beabsichtige seine Gesandten an den europäischen Höfen. Marquis Tseng und Li-Fong-Pao, zurückzubemsen, mit jenen friedlichen Versicherungen zusammenhängt, muß abgewartet werden. Darmstadt, 16. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 1. April den Steueraufseher bei dem Hauptsteueramte Mainz, Adolph Vizelins, auf fein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste in den Ruhestand zu versetzen; sowie an dems. Tage den Obersteuer. Calculator 1. Klaffe bei dem Katasteramt, Dr. Franz Knell, zum Steuer- controteur zu ernennen. Telegraphische Depeschen. Wolff'S leLeae. Eorvespondenz-Brrrrarr. Berlin, 16 April. Seine Maj. der Kaiser empfing heute Vormittag die Deputation des 2. Ostpreußtschen Grenadier - Regiments Nr.^3, welche sich Abends nach Wien begibt, um dem Erzherzog Albrecht zu seinem 25Mrigm Jubiläum als Chef des Regiments die Glückwünsche des letzteren darzubrtngen. Hierauf arbeitete Allerhöchst- derselbe mit dem Chef des Civtlkadtnets, Wirklichen Geheimen Rath v. W'lmowskt, und empfing den Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin, der zu einem längeren Aufenthalte nach Petersburg reist. Nachmittags machte der Kaiser eine — Dem Vernehmen nach wird die Abreise des Kaisers nach Wiesbaden am Sonntag Abend metbet leidet Ihre Majestät die Kaiserin feit einigen Tagen an einem Erkältungszustande, welcher zwar normal verlauft, irdoch eine 8'ofte Schonung auserUgt.^ $6iatern ,st dem Herzoglich Meiningen- schm Hof-Kapellmeister Hans von Bülow das Prädikat eine« Königlichen Hofpiantsten entzogen^wmden. " enthält dte Bekanntmachung, daß unter den etnge- gangenen 52 PEbewerbungen für die Erbauung der Museumsinsel die vier Entwürfe von Alfred F)auschild zu Dresden, Fritz Wolff zu Berlin, Edgar Giesenberg zu Berlin und vom Professor Raschdorf und Baumeister Raschdorf jzul Berlin Preise von je 5000 «M. erhielten. Außerdem sind auf Vorschlag des Preisgerichts 6 andere Entwürfe °ng-k-u„ wotben.^^^ ^my-r Poznanski" bezüglich des Verzichts d-S Grafen Ledockiowskt auf das Er,bis,hum Posen - Gn-sen sagt die G-rmania": „Die Nachricht über den Verzicht stammte aus so zuverlässiger Quelle, daß wir das Demen^des „Kurier^ nicht ^rfteh^n ^ffe Ausfahrt ist dem Kaiser recht gut bekommen. Abends war kleine Theegesellschast bei dem Kaiser. Das Befinden der „N. A Z." stellt die Angaben der ultramontanen Blätter über dte Zahl der nicht dtSpmsirten Geistlichen nochmals richtig und weist den Versuch der .Germania" zurück, in dieser Sache den Cultusm nister von der Staa s- regierung und dem Träger der Krone zu trennen. Nach der Kirchengesetz-Novelle feien die Grundsätze für die Dispensertheilung vom Staatsministerium köntgUcher Genehmigung festzusetzen, der Cultusminifter habe nur auszuführen, was das Ministerium W8'fWÄ SÄluüon des rheinischen Katholikentages sagt dte N A 3.": Wenn der Katholikentag die Rückkehr zum Status quo ante 1840 wünsche, werde das bet der Regierung auf keinen Widerstand stoßen. Die Regierung sei zu solcher Rückkehr gerne bereit, nur di- Curie habe sich dazu stets abiehnen» verhalten. politische Keberficht. Gießen 17. April. Die Osterfest tage haben, wie vorauszusehen war, für die innere Volitik nichts Neues gebracht und die Betrachtungen über Uesen Gegenstand -müssen daher den wichtigsten zur Zeit schwebenden Fragen, nämlich denjenigen Kes verantwortlichen Neichsministeriums, der bevorstehenden Veränderungen UN preußischen Stnatsministerium und der Verlängerung des Soctaltstengesetzes, gewidmet bleiben. In Bezug auf erstere Angelegenheit ist dte ablehnende Kund- -aebuna des Bundesraths bekannt, indessen dürfte hier das letzte Wort noch micht gesprochen sein und vermuthlich die Angelegenheit auch im Reichstage einer Erörterung unterzogen werden. Heber den beabsichtigten Rücktritt des Fürsten Bismarck von der Leitung der preußischen Angelegenheiten ist auch jetzt etwas Definitives noch nicht zu melden und heißt die Parole eben: , Abwarten. Die am meisten ihrer Entscheidung zudrängende Frage bleibt allerdings diejenige der Verlängerung' des Socialistengesetzes und diese Entscheidung wird uns ja m nächster Zeit werden. Es verlautet hierüber mit großer Bestimmtheit, daß die Regierung in der ersten Sitzung der Socialistengesetz-Commission des Reichstages, welche nach den Ferien stattfindet, eine entschiedene Erklärung dahin abzugeben -gedenkt, daß sie entschlossen sei, auf keinerlei Anträge einzugehen und lediglich Annahme oder Ablehnung der Vorlage erwarte. Eine ähnliche Erklärung hat bekanntlich Staatsminister v. Bötticher in der genannten Commission bereits abgegeben und darf man demnach erwarten, daß die Reichs-Regierung den Reichstag in dieser Frage möglichst bald vor das Entweder Oder gestellt wissen will. Für den Fall der Ablehnung der Vorlage soll die Regierung in der That zur Auflösung des Reichstages entschlossen sein und die Anordnungen für die Neuwahlen nach allen Richtungen hin getroffen haben. Am Ostermontag haben zwei bedeutungsvolle politische Versammlungen, aber mit durchaus verschiedenem Charakter, stattgefunden. In Köln tagte eine von hervorragenden Anhängern des Centrums einoerufene Katholiken-Ver- fammlung und in Neustadt a. d. H. ein nationalliberaler Partei, tag In Köln wurden nach dreistündigen Verhandlungen folgende vier Refo- lutionen gefaßt: 1.) die Versammlung erkennt Erzbischof Melchers als ihren rechtmäßigen Oberhirten an und bleibt ihm treu und ergeben; 2) ,tß ßWßUßrt den Protest gegen den Culturkampf, verlangt die Zurückberufung der Erzbljchofe von Köln und 'von Posen-Gnesen und verweist auf die verwaisten Seelsorgerstellen und das stetige Anwachsen der gesperrten Gehälter hin; 3) sie fordert zum Ausharren im "Kampfe für die Freiheit der Kirche auf, bis das feierliche bei der Besitzergreifung der Rheinlands gesprochene Königswort erfüllt sei; 4) die Versammlung spricht den Mitgliedern der Centrums-Fraction des Reichs- unb Landtages für ihren bisherigen unerschütterlichen Muth wärmsten Dank und sreudi e Anerkennung aus. — Die Resolution, welche in Neustadt gefaßt worden, hat folgenden Wortlaut: „Die aus dem Delegirtentag zu Neustadt a d. H. anwesenden Vertreter der nationalen und liberalen Landesparteien in Süd- und Südwest-Deutschland befinden sich in voller Übereinstimmung nut der Erklärung vom 23. März 1884, und empfehlen den auf dem Parteitag zu Neustadt vertretenen Landesparteien die geeigneten Schritte vorzunehmen, um sich übereinstimmend der Organisation der nationalliberalen Partei im Reiche Die am Ostermontag in Cahors stattgesundene Enthüllung des Standbilds Gambetta's hat sich zu einer bedeutsamen Kundgebung für das gegen- rvärtige republikanische Regime in Frankreich gestaltet. Ministerpräsident Ferry und die übrigen Minister, soweit sie nicht durch dringende amtliche Geschäfte behindert waren, wohnten der Feier bei und hielt hierbei der erstere eine nut großem Beifall aufgenommene Rede. Als ein beachtenswertes Symptom verdient auch hervorgehoben zu werden, daß beim Empfang des Bischofs und der Geistlichkeit von Cahors Seitens des Ministerpräsidenten der Bischof seine Ergeben- Heit gegenüber der Regierung betonte und aus den Umstand aufmerksam machte, daß die ihm unterstellte Geistlichkeit der republikanischen Partei angehm'e. Ferry dankte und sprach den Wunsch aus, das Coneordat, das Band zwischen ©tacit unb Kirche, aufrecht erhalten zu sehen. Ferner fand in Montauban gelegentlich Der Enthüllungsfeier in Cahors ein Banket statt, auf welchem der Arbeitsminister Reynal erklärte, die Regierung werde im Sinne Gambetta s fortfahren, nach Außen eine Politik des Friedens, aber nicht der Entsagung, zu verfolgen, im Innern aber die Republik stark und fest zu machen. — Die Operationen der Brigaden Negrier und Briere gegen Honghoa haben mit der Einnahme 'dieser Stadt geendet, nachdem letztere von den chinesischen Truppen zuvor thei^ weise in Brand gesteckt worden war; die Chinesen sind in der Richtung nach Phulang zu entflohen. , Aus der Insel Cuba, dem Schmerzenskinde Spaniens, treiben wieder einmal aufständische Banden ihr Wesen. Die Regierungstruppen haben sich indessen mit Erfolg an eine energische Verfolgung derselben gemacht. Eine 42 Mann starke Bande unter Führung eines gewissen Duranas ist gänzlich aufgehoben worden; bei einem Zusammenstöße derselben mit den Truppen wurden Duranas selbst und 38 Mann der Bande getödtet und die drei Uebrigen gefangen genommen. Eine andere Bande unter der Führung Aguerro's wird noch eifrigst verfolgt und steht deren Unschädlichmachung ebenfalls binnen kürzester Frist zu erwarten. Eine größere Bedeutung braucht diesen Vorgängen jedenfalls nicht zugemessen zu werden. In der Schweiz übt der Feldzug, den hier die englische „Heus- Pose«, 16. April. Der „Kmyrr Poznans^ widerspricht auf Grund einer ihm aus Rom zugcgangenen Meldung der Nachricht der «Schics. Volkszeitung" von der Resignation Ledockowskl's- Perigueux, 16. April. Auf dem gestrigen Banket besprach Ferry auch die auswärtige Polutk. irr ei Hätte, Frankreich sei eine Seemacht und habe vielfache Interessen in allen Ländern, sei ober auch eine kontinentale Macht und könne nicht Hand legen lasten an irgend ein legitimes Interesse, das eS auf dem Kontinente habe. Die Demokratie müsse begreifen lernen, daß sie einen friedlichen heilsamen Einfluß in Europa autzüben könne. Frankreich müsse Klugheit, Dauer und Stetigkeit zeigen. Wenn es eine bestere Stellung in Europa einnehme, so geschehe dies, weil das Parlament der Regierung wiederholt Zeichen des Vertrauens gebe; daraus tefultlre, daß die Regierung Autorität habe, wenn sie sich dem Auslande gegenüber vernehmen loste. Die Re« gierung dürfe keinerlei Dunkel über ihre Absichten lasten, die Regierung habe diese Pfl cht niemals versäumt, man wisse in Europa, mit wem die Regierung zusammengehe und mit wem nicht. Petersburg, 16. April. Gestern NaHmittag ist die Königin von Griechenland hier eingetroffen. Dieselbe war in Gatschina von dem Kaiserpaare am Bahnhofe empfangen und nach dem Palais geleitet worden, wo sie etwa eine Viertelstunde verweilte, ehe ste die Reise nach Petersburg sortsetzte. — Durch Hofansage sind zum 20. April die Hofstaaten und Staatswürdenträger, die Generalität, das Osficiers-Corps und die Adelsmarschälle zu dem am Oster- Heiligenabende stattftndenden Gottesdienste geladen. "Bukarest, 16. April. Kronprinz Rudolf ist mit Gemahlin heute Morgen ohne Aufenthalt durchgereift, und wurden von dem Publikum, welches sich in großer Zahl an der Bahn ausgestellt hatte, mit Hochrufen enthusiastisch begrüßt. Kairo, 16. April. Boring erhielt eine Depesche Gordon's vom 8. d. M.. wonach ein Spion von dem am Blauen Nil sich aufhaltenden Solch Pascha angekommen sei, der aussage, daß alles gut gehe. Solch führe 500 Reiter und 57 Schiffsladungen Getreide mit. In Folge innerer Unemtgtett in Kordofan sei die vom Mahdi organi- ftite Expedition gegen Khartum aufgegeben, es scheine, daß sich zwei Parteien in Auflehnung gegen den Mahdi befänden. Salch's Versuch, den Sheikh von El Obeid gefangen zu nehmen, sei mißlungen; Kassaia und Sennaar seien gesichert. Washington, 16. April. Das Repräsentantenhaus beschloß mit 140 gegen 138 Stimmen, in die Berathung der Artikel der Bill über die Abänderung des Zolltarifs einzutreten. — Der hiesige Gesandte von Guatemala erhielt Nachrichten, welche das Attentat gegen den Präsidenten bestätigen. Der Präsident ist nicht verwundet, keinerlei Ruhestörungen sind vorgekommen und über das Attentat herrscht allgemeine Entrüstung. L o k a l K K. Gieße«, 17. Avril. In einem Hause der Sonnenstraße erhängte sich heute Nacht eme ältere Frau (Wttrwe) jedenfalls in einem Anfalle von Schwermuth. Die Frau soll schon seit Jahren fast menschenscheu gewesen sein und allen Umgang, außer mit einer alten Dienstmagd, vermiedcn haben. Die Leiche wurde heute Morgen, aus einem Fenster deS 3. Stockes (Bachselie) heraushängend, von Vorübergehenden bemerkt und erst nach geraumer Zeit weg genommen._____________________ Vermischte-. Mainz, 13. April. Unter überaus zahlreicher Betheiligung fand heute Vormittag die Eröffnung der Blumen- und Pflanzen-Llusstellung des Verbandes rheinischer Gartenbauvereine statt. Mit Spannung wurde schon lange dieser Ausstellung entgegengesehen, nun sind aber auch die kühnsten Erwartungen, die an dieselbe gestellt wurden, übertroffen; wie geblendet ist das Auge, wenn man den großen Saal der Halle betritt, von diesem buntfarbigen und doch so harmonischen Bilde, welches sich uns hier repräsentirt; in über 70 Gruppen finden wir hier das Schönste und Edelste, was uns die Horticultur bieten kann. Rosen, Rhododendron und Azaleen sind überaus reich in der Ausstellung vertreten und deren prächtiger Flor läßt die Beschauer kaum vorübergehen, aber noch andere Culturpflanzen und Blumen in den mannigfachsten Spielarten fehlen nicht und füllen den weiten Raum; hier bewundern wir die schönen Palmen und Blattpflanzen, die Farren und Draeaenen unter wohlgepflegtem kräftigem Lorbeer, hier ergötzt sich das Auge an Camelien, Orchideen, Cinerarien, Aurikeln, Hortensien, Pelargonien, Geranien und wie sie alle heißen, die herrlichen Kinder Flora's. Besonders anziehend für die Besucher ist die Königin der Blumen, die Rose, die in großartigen Gruppen und in den ausgesuchtesten Exemplaren vertreten ist: reizend ist die vor der Orchesterbühne von dem Gärtner-Verein von Mainz und Umgegend arrangirte „Kaisergruppe" die Büsten Sr. M. des Kaisers und Ihrer Kgl. Hoheiten der Großherzoge von Hessen und Baden in einem wahren Rosenflor umschließend- Rach dem Urtheil des Preisgerichtes ist eine der seltensten Gruppen, die Hots concours stehende Ausstellung der „Compagnie Continentale d’Horticulture4 in Gent, bestehend aus „Neuheiten" und „Orchideen", für welche Gruppe einer der Ehrenpreise bestimmt worden wäre, doch geben es die Preisrichter dem Vorstand anheim, diese Gruppe in geeigneter Weise anzuerkennen. Wie in dem Hauptsaal, so zieht sich auch durch die Foyers und kleinen Säle Beet an Beet abwechselnd mit Bindereien, in welchem ja unsere Gärtner so Ausgezeichnetes leisten, außerdem finden wir hier frisches Obst, Frühgemüse rc. in herrlicher Auswahl. Das Preisgericht, bestehend ans den Herren: I. C- Beyrodt in Erfurt, Eharles van Geert in Antwerpen, I. H. Krelaye in Hartem, Lucien Linden, Director der Compagnie Continentale d'Horticultur m Gent, Wilhelm Pfitzer in Stuttgart, Jean Soupert in Luxemburg und Alb. Wagner in Gohlis-Leipzig, hat gestern Abend seine mühevolle Arbeit vollendet und folgende Preise zur Vertheilung gebracht: Jos. Wolf il.-Mainz erhielt den Ehrenpreis Sr. Majestät des Kaisers für eine gemischte Gruppe, außerdem erhielt derselbe noch drei Preise für Culturpflanzen, Azaleen und Neuheiten im Betrage von 200 at, ferner für Bindereien den zweiten Ehrenpreis der Mainzer Damen für Bindereien und 150 at Gebrüder Boland-Mainz erhielten für Bindereien den Ehrenpreis Ihrer Majestät der Kaiserin und einen Ehrenpreis der Damen für Bindereien, für eine gemischte Gruppe den Ehrenpreis der Stadt Mainz; außerdem erhielt derselbe für Azaleen, Orchideen, eine „weiße Gruppe", Palmen, Rhododendron, Coniferen und Lorbeerbäume und Araukarien Geldpreise im Betrag von 405 at; Gg. Jos. Wolf-Mainz erhielt für eine „Gemischte Gruppe" den Ehrenpreis Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs von Hessen, Gg. Meinhard-Mainz erhielt für „Rosen" den Ehrenpreis Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs von Baden, ferner erhielt derselbe für Culturpflanzen, Petunien und getriebene Frühgemüse Preise im Betrag von 120 at Gebr. Vogler-Mainz erhielten für eine Rofengruppe den ersten Damenpreis und 400 at wegen außergewöhnlichen Verdienstes; I. Roje-Gonfenheini erhielt für eine „Gemischte Gruppe" den zweiten Damenprcis, und für Rhododendron den dritten Damenpreis, ferner für Azaleen den Ehrenpreis Mainzer Bürger, außerdem für Azaleen und Azaleen-Sämlinge Preise im Betrag von 50 at Cbr. L. Burkhardt-Mainz erhielt für Frühgemüse den Ehrenpreis der Hessischen Ludwigseisenbahngesellschaft. C. Fr. Velten-Speyer für Azaleen-Sämlinge die große goldene Verbandsmedaille und für Azaleen einen Preis im Betrag von 100 «X I- Vogt-Mainz erhielt für Blattpflanzen den Ehrenpreis von Rose und ein Ehrendiplom. Mit Geldpreisen bis zu luO at. wurderx außerdem ausgezeichnet: I. Schmelz- Mainz für,Azaleen, Rhododendron und Camelien; der Gärtneroerein von Mainz und Umgegend für „Gemischte Gruppe" und die „Kaisergruppe"; Jac. Rothmüller-Mainz für Cinerarien, Coleus und Marktpflanzen; H. Bösenberg-Bickenbach für Cyclamen und Coniferen; Konrad Leilich-Mainz für Frühgemüse; L. Müller-Laubenheim und Mainz für Hortensien und Bindereien; Fz. Claßmann-Mainz für Frühlingsblumen, Hyacinthen, Tulpen, Narzissen, Aurikeln, Prinieln :c. und für Bindereien; Carl Schäfer-Wiesbaden für Azaleen-Neuheiten; M. Becker-Mainz für „Gemischte Gruppe"; Pet. Voland für Bindereien; A. Wolf für Bindereien; A. Braun-Alzey für Pensses und Bindereien: CH. Dreschers-Berlin für Bindereien; Ingenieur Zulauf-Mainz und C. Perner-Eltville für Gartenpläne; Rudolf Roack, Hofgärtner in Darmstadt für frisches Obst; I. Becker-Weisenau für Hortensien und Pelargonien; Fried. Bösenberg- Laubenheim für Obstbäumchen und M. Bunhel in Niederschönweide bei Berlin für Kochstämmige Stachel- und Johannisbeeren. Offenbach, 12. April. (Eleclrische Bahn) Seit Donnerstag Morgen hat die electrische Bahn ihren regelmäßigen Betrieb eröffutt und sind die jede halbe Stunde abgehenden Wagen schon von der AdgangSstalion an dermaßen überfüllt, daß ein Anhilten an den übrigen Haltestellen vollständig überflüssig ist, in Folge deffen die enttäuschten Gesichter der dort harrenden Electricitätsfreundc, welche mitunter mit ihren Familien erschienen sind, für die zahlreichen Zuschauer einen Gegenstand der Belustigung bilden. Einige kleinere Unfälle, wie Heißwerden der Wagen, Platzen eines Berbindungs- drahts zwischen Wagen und Schiffchen rc., sind in der Neuheit des Unternehmens begründet und wurden jedesmal ohne größeren Zeitverlust beseitigt. Wie überall, so thut sich auch bei der elektrischen Bahn unsere liebe Jugend hervor und zwar auf eine sehr wenig lobenswerthe Art. Wenn man sicht, wie manche Jungen im Uebermuth dicht vor den herannahendcn Wagen noch über die Schienen laufen, so ist es geradezu zu verwundern, daß noch kein Unglück vorgekommen ist. Wie die jugendlichen Gegner der Bahn ihrer Antipathie Ausdruck verleihen, das erhellt aus einem uns zugegangenen „Eingesandt", nach welchem gestern Abend zwischen 7 und 8 Uhr ein „17jährigrr Junge" an Pauser's Bleiche mit dem Fuße einen Ste«n in das Geleise der el.ctrrschen Bahn eingestampft hat. Der „17jährige Junge" soll übrigens gleich die wohlverdiente Strafe erhalten haben, indem ihm einige Maulschellen apvlicirt und er foboan arretirt wurde, zwei Maßregeln, von denen wir der ersten den meisten Erfolg zusprechen und die von jedem Passanten, der eine solche Flegelet bemerkt, zur Anwendung gebracht werden sollte. (Offcnb. Ztg.) Mainz, 14. April. In der verflossenen Nacht wurde in der Christopbsktrche eingebrochen und der größte Thetl der werthoollen Kirchengeräthe geraubt. D'estlbe Kirche wurde vor 4 Jahren schon einmal ausgeplündert, ohne daß man die Thäter erwischen konnte. , Mainz, 10 Avril. Ein Casernenwärter hatte versäumt, in der gesetzlichen Frist die Geburt eines Söhnchens auf dem StondeSamte zu Kastel anzuzngen. Um diesen Mann nun von der verwirkten Strafe zu befreien, hat der Standesbeamte, der Bürgermeister von Kastel, aus Gefälligkeit für denselben die Geburt dessen Kindes unter einem falschen Datum eingetragen, und um dieses zu ermöglichen, ein Blatt aus dem Register entfernt, auf welchem zwei früher errichtete Geburtsurkunden eingetragen waren. Er errichtete nunmehr zuerst den Akt über die Geburt des Kindes des Casernenwätters und ließ bann die beiden vernichteten Geburtsurkunden folgen. Ein von dem Bürgermeister entlassener Schreiber hat aus Rache den Denunctanten gewacht. Die Strafkammer erkannte auf die Minimalstrafe von einem Monats und einem Tage Gefängntß. Marburg, 13. April. Gestern Nachmittag wurde von dreiHerren am Mögen- burg'schen Badeplatz das erste kalte Bad, jedoch — unfreiwillig genommen. Dieselben waren tm Begriff, Kahn zu fahren, als derselbe durch Unvorsichtigkeit eines dieser Herren umschlug und seine drei Insassen in die kalte Lahn ausschüttete. Alle drei kamen mit dem Schrecken und dem kalten Bade davon; da bekanntlich die Lahn zwischen Marburg und Wehrda sehr t>ef ist, muß allen Kahnfahrern die größte Vorsicht ange- rathen werden, um Unglücksfälle zu verhüten. Kassel, 15. April. In vergangener Nacht ist in einem hiesigen Tanzlocal ein Mädchen welches die Nacht durch getanzt hatte, beim Tanzen vermuthlich von einem Herzschlag getroffen worden und tobt zu Boden gestürzt. Das Mädchen soll sich zu fest geschnürt haben. Mannheim, 15. April. Von einem entsetzlichen Unglück wurde beute Mittag die Familie des Zimmermannes Dietz hier betroffen. Während die Frau ihrem Manne das Mittagessen an die Baustelle brachte, biteben die vier Kinder im Alter von 6 Jahren abwärts allein in der in Lit. Z. P. 1 Nr. 4 gelegenen Wohnung und scheinen mit Feuer gespielt zu haben, oder durch einen unglücklichen Zufall hat sich eine Partie beim Ofen liegender Hobelspäne entzündet. Als die Frau zurückkam, bot sich ihr ein erschütternder Anblick dar: Sämmtltche vier Kinder lagen erstickt und lobt am Boden. Wie leicht begreiflich, ist der Jammer brr so furchtbar schwer betreff n n Familie un» beschreiblich; auch die ganze Stadt ist durch diesen gräßlichen Trauersall in große Aufregung versetzt. Reinheim, 14. April. Ein schreckliches Verbrechen setzte heute mit Tagesanbruch unsere ganze Gegend in die größte Aufregung. Die 19 Jahre alte blühende Tochter des Landwtrthes Georg Bauer von Gunbernhausen, Namens Käthchen, hatte gestern einen mit ihr verwandten Knaben von Ueberau zur letzten Ruhe begleitet, besuchte später den Bruder ihres Vaters dahier und trat nach 6 Uhr Abends, unter Begleitung ihres Onkels bis Spachbrücken, den Heimweg cn. Gegen 7 Uhr wurde sie durch Spachbrücken gehend und etwas später hinter bufem Orte in Begleitung von drei Burschen aus Roßdo-f gesehen. Der Bräutigam des Mädchens, Sohn deS Bürgermeisters von Gunbernhausen, mit welchem sie in vierzehn Tagen sich verhetrathen wollte, ging ihr entgegen, fand aber nicht weit von der Stelle, wo sie zuletzt gesehen worden, statt seiner Braut nur deren Hut auf der Chaussee liegend. Die Aufregung und Angst kann man sich denken; die ganze Nacht wurde von der Familie geforscht und gesucht, allein vergebens. Mit Tagesanbruch fand der jüngere Bruder seine Schwester im sogen. Georgenhäuser Grund ungefähr 100 Schritte von der Chaussee in einem Samenacker liegend, das Gesicht mit Blut befleckt und tobt. Der Mörder hatte sein Opfer geschändet und erdrosselt und muß eine förmliche Hetzjagd und heftiges Ringen, wie die Spuren zeigen, vorauSgegangen sein, so daß Jedermann tief erschüttert wird, der den Thatort betrachtet. Der Thäter, Namens Kaffenberger von Roßbors, war von ber Polizei bald gefunden, wurde sofort verhaftet und geschlossen in das hiesige Gerichtsgesängniß abgeführt. Derselbe soll bereits ein offenes Bekenntniß dahin abgelegt haben, daß seine beiden Collegen vollständig uribttheiligk und unschuldig seien und nur er allein diese Tbat vollbracht habe. Seinen Militärdienst hatte derselbe als Unteroffizier bei ber Artillerie geleistet und soll berselbe s. Z. ein Verbältniß mit feinem Opfer anknüpsen haben wollen, allein verschmäht worden sein. Nur das energische Einschreiten der Polizei konnte das Publikum davon abhalten, an dem Thäter Lynchjustiz zu üben, als derselbe eingebracht wurde. Teplttz, 10. April. Heber bas schon gemeldete, Aufsehen erregende Raub- attentat in der Schwetzermühle zu Wetßktrchlitz, welches durch eine als Gerichtscommission masktrte Bande ausgeführt wurde, berichtet die „N Fr. Pr." folgende Einzelheiten: „Der angebliche Commissär hatte vor der Rückkunft deS Müllers auS bem Gasthaufe dessen anwesenden Schwager bereits wegen aller nur möglichen Verbrechen für verhaftet erklärt und dessen Baarschaft von 36 ff. mit Beschlag belegt. Zum Knechte sagte der Gendarm: „Verlassen Sie heute N^cht n'cht Ihr Bett, sonst wird geschossen." Dasselbe sagte er zu bem Dienstmädchen. Als Müller sich später weigerte, sein Geld herauszugeben, sagte ber Commissär: „Gendarm, machen Sie Gebrauch von ber Waffel" Müller fügte sich mit dem Bemerken, es sei nicht in ber Orbnung, baß der Gemeinde-Vorsteher bei der Hansdurchfuchung nicht intervenire. Der Commissär laS dem Müller eine Menge von Paragraphen aus dem Strafgesetzbuche vor und nahm ihm sodann das Ehrenwort ab, daß er bas Haus Nachts nicht verlassen werbe; übrigens werbe, wie er beifügte, eine Bewachung Zurückbleiben. Müller wollte sich aber durchaus nicht von feinem Gelbe trennen unb verlangte, man möge ihn gleich vor Gericht stellen. Natürlich blieb es bet bem ersten Befehle. Sobald die Verbrecher sich entfernt hatten, ging Müller zu dem Schwager in den ersten Stock unb sah dm Greis zitternb im Bette liegen, das ihm ber Commissär als nächtliches Arrestlokal angewiesen hatte. Nun gab es für Müller keinen Zweifel, daß fein Geld einer Gaunerbande zur Beute gefallen fei. Um Vi2 Uhr Morgens verließ er bewaffnet sein Haus, weckte den Ortsgenbarmen, die Pol'zei unb schließlich den Bezirkshauplmann, ber die Verfolgung ber Verbrecher einleitete. Zu erwähnen ist, daß am Mittwoch zwei junge, gut gekleidete Männer in Wetßktrchlitz sich über Müller unb dessen Mühle zu orientiren suchten und, obwohl fremd, dennoch sich mit den Verhältnissen Müllers, der ein Sachse und seit dreißig Jahren Gemeinderath in Weißkirchlitz ist, vertraut zeigten. Müller unb Nähring haben heute bie Photographie eines Mannes, dessen Copteen feit neuerer Zeit in polizeilichen Kreisen viel clrculiren, als oem Commissär ähnlich bezeichnet- — sVacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corps ) Adorf (Waldeck), Postagentur, ständiger Posthilfsbote, 1,40 JL Tagegeld. Altena (Westfalen), Magistrat. Nachtwächter, 450 JL Gehalt. Arolsen, Postamt, Postschaffner. 908 JL Gehalt. Elspe (Amt Bilstein, Reg.-Bez Arnsberg), Polizeidtener, 700 JL Gehalt und freie Kleidung. Echzell, Postamt, Postoerwalter, 1130 at Gehalt. Frankfurt a. M., König! Polizeipräsidium, 2 Vertreter für Gefangenauffeher, zuerst täglich ?,50 JL, später 1050 at Hadamar (Nassau), Kgl- Gymnasium, Schuldtener, 775 al. unb freie Wohnung. Laubach, Postamt, ßanbbriefträger, 622 at Oberaula, Postamt, ßanbbriefträger, 510 JL Römhild, Herzog!. Amtsgericht, Copist, 800 at Salmünster, Bürgermeisterei, Stadt- und Polizeibiener, 245 at Wiesbaden, Stadt- »er Familie gesorU I lngere Bruder seine: t von der Cbovßrr . lobt DerMöm, Hetzjagd und heftiges rmann titferfW berger von Rohdoel, -losten in das hiesige mtniß dahin abM guldig seien un m i derselbe als»\ :rbaitnlfi all fei«« Nur das energiiik! dem Thater W! m «regende Ra^ i "in' Al** sr. Pr-' ! »st des MMsB । nur wögllchen , yattä AS'S Ü'S. L»e«-em"- jt ««Hfl® »1 ' i w Wller sollte ^ n«n ""«’S# -od°ld U-«/ L n Stüi 2,((1 »« ö* *«*55, V„.i le ie« 2 t [911- SKS •Ä 622 flöO> »t 661* 6t<* ccrMWl v ebt^&n l«l ju i ÄS '»unter »St.1 !b bet yÄNn I DZ War Qui lbllt m Utb,l‘ll,e I«1 ' Ist ' bl* ?!Ä ÄZL :Äi Ä 16 w°n ble£i5tl| S'Lrr! "^tetSüZ” «n -ulatt aus bem Ut? ß.n0$tlQ0en Lk<8 tftlnbe8 des 1 folgen. Ei,, nuncianten ll2 und einem Tage | b°rren am Mögen- ^m-° Dieselben dt'6 e t eines dieser I Mete. Alle drei ? die Lahn zwischen 1 oßte Vorsicht ange- ■ figeu Tanzlocal ein Mthlich von einern1 ^en soll sich zu seß! Mürbe beute Mittag! Frau ihrem Manne! Alter von 6 Mm' 9 und scheinen mit \ hat sich eine Partie m, bot sich ihr ein i nd lobt am Baden, [ Jff’n n Familie un> s asall in große Aus, j heute mit Tages-£ ahre alte bfflwbe l. s Kälbchen, hatte en Ruhe begleitet, hr Abends, unter t ,n 7 Ühr wurde sie k in Begleitung von , Sohn des Bürger-- n sich verheiraihm' bavsm-t, 2 Bureau-Assift^vte«, je 1200 X jährlich. Innerhalb des IV. Verwaltunqs- bejirt« drs GroßherzoxrhuMS Weimar, Großh. Bezirksotrector in Termbach, Chaussee» wärler, 35 X monatlich. Im Bezirk der Großh. Heff. 25. Division: Mainz, Großh. Landgericht der Provinz Rheinhessen, Schretbgehilfe, 500 X jährlich. — <5e4 Jahren ragt unter den verschiedenen Erdbeersorten die von Herrn W. Vetters in Dresden gezoaene und ihrer vorzüglichen Eigenschaften wegen stark begehrte Echte Mammuth-Erdbeerpflanze hrrvor. Dieselbe ist bislang an Größe und Wohlgeschmack unübertroffen und gilt anerkanntermaßen als eine der ertragsfähtgften und wohlschmeckendsten Sorten, weshalb daher Gartenfreunde auf die in heutiger Nummer unseres Blattes enthaltene Anzeige des Herrn W. Vetters aufmerksam gemacht werden. Handel und Verkehr. • Limburg, 16. April. Nother Weizen X 16.80, weißer Weizen X 00.00, Korn «X 12.05, Gerste X 9.80, Hafer X 8.00, Erbsen X —, Kartoffeln X —• Frankfurt, 16. April. Auf dem heutigen Markt kosten oer Eentncr Heu X 3,35—4.00, Stroh X 3.30—3.50, Eier das Hundert X 4 40—5.70, Butter „.Will I ■ ....... 1. Qualität X 1.30, 2. Qualität .X 1.60, Kartoffeln per Centner X 2.00—0.00, Kohlrabi 40—45 H pr- St, Erbsen 100 Kg. 19.50—27.50 X, Rothtraut pr. St. 00—00 Potilarden X 0—0, Huhn „ Fabriken (Waaren), Hotels, Krankenhäuser und Privatgebäudc (Speisen, Personen und Equipagen) für Hand- un> Maschinenbetrieb, bewährter Conftruction, deutsches 9tcichspatent- Jllustrirte Preisliste auf Verlangen gratis. Wiesche & 1994 Frankfurt a M. Hierdurch zur gefl. Nachricht, daß der- so beliebte Wellt ä SchuppkN 40 Pf. wieder ein getroffen und empfehle gleichzeitig einen vorzüglichen 80er und 83er a Schoppen 50 Pf. A. Saame, Frankfurterstr. 11, 10 neben dem Hessischen Hof. Heu circa 25—30 (Str., gute Qualität, werden verkauft. 9täheres bei Herrn Briefträger 2691____Zimmer in Lich- Blumen ii. Federn zu soliden Preisen bei 2702 L. Bertrand, Strohhutfabrikant, Wettergasse 3. 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M sä' 20 16 9 4 Carl Hoch, Glaser, Wetzlar- Dieje bei Meldung t Gi 40-00 75—00 65-00; 23-SO Daö 0 keinerlei Veranl unserer innerer oerselben Habei namentlich die anbelangt, so Zeitung" läßt Kaiser die ang gen genehmigen Meldung noch i 2723 Große ästige Erbsenreiser, 100 St. 90 z^, empfiehlt 6. Hammel, Müblg. 8. rrrnkauf von Lumpen, Knochen, Papier und alten Akten. Das Neueste in Strohhüten für Damen, Mädchen nnd Kinder, Stoffe, Sammre, Bänder, Blumen, Kedern und Hutverzierungen empfiehlt in großer Auswahl Das liberale Wahleomite der Reichstagsmahl von 1881. Unser Reiehslagsaligeordueter Herr Dr. Gutfleisch x. 16 24-00 16 24-00 Träger, Santen, Kammschieber, Abtrittsrohre Caualrahmen, Küchengvffen und sonstige Gußwaaren Cement, in ganzen nnv halben Tonnen, empfiehlt 242i ' «f. <». S-. B;q>st. Uebersahrtsverträge für die von Bremen nach Amerika abgehenden Dampfer des Norddeutschen Lloyd schließt ab Erdfoeerpf Banzern» Durch mchrjabrige rastlose Bemühungen und die sorgsamste Psiege ifr es mir gelungen, eine Erdbeere sorte zu erzielen, welche in Bezug aus ein leichtes, reichliches Tragen, Größe der Frucht, sowie ausgezeichnetes Aroma bis jetzt noch nicht in Europa übertroffen worden ist und mit Recht auf den Namen Brammuth-Erdveere Anspruch machen kann- Ein festes, saftiges Fleisch mit dem lieblichsten Aroma macht sie zur Tafelfrucht, sowie zum Einmachen geeigneter, als jede andere Gartenbeere und lanu jedem Kranken als angenehmstes und unschädliches Erfrischungs- und Linderungsurittel dienen. Trotz dieser vorzüglichsten Eigenschaften bedarf aber diese Erdbeerpflanze keiner besonderen und ängstlicherett Pflege und ein etwas geackerter und einigermaßen gedüngter Boden, sowie freie, sonnige Lage genügen, um bei einer 2602 Gesucht von solidem Herrn per k. Semester am Seltersberg oder Umgegend Zimmer u. Cab- zum Preis von 1OO—12U X Offerten an die Exped. d. Bl- erbeten. doiu 15. M Mr b; Mr da M Wei noi) B * Gemeniderath n Strohhüte für Damen und Herren werben gewaschen, gefärbt und nach den neuester Formen umgeändert und liegen dufter zur Ansicht bereit. Pensionäre finden gute Aufnahme. Jäheres 1918 Selter^weg Tüchtige Fensterrahmen - Arbeiter Gefacht. Für ein junges braves Mädchen vom Lande wird zur Erlernung eines besserest bürgerlichen Haushaltes Aufnahme in einer christlich gesinnten Familie gesucht. Offerten mit Pensionsansprüchen unter R D. beliebe man an die Expedition d. Verein der nalioealea und liberalen Partei flenrrafoirfammliing Samstag den 1». April, Abends 8 Uhr, im Cafe Balzer. Tagesordnung: Stellung des »Vereins gegenüber der jüngsten Parteibildung. Turnverein. Freitag den 18. er.: Sonntag den 20. er.: Tumfahrt. Näheres in der Turnhalle. 20-Francs-Stücke . . . do. in Vr . Englische Souvereigus Russische Imperiales . . 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Liter Beeren lieferte, so daß man also bei einer größeren Anlage mit circa 3000 Pflanzen von den Beeren allein schon einen Ertrag von 1000—1500 Mark erzielen kann Auf Grund dieser vorzüglichen Eigenschaften erlaube ich nur, Jedermann diese von mir geschulte echte Mammuth-Erdbeere zur Anpflanzung bestens zu em- vreblen und bitte die geehrten Abilehmer, ihre werthen Bestellungen nur bald zukommen zu lasten. 50 Stück kräftige Pftanzen 6 Mark 75 Pfg.. 100 Stück 11 Mart 50 Pfq., 1000 Stück 100 Mark. Briefliche Bestellungen werden bei Einiendung des Betrages oder gegen Nachnahme püiiktlich besorgt und Eniballage und Kulturan- weisung bei Entnahme von 50 Stück gratis abgegeben. ^710 W. Vetters, Kunst- u. Handelsgärtnerei, Presdeaa, Lomsenstr. 66. JL. JFt&nffMtarwa* Einjährige Pflanzenfrüchte natürlicher Größe. EeSite Bermiettzuugen. 2714 Schön möbl. Zimmer zu ver- miethen. Gartenftrasze 27, parterre. 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