Mr. LZG. r Schulstr aß c 7. Erscheint mit Ausnahme btö Morrtes-A. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Brmgerlohr^ Ib|e^,^n, I^mL.50|||TjibI Amtlicher HH eil. dem Telegraphische Depescherl. WsM'S LeSsgr. Gorrrsps«-enr-Brrrssu. Brüssel, 12. Juni. Der „Moniteur Belge" meldet, daß alle Minister Könige gestern ihre Entlassung überreicht haben. England. z z London, 9. Jun^. Die Grundsteinlegung zum deutschen Reichstagsgebäude bietet dem „Standard" Anlaß zu einem für Deutschland äußerst sympathischen Artikel in welchem eS u. a. heißt: „Wir hören oft, daß Deutschland durch den Militarismus ruinirt werde. Dies ist einfach Unsinn. Seit 13 Jahren hat Deutschland keinen Schuß abgefeuert und keinen Soldaten im Felde verloren. Wie kommt dies? Weil Deutschland stark und gefürchtet ist. Es ist vorbereitet auf den Krieg und genießt den Frieden. Dabct ist es der Schiedsrichter Europas! Fürst Bismarck hat nicht ein Bataillon mobil gemacht, während das friedliebende Gladstone'sche Cabinet zwei Kriege geführt hat- England hat da viel zu lernen. Deutschland und Oesterreich haben sich als die conservatioen Mächte erwiesen und sind darum die natürlichen Bundesgenossen Englands. Das deutsche Volk muß sich aber unserer Bewunderung für seine Errungenschaften, seine Friedensliebe, seine Stärke und seinen conservatioen Geist versichert halten und weiter glauben, baß wir seine Freundschaft jener des barbarischen Rußlands und des eitlen Frankreichs vorziehen." Amerika. Washington, 11- Juni. Der deutsche Gesandte v. Eisendecher überreichte heute dem Präsidenten Arthur sein Abberufungs-Schreiben. Politische UeLerflcht. Gießen, 13. Juni. Die Wieder-Eröffnung der Plenar-Verhandlungen des Reichstages nach der Pfingstpause hat bereits eine recht lebhafte Debatte gebracht. Es handelte sich um den vom Abg. Ackermann Namens der Conser- vatioen emgebrachteu Antrag auf Abänderung von § lOOe der Gewerbeordnung (Innungen) und bezweckte der Antrag, denjenigen Meistern, welche keiner Innung beitreten, das Halten von Lehrlingen von einem bestimmten Zeitpunkte an zu untersagen. Derselbe wurde vom Antragsteller mit dem Hinweis auf dre Forderungen der Handwerksmeister begründet, denen durch den Entwurf Befriedigung verschafft werden solle. Eine reactionäre Maßregel sei das nicht, da nicht generell den Nicht-Jnnunngsmeistern das Recht, Lehrlinge zu halten, versagt, fondern der Behörde nur die Befugniß beigelegt werden solle, im gegebenen Falle eme^derartige Maßregel anzuordnen. Von liberaler Seite wurde der Antrag, da „durch denselben die discretionären Polizeigewalten vermehrt würden, lebhaft bekämpft; da aber die Redner des Centrums für den Antrag eintraten, so erfolgte bei namentlicher Abstimmung mit 157 gegen 144 Stimmen der Par- leren der Linken die Annahme desselben. Am Schluß der Sitzung entspann ttch noch eine kurze Geschäftsordnungs-Debatte, aus welcher der Präsident die Mtttheilung machte, daß die zweite Lesung der Unfallversicherungs-Vorlage au: me Tagesordnung für diesen Samstag gesetzt sei. Am Mittwoch beschäftigte Nch der Reichstag mit dem Anträge Ackermann auf Errichtung von Gewerbe- tammern und dem Windthorst'fchen Anträge auf Aushebung des fort. Erpa- triirungs-Gesetzes. Das Reichsgericht zu Leipzig hat die Rechtsnachfolger Richard Wagner s mit ihrer Klage gegen die Stadtgemeinde Leipzig auf Anerkennung des ausschließlichen Urheberrechts bezüglich der Opern „Rienzi", „Tannhäuser", „der fliegende Holländer" und „Lohengrin" abgewiesen. Die Stadtgemeinde Lerpzig darf also die genannten Opern ohne Tantieme-Zahlung aufführen lassen. In dieser Woche haben die Wahlen zum ungarischen Reichstage rhren Anfang genommen. Eine wochenlange, unbeschreiblich wüste Agitation, bei welcher nicht nur Knittel und Todtschläger, sondern sogar Säbelhiebe, Messerstiche und Flintenkugeln eine hervorragende Rolle spielten, bildete die Einleitung zum Wahlacte und läßt von den Wahlen selbst nur gleiche schlimme Excesse befürchten, wie sie Ungarn jetzt tagtäglich zur Schau gegeben hat. Die vom Ministerpräsidenten Tisza in Aussicht gestellten strengen Maßregeln zur Unterdrückung weiterer Excesse scheinen jedenfalls auf die leidenschaftlich erregten Wähler-Massen noch nicht den geringsten Eindruck gemacht zu haben. — Von dem in Wien eingesetzten Ausnahmegerichte ist der Anarchist und Raubmörder Stellmacher zum Tode verurtheilt worden. Der Stern des französischen Ministerpräsidenten Ferry leuchtet in unverminderter Helligkeit fort. In der innern Politik ist Ferry -erst in voriger Woche anläßlich der dreitägigen Discussion über die Verwaltung Korsikas wieder ein glänzendes Vertrauensvotum von der Kammer zu Theil geworden und für die ostasiatische Politik des Cabinets Ferry bedeutet die bedingungslose Anerkennung und Unterzeichnung des mit Anam abgeschlossenen Vertrages Seitens des Hofes von Hue eine neue Errungenschaft. Weit bedeutungsvoller erscheinen aber die Erfolge, welche der leitende französische Staatsmann in den Verhandlungen mit England über die egyptische Frage davongetragen hat. Die Fixirung der englischen Occupation Egyptens auf 3 Jahre und bie_ Einrichtung einer internationalen Finanzcontrole in Egypten sind Zuge- ständnisse Englands an Frankreich, welche einen entschiedenen Triumph des französischen Cabinets über das englische bedeuten, und daß es dem festen Auftreten Ferry's gelungen ist, die französischen Forderungen in der Conferenz- Angelegenheit durchzusetzen, wird Herrn Ferry jedenfalls hoch angerechnet werden. Im Gegensatz zu seinem Collegen an der Seine ist der englische Ministerpräsident, Mr. Gladstone, durch die Zugeständnisse an Frankreich in eine ziemlich bedenkliche Klemme gerathen. In allen Schichten der englischen Gesellschaft — selbst die liberalen Kreise nicht ausgeschlossen — empfindet man die Convention mit Frankreich als eine nationale Demüthigung und trotz aller Versuche der Londoner Regierungsblätter, die Abmachungen mit Frankreich als nicht bindend hinzustellen, greift die allgemeine Mißstimmung gegen die egyptische Politik des Cabinets Gladstone immer weiter um sich. Unter dem Eindrücke dieser erregten Stimmung will der englische Premier in kommender Woche dem Parlamente die officielle Mittheilung von dem Abschluß des Ver- । träges mit Frankreich machen und dann steht mit Sicherheit ein Sturm zu AeutMand. , Darmstadt, 11. Juni. Am 29. Juni wird hierselbst eine allae- merne Versammlung der nationalliberalen Partei in Hessen abgehalten werden. Italien. Genua, 11. Juni. In der vergangenen Nacht explodirten zwei Dyna- mttpatronen vor der Kirche der unbefleckten Empfängniß, eine dritte neben der Kathedrale San-Lorenzo. Der Schaden ist unbedeutend. Menschen sind nicht umgekommen. — Gestern Abend zogen Volksmassen unter Singen und Schreien durch die Hauptstraßen der Stadt, wobei es wiederholt zu Schlägereien kam. In einer katholischen Buchhandlung zerschlug ein Volkshaufen die Fensterscheiben, riß die Fensterladen herunter und drang in das Haus ein, wo verschiedene Gegenstände demolirt wurden. Fünf Personen sind verhaftet worden. Die gerichtliche Untersuchung gegen die Ruhestörer ist eingeleitet. Petersburg, 12. Juni. Der dänische Gesandte, General v. Kjaer, wurde gestern von dem Kaiser zur Ueberreichung des Beglaubigungs-Schreibens empfangen und demnächst auch dem Thronfolger" vorgestellt. London, 12. Juni. Unterhaus.. Unterstaatssecretär Fitzmaurice theiltz erwarten, der vielleicht das Ministerium Gladstone mit einem Schlage über den Haufen wirft. Bezüglich der viel erörterten Gerüchte über die von England ^Ae)chlagene Entsendung türkischer Truppen nach Egypten oder dem Sudan erklärte Gladstone m der Dienstagssitzung des Unterhauses, daß dieselben durchaus unbegründet seien. Die Befürchtungen, mit denen die belgischen Liberalen nach dem für sie so ungünstigen Ausgange der Provinzialwahlen den Neuwahlen zur Neprä- sentantenkammer'entgegensahen, sind durch die Ereignisse in vollem Umfange geremtsertigt worden. Bei den am Dienstag stattgefundenen Kammerwablen haben die Liberalen 26 Sitze an die Klerikalen verloren, welche in der neuen Reprasentantenkammer nunmehr die Mehrheit in einer Stärke von 32 Stimmen besitzen. Die im liberalen Lager zwischen den gemäßigten und fortschrittlichen Elementen herrschende Spaltung hat der ultramontanen Partei den Sieg wesentlich erleichtert. 15 1 , , Der Sturm im Glase Wasser, als welchen man den serbisch- bulgarychen Confüct betrachten kann, dauert fort. Da Bulgarien es ablehnte me vwr Serbien verlangte Genugthuung zu leisten, hat der serbische Agent am Drenstag die bulgarische Hauptstadt verlassen und nur sein Secretär ist zur Erledig -'g der dringendsten laufenden Geschäfte in Sofia zurückgeblieben. Die Befürchtung, daß hieraus ernstere Verwickelungen auf der Balkanhalbins'el entstehen könnten, wird indessen allseitig zurückg-ewiesen. rx A". Nachrichten über das Scheitern der Mission des enqli- scheu Admirals Hewett in Abyssinien stellen sich jetzt als unbegründet heraus. London ist eine Depesche des Admirals eingelaufen, in welcher er von einer befriedigenden Unterredung mit König Johannes berichtet und seine baldige Rückkehr anzeigt. y Betreffend: Das Landgestüt, insbesoüdere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbcschäler 12' 3um 1884‘ Das Großherzogliche Kreisamt Gießen ßSi bis Grotzhsx-sglichen BürgerMeistereien des Kesises. Wir sehen der Einsendung der Verzeichnisse der von Ihnen ausgestellten B-deckscheine binnen 8 Tagen entgegen. - — - 0 C f Ni a n ii- mit, es sei ein aus Adowa vom 3. d. Mts. datirtes Telegramm des Admirals Hewett eingegangen, welches besage, daß seine Mission von Erfolg begleitet gewesen sei und daß er am 4. ds. die Rückreise anzutreten beabsichtige. Es sei ein Vertrag unterzeichnet worden, welcher Abyssinien freien Handels-Transitverkehr durch Mafsowah gewähre, auch ein Vertrag über den Sclavenhandel sei unterzeichnet worden. — Die „Daily News" wollen wiffen, daß die englischen Truppen bis zum 1. Januar 1888 in Egypten bleiben würden, falls nicht inzwischen nach dem Ermessen der englischen Regierung die Regierung des Khedive festen Fuß gefaßt haben sollte. Nach dem erwähnten Zeitpunkte werde der Abzug der englischen Truppen aus Egypten nur mit einstimmiger Genehmigung der Mächte erfolgen. Die Besetzung Egyptens werde indeß am 1. Januar 1888 noch nicht ausgehoben werden, wenn die englische Regierung mit Zustimmung auch nur einer europäischen Macht die Fortsetzung derselben wünsche. — Bei dem gestrigen Jahresbanket des liberalen Vereins in Marylebone erklärte der Präsident des Local Government Board, Dilke, die in dem bekannten Artikel der „Fortnightly Review" ausgedrückten Anschauungen seien von den Ansichten der Regierung ebensoweit entfernt, als von denjenigen Lord Salisbury's. — Eine Depesche der „Times" aus Waby Halfa von gestern wiederholt, daß sich Berber den Aufständischen ergeben habe und daß fast die ganze Garnison nieoergemacht worden sei. Das Iugendturnen. Im Herzen Gott, voll Muth die Brust; Voll Kraft ein jedes Glied! Für's Gute rege Sieb’ und Lust, Im Mund ein deutsches Lied. So heißt es in einem alten Turnerliede und treffender kann in so kurzen Worten die hohe körperliche und sittliche Aufgabe des Turnwesens nicht ausgedrückt werden. Nahezu eine Vtertelmillion Deutscher erstreben als Mitglieder des mächtigen Verbandes der deutschen Turnerschaft in Beherzigung des unumstößlich richtigen Wahrspruches „Nur in einem gesunden Körper kann ein gesunder Geist wohnen" die Ausbildung und Kräftigung ihres Körpers, des Tempels der Seele und des Geistes und viele Lausende vorher an ihrem Zustande der körperlichen und geistigen Ermattung Verzweifelnde preisen die Turneret als Retterin und Erhaltertn ihres Daseins. Nur Gleichgiltigkeit und körperliche Trägheit find noch des Turnens Feinde. Laßt fahren die Gleichgültigkeit, wenn es gilt, für den Kampf des Lebens den Leib gesund und stark zu machen und zu erhalten, fort mit der Trägheit und Bequemlichkeit, damit fie nicht auch das Herz und die Sinne anstecken; hinweg mit allen Standesoorurtbeilen, denn die Turneret beschränkt Keinen in der Ausübung seiner Pflichten und in seinen Gedanken. Wie der Mensch das Wiedererwachen der Natur freudig begrüßt, daS Herz sich dehnt und hinaus sehnt nach Wald und Feld, so sollte bet dem lebhaften Wunsche, die wundervolle Wiederkehr des Frühlings noch recht häufig genießen zu dürfen, ein Jeder vor Allem die wichtigste Vorbedingung zur Erfüllung dieses Wunsches, die Pflege seines Körpers, seiner Gesundheit als seine wichtigste Lebensaufgabe betrachten. Und so rufen wir Euch zu: „Tretet ein in unsere Reihen, die Ihr dis jetzt der Turnsache gleichgültig oder mit falschen Begriffen gegenüber standet, kommt auf unsere Turnplätze, übt und stählt Eure Kräfte in edlem Wetteifer mit Gletchgefinnten, bleibt jung mit der Jugend und der sichere Lohn, der Euch winkt, ist ein gesunder Körper und ein frisches fröhliches Herz! Und vor Allem Ihr Eltern, Vormünder und Lehrmeister, die Ihr Eu : Kinder und Anbefohlenen zu braven und gesunden Menschen erziehen wollt, vergeßt es nicht, daß die Gesundheit des Menschen höchstes Gut ist. Schickt Eure der Schule entwachsene Knaben, die in den Jahren der Entwickelung der größten körperlichen Pflege bedürfen, in die Jugendabthetlungen der Turnvereine, wo sie unter strenger Zucht und Sitte an Gesetz und Ordnung sich gewöhnen, wo ihnen auf dem Turnplatz und im Spiel in Wald und Feld das Gefühl für Mannestugend und Wahrhaftigkeit erblüht, Selbstvertrauen, Muth und Entschlossenheit erweckt und der jugendliche Sinn erhalten bleibt, vor Allem aber in leiblicher Uebung die Entwicklung des Körpers mit der des Geistes gleichen Schritt halten kann. Und gebt Ihr Euren Kindern und Anbefohlenen in gew ssenhafter Erfüllung Eurer erziehlichen Pflichten einen gesunden Körper mit auf den Lebensweg, sie werden es Euch sicher mehr danken, als wenn Ihr sie mit Geld und Gut bei krankem Körper und kranker Seele dem Kampfe um das Dasein preisgebt. Darum: „Auf zum Turnen!" D. Lokales. Gießen, 13. Juni. Das Schwurgericht der Provinz Oberhessen vom 2. Quartal 1884 beginnt am 16. Juni d. I. unter dem Vorsitze des Großh. Landgerichtsraths Herrn Wiener. Zur Verhandlung kommen: 1. Montag den 16. Juni, Vormittags 9 Uhr beginnend, die Anklage gegen Christoph Meßner IV. von Mendorf a. Lda. wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit. Staatsanwaltsgeschafte: Erster Staatsanwalt Zimmermann. Verthetdiger: Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch. 2. Montag den 16. Juni, Nachmittags 3 Uhr beginnend: Anklage gegen Konrad Rohn von Ruppertenrod wegm desselben Verbrechens. StaatsanwaltSgeschäfte: Erster Staatsanwalt Zimmermann. Vertheidtger: Rechtsanwalt Labroisse. 3. Dienstag den 17. Juni, Vormittags 8 Uhr beginnend: Anklage gegen Konrad Stutter II. von Ober-Ohmen wegen Meineids. Staatsanwaltsgeschäfte: Erster Staatsanwalt Zimmermann. Verthetdiger: Rechtsanwalt Hirschhorn. 4. Mittwoch den 18. Juni, Vormittags 8 Uhr beginnend: Anklage gegen Kaspar Schepp II. von Saasen wegen Meineids. Staatsanwaltsgeschäfte: Staatsanwalt Dr. Lahr. Veriheidiger: Rechtsanwalt Metz. 5. Donnerstag den 19. Juni, Vormittags 8 Uhr beginnend: Anklage gegen Heinrich Klein II. von Landenhausen wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Staatsanwaltsgeschäfte: Erster Staatsanwalt Zimmermann. Vertheidtger: Rechtsanwalt Or. R o s e n b e r g. (Fortsetzung folgt.) ** Gießen, 13.Juni. fErstes Abonnements-Concert-j Das Programm brachte neben vielem Bekannten (aus Freischütz, Don Juan, Carmen, Der lustige Krieg rc.) auch manche noch nicht gehörte Nummer. Die Cavattne für Flügelhorn von Suppä bot Herrn Suffa Gelegenheit, alle Fähigkeiten seines Instrumentes erglänzen zu lassen. Die Ausführungen des Orchesters zeugten von dem muflkalischen Streben der Mitglieder wie von der sorgfältigen Schulung seitens des unermüdlichen Dirigenten. Die Nüancen waren gut herausgefeilt, Licht und Schatten richtig abgemessen und die Präctsion des Zusammenspiels war nur bet einigen kleinen Verzierungen nicht «anz perfect Die Totalklangwtrkung ist in dem neuen Musiktempel eine vorzügliche. m „.Das Concert im Verein mit dem überaus günstigen Wetter hatte ein zahlreiches Publikum in den Wenzel'schen Garten gelockt. Hierbei ist ein erneuter Hinweis auf die schonen, geschmackvoll und behaglich eingerichteten neuen Räume des Etablissements, die allein schon einen Besuch werth sind, dem Berichterstatter eine angenehme Pflicht. Erst jetzt besitzt Gießen ein seiner Größe angemessenes öffentliches Lokal und an seiner. Bewohnern ist es, dies durch regen Besuch zu würdigen. Vermischtes. Mainz 9. Juni. fGetreiderost.j Fast in unserer ganzen Provinz hat sich in den Getreidefeldern ein schlimmer Gast - der Rost eingefunden. Weite mit Korn bepflanzte Fluren erscheinen als ob sie mit Ocker überzogen seien- In den Gemark- ANgen in der Nähe unserer Statt trat der Rost zum letzten Male sehr heftig tm Jahre 1846 auf. Diesmal fand man diese Rosterscheinungen zum ersten Male an dm Pfingsttagen, doch haben dieselben seit dieser Zeit sehr zugenommen. Ob der Schaden ein großer wird, kann zur Zeit noch nicht beftimmt werden. Die Landleute bezeichnen die im Frühjahr eingetretene Kälte als die Ursache dieser Erscheinung. Mainz, 10 Juni. ^Grauenhafter Fund.j Bei den Erdarbeiten am Fuße der Citadelle stießen die Arbeiter am Samßtag Mittag auf ein Mauerwerk; alL dasselbe hinweggeräumt werden sollte, fand man in einer Nische des Mauerwerks das noch vollständig erhaltene Gerippe eines Menschen in hockender Stellung eingemauert. Dortmund, 9. Juni. In den letzten Tagen sind in den westphälischen Bezirken wieder Lustmorde verübt worden und zwar in der Nähe von Rhynern bei Hamm an der 18 Jahre alten Dienstmagd Anna Hötte und an der 16 Jahre alten Dienft- magd Auguste Borrey in der Nähe von Bielefeld. Zum Glück ist es schon j tzt gelungen, wenigstens einen der Thäter zu verhaften. Es ist der Futterknecht Wilhelm Sauerbrei, der früher mrt der ermordeten Hötte auf einem Hose gedient hat. Der Mörder, welcher nur theilweise geständig ift, will die That mit einem anderen Manne, den er als „rother Heinrich" bezeichnet, vollsührt Haden. Die hiesige Staatsanwaltschaft verfolgt diesen „rothen Heinrich", welcher aus Eickel bet Wattenscheid fein soll und Heinrich Maaß heißt. Der zweite Lustmord, begangen an der Borrey, soll von einem Manne ausgeführt fein, der dem „rothen Heinrich", was Statur und Haare anlangk, ähnlich ift. Biedenkopf, 10. Juni. Unser Gewerbefest mit der damit verbundenen Gewerbeausstellung (vom 6. Juli d. I. ab) naht heran. Schon jetzl erlauben wir uns, die Fremden von nah und fern hierzu freundlichst einzuladen, indem wir ihnen zu ihrer Orisntirung über das Sehens- und Beachtenswertheste unserer Stadt in historischer Beziehung auf das soeben tm Verlage der Elwrrt'schen Buchhandlung zu Marburg erschienene, von jeder anderen Buchhandlung zu beziehende, vortreffliche Büchlein des Herrn Landgerichtsraths E. Bork zu Marburg, „Streifzüge durch den Kreis Biedenkopf und seine Nachbarschaft", Preis 1 J4, empfehlen. Unser Fest und unsere Ausstellung zu besuchen, können wir auch wegen unserer malerischen Gegend, die vielleicht Manchem noch unbekannt ist, dringend rathen. Die Reize der Natur, die sich über die nächste und wettere Umgebung Biedenkopfs in reicher Fülle entfalten, die Fernblicks, welche das Auge von hier aus genießen kann über grüne Matten und herrliche Waldungen, — alles bewirkt, daß unser, tn der Neuzeit von der Marburg-Cölbe-Laaspher Eisenbahn berührter Ort nach unserer Meinung für eine Gewerbeausstellung wohl geeignet ist. Die Einwohner Biedenkopfs werden gewiß ihr Möglichstes thun, den Gästen den Aufenthalt in unserer Stadt so angenehm wie möglich zu gestalten. Wie wir hören, verspricht die Betheiligung an der Ausstellung eine ziemlich lebhafte zu werden. Bereits sollen 105 Anmeldungen von Ausstellern erfolgt sein. Darmstadt, 9. Juni. fEin 13jähriger Mörder.j Georg Herrmann aus Bockenheim bei Frankfurt, ein Bürschchen, das schon mehrfach schlechte Streiche gemacht, stand heute vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts. Herrmann war, wie s. Z. berichtet worden ist, bei Bischofsheim mit von dort gebürtigen Knaben in Streik gerathm und hatte nach oorousgegangenen beiderseitigen Thätlichkeiten einem seiner Widersacher einen Stich in die Brust versetzt, dem der Verwundete bald erlag. Die Handlung erschien als Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg und erging ein auf 3 Monate lautendes Endurtheil. Dem Verurthetlten wurden indeß 8 Wochen Untersuchungshaft an dieser Strafe aufgcrechnct. Paris, 9. Juni. Ein Schweizer Arzt, der sein ganzes Vermögen in Monaco verloren hatte und vergebens versuchte, sich die Mittel zur Heimreise zu verschaffen^, hat sich das geben genommen. Es sollen bis jetzt zweiunddreißig Fälle ähnlicher Art in dieser Saison dort vorgekommen fein. — Die nächtliche Beleuchtung der Straßen und Plätze Pekings! geschah bis jetzt ausschließlich durch Papierlaternen. Dieselben haben die Gestalt eines viereckigen Käfigs, mit buntem Papier überzogen, und stehen auf einem vor den Hausthoren befindlichen Gestell. In einem solchen Käfig brennen gewöhnlich 2—4 kleine Wachskerzen. Die Entzündung dieser Kerzen erfolgt durch die Hauseigenthümer, und zwar immer erst nach Mitternacht, da sich um diese Zeit die Mandarinen, Polizeibeamten und Militärs in den kaiserlichen Palast begeben. Einem uralten Gebrauche gemäß empfängt nämlich der Kaiser von China seine Minister und Beamten erst um Mitternacht. Die chinesische Regierung hat jetzt einem Kaufmann in Peking gestattet, einige Straßen dieser Stadt probeweise mit Petroleumlampen zu beleuchten. Handel rrrrd Verkehr. — [herein „Creditreform" Gießens Derselbe zählt eben 188 Mitglieder einschließlich der auswärtigen tn Alsfeld, Gladenbach, Heuchelheim, Kinzenbach, Lich, Wetzlar und Wieseck. Das Bureau besorgte bis zum 16. Mai d. I. 1988 Aufträge, von welchen erledigt resp. eingegangen sind 576 mit 10 425,46 und zwar auswärtige 284 mit 7600,63 cX und hiesige 292 mit 2824,83 Den Mitgliedern sind bis jetzt in den Monatslisten 612 säumige Zähler von hier und auswärts namhaft gemacht worden. Sollte ein solches Resultat nicht jeden Kaufmann und Geschäftsmann bewegen, dem Verein beizutreten? Dazu kommt noch die Annehmlichkeit, daß durch das Bureau auch dos gerichtliche Verfahren besorgt wird. Die Vereine Creditreform bestehen eben in 45 größeren Städten und bilden mit ihren Umgebungen einen Verband; monatlich treten Städte hinzu. Vorort für 1884/85 ist Mainz. Die Vereine unter einander unterstützen sich sowohl im Einziehen von Ausständen als auch in gewissenhafter Ertheilung von Auskünften. Jede Auskunft kostet 80 H, zehn Anfragezettel tn einem Heftchen 8 «X sind auf jedem Vereinsbureau zu haben nebst Legitimationskarten an alle Bureaus für Reisende. Auch von Orten, wo noch feine Vereine bestehen, werden zuverlässige Auskünfte rasch eingeholt. Gewiß liegt dieses verbesserte Auskunftswesen speciell im Interesse der Grossisten. Verkäufe und Verpachtungen, Betheilignngen, Stellen-Vakanzen rc. werden am sichersten durch Annoncen in zweckentsprechenden Zeitungen zur Kenntniß der bez. Reflektanten gebracht; die einlaufenden Offerten werden den Inserenten iZ Original zugesandt. Nähere Auskunft, ertheilt die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse, Frankfurt a. M-, Noßmarkt Nr. 3. Vertreter in Gießen: Heinrich Wallach, Marktplatz 8. 3975 Kirchliche Anzeigen der Stobt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 1. Sonntag nach Trinitatis, den 15. Juni. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dingeldey. Kinderkirche: Vormittags 11 Uhr, Pfarrer Schlosser. Katechismuslehre für die Mädchen, Vormittags 11 Uhr, in der Friedhofskapelle, Pfarrer Dingeldey. Bibelstunde Sonntag Abend 8 Uhr, in der Kleinkinderschule, Apoftel- gesch. Kap. 11. Pfarrer Dr. Naumann. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 15. bis 21. Juni besorgt: Pfarrer Dingeldey. Katholische Gemeinde. 2. Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an: Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commu- nion. VslO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Andacht. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 715 Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr> Samstag Abend 9" Uhr. Wasserwärme der Lahn. Am 13. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 14« R. - Luftwärme 19° R. Rübsamen. ließe«- iea 188 Mit- ii, Kinzenbach- j welchen er- ktlge 284 mit fahler von hier s! geschah bir US viereckigen austhonn be- kleine Wachset, unb zwar olt$elbeamttn auche gemäß um Mitter- Ntrt, t-W m in Monaco in verschaffen^ ähnlicher Art ann bewegen, ch das Bureau mb bilden mit jrt für 1884/85 Einziehen von Jede Auskunft Vereivsbumu h von Orten, zeholt. Gewiß n. amen re. iur Kenntnch Menten rA von Rvdoll n** bet juU, ** forst: »mr ctöe?t^eli 5?™ Mchen Be. Ns ?Ä S5.S ÄJC 'M »S'JS a*** kann über 1 der Neuzeit '»Meinung kopfS werben lo angenehm e/ne ziemlich '^t feilt, ermann aus 'che gemacht, aa war, wie )tn in Streit einem feiner v nlag- Die * ein auf Wochen linier- MrheWe Eisenbahnen. Mit Gültigkeit vom 10. d. M ab tritt ein Ausnahmesatz für Holz des Spezialtarifs 11. zwischen Stockheim und Dresden im Betrage von 1,60 JL pro 100 Kg. in Kraft. 4040 Gießen, den 9. Juni 1884. Großherzogliche Direktion. Hherhesßsche Mit Gültigkeit vom 23. Mai d. I. ist der Nachtrag IV zum Deutschen Eisen- babn-Gütertarif Theil I zur Einführung gelangt, über dessen Inhalt sämmtliche Exveditionen Auskunft ertheilen. Gießen, den 9. Juni 1884. 4041 Großherzogl Direction. Die HezZgras- Bersteigerurrg der cameralfiscalischen Wiesen der Gemarkung Allen - Buseck, Gießen und Wieseck findet statt: 1. In der Gemarkung Alten-Buseck von 7 ha Donnerstag den 19. Juni, des Morgens 9 Uhr, bei Wirth Rabenau daselbst. 2. In der Gemarkung Wieseck von 41 ha Freitag den 20. Juni, des Morgens 10 Uhr, bei Wirth Lenz daselbst, und 3. In der Gemarkung Gießen an demselben Tage, des Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth Leib am Philosophenwald. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Credit bis zu 100 Mark gegeben. Gießen, den 12. Juni 1884. Großherzogl. Oberförsterei Gießen. Lang. 4039 Heugras- Versteigermlg. Montag den 16. Juni d. I., Vormittags von 8 Uhr an, foll das Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen, circa 11 Hektaren, an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist am Weg nach Großen-Buseck bei der s. g. Leimenkaute. Alten-Buseck, am 10. Juni 1884. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Wagenbach. 4037 Heugras- Versteigerung. Donnerstag den 19. Juni, Vormittags von 9 Uhr an, soll das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen versteigert werden. Der Anfang ist bei der Fußmühle. Groß-Buseck, am 12. Juni 1884. Großh. Bürgermeisterei Groß-Buseck. _________Stephan.______4035 ~ Heugras- Verstkigmlng. Mittwoch den 18. Juni d. I., Nachmittags von 4 Uhr an, läßt Ludwig BLngel zur Mittelstmühle bei Alten-Buseck das Heugras von mehreren Hektar Wiesen an Ort und Stelle versteigern. Der Anfang ist an der Alten- Busecker-Au.__________________4036 Montag den 16. Juni d. J„ Nachmittags 3 Uhr, soll das Heugras von der hiesigen Pfarrwiese versteigert werden. Alten-Buseck, am 10. Juni 1884. Wagenbach, 4038 Bürgermeister. 4044 Exped. d. Bl. 4055 Mir. Hof- 4045 empfiehlt 4059 Carl Schwaab 4062 4042 Phil. Krauskopf, Rodheim a/Bieber. 4050 Alle Sorten Gemüse« it Dickwurz« pflanzen billigst zu verk. Carl Steinberger. M. Pilger, Concursverwalter. aus der Kj zu NürnI bei 1605 Geißler, Gerichtsvollzieher. Im Auftrag: Rechner Heuser. do £ s Trockene Zimmerspähne pr. Wagenladung billigst in die Stadt geliefert, empfiehlt Geffeutliche AekamtmsMS. In dem Concurse über das Vermögen des Kaufmanns Carl Lauge von Gießen werden die Gläubiger benachrichtiat, daß bei der vorzunehmenden Schlußvertheilung nach Befriedigung der zumZuge kommenden bevorrechteten Gläubiger «X 33418,10 unbevorrechtete Forderungen zu berücksichtigen sind, und der verfügbare Massenbestand Jl 1651,40 H beträgt. Ein Ver- zeichniß der zu berücksichtigenden Forderungen ist auf der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts niedergelegt. Gießen, den 12. Juni 1884. M@ugras- V ergteigenmg. Montag den 16. l. M. soll das Heugras von den v- Grol« rnann'schen Wiesen in der Gemarkung Burkhardsfelden und Reiskirchen an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr in der Kißwiese. Burkhardsfelden, 12. Juni 1884. Kommenden Montag den 16. Juni l. I. werde ich gegen Baarzahlung versteigern: a. des Vormittags 10 Uhr auf der Sandkaute an der Licherstraße bei Gießen — etwa 35 Meter Eichen-, Tannen- und Kiefern-Scheitholz, — b. des Nachmittags 2 Uhr in der Flett'schcn Hofraithe dahier, — 6 Sack Roggenmehl, 6 Sack Knetmehl und 5 Sack Vorschußmehl. Die Versteigerung findet voraussichtlich bestimmt statt. Gießen, den 12. Juni J 884. Engel, 4061 Gerichtsvollzieher. kqk 3/ 231 ? raithe am 0JD 710 119) Schießhaus, Heugrag- V ersteigen wag. Montag den 16. Juni 1884, Nachmittags 5 Uhr, soll ,das Heugras vo., der der Neustädter Schäferei - Gesellschaft gehörenden Wiese, 1993 Klafter haltend, bei der Wiese selbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist um 5 Uhr auf der Lahnbrücke. Gießen, den 13. Juni 1884. 4056 Wilhelm Lindenftruth. Fsmotag dm 5. Juli, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien des Johannes Weber II. dahier Gegründet 1846! 20 Preis-Medaillen! Neueste Auszeichnungen: Amsterdam 1883 Silberne Medaille. Calcutta 1883/84. Empfehlenswerth für jede Familie! Nichts ist so angenehm, kühlend und erquickend in der heissen Jahreszeit, auf Reisen und Märschen, als Zuckerwasser, Selters- oder Sodawasser mit Montag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Laden des Herrn G- S t a h l dahier — Neuenweg — eine Ladeneinrichtung, eine Parthie Kisten und Körbe, sowie kleinere Eisenwaaren (Schlösser, Schrauben, Stifte re.), sowie eine Decimalwaage von 8 Ctr. Tragkraft meistbietend versteigert. Gießen, am 13. Juni 1884. bekannt unter der Devise: Occidit, qui non servat, von dem Erfinder und alleinigen Destillateur H. UNDERBERG-ALBRECHT am Rathhause in RSseBoibes-y a. Niederrh. K. K. Hoflieferant. 'gl. Bayr. Hof-Parfümeriefabrik berg. Allein-Verkauf ä 50 Heinrich Wallach, Gießen. Inhaber vieler Preis-Medaillen. Ein Theelöffel voll meines Boonekamp of Maag-Bitter genügt für ein Glas von V6 Liter Zuckerwasser. Pure und unvermischt genossen, wirkt er magenstärkend, blutreinigend und nervenberuhigend. Ganz besonders wird darauf aufmerksam gemacht, dass es noch immer Geschäfte gibt, die sich nicht zu entwürdigen glauben, durch den Verkauf von Falsifikaten das Publikum zu täuschen. Daher: [3757 Warnung vor Flaschen ohne mein Siegel u. ohne die Firma H. Underberg-Albrecht. Ueue Matjes-Häringe Flur XXXlV/581 a6/i0 94 KQK 3/ . 231 Zur kosmetischen und hygieinifchen Pflege von Mund und Zahnen zur angenehmsten Reinigung, Beseitigung von Mund- und Tabakgeruch, Zahnwein- stein, Zahnschmerzen, zur ©iftirung, der Zahnfäule (Canes, und um den Zähnen blendende Weiße zu verleihen, ist unübertroffen die auf der Bayrischen Landes- Ausstellung 1882 prämiirte Aromatische Zahnpasta AdlgeZotenes. Unter günstigen Bedingungen ist ein fast nenes Wohnhaus in der Westanlage zu verkaufen durch 3520 I. Blitz. 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Aus obige Bekanntmachung Bezug nehmend empfehle ich mich zum Abschluß von Feuerversicherungen zu festen und billigen Beiträgen und bin zu weiterer Auskunft gerne bereit. Gießen, im Juni 1884. Louis Textor. 4°53 Einen braven Jungen in die 4014 Ein Tap-zicrg-hülfe für so- Lehre sucht M. Römer. Schreiner gleich gesucht. in Wieseck. Will). Friebel, Bahnhofstraße. Lenz scher IelsenkeKer. Samstag dsn. 14. -J uui 1834: 4058 ABWD-COWCBRT susgeführt von der hiesigen Reßimentümusik. Anfang 7 Uhr.__________________________Entree 30 Pfg. Turnverein. Nächsten Sonntag: Burg Manzenberg. Beirger-OnW. Sonnlag den 15. Juni: 3986 Parthie nach Staufenberg Abfahrt mittelst Extrazug 3 Uhr Nachmittags. Rückfahrt von Lollar 930 Abends. Billets wolle man bis Nachmittags 2 Uhr bei den Herren Carl Loos, Kirchenplatz, und Friede. Gregwri, Kreuz, anmelden. ______Der Dorstand. Westphalifcher Hof. Sozmtag dsxi 15. : 4054 Gutbesetzte Tanzmusik, wozu ergebenst einladet J. KauSS. „ 4049 Ein tücht. Schuhmachergeselle für dauernde Beschäftigung auf sofort gesucht von Heine. Kuhl in Kinzenbach, 3994 Ein angehender Kellner mit guten Empfehlungen auf sofort gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. Nichtige Schneider, mit Zeugnissen ihrer Ortsbehörde versehen, finden dauernde und lohnende Beschäftigung in der 4920 Herrenkleider-Fabrik von Jacob Kopp Söhne, Frankfurt a/M. Todes-Anzeige Allen Verwandten und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mittheilung, daß heute unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Katharine Zimmer nach kurzem Krankenlager im 75. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. Lich, den 13. Juni 1884. Die trauernden Hinterbliebenen: Konrad Zimmer. Heinrich Zimmer. Marie Zimmer, geb. Dietz. Kertha Zimmer, geb. Schmid. , Die Beerdigung findet Sonntag den 15. Juni, Nach- H mittags um 4 Uhr statt. 4065 ^eöactivn; A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Piersch) in Gießen.