, c 178| ’ben ganzen Tag. historische« «I-Siistui ««(6 q, „ _ ’ d'- Nit.»^ Kr. 66. Dienstag den 18. März 1884 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau t Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MorrtagS. 5)tivcf) die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Bekanntmachung. In Gemäßheit des 8 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat Februar 1884 veröffentlicht: Hafer JC. 15.60, Heu JL. 6.—, Stroh JL 6.— per 100 Kilogramm. Gießen, den 15. März 1884. Großherzogliches Kreisamv Gießen. Dr. Boekmann. Raubens Neuzeit, von den rsührt. bedentendstir cmatton. Segnet. ii^en Geschichte aus dec lente. gassmsspiele W ng der Gegemart. Mar D Charge 10^. F, Lang, : Lehüirrg ZU Dfiern (Stellung finde!/ in ÄeH guter Sdnilbilbui: leserliche Handschrift schrei-» eute, welche ihreMnnh'u> en, erhalten den Vorzug. J in M. Noth, VeMObuchhaMunik chWHM ttge, mit etwas Lage» i miethen eventuell zu kach >fferten sub G, A. 22 c d. A. in n schuhmaÄcrgesclle ». in die Lehre gesucht. sch, Schuhn^KirchenpUA HneAr. iter gtsttM eorg Leib & 80W JöiW , Mann, in ir eines P- austhätig -rensabnkgeich > . aiti’1 .eusnifte P( teile «» JfOfferten« "VÄÄ«1* nJ«ne-' Steinberg«. >c«no^, ZW- Jeutschkand. Darmstadt, 14. März. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Mergnädigst geruht: Am 12. Dtärz den Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Bingen, Emil La ist, zum Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Mainz, an demf. Tage den Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Alzey, Dr. Franz Metzler, zum Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Bingen zu ernennen. Darmstadt, 15. März. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen heute den Obersten v. Dresky, den Profeffor Dr. Stammler aus Gießen, den Staatsanwalt Hallwachs, die Reallehrer Knöpfel und See aus Oppenheim, den Professor Dr. v. Hippel, Rector der Landes-Universität aus Gießen; zum Vortrag den Staatsminister Frhrn. v. Starck, den Ministerial-Präsidenten Schleiermacher, den Oberstallmeister Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau, den Hoftheater- Director Wünzer. Berlin, 15. März. In der heutigen Sitzung des Reichstags wurde das Unfall- Versicherungs-tÄesetz einer Commission von 28 Mitglieder überwiesen. Im Laufe der Debatte erklärte der Reichskanzler Fürst Bismarck: Die Bundesregierungen hätten sich bei der Vorlage Beschränkungen auferlegt, um da8 Zustandekommen des Gesetzes zu erleichtern, gleichwohl seien sie aber bereit, dasselbe auch auf wettere Arbeiterkategorien auszudehnen. Das Parlament dürfe der wohlwollenden Absicht der Regierung seine Mitwirkung nicht versagen; die Zerrissenheit der Parteibestrebungen gefährde die wohlwollende Absicht der Kaiserlichen Politik und die Festigkeit des Reichs. Wir wollen »om Standpunkt des praktischen ChristenthumS den Armen helfen. Die Regierung sei ehrlich bemüht, den inneren Frieden zwischen den Arbeitgebern und Arbeitern zu festigen und hoffe habet auf die Mitwirkung des Reichstags. An der Debatte betheiligten sich die Abgeordneten Sonnemann und Bamberger, der Minister v. Bötticher, sowie die Abgeordneten Leuschner, Altenlinden und Hirsch. In der nächsten Montag stattfindenden Sitzung soll das Hilsskassengesetz be- rathen werden. — Die „Nordd. Allgem. Zeitung" reproducirt ein Dementi ded „Journal de St. Pctersbourg", welches gegen dte Meldung des „Standard" über den Abschluß eines Vertrags zwischen Rußland und Deutschland, sowie gegen dte Meldung der „Daily NewS" über den Wunsch deS Fürsten Bismarck, die Zustimmung Rußlands zu einer Ausdehnung Oesterreich - Ungarns im Orient zu erhalten, gerichtet ist. DaS „Journal de St. Petersbourg" hatte geäußert, die friedliche Politik, welche von den kaiserlichen Mächten verfolgt werde, habe in der Regel die Achtung deS Bestehenden zur Ausgabe. Die „Nordd. Allg. Zig." sagt nun: „Wir haben diesem Dementi nur hinzuzufügen, daß eS mit den Thatsachen und mit unseren Informationen über- einstimmt". Berlin, 15. März. Der Kaiser konferirte Nachmittags mehr als eine Stunde mit Bismarck. — Der Minister Maybach ist durch eine heftige Erkältung genöthigt, einige Tage das Zimmer zu hüten. — Windtborst brachte wieder den bereits einmal vom Reichstage angenommenen Antrag, betreffend die Aushebung deS Gesetzes vom 4. Mat 1874 (Expatrtirungs- gesetzes) ein. Gotha, 15. März. Dr. Behm, Chefredakteur von „Petermann's Mit- Iheilungen" und vom „Hoskalender" ist heute früh gestorben. Aesterreich. Wien, 15. März. Proceß gegen Hugo Schenk und Genossen. Schlossarek sagte aus, er habe, wenn er sich in Geldverlegenheiten befand, Hugo Schenk gedroht, ihn anzuzeigen. Die Idee der Ermordung der Rosa Ferenczy sei von Hugo Schenk ausgegangen, an der Ausführung des Planes sei er und Schenk in gleichem Maße betheiligt gewesen. Die Beweisaufnahme wurde hierauf geschlossen. Der Präsident constatirte, daß Hugo Schenk unter verschiedenen Namen noch mit 8 Frauenzimmern in Corresponden; stand. Unter denselben befand sich auch die Wittwe des Generals v. Laibach.! — In dem Processe Schenk und Gen. wurden die Angeklagten Hugo Schenk, Schlossarek und Karl Schenk der ihnen zur Last gelegten Verbrechen schuldig erkannt und alle Drei zum Tode durch den Strang verurthelt. Schweiz. Bern, 15. März. Der Nationalrath hat die Uebereinkunft mit Deutschland wegen gegenseitiger Zulassung der an der Grenze wohnenden Medicinal- personen zur Praxis, sowie die Uebereinkunft mit Oesterreich-Ungarn über gegenseitige Zusicherung des Armenrechts in Civil- und Strafsachen an die Angehörigen des anderen Staates ratificirt. Irankreich. Paris, 15. März. Der Senat votirte auf Antrag des Grafen St. Ballier den französischen Truppen in Tongking wegen der errungenen Erfolge seine Glückwünsche. — Eine Depesche des Generals Millot aus Bacninh vom 13. d. Mts. meldet, daß die französischen Truppen 100 Kanonen und eine große Anzahl Gewehre und Munition erbeuteten. Ihre Verluste am 12. d. Mts. betrugen 6 Todte und 25 Verwundete. Zwei Colonnen leichter Truppen find vorgeschickl, und zwar die eine in der Richtung auf Thaingnuyen, die andere in der Richtung auf Sangfon. England. London, 15. März. Ein gestern Abend im Kriegsministerium eingegangenes Telegramm Graham's meldet: Die gesammten englischen Truppen rückten bis zum Dorfe vor, wo Osman Digma sich befunden hatte. Dasselbe wurde sammt einem großen Vorralhe von Geschütz- und Gewehr-Munition niedergebrannt. Der Feind leistete keinen Widerstand, schoß nur vereinzelt und hierbei wurde ein Soldat verwundet. Die Kavallerie wird Abends nach Suakim zurückkehren, die Infanterie und Artillerie werden bei der Seribe bivouakiren und morgen nach Suakim marschiren, wohin die Verwundeten bereits heute früh gesandt wurden. Der Gesammtverlust der Engländer beträgt an Tobten: 5 Osficiere und 86 Mann, an Verwundeten: 8 Officiere und 103 Mann; 19 Mann werden vermißt. Die meisten Verluste erlitten die Truppen dadurch, daß ein Carrö von den Aufständischen durchbrochen wurde, welche im Uebrigen sehr mangelhaft schossen. Die Aufständischen ließen 600 Todte auf dem Platze, 3 Osficiere und 7 Mann der Schiffs-Brigade wurden bei der Vertheidigung der Geschütze von den Aufständischen getödtet; die Geschütze fielen in die Hände ke Feindes, wurden aber bald wieder genommen. Gleichzeitig griff der Feind auch das zweite Carrö an, wurde aber zurückgeworfen. Die Streitkräfte des Feindes werden aus 10 bis 12,000 Mann geschätzt, die Verluste desselben über 2000 Mann. London, 14. März. Das Kriegsministerium erhielt eine Depesche Graham's aus Suakim vom Samstag Abend: Alle Stämme zwischen Sinkat und Tokar waren in der Schlacht bei Tamanib vertreten. Einige Rebellen waren aus der Gegend von Kassala gekommen. Osman Digma hatte den Oberbefehl, zeigte sich aber nicht. Drei vornehme Schecks und mehrere kleinere Anführer wurden getödtet. Unter den Arabern herrscht die Meinung, die feindlichen Stämme werden das Vertrauen zu Osman verlieren und bald bereit sein, zu unterhandeln. Es heißt, Osman hätte 150 Frauen von Sinkat fortgeschleppt und dieselben befänden sich gegenwärtig im Gebirge. London, 15. März [Unter hau6-J Harttngton thetlt mit, seit den gestrigen Telegrammen seien keine Nachrichten von Graham eingetroffen. Auch aus Khartum fehlten Nachrichten. Anscheinend ist die telegraphische Verbindung zwischen Khartum Shendy fett zwei bis drei Tagen unterbrochen. Auf den Dampfer, welcher gestern von Chartum Shendy eintraf, wurde geschossen. Vermuthltck haben sich einige Stämme jener Gegend erhoben. Die letzten Nachrichten von Gordon datirten vom Donnerstag. AuS Affuan liegen keine Nachrichten vor. Soviel er wisse, sei nichts Neues vorge- kommen. Das Nil auswärts geschickte Bataillon englischer Truppen ist nach Assuan abgegangen. Labouchere beantragte eine Resolution, aussprechend die Nothwendigkeit des großen durch die militärischen Operationen bei Sudan verursachten Menschenverlustes sei nicht erwiesen. Fttzmaurtce erklärt, die bezügliche Behauptung Bartlett's zurückweifend, daß die Beziehungen Englands zu Deutschland und Oesterreich niemals herzlicher, freundlicher als gegenwärtig gewesen wären, die Aufrechterhaltung derselbe« sei für England von größter Wichtigkeit- Nördlich von Khartum erfolgte ein Angriff auf einen Dampfer. Die Unterbrechung der telegraphischen Verbindung zwischen Khartum Shendy könnte zwar Besorgniß erregen, eS sei aber Uebertreibung zu sagen, daß Gordon in Extremis fei. Graham fei es nach bisherigen Instructionen nicht ge» stattet gewesen, den Vorstoß auf Berber zu machen. Bet freundlicher Haltuna deS Königs von Abessinien werde es nicht schwer fein, die Garnison KaffalaS im gegebene« Moment aus Egypten zurück,uztehen. Zur Regelung der Differenzen zwischen Abessinien und Egypten sei eine Mission an den König von Abessinien abgegangen. Fttzmaurtce hob endlich hervor, daß die Küste des Rothen Meeres behufs Unterdrückung des Sclaven- handels unter der Controle einer civiltsirten Macht stehen müsse. Harttngton betonte, daß er diesbezüglich jüngst nicht von der britischen, sondern von einer civilisirten Macht gesprochen habe. England habe allerdings angesichts seiner Verbindung mit Indien besonderes Interesse dabei. Dtlke bedauert, daß Gladstone noch nicht wiederbergestellt fei, aber die Minister hätten ihn vor dem heutigen Cabinetsrath gesehen. Unstreitig sei daS Klima Suakims derartig, daß eS nicht erwünscht sei, dort eine große britische Streitmacht einen Tag länger zu belassen als nothwendtg. Deshalb feien Graham'S Operationen nothwendtg gewesen. Was den Sclavenhandel betreffe, so habe Gordon die Regierung benachrichtigt, daß, falls die Regierung es gestatte, er die Räumung de» Sudan vollenden möchte, um nach dem oberen Congo zu gehen. Dtlke glaubt nicht, daß das Land Willens sei, eine Sclavenmacht an der Küste des Rothen Meeres etablirt zu sehen, aber der Schutz der Häsen sei nicht so schwer, als Manche vermutheten. Die Regierung werde ihr Bestes thun, um die Geschäfte des Landes so lange zu führen, wie ihr möglich, aber wenn diese Aufgabe durch die Opposition unmöglich gemacht werde, werde sie die Berufung an das Land nicht nur auf die egyptische Politik stützen. Das Haus lehnte Labouchere's Antrag mit 111 gegen 94 Stimmen ab. Die Partiellsten stimmten in der Minorität. Aegypten. Kairo, 15. März. Aus Suakim wird von gestern gemeldet: Die Generale Graham und Stewart sind mit ihren Stäben hierher zurückgekehrt; alla Asien. Amerika. den er zu 9. der eine sa es \» MMchB fite abet t Quittung übet idjittinge bäbri bilde» will, t)i bin« fi Woche als fonfl anM Hillinge seien befdjriiiifte Lin Spanien. Heute Abend wurden General Velarde und ~oo5jetkl übei Ilätigt und ü6i Gieße», den Großh. A _ 2a SBettn ber ffater von feinen musikalischen Talenten Gebrauch machen wollte, wäre beim Frühschoppen nicht auszuhalten. Nie wird der Kater schwerer empsunden, als wenn man kein Geld hat, um ibn vertreiben. v Auch der Freigeist muß an den Kater glauben. Der Kater der Vorgisctzten ist von größerer Tragweite als der der Unteraebrnen- Der Schlaf ist der Selbstmord des Katers. Die Vergänglichkeit alles Irdische» i|i beim Kater nicht unangenehm. Die Ewigkeit ist der Kater, der auf den Rausch der Zeit folgt. 1 SKte> von Mannes in Cumbach, von Ludmg Ruttershausen, Flur 1 Lokaler. Gießen, 17. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzuna am Donnerstag den 20. MLrz 1884, Nachmittags 4 Uhr. ö 1. Deutscher Verem gegen den Mißbrauch geistiger Getränke. 2. Die Krug'schen Stistungszinsen betr. 3. Die Löber'sche Stiftung betr. 4. Umbau des Bahnhofs Gießen. 5. Die Quellwasserleitung betr. 6. Gesuch des Georg Brömer dahier um Überlassung eines Kieslagerplatzes. 7. Gesuch des Musikalienhändlers Wilhelm Rudolph dahter um Bau- erlaubniß. 8. Desgleichen des Metallwaarenfabrikanten Heinrich Schaffstädt dahier. 9. Gesuch des Christian Hohmeyer dahier um Erlaubntß zur Herstelluna einer Etnsabrt in seinen Garten. ö 10. Gesuch des Großh^rzoglichen Bauavfsehers C. Schmitt dahier um Erlaubnis zur Legung eines Rohrstrangs zu Erttwässerungszwecten. 11. Das westliche Thorhaus am Wallthor betr. 12. Kostendecreturen. 13. Auszahlung der Gebalte der Schulverwalter. — Neueste Kater-Thesen: Be! ber Entwickelung des Katers sind die Katzen ganz unbethetticst. hpr M immer die Mutter des Katers; der Kater manchmal der Vater der BeUunk.nheft, mithin fein eigener Großvater. Man soll das Bier nicht vor dem Kater loben. Der moralische Kater ist die vermehrte und verbesserte Auflage be§ phnsischen. Der Kater haßt nichts mehr als ein überheiztes CoUegtenztmmer Kater auf Kathedern find nicht selten, aber immer ehrwürdig. Die Geistes-Mweserchett beruht häufig auf Kater-Anwesenhc-t. Abr Kater bnngt oft eine ganze Famftte in Verzweiflung, während der Besitzer sich ruhig auf's andere Ohr legt und schläft. , e Die belegte Zunge ist die Hoftrauer des Mundes um den verloren gegangenen Durst. Der Kater kommt in den besten Familien vor, und wo er nicht vorkommt, kommt nach. Bremen Capt-9 von fernen abi vngekoVlnen. Burgbrohl. Wie vorsichtig man beim Tragen mit giftigen Stoffen gefärbter Strümpfe umgehen muß, hat sich vor Kurzem in unserem Nachbarorte Kell gezeigt, h ü* * na 8Ar {«ÖQ1 bine unbedeutende Brandwunde; nach einigen Tagen stellte sich ein Anschwellen des FußeS, dezw. des Beines, mit stark gerötheterHaut ein- D-r hinzugezogene Arzt erkannte eine Blutvergiftung und konnte trotz aller Bemühungen das Leben ntd)t mehr retten. — In Canada ist ganz reiner ASbcst in ungeheurer Menge entdeckt worden» Schon feit zwei Jahren wurde in den Comitfts Megantie und Wolfe mehr Asbest gegraben als außerdem auf der ganzen Erde zusammengenommen. Die jetzt abe* au der Quebec Cnftraloahn ausgefundenen Lager find noch bei Weitem reicher. Aus dem Asbest werden Papier, Bedachungßmaterral, Hüllen für feuerfeste Geldschränke eine Farbe, die von der Hitze nicht angegr.ffen wird, und unverdrerrnftche Maschinenteil-' hergestellt. “ Eine Mahnung, die fast allerwärts in Deutschland angebracht sein dürste erläßt der Dresdener Expcdientenverein. Dieselbe lautet: Welche Gründe eS auch sein mögen, welche Eltern und Vormünder bestimmen, ihre Söhne, resp. Pfl-gebesohlenen dem Schretberb-rufe zuzuführen, so erscheine es doch dringendst räthUck, ihre Söhne, bez. Pflegebnohlemn eher einer andern Berufschängkeit zuzuführen. Denn mcht nur durch Ueberfüllung des Schreiberstandes und die in Folge deffen mitunter schr gennge Be oldung, sondern auch durch die neuerdings in Kraft getretenen Sefttmmnngtn wegen Buchung der Subalternbeamtenstellen mit Mllltäranwärtern wird die Möglichkeit für Erreichung einer späteren sicheren Existenz fast gänzlich ausgeschlossen. Es gibt otele Schreiber, die noch später einen andern Beruf ergreifen müssen, weil sie absolut nicht im Standes sind, ihr Aus- und FoUkommen in dem ursprünglich gewählten Berufe zu finden. „ x — ^Kindermunds Der kleine Walther wird gefragt, ob er wisse, was eine fe*- Na« einigem Ucberlegen antwortet er: „Eine Braut ist eine Frau, die noch keinen Mann hat, aber schon einen weiß." ~ lDer „Unbekannte" im Bett.) Kürzlich passirte in Trier folgendes Stückchen: Ein Reisender, weicher in einem der besuchteren Hotels logirte, wollte sich eben zu Bett" leflen unb bulle das Licht bereits ausgelöscht. Als er die Bettdecke zurückschlug, kam thm diese etwas warm vor und als er ins Bett tastete, fuhr er entsetzt zurück, denn da lag ein Unbekannterem Bett. FUehend schrie er, so laut er konnte um Hilfe. Der rl1 er er' ängstlicher Mann, hatte das Herz nicht, den Unbkkannten hinous- zuschaffln und lief daher auf die Straße, um Hilfe zu suchen. Ein gerade des Weges V D?Srt, Husaren-Regimen.t ließ sich erweichen und folgte dem Gesuchsteller. Der Unteroffizier zog blank, der Oberkellner nahm ein langes Tranchir- meffer in die Hsnd und nun ging es ans Werk, den Dieb oder Mörder auszutreiben. rL Thüre aufgerissen und da sich Niemand rührte, ging man in 0 Kolonne auf das Bett los. Und wen ertappte man da? — Eine , — sVacante Stellen für Mstitäranwärker lm Bereiche des 11. Arm-e-Corps.j k D'rcciottum des Carl-Friedrich-Hoepsials, Httfswäiter bei Geisteskranken u"d S 'chm, ^20 JL ißbrltd, unb freie Station. Gräfenthal, Amtsgericht, Cop st, lähr ich. Herborn (R-gterungsbez rk Wiesbaden), königttche Praparanden- ■TA1,1* onRr' 18A»*t,ä?nm\miin!n8en' Realgymnasium, Schuldiener, gütnng mbn Wohnung und freier Heizung und einer jährlichen Ver, Telegraphischr Depeschen. WoLff'S tkregu. Korrrsps«dES°DW«eaN. Wien, 16. März. Die Kaiserin ist mit der Erzherzogin Valerie heute Mittag nach Wiesbaden abgereist. Der Kaiser verabschiedete sich am Bahnhose von denselben. London, 16. März. Die Sitzung des Unterhauses, welche gestern Mittag begonnen hatte, ist erst heute früh 5% Uhr geschlossen worden, weil man in derselben die Nachtags-Credite für das lausende Finanzjahr erledigen wollte. — Ein'iTelegrarnm des „Observer" aus Kairo vom gestrigen Tage meldet, daß man wegen des Generals Gordon besorgt ist, weil der aus Khartum in Berber fällige Dampfer ausgeblieben ist. Der sofotige Rückzug der Armee des Generals Graham wird als ein Fehler angesehen, weil derselbe die Rebellen im Central-Sudan veranlassen dürfte, die Beunruhigungen dec Straße nach Berber fortzusetzen. Von Berber ist ein Schiff in der Richtung nach Khartum zur Recognoscirung abgesandt worden. Petersburg, 16. März. Das „Journal de St. Petersburg" erklärt die Meldung des „Standard", daß nach der Annexion Merws andere Turkmenen« Stämme Rußland ihre Unterwerfung angeboten hätten, für unbegründet. In gleicher Weise widerspricht das genannte Blatt der Behauptung der „Daily News", daß die russische Negierung eine Commission mit dem Studium der französischen und englischen Gesetzgebung, betr. die Muhamedaner, beauftragt habe. In Bezug auf Egypten werde Rußland keine Initiative ergreifen; übrigens sei der europäische Charakter der Frage von England jeder Zeit anerkannt worden, und es folge daraus, daß die definitive Regelung der Frage nur das Ergebniß des Einvernehmens sämmtlicher Mächte sein könne. New-Uork, 14. März. Bis jetzt sind noch keine Leichen der in .... .Kohlengruben bei Pocahontas Verunglückten geborgen, da die Zeche noch brennt. Behufs Erstickung des Feuers ist die Einfahrt der Zeche geschlossen worden. Es steht nunmehr fest, daß kein Einziger der in der Grube befindlich gewesenen Personen entkommen ist. Verwundeten treffen morgen ein. Die Truppen entdeckten während der Ver« rnchtung der Munition in Tamanib heute 2000 Remington-Gewehre, welche ebenfalls vernichtet wurden. Verwundete Aufständische berichten, Osman habe sich während des ersten Theils der Schlacht in Tamanib befunden, sich aber in die Berge zurückgezogen, als er bemerkte, daß feine Streitkräfte geschlagen würden. Der Neffe Osmau's, sowie viele Anführer seien gefallen. In den Gräben wurden 1500 Leichen des Feindes gefunden. — Baker Pascha ist hier eingetroffen. Die telegraphische Verbindung jenseits Berber ist unterbrochen. Die Aufständischen schossen auf einen von Berber kommenden Dampfer. Suakim, 15. März. Hundert Kavalleristen recognoscirten heute nördlich bis Hauduk, wo sich Brunnen befinden und fanden Alles ruhig. Bisher ist über die künftigen Bewegungen der Truppen nichts bekannt. Es heißt, dieselben bleiben einen Monat hier. Hewett geht nächste Woche nach Massoval auf dem Wege nach Abessinien. Saigoou, 15. März. Meldung des „Reuter'schen Bureaus." Gestern wurde bei Haiphong ein kleines Handelsschiff von Piraten genommen und französische Kapitän nebst 11 Mann der Schiffsmannschaft getödtet. Es ist Expedition behufs Verfolgung der Piraten ausgesandt worden. Manche bringen in b!e Ehe nichts mit als einen Kater Man kann eine sehr oberflächliche Bildung und doch einen gründlichen Kat-r haben. Wenn der Kater auch noch so allgemein wird — für den Einzelnen behält er doch immer feinen Werth. Lieber zehn Kater behandeln, als einen haben. Der Kater ist nur eine Frage der Zett. Kater sind zollfrei. Ist der Kater m uns, so sind wir außer uns. Der Kater läuft dem Menschen auf tr.e höchsten Berge nach. Beim Katerftühflück wird der Kater nicht immer milverzehrt. An den Freistunden der Schüler ist häufig der Kater her Lehrer schuld Man rann eine Glatze und doch Haarweh haben. Wer kann sagen, wo b*e Betrunkenheit aushört und der Kater ansäna'.f Der Kater hält im dicksten Kugelregen Stand. Kater aus Stiefeln kommen vor. Gestiefelte Kater sind in das Reich der Mythe verweisen. 7 7 daselbst, von Georg Ri M von Jacob R< MSriebberg. 2>er diesmalige Winterkursus der hiesigen Ackerbauschule wurde »au 28 Schülern besucht, von denen jedoch einer vor Schluß des Cursus die Anstalt "r1.*:-quenwiffer ist di- höchste in den letzten 8 Jahren erreichte, sowie die vierchochste seit Bestehen der Anstalt, was sicherlich für den Fortschritt in deren Leistungen i?richd Zu bedauern ist aber, daß ein Theck der Landwirtbe hiesiger Gegend es für 1* gleichbedeutend zu erachten scheint, ob ihre Söhne, bezw. Pflegebefohlenen die J1, 21J®’n*ern richtig absoloirt haben oder ob sie nur sagen können, dieselben hatten die Ackerbauschule besucht, indem ein großer Theil der Schüler welche ?“Ä (“Ä klaffe buritrzeichnete Z '«"dk tvetben, n ’Wn zur E m .ü’Wufen Dies i’ litt ® burd ®er>l ßrfÄ ßiteratut W b ' Perl S rauf6^ Ä'-’w L«-"» seine Hejran v hnben in dortig GnndM erk< Die am z > V °ttsteigm 3^ner-nnd ^ben die ton noch D"n«ersta an Ort Ä- Herde». “^mgerm Madrid, 15. März. einige Unterofficiere verhaftet. Es wird diesem Vorgänge keine weitere Bedeu^ rung beigelegt; derselbe dürfte vielmehr lediglich diseiplinarer Statur fein. Wahr scheinlich handelt es sich um in verbotenen Gesellschaften gehaltene Reden. Eingesandt. — ®Lm vergangenen Sonntag, als die zahlreich auf dem Gleiberg erschienenen Gießener Emwohner großtentheils den Rückweg augettcten hatten, oeisammelken sich wiederum die Bewohner von Gleiberg und Krofdorf in den herrlichen Raumen des Rossauer Baues, um den theatralischen Aufführungen einiger Dlleltanien aus den dortigen Kreisen anzuwohne«. Die einzelnen Stücke wurden mrt Munk und Gesang in recht gelungener Weise dargeftellt und feff-Itcn die Aufmerksamkeit von mehr als 300 Zuhörern dis in die späten Abendstunden. Der Genuß des Gießener Actiendiens, welches in bekannter, vorzüglicher Güte in den Zwiiche»- aften verabreicht wurde, beförderte noch die fröhliche Stimmung, die auch durch keinen Mißton gestört wurde. N. Repertoir der vereinigten Stadttheater ;u Frankfurt a. M. Opernhaus. den 18. März: Gastfprtt d^r K. K. Hofopernsängcrin Fräulein Blanka Bianchi: Die Regimentstochter. Marte: Frl. Bianch'. Mittwoch den 18. März geschlossen. Donnerstag den 20. März: Meistersinger. 21. März: Volk^vorstellung bet ermäßigten Preisen. Neu eins studirt: Wilhelm Tell. Schauspiel von Schiller. Außer Abonnemer't. k -. Samstag den 22. März: Zur Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm I.: Walküre. Sonntag den 23. März: Gastspiel der K. K. Hosopernsängerin Fräulein BiankL Bionchr: Der Barbier von Sevilla. Rosine: Frl. Bianchi. Schauspielhaus. Dienstag den 18. März: Narciß. Mittwoch den 19- März: Zum ersten Male: Eine gute Partie. Volks- stück von A. Stoltze. Musik von G. Kemkel. Donnerstag den 20. und Freitag ben 21. März geschlossen. Samstag den 22. März: Zur Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm I : Zopf und Schwert. Sonntag den 23. Marz: Der Bettelstudent. 7'SrH SDltt,., *UB8tt I r*"C’^' “*«•&?' • <>•*.„, '*! b?'K s L^-tn. D e Cohg, I fai «ÜBiite? «"»t nur s neB dchiwmu 8,tin9e. Sb.tiie mögS/ftgtn I ftsÄSi '**»«■;* •» ÄL'««-; ttS'Kü ier m?a,knße§ ^kNlhjs- tSu\ )r™i ginq men in man #fl? - @lne e 11- 9Irinet^orD§ i 7/t»b-'Gchchkr°L VL nxU8et^Uop'ft Ä Sfänaranben« Schuldien-n unb «wjJMUtn to unbühelliq!. ?üter manchmal der $ater h Wage des lienztmmer. würdig, esenhert. ing, wäljrenb her Besitzet ’ttoun (Mttgm Vurft. ' nicht oorkommt, !omn\t" Kater haben, c ttn EivMen behült er - nach, erzehrt. bir Lehrer schuld. er Kater auftcig'.f b in das Reich der Mythe rauch machen wollte, wäre an fein ®db hat, um iin als der der MrgebeM ht unangenehm. [dt folgt___ „ AM klar »'fS*“'*' IhW111 8110,1 nfW# btm Gl-ib-rg ffWflg I AlifführmM «* 'Ä*Ä !llr und sefl ' m?nll5 nbenbflanöen. S' . •?;« SS- mg, die auy N< „ftod.*»*8 Literarisches. — Dies irae. Erinnerungen eines französischen Oificiertz an Sedan. Von Carl Bleibrreu. 2. Auflage. (Preis geh. 2 X, geb. 3 X.) 1884. Verlag von Carl Krabbe in Stuttgart Das vorliegende Weik Hst bekanntlich seltsame Schicksale erlebt. M ßverstäudnisse aller Art begleiteten sein Erscheinen. „Klein an Ausdehnung, unermeßlich durch die darin enthaltenen Lehren", „vas ergretsendste Buch unserer Literatur", „Dank des Vaterlandes füc dies Dokument, das mehr wie irgend ein Produkt der Literatur die Seele eines echten Franzosen (!) ausdrückt" — das find die Urtherle der Pariser Presse. Und doch Hot ein Deutscher dieses Buch geschrieben, das offenbar auf gutem Quellenstudium beruhend, hochinteressant: Einzelheiten über Napoleon, Mac Mähen, Wimpffen, Ducrot, Galltfftt u. A. enthält und uns ein ergreifendes, farbenreiches Gemälde der einzelnen Schlachtenscenen voll dramatischer Lebrndigk^tt entwirft. Der Verfasser führt uns hinter die Coulissen der französischen Heeresleitung und zeigt uns die ganze Kopflosigkeit und Ungunst im Hauptquartier, den Zwiespalt zwischen dem Kriegsministerrum in Paris und den komma^direnden Gmeral-n im Felde und d!e Haltlosigkeit Navoleons, der „sich grundsätzlich wcht in militärische Dinge mischt". Das wertbvolle Buch sei den Lesern als eine interessante Erinnerung an die großen Tage von 1870 aus's Beste empfohlen. Schiffsnachrichten. Bremen, 15. März. sVer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampser Donau, Capt. N. Ningk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 1. März von Bremen abgcgangen war, ist gestern 4 Uyr Nachmittags wohlbehalten inNewyork angekommen. Allgemeine handel rmd Verkehr. Srünberß, 15. März, sssrnchtvreise.i Wciren X 19.40, Korn X 16.80 Gerste X 15.20, Hafer X 17.00, Erbsen X 19.00, Linsen X 18.00, Lein X 00.00, Samen X 00.00, Kartoffeln X. 1.00, Wicken 20.—. Frankfurt, 15. März. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Hcu M 2.50—3.80, Srroh X- 2.90—3.15, Eier das Hundert X. 4 20—6.00, Butter 1. Qualität at 1.00, 2. Qualität X. 1.20, Kartoffeln per Centner X 2*0—2 25, Kohlrabi 5-6^ per Stück, Erbsen 100Kgr. 19—28 ./L, Nothkraut per St 20—25 ^>. Poularden X 0—0, Hulm X 1.50—2.20, 1 Ente JL 3.00—4.00, 1 Taube 50—MH, Hahn X 1.70—2.00, Gans X 5—8.00, Welsche X 7-10.— 731) Ueber die Hßhe der Kosten, welche die Emrü?,knng einer Anzeige in eine sdor mehre Zeiiiiniven verareacht, wird man 6ich ideiriah enttänseht eehen. wenn uivj von der Annoncen - Expedition von SU 5* XL* in Frankfurt r. M. (Karu-.ruh*, Stuttgart oder München') »uvor Auskunft einiordert, die auch bintdohte der für den jeweiligen Zweck geeigneten Butter auf Grund reicher BrCahrnnjron 'ind p-ründliober Bexbach tnngdQ zuverlässigen Rath «rtheilt Kirchliche Anzeigen der ensngcl. Gemeinde. Heute, Montag, Abends 8 Uhr in der Kleinkinderschule: Bibelstunde, Apostelgesch. 9, 32—43, Pfarrer Dr. Naumann. r Anzeiger. Bekanntmachung. Johannes Schwarz II und leine Ehefrau von Ruttershausen buben in dortiger Gemarkung folgende Grundstücke erkauft: Flur IV Nr. 172, Flur V Nr. 400 von Johannes Wagner 111 Eheleute zu Crumbach, Flur IV. Nr. 520, von Ludwig Wagner Eheleuten zu Ruttershausen, Flur V. Nr. 406 V?, van Johannes Rohrbach III. Eheleuten daselbst, Flur IV. Nr. 609, von Georg Klinke! von da, Flur I. Nr. 510, von Jacob Rau daselbst, Flur II. Nr. 23, von. Ludwig Benders Kindern daselbst, können aber keine gehörig beglaubigte Quittung über Zahlung der Kaufschillinge beibringen. Wer Ansprüche bilden will, hat dieselben so gewiß binnen 6 Wochen hier geltend zu machen, als sonst angenommen wird, die Kaufschillinge seien berichtigt, und soweit beschränkte Einträge bestehen, die Löschung verfügt, auch die jetzt vorliegenden Looszettel über jene Items werden bestätigt und überschrieben werden. Gießen, den 8. März 1884. Großh. Amtsgericht Gießen. ________Langsdorf._____1906 Iilgd-Verpüchtung. Die der Gemeinde Ettingshausen znstehende Wald- uiid Feldjagd, bestehend in circa 300 Hektaren Wald und 375,5 Hektaren Feld, wird in 3 Abtheilungen oder auch im Ganzen auf 6 Jahre aus der Hand abgegeben. Gebote können bis zum 22. März I. I., Nachmittags 2 Uhr, an die unterzeichnete Bürgermeisterei eingesandt werden, woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht offen liegen. Ettingshausen, den 14. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. __ La un spach._____1896 ILammhostverkäüfl Die am 3. d. Mts. auf dem HauS- berg versteigerten 9 Eichenstämme, zu Schreiner- und Glaserholz sehr geeignet, haben die Genehmigung nicht erhalten und sollen nochmals Donnerstag den 20. d. M. Nachmittags 2 Uhr an Ort und Stelle öffentlich verkauft werden. Ruttershausen, 14. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinket. 1907 Sämereien empfiehlt in guter Qualität rJT#i» JLo&«, Neuenweg. Holzderfteigerung in der fmlNichkn Bbrrförsterei Lich Montag den 24. März in den Districten „Fuchsstrauch" und „Kolnhäuser Kopf". Zusammenkunft Morgens 9 Uhr bei dem Eisenbahn- Uebergang im „Fuchsstrauch": 107 Rm. Buchen-Scheit- und Prügelholz, 77 „ Eichen-Scheitholz, theil- weise zu Werkholz tauglich, 123 „ Eichen- und Aspen-Prü- gelholz, 167 „ Buchen-und Eichen-Stock- holz, 123c0 Wellen Buchen- und Eichen- Reisholz, größtcntheils gute Durchforstungs-Wellen, und 144 Fichten-Reisstangen. Dienstag de« 23, März im District „Langberg" bei Mühlsachsen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Mühlweg: 56 19 113 2290 276 56 Rin. Büchcn-Scheit- und Prügel Holz, „ Eichen- und Kiefern-Prü- gelholz, „ Buchen- und Nadel-Stock- Holz, Wellen dgl. Neisholz, ferner Fichtenstämme, von 15—26 Ctm. Durch m. und 14—21 Mtr. Länge mit 127,00 Cbm., Kiefernstämme, von 21 — 32 Ctm. Durchm. und 8—17 Mir. Länge, mit 30,99 Cbm., 438 Fichtenstämme, von 10—14 Ctm. Durchm. und 8—18 Mtr. Länge, mit 85,38 Cbm. und 3 Eichenstämme mit 2,52 Cbm. Inhalt. Lich, am 13. März 1884. 1895 Wtmmenauer. Holz-Versteigerung. Freitag den 21. März soll im Steinbacher Gemeindewald, District Embach und Ameisenkopf folgendes Holz versteigert werden: Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Rm. Rm. Wellen Rm- Buchen 2 3 20 2 Fichten — 3 430 15 113 Fichtenstämme von 5—16 Nieter Länge, 15—24 Ctm. Durchm-, — 39,42 Festni. 24 Fichten Derbstangen bis 13 Mtr. Länge — 7,39 Festm. Ter Anfang ist Morgens 10 Uhr in der Embach auf dem Weg nach Oppcnrod. Steinbach, den 16. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Nicolaus. 1908 Reerrettig Sch°»° L? Koh-Versteigerung. Donnerstag den 27. dss. Mts., Vormiltags 10 Nhr, wirb in meiner Amtsstube Hierselbst die in diesem Jahr zu schälende Lohe öffentlich versteigert werben, und zwar aus dem Gemeindcwald: 1) Dornholzhausen, Distrikt Brand, Schlag III, 70 Ctr. 1 Kjührig, 2) Ebersgöns, Distrikt Schwalbcrtshall, Schlag XV, 130 Ctr. 16jährig, 3) Großrechtenbach, Distrikt Pfarrheck, Schlag XVIII, 65 Ctr-, 15jährig, 4) Hochelheim, Distrikt Birkenheck, Schlag VI. VII, 80 Ctr., 15jährig, 5) Hörnsheim, Distrikt Hörnsheimer Eck, Schlag I. II, 35 Ctr., 15jährig, 6) Lkleinrechtenbach, Distrikt Viehtränkerstrauch, Schlag XI, 36 Ctr., 15jährig, 7) Niederkleen, Distrikt Stagelhardt, Schlag XVI, 120 Ctr., 20jährig, 81 Oberkleen ) Distrikt Berg, Schlag XVII, 250 Ctr., 16jährig, öj , Distrikt Grauestein, 70 Ctr. 28jührig, 9) Nciskirchen, Distrikt Mühlberg, Schlag XIV, 100 Ctr., 16jährig, 10) Bollnkirchen, Distrikt Speckberg, Schlag XIV, 250 Ctr., 15jährig, 11) Volpertshausen, Distrikt Eichivaldstrauch, Schlag VII, 80 Ctr., 14jährig. Großrechtenbach, den 13. März 1884. __DaS Bürgermeister-Amt. 1904 Bau- und SchMhoft- BersmgeruRg. Donnerstag den 20. März sollen in dem Ettingshäuser Gemeindewald circa 50 Festmeter Fichtenstämme versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 10 Uhr auf Gabrielszimmerplatz. Ettingshausen, den 14. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Launspach. 1897 * ” *'v***’'" • - — -W . ,ve. . — -sn* Jeilgeöotenes. 1925 Sandstück zu verkaufen, 148 □klafter.________Marburgerstraße 44. GarkkngerälheJ Spaten. Zacken, Rechen, Gartenscheeren, Gras- u. Klcrsamkn empfiehlt 1912 Emil Pistor. la Jadennudeln wfMM „ Gierfadenmidcln „ „504 „ Bandnudeltt „ „35^ „ kicrlmndnndeltt „ „ i'>^ ,, Münschriiemrudelu „ „ 40^ „ Sternmideln „ „ 33^, „ Eicrilraikpen „ „ 454 „ Schniltmaccaroni „ „ 45^ Aechtiicap.Maccaraili „ 454 empfiehlt 1899 _________ __S. ElsofiEer. Zue Srrrrt. la Mothkleefsmen, la thür. Crbsen, Wicken empfiehlt billigst 1913 Volzel II., Wieseck. Garlengkrälhe, Pfrryipumpn^ Häckselmaschinen empfiehlt 1818 Carl Hensel. Prima Schweizerit äse, per Pfund 95 Prima Limburgerkäse, per Pfund 35 empfiehlt 1900 S. Elsoffer. von der Großherzogs. Saline Bad-Nauhelm aus gradirter Soole^dargestekt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leicht- toslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Badesalz, Eissalz, Mutterlanae, letztere in. Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu bezieh-nr bei Herrn Kaufmann •£. tS. ». 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