Saft. 0 t?10 «k 8 ^rautlecht. 0 Euin d>e ergebene An- MUostn bends 6 Uhr an - Mittwoch ZL 1781 'and’8 historische« Glaubens Reiqeit vm den bedeutendsten führt. ntion. gner. ten GfiWsi aus dein ite. issimchÄe 4 15 der Gegmart. der und Militär 15 H. F. Lang. chtiguug hierdurch cheAiutter, Schwester, geb- W*' eiben im Alter von teMiebenen. 1. März, NachmA trohhü^ ■u B S-L2- •* '—7 ^7 Hx,ci^r »5 fit. 64. Samstag den 15. März 1S84 Gießener Anzeiger Amts- Md Anzeigeklatt für den Kreis Gießen. Vrrreau r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontaaS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf Amtlicher HHeiü Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß an Stelle des in Gemäßheit des Art. 22 des Gesetzes vom 21. Juni 1869, die Einkommensteuer betreffend, zum Mtgüede der Landescommission für die Einschätzung der Einkommensteuerpflichtigen für 1884 gewählten Jacob Wießler zu Butzbach, welcher dre auf ihn gefallene Wahl abgelehnt hat Bierbrauer Melchior in Butzbach in der heutigen Sitzung des Provinzialausschuffes zum Mitglrede der genannten Commrsffon gewählt worden ist. ’ ’ Gießen, am 10. März 1884. Großherzogliche Provinzialdirection Oberheffen. .. vr. Boek mann. Politische Ueberficht. Gießen, 14. März. „Wie es heute keinem Zweifel mehr unterliegt, daß russische, englische, amerikanische, französische, deutsche Mordbrenner in directen Berbin- düngen stehen und sich gegenseitig auf jede Weise unterstützen und in die Hände arbeiten, so darf nicht länger mit dem Aneinanderschließen und dem gemeinsamen Vorgehen aller Staaten gegen den gemeinsamen Feind gezögert werden." So wird der „Petersb. Zeitung" aus Wien geschrieben und diese Betrachtung hat sich mehr und mehr auch denjenigen aufgedrängt, die zu Polizei- maßregeln nur im äußersten Falle schreiten möchten. Die Fenier wollen die von ihnen geforderte fernere Beraubung der irischen Gutsbesttzer durch Dynamit unterstützen, und es hing an einem Zufall, daß der Prinz Heinrich von Preußen nicht durch eine solche irische Dynamituhr auf der Paddington-Station in London in die Luft gesprengt wurde. Es sollen, so wird der „Köln. Zeitung" aus Berlin berichtet, Verhandlungen der Mächte im Gange und dem Abschlüsse nahe sein, welche bezwecken, um alle Bewegungen der Verdächtigen zu überwachen, eine unmittelbare Verhandlung der Polizeibehörden untereinander ohne Rücksicht auf die Landesarenze anzuordnen. Bis jetzt hat eine solche Vereiniguna der Mächte nicht stattgesunden, Dagegen yaden Die preußischen tucyuiuert nm uw russischen auch schon bisher Fühlung gehabt und ihnen manche schätzenswerthe Nachricht zukommen laffen. Aus Rußland haben wir hier wenig erfahren, nicht aus Mangel an gutem Willen in Petersburg, sondern weil die russische Polizei eine weniger stramme Ueberwachung auszuüben scheint. Auch mit Frankreich unterhielten wir selbst nach 1870 solche Beziehungen, namentlich während der Zeit, als Andrieux Polizeipräfekt von Paris war. Seitdem haben keine Mittheilungen staltgefunden. Man erinnert sich, daß Herr Windthorst in seiner Rede gegen die Aufwendungen für Kunst- und Museumszwecke davon sprach, daß in Berlin viel Dynamit lagern solle und die Polizei wohl daran thun werde, darüber strenger zu wachen. Es erschien hierauf ein höherer Polizeibeamter bei Herrn Windthorst und bat ihn in höflichster Weise, der Polizei doch einige nähere Auskunft zu geben. Es ergab sich indessen, daß der Abgeordnete für Meppen sich nur auf Gerüchte berufen konnte. Dynamit darf ohne polizeiliche Erlaubniß weder eingesührt noch ausgeführt, noch gelagert werden. In ganz kleinen Mengen mögen vielleicht Chemiker sich Dynamit verschaffen, größere Vor- räthe sind in Berlin schwerlich zu finden. Das ist aber nicht sehr trostreich, denn Nitroglycerin vermag sich Jeder leicht herzustellen oder anzuschaffen, und diese Flüssigkeit ist gefährlicher als Dynamit, wenn auch nicht so handlich rote letzteres. Die gehäuften Explosionen und abscheulichen Greuel, die von allen Seiten berichtet werden, müssen wohl die öffentliche Meinung für strengere Maßregeln gegen die Anarchisten stimmen. Was insbesondere das Socialistengesetz betrifft, so ist an dessen Verlängerung bis zum 30. September 1886 kaum noch zu zweifeln, und auch das Centrum, das sich einstweilen noch in Schweigen hüllt, wird nach verschiedenen Anzeichen schließlich für die Verlängerung stimmen. Die „Nordd. Allg. Zeitung" schreibt: „Die in mehrere Blätter übergegangene Notiz, daß seit einer Unterredung, mit welcher der Großherzog von Hessen gelegentlich der Enthüllungsfeier des Niederwald - Denkmals den Minister der öffentlichen Arbeiten beehrt habe, Verhandlungen über die Abtretung der Hessischen Bahnen (dabei scheint ganz besonders an die Hessische Lud- wigsbahn gedacht zu sein) an Preußen nicht geführt seien, ist nach bester Quelle dahin richtig zu stellen, daß nicht erst seit jener Zeit, sondern überhaupt niemals solche Verhandlungen — gleichviel in welcher Form — gepflogen sind. Auch das, was über jene Unterredung in der Presse mitgetheilt ist, entspricht, soweit wir unterrichtet sind, nicht der Wirklichkeit." Nach fast zweijähriger Abwesenheit von der Heimath ist Prinz Heinrich von Preußen in Kiel wieder auf deutschem Boden gelandet, wo am Donnerstag die Corvette „Olga" eingetroffen ist. Der Kronprinz und Prinz Wilhelm begrüßten hier den Sohn und Bruder auf's Herzlichste und gedachten am Freitag in seiner Begleitung nach Berlin zurückzukehren. Die General-Debatte im österreichischen Abgeordnetenhause über das Budget, welche das Haus am vorigen Samstag bis zum Mittwoch in Anspruch nahm, hatte das mit den Etatsdebatten in andern Ländern gemeinsam, daß in ihr von allem Möglichen, nur nicht vom Budget, gesprochen wurde. Fast alle inneren Fragen, welche zur Zeit das Donau-Kaiserreich bewegen, kamen hierbei zur Sprache und der Nationalitätenstreit spielte unter ihnen wieder eine Hauptrolle. Von liberaler Seite wurden abermals die alten Klagen über die auf Kosten des Deutschthums sich vollziehende Durchführung der Taaffe'schen Gleichberechtigungs-Theorie, hinsichtlich der Völkerstämme Oesterreichs, Deutschland. - 12. März. Nach einer Unterbrechung von 4 labten fanb r Ä« ' ctne musikalisch-dramatische Aufführung nebst Ball zum Besten &?aTULmen' °er°nstall-t von Siudirenden der technischen Hochschule llatt Das Haus war vollständig gefüllt, als Seine Königliche Hohett dkr Grokb^oa S^ner Grobherzoglichen Hoheit dem Prinzen Heinrich , geführt von der Mutation, erschienen und, begrüßt durch die Nationalhymne, Jh« Mätze .^erakademffche Musikoerein, unterstützt von dem hiesigen Dilettantenver-i» he. .salart m, dem Concert. Daran schloß sich die Aufführung m hfeta? <ÄÄWÄ?» » L ■n0, der die Th-iln-hm-r bis zum frühen Morgen zusamm-nhi-lt Arankreich. i man erwähnen, daß fast alle Blätter über d-r7n friedlichen. Frank«-ch ntcht be? senden Charakter einig sind und den hierauf bezüglichen Worten der deutschen laut und 5er Deutschböhme Plener brachte in dieser Beziehung allerdings recht drastische öeispiele. Die Regierungskunst des Grafen Taaffe läßt sich freilich durch alle diese Remonstrationen nicht beeinflussen, glücklicherweise liegen aber bie Verhältnisse so, daß über das Deutschthum in Oesterreich trotz alle- und alledem sicht zur Tagesordnung übergegangen wird. Die französische Regierung bereitet wieder eine Campagne gegen tiie orlemistischen Prinzen vor. Es ist wenigstens viel von bevorstehenden „Ausnahne-Maßregeln" gegen die Prinzen die Rede und die der Regierung nahesteheiden Blätter schlagen gegen dieselben einen äußerst scharfen Ton an, doch muj man das Weitere noch abwarten. Ueber das angebliche Dynamit- Attentat gegen den Grafen von Paris schwebt noch immer ein gewisses Dunkel. Daß die Anarchisten in Paris für kommenden Sonntag abermals eine große Kundgebung vorbereiten, ist keine besonders überraschende Nachricht, denn anarchistsche Versammlungen und Meetings sind in der französischen Hauptstadt nachgercde zur Tagesordnung geworden. Man kann aber nie wissen, nach welcher Seite hin derartige Zusammenkünfte der modernen Weltverbesserer um-- schlaget und die Pariser Polizei hat denn auch für das angekündigte anarchistische Meeting ihre Vorkehrungen getroffen. Was die Ereignisse in Tongking bte^n0t S^en^/tiP1“11 ieben Dag der Einnahme von Bacninh entgegen, ob Regürungskreisen anzumhnun^°! 8 gehen wird, wie man in den Pariser 2»r. ©(abfione, ber greife Sifie B niomntanen llnpäßlichleit befallen, die indessen auf den Gang der Regierung^ hÄLtI\retner 28616 ^inbernb einwirkt. Das Unterhaus beschäftigt sichtn von 70 000 m STt U bCTr dachen Nachtragskredit im Betrage matihe und Ä,ft 65 Erdings nicht zweifelhaft, daß der diplo» mattye und militärische Feldzug im Sudan England noch schwere finanzielle k^f^ger- wird. Die Action General Graham's am Rothen Meere ist roiöbafhÄnr"' Digma durchaus keine Raison annehmen aonii b Ä der Engländer gegen ihn am Montag wieder be- “ 6‘" 3“‘ t"4t roiberfpr*rolle Na«- °r,uf bie Ministerkrisis eine merkwürdige Krisis in der Annstderaeleat °9?"uein angesehene Kammerpräsident Farini hat fein Sm h?,'rar»/mkem 9iei!contre zwischen ihm und dem Deputirten N 9aft6^bnun3 b,e Kammer zu Gunsten des Letzteren ent» aude?Msirist»?^ustags-Srtzung schlugen die Redner aller Parteien, sowie erto rnprLm Q^Ctni T' Jarini um Zurücknahme seiner Demission zn nJ hMpa R lch-r ®inn!L bie Kammer eine Tagesordnung annahm. Unge- EAufse $ 165 öon $ertrauen beharrt ber Kammerpräsident aus seinem «^»„»^h^erikanischen Repräsentantenhause ist der „Lasker» St nun ebenfalls zur Erörterung gekommen. Am Montag wurde ein An- S, a“r ^ne Resolution emgebracht, welche das Bedauern des Hauses über T*9“"9' Zugleich aber auch dem deutschen Reichstage nochmals heuern des Repräsentantenhauses über das Ableben Lasker's ausspricht. r k • be~ Ausschüsse für auswärtige Angelegenheiten überwiesen wor- buud >rnd tm Falle seiner Annahme diplomatische Weiterungen zwischen dec ln und dem deutschen Reiche nicht ausgeschlossen. langen Reihe St i Rothkehlchen Plattmönche Zaunkönige Bachstelzen Stück 230 24 173 1132 2341 5830 3470 18873 12175 2490 965 6220 5100 503 1094 1210 415 55 760 Goldammer Andere Ammern Stück 4740 5360 570 3121 1117 8491 12000 90 630 9107 Andere Meisen Feldlereben Andere Lerchen ca- Spechte Stockenten Wachteln 39. Kukuk 40. Tetchwasserläufer 37 3320 32 383 376 8000 4675 43 113 aaste. Wir wollen aus der herauSgretfen: 33 Ste nschmätzer 34 Sprosser 35. Würger WM MDichmc andenNchlas Kutschers M smbach, Köni bilden haben, solche so geroij in der Gerich jeichneten Gei M unterstellt ans Befriedige Wichen Nach! Nm, den Friedberg, 10. März. Unser Schullehrer-Seminar war im verflossenen Schuljahr von 115 Seminaristen besucht, die alle der evangelischen Confesston angehören. Söhne von Landwirtbm sind 53, von Lehrern 27, von Handel- und Gewerb- treibcnden 18, von Beamten 15, von sonstigen Berussklassen 2. Neu eingetretcn waren im verflossenen Schuljahr aus der Provinz Oberhessen 33 Schüler, aus Starkenburg 5, aus Rheinhessen 1. Die öffentliche Prüfung findet am 20. März statt. Bessungen. 12. März. Heute Morgen wurde die Leiche eines fein gekleideten Mannes, der sich mit einem Revolver in der Tanne erschossen, aufgcsuvden; seine Identität ist noch nicht festgestellt. Am Nachmittag entleibte sich in der Näh- der hiesigen Station ein junger Mann, welcher von hier gebürtig sein soll, durch einen Schuß in den Mund. Bickenbach, 11. März. In einem benachbarten Orte hat vor Kurzem der Polizeidiencr den ganzen Ortsvorstand mit dem Bürgermeister, welche zu einer Sitzung versammelt waren, in den Sitzungssaal im Rathhause eingeschloffen und sich dann entfernt. Nack Beendigung der Tagesordnung, als die aufgeregten Ortsväter das Rathhaus verlassen wollten, bemerkten sie, was geschehen war und nur durch das Vorhandensein von Fenstern nach der Straße, durch welche einige der Gemeinderäthe bereits ihren Ausgang nehmen wollten, wurde das unfreiwillige Gesüngnitz zum Gaudium des angesammelten Publikums wieder geöffnet. Rüdes heim, 10. März. Für die Eröffnung der neuen Zahnradbahn ,um Niederwald-Denkmal ist der Montag vor Pfinguen, der 26. Mai v. I, in Aussicht genommen. Die Erdarbeiten sind in vollem Gange, nachdem der erforderliche Grund und Boden bereits vorher freihändig erworben war. Wie aus einer Zuschrift an das Centralblatt der Bauverwaltung hervorgeht, hatten die Unternehmer sich anfänglich bemüht, die Genehmigung einer Linie zu erlangen, welche vom Bahnhof aus in kürzester Richtung zum Denkmal führt. Der Gemeinderath, in dessen Hand die Entscheidung lag, lehnte dieses Gesuch jedoch ab, weil eine solche Lmie die Stadt Rüdeshetm nicht berührt haben würde und bestand auf dem Ausbau einer weiter oberhalb, in der Nähe des Adlerthurms beginnenden, den östlichen Staditheil durckschneidenden Linie, die nickt unwesentlich länger ist. Selbst eine von den Concessionären gebotene Entschädigung von 100,000 M. wurde vom Gemeinderath abgelehnt, weil er der Ansicht ist, daß diese Summe zu den unausbleiblichen Verlusten, welche die Stadt bei Annahme der kürzeren Linie treffen würden, in keinem Derhältniß stände. Die Bahn wird vorläufig hinter dem Tempel endigen, doch sind die Unternehmer durch einen Beschluß der Regierung in Wiesbaden gehalten, daß, wenn späterhin an der Rheinseite die von den Schöpfern des Denkmals, Schilling und Weißbach, geplante große Freitreppe gebaut werden und e8 aus ästhetischen Rücksichten wünschenswerth erscheinen sollte, den Endpunkt der Zahnradbahn auf die Vorderseite unterhalb des Denkmals zu Der Verichterstatier schließt seinen Bericht mit den Worten: Am 8. December habe ich meine Aufzeichnungen eingestellt. Die Jagd und der Fang der kleinen Vögel dauern bis Ende December fort. Am ll. December fand ich Mittags 12 Uhr auf dem Markt ganze Haufen von Vögeln übereinander am Boden liegend, unter denselben viele Bergfinken, Zippammern, Haubenlerchen; auck die schöngefärbten Goldammern, Gimpel und Blaumeisen waren darunter, Die Verkäufer hatten noch nicht Zeit gehabt, die Vögel in Bündel zu ordnen. Die Eßlust nach diesen kleinen Thierchen ist hier unglaublich, Man sieht sogar die armen Leute an Markttagen ihre wenigen C-ntesimi (Pfennige) opfern, um sich auch einmal einen solchen Hochgenuß gewähren zu könnend — Das ist also ein Herbstbericht aus einer einzigen Mittelstadt Italiens. Was mag in dem ganzen Königreich an armen Vögeln innerhalb eines Jahres vertilgt werden! Muß es den Freund unserer gefiederten Welt nicht mit tiefem Bedauern erfüllen, daß die meist so nützlichen Thierchen in einem Culturstaat in so brutaler Weise vernichtet ,werden. Lohnt es sich nur der Mühe, einen kleinen Zeisig, einen Zaunkönig oder Gold- ihähnckm zu rupfen und zwischen die Zähne zu bringen? L .. Es ihut wahrlich Noth, daß ein internationales Vogelschutzgesetz diesem Bar- 21. Baumpieper 22. Wiesenpieper 23. Wafferpieper 24. Kohlmeisen 8 v § s L e k. Gieße«, 14. März. Bei der gestern unter dem Vorsitze des Herrn Geh. Ober« schulraihs Dr. Becker abgehaltenen Abgangs-Prüfung an unserm Gymnasium haben olle Abiturienten, die sich der mündlichen Prüfung unterzogen hatten, 15 an der Zahl, das Zeugniß der Reife erhalten. — Heute Morgen nach 8 Uhr stürzte auf dem Hammweg ein hoch mit Loh beladener Wagen um. Wäre der Umfall eine halbe Stunde früher erfolgt, zu welcher Zeit zahlreiche Kinder nach der Schule wanderten, so hätte dadurch sehr leicht großes Unglück entstehen können. — T- Lang's Wachsfiguren-Cabinet gehört eigentlich zu denjenigen Schaustellungen, welche sich eines europäischen Rufes erfreuen und mithin keiner Reciame bedürfen. Wir weisen hauptsächlich deßhalb auch nur aus ein wahrhaft charakteristisches Gruppenbild hin, das künstlerisch und lebenswahr gemeißelt, den großen Reformator Dr. Martin Luther darstellt, wie er seinen Freunden tue Uebersetzung der Bibel erklärt. Diese Gruppe ist wirklich ein Kunstwerk, welches anzusehen Niemand versäumen solle. Außerdem weist dies große Wachsfiguren-Cabinet noch viele hochinteressante Darstellungen aus der Geschichte der Criminalistik und dem Leben auf. Der Stand von Lang's Wachsfiguren Cabinets befindet sich auf Oswald'» Garten und ist ein Besuch desselben aus's Beste zu empfehlen. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. w fo Montag btr w Vorini in Mmh, H WM De Wntzt 3 Buchens 50 Nadel-Z J Achen-T 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. Unter den ß Einige rei Ä * am $ Mit dem 15. verkehr der C Steine des S nmtziater Fracht mit Wirkung b in Krast. Das (eiligen Station« Gießen, den 1 1827 ßri 1. Staare 2. Kreuzschnabel 3. Gimpel 4. Kernbeißer 5. Hänflinge 6. Zeisige 7. Grünfink 8. Edelfink 9. Bergfink 10. Sperlinge 11. Grauammer Amsel (M. vulg.) Singdrossel (1?uräu3 musieuß) 3490 Misteldrossel Wolff'S telegr. Eorresporrdem-Brrieearr. Berlin, 13. März. In der heutigen Sitzung des Reichstags nahm zunächst der Reichskanzler Fürst Bismarck das Wort, um seine Haltung in der Laskerfrage klarzulegen; er betonte hierbei namentlich, daß die Beziehungen Deutschlands zu Amerika von jeher nur gute gewesen und nichts geschehen sei, was dieselben trüben ibnne. Die Resolution des Repräsentantenhauses würde er, falls dieselbe nur ein Azsdruck des Wohlwollens gewesen wäre, ohne Weiteres dem Reichstage übergeben habrn, dieselbe äußere jedoch ein Urtheil über Lask-r's politische THStigkeit. ®lei4jetti0 hätten ble Freunde die Position, welche ihnen der Tod Lasker s geboten, wucherisch lusgenützt. Aus einen Zuruf „Pfui" erklärt Bismarck, daß derselbe eine persönliche Beleidigung für ihn sei Weiter fortfabrenb, mottotrt er des Näheren sein Vorgehen Inder Frage der Beileidsresolution, wobei er die frühere Haltung der Natwnalltberalen beider Herstellung des Reichs anerkennt. Lasker habe sich aber von den Nationalliberalen immer wehr getrennt und sein Werk fei die zwischen den Liberalen und der Regierung seit 1878 eingetretene Entfremdung. Der Mißbrauch, welcher mit der BeileidsresoUtton getrieben sei, habe ihn zu seinem Verfahren veranlaßt. Nickt er habe ein Toltengericht gehalten, sondern Diejenigen hätten das gethan, welch- LaSker über G-^ühr sboden. Kiel, 13. März. Sr. Maj. Corvette „Olga" lies heute Nächnnttag 2Vr Uhr unter der kronprinzlichen Standarte bei dem herrlichsten Wetter in den Hafen ein. Die Panzer-Corvette „Hansa" verkündete die Ankunt durch 18 Salutschüsse. Als die „Olga" geankert hatte, bestiegen Se. K. K. Hoheit der Kronprinz mit Ihren K. Hoheiten den Prinzen Wilhelm und Herrlich das Kaiserboot und landeten unter dem Donner der Geschütze und dem Hunah der Matrosen an der Barbarossa-Brücke, wo eine Ehrencompagnie, das Mficiet' Corps, die Civilbehörden und die Vertreter der Stadt Aufstellung genannten hatten. Eine nach vielen Tausenden.zählende Volksm^ WL 7" 1 heutigen Sitzung des ReichsMchts den Staatsminister Kieruls statt. Der Angekagte 0 fl — lo—’ -uv^ioidtd in grauen.] ruzelchen rnlseyllcyen Verheerungen unsere gefiederten Sänger auf ihren Reisen nach dem Süden, resp. in ihren Domicilen in Italien ausgesetzt sind, geht aus einem Bericht hervor, den Herr Graziano Vallov correspondirendes Mitglied des deutschen Vogelschutzvcreins (Vorsitzender Pastor Thtene- rnann in Zangenberg bei Zeitz) demselben emgefanot hat über die „im Herbst 1883 bt8 8. December zu Udine in Italien zu Markte gebrachten Vögel". Es wurden in diesem Verzeichniß nicht weniger al8 130 Vogelarten genannt die innerhalb drei Monaten als Beute der Vogelsteller tobt auf den Markt dieser einzigen kaum mehr als 20,000 Einwohner zählenden Stadt gebracht worden sind. Der He« Berichterstatter, der das Verzeichniß mit großer Mühe und infolge vieler Gänge nach dem Markte von Udine aufgestellt hat, bringt die erbeuteten Vögel unter folgende 4 Rubriken: 1. Standvögel, 2. Sommervögel, 3. Wintervögel, 4 Jrr- der armen Opfer nur einige Zahlenbe'ispiele Ä&5 Tenben Prinzen an dem Hafen und in der ’W CbriKian^, nion. Katholische Gemeinde. 3. Fastensonntag. (Oculi.) Beginn der österlichen Zeit. Von 7 Ukr an: Beichte. Um 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der bl. Commu- V210 Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Sakrarnentali che Andacht. Freitag um 6 Uhr: Fastenandacht. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 5'v Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 650 Uhr. 3-rr gefi. Beachtrurg. Schriftliche Anfragen wegen Auskunftsertheilung über Inserate rc. können wh nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. lieber Inserate berüglich deren Offerten einzureichen sirld, ist die Exp düion zu keinerlei Autzkumtsertheilungen befugt. Dffertcnbriefc sind — soweit keine bestimmten geaentbeiligel? Abmachungen getroffen wurden — in her Ervedition abzubolen. SchiflSbericht. Mitgetbeilt von dem Agentm deS Norddeutschen Lloyd tn Bremen, I. M. S ckulbof in Gießen. , , n __ Bremen, 12. März. sPer transatlantischen Telegraph^ Der Postdampfer Weser, Capb H. Bruns, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 20. Februar von Bremen abgegangen war, ist heute wohlbehalten in Baltimore an- gekommen. _______________ Dfoblfn oder auch deren Kenntniß zur Vorbedingung der Annahme gemacht. Auch bei öen Staatsbehörden macht sich die Verwendung der Stenographie als Bedürfntß immer mehr geltend So hat bekanntlich im Jahre 1882 der Herr Regierungspräsident v. Zedt- bh xu Dppeln in einer Verfüguug bre landräthltchen Beamten ausgefordert, sich zu erklären, ob sie -m Sterogravbtren geübt seien, bezw. ob und in welcher Zett sie sich iiK Erlernung der Stenographie anheischig machen könnten. In neuerer Zeit hat die köntaltche Eisenbahn-Dtrect-on und das königliche Eisenbahn-Betriebsamt cBerlimAn- balt) zu Berlin, nach dem Vorgänge des königlichen Polizei-Präsidiums, den Beamten die Erlernung dec Stenographie empfohlen und neuerdings zu diesem Zweck besondere Unternchtscurse eingerichlet, an welchen sich zusammen 50 Beamte bethetl'gen. Das köi:igl:che Ersenbahn-Betrtebsamt hat unter der Bedingung, daß die betreffenden Beamten d 1804 H. Schaffftävt, Bahnhofftr- 24. Immobilien-Verkauf. Mit Hinweis auf die in Nr. 54 dieses Blattes vorn 4 März d. I. enthaltene ausführlichere Bekanntmachung, bringen wir wiedeicholt zur öffentlichen Kenntniß, daß die dem Großherzoglichen Hause — Famllieneigenthum — in der Gemarkung Bergheim, Kreis Büdingen, zugehörige Forsthofraithe Montag den 28. April d. I., Vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend verkauft wird. Ortenberg, am 29. Februar 1884. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. T h a l e r. 1478 Wie wir nicht anders erwarteten, so lieferte der unterm Gestrigen dahier abgehaltene Markt, namentlich in Hinficht deS Schafhandels, ein recht günstiges Resultat. Es waren von Nah und Fern ca. 1045 Stück Schafe verschiedener Gattung aufgetrieben und fand ein recht reger Handel statt. — Hiernach dürfen wir wohl den, jedes Jahr im März abzuhaltenden Markt, besonders hinfichtlich deS Schafhandel», für unsere Gemeinde als gesichert betrachten und wünschen, daß derselbe von Jahr zu Jahr im Interesse der Herren Landwirthe immer bedeutender werden möge. Allendors a. d. Lumda, ben 13. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lumda. Bieber. 1797 Holz-Versteigerung. Dienstag den 18. März 1884, Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem Allertshäuser Gemeindewald, Distrikt Langenbruch re., nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 15 Nadelstämme, von 17—25 Ctm. Durchmesser und 7 — 16 Mtr. Länge, 48 Eichen-Derbstangen von 9—12 Ctm. Durchmesser und 3—6 Mtr. Länge, 341 Nadel-Derbstangen, von 7—13 Ctm. Durchmesser und 8—13 Mtr. Länge, 1550 Nadel - Reisslängen von 4—7 Ctm. Durchmesser, 3 Rm. Buchen-Scheitholz, 20 Rm. Vuchen-Stammknüppel, 5600 Wellen Buchen-, Eichen-, Nadel- und Weichholz (meistens Buchen- Durchforstungsreisholz), 1 Rm. Buchen-Stöcke, Die Zusammenkunft ist im Distrikt Langenbruch bei Nr. 1 des Brennholzes. Allertshausen, den 10. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Allertshausen. Römer.__1746 1430 Eine Parlhie Speichen «nd Felgen find zu verkaufen bei Caspar Jung, Klein-Linven. Ieikgevotenes. 1800 Meyers Conv.-Lexicorr, 3, 5 und 9 JL, Brockhaus, ill. Lexicon 3 «X, Brehms Thierleben (Chromo-Ausg.) 5 bis 6 rnonatl. Teilzahlungen, ohne Anzahlung, sowie alle anderen Werke unter sol. Beding, durch Richard Eckstein, Gießen. T Eiserne Tragbalken, ge- I brauchte Eisenbahnschienen , Säulen, Dachfenster, Gement, Thonröhren, Platten empfiehlt 1817 Carl Mensel. Linfen, Bohnen, gefch. Grbfen in besten Qualitäten empfiehlt billigst 1090 G-g. Wilh. Weidig. Kinderheilstätten. Zu der morgen, den 15. März, stattfindenden Berloosung sind noch einige Loose ä 1 Ml. zu haben bei Louis Hahn, 1820________________Tiefenweg 21. Rothen, weißen, ewigen u. schwedischen Kleesamen, sowie Grasfamen empfiehlt 1^16 Earl Hensel, Wallthorstraße. J, H. Fuhr, Sonnenstraße 25. 1814 1805 1815 durch vortheilhaften Einkauf 2 Gewinne ä 500 = 1000 Mk. 3 F. Brautlecht. empfiehlt Lehrling 1809 Strohhutfabrikant. 400 300 900 800 9000 ä ä ä ä 6 4 6 30 40 900 100 = 50 = 30 = 20 — 1. 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Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage Kandwirthschaftsschule »u Weilburg a. 6. xahn. Oeffentliche Prüfung zum Schluß des Wintersemesters 8. Avril. Beginn des neuen Schuljahres 22. April. Die Abgangszeugnisse der Anstalt berechtigen zugleich zum einjährig-freiwilligen Militärdienst. Anmeldungen bis zum 14. April an Director Ma hat in Weilburg, welcher auch Programme (kostenfrei) versendet und weitere Auskunft ertheilt. 1798 Ein Stud. theol. wünscht gegen freie Station in einer Familie Nachhülfe- Unterricht und Ueberwachung der Schularbeiten zu übernehmen. Näheres bei Herrn Stadtpfarrer Schlosser. A. JOocter Seltersweg. 1802 Ein Mädchen aus anständiger Familie sucht Stelle als Haus- ober Kindermädchen. Hammstraße 4. Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und nach den neuesten Formen geändert innerhalb 8 Tagen. Muster zur Ansicht bei JL. Berfrand, Wettergasse 3, WermlfchLe Anzeigen. 1733 Ein braves Mädchen mit guten Zeugnissen gesucht. Marktplatz 2. Grossh. technische Hochschule zu Darmstadt . Fachabtheilungen : Bauschule, Ingenieurschule (für Bau-Ingenieure und für Cultur- Ingenieure), Maschinenbauschule, Chemisch-technische Schule. Anmeldungen für das Sommersemester 1884 bis zum 19. April. Beginn der Vorlesungen am 22. April. Programme sind unentgeltlich von unserem Secretariat zu beziehen.[1807] Di® »IrectiOU. ä 400 — 1200 ä 300 — 1200 ä 200 — 1200 Wachsflgnreo-Cabinet oder Modell-Masenm welches Ausgangs November wegen schneller Abreise nach Hamburg nur 2 Tage in Gießen verweilen konnte, von dort wieder direct auf der Durchreise hier eingetroffen ist und nur von Samstag den 15. März, von Abends 6 Uhr an — Sonntag nach dem Gottesdienst — bis Mittwoch den 19. März in Oswald’» Garten zur gefälligen Ansicht aufgestellt ist. 178t Geöffnet bis 9y2 Uhr. Während des Marktes den ganzen Tag. Nur einzig und allein zu sehen in Friede. Langs historischem Kunstcabinet: Die Reformatoren des Glaubens aus Altcrthum, Mittelalter und Neuzeit. Plastisch dargestellt durch Figuren in Lebensgröße von den bedeutendsten Künstlern, nach Bildern berühmter Zeitgenossen ausgeführt. 1. Abtheilung: Zur Geschichte der Reformation. 2. Abtheilung: Die neueren kirchlichen Gegner. 3. Abtheilung: Gruppen aus der biblischen Geschichte aus dem alten wie neuen Testamente. 4. Abtheilung: Die Oberammergauer Passionsspiele (Geschichte Jesu). Großartigste und reichhaltigste Schaustellung der Gegenwart. Eintrittspreis: Erwachsene 20 H, Kinder und Militär ohne Charge 10 Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein JF. Lang* g Stadttheater in Giessen W Freitag den 14. März 1884: Q Außer Abonnement. ----- X Einmaliges Gastspiel des Herrn Julius Fi< X Großh. Heff. Hoffchauspieler zu Darmstadt. 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DOOOOOOO .essen. § S84: l ' Q sulius Fiala, q Darmstadt. 0 DogeL Q , als Gast. Q ende nach 10 Uhr. Q M2 t 0 , Braurecht. g cEM rrthie. s u'm ei« p°5 W y:.t™ -- w>W *i> stud. in einer W’‘"7,t Beilage M Nr. 64 des „Gießener Anzeiger". All gemeiner Anzeiger. Butzbacher Frühjahrs-FasseS-, Zuchtvieh- und Schweiue-Markt am 20. März 1884, verbunden mit Prämlirung ton Aafleln durch den landwirtschaftlichen Bezirks-Verein und von Rindern durch die Verloosungs-Commission. Berloosung von Fasset«, Rindern, Schweinen und landwirthschaftlichen Geräthen. Butzbach, den 28. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. 1688 ' Küchel. Der Vertrieb der Loose ist Herrn H. Forbach in Butzbach übertragen. Bemerkt wird, daß der Fasselmarkt, welcher in dem Kalender irrthümlich auf Freitag den 21. März angegeben ist, Donnerstag den 20. Mürz abgehalten wird. Holz - Versteigerung. Dienstag den 18. I. M. sollen im Auftrage der Herren S ch m i d t & Siegel in Kaiserslautern in dem Walde des Freih. von Nordeck zur Rabenau in Friedelhausen, Distrikt Strackeloh, Gemarkung Staufenberg, abermals versteigert werden: 169 Rm. Buchen-Scheit, 130 „ Eichen- „ 182 „ Buchen-Knüppel, 228 „ Eichen- „ 2800 „ Buchen- u. Eichen-Reiser, 422 „ „ „ „ Stöcke. Der Anfang ist Vormittags 9 Uhr in dem oben genannten Walddistrikt. Staufenberg, den 12. März 1884. Der Bürgermeister. ____________Vogel.________1780 Holzverfteigerung. Montag de« 17. März b. I. sollen im Grüninger und Dorf-Giller Markwald 151 Fichten-Stämme, bis 25 Mtr. Länge, 58 Festmeter, -weiter eine Quantität Derb- und Reisstangen versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 10 Uhr auf der Chaussee von Garbenteich nach Dorf-Gill. Grüningen, am 11. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Leidich. 1775 Jeilgebotenes. Aechte Franks. Würstchen vorzllgl. Qualität, empfiehlt 1091 «S Willi. Wetdlg. Vlau emaill. 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