NSofr'aitSebaütt > 6 Äimmobtn, 4 Nähmaschine, 2 flolbene Damenubr '9fI( I/O Bohlen und 'et* t«, jVZ i i°,7.2O ' A" *W,39 389 — ' 57,50 " 330,- " i*‘S* tz°K: Wrt au» Sfr«. '“ä-ä Bezirk- efber m Gießen War 1884. Aeisingenieikr: lsnauth. ’t werden, mar 1884. Geißler, Gerlchtsrmllrieher. i t». Ianvar, V.2Mr 11 im Hinterhliuse el, 3 Kmmden, Schubladen, Asche, m, sowie eine Par- age«, Rohr-, StrolMea M jungen. samilieulsgis zu ür- ftap ansgasse 18. iblirttS Zimmer (per- ii, Babnhosstraße 10. Mene Mansarden- er mit Zubehör, den ttrrniethel K. Kli«kel. _ lung, bestehend aus ibehor) zu venmethen. i LudwigsM 4. Marktplatz 2. 'meines VorderhM chör und Garten, au [mifl ic., pr. 1. April rii vermiethen. 'Mnksur^^ hause, Alicestr. 11, m «BÖS? ästig lbern___—.—" MT' 'rjm< X us jun* 11W 1 Mr. 13. Mittwoch den 16. Januar 8.30 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Ueberflcht. Gießen, 15. Januar. Das preußische Abgeordnetenhaus hat nun seine erste Arbeitswoche nach den Weihnachtsferien hinter sich und die Arbeiten desselben sind im Verlaufe derselben bedeutend gefördert worden. So haben der Etat der allgemeinen Finanzverwaltung, die Eisenbahn-Verstaatlichungs-Vorlage und die Land- güter-Ordnung für Schlesien ihre Erledigung gesunden. Was die Vorlage über die Iagdordnung anbelangt, so wurde dieselbe nach zweitägiger Generaldiscussion am Freitag an eine 25gliedrige Commission verwiesen. In den Debatten gab sich vielfach Abneigung gegen die vom Herrenhause an der Vorlage vorgenommenen Abänderungen kund, namentlich in Bezug aus die einschränkenden Bestimmungen über die Sonntagsjagd, aus die Vergrößerung der Jagdbezirke u. s. m., so daß sich das Abgeordnetenhaus schwerlich den Beschlüssen des Herrenhauses in diesen Punkten fügen wird. Am Samstag beschäftigte sich das Abgeord- netenhaus neben der dritten Berathung der Eisenbahn-Vorlage mit der zweiten Lesung des Etats der Bauverwaltung und des Bergwerks. Die kirchenpolitische Lage in Preußen ist trotz des kronprinz- lichen Besuches in Rom noch eine sehr zweifelhafte. Es giebt eben noch eine ganze Reihe „dunkler Punkte" zwischen Rom und Berlin und es ist sehr die Frage, ob sich dieselben je beseitigen lassen werden. Augenblicklich zeigt wieder die Frage der Besetzung des Coadjutor-Postens für die Diöcese Gnesen-Posen den zwischen Preußen und der Kurie obwaltenden scharfen Gegensatz. Von letzterer ist als Candidat für diesen Posten Prinz Eduard Radziwill, Vicar in Ostrowo und Mitglied der Centrums-Fraktion des Reichstages, vorgeschlagen worden, obwohl derselbe em Vertrauter des in Rom lebenden abgesetzten Erzbischofs von Posen, des Kardinals Ledochowski, ist. Wohl hauptsächlich deswegen ist Prinz Radziwill von der preußischen Regierung zurückgewiesen worden, ein deutliches Avis für den Vatikan, daß man in Berlin nicht gewillt ist, allen Prätensionen der Kurie nachzugeben. Der durch seine merkwürdigen Reden bekannte ReichSlagS- Abgeordnete für Glatz-Habelfchwerdt, Herr v. Ludwig, ist von einem Schlaganfall betroffen worden und am Samstag demselben auf seinem Gute Reu- Woltersleben erlegen. Die sächsische zweite Kammer, welche unter ihren Mitgliedern auch 4 Socialdemokraten zählt, ist in ihrer gegenwärtigen Session schon öfters ber Schauplatz heftiger Scenen gewesen, die durch die socialistischen Abgeordneten hervorgerufen wurden. Auch in der Freitagssitzung kam es wieder zu einer turbulenten Scene, deren Anlaß eine Beschwerde des Scharwerksmaurers Lorenz in Großenhain wegen des vom dortigen Stadtrath erlassenen Verbotes einer socialdemokratischen Versammlung war. Die Petitions-Deputation hatte der Kammer die Ablehnung der Beschwerde empfohlen, was dem Adg. Liebknecht Gelegenheit zu einer seiner bekannten Tiraden gab. Im Verlaufe der 'Debatte kam es dann zu sehr gereizten, zum Theil persönlichen Auseinandersetzungen zwischen den socialistischen Abgeordneten und andern Kammermitglie- dern, namentlich den Abgg. Gelbke und Günther, wobei der Abg. v. Vollmar bestätigte, daß er und seine Freunde voll und ganz auf dem Boden der Revolution stünden. Ein Schlußantrag beendigte zu Aller Genugthuung die unerquickliche Debatte. — Die zweite Kammer hat gleich der ersten beschlossen, die Petitionen gegen den Osficier-Consumverein auf sich beruhen zu lassen. Im ungarischen Oberhause hat am Samstag der große Redekampf in Sachen des Mischehe - Gesetzes begonnen- Bereits in der Donnerstags-Sitzung kam es zu einer Art Vorpostengesecht, in welchem die Gegner der Vorlage Sieger blieben, was man vielleicht als ein für das Ministerium Tisza ungünstiges Omen betrachten kann. — Im österreichischen Herrenhause hat wiederum ein Pairsschub stattgefunden. Durch die dieserhalb vorgenommenen Neuernennungen dürfte die bisherige verfassungstreue Majorität des Herrenhauses beseitigt sein. Die Präsidialwahlen in den beiden Häusern des französischen Parlamentes haben die bemerkenswerthe Erscheinung zu Tage gefördert, daß sowohl im Senate wie in der Deputirtenkammer eine große Stimmenthaltung zu constatiren war. Herr Brisson wurde mit 224 von 298 abgegebenen Stimmen wieder zum Präsidenten der Deputirtenkammer gewählt, was zwar relativ eine große Mehrheit bedeutet, aber das Bild gewinnt eine andere Beleuchtung, wenn man in Betracht zieht, daß ca. 230 Deputate, also die kleinere Hälfte der Kammermitglieder, sich der Wahl enthielten oder in der betreffenden Sitzung gar nicht anwesend waren. Auch bei der Nominirung der Vicepräsidenten Sadi Carnot, Spuller, Phillippoteaux und Floquet war eine große Wahlenthaltung zu bemerken und was den Senat anbelangt, so mußte die am Donnerstag vorgenommene Wahl der Vicepräsidenten sogar annullirt werden, da die gesetzlich erforderliche Stimmenzahl nicht zusammenzubringen war. Es ist diese Stimmenthaltung ein bedenkliches Zeichen und scheint darauf hinzu- deuten, daß in den Fraktions-Verhältnissen des französischen Parlamentes und hauptsächlich in der Deputirtenkammer abermals Umwälzungen bevorstehen. Das spanische Cabinet Posada de Herrera behauptet sich trotz aller Krisengerüchte noch immer in seiner Stellung. Vielleicht, daß doch noch eine Verständigung zwischen dem Ministerium und den Cortes zu Stande kommt, obwohl dieselbe nach Lage der Dinge eigentlich kaum zu erwarten steht. In der Deputirtenkammer erklärte der Minister des Innern am Donnerstag, daß die Regierung Reform der Verfassung, Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und des allgemeinen Stimmrechtes wünsche, welche gewichtige Erklärung für den endgültigen Ausgang der schwebenden Differenzen entscheidend werden wird. Die nationale Wallfahrt der Italiener zum Grabe Victor Emanuel's im Pantheon wird von der Mehrzahl der italienischen Blätter in schwungvollen Artikeln gefeiert. In allen spricht sich das gesteigerte Selbstbewußtsein des italienischen Volkes in würdigster Weise aus und sind sie mit großer Begeisterung geschrieben. Den Sudan kann man jetzt als für Egypten verloren betrachten nnb diese Ueberzeugung bricht sich auch in den egyptischeu Regierungskreisen Bahn. In voriger Woche fand in Kairo ein Cabinetsrath statt, welcher sich mit der Frage der Räumung des Sudans beschäftigte; es handelt sich nur noch darum, die wenigen egyptischen Garnisonen im Sudan nebst den Geschützen und Kriegs- vorräthen nicht in die Hände des Mahdi fallen zu lassen und sie ungefährdet zurückzuziehen, eine Aufgabe, die nicht leicht ist. Im Interesse der Cultur ist es tief zu beklagen, daß der Sudan nun wieder in den Zustand der Barbarei zurückfallen soll, ganz abgesehen davon, daß die Eroberung dieses großen Landergebietes Ströme egyptischen Blutes und ungeheuere finanzielle Opfer gekostet hat und England trägt inbirect die Schuld mit daran, iaß es so weit gekommen ist. Die chinesische Regierung hat auf Ansuchen der Bevölkerung der Insel Hainan 2000 Mann Truppen zum Schutze gegen einen eventuellen französischen Angriff dorthin abgesendet. Die Hainan-Insel wird bekanntlich von Frankreich mit als „Faustpfand" gefordert, obiger Vorgang beweist aber, daß China dieses Pfand nicht gutwillig hergeben wird. Telegraphische Depesche«. WolK's telegr. Eorrespondenr-Bvrea«. Berlin, 14. Januar. Der Kronprinz und die Kronprinzessin besuchten heute Vormittag die im Abgeordnetenhause veranstaltete Ausstellung von Handarbeiten der Schüler der Posener und Görlitzer Handarbeitsschule und nahmen, vom Präsidenten v. Köller empfangen und geleitet, die ausgestellten Arbeiten mit der lebhaftesten Teilnahme in Augenschein, verweilten dort eine Stunde und sprachen ihre Anerkennung und Freude über das Geleistete aus. Auch der Cultusminister und der Ministerialdirector Greiff besuchten die Ausstellung. — Se Majestät der Kaiser beabsichtigt bei günstiger Witterung morgen eine Hofjagd im Grünewald abzuhalten. — Der Kronprinz empfing gestern das Präsidium des Landtags. Ä London, 14. Januar. Dem „ReuterMn Bureau" wird aus Hongkong von heute gemeldet, daß Piraten in den Rächten des 1. und 2. Januar Maindink mit Verlust mehrerer Tobten unb Verwunbeten angriffen; am 4. Januar fei Batang bei Hanoi angegriffen, ber Feinb aber lu Unordnung unb mit Verlust zurückgeworfen worben. Gerüchtweise verlautet, daß chinesische Truppen aus ber Provinz Quangsi zur Verstärkung ber Besatzung von Bacmnh im Vor- — (Sinern Telegramm ber „Times" aus Khartum vom 12. b. Mts. zufolge hätten die Insurgenten Helan bei Khartum geplünbert unb sobann in Branb gesteckt. _ _ r,„ , ~ — Wolff unb Bondurand, welche wegen Complottes zur Zerstörung der deutschen Botschaft durch Explosionsstoffe angeklagt sind, erschienen heute vor dem Oldbailey - Gerichtshof. — Der Ausschuß der Hüttenbesitzer Clevelands stellte heute die Details für die baldigste Ansblasung von 20 Hochöfen Nord-Englands fest. Deutschland. Berlin, 12. Januar. DaS Abgeordnetenhaus erledigte heute in dritter Berathung ohne Debatte die EtsenbahnverstaatlichungSvorlage und genehmigte nach unerheblicher Debatte in zweiter Lesung den Etat der Bauverwaltung. Im Laufe der Debttt^r würde von Seiten der Regierung mitgetheilt, daß die Verhandlungen bezüglich Revift^n der Prüfungsordnung noch schweben, doch fei bestimmt zu erwarten, daß die Aenderungen den Beifall Aller finden würden. Auf Anfrage erklärte der Minister v. Maybach, die Regierung beharre auf dem Standpunkte der vorjährigen Kanalvorlage und beabsichtige solche auf breiterer Basis unter Hereinziehung der Provinz Schlesien weiter zu fördern. ' r c a v Die nächste Sitzung findet am Dienstag statt. — Auf der Tagesordnung stehen die Steuervorlagen. A c m , — Dem „Berliner Aktionär" zufolge ist der Direktion der Berlin-Hamburger Eisenbahn ein neuer Erlaß der Staatsregierung zugegangen, welcher darauf hinweist, daß die Regierung von Hamburg die von der Generalversammlung beschlossenen Statutenänderungen noch immer nicht genehmigt habe, die Fortsetzung der Verhandlungen vor Erledigung dieser Frage aber nicht angezeigt erscheine. Kesterreich. Wien, 13. Januar. Der ermordete Sohn des Geldwechslers Eifert, Rudolf Eifert, ist heute unter sehr großer Theilnahme der Bevölkerung beerdigt worden; der Zustand des Geldwechslers Eifert und seines zweiten Sohnes Heinrich hat sich gebeffert, so daß die Genesung beider nicht ausgeschloffen erscheint. Der wegen Theilnahme an den Schenk'schen Mordthaten verhaftete Schloffergeselle Schloffarek ist bedenklich erkrankt. Lokale-. 4 I treffen heute ein. 393 Oescdskt, Lsltsrgwsx 43. 391 108 A. Fangmann 392 Zum 1. Februar wird ein Laufbursche gesucht im Alter von 15 bis IS Jahren, der gute Zeugnisse besitzt. Näheres durch die Expedition. Veilchen-Abfall-Seife in vorzüglicher Qualität empf.: ä Packet (3 Stück) 40 H Georg Petri Wwe., Ftiseur- von heute an täglich im Zapf. 395 Bierbrauerei Wei-ig. Gießen, 15. Januar. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am DouuerStas den 17. Januar 1884, Nachmittags 4 Uhr. 1. Den Gasbeleuchtungsvertrag vom 17. September 1855 betr. 2. Den Vertrag mit drr Landesuniversität bezüglich dec Armenpraxis betr. 3. Voranschlag dec evangelischen Kirche für 1884/85. 1. Die Octroterheberstätte am Seltersthor. 5. Octtotrückvergütung an da8 Militär betr. Geschäfts-Verlegung. Von hrute an befindet sich mein Hut- u. Aappm-HeMst Marktstraße 1 bei Herrn Spengler Faber, gegenüber dem Rathhsus. § Max Sepp. „381 Eine gebildete Dame, Häusl, u. i. d. Küche erfahren, sucht Stell- ung z. Fuhr, d- Haushalts od. Gesellsch u. Pflege. Gefl. Off. unter R. P. bef. d. Exped- d. Bl. «x. Willi. Weidig. Corsetten n allen Weiten und Fayons offerirt 394 Ein Haus mit schöner Werkstelle und geschlossenem Hofraum ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei Wilh. Krämer, Bleich- strgße 3. Revolver mit Sicherheitsvorrichtung, wodurch beim Tragen absolut kein Unglück geschehen kann, empfiehlt Gustav Stahl, N-umw-g 11, neben der Musikatten^andlung des Herrn e R m.rnfituna flr Grtrecanbelaber. Sollt- -» für nölbiz b-fund-n «erden und einem m^den^Unttr« sich jede aufgestellte Laterne t v u ä 1 9f.d stunden iäürlich brennen zu lassent eine Vermehrung der Brenu- mGem"nder°tb bestimmt werben, sowohl für etnjelne Laternen, nl8 Pun£cn ;“on Jch/nfT frtnM er tu jeder Nachtzeit zwischen Sonnenunter- und Sonnen- aufaancPbte Beleuchtung im Ganzen oder im Einzelnen verlangen. Die Brennstunden haMinnom Gem-inderath mit Zuztehuxg der Unternehmer zu-rnenn-nder und ge- ru bezahlender Auilcher nächtlich aufzunehmen und die Anzahl der ver- « ndeun ^ennstun ?n»L« 'v-rteien täglich anzugeden. Ebenso ist -r verMchtet, L Bel-uchtüng bezüglich etwaiger Mängel zu überwachen und seine dessallsigen Wahr- Etadtoorft-nde sowohl als dem Unternehmer sogleich anzuzeigen. Me Angaben dchetben sind sür beide Thetle bindend. Unrichtige Angaben desselben werden mtt Entlassung bestraft. ^.tzung folgt.) «iekett, 15. Januar. sThterschutz.) Restauratmr Karl Welker und Keinriw Keßler von hier sind wegen Mißhandlung eines Kaninchens, ersterer durch Sttafbefehl um 20 Mark, letzterer durch schöffengertchtlicheS Urthetl um 6 Mark gestraft worden. 3anuar. sxheater.) Der Aufführung der Operette ^Der Bettelst udent" sieht man mit Spannung entgegen. Die Dtrection hat keine Mühe und Kosten gescheut, um dieselbe würdig auszustatten. So sind für die Anschaffung n^er Garderobe 8000 Mark aufgewendet, der Sängerchor ist um 16 Mann verstärkt worden. Die Materialien und die Musik haben ebenfalls große Geldopfer gekostet, so daß die Dtrection erst durch eine Reihe von Wiederholungen, die unzweifelhaft in Aussicht stehen werden, ihre Rechnung finden kann. - (Meininger Concert.) Wie maul uns mitiheilt, ist die Frist für Vorzugspreise der Btllete bis zum kommenden Sonntag verlängert worden. Wir machen hierauf die Leser, welche eS bis heute versäumten, Billete zu lösen, hiermit speciel! aufmerksam- . — Hungen, 14. Januar. Heute wurden dahier zur Errichtung einer Rüben- zuckerfabrtk 940 Morgen Gelände zum Rübenbau mit dem Bemerken definitiv gezeichnet, daß sich die Betreffenden bezüglich des Standortes der Fabrik, worüber die Meinungen noch getheilt sind, einem demnächst ergehenden Mehrheitsbeschlüsse der Actionäre unterwerfen werden. Die Beschlußfassung hierüber soll Donnerstag den 24. l. M, Vormittags 9Vr Uhr, zu Hungen im „Solmser Hofe" stattftnden. Etwaige weitere Beitrittserklärungen wolle man längstens bis zu diesem Tage an Herrn Kammerrath Demme tu Hungen gelangen lassen, oder sich in dieser Versammlung ein find en. Wien, 13. Januar. Der ermordete Sohn des Geldwechslers, Rudolf Eisertt ist heute unter sehr großer Thrilnahme der Bevölkerung beerdigt worden. Der Zustand des Herrn Eifert und seines zweiten Sohnes Heinrich hat sich gebessert, sodaß die Genesung beider nicht ausgeschlossen erscheint. Der wegen Theilnahme an den Schenk- schen Mordthaten verhaftete Schlossergeselle Schlossarek ist bedenklich erkrankt. Wien, 12. Januar. Bet der Confrontation im Spital, welche eine Minute dauerte, glaubte der Wechsler Eifert in dem Kärnthner Pongratz mtt größter Wahrscheinlichkeit einen der Thäter zu erkennen, so wett ihm das, da der Vollbart des Mannes verschwunden, möglich war. — DaS »Extrablatt" meldet: Der Mädchenmörder Schenk legte bereits eirr offenes Geständmß dahin ab, die Theresia Ketterl ermordet zu haben. Wien, 13. Januar. Gestern Abend wurde ein Complice des Pongratz Namens Johann Dürschner, Broncearbeiter, verhaftet. Schlossarek, der Mordgenosse Schenk's,. legte am Abend ein Geständniß ab. Handel und Verkehr. Gießen, den 15. Januar. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.86—0.90, Hühnereier per Stück. 6—8 Enteneier per Stück 0—0 Gänsc- eier per Stck- 13—00 Käse Stck. 5—8 Käsematte 3 X Erbsen per Liter 20 Linsen 31 Tauben per Paar 75—1,00 Hühner per Stuck X 1.00—1.70, Hahnen per Stück X 1.00—1.80, Enten per Stück X 1.80—2.20, Ochsenfleisch per Pfund 70—00 Kuh- und Rindfleisch 54—60 H, Kalbfleisch 50—54 Schweinefleisch 60—00 Hammelfleisch 60—70 Kartoffeln per 100 Kilo X 3.50—4.00, Milch per Liter 13—18 Gänse per Pfd. 50—62, Zwiebeln per Ctr. X 9—00, Weißkraut per Hundert X 5—8. RkcrrEzr^t s» M», 15. Januar, Nachmittags 2 Uhr — Mn. (Telegraphischsr- Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 261V», Staatsbahnactten 269Vz, Galizier 248V2, Lombarden 1203/e, Nord^ westbahnactten 157 V4, Gotthardbahnactien —, Darmstädter - Bankactien 152, Disconto Commandit 191V«, Oesterr. Silberrente 67Vr, 4% Ungar. Goldrente 75Vs, 4% 1880er Russen 70 Wie, 5% 1877r Ruffen 90, 2. Orient-Anleihe 56, 4°,a Spanier 57Vs, 5% Rumänische Rente 931 Vie, 4% Unific. Egvvter 676/e, 5% Türke« 9Vi, Marienburger —, Hess. Ludwigsbahnact. — Tendenz: still. 6. Ausbau der Wilhelmstraße. 8. Gesuchte? Rentners Dr. Adolf Mettenheimer dahier um Verbesserung eine- AbfahrwegS. _ c 9. Den rechtsseitigen Graben auf der Grünbergerstraße betr 10. Reparatur der Stocktreppe in dem Schulhause au dem OSwaldSberg. 11. Gesuch des Bäckermeisters Heinrich Faß dahier um pachtweise Ueber laffung eines Holzlagerplatzes. 12. Die Holzversteigerung vom 7. Januar betr. 13. Bestand der Realschule im Winter 1883/84.. 14. Kostevdecreturen. Gieße«, 15. Januar. Wir glauben manchem unserer Leser zu dienm, wenn wir im Nachstehenden den Gasbeleuchtungs-Vertrag der Stadt Gießen abgeschlossen am 17. September 1855, veröffentlichen- Vertrag. Zwischen der Provinzial-Hauptstadt Gießen, repräsentirt durch be» Bürgermeister mrd Gemeinderath einerseits und Herrn I. Tebay, Civil-Jngenieur aus London.für sich als Unternehmer und im Namen und Auftrag der Herren Gebrüder B e n k iss er Hüttenwerkbesitzer in Pforzheim, und Herrn Ludwig August Riedinger. Fabrir besitzer in Bayreuth, als Mitunternehmer anderseits, wurde heute, den ^^^^ber 1855, folgender Vertrag über die Beleuchtung der öffentlichen Straßen und Platze der Stadt Gießen mittelst Leuchtgas nebst Herstellung und Unterhaltung einer Gasbeleuchtungsanftalt abgeschloffen. e o m x _ A. Zweck des Vertrags. S 1 Uebernahme der Straßenbeleuchtung und Herstellung ein^ Gasbeleuchtungsanstalt Die Unternehmer verpflichten sich, bte zur öffentlichen Beleuchtung nöthtge Gasfabrik und Röhrenleitung auf ihre eigene Kosten und Gefahr herzustellen und zu unterhalten und die Beleuchtung der im 8 4 näher bezeichneten Straßen und Plätze während der Dauer dieses Vertrages unter den nachstehenden Bedingungen zu übernehmen. L. Vertragstermin. , 8 2. Anfang, Dauer und Fortsetzung des Vertrags. Die Dauer dieses VerttageS ist auf dreißig Jahre, vom 1. October 1856 gerechnet, festgesetzt. Zwei Jahre vor Ablauf der Vertragszeit soll gegenseitig erklärt werden, ob eine Verlängerung des Vertrags verlangt wird. Wenn aber keine solche Erklärung statt find et, so tst der Vertrag nach Ablaus von 30 Jahren stillschweigend auf weitere 5 Jahre als erneuert zu betrachten und soll von 5 zu 5 Jahren in ähnlicher Weise fortgesetzt werden, bis erne Kündigung von einer der contrahtrenden Parteien an die andere erfolgt. 8 3. Vorzugsrecht der Unternehmer nach Ablauf des Vertrages. Sollte zu irgend einer Zeit eine Aufkündigung von Seiten der Stadt geschehen, so ist sie verpflichtet, den gegenwättigen Unternehmern den Vorzug zu geben und denselben dtt Gelegenheit einzuräumen, einen neuen Vertrag mit derselben abzuschließen. Wenn jedoch ein solcher Vertrag nicht zu Stande kommen sollte, so ist die Stadtgemeinde verpflichtet, die Gasbeleuchtungsanstalt nach ihrem wirklichen Werthe als bettiebbare Anstalt zu übernehmen. Die Feststellung des Werthes erfolgt durch Experten, welche in der durch 8 30 bestimmten Weise ernannt werden. r Sollte jedoch die Kündigung von Seiten der Unternehmer geschehen, so ist die Stadtgemeinde berechtigt, entweder selbst eine Gasbeleuchtung herzustellen oder Andern die Herstellung einer solchen zu gestatten. C. Bestimmung über die Straßenbeleuchtung. 8 4. Umfang der Sttaßenbeleuchtung und Anzahl der Laternen. Die öffentliche Gasbelmchtung ist vorläpfig nur auf denjenigen Straßen und Plätzen herzustellen, die in dem angehefteten Plane durch Farbeanlegung bezeichnet, jedoch nur insoweit, als dieselben gegenwärtig schon mit Oel beleuchtet sind. Die Anzahl der öffentlichen Laternen wird auf 200 feftgeftellt, wovon nicht mehr als 30 Stück auf Candelaber und die übrigen auf Wandärmen aufzuftellen find. Sollte sich bei der Plactrung der Laternen ergeben, daß weniger als 200 ausreichen, so ist die Stadtgemeinde berechtigt, die Zahl derselben bi« auf 175 zu rebu- ciren. — Die hierfür zu leistende Vergütung erfolgt nach dem Sinne des 8 9. Die Laternen sind zur Controltrung der Brennstunden mtt fortlaufenden Nummern zu versehen. 8 5. Stellung der Laternen. Die Bestimmung der Stellen, aus welchen die Laternen angebracht werden sollen, geschieht durch eine au8 3 Mitgliedern des Gemeinderaths bestehende Commission und einen der Unternehmer, unter Zuziehung der Polizeiverwaltung. — Dieselbe unterliegt aber der Genehmigung des Gemeinderaths. In jedem Falle muß diese Bestimmung, sowie die Genehmigung derselben binnen 21 Tagen nach eingereichtem schriftlichen Verlangen der Unternehmer erfolgt sein. Ein noch sehr gut erhaltenes 387 Billard (Dorfelder in Mainz) w. Mangel a. R. billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. Irische Schellfische H Stadttheater m Giessen. Ät Mittwoch den 16. Januar: Außer Abonnement. Zum 1. Male: | Der *» ~ Große Operette in 3 Akten von Millöcker. K Symon: Herr Greven vom Stadt-Thenter zu Köln, als Gast. K Anfang 1'12 Uhr. — Ende 10 Uhr. M Preise der Plätze: M Abendkasse: Loge 3 Sperrsitz 2 M. 1. Platz 1.50 M. 3m Vorverkauf. Loge 2.80 «M. Sperrsitz 1.80 «M. 1. Platz 1.40 » F. Brautlecht. eine A-iMte, l S» M für L-M P-rstl l /gecintalt **.8 «ne M-be-MM 2 ? Äiie*r M / pAreib ecreti vlck ch, w o in 4 $aM 6 7U i •«<» * rL eine neue TchemprA faeten £aSroagen U' Dir Serfleigerung Braunfels, de 388 ______________ HchmIIN! im Gießener 3 Äloniag den 28. I Don Vormittags K im Gießener Sta Dißricten ZMockswal zenmorgen nachverzeich steigert werben: Arennho Llheith. Prügklh Rmtr. Rmtr. Bachen 2 - Eichen 162 85 W U 56,6 te kn Wnmrllr 900 Mä ans Dmchsi Zweiten La»-, Will- u\ W Mit- md ! „ mit 67 Fistm. M Mchtechugm i Me 3“fiutmenfm Emb-rgerstraße an Häuschen. Wen, am 15. Ja M-Wche «rgm 5 ' '■2afa«4llp Md BediM^^Dt -sgli-ber £* hb ew» ?*fo 9,bct bis Satt. ' " eiWeiü Bauarbc Die zum Ausbau de- I DZ -- und>. «18 «Aä*«' l'd* On>„®alt= rLLx !«Äfe ""!«!ch°ft tn für $oriungs rv»« wtrten d-finltip S worüber die W^W der Donnerstag den Maden. Asaige Taye an fcerrn li« Versammlung »S, Rudolf Eifert' dm. Der Zustand bessert, sodaß die m an den Schenk } erkrankt. vtlche eine Mute ut größttt Wahr- der BMart des * legte bereits ein L Pongratz Namens dgenoffe Slhenk's, Butter per Mund i 0-0 4 Ganse- n per Liter 20 4 .00—1.70, Hahnen nfleisch per Pfund Schweinefleisch 3.50-4.00, Milch JA, 9-00, Weiß- xu AlegraMer mann in Men.) erden Ms, Nord' :? Madien lv2, GSt. | er. # ft als Gllst- a % Platz 1.5^1 0 395 Zeidig^, Holzversteigerung 301 Zießener (toncert=Uerein L. v. Beethoven» Äug. Wilhelm]. 7) Nmtr. Wellen. Rmtr. 389 4) Gerichtsvollzieher. 375 399 A. Bramm. 398 Gießen und Rodheim, 15. Januar 1884. Frankfurter 359 85 56,6 5) 6) Buchen Eichen Nadel u !! H U n n » » 71 •n 7) 71 » Franz Schubert» Bud Niemann. G. F. Händel. Aug Wilhelm]» Fröd. Chopin. Bud. Niemann. B Schumann» B. Schumann. Aug. Wilhelmj. 1. Weißbinderarbeiten, 2. Schreinerarbeiten, 3. Glaserarbeiten, 4. Schlosserarbeiten, 5. Tapezierarbeiten, 6. Ofenlieferung, 7. Pflasterarbeiten, Haemmerer^ Concursverwalter. Air. Marsch. Barcarole. Romanze. Molo perpetuo. 89 3500 29,6 5000 b. Variationen (E-Dur) ..... Parsifal-Paraphrase für die Violine a. Impromptu (in Fis-Dur) für Klavier b. Concertwalzer für Klavier . . . 1877,20 2753,14 1347,39 389,- 57,50 330,— 328,12 7) a. Zwei venetianische Lieder (für Baryton) b. Wanderlied........- 8) „All' Ungherese“, Concertstück für Violine . JL t! Der Kreisingenieur: Gnauth. Unter den Eichenwellen befinden sich 900 Stück aus Durchforstung. Bau-, Werk- und Nutzholz. 222 Fichten - und Kiefern-Stämme mit 67 Festm. 2480 Fichtenstangen mit 45 Festm. Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerftraße am Bahnwärterhäuschen. Gießen, am 15. Januar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bekanntuiachung. In dem Concursverfahren gegen Leo Weitzenkortt von Lich sind 5150 J-l. vorräthig. Die angemeldeten Forderungen betragen 20,588 JL 66 Zur Verkeilung kommen vorerst 25 %. Einsicht des Vertheilungsplans kann auf der Gerichtsschreiberei des Großh. Amtsgerichts Lich genommen werden. Lich, den 14. Januar 1884. Hoyverstkigcrung im Gießener Stadtwald. Montag den 28. Januar 1884, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den Districten Zollstockswäldchen und Stol- zenmorgen nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricke r’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der W. Rudolph sehen Musikalienhandlung ä cM. 2,50 (Sperrsitz ä eX 3,50) zu haben. Kostenvoranschlag, Detailzeichnungen und Bedingungen sind auf Großherzoglicher Bürgermeisterei Heuchelheim einzusehen; ebendaselbst findet auch Donnerstag, den 24. Januar, Vormittags 10 Uhr die Eröffnung der bis längstens dahin verschlossen einzureichenden Offerte statt. Sonstige Auskunft ertheilt Bezirksbauaufseher Senßfelder in Gießen. Gießen, am 4. Januar 1884. der Anfang mit dem Werkholz bei Nr. 1 gemacht wird. Albach am 11. Januar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. Derbstangen 60 Nadel 7 bis 13 Ctm. Durchmesser, 3,57 Festmeter. Rmtr. 2 162 34 c. Finale (presto agitato). 2) Italienische Suite nach Nicolo Paganini für die Violine . . ......... Mittwoch, den 16. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flettischen Hofraithe dahier 3 Kleiderschränke, 6 Kommoden, 4 Sopha's, 6 Stühle, 2 Sessel. 1 Buffet, 1 Nachttischchen, 1 Nähmaschine, 2 runde Tische, 1 goldene Damenuhr mit Kette, 1 Spiegel, 170 Bohlen und 1 Stoßkirren meistbietend versteigert werden. Gießen am 14. Januar 1884. Geißler, Vergebung von Barrarberten. Die zum Ausbau des neuen Schulhauses in der Gemeinde Heuchelheim erforderten, nachstehend aufgeführten Arbeiten sollen im Wege schriftlicher Submission vergeben werden. veranschl. zu 380 Eine noch neue Nähmaschine „Singer" il eiu Sopha sind veränderungs- halber zu verkaufen. Näheres in der Exped. d- Bl. 380 viefmarken zu Samml. oerk., kauft, stauscht u giebt Commissionslager mit ^31/3 o/g G. Zechmeyer, Nürnberg. !Continentalmarken ca. 200 Sort-, pr- Mille 50 H. NEA Der Concertflügel ist aus der Hof-Pianofortefabrik des Herrn Robert Seitz in Leipzig. Reisig Stock 1850 Nadel Wellen. 42 Rln. Nadel. verzeichnete Holzsortimente versteigert Rundscheit Knüppel 37 Rm. Nadel. 12 Rm. Eichen, PROGRAMM* 1) Sonate (opus 27, No. 2, cis-moll) für Klavier von a. Adagio. b. Allegretto. Ais Aufseher, Verwalter ic. wird ein sicherer und gewandter Mann bei 1300 M. Einkorn, pr. a. dauernd gesucht. Off. mit Ang. seith. Stell, u. Verh. sub Y. 509 postl. Postamt 19 in Berlin. ________ 397 Urittes Concert (im 92. Vereinsjahr) am Sonxitag den 20. «Januar 1884, Abends präcis 5 Uhr im Saale des Gesellschaftsvereins unter gefälliger Mitwirkung des Herrn Professors August Wilhelmj (Violine), des Herrn Pianisten Rudolph Niemann und des Herrn Opernsängers. Dr. Franz Krückl. B rennholz. Scheith. Prügelt). Stockh.^Reish. WerMcißungen. 385 Ein Stübchen mit Bett zu ver- miethen bei Wwe. ^örb, Mäusburg. "Alicestraße 12, I. oder n. Stock, enth- 8 Zinimer, Küche, Kammer rc., mit oder ohne Pferdestall und Chaisenremise, pr. 1. April 1884 zu vermiethen- 47 H. Adami. a. b. c. d. e. (Zum ersten Male.) 3) Der Wanderer (für Baryton)..... a. Gavotte (Nr. 2, g-moll) für Klavier . . ftteiiafi den 18. d. M., von Morgens 10 Uhr an, sollen in dem Albacher Gemeindewald, District Kreuzholz, Abtheilung I., nachwerden : Vsrsteigerungs Auzeige. Freitag den 18. d. MtS., Vormittags 9 Uhr anfangeiü), und nöthigenfalls am nächsten Tage versteigere ich auf dem Bahndofe zu Albshausen (Sammelort Galtwirthschaft Dietrich das.) öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung: 1) zwangsweise: 1 Chaise nebst 2 Pferdegeschirren (comp(et), 1 Pferdegeschirr für Lastfuhrwerk mit 2 Regendecken in Leder, 1 Haferkasten, 1 Pflug und 1 Egge, 2 Wagenleitern, 1 Hemmkette mit Eisring, 6 alte Wagendecken, 6 Pferd portwagen (Spurweite 72 Centimeter), 5 Vorderkipper (alt), ca. 100 Ctr. altes Eisen, 1 Decimalwaage, 1 Handfeuerspritze, 4 eiserne und 1 hölzernen Schiebkarren, 8 Wagenachsen mit Rädern (Rädersätze) , eine Partie schmreoe- eiserne Ruststäbe, eine Kohlenwaage, ca. 5000 Backsteinbrettchen, 1 altes Bohrgestänge mit Zubehör, eine Kalkmühle, eine alte Tuffstempresse, eme Kalksiebe-Maschine, 1 Säulen- und 1 Kochofen, 2 Kohlenkasten zum Kohlenaufziehen, 1 Tau, 2 Füllöfen, 1 Signalglocke, 1 Schreibpult (neu), 1 Schreibtisch, 1 Copirpresse, 2 Canapees, 2 Regulatoren, 1 Wandschrank, verschiedene Rohrstühle, eine Partie Bilder, eine Control- und eine Ankeruhr, eme Doppelflinte, 2 Pistolen, 1 Revolver und 1 Chassepotgewehr Gardmen und Gardmen- halter, 1 Schreibsecretär, eine Nähmaschine, 1 Consolchen, 1 Nähtisch, 1 Ser- virtisch: 16 Bände Meyer's Conversations-Lexicon, schiller s sammtliche Werke in 4 Bänden, 6 Bände Fritz Reuter's Werke 1 ovalen Spiegel M Gold- rahmen 1 Trumeau (vergoldet) mit Marmorplatte, 1 Standuhr (vergoldet), 1 ovalen Tisch nebst Decken, 1 Teppich, 1 hochfeine Garnitur Polstermobel (rother Plüsch), 1 complettes Bett, 1 Waschschrank mit Waschgarnitur, 1 Ösen, 1 Waschschrank mit Marmorplatte, mehrere Nachttische, 1 Waschtisch, mehrere Bettvorlagen, 3 Reisekoffer, einige Steh- und Hängelampen, 2 Dienstbotenbetten, 1 Häckselmaschine, eine Partie Heu, Stroh und Grummet, eine Wasch- und eine Fleischbütte, 1 Fliegenschrank, ca. 10 Malter Kartoffeln, mehrere Kommoden, 1 Kleiverschrank, 4 leere Fässer, 1 Regenbad, verschiedene Kleidungsstücke für Herren und Damen, sowie diverse Wäsche u. dergl. mehr; 2) auf freiwilliges Anstehen: eine neue Tuffstempresse, 1 Thonschneider, 1 Arbeitspferd und 1 completten schweren Lastwagen (Doppelspänner). Die Versteigerung findet bestimmt statt. Braunfels, den 15. Januar 1884. 388 Schliephake, Gerichtsvollzieher. Danksagung. Für die vielen Beweise der herzlichen Theilnahme bei der Krankheit und Beerdigung unseres unvergeßlichen Gatten, Vaters, Sohnes und Bruders sagen Allen den herzlichsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. 100,58 Festmeter. Die Zusammenkunft findet in dem genannten District statt. Bemerkt wird noch, daß mehrere Stämme sich zu Schnittholz eignen, und Vermischte Anzeiger;. 383 Eine zweitstillcnde Amme sucht Stellung pr. Anfang Februar. Süd-Anlage 15, parterre. 52 „ Nadel Stammholz 18 Eichenstämme 19 bis 32 Ctm. Durchmesser, 5,95 Festmeter. 252 Nadelstämme 14 bis 38 Ctm. Durmeffer, 379 1 große fahrbare Kanarierrhecke wegen Aufgabe der Zucht zu verkaufen. Liebigstraße 13, 2 Tr. stellen kann, gegen mäßiges Honorar. Näheres i. d. Exp. d. Bl._______386 378 Ein braver Junge,vom Lande als Kellnerlehrliirg gesucht un Cafe Ebel. Montag Nacht entschlief sanft nach längerem Leiden unsere liebe Schwester und Tante Anna von Mettingh. Um stille Theilnahme bitten Hugo von Mettingh. Hugo von Grolman. Louise Schober, geb. von Grolman. Karl von Grolman. Emilie Schenk zu Schweinsberg, geb. von Grolman. Max von Grolman. Emma von Grolman. Hermann von Grolman. Giessen, den 14. Januar 1884. Die Beerdigung findet Mittwoch den 16. Januar Nachmittags 3' 2 Uhr, statt. 382 VerantLMich^-R^E^A. Scheydal , Seil„ge.