* i; Mt •6mm. M GW 4-, . I, 1884. ,857,101,509 5,102,109 5,154,162 6,000,000 „ _ 6 W«sms-GGx >»»8: H Mch, orf: Ah XL ach» 8. Sttmtaf eim: Carl WH i/2ba.: 3. Sefa II, MH. gen wie auswärlii iolz und Eisen, machen auf das l' tfien bis zu den H mter Garantie und! voll Hamel, meg -MZS rjW®ömTt*l ^Lehrli°S' ' -lAkS< !»E O-sr < '*4,,II «* Stk. 113, Zweites Blatt. Donnerstag den 15. Mai 1884 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. prolokoff über die Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen vom 14. März 1884 zu Grünberg. Der Vorsitzende eröffnet die Versammlung mit dem Bemerken, daß die Herren Ministerialrath br. Jnup und Oekonomierath i>r. Weidenhammer zur heutigen Versammlung eingeladen worben seien, sich aber entschuldigt hätten- Hierauf erhielt Herr Professor b r. Pflug von Gießen das Wort zu einem Vortrage über die Abschaffung des Doppeljochs. Gr sagt, dieser Gegenstand sei durch den Gießener Thierschutzverein angeregt,worden, weil man gesehen habe, daß noch vielfach Rindvieh im Doppeljoch angespannt sei. Daß nicht allein Pferde, sondern auch Rindvieh zum Zugdienst verwendet würden, sei durch die wirthschastlichen Ver- hältnisse bedingt; jedoch müsse man bei der Auswahl der Zugthiere vorerst die Individualität des Thieres in Betracht ziehen; mir gut gebautes starkknochiges Vieh solle als Zugvieh verwendet werden, daß man kein englisches Fleischvieh und keine holländischen Milchkühe zum Arbeitsvieh wählt, versteht sich wohl von selbst. Ferner muß auch die Lebensweise des Zugthieres, namentlich bezüglich seiner Ernährung berück- uchtigt werden. Rian darf das Rindvieh nicht zu lange in Arbeit und muß es länger -uhen lassen, weil es eine längere Zeit zur Verdauung der Nahrung nöthig hat, als andere Zugthiere. Freilich wohl fährt man besser mit Pferden, als mit Kühen; aber auch das Rindvieh und selbst die Kühe sind für gewisse Verhältnisse ganz gute, nicht zu entbehrende Zugthiere; ja manche kleinere Landwirthe würden besser thun, mit einem Paar Kübe zu fahren, als mit einem Pferd; es sei dies eine sehr üble Gewohnheit kleiner Wirthe, wodurch oft die ganze Wirthschaft zu Grunde ginge, auch ein Pferd haben zu wollen, denn das Pferd liefere nur Arbeit, das Rindvieh neben derselben «ber noch schätzbare Rebeneriräge, wie Milch und Fleisch. Wenn wir das Vieh als Spannvieh benutzen wollten, müßten wir vor allem unser Augenmerk darauf richten, daß dasselbe seiner Natur und dem anatomischen Bau seines Körpers entsprechend an den Wagen gespannt würde. Es gibt für das Rindvieh verschiedene Anspannwerkzeuge. In Schwaben gehen .^kühe und Ochsen im Kummet, wie die Pferde. In anderen, nicht so kultivirten Gegenden, wie in der Türkei, in Egypten re., hat man das sog. Stockjoch, bei uns fahrt man entweder im Dovpeljoch oder im einfachen Joch Erstere Einspannart ist eine grausame Thierquälerei;, das Thier kann sich kaum rühren, kann nicht ausschnaufen, sich nicht die Fliegen ivehren, es hat feinen sicheren Tritt; man sieht ihm die Qual an den ängstlichen Augen an! — Man behaupte häufig, daß in Gebirgsgegenden das Doppeljoch nicht entbehrt werden könne; wenigstens wurde in der Rhön mir dieses stets eingewendet, wenn ich dort, vor über 25 Jahren, gegen das Dovpeljoch sprach. Aber gehen Sie einmal in andere Gebirgsgegenden, Sie werden viele finden, in denen nan das Doppeljoch gar nicht kennt! Ich erinnere mich nicht, das Doppeljoch in der Schweiz gesehen zu haben, ich weiß auch nicht, daß ich ihm schon im bayerischen Hochgebirge begegnet wäre; im Fichtelgebirge, in den fränkischen Jurabergen kennt man es nicht und es sind dort die Wege gerade so gut oder so schlecht, wie bei uns; die Berge alber steiler und die Arbeit anstrengender! Als Anspannmittel für Rindvieh empfehle ich Ihnen das einfache Kopfjoch resp. die sog. Stirnbänder, deren Kopffläche ein gutes Roßhaarpolster haben muß und das — wie in der Baireuther Gegend — auch noch auf einem weichen etirnfiffen liegen dürfte. Wolle man sagen, das Doppeljoch sei billiger und das Stirnband zu theuer, so müsse man doch auch bedenken, welchen Schaden ersteres am Werth des Viehes verur- sache. Gewisse Krankheiten, wie Horn- und Knochenbrüche, kommen bei den im Doppel- j»ch gefahrenen Thieren ungleich häufiger vor, als bei Tyiereu, die mit Stirnbändern ziehen. Nachdem Redner noch entschieden gegen den Gebrauch des Doppeljochs gesprochen, beißt er es gut, daß man damit umgehe, ein Reglement zu erlassen, welches den Gebrauch des Doppeljochs verbiete; man solle jedoch die Sache nicht übereilen, sondern eine Uebergangszeit lassen. Auch die landwirthschaftlichen Vereine sollten für Abschaffung des Doppeljochs wirken, indem sie bei ihren mit Verloosungen verbundenen F esten recht viele Stirnbänder als Gewinnste ankauften. Er habe der Versammlung seine Ansichten über das Doppeljoch mitgetheilt und erwarte von den praktischen Land- wirthen, daß fie offen über die vorwürfige Frage ihre Meinung aussprechen, denn indem wir gemeinfam das Für und Wider erwägen, kommen wir gewiß zu einem richtigen Resultat. Der Vorsitzende dankt für den Vortrag und fordert die Versammlung auf, sich über die Ansichten des Vorredners und über die Nothwendigkeit eines Polizeireglements auszusprechen. Im Kreise Lauterbach fei ein solches erlassen worden, welches lautet: „Der Gebrauch des Doppeljochs ist im Kreise Lauterbach verboten. Die Verordnung tritt nach einem halben Jahre in Kraft." Die Frage, ob das Doppeljoch im Kreise Gießen noch im Gebrauch ist, wird bejaht. Herr Baurath br. Diefsenbach von Grünberg bemerkt, daß vor 50 Jahren mir im Doppeljoch gefahren worden sei, jetzt aber fei dasselbe nur bei einigen ärmeren Leuten im Gebrauch, in Stangenrod cxistire dasselbe noch bei 7 Leuten. Herr Bürgermeister Bieber von Allendorf a d. Lda. bestreitet, daß nur bei ärmeren Landwirthen das Doppeljoch gebraucht werde und behauptet, daß gerade reichere Stute dasselbe führen. Herr Bürgermeister Rücke! von Bettenhausen ist gegen das Polizeireglement, da es nur den armen Mann träfe; das Vieh fei im Doppeljoch leichter zu lernen. 3iir halsstarrige Ochsen fei das Doppeljoch nöthig. Dann gäbe es auch Leute, welche moch Karren hatten und sich keinen Wagen anfchaffen könnten. Herr Lehrer Schindel aus Queckborn spricht entschieden gegen das Doppeljoch. Herr Professor Dr. Pflug fügt an, daß man in Franken auch keine Doppeljoche mehr habe. Herr R. Güngerich von Gießen bestreitet, daß das Rindvieh im Doppeljoch leichter zu lernen fei. Es gäbe aber deren nicht mehr viele, und sei daher ein Polizeireglement nicht mehr nöthig. Herr Lehrer Wagner von Stangenrod konstatirt, daß in Stangenrod höchstens iroch 3 Fuhrwerke mit Doppeljoch seien. Der Anschaffung des einfachen Jochs stehe aber der Kostenpunkt entgegen. Der Vorsitzende findet den Erlaß eines Polizeireglements für nothwendig, wenn, wie angeführt wurde, durch das Doppeljoch die Zugthiere so sehr an Werth verlieren, daß dagegen die Kosten des Einzeljochs gar nicht inBetracht gezogen werden können. Der Ngenthümer des Viehes füge sich bürd) diese Anspannart einen bedeutenden Schaden zu. Herr Josef Güngerich von Groß-Bufeck bemerkt, daß es auch billigere Stirnbänder von Holz gäbe, zu höchstens 5 Mark das Paar. Herr Baron Adolf v. Rabenau in Friedelhausen macht den Vorschlag, daß den ärmeren Leuten zur Anschaffung der Stirnbänder eine Beihilfe gegeben werden möchte. Herr Baron v. Oven aus Hungen hat bemerkt, daß die hier im Gebrauch befindlichen Stirnbänder zu eng sind und stellt an den Verein das Ansinnen, derselbe möge ein Muster von dem sog. Hohenheimer Joch anschaffen. Der Präsident verspricht Berücksichtigung dieses Wunsches. Herr Bürgermeister Zimnier von Villingen ist für unbedingte Abschaffung des Dovpeljochs. Herr Bürgermeister Rückel spricht sich noch einmal dahin aus, daß es dem armen Manne zu viel Ausgaben verursache. Herr Adalbert von Rabenau ist ebenfalls für Abschaffung des Doppeljochs, allein er wünsche Berücksichtigung der Armen und daß Niemand zu Ausgaben veranlaßt werde, die ihn ruinircn könnten. Deßhalb beantragt er zu dem oben erwähnten Reglement den Zusatz: „Auf notorisch Arme findet das Reglement in den nächsten 3 Jahren keine Anwendung " Herr Baurath Dr. Dieffen bach ist mit diesem Anträge einverstanden. Herr Moll von Allendorf fragt an, was man unter notorisch Armen verstehe. Nach seiner Ansicht sei der Manu, welcher noch Zugvieh besitze, nicht notorisch arm. Nebrigens müsse ja der Geschäftsmann beim Verkauf solche Zahlungserleichterungen, insbesondere Credit gewähren, daß die Anschaffung gar nicht so schwer sei. Herr Dekan Pullmann, zugleich Vorsitzender der Sparkasse Grünberg, erwidert auf Befragen, daß die Sparkasse wohl Beihülfen gewähren werde. Der land- wirthschaftliche Verein möge Antrag stellen. Herr Pros. Dr. Pflug beantragt, daß eine Erhebung stattfinden möge, wieviel Doppeljoch im Kreise Gießen noch im Gebrauch seien und wieviel notorisch Arme sich unter den Besitzern desselben befänden. Herr Adalbert v. Rabenau erklärt, daß der notorisch arm zu nennen fei, welcher mehr Schulden als Vermögen habe. Der Director bemerkt, daß die heutigen Verhandlungen bei der Frage über den Erlaß eines Verbotes des Doppeljochs berücksichtigt werden sollen und schließt die Verhandlung über diesen Gegenstand. Der II. Gegenstand der Tagesordnung betrifft die Errichtung eines Saatmarktes zu Gründer g. Vorsitzender erklärt, daß ein Großgrundbesitzer, der Saatfrucht in Grünberg gekauft, ihm geschrieben habe, er sei so sehr damit zufrieden gewesen, daß er wünsche, es möge den Landwirthen Gelegenheit geboten werden, ihre Saatfrucht dort kaufen zu können. Er ertheile Herrn Bürgermeister Pracht d^s Wort über den Gegenstand. Referent sagt, daß die Oeks»omie eine bevorzugte Stellung einnehme, durch sie gedeihe Handel und Industrie, denn diele, nähmen erst dann den richtigen Aufschwung, wenn gute Ernten eingethan würden- Die Bebauung des Bodens sei schon von den ältesten Völkern getrieben worden, sie hätten sich schon theilweise von Früchten ernährt. Er spricht sodann über die weitere Entwickelung der Landwirthschaft und die wachsenden Bedürfnisse in Folge der Vermehrung der Menschen. Unser Landtagsabgeordneter, Baron Adalbert v. Rabenau, habe alle Thatkrast entfaltet, um der Landwirth- schaft zu nützen. Mit seinen Anträgen für die Secundärbahnen, eine Landescredit- kasse ?c. habe er fein großes Interesse für die Landwirthschaft gezeigt und fei Lanzenbrecher für dieselbe geworden. Redner dankt ferner auch sür die von anderer Seite erfolgten Anregungen und glaubt, daß man über die Nützlichkeit des projectirten Saatenmarktes keine Worte zu verlieren brauche. Ein kräftiger Urstoff habe auch kräftige Nachfolge; durch reine Saatfrucht erziele man reine Ernten, und es sei sehr von Vor- theil, wenn der Landwirth wisse, wo er hinzugehen habe, um reine Caatfrucht zu kaufen. Nach seiner Ansicht würden im Frühjahr und Herbst je drei Saatenmärkte genügen, welche in Verbindung mit den Wochenfruchtmärkten dahier abgehalten werden konnten. Eine entsprechende Bekanntmachung müsse oorausgehe«. Er fei auch dafür, daß eine Saatreinigungsmaschine, wie die von Herrn A. Buch in Hungen heute hier vorgezeigte, ausgestellt würde, könne aber nicht sagen, ob die Stadt eine solche aufstellen werbe. Dieselbe würde recht gerne Lagerböden, den Raum für die Maschine und ferner die Sackträger zur Verfügung stellen. Herr A. Buch aus Hungen erläutert hierauf die von ihm aufgestellte Saat- reinigungsmaschine (Trieur), welche vor den Verhandlungen probirt worden war. Es wird hierüber verhandelt und man spricht sich über bereu Leistungen recht anerkennend aus. Herr Josef Güngerich freut sich über Errichtung eines Saatmarktes zu Grünberg, weil die Frucht aus den rauheren Gegenden sich besser nach den milderen verpflanze. Herr Lehrer Schindel stellt den Antrag, baß in jeher Gemeinbe eine Frucht- reinigungsmafchine angefchafft werbe, auch müsse Grünberg bem Unternehmen entgegenkommen unb nicht durch Malktgebühren bie Lanbwirthe vertreiben. Herr Bürgermeister Pracht entgegnet, baß bie Abgabe auf ben Fruchtmärkten dahier nur 4 Pf. per Gentner betrage, wofür aber eine größere Sicherheit im Geschäft geboten werbe. Der Director fragt, was wohl bie Stabt Grünberg in ber Sache thun werbe? Herr Bürgermeister Pracht kann bermalen noch nichts Bestimmtes barüber sagen. Doch werbe ber Gemeinberath schwerlich eine solche Maschine anschaffen. Herr Bück von Grünberg erörtert, baß er mit Anwendung von zwei Sieben benfelbcn Erfolg erziele, wie mit einer Maschine. Herr Abolf v. Rabenau bemerkt barauf, daß bies für ben Markt nicht genüge. Der auswärtige Käufer verlange Garantie. Die Behörde müsse Säcke mit gereinigter Frucht mit einem Stempel versehen. Herr Buch führt an, baß bie Maschine allen Samen von Unkraut unb bie zerbrochenen Körner beseitige, was bas Sieb nicht thue. Baron Adalbert v. Rabenau. Man müsse sich über bie Einrichtungen in ber Probstei erfunbigen, bie Saatfrüchte von bort hätten einen ganz anbern Preis. Herr Baron v. Oven bestätigt Letzteres. Aus jebem Malter würben 5—6 JL mehr erlöst. Herr R. Güngerich von Gießen meint, bie Stabt Grünberg könne Prämien für reine Frucht bewilligen- Herr Bürgermeister Pracht weiß nicht, in welcher Richtung er bem Stadtvor- stanb Vorlage machen soll. Vielleicht wäre es besser, eine Commission von 3 bis vier Personen zu wählen, bie Vorschläge machten. Der Vorsitzenbe konstatirt,^ baß man über bie Nützlichkeit ber Gründung eines Saatmarktes einig sei, nur müsse man zur vollständigen Reinigung der Saatfrucht eine Maschine, wie die von A. Buch vorgereigte, anschaffen, durch's Sieb sei eine vollständige Reinigung nicht möglich. Der lanow. Verein solle die Maschine kaufen in « M 200 85 20 50 60 150 Midhat Pascha, der bedeutendste türkische Staatsmann der Gegen- wart, ist am Sonntag in Folge eines Karbunkel-Leidens in Konstantinopel gestorben. Midhat Pascha, geboren 1822, eröffnete seine glänzende amtliche Laufbahn als Kassevar (Siegelbewahrer) des Großkanzler-Amtes,, wird hieraus Gouverneur verschiedener Provinzen und unter Abdul Aziz Großwessir. An der Spitze der unzufriedenen Softa's hals Mwhat Pascha 1876 den unfähigen Abdul Aziz stürzen, wurde von dessen Nachfolger Murad V. zum Präsidenten des Hohen Rathes und unter Abdul Hamid II. wieder zum Großwessir ernannt, als welcher er der Türkei seine berühmte constitutionelle Verfassung verlieh. Seiner weiteren reformatorischen Thätigkeit wurde aber durch seine 1877 plötzlich nach dem Auslände erfolgte Verbannung ein Ziel gesetzt und obwohl Midhat Pascha später die Rückkehr nach Konstantinopel gestattet wurde, hat er doch nie wieder eine Rolle im türkischen Staatsleben gespielt. 737 X 89 A 348 ,, — „ 1174 JL 89 4 20 - 4 Die nächste Generalversammlung soll Ende Mai in Gießen abgehalten werben, welcher u. a. über Wanderbaumgärtner gesprochen werden soll. Hiermit wird die Generalversammlung geschlossen. Der Director: Der Secretar: Nover. Frrhr. DMtische Nsbexstcht. Gießen, 14. Mai. Der dem Reichstag in den nächsten Tagen zugehende Gesetzentwurf, bett, die Einrichtung directer Postdampfer-Linien von deutschen yafen mach Ost-Asien und Australien, hat in der öffentlichen Meinung eine recht qünstiqe Aufnahme gesunden. Den Werth, den solche Dampfer-Verbmdungen für die politischen, commerciellen, postalischen und Marine-Juteresien Deutschlands haben, wird allseitig anerkannt uno es wird auch zugegeben , daß als Ersatz für die Anforderungen, welche die Post- und Marine-Verwaltung, zum Theil für offenbar staatliche Zwecke, erheben muffen, eine staatliche Subvention gerechtfertigt ist. Vom privaten Unternehmungsgeiste allein kann man eine Lösung dieser Aufgabe nicht erwarten, es muß eben der Staat mit fernen mach- tigen Mitteln eingreifen und da ist es denn erfreulich, daß selbst in Kreisen, wo man für gewöhnlich von Staatshülse und Staatseinmischung nichts wissen will, die geplante Einrichtung der genannten Dampfer-Linien eine günstige Be- urtbeilung erfährt. In einem Schreiben an den Fürsten Hohenlohe-Langenburg lagt Fürst Bismarck, daß er in Erwägung der im Reichstage vorherrschenden Tendenzen auf eine sofortige Annahme des betr. Gesetzentwurfes kaum rechne. Was den Reichskanzler zu dieser Aeußerung veranlaßt, ist nicht recht verständlich, denn eine ähnliche Vorlage ist dem Reichstage noch nie gemacht worden und auch in der liberalen Presse findet die gegenwärtige Vorlage fast ausnahmslos eine sympathische Aufnahme. Bei der durch unsere Nation heutzutage gehenden Strömung ist überhaupt jedes Unternehmen wärmster Sympathie sicher, in welchem man einen Keim und Anfang einer activeren überseeischen und kolonialen Politik erblicken zu können glaubt. Inwiefern der Postdampser- Vorlage dieser Charakter innewohnt, inwieweit fie zu weiteren Consequenzen in dieser Richtung führen wird, läßt sich heute noch nicht übersehen. Thatsache ist aber, daß gerade unter diesem Gesichtspunkt einer activeren kolonialen und überseeischen Politik die Vorlage in weiten Kreisen freudig begrüßt worden ist. In Wien hat amSamstag die feierliche Beisetzung der Leiche der Kaiserin Maria Anna in der Kaisergruft der Kapuzinerkirche stattgefunden. Der Trauerseier wohnte u. A. als Vertreter des deutschen Kaiserhauses Graf v. d. Goltz, General-Adjutant des Kaisers Wilhelm, bei. Die Aussichten für eine friedliche Auseinandersetzung Frankreichs mit China wegen Tongking gestalten sich recht günstig. Die Kaiserin von China, deren Wort am Peking-r Hofe anscheinend ausschlaggebend ist, hat sich mit der Denkschrift des chinesischen „Reichskanzlers", Li-Hung- Chang, welche eine sofortige Verständigung mit Frankreich empfiehlt, im Wesentlichen einverstanden erklärt und ist somit anzunehmen, daß die Friedenspartei am Pekinger Hofe den Sieg über die Kriegspartei davongetragen hat. Auch in den leitenden Pariser Kreisen ist man von dem Wunsche beseelt, mit China endlich zu einer Einigung zu gelangen. In einer Privataudienz, welche Präsident Grövy am Samstag dem chinesischen Gesandten Li-Fong-Pao und dem ihn begleitenden Obersten Tscheng-Kitong ertheilte, sprach Gröoy seine Befriedi- gung über die Ernennung Li - Fong - Pao^s aus mit dem Bemerken, er hoffe, daß dieselbe dazu beitragen werde, den gegenwärtigen Conflict zwischen Frankreich und China einer günstigen Lösung zuzuführen. — Bei den am vorigen Sonntag stattgefundenen Municipal-Stichwahlen sind in Paris 3 Conservative, 18 Opportunisten oder unabhängige Republikaner und 11 Radikale gewählt worden. Der Wunsch des Khebive, Egypten auf der Conserenz durch einen Delegirten mit berathender Stimme vertreten zu sehen, ist von den Mächten abschlägig beschieden worden. Es hätte den Verhandlungen der Conserenz, nota bene, wenn dieselbe überhaupt zu Stande kommt, gerade nichts geschadet, wenn ihnen ein Vertreter der egyptischen Regierung beigewohnt haben würde, er würde vielleicht über manche Punkte in der Verwaltung Egyptens haben Aufklärung geben können, über welche sich England wohlweislich hütet, den Mächten nähere Mittheilungen zu machen. Daß es die Mächte abgelehnt haben, Egypten zur Conferenz zuzulaffen, dürste wohl auf englischen Einfluß zurückzuführen sein, denn England kann nur daran gelegen sein, Egypten in seiner Unmündigkeit möglichst lange zu erhalten. Im Uebrigen ist die Vorfrage, ob die Conserenz in London ober, wie die Pforte will, in Konstantinopel stattfinden soll, noch unentschieden; möglich, daß schon hieran das ganze Project fcheitern wird. Eine, oppositionelle Manifestation, welche am. Samstag in Bukarest stattfinden sollte, ist von der Polizei noch rechtzeitig verhindert worden. Am genannten Tage war von der vereinigten Opposition eine ziemlich stürmische Versammlung abgehalten worden, die durch eine Manifestation vor dem königlichen Palais ihren Schluß finden sollte. Die Polizei schritt aber rasch gegen diese unpassende Demonstration ein und zerstreute die Tumultuanten, von denen Lwei verhaftet wurden. ALbrt W Mekl w für 'Massiv- ui 500 „ - „ 89 „ 89 „ 1174 jk Ö9 4 KW tzSß Ärd dein T $ Mufich über d L'erteÜ bW.%ed^ fä!lbb flen tonnten s«s*s 42 Pereinm und 2- 19 Vettinm und v Äg» ?SS- Sleetf in Zbar- nerlreter ist NS 17 greinen und Ost>nöa^nd sooann die Sache in der nächsten Versammlung nochmals zur Spr°-^ru bringen $agt§oxb ift. „Di- beste Arider Vi-H- iütterung" Referent Herr Gutsbesitzer Schlencke vom Hardthofe bei Gießen. , ^ D-rs-lb-sagt, dass er nichWabsichtigt hab-, üb« das gestellt- TH-ma -m-n Cortina u Balten, sondern -r wolle blos di- non Herrn Landwerthschaf sl-hr-r Krocker über diesen Gegenstand herausgegebenen Bncfe empsehlew Sw seren so 5orMlich abgefaßt daß er wünsche, ein jeder Landwirth möge diesetben besitzen norzugna) avg g.iaben(JU faßt/ daß er die Briefe auch erhalten hab-, er könne üe ebenfalls empfehlen, sie müßten aber alsbald bestellt werden- rönne st^evenmu ^/^merkt, daß der Bestellungstermin zuerst bis 1- Februar fest- Präsess°°/o"°°Ps u°?ffricht sich zunächst für einmalige Anschaffung aus. Man müsse-das Werk erst kennen lernen. Wenn es empfohlen werden könne, sei der Ausschuß ux ermächtigen, es weiter nach Möglichkeit anzuschaffen. Der Vorsitzende erklärt, daß die 20 Briefe angeschafft und einer Commission überwiesen werden sollen, welche dieselbe prüft- Die Versammlung genehmigt die Ans chaffun g. WermLschLes. Darmstadt, 12. Mai- Folgendes Ist der vorläufige Entwurf einer Zetteln» theilung für die diesjährigen Herbstübungen der Großherzogttchen (25.) Division: Das 1. Großh- Inf-- (Leibgarde-) Rgt. Nr. 115 hält seine Nsgimsmsübungen vom 27. August bis 1. September bet Darmstadt ab. Ebendaselbst und zur selben Zeit übt auch bas 2. Großh. Jnf.-Regt. (Großherzog) Nr. 116, welches zu diesem Zwecke am 26. August mit der Eisenbahn von Gießen eintcifft. Das 3. Großh. Jnf.- Ngt. (Leib-Rgt.) Nr. 117 exercirt vom 28. August bis 2 September bei Mainz, das 4. Großh. Jnf.-Rgt. (Prinz Carl) Nr. 118 vom 29. August bis 3. September bet Gau- Algesheim. Das 1. Großh. Drag.-Rgt- (Garde-Drag.-Rgt.) Nr. 23 und das 2. Großh. Drag.-Rgt. (Leib-Drag.-Rgt.) Nr. 24 haben ihr Regtments-Exercieren vom 20. August bis 2. September bet Darmstadt abzuhalten. m . Die Brigade-Exereitlen finden in der Weise statt, daß die 49. Jnf.-Brtgade vom 3. bis 8. September bet Darmstadt, die 50. Jnf.-Brigade vom 5. bis 10. September bei Gau-Algesheim, die 25. CaoaUerie-Brtgade vom 4. bis 8. September bei Darmstadt Übt. t . Für die DetachementSübungen gelten folgende Bestimmungen. Die dem Commando hes Generalmajors Freiberrn v. Locquenghien unterstellte, aus den Infanterie-Regimentern Nr. 115 und 116, dem Drag.-Ngt- Nr. 23 und der II. Abteilung des Großh. Feld-Art-Rgts. Nr. 25 (Großh. Artillecie-Corps) combtnirte 49. Brigade übt vom 12. bis 16 September bet Westhofen; während dieser Zeit werden -3 Bivaks mit dm Vorposten bezogen. Die von dem Generalmajor v. Werder befehligte 50. combtnirte Brigade besteht aus den Jnf.-Regimentern Nr. 117 und 118, aus dem Drag.-Regimenl Nr. 24, der I. Abteilung des Feld-Artillerie-Regimenis Nr. 25, der 1. Compagnie des Hess. Pionier-Bataillons Nr. 11 und einem Train-Detachement. Seine Hebungen finden, ebenfalls vom 12. bis 16. September und ebenfalls mit 3 Bivaks der Vorposten, bet Ober-Htlbershetm statt. r r r , . . Die Dioisionsmanöver find vom 18. bis 24. September bei Flonheim angeordnet, mit 1 Bivak der ganzen Division und 3 Bivaks von je einem Drittel der Division. Am letzten Manövertag findet ein Manöver gegen einen maiflrten Feind statt. Am 24. September noch kehren die Infanterie-Truppen per Eisenbahn in ihre Garnisonen zurück, die Pionier-Compagnie per Fußmarsch; die Cavallerte, die Artillerie und der Train treffen am 27. per Fußmarsch in Darmstadt ein, die Dragoner in Babenhausen am 28-, die Dragoner in Butzbach am 30. September. Vom Taunus. Gegenwärtig, wo die Kartoffeln in den Kellern stark aus- keimen, verfüttern viele Landleute die Kartoffeln m t den Keimen und fügen dadurch ihren Thieren (Rindvieh und Schweinen) großen Schaden zu. Bel Rindvieh, welches mit gekcimten Kartoffeln gefüttert wird, mögen dieselben roh oder gekocht sein, ist wiederholt in verschiedenen Stallungen eine eigenthümlicke Krankheit beobachtet worden deren Hauptmomente in vielen Fällen dieselben find. Es stellen sich nämlich in der Regel die folgenden Anzeichen ein: Die Thiere lassen auf einmal vom Fressen ab und stehen mit ausgespreizten Beinen und gesenktem Kopf wie beiöubt, der Puls ist davee stark beschleunigt und das Auge stier und die Bindehaut stark tnficirt. Werden sie zur Untersuchung aus dem Stalle geführt, so treten die Anzeichen einer fast vollständigen Lähmung der Bewegungsorgane hervor. Die Thiere taumeln von der einen Seite aus die andere, brechen nicht selten in den Sprung- und Fesselgelenken zusammen und sind sie sich selbst überlassen, so stürzen sie kopfüber zusammen. Zur Bekämpfung der Krankheit ist die Kartoffelfütterung schleunigst mit Heufütterung zu vertauschen und sind dem Vieh innerlich reizende und restaurirende Mittel zu verabreichen. In der Regel ist die Krankheit in diesem Falle nach einer Dauer von 6-8 Tagen gehovm und die Thiere sind vollständig wieder hergtstellt. ... Sckopfloch (Württ.), 6. Mat. lieber ein schreckliches Brandunglück berichtet man dem „Schwäb. Merk." Um Mitternacht von Sonntag auf Montag brach in dem Gasthaus zur Sonne Feuer aus, welches so rasch um sich griff, daß ein großer Tye,» der Hausbewohner sich nickt mehr reiten konnte. Das Gasthaus war seither Verpflegungsstation für arme Reisende; in der Unglücksnacht hatten sich'etwa 12Reisende. Handwerksbursche und zum größeren Theil Eisenbahnarbeiter, daselbst ausgehMen. Die Havdwerksburschen, welche neben der Familie des Hausbesitzers im ersten Stock schliefen, haben mit dieser sich gerettet; achtEisenbahnarbetterdagegen, welche-imioberen Stock Quartier erhalten hatten, sahen den Flammentod vor Augen und faßten vm Verzwe'flungsenischluß, aus den Fenstern zu springen. Sämmtltche trugeni schwer« Verletzungen davon. Mit gebrochenen Beinen und Almen, andere mit Verletzungen des Schädels und der Wirbelsäule, so liegen die Bejammernswerthm da- Vor 2Tagev erst war eine Familie des Orts in das gen. Haus in Miethe gezogen. Dieselbe bewohnt einen abgelegeneren Theil des Gebäudes und scheint auch spater erst wach geworden zu sein, oder haben die Leute den ungewohnten Ausgang nicht gefunden. Die mit 2 Kindern wurde ein Raub der Flammen; ein weiteres Kind wurde^ noch' hervorgezogen, ist aber bald den Wunden erlegen; der Vater mit 2 anderen Kinverr hat den Ausgang noch erregt, liegt aber mit ihnen unter schrecklicken Schmerzen hoffnungslos darnieder. Die 3 erstgenannten sind bis zur Unkenntlichkeit verbrann, Es werden dann von Seiten des Vorsitzenden noch verschledene geschäftliche Mittheilungen gemacht. Zum Schluß wird die Rechnung für 1883 vorge^ legt und genehmigt, sowie der Voranschlag pro 1884 aufgestellt. Derselbe ergibt in Einnahme und Ausgabe J4 1174,89, die sich vertheilen wie folgt: I. Einnahme. 1) Kassenvorrath 2) Beitrag des landwirthschaftlichen Provinzmloereins . 3) Von der Aachen-Münchener Feueroersicherungsgesellschaft . II. Ausgabe. 1) Bureaukosten und Porto-Auslagen - • • * 2) Unterstützung zum Besuche eines Lehrcursus für Obstbaumwärter, für Hufschmiede, oder zum Besuche einer Ackerbauschule • 3) Beitrag an die Versuchs- und Auskunftsstation 4) An den Ober hessischen Bienenzüchteroerein 5) Für Culturen 6) Für Vorträge von Wanderlehrern - 7) Dem Verein zur Zucht und Veredlung der reinen Vogelsberger Rindviehrasse 8) Betriebsfond (für eventuelle Errichtung eines Saatenmarktes in Grünberg 200 J4, zur Beförderung einer Consolidation 300 «^) 9) Reseroefond IeW WiW ßrüne Lchnitt in allen Packungen Louj 3M Sonnens: ZW'Mbill. betten, E %e8«n. ®We, SÄ Uutttjackc (-l^emabu 3en für wä _^iebenen^ Carfi o % A t >füriÄLs!- . Nelhe 3W t: iautn- 4 Acker- * • 200 ' 1 85 "' - ' ‘ 20 "'• • 50"?- sgkls- 60 - - J Gaten: lo° einer * • 500 ! ’ •■Jlä dnTjHip ^a6«*taN- etär: ** dtt ®te ,™ Mdntimpd» WWe ’«W, wild äjij Sro&wejjit. z- t,876 bm ««Hy !b N- M Amk l’n Mi, N«lN «ch wt? leine 1877 M »t und obivohl MH mürbe, hat er bo^ ii Entwurf einer lchen (25.) Divism: seine RegimenlsübW lidaselbst und zur feltü 116, welches zu diljk 't. Das 3. Großh. Inf ’plember bei Mainz, bt- iS 3. September bet Jir.23 und daN. Groß erckten vom 20. Hx )it 49. Jni.-Bchatüir om 5. b;§ 10. SesiÄ . dis 8. Septcmbii K mgen. Die bemIWi aus dm JnfaMr-W n. MttfungHH tte 49. Brigade übt erwerben '3 Bivals mit r befehligte 50. comtoli aus dem DraBW Nr. 25, der 1. ®oW- ichemml. Seine ll-W wtt3BtvMtlV-M SÄffiS» ;SÄ» ÖMto»* ^“ten He« ÖQ iKZtz !ZrZH äs icn. , v rtack^ iterung ii.,« Zu tl iU’fÄllI* ,,4(J 8t««Wtii» Vfl-^SrWiS SKH Sk'ÄS SA SsiSs Allgemeiner Anzeiger Weser gefangenen Salm und fand in besten Magen ein langes Matrosenmesser. Dasselbe war geöffnet und trägt den Namen Jack Tar. Aus der hochgradigen Verrostung zu schließen, muß das Messer längere Zett schon in dem Bauch des Fisches gewesen sein. Offenbar ist es einem Matrosen beim Essen oder beim Füttern der Fische entglitten und wurde von dem heißhungrigen Fische, der auf ein Stück Brod gelauert haben mag, verschluckt. Zterenberg, 7. Mai. Ein heftiges Gewitter, von starkem Regenguß begleitet, entlud sich heute Mittag unmittelbar über unserer Stadt. Wahrend 10 Minuten zuckten drei grelle Blitze durch die Luft, die unter furchtbarem Getöse In den hiesigen Kirchthurm einschlugcn, glücklicherweise ohne jedoch zu zünden.. Calden (Amt Grebenstein), 7. Mat. Am b-utigen Tage um i/212 Uhr schlug der Blitz in den hiesigen Kirchthurm ein und beschädigte das Dach und das Mauerwerk an verschiedenen Stellen. Es gelang, das Feuer im Thurm rasch zu löschen. Sämmlliche Fenster im Thurm, auch mehrere Scheibm tm Kirchenschiff, sind zertrümmert. Uhr und Orgel haben ebenfalls Schaden gelitten, ebenso die dicht neben der Kirche sich befindend? Elementarschule. Glücklicherweise kamen dir 6—djährigeu Kinder mit dem gehabten Schrecken davon. — Für Gäste und Wirthe gleich tntereffant dürfte die Mitthrilung sein, daß die Polizei m Hamburg die Flaschen mit Patentoerschluß nicht für „fest verkorkt" im Sinne dis Gesetzes über den Rauminbalt der Schankgefäße ansehen will. Das Schöffengericht sprach den betreffenden Wirth frei, das Landgericht hat ibn jedoch zu 6 JA Geldstrafe vrrurtheilt und ausgeführt, daß eine Flasche, die dem Gaste vorgesetzt wsrbe, auch geaicht werden müffe. Di? nicht der Aichung unterliegenden festverkorkten Flaschen seien sür den Handelsverkehr bestimmt. Die Sache wrd jedenfalls noch vor das Reichsgericht kommen. Alle Gerichte scheinen aber der früher mttgetheilten Ansicht des königlichen Aichungs-Jnsp^ktors, Professor Karsten zu sein, daß jedenfalls das Trink- gefäß, welches der Wirth dem Gaste neben der Flasche oorsttzt, geaicht sein müsse. — (Vacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11. Armee - 6orp§.] Siastonsort wird bei der Einberufung bestimmt. Streck? Schwerte-Cassel, Kgl. Eisenbahn-Betriebsamt (Directionsbezirk Elberfeld) in Kassel. 3 Telegraphen-Aspiranten, monatliche Remuneration je 67 JA 50 H, steigend. Allendorf (Werra), Stadtrath, Forstaufseher, 482 JA Gehalt und 3 Schock Holz gegen Hauerlohn jährl. Lüdenscheid, Stadtpolizei-Vrrwaltung, 2 Polizridtener, je 900 JA jährlich und einige nicht ßoranthte Nebeneinnahmen. Merxhausen, Hospttal-Jnspection, Nachtwächter und Megewärter rc., 600 JA jährl. und freie Wohnung. Sonneberg (Sachsen-Meiningen), Kaiserl. Postamt, Landbriesträger, 480 JA Gehalt und 72 JA Wohnungsgeldzuschuß. Worms, Kaiserl. Postamt, Landbriefträger, 550 JA Gehalt und 144 JA Wohnungsgeldzuschuß. Schis fsnachrichten. Bremen, 9. Mai. [93er transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Oder, Capt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. April von Bremen abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angenommen. Bremen, 12. Mat. Mr transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Werra, Capt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 30. April von Bremen und am 1. Mat von Southampton abgegangen war, ist am 10. Mat, 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 12. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Amerika, Capt. G- Meyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. April von Bremen abgegangen mar, ist am 9. Mat, 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. nährend das weitere Kind noch einigermaßen erkennbar ist. Alle 4 werden morgen in gemeinsamem Sarg von einem Grab umschlossen fei«. Das Mitleid mit den Armen allen, den an Leib und Gut jämmerlich Geschädigten nicht zum Mindesten, bewegt alle Gemüiher hier und in der Umgegend, lieber die Entstehung des Brandes weiß man üi§ zur Stunde nichts Bestimmtes; ob Fahrlässigkeit oder Brandstiftung, darüber herrschen allerlei Vermuthungen. n t „o London, 9. Mai. Ein schreckliches Unglück ereignete sich gestern in Nobels Dynamttfabrik zu Ardeer in Ayrshrre (Schottland). In einer Hütte, wo vier junge Mädchen mit dem Füllen von Dynamitpatronen beschäftigt waren, entstand eine Exploston, durch welche die vier Insassen auf der Stelle gelobtet wurden. Drei bmachbarte Hütien gertethen in Brand und eine Zeitlang wurde befürchtet, daß die Flommen sich über die ganze Fabrik ausdehnen würden. Es gelarg indetz, des Feuers binnen einer V'ertelstuuve Herr zu werben. Die Scene wird als herzzerreißend geschildert- Sechs Mädchen verbrannten vor den Augen ihrer Arbeitgeber, die keine Helfe le'sten konnten und von ben in den vier Hütten beschäftigten 15 Mädchen haben 10 ihr L?dm verloren, wabrenb zwei solche Versitzungen davontrugen, daß ihr Aufkommen bezweifelt wird. Obschon 2Vr Centner Dynamit «xplodirten, ist der ange- richtetr Ggenthurnsschaden nur unerheblich. Die Ursache der Explosion ist noch nicht erm tsilt. Die durch dieselbe verursachte Erschütterung glich einem Erdstoß und wurde in Irvine, Troon und anderen benachbarten Ortschaften verspürt. — Nach der im Januar d. I. aufgesteüten und vor Kurzem ausgegebenen Statistik des mittelr helnrsche n Turn v erb aride s im Jahre 1883 zählte der Mittelrhetnkreis in 262 Turnvereinen 19,921 Turner, mithin gegen 1882 em Mehr von 39 Veremen und 1665 Turner. Bezüglich der Zahl seiner Vewne bildet er ungefähr dm z hnt n Theil, hinsichtlich seiner Mitgliederzahl etwa den zwölften Theil der ge, fammten deutschen Turnerschaft und von den 16 deutsche« Turnkcetsen nimmt er nach der W der Mitglieder die vierte Stelle ein. Gegenwärtig zerfallt der Krers in folgende 11 Gaue: 1. Gau „Hessen" mit 31 Vereinen und 2732 Mitgsiedern; Vertreter des Gaues ist Kaufmann Karl Demuth tn Gießen. 2. Gau Maingau- mit 42 Vereinen und 2247 Mitgliedern; Gauvcrtreter ist Geschäftsführer Jean Bender in Hanau. 3. Gau „Main-Rhetngau" mit 19 Vereinen und 1715 Turnern; Vertreter ist Cabimtskasse-Buchhalter Karl Rothermel in Darmstadt. 4. Gau „Saar-Mosel mit 19 Vereinen und 1156 Mitgliedern; Gauvertreter ist Mechaniker Christoph Sand in Saarbrücken. 5 Gau „Rüemhch'en" mit 58 Vereinen und 3698 Turnern; Vertreter ist B'.lbnoeamter Wilhelm Pöpperling in Mainz. 6. Gau „Süd Nassau" mit 26 Vereinen und 2233 Mitgliedern; Gauvertreter ist Lebrer Heinrich Weber in Wiesbaden. 7. Gau Nabe Jdarthal" mit 11 Vereinen und 1092 Turnern; Vertreter ist Fabrikant Louis Veeck in Idar. 8. Gau „Frankfurt- mit 6 Vereinen und 1518 Mitgliedern; Gau- Dtdreier ist Kaufmann Julius Gießen in Frankfmt. 9. Gau „Offenbach-Hanau" mit 17 Vereinen ur.b 1585 Turnern; Vertreter des GaueS ist Lehrer Ludwig Stahl in Offmbach. 10. Gau „Rhein,Mosel" mit 23 Vereinen und 1320 Mitgliedern; Vertreter m Rudolf Frießner in Neuendorf bet Coblenz. 11. Gau „Lahn-Dill" mit 10 Vereinen uitb 615 Turnern; Gauvertreter ist Kur-SecEr Heinrich Wagner in Ems. Turnwarte und Vorturner sind etwa 1120 vorhanden. Eigene Turnhallen haben bis heute 22 Vereine, Turnplätze 60 Vereine. 196 Vereine turnen während des ganzen Jahres, dis übrigen, meistens kleinere Vereine, nur so lange, als es im Freien möglich ist. 200 Mitglieder und darüber haben folgende Verein«': Turnverein Frankfurt 600 Mitglieder, Turngemeinde Darmstadt 500 Mitglieder, Turnverein Offenbach 400 Mitglieder, Turnverein Gießen 272 Mitglieder Turnverein Wiesbaden 350 Mitglieder, Turn- und Fecht-Club Frankfurt 318 Mitglieder, Turngemeinde Hanau 300 Mitglieder, Turnverein Oberstein 300 Mitglieder, Turngemeinde Frankfurt 260 Mitglieder, Turnverein Mainz 250 Mitglieder, Turngesellschaft Mainz 234 Mitglieder, Turngemeinde Bessungm 220 Mitglieder, Turnverein Butzbach 210 Mitglieder, Männer-Turnverein Wiesbaden 208 Mitglieder, Turngemeinde Nieder-Jngeldeim 205 Mitglieder, Turngemeinde Worms 20 3 Mitglieder, Turnverein Marburg 201 Mitglieder und Turnverein Sachsenhausen 2'0 wffurt a. M- Einen eigcnihümlichen Fund machte der Besitzer des Hamburger Fischladens in der Fahrgasse. Er öffnete einen 24 Pfund schweren, in der t irr /-< i pract. Arzt in Frankfurt a. M.,” früher Assist. i)r. ITlPlfL H. Prof. Ricord’s,Paris, heilt rasch, gründl. u. 94 m A71. 1ULU. ÄU Ohne grosse Kosten alle Nerven-, Frauen-, 2142 Haut« u. Geschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. Sprechstunden 10—1 und 3—5. Stiftstrasse 22 I. Auswärts brieflich. Jeikgeöotenes. GmgemachLe grüne Schnittbohnen (hochfein) in allen Packungen empfiehlt Lottis Scharmann jr., 3296 Schloßgasse. Schlackensteine für Massiv- und Fachwerkbauten empfiehlt Albrecht Stein, 2153 Wetzlar und Gießen. J. H. Fahr, Sonnenstrasse 25, empfiehlt zu billigen Preisen: H-rren - Kragen und Manschetten, Kragen- und Manschetten- Knöpfe, Hosenträger, Unterjacken und -Hosen, ganz leichte baumwollene, Filetjacken und ganz lose gestrickte Unterjacken von ungebleichter Estremadura (angenehmes Tragen für wärmere Jahreszeit) in verschiedenen Größen. 3256 Carl Schuhe II. Neuen Baue 17 empfiehlt: pr. Fl. Vorzug!. bair. Bier 24 Pf., „ Salvatorbier 27 „ hiesiges Lagerbier 18 „ „ Exportbier 20 „ frei ins Haus geliefert. 3052 Hochfeinen in empfiehlt billigst 3381 ouchong - Thee Vs^Viv-Pfund-Packung CL B@th, 5 Wallthorstraße 5. Plakat-Fahrplan aller auf Station Cüesseil ankommenden und abgehenden Züge für den Sommerdienst 1884 ist auf der Expedition dieses Blattes ä 20 Pfg. zu haben. Bestellungen hierauf nehmen unsere Zeitungsträger entgegen. Briihrsche Druckerei« Casseler Pferde u. Equipagen-Verloosung. Ziehung am «8. Mai 1884. Hauptgewinne tm Werthe von Mark 1OOOO, 6000, 5000, 4000, 3500, 3000, 2500 rc. zusammen 1060 werthvolle Gewinne. Verkauf der Loose ä 3 Mark durch den Unterzeichneten, sowie durch dessen Verkaufsstellen: In Gießen: Julius Wallach, C. Lehr- utttnd, in Gladenbach: G. Schneider. 3416 Herrn. Elende, Cassel, General-Debit. Mmmttiche Neuheiten in Krausen, Kragen, Manschetten, Schürzen, Seiden- und fil cl® coss- Handschuhe, Besatzartikel, Knopfe re. empfiehlt 3325 Fr» TeipeL Trauerhüte für Damen sind stets vorräthia bei 2930 Albert Wehrend. Zur geneigten Abnahme empfiehlt: rshe uud gebräunte Kaffee's, Würfelzucker, Raffinade, Mandeln, Rosinen, Corinthen, fst. Blüthenmehl in besten Qualitäten und billigsten Preisen. Wilh. Th. Wittlich, 2546 Marktstraße 32. Gin schöner Garten an der Straße gelegen, mit Bauplatz und Hintergebäuden (wohnlich) ist billig zu verkaufen. Zu erfragen 3368 Grünbergerstraße 20. Prima Aeprelwein empfiehlt o. Roth, 3383 Wallthorstraße 5. Eine Partie zurückgesetzte Buckskins und Buckskin-Rester empfehlen bedeutend unter Preis Gebe. Scheel, 3248 Neustadt. Schulf Der Beiu empfiehlt ^128 Ein kleines NB, r «langen von denselben verschrieben. 434 Redattton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. EL r. Dietsch) in Gießen. sucht 3389 in meinem Vorderhause Preis pr. Monat 16 JL Die Bezirks-Agentur: Fr. Decker4 I. Becker, Bahnhofstraße 8. Täglich frisch. Dresdener Streufel- (Guß)-Kucheu, Stollen, pr. St. 25 u. 12 Frankfurter Eierweck BL. Kühn, SelterSweg. 2759 In meinem Hause^Ostanlaae Gießen, im Mai 1884. 3369 E«.PhiltzBha " Die ttn ° legeä über die § n^et die fo «ol taten Woche» «” teilie^H' ®i{ I6 m «He »fttie BtWSo* __ Emil Junker, Asterweg 7 1855 Zwei ineinandergehcnde, möblin größere Zimmer zu vermiethen. ___________Seltersweg 46. 2763 MöblirteS Zimwe vermicthet Ilie Schwimm- und Baile-liislall von Georg Fr«n® ist in allen ihren Theilen fertig gestellt und empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Für die nöthige Aufsicht ist bestens Sorge getragen. 3343 m meliert Lande loer jranzöslschen J übermittelt zu Haber Hgieruiig verschied Altung int Jnteref pi Men. Die militi nunmehr durch ein in der chines Dischen grantreid duS französische 9 Grenzen an und Provinzen; Zölle Kriegsentschadigul Regierung nach \ Beilegung der T wohl auch thatkr. Nach ein. Sabtnet Gladstone Alanten englische m eine geradezu : Sny e versuchen, Horden in Kairo R MiWr-Exui Winten her. ; ^Bn. miev aber wimii ein (fa Theil, Nwon 4 S1 e'BM ich als bt 8=9=1 Slabfton, B=l4-r @[Qbft0] ?e'8 °uf bie Hin 5»g=md it|ie Kapitel bei Die arr »34 ÄS MU" I AUSVERKAUFA< 8HUUl HStlMlV1 wegen Localveränderung OWOOOOOOOOOOÖOÖOOOOOOOOOOOÖi Die Mhsamen'jche Bade- und Schwimm-Anstalt ist eröffnet. Für den Schwimmunterricht und Aufsicht sind erprobte Kräfte da und stehen unter meiner speciellen Aufsicht. Das Schwimmen der Damen findet in den Wochentagen von Morgens 6—10 Uhr unter Aufsicht statt. Das Baden der kleinen Mädchen im Kinderbad wird stets überwacht und geleitet, ebenso das Schwimmen der Mädchen im Bassin. Unterrichtsstunden und Badezeit für die Schuljugend find an den Wochentagen Borwittags von 10—12 Uhr und Nachmittags von 3—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur Bormittags von 6—12 Uhr. In diesen Stunden wird gute und strenge Aufficht geführt, fo daß die verehrt. Ettern in jeder Beziehung beruhigt fein können. Ich lade zum Abonnement ganz ergebenst ein und bemerke, daß alles Nähere in der Anstalt, wo auch die Liste zur gefälligen Einzeichnung offen liegt, zu erfahren ist. Turn- und Schwimmlehrer. waaren sind mit der größten Sorgfalt bereitet und gelangen nur gute Materialien zur Verwendung. Erfrischend, wohlschmeckend, kühleüd. MWAkh, Deutscher Phönix, Versicherungs-Gchllschast in Frankfurt a. Main. Gegründet im Jahr 1845. Grundkapial ......... 9,428,580 Prämien- und Zinsen-Einnahmen im Jahr 1883 „ 3,760,540 Baare Reserven.....„ 2,813,647 Der „Deutsche Phönix" versichert gegen Feuerschaden: Mobilien, Waaren, Fabnk-Gerathschaften, Feld-Erzeugniffe in Scheunen und in Schobern, Dreh und landwirthschaftliche Gegenstände jeder Art zu möglichst billigen, festen Prämien, so daß unter keinen Umständen Nachzahlungen zu leisten sind. 30 Antrags-Formulare für Versicherungen werden jederzeit unentgeldlich verabreicht, auch ist der Unterzeichnete gern bereit, jede weitere Auskunft zu ertheilen. mit Clfronen-, Erdbeer-, Himbaer-, Johannisbeer-, Kirschen- und Orangen-Geschmack, sowie einer Sorte, geeignet durch Aufgiessen von Wasser und Wein zur Herstellung eines Glases Champagner-Imitation. Die Brause-Limonade-Bonbons (patent in d. meist Staaten) bewähren sich vorzüglich bei allen Erfrischungsbedürfnissen, nnd sind daher sowol im Sommer als im Winter, ganz, besonders auf Reisen, Landpartien, Jagden, Manöver, sowie Ballen, Concerten, Theater etc. zu ’enipfehlen. Auf die bequemste und schnellste Art— in einem Glas Wasser — geben sie ein büchst angenehmes und*kühlendes, dabei sanitäres Getränk. Schachteln a 10 Bonbons 1 Mk. — Pfg. do. ä 5 , 0 „ 55 , Kistchen mit 96 „ 9 „ 60 „ (in obigen Frucht-Aromen assortirt). Für Export äusser deutschen mit eng!., span., bolllind., italienisch., schwed., russ., arab., indisch., chines., franzüs. etc. Etiketten. Ferner Brause-Bonbons mit medicamentösem Inhalte nach ärztlicher Vorschrift mit genauer Angabe der im Bonbbn enthaltenen Dosis des Arzneimittels. (Eisen, Chinin, Pepsin, Magnesium ^ulphuricum. Kalium bromatnm, Lithium car- bonicüni. Natrium salicylicum, Coffeinum) nur in Apotheken erhältlich. Gebr. Stollwerck, Köln. SÄ* Die Brause-Limonade-Bonbons sind in fast äUen Niederlagen Stollwerck’eclier Cliocoladen Mot Laden mit Logis pr. sofort u. April zu vermiethen. Ludwig Lang, 251___Marktstr. (Wetterg. üi. 3335 Ein neuer Eckladen nebst Wohn' ung sofort zu vermiethen. ____L. Pirr, Neuen Baue. 1220 Schulstraße 10 Laden mit Lofil zu vermiethen.__ 2171 Die an Herrn A. Doeter vw mietheten Läden mit Wohnungsräumen rt sind zusammen oder einzeln vom 1. Lc- tober er. an zu vermieden. Labroifie, Rechtsanwalt BAD WILDUNGEN. Gegen Stein, Gries, Nieren- und Blasenleiden, Bleichsucht, Blut- armuth, Hysterie rc. find seit Jahrhunderten als specifische Mittel bekannt: Georg- Victor-Quelle und Helenen-Quelle. Wasser derselben wird in stets frischer Füllung verwendet. — Anfragen über das Bad, Bestellungen von Wohnungen im Bad^ logirhause und Europäischen Hose rc. erledigt: Tönungen im I>»e Inspektion <1 Wlldunger ^Ilneralq.-Aetieufesellgeliaft per Stück 10 3161 August Ge-uhr, Bahnhofstraße. Meine sämmtlichen Back- 1671 Nebenhaus, geräumige Wohnung nebst Trockenboden, Bleichplatz k., billig zu vermiethen. Näheres in der Exped. ds. Bl. ^3066 Möblirtes Zimmer mit binet im Vorderhaus-, auch gut ge- ^gnet für einen Offizier, da eine Burschenstube dabei abgegeben werden kann, ist zu vermiethen. Ludw. Orth. Neuen Bäue. 3340 Ein kleines Logis zu vermiethen. Friedr. Blumöhr, Schützenstr. 17. 3170 Ein Familienlogis zu veriniethm be; L. Stohr Wwe., Schloßgasse, Ein Faden £“ KA S gelegen, ist .zu vermiethen. Näberes bei 2957 ______________________Blitz. 2467 Laden mit oder ohne Wohnnm auf sofort zu vermiethen. Julius Noll. Das ehemalige 6g. VölknerW .Haus, Riegelpfad, worin eine große Werkstätte, ist zu vermiethen oder unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Reflectanten wollen sich an uns wenden. 1360 Gewerbebank zu Gießen, e. G. .3280 Ein gewandter, mit guten Zeugnissen versehener Schreibgehülfe, welcher längere Jahre an einem Amtsgericht thätig war, sucht Stelle bei einem Rechtsanwalt oder sonstigem Bureau. Nähere Auskunft ertheilt Adolf Wenzel in Gießen, Wallthorstraße 15. Schirmreparaliirm, sowie das Neuüberziehen von Schirmen besorgt billigst 3323 Drei Mann können Schlafstelle erhalten Schiffenb. Weg bei Jac. Thomas. Wermietßungen. 2694 Ein möblirtes Zimmer mit oder ohne Cabinet zu vermiethen. _____Ludw. Orth, Neuen Bäue 11. 2292 Parterre-Wohnung, Nebenhaus, 6 Zimmer mit Zubehör zu vermiethen. H. Becker, Süd^Anlage 7. 1556 Eine kleine Wohnung mit Garten- antheil zu vermiethen. __Kennel, am Riegelpfad. 12*25 Ein Zimmer mit Kabinet ist in meinem Hinterhause zu vermiethen und sofort^ heziehbar._________Karl Sack II. 1009 Der 2. Stock meines Hauses nebst großen Lagerräumen ist per sofort zusammen ober getrennt zu vermiethen. ___I. Kaan jr., Kreuz. 3274 Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen.________Sonnenftraße 18. 3220 Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen.Weidengasft 10. Gesucht wird von einer ans 2 Pers, heft Familie ein hübsches Logis von ca. 4 Z. in angenehmer Lage der Stadt per 1. Sept. d. I. Gefl. Offerten mit Preisangabe erbitte in der Exped. d. Blattes nieoerlegen zu wollen. 3297 Die Anfertigung von Steppdecken übernehme in schönster Ausführung zu billigen Preisen. Herrn., Aug. Müller* 3278 Seltersweg. Einen tüchtigen Rockmacher, sowie einen Lehrling 2696 Der untere Stock, Ludwigsstraßelj zu vermiethen und am 15. Juli zu beziehe? t 2412 Der 2. Stock meines Vordn pauje§, bestehend aus 6 Zimmern mit b.ehor, sowie Pferdestall und Burschen ^mmer, per 1. Juli, auch früher, iu va uuethew- Wilh. Seipp, Ludwigspl. 6. 2366 Die untere Etage meines Vorder Hauses, bestehend aus 5 Zimmern ne& , flÜent Zubehör, pro 1. Juli zu vermiethen Zeit 1 ______Karl Steller, Schillerstraße 9. al ™ ‘ " freundliches Log! lse zu vermiethen MstndenM Vermischte Anzeigen. Gute Rock- u. Westenmschu finden dauernde Beschäftigung bei 3377_____________Gebr. Stamm. 3400 Ein Sohn achtbarer Wem, welcher Luft hat, Uhrmacher zu roerixn, findet gute Lehrstelle. Adressen unki Z. W. 875 an Haaseuftein & Bögler, Frankfurt a/M.___________ 3373 Ein braver kräftiger Jun^ kann in die Lehre treten. H. Sack, Schreinermeister. ist der 1. und 2. Stock, je 6 Zstnum uebft Mägdekammer und Gartenantheil Wttg, welche will owte Pferdestall, Remise und Kutsche! tts-l-g! ItuBe, per 1 Juli, auf Wunsch auch srHa irMn bie breit' vermiethen, Louis H-llm-ld, ” @6 fu 23®7 ®ine ger. Mawardenwohnung ji ! lllrf morben alä wrmtetfcn. Babuhofstrasi- ^329 Das von Herrn Profess«, KtWe« Mi, Kaltenbach bewohnte Hans «mrL MW »er Grünbergerstratze ist ga«, c»n -ä 6 dir Sotltii ,88n- Christian JPetri V. 1 Kntia^ .®eit ? 3286 Möblirtes Zimmel Endend. U ff® abju vermiethen. Bahnhofstratze 6. ” aUt, ”, 3273 Frankfurterstraße 12 ist die von - Oie Jteid). Herrn Maschinenmeister Querner he- Vor dem e wohnte Hälfte des unteren Stockes, be- ispiochM LoMsB stehend aus 2 geräumigen Zimmern, Ca- Msden Mld dell blnetz Kuche rc., mit besonderem Corrib- - Abschluß versehen, pro 1. August, eventuell niß ®erlin ,elnen ' 1. Juli d. Js. anderweit zu vermiethen. 1 i-id)k'H über den Al 2249 Zwei kl. fr. Logis für 2 bis 3 Personen sogleich oder später billig zu ver- miethen._______________Steinstraße 55. 2940 Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Ad. Reinig, Seltersweg.