»ein "SAlich tonl, »»Wagen M bti Jfttta, »leitinä: kert, Dirigent. txxxxx» ■ Nachricht, daß I icht im Weiß:} ticken (Weih« m BuchhäMn« Moll .Öser, t jrtrin. | ß in den Soti u bß ich gern jede |j WMM rein. N ist von jetzt ab jth n Bücher abzulieM. nerika schließt ab 1 in Gießen mit di- M-D tter und GroMutte "aupperi mtschM * MbliebkM^, und Fan»«'?. chniittag 6 E-A liales pen ml 23-^' ; lö ’ij) i PI Rr 18 8. 1881 ießener Anzeiger Amts- tittb Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erftes Blatt. Donnerstag den 15. Mai •ttweu t Schulstraße 7. Erscheint mit Ausnahme des Montag-. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hhcil. Betreffende Aufsicht über das Fasselvieh. Gießen, am 13. Mai 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglicken Bürgermeistereien der uachbenannten Orte. Die Besichtigung der Gemeinde-Zuchtstiere und Zuchteber durch die von dem landwirthschaftlichen Bezirksverein gewählte Commission wird an folgenden Tagen stattfinden: Montag den 18. Mai: zu Bettenhausen, Muschenheim, Birklar und Langsdorf; Dienstag den 28. Mai: zu Bellersheim, Obbornhofen, Utphe, Trais-Horloff, Inheiden und Hungen, sowie Mittwoch den 21. Mai: zu Nonnenroth, Röthges, Villingen, Langd, Rabertshausen, Rodheim und Steinheim. Sie wollen die Bullen- und Eberhalter anweisen, zur fraglichen Zeit zu Hause zu bleiben und die Thiere der Commission bei deren Eintreffen vor- znführen, auch sich selbst bereit halten, um etwa verlangt werdende Auskunft zu ertheilen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Vom 23. Mai bis 13. Juni l. I. liegen auf der Großherzoglichen Bürgermeisterei Staufenberg zur Einsicht der Betheiligten offen: 1) Das topographische Güterverzeichniß. 2) Die bezüglich der rechtlichen Verhältnisse der Grundstücke aufgestellten Gütergeschosse. 3) Das Protokoll der Commission über die Claffeneintheilung des Feldes und den Werth einer jeden Classe, sowie das Protokoll über die vorübergehenden Werths-Erhöhungen und Werths-Verminderungen. 4) Die Übersichtskarte, in welcher insbesondere auch die auf Grund des vorgenannten Protokolls vorgenommene Bonitirung des Feldes eingezeichnet ist, nebst den Brouillons. 5) Die zum Zwecke der Abschätzung der Grundstücke und der Claffeneintheilung angefertigten Gütergeschosse eines jeden Betheiligten; 6) Das Protocoll der Commission und des Gemeinderaths über sämmt- liche vorgenannten Arbeiten. Auszüge aus dem topographischen Güterverzeichnisse und den Geschossen sind gegen eine Gebühr von 10 Pf. für die erste und von 6 Pf. für jede weitere Parcelle von der Gr. Bürgermeisterei Staufenberg zu beziehen. Reclamationen gegen die vorgenannten Arbeiten, insbesondere die Richtigkeit und Vollständigkeit derselben, können während der oben angebenen Frist bei der Gr. Bürgermeistere Staufenberg, müssen aber spätestens im Termine Samstag den 14. Juni, Nachmittags von 1—3 Uhr, auf dsru Bürgermeisterei-Bureau zu Staufenberg bei Meldung späterer Nichtberücksichtigung und der Annahme der Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Arbeiten und des 'Einverständnisses mit den Beschlüssen der Commission vorgebracht werden, indem insbesondere eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß der angegebenen Frist gesetzlich nicht Zulässig ist. Gießen, am 13. Mai 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __________ Dr. Boekmann. Darmstadt, 12. Mai. Gerichtsaccessist Dr. Max Mayer ist durch Verfügung vom 9. Mai 1884 zum Hülfsgerichtsschreiber bei Großh. Ober- laudesgericht bestellt worden. —1 Darmstadt, 13. Mai. f Erste Kammer der Landstände.j Heute Morgen VzlO Uhr wurde die 15. Sitzung der hohen 1. Kammer eröffnet. Nachdem bte Be- kidtgvng des Kanzlers der Landesuniversttät, Professor Garels, der vor Kurzem zum Mtglied der 1. Kammer ernannt wurde, erfolgt war, trat man in bte Berathung ber Gesetzesentwürfe, die Enteignung von Grundeigenthum. sowie die Erbschafts- und Schenkungssteuer betreffend, ein. Die erstere wurde ohne wesentliche Abänderungen nach den Beschlüssen der 2. Kammer acceptirt. Das Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz bot dagegen bei Berathung über Art. 6 Anlaß zu Ausstellungen Seitens verschiedener Mitglieder und wurde dann entgegen dem Beschluß der 2. Kammer zu pos. B. 1 ein Absatz angehängt des Inhalts: „Bei der Nachfolge in Fideicommisse sind als Descendenten Diejenigen zu betrachten, welche vom Stifter des Ftdeicommisses abstammen"; dieselben bleiben ooti der Steuer befreit. Der Gesetzesentwurf im Ganzen wurde angenommen mit 13 gegen 8 Stimmen. Dem von dem Abg. Schröder und Genossen in der 2. Kammer eingebrachten Antrag auf Aufhebung des Gesetzes vom 3. Mai 1858, die Bildung der Ortsoorstände betr-, trat die 1. Kammer nicht bet. Ueber die Mittheilungen ber 2.Kammer wegen des Antrags Wasserburg und Genossen auf Abänderung der Gesetzgebung bezüglich der Wahlen der Abgeordneten zur 2. Kammer der Stände erstattete Graf As enb urg - Birst ein mündlichen Bericht und wurden sämmtliche Beschlüsse 2. Kammer verworfen. Weiter wurde noch der Antrag Metz über Die Zusammensetzung der beiden Kammern der Stände und die Wahlen der Abgeordneten abgelehnt. Wegen des Gesetzes, die Ausübung der Jagd und Fischerei in Starkenburg unb. Oderhessen betr., wurde bekanntlich von der 2. Kammer beschlossen, an die Großh. Regierung das Ersuchen zu richten, die auf die Jagd bezüglichen hessischen Vorschriften einer gründlichen Revision zu unterziehen, welches Ersuchen aber dem Ausschußantrag gemäß ebenfalls abgelehnt wurde. Die Beschwerde des Domkapitels zu Mainz in Betreff der Erihetlung des katholischen Reltgtonsunterrtchts im Großherzogtbum wurde für erledigt erklärt. Bezüglich des auf Aufhebung des sog. Schulgesetzes gerichteten Gesetzesentwurfs wollte die 1. Kammer dem Schulvorstand anheimgegeben wissen, ob die Fortbildungsschule obligatorisch zu errichten sei. Die 2. Kammer war diesem Beschlüsse nicht beigetreten und beharrte nun 1. Kammer auf ihrer ersten Entschließung. Im Sinne der Beschlüsse 2. Kammer wurden noch erledigt: Der Antrag Schröder auf Einführung einer Scala der Prämiensätze bet der Landesbrandversicher- uvgsanstalt, der Antrag des Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau und Genossen, die Errichtung einer Landescredttkasse betr., ferner bte Recommunication ber 2. Kammer bezüglich des Gesetzesentwurfs, die Gewann- und Parcellenvermessung und bte dazu gehörigen Anträge betr., der Antrag des Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau, die Landesculturgesetzgebung betr. Nachdem der Präsident noch die Mittheilung gemacht hatte, daß in etwa vier Wochen die letzte Sitzung der 1. Kammer ftattfinden und dann der Schluß des Landtags in Kurzem bevorstehe, wurde die Sitzung geschlossen. Telegraphische Depesche«. Wolff'S telegr. Eorresporrderrz-Burearr. Berlin, 13. April. Seine Majestät der Kaiser nahm heute Vormittag die regelmäßigen Vorträge entgegen, empfing den Minister v. Puttkamer zu einem längeren Vortrag und arbeitete alsdann noch mit dem Chef des Militärkabinets, Generallteutenant v. Albedyll. Mittags empfing Allerhöchftderselbe einen längeren Besuch des Kronprinzen, welcher auf dem Tempelhofer Felde Truppenbefichttgungen abgehalten hatte. — Anläßlich der Großjährigkeits-Erklärung des russischen GroßMrsten-Thron- folgers wird sich Seine Königliche Hoheit Prinz Wilhelm, begleitet vom General- Quarttermeister, Generallieutenant Grafen von Waldersee, nächsten Donnerstag Abend nach Petersburg begeben- — In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde der Gesetzentwurf, betr. den Verkehr auf den Haupt- und Nebenlandstraßen der Provinz Schleswig-Holstein, einer besonderen Commission von 14 Mitgliedern überwiesen. — Bei der zweiten Berathung des Gesetzes über die Unterbringung verwahrloster Kinder vertagte sich das Haus bis morgen. — Der Reichstag nahm heute zunächst den Gesetzentwurf, betr. den Feingehalt der Gold- und Silberwaaren, in dritter Lesung nach den Beschlüssen der 2. Lesung an. Ferner wurde die Vorlage, betr. die Dotation für die Cholera-Commission, einstimmig in 3. Lesung genehmigt. Die Abgg. Virchow und v. Unruhe-Bomst dankten der Regierung für diese Vorlage und der Cholera - Commission für ihre Arbeiten. — Det? die Abänderung der Maß- und Gewichtsordnung behandelnde Gesetzentwurf wurde nach einer unerheblichen Debatte in 1. und 2. Lesung genehmigt. Bei der ersten Lesung der Vorlage gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen erklärte der Abg. Hasencleoer, daß sich die Soclal- demokraten der Abstimmung enthalten würden. Der Abg. Windthorst sprach für die Vorlage, durch welche die Regierung den Wünschen der großen Mehrheit des Hauses entgegengekommen sei. Sämmtliche Paragraphen des Gesetzes wurden debattelos genehmigt. Auf eine Anfrage des Abg. Windthorst erklärte der Staatssecretär Schelling, daß nur der wissentliche Besitz von Sprengstoffen strafbar sein solle. —^Retchstagsabgeordneter Ottow ist gestorben. — Im Wintergarten des Centralhotels fand heute Abend um 7 Uhr ein Bankett zu Ehren der deutschen Cholera-Commission statt. 600 Personen waren anwesend, darunter die Spitzen der Gelehrtenwelt, zahlreiche Aerzte und Männer anderer Wissenschaften. Professor Bergmann prästdirte und hielt die Hauptbegrüßungsrede, nachdem Du Bois-Reymond den Toast auf den Kaiser ausgebracht. Die Gesellschaft für öffentliche Gesundheitspflege, die Berliner medicinische Gesellschaft, der Verein für innere Medicin ließen durch ihre Vorsitzenden, die Professoren Virchow, Hirsch und Leyden Adressen überreichen. Robert Koch dankte Namens der Mitglieder der ersten deutschen medicintschen Mission für die große Ovation. Berlin, 13. Mai. Der Kaiser hat seine auf heute festgesetzte Abreise nach Wiesbaden wiederum verschoben. — Der Fürst von Bulgarien ist zum Besuche seines Vaters nach Darmstadt abgereist. Dresden, 13. Mai. General-Feldmarschall Graf Moltke ist zum Besuche von Verwandten heute Mittag in Blasewitz eingetroffen. Leipzig, 13. Mai. Proceß Kraszewski. Am Schluffe der heutigen Sitzung wurde auf Beschluß des Gerichts ein amtliches Schreiben verlesen, demzufolge bereits seit 1864 in Paris eine polnische Gesellschaft bestand, deren Zweck die Wiederherstellung Polens war, dieselbe war in den Jahren 1866, 1870, 1873, 1877 und 1878 activ ausgetreten und hatte militärisch statistische Notizen aus ganz Europa gesammelt. Nach Auflösung des Bureaus der Gesellschaft wurden die Mitglieder derselben von der französischen Regierung und namentlich von Gambetta benutzt, um ein Bureau für Nachrichten aus Deutschland, Oesterreich und Rußland zu organisiren. Der Mittelpunkt der Organi- fation war Dresden und wurden von Kraszewski die Zahlungen an die Mit- glieder besorgt. Kraszewski stellt dies im weiteren Verlaufe der Vernehmung in abr^tn, 13 Mai. Dem Vernehmen nach beräth der Bundesrath zur Zeit über die Gesetzgebung gegen Personen, die wegen Fürstenmordes nach der Schweiz geflüchtet sind. , ... . . „ . Paris, 13 Mai. Das „Journal affines" publicirt eine Note der Reaieruna welche die Unterzeichnung der zwischen Frankreich und China in Tientsin abgeschlossenen Convention bestätigt. Die über den Inhalt der Convention enthaltenen Angaben entsprechen dem, was die „Agence Havas" gestern darüber mitqetheilt hat. Die Bevollmächtigten beider Theile sollen binnen drei Monaten zur Ausarbeitung des Handelsvertrags zusammentreten. Alle Journale sprechen sich äußerst befriedigt über die Unterzeichnung des Vertrags aus. Gerüchtweise verlautet, drei Regimenter würden demnächst aus Tongking nach jgaoas" meldet, ist bei der Besprechung Wad- dington's mit Granville über die Conferenz ein Einverständniß noch nicht erzielt. Die Verbandlunaen dauern fort. — Der Ministerrath beschloß, einen Theil der in Tongking befindlichen Truvven staffelweise zurückzurufen, sür die Rücksendung eines Regimentes sind die erforderlichen Befehle bereits abgegangen. Durch Dekret des Prästdenten Grdvp ist die Errichtung von zwei Regimentern tongkingnesischer Tirailleurs mit französischen Cadres angeordnet. London, 13. Mai. Alle Morgenblätter, ausgenommen „Daily News", aeben ihrer tiefsten Entrüstung über die gestrige Rede Gladstone's Ausdruck. — Das Unterhaus hat die Debatte über das Mißtrauensvotum schließlich auf heute vertagt. Laing (liberal) erklärte, er stimme gegen die Regierung, weil deren Politik in Egypten das erste Kapitel der Geschichte des Falles des englischen Reiches bilde. — Fitzmaurice theilte mit, der Gouverneur von Dongola verlangte am 10 Mai Verstärkung, daher ein Bataillon egyptischer Truppen von Assuan nach Wadyhalfa und Koroko beordert worden. Spätere Meldungen besagen, die Nachrichten von den Zuständen in Khartum und Berber hätten auf die Truppen einen ungünstigen Eindruck gemacht. Hierauf setzte Chaplin die Debatte über das Tadelsvotum fort. m . , , , m ,„u — Nahe der Arsenalmauer von Woolwich wurde heute em Behälter von Weißblech aufgefunden, welcher 40 Zünver, verwendbar zur Entzündung von Pulver und Dynamit, enthielt. Unweit davon wurde ein anderes Gefäß mit 7 Pfund erdiger Masse aufgefunden. Beide Behälter werben gegenwärtig im Arsenal untersucht. ,x. .. , . , , . — Das Oberhaus nahm definitiv die Viehemfuhr-Bill in der vom Unterhaus amendirten Fassung an. , . aT> , ™ . Dublin, 13. Mai. Gestern Abend wurde ein Mann Namens Mecgmn verhastet als er mit einem Behälter von Pulver (2 Pfund) das Hauptthor des Dubliner Schlosses betrat. Der Behälter war mit einem Zünder versehen. Der Verhaftete wurde heute zu dreimonatlichem Gefängniß verurtheilt. Bukarest, 13. Mai. Auf eine Interpellation über die Zwischenfälle in der Nacht vom Samstag votirte die Kammer mit 74 gegen 4 Stimmen eine Motion welche Befriedigung über die Haltung und Antwort der Regierung ausspricht und unter dein Ausdrucke Der Ueberzeugung, die Regierung werde stets die Ordnung und Ruhe im Lande aufrechterhalten, den Uebergang zur Tagesordnung empfiehlt. _____________ £ & f a i t & G Gießen, 14. Mai. ^Sterblichkeit in Gießens Die Sterblichkeit war während der Woche vom 4. bis 10 Mai wiederum eine nur mäßige, da sich im Ganzen nur 7 Todesfälle ereigneten. Es starb ein Kind im ersten Lebensjahre an Lungen- entründuna. Bei den 6 erwachsenen Personen wurde als Todesursache bezeichnet: Lungenschwindsucht dreimal, Lungenbrand, Lungenerwetterung, Krebs je einmal. (Rieften, 14. Mai. Nach dem Jahresbericht des Octroi-Controlems pro 1883/84 beträgt: 1882/83 1883/84 I. Das Octroieinkommen «X 1. für Schlachtvieh .... 27166,52 28914,28 2. „ Fletsch, Wlldpret rc. 1940,65 1763,69 3. „ Brennmaterial 18037.78 18987,67 4. „ Backroaaren, Mehl rc. 22417,90 25294,66 5. „ Getränke..... 21243,46 22140,16 Im Ganzen 90806,31 97100,46 90806,31 daher in 1883/84 mehr als in 1882/83 II. Die Rückvergütung ♦ 6294 15 1. für Schlachtvieh .... — 6,88 2. „ Fleisch. Wüdpret rc. — — 3. „ Brennmaterial 581,18 522,27 4. „ Backwaaren, Mchl u. Hafer rc. 8716,42 10554,11 5. n Getränke . 2784,19 2579,28 6. an das Militär .... 1490,17 2531,83 Im Ganzen 13571,96 16194,37 13571,96 daher in 1883/84 mehr als in 1882/83 III. Abschluß. 2622,41 Von dem Einkommen 90806,31 97100,46 die Rückvergütung ab mit . 13571,96 16194,37 bleibt Reineinkommen 77234,35 80906,09 77234,35 daher in 1883/84 mehr als in 1882/83 3671,74 Gießen, 14. Mai. Heute Nacht V212 Uhr erschoß sich in seiner Wohnung ein 65 Jahre alter Mann. Derselbe sollte heute behufs Amputation eines Beines nach der Klinik verbracht werden und wird wohl die längere Krankheit Ursache des Selbstmordes gewesen sein. Der Verstorbene führte seine That mittelst einer alten TaschLNptstole aus, welche er hart an die rechte Schlafe legte und dann losdrückte. Der Tod ist augenblicklich erfolgt. Die Leiche wurde heute Morgen nach dem Friedhöfe verbracht. WerMSschteS» — Der Parteitag der deutsch, freisinnigen Partei im Großherzogthum Hessen ftndet Sonntug den 18. d. M., Vormittags 11 Uhr, im Garteusaale der Schlosser'schen Liegenschaft in Offenbach a. M. statt. Der Hauptgegenstand der Tagesordnung bildet die Aerathung des Parteiprogramms. An die Berathungen wird sich ein gemeinsames Mittagessen in demselben Locale anschließen. Anmeldungen zum Parteitage und Bankett sind an Herrn Fabrikant Jacob Möller in Offenbach zu richten. Marburg, 12. Mat. Während saft die ganze Stadt gestern Nachmittag aus- aeflogen war. das prächtige Wetter im schönsten Matenschmuck zu genießen, ertönten plötzlich die Feuerglocken und riefen rettende Hände herbei. In der Untergasse war in einem Hause durch vor dem Herd liegende Hobelspähne, wie gesagt wird, ein Brand entstanden, der bereits die anstoßenden Raume ergriffen hatte, jedoch noch durch den ■2 Ich Herr Georg weiftet, und beffe1 rina Müller Gießen haben sich vereinbart, vollständige Güt ihnen herrschen, und Errungensch hören und daß § oder der andere wirbt, einzig ur Einzelnen Vermö daran dem Ander hin irgend welche^ Der Vertrag i würbe unter den m 4. April d. ' den daraus folgen, Witf)t®ie6 M M dm 13. Ntekt f _ Tteinbttge ausströmenden Rauch so zeitig entdeckt wurde, daß größeres Unglück zu verhüten war Die freiwillige Feuerwehr war alsbald zahlreich genug an der Brandstelle, um rasch Herr des verheerenden Elementes zu werden. Hausbesitzer wie Miether befanden sich auf der Spiegelslust; von letzterem sollen indessen 4 kleinere Kinder im verschlossenen Hause zurückgelassen worden sein. Marburg, 12. Mai. Die Räum: des früheren chemischen Laboratoriums im ehemaligen Deutschordenscomthur-Gebaude werden gegenwärtig für das geologische Institut umgebaut und wird der bis auf wenige Meter an die Elisabethkirche reichende Flügel abgebrochen, so daß nun der l-tzte Rest von den die Kirche in unmittelbarer Nähe umgebenden Gebäuden verschwindet. Die Ausführung dieser Arbeiten hat Herr Bauunternehmer Groth übernommen. — Zur Beseitigung des nun noch den schönen Blick auf die Kirche beschränkenden Strauß'schen Hauses wäre der Stadt eine Tauchnitz'sche oder ähnliche Erbschaft zu wünschen, ohne eine solche wird die Realistrung dieses Gedankens ein frommer Wunsch wohl bleiben. (O. Z.) Hechts heim, 10. Mai. Dieser Tage wurde hier eine Kuh geschlachtet, in deren Magen ein 6 Fuß (?) langes Schlundrohr von Gutta-Percha gefunden wurde, welches dieselbe wahrscheinlich bei der Anwendung dieses Instruments in einem Krankheitsfälle verschluckt hatte. Die Kuh war übrigens anscheinend ganz gesund und recht wohl genährt. Rüdesheim, 9. Mai. (Zahnradbahn nach dem Niederwald - Denkmals Während früher Touristen rc. den Aufstieg zum Niederwald - Denkmal meistens von Aßwannshausen aus unternahmen, wird die Zahnradbahn, die wahrscheinlich zu Pfingsten eröffnet werden wird, sie in wenigen Minuten vom Adlerthurm in Rüdesheim aus, nach dem Denkmal führen. Es werden, ohne die nöthig werdenden Extrazüge, 12 Zü^e zum Denkmal fahren und die Lage der Bahn ist eine derartige, daß mancher Fahrgast wünschen wird, die Fahrt dauerte, der schonen Aussicht wegen, langer. Der Fahrpreis ist ein sehr billiger, von Rüdesheim nach dem Denkmale 1JL, vom Denkmal nach Rüdesheim 50 H, Retourbillets JL 1.25. Frankfurt a. M., 9. Mat. Der Bau des neuen Centralbahnhofs wird stark forctrt. Fünf Krahnen sind ununterbrochen beim Stetnversetzen thätig. — lieber den Selbstmord eines Frankfurters in Berlin liest man in dortigen Blattern: Einen schrecklichen Tod fand in Berlin der Studiosus phil. Georg CH. aus Frankfurt. Der in guten Verhältnissen lebende 25jährige Student, eine strebsame und ehrgeizige Natur, hatte schon seit Wochen mehrfach Befürchtungen wegen des bevorstehenden Philologen Examens geäußert und dabei durchblicken lassen, daß er ein Nichtbestehen des Examens wohl nicht überleben würde. Am Dienstag Abend war ihm die Gewißheit geworden, daß er im Examen in der That durchgefallen sei. Vollständig verstört und leichenblaß kam CH. gegen 7 Uhr nach seiner Wohnung. Wenige Minuten später wurde ein Fenster des zweiten Stockwerks heftig aufgerissen und der Körper des jungen Mannes kam kopfüber auf das Pflaster des Trottoirs geflogen, wo er nach entsetzlichem, die sofortige Spaltung der Schädeldecke bewirkenden Anprall in einer Blutlache liegen blieb. Der Bedauernswerthe dürste schon auf dem Transporte nach der Charite, der alsbald per Droschke erfolgte, verstorben sein. — Ein sonderbarer Vorfall wird aus Bornheim gemeldet: Am 3. ds. Mts. wurde einer Wsttwe dortselbft deren öjähriger Sohn krank nach Hause gebracht. Das Kind lag 3 Tage lang ohne Bewußtsein. Der Arzt sprach sich dahin aus, daß demselben irgend ein Gift beigebracht sein müsse und diese Annahme hat sich bestätigt. Als der Knabe wieder zum Bewußtsein kam, hat er angegeben, daß ihm an einem näher bezeichneten Ort von einem Manne der Suder seiner Pfeife aus einem Glase gewaltsam in den Mund gegossen worden sei. Die hierüber eingelettete Untersuchung wird den Sachverhalt jedenfalls klarstellen. — Eine seltsame Wette ist das Tagesgespräch in Antwerpen. Ein Engländer, Besitzer einer dortigen Taverne, hatte dem Besitzer des deutschen Rathskellers gegenüber die Aeußerung gethan, daß die deutschen Kellner die ungeschicktesten der Welt seien. Letzterer bestritt es und so kam es zu einer Wette, bet welcher der Engländer sich verpflichtete, 500 Francs demjenigen deutschen Kellner zu zahlen, welcher in 24 Stunden 2000 Schnitte Brod schneiden, mit Butter streichen und mit Roastbeef belegen würde. Ein Kellner des deutschen Rathskellers nahm die Wette an, begann an einem b?r jüngsten Tage Morgens um 6 Uhr vor einem zahlreichen Publikum die Arbeit. Um 2 Uhr Nachts, also nach 18 Stunden, war das 2000ste Brttttriirod fertig; mit stark geschwollenem Handgelenk hatte der Kellner die Wette geworuen. Der Besitzer des Rathskellers fügte die Hälfte der Tageseinnahme den 500 Frc8. hinzu und übergab die 2000 Butterbrode den Hospitälern der Stadt. Triest, 7- Mai. Bet der heutigen Maien-Andacht in der Antoniuskirche ge- riethen durch Zufall die Altarblumen in Brand. Als die Flammen plötzlich emporschlugen. bemächtigte sich des in sehr beträchtlicher Zahl anwesenden Publikums eine furchtbare Panik. Ein schrecklicher Aufschrei ging durch den Raum, Frauen wurden ohnmächtig und die Menge flüchtete in wahnwitziger Angst zu den Ausgängen, wo ein unbeschreibliches Gedränge entstand. Es sind sehr schwere Verletzungen vorgekommen, denn mehrere Frauen, die zu Boden gesunken waren, sind von den Nachdrängendcn schier zertreten worden und viele haben an den Ausgängen Schaden genommen. — Ein Wirth in Langendreer, etwas knickerig angehaucht, ist einem Witze seiner Stammgäste aus dem „Herrenstübchen" zum Opfer gefallen. Man batte ihn nie dazu bringen können, an seinem Geburtstage „etwas auszuthun". Man berath- schlagt — er horcht! — „Wir wollen ihm eine goldene Uhrkette verehren, macht auf jeden etwa 5 Unser Präses hält eine schöne Rede." Wie freute sich der Wirth. Der Tag der Feier kam. Rede, Ueberreichung der goldenen Kette. Große Rührung, Dank Ein Fäßchen Bier wird in übergroßer Freude gespendet! Großer Jubel und Trubel. Tags darauf kommt ein ambulanter Uhrmacher per Zufall in die Kneip.'. Unser Wirth fragt ihn, wie hoch er wohl die Kette schätze. Sorgfältige Prüfung erzielt bas Resultat: 75 Reichspfennige. Das Gesicht des Wirthes kann man sich denken. Pfungstadt, 12. Mai. Ein bedauerlicher Unfall hat sich gestern dahier zugetragen. Der hiesige Pferdezuchtverein bat die Fohlen, 27 an der Zahl, zum erstenmal auf die Fohlenwcide gebracht, die Thtere sprangen in dem erweiterten Tummelplatz muthwillig umher, wobei es der Zufall wollte, daß zwei starke Fohlen widereinander sprangen und dem einen der Rückstrang gebrochen, dem andern das eine Vorderbein aus der Brust gerissen ist. Beide Thiere mußten gttödtet werden. Heppenheim a. b. 93., 10. Mai. Die Unterstützungskasse für bedürftige Pfleglinge der hiesigen Landes - Irrenanstalt nimmt eine recht erfreuliche Entwicklung und gewinnt immer mehr Gönner. Zur Zeit besitzt sie 143 Vertrauensmänner, die gern- berdt sind, für das Wohl der unglücklichen Geisteskranken in den verschiedenster Richtungen thätig zu sein. Während des Zeitraums vom 1. April 1882 bis Ende März dss. Js. wurden 19,796 «X vereinnahmt und 18,598 JL verausgabt. Da? Vermögen der Kasse, welche dem seitherigen Wohlwollen fortempfohlen sei, beträgl 9ß 927 _ (Urlaubsgesuche für Soldaten^ Bekanntlich wird jedes Jahr nach Beendigung der Manöver eine Anzahl von Soldaten aus dem stehenden Heere entlassen und zwar sind dies Soldaten, die erst eine zweijährige Dienstzeit zurückgelegt, sich ober während dieser Dienstzeit gut geführt haben. Solche Beurlaubungen können von der Angehörigen beantragt werden, insofern der betreffende Soldat zur Unterstützung her Familie zu Hause nothwendig ist. Die Gesuche müssen spätestens am 20. Jun eingereicht werden, sonst werden sie nicht mehr berücksichtigt. Am besten ist es. über die einzuschlagenden Schritte vorher bei einem Bezirksfeldwebel Erkundtgunger einzuzie^en. Conducteure mehr.^ Die „New-Aorker Handelszeitung" meldet: Die Direcroren der Straßenbahn-Compagnie in Philadelphia, Pa., haben, so theilt dir Jll. St -Ztg." mit, beschlossen, sammtliche fettleibige Conducteure zu entlassen, weil dieselben, mögen sie nun auf der vorderen oder Hinteren Plattform oder im Innern des überfüllten Wagens ihres Amtes walten, stets zu viel Raum einnehmen. Da h bem Beschlüsse nicht genau angegeben ist, wie groß ber Leibesumfang eines Conductenr^ sein darf, ohne bei ben Straßenbahn-Tyrannen Anstoß zu erregen, so befinden sich fast sämmtliche Conducteure in der Stadt der Bruderliebe in der größten Aufregung. Jeder der nicht ein „lebendiges Skelet" ist, fürchtet, seinen Abschied zu erhalten. Von anberer Seite aber wird jene Verordnung nur als eine fchlaue Reclame für die Actien der Straßenbahncompagnie aufgefaßt, durch welche die Directoren glauben machen wollen die Mittel der Gesellschaft erlaubten es ibr, den Conducteuren ein Gehalt zu zahlen, von dem sie fett werden können. Es gibt sonst nicht allzu viel fette Conducteure, aus naheliegenden Gründen! N-ck-rhausen bei Hirschhorn, 7. Mal In ° "flössen-r Wo»- wurde h'-r efnc Hochzeit gefeiert und dabei mit Katzenköpfen (kleinen Böllern) g-schoflen. Um nun '• ”’Äi ster.« gdrßp ji so angel" Best/ Ost 6e',h t in Ar ep^iel einer A Veretniguni ßss* S’Ä-6 «»'■•ÄS -,ss* 22 Iah« aWW ein Mann W# E MMfglnge. A so gut es kann. und legt ihr ein Se werbe, wenn sie Mi r,ch Goldschmidt vor ber H> ab und ergr Daliegenden auf der lich wurde, zu en ko - Ein tefol bei Northampion, i wie gewöhnlich in erwartetes Abendesf hereinbrechenden Di anftterte. Ein jun, Schönheit wäre bet ligaten Angstschrei Jsegcimm sehen, e losdreschen, war be baß der Wolf im N y-Küh, Ich»» LSZ per M Mehlt N -W'to* Lstz: 'Ä»ft «ntn Ä>M nslteft man in bärtig J® p^l. Georg Ch 2 't'eine strebt Än °°M des b5 er einte 8t.a0 Abend war |Ä ^°llen sei. VMM -° und bet J5tWM ’ flefloBen, M . ?b'n In* u*i)?m Transport M »eldet: Am 3. dz. M m Hause gebrach!. N l® dahin aus, daß fc nähme hat sich besiN den, daß Ihm an ein® Wfe aus einem Ä eingeleitete Unterfudjiiq merpen. Ein EnglSck en RathskellerS gegeck hicklest-n her Welt fda r der Engländer sich jb , welcher in 24 Stuck Roastbeef belegen M , begann an einem V iblikum die Arbeit. !I rod seriig; mit start p men. Der Besitzt .. btnzn und übereil in der Anioniuskch^ Zlammen plötzliche iwesenden Publikmui tte n Raum, grauen mite u den Ausgängen, to sierleßungen vorgekom von den Nochdränzick Schaden genommn. ngehaucht, ist einM gefallen, Man Mich uszuthun". MbM hrkette verehren, «M c ®t freute fi6 h® n ttte ®toj< mw .niet! M"3«W* ,er 3'M W tu Sorgfllfid1 $”■ % WINH-- <«»«» hat ft* 6iü,tn *,> ;anta3«6l Wj k£D1 erweiterten W starke Fohlen wE ndern das eint LorM M für bedürftiae O ,tr,f to"ä*‘"|e ,98 Jk •g’ftS’ forteniPf* 11 KLN« iftidt Lb fff oli«t f *3. 3* »SM Wß fas»' e«l ,, M Hinrbe *' gleichfalls in den Rahmen der Darstellung gezogen. M. alle Viere von sich streckte. Er war tobt, mausetodt- Jesste's Papa brachte den Skalp nach Peorta und erhielt dafür von dem County - Schatzmeister die üblichen 5 Dollars. Literarisches. Garten Leina. Ein Speigel vör Land undLüd. Von Heinrich Burmester. Mit einer Einleitung von K. Th. Gaedertz. Erster Theil. Berlin, Kogge und Fritze. Heinrich Burmester ist kein Nachtreter und Nachbeter Reuters, sondern ein ihm ebenbürtiger Meister der baltischen Dialektdtchtung. Wer Fritz Reuter und die traulichen Klänge der alten Sassensprache liebgewonnen hat, wird auch den Schriften Bw mesters Interesse entgegenbringen, die in der humoristischen Auffassung der realen Verhältnisse des kleinbürgerlichen und bäuerlichen Lebens und der idealen Behandlung der Stoffe jenem Dichter nicht nachstehen. Nach den uns vorliegenden Probebogen dieses Romans zu schließen, scheint der Dichter berufen zu sein, auf dem Gebiete des plattdeutschen Romans Bedeutendes zu leisten. Die deutsche Bühne. Deren geschichtliche Entwicklung in Bild und Wort, dargestellt von einem Weimaraner. Dieses im Verlag von W. Streit in Dresden erschienene, uns in eleganter Ausstattung vorliegende Werk sollte in der Bibliothek keines Künstlers und Theaterfreundes fehlen. Beruhend auf den eingehendsten Quellenstudien bietet sich der Inhalt dem Leser in der gefälligen Form belehrender Unterhaltungslectüre dar. Die Characterisirung der verschiedenen Entwicklungsphasen der Bühvenkunst geschieht stets mit Berücksichtigung der jeweiligen geistigen Bildung unseres Volkes und insofern füllt dieses Buch eine Lücke in der culturgeschichtltchen Literatur aus, denn gegenüber der stattlichen Reihe von Werken populären Inhalts über Musik und Malerei gibt es erstaunlich wenige, welche sich über dramatische Kunst verbreiten. Eine kurze Rundschau über das antike Theater geht voraus, da Gestalt und Wesen des deutschen Theaters ja vielfach durch die antiken Kunftformen bestimmt wurde. Dieses Einleitungskapitel tst mit folgenden zur Veranschaulichung dienenden Abbildungen versehen: das D onysos- theater in Athen, tragische Masken nach antiken Gemmen, groteske Masken, Theater von Segella, Chorfiguren mit dem Htrtenstab nach antiken Gemmen, komische Sclaven- figuren, kleines komisches Theater tn Pompeji, tragische Masken aus der Kaiserzeit, Sclaven- und Grotesk-Masken. Der nächste Abschnitt zeigt die dramatischen Schaustellungen des Mittelalters und enthält ein Characteristicum der Mysterienspiele tn Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, England. Das folgende Capitel behandelt die ersten Berufsschauspteler und Comödiantenbanden in den Ländern germanischer und romanischer Zunge, dann kommt die Zeit Gottscheds und der Neubertn, die Schiller- und Goethe-Periode und so geht die Schilderung fort bis auf unsere Tage. Die „Bühne der Gegenwart" ist der letzte Abschnitt betitelt. Jedes Capitel tst durch entsprechende Photographien und Zeichnungen tllustrtrt, so zeigt z. B. ein Blatt die Köpfe von 35 hervorragenden Künstlern und Künstlerinnen tn Medaillonform. Die Entwicklungsgeschichte der deutschen Oper tst, so viel es sich thun ließ. diese ordentlich in's Knallen zu bringen, stopfte ein Taglöhner die Röhre recht voll mit Pulver und verkeilte sie gehörig. Bet dem Abfiuern zersprang die Röhre und zerschmetterte dem Feuerwerker beide Beine, woran er leider gestorben Ist. Offenbach a. M-, 12. Mai- sStenographen-Versammlung.j Am nächsten Sonntag, den 18. d-, wird hier die 5. Wanderoersammlung der Gabelsberger Steno- aravhenoeretne des Rhein- und Maingaues stattfinden. Dem Verbände gehören die Vereine zu Aschaffenburg, Bingen, Darmstadt, Frankfurt, Fürth, Gießen. Hanau, Mainz, Miltenberg, Offenbach, Schweinfurth, Vilbel, Wiesbaden, Worms und Würzburg an: doch tst zu der Versammlung außer den Verbandsmttgliedern auch jeder andere Freund der Stenographie willkommen. Der hiesige Verein hat alle Vorkehrungen getroffen, um den Gästen, die sich hoffentlich recht zahlreich einfinden werden, den Aufenthalt so angenehm als möglich zu gestalten. Für den Vormittag ist die freun^ lichst gestattete Besichtigung der Anlagen der neuen elektrischen Bahn zwischen Offenbach und Frankfurt tn Aussicht genommen. Während des von der Capelle des H8. Jnfomterte- Regtments ausgeführten Gartenconcerts, welches nach dem gemeinschaftlichen Mittagessen in der Schlosser'schen Liegenschaft am Matnufer stattfindet, wird den Gasten das Schauspiel einer Auffahrt der Offenbacher Rudervereine geboten werden, unb eine gesellige Vereinigung tm Veretnslokale soll ihnen die Zeit bis zum Abgang der Abend- iflae angenehm vertreiben. Die geschäftlichen Berathungen der Veretnsdelegtrten betreffen hauptsächlich die Organisation des Verbandes und seine Stellung Mm allgemeinen deutschen Stenographenbund, etngeleitet durch ein Referat von Dr. Gantter, 5rantfärerHn?'10. Mai. Es ist jetzt jeder Zweifel ausgeschlossen, daß der höllische Vlan, das Ntederwalddenkmal bet der Einweihung mit allen zur Stelle befindlichen Personen tn dte Luft zu sprengen, wirklich bis zur L-gung der Zündschnur ausgeführt war. Das Dynamit befand sich tn den Dratnröhren des Denkmals selbst. — In einer Fabrik zu Düsseldorf verübte am 1. Mat ein Arbeiter eine kaum alaubltcke Rohheit. Derselbe beredete einen jungen Burschen, seinen Mund an dm Probühahn Les Dampfkessels zu legen und als der Bursche thörichter Weise dies ibat öffnete er den Hahn. Dem jungen Menschen strömte darauf mit Gewalt der er- Btfet'e Dampf mit kochendem Wasser tn den Mund, wodurch Zunge und Gaumen ganz eärübt wurden. Schwer verletzt ltegt er nun darnieder und es ist noch wenig Hoffnung vorhanden, ihn dem Leben zu erhalten. Den Anstifter wird hoffentlich eine exemplarische Strafe treffem^ c^m zwischen Eisern und Unterwilden war die 22 Jahre alte Katharine Heimel heute Vormittag mit Ginsterschneiden beschäftigt, als cEti Mann von Eisern her kommend mit der Frage an sie herantrat, wo der Weg nach Rinsdorf ginge. Auf dte ihm ertheilte Auskunft faßte der Fremde sie ohne Weiteres b-tm Halse und wirft sie zur Erde; das Mädchen fängt an zu schreien und wehrt sich st gut es kann. Der Bösewicht jedoch stopft ihr mit ihrem eigenen Tuche den Mund und legt ihr ein Seil um den Hals mit den Worten, daß er ihr den Hals zuziehen tötrbc, wenn sie nicht stille sei. Während beide ringen, kommt der Metzgergeselle Friedrich Goldschmidt von hier vorbei, und als der Unmensch diesen gewahrte, läßt er von der H. ab und ergreift eiligst die Flucht. G. hat sich dann der schon ganz ermattet Daltegenden auf deren Ersuchen angenommen, wodurch es leider dem Verbrecher möglich wurde, zu entkommen. Hoffentlich gelingt es noch, ihn zu ermitteln. — Ein resolutes Mädchen ist Jessie Bryden, Tochter des Farmers Wm. Bryden, bei Northampton, unweit Peoria in Illinois. Als sie an einem der letzten Abende vte gewöhnlich in den Schweinestall trat, um den Bryden'schen Grunzern ihr sehnltchst erwartetes Abendessen zu serviren, fand sie einen Wolf tm Stalle, der sie mit in der hereinbrechenden Dunkelheit glühenden und durchaus nicht Vertrauen erweckenden Augen anstterte. Ein junges Mädchen aus der Stadt und sicherlich auch gar manche ländliche Schönheit wäre bet diesem Anblick in Ohnmacht gesunken oder hätte doch mit dem ob- liOaten Angstschrei Reißaus genommen. Nicht so aber SÄön-Jffsie. Den Master Isegcimm sehen, einen zur Hand befindlichen Knüppel ergreifen und auf das Beest lotsdreschen, war bei ihr Eins. Und ihre Hiebe fielen auch so kräftig und hageld'chi daß der Wolf im Nu auf der Erbe lag und verzweiflungsooll und in unenolichem Weh Wafferwärme der Lahn. Am 14. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 16« R. — Luftwärme 19° R. Rübsamen. Zur gefl. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen AuskunftsertheÄurrg über Inserate rc. können nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Exp-diU-n keinerlei Auskunftsertheitungen befugt. £>fterten6riefc sind — soweit keine ber inurttw gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition abruholer- K l L g e m e i n e r A K z e i g e r. Herr Georg Müller, Bäcker- neifter, und dessen Ehefrau Katharina Müller geb. Münz er t zu Gießen haben vertragsmäßig unter sich vereinbart, daß für die Folge vollständige Gütertrennung zwischen ihnen herrschen, daß jegliche Güter- und Errungenschastsgemeinschaft aufhören und daß Alles, was der eine ober der andere der Ehegatten erwirbt, einzig und allein in jedes Einzelnen Vermögen übergehen und daran dem Andern nach keiner Seite hm irgend welches Recht zustehen soll. Der Vertrag vorstehenden Inhalts wurde unter den erwähnten Eheleuten am 4. April d. I. abgeschlossen und den darauf folgenden Tag bei Großh. Amtsgericht Gießen zu Protocoll erklärt. Gießen, den 13. Mai 1884. Der Vertreter der Gg. Müller- Eheleute. 3420 Steinberger, Rechtsanwalt. KeikgeöoLmes. JVeue 3434 Tascfoen-Fahrpläiie bei H. Kühn, Papierhandlung. Schone Butter ; zum Einschmelzen, bei Entnahme von mindestens 10 Pfund per Wfrmd 75 Pf., empfiehlt 3433 Apfelwein vorzügliche Qualität, empfiehlt Chr. Haubach II. Eingang: Kaplaneigasse und Lchloßgasse. 3317 BekERtmachrmg» 1! ff ff II n fi !! Beuern Burkhardsfelden Groß-Buseck Hattenrod Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen: in Bersrod bei Herrn Bürgermeister Bocher, „ Wirth Caspar Ranft, „ Theodor Hoffmann, „ Kaufmann Theodor Hahn, „ Wirth Carl Launspach 1L, „ Oppenrod „ „ Wirth Conrad Petri. Groß-Buseck, den 10. März 1884. Kaiserliche Postagentur. _________ Amtliche Verkaufsstellen in Flensungen bei Herr ,, Ilsdorf „ „ „ Kleineichen „ „ „ Lardenbach „ „ „ Merlau „ „ „ Stockhausen „ „ „ Weickartshain „ „ „ Wettsaasen „ „ Mücke (Hessen), den 7. März Kaiserliche ür Postwerthzeichen befinden sich : i Gastwirth Steuernagel, Bürgermeister Bast, „ Müller, Schreinermeister Lein, Specereiwaarenhändler Schlosser, Gastwirth Jochim, „ Becker, Bürgermeister Langohr. 1884. Postagentur. Donnerstag den 15. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr an: Fortsetzung der Verstciüeruttg von Eisen-, Stahl- und Mesfingwaaren (Werkzeugen, Haus- und Küchengeräthen, Schlittschuhen rc.) 3387 ____________ Gerichtsvollzieher._________ BiiciisiiiiumsÄge rein wollene für Herren Mark 19.—, empfiehlt 2466 M. Weiner, MrMrake. empfiehlt sein reichhaltiges Lager von Möbeln aller Art, als Salon-, Wohn-, Schlaf, u. Etzzimmer-Ernrichtungen, sowie Ptanrnos und ^ayen- schränke von renommirten Firmen zu billigen Preisen und unter Garantre. Berliner Weißbier und KchtenhainerKer empfiehlt O. Luft, 3424_________„Zum Löwen". Stroh-und Stoffhüte "WM a Eh. Ellinger, , Seltersweg 71 Seltersweg 71 ? -Z Specialität: g Putz- u. Modewaaren, Strohhüte. ® "S Blumen, Federn und Besatzstoffen. Z cd ------ CD Pariser Corsets. 2962 in größter Auswahl zu außergewöhnlich billigen Preisen. I. Weitzenkorn, 3307__________9 Schulstraße 9. 3394 Ein gebrauchtes Sopha, neu' aufgepolstert, billig zu verkaufen. Näheres bei P. Hottmann, Tapezier«. Bekanntmachung. Die Provinzial-Fohlenweide zu Merlau wird für dieses Jahr Samstag den 31. Mai eröffnet und muß die Beitreibung alsdann zwischen 10 Uhr Morgens und 2 Uhr Nachmittags geschehen, dabei eine Kette und eine lederne Halfter beigebracht, das halbe Weidegeld mit 20 Jl. sogleich eingezahlt und die andere Hälfte binnen 2 Monaten an den Unterzeichneten entrichtet werden. Dagegen erhalten die Fohlen, außer Verpflegung, Werde- und Kleegrasfutter per Stück und Tag noch 2 Pfd. Hafer. In Krankheitsfällen hat der Arzt keine Transportkosten zu beanspruchen. Beim Einfangen der Fohlen behufs Abgangs von der Weide, welcher am 30. September stattzufinden hat, muß der Besitzer die nöthige Hülfe leisten. Die Weidefläche erhält eine bedeutende Erweiterung, namentlich auch durch Mileinfriedigung von Kleegrasstücken in der Nähe der Eisenbahn. Anmeldungen, welche blos bis zur Zahl von 40 Stück Berücksichtigung finden können, sind an den Unterzeichneten zu richten. In Auftrag des Herrn Präsidenten des landw. Vereins für Oberhessen und Namens der Commission für Unterhaltung der Provinzial-Fohlenweide zu Merlau: Grünberg, den 10. Mai 1884. Der Vorsitzende derselben: Dr. Dieffenbach, Gr. Baurath. oben sind Baumkanten 3426 Reste Krausen 3417 billigst bei Strohhutfabrikant, Wettergasse 3. dem 1. September er. im Büreau der unter- Herren- und Knabensirohhiite Hausen. Braunfels, 13. Mai 1884. Vermietungen. 3430 Logis zu vermieden. Sandgasse 19. Laden i mit oder ohne Logis auf sofort zu ver- miethen. Ludw. Orth, Neuen-Bäue. a. d. Lahn. Dieselben müssen möglichst ast- und rindenfrei, gerade gewachsen und gesund, ferner aus eine in der Offerte näher anzugebende bewährte Methode vom Saft befreit und mit fäulnißwidrigen Stoffen imprägnirt^sein.* Die untere Lagerfläche der Schwellen muß vollkantig fein, ' r' u " von 5 cm Breite zulässig. Die Lieferung hat zwischen dem 1. August und in regelmäßigen Fristen zu erfolgen. Offerten sind bis zum 20. ds., Abends 5 Uhr, zeichneten Verwaltung einzureichen. Die Preise verstehen sich franko Stock- Krupp'sche Bergverwaltung. W. Kampf. Schwellenlieferung. Es sind für eine Schmalspurbahn 5700 Stück kieferne, imprägnirte Schwellen, 1,6 m lang, 13/21 cm stark, zu liefern, Station Stockhausen Versteigerung des Grases von den Gräben und Böschungen der Staatsstraßen des Baubezirks Nidda für das Jahr 1884 an nachstehenden Orten und Terminen: 1. Samstag den 17. Mai d. I., Bormittags 9 Uhr, im Gemeiudehaufe zu .Hungen (Gemarkungen Lich, Birklar, Langsdorf, Hungen und Jnherden). 2. An demselben Tage, Vormittags IV/z Uhr, im Gemeindehause zu Berstadt (Gemarkungen Utphe, Berstadt und Schwalheim). Großherzogliches Kreisbauamt Nidda.3428 billigst bei 3432 I. Kaan jr., Kreuz. pöschek Zierhalle. Donnerstag den 15. Mai: ABEND-CONCEBT ausgeführt von der hiesigen Regimentsmusik unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn C. Krauße. 3435 Anfang ‘/2S Uhr._______Entree 30 Ffg. Restauration Brumm. Vorzog. Borsdorfer lepfelweln im Zapf,M3i Vaterländische Ieuerversichcrungs - Actiengefeilsihast in Elberfeld. Geschästsstand sm 1. Januar 1884. Laufende Versicherungssumme 2,857,101,509 H Prämien- und Zinsen-Einnahmen 5,102,109 „ 40 „ Kapital- und Prämienreserve für eigene Rechnung 5,154,162 „ 64 „ Grund-Kapital . ........ . 6,000,000 „ — „ Zu Versicherungs-Abschlüssen gegen Feuer- und Explosions-Gefahr empfehlen sich und ertheilen nähere Auskunft die Agenten: In Gießen: F. Hoffmann. „ Alt-Bufeck: W. Körber II „ Ettingshausen: S. Loewenberg. „ Grünberg: Emil Willems. „ Grüningen: G- H- Bender. In Wieseck: In Lang-Göns: Hch. Mohr. „ Langsdorf: H. Roth XL „ Steinbach: G. Loewenberg. „ Steinheim: Carl Wolff. „ Treis a/Lda.: I. Becker VI. W. Hildebrand III. 3419 Geschäfts-Eröffnung. Unterzeichneter empfiehlt fich einem hiesigen wie auswärtigen Publikum in Anfertigung von W»r- um! PtolilW sowie Kellerpumpen, Leitungen in Holz und Eisen. Besonders erlaube mir aufmerksam zu machen auf das An- fertigen von ÄVafserpUMpen von den kleinsten bis zu den tiefsten Brunnenschächten nach neuester Construction unter Garantie und bsi reeller Bedienung. Hochachtungsvoll Wilhelm Hamel, Comptoir- Utensilien in großer Auswahl, Buchdruck-Arbeiten aller Art in feinster, billigster Ausführung em- fiehlt 1164 H. Kühn, Papierhandlung u. Buchbinderei. Das Neueste und Feinste der Saison bietet mein Lager in Sonnen fefjir men unö (Enkinhns in bekanntlich bester Qual, und größter Auswahl zu den billigsten Preisen. Ebenso ein reichhaltiges Lager in Confirmarrdenfchirmen, Atlasschirme, von 3 an. J. W 3305 9 Schulstraße 9. Prima Apfelwein bei Gastwirth Grün$ 3304 Neustadt. Vermischte Anzeigen. Ein Mädchen, welches kochen kann, wird zur Pflege einer alleinstehenden älteren Frau gesucht. Näheres in der Exped- d. Bl. ______ ' 3418 Ein Kaufmann mit guten Referenzen sucht Stellung als Buchhalter oder Reisender in einem größ. Geschäfte od. industr- Etablissement am hies. Platze. Gefl- Off, sub P. R. an die Exped. d. Bl- 3413 Nach Bingen in ein Geschäfts- haus wird bei gutem Lohn ein fleißiges braves Mädchen vom Lande für Küche und Hausarbeit gesucht. Zu erfragen Schiffenberger Weg 7. PBi. Muller, Möbel-Transport, Giessen, Löweng. Möbel-Transport u. offenen Wagen mit u. ohne Umladung, sowie Verpackung von Glas, Porzellan u. s. w- besorgt billigst unter Garantie Phi Müller, 911 Gießen, Löwengasse. ~3421 Wer vermiedet für die Sommermonate eine Aimmerdouche? Offerten erbittet man Frankfurterstraße 21, I. Et. 3422 Brave Mädchen können gute Stellen erhalten für hier und auswärts bei Frau Tränkner, Vermiethfrau, Wolkengasse 13. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der 3427 Neuenweg in der früheren Aeck'schen Hofraithe Ur. 62. G 3 CM A Die Nr- 32 enthält: Torilde von Tornau. (Fortsetzung.) Ein historischer Roman von H. Engelcke. — Geflügel. Radierung von Ernst Hasse. — Jungfer Meil- Zu der Charakterstudre von L. E- Grimm. — Im Maffenquartrer- Von Hermann Vogt. — Ein Blatt aus den Papieren eines nachdenklichen Zeitungslesers. — Chinesische Piraten. Von Spr- ridion Gopcevic- — Das Bildstöckel im Walde. Von Gauermann- — Stockfischfang bei Neufundland. Mit Illustration. — Nach sieben Jahren. (Schluß.) Novelle von Germanis. — Am Familientische: Zu unseren Bildern- — Die letzte Aprilnacht in den Abruzzen. Von Th. Trede. — Rechtsrath. — In unserer Spielecke. „ Mit zwei illustrierten Verlagen: Zu Adolf Menzels fünfzigjährigem Künstlerjubiläum. Von Adolf Rosenberg. Mrt Porträt. ___ 3423 Ein ordentliches Mädchen für Küche und Hausarbeit auf sofort gesucht. Frau Adolf Oppenheimer. 3379 Einen Schreinerlehrling fugt _________________Christ. Schopbach. 3425 Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen gesucht- Seltersweg 12., 3429 Eine junge Dame empfiehlt sch im Kleidermachen. Wallthor 65, Hl, Stock., 2193 Ein LehrliHwil guten Schulkenntnisten für sofort gesucht von _____Arnold. Müller. Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und alten Akten. Louis Rothenberger, 1791 Neuenweg 22. Strohhüte für Damen und Herren werb» gewaschen, gefärbt und nach den neueste Formen umgeändert und liegen MusA zur Ansicht bereit. Louis Gail, 1708 Mäusburg 18. Arbeitsoermittelung. Arbeit gesucht für: Handarbeit, Laufdienst. v Ph. Jung, Ludwrgsplatz 1»/ r 69_______________Bezirksvorsteher. Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen- Dee heutige Nummer enthält 2 Blätter und 1 Beilage. über di Schul Der Vorsitz Minifteriolrattz b Serianunhmflcmi Hieraus wi über die sei durch den M noch vielfach N>n^ auch Rmdoieh n> hältnisse bedingt, 1 vidualilat des W ru Zugvieh oeril figilcnb&n W nuiB anch du Le^n- W iverden. üi ruhen lassen, nteu t andere Zugthierc- auch das Rindvieh ;u entbehrende Zug Mar Kübe zu saht kleiner Wirthe, wo haben zu wollen, t aber noch schahbar Wenn wir unser Augenmerk seines Körpers cn Es gibt sm Kühe und Ochsen Hegenden, wie in fährt man entwebi eine grausame Thi sich nicht die Fliex den ängstlichen Au Doppeljoch nicht en stets cingewendet, i Aber gehen Sie ci: man das Doppeljo, Schweiz gesehen zr gebirge begegnet w nicht und es sind 1 aber steiler und di Als Anspar die sog. Stirnbän! - wie in der Ba dürste. Wolle man müsse man doch a fache. Gewisse Kr loch gefahrenen Tl ziehen. Nachdem 5t hecht er es gut, i Gebrauch des Dop me Uebergangszei MMg des Dom ^sten recht viele § 'M Ansichten übe daß sie of Nwirgemeins. uchugen Resultat. .... Der Vorsit über die Ansich SN lautet- Ä X® HlMnM tl nnr. N $QutQ. SÄi sw*»* ”lt bM iüf), Noch afe Lehre ft '-LZ ‘5nbet*«66lfc| u . kJ 81