«tau Ott len. Gl". d«ß X ’tlm MX fc» (Weiß. X 1 Ntatkt X •Ur, i rm. « *n den Bor- ? 'ch gern jede 5 merhalbtzl llo^fthemck. )en. - EM frei, ‘n Aufnahme paffiner 1 )u entsprechen O meldet werden. Alpenröschen. »ein. G per Schn 3 m Knabenhaus au§> mir, dch m eiy r Vorstands n gegen Feuer! 3390 10088, uervdrs.-GeWasi, üt alt, daß vor- Müller rnüller, igerichtsrath- ohM ti*W* "W e* irben ist. 3374 Mx. ns. Mittwoch den 14. Mai ISS4 Gießener Anzeiger Amts- md AvzeiAeblatt für den Kreis Gießen. - . — "' = " PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn SckulNratze 7. Erscheint tätlich mrt Ausnchme des Montes. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. * ** ' P ________ —— ■gggMg gggggggggggg Amtlicher Hheil. Gießen, am 10. Mai 1884. Betreffend- Die Bildung der für das Jahr 1884/85 nöthigen Weinsteuer-Einschätzungscommissionen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Großberroalichen Bürgermeistereien -es Kreises (mit Ausnahme von Gießen"). Unter Bezugnahme auf die Art. 4, 6 und 7 des Gesetzes und § 4 der Verordnung vom 9. December 1876 (Reg.-Bl Nr. 53), die Besteuerung des Wein?betreffen? beauftragen wir Sie, alsbald durch den Gemeinderath drei Mitglieder und ;we, Stellvertreter derselben für die nach Art. 4 des -mannten Gesetzes zu bildende örtliche Commission wählen zu lassen und das Ergebniß der Wahl uns binnen 14 Tagen nntzutheüen. ivö vr. Boekmann. Betreffend- Die Vertilgung der Eichhörnchen und Häher in den Gemeindewaldungen. Gießen, am 6. Mai 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch im Rückstände sind, an Erledigung der Verfügung vom 4. April 1884 binnen acht Tagen. Dr. Boekmann. Politische Ueberficht. ©legen, 13. Mai. Wohl selten ist den Verhandlungen des Reichstages ein so allseitiges Interesse entgegengebracht worden, als es bezüglich der großen Socia- listen-Debatte von vergangener Woche der Fall war.. Die Wichtigkeit des verhandelten Gegenstandes an und für sich, die Mannigsaltigkeit der hierbei zur Erörterung gelangten Fragen und endlich die nächsten Consequenzen der Debatte machen dieses Jntereffe erklärlich und die Nachklänge der letzteren dürften noch geraume Zeit in unserer inneren Politik zu spüren sein. Der Haupt- und Schwerpunkt der gesammten Verhandlungen lag unstreitig in der Freüagssitzung, die schon durch die Rede des Fürsten Bismarck ein charakteristisches Gepräge erhielt, während die Verhandlungen vom Donnerstag mehr die Einleitung zu dem großen Redekampse bildeten. Am letztgenannten Tage legten die beiden conservativen Fraktionen und die Nationalliberalm ihren zustimmenden Standpunkt gegenüber der Socialisten-Vorlage dar, während der Meister der parla- mentarischen Taktik, Herr Dr. Windthorst, seiner Rede einen derartigen Charakter zu geben wußte, daß man über die Grundanschauung des Centrumsjuhrers bezüglich der Vorlage nach wie vor im Unklaren blieb. Entschieden gegen dte- selbe erklärte sich nur Abg. Frhr. v. Stauffenberg, von der deutsch-freisinnigen Partei, welcher sozusagen vom idealen menschenbrüderlichen Standpunkte aus die Verlängerung des Socialistengesetzes bekämpfte. Von der Freitags-Debatte laßt sich an dieser Stelle nur ein ganz allgemeines Bild geben und können wir aus der beinahe siebenstündigen Verhandlung lediglich die bedeutsamsten Momente hervorheben. Den Höhepunkt der Debatte bildete natürlich die Rede des Fürsten Bismarck, die er nach den Aussührungen des preußischen Ministers des Innern, Herrn v. Puttkamer, zur Socialisten-Vorlage, hielt. Dieselbe, markig und packend, wie alle Reden des Kanzlers, knüpfte zunächst an die zwifchen Deutschland, Oesterreich und Rußland stattgefundenen Verhandlungen hinsichtlich emes gemeinschaftlichen Vorgehens gegen die Anarchisten und politischen Mörder an, M welchen auch Frankreich, England und die Schweiz eingeladen worden waren, welche Verhandlungen indeffen zu keinem Resultate geführt haben. Fürst Bismarck ließ sich sodann über das Blindffche Attentat aus und kam hierauf auf das eigentliche Thema des Tages zu sprechen. „Geben Sie dem Arbeiter Brod, d. h. Arbeit, so lange er gesund ist, Unterstützung, wenn er krank ist, versorgen Sie ihn, wenn er alt oder invalid geworden — und unsere Ausnahmegesetze werden unnöthig sein. Wenn der Staat und die gesetzgebenden Körperschaften etwas mehr für die arbeitenden Klaffen thun, so wird der Arbeiter wenn er eben sieht, daß es uns mit den Bemühungen um sein Wohl Ernst ist, sehr bald die socialdemokratischen Lehren verläugnen. Der Regierung ist das Ernst, aber die gesetzgebenden Körperschaften halten nicht Schritt." Diese Worte, welche der leitende Staatsmann dem Reichstag zurief, treffen den Kern der Sache und zeigen, um was es sich in der ganzen Arbeiterfrage eigentlich handelt. Die weiteren Ausführungen des Reichskanzlers richteten sich in der Hauptsache gegen die Fortschrittspartei und ist im Uebrigen noch hervorzuheben, daß er gütlich erklärte, die Ablehnung der Socialisten-Vorlage würde die Auflösung des Reichstages nach sich ziehen. Von den nächstfolgenden Rednern sprachen die Abgg. v. Trcitschke und v. Köller für, Abg. Rittinghausen (Socialdem.) gegen die Vorlage. Abg. Eugen Richter, der die Debatte eingeleitet, verbreitete sich über die Diätenfrage, den Reptilienfonds und den Welfenfonds, das Unfallversicherungs-Gesetz und das Blind'sche Attentat u. s. w.; schließlich warf er dem Reichskanzler vor, daß es ihm weniger um die Bekämpfung der .Socialdemokratte, als'vielmehr um die Vernichtung des Liberalismus zu thun sei. Letzterer Vorwurf gab dem Fürsten Bismarck Gelegenheit, nochmals das Wort zu ergreifen, wobei er sich entschieden gegen den Abg. Richter wandte und mit der Aufforderung an das Land endete, keinen fortschrittlichen Candldaten mehr zu wählen. Nachdem noch Abg. Dr. Windthorst gegen die Art der Verwendung des Welfen- fonds Verwahrung eingelegt und Abg. v. Forckenbeck die Armenverwaltung tn Berlin in Schutz genommen, endete die Freitags-Debatte mit oen üblichen persönlichen Bemerkungen. In der Sitzung am Samstag wurde die Regierungs- Vorlage in zweiter Lesung mit 189 gegen 157 Stimmen angenommen, des- gleichen am gestrigen Montag definitiv in 3 Lesung. Beim Reichskanzler fand am Samstag eine große parlamentarische Soiröe statt, zu welcher Abgeordnete der verschiedensten Fraktionen Einladungen erhalten hatten. , .... Die den Mitgliedern der deutschen Cholera-Commission gewährte Dotation beträgt 135,000 M. Es erhalten hiervon Dr. Koch 100,000. die Doctoren Gaffky und Fischer je 15,000 und der Chemiker Treskow oOOO Das freundschaftliche Verhältniß Oesterreich-Ungarns zu Italien, wie es sich seit dem Beitritt des letzteren Landes zur mitteleuropäischen Allianz gestaltet hat, wird neuerdings wieder durch die vollständige Regelung 'der Fsichereiverhältniffe an der dalmatinischen Küste illustrirt. Es hatten sich wegen Ausübung des Fischereigewerbes an der dalmatinischen Küste ver- schiebens Differenzen zwischen österreichischen und italienischen Fischern erhoben, die schließlich auch die Aufmerksamkeit der beiderseitigen Regierungen erregten. Zur Ordnung dieser Angelegenheit trat in der istrischen Stadt Gorz eine österreichisch - italienische Commission zusammen, in welcher von beiden Setten das äußerste Entgegenkommen an den Tag gelegt und somit eine vollkommene Einigung in allen in dieser Affaire spielenden Fragen erzielt wurde. Das Protokoll soll in den nächsten Tagen unterzeichnet werden. Der französisch-marokkanische Zwischenfall wegen des Gouverneurs von Wazan scheint über Gebühr ausgebauscht worden zu sein. Man meldet aus Tanger, der osficiellen Hauptstadt von Marokko, daß die diplomatt- schen Beziehungen zwischen Frankreich und Marokko keineswegs abgebrochen seien und habe der französische Gesandte, Herr Ortega, Tanger nur Zwecks einer kleinen Erholungsreise verlassen. Thatjache ist indeffen, daß marokkanische Grenzstämme wiederholt Einfälle aus marokkanisches Gebiet gemacht haben und dieser Umstand dürfte noch zu Reklamationen der französischen Regierung m Tanger Anlaß geben. — Prinz Napoleon hat einen manifestartigen an seine Anhänger veröffentlicht, in welchem er seine bekannten demokratischen Doc- trinen wiederholt und im Uebrigen versichert, daß keinerlei Differenzen zwischen ihm und seinem Sohne Jerome Napoleon bestünden. Eine Bedeutung nnro dem Briese in republikanischen Kreisen nicht beigelegt. , Das Conferenz-Project hat jetzt insofern eilten kleinen Fortschritt gemacht, als nunmehr auch die Zustimmung der Pforte in London emgetroffen ist. Die türkische Regierung wünscht indessen, daß die Conferenz tn Konstantinopel zusammentrete und ferner, daß dieselbe nicht nur die Finanzsrage behandle, womit sich also die Pforte den französischen Wünschen anschließt. Es werden sich also wohl erst Pourparlers über den Ort der Conserenz nöthrg machen und diese Weitschweifigkeiten eröffnen dem endlichen Zustandekommen der Conserenz keine günstigen Perspectiven. Die in voriger Woche stattgefundenen Neuwahlen zum spanischen Senat haben dem Cabinet Canovas del Castillo auch in dieser Körperschaft eine entschiedene Majorität gebracht. Die Zahl der ministeriell gesinnten Senatoren beträgt einschließlich der dem Senate kraft eigenen Rechts angehoren- den oder vom König auf Lebenszeit ernannten Mitglieder 270, dagegen die der oppositionellen Senatoren nur 90. Aus Egypten liegen zur Zeit keine Nachrichten von Belang vor; es scheint, als ob der Ausstand des Mahdi vor den Thoren Ober-Egyptens Halt gemacht habe. Deutschland. Darmstadt. Wie erinnerlich, haben die Abgeordneten Hetnzerling, Theobald und Ellenberaer bet der zweiten Kammer den Antrag eingebracht, tn dem uachsien Staatsbudget eine besondere Rubrik für „Alterthümer und Kunstdenkmäler" e nzustellm und unter diese Rubrik auch die für die Erhaltung der Schloßrutnen des AvdeS nöthigen Mittel aufzunehmen. Hierbei war neben andern Alterthümern auch der Ruine Litzb-rg in Ob-rh-ffen bei Ort-nb-rg gedacht und deren b-ff-re Unttthaltung be- I tont worden. Wie wir jetzt aus zuverlässiger Quelle erfahren, hat die Grobherzogliche Regierung die Berechtigung dieses Verlangens anerkannt und wird demgemäß ein entsprechender Posten tn dem nächsten Budget erscheinen. Es Ist dies um so erfreulicher, als gerade jene Ruine eine Hauptzierde der dortigen Gegend bildet. In der öffentlichen Meinung kommt immer mehr das Bewußtsein von der volkswirthschastltchen Bedeutung zum Ausdruck, welche solchen Schloß- und Burgruinen neben ihrer Eigenschaft als Schmuck der betreffenden Gegenden beiwohnt, und wacht sich die Ansicht geltend, daß in Hessen tn dieser Richtung mehr als bisher geschehen müsse. DaS Vorgehen der Regierung in Seligenstadt zur Conservirung der alterthümlichen sogenannten „Wasserburg" hat man begrüßt. England. London, 11. Mai. Prinz und Prinzessin Ludwig von Battenberg sind heute früh hier angekommen und haben bald nach ihrer Ankunft der Königin einen Besuch abgestattet. - Aegypten. Kairo, 11. Mai. (Telegramm des „Neuter'schen Bureaus.") An General Gordon sind auf allen in Betracht kommenden Wegrouten, auch via Masso- rvah, neue Boten abgesandt worden, um ihm eine Botschast Lord Granville's vom 23. v. Mts. mit der Anfrage zu überbringen, wie viel Truppen er verlange; eine positive Zusicherung von Hülfe ist in der Botschast gleichwohl noch nicht enthalten. Telegraphische Depeschm. Worff'S LeLsgs* Berlin, 12. April. Seine Majestät der Kaiser nahm heute Vormittag Vorträge entgegen, empfing später den Felvmarschall Grafen o. Moltke und arbeitete dann noch mit dem Cwilkabinet. Nachmittags 1 Uhr konferirte Se. Maj. mit dem Fürsten Bismarck und begab sich Allerhöchst derselbe dann um 3 Uhr nach Charlottenburg, um dort dem Wettrennen beizuwohnen. — Der Fürst von Bulgarien machte gestern dem Fürsten Bismarck einen längeren Besuch. _ — Wie die „Neue Preußische Zeitung" wissen w ll, hatte nunmehr Seine Maj. der Kaiser das Ausscheiden des Fürsten Bismarck aus dem preußischen Ministerium genehmigt- — Das Abgeordnetenhaus beschäftigte sich heute mit d m Communalsteuec- gesetz, wobei der § 8 abgelehnt, der § 11 dagegen in etwas veränderter Fassung angenommen wurde. Im Uebrigen blieb die Vorlage im Wesentlichen unverändert. — In dem Reichstage stand heute die dritte Lesung des Soc'aliftcngesttzes, verbunden mit den von den Abgeordneten Stock r und Windthorst angebrachten Resolutionen, auf der Tagesordnung. Der Abg. Bebel vertheidtgt d!e Socialdemokratie gegen den Vorwurf revolutionärer Bestrebung n wobei er sich namentlich gegen das Centrum und die Freisinnigen wandte. Der Abg. Bamberger socach sich im Sinne der neulich von d-m Abgeordneten d. Stauffenberg gegebenen Ausführungen gegen das Gesetz aus und vertheidigte gleichzeitig s ine Parteigenossen, die 1878 und 1884 für das Soctaltstengesetz gestimmt haben und sitzt gegen dasselbe stimmen, gegenüber dem von dem Abg. Bebel erhobenen Vorwurf der JnconscquLvz. Der Abg. Richter erklärte, daß er erst nach der Fusion der Fortschrittspartei mit d n Secessionisten erfahren habe, daß eine Anzahl der letzteren für die Verlange!ung des Soolasistengrsitzes stimmen wolle; vorher habe er nichts davon gewußt. Kürsttghin würden dieselben niemals mehr für eine Verlängerung des Gesetzes stimmen und Debet thr ablehnendes Votum für eine Parteisache hallen. — Hie;auf wurde der einzige Artik l und sodann auch das ganz? Ges.tz tn der Speciolberakhung angenommen — Der Abg. W'ndt- horft zog seine Resolution in B-tteff des Ueberganges zum gemeinen Recht bet der Bekämpfung dir Soctalisten zurück und begründete dieselbe nur tn Bezug auf die Frei- gebung d^r kirchlichen Kräfte, soweit eine solche durch die Partikular gesetze gehindert wird. Der Abg. Stöcker begründete die von ihm eingebrachte Resolution in ähnlicher Weise. Nachdem sich die Abgeordneten Günthcr, Meyer (Jena), Wendt und Richter (Hagen) gegen beide Resolutionen ausgesp'ochen hatten, wurden dieselben abgelehnt und zwar die des Abg. Windthorst mit 178 gegen 115 Stimmen. — D>e nächste Sitzung ist auf morgen festgesetzt. Berlin, 12. Mai. Der Kaiser wohnte Nachm'ttags dem Rennen auf der Charlottenburger Rennbahn bet. Von dem Publikum wurde er mit der Nationalhymne begrüßt. Der Fürst von Bulgarien war ebenfalls anwesend. — Die Relchstagskommission zur Vocberathung des Antrags auf Entschädigung unschuldig Verurtheilter beschloß, einen Gesetzentwurf auszuarbeiten, welcher eine Entschädigung für unschuldiger Weise erlittene Strafhaft ausspricht. Von der Entschädigung für Untersuchungshaft soll aus Zweckmäßigkeitsgründen zunächst abgesehen werden. — Die Actiengesetzkommtssion des Reichstags nahm Art. 213 a und b, betr. die Haftbarkeit der Gründer, an. Kiel, 12. Mai. Das aus den Panzerkorvttten Baden, Boyern, Sachsen, Württemberg und dem Aviso Blitz bestehende Geschwader hat Uebungsfahrten in der westlichen Ostsee begonnen. Heute ist es nach Eckernförde gegangen. Baden-Baden, 12. Mai. Ihrer Maj. der Kaiserin ist die Reise trefflich bekommen. Appetit und Schlaf sind sehr gut. Gestern Nachmittag machte Allerhöchstdieselbe eine Ausfahrt. Die Frau Großherzogin von Baden war zur Begrüßung ihrer kaiserlichen Mutter aus Karlsruhe herübergekommen, dinirle mit Ihrer Maj. der Kaiserin und kehrte Abends nach Karlsruhe zurück. Kassel, 12. Mai. In dem Kohlenbergwerke bei Helsa (Niederhessen) sind durch schlagende Wetter mehrere Bergleute getödtet worden. Karlsruhe- 12. Mai. Die zweite Kammer hat das Gesetz, betr. den Bau der Eisenbahn Seckach - Buchen - Walldürn zum Anschluß an die Odenwaldbahn angenommen. Paris, 42. Mai. Die „Agence Havas" meldet über den zu Tientsin zwischen dem Gesandten Fournier und Li-Hung-Chang abgeschlossenen Vertrag: Von China wird das Protektorat Frankreichs über Tongking und Annam anerkannt. Ein über den Handelsverkehr besonders abzuschließender Vertrag soll dem französischen Handel die Provinzen Mnnan, Kuangsi und Canton eröffnen. China wird sofort seine Truppen aus Tongking zurückziehen. Der Vertrag wird dem Hose von Peking zur Ratifikation unterbreitet und ist gestern durch den Gesandten Fournier und Li-Hung-Chang unterzeichnet worden. Der Ministerpräsident Ferry theilte heute Vormittag dem Präsidenten Grävy den Abschluß des Vertrages mit, worauf ein Ministerrath zusammenberufen wurde. Kopenhagen, 12. Mai. Der Legattonssecretär Knuth tn Parts ist zum dänischen Gesandten tn Wien ernannt- London, 12. Mar. Im Unterhaus sand die Debatte über Beach's Mißtrauensvotum statt. Gladstone verthetdtgte die Regterungsaction und wies die Idee, den Mahdi niederzuwerfen, zurück; sie würde die Wtedereroberung des Sudan bedeuten und einen Conflict mit einem für seine Freiheit kämpfenden Volk Hervorrufen, was die Regierung entschlossen sei, nicht zu thun. Ihre Aufgabe sei durch die wiederholten Interpellationen und das angeregte Tadelsvotum erschwert, aber die Regierung glaube sich den Schwierigkeiten durch das Vertrauen auf die Kammermajorität und die Landes- Majorität gewachsen. Die Regierung habe Verpflichtungen gegen die Nation und gegen Gordon; sie habe aber auch Verpflichtungen, auf Schätze, Blut und Ehre der Nation Rücksicht zu nehmen. Gordon's Leben sei unter allen Umständen ein werthvolles. Das Land werde nie seinen Agenten vernünftigen Schutz vorenthalten und die Verpflichtung dazu werde im gegenwärtigen Falle durch die Großmuth des Agenten vergrößert. Die Regierung habe sich dem Parlamente und der Nation gegenüber anheischig gemacht, daß Gordon Hülfe im Falle der Noth gewährt wird, sehe aber nicht ein, wie man, ohne alle klimatischen Hindernisse unbeachtet zu lassen, weiter gehen könne. Die Regierung werde Ihr Bestes thun, die Ehre des Landes zu wahren unA die Pflicht des Landes gegen Gordon zu erfüllen. Gladstone verliest im Laufe der Rede eine Depesche des Gouverneurs von Dongola vom 10. d., besagend, daß am 5. d. abgesandte Boten zurückgekehrt seien, die nicht nach Khartum gelangen konnten, das von Rebellen umzingelt sei. Daher lasse Gordon Excursionen auf dem weißen Nil unternehmen, um die Rebellen auf den Ufern anzugretfen; sie zögen sich ober stets außer Schußweite zurück. London, 12. Mai. Ein Telegramm der „Times" aus Shanghai von gestern meldet: In Tientsin wurde heute vom Kapitän Fournier Namens Frankreichs und von Li-Hung-Chang als Vertreter Chinas ein Vertrag unterzeichnet, kraft dessen China das französische Protektorat über Tongking und Annam mit bestehenden Grenzen anerkennt, die Fragen wegen der Grenzpolizei und der Zölle werden gemeinsam geregelt, die Provinzen Kuangsi, Quangtung und Dünnan werden unter später noch festzustellenden Bedingungen dem allgemeinen Handel eröffnet; China zahlt keine Kriegsentschädigung. Kairo, 12. Mai. Der Mudtr von Dongola lelegraphirt, seine Lage sei eine sehr beunruhigende, unter den Einwohnern herrsche panikartige Flucht und in der Stadt verfüge er nur über 4 Compagnien und 200 Baschiboschuks, die übrigen Truppen seien tn der Provinz zerstreut. — Eine Depesche an den Ministerpräsidenten Nubar Pascha aus Koiosko sagt, die telegraphische Verbindung zwischen Korosko und Abuhamed sei unterbrochen, Flüchtlinge vom oberen Nil könnten durch die Wüste nicht mehr passiren. LokaleK. Gießen, 13. Mai. Oeffentliche Sitzungen des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen finden statt und kommt zur Verhandlung: Montag den 19. l. Mts.: 1. Reclamation gegen die Bürgermeisterwahl in Saasen. 2. „ „ „ „ „ Rodheim (Kreis Friedberg). 3. „ „ „ Beigeordnetenwahl zu Grebenhain. 4. Versagung der Bestätigung der Bürgermeifterwahl in Betzenrod. 5. Reclamation gegen die Bürgermeister wähl tn Babenhausen II. Dienstag den 20. l. Mts.: 6 R.curs verschiedener Miteigertthümer des Gerbergrabens in Butzbach g-gm einen Polrzetbefehl. Gießen, 13. Mai. Die mit dem 20. Mai l. I. in Kraft tretenden Fahrpläne der hier einmündenden Eisenbahnen weisen nach, daß täglich 39 Personenzüge hier etnlaufen. Dre Zahl der auslaufenden Personenzüge ist dieselbe. An der Zahl der hier ein- und auslaufenden Züge participiren die Main-Weserbahn mit je 20, die Deutz- Gießener und B^rlin-Coblenzer Bahn m.t je 11 und die Oberhessischen Bahnen mit jr 8 Zügen. In der Richtung nach Frankfurt fahren aus 10 Prrsonenzüge, in der Richtung nach Cassel bez. Marburg 10. Unsere Nachbarstadt Wetzlar kann täglich 11 Mal mittelst Eisenbahn besucht werden. Von den nach Frankfurt fahrenden Zügen führen 6 1.—4 Wagenclasse, 3 1.—3. Clüsse und 1 Zug 1. u. 2. Classe, dosselbe Ver- hältniß besteht bezüglich der Züge mit 1.—4 Classe, welche von Frankfurt hier erlaufen, während die Zahl der Züge dieser Rlchiung, welche 1.—3. Classe führen, 4 beträgt. Von den nach Wetzlar und zum Theil darüber hinaus fahrenden Zügen führen 7 1—4. Cl. 4 1-3 Cl., während von den Zügen, welche von Wrtziar rc- h-er smloufen, 8 1.—4. Cl. und 3 1.—3- Cl- führen. — Dem reisenden Publikum diene außerdem zur Nachricht, daß die Brühl'sche Druckerei in Gießen einen Plakat- Fahrplan hat Herstellen lassen, auf welchem sämmtliche auf hiesiger Station ein- und auLlaufenden Züge angegeben sind. Als wesentlicher Vorthell dieses Fahrplans ist hervorzuheben, daß man sich schnell orientiren kann, ob der betreffende Zug Schnell- öder Personenzug ist, ob er 1—2-, 1—3 ober 1—4. Cl führt. Die Nachtzeiten sind in der allgemein üblichen Werse durch Unterstreichen der Minutenziffern bezeichmt. Der Preis dieses Plakatfahrplans beträgt 20 und nimmt jeder Zeitungsausti äger Bestellungen hierauf entgegen. — sThierschutz-Verein.] In der Generalversammlung vom 5. b. Mts. mUas der Vorsitzende zunächst den Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit des Vereins im verflossenen Jahr. Hierauf wurde dem Rechner, nachdem die Jahresrechnung geprüst, Decharge ertheill. Sodann wurden die von dem Vorstand ausgearbeiteten ErtzänMgs- Brftimmungkn des Gießener Zweigoereins zu den Satzungen des Hauptoereills be- rathen und genehmigt, und beschlossen, dieselben drucken zu lassen und mit dm Satzungen des Hauvtvereins an die Mitglieder auszugeben. Bei der nun vorgenommenen Wahl des Ausschusses wurden die ausscheidenden Mitglieder wieder gewählt und besteht derselbe aus dm Herren: Langsdorfs, Vorsitzender, Fresenius, Stellvertreter, Beck, Schriflführer, Koch, Rechner, Bramm, Büchner, von Gehren, Pflug, Soldan, Vigelius, Mitzenius und Winckler. Durch Kooptation wurde derselbe ergänzt durch die Herren: Curschmann, Lehr, Löwe, Jung, Molly, Patz, Pirr, Rady, Scheyda, Spitz, Stegmeyer, Walther. Mir- gethettt wurde, daß die Nachfrage nach Staarenkasten in diesem Frühjahr eine so starke war, daß der ausgesetzte Credtt überschritten werden mußte, die Creditüberschreitung w'rd genehmigt. WervräschtrK. Darmstadt, 10. Mai. Im vergangenen Jahre wurden im Großherzogthum Hessen 32 Wanderlager durch 33 Wochen betrieben und von denselben an Gewerdsteuer 1030 «X entrichtet. Am stärksten heimgesucht war Worns mit 7 Wanderlagern, bann folgen Darmstadt, Mainz und Bmgen mit 5, G:eßm und Alzey mit 3, Offenbach mit 2, Lauterbach und Oppenheim mit je 1. Friedberg, 9. Mai. sVersammlung von Taubstummen.^ Am 4. Mai fand hier im Saale der Restauration Ulrrch die 1. Generalversammlung des Taubstummenvereins des Großherzogthums Hessen statt, die sich eines sehr zahlreichen Vffuches erfreute. Aus allen Theilen des Großherzogthums, besonders aber aus den Städten Mainz, Offenbach, Darmstadt, Gießen und Frankfurt waren Taubstumme sowohl männlichen als weiblichen Geschlechts erschienen. Taubstummenlehrer Schneider eröffnete die Versammlung mit einer herzlichen Begrüßung. Hierauf wurde zur Mittheilung des sehr ausführlichen Rechenschaftsberichtes gffchrttten. Wir entnehmen demselben, daß im vergangenen Vereinsjahr bedeutende Geldsummen von reichen Taubstummen in Frankfurt, Offenbach rc. der Unterstützungskasse gespendet wurden. Nachdem derselbe von der Versammlung genehmigt, wurden die Statuten einer Rev sion unterworfen. Beschlossen wurde noch, im Laufe dieses Sommers einen gemeinschaftliche Ausflug nach dem Niederwalddenkmal zu veranstoltem__ Handel rrmd BerEehx. Gießen, den 13. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund JL 0.80—0.95, Hühnereier pr. Stück 4—5 Enteneier pr. Stück 5—0 Gänseeier pr. St. 10—00 Käse St. 4—8 4, Käsematte 2—3 Erbsen pr. Liter 20 Linsen 32 H, Tauben per Paar 0,50—0,70 Hühner per E^tück 1.00—1.50, Halmen pr. Stück 1.20—1.70, Enten per Stück 2.30-2.80, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 H, Kuh- und Rindfleisch 50—60 H, Kalbfleisch 40—50 H, Schweinefleisch 54—60 H, Hammelfleisch 64—70 H, Kartoffeln per 100 Kalo X 4.00—4.50, M'ckch per Liter 13—18 H, Zwiebeln per Ctr. JL 18—00, Grünberg, 10. Mai. (Fruchtpreise.) Weizen «X 19.40, Korn X 17-20, Gerste «M* 18.00, Hafer Jt. 16.60, Erbsen 18.70, Linsen 00.00, Lein «X 00.00, Samen 00.00, Kartoffeln «X 3.70, Wicken 00.00. Frankfurt, 12. Mai. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer X 20—2OV2, fremd. «Ä 19-20, Roggen eff. hies. 15^—I6V2, fremd. vX I0V2 bis 163/4, Gerste eff. hies. u. Wetterauer JL 17—18, fremde ° R- Wtii auf Äbm L tot Stein£ Han A« .XxvfA Äfl, " ^II H Sf. lll V der .u he ’ben 3. ‘ Ach gjjiri sF diese SerR1 pieiteg £ »w B-imt Ächmtz Die 3** Fünshauen. Beuern, den S. Gr. Biirgem MM r Mchmitia Men die zum W gehörigen W-ibm - fle;igommerw(igeT ständiges Bett, dungsstüäe u-V in bei» W d-s D «libt, mMmd» Gießen, Mn u , M Muller MmchU Nnchmit werben in der Fl et Kleiberschranke Tische, Glas- Spiegel mit maschine, foroii öffentlich meistbielei versteigert. Die Versteigeruiij flimnit statt. 3409 Großl Mwch bei Nachmit ssllen in ber Flet 2 Sopha's, 2; 1 ovaler Tisch Goldrahmen, derschrank, 1! versteigert werden. Gießen am 12. 3386__ Nächsten Mmch btt i j Nachmit 111 der Flett'sci werbe ich fofgenbe Adlung versteigern i.Comode mit i -uich mit Fuß, % 1 kleines^ Silber, - ^Kleiderschräuke, ^ZMrank mil 2^Arank, i c?0 1 Net, 12 Wl " ^ecretare, 1 >r 'normte, i d Z«d, AZ Sv.s f&usic r«; r ßen, 1 S den ii . 3385 3385 Faß hic'-i" W Errgel, Gerichtsvollzieher. vom 5. b. Mls. vubi i&üftWt brtz VneMs $ ZohnsntzMvtz pH ^taxbtitden ErtzLojch in b^ HmiMMK ju lüssrn Uiib mit H n. Sei der nun w Mitglieder wieder gevM aber, Fresenius. W Süchner, von Gehift Eier. Durch gooptGliü , Lehr. Löwe, JA aeyer, Walthen » cm Frühjahr eine so N > die CrebttübrrschlM Die für das Rechnungsjahr 1883/84 rückständigen Kapitalzinsen, sowie die jiir ersteigerte Fruchte des landwirth- schaftlichen Versuchsfeldes noch nicht berichtigten Beträge sind innerhalb der nächsten 14 Tage zur Untrer sitätskasse zu bezahlen. Gießen, den 3. Mai 1884. Großherzogl. Universitäts-Rentamt. Schmitt.3198 “ Betzenrod. Hausen II. I« Btzi-ch Ä'ft'“ $Ni« L39 ®ttfontnjttje jie >Eide. An der Zahl d KE ie20,ti( Wftlda Bahnen wii Wen^e, in i lbt Mar kann löM ranksurt sahrendenAst • 2- Classt, dcsselbr A. von Frauksurt hier w hinaus fahrenden Ztzi eiche von Wetzlar tc. hm reisenden Publikum Va n Gießen einen Plak^ hiesiger Station ein- uti hesi dieses Fahrplans li betreffende Zug Schuck 1- Die Nachtzeiten fiel iänutenziffern dezetchnil jeder Zeitungsaustiago urden im GlMcizoD denselben an GeimW nit ? Wanderlagern. W ib Alzey mit 3, Ofs^ 1 Am 4 Ma! füll) S>~Ä> ‘WÄ’ÜÄ Samstag den 17. d. Mts., Otachmittags 3 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die den Erben des Hans Heinrich Roth in Steinbach gehörenden Grundstücke: Flur XXVI Nr. 209 — 863 Mtr. Wiese am untersten Riegelpfad, XXVI Nr. 210 — 869 Mtr. Wiese daselbst, „ XXXII Nr. 149 a — 775 Mtr. Wiese auf der Leißehaide Nochmals versteigert werden. Gießen, den 12. Mai 1884. Großherzogliches Ortsgericht. 3402 Lüdeking. t über O “* toftd«: ffi X r. Stück .% ftfea »!!!' Äck^ro^ „M qafWft Hy« * l Mitchs ÄS»»' ®'“Vunb .*** I'1 J Mascha aus en,ftS. Holz-Versteigenmg. Die am 7. März I. I. stattge- habte Bau- u. Werkholzversteigerung ist nicht genehmigt worden und soll diese Versteigerung Freitag den 16. d. M., von Vormittag 9 Uhr an, nochmals abgehalten werden. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, den 9. Mai 1884. Gr. Bürgermeisterei Beuern. ________ Ranft. 3327 Mittwoch den 14. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlaß des Michel Bay gehörigen Mobilien: 1 Sommerwagen, 1 Schlitten, 1 vollständiges Bett, Tische, Stühle, Kleidungsstücke 11. s- ii). in dem Hofe des Wirth Alb old, Neustadt, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 12 Mai 1884. 3382 Müller, Ortsgerichtsmann. Mittwoch den 14. Mai L I., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'scheu Hofraithe dahier Kleiderschränke, Sopha's, Kommode, Tische, Glas- und Küchcnschränke, Spiegel mit Goldrahmen, 1 Nähmaschine. sowie 1 Feuerheerd öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. . Die Versteigerung findet theilweise bestimmt statt. Bühner, 3409 Großh. Gerichtsvollzieher. Mittwoch den 14. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier 2 Sopha's, 2 Kommoden, 1 Secrctär, 1 ovaler Tisch, 1 ovaler Spiegel mit Goldrahmen, 1 runder Tisch, 1 Kleiderschrank, 1 Wagen, 1 Rollwagen versteigert werden. Gießen am 12. Mai 1884. Geißler, 3386__________________Gerichtsvollzieher. Nächsten Mittwoch den 14. Mai 1.1., Nachmittags 2 Uhr, in der Flett'schen Hofraithe dahier, werde ich folgende Mobilien gegen Baarzahlung versteigern: 1 Comode mit Glasaufsatz, 1 runder Tisch mit Fuß, 1 Spiegel, 1 Waschtisch, 1 kleines Tischchen, 1 Comode, 3 Bilder, — 2 Kleiderschränke, 1 Waschtischchen, 1 dU'ichenschrank mit Glasaufsatz, — 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Comode, 5 Wirthstische, 1 Büffet, 12 Stühle, 4 Besten, 1 transportabler Heerd u. 2 Wägen, — 2 Secretäre, 1 Waschcomode mit Marmorplatte, 1 ditto Waschtisch, 1 ditto rundes Tischchen, 1 ovaler Tisch mit Fuß, 1 Glasschrank. 1 Consolchen. 1 Pendule mit Glasglocke, 1 Nähtischchen, 1 Sopha, 1 Spiegel, — 1 Schrank, 1 Pult, 1 Tisch, — 1 Kleiderschrank, 1 Nachttischchen, 2 Pfeilerschränkchen, 1 vollständiges Bett, 1 Spiegel, 3 Bilder, 1 antique Uhr, — 1 Wagen, 1 Schwein, — Gießen, den 11. Mai 1884. farbig, um damit zu räumen, zu Einkaufspreisen. 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Für den Kirchenvorftand: Dr. Clerurn. 3395 Für den Vorstand des Kirchem Mangvereins: H. Weitert, Dirigent. 3411 Bolksbildungsverein Geld - EourS. 16 16 20 16 9 4 23-00 23-00 39—00 77-00 65-00 22-00 Die Bolksbibliothek im alten Rathhause ist von jetzt ab jeden Donnerstag von 7 Uhr an geöffnet. Es wird dringend gebeten, die noch rückständigen Bücher abzuliefern. Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag 6 Uhr vom Sterbehause (Westanlage 11) aus statt. 3408 Neberfahrtsverträge für die von Bremen nach Amerika abgehenden Dampfer des Norddeutschen Lloyd schließt ab 2726 Fr. Seibel in Gießen. 20-Francs-Stücke . . . do. in Vi ♦ Englische Souvereigns Russische Imperiales . . Ducaten ...... Dollars in Gold . . . M Geschätzten Ettern hiermit die ergebene Nachricht, daß ich vom 5. Zuni an einen Privat-Unterricht im Weiß- X zeug- und Maschinevnähen, sowie Sticken (Weiß- n und Buntstiökerei) im Hause des Herrn Buchhändler * X Ferber am Kirchenplatz eröffnen werde. £ 5 Hochachtungsvoll £ X Lina Möser, X X geprüfte Lehrerin. g m Gest. Anmeldungen erbitte mir vorerst in den Vor- Mittagsstunden nach Wetzsteingasse 10, woselbst ich gern jede |g S gewünscht werdende Auskunft ertheile. U üttHdn rv. stets nach allen Gegen- AMMkN den plaeirt. Fahrg. 29, Frankfurt a/M- (3196) Treusch. " 3363 Ein junger Mann, welcher mit den Comptoirarbeiten vertraut ist, sucht sofort eine Stelle als Schreiber bei einem Advokaten oder Kaufmann. Näheres unter Chiffre J. N. in der Expedition ds- Blattes. SKF’' Der heutigen Nummer liegen die Sommer- Fahrpläne der Main-Weser- und Deutz-Gießener Bahn bei. R^attion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Eh r. Pietsch) in Gießen. Sch»- Bet Die Bes folgenden Tagen Sie wolle LM auch fich Vom 23. 1) Das topi 2) Die dezii Gütergei 3) Das Pr und den vorüber; 4) Die Ueb Auszüge ■ weitere Parcelle r Reclamat : bei der Gr. Bürg im Termine Ibei Meldung späte «der Commission vc -Mssig ist. Gießen Damstai -Verfügung vom 1 Handesgericht befiel —1 DüMs : VzW Uhr wurde dl ' Wng des Kanzl ! Mitglied der 1. Ka 'Gesetzesentwürfe, b; 'Schenkungssteuer bi Die erstere । ÄQtnmer acceptir ^erathung über Art 'Ede dann entaege ' des Inhalts: Frachten, welche 1 voa der Steuer befii ßtfltn 8 Stimmen. Dem von dem 1. Sot ^gierung sQa rc,? n>oOte bie’i0lif be «bllggÄ1 BSttS S porigen Sf<1 Woche/Adem der