13$ b Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. V«reaur Schulstraße 7. Juli in Die von « Wasen ist- ZermMek F :be Mutter, H 22. 23. 25. —_____J597 eg. PreiS vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringsrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. Vermischte O. Darmstadt, 6. April. Die „H.L" theilt folgenden Fall mit, der zur Warnung dienen möge: „Ein hiesiger Geschäftsmann wurde dieser Tage mit einer erheblichen Geldstrafe belegt, weil sein Sohn ein fremdes Haus mit Schwarzheide bemalt hatte. Die so stark verbreitete Unsitte, olle möglichen Gegenstände als Hauser, Bänke rc., zu bemalen unö zu besudeln, qvalific'rt sich se nach den Umständen als vorsätzliche und rechtswidrige Sachbeschädigung oder als grober Unfug und kann nach dem Strafgesetzbuch bis zu 1000 X oder bis zu 2 Jahren Gesangr.itz, im letzterenFalls mit Geldstrafen bis 50 X oder bis zu 6 Wochen Haft bestraft werden." (Auch b er nimmt dieser Unfug so sehr überhand, daß man sich ordentlich wundern muß, daß nicht langst schon mehrfach gesetzlich dagegen emgeschritten worden ist. Die Eltern ober sollten sich den Darmstädter Fall zur Warnung dienen lassen und bedenken, daß sie es sind, die für derartige Beschädigungen durch ihre Kinder aufzukommen haben. Schule und Haus jedoch sollten gemeinsam auf das Nichtswürdige solchen Thuns mit allem Nachdruck Hinweisen und solchen Ausbrüchen von Rohheit auf das Energischste ent- aeaentreten. Auch die Polizeiorgane werden sich den besonderen Dank der Häuschen- thümer verdienen, wenn sie für diesen schändlichen Unfug ein besonders wachsames Auge haben 9 April. (Electrische Bahn.j Nach heute erfolgter Uebernahme der electrtschen Bahn seitens der preußischen Behörde wird dieselbe morgen, Donnerstag, dem Betrieb übergeben werden. Die 6555 Meter lange Bahnstrecke, die längste aller bis jetzt bestehenden electrtschen Bahnen, wird, eingerechnet 5—6 Minuten Zeitverlust an den 12 Haltestellen, ta 24—26 Minuten zurückgelegt. Das bis jetzt aus sechs Wagen bestehende Betriebsmaterial wird in nächster Zstt um zwei weitere und zwar offmr Sommerwagen vermehrt werden; außerdem werden noch einige Trambahnwagen anaeschafft, um an die mit Dynamomaschinen versehenen Wagen angehängt zu werden. Ein genauer Fahrvlan ist noch nicht festgestellt, doch soll vorläufig von Moraens 6 bis Abends 11 Uhr jede halbe Stunde an den beiden Enden der Strecke ein Waaen abg'lassrn werden, während späterhin viertelstündiger Betrieb eingerichtet werdm soll- Was den Fahrpreis anbetrifft, so beträgt derselbe bis Oberrad (Weiche) 10 und von da bis Frankfurt (alte Brücke) ebenfalls 10 so daß sich ber Fahr- vreis für die ganze Strecke auf 20^ stellen würde. Außerdem werden Billetbüchelch-n i 50 St zum Preise von 4,50 X zur Ausgabe gelangen, was einer Ermäßigung von 10 pCt. entspricht und den Fahrpreis demgemäß auf 18 4 reducirt. Diese Büchelchen sind auf keinen Namen ausgestellt, allo übertragbar, dock muß ausdrücklich bemerkt werden daß es nicht erlaubt ist, die Coupons zu Hause aus dem Heftchen zu trennen, sondern daß dies von dem Conducteur in dem betreffenden Wagen besorgt werden mutz. Die Ingenieure von Siemens u. Halske werden auch nach der Eröffnung noch so lange hier bleiben, bis das Personal vollständig eing-fahren ist. An den kommenden Feiertagen steht jedenfalls manch heißer Kampf am Mathildenplatz bevor und wird mancher Nidda, Butzbach, N i e d e r - W ö l l st a d t, »mm. ) Ufc vom 2606 Deutschland. Cisenach, 10. April. Der „liberale Reichsverein" hat In zahlreicher Versammlung feu.t Umwandlung in einen „nationalliberalen Retchsveretu" mit Anschluß an das Heidelberger Programm einstimmig beschlossen. Aegypten. Kairo, 9 April. Die Mintsterkrifis dauert fort; Nubar Pascha erklärte, er «olle seine Entlassung aufrecht halten und fügte hinzu die Dffferenzen mit Clifford Lloyd seien keineswegs persönlicher Natur, er (Nubar Pascha) könne aber nicht für die Handlungen von Bcamten verantwortlich sein, welche nominell feinst Befehlen unterbeut, in Wirklichkeit aber von ihm unabhängig seien. Nubar Pascha dichtete an den Generalkonsul Barina ein Schreiben in diesem Sinne mit der Bitte, ihn bezüglich seiner Demission zu unterstützen. Die Entscheidung wird für morgen erwartet. Der Khcdtve soll für Nubar eintreten. _ r, . . _ _ General Wood erhielt heute Nachmittag eine Depesche deS Generals Gordon aus Khartum vom 1. dss. Mts., in welcher dieser meldet, daß die Auf- 8indischen in den Gefechten am 30. Mir, 40 Todt-, 8 Verwundete und 16 Pferde verloren. Amerika. Washington, 9. April. Dem Senat ist ein Antrag zugegangen, den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu ermächtigeu, die internationale afrikanische Gesellschaft als die im Kongogebiet domiutrende Macht anzuerkennen. — Der dem Ackerbaudepartement zugetheilte Veterinarbeamte berichtet, daß n den jüngsten im Westen vorgekommenen Krankheitsfällen unter den Thteren kein Symptom einer ansteckenden Maul- und Klauenseuche zu finden sei; die Untersuchung habe ergeben, daß die Krankheit von dem Futter der Thiers herrühre. ’9e,: 2649 M. |of. 2 Uhr aus bet Vorstand. „ Gernsheim, „ Groß-Gerau. am 2. „ 6. „ 24. tt 25. in Einöleii, & a «Ä eu der Betreffend: Ten Nemonte-Ankauf pro 1884. )Iibem Herrn M sberg ober l'm- . zum Mls m an die Md- d- am 21. August in Lampertheim, Bickenbach, -ÄZL- ic& fort troM L, in inanem <1'1 Kraussg. 5 35 Pfg. irftdt : 2590 rhtil flül* Fahrluftige unbefriedigt von dannen ziehen und seine electrtschen Wünsche auf kommende Zetten verschieben müssen. , Mainz, 8. April. Vor mehreren Jahren verschwand mit Hinterlassung bedeutender Schulden ein Geschäftsmann aus hiesiger Stadt. Spater brachte man in Erfahrung daß der Flüchtige sich nach Amerika gewendet habe. Die Gläubrgec machten einen Strich durch ihre Forderungen. Aw Sonntag Vormittag stellte sich indcß sammtlichen Gläubigern des nach Amerika Abgereisten ein Herr auS Frankfurt am Main vor und bezahlte bei Heller und Pfennig besten damals ungetilgte SÄütdeM 5 Schönberg, 6. Avril. Dem „Bergstr. Boten" entnehmen wir Folgendes: Im Alter von 98 Jahren ist gestern die W'ttwe des ehemaligen Wirthes Gott,chalk, die älteste hiesige Frau, gestorben. Dieselbe war rüstig bis an ihr Lebensende und war e‘n Driainql in ihrer Art- Sie hatte z. B. noch nie eine Eisenbahn gesehen, trotzdem dieselbe nur eine halbe Stunde von h-er entfernt vorüber fährt- Ihren Angehörigen gegenüber, welche schon alles Mögliche aufboten, sie zur Station Bensheim zu bewegen, um ihr daselbst das Dampfroß zu zeigen, äußerte sie gewöhnlich, daß sie gar keine Luft habe, dieses „Fuhrwerk" zu setzen. — sDer Bettelstudent" — durchgefallenWer häste das wohl für möglich gehalten. In Mailand wsr's, wo die heitrrc Composition von Millöcker unter Schreien, fischen, Pfeifen, unter einem unerhörten Lärm, wie ihn nur ein italienisches Puolikum zu Stande bringen kann, aufqesührt und nur mühsam zu Ende gespielt wurde. Dir Aufführung war, wie auS Mailand mttgetheilt wird, freilich miserabel genug. Dre Uebersetzuna des Tertes ist geradezu sinnlos, Vieles ist verändert, Vieles wieder, w.e z. B. das ^Schwamm drüber"rCöuplet, ist weggelassen. Das größte Verdienst um daK Fiasco hat aber der Kapellmeister, der die lustigen Melodien im langweiligsten Trauer» Marschtempo dahinschleichen ließ. - Von der Freien Organisation junger Kaufleute zu Berlin erhalten wir folgenden Mahnruf an alle Eltern und Vormünder. Was sotten unsere Kinder lernen? Je näher der Einsegnungstermin heranrückt, desto dringlicher wird für alle Eltern die Entscheidung über diese wichtige, die ganze Zukunft derZungen Leute beeinflussende Frage. Im Allgemeinen herrschte heute noch immer eine groß^. Vorliebe für den kaufmännischen Beruf, in welchem ied°», obgleich der Zuwachs von Lebrlinaen unvermindert fortbauert, «'N so geringer Bedarf an bezahlten Arveits- fräften herrscht daß eine Mehrzahl der Handlungsgehülfen monate-, ja jahrelang brod- und stellenlos herumirrt und dabei meist moralisch und physisch verkommt. Abgesehen Ä KÄ Ansprüchen an die wissmfchastli». Bildung d°luug-n Mannes, sind die Besoldungen vielfach auf ein kaum auskömmliches Matz herab- gedrückt, die Aussichten aus eine spätere Etablirung "ber nur bei veihältnißmäHi« erheblichem Capital gegeben. Das sind die verlockenden Aussichten, welche sich dem^ die kausmännsiche Carridre dnlrelenben Lehrlinge bieten, und auch die Lehrzeit «n em« grötzeren Handlungsinftitut dielet nicht die ü-r!ngsien Garantien füret«.’’a‘er*8 leichtertes Fortkommen- An alle Eltern und Vormünder kann daher nicht dringend a^nua die Mabnmm gerichtet werden, erst nach reiflichster Überlegung ihre Kinder de« kausmännifchen Bern? ergreifen ,u Uffen. Wahl irgend eines Handwerks zu rathea sein, das seinen „goldenen Boden immer noch nicht verloren hat. , .... m . __ sNüklicke Mtttbeilung i Allen Hausfrauen dürste ein practtscher Versuch mit dem in zehnjähriger Anwendung bewährten PrV an (, b r pmnfnRTpti mprhpn indem dieses kräftige, habet absolut unschädliche und diutge Wasch- und Reinigungsmittel, bet bequemster Anwendung viele Vorths daher allerorts große Verwendung in Haushaltungen, Pensionaten, Waschanstalten, Fabriken und Staatsanstalten findet. w - sVacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche detz 11. Aimee-Corps.^ Aus verschiedenen Stationen, König!. Eisenbabnbetricbsamt 8. ^Aer- meist^-Aspiranten, Anfangs le 75 X, nach 6 Monaten 87,50 pro Monat, Aussicht Nerbefferuna vorbanden. Allstedt (Großh. Sachsen), Postamt, Landbriestrager, 450 X Gehalt ^und 60 X Wohnungsgeldzuschuß. Frankfurt a. ^beschaffner» 800 X Gehalt und 240 X Wohnungsgel^uschuß; AussrÄt a^ banden. Frankfurt a. M, Direction der Main-Neckarbahn zu Darmstadt, Weichenwärter, 930 X Gehalt, gesetzlicher ©o^nun0§Oelb^^^u& lAräfentbal H--rroal Amtscinnahme, Amtsetnnahmediener und Exekutor, 900 X Re- muneration und W anfallenden Mahn- und Pfandgebühren. der Gefängnißansialten, Aufseher. 1200 lährltch tncl. 66 .NW^^wetth für Dienstkleidung. Mainz, Postamt, Siadtpostoote, 750 Gehalt jährlich und 180 X Wohnungsgeldzuschuß. Weilburg, Postamt, Landbriefträger, 540 X Gehalt lahrltch nnb 108 n Mobnunabaeldzuschuß. Weimar, Gendarmerie-Eommando, 2 Fuß- ambarmm^ Class-und 180 Ä, Di-nstanswandsv-rMung; Aussicht aus Berb-ss-rung Lorh-öd-n Wchlar, Postamt, Packetträger, 750 M G-Halt und 72 M Wohuungs- 1 geldzuschuß. Nr. 88. Zweites Blait. Sonntag den 13. April 1SSM «iu'ßi’iicr Anzeiger ' Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. 3unl Ankauf von Mmontm im Alter von oorzngsw-is- 3 und ausnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen für diese. Zahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worben und zwar. - - - ■ Alsfeld, 26. „ „ Groß-Bieberau, f , rr. .......-rMMDWGMWMMZMLP--- Rerlin d n 26 ^brÜar 4884 Königlich Preußisches Kriegs-Ministerium, Abiheilung für das Reinontewefen. Bertlu, oen 2b. Fevruar 1004. 0 v Troschke. Gr. v. Klrnckowstroem. .As 5 geMeiner Anzetger. Bibliothek GrostheVzogZicheZr Gewerb- vereins zu Darmstodt. Wir beabsichtigen in der Zeit vom 20. April bis zum 3. Mai d. I. eine Revision der Bibliothek Gr. Gewerboereins vornehmen zu lassen uno Veranlassen hiermit sämmtiiche Entleiher zur Rücklieferung der Bücher, Zeichnungen, Zeitschriften re. bis spätestens rum 20. April d. I. Während der Dauer der Revision werden Bücher rc. nicht ausgeliehen. Darmstadt, den 26. März 1884. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe- und den Landesgew erbverein Fink.____________________ Busch. Verein siir Geflügel- & Vogelzucht i. I. Dienstag den 22. April 188Zi, Nachm. 2 Uhr läßt der Verein für Geflügel- und Vogelzucht fein reichhaltiges Inventar an Hühnerställen, Tauben- und kleineren Vogelkäfigen, Freßgeschirren rc. in der Wallthorstraße auf dem Hofe der früheren Adlerhofraithe, gegenüber dem Caf6 Leib, öffentlich versteigern. 2485 Der Vorstand. Mittwoch den 16. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht erboer- theilungshalber die Immobilien der verstorbenen W. Jakobi Eheleute, bestehend aus der Hofraithe zur Schönen Aussicht, worin schon seit 18 Jahren eine sehr frequente Wirtschaft betrieben wird, nebst Oeconomie-Gebäuden meistbietend freiwillig versteigert werden; da auch in nächster Näbe Land zum Kauf als zum Pachtet: billig zu haben ist, so bietet sich auch für eine Oeconomie eine günstige Gelegenheit. Flur XXV/226,5 544 Meter Hofraithe Zwischen dem Aul- und Leih- gesternerweg, S u XXV/226,3 857 Meter Grabgarten daselbst, XXV/226,7 400 Meter Grabgarten daselbst, „ XXV/157 1187 Meter Acker auf der Rodhohl, ü „ U/193 19 Meter Gewann Lappen am Wismarerweg, „ VIl/40 3025 Meter Acker am Läufers- röderweg. Gießen, den 25. März 1884. 2143 I. A.: Müller, Ortsgerichtsmann. Ileikgeöotmes. empfiehlt 2559 2565 Lollar. 1626 Mas S$pp, Marktstraße 1. Christ. Pfeiffer, Samenhandlung. Kleefamen (seidefrei), Gras-, Dickwurz- nnb Zuckerrüben - Samen, sowie alle sonst. Garten- u. Feldsämereien in vorzüal Qualität bei 5 y Konfirnrndsrtlte mit Kordel u. Band von Mk. 1,90 pro Eck an. I. Weitzenkorn, .^207____ 9 Schulstraße^9. 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Io3 Der stetige Rückgang des Zinsfußes bei unseren älteren Hypotheken macht es erforderlich, auch unsere noch in Umlauf befindlichen 41/2o/ot0en Pfandbriefe durch 4Vylge zu ersetzen bisherigen Gang entsprechend auf 2 Jahre zu vertheilende Maßregel beabsichtigen wir im Interesse unseres sonstigen Geschäftsbetriebs formell in dem laufenden Jahr durchzuführen, dabei aber die Fortdauer der 4V?'oigen Verzinsung bis zum 1. October 1886 denjenigen Pfandbrief-Inhabern einzuraumen, welche sich für die Zeit vom 1. October 1886 ab mit Herabsetzung des Zinsfußes auf 40/0 einverstanden erklären und ihre Pfandbriefe zu entsprechender Abstempelung bis zum 21. Avril 1884 einreichen. Die so abgestempelten Stücke waren bis zum 1. October 1886 von der Verloosung selbstverständlich ausgeschlossen- Die Einreichung der Pfandbriefe nebst Couponsbogen kann direct an unserer Kasse (Junghofstraße 12) wie auch durch Vermittlung unserer auswärtigen Einlosungsstellen geschehen, insbesondere in Darmstadt bei Herrn Moritz Wolfskehl, in Gießen bei Herrn A. Heichelheim, in Mamz bei Herrn Schlitz, Heidelberger S- Co. in Worms a. Rh bei Herrn Ed. Herz & Herren F. & C. Rifchmann. Ebendaselbst können die abgestemvelten Stücke nebst entsprechenden neuen Couponsbogen vom 1. Juni 1884 ab in Empfang genommen werden. . . ' Wegen Kündigung der bis zum 21. April 1884 Nicht zur »Abstempelung emge- reichten Stücke wird weitere Bekanntmachung Anfang Mai d. I. erfolgen. Frankfurt a. M., den 28. März 1884. . * 2235 Frankfurter Hypothekenbank. Mein Lager ist durch den Empsang neuer Muster und Borden aufs Reichhaltigste ausgestattet. # . Gleichzeitig bringe Bestellungen nach den feinsten Musterkarten m ledern Genre zu Fabrikpreisen innerhalb 3 Tagen zur Ausführung. Georg Schultheis, 2511__Marktstraße 3._________ Casseler Wrdemarkl-Loose a Stück Mk. 3. in der Expedition des „Gießener Anzeiger", Schulstraße 7. Iebensversscherungs- und Crsparniß-Bank in Stuttgart. Der Rechnungs-Abschluß pro 1883 liefert folgende äußerst günstige Ergebnisse: Prämieneinnahme . ... JL 7,204,894 gegen JL 6,676,569 im Vorjahr. Jahreseinnahme ..... „ 9,143,372 „ „ 8,446,803 „ „ Bankfonds ...... 44,088,248 „ „ 40,737,908 „ „ Prämienreserve 35,529,389 „ „ 32,185,348 „ „ Extrareferve....... 8,536,127 „ „ 7,772,325 „ „ Ueberschufi vom Jahre 1883 „ 2,211,234. Der Verwaltungs-Aufwand erreicht nur 4,97 % der Jahreseinnahme. Als Dividende kommen im Jahre 1884 zur Vertheilung OL 1,559,779 = 35% der Todesfall-Prämie und extra 17,5 % der alternativen Zusatz-Prämie. Die Betheiligten mit steigender Dividende erhalten gegen voriges Jahr eine Erhöhung um 3%. Seit Bestand der Bank wurden für Sterbfülle und fällig gewordene alternative Versicherungen «A 23,111,507 und an Dividenden «M. 12,539,646 ausgezahlt. Berficherungsbestand Ende 1883: 44,690 Policen mit JL 206,683,266. Der Rechenschaftsbericht ist im Druck und wird ehestens zum Versandt gelangen. Zu weiterem Beitritt ladet ein: 2611 Die Agentur H. Flick, Westanlage 28. Wirtbschafts-ErAtag und Empfehlung. Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mit Heutigem die früher Giessmanii’sche Wlrthschaft9 „Schloßgraben Nr 15", übernommen habe und empfehle ein vorzügliches Glas Bier aus der Brauerei Oberpollinger von Schäfer & Heitzig in Offenbach a. M., sowie kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Guten Mittagstisch von 50 Pfg. an. Indem ich streng reelle und solide Bedienung zusichere, sehe ich recht zahlreichem Besuche entgegen und zeichne Darmstadt, den 1. April 1884. 2616 Hochachtungsvoll Jakob Fink. Darmstädter Frühjahrs-Pferde- und Fohlen-Markt am 21., 22. und 23. April 1884 mit Verloosung und Prämiirung auf dem Viehmarktplatz nächst den Bahnhöfen, zu welchen der Verein die geehrten Herren Züchter, Verkäufer und Käufer freundlichst einladet. Musterung und Prämiirung von Pferden und Fohlen am 21. April, Vormittags 9 Uhr, Prämienvertheilung Nachmittags 3 Uhr, wozu namhafte Geldpreise und Diplome vorgesehen sind. Die Verloosung findet statt am 23. April, Nachmittags 4 Uhr, im Ausstellungsgebäude. Zur Ausgabe kommen 20,000 Loose ä 2 Mark. Gewinne: 1 eleganter Wagen, Zweispänner, mit zwei Pferden und eompletem Geschirr im Werthe von ca. 6000 Mk., 1 Reitpferd mit Sattel und Zaum im Werthe von ca. 2000 Mk., 1 Stuhlwagen mit einem Pferde und Geschirr im Werthe von ca. 1700 Mk., 16 Pferde oder Fohlen im Gesammtwerthe von 10000 Mk., 315 andere Gewinne im Gesammtwerthe von 4300 Mk. Den Vertrieb der Loose haben wir dem Herrn Li» F. Ohnaeker in Darmstadt im alleinigen Generaldebit übergeben. 2636 Der Darmstädter Pferderrrarkt-Berein. Am 3. Feiertage: Frith ■ Concert I» dn Rrstauralion Schnell. 2622 Zur schönen Aussicht. Am 3. Ssterfeiertog: 2608 CONCEBT von der hiesigen Civilkapelle. Entrv 20 Pfg. Anfang 3«/a Uhr. Restauration -feikchaus , Grünbergerstraße. Am 3. Osterfeiertag: Früh-Concert. Frühstück wie bekannt. _____________ Anfang V2IO Uhr.____________2629 Mainzer Kirchenbau-Lotterie. Ziehung 3, Classe: om 3V. April. Loose zur 3. Classe ä «M. 5.— zu haben in der Expedition des Gießener Anzeiger, Schulstraße 7. Heute Nacht starb nach kurzem Krankenlager in Folge einer typhösen ünterleibsentzündung mein Buchhalter Herr Ludwig Frtebel aus Giessen. In ihm verliere ich einen meiner treuesten, bewährtesten Mitarbeiter, dessen Hinscheiden ich tief schmerzlich beklage. Ehre seinem Andenken. Mainz, den 10. April 1884. 2632 Jos. Scholz. Danksagung. Für die uns in so reichem Maße in jeder Hinsicht gewordene Theilnahme bei dem herben Verlust unserer unvergeßlichen Gattin und Mutter, der Frau Steueraufseher Fink geb. Keßler sagen hiermit den tiefgefühltesten Dank 2610 Der trauernde Gatte nebst Tochter. Gießen, den 11. April 1884. 2605 Die trauernden Hinterbliebenen W Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerz- I liche Nachricht, daß unser unvergeßlicher Sohn und Bruder Louis Friedel — Donnerstag früh 4 Uhr in Mainz nach kurzem aber schwerem Leiden ■ sanft entschlafen ist. Reparaturen werden schnell und billig besorgt. 2233 Lager von Gusskreuzen und Porzellanplatten. Das Steinmetz- & Marmor- Geschäft von Emil Kalbfleisch in Criessen vis-ä-vis dem Friedhof empfiehlt sich zum Anfertigen von GrMmkMml.WmMnlcn tk. Hraöeinfassungen, sowie zu allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten in allen Steinarten. 1282 Stollwerck’sclae Cliocoladen und Cacao’s sind in allen Städten Deutschlands zu haben, sowie an den Haupt- Bahnhof-Buffets, durch D epöt-Schilder kenntlich. In Giessen bei Louis Frohnhäuser, F. C. Henzerling, Carl Hoffmann, Conditor H. Kinkel, H F. 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