188* Freitag den 16. Mai r. 111 Erscheint täglich mit Ausnahme des MontrrgS. ^v... !& <■ Dl to l°0°ooo(> 8 Von PreiK vierteljährlich 2 Marr 20 Pf. mit Bringerlohn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. die liberale Majorität des National- und des Ständerathes zugestimmt hatte, wurden indeffen mit zum Theil erheblicher Majorität abgelehnt, was einen Triumph der vereinigten Conservativen und Klerikalen bedeutet. Rußland hat kaum die Oase von Merw hinuntergeschluckt, so verlautet schon wieder von einer russischen Erwerbung in Central-Asien. Es heißt, Rußland habe das Gebiet von Sarack, an der östlichen Grenze von Persien gelegen und bisher zu diesem Lande gerechnet, awctirt In englischen Regierungskreisen wird zwar diese Nachricht als unbegründet hingestellt, neuere Mittheilungen aus St. Petersburg lassen es jedoch als zweifellos erscheine, daß diese Annexion in der That stattgefunden und Rußland seinen centralasiatischen Besitz somit wiederum vermehrt hat. Die Stadt Dongola, nördlich von Berber am linken Nilufer gelegen, bildet jetzt das nächste Ziel der Sudan-Rebellen. Der Scheikh. der Hordo ist vom Mahdi beauftragt worden, Dongola zu nehmen und dann direct auf Ober- Eqvpten zu marschiren. _ zu haben. Die militärischen Erfolge der Franzosen in Tongking sind nunmehr durch einen großen diplomatischen Erfolg ergänzt worden, als welcher der in der chinesischen Hafenstadt Tientsin erfolgte Abschluß des Vertrages zwischen Frankreich und China zu betrachten ist. Kraft dessen erkennt China das französische Protektorat über Annam und Tongking in den bestehenden Grenzen an und eröffnet dem allgemeinen Handel seine drei südlichsten Grenz- Provinzen; Zölle und Grenzpolizei sollen gemeinschaftlich geregelt werden. Eine Kriegsentschädigung zahlt indessen China nicht, welche Forderung die französische Regierung nach dem Erreichten auch ganz gut fallen lassen konnte. Jetzt, nach Beilegung der Tongking - Affaire, wird sich die französische auswärtige Politik wohl auch thatkräftiger in Egypten wie aus Madagaskar entfalten. Nach einer außergewöhnlichen Reihe von Fehlern, die das Cabinet Gladstone in seiner egyptischen Politik begangen hat und die den Repräsentanten englischer Macht und englischen Ansehens im Sudan, General Gordon, in eine geradezu verzweifelte Lage gebracht haben, will England noch in zwölfter Stunde versuchen, diese Fehler wieder gut zu machen. Die englischen Militärbehörden in Kairo sind angewiesen worden, Vorbereitungen behufs Absendung einer Militär-Expedition zu treffen, die Khartum entsetzen soll; gleichzeitig wurden an Gcrdon aus allen in Betracht kommenden Wegrouten, selbst von Abyssimen her, Boten abgcsandt, um ihm die Anfrage seiner Regierung zu überbringen, wieviel Truppen er verlange; eine definitive Zusicherung von Hülfe überbringen aber selbst diese Boten noch nicht. Mittlerweile ist dem englischen Premier ein schwerwiegendes Mißtrauensvotum von Seiten der öffentlichen Meinung zu Theil geworden, indem er bei Eröffnung der Hygieine-Ausstellung in Kensington vom Publikum mit lebhaften Zeichen des Mißfallens empfangen wurde, was fast ebenso eine Verdammung seiner verfahrenen egyptischen Politik bedeutet, als das von der Opposition in der Montagssitzung des Unterhauses gegen Gladstone beantragte Tadelsvotum. Im Lause der Debatte hierüber, in welcher Gladstone sein merkwürdiges Verfahren gegen Gordon durch den Hinweis auf die klimatologischen Hindernisse vertheidigte, erklärte der Liberale Laing, daß er gegen die Regierung stimmen werde, da deren egyptische Politik das erste Kapitel der Geschichte vom Falle des englischen Reiches bilde. Die allgemeine Volks-Abstimmung in der Schweiz, welche am Sonntag über die vier Gesetzvorlagen stattfand, bezüglich deren mehr als - 80,000 Schweizer Bürger die Entscheidung des Volkes verlangten, hat ein durchaus negatives Resultat ergeben. Die Vorlagen betrafen die Anstellung eines Secretärs beim eidgenössischen Justiz-Departement, die Befreiung der schweizerischen Handelsreisenden von den Patent-Taxen, die Ergänzung des Bundesstrafrechts durch den sog. Stabio-Artikel und die Besoldungs-Erhöhung für den schweizerischen Gesanotschaftsposten in Washington. Sämmtliche Vorlagen, denen Deutschland Darmstadt, 14. Mai.""Se. Kaiser!. Hoheit der Großfürst Paul von Rußland erstattete im Laufe des heutigen Vormittags den Höchsten Herrschaften im Neuen Palais und im Palais Ihrer Königl. Hoheit der Frau Prinzessin Karl seinen Besuch ab. Der Großfürst kehrte nach Schloß Heiligenberg zurück, woselbst zur Zeit Se. Großh. Hoheit der Prinz Alexander und Ihre Durch!, die Prinzessin von Battenberg Aufenthalt genommen haben. Aegypten. Kairo, 13. Mai. Aus Suakim wird gemeldet, Osman Digma habe gestern mehrere befreundete Stämme angegriffen, die sich auf dem Wege nach dem bei Tamanieb siießenden Bache befanden, die Stämme hätten nach dem Verluste mehrerer Mannschaften die Flucht ergriffen und ihr Vieh in Osman Digma's Händen gelassen. — Der Aufstand nähert sich Dongola. , Debbah ist gegenwärtig die letzte Te.egraphcn-Station über Dongola hinaus, die im Betriebe ist. ___ so werden die dreitägigen Verhandlungen doch noch lange in den Gemüthern nachklingen. Es sind während derselben zu viele und wichtige Gesichtspunkte berührt worden, als daß der Eindruck der ^ocialisten-Debatte so rasch wieder verblassen sollte; den nachhaltigsten Eindruck wird aber wohl das vom Fürst n Bismarck ausgegebene Schlagwort vom „Recht auf Arbeit" machen und wie rasch es die Socialdemokraten verstanden haben, sich dieses Wort zu Nutze zu machen, beweist der von den socialistischen Reichstags-Abgeordneten eingebrachte Antrag: Den Bundeörath zu ersuchen, dem Reichstag unverzüglich einen Gesetzentwurf vorzulegen, welcher das von dem Herrn Reichskanzler proklamirte Recht auf Arbeit verwirkliche. Man kann gespannt darauf sein, welche Stellung oie Reichsregierung diesem Antrag gegenüber einnehmen wird. Vor dem Reichsgericht zu Leipzig hat am Montag der viel besprochene Landesverraths-Proceß gegen den Schriftsteller I. o.^Kraszewski aus Dresden und den preußischen Hauptmann und Telegraphen-Secretär Hentsch aus Berlin seinen Anfang genommen. Beide Angeklagte sind beschuldigt, Nachrichten über den Aufmarsch und Eisenbahn-Transport der deutschen Armee nach den westlichen Landestheilen und über die Dienstinstruction für die Feldtelegraphie der französischen Regierung in den Jahren 1876 bis 1881 gemeinschaftlich übermittelt zu haben. Außerdem ist Hentsch allein angeklagt, der französischen Regierung verschiedene Nachrichten rein militärischer Natur, deren Geheimhaltung im Interesse des Wohles des deutschen Reiches geboten mar, offerirt ’i’M xi Telegraphische Depeschen. MoE's ätLsgr-» Berlin, 14. Mai. Seine Maj.stät der Kaiser nahm heute die gewöhn! ch.n Vorträge entgegen und machte eine Ausführt. - Der Kaiser konserirte heute Nachmittag um 4 Uhr mit dem Fürsten V.^ma^ck. w rQß Wiesbaden ist von Seiner Majestät aufgegehcn; aus diesem Grunde ist die dorthin gesandte Dienerschaft nebst Wagen und Pferden zurückbeordeit wor.m^ bem Abgeordnetenhause wurde heute der Nachtragsetat tn 2. Lesung nach einer unerheblichen Debatte genehmigt. — Der Gesetzentwurf, betreffend die Stempelsteuer für Kauf- und Lieferungsverträge rc., gelangte ebenfalls in 2. Lesung rost den Beschlüssen der Commission unverändert zur Annahme. In Folge einer be- der Debatte von dem Abg. Zelle gestellten Anfrage b.stättgte der F'na-zminstttr d e in der Commission abgegebene Erklärung in Bett-ff der Stempelbefreiung über kor^spondenz- licbe Verträge. Außerdem theilte der Minister mit, daß die Regierung nächstens in dem Bundesrath eine Novelle zum Retchsftempelgesetz einbringen werde, welche d'e herrschende Ve wirrung beseit gen und eine Aufbesserung der mangelhaften Erttagnffse Herde',führen solle. . u , r ,, m Es folgten aRbann Petitionen; unter denselben wurde eine solche um Verschärfung bvr Sonntagsruhe nach dem Anträge der Commission der Neg.erung zur Berücksichtigung überrollen. — Die nächste S tzung wird morgen stattfinden. — Der Ne chstag berttth heute die auf Abänderung der Gewerdio^dnung gerichteten Anträge des Abg. Baumbach. Der Regierungscomrmssar sprach sich gegen die Anträge aus. Nach einer langen, aber unerh'blrchrn D-batte wurde ben, mit 142 gegen 123 Sttmwen und der auf Beseitigung der Kolportagebeschraukung gerichtete Antrag mtt 144 gegen 122 Stimmen tn zweiter L sung abgelchnt. — Für morgen sind das Dynamit-Gesetz und Berichte auf die Tagesordnung gdrfct. — Die Comm ssion des Reichstags für das Rel'ktengis tz edebgte die erste L.sung und nahm hierbei die §§ 4 b.s 9, 11 b s 26 28 30 und 32 m verändert, sowie die 88 10, 27 und 31 mit dm von dem Abg. B-rnu h beantragten erläuternden Ame-- dements und Zusätzen an. Bei 8 1 wurde der Zusatz beschlossen, daß die katholischen Militär- und Marine-Geistlichen, sowie die im Reichsdienste nebenamtlich angestellten Personen zu Wittroen- nnb Watsengeldbeiträgen n'cht verpflichtet sind. Der 8 2, welcher die Auszählung der von der Entrichtung der W-ttwen- und Waffmgeldbeitrage befreiten Personen enthält, wurde unter Widerspruch des Kricgsmin sttrs gestrichen. Zu 8 29 stellte der Abg. Richter den Antrag, daß die Einnahm Überschüsse der MMarwitt^en- kasse jährlich auf den Etat zu setzen sind; die Bundcsco^ m ssZarten sprachen sich gegen den Antrag aus worauf sich die Commission den Beschluv über diesen Paragraphen für die 2. Lesung Vorbehalt. Der Z .itpunkt für das Inkrafttreten des Gesetzes soll bei der 2. dtt^^N.^A^Ztg." schreibt, wird die feierliche Grundsteinlegung zum Reichstagsgebäude gegin Ende dss. Mts. stattfinden. rr.fr» — Der „Reichsanzeiger" Iheilt mit, daß aus Anlaß der wiederholten Beschlösse des Abgeordnetenhauses, die Stoatsregierung aufzufordern, Beamte wegen Ueberschrettung ihrer Befugnisse bet den Wahlen zur Verantwortung zu Men Se. Mas. der Ko^ig einen Erlaß an das Staatsmtntsterium gerichtet habe, durch welchen solche Besä lüsse als eingreifend in die verfassungsmäßigen Befugnisse des Königs, dem nach Art. 45 der Verfassung die vollziehende Gewalt zustehe bezeichnet werden. Jnd.m ferner in dem Erlasse hervorgehoben wird, daß Se. Maj. der König durch den Verfassun^setd die Verpffichtuna übernehme, die Rechte der Krone unverbrüchlich aufrecht zu erhalttn, w-rd gleichztttig^dte Erwartung ausgesprochen, daß das Ministerium die betreffenden Vcr fassungsartikrl sowie die in denselben bezeichnete Grenze zwischen der ge.etzgebcndcn und voll stehenden'Gewalt geltend machen und wahren werde. Kassel, 14. Mai. lieber den gemeldeten Unfall m dem Kohlenbergwerke bei Helsa (Niederheffen) wird berichtigend mitgetheilt, daß nicht mehrere e,t- >.»»** iE tebenhaus, geräumige itnboben, Bleichplatz Ihm. s in der Exped. ds. Bl. MSblirtes Zimmr Mh- n Dorderhause, auch gute* für einen Offizier, t>a lii i mstnbe dabei abgcgeven k ' ttt, ist zu vermiethen. lck v. Qrtd. Neuen Bär. Ein kleines Logis zu vermirti, dk. Blumöhr, Schützens." Ein Familienlogis zu verniiti i tohr Wwe, Schloßgasl'c. mit Logis, r ^UVEll in hiesiger « ist > oermiethen. NadM Men mit oder ohne W rt ru oemiethen- n 8 Julius M ^TmiweiÄ Ifn gut. Keller und Logi .!.- mit W pr. sowrt u-M ttl Mrktstr.JWM giiTneueF^tö^tt^® - i“ -LIS gehend ayfiUß Sei^rbcM3lu!kr,^it&: Schulstraße 7. Politische U-berficht. Gießen, 15. Mai. Ä.N»-rini2 Der Besuch der Kaiserin von Rußland in Deutschland steht tn 1. allernächster Zeit bevor. Wenigstens heißt es, daß, neben anderen zahlreichen "Michis^ ^Echkeiten, auch dis russische Monarchin der am 26. d. Mts. in Kassel ' 4 |U «mich ^ttfindenden Vermählung des Erbprinzen von Anhalt mit der Prinzessin von «mei äfaiw» ■ Hessen-Philippsthal beiwohnen werde. Sw, Die im bejahenven Sinne ausgefallene Entscheidung des Reichs- __ " tages über die Socialisten-Vorlage bat unserer inneren politischen Situation 1 ®TjLp--St,lttä|w»« wieder die so nöthige Klarheit und Gewißheit zurückgegeben und ihrem in den tbet ° tttci Zimii, letzten Wochen unsicheren und schwankenden Charakter wieder einen festen Halt «... verliehen. Die so beliebt gewordene Rechnung mit der Reichstags-Auflösung, IUlV3elteMltl(i an roe[^e oft bie sonderbarsten Combinationen geknüpft wurden, muß nun auf- un1?'?'“ Me gegeben werben und dies ist schon ein Gewinn, den uns die entscheidende Debatte ‘Mmito „'S i‘6 3» über das Socialistengesetz gebracht hat. Wenn nun aber auch die große Span- irbefiaK, Remis, nur9, welche allseitig durch die Frage nach dem eiiblichen Schicksals des Socia- :t!;M auf «mKÄ listengesetzes erzeugt worden war, sich mit der erfolgten Entscheidung gelöst hat, M1'3T^orl VxroitnninPTi hnrf) nnrfi (annp. in hp.n lÄPMÜtbprn bewohnte Aa«; '?b«g-rstr-ße ist Ä \ bis zum 1. Juli 18 ' w vemietheu. Ihristiftn Petrlf Möblirtes Zimmer M, rmiethen. Bahnhofs^ Winenmeiiter Ouerm^ mfte öcs unteren Stocks W ‘5 2 geräumigen Simmet^ Je», mitäefonberem&mH ersehen, pro l.AuM.nsi 3§. anderweit zu 1. empfiehlt 3424 *Uer auf Stal MM»; häufe« i“4 < weil wegen 6er« herigenZ'"^ worben find- ön die uriterM weM , SttinBaup' Großh. Bürgerm! Laur -yf; Lokales. Gießen, 15. Mai. Die Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen pro II. Quartal beginnen am Montag den 16. Juni und ist zum Vorsitzenden desselben Herr Landgerichtsrath Wiener ernannt worden- — Kn den beiden letzten Tagen zogen über unsere Stadt und Umgegend heftige Gewitter, den Fluren den erwünschten Regen spendend. Besonders heftig war das Gewitter am gestrigen Nachmttlag, bei welchem der Blitz in einen Baum an der Grünbergerstratze einschlug. — Auch in Wetzlar tobte ein heftiges Gewitter mit Hagelschlag. Der „Wetzl. Anz." berichtet darüber: Heute Mittag wurde unsere Stadt durch ein Gewitter heimgesucht, welches diesmal von einem, beinahe 5 Minuten am dauernden Hagelschlag von außerordentlicher Heftigkeit begleitet war. Fast alle Hagelkörner halten die Größe eines kleinen bis mittleren Vogeleies. — Ein Blitzstrahl fuhr wahrend des Gewitters in ein hiesiges Fabrikgebäude, glücklicherweise ohne zu zünden. Zwei in demselben befindliche Arbeiter wurden betäubt und der eine stürzte etwa 5 Meter herab zur Erde; indeß find beide Männer unverletzt geblieben. — Ueber einen heute Nacht ftattgefundenen traurigen Vorfall wird uns Nachstehendes mitgetheilt: Mehrere junge Leute, darunter einer, welcher auf hiesigem Gaswerk als Comtotrtst thätig ist, gingen nach ihrer an der Frankfurterstraße gelegenen Wohnung. Unterwegs, am Seltersberg, in der Nähe der Wieseckbrücke, sahen sie wie von anderen jungen Leuten an den Strahenlaternen herumgearbeitet wurde. Der im Gaswerk thätige junge Mann verbat das Laternenausmachen mit der Drohung, daß er sie anzeigen würde. Hierauf sollen nun die anderen über ihn hergefallen sein und ihn mit Schirm und Faust zerhauen haben, bis er zur Erde fiel. Um sich seiner Haut zu wehren, zog der Comtoirtft einen Revolver aus der Tasche und schoß nach seinem Partner; die Kugel ging demselben in das Kinn. Einen zweiten Schuß will der Ueberfallene auf e nen anderen Gegner abgegeben haben, ohne daß solcher getroffen worden ist. Der Verletzte wurde nach der Klinik verbracht und soll die Wunde keine lebensgefährliche sein. Noch in der Nacht stellte sich der Comptoirist auf der Polizei und wurde er in vorläufige Haft genommen. — So wurden uns die Vorgänge mitgetheilt. Ob sie der Thatsache entsprechen, wird die eingeleitete Untersuchung ergeben. Wir aber fragen: Kann es gestattet sein, daß jeder junge Mann, um keinen anderen Ausdruck zu brauchen, einen Revolver tragen darf? Zu welchen Geschichten dieses leichtfertige Tragen von Waffen führen kann, ist aus Vorstehendem zu ersehen. Vermischtes. Wetzlar, 13. Mai. Durch einen bedauernswerthen Zufall gerieth gestern Abend der Prokurist eines hiesigen Fabriketablissements zwischen zwei zusammenrutschende größere Steinplatten. Ein Bruch des Oberschenkels, welchen derselbe hierbei erlitt, machte die Ueberführung des Verunglückten nach der Gießener Klinik jzur Noth- wendtgkeit. Marburg, 13.Mai. Von den der Pferdevormusterungs-Commission im Kreise Marburg diesmal vorgeführten 2279 Pferden wurden 658 für kriegstaugltch erklärt. Bedenkt man, daß trächtige Stuten für kriegstauglich nicht erklärt werden können, so muß man das obige Resultat als ein sehr günstiges Zeugniß für die Pferdezucht unseres Kreises ansehen. Rumpenhetm, 12. Mai. Zur Hochzeit des Erbprinzen von Anhalt mit der Tochter des Landgrafen von Heffen, Prinzessin Elisabeth, treffen auf kurze Zeit auf Schloß Rumpenhetm bet Offenbach ein: die Könige von Dänemark und Griechenland nebst Gemahlinnen, die Kaiserin von Rußland, der Großherzog und die Großherzogin von Mecklenburg-Sirelitz, der Erbgroßherzog von Mecklenburg-Sirelitz nebst Gemahlin, der Prinz und die Prinzessin von Wales, der Großherzog von Hessen mit Prinz Alexander von Hessen, der Fürst von Bulgarien, die Prinzessin Friederike mit Prinzessin Hilda von Anhalt-Dessau und der Herzog und die Herzogin von Nassau. Die Honneurs während dieser Zeit wird die Großherzogin von Mecklenburg-Sirelitz auf dem Schlosse Bergleute, sondern daß der Grubensteiger allein den Tod gefunden hat. Im Uebrigen wuroe der Unglücksfall nicht durch schlagende Wetter, sondern durch Stickwetter (Kohlenoxydgas) verursacht. _ , ( _ Leipzig, 14. Mai. sProzeß Kraszewski und Heust ch.) Aus einem Brief des Angeklagten Hentsch vom 8. März 1881 geht hervor, daß dieser den Fortifikalionsplan von Metz für 80 «A an Adler geliefert hat, nachdem er vorher erfahren hatte, daß Adler ein Agect der russischen Regierung war. Der Plan ist in dem Heft Nr^23 der Mittheilungen des Jngenteurcorps" entnommen, welche Mittheilungen in einem Gutachten des Krfigsmtnisteriums als secret bezeichnet werden. Hentsch erklärt, nicht gewußt zu haben, daß die Mtttheilungen des Jngenieurcorps secret seien. In einem Briefe vom 12. April 1881 versprach Hentsch, der russischen Regierung die Bestimmungen Über den Festungsbau au liefern. Auch diese Bestimmungen wurden durch Gutachten des Kriegsministeriums als secret bezeichnet, während Hentsch dieselben für nicht secret gehalten haben will. n .. . Hamburg, 14. Mai. Wie tne „Hamb. Borsenhalle" meldet, ist der Hamburger Dampfer „Denderah" von der Kosmos-Linie, welcher von Südamerika kommend bei Vincint vor Anker lag, von dem nach La Plata bestmun- ten Hamburger Dampfer „Rio" angefegelt worden und gesunken. Passagiere und Mannschaft wurden gerettet. r, Wien. 14 Mai. Die „Poitt. Corr." meldet: Der Kaiser von Rußland, welcher sofort nach dem Ableben der Kaiserm Maria Anna dem Kaiser von Oesterreich tele- sraphisch sein Beileid aussprach, beauftragte den Botschafter, Fürsten Lobanoff, die schmerzlichste Theilnahwe des russischen Kaiserhauses mit Versicherungen der Gefühle der iFreundsLast für den Kaiser von Oesterreich diesem mündlich auszudrücken. Fürst Lobanoff entledigte sich dieses Auftrags in einer Privataudienz am 12. ds. M. Haag, 14. Mai. Gestern Nachmittag ist hierseldst eine Literarkonvention zwischen Deutschland und den Niederlanden vollzogen worden Paris, 14. Mat. Heute beglückwünschte der chinesische Gesandte £i< Fona-Pao den Minister des Aeußern, Jules Ferry, persönlich zu der Verständigung zwischen Frankreich und China, welche seine Mission in Paris in so glücklicher Weise eingeleitet habe. Jules Ferry bat Li-Fong-Pao, dem Vicekönig Li-Hung-Chang gegenüber das Vertrauen zum Ausdruck zu bringen, welches Ferry zu seiner Vermitlung im Interesse der neuen Handels- und Freundschafts- Beziehungen hege, denen der Vertrag von Tientsin zum großen Nutzen beider Länder die Weihe gegeben habe. — Gestern Abend 10 Uhr stürzte auf der Nordbahn bei der Station Landy in der Ebene von St. D^nis, bei einer Kreuzung von zwei übereinander liegenden Bahnlinien, ein die obere Linie entlang fahrender Güterzug in Folge eines Versehens auf den eben die untere Bahnlinie passirenden Personenzug; der Maschinist wurde getödtet, 25 Passagiere und 5 Bahnbeamte wurden mehr oder weniger verletzt, die meisten Passagiere konnten die Reise alsbald wieder fortsetzen. London, 14. Mai. In der gestrigen Sitzung des Oberhauses erklärte der Staatssecretär des Auswärtigen, Lord Granville, er finde keinen Unterschied zwischen seiner Antwort vom 1. Mai, betr. die Conserenz, und der bezüglichen Erklärung des Premiers Gladstone. Lord Cairns verlangte eine offene Erklärung über den unklaren Punkt. Der Lordkanzler Lord Selborne bemerkte daraus, der Premier Gladstone habe mit seiner Antwort gesagt, daß, falls bei der Conferenz eine andere Frage als die finanzielle aufgeworfen und behandelt werden sollte, dies als eine neue Conferenz anzusehen fein würde. — Das Unterhaus verwarf heute mit 222 gegen 84 Stimmen die Vorlage, betr. den Bau eines Kanaltunnels. Die Regierung hatte sich gegen die Vorlage ausgesprochen. Konstantitnopel, 14. Mai. Starke Erderschütterungen zerstörten gestern das Dach der griechischen Kirche in Krevassa und einige Magazine in Pandesma; die Erdstöße wurden auch in Konstantinopel verspürt. Ä!ecis’ Glace-I Wafferwärwe der Lahn. Am 15. Mal, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 14° R. - Luftwärme 15 R- Rübsamen- dieses Blatte B^ entgegen. '"Ä versteh MM d * Nächst M °u, „Äetenb ®*'Ä« Rumpenhetm machen. Der König von Dänemark begibt sich demnächst zur Kur nach Wiesbaden. Köln, 10. Mai. In vergangener Nacht wurden in unserer Vorstadt Ehrenfech zwei Eheleute durch Hülferufe, welche aus dem Schlafzimmer ihrer Kinder tarnen, aufgeweckt. Sie eilten dorthin und fanden das Bett, in dem ihre vierzehnjährige Tochter mit einem sechsjährigen Schwesterchen lag, in Flammen, neben denselben bte zerbrochene, qualmende Petroleumlampe. Dem Vater gelang eS, das Feuer zu ersticken, das älteste Mädchen aber hatte ziemlich erhebliche Brandwunden an der Brust erlitten. Wie es mittheilte, hatte es bet dem Petroleumlichte in einem Buche gelesen und war darüber eingeschlafen. Wie nicht anders anzunehmen, hatte das Kmd im Schlafe die Lampe von dem neben dem Bttte stehenden Tische heradgestoßen und so das Unheil angerichtet. — Ein schl-mmerer Unglücksfall ereignete sich in derselben Nacht ebenfalls in Ehrenfeld. Die Wittwe eines Latrinenre mgers, welche seit dem Tode ihres Mannes das Geschäft selbst betreibt, entleerte unter Mithülfe eines 18jährigen jungen Menschen einen Abort. Schließlich sollte behufs vollständiger Reinigung noch in denselben hinab- gesttegen werden. Die Frau ging weg, um eine Leiter zu holen; als sie zurückkam, lag der Bursche auf dem Gesicht in der Grube. Man schaffte ihn heraus, aber er mar erstickt. — Auf dem Rhein trug sich gestern Nachmittag ein Unfall zu, der zwei junge Mülheimer in große Lebensgefahr brachte. Diese fuhren in einem kleinen Segelboot stromabwärts; an der Schiffbrücke angekommen, versuchten sie zwischen den Jochen hindurch zu fahren, das Boot aber stieß so heftig gegen eine Brückenkette an, daß es auseinander ging. Einer der beiden Insassen erfaßte die Kette und hielt sich an dieser fest, bis ihm Hülfe gebracht wurde, der andere aber trieb stromabwärts. Sofort sprangen mehrere Brückenwärter in einen Nachen, fuhren dem mit den Wellen Ringenden nach und brachten ihm, als er dem Ertrinken schon nahe war, noch glücklich Rettung^ Marken- und Musterschutzverein deutscher Tabak- industrieller hat sich Sonntag den 11. Mai in Mannheim unter dem Vorsitze des Vereinspräsidenten Herrn Franz Thorbccke-Mannheim conflitutrt In den Sectiovsvorstand für Rauchtabak wurde als Vorsitzender Herr C. Lucan in Firma Heinrich Oldenkott u. Co.-Hanau und als depen Vertreter Herr Heinrich Schirmer, in Firma G. H. Sch'rmer-Gießen, in den Sectionsoorstand für Cigarrenfabrikanten, wohin auch bekanntlich die Hilfsgewerbe der Tabakindustrie gehören, wurde als Vorsitzender Herr Georg Ludwig Mayer, in Firma Gebr. Mayer in Mannheim, als Stellvertreter Herr I. Zehe in Speier, endlich Rechner für den Gesammtverein Herr Eduard Schweitzer, in Firma Brunner u. Schweitzer in Mannheim, bestimmt. Dem Verein gehören schon heute sehr bedeutende Firmen aller Branchen fast in allen Theilen Deutschlands an. Wie berechtigt der Zweck des Vereins selbst ist, haben ja am allerdeutlichsten der jüngst in Aachen entstandene ähnliche Vecen der Nadel- fabrikanten und gleichartige schon längst gepflegte Bestrebungen des Verbands norddeutscher C'chorienfabrikantm und anderer Vereinigungen bewiesen. Die praktische Verwirklichung der Vereinszwecke wird dadurch ab 1. Juni begonnen werden, daß von da ab der (Seneralfecretar des Vereins, Herr Dr. Landgraf in Mannheim, monatlich eine besondere Correspondenz herausgeben wird, welche insbesondere die für die Ge- sammttabakinduftrie neu eingeschriebenen Marken und Muster reprobuclrt, richterliche Erkenntnisse in Marken- und Musterstreitigketten, sowie die hämische und fremde Gesetzgebung bespricht rc. Da ferner vom 1. Mai nächsten Jahres an diejenigen M irken, welche bis dahin bereits 10 Jahre eingeschrieben sind und nickt mehr erneuert werden, verjähren, d. unwirksam werden, so wurde beschlossen, die nöthigen Schritte bei den gesetzgebenden Organen des Reichs zu thun, um bis dahin eine Abänderung des Markenschutzgesetz-s rücksichtlich der Bestimmung über Freizeichen herbeizusühren. Es ist ja bekannt, wie viele Zeichen, die thatsächlich nicht dem Alleinöesttz: eines Einzelnen gebühren, sondern längst vor ihm Gemeingut Aller oder dock eines großen Theüs feiner Collegen geworden waren, trotzdem eingeschrieben worden sind, ohne daß es möglich war, wenn nicht ganz enorme Kosten, die dem Einzelnen gar nicht angesonnen werden können, aufgewendet wrden sollten, dagegen mit Erfolg aufzutreten. Der Verein wird sich dafür bemühen, denselben Vorschlag zu wiederholen, den ursprünglich in den 60er Jahren auch der bleibende Ausschuß des deutschen Handelstages gemacht hatte: Einführung eines Aufgebotsverfahrens für alle diejenigen Marken, deren Verlängerung ab 1. Mai nächsten Jahres beantragt werden soll. Die weitere Ausführung dieses Beschlusses wird Sache späterer Commissionssitzungen sein. -- Mit besonderer Freude nahm der Verein die Nachricht entgegen, daß Herr Lassally in Berlin sich mit der Absicht trage, die von ihm bet dem Inkrafttreten des Markenschutzgesetzes ganz kurze öelt herausgegebene, aber in Folge der damaligen Theilnahmslostgkett des beteiligten Publikums wieder unterbrochene systematisch: Zusammenstellung der im Zeichenregister eingetragenen Marken demnächst fortsetzen wird. Gerade angesichts des schon ermahnten Ablaufs der ersten Verjährungsperiode von eingetragenen Waarenzeichen ist dieser Entschluß für alle beteiligte Branchen ein ganz besonders bedeutungsvoller und dankensweriher. Man kann überzeugt sein, daß jetzt ein solches Werk leicht die nöthige Zahl von Abonnenten finden wird. — Ein sonderbares Wettrennen fand dieser Tage auf einer Strecke der Bahnlinie Bern-Luzern statt, worüber wir nach den Angaben des „Luz. Tagebl." Folgendes erzählen: „Als der Personenzug von der Station Wohlhausen fortfuhr, sprang ein ca 4jähriges Pferd, das sich losmachen konnte, kurz vor der Maschine tn's Geleis und galopvirte dem Zug- voran bis zu der 9 Km. entfernten Station Matters. Hier 2 Minuten Aufenthalt und weiter ging das sonderbare Rennen mitten auf den Schwellen, fo daß Kies und Funken stoben. Kurz vor der 6 Km. entfernten Station Littau - der letzten vor Luzern - kam der edle Renner zu Fall. Er überschlug sich und ein Hufeisen sauste dem Locomotivführer um den Kopf. Aber noch einmal raffte sich das Thier auf und sprengte dem Zuge voran und kam als Sieger in Luzern an, wo es, in Schweiß gebadet, jedoch unverletzt, von Bahnbeamten eingefangen wurde. Es hatte die 20 Km. betragende Strecke in 34 Minuten zurückgelegt und auch die beiden finsteren Tunnel Zimmeregg und Senti gleich der Locomotive glücklich passtrt. — r@ln v:rwilderter Knabe) Der „Panama-Star und Herald" entnimmt einem mexikanischen Blatte nachfolgende Geschichte. Jrn Santa Rosa-Gebirge, iri ber» ber ©labt Tancanhuitz, im mexikanischen Staate San Louis Potost, wurde kürzlich eh, wilder, der Sprache nicht mächtiger Knabe aufgefunden. Man brachte ihn nach Tan- canhuitz und zwar in einen mit einem starken Zaun versehenen Garten. Er verzehrle gierig die im Garten wachsenden Früchte, Salat. Rosen und Wurzeln, und schien Dlr- jentgen, die herbeikamen, um ihn zu sehen, nicht zu beachten. Man hielt ihn für vollständig harmlos; eines Tages jedoch packte er ein dreijähriges Kind und begann dasselbe aufzufressen. Bevor die auf das Geschrei des Kindes berbeieilenden Persons ankamen, hatte ber wilbe Knabe bereits das Fletsch des rechten Armes und einen TM des Gesichts abgenagt. Als er bemerkte, daß man das Kind wegbringen wollte, naha 1 er das Kind fest in seine Arme und drückte es tobt. Der Wilde ist jetzt an eine Keile gelegt und man weiß nicht, was man mit ihm anfangen soll. Zur gefl. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunstsertheilung über Inserate rc. können w* nur daun beantworten, wenn denselben eine ^retmarfe für bte ^uckanttvort berg ist. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten ernzureichen sind, ist. dre A-peditwu g keinerlei Auskutfftsertheilungen befugt Offertenbriefe sind soweit keine besttm gegentbeiliaev Abmachungen getroffen wurden — in der Ervedltionabrunoie^^^E Kinder, «„j roei6 md to, So Handel und Vermehr. Frankfurt, 14. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner He» Ji. 3.(1—3.50, Stroh X 2.80-3.00, Eier das Hundert ^0—5.70 Butt«- 1 Qualität X 0.90, 2. Qualität JL 1.00, Kartoffeln per Gentner JL 2 00—2M Kohlrabi 20 -25 H pr- St, Erbsen 100 Ka. 1?-50-27.50 Rothkraut pr. St. 00-00 Poularden J4 0-0, Huhn^L 1-50-2 20 1 Ente 3.00-4.00, 1 Taube 60-00 Hahn JL 1.70—2.00, Gans 0—0.00, Welsche 7-12.— Limburg, 14. Mai. Rother Weizen «X 16.90, weißer Weizen «^L 16.A, Korn O. Luft „Zum Löwen". Allgemeine Freitag den 16. Mai Vormittags 10 Uhr, soll in der Schulftraße eine Parthie altes Bauhols versteigert werden. 3443 J. Andel’s neu entdecktes überseeisches Pulver tödtet Wanzen, Flöhe, Schwaben, Schaaben, Russen, Fliegen, Ameisen, Asseln, Vogelmilben, überhaupt alle Insekten mit einer nahezu übernatürlichen Schnelligkeit und Sicherheit derart, dass von der vorhandenen Insektenbrut gar keine Spur übrig bleibt. Echt und billig zu haben in l*ra§ in J. ANDEL’s Droguerie, 13 „zum schwarzen Hund“, Hussg. 13. Berliner Weißbier und NchtenhainerMer Aechter Emmenthaler Schweizerkäse vollsaftig wieder frisch eingetroffen. 3447 Carl Petri. 13000 Mark wünscht die Gemeinde Ettingshausen zu 4 % sofort aufzunehmen, weil wegen Herabminderung der seitherigen Zinsen die Kapitalien gekündigt worden sind. Darlehner wollen sich an die unterzeichnete Bürgermeisterei wenden. Ettingshausen, den 12. Mai 1884. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Launspach. 3442 w eU 3'< ;«'Ä «i 11. ö» ttj •ienbit $[t® x A’"'« :retn§ selbst ’M: Seren b!t Di- ptifi le6»nntn mertien, boi 'n Rmnh-i«, ttw# 'befonbere bte für bie& « reprosucirt, tlta „b,t Irnich- utibfei S:« L-hr-i m blijmif, und nicktmehrer^' oss^Ng die mlhigen W is dahin eine AböndkN Freizeichen herbeizu^ hl dem Mindeste llcr oder dock eines gch cken worden find, ohmir nzelncn gar nicht angesM l Erfolg auszutreteni L erholen, den ulsprülWi Handelstages gemacht^ ?3rfen, deren Vttlängtm weitere Ausführung bliji - Wlit besonderer Flic lö In Berlin fich mit1 kenschutz^rchrtz tz rnslofigleii des Nti lung der im AeichlüM gefichis des schon eckW n Wnarenzeichen tft W dertz dedeuiungsvolin irai olches Werk leicht die M auf einer Strecke her W es M W W* ihauien sortfuhr, .er Maschine in'S Ge« iten Station Maltas. H« iro mitten auf den WM entfernten Nation LIA- Er überschlug fick m s r noch einmal rWM Steßer in W’V'* «Ä* ™^alb‘enhiWd« il§ Potofi, rourbe kW« Man brachte ihn na^ ebenen Garten- \ gnurieln, und W LLsZ fon.__ taad * it ($„61 *, 66‘r.2fiin*rt5?f- Strohhüte u. Kappen für Herren, Knaben und Kinder von den billigsten bis zu den feinsten. Elegante Herrenmützen von «X 1,50 an empfiehlt billigst Sl. Schultheis jun., 3439 Seltersweg 21. J. H. Fuhr 25 Sonnenstrasse 25 empfiehlt in großer Auswahl Sommer-Handschuhe in fils de cos und Seide in allen Farben, Glace-Handschuhe 2knöpfig, schwarz u.sarbigfür Mk. 150, Kinder- und Damenstrümpfe, weiß und farbig, 3226 Socken. Samstag den 31. Mai, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hofraithe der Heinrich Gebhardt II Ww., jetzt verehelichte V e i t h dahier Flur 1/193 131 Meter Hofraithe in der Löwengasse, meistbietend versteigert werden- Gießen, den 5. Mai 1884. Großberzogliches Ortsgericht. 3218 Müller. Kris'- v»s*L Jeilgeöotenes. 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