Bureau : Schulst"»- 7- ate. »sse lg Dar bayerische Staatsministerium hat einige Amtsärzte desig« nirt, welche an einem vom Geh. Regierungsrath Dr. Koch in Berlin demnächst abzuhaltenden Cursu« über Diagnose des Cholera-Baccillus theilnehmen lauen. Alle übriaen Bundesstaaten werden ebensalls Theilnehmer entsenden. ^,n Wiener Kreisen ist man sehr besriedigt über die Therlnahme des österreichischen Monarchen an der Kaiserbegegnung und hofft zumal dadurch em gedeihliches Zusammenwirken Rußlands und Oe,terreichS aus der Balkanhalbinsel °U ^Nachrichten der letzten Tage über ein angebliches Eintreffen der Krieaserklärunq Chinas, sowie über eine beschleunigte Einberufung der fran- wüschen ^Kammern stellen sich als unrichtig heraus. Die französische Regierung w rd vielmehr fortsahren, mit dem bisherigen Systeme der Repressalien, und die Ausführung des Vertrages von Tientsin durch eventuelle weitere Z°rst°mngen chinesischer Küftenplätze und durch Occupation von Unterpfändern auf chmesifchem I heim dürste nur die große Parade beider Armee-CorpS abnehmen. Die äußern Vorbereitungen für das Inkrafttreten des preußischen Staatsrathes sind beendet. Heber die Zusammensetzung d°r Ab Heilungen sind alle Bestimmungen getroffen und auch die Anordnung lur.^e Geschäftsführung festgestcllt. Die Sitzungen des Staatsraths werden ,m königlichen Schlöffe statt finden, wo man mit Herrichtung der erforderlichen Raume bereitsrst. Eine ähnliche Fürsorge, wie sie durch die Rerchsreglerung durch E"tsenoung von Kriegsschiffen in die chinesischen Gewässer fur dort etwa gefährdete Jntereffen deutscher Staatsangehörigen getroffen worden, wird fetzt auch auf die Deutschen in Egypten ausgedehnt. Auch dahin wird ein deutsches Geschwader entsandt, welches aus drei größeren Fahrzeugen bestehen wird. Auch dl!i in letzter Zeit vielgenannte Corvette „Sophie" wird sich darunter befinden , falls es g. g, die an dem Schiffe durch den neulichen Zusammenstoß mit dem HandelsfchiN ,,Hohenstaufen" erlittenen Beschädigungen bis zu Anfang künftigen Monats au - zubesiern, mit welchem Zeitpunkt das Geschwader abgehen sollte. Die deutschen Kriegsschiffe werden gemeinsam mit den österreichischen Schiffen zu openren —--- PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brivgerüchn. Erscheint mit «nSnehme deS MontckgS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark Ü0 W Inzeiger. uf jjäS.* lr^erel 2550 \ied Küche, ■llt 6ett Ohr. Helm, , lLiu "‘mitten. SW julen §Heingasse 21. EiWiH, Mltin-ögasse 18. oermiefben? ' vahnhofstraße 26. §errn Gontroltür im III. etocf J.nftPt 1. Siovembtr "g zu vrrrniethkn.' iLiicenstraß: 22. Logis"ist an eine • October, unb ein r. lofort ober foäter ^Liebigstraße 13. m 4 Zimmern nebst Mfsttaße zu vtn I, Wcstanlage 25. Innung h't alsbald if Küche, sowie tin Wshmnii mit allen : verrniethen unb so- mcr, Astermeg 31. rvie ein Zimmer mit bei gt, Kaplansgasse. Stock mit Zubehör nietben. 8ui_______ )önen Aussicht sind ogis zu vermictben n. Näheres daselbst Haus" zu erfragen, jause, Nord-Anlage. )r. Buchhold be- weit zu vemietben. W. Teuling^ rsiC®* dseite, ist der mitt- 1. n.s. mcy. -u vemietben. w 8. Petri II. lÄEuTveV' 'kt, Mäusburg EderSlubeM rr und Logis, W jr. sofort zu ötr^ Svdlvig Lang, Mr. (W-tterg. 5). 2l7 Mittwoch den 17. September 1884 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. H , I Territorium zu erzwingen suchen. Der Conseilprasident Ferry hat^ sich hierüber Politische Neberslcht. in einer Engeren Unterredung mit einem Rkdacteur der „France aurgelaffen. Gießen, 16. September. $ dementirte auf das Bestimmteste, daß China den Krieg erklärt habe und DieBegegnung der Kaiser von Deutschland, Rußland und aU| daß China auch wenig Lust hegen dürfte, denselben zu erklären. Oesterreich bat nunmehr am Montag und Dienslag stattgeiunden Schloß F^nkreich verlange nicht«, als eine gete<^)tfettlgte Skiemiewice, welches genügende Räumlichkeiten und ,ede Sicherheit für die würbet habe seine Befehle, und bald werde man Werteres von semm an^uarcken.stusammenkunst bietet, liegt in der Nähe der russischen I ^onen bbten Jerix sprach sich sodann über den Werth und die Bedeutung Kreiistadt^Skierniewice, ungefähr 8 deutsche Meilen von Warschau entiernt. 2-ongting4 QUS unb bezeichnete die Colonialpolitik als die Politik der Zukuns »' MÄÄiÄ» * «* »"«•■ »“Sj...... nu.l, b.« B.Uche.n >. wie3 <6 bnbOon bim Ehnnbiinit bereite in bei nMchen GeenMt Alexan. gloIien etroa8 „benommen ju hoben fo ba6 bie Zahl hmmn mo Kaiser Wllhelm die letzte Begegnung mit dem verewigten Vater des ungefähr 400 ist, während die Sterbesalle etwa die Halste der Erkrankung Czaren hatte empfangen Von Wien au« wird gleichzeitig gemeldet daß auch Aus die gesundheitlichen Verhältniffe Neapel« insbesondere auf bie Qai(er Vani fioiei am Sonntag seine Hauptstadt verlaffen habe und nach Ruß' ifi b6= Straßen und Häusern herrschenden Zustande fallen nach den vorliegen lÄ ad^ereM fei Der österreichische Monarch dürfte an der russischen Grenze Berichten grelle Streiflichter, so daß an die U°ltemsch-Regierung dte unab- mirnnfnfaer Groüfürsi Nikolaus und dem General-Gouverneur I Forderung herantritt, so rasch als möglich Wandel zu schaffen, so ®7ttr2Ä5 woS N IN der Gefolgschaft Kaiser Joses« befindet * NM Hinblick'auf bie Rammten er Snb. rx qu4. bet Minister de» Auswärtigen, Gras Kalnoky, und da gleichzeitig die Italiener erscheinen mag. Dagegen verdient der Heldenmuth, nut " 9 Kkunft de» rusMen Minister- des Auswärtigen, Herrn v. Giers in Warschau m Neapel durch sein Beispiel wirkt und der schwer leidenden BeM. ^meldet wird o kann kein Zweifel mehr darüber bestehen, daß die Begegnung « moralische Unterstützung gewährt, volle Erkennung. Der König hat KMr unter der Thlilnahme ihrer ersten Rathgeber stattfindet. Heber bafe ß Frage wegen Hnterbringung der Bevölkerung der ung underen neu erweck der Monarchen.Zusammenkunft ist bereit« so viel geschrieben wordm, Stadttheile in Baracken außerhalb der Stadt sofort entschieden wurde, un bQc. *L uderflüffia ist darüber noch Conjuncturen auszustellen. Jeder ehrliche ^klärte, er werde so lange in Neapel bleiben, 6t« bie epibetnte na^ilaff • «ßoWifet kennt bw erprobte Friedenspolitik Deutschland« und Oesterreich», der Rijni $at troß strömenden Regen» die an der Cholera erkranktenl Soldaten be nun voll und ganz auch Rußland anschließt und der bie friedliche Förde- f 9 bem Stadtviertel Mercato, welches am meisten von der Cholera ^aiiptjiel güt röffentli8Bte kaiserliche Ordre, betr. die Verleihung I .,m ^otgänfl9e ^letzten Woche und fühlt heraus, daß die Zetten vollständig v , r n n8 Dour |e merite an den Reichskanzler hebt hervor, daß Fürst Bis- vorbei sind, wo England über die Köpfe der festländifchen Großmächte iil der mnrck dem Kaffer während zweier schicksalsschweren Kriege nicht nur als I jlalten unb walten konnte, wie es wollte. Wenn man mdeffen «mmmmt, «■rnrobtet divlomatischer Rathgeber, sondern auch als Soldat zur Sette stand. skaiserbegegnung direct gegen England gerichtet sei, lv >rrt m seh , Katt Ädbt am Schlüffe der Ordre: Ich weiß in Ihnen so sehr wurde dem allgemeinen Frieden ein schlechter Dienst erwiesen da« Hem und den Sinn des Soldaten, daß ich Ihnen mit dem Orden, den roerbm, Wohl dürsten aber die feWndtschen Großmach * nirfe 'Ihrer Vorfahren mit Stolz trugen, eine Freude zu machen hoffe. — Es h öflich machen, daß die Engländer in Bezug auf wiithschastlche und commer bebarPber Erwähnung, daß der Orden pour le mdrite die Ochste AuS^rchnung ^tereffen, zumal in den zu Colonien geeigneten überseeischen Landern Nir MUitärs ist. Es Dürfte Niemand bezweifeln, daß der gewaltige Geist des ^ejchtzerechtigte zu betrachten haben. . - „ K. x :n sivifhÄFamters der übriaens in feiner Jugend auch Soldat und Neferve-Officier vas Czarenreich fpielt sich zur Zeit eine denkwürdig p ch ™r$ auch den Gang der militärischen Ereigniffe von 1866 und 1870 wesent- Warschau und Umgebung ab. 'dortige ^^“1juneilra li$ beWbt^atmi(it8rlf(5en Jnspeetionsreise, welche der Kronprinz ;b“bfe§lwn!?d?rBeMkerun^g war durchaus loyal und man b-gMete lä£U&r^r8 «eich?unlweid'eutig'barchum in^welch" stetigem WachrthÜm bemAaren^ überall ^mtt w' Salon»^e^Kaffer» neben der Liebe zum angestammten Herrscherhause auch diejenige zu Kaffer und „scheinen. Im hohen Maße imponirend haben auch d'e großm Truppen Reich in Süddeuffchland ist. Ganz besonders hervorgethan haben sichi m dieser bei Warschau auf Fremde wie Einheimische gewirkt und das ganze Bezfihung bie bayerischen Stabte Nördlingen und Nürnberg, wo der Kronprmz beftieDigenbe Schauspiel wird durch d.e Begegnung de^: Kaffer^von ^utschland h/r Wnnhnpr halber ie einen Tag wellte. An dieser Stelle wiederholen wir Oesterreich mit dem Kaiser von Rußland aus ^Uuii?^,.^ooen ge , auch daß in Hinblick auf bie Anstrengungen, welche die Reise nach Rußland wodurch Rußland seinen Eintritt unter die Friedensmächte feierlich besiegelt. dem Kaiser Wilhelm verurfacht, der Kronprinz die Stellvertretung des Kaffers - bei den Atanöoern des 7. und f ,t ' Aeutschkand. Darmstadt, 15. Septbr. Se. König!. Hoheit der Großherzog un treten. Die König!. Yacht „Osborne" liegt m VlÜnnge« bere , um dte^hoh "JmA°!ge"befinbet sich ber F!üge!abjnt°nt “x; w.»»"«<*»?■ *»• tigen Nachmittags von Jagdschloß Wolssgarten hierher zuruck. Se Könial Hoheit der Erbgroßherzog und Ihre Großh. Hoheit die Prinzessin Ali/nehmen vom nächsten Mittwoch an wieder Ausenthalt rm Neuen Palais hiersilbst. ^n, 14. Septbr. Die beiden Gesangvereine eins beutfdjer T°d°kss°drikanlen und Hand er > wttch- üb« ^hlretch besucht, nach ben Ansorberungen beS UnlallgesetzeS ,u be th . »-» Böntnger-DutSburg, Nach lebhafter Debatte, an welcher M ®”6’Lp^,n6er^a?n„et"gtuttgart unb andere Deter-Berltn, Hirschdorn-Mannhetm, Lucan H n , Ell ”mmtlld)c deutsche Tabak- betbelllgten, wurde beschlossen. Es n B«ussaen°ffens»aft für gan, Interessenten «lasten werben, siche ,n.einer fieiwllltgen « zusammengetretenen Deutschland »u cereintgen unb die etwa schon ,u bie,em s^ fi46btfinbenbe ©nippe, ©enossenschasten, namentlich btt in Monnh->m inSB^b^ en(«Qft anzuschlietzen. Der sollen ausgesordnt werden, sich dieser allgewanen V i^ ^«Betriebe in Deutsch- KÄÄäMöSS'.S “ d" heim ausgedrückten Wunsche herbeizuführen. Rußland. Skierniewice, 14. September. Der Kaiser, die Kaiserin, der Großfürst,Thronfolger und die Großfürsten Georg Alexandrowitsch, Wladimir Alrxandrowitsch, Nicolai Nikolajewitsch und Peter Nikolajewitsch mit Gefolge find heute Abend 7 Uhr mittelst eines aus 7 Salonwagen und 2 Lokomotiven bestehenden Extrazuges aus Nowo- Georgiewsk hier angekommen. Vor dem für das Schloß Skierniewice reseroirten Bahnhofe hatte Infanterie mit e^ner Musikkapelle Aufstellung genommen, welche. al3 der Kaiser, von seinen beiden Söhnen und den übrigen Großfürsten gefolgt, die Front abschrttt, die Nationalhymne intonirte. während die Mannschaft ununterbrochen Hurrah rief. Im Uebrigen waren zu diesem Empfange, der vorwiegend dem Kaiser als Gutsherrn von Skierniewice galt, nur wenige Personen erschienen, darunter der Minister des Aeußern, v. GterS, Fürst Lobanow, Graf Wtelopolski, sowie Damen der Aristokratie auS der Umgegend mit ihren Kindern, welche der Kaiserin Blumenkörbchen und BouquetS überreichten. Später erschien Sie Großfürstin Marie Paulowna zum Empfange. Am Eingänge in den Park, hinter dem Spectalbahnhof, war eine große Triumphpforte errichtet, an welche sich in Halbbogen mit Festguirlanden verbundene Flaggenstangen anschlossen. Hier hatten rechts und links von der Ehrenpforte etwa 800 Bauern und Bäuerinnen im Nattonalcostüm Aufstellung genommen. Die Bauern trugen lange Röcke in weiß und blau oder in weiß und einen roihen Gurt um den Leib; die Bäuerinnen rothe Röcke, rothe Mäntel und rothe Kopftücher. Die Orts- Vorstände reichten dem Kaiser em Bild der Muttergottes von Czenstochau, bann Salz und Brod dar, während die Bauern in Hurrahrufe ausbrachen und die Schulkinder zuerst die Nationalhymne, sodann einen Chor aus Glinka's „Das Leben für den Czaren" fangen. Nach dem Empfange, welcher nur 5 Minuten dauerte, bestiegen der Kaiser und die Kaiserin den ersten, der Großfürst-Thronfolger und Großfürst Georg den nächsten Wagen und fuhren unter brausendcn Hurrahrufen der Bauern, gefolgt von den übrigen Großfürsten und der Suite, nach dem Schlosse. Skierniewice ist illumintrt, ebenso der Bahnhof. Im Gefolge des Kaisers befinden sich der Minister des kaiserlichen Hauses, Graf Woronzoff-Doschkoff, der Minister des Innern, Graf Tolstoi, der Minister der Verkehrsanstalten, Possiet und der Generalgouverneur Gurko. Nach der Ankunft fand im Schlöffe ein Hofdtner statt. — Gestern rückten hier zwei Jnfanterieregimenter ein, deren Inhaber die Kaiser Wilhelm und Franz Josef sind. Telegraphische Depesche«. tBolff’i teLegr. Lorresporrdeirz-Bueearr. Thorn, 15. September. Se. Maj. der Kaiser ist heute Vormittag gegen 10"» Uhr hier eingetroffm und hat nach einem Aufenthalt von 4 Minuten die Reife fortgesetzt. Allerhöchstderselbe verließ während dieses Aufenthalts den Zug, nahm ein ihm von einer jungen Dame überreichtes Blumenbouquet huldvoll entgegen und unterhielt sich mit dem Stadtcommandanten Obersten v. Holleben und dem Commandeur deS 61. Infanterie-Regiments, Obersten Bering. Unter brausenden Hochrufin verließ der Zug den Bahnhof. Auch der Reichskanzler Fürst Bismarck wurde von den Anwesenden lebhaft begrüßt. Hier schloß sich der deutsche Generalkonsul in Warschau dem kaiserlichen Gefolge an. Der deutsche Botschafter, General v. Schweinitz, welcher gestern hier etngetroffen war, ist heute Sr. Majestät dem Kaiser nach Alexandrowa vorauSgerkift. Düsseldorf, 13. September. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz traf gestern Abend 10 Uhr 35 Min. in Benrath ein; ein offic.eller Empfang fand auf ausdrücklichen Wunsch des Kronprinzen nicht statt. An fürstlichen Herrschaften sind zur Reit hier anwesend: Ihre K. K. Hoheit die Frau Kronprinzessin, Prinzessin Victoria, oer Großherzog von Oldenburg, der Kronprinz von Schweden, die Prinzen Wilhelm, Heinrich, Friedrich Carl und Albrecht von Preußen, Prinz Leopold von Bayern, Herzog Georg von Oldenburg, der Fürst von Lippe-Detmold, der Erbprinz von Hohenzollern, der Erbprinz von Schaumburg-Lippe. Heute Morgen begab sich Prinz Wilhelm nach Düsseldorf, um die fremdländischen Offictere zu begrüßen. Um 9 Uhr fuhr der Kronprinz mit den fürstlichen Herrschaften mittelst Sonderzugs nach Bedburg und von da nach dem Terrain, wo die Corpsmanöoer beS 7. und 8. Corps stattfinden. Um 5 Uhr ftndet das Diner statt, bet welchem die Kaiser!. Maj. durch den Kronprinzen und die Frau Kronprinzessin vertreten werden. t i .Grakowa, 15. September. Der Hofzug mit tem Kaiser von Oesterreich traf heute früh 8 Uhr 22 Min. auf dem festlich geschmückten Bahnhof von Granica ein. ^r Kaistt, begleitet von dem Minister des Äußern, Grafen Kalnoky und dem russischen Militär-Attachs, Oberst Baron KaulbarS, betrat den Perron, woselbst derselbe von dem Generallieutenant, Fürsten Wittgenstein und dem Grafen Musstn-Pusckin und v. Benken- dorf erwartet und begrüßt wurde. Der Kaiser schritt die am Bahnhof aufgestellte EhreneSkabron des seinen Namen führenden Dragoner-Regiments ab und nahm die Vorstellung des Obersten dieses Regiments, sowie deS Gouverneurs von Petrikau, der Beamten und Officiere von Granica entgegen und richtete an mehrere Vorgestellte freundliche Ansprachen. Nach einer Musterung der EhreneScadron und nach der Be- sichtigung der Ausschmückungen deS Bahnhofperrons, sctzte sich her Hofzug um 8 Ufcr 44 Minuten wieder in Bewegung. Sowohl bet der Ankunft wie bet der Ab- Hymve ^Ot 6r8 na$ Skierniewice intonirte die Militärkapelle die österreichische rrr^.-Wilhelm traf gegen ll1/« Uhr in Alexandrowa ein, wo sich der russische Ehrendienst meldete. Der Kaiser schritt die Front der Ehrevkampagnte ab und setzte sodann seine Reise nach Skierniewice fort. . Rour , 15. September. Auf der Fahrt von Neapel nach Rom wurden dem König auf allen größeren Bahnhöfen stürmische Ovationen dargebracht; dasselbe war tn Neapel selbst während der Fahrt bis zum Bahnhof der Fall. Zahlreiche Verctne mit ihren Fahnen hatten sich in den Straßen und aus dem Bahnhofe aufgestellt. Die Menge rief begeistert: „Es lebe der Vater des Vaterlandes I Es lebe das HauS ©aoogenl Der König dankte tief bewegt und grüßte nach allen Setten hin. Man- ?cl£er üch wohl befindet, hatte den König nach dem Bahnhofe begleitet und blieb in Neapel. Bei der Ankunft deS Königs in Rom war eine ungeheure Menfchen- mntge auf dem Bahnhöfe anwesend. Beim Einfahren des Zugs tn den Bahnhof fptjlten Musikbanden die Nationalhymne. Alle Behörden waren zugegen. Der König, welcher im Ctvtlanzug war gelangte mit Mühe durch die Menge zum Salon und zeigte °Uf bem ®air°n- «“* tur’" W bi, Rom, 15. September. Der König ist im besten Wohlsein in Monza emgetroffen und auf der ganzen Strecke, insbesondere in Bologna, Parma und Mailand von der Bevölkerung auf das Lebhafteste begrüßt worden. Prinz Amadeus verließ den König in Piacenza, um die Reife nach Turin fortzusetzen. l5, September. In den inficirten Ortschaften kamen gestern 7o0 Cholera-Erkrankungen und 422 Cholera-Todesfälle vor. Hiervon entfallen aus die Stadt Neapel 643 Erkrankungen und 371 Todesfälle. Rom ist cholerasrei. _ . Florenz, 15. September. Der König ist heute früh 4 Uhr hier eingetroffen. Xrofe ber frühen Morgenstunde hntte sich eine große Volksmenge am Bahnhofe ein- gefunden, welche ben Konto stürmisch begrüßte. , , , September Nach der „Brest. Ztg." ist in bem Wallfahrtsorte Sloschendorf. Reichenbach in der Nacht vom Samstaq auf Sonntaa während die Processton in der Kirchs nächtigte, in Folge Umfallens einer Kerze Feuerlärm entstanden. Im Gedränge wurden 2 Personen erdrückt, 4 schwer 7 leicht verletzt. Brüssel, 15. September. Der König empfängt Mittwoch 15 Bürger- meister (darunter den hiesigen), welche die Vereinbarung der Kammern betreff« des neuen Schulgesetzes mttunterzeichnet haben. London, 15. September. Die „Pall Mall Gazette" erfährt, die Chinesen hätten nicht die Absicht, den Kanal des Shanghai-Fluffes bei Woolunq zu blockten, falls nicht die Franzosen einen Angriff machten. Neapel, 15. September. Die Cholera ist entschieden im Abnehmen. I In den letzten 24 Stundn, von Samstag Nachmittag 4 Uhr bis gestern zu derselben Zeit, sind 476 Personen erkrankt und 255 gestorben, darunter 96 früher Erkrankte. Skierniewice, 16. September. (Privat - Depesche.) Kaiser Franz Joseph traf gestern Nachmittag um 2 Uhr, Kaiser Wilhelm um 4 Uhr hier ein. Der Kaiser von Rußland, die Kaiserin, Großfürsten, Generalität und die Minister waren am Bahnhofe anwesend. Die Begrüßung der Monarchen war eine überaus herzliche, sie küßten und umarmten sich wiederholt. Kaiser Alexander bewillkommnete Fürst Bismarck besonders huldvoll. Das Diner sand um 7 Uhr Abends statt. Demselben wohnten die Kaiser bei. Lokales. Gießen, 16. Sepiembss. Tagesorbnnng für die Stadtverorbneten-Sitzung am Donnerstag den 18. September 1884, Nachmittags 4 Uhr. Verein für Unterstützung unb Besserung ber aus ben Straf-Anstalten Entlassenen. 2. Verwerthung von Eichen-Stammholz. 3* Den Weg von ber Oberhessischen Eisenbahn nach dem Güterschuppen ber Coln-Gießener Eisenbahn. 4. Straßenbeleuchtung tn ber Westanlage. 5. Ausbau ber Westanlage. 6. Gesuch des Bauunternehmers Julius Hoch um Trottoirpflasterung. 7. Desgleichen bes Rechtsanwalts Hermann Steinberger. 8. Desgleichen mehrerer Bewohner bes SetterswegS. 9. Auffüllung in ber Wolfstraße. 10. Verbretterung ber Wreseckbrücke der Main-Weser-Eisenbahn. 11. Anschaffungen für bte freiwillige städtische Feuerwehr. 12. Stellung ber Gemeinberechnung pro 1883/84. n, 7, Von Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens, aus hat ber CirkuS jYranrioff (welcher auch hier Vorstellungen geben will) feine Fahrten begonnen, k den Ausdrücken der ungeteilteren Bewunderung gefeiert. Künstlerinnen unb jcünftler ersten Ranges bilden das Personal, von denen jede und jeder Einzelne rurch ihre brillanten Leistungen den Besuch deS Cirkus lohnen; wilde Thiere aller Art, gezähmt unb zu den merkwürdigsten Leistungen dresstrt, bilden nicht minder einen Anziehungspunkt, der wohl nirgends mehr tn diesem Maße gefunden wird. Dabet ist die Einrichtung deS Cirkus tn jeder Hinsicht tadellos unb selbst elegant, trotzdem daß S 0^» Stunden das Ganze vom Boden btS zum Dache außen und innen fertiggestellt bct ben Nachmittagsvorstellungen jeder Erwachsene noch ein Kind frei mit einführen darf, ist eine Annehmlichkeit, die von Eltern und Kleinen mit Freuden b/srüßt wird und wir wünschen im allseitigen Jntereffe nur, baß ber Besuch bemnächst ein möglichst zahlreicher werde. Vermischtes. Darmstadt, 15. September. Wie wir hören, haben Se. Kgl. Hoheit der Grobherzog verordnet, daß bte Jnfanterteofficiere ber Großherzoglichen (25.) Div-sion künftig das Seitengewehr in einer Stahlschetbe zu tragen haben. Diese als sehr ^ntT-ietrupp^en^CUC ®tnri^tunß besteht bereits feit längerer Zett bet ben babischen .... aJ,m5abt' 15* September. Herr Maler Fritz von hier hat, wie man unS W« Ehre, Se. Kgl. Hoheit den Großherzog auf der heute angetretenen Reise nach Schottland zu begleiten. (D. Z) Ktrn 1Lt September. Der Fuhrknecht der Selterswasserfabrik des bl-Vetter dahier fuhr gestern mit einem Wagen mit Selterswasser über den e2118. der Knecht Abends zurückkehrte, schlief er auf bem Wagen und fuhr bet ©ernSbefm in den Rhein- Trotzdem die Führer von Gernsheim sofort mit der Nähe nachfuhren, war weder Mann noch Pferde oder Wagen zu finden. DaS Fuhrwerk mutz gleich tn den starken Strom gekommen und fortgetrteben worden sein. 7 Aus Görlitz, 10. September, wirb der „Voff. Zig." geschrieben: Ein Mord, heute Nachmittag um 5 Uhr in einem Haufe ber Bautzener Straße begangen, Derftfct bte Bevölkerung in Aufregung. So viel bis jetzt ermittelt, ist ein hiesiger Schnetdergeselle Namens Schmibt. der Thäter. Er hatte eine alleinwohnende altere Dome, Fräulein MinSberg, mit Betteln belästigt und, von ihr abgewicsen, sie mit mehreren Stichen tn den Hals gelobtet Unmittelbar nach ber That entstoh ber ?Z^betr;?te dolizet, welcher Fräulein MinSberg noch den Thäter bezeichnen konnte, hat sofort nach den verschiedenen Richtungen die Verfolgung unternommen. — lVacante Stellen für Mtlttäranwärter tm Bereiche deS 11. Arrnee-CorpS.s Altena, Kgl. Eisenbahn-BettiebSamt, 3 Eifenbahn-Bureau-Aspiranten, beim Etnttitt je In Ä steigend- — Bezirk des Kgl. Eisenbahn-BeiriebsamtS zu Wiesbadm. 13 StcttionS-Aspiranten für ben StationS- unb Expeditionsdtenst, anfänglich 75 monatlich, steigend. — Erda-Mudersbach, Bürgermeisteramt zu Hohensolms (Kreis Wetzlar), Communalförster, 800 Baargeld jährlich. - Frankfurt a. M., Tiefbauamt, Installateur, 1100 AnfangSgehalt jährlich. - Dafilbst, Bezirk deS Kgl. Eisen- bahn-Bctrtebsamts Wiesbaden, Lademeisterasptrant, anfänglich 75 JL monatlich, fteigenb. — Somborn, Postagentur, ßanbbrieftrfiger, 450 JL Gehalt und 60 Wohnungsgeldzuschuß jährlich. — Wtldungen, Postamt, PosthtlfSbole, 1 jü 38 Tagegeld. Handel und Verkehr. „ . den 16. Septbr. Auf bem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund 1.0o-1.10, Hühnereier pr. Stück 6-0 Käse St. 4—10 Käsematte 2-3 A, Erbsen pr. Lrter 20 4, Linsen 28 H, Tauben per Paar 0,50-0,60 Hühner p7r Stück JL 0.85—1.30, Hahnen pr. Stück JL 0.50—0.70, Enten per Stück «X 1.20—1.50, Ganse per Stück Jü 4.00-0.00, Welsche JL 6.00-9.00, Ochsenfleisch per Pfund 00 70 Kuh- unb Rindfleisch 56—60 X Schweinefleisch 52—60 Hammelflefich Kalbfleisch 50—54 Kartoffeln per 100 Kilo JL. 5.00—6.00, Milch per Liter I2—I8 H, Zwiebeln per Ctr. 6.00-6.50. „ _ ^^anHurt, 15. ©eptbr. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer J/' st^emder JL 16* 2—17, Roggen eff. hies. JL 15%, fremd. JL 15-151/ Gerste eff hies. u. Wetterauer JL 16-17, fremde JL I6V2-I8, Hafer eff. hiesiger Jrember «4t 131/*—14. — Rüböl eff. ohne Faß hies. in^Parthien von 50 Ctr. 30. Branntwein eff. ohne Faß JL 42. Frankfurt, 15. Septbr. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Anae- trreben waren 352 Ochsen, ca. 28 Bullen, ca. 378 Kühe und Rinder, ca. 240 Kälber Dre Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 70—00, 2. Qual, jl 64—68, Kühe und Rlnder l.Qual. JL 60-62, 2. Qual. JL 40-56, Kälber 1. Qual. 68-70, 2. OuaL «AL 5o—00 per 100 Pfund Schlachtgewicht. .Grünberg, 13. September. Der am Heutigen dahier abgehaltene erste Saaten- Fruchtmarkt hatte einen recht günstigen Verlauf und wurden bei äußerst lebhaftem Geschäft für schönes Korn willig 9V2 JL pro Gentner bezahlt. Da wegen ber Grummeternte mancher Oecovom seine Waare nicht zu Markte zu bringen vermochte, konnte der vtelsetttgen Nachfrage nicht vollständ'g genügt werben. Für nächsten SamStag, den 20. b. Mts., sind verschiedene größere Zufuhren zugesagt worden unb ist daher fiqjer zu erwarten, daß an diesem Tage sowohl Verkäufer wie Käufer ihre Rechnung finden werden. Weizen, welcher in sehr schöner Waare ausgestellt war, machte zu den höchstm Preisen pro Gentner 9 JL, tm Durchschnitt 845 JL Im Ganzen wurden angcfahren und verkauft: Wetzen 505 Gentner, desgleichen Korn 234 Ctr, an anderen Frucht- gattungen 177 Gentner. w Temperatur am 16. September (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr) Wafferwänne ber Lahn 14° R. - Lustwärme 18° R. tm Schatten. RÜbsameu. - btn Sh«^ ' ®a't*PPMtr ’-fiftd i *wä” ’ richt tninber elnm °° whb. D-d l « *'■ Mbttn bij [ nn Kind frei mH ’eS EFmven et ^ksuch demnSchst Hodck btt Ren (Ä.) SDlüiftou ^en. Dich Q|g leit bet den babififa 6nt, wie man un8 ite angdteltnen Reise ltersivaisersadrik bei elterswasser über den Wagen und fuhr bet Wort mit her Nähr w. £>ad Fü'hrwnk den fein. geschrieben: M t Stratzr begangen. AtÜ, V\t ein bu^gtr lUetnwobnenbe ältere abgewichn, sie mit er That entsioh der ter bezeichnen tonnte, rnommen. eS 11. Armee-CorpS.s nten, beim Antritt je 8atn(8 zu Wiesbaden, st, anfänglich 75 X l Hohensolms (KretS rt a. 2W., Tiefbauamt, zirk des Kgl. Eisen- । 75 X monatlich, . Gehalt und 60 * lilfsbote, 14 384 te: Butter per Pfund < Kasematte 2-ö* -0,60 4,Äner,$r ■ (stücM WM P‘r £? -60 4, Hammelfleisch S)_6.00, MM Pir i, 5«fer 'ff- Ä‘ MhienvondOM ^68-70,^ Tri«*1 4rZ§ >a segen^ fönntc «e° ’S«» füt »*, lfl d°h« »in»*® "/irren F««'- 6048 in Liquid. 6042 92euftabt 8. Kreuz 6. 5938 Gerichtsvollzieher. 6024 6052 6041 5937 AechteF pr. Pfund 33 Pfg-, bei größerer Abnahme billiger. H. F. Nassauer, Wäsche- und Ausstattungs-Geschäft Lindenplah. Offene Stelle für einen Arzt. In der Kreisstadt Schotten in Oberhessen ist in Folge Eintritts des seitherigen Inhabers in den Staatsdienst die Stelle eines Arztes erledigt und alsbald wieder zu besetzen. Mit derselben ist ein fixer Ge- halt von 300 aus der Stadtkaffe und 1000 JL aus der Sparkasse ver- bunben, wofür nur die Behandlung der Ortsarmen und die Beaussichtigung der Pflegekinder unter 6 Jahren in 18 Gemeinden unentgeltlich zu leisten ist. Auch kann die Anstellung als Arzt 2er Krankenkassen mit einem weiteren ständigen Einkommen in Aussicht gestellt werden. Bewerbungen fiitb an einen der Unterzeichneten zu richten. 6035 Schotten, am 14. September 1884. Fendt, Römer, Bürgermeister. Director d. Sparkasse. H. F. Nassauer, Kreuz 6. Die Rechnung der evangelischen Kirche zu Gießen sür das Rechnung!, jnhr 1883/4 liegt acht Tage lang in dem Pfarrhaus an der Südanlage zu Jedermanns Einsicht offen. Gießen, den 16. September 1884. 60ob M den Kirchenvorstand: Dr. Naumann, I. Haustein. ________________Pfarrer.__________ Prima SMlW». Joseph Herz, 5916 Neuen-Bäue 23. gegcngmommen.^ ^nnt Dienstag den 23- September, Vormittags 8 Uhr. Gießen, den 15. September 1884. Die Direction: Nodnagel.________ Alexander Selig’s patent-Uhrftder-Corftt 1 Deutsches Reichs-Patent v. 3. April 1883 ü Nr. 28067, Kaiser!. Köniql.Oesterr«ichisch-UngarischeS ausschließl. Privilegium v. 14. April 1884 besitzt die wesentlichen Vorthelle, daß die aus feinstem Uhrsederstahl hergestellten Federn durch einen vollständig umkleideten, winzigen Patentverschluß am oberen Rande sestgehalten werden, so daß sie schwebend, mit bem umHetbenben Stoffe mcht in Berührung kommen, denselben auf keine Weife durchzureiben ober durchzüstoßen vermögen und, weil sie ihre Lage nicht verändern können .ebe selbst ber leisesten Bewegung des Körpers nachgeben. Auch ermöglicht der Patentverschluß ein bequemer und leichtes Herausnehmen der Federn. Diese Corsets sind alle mit dem Stempel D. R.-P. v. 5. April 1883, Nr. 25067 versehen. . Zu haben in Gießen bei M. Kann, RohtabakVerstcigcrung. Wegen Geschästs-Aufgabe laffe ich meine sämmtlichen Tabakoorräth^ bestehend aus: 1881er und 1882er Etgarrentabaken, braun Scbneidgut, Saudblatt, Rebut, «ntr.ppte «inlage uud Magazin-Abfällen, ferner Sumatra, Java, Iava-ScroupS und Brastltabaken Mittwoch den 24. September d. I., Vormittags 9 Uhr anfangenv, in meinem Magazin Lit. I. 1, lld einer Versteigerung aussetzen Vorrathsverzeichniffe stehen bei der Versteigerung, sowie auch vorher (nach auswärts franco) zur Verfügung. Mannheim, den 15. September 1884. Ferd. Oppenüeimer GnhkMe kisendühm«. Sfientlick vergeben werden. Die -ocmnfl- ungen sind auf der Registrawr Groß- herzoglicher Direction, Zimmer Nr. 4, em- zusehen. Angebote sind an den Unter- eichneten, mit entsprechender Ausschrnt versehen, bis zum 19. September, Abends 6 Uhr, einzusenden. Gießen den 15. September 1884. Der Eisenbahnbaumelster. 6033 ________Ltegmayer.------ Aeikgeöolenes. 5565 Bei dem Unterzeichneten sichen 4 gut gehaltene Maifchbüttcn -für Brennerei, von circa 800 Liter Inhalt zum Verkauf. Neumühle, Post Langsdors, den 25. Aug. 1884. I. Schudt. Großh. Realschule I. u. II. Ordnung zu Giessen. Das Wintersemester fängt Moutag den 22. September an. Anmeldungen werden an demselben Tage, Vormittags von 8-10 Uhr eni- 5874.______._________ I» neues Griinkorn in großer Auswahl empfiehlt Ernst ßalser9 Mäusbnrg. 5942 7^^* Wiederverkäufern Rabatt! 'ÄBL) r Mainzer Kirchenbaulotterie. j QÄ- Haupt- und Schluß,iehung während der Tage » 23^5* 24. September bis einfchl. 6. Oktober. s «lerleaunü de» ZiepungstrrminS iü ausgeschlossen. | '-----Gewinne: Nahe eine Biertel Million Mark i. W. Ein Hauptgewinn von 100,000 Mark. 85,000 im Ganzen 333,5NO Mark. ScST’ 10,000 rein nriainaI-$otM!oo3 8 Mark, Reverse auf halben Anthcil 4 Mark ^ Ü h-Än an allen-rte« bei sämmtlichen Verlausastellen. 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Priober, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf baftiefifleni OrtSaench d.c Immobilien der ehrifli«" S»»« II. Ww«. ^lur XXV11/16G e,3 72o Meter Grabgarten am Brennofen, stoßt auf die Wiesen, . ^lur XXVll/166e,e 400 Meter Hof- raithe, Wohnhaus, Nebenhaus, Fabrik daselbst, meistbietend versteigert werden- Gießen, den 10. September 1884 Grobherzogliches Ortsgericht. 5894____Müller.__ Mittwoch den 17. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier 1 runder Tisch, 4 Kommoden, 4 Kleiderschränke, 1 Tisch, 1 Wanduhr, 1 Spiegel, 10 Bilder, 1 Stoßkarren, 1 Sopha, 1 silberne Taschenuhr, 1 Nähmaschine, 1 Spiegel, 1 Rollwagen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 15. September 1884. Geißler, Blooker’s Cacao bei Emil Fischbach Donnerstag den 25. September: Vorm. 8—10 Uhr: Festhalle: Stadtmission (C- Zinßer, Vereinsdirektor, Leipzig). „ 10—1 „ Wie kann die volksthümliche Wirksamkeit der evang. Kirche durch die innere Mission gefördert werden? (Gen.-Supcrintenbent Nebe, 3936 Mehrere möblirte Zimmer sofort zu oermiethen- Kreuzplatz 4. Manz oom 30. Juni 1884 kauft Passiva« Soll JL An Gewinn aus 1882/84 5053.17 3344.- 11 500.- ii 5053.17 6040 tigrrrrg bei 6045 Heinrich Ärieb 11«, Neustadt 31. 6061 Gebr. Stamm. 6049 Die tiefbetrübten Hinterbliebenen 6046 Redaction: sl. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. CH r. Pietsch) in Gießen. 205.15 3997.68 1833.83 4946.08 vertheilt Reservefonds zugeschrieben Gehalte und Gratifica- tionen Saldo-Vortrag . . 1641.57 2288.— 2000.- Den Samstag Nacht in Folge eines Herzschlages erfolgten plötzlichen Tod unseres unvergeßlichen Bruders, Schwagers und Onkels, des Bahnmeisters Wilhelm Walther in Düsseldorf zeigen wir hiermit Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme an. Cassel und Gießen, den 16. September 1884. 10982.74 Gewinn- und 5917 Ein braves Mädchen, welches perfect zu kochen versteht, wird zum baldigen Eintritt gesucht. Wallthorstraße 44, 2. Stock. Vermischte Anzeiger?. 6051 An eine anständige Frauensperson kann ein Zimmer mit oder ohne Möbel abgegeben werden. Näheres West-Anlage 11, IV. St. 6043 Ein Kellner von 16—17 Jahren mit guter Garderobe, und ein Haus- bursche für Hötel gesucht zum 1. October. Näheres in der Exped- d. Bl. 6037 Für einen Schüler wäre noch Logis mit Pension abzugeben. Näheres Neustadt 28. 6050 Ein braves Mädchen gesucht. Bismarckstraße 10- ★ Biookers holländzCacao * m das beste leichtlöslichste Fabrikat, ist preisgekrönt mit . vielen goldenen Medaillen. 1/zK? genügtfür 100 Tassen, w Vorräthig in allen feinen Geschäften der Branche. . * Fabrikanten J.a C.BIooker, Amsterdam W Vertust-Sonto. Haben« Per Dividende an die Mitgl. 5508 In meinem neu erbauten Hause ist eine schöne Familien - Wohnung, mit allen Bequemlichkeiten ausgestattet, pr. 1. November, cd. auch früher, zu ver- miethen. Hch. 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