I( Ndtm. -Lys ___jNtabtlo. fMt " Neustadt 48 in. Sen. ÄÄ ^QnberqjCL^—- denl österreichischen^Us^imstew Kurz darauf ist nun wieder ein ungarischer Mastochse rn der Station Bruck umgestanden und sprach sich der zugezogene ^.hterarzt dahin.aus daß der Ver vacht der Rinderpest vorliege. Daraushin hat wieder der österreichische Minister des Innern die Aushebung des betr. Statlhalterei-EUaffes sistirt, wahrend vom ungarischen Handelsminister im Namen der ungarischen Regierung auf telegraphischem Wege bei der österreichischen Regierung entschieden Verwahrung gegen die weitere Äusrechthaltung des Erlasses eingelegt worden ist. Allem Anschein nach wird also auch der diesjährige „Ochsenkrieg" zu Unguusten Cisleithamens entschieden werden. — Die Delegationen sind auf den 27. October nach Pesth einberiffeNb ^ran}6[i^en Kammern find am Dienstag zu einer neuen Session zusammengetreten. Dieselbe verspricht sich nach mehr als enter Seite hin interessant zu gestalten und namentlich dürste die radikale Opposition die auswärtige Politik des Ministerpräsidenten Ferry zum Zielpunkt ihrer Angriffe machen Der Opposition kommt hierbei der Umstand zu statten, daß der französisch-chinesische Conflict sich unerwartet in die Länge zieht und daß selbst dw jüngsten Ersoige der sranzösischen Waffen in Tongkrng und an der Küste von Formosa noch reine Aussicht aus Beendigung desselben darbieten Auch die deutsch-französische Allianz" dürste von den parlamentarischen Gegnern des Ministeriums Ferry dazu benutzt werden, denselben Eins am Zeugs zu flicken, obwohl hierbei wenig genug herauskommen wird. Daß die Regierung mit einem Deficit von nahezu 57 Mill, vor die Kammern treten muß, wird ihr jedensalls auch nicht sehr angenehm sein. Zwar hat die Budget-Commission das Gleichgewicht wieder hergestellt, indem von^ihr, die^Voranschlägege^ffe Einnahmeposten einfach erhöht worden find, wobei sich auf dem Papier sogar Vermischte-. ** Neber eine großartige Schwindel-Geschichte wird bem „Wetzl. Anz^ aus EbrtngShausen (Kreis Wetzlar) berichtet: Die Schwindeleien und Wechsel- fSlschungen der seit einigen Tagen flüchtig gegangenen Bauunternehmer Peter und Heinrich Weimer von hier sind von den Letzteren in einem weit größeren Umfang betrieben worden, als man bisher allgemein annahm. GutemVernehmenzufolge sollen die anaemeldetm Forderungen bereits eine Höhe von 70 000 Thalern erreicht haben, während die vorhandenen Activas, welche überdies fast ausschließlich für eine aus dem ^auvttbetl deS Besitzthums lastende Hypothek in Anspruch genommen werden dürften, kaum ein Zehntel dieses Werthes darftellen. Außer zahlreichen Einwohnern deS hiesigen Ortes sind auch eine Anzahl auswärtiger Personen mehr oder wemger bet dem Falliment in Mitleidenschaft gezogen. Einer der Betroffenen, ein hiesiger Gastwtrth, für den die Eoncurserklärung allerdings sehr schlimme Folge nach sich ziehen wird, hat sich die Sache so sehr zu Herzen genommen, daß sein Geisteszustand zu den lebhaftesten Be- sorgntssin Anlaß Netet. -„artigen Anlässen haben ble Inzwischen statt, aebabten Ausnahmen auch Diesmal wieder zahlreiche Fälle wahrhaft unglaublicher amr »wm enen GuttS stch-n, müssen eben die Erfahrung machen, daß schon eine '»öle unvorstchtto- st-ichnung des Namens in der Hand so geriebener Spitzbuben als welche die beiden Weimer sich entpuppt haben, zu äußerst gefährlichen Werkzeuge ...w. »......... sckait-n des 117 ^n^nter" Regiments ausgetretenen KrankheitSersche nungen geräumt -W-ZLss-MHM« u°ch “™btn9 Gelobet. In einem der ersten hiesigen Hotels logirte -MMMMUW-W w^und7eh^"^avaUerrnäß>g a^irat, fojm«*e ihm, mehrere Geschäfte abzuschließen. Bei einem dies vm"e?nen Vorschuß von M^':us^°bg?schl°°fsene Lieferung. Der die Summe auf den Nachmittag, srug bet der Wiener Ftrrna. an uno rrpierr. « -«m tiÄX Geheimpolizisten J Ä^e^^ sicher vemacht hat. n . b Der hiesige Förster Sommerlad hatte heute Morgen e‘6U,Settlin 7 October. sSchauderhafte Rohhett.s Wegen einer beispiellos rohen MMUMMS werthvollen Kanarteuvoael in einem Bauer hangen hart. Aufschlagen des sHÄL» KL» >!<-».,> i-k" »K » »» .»» »»» verantworten haben. eln, hiesige weithin beliebte Künstler- etwa 10 Tagen bemerkte sie an der linken Wange nahe dem Munde ein fast unscheinbares weißes Bläschen und bald auch ein auffällig ichmerzhastcs Anschwellen der nächsten Umgebung derselben. Nach Berlin zurückgek.chrt, ließ man die Immer stärker gewordene Geschwulst vom Hausarzt untersuchen. Dieser erkannte eine besorgnrß- rrregende Blutvergiftung. Professor Küster, der zur Behandlung h nzugezogen wurde, schritt sofort zur Operation. Wange, Lippe und Kinn mutzten nach allen Richtungen hin ausgeschnitten und die Wunden carboltsirt werden. Mehrere Male wurden diese Versuche der Ausschneidung der zunächst von der Vergiftung ergriffenen Stellen des Gesichts wiederholt; leider aber vergebens. Unter entsetzlichen Schmerzen brachte das Mädchen die folgenden Tage zu. Die Kunst der Chirurgen und Aerzte vermochte den vernichtenden Feind dieses jungen Lebens nicht mehr zu besiegen. Am Morgen des 7. October wurde die so furchtbar Leidende durch den Tod erlöst. Das ihr wahrscheinlich durch den Stich eines Jnsects, einer Fliege, etngcimpfte tödllrche Gift hat man als Mtlzbrandgtft erkannt. — Eine Unthat, die durch die Jugend ihrer Urheberin besonders betrübend wirkt, schreibt die „Revaler Ztg.", macht hier gegenwärtig viel von sich reden. Am 25. Septbr. erstach im Turpel'schen Kirchspiel im ktrnaschen Gebiet die achtjährige L-so P. ihre fünfjährige Gespielin L- B. mit einem 13 Ctm. langen Messer, was den sofortigen Tod des kleinen Mädchen« zur Folge hatte, indem laut ärztlicher Obductton der Stich durch die Lunge in das Herz gedrungen war. Leiber handelt es sich in diesem Falle nicht um ein unglückliches Versehen, vielmehr liegt hier ein vorbedachter Mord vor, denn die Mädchen hatten sich am Tage vorher um einen bunten Lappen g-zankt, den die filtere L- P- von der anderen kleineren haben wollte, aber nicht erhielt. Danach sprach die L- P. ihrer fünfjährigen Schwester gegenüber die Drohung aus, im Falle die L. B. ihr am folgenden Tage den Lappen nicht gebe, dieselbe zu tobten und beging auch, als sie sich weigerte, wirklich die unselige That- Anfangs leugnete die L. P. Alles, doch hat sie später ihr Verbrechen gestanden. London, 10. October. Im ganzen Norden von England und Wales hat heute Morgen ein Schneesturm gewüthet. In und um Birmingham herum schneite es anderthalb Stunden und es ist dort sehr kalt und winterlich. In Derbyshire fiel von 7—9 Uhr Morgens Schnee in merkwürdig grotzen Flocken; in Staffordshire herrschte während der Nacht eine intenstoe Kälte; der Schnee bedeckte noch mehrere Stunden nach Sonnenaufgang den Erdboden. In Nord-Wales hat bereits mehrere Tage lang Kälte und Frost geherrscht; die Bergrücken waren heute früh mit Schnee bedeckt und In den Thälern hagelte es. — sJean Becker f ] Der berühmte Geigenvirtuos, der am 20. März d. I. fälschlich als tobt gesagt wurde, ist, nachdem er sich einigermaßen erholt hatte, seinen sehr schweren Leiden nun doch erlegen. In seiner hetmothltchcn Wohnung zu Mannheim hat ihn der Tod am Freitag Nachmittag ereilt. Für seine Familie und die zahlreichen Freunde, welche in seiner Nähe lebten, ist es ein Trost, datz der schwergeprüfte Dulder ohne schmerzvollen TodeSkampf sein Leben aushauchte. Becker hatte sich namentlich durch die Gründung des „Florentiner Quartttts" Ruf erworben. — lieber das Unglück in Catania liegen die folgenden näheren Angaben vor: Am Nachmittag des 7. d. entlud sich ein furchtbares Unwetter über der Umgegend von Catania. Um 1 Uhr in der Nacht ste'gerte sich die Wuth des Sturmes, es entfesselte ein Ciklone, eine Windhose, in der Richtung von Osten nach Westen in einer Breite von ungefähr 200 Metern. Der Ciklone hielt eine gerade Richtung ein und passirte drei kleine Häusergruppen, zuerst Cibolt, dann Berfo und endlich Ogntna, wo er an das Meer gelangte; auch über zahlreiche Vtllegiaturen g ng er weg. Eine größere Anzahl von größeren und kleineren Gebäuden wurde vollständig zusammengeworfen und die Bewohner unter dem Mauerwerk verschüttet, andere wurden ouSetnander- gerissen, die rasende Windsbraut riß b ul",lnhen I« bringe bann "“f bim Siel, 9 in. kmgd: ,We!b ^°s°sebr fii; fte alles durchirr gewiß ooj und mir v?M :*ttnbe Artillerie ■ Annee-Corps.l nstalt, Aufseher, Schreiber unb Landbriefträger, 'ebalt- Pößnech alt. Biesbaben, rAisist ündl. a. :rauen-, tunden 202 ner brau )f 6632 40 30 H. Mainz. ndwasser L Co-, Köln, lundes, Reinigung ä ier weisser Zähne. | ei etri Wwe, •Geschäft Kn ifen in öden @* feinster Mediciiial« Ijeherthraia zu haben in der Drogerie von Otto Schaaf, 6647________Seltersweg 25.________ Regenschirme § von Jt. 1,75 an bis ZN den hochfeinsten empfiehlt__________Auguste Frieffe. Den doppelten Werth bat der Thee in Blechverpackung. F. J. Berta, Hamburg-London liefert als Spezialität Thee in Blechdosen von 1OO Gr. 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I., Abends 8 Uhr, gedenke ich in dem Saale der Kleinkinderschule einen zweiten Vortrag über den in Carlsruhe stattgehabten Congreß für innere Mission zu halten und dabei speciell das Thema: Frauenarbeit und Familien- wohl zu behandeln. Zu diesem Vortrag lade ich hierdurch freundlichst ein. Gießen, den 14. October 1884. 6745 Dr. Naumann, Pfarrer. Theodor Brück, Giessen Schlossgasse 16 Möbel-torik-Lager M Äisstettiigs-Geseift. Fabrik und vollständig assort. Lager in Kasten-Möbel aller Art, Polster-Möbel in reichhaltigster Auswahl. Covn/p-Ccte ßvniÄcktu’Vvy/ und Anfertigung nach stylgerechten Zeichnungen. Permanente Ausstellung derselben. Vollständig assort. Lager in dCoz&wcKi/ttn, als Sessel, Blumentische Holzschnitzereien. Spiegel, Goldleisten, Gallerten, Rosetten, Gardinen• öuooten, überhaupt allen in’s Deco- rationsfach einschlagenden Gegenständen. Bettfedern & Daunen Drell, Barchent und Federleinen. Corticme (Korkteppich) zum Belegen ganzer Zimmer. Sop-ha- & cßMvo&CayeH. 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Setref Es wirb zu Einkommen- und Ka ,«b jli Betre «nnt W Aie ptli, Im Austi Bergseldt zu Missionsfeßen Vor Das Projei M beteiligten Ma nunmehr bei Vewi Der Zchmmentutt erfolgen; Ort beriet sind: 1) Hanbelrfl 9 Anwendung des nationalen Strömen Formalitäten, welch Küßen als effectio । lich dieser Angelegel Unseren; zu regeln birect intereffirtens. unter den Machten, Mben, bei Oesterr „ bet J General des 8. Ari Zierlicher Erlaß ve Ebenheit mit den l sp Eorps'Mrniöver ft* C°MW « E-mral t>. L«i «ÄV ‘ftS- 8«?(VNa