1884 Samstag den 12. Januar Nr. io nzerger Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Burea«r Schulstraße 7. t Schwiegen ebene«- » _7M^wtter, Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Politische Ueberficht. Gießen, 11. Januar. Dem Kaiser ist, wie herkömmlich, anläßlich des Jahreswechsels ein Glückwunsch-Schreiben Seitens der beiden Berliner städtischen Collegien zugegangen. Die Antwort besonders, welche der Kaiser dem Schreiben des Magistrats hat zugehen lassen, erscheint bemerkenswerth, da aus ihr die hohe Zuversicht des greisen Monarchen auf die fernere Erhaltung des Friedens her- vorleuchtet. Nachdem in der kaiserlichen Antwort an die Einweihung des Niederwald-Denkmals und an das Luther-Jubiläum erinnert worden ist, heißt es in dem betr. Schreiben wörtliche „Zur größten Befriedigung gereicht es Mir, daß der Jahreswechsel sich unter Verhältnissen vollzogen hat, welche die Hoffnung auf eine ruhige und ungetrübte Zeit begründen, und Ich lebe der Zuversicht, daß unter dem gesegneten Schutze des Friedens, dessen Erhaltung durch den persönlichen Verkehr mit den befreundeten Fürsten eine neue Bürg- schäft erhielt, die Nation auch ferner einer gedeihlichen Entwickelung entgegengeht." Diese Worte, aus dem Munde des mächtigsten Monarchen Europas, bieten eine sichere Garantie für die Fortdauer der allgemeinen friedlichen Ver- hältniffe im neu begonnenen Jahre und werden darum überall da, wo man aufrichtig die Erhaltung des Völkerfriedens Europas wünscht, mit Genugthuung begrüßt «erden. Das preußische Abgeordnetenhaus hat am Dienstag ferne durch die Weihnachtspause unterbrochenen Arbeiten wieder ausgenommen. Die Berathungen am genannten Tage boten wenig allgemeines Jntereffe dar und betrafen lediglich verschiedene Etatstheile. Es wurden ohne wesentliche Debatte die Budgets der Verwaltung der directen und derjenigen der indirecten Steuern, die Einnahmen aus den Reichssteuern und schließlich der ganze Etat der allgemeinen Finanzverwaltung genehmigt. In der nächstfolgenden Sitzung am Mittwoch sollte ursprünglich die Berathung des vielgenannten Centrumsantrages auf Wiederherstellung der drei aufgehobenen Versaffungs-Paragraphen stattfinden; da indeffen das Centrum beschloffen hat, den Antrag erst am 16. Januar auf die Tagesordnung setzen zu lassen, so beschäftigte sich das Haus am Mittwoch mit der zweiten Berathung der Eisenbahn-VerstaatlichungS-Vorlage. Die Grundzüge des neuen Unfallversicherungs-Gesetzes sind jetzt bekannt gegeben worden. Wer nicht ein blindwüthiger Gegner der Socialpolitik des Fürsten Bismarck ist, wird sich gestehen müssen, daß diese Grundlage sich durchaus als Boden für die Verständigung zwischen Bundesrath und Reichstag eignet und daß darum die Chancen der Annahme der neuen Vorlage im Reichstage günstigere sind, als im vorigen Jahre. Als Kernpunkt des neuen Gesetzes kann man wohl die Einsührung der Berufsgenossenschaften der Unternehmer mit obligatorischem Beitritt bezeichnen, diese erscheinen als die ' Hauptträger der Versicherungspflicht, der Zankapfel des Reichszuschuffes ist ganz weggelaffen worden. Die Garantiepflicht des Reiches tritt nur ein, wenn eine Genossenschaft leistungsunsähig wird; ganz neu ist die Einsetzung des Reichsa»g «I, V* 293 an Alle, h Englisch, -arisch odn sprechen bestehen durchs erlagshandlung zig- fl sucht 0, Marktstraße., :er u. Tapezier' i Arbe't treten, ftiebel, •r, BahMstrL. "Schreiber werden Bureau Eintreten- r Rechtsanmu.- Versicherungsamtes. Die Arbeiter haben keinerlei Beitrag zur Unfallversicherung zu leisten; die Auszahlung der Entschädigungen soll durch die Post erfolgen, welche den Genossenschaften die auszuzahlenden Entschädigungs-Beträge vorschießt. Heber die Betheiligung der Arbeitnehmer an der Untersuchung der einzelnen Unfälle, an der Feststellung der Entschädigungen und an dem Erlaffe der Vorschriften behufs der Unfallverhütung sind die genauesten Bestimmungen getroffen, überall ist das Bestreben zu bemerken, den Betheiligten, und in erster Linie den Arbeitnehmern, jede durch ihre Interessen gebotene Mitwirkung zu sichern und so darf man wohl hoffen, daß sich die neue Unfallversicherungs- Vorlage die Sympathie aller billigdenkenden Arbeiter erwerben werde. Bei der in Göttingen stattgesundenen Reichstagsnach- wahl siegte Rittergutsbesitzer Goetz von Ohlenhusen (Welse) mit geringer Majorität über Commerzienrath Rabbethge (nat.-lib.). Die nutaufgestellten Candidaten der Fortschrittspartei und der Socialdemokratie erhielten nur wenig Stimmen. Die Leiche Eduard Lasker's soll provisorisch in New-Dork beigesetzt und erst später nach Deutschland übergeführt werden. Mit immer wachsender Spannung blicken die politischen Kreise Oesterreichs auf die im ungarischen Oberhause bevorstehende Endabstimmung über da« Mischehen-Gesetz, bei welcher eä sich um Sieg oder Niederlage des Ministeriums Tisza gegenüber der ungarischen Adelspartei handelt. Der Wahlprüfungsausschuß des ungarischen Oberhauses ist vollauf nut Wahlprufungen beschäftigt, da natürlich die Regierungspartei wie die Opposition ihre Reihen au dem entscheidenden Tage möglichst geschlossen in's Treffen fuhren null. Am Montag erklärte der Veriftcationsausschuß 60 EmberusungSgesuche sur gult^, darunter eine Anzahl Gesuche österreichischer Kavaliere, welche das ungarische Jndigeuat besitzen. Man wird also das seltsame Schauspiel erleben, daß em Dutzend oder mehr österreichische Kavaliere nach dem Pesther Oberhause wallfahrten, um ihre Stimmen in der Mischehen-Frage abzugeben was man bis jetzt eigentlich nicht erwartet hatte, so daß der ungarische Mfichehen-Strert durch die Betheiligung der österreichischen Adeligen eine gewisse Pikanterie gewinnt hat am Dienstag die neue Kammersession unter ziemlich günstigen Auspicien für das Ministerium Ferry begonnen. In Tongkuig kann daffelbe wesentliche militärische und diplomatische Erfolge verzeichnen, vor Allem den Sieg von Sontay und die Anerkennung des Vertrags von Huo Seitens des neuen Königs von Anam und auch in ben fragen ber tnnern Politik, welche allerdings in der vergangenen Session nicht sonderlich hervor- traten, hat sich das gegenwärtige französische Cabinet die Radikalen und Monarchisten vom Leibe zu halten gewußt. Die Wiederwahl des Gambettlsten Briffon zum Kammerpräsidenten mit 224 von 298 abgegebenen Stimmen kann. Herr Ferry gleichfalls in seinem Cabinet günstig auslegen, da daffelbe >a Gambettistisch gefärbt ist. Unter solchen Umständen ist es begreiflich, wenn die Betreff: Beschwerde mehrerer Grundbesitzer wegen Beschädigung ihrer Wiesen in der Lichtenau. Es wird hiermit zur allgemeinen öffentlichen Kenntniß gebracht, daß ein Weg über die in der Wenau längs ber Maln-Weftr-Bahn gelegenen bem Balthasar Schmidt, Georg Forbach, Heinrich Speyer, säurmtlich von WlSmar, gehörigen Wiesen nicht existrrt und das Gehen, Reiten oder wahren über diese Wiese verboten ist. „ r _ L . f v-, Huwiderh andlungen werden gemäß § 368, pos. 9 des Reichs-Strafgesetzes zur Anzeige und Bestrafung gebracht. Gießen, den 9. Januar 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. _________ Zeigen. Betreffend: Ausführung der allgemeinen Bauordnung. Gießen, am 9. Januar 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großberzoalicken Bürgermeistereien des Kreises (mit Ausnahme von Gießen). Nachdem sich im abgelaufenen Jahre bei Erledigung von Baugesuchen durch Ausftihrung der neuen Bestimmungen der ^gemeinen Bauordnung und insbesondere wegen der vielfach erforderlichen ordnungsmäßigen Feststellung von Baufluchten für die Baulustigen mehrfach lästige Verzögerungen ergeben haben, empfehlen wir Ihnen, im laufenden Jahre auf eine möglichst frühzeitige Vorlage der in Aussicht stehenden Bauprozecte hinzuwirken. u «*....«* v J ör. Boekmann. jatttt« I884' im 4. äboimement- sopoid- I, in 3 »in««" _Ende'Mhr. Bekanntmachung. 3n Gemäßheit des § 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistungen fiir die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat December 1883 veröffentlicht: ' Hafer 15.60, Heu JL 7.-, Stroh 6.- per 100 Kilogramm. Gießen, den 10. Januar 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. vr. Boekmann. — Bekanntmachung. Abgesehen von dringenden Fällen, und selbstverständlich von Vorladungen, sind die Amtsrichter nur Mittwoch» zu sprechen - Anträge.bet unseren G-richtSschreibereien können Mittwoch» und Samstag», Vnnnittags zwischen 10 und 12 Uhr, an den übrigen Wochentagen Nachmittags zwischen 3 und 5 Uhr gestellt werden. Gießen, am 5. Januar 1884. Großherzogliches Amtsgericht Großen. Langsdorfs. « ................... ................■■■■■■■■.....■■■■■....................-- .................■■■■■ 1 ■ —- • «le noch jungen an mid) !n ru bezahlen, gerichtlich bei- i. 292 JiMar 1884 ^^WAlve. ' bir den AckerL Schweizer gesucht. jtii iß-^rhnstr^. uti. Dienst, auch in der sein muß, u Pr. fpfott miethen ge- der Erp, b. U. mdschuhe werden Lr&L Kreuz 4. )L wünscht Eymern gegen billiges 'en zu ertheilen. cd. d. Bl. Gesuch. )ie SchWrberei, Väscherei erlernen ier auch spater einlieben sich an tf Schönsiirberei ). Bergstraße 243 •IV - Lokales. Gießen, 11. Januar. Wie au« dem in Nr. 1 des „Gießener Anzeiger- erschienenen Rechenschaftsbericht der Spar- und Leihküsse dahier für 1882 ersichtlich ist, hat dieselbe auch in jenem Jahre so günstige Resultate erzielt, daß es, trotz der ansehnlichen Unterstützungen an Vereine, Stiftungen und unglückliche Personen rc. möglich war, dem Reservefor.d abermals einen bedeutenden Betrag zuzuführen. — ES gebührt der Verwaltung alle Anerkennung und der beste Dank für ihre umsichtige Wirksamkeit- Nur möchte Einsender dieses auf eine mißliche Einrichtung der Kasse aufmerksam machen, die für das Publikum wie die betreffenden Beamten gleich fatal ist, nämlich „die am Ende eines jeden Jahres stattsindende Auszahlung bezw. Bcischreibung der Zinsen." Bei dieser Gelegenheit ist nämlich zeitweise der Andrang der Interessenten ein so außerordentlicher, daß oft mehrere vergebliche Gänge nöthig sind, um den Versuch, seine Geschäfte an der Kasse zu ordnen, wagen zu können, ganz davon abgesehen, daß es, nachdem endlich die Abfertigung geschehen, seine Schwierigkeiten hat, wieder aus dem Local herauszukommen. Das Geschäftszimmer mit seiner Einrichtung ist eben für derartige Gelegenheiten durchaus nicht genügend und es ist zu verwundern, wie die Beamten der Kasse bei einem so ungeheuren Zudrang mit der bei Geldgeschäften absolut nothwendigen Ruhe arbeiten können. Ganz besonders dürfte schon im Interesse des bejahrten und um die Anstalt wohlverdienten CassierS Adhülfe in der einen oder anderen 2tzeffe dringend geboten erscheinen. ES bedarf wohl nur dieser Anregung, um die Verwaltung zu einer entsprechenden Aenderung zu veranlassen. H......cht. Schiffs nachrichten. Bremen, 9 Januar. fPer transatlantischen Telegraph-! Der Vostdampfer Neckar, Capt. R. Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 24. December von Bremen und am 28. December von Southampton abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 9. Januar. fPer transatlantischen Telegraph-! Der Postdampfer America, Capt- F. Hamelmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. December von Bremen abgegangen war, ist am 5. Januar wohlbehalten in Baltimore angekommen- Telegraphische Depeschen. Wolst'S telegr. Correspondeirr-Brrrearr. Berlin, 10. Januar. Der Ausschuß der Stadtverordnetenversammlung zur Vorberathung des Vertrages der Stadtgemeinde mit der Edisongesellschaft wegen Einrichtung der elektrischen Beleuchtung in Berlin, erledigte heute zwei Drittel des Ver- tragsentwmfs, genehmigte die vom Magistrat mit der Gesellschaft vereinbarte zehn- vrocentige Abgabe an die Stadtgemeinde und dreißigjährige Vertragsdauer, ebenso den Preis für Flammen auf den Straßen und in den Gebäuden. Die Specialberatbuna des Ausschusses findet am Dienstag statt. y — Das Abgeordnetenhaus überwies die Vorlage betreffs der schlesischen Land- güterordnung einer Commission von 14 Mitgliedern. Im Laufe der Debatte bemerkte der Minister Lucius, die Regierung habe mit der Vorlage lediglich dem Bestreben Rechnung tragen wollen, den mittleren und kleinen Grundbesitz zu stärken und zu erhalten und konnte sich durch ein entgegenftehendes Gutachten nicht abhalten lassen, Schlesi n dasselbe zu gewähren, was schon anderen Provinzen auf deren Wunsch gewahrt sei. 1 x tu r5,aL£au9 ?egann hierauf die Berathung der Jagdordnung und vertagte dieselbe schließlich auf morgen. Schorlemer erklärte, er glaube, das Gesetz würde nie tn's Leben treten, höchstens die Erhöhung der Jagdschetnsgebühr zur Folge haben: ohne die Einführung der Sonntagsruhe wäre das Gesetz für ihn unannehmbar, v. Rauch- Haupt sprach für die Vorlage, in welcher er die Versöhnung der Interessen der Grund- besitzer mit denen der Jagd erblickte Minister Lucius erklärte, die Vorlage solle einem dringenden Bedürfnisse genügen. Die Regierung gebe sich hierbei keinerlei Täuschung Zustandekommen der Vorlage einer langen Berathung und Erwägung bedürfe. Die Regierung habe in der Vorlage nur geregelt, was allgemein geregelt dagegen anderes, wie Wtldschadengesetz und Sonntagsheiltgung, die lokal verschieden geregelt, sind einer spectellen Ordnung Vorbehalten. ~ Die ^Nordd-Allg.Ztg.« konstattrt fast ausnahmslos die günstige Aufnahme, des Unfallverficherungsgesetzes im Lande gefunden haben. Das fC!?nber§ sympathisch dadurch berührt, daß fast alle Blätter auf die «Äu??knde^Versuchung, aus der Einschränkung des Umfanges der Unfallversicherung Verbältntsie u°Wenn der Reichskanzler sich nur im Drange de? vflick?über ben^n^m?nrns?aQaä ™Liebe Ausdehnung die Versicherungs- mnn „m fA bc§ Hattpflrchtgesctzes hinaus vorerst zu verzichten, so wird anerkennen müssen, daß er die der Vorlage sich darbietende Anarisis- ^nd der Möglichkeit vorgebeugt habe, daß bte Werfeben beit lfegenb^8"tleb0efä6rnb^m a"8 beta3otla8e Erreichung bet btingenbflen unb nächst! xaihei Tbtr^SllnMn^r!*.8 $uf„oIfle, "»den bie Berathungen beä Volkswirthschafts- 6“8b3anuar3 b“gfnn“n r4 0 OrlaBe 6crcltä ln be" “ft£n Tagen beB letzten DUtiels . ' n0’ ®anuar- Der Senat wählte mit 135 von 153 abaeae- hSero^eJ iUm Präsidenten. Die vorgenommene Wahl beä Vice- Ä» ■ s”’eber a"nut!5t' "»l bie erforberliche Stimmenzahl fehlte — Die Negierung wird gegen den Deputirten Talanbier sDirector der Remilsiimn» Democraüque Sociale") Antrag auf gerichtliche Verfolauna einbrinaen Tib Drrectlon der Werkstätten in Creuzot entließ 129 Arbeiter Di- Toulon, 10. Januar. Die Transportschiffe „Annamite", „Poitou" und „Saint Germain" gingen heute mit für die Verstärkungstruppen in Tong- king b^Ummttn ^änzungen^^ .Standard" wird aus Tamatave vom 26. v. M. as i.»« «ufrecht^,^ 1Q gQnuar. Die Drahtverbindung mit Donzola ist wieder hergestellt; die Demission de« Unterstaatssecretärä beB Auswärtigen, Tigrane Pascha, ist abgelehnt. c , Der egyptische Dampfer „Tantalus", der von Suez nach Suakim Kriegsvorräthe, Maulesel und Kameele brachte, erlitt Schiffbruch. Die Mann- schast , 10_ Januar. Der „New.York Heralb" melbet auL Hongkong vom 10. b. MB.: Der Vicekünig in Kanton notificirte ben Consuln bie Absicht, die Nordeinfahrt der Stadt zu sperren unb Torpedo« zu legen; bie andere, unter dem Namen Macao-Passage bekannte Einfahrt wird durch Anlage einer Brücke auf dem südlichen Ende der Dame-Insel versperrt. Die Kapitäne der Dampfer wurden von den Eigentümern angewiesen, bie Norbein» fahrt zu vermeiden. Washington, 10. December. DaS Repräsentantenhaus hat einen Antrag auf Ausdruck des Belleids anläßlich des Ablebens des deutschen Reich StagSabgeordneten LaSker angenommen. Petersburg, 10. Januar. DaS „Journal de St. PeterSbourg" melbet, der Minister des Aeutzern, v. Giers, werde der tbm durch den Botschafter Fürsten Lobanoff nach Montreux überbrachten Einladung deS Kaisers von Oesterreich folgend, sich nach Wien begeben; der Tag seiner Ankunft daselbst sei jedoch Familtenverhältnisse halber noch unbestimmt. — Das Journal bespricht ferner das Antwortschreiben de« deutschen Kaisers an den Magistrat und die Stadtverordneten von Berlin auf deren Neujahrsglückwunschschreiben und bemerkt, beide Schreiben bezeugten den Wunsch und das Vertrauen des Kaisers, daß der Frieden erhalten bleibe und herzliche Beziehungen der Mächte allenthalben angebabnt würden. Alle Friedensfreunde tbetlten auf's Herzlichste den Wunsch des deutschen Volkes, daß die Vorsehung dem Kaiser noch ein langes und glückliches Leben gewähren möge. ä. M», 11. Januar, Nachmittags 2 Uhr — äMn. tTelearapvischer ^^Ä^Et. MitgDheitt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) ©rebitactien 263%, Staatsöahnactlen 273^, Galizier 250V4, Lombarden 1213/4, Nord- weftbahnactien —, Gotthardbahnactien 88, Darmstädter - Bankattien — Drscontc' Commandit 1931/2, Oesterr. Silberrente 677/8, 4% Ungar. Goldrente 75V? 40/0 l^Oer Russen 90%, 5% 1877r Russen 71V8, 2. Orient-Anleihe 56f/16, 4° 0 Spanier 56%, 5o/o Mrmäniscke Rente 93‘A, 4% Unific. Egypter 68, 5% Türken 93/g, Marienburger —, Hess. Ludwrgsbahnact. — Tendenz: —, KirchlicheÄnzeiaeu der Stadt Meßen Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. S°unt-g, ben i:-!. Januar (1. nach Epiphanias). 9,/8 Ubr: Pfarrer Schlosser. 1 Kinderkirche, Nachmittags^ U^PfarnISch“™f“""' Bibe^tt?ÄL^r^,^r^^^^^l-derschnle: »auÄK SÄ’ "6Cnb8 8 Stadtkirche: @r. sbi°nst das heilige Woche?eg°nm7 'und" wirb°Gntag"un^ Lerst'ag/von'!? LH in » und Dienstags und Freitags von L NachmittL°in "e^Re-'l chuke° MaKn. Für den Kirchenbaufonds sind vom 22. November bis Ende Der,mfipr 1883 st,mme T?etz75«N7 M^-^Echs-n in der Kirche 15 Mark 90 $foe, Gesammt- Psarre?Schlotte??^™ ber Dom 13‘ bis 19. Januar besorgt Katholische Gemeinde. nion. der hl. Commu- Gottesdienst in der Synagoge. Samst?r°Aben^usr?^' ®amSta6 borgen 8» Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Regierung energisch an die Revision der Verfassung und an die Wrederer^ sührung des Listenscrutmiums geht und sollen die betr. Vorlagen bereits nach den Osterferien im Parlament eingebracht werden. . Die egyptische Frage ist für die englische Regierung plötzlich wieder brennend geworden. Das bisherige egyptische Ministerium Cherif Pascha, welches sich das anmaßende Auftreten Englands, das in der Forderung gipfelte, tzaypten solle seine Truppen ganz aus dem Sudan zurückziehen, nicht länger gefallen lassen wollte, hat demissionirt. In dem Demissionsgesuche der abtretenden Minister heißt es: Die englische Regierung verlangt, daß wir den Sudan ausgeben sollen, wir haben aber kein Recht, denselben aufzugeben, wen er ein uns anvertrautes Besitzthum Der Pforte ist. Diese Hindeutung auf die Suzerainetät der Pforte am Nil wird in den Londoner Regierungskrelsen sehr unangenehm berühren, aber die englische Anmaßung hat Diese Zurechtweisung entschieden verdient. Wie es Rubar Pascha, dem neuen egyptischen Premierminister, gelingen wird, sich mit England sreundschaftlich auseinanderzusetzen und zugleich dem Vordringen des Mahdi Halt zu gebieten, erscheint vorläufig noch als ein Räthsel. Der greise türkische Feldmarschall Mukhtar Pascha ist am Dienstag in Rom eingetroffen, um dem Könige Humbert den Großkordon des Mschan-Jmtiaz-Ordens zu überbringen. Der tapfere Marschall scheint von seinem Herrn, dem Sultan, mit Vorliebe zu derartigen Missionen verwendet zu werden. Die innere Krisis in Spanien hat zwar während der letzten Tage keine auffälligen Fortschritte gemacht, aber alle Umstände drängen nach irgend einer baldigen Lösung. Bemerkenswerth ist, daß in der Montags-Sitzung der Cortes der Minister Des Auswärtigen erklärte, wenn die Spaltung unter den liberalen Parteien fortdauere, so sei es möglich, daß die Gewalt in die Hände der großen und mächtigen conservativen Partei, welche als eine geeinigte in Spanien dastehe, übergehe. _______ Aeutschland. -1. Darmstadt, 10. Januar. Sicherem Vernehmen nach beginnt die Kammer der Stände am 23. d. Mts. ihre Sitzungen. Vorher werden bei den verschiedenen Ausschüssen noch Zusammenkünfte behufs Erledigung der denselben überwiesenen Arbeiten statthaben. Darmstadt, 9. Januar. Der 4. Ausschuß der zweiten Kammer hat in seiner gestrigen Nawmtttagsfitzuvg den Antrag des Abg. Frhrn. v. Rabenau auf Errichtung einer Landes-Creditkasse mit Amortisation nach Art der in Nassau und Kurheffrn bestehenden Institute einstimmig angenommen und der Großh. RegierungS-Commtssär hat sich Namens der Großh. Regierung diesem Anträge gegenüber wohlwollend ausgesprochen. Die Annahme des Antrags in den Kammern dürfte auf kein Htnderniß stoßen, so daß nunmehr Aussicht vorhanden ist, dieses oolkswirthschastltch überaus nothwendige Institut auch für das Großherzogthum in nicht zu langer Zeit in'S Leben treten zu lassen. In gleicher Weise wurde ein Antrag angenommen, die Regierung aufzufordern, über die Ursachen und den Umfang der Verschuldung des mittleren und kleineren Bauernstandes des Landes eine Untersuchung eintreten zu lassen, um auf Grund dieser Erhebungen die Mittel zur Abhülfe und /Besserung herbeiführen zu können. Amerika. Washington, 9. Januar. DaS Repräsentantenhaus nahm eine Resolution an, wonach die Commission für Handelssachen angewiesen wicd, die Motive für das Verbot der Einfuhr amerikanischen Schweinefleisches nach Deutschland und Frankreich zu prüfen und etwa nothwendtg werdende Gesetzentwürfe vorzuschlagen. Ferner wurde eine Resolution genehmigt, der Commission für die auswärtigen Angelegenheiten aufzutragen, darüber Bericht zu erstatten, welche Maßregeln der Congreß zum Schutze der amerikanischen Interessen denjenigen Regierungen gegenüber zu ergreifen hat, welche den Import amerikanischer Lebensmittel verbieten. *rt,atb sechs t dH« «wfi 'mW u«b bt' ® (#a> ' @r#rWT Dienstag tze vm Ärmillw Hm in bett ©taufe Mittungen, DjsM W. unb «chkopi «Sortimente »et|ie und 6? ^Stämme Sä; ZLLtz Bereit! Buchen-- Meit, bar, 8™,* Ne? ob,7 1 T-__$oe ‘ freitb 308 OÄ- > SieSi^V^ St« @«r 96 tz« 414 M 1U £ C«**; tfatm' »der H19 B-»-» B versteig in bc Steiilbchr S( Mittwoch, den von Vorinittngs sollen in dem Distri Gießener Femewaldi 828 Kiefern- unb von 15 biö mHer, 8 dis 198 Mkmete 40 Eichen-Derbßa^ I Göll!, l>öö Mchten-Derösta Länge, 77 Cbm Unter den K ein Theil, welch Holz eignet, von bö Nm. Kiesernhol Länge. Der AnsMg geschieh seid ki dem Dremi Steindoch, den ' 6roßh. Bürgerm '^2 Nico Äs te M',,sich nach valtnisse haibei Aschen Kaisers ^sglückwunsch, Vertrauen des Mächte allentr dm Wunsch und Mckliches ,eninm61 nT'Mi «616 »A*e: ^tan. "°Z Ach» S)lt %nn, , 7'd.t m legen; "t*w- Di- bte Nordkin, rAn,eign' er^ 2 «sichtlich ift, trotz der an- sonenrc. möglich ühren. - ES ihre umsichtige offe aufmerksam tal ist. nämlich Schreibung der Znteresirntm ein rm den Versuch, i abgesehen, daß at, wieder aus \e Gelegenheiten bet Jtaffe bei oendigen Ruhe en und um dir Weise dringend r entsprechenden ... cht- -er Postdampfer r, welcher am egangen war, ist )er Postdampfer ien, welcher am lten in Baltimore Meße« iLelegraphtfcher ann in Gießen.) Md- Wdrmk 7s is, [eibe 56‘/i6, JJ > 68, wat’® J«Mr nlinderM^ gtab«ir<4t: ®" „st dB heilis.' lAlS &*« d-D-i-Lml- jier *•**'] ,g 3 * I Allgemeiner Anzeiger. Oeffeutliche Aufforderung. Die WiLtwe und Kinder des Lud» wtg Damm V. von Reiskirchen beabsichtigen das Grundstück Gemarkung Reiskirchen: Flur 414 Nr. 96 Acker auf der Fischbach zu veräußern, vermögen aber das Eigenthum und die Bezahlung des Kaufschillings urkundlich nicht nachzu- weisen. Es werden daher Alle, welche Eigen- thums- oder sonstige dingliche Rechtsansprüche an vorgenannte Parzelle geltend niachen zu können glauben, hiermit ausgefordert, solche so gewiß innerhalb sechs Wochen dahier anzmnelden, als sonst die Beschränkung gelöscht, die Veräußerung bestätigt und der Eintrag ins Muta- tions-Verzeichniß verfügt werden wird. Gießen, den 10. Januar 1884. Großherzogliches Amtsgericht. Dr. Schäfer.319 Bau- u. Werkholz Versteigerung in dem Steinbacher Gemeindewald. Mittwoch, den 16. Januar, von Vormittags 91/2 Uhr an, sollen in dem Distrikt Ameisekops am Gießener Fernewald versteigert werden: 828 Kiefern- und Fichten - Stämme von 15 bis 39 Ctm. Durchmesser, 8 bis 16 Mtr. Länge, 198 Cubikmeter haltend. 40 Eichen-Derbstangen für Wagner, 7 Cbm. 665 Fichten-Derbstangen, bis 12 Mtr. Länge, 77 Cbm. Unter den Kiefernflämmen ist ein Th eil, welcher sich zu Grubenholz eignet, von 60 Cbm. 65 Nm. Kiefernholz von 3 Meter- Länge. Der Anfang geschieht am Oppenröder- feld bei dem Dreimärker. Steinbach, den 11. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. 312______Nicolaus. ______ Holz-Versteigerung. Dienstag den IS. l. M., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in den Staufenberger Gemeindewaldungen, Distrikt Eichwald, Eicheheeg und Lahnkopf nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden. A. Bau- und Nutzholz. 51 Eichen-Stämme mit 9,72 Fm., 62 Nadel-Stämme mit 30,06 Fm., 1 Buchen-Stamm mit 1,32 Fm., 14 Eichen-Stangen mit 0,63 Fm., 298 Nadel-Derbstangen mit 11,27 Fm., 795 Nadel-Reisstangen mit 6,35 Fm. B. Brennholz. 32 Nm. Buchen-Scheit, 42 Rm. Eichen-Scheit, darunter 14 Rm. für Küfer und Glaser, 18 Rm. Radel- Scheit, 173 Rm. Buchen-, Eichen- und Nadel-Knüppel, 78% Hundert Buchen-, Eichen- und Nadel-Reisig, 38,7 Nm. Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke. Der Anfang ist beim Eichwald an der Sahlenwiese. Staufenberg, am 7. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. ____________Vogel.__280 Samstag, den 9. Febr. 1884, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die Immobilien des Georg Oertel Flur 18,26 687 Meter Grabgarten, an der Chaussee, rechts bei dem Steg, Flitr 18/26,8 263 Meter Hofraithe daselbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 29. December 1883. Großberzogliches Ortsgericht. 309 Müller. HolZversteigerimg. Donnerstag den 17. und Freitag den 18. I. Mts. werden im Lich-r Gemeindewald in den Districten Fichtenkopf, Kronau und Ettingshäuserkopf (Forstwartei Vorderwald) versteigert: 603 Fichtenstämme von 14—34 cm Durchm., 10—24 m Länge — 309,29 fm 150 Kiefernstämme „ 16—37 „ „ bis 16 „ „ — 61,41 „ 452 Kiefernstämme — 50,12 fm (zu Wagner- und Grubenholz geeignet), 2 Birkenstämme — 0,93 fm, 193 Fichtenstangen von 10—12 cm Durchm., 10—18 m Länge — 32,97 fm. Die Zusammenkunft ist am ersten Tag am Pflanzgarten an der Hattenröderstraße, am zweiten Tag im Ettingshäuserkopf auf der Abtriebsfläche daselbst, jedesmal Morgens 9 Uhr. Lich, am 7. Januar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. 260 Walz. Hchversteigerung 37 301 2D Xfl ©434 Gewinne im Werthe von M. RZOOOO. O P I-S es O o Tfl & © Albach am 11. Januar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Bals er. Derbstangen 60 Nadel 7 bis 13 Ctm. Durchmesser, 3,57 Festmeter. sind von uns und von den Herren Jul. Wallach und Louis Hahn in Gießen zu beziehen. Deutsche Genossenschafts-Bank von Soergel, Parrisius & Co., Berlin. werden: Reisig Stock 1850 Nadel Wellen. 42 Nm. Nadel. Freitag den 18. d. M., von Morgens 10 Uhr an, sollen in dem Albacher Gemeindewald, District Kreuzholz, Abtheilung L, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert Die Zusammenkunft findet in dem genannten District statt. Bemerkt wird noch, daß mehrere Stämme sich zu Schnittholz eignen, und der Anfang mit dem Werkholz bei Nr. 1 gemacht wird. Loose a i Mk. I. HMMemm: ML ZOOOO. Eine massive, 37,4 Pfd. schwere Goldsärrle, gar. Werth: 48000 Mk. II. Hauptgewinn: M. ÄOOOO. Ein massiv., 15,52 Pch. schwerer Gold-ObelisL', gar. Werth: 19200 Mk. III. Hauptgewinn: M. 1OOOO. Ein massiv., 7,76 Pfd, schwerer «rols-rbelisr, gar. Werth: 9600 Mk. IV. Hauptgewinn: M. 1OOOO. Ein massiv., 139 Pfd. schwerer Silber-Obelisk, gar. Werth: 9400 Mk. V. Hauptgewinn: M. 500®. Ein prachtv. selb. Tafelaufsatz, 2 Fruchtschalen und 2 Girandolen L 7 Lichte. VI. Hauptgewinn: M. FOGO. Ein schweres Silberbesteck in eleg. Eichenholzschrank f. 48 Pers. (491 Gegenst.) VII. Hauptgewinn: M. 5000. Ein prachtv. silberner Tafelaufsatz im reichsten Rococostpl. Rundscheit Knüppel Rm. Nadel. 12 Rm. Eichen, 52 „ Nadel Stammholz 18 Eichenstämme 19 bis 32 Ctm. Durchmesser, 5,95 Festmeter. 252 Nadelstämme 14 bis 38 Ctm. Durmesser, 100,58 Festmeter. Grosse Gold- und Sllher-Lolierie des Vereins für Kinderheilstätten, unter dem Protectorate i. i. k. k. Hoheiten des Kronprinzen und der Frau Kronprinzessin des. Deutschen Reichs. 11 ------------------- Cokes, mit der Maschine zerkleinert und gesiebt, für Füllöfen jeder Art. Gegenwärtiger Preis in der Gasfabrik dl 1,00 per Gentner, imzerkleinerte Cokes „ „ „ „ 0,95 „ „ Transport an das Haus . . . . „ 0,05 „ Das Bringen der Cokes an das Haus erfolgt von der Gasfabrik aus bei Abnahme von mindestens 5 Centnern, von Herrn Cwil Pistoe auch in kleineren Quantitäten. 66 für Arbeiter und Fandleute empfehle in solider Arbeit bei festem Preise: Arbeitsfchlihe .....von Mark 5.70 an Hohe Mannsfchaftenstiefel „ „ 10 50 „ Niedere „ „ „ 8.50 „ Marmspantoffeln . „ 4.— „ jpn. IVcm Schuhwaaren-Handlung 123 Schulstraße 10. Ban- u. Werkholzversteigerung in dem Hattenröder Gemeindewald. Dienstag, den IS. Januar, von Vormittags 91/2 Uhr sollen in den Distrikten Buchenberg und Alte Kuhunter versteigert werden: 315 Stämme Fichten Bau- u. Schnittholz von 15—42 Ctm. Durchmesser und bis zu 22 Meter Länge, 30 Stämme Kiefern Bau- u. Schnittholz von 20—32 Ctm. Durchmesser und bis zu 11 Meter Länge, 233 Fichten Stangen von 10—14 Ctm. Durchmesser und bis zu 16 Meter Länge, zu Sparren und Gerüststangen geeignet, 100 Stämme Eichen Bau- u. Werkholz von 16—35 Ctm. Durchmesser und bis zu 10 Meter Länge. Der Anfang geschieht beim Wegweiser nach Albach an der Gießener Straße. Hattenrod, am 6. Januar 1884. Die Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. Mengel.______240 Samstag, den 26. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien der Seiler Ludwig Huhn Wittwe dabier Flur 1/1007 50 Mtr. Hofraithe in der Wallthorstraße Flur 1/1115,6 1394 Mtr. Grabgarten iit der Zozelsgasse, ^'lur XXV/68 687 Mtr. Wiese an dem Weiher meistbietend versteigert werden. Gießen, den 3. Januar 1834. Großherzogliches Ortsgericht. 112__Müller. Dienstag, den 15. Januar, Nachmittags 2 Uhr sollen Sonnenstraße 11 im Hinterhause gebrauchte Möbel, 3 Kommoden^ 1 Schrank mit Schubladen, Tische, Stühle, Bettstellen, sowie eine Par- thie Thurvorlagen, Atohr-, Seegras- u. Strohdecken versteigert werden. 304 Aeitgeöotenes. Vorzügliche Franks. Würstchen empfiehlt 120 _____Friedrich Leo. Nußkohlen I., Melirie Kohlen, Hessenbrücker Braunkohlen empfiehlt zu ven billigste« Preisen 29 Emil Loto. Kein Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Katarrhe rc. hat sich bis heute so vorzüglich bewährt wie die aus der heilsamen Spitz- wegerichpstanze hergestellten und wegen ihrer ficheren und schnellen Wirkung in ganz Deutschland überall so hochgeschätzten Spitzwegerich-Bonbons in Wien. Depot bei Friede» Seibel._______________________311 Girren Flügel — noch gut erhalten — hat zu verkaufen 272 Frau Lehrer Leuer Wittwe, in Bettenhausen, Post Langsdorf- Seidensammet Rester !> 15, 20, 30, 40 H bei 237 Auguste Friesse. g$uIfWe Betreffes K ljabffl 'm® Setreffe zu verkaufen. «Ö^WEff^L, L B Sago-Zu- | ab; mil J ;8 H. Wagner. Carl Vogt II. 32 Georg Eucker Wn>e. 308 mit Betreff.- 257 angenommen. Preise der Plätze: eis* werdeZ?» 307 Verantwortliche Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scken Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. JIWnbe eignen- 122 S- An der Abendkasse: Loge 3 Sperrsitz 2 JL 1. Platz 1.50 Chocoladen mit 5 u. 10”/0 ! J Stadttheater in Giessen. M Mittwock den 16. Januar: § Erste Ausführung der Operette U D © n® Bettel Student» M Spmon: Herr Philipp vom Carl-Schultze-Theater zu Hamburg •K als erstes Debüt. Bestellungen werden von heute an bei Herrn Friseur Gerhardt Alicestraße 12, II. Stock, enth. 8 Zimmer, Küche, Kammer rc., mit oder ohne Pferdestall und Chaiscnremise, pr. 1. April 1884 zu vermiethen. 47 H. Adami. Eapaunen 303 M. Textsr, Hardt. Anfang präcts 8 Uhr. Kinder haben keinen Zutritt- NB. Die zur Verloosung bestimmte Liste liegt bis Samstag Mittag 12 Uhr beim ersten Schriftführer C. Stieb er noch offen.318 (täglich frisch gebrannt) con X 1 an, sls vorzüglich per Psd. nebst einem großen Lager in rohen Kaffees Ton 70 A an, als besonders gute Sorte «r. 3 per Psd. zu 92 H, enrpfiehlt die Kaffee-Brennerei von S. Elsoffer. 124 B Emser Pastillen (ächt In plombirten Schachteln) I ein bewährtes Mittel gegen Husten, ■ Heiserkeit, Verschleimung, Magen- I schwäche und Verdauungsstörung- Emser Victoriaquelle. Vorräthig in Giessen bei Emil Fisch- 8 hach und Heinr Wallach- 310 I König Wilhelm’a Felsenquelle in Ems. Ihre so beliebt gewordenen Melange - Kaffees Turnverein. Samstag den 12. Januar 1884: winterfest ComeerL, Verloosrmg uud Tais; im großen Saale des Wetyrt's Garten. Ein ordentliches älteres Mädchen, gegenwärtig in einem herrschaftlichen Hause, sucht Stelle zur selbstständigen Führung eines Haushaltes zum 1- Marz oder später. Briefliche Offerten bittet man unter 0. M. N. an die Expedition dieses Blattes 3_u fenberL__________306 279 Ein ordentl. Dienstmädchen, welches auch in der Küche erfahren sein muß, gegen hohen Lohn pr. sofort oder später zu miethen ge- sucht. Näheres in der Exp. d. Bl. 269 Ein Mädchen, welches das Kleider- machen erlernt hat, wünscht noch e-nige Tage in der Woche zu besetzen. Kaplaneigasse 5, 4. Stock. m |»«n f®oj der (Tnr • ober 7-S-n, Ifeierioe q?- roe^e M in- bit Ä01’lnjen ' F^ajs Trunksucht Stadium, be- seitigt sicher und zwar sofort, auch ohne Vorwissen, unter Garantie, Th. Konetzki, Berlin, Brunnenstraße 53. Erfinder der Radicalkurcn u. Specialist f. Trunksuchtsleidende. 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Genossenschaft. j gefertigt werden kann. j Döpöt Schilder kennzeichnen die Verkaufs- j !j ctolleu woselbst auch w Wonach artlich o Ab- S I handm’nßon Uber den Nilhrwerth dus Cacao U; erhältlich. j ji; Köln. Gebr. Stollwerck, | Kais., hönigl. Grosslierzgi. 4'c. HoflicL | Wermietyungen. Ein Familienlogis per 15. April event. 1. Mai zu vermiethen. Julius Roth, Rordanlaq-, W-s-rstratz- 1 viä-it-vis der höheren Tochterschule._______305 " 314 3wei Zimmer nebst Küche zu vermiethen. I. Schmücker, Marktstraße "137 Ein Familienlogis zu vermiethell. ______Seltersweg 15.__ " W"Eirw2Löhnung zu vermiethen. Löwengasse 33. __ 121 §öüueufträste 11 eine geräumige Wohnung zu_vermiethen.___ " 245 Die Parterre - Wohnung meines Hauses an der Ostanlage tWiesenstraße 2) bestehend aus 7 Zimmern rc. mit Garten- rintheil, auf Wunsch mit Stallung u. Remise, ist pr. Anfang April zu vermiethen. _________________L. Kauf. 129 Der 2. Stock meines Hauses, be- ftehend in 5 Zimmern nebst Zubehör, ist bis zum 1. 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Dem Einsender des gestrigen ano- nyinen Briefes diene hiermit zur Nachricht, daß mit meinem Willen jedes Mädchen von ständigen Kunden sein Neujahr bekommen soll; wenn eins übersehen wurde, so darf sich dasselbe nur melden. 316__W..... 317 Ein braves Kindermädchen für sogleich gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl- Ein MauusactmMttgros- GkschäftmIrankfurtaM. sucht in «ittz-n in bester frequenter Geschäftslage ein Haus zu kaufen. Offerten unter A. 1331 an Rudolf Moffe, Frankfurt a. M. '£*2 jji von JA». 1.60 ab. is 0 D:e •/,-u.'A-Kilo-Tnfeln tragen die Verkaufs- \Z preise. iy | Unsere Kaiser-Chocolade (pr. Vi Ko. A 5) ist das Beste, was in Chocolade 8 Zimmer 227 mit Cabinet, Küche rc- an ruhige Leute zu vermiethen bei___Jul. Buch. ~"263 Grünbergerstraße 14 ist ein Logis von 6—6 Zimmern nebst allen Bequem- tichkeiteu zu vermiethen.____________________ 231 Möblirtes Zimmer zu vermiethen- Näheres in der Exped- d. Bl.___________ 206 Ein unmöblirtes Zimmer zu ver- rniethen._______Zlieuenweg 17. "’85 In meinem Hause, Alicestr. 11, ist t)ie zweite Etage, bestehend aus 7 Zimmern und allem Zubehör, per 1. April d-J. und in meinem Hause, Frankfurterstr. 11, der dritte Stock, bestehend aus 5 Zimmern und 2 Kabineten per sofort zu vermiethen. ___________Frau Alb. Geiste Wwe. 217 Eine große Werkstätte, auch als Lager, sofort zu vermiethen. Brandgasse 5. D£S 313