1884 Samstag den 17. Mai Mr. US G&eWÄMt Schulstraße 7. sjahie sanft nen. 3446 c/r us*G«M Garne Ll. 1.40, reeller Preis 2.50, , Hal» ,’fecheD Mmgmll röMich, Zetziar- PreiK vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. m W M. , solvie stmüliche MA Oesterreich. Wien, 14. Mai. Die heutige Sitzung des Unterhauses wurde gegen Mittag in Abwesenheit der Linken vom Präsidenten mit einer Ansprache eröffnet, in welcher derselbe sein Bestreben betonte, mit dem ganzen Hause im besten Einvernehmen zu stehen, und dankbar anerkannte, daß der Abg. Sturm seine (des Präsidenten) gestrige Enunciation auf einen unabsichtlichen Jrrthum zurück- gesührt habe. Der Präsident legte die Unthunlichkeit einer zweiten Abstimmung dar, versicherte, daß er glaube, im Rechte gewesen zu sein und sprach sein Bedauern aus, daß ein so großer und so geachteter Theil des Hauses fehle. (£r werde künftig bet jeder Abstimmung, namentliche Abstimmungen ausgenommen, fragen, ob Jemand das Wort zur Abstimmung verlange und bitte, dies DMtrfrhe Aeberfkcht. Gießen, 16. Mai. Die erregten Verhandlungen des Reichstages aus vergangener Woche über das Socialistengesetz haben cm Montag in der dritten Lesung . . der Vorlage ihr Nachspiel gesunden. Das Resultat der Discussion, welche oay vom li» Mül (fl Schuch absolut nichts Neues darbot, war, daß die Verlängerung des Socialisten- grsetzes auf fernere zwei Jahre die definitive Bestätigung des Hauses fand, .. nährend die hierzu eingebrachten Resolutionen der Aügg. Windthorst und Stöcker In Gemäßheit des § 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat April 1884 veröffentlicht: Hafer «M. 16.75, Heu 6.75, Stroh 6.25 per 100 Kilogramm. Gießen, den 14. Mai 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ________________________ >c , mit großer Majorität abgelehnt wurden. Hiermit haben die viertägigen Debatten Mn oes Perm ^er bas Socialistengesetz ihren Abschluß gefunden. — In der Dienstagssitzunq genehmigte der Reichstag nach unerheblicher Debatte in dritter Lesung den Gesetzentwurf über den Feingehalt der Gold- und Silberwaaren. Ferner genehmigte das Haus definitiv die Abänderung der Maaß- und Gewichtsordnung, sowie den Entwurf, betr. die Zuerkennung einer Dotation im Betrage von 135,000 Jl. an die Mitglieder der deutschen, nun von Egypten und Indien heimgekehrten Cholera-Commission. Nach ebenfalls wenig bemerkenswerther Debatte nahm das Haus in erster und zweiter Lesung auch das „Dynamit- ____ gesetz" an und erklärte schließlich die Wahl des conservatlven Abg. Prinzen ^hrerHchtige Lchräm Handjery (10. Potsdamer) in namentlicher Abstimmung mit 119 gegen 100 St. für ungültig. Am Mittwoch war „Schwerinstag." i mbaue U Gießen, am 15. Mai 1884. Betreffend: Das Regulativ über die Ausnahme und Entlassung von Psteglingen in die Großherzogliche Anstalt für Blödsinnige „Alicestift". Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzher;oglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß zufolge Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 24. Aprll d. I. künftig.die -Erhebung der von öffentlichen Kassen zu entrichtenden Pfleg- und Kleidergelder für die in der Anstalt für Blödsinnige „Alicestift" in Darmstadt befindlichen Pfleglinge vierteljährlich postnumerando stattzufinden hat. Dr. Boekmann. feinsten. WtiM W* T * PkeifkN < «ttA W ‘'ViyStSl- prim iQHK Die parlamentarische Lage im Reichstage hat sich jetzt ziemlich allänsM Arstig gestaltet, da nunmehr außer dem Unfallversicherungs-Gesetz, den Pensions- - : : Gesetzen und dem Actien-Gesetz keine weiteren Vorlagen von Bedeutung zu erledigen sind. Wahrscheinlich wird der Reichstag in diesen Tagen in seinen Plenarsitzungen wieder eine größere Pause eintreten lassen, um hauptsächlich der Unfallversicherungsgesetz-Commission mehr Zeit zu ihren Berathungen zu gewähren. Für die Behandlung im Plenum ist die Unfallversicherungs-Vorlage noch lange nicht reif, ebensowenig wie die Pensions-Gesetze und was das Actien- Gesetz anbelangt, so wird dasselbe schwerlich mehr von diesem Reichstage erledigt werden. Unter allen Umständen aber will die Reichsregierung noch das Unfallversicherungs-Gesetz in der gegenwärtigen Session unter Dach und Fach gebracht sehen, so daß der Reichstag vielleicht bis tief in den Juli wird zusammen- w**1 zzchln, welche JöifejTjj E einer c""”“* rau gW “ Siebener Widerspruch gegen den Vertrag in seiner jetzigen Faffung erhoben md zugleich macht sich auch eine Strömung zu Gunsten des Verstaatlichungs- MG" I Gedankens geltend und wenn — wie es den Anschein hat — die Regierung i-bss Grasen Taaffe auf der Nordbahn-Vorlage stricte besteht, so läßt sich nicht ^absehen, wie die ganze Angelegenheit noch verlaufen wird. Die ostasiatische Politik des Cabinets Ferry ist durch den Vertrag von Tientsin in glänzender Weise gekrönt worden. Die schweren Opfer an Geld und Menschenleben, welche Frankreich zur Durchsetzung seiner Ansprüche auf Annam und Tongking gebracht hat, sind keine vergeblichen gewesen, da nunmehr von China das französische Protectorat über Annam und Tongking rückhaltlos anerkannt worden. Außerdem gewährt der Vertrag von Tientsin durch die Bestimmung, daß die drei südlichsten Grenzprovinzen Chinas dem allgemeinen Handel geöffnet werden sollen, in erster Linie dem französischen Handel große Vortheile, zumal da in drei Monaten Verhandlungen über einen Erscheint tößkich mit Ausnahme des Montag». französisch - chinesischen Handelsvertrag eröffnet werden sollen. Der glückliche Ausgang der Tongkingsrage befriedigt auch die französischen radikalen Blätter und unterliegt es keinem Zweifel, daß das Cabinet Ferry hierdurch seine Stellung wieder sehr befestigt hat. Die theilweise Zurückziehung der französischen Truppen aus Tongking wird nun unverzüglich erfolgen und ist bereits der Befehl zur Einschiffung von vorläufig drei Regimentern dorthin abgegangen. Das befriedigende Ende der Tongking-Expedition verleiht auch dem Standpunkte Frankreichs auf der Conferenz eine größere Festigkeit; bezüglich der Conferenz dauern in London die Vorbesprechungen zwischen Herrn Waddington und Lord Granville fort. 4 Der englische Premier, Herr Gladstone, kann wieder einmal einen parlamentarischen Pyrrhussieg verzeichnen. Mit 303 gegen 275 Stimmen lehnte das Unterhaus am Dienstag, Nachts^ das von Hicks-Beach gegen Gladstone anläßlich dessen egyptischer Politik beantragte Mißtrauensvotum ab und Mr. Gladstone ist sammt seiner egyptischen Politik noch einmal gerettet. Die Rednerkunst Gladstone's und der feste Zusammenhalt der liberalen Partei haben der englischen Regierung die Niederlage nochmals erspart, die eines Tages kommen muß, wenn England seine Politik in Egypten nicht bald total ändert. Die neulich in Bukarest anläßlich einer Versammlung der oppositionellen Parteien stattgefundenen Unruhen haben auch zu einer Erörterung in der rumänischen Deputirtenkammer geführt. Die Verhandlung gestaltete sich zu einer Art Vertrauens-Votum für das Cabinet Bratiano, denn mit übergroßer Majorität nahm die Kammer eine Tagesordnung an, welche die Befriedigung der Kammer über die Haltung der Negierung in dieser Affaire und die Ueber- zeugung ausspricht, daß die Regierung die Ruhe und Ordnung im Lande stets aufrechterhalten werde. Die Erwerbung des Küstenlandes von Angra Pequena tnt südlichen West-Afrika durch deutsche Geschäftsunternehmer erregt bereits den Neid der Engländer. Die Londoner Negierung selbst kommt jetzt mit der Behauptung, es seien ältere englische Besitztitel aus Angra Pequena vorhanden und die deutschen Faktoren sind deshalb schon wiederholten Belästigungen von englischer Seite ausgesetzt gewesen. Hoffentlich läßt es die deutsche Reichsregierung an einer kräftigen Unterstützung ihrer Angehörigen in Angra Pequena nicht fehlen. Aus Egypten ist außer dem Vormarsch der Sudan-Nebellen gegen Dongola nichts wesentlich Neues zu verzeichnen. Auch die angekündigte englische Expedition zum Entsätze Khartums ist aus ihren nebelhaften Umrissen noch nicht hervorgetreten und scheint überhaupt hinter dieser Expedition kein wirklicher Ernst zu stecken. Deutschland. Darmstadt, 14. Mai. Der Königlich Italienische Generalconsul in Frankfurt a. M., Herr Marquis Centurione, ist zum Generalconsul in Nizza ernannt und der Viceconsul, Herr Otto de Neufville, interimistisch mit der Leitung des Königlich Italienischen Generalconsulats in Frankfurt a. M., dessen Amtsbezirk sich auch auf das Großherzogthum Hessen erstreckt, beauftragt worden. bleiben müssen. Graf Herbert Bismarck ist dem Vernehmen nach zum Chef der deutschen Gesandtschaft im Haag designirt, an Stelle des vom Haag nach Washington versetzten Gesandten v. Alvensleben. Graf Herbert Bismarck ist Zur Zeit der deutschen Botschaft in Petersburg attachirt. In Oesterreich dürfte die Nordbahn-Afsaire noch zu einem ernsten Conflict zwischen Regierung und Abgeordnetenhaus führen. In der am Montag abgehaltenen Sitzung des Sub-Comitös des Eisenbahn-Ausschusses, dem Vorberathung der Nordbahn-Vorlage obliegt, vertheidigten die Mmtster Dunajewski und Pino eingehend das zwischen der Regierung und der Norobahn mit Zubebor.ru abgeschlossene Uebereinkommen und sprachen sich dabei auch gegen bte Verstaat- -lichung der Bahn aus. Nun aber hat sich im Abgeordnetenhause allseitig ent- protokolliren und das von ihm vorgeschlagene Vorgehen als einen Beschluß des Hauses zu betrachten. (Beifall). Das Haus trat hierauf in die Tagesordnung ein; von der Linken war bis dahin Niemand in der Sitzung erschienen. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Gorrrspsrrdenz-Burea«. Berlin, 15. Mai. Dem Vernehmen nach wird die Kaiserin von Rußland am 20. Juni auf der Durchreise von Petersburg hier eintreffen. — Der Reichskanzler Fürst Bismarck wurde deute in längerer Audienz von Sr. K. und K. Hoh. dem Kronprinzen empfangen. — In der nächsten Zeit wird die Großherzogin von Baden zum Besuche Sr. Maj. des Kaisers hier erwartet. Berlin, 15. Mat. Das Abgeordnetenhaus berteth heute in dritter Lesung das Gesetz über die Untervnngung verwahrloster Kinder. Der Regierungscommtssar, ®e» Heimer Rath v. Bitter, erklärte hierbet. daß dre Regierung die bedingungslose Ausdehnung der Zwangserziehung bis -um 18. Lebensjahr als ein Bedürfmß nicht anerkennen könne. Ferner empfahl derselbe dringend die Ablehnung des bet der zweiten Lesung von dem Hause angenommenen Zusatzes bezüglich des RuhenlassenS der väterlichen Gewalt; mit diesem Zusatz lege dre Regierung auf die ganze Vorlage feinen Werth mehr. Bet der Abstimmung wurde drr Zusatz ^gestrichen und Im Uebrigen dte Vorlage unverändert angenommen. , np Für morgen wurden mehrere Heinere Vorlagen und Wahlprüfungen auf die Tagesordnung gesetzt. — In der heutigen Sitzung nahm der Reichstag dte Maß- und Gewichts- ordnung in 3. Lesung an. — Dte Wahl deS Abg. Mahla wurde beanstandet, und die Petri onen um Rückerstattung des Zolls für Marmorplatten, sowie um nachträgliche Gewährung von Invaliden beneficlen wurden nach dem Anträge der Commission der Regierung zur Berücksichtigung, resp. Kenntnißnahme Überwiesen. — Bet der hierauf folgenden 3. Beratdung der Sprengstoffvorlage beantragte der Abg. Munckel zu § 8, den Besitz von Sprengstoff nicht mit Zuchthaus, sondern mit Gefängnttz zu bestrafen. Dec Staatssecretär Schelling hielt den außergewöhnlichen Nothständen gegenüber auch außergewöhnliche Mittel für geboten und bat deßhalb um Ablehnung des Antrags. Der Abg. Windthorft erklärte sich zwar mit dem Wegfall der Zucht» Hausstrafe einverstanden, hielt aber dafür, daß das einjährige Strafminimum bleiben müsse. Der Antrag des Abg. Munckel wurde hierauf abgelehnt und der 8 8 mit dec redacttouellen Modification, daß nur der wissentliche Besitz strafbar sei, angenommen. Die übrigen Paragraphen, sowie das ganze Gesetz gelangten sodann ebenfalls zur Annahme. Die nächste Sitzung, für welche der Präsident den Tag und dte Tagesordnung bestimmen soll, wurde bis nach Pfingsten verlegt. Falls inzwischen dte Grundsteinlegung zu dem Reichstagsgebäude stattfinden sollte, würde das ganze HauS hierzu ein» geladen werden. — Die Commission des Reichstags für das Unfallgesetz tagte gestern Abend bis Mitternacht und erledigte hierbei dte §§ 57 bis 67. Zu § 58 wurde auf Antrag des Abg. Schrader der Zusatz angenommen, daß, falls nach 13 Wochen noch eine ärztliche Behandlung nöthig wäre, bis zur definitiven Feststellung der Entschädigung eine vorläufige Entschädigung zugebilligt werden könne. Bei 8 67 wurde dte Bestimmung, in welcher für entfchädigungsbedürfttge Ausländer dte Möglichkeit einer einmaligen Abfindung für die Rente in Aussicht genommen wird, auf Antrag des Abg. Barth gestrichen. — Der Vorsitzende der Commission sprach die Hoffnung aus, die Berathungen in dem Maße beschleunigen zu können, daß bet dem Wtederzusamwentritt des Reichstags der Bericht ferttggestellt sein würde. Berlin, 15. Mai. Seine Majestät der Kaiser hatte Nachmittags 4 Uhr eine längere Conferenz mit dem Fürsten Bismarck und empfing Abends IO1/» Uhr in halbstündigem Besuch den Prinzen Wilhelm, welcher sich vor seiner Abreise nach Petersburg verabschiedete. — Prinz Wilhelm ist mit Graf Waldersee, ^Hofmarschall Liebenau und den Adjutanten v° Krosigk und v. Bülow Abends kurz nach 11 Uhr nach Petersburg vom Centralbahnhofe abgereist, wo sich der Botschafter Orlow, Fürst Dolgorukt und sämmtliche Mitglieder der russischen Botschaft in großer Uniform etngefunden hatten. Bern, 15. Mat. Die von hier verbreitete Meldung, der Bundesrath beschäftige sich mit gesetzgeberischen Arbeiten bezüglich der wegen Fürstenmordes nach der Schweiz Flüchtenden, wird von unterrichteter Sette als nicht richtig bezeichnet. London, 15. Mai. Im Unterhause erklärte Fttzmaurtce, daß England die Einladung Italiens zur Conferenz behufs präliminarer Prüfung der Frage zur Ausführung ausländischer Gertchtserkenntnisse auf der Basis der Beschlüffe des Vereins zur Reform der Codificirung des Völkerrechts annehme. — Gladstone thetlte mit, daß die Pfingstferten vom 27. Mai bis zum 15. Juni festgesetzt seien. Wien, 15. Mai. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses waren die Mitglieder der Linken fast vollzählig erschienen. Der Abg. Tomazczuk verlas eine Erklärung des Inhalts, daß nach der Ueberzeugung der Linken das Meliorationsgesetz nicht die Zustimmung der Mehrheit des Hauses gesunden habe und daher nicht den Gegenstand weiterer verfassungsmäßiger Behandlung bilden könne. Zugleich überreichte derselbe einen Antrag auf Ergänzung der Geschäftsordnung zur Vermeidung ähnlicher Fälle. Der Präsident erwiderte, daß es seine Pflicht gewesen, den Willen des Hauses nach seiner Ueberzeugung zu verkündigen, und bemerkte, daß von keiner Seite die Feststellung des Stimmenverhältnisses verlangt worden sei. Das Haus beschließt einstimmig, beide Erklärungen wörtlich in das Protokoll aufzunehmen. Der Antrag auf Ergänzung der Geschäftsordnung wird geschäftsmäßig behandelt werden. Hanau, 15. Mai. Die Prinzessin von Wales nebst drei Töchtern ist heute auf Schloß Rumpenheim eingetroffen. Kairo, 14. Mai. Die englische Negierung hat die Absendung egypti- scher Truppen nach Wadi-Halfa Seitens der egyptischen Militärbehöroen untersagt. — Der Gouverneur von Dongola ersucht fortgesetzt, ihm Verstärkungen oder wenigstens Waffen und Munition zu senden ; es heißt aber, diesen Bitten werde in Rücksicht auf die geringe Zuverlässigkeit der Truppen nicht stattgegeben werden. Vermischte-. Gießen, 16. Mai. sTurnerisches.^ Nächsten Sonntag, den 18.d.M., kommen die Turnwarte und Vorturner der Turnvereine des Gaues Hessen hier in der städtischen Turnhalle zu einer gemeinschaftlichen Vorturnerstunde zusammen. Das practische Turnen mit vorausgehenden Frei- und Ordnungsübungen wird ca. 3 Stunden dauern, hieran knüpft sich spater in der Restauration Schnell eine Vorturnerversammlung, worin die durchgeturnlen Themas und die auf diesem Gebiet seither gemachten Erfahrungen discuttrt werden. — Der hiesige Turnverein wird sich nunmehr laut Bestimmung an nachfolgenden Turnen in diesem Jahre officiell betheiligen. Am 15. Juni: Gauturnfahrt nach Münzenberg, 20.—21. Juli: Gauturnen in Homberg a. d. Ohm, 15. bis 19. August: Mittelrheinisches Turnen in Wiesbaden. Auch wird der Turnverein in diesem Jahre sein 38jähriges Stiftungsfest am 13. Juli in Wenzel's Garten abhalten. Das vorläufige Programm ist wie folgt: Feftzug, Turnen, großes Doppel-Concert und Abends Tanz im Saale. Die seit Anfang dieses Jahres bestehende Gesangs- abtheilung wird bei dieser Gelegenheit das erste Mal öffentlich auftreten. — Außerdem wirb der Verein noch im Laufe des Sommers verschiedene halb- und ganztägige Turn- fahrten unternehmen und soll am Himmelfahrttage eine ganztägige stattfinden. Die Mttgliederzahl des hiesigen Turnvereins beträgt nicht 272, wie in Nr. 113 unter „Vermischtes" angegeben, sondern 372. Neuhof, 13. Mai. Gestern Abend hatte Se. König!. Hoheit der Landgraf von Heffen das Glück, im Nonnenröder Forste einen Hirsch und einen Rehbock zu erlegen. Der Herr Baron von Teines, welcher sich im Gefolge des Herrn Landgrafen befindet, sing heute Morgen in der Kemete im landgräflichen Fischwasser mit der Angel 28 prachtvolle Forellen, von denen viele das Gewicht von beinahe eine» Pfund hatten. Spangenberg, 14. Mai. Ein Gewitter, welches heute Nachmittag über unser Städtchen zog und allgemein als Segenspender freudig begrüßt wurde, hat in dem nahegelegenen Dörfchen Landefeld den größten Jammer angerichtet. Der Blitz schlug daselbst in ein Wohnhaus, daS sofort in Flammen stand, aber nicht genug daran, er tödtete auch einen betagten Vater nebst zwei Töchtern, die sich in der Wohnstube befanden und nahm dann feinen Weg in den Stall, woselbst eine Ziege gleichfalls getödtet wurde. Orb, 12. Mai. Die diesjährige Auer- und Birkhahnbalz ist zu Ende. Das Jagdergebniß rft hier im Speffart, rote es scheint, ein recht günstiges gewesen und liefert die Zahl der erlegten Hahnen den besten Beweis, daß der Spessart noch einen recht guten Bestand der genannten Wildarten aufzuweisen bat. So erlegte feer Herr Baron von Holzbaufen aus Frankfurt während eines mehrtägigen Jagdausfluges aus dem von ihm hier angepachtettn Jagdrevier und auf benachbarten bayerischen Revieren allein 4 Birkhähne und 3 Auerhuhne. Ockstadt, 13. Mai. Gestern Nacht zog ein starkes Gew tier über unseren Ort, während dessen der Blitz zweimal einschlug. Bingenheim, 13. Mai. Bei dem Gewitter in vergangener Nacht schlug der Blitz in die Stallung des früheren Polizeidieners ein und erschlug den darin stehenden Esel eines Federviehhändlers und eine Ziege, ohne jedoch besonderen Schaden an dem Gebäude anzurichten. (O. A.) Mainz, 13. Mai. An dem Bau der festen Brücke stürzte heute Vormittag gegen 8 Uhr der Theil eines Gerüstes zusammen, wodurch 4 Arbeiter unter den Balken begraben wurden; einer der Arbeiter ist lebensgefährlich, die übrigen sind mehr ober minder schwer verletzt. Melsungen, 12. Mai. Heute Nachmittag i/25 Uhr hatten wir ein besttges Gewitter, wobei der Blitz etnschlug, die Scheune des Ockonomen Bemhauer einäscherte und auch das daranstoßende Wohnhaus des Töpfers Kellner theilweise zerstörte. Menschenleben sind glücklicher Weise nicht zu beklagen, dagegen töbtete der Vl'tz in dem von obiger Unglücksstätte wett entfernt liegenden Stalle des Oekonomen Bar zwei Kühe. Hamburg, 10. Mai. Die hundertste volle Reife nach Amerika hat Capiläa Nie. Chr. Franzen (Dampfer „Westphalia", welcher von Ne vyork kommend am 9. Mai in Hamburg etntraf) zurückgelegt. Ec wurde am 5 April 1867 Capttän des Dampfschiffes der Hamburg-Amerikanischen Packttfahrt-Aciien-GeseUfchaft „Borussia" und führte seitdem rühmlich die „Bavaria", „Vandalia", „Thuringia", „Sueoia" und zuletzt die „Westphalia". Der Kaiser hat dem wackeren Capttän Franzen heute Morgen, aus Anlaß seines seltenen Jubiläums, durch den preußischen Gl sandten Herrn v. Wentzel den Rothen Adlerorden IV. Elaste überreichen lassen. Capttän Franzen hat stets mit außerordentlichem Geschick und großer Umsicht sein Schiff geführt und ist von allen Unfällen glücklich bewahrt geblieben. London, 10. Mai. Ein junger Deutscher, Namens Max Walter, miethete am Freitag in Dalston im Norden Londons eine Droschke, um nach der Agricultur Hail zu fahren, wo eben jetzt die Mödelausstellung abgehalten wird. Kaum hatte sich das Gefährte in Bewegung gesetzt, so erschallte ein SÄuß. Der Kutscher öffnete den Wagenschlag und sand seinen Fahrgast blutüberströmt uud leblos im Wagen sitzen. Em rasch herbeigeholter Arzt conftattrte den eingetretenen Tod. Der unglückliche junge Mann hatte sich mit einem Revolver eine Kugel durch den Kopf gejagt. In seinen Taschen fand man einen namhaften Geldbetrag und etn an einen der Aerzte im deutschen Hospital gerichtetes Schreiben vor. — In dem kleinen Garten in Leicester Square, gegenüber dem Albambra-Theater, erschoß sich am Mittwoch Abend ein Mann, derben bei ihm Vorgefundenen Papieren zufolge ein Deutscher ist. Heber die Personalien des Unglücklichen, sowie über das Motto der That ist bis jetzt noch nichts Näheres bekannt. — Einem Bericht der „Times" zufolge beabsichtigt man, in der Schweiz demnächst eine elektrisch-Bergbahn zu bauen, die das Hotel des Alpes in Chillon (Montreux) mit dem Hotel de Mont Fleury, welches auf der steilen Bergsette unmittelbar über Chillon liegt, verbinden soll. Die Höhendifferenz zwischen beiden Hotels beträgt 180 Meter; vor einigen Tagen machte man mit dem für die Bahnanlage projectirtm System einen Versuch. Mtt 50 Ctm. Spurweite waren auf einen Theil des Abhanges auf einer Länge von 50 Meter Schienen gelegt und zwar mit einer Steigung von 30p(5t. Zwischen den Schienen liegt eine Stange zum Eingriff für ein gezahntes Rad und an jedem Ende war eine Cmve, um den Vorlheil des projccttrten Systems über das gewöhnliche System, welches keine sehr starken Curven zuläßt, nachzuweisen. Der Wagen trägt eine dynamo-elektrische Maschine, welche mittelst Vorgelege ein auf der Axe sitzendes Zahnrad treibt. Dttses letztere greift in die zwischen den Schienen liegende Zahnstange ein. Eine elektrische und eine gewöhnliche Bremse setzen den Führer in den Stand, nach Belieben die Schnelligkeit des Wagens zu ändern. Für den Versuch wurde der Strom durch eine dynamo-elektrische Maschine von 5 Pferdestärken erzeugt, welche durch eine Locomobile bewegt wurde. Man beabsichtigt, bei der wirklichen Ausführung der Bahn eine Turbine als Motor zu benutzen, für welche vollauf Wasser vorhanden ist. Der Apparat zur Uebertragung des elektrischen Stromes auf die Dynamomaschine des Wagens besteht aus kupfernen Kabeln, welche zwischen den Schienen längs der Zahnstange liegen und der Contact wird durch Metallbürsten in bekannter Weise vermittelt. Der Wagen, in welchem zwei, drei und zeitweise vier Personen saßen, hatte mit Belastung ein Gewicht von 300 bis 500 Kilogramm, bewegte sich auf der stärksten Steigung mit der Gefchwindigkett von 1 bis 2 Meter pro Secunde, die Fahrt bergab konnte durch die sinnreiche Verbindung der beiden genannten Bremsen sehr gut regulirt werden. Wenn das Project seitens der Bundesregierung gutgeheißen wird, so könnte nach dem Ausfall der Versuche die Entfernung zwischen beiden Hotels in sieben oder acht Minuten zurückgelegt werden. Der Correspondent der „Times" bespricht die Aussichten elektrischer Bergbahnen in der wasserreichen Schweiz und schildert die Ausdehnung, welche diese Bahnen vielleicht einmal in der Weise nehmen könnten, daß man die balbc Höhe der Jungfrau oder des Matterhorns mittelst solcher Bahnen in bequemster Weise ersteigen könnte. Der in Montreux gemachte Versuch soll in Genf bereits das Project angeregt haben, das Wasser der Arve in ähnlicher Weise zum Ersteigen des Salöoe zu benutzen. — In der Provinz Hannover findet der Obstbau an der Landstraße eine mustergültige Pflege. Derselbe ist der provinzialständischen Verwaltung unterstellt, an deren Spitze bekanntlich R. v. Bennigsen steht- Man kann nur wünschen, daß diese Pflege, wodurch eine rationelle Obstcultur der besten Sorten erzielt wird, auch die Beachtung von Seiten der Verwaltungsbehörden in anderen deutschen Gauen findet. In einer der letzten Sitzungen des provinzialständischen Ausschusses in Hannover wurde über den Stand dieses Zweiges der Verwaltung berichtet. Der „Hann. Cour." schreibt darüber: Bekanntlich hat die Provinz an ihren Chausseen ganz bedeutende Obstbaumpflanzungen ; dieselben haben im Jahre 1883 die hohe Einnahme von 100,000 ergeben. Das Jahr 1883 war ein sehr obstreiches und vieler Orten ist die Verwerthmig des Obstes eine sehr schwierige gewesen. Es regt sich deshalb namentlich auch in landwilthschaftlichen und Gartenbauvereinen das Bestreben, für die Conservirung des Obstes bessere Methoden zu verbreiten und so auch höhere Ertrage zu erzielen. Die amerikanischen Landwirthe sind uns darin weit voraus, sie senden nicht unerhebliche Quantitäten getrockneter oder in anderer Weise conteroirter Früchte nach Deutschland; der Werth der Einfuhr nach Deutschland beziffert sich auf mehrere Millionen Mart für jedes Jahr. Im Hildesheimischen sind bereits Versuche gemacht, amerikanische Obsttrockenöfen einzusühren und das Ergebniß kann als sehr befriedigend &e8tid)nel werden. Die Provinz ist natürlich sehr dabei inieressirt, daß diese Art der Obstver- werihung größeren Umfang gewinnt, sie kann dann auf bessere Preise rechnen. C4 wird nun beabsichtigt, im Hilkesheimischm ober Gottingenschen eine derartige Der- suchs-Obsttrockenanlage zu errichten, um zu weiteren gleichen Anlagen anzuregen Dafür sind die erforderlichen Mittel bewilligt. Außerdem soll in Erwägung genomwer werden, ob Private durch Bewilligung von Prämien ober Beihülfen ober auch maßlS verzinslichen Darlehen zu gleichen Anlagen anzueifern sind. — (Ein zärtlicher Vaters In die Expedition eines in Springfield im Staab Massachusetts erscheinenden Blattes trat kürzlich ein biederer Farmer und bat um dtt gern ertheilte Erlaubniß, die allmonatlich in Hefte gebundenen Nummern des Blatte? Nachsehen zu dürfen. Er meinte dabei zu dem die verschiedenen Bände herbeischleppender Expedienten: „Wie mir vor zwei Monaten mein Nachbar mittheilte, hat um diese Zeit in Ihrem Blatte gestanden, daß mein Sohn in Mexikck ermordet worden ist; i« möchte gerne die näheren Einzelheiten wissen; ich wäre gern früher gekommen, aber unsereins hat immer zu viel zu thun." Am 16- autd Sx'S sS-s W-» ' M 6#«®* , jutn N Abend ein Mann, b^ ft., lieber die Petsoas!^ s letzt noch nichts W man, in der Schweiz d» llvrs in Chillon (Monika: Bergseite unmittelbar Hk m beiden Hotäs bellh !e Bahnantage projeetfc einen Theil detzMrnix mit einet SleiMg u jür em geMlM pr oft ehrten SpsteviM zulüht, nachruweP A leist Vorgelege ein rätt die zanschen den öhnbche Blewse fe|en in § Wagens zu finbern. ß he Maschine von 5 M Man beabsichUb!^ or zu benutzen, ftE ung des elektrischen SitA icn Kabeln, welche j* wird durch Meiallbüiß ioel, drei und tfW )0 bis 500 KllograW, V. fett von 1 bis 2 Mein k> itndung der beiden geiiM sellens der BundesregiM iche die EntseinungM -«dm. ite her »aneniJ«*- lleicht einmal L ibawrnmi*"’'» n, d-S W°ll-r :”bfl£aÄ* oaltung J wünschen, b,aLÖ it wird. °uch en Men HM ^S| : Stuf'* rSK- 1l6 Frau Franziska Krelz Wwk m. wn 3461 Giessen, den 15. Mai 1884. Vetr Die trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet statt Samstag Nachmittag 2 Uhr vom Sterbehause Bahnhofstrasse 41. empfiehlt 3452 3460 empfiehlt billigst 3457 3381 A. JFtMnffMWsnn 2320 3465 Seltersweg. 3458 Gutbesetzte Tanzmusik, J, Hausso wozu ergebenst einladet 3418 Ein Kaufmann mit guten Re- 3Ä* Ueberflehm von fereilen sucht Stellung als Buchhl oder Reisender in einem größ. Ges alter Regen-^SgMLNschirmLn od^in^uftr.^EMbttssem sowie das Repariren derselben wird die Exped.d.Bll 1tnh fipfnrnt Em MLdcheu, welches tm Klelder- Dß|tvnj nno vllllgst veforgr von mnd)f>n bewandert ist. wird auf dauernde lligst besorgt von I. Weitzenkorn, 3306 Schulstraße 9. Jetta Stein, Bleichstraße 5. Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr, Ehr. Pietsch) in Gießen. C. Both, 5 Wallthorstraße 5. Ernst Balser, Mausburg. hiermit Öfientlicb. auszusprechen. Bremen, den 1Ä. Mai 1884. «in Laden L°SL ”S legen, ist .zu vermiethen. Näheres bei ^957 I. Blitz. Johannes Schäfer aus öriiningen« Christian Hartmann aus Griiningen Ernst Ijeidich aus Crtiningen« Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht von dem heute Mittag i/2 erfolgten Hinscheiden unserer lieben Mutter, Gross- und Urgross mutter Gesund *) blaue Nutzen fi Gießen, machen bewandert ist, wird auf dauernde Arbeit sofort gesucht von 3459 Nr. 30131 „ 30132 , 30133 „ 30134 „ 30135 „ 7166 „ 7167 „ 7168 „ 7169 „ 7170 melden bei 3462 Nr. 31621 „ 31622 „ 31623 „ 31624 „ 31625 „ 31626 „ 31627 „ 316'28 „ 31629 „ 31630 Berlin, 14 bis erfreut, hat r 10 Honen seines bereits der > Machn diesem e dotzO entschließe Prccde über die Mr die Potsdamer HM. DsArdec - und wie es hei Generals, Generalad v. M Migen. Häuft dieses Monat ReiPlagsBäude gl den Zos ein prachtv Mr aus Dem M tragt, die Kapsel s eingemauert werben mit seinen Söhnen jeute eröffneten ze Mitten. 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Wien, 16. theaiers eine Feuer Unter Be ^en wir Ihrem - TEUTONIA, Allgemeine Renten-, Capital- u. Lebensversicherungsbank in Zseipssig, errichtet 1852. Einrichtung der steigenden Dividende. Folge davon: Fortgesetzte Erniedrigung der Beitragszahlungen bei zunehmendem Alter. Die Dividende für das Jahr 1883 beträgt beispielsweise für die Versicherungen mit Dividendenberechtigung, welche abgeschlossen wurden im Jahre 1873: 27,23 Proeent der Jahresprämk „ „ i863: 54 45 ,, „ „ „ „ 1853: 8L.63 „ „ Dabei sind die Prämien von vornherein wesentlich niedriger als bei anderen Ge- 2329 Das von Herrn Professor Kaltenbach bewohnte Haus an der Grünbergerstratze ist ganz oder getrennt, bis zürn 1. Juli 1884 beziehbar, zu vermiethen. Christian Petri V« 3255 Zimmer, Kabinet u. Küche mit allem Zubehör, sowie ein kl. Logis zu vermiethen bei Gg. Unverzagt, Kaplansgasse. 3300 2 Stallungen mit Burschcnstuben und Remise (auch zu Lagerräumen geeignet) in der Alicenstraße werden vermiethet. Näheres bei der Exped. d. Bl. Herstiches Lebewohl! rufen wir noch allen Freunden und Bekannten zu vor unserer Abreise mit dem Bremer Schnelldampfer „Eider“ nach Amerika, und fühlen uns gedrungen, zugleich dem Agenten Herrn Carl Bickonl in Blltzhach unseren herzlichsten Dank für seine vielseitigen Bemühungen bezüglich unserer Auswanderung und für die Besorgung einer in jeder Hinsicht sehr guten und reellen Behandlung in Bremen Uhr flÜTite bn. Nt Interim i„8 tüft*1-«®' •« Ausbesserin/ ,wau8u® «> den Ein»?Elchädig, «12'1 be««nn b M-»! Äb“« ar «Sä ^be6eitoSEtö Nr. 9366 „ 9367 „ 9368 „ 9369 „ 9370 3425 Ein Dienstmädchen mit guter Zeugnissen gesucht. Seltersweg 1&_ 3469 Ein flotter, braver Kellner- bursche gesucht. Näheres m der Exped- d. Bl.__, 3436 Mehrere tüchtige Schreiner- gesellen gesucht von _ Emil Menger. Sonntag (18. Mai), Abends 10 Uhr Antrittscommers, Fichtengasse.__ WV- Trunksucht, peL dium, beseitigt sicher, auch ohne Vorwissen, unter Garantie, Th. Konetzky, Berlin, Brunnenstraße 53, Erfinder der Radikalkuren u. Specialist f. Trunksucht-Leidende. Amtlich beglaubigte Danksagungsschreibeit gratis. Nachahmer beachte man nicht, da solche nur Schwindel treiben. Anpreisungen unentgeltlicher Kuren sind die schwindelhaftesten!____________________271» 2193 Ein Lehrling mit guten Schulkenntniffen für sofort gesucht von Arnold. Müller. ^Darmstädter Silber - Lotterie der Kriegerkameradschaft „Hassia“. Dermietßungen. 3455 Ein Lcrgis mit schönem Garten alsbald zu vermiethen. Steinstraße 55. "3456 Das seither von Herrn Real- schuLirector Sold an bewohnte Logis ist durch dessen Versetzung alsbald wieder zu vermiethen. _ Geschw. Gaguoin, Gartenstr. 27- 3466 Möblirte Zimmer zu vermiethen. Löberstraße 3, IL Stock. "3066' Möblirtes Zimmer mit Ca- binet iw Vorderharrse, auch gut geeignet für einen Offizier, da eine Burschenstube dabei abgegeben werden kann, ist zu vermiethen. Ijtidw. Ojrtfo. Neuen Büue. " 3286 Möblirtes Zimmer Ende d. M ab zu vermiethen. Bahnhofstraße 6. 1475 Ein Logis zu vermiethen bei F. Fürst Wwe., Neustadt 11. 2763 MöblirteS Zimmer vermiethet M. ILUKivn, Seltersweg. 3430 Logis zu vermiethen. ___Sandgasse _19.— 3464 Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Cabinet an einen ruhigen Herrn zu vermiethen.Wolkengasse 11. Loos-Inhaber der unten angesührteu Nummern mögen sich gefl. umgehen) JRüM, Baumwollene Striefcgariw in allen Farben zum Selbstkostenpreis, empfiehlt 3453 TascheufahrplMse u. PlakatfahrpAüue MermisHte Anzeigen. 3467 Eine Handlungslehrstelle ist für einen tüchtigen jungen Mann offen bei Kaufsmann & Cie., Lampenfabrik.