»Ä, mentsniuiih. Uth^ > ! Hr an: 88 Erstes Blatt Sonntag den 13. April 18^4 (<)td;eiti'r Anzeiger I Amts und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. — - " Dreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohrr. Fweett t Schulstratz- 7. Erlcheint mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. ' Amtlicher Theil. Betreffend- Die Erhebung der Pachtgelder von Psarrbesoldungsgrundstücken. Gießen, am 8. Apnl 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an di- evangelischen Kirchenvorstände des Kreises. Von dem Amtsblatt Großherzoglichen Ober-onsistoriums Nr. VIII, d. d. 1. April l. I. erhalten Sie je ein Exemplar durch die Post unter der Auflage rugefendet, die Kirchenrechner hiernach mit Weisung zu versehen. 1 J ö J I)r. Bo ermann. Bekanntmachung. Abgesehen von dringenden Fällen und selbstverständlich von Vorladungen sind die Amtsrichter nur Mittwochs M sprechen. Anträge- bei unseren Gericht sschreib er eien können Mittwoch« und SawStagS Vormittags zwischen 10 und 12 Uhr, au den übrigen Wochentagen Nachmittags Zwischen 3 und 5 Uhr gestellt werden. ,y r Gießen, den 7. April 1884. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Langsdorsf. _ _ Gefunden: 1 Vorhangschloß, 1 Porteinonnai ohne Inhalt, 1 Hammer, 1 Taschenmesser, 1 Pfeife, 1 Pluschmütze, mehrere Schlüssel. Gießen, den 12. April 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresen i US. ünberger- Ttraße. M *&eneti. Betannten ) Min k, trin Stelle iu etitt® diäft. - TiesM in gleiten ib mitderSrach ä6ere5 bindi jnifr. nerfoufcn fgww» rjÄ von i*fc. tfi ",r Dftern 1881. Auserstanden! Ausgewacht aus des Winters eisigen Banden, zu neuem Leben geboren, zu neuem Schaffen und Wirken, zum Knospen, zum Blühen und Früchte bringenden Dasein ! So rauscht es geheimnißvoll durch die Aeste und Zweige der Bäume, so murmelt'« in der lebendig sprudelnden Quelle, so tönt es über Berg und Thal, so weht es in den Lüften, so braust es durch den Sturm. Der Frühling, er kommt und er kommt mit Macht, mit der siegenden Gewalt, die des Winters eisiges Regiment in Trümmer wirst und sein weißes Gewand zernichtet in blinkenden Sonnenstrahlen.. Unö der Frühlingssonne Strahl, er bringt auch in das Menschenherz, in das zagende Menschenherz, das niedergedrückt von der Sorge und Last deü täglichen Lebens trübe in des Winters bleiche Gefilde hinausblickt. „Und es muß doch Frühling werden!" Hoffnungsfreudig, dankbar, srohgemuth löst es sich los von den Lippen des Menschen, der, weil er selbst ja nur ein Stück der Natur, so innig mit den geheimnißvollen Zauberkräften der Natur verknüpft ist. Da tönen von den Thürmen die Glocken, die mit ihren die Lüste durch- Zitternden Klängen das heilige Osterfest einläuten und den mit Riesenschritten nahenden Lenz. Frohe Botschaft, doppelte frohe Botschaft kündet ihr Festessang; doppelter Frühling ist den Menschenherzen erschienen, denn in die Lenzesstunde klingt ja des Heilands erlösendes Wort: „Christ ist erstanden!" Wie von unsichtbaren Engelschören getragen, schallt es durch alle Lande, wo Christen wohnen, das Wort der erlösenden Gottesliebe, dringt es in die ärmlichste Hütte, wie in stolze Paläste, tröstend, erhebend, ausrichtend, segnend. Das Fest der Auferstehung, es ist das Fest jener Liebe, die über allem Irdischen stehend, die selbstlos, ohne irdischen Gewinn dem Menschenthum Erlösung aus der Sünde finsterem Bann gebracht. Jene unendliche, nie versiegende Gottesliebe, die sich aus jedes Menschenkind, ob hohen oder niederen Standes, in gleichem Maße erstreckt, sie ließ den göttlichen Märtyrer die Qualen des Kreuzes erdulden, sie war es, die lebendig über das Grab hinauswirkend, die Lehre des Erlösers zum Allgemeingut der Menschheit gemacht hat, sie ist es, die noch heute den Grundpfeiler der Gesittung, der Humanität, der Gerechtigkeit bildet. Mit jenem Ostermorgen, da sich die frohe Kunde der Auferstehung Christi verbreitete, war auch eine neue Zeit für die gesummte Menschheit angebrochen, mit jenem Augenblicke stieg aus der Nacht des Heidenthums die goldene Sonne der geistigen Freiheit empor, aus der Finsterniß der Grausamkeit und der Sclaverei der christliche Sinn echter Nächstenliebe. Und jene beseligende, beglückende verheißungsvolle Macht des Ostermorgens, sie ist noch heute wirksam und übt ihre Kraft an den Menschenkindern, wie ehedem. Freilich wohl, es giebt zwar Manche, die in dem Hasten und Jagen unserer Zeit die kindliche Reinheit des Gemüthes eingebüßt haben und die nichts mehr wissen von der heilenden und erbarmenden Krast des Ostermorgens; aber Tausende und Abertausende gläubiger Christenherzen gehen gestärkt zu neuem Leben und Schaffen aus den Hallen hervor, in denen sie mit ihrem Gott Zwiesprach gehalten. Die Religion der Liebe, der Nächstenliebe, zu üben, wie sie uns der Erlöser gelehrt hat, das soll an dem Ostermorgen der Vorsatz und das Gelübde jedes gläubigen Christen sein. Der Göttin Ostarah sangen unsere Ahnen ihre Frühlingslieder, preisend der holden Göttin Macht in den dunkelen Hainen, wo durch der tausendjährigen Eichen Wipfel der Lenzeshauch wehte. Und ihr zu Ehren flammten auf den Bergen die Osterfeuer auf, mit ihren gewaltigen Osterflammen hinüberleuchtend von Stamm zu Stamm unserer Urahnen. Hinweggeweht hat die Zeit das Bild der Göttin und nur ihr Name ist uns geblieben zu ewigem Angedenken. Aber jenes Ahnen, Sehnen, freiheitsdürstende Verlangen, das die Göttin einst auf ihrem Zuge durch die frühlingsbangende Natur in die Herzen der Menschen gestreut, es ist uns von unfern Ahnen geblieben als ewiges Erbe. Wie des Frühlings Mächte ringend mit des Winters dunklen Geistern endlich doch als Sieger hervorgehen, so ringt auch das Menschenherz, halb unbewußt, mit den Geistern der Winternacht, die es in ihre finstere Bande zu schlagen suchen und der Freiheitsdurst, der in jedem Menschenherzen schlummert, er bleibt Sieger über die krankhaften Stimmungen, die zuweilen die Seele Heimsuchen. Und wenn schon der geistig und körperlich Gesunde, so preiset erst recht freudig Der arme Kranke das Osterfest, das den Frühling bringt. Noch eine andere Bedeutung hat das Osterfest. An den Tagen dieses Festes werden in vielen Gemeinden der Jüngling und die Jungfrau zu selbstständigen Gliedern der christlichen Gemeinde durch des Priesters Hand geweiht; an dieleq Tagen treten sie auch hinein in das bürgerliche Leben, mit dem Vorsätze, nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschast zu werden. Der Tag der Konfirmation, er ist wie kein anderer Tag des ganzen Menschenlebens geeignet, gute Vorsätze für die Lebensreise zu fassen und diese gefaßten Vorsätze in des Herzens tiefen Schrein als ein kostbares Vermüchtniß der zurückgelegten Kinderzeit zu bewahren. Deshalb mögen auch die Eltern es nicht vorübergehen lassen, ihren Kindern an den Tagen der Konfirmation mit ernsten Mahnungen zur Seite zu stehen, damit das in das jugendliche Herz gepflanzte Reis zu schönen Früchten aufgehe, damit die Männer und Frauen das halten, was die Jünglinge und Jungfrauen versprachen. Wir Alle aber richten auch heute dankbar umere Blicke zum Himmel empor, dankbar für Alles, was uns des Schöpfers Huld bescheert, dankbar, daß auch heute wieder der Frühling in's Land zieht, dankbar, daß auch heute wieder durch die Lüste das uralte Lied der Hoffnung tönt: Christ ist erstanden! Aeutschlaud. Darmstadt, 10. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog sind gestern Abend 10 Uhr aus England hierher zurückgekehrt. — Wie wir hören, werden Ihre Maj. die Königin Victoria mit Ihrer Königl. Hoheit der Prinzessin Beatrice am 16. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, dahier eintreffen. — Die Vermählung Ihrer Großh. Hoheit der Prinzessin Victoria mit Sr. Durchl. dem Prinzen Ludwig von Battenberg wird nunmehr am 30. April stattfinden. Die Wahl dieses Tages ist durch den Umstand mit bedingt worden, daß in der Familie des englischen Königshauses in der Erinnerung an frühere unglückliche Ereigniffe gegen die Vermählung im Monat Mai eine gioße Abnei* gung besteht. Berlin, 10. April. Se. Maj. der Kaiser war gestern bis halb 10 Uhr Abends aufgeblieben. Nach einer guten Nacht ist das Befinden heute recht befriedigend. Se. Majestät stand heute früh 8 Uhr auf und nahm, wie alljährlich, mit den hier anwesenden Mitgliedern der Königl. Familie das Abendmahl im Palais ein. — Der Geh. Oberpostrath Hake übernahm heute die Gescyäste als Director der zweiten Abtheilung des Reichspostamts (Telegraphie). — Den Abendblättern zufolge wurde in der Hauptstaatskasse Der Stadtvoigtei gestern ein Deficit von 80,000 Caspar Sckomber eingeleiteten Verhandlungen wurde in heutiger Sitzung berichtet. Vor weiterem Verfolg dieser Angeleglnhe-t sollen jedoch erst Gutachten hiesiger Metzger eingefordert werden, inwieweit sie mit der Wahl des Platzes einverstanden sind. Gießen, 13. April. In aller Kürze wird unsere Stadt ein Hotel ersten RangcS mehr aufzuwesten haben. ES ist dteS unser allbekannter beliebter Vergnügungsort „Wenzel's Garten", welcher von nun an auch öen Namen „HotelBelleoue" tragen wird. Die bis dato fertiggestellten unteren Räume zeugen von einer solchen pompösen Ausstattung und Pracht, daß ein jeder Gießener, wenn der glotze Saal, sowie die oberen Hotelräume nächstens auch nur annähernd im gleichen Style ausgeführt sind, auf dieses Etablissement, welches im Verhältniß zur Größe der Stadt so großartig dasteht, mit Stolz blicken kann. Herr Wenzel errichtet ferner einen neuen großen Musikttmpll in Form einer Muschel und vergrößert den prachtvollen Concertplatz. welcher mit einer total neuen Gaseinrichtung ausgestaltet wird. Das Ganze beweist, daß keine Opfer und Mühen gespart worden find, um dem Publikum einen angenehmen Aufenthalt zu bieten unb gereicht dasselbe unserem tüchtigen Unternehmer zur Ehre. Möge der Erfolg ihm nicht fehlen! ~b- ... Vermischtes. Grüningen. Beider am 9. bis. hier stattgefundenen 2. DürgermeisterwahL wurde Herr Wilh. Gilbert III. mit 69 Stimmen gewählt. Der seitherige Bürgermeister erhielt 59 Stimmen. Wien. Ein Fräulein ou5 Bukarest, Namens Anna Schidloff, das seit einigen Tagen bei ihren Verwandten zum Besuche weilt, promenirte mit einem bejahrten Herrn, ihrem Oheim, gegen 10 Uhr Vormittags auf dem Schillerplatze, als sie plötzlich von einem heftigen Zittern befallen wurde und den Angstruf ausstieß: „@ott! Ist denn auf einmal eine Sonnensinsternitz!" lieber die Ursache des Schreies befragt, erklärte sie, daß eS ihr plötzlich ganz schwarz vor den Augen geworden sei. Erst nach längeren Auseinandersetzungen erhielt die Dame die traurige Gewißheit, daß sie von einer plötzlichen Erblindung befallen worden aUm den ohnehin sehr he Divibenbe auf $90 Policen mit oernhrnbe benische nt und Mßt Sanrt8 W Helene M 6‘b ler Jacob W® l Hlorg 6teUodff WerNitSusM mn Jacob Frieds Warb tttrn M nJustuS Ml“ lr. 99 Georg E l p Gans niit Wl »u Gießen. ieWoUhtt, W t*1 .nS*Ä ff 1,7«3* $'q®« in, I” 0 ®,rW* «W'2 Ai»»-" • I s S”K«b .«•sä »«!''» SK Ein Lohn " W D0K 6U und nion. nion. Beicht- HandeL und Verkehr. ztii.fi.n bfn 12 Anril Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Mund „ 4 ,^Ci6i5n ßübnetäer PI StM 5-00 4. Gntcncicr pt. Stück 5-UO A, Gans-- .v in nn % gm? Stck. 5—9 2-,, Kasematte 3 4# Erbsen per Liter 20 H, Sen 32 Lauben per Paar 0,85—1,10 Hühner per Stück 0.90—1.30, Hahnen r Äfjjjf ti 120 1.50 Enten per Stück 2 00—2.o0, Ochsenfletsch per Pfund Kuh- und Rindfleisch 50—56 Kalbfleisch 40—ÖO^^Schlvemeflep^ Gottesdienst in der Synagoge. nDi-nstag Abend 6-° Uhr, Mittwoch Morgen 8° Uhr, Mittwoch Mittag 3 Uhr, Mittwoch 2&nb 7-« Uhr, Donnerstag Morgen 8 " Uhr, Donnerstag M»'ag »Mr, D°nn°rswg Abm^ Uhr. g Samstag Mitt.« 4 Uhr, Samstag Abend 750 Utjr- .....lllilwMI......... Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. G o t t e s d i e n fl. Ostersonntag, den 13. April. Vormittags 9^ Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 2 Uhr: P-arrer Dingeldcp. . Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die Armen der Gemeinde. Kinderkirche: Vormittags 11 Uhr, Pfarrer Sch oss Ostermontag, den 14. April. Vormittags 9'/? Uhr: Pfarrei' Schlosser. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr- Naumann. . ,.,„r Vorstellung und Prüfung der zu confirmirenden Gymnasiasten und Stadlschuler. Am Sonntag den 20 April findet die Confirmation der- Gymnastasten und Sta?tichüler, sowie die Fei-r des heiligen Abendmahls statt; d.e Beichte wird am Samstag zuvor, Nachmittags - Uhr, ^halten werden. . q>farrer Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 13. bis 19- April ves-igi. Harrer Katholische Gemeinde. Heiliges Osterfest. 1. Non 6 Ubr an: Beichte. Um 8 Uhr: Frühmesse und Austeilung der bl- Commu- i/210 uhr: Hochamt und Festpredigt. 2 Uhr: Festandacht und nach derselben '' 2. Non 6 Uhr an: Beichte. 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commu- 1/210 Uhr: Hochamt. 2 Uhr: Festandacht. 56—60 Hammelflcstch 64—70 Kartoffeln per 100 Kilo X 3.00—4.00, Milch per Liter 13—18 X Zwiebeln per Etr. JL 15—00, 731) lieber die HiShe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige lo e»>« rl.r m.hre «rnrwoh-, wird ““ WOftrE« “in von der Annoncen Expedition von HAASky * * * Frankfurt a. (Karl,ruhe, Stuttgart oder München) zuvor A^kunit einfordert^ d «j auuh hirydehu der für den jeweiligen Zweck geeigneten Biitter auf Grund reicher t>f»hrangen und gründlicher Beobaohtungea zuverlässigen Rath ertheüt Auszug aus bett Kirchenbüchern der Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Den 5. April. Georg Selb, Second-Lieutenant im iu Posen und Sophie Mathilde Katharine Bramm, ledige Tochter des Großherzogltch BücgermtisterS August Bramm zu Gießen. Den 6. April. Dem Schlosser Heinrich Jakob Schneider eine Tochter, Elise j 30^Ä" ®"m eÄ‘ Friedrich Emil Sommerlad eine Tochter, Frida WmÄÄ Äwtnt khrti°7Chr.stoph Löwer ein Sohn, Karl Otto H-inrich, geboren den 20- März. „ . . Den 2 Avrtl. Sophie Charlotie Chrtstme L s-tt-Uhrig, d-S" 7^Ä«°"smrb"den Johonn Jakob Uhrt, zu Pohl-Göns eheliche l-dtg- Tochter, alt 37 Jahr-, starb den 3L “»’e'n 5. April. Kar, Ludwig K'°mba^ K^Er °on d. „p Vatttr,e Feld-Artillerte-Regtments Nc. 15, aus Obtrvt.firlndo.fi Kreis liegen, v °'"°"D°ns7,?en'"Cbr.st.°n Röhrig, Musketier. d-sSchöf-rs Philipp Röhrig in Burg- ®lmÜn^fd61pd,tr3^p8bt^®ö»^m^^ Rmw'-rfew Wittwer, alt 70 Jahr-, g-storbm eefl°rb$en'" «pA^Dr. Friedrich Most-, Land-sg-olo- tu Marburg, alt 47 Jahre, gestorben den 4. April. . .. @ t&flline Leichtweis, geb. Helm, des verstorbenen WnÄÄ SSS« ÄtiAo- 7. W. 8' Klll Avil. Dorothea Fink, geb. K-bl-r, Eh-sr-u des St-u-ranss-hers 9adw,Lk °,t b4 Jahre, gestorben den 9. April. 54 Tanzmusik ff s*ii. Welter. 13 n ii Nadel-Stock, M 2626 weteeer» Schwarz. 2612 337 140 ii n V 2,04 15,85 BITTER $UE6jLB 29 7 550 2980 41 Nadelstämme Buchenstämme Fichtenstangen u H 11 113 111 340 rm ii ii n ii ti Stöcke wozu ergebens! einladet 2640 ii Stämme mit 10,66 fin, Derbstangen mit 0,51 im, 27,96 @,76 1,13 4,80 2,63 0,75 Nadel- ii Die Gemeinde Garbenteich sucht ein Kapital bis zu ca. 20,000 Mark zu 4 % gegen kündbare Schuldscheine aufzunehmen. Gest. Angebote sind an Großh. Bürgermeisterei daselbst zu richten. Der Großh. Bürgermeister. versteigert. Zusammenkunft bei der ne»en Sandkaute. Groß-Linden, am 10. April 1884. Großh. Bürgermeisterei Groß-Linden. Leun. 2619 3 3 14 65 18 im ..MM« Grund" SMgeZotsmes. Frische Erdbeeren die erste Sendung eingetroffen bei 1 2645 C. G-, HleinheMu 3 8 4 384 80 Am 3. Ossterfeiertag;: Aus der Landrichter Dr. Müll er'scheu Stiftung in Darmstadt ist an einen bedürftigen elternlosen Studiosen der Rechtswissenschaft aus Starkenburg oder Oberhesien ein Unterstützungslegat von jährlich 500 X von uns zu vergeben. Zur Bewerbung, mit Nachweis über die Qualification, werd hiernnt Frist von vier Wochen gesetzt. Darmstadt, den 7. April 1884. Großherzogliche Civilbiener-Wittwenkasse-Commtsstou. ® raubt. 2599 Dr. Lembke. teilt wollene für Herren Mark 19 -, empfiehlt 2466 M. Werner, MarlüstrHe. Holz-Versteigerung. Im Sicher Gemeindewald, Distrikt Platteuwatd, Kronau rc., werden Freitag den 18. d. Mts. 70 Fichten-StSmme, 29,83 Festm., 25 Buchen- „ „ Scheit, „ „ Knüppel, hrerunter: 80 rm von 3 Meter Länge, Buchen 22 20 Stadclholz — 98 versteigert werden. Die Zusameukunft ist im Ort. Odenhausen, am 12. April 1884. Großh. Bürgermeisterei Odenhausen. 2634 Lang. Am 3. Feiertage, Nachmittags: Tanzmusik auf Westphälischeaa. Hof wozu ergebens! einladet KauSS. Das zwverlÄBslgste und wirB^aamete aller ungar. Bitterwässer, weil am gehaltreichsten an abführenden Salzen und das am wenigsten, unangenehm schmeckende der Bitterwässer überhaupt, ist das JÖ8EF - B51Uer- WÄK8®®** Dasselbe wird von den bedeutendsten Aerzten empfohlen und verbreitet sich über seine Bestand theile und "Wirkungen eingehend die m allen Mineralwasser-Depots (in Giessen bei LL> gratis zu erlangende Brochüre der Herren >(?>eh. Hoirath Professor v. Fehling in Stuttgart und Dr 6. F. Kunze Halle. Die Versendungs-Dirtiction in Budapest. ^^^ 1840 Hambuchen w Birken- Linden- „ Fichten-Stangen, Buchen- „ Reisstangen „ f,2b Brennholz: Scheitholz Knüppel Reiser 9t a u m m e t e r. Holz - Versteigerung. Dienstag den 22. April, von Vonuittags 9 Uhr an, sollen in den Waldungen der Gemeinde Odenhausen, District Kreuz, Hirztränk und Hamersloch: Eichenstämme von 1,11 Festmtr., 1,81 Oeffentliche 2603 Versteigerung am 23. AM 1884, Vormittags um 9 Uhr im Hose der Zeughaus-Kaserne, vox Pferde - Geschirr und StaU- facbcn, sowie Aexten u. Beile». 1. Bataillon, 2. Großh. Heff. Snftr.^ Regiment (Großherzog) Nr. 116. Holz-Versteigerung. Mittwoch den 16. d. MtS.^ von Vormittags 9 Uhr an, werden in hiesigem Gemeindewald,, Distrikt Wurzel und Tränke: 4 rm Eichen-Scheit, „ „ Knüppel, „ „ Stock, Stück Eichen-Wellen, versteigert. Der Ansang und die Zufammen- kunft ist am Hattenröder Vicinalweg am Plattenwaid Morgens 9 Uhr. Lich, am 10. April 1884. Großh. Bürgermeisterei Lich. _______Walz. 2600 DönneMag d. 17. April i.I", Mittags 2 Uhr, werben in dem Hofe des Herrn Louis Flett dahier öffentlich me'.flbtetend ver- ^"^4 Betten, 1 Consolchen, 2 Sopha, 1 runder Tifck, 3 Schränke, 1 Waschtisch, 2 Kommoden 1 Spiegel, 1 Wanduhr, 1 Standuhr, 1.0 Bilder. Gießen, den 17. April 1884. Bühner, 2601 Gerichtsvollzieher zu Gießen. 2646 Ein Mädchen von 16—17 Jahren Lius sofort zu miethen gesucht. 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Die unablässige Rcclame der aus- U ländischen Concurrenz, die ungleichen Zollverhältnisse. wonach eine amerikanische Ä Maschine in Deutschland nur l'/r «M, eine deutsche dagegen in der Union 36 JA Zoll zu entrichten hat, und ferner die noch vielfach herrschende Vorliebe für das Fremde mögen au diesen Erschwernissen gleichen Antheil haben.', Wir appelliren hiermit wiederholt an den praktischen Patriotismus der Nation, verweisen auf die glänzenden Erfolge, welche die deutsche Nähmaschinen« industrie auf der internationalen Ausstellung zu Amsterdam und bei den bekannten Wettnähen zu Dresden und zu Hannover davongetragen, und bitten bei Bedarf nur deutsche 'Nähmaschinengeschäfte zu berücksichtigen. Insbesondere seien die Firmen empfohlen, welche sich als Mitglieder der „Concordia" ausweisen, dieselben besitzen in ihren Geschäftslocalen Vereinsdiplome und sind gehalten, nur rennomirtefte deutsche Fabrikate zu führen. Auch aus anderen Gründen gewähren dieselben nach jeder Richtung hin die sicherste Garantie für Ankauf einer leistungsfähigen modern construirten Nähmaschine. 2637 empfiehlt Sonnenschirme zu folgenden Preisen: Kinderschirme ä 75 H, Zanella-Schirme a 1—11/2 JA., Atlasschirme ä 3'^—4 JA, Atlasschirme mit Spitzen ä 5—71/» JA (außergewöhnlich billig), Atlasschirme mit Futter und Spitzen 8—10 JA Alle Neuheiten der Saison zu entsprechend billigen Preisen. Herren-Sonnenschirme von l314 JA au. Sämmtliche Schirme sind in guten Stoffen stnd_ schönen Griffen. 2620 Einen vorzüglichen, selbstgekelterten Aepfelwein empfiehlt 2628 Restaurateur Feidel. J. Anders neu entdecktes überseeisches Pulver locktet Wanzen, Flöhe, Schwaben, Schaaben, Russen, Fliegen, Ameisen, Asseln, Vogelmilben, überhaupt alle Insekten mit einer nahezu übernatürlichen Schnelligkeit und Sicherheit derart, dass von der vorhandenen Insektenbrut gar keine Spur übrig bleibt. Echt und billig zu haben in Prag in J. 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