« hmy. dn Astzer 8 Uhr , 1668 (4. Üuaital 1888). vorher beim Bevoll- chrinen, werben mit haben Zutritt. Der Borstand. B " ö ’ II Ü B n u ii U II tt H II rotifc, itter, int» Itü» Mr e » ff -.48 1 -48 1 120 2.- 2- 3.- -.60 2.50 4.50 -.80 1.50 2.20 3.50. ener er anf»8^ ifetWM8* Organ Mill# Stände Dehr bn3äert 15f ml &eilW 18 n v°n ., at& , 6$. Erstes Blatt. Sonntag den 16. März 1SS4 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bwreou: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. PrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. ... ■■■■HIWI HIII.ilUl.im.! 1MMII!!■ ITH-TT‘~l IJLllllTini i I---ITTTT? SPMMMWB——■IMiriffFTO—— ■■ ■ ---------------------“ ~ Einladung nun Abonnement auf den Gießener Anzeiger, Amts- unö Anzeigebtalt für Öen -Kreis Ziegen. Der „Gießener Anzeiger" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen, inel. der Beilaae "(Mcner Familienblätter", welche dreimal wöchentlich dem Anzeiger beigelegt werden. Der Abonnementspreis für den Anzeiger, frei ins Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Pfg.; für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post abonniren können, 2 Mark ercl. Postgebühr. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger auch im II. Quartal 1884 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefälligst aufgeben zu wollen, damit wir vollzählige Exemplare liefern können. Dis Expedition. Gießen, den 14. März 1884. Betreffend: Vorschriften über die Zulassung selbstthätiger Registrirwaagen zur Aichung und Stempelung. Das Großherzogliche Kreisamt Gießm au Gr. Volizeiamt Gießen, die Gr. Bürgermeistereien und die Gr. Gendarmerie Sections und Statrons- Commandos des Kreises. Das nachstehende Ministerial-Ausschreiben theilen wir zur Kenntnißnahme und Nachachtung hierdurch mit. Dr. Boekmann. Darmstadt, den 10. März 1884. Betreffend: Vorschriften über die Zulassung selbstthätiger Registrinvaagen zur Aichung und Stempelung. Das Großherzogliche Mimstmmn des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Dem Vernehmen nach sind seit einiger Zeit in Getreidegeschäften, Mühlen, Brauereien, Speichern und ähnlichen gewerblichen Anlagen, rn welchen Getreide in größeren Mengen zur Verwiegung kommt, sogenannte selbstthätige Registrirwaagen im Gebrauch. Derartige W^ungs-Elnrichtungen welche dazu dienen das Gewicht größerer Mengen von Körnerfrüchten selbstthätig zu ermitteln und zu registriren, sind als Waagen rm Smne des Artikels 10 der Maß- unb Gewichtsordnunq^vom 17 August 1868 zu betrachten. Sie dürfen daher zum Zuwägen im öffentlichen Verkehr nur verwendet werden, wenn sie gehörig gestempelt sind, und Gewerbtreibende, bei welchen derartige, mit dem gesetzlichen Aichungsstempel nicht versehene Apparate vorgesunden werden, unterliegen der Strafbestlmmung^des^ 8> 2 hierauf hinzuweisen und dieselben dahin mit Anweisung zu versehen, daß sie bei den polizeilichen Maß- und^Gewichtsrevisionen auf das Vorhandensein solcher Waagen besonders achten und gegen Contravementen Strafantrag M stellen. gleich setzen wir Sie davon in Kenntniß, daß zur Aichung von Waagen der fraglichen Art nur die Großherzoglichen Aichamter in Darmstadt, Mamz und Gießen, beziehungsweife deren Vorsteher, die Aichmeister Geppert, Kerz und von en befugt sind. Dr Lokal - Reglement. Das Herumlaufen der Gänse an Sonn-und Feiertagen auf den Straßen zu Muschenheim betreffend. Auf Antrag des Ortsvorstandes zu Muschenheim wird hiermit nach eingeholter Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz voni 11- l. M., Straßen^und^ffentlichen Plätzen in der Gemeinde Muschenheim an Sonn- und Feiertagen umher laufen laßt, verfällt in eine Geldstrafe von 20 Pfennig für jedes Stück. Gießen, den 14. März 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Telegraphische Depesche«. WrM'S telesr. Eoreespsn-er:z-G«reaA. Berlin, 14. März. Im Abgeordnetenhause stand heute zunächst die Interpellation Zelle, betr. die Neustettiner Vorgänge, auf der Tagesordnung. Nachdem der Abgeordnete Zelle seine Interpellation begründet hatte, gab der Minister v. Puttkamer eine Darstellung der betreffenden Vorfälle, und zwar nach der von dem.Regierungspräsidenten zu Cöslin erhaltenen Auskunft, in welcher aufrechterhalten wird, daß aus dem Hause eines jüdischen Kaufmanns Steine geworfen worden seien-, Sonnabend fei Niemand ernstlich verletzt worden und seien auch nur Scheiben zertrümmert worden. Sonntag seiet! um 6 Uhr Abends alle Schenkwirthschaften geschlossen worden- Die Polizei habe nicht sofort verhindern können, daß Fenster zertrümmert und in zwei jüdische Häuser eingedrungen wurde. Die Gendarmerie sei mit blanker Waffe eingeschritten, wobei 8 bis 10 Personen verhaftet wurden. Es wäre Alles angeordnet, um etwaigen Wiederholungen der Excesse vorzubeugen; kein Beamter habe Etwas versehen. Besondere Vorkehrungen am Sonnabend hätten eine unnöthige Erregung veranlaßt- Der Minister bedauerte die Vorgänge, noch mehr bedauere er aber die aufregende Uebertreibung der Vorfälle durch die Zeitungen- Bei der sich an die Rede des Ministers anschließenden Debatte wurde der Abgeordnete Hänel zur Ordnung gerufen, weil er eine Anspielung des Abg. Stöcker auf Lasker als eine Gemeinheit bezeichnete. Es folgte eine weitere erregte Debatte, an welcher sich die Abgg- Stöcker, Munckel, Hänel und Minnigerode beteiligten. Der Minister wies hierbei wiederholt die gegen den Landrath erhobenen Vorwürfe zurück und betonte die Objectivität der Regierung. Hierauf wurde die Tagesordnung debattelos erledigt- Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Paar Strümpfe, 3 Taschentücher, 1 Pelzkragen, 1 woll. Halstuch. Gießen, den 15. März 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Im Reichstag wurde die Berathung der Unfallversicherungs-Vorlage fortgesetzt, wobei die Abgg- Lohr en, Bamberger, für eine Eommnfio^berathung, der ^g. Henlr - für die Vorlage und der Abg. Löwe dagegen sprachen- Der Staatssecretar v-Bottiche erklärte, die Vorlage wolle allseitig und auch vom Hause anerkannten ^belstanden helfen und dadurch der Socialrevolution den Boden entziehen. Auf dem Ausschluß der Privatversicherungs-Gesellschaften beharre die Regierung unbedingt; nicht eine einzige der verbündeten Regierungen habe sich für die Zulasfuug derselben erklärt- Der Staats- secretar v. Bötticher bat, die Vorlage nicht als eine politische Parteifrage, sondern als einen Schritt zur socialen Reform allseitig wohlwollend und eingehend zu prüfen- Die Fortsetzung der Verathuug soll morgen stattfinden. , Die „Nordd- Allgem- Ztg." erklärt die. von dem hiesigen Corrcspondenten des „Standard" wiederholte Behauptung, daß zwischen Deutschland, Oesterreich ein^seits und Rußland andererseits in Form identischer Protokolle von umfassendster Natur ein Abkommen getroffen sei, für eine völlige Erfindung. Jdeutilche Protokolle, von denen der Correspondent spreche, eristirten mcht und die Beziehungen der drei Kailer- reiche seien auch ohne solche Protokolle die besten. , , , Kiel, 14. März. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz und Ihre Komgl. Hoheiten die Prinzen Wilhelm und Heinrich sind heute früh unter enthusiastischen Kundgebungen der Bevölkerung nach Berlin abgereist. . , Kiel, 14. März. Wie berichtigend gemeldet wird, wird Se. Komgl. Hoheit der Prinz Wilhelm erst heute Abend abreisen und Se. Kdmgl. HoheU der Prinz Heinrich noch bis zur Außerdienststellung der „Olga , am 20. ov.. 21. ds., hier bleiben. München, 14. März. Die hiesigen „Neuesten Nachrichten" sind ermächtigt, mitzutheilen, daß Baron v. Stauffmberg weder von seiner in Kaiserslautern aufgestellten Reichstags-Candidatur etwas weiß, noch gesonnen ist, solche anzunehmen. Bremen, 14. März. Der vierte Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd „Eider", machte gestern eine Probefahrt mit einer Geschwindigkeit von 18Knoten. Die „Eider" ist gestern nach Bremen abgegangen, von wo sie am 19. März ihre erste Reise nach New-Jork antreten wird. Pesth, 14. März. Den Blättern zufolge erfuhr die Polizei von einer beabsichtigten Action der Anarchisten, demzufolge 36 Anarchisten, darunter mehrere Frauen, verhaftet, viele Briefe, Schriften und Zeitschriften anarchistischen Inhalts saisirt wurden. Paris, 14. März. „Temps" glaubt, die französischen Trrippen würden, nachdem sie Herren von Bacninh seien, nunmehr auf Thainghnien und Sangson marschiren, deren Occupation zur Schaffung einer geeigneten Grenze nothwendig sei. — „France" meldet: Die französische Regierung beschloß, über Obok Souveränetätsrechte auszuüben. — Die Convention zum Schutze unterseeischer Kabel wurde heute hier unterzeichnet. — Ein Telegramm Millot's aus Phanghao vom 12. ds. besagt: Wir traten heute Früh den Marsch nach Bacninh an. Die erste Brigade ging über den Chi und nahm die durch fünf verschiedene Schanzenmerke vertheidigten Höhen von Tsungson. Die zweite Brigade ging, von der Flottille unterstützt, Songkau hinauf und bemächtigte sich rasch der Vertheidigungswerke Bat, Buoe und des Sperrwerks Laobuoi und trieb den Feind auf die Höhen von Dapcau, wo eine combinirte Bewegung begann. Alle Operationen bis in die Einzelheiten glückten. Der Feind hat sich vollständig umgangen und floh. Die Truppen marschirten tratz großer Schwierigkeiten bewunderungswürdig. London, 14. März. Wie aus Suakim vom 13. ds. gemeldet wird, werden die englischen Truppen morgen nach Suakim zurückkehren, die Feindseligkeiten werden als beendet angesehen. Die Verluste des Feindes in der Schlacht werden aus 4000 Todte und 6000 Verwundete geschätzt. Nom, 14. März. Der König erhielt zum heutigen Geburtstage ein warmes Glückwunsch-Telegramm des deutschen Kaisers. Kairo, 14. März. Die diplomatischen Agenten Frankreichs und Italiens ließen heute dem Ministerium des Aeußern eine identische Note zugehen, in welcher die Zahlung der Entschädigungen für das Bombardement und die dadurch verursachten Brände in Alexandrien aus's Neue verlangt wird. — Die telegraphische Verbindung zwischen Shendy und Khartum ist wieder unterbrochen. — Die Verluste der Engländer in der gestrigen Schlacht bestehen, soweit bis jetzt bekannt, in 100 Tobten und 150 Verwundeten; diejenigen des Feinoes werden auf 4300 Todte und mehrere Tausend Verwundete angegeben. Die Dörfer Hanoi, Tarnay und Tabanib sind niedergebrannt. Osman Digma hat sich in die Berge zurückgezogen. Die englischen Truppen kehren schleunigst nach Suakim zurück. Lokales. Gietzen, 15. März. Bei der heute unter dem Vorsitze des Herrn Geh. Oberschulraths Dr. Becker abgehaltenen Abiturienten - Prüfung in der Realschule wurden 14 Ober-Primaner geprüft nnd sämmtlich als bestanden erklärt. Gieße«, 14.März. fTheater. — Gastspiel des Herrn Julius Fiala.s Ist „Narciß" wirklich für uns so interesselos, wie literarische Puritaner es behaupten d Die Tragödie erfüllt allerdings nicht die höchste ästhetische Fo-oerung, den Steg einer höhern sittlichen Idee um dadurch reinigend und läuternd aus uns zu wirken, was uns seit Aristoteles nun einmal unerläßlich erscheint- Denn der Kampf gegen die Jvtriguen einer innerlich faulen Gesellschaft wird vom Anwalt des sittlichen Prtnctps nicht, durch innere Nothwendtgkeit getrieben, etngeleitrt und durchgesührt, sondern vollzieht sich, indem auf beiden Seiten dieselben unstttlich-n Mittel gebraucht werden: Narciß ist ein Trumpf, den List gegen List ausgespiell. Allein "wenn man so streng bei der Forderung der Basis, wie sie Aristoteles vorgezeichnet, beharren will, wie viel Stücke blieben dann noch außer den wenigen klassischen aller Nationen übrig, die wir uns ohne Versündigung gegen den großen griechischen Dramaturgen absehen können? Und ist nicht „Narciß" ohnedies hochinteressant als Zeitgemälde? Ist nicht die Schilderung der höfischen Gesellschaft jener Epoche sehr fessilnd? Sind nicht wenigstens, wenn schon der Ausstieg zur höchsten Idee unterbleibt, die Fäden der Jntrigue außerordentlich geschickt gesponnen? Und ist nicht vor Allem der Titelheld eine durch und durch interessante Figur? Sein Skepttcismus, wann fände er nicht in unserer Brust seinen Widerhall? Sein Pessimismus, — wer unter uns sich ganz frei davon fühlt, der hebe den ersten Sten aus Nrncß! Kommt nun dazu ein Künstler, der all' die widerspruchsvollen, immer aber interessanten Seiten dieses Charakters zu einem fesselnden Gesammtbilde zu vereinigen und dieses Bild mit den ausgezeichnetsten Requisiten seiner Kunst mit glaubwürdiger Lebenswahr heil auszustatten weiß, dann dringt man sich, wenn man dem Theater fern bleibt, um einen hohen Genuß. Herr Julius Fta la ist, sc-tdcm wir ihn zuletzt gesehen, in seinem künstlerischen Schaffen nicht stehen geblieben. In der Beherrschung seiner Mittel, in der Ausbildung des mimischen Elementes, in der Ausnutzung des Stimmmaterials ist der unablässig an sich arbeitende Künstler nachgerade auf dem Höhepunkte seiner Kunst angelangt. In dec Verinnerlichung seines Studiums weist er sich vorzüglich aus über den Besitz echten und vollen künstlerischen Empfindens, das bis auf den Grund der Seele hinab- zustetgen liebt. Herr Ftala bot etwas Außerordentliches und das Haus dankte ihm durch stürmischen Beifall und Hervorruf. Es wäre nicht ganz zutreffend, mit Bezug auf die Darstellung von besonders hervorstechenden Momenten zu sprechen, denn sie bewegte sich fast durchgängig auf gleicher Höhe. Aber da der Dichter an gewissen Punkten dem Darsteller doch Gelegenheit gibt, in der Wirkung tiefer zu gehen, so seien auch hi-r die Situationen erwähnt. Da ist zunächst die berühmte Pagodenscene, welche in ihrer tiefen, erschütternden Ironie zu packender Geltung gebracht wurde. Vorher hatte der Künstler in der Erzählung des zweiten Actes herzergreifende Töne anzuschlagen gewußt. Mit elementarer Gewalt zündete die Theaterprobe zu Ende des vierten ActeS, in welcher Narciß, aus bloßem Spiel in furchtbaren Ernst hinübergleitend, seinem verzweifelten Schmerze Aasdruck gibt. Endlich war im fünften Acte die Eikcnnungsscene von mächtigem Eindruck und das triumphirende, aus dem Innersten der Brust bervorströmende, jubelnde: „Mein Weib I" wird dem Zuschauer nicht minder unvergeßlich sein als das entsetzte -iurück- schaudern des Narciß vor — Marquise Pompadour. Die Darstellung des Stückes war im Ganzen eine anerkennenswerthe. Fräulein Pögner I. war eine treffliche Pompadour und oer Hervorruf nach der Scene mit Choiseul und zum Schluß ein wohl gerechtfertigter. Sie lieh der Gestalt jenen flug der Geistesgröße und imponirenden Hoheit, welche wir nun einmal als die inhärirenden Eigenschaften einer „Pompadour" betracht-m. Auch Fräulein Kohrs en I. spielte die Doris Quinault mit Anmuth und edler Wärme. Die übrigen Mitwirkenden fügten sich angemessen in den Zusammenhang. 8 Vermischt-». — Ein Bürger in Fr ei waldau bei Sagan feiert am 22. März seinen 100. Geburtstag. Er gedenkt dem Kaiser Wilhelm persönlich zum 87. Geburtstag zu gratuliren. Die zwei Stunden von seinem Heimathorte bis zur nächsten Bahnstation wird er zu Fuße zurücklegen. ' „ Pool>10. März. Im Kflrdale-Gefängniß wurde heute ein 18jähriger Barsche Namens Michael Maclean, welcher wegen Ermordung eines spanischen Matrosen lum Tode verurtheilt worden, durch den Strang bingerichtet. Auf dem Schaffst hielt der Verurtheilte eine kurze Ansprache an die anwesenden Zettungsbertchterstatter, worin er seine Unschuld betheuerte. Der Henker Binns verrichtete seine Arbeit wieder so schlecht, daß der Tod erst nach 13 Minuten eintrat. Boston. Der Capitän des gffchetterten Dampfers „City of ColumbuS", mit welchem am 18. Januar 100 Personen untergtngen, wurde von dem Seegertcht für schuldig befunden, das Unglück herbeigesührt zu haben. Seme Navigationslicerz wurde ihm entzogen. — sJung-Amerika.j John: „Weißt du schon, daß wir einen neuen Papa be- kommensoüen?" Charlie: „Wieso?" John: „Mamawill wieder hetrathen." Charlie: „Wen denn?" John: „Den alten Mr. Simpkirs, der mir noch nie Candy mitgebracht Hot." Charlie: „Der soll unser Papa werden?" John: „Ja, derselbe." Charlie: „Geschieht ibm ganz recht." ' . L »I ■■WW—■■ «■!■■■" — V ......... ■ Die Geschäfte der itn Jahr 1830 gegründeten und auf reiner Gegenseitigkeit beruhenden Lebensversicherungs-Gesellschaft zuLeipzig nehmen auch in dem laufenden Jahre einen erfreulichen Fortgang Es wurden im Januar und Februar zusammen 558 Versicherungen mit 3262100 Versicherungssumme bei ihr abgeschlossen, 134 Versicherungen mit 785800 JL Versicherungssumme mehr als in derselben Zeit des Vorjahrs- Die genannte Gesellschaft hat seit ihren: Bestehen 37 Millonen Jl. für durch Tod oder Erleben des Auszahlungstermins fällig gewordene Versicherungssummen ausgezahlt und den Versicherten 13348588 «X als Dividende zurückgewährt. Unseren verehrten Leserinnen glauben wir einen Gefallen zu erweisen, wenn wir wiederholt auf eine Erfindung aufmertsam machen, die in verhältnißmäßig kurzer Zeit größte Beliebtheit gefunden hat und für jede Hausfrau von hohem Werthe sein wird. Bekanntlich wurden seit einigen Jahren Vorhänge, Spitzen und Rüschen nicht mehr in weißer, sondern in Creme-Farbe gekauft. Bedurften diese Stoffe einer Wäsche, so mußte man solche mit weißer Stärke, der Kaffeesatz, Thee, Safran, Ocker rc. beb gemischt war, wieder färben. Dieses Verfahren war eben so umständlich und zeitraubend als auch kostspielig und wurden die Stoffe oft total verdorben. Der Reis-Stärke-Fabrik Drumm & Co. in Kaiserslautern ist es (laut umst. Anzeige).nun gelungen, eine Creme-Stärke herzustellen, deren Anwendung obige Mißstände nicht nur beseitigt, sondern die es Jedermann gestattet, sich Creme-Farben ohne Mühe und billig herzustellen.____________________________________________ Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Aufgebote. März: 8. Taglöhncr Heinrich Heller, Wittwer, mit Karoffne Margarethe Ruppert, Tochter des Droschkenkutschers Heinrich Ruppert zu Gießen. 10 Schreiner Karl Wilhelm Schneider zu Gießen mit Margarethe Schwalb, Tochter beS Schmiedmeisters Heinrich Schwalb zu Staufenberg. 10. Metzger Karl Georg Emil Unkel mit Louise Katharine Karoline Weiß, Tochter des verstorbenen Bäckers und Gastwirths Georq Philipp Weiß zu Biedenkopf. 10. Kaufmann Moritz Strauß mit Betichen Katz Tochter des verstorbenen Handelsmanns Michael Katz zu Güßen. 13. Der Fürst!. Waldeckische Sanitätsrath Dr. med. Otto Karl Ferdinand Wilhelm Heinrich Emil Tbilenius zu Gießen mit Karoline Sophie Agathe Charlotte Flora Johanna Aleield, Tochter des Herzoglich Nassauischen Hosraihs Dr. med. Johannes Wilhelm Emil Alefeld zu Wiesbaden. Eheschließungen. März: 8. Schreiner Gustav Adolf Gävffch mit Gertrude Konrad, geb. Endlein, Wiitwe des Arbeiters Heinrich Konrad zu Gießen. 10. Hilfsbremser Johannes George mit Margarethe Barbara Opper, Tochter des Arbeiters Friedrich Opper II. zu Gießen. Geboren«. März: 2. Ein Sohn von auswärts, Heinrich. 3. Dem Bäcker Karl Heidt ein Sohn. 5- Dem Wirth Wilhelm Nassauer ein Sohn. 8. Dem Kapellmeister am Stadt, theoter dahier Alfred Searle ein Sohn, Victor Richard Willy 7. Eine Tochter von auswärts. 7. Dem Schreiner Rudolf Kutzer eine Tochter, Lina Auguste. 7. Dem Fuhrunternehmer Louis Adam eine Tochter, Martha Minna. 8. Dem Taglöhner Friedrich Lesch ein Sohn. 9. Dem Arbeiter Karl Kran, Zwillingstöchter, Christine Philivpine und Johanna Hermine. 9. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Wendland eine Tochter. Gestorben«. März: 6. Johann Heinrich, 3Jabre alt, Sohn dcS Taglöhners Henrich Seng. 7. Franz Karl, 6 Jahre alt, Sohn des verstorbenen Ferdinand Schermuly von Offenbach a. M. 8. Clara Auguste, 4 Monate alt, Tochter des Kaufmanns Ernst Blödner. 8. Elisabethe Klee, 49 Jahre alt, von Rödgen, Kreis Friedberg. 8. Marie Claus, geb. Döpper, 84 Jahre alt, Wiitwe des Häfnermeisters Hermann Claus. 10. Schuhmacher Balthasar Vetzberger, 31 Jahre alt. 12. Henriette Katharine, 7 Monate alt, Tochter des Bäckermeisters Wilhelm Lange. 12. Christine Schäfer, geb. Schmand, 33 Jahre alt, Ehefrau des CigarrenmacherS Heinrich Schäfer II. 12. Weber Johannes Schüler, 19 Jahre alt, von Stockhausen. 13. Mathilde Petri, geb. Höpfner, 50 Jahre alt, Wittwe de8 Weißbtndermeisters Friedrich Martin Petri. 13. Anna Horst, 17 Jahr- alt, von Groß-Eichen. 14. Karl August, 4 Monate alt, Sohn des Tapeziers Wilhelm Thomas Brandt. 14. Die Erzieherin Karoline Johanna Charlotte Ullmann, 38 Jahre alt, von Berlin. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 10. März. Johann George, Htlfsbremser zu Gießen, nnd Magarethe Barbara Opper, ledige Tochter des Arbeiters Friedrich Opper II. zu Gießen. Getaufte. Den 9. März. Dem Bahnarbeiter Wilhelm Samm ein Sohn, Heinrich, geb. 3. Februar. Denselben. Dem Maurer Heinrich Roth V. eine Tochter, Paula Marie, geb. 29. October 1883. 8 Denselben. Dem Schlossermeister Eduard Nagel ein Sohn, Heinrich Valentin, geb. 20. Februar. Denselben. Dem Sattler Friedrich Kühne ein Sohn, Friedrich Heinrich Carl, geb. 1. Februar. Denselben. Dem Schlossermeister Heinrich Ludwig Tllbus ein Sohn, Htinrich Carl Jean Christoph Otto, geb. 17. Januar. Denselben. Dem Grotzh. Gymnasiallehrer Dr. Pster Dettwetler eine Tochter, Marte, geb. 20. Januar. Denselben. Dem Steiger Johannes Appel eine Tochter, Anna Mathilde, geb. 2. Februar. Denselben. Dem Schlossermetster Carl Graf eine Tochter, Marie, geb. 17. Januar. Denselben. Dem Ctgarrenarbeiter Justus Noll ein Sohn, Ludwig, geb. 3. Januar. Denselben. Ein außerehelicher Sohn, Johannes Jultto Wilhelm, geb. 25. Februar. Den 14. März. Dem Mtzgermetster Ludwig Pirr ein Sohn, Ernst Ludwlz Wilhelm, geb. 22. Februar. Beerdigte. Den 8. März. Margarethe Brand, geoorene Schnepp, Ehefrau des TapezierS Wilhelm Brand, alt 23 Jahre, starb 6. März. Denselben. Margarethe Huhn, geborene Hoffmann, Ehrfcau des Snlermeisters Adam Huhn, alt 65 Jahre, starb 6. März. Den 11. März. Marte Claus, geborene Dapper, Wittwe des Häfnermeisters Hermann Claus, alt 84 Jahre, starb 8. März. Den 13. März. Balthaser Vetzberger, Taglöhner, alt 32 Jahre, starb 10. März. Den 14. März. Christine Schäfer, geborene Schmandt, Ehefrau des Cigarrenmachers Heinrich Schäfer II., alt 33 Jahre, starb 12. März. Denselben. Mathilde Petri, geborene Höpfner, Wittwe des WeißbtndermetsterS Fr. Martin Petri, alt 50 Jahre, starb 13. März. 1 von »w M i|n a(teT 'S*« MurerariM, Slckhauerack PminerarM, S^reineratbev SchWrarbm Mnarbeit, MWderarb AanimbÄ, Pflästererar^" @ieW den 1886 1 DieHohve Lberförsten M 12. unb nehmgl. Die Dom 25. Marz ernt GieM e Termin snr Ue1 sowie ate erf «och bet 26.1 Gießen, 1 Großh. Obe 1879 Hchm Zn der 3 Hohensolms sn holz an Ort werben: 1. DvnnrrSl Morgen! im Disttici Heilung Mitte Dachsboden a: 104 Mumm M Wellen 4 4700 „ 17 Wn-Si mit 8,31 30 SW Sief Freitag Morgens ™ Dißnct „3 « WM M^en anfanq 34 Saummeti 41 Alhen-S u. 11. nietet, 4 Fesir , noi ? Gichenst Lohechlmz Fürstliche 0[ ßat Ni dtandetzaWtzj^ te'us.te; S&i*aÄ5 SIIW« emll sttlilb n -StzÄ * Sä*»? !» »it ttn- ""ch »3aW'?lln))t) Hilfttlle: Tarife; :btn^«fiSt'3für ' iutuigeroä^t, 9§1urnnun er,^NS'f1rotlln'tiit .Wm «Mw 3* HkN und Usl ll)'rb' n ^lcle Stoff/,; )en nicht sä'®«*” ■*js^ä 11’*«■?&?£ frühe Sonrob geb. GnbIfll fhbretnfet Johannes @eorm -edrlch Opper II. zu Gichi. Dem Mer Äatl Heid! eit !M Kapellmeister am Stadl. 7- Eine Tochter oov r, 8ina Auguste. 7. Dem ma. 8. Dem TaMner 3n)iaing6Wer, (tyifiim Kittr Heinrich Wendknb TaMnntz -mich Seng, and Schnmniy von Offen. Kaufmanns Ernst Blödmr rerg. 8- Marie Claus, grd n Claus. 10. SLuhmachti Ine, 7 Monate alt Tochtn , geb. Schmand, 33 Zahn Weber Johannes Schüler». Kb. Höpfner, 50 Jahre all 13. Anna Horst, 17 Jahn iohn des Tapeziers Wilheln harlotte Ullmann, 38 Jahn Stadt GW- n d e. ien, unb SWaßaret&e Borb-ii Gießen. n ein Sohn, S» Mer, P-ül- $l«rle, 4 n Sohn, Heimi» B-lenA |tl/ gtiebrlih W'6*61,1 D.bus ein Sohn, H'i^ :ttt ©ettweller eine £* achter, An"° SM®'16”' ein e &*• eln S-h", 1 , w.« «»* Khisrau des flrtfh jy* * — I. Internationale pharmaceuiische Ausstellung in Wien, 1883. Die Jury dieser Specialausstellung hat den ersten Preis für Bitterwässer, die Goldmedaille, der auch bei uns so beliebten Franz Josef Bitterauelle zuerkannt. Dieselbe wurde bereits dreimal mit Goldenen und 1 Verdienst-Medaille prämiirt und durch die Allerhöchste Anerkennung Sr. Majestät, dessen Namen die Quelle führt, ausgezeichnet. Wir empfehlen bestens das vorzügliche, natürliche Franz Josef Bitterwasser. (S. das per Stück X 1.30—2.00, Enten per Stück X 2.50—3.00, Ochsenfleisch per Pfund 66—00 H, Kuh- und Rindfleisch 48—56 H, Kalbfleisch 45—50 Schweinefleisch 58—60 H, Hammelfleiich 60-70 Kartoffeln per 100 Kilo X 3.00—4.00, Milch per Liter 13—18 Gänse per Pfd. 00-00, Zwiebeln per Ctr. X 18-20, ^ei&s kraut per Hundert 0—0. Inserat.) Handel und Verkehr. Gieh en, den 15. März. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 1.00—1.05, Hühnereier 2 Stück 9—11 Enteneier per Stück 6—0 H, Gänse- fier per Stck- 11—00 Käse Stck. 5—9 Käsematte 3 Erbsen per Liter 20 Linsen 32 Tauben per Paar 70—1,00 Hühner per Stück X 1-20—1.50, Hahnen 731) Ueber die Hübe der Koaten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von MAASEIVSTE11IV <$• VOGItEft iß Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen nnd gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Donnerstag den 20 I. Mts., von Vormittags 9 Nhr an, sollen im allen Rathaufe versteigert werden: «X Cementlieserung, veranschl 1884. A. Bram m. 1886 Maurerarbeit, Steinhauerarbeit, Zimmerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, Planirarbeit, ff II n it h ft tr H ff . zu ft ff ff II n ii ii rf n 77,— 555,90 955,31 19,- 233,25 304,- 50,09 125,48 450,— 2153,95 Pflästererarbeit, Gießen, den 15. März Großh. Bürgermeisterei Gießen. Die Holzversteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg vom 12. und 13. lfd. Mts. ist ge- nehniigt. Die Abfuhrscheine können vom 25. März an bei Großh. Rentamt Gießen erhoben werden. Als Termin für Ueberlieferung des Holzes, sowie als erster Absuhrtag ist Mittwoch der 26. März bestimmt. Gießen, den 16. März 1884. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. 1879 Andrö. Holzversteigerunqen In der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms soll nachverzeichnetes Gehölz an Ort und Stelle versteigert werden' 1. Donnerstag den 20. d. M., Morgens präcis 10 Uhr im District „Helfholz" in der Abteilung Mittelster Kopf, oberhalb dem Dachsboden anfangend: 104 Raummeter Buchen-Scheitholz I. Klaffe, 113 „ Buchen - Prügelholz, 98 • „ „ Stockholz, 3100 Wellen Buchen-Reisholz, 4700 „ „ Forstreiser I. u. II. Klasse, 17 Eichen-Schnitt- und Baustämme mit 8,31 Festmeter, 30 Stück Eichenstangen für Wagner. 11. Freitag den 21. d. M., Morgens präcis 10 Uhr im District „Pfaffenmark", auf dem Bechlinger Weg beim Rundenwieschen anfangend: 84 Raummeter Buchen- und Eichen- Scheit- und Prügelholz, 85 Raummeter bergt Stockholz, 2000 Wellen bergt. Reisholz, 5000 „ Buchen-Forstreiser 1. u. 11. Klaffe, 41 Eichen-Schnitt- unb Baustämme I. u. II. Klasse mit 61,37 Festmeter, wobei Stämme bis zu 4 Festmeter unb größtenteils von vorzüglicher Qualität, 8 Eichenstangen für Wagner. Hohensolms, am 8. März 1884. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. D ö r m e r, Revierförster. 1774 Monnickendamer Bralbücking empfiehlt 1875 Carl Sehwaab's Delicatessenhandlimg. All gemeiner Anzeiger. Herrn Wirth Gottlieb Jung, II 1712 Schwarzen Cachemire Gebr. Scheel ■i :V A? ff II ff ff ft II II II Bieber Crumbach Fellingshausen Frankenbach Königsberg Vetzberg Jacob Waldschmibt V., Philipp Weber, in fr n n ii ii bei II ff II II ff empfehlen in schönen Qualitäten 1847 Johann Hoff s Mal;-Ehocoladcn-pulver. Ein Heil - Nahrungsmittel für schwache Kinder, besonders aber für Säuglinge, denen nicht hinreichende Muttermilch geboten werden kann. X 1 und Vr X pro Büchse. Johann Hoffas Zrust-MaheXiraci-Bonbons. Gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung unübertroffen. Wegen zahlreicher Nachahmungen beliebe man auf die blaue Packung und Schutzmarke der echten Malz-Ex- trakt-Bonbons (Bildniß des Erfinders) zu achten. In blauen Packeten a 80 und 4u H Von 4 Beuteln an Rabatt- Johann Hoffs Eisen-Malz-Chocolade. Ausgezeichnet bei Mangel an Blutbildung, wie Blutleere, Bleichsucht 2C- und daher stammender Nervenschwäche. l ä Pfd- X 5, II h Pfd. X 4. Von 5 Pfd. an Rabatt. General-Depot bei Friede. Schmitt in Frankfurt a/M- Verkaufsstellen bei H. Wallach in Gießen, H. Zimmer VII in Lich. Berlin, Neue Wilhelmslras.se 1 Johann Hoff s Mal;eLlraIr1-Gesundheitsbier. Gegen allgemeine Entkräftung, Brust- und Magenleiden, Abzehrung, Blutarmuth und unrcgelmä- ßige Funktion der Unterleibs-Organe. Bestbewährtes Stärkungsmittel für Rekonvaleszenten nach jeder Krankheit. Preis 13 Fl. X 8.50, 28 Fl. X 17.80, 58 Fl. X 33.30. Johann Hoff s concentrirtes Mal;-Extract. Für Brust- und Lungenleidende, gegen veralteten Husten, Katarrhe, Kehlkopfleiden, Skropheln, von sicherem Erfolge und höchst angenehm zu nehmen. In Flacons a x 3, X 1,50 und X 1, bei 12 Flaschen Rabatt. // kJ V U U v k v> Lehrer Haibach, Kaufmann A. Bär. hihiiiüi Hof, K. K. Hoflieferant Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen in R ob heim m b. Bieber, am 12. März 1884. Kaiserliche Postagentur. Krofborf „ Launsbach „ Wismar „ Gleiberg bei Herrn Gastwirth Philipp Feuser, Kaufmann Philipp Rinn, „ Friebrich Pfaff. „ Philipp Bechtolb. 1858 Das zur PH. Rau'schen Concursmasse gehörige, etwa 2500 «X betragenbe Schuh- und Stiefel-Lager soll aus freier Hanb verkauft werben. Angebote nimmt entgegen unb ertheilt weitere Auskunft__K. Klee», Concursverwalter. Neuheiten in Kleiderstoffen, Umhängen und Paletots empfiehlt in großer Auswahl unb mache gleichzeitig auf meine bekannten soliben Qualitäten in schwarzem Cachemir aufmerksam, worin ein bescm- bers reichhaltiges Lager habe. 1856 August Moxxtanua. Krofborf, 15. März 1884. ______________Kaiserliche Postagentur.________________ Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen: Johann Hoff's Mal?-Gesundheits-Chocolade. Sehr nährend u. stärkend f. körper- u- nervenschwache Personen- Dieselbe ist sehr wohlschmeckend u. besond- zu emps., wo der Kaffeegenuß als zu aufregend untersagt ist. No. I a Pfd. X 3-50. No. 11 ä Pfd. X 2.50, bei 5 Pfd. Rabatt. Montag den 17. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'schenHosraithe dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 1 Pianino, 1 Stauduhr, 4 Bilder, 1 Küchenschrank, 3 Kleiderschränke, 1 Kukuksuhr 1 Secretär, 1 Eopha, 1 Nähmaschine re-, 5 Stühle, 2 Tische, 2 Kommoden, 1 Taschenuhr, 1 Pferd, 2 Chaisen, 2 Schweine. Gießen, den 14. März 1884. Bühner, 1880 Gerichtsvollzieher. Versteigerung! Am 25. März er., Nachmittags 2 Uhr lasse ich 4 Stück eventuell 10 Stück Cassenschränke, sowie 3 Stück Qtbvaudtte Cla« viere in meinem Lager versteigern. Carl Aückralh, Möbelfabrik, Gartfeld 1863 Ederstraße 8 KeifgeöoLerres. Irühkartoffel verkauft 1883 Chr. Spieß, Neuenweg 29. 1873 Ein Haufen Mist zu verkaufen im Darmstädter Haus. Gut gebrannte 1868 Backsteine sind fortwährend zu haben bei Ehr. Haubach, Westanlage 25. Frische Maikräuter, Blutorangen nnd vorzügl. Apfelwein empfiehlt 1891 Kleinhenn. DC3DCmxmX)DCraOCÖDDDDDOOD Verlag von Belhagen & KlastNft g O in Bielefeld und Leipzig. g O —r___- ---------Cf Hausapotheke. § O Ein Noth- und Hilfsbuch für Fa- 5 9 mitten auf dem Lande imb in der 3 Q Stadt in dringenden ttrankhe'tts- und fi O plötzlichen Ungluckssälleu, bei Schein- D lod und Vergiftungen. Nebst An- o q leitung zur häuslichen Krankenpflege, g 8 Von Dr. M. Wy r ens urth. —8 Q Elegant gebunden 2 X O ä Zweite vermehrte u. verbess. Auflage, n 9 Eül Wertchen von eminenter Brauch- 9 barfeit, besonders zu empfehleir den q Familien auf dem Lande, sowie in D O großen Städten für alle Fälle, wo Q q längere Zeit bis zur Wiifimft des q O Arztes vergeht. n O Vorräthig in der Ferberffcken Q S Uuiv.-Buchh., Gietzen. 1871 9 □ODDDOQOODljO ! DCCOODuQODQD Süßrahmbutter von heute ab reicher täglich frisch bei. 1892 C. Gr. Z^leinhenru K.ümmel6i.ä8e feinster Qualität, in Pergament verpackt, p. (Str. 28 X inck Kiste, versendet gegen Nachnahme . R. Sonntag, Käserei, N. Schönbrunn 1872 b. Nicolausdorf, Reg -Bez-Liegmtz^ FBANZ JOSEF BITTER QUELLE Das bewährteste und am kicht?8ten. zu ■verlrensenele aller abführenden Mineralwässer, von den bedeutendsten Aerzten wie Bamberger, Gerhardt, Immermann, Kussmaul, Kunze, Leube, Landen- berger, Nussbaum, Scanzoni, Spiegelberg. Winkel etc. empfohlen bei Verstopfung und deren Folgenübeln, bei Leberleiden, Gallenstein, Hämorrhoiden, Magcn- und Darmkatarrh, bei Frauenkrankheiten, Congestionen zum Kopfe u. s. w. Broschüren ete gratis in den Apotheken und Mineralwasser-Depots (in Giessen bei fleh. Wallach). 1840 Die Versendungs-Direction in Budapest D U llllllliU Maschinen- und Waagenfabrik von Iiouis Schultze Gießen, WalltHor 53. Specialität: Decimalbrückerrwaagen von 1—50 Ctt., Centefi- «alwaagen, Butter- :unb Schnellwaagen in allen Größen. Farbe- wühlen. Auch halte mich bei Reparaturen an Dampf- und landwirthschaft- lichen Maschinen, für Mühlenbau und sonstigen in das Maschinenfach ein* schlagenden Artikeln bestens empfohlen. 1140 s u w ■*4 S r:- o 5 rr l za ** C3 M> — =i fc, e ffi o S=£ 5 V 5 C3 SLG « =© E-5 1Q «oJ 5 r:Z^- tS 25 $■* «u S55S) rr *• 6 ® "5>q Gebrauchter Kinderwagen Lillig zu verkaufen. 1870 Ludwigsplatz 4. 1854 Mein noch fast neues Wohnhaus "steht wegen Straßenanlage auf den Abbruch zu verkaufen- Reflectanten belieben «sich baldigst zu melden- Gießen, den 15. März 1884. H. Ruckstuhl, Ostanlage. Wermietyungen. 1887 Eine Wohnung, 3 Zimmer und Küche, abgeschlossener Vorplatz, sowie eine kleine Wohnung zu vermieden bei Georg Stühler, Grünöergerstr.^ 1876 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen- Carl Schwaab, ____________________Seltersweg 23. 1855 Zwei ineinandergeheitde, möblirte größere Zimmer zu vermiethen. _____________________Seltersweg 46-^ 1860 In meinem Hinterhause ist ein Logis zu vermiethen. Wilh. Kerber, Lindenplatz 5. Familienlogis, 2 auch 3 Zimmer, zu ver- wiethen- (1859) Schützenstraße 19. 1845 Die an Herrn A- Docter vermieteten Läden mit Wohnung und Lager- Räumen sind vom 1. October d- I. ander- weit zu vermiethen. Labroiffe, Rechtsanwalt- 1833 Wohnung, 3 bis 4 Zimmer, an ruhige Leute fofort zu vermieten. Bahnhofstraße 33. 1^50 Ein Logis, 3 Zimmer, Küche rc. im Vorderhause, eine große u. eine kleine Werkstätte pr. 1. Mai zu vermieten. ______I. Schmücker, Marktstrabe 8. 1579 Zwei ineinandergehende gut möblirte Zimmer, auf Verlangen mit 2 Betten und ganzer Verköstigung, zu vermiethen- Th. Lony, Bahnhofstraße 7. WsLMischte Anzeigen. 1889 Mein Vermiethungs-Brrrearr befindet sich jetzt Westanlage, in der früher Renzel'scheu Besitzung. Frau Hüttenberger, Westanlage 15. 1851 Ein gesetztes Frauenzimmer, im Hauswesen gründlich erfahren, sucht eine Stelle als Haushälterin— Gefl. Offerten beliebe man unter L. K. 100 an die Expedition^)- M- zu richten. 1893 Ein braver Junge kann die Buchbinderei erlernen bei ________________Julius Hoos. Oelfäfser I kauft_________L. Chr. Rübsamen. 1888 Ein tüchtiger Pferdeknecht ge- sucht. Von wem? sagt die Exp. d. Bl. Für ein feines Putz-Geschäft wird ein Lehrmädchen aus achtbarer Familie per sofort gesucht. Briefliche Offerten unter Chiffre A besorgt die Exped. d. Bl. 1639 1866 Ein braves Kindermädchen auf sofort gesucht. Wo? sagt die Expedition ds. Blattes.__ 1861 Einen Lehrling sucht Wilh.,Hosch,_Mechanikus.„ 1862 Ein Schreinergeselle in Arbeit gesucht von Herrn. Koch, ________Schreinermeister, West-Anlage 6. 3 tüchtige Pflastersteinzurichter und 4 Steinklopfer auf sofort gesucht von 1890__________JohS. Nickel, Wieseck. 1864 Mit guten Zeugnissen versehener Pferdeknecht findet dauernde Stellung. Näheres in der Exped. d. Bl.___________ Gebackene Fische in der Pulvermühle.______1882 1848 Ein tüchtiger Schlosser wird gesucht. Gebr. Hornberger & Söhne. 1881 Ein Kellner findet Sielle"im __Gasthof z. Löwen. 1884 Eitle Bindtette gesunden. Ab- zuholeN-bei Lohnkutscher Lather.__ 1877 Wohnung von 3 Zimmern, Küche und Zubehör von 2 ruhigen Leuten zu miethen gesucht. Gefl. Offerten mit Preisangabe unter Chiffre K. befördert die Exped. d. Bl. Restauration Zeldhaus» Grünbergerkraße. Hente Sonntag: 2W- COJVCEHT -8€ _________________Anfang 4 Uhr. — Entröe 20 Pfg.___________ 1853 1874 Die fo beliebten ff ulen Waffeln sind auf dem Westphälifchen Hof täglich, mit Ausnahme der Sonntage, zu haben. Frische Milch zu jeder Zeit. •J. HWU&S* Schühengarttn in Mehlar. Sonntag Den 16. d. M., von Nachmitt, t Uhr ah Grosses Concert ausgesührt Don der qanzen Capelle (36 Mann) des 2. Großh. Hess. Ins. - Regts. Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrrr C. Krautze. 1867 MF” Eintritt 30 Pfg. ___________________________Gk Krauss. HerzoglTBaugewerkschule Holzminden I y damit verbunden Maschinen-,Mühlenbau-u. Müllerschule. | gg Sommers 21. April. Winters 4. Nov. Pensionat. Dir.: G. Haarmann, gjj LelitBsversicbniogs-Gesellsdiaft zu Leipzig auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 übernimmt Versicherungen auf den Todes- und auf den Lebensfall (Kinder-, Aussteuer-, Militärdienstversicherungen). Der Jahresüberfchuß betrug 1878: 1 602 964 M., 1879: 1506 951 1880: 1679817 Jl., 1881: 1 624526 .74, 1882: 2062615 Alle Ueberschüfse fallen den Versicherten zu. Die den Versicherten gewährte Dividende betrug bei den Todesfallversicherungen im Durchschnitt der letzten vier Jahre nach Dividendenplan A.r 40 % der ordentlichen Jahresprämien und beträgt für 1884: 41%. Nach Dividendenplan B. (steigende Dividende) stellt sich die Dividende auf 3 % der Summe der gezahlten ordentlichen Jahresbeiträge und der Versicherte erhält somit nach 5 Jahren 10 Jahren 20 Jahren 30 Jahren 13% 30% 60% 90% der ordentlichen Jahresbeiträge als Dividende, wird nach dem 34. Versicherungsjahre beitragsfrei und bezieht von da an eine steigende baare Rente. Darlehne zu Kautionsbestellungen werden unter den bekannten günstigen Bedingungen gewährt. 186l> Nähere Auskunft ertheilen auf Anfrage die Gesellschaft selbst, sowie deren Vertreter, in Gießen: Müller Sf Schwarz und Th. Haubach. Lustspiel in 4 Acten von Dr. Gutzkow. F. Brautlecht. 1857 Gießen, den 15. März 1884. Heinrich Schäfer und Kind. 1878 Ein Mädchen zum 1- April gesucht. Kaplaneigasse 5- Montag: im Löwen. 1885 Einen Lehrling sucht H. Gröninger, Glaser. Stadttheater in Giessen Montag den 17. März 1884: In der Wiener „Deutschen Zeitung'" finden wir nachstehendes freundliches Anerbieten, welches auch für die Leser dieser Zeitung von Interesse sein dürfte: „Meine alte Mutter wurde lange Zeit von Rheumatismus geplagt, ohne Hilst zu finden. Durch Zufall erhielt ich jedock ein Hausmittel, das nicht nur mir Heilung brachte, sondern auch meine gute Mutter- schnell von ihren Schmerzen befreite- Aehm lieh Leidenden theile ich aus Dankbarkeit: gern Näheres gratis mit. M. Hlina, Privatier, 1841 Wien 1, Getrcidemarkt 2. Danksagung. Allen unseren Freunden, Verwandten und Bekannten, welche unserer so plötzlich durch den Tod entrissenen Gattin und Mutter Christine Schäfer geb. Schmand das Geleite zur letzten Ruhestätte gaben und durch reiche Blumenspenden ihre Theilnahme an dem herben Verlust, welcher uns betroffen , bewiesen haben, sowie dem Seelsorger für seine trostreichen Worte sprechen wir unfern tiefgefühlten Dank aus. ArbettsvermMelung. Arbeit gesucht für: mehrere Lauffrauen, Wasch- u. Putzfrauen. L. W. Plank, Neustadt 13, Bezirksvorsteher. Für Wasch-, Putz- und Lauffrauen. O. Kempff, WalltHor 24, Bezirksvorsteher. Handarbeit, Laufdienst. PH. Jung, Ludwigsplatz 13, 69 Bezirksvorsteher. es Nutzer Abonnement. ™ ä Mit erhöhten Preisen. W Zweites und letztes Gastspiel deS k. k. Rufs, u Großh. 8 ö Hess. Hofschauspielers Herrn Julius Fiala auS ö O Darmstadt. O ö Zur Geburtsfeier von Dr. C. Gutzkow: b F Der Konigslieuteuant. g Graf Thorane: Herr Fiala als Gast. Q Anfang 7'/, Uhr. Ende 10 Uhr. Q Redaction: A. Scheyda. — Truck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch» in ließen. Die heutige Nummer enthält 2 Blätter und 1 Beilage. Md Wiesenivärter Wir Erde b- ‘ 0 2) 3' Zu welche D!angi als sonst die des Msenvo weilen zu ern Das Theil zu neh Sol Wiesen besitze des Äiesemo Der K Audienzen, En lichem Maße geistige und fo hervortreten li tags-Präsidiun mals seinen 1 Session endlich berührte der Ji Prinz. Mchlt in fe Mgckhrt. Heinrich als bi gelegt hat, in die Stadt Hi das HerM Flnnilienlrejse e waten. Mn Rückkehr des treuer PWr 1* untetgoi Ngabe, bie js k -$it Re ^Nchiosseahrg & 'NHtze hü 5°icht nnb Jeä Reichstag, doppelter ©J Der 9 dieser Se,l geordneter R 3fa^ Ntfiat fiit ^edcccnalperso Z-r J 8'la. • w i £