1SS1 Donnerstag den 11. September Nr. 212 Schulftvaße 7. 9 I Jjtil erfolgt finb. „ eine ba8 Schicksal der englischen Sudan- MWWMW tion unmöglich fei. Es bliebe somit ^^p^MenMeereS herauf Berber SÄT ÄÄ ” “ 5 M d>- «•* »»""« M i* IS8».,S«?»*6S5i SÄ8^"- und dem Khanat Bokhara erfolgen, nitman*LA L-'^uZ wieder eröffnen. , . , . Der Ches der Admiralität, Generallieutenant v. Caprivi, hat der Besatzung der Corvette „Sophie" süc ihr Verhalten bei dem Zusammenstoß mit dem Dampfer „Hohenstaufen" in einem Tagesbefehl ferne Anerkennung ausgesprochen und diese auch dem Kaiser berichtet. Wie die „Weser-Zeitung" berichtet, hat Herr Lüderitz m Bremen aus Capstadt telegraphisch die Nachricht erhalten, daß die durch ihn geschehene Erwerbung de» ganzen Küstenstrich« nordwärts von seiner ,etzigen Besitzung Angra Pequena bis zum Cap Frio — mit Ausnahme der von den Engländern besetzten Walsisch-Bai — eine Strecke von etwa 120 geographischen Meilen, durch Aushiffen der deutschen Fahne anerkannt morden i[t. Das große Ereigniß auf dem Gebiete der hohen Politik ist die Reise des Czaren nach Warschau. Die Reise des russischen Herrschers gilt zwar zunächst nur Mandverzwecken, ihre eigentliche Bedeutung ruht aber auf ganz anderem Gebiete, was schon aus dem Umstande erhellt, daß dreihervorragendsten Mitglieder der russischen Kaisersamllie und fast sämmtlrche Mmr- üer den Czaren und seine Gemahlin nach Warschau begleiten, denn rn der Be- oleitunq des kaiserlichen Paares befinden sich der Großsürst-Thronsolger und die Großfürsten Wladimir, Georg und Nicolai der Aeltere, sowie dre Münster v Giers Gras Tolstoi, Possiet, Wannowski und Graf Worowzow - Daschkow. Namentlich die Thatsache. daß Herr v. Giers, der Leiter der auswärtigen An- aeleaenheiten Rußlands, seinen kaiserlichen Herrn nach Warschau begleitet, verleibt der Czarenreise einen hochpolitischen Charakter und macht es zur Gewiß, beit, daß nicht nur Truppen-Besichtigungen Kaiser Alexander nach Polen fuhren, sondern daß den eigentlichen Zweck seiner Reise d.e schon seit langer Zeit ven ilirte Begegnung mit den Kaisern von Deutschland und Oesterreich blldet All Anzeichen deuten darauf hin, daß es sich zunächst nur um eine Zusammenkunst zwischen dem Czaren und dem österrerchi chen Monarchen handelt, wahrend die Entrevue des Ersteren mit Kaiser Wilhelm vorläufig wieder zurücktritt. Wann Politisch- U-b-rficht. Gießen. 10. September. Der Reichskanzler gedenkt um Mitte vieles Monats von Barzrn nach Berlin zurückzukehren, um die Vorbereitungen sur die Einberufung des Staatsrathes^zu treffen und dem Vorsitzenden desselben, dem Kronprinzen, die erforderlichen Vorträge zu halten. Es würde hiermit die politische Herbst Campagne in bester Form eingeleitet sein und dies um so mehr, als zu dieser sieit jedenfalls ftbon bie osficielle Bekanntgebung des Wahlterinuis für die Reichstaaswahlen erfolgt fein wird. Herr v. Bötticher, der Staatsfeeretär ttn Reichsamt de» Innern, hat sich noch am Samstag nach Varzm begeben un betrifft seine Reise speciell die Feststellung des Wahltermms. Rach seiner Rückkehr nach Berlin wird der „Reichs-Anz." die Publikation über die Auflösung des Reichstages und den Wahltermin des neuen Reichstages bringen. 3n,»Wn tiaben die Bundes-Regierungen bereits mit den nöthigen Vorbereitungen fut b Wahlen begonnen. Bekanntlich sinb bie preußischen Behörden schon Ende vorigen Monats durch den Minister des Innern angewiesen worden, mit der Abgrenzung der ReichstagS-Wahlbezirke nach den Vorschriften des Reglements unverzüglich vorzugehen und bie Aufstellung ber Wählerlisten anzuordnen. Da aus mehreren Staaten gleiche Vorkehrungen gmieldet werden, so hegt biefet Bestimmung wohl eine Abmachung mit bem Bundesrathe zu Gmnbe. Der Bundesrath dürste seine Sitzungen wohl in der zweiten Hälste des September NM oonnS- ustd Iflneten —Erruzpiatz^ miel^en- beziehbar Gießen, den 10. September 1884. Betreffend: Die Ausführung des Unfallversicherungsgesetzes. e Du« Woffcrwll* teisamt ®*” ... - --— sein werden, haben eine Disciplinarstrafe von 5 Mark zu geroarttgen.^ ^ekmann. ------ ®rei# vierteljährlich 2 Mars 20 Pf. mit «ringerlotzn. ^sch^int täglich mit de4 Mont«gS. Durch die Poft bezogen vierteljübriich 2 Mark 50 1". icßeuer Anzeiger Amts- und Anzeigcblatt für dm Kreis Gießen. unterzeichnete Commando wenden. . » »Ich- H. «m d-« m!-ch°ch» 3*--«W b„ mi. °°» *8™-71 erlittenen inneren Dienstbeschädigung begründen vermogm, Lebenswandels bis jetzt; L smd und * H w ch- »*-«» w, 41 beu Beweis der vorhandenen verminderten Erwerbsfähigkeit. Di- 8.M. » »-«>,»« b-Id dmch di- Gießen, den 16. August 1884. $$ ® Röder^, Oberst z. D. und Bezirks-Commandeur. ----------------— und wo sich der Czar und Kaiser Fran, Joses begrüßen Eben, ist indessen ^riedensvartei am Pekinger Hose vollständig. unter den Stuhl gekommen is. Sm „Rmtcr'sch--" D-l,,--m m-ld,i. b«t « Mi>,li-i-- d-, ‘ a «u-arllg,« «»«•> «W *£" B±', ba„SZL» wird daher Abnnral Courbet sich doch noch zur Beletzung v « Truppen und bis zu deren Eintreffen wird er sich wohl schwerlich an größere Unte*996U”rttTom Montag in Neapel eingetroffen, um durch seine Anwelenbeit der durch die Cholera-Epidemie vollständig deprimirten Bevölkerung SSt rniemleuen Tuch em"zufl°ßen Sie. «e: ta Steg g« anläßlich de« bösartigen Austretens der Cholera e.nen für d,e°sienMche Ruhe und Ordnung höchst bedenklichen Charakter erhalten und es ,st m Folge der £S»sbÄ^.. “* -i»-m -»-,»«-» «»-«ch-» stischer Umtriebe stark verdächtiger, Personen zusammen, bie längst m ber Schweiz 94, cmiethkn. LntonPeiri. {n der vermiethen. Das W, Klein Linden, nülienlogis zuver'- gel^Brandg. 4. mmer mit'Cäbim nn Lage, ist an i vermiethen. jti der Exp, d. U, ÄMer zu vcr- im 2. Stock zu dil fftnbergerweg^6. igasse 6 vermiethen und per •_______________5817 pcrrn Conservator ogis, bestehend aus Folge dessen Hans^ mieten. t, Kechtsamvalt. gis zu vermiethen- allthorftraße 11. \oro\t ün ruhlfze Lecke sofort Lindenplah 3. nung pr. 1. Okl. zu tank, Marktplatz. neu erbauten Haine ien-Wohnung, mit iten ausgestattct, pr. 'ch früher, zu ver- fstädt, Bahnbosstt. bliche Wohnung^ ethen. -er, Neustadt 22. emvohnung in den uses zu vemicthen. ftff, Schulstr-10-__ en ins 1« «mM. ft» Wettergasse ItiierwW j 2c. zu vermietben ett s inf sofort zu ver- rth, Neuen'-Laul- ii tri 16 S Ü der Mächte bedeuten kann. Dr. Fr. Müller. 5899 und früheren Unterthanen der NamaquaS, dte sich im Jahre 1860 durch einen großen Aufstand befreit hatten und seitdem mit ihren einstigen Herren in Fehde lebten. 1867 brach der Kampf von Neuem los und der Befehlshaber der NamaquaS, Jan Jonkher, hatte die Station Otyimbinque angreifen lasten, eben fine MissionSniederlastung im Hcrerolande, wo sich Hahn gerade befand. Dieser hatte seine kranke Frau tu die Kirche bringen lasten, wo sie einstweilen am sichersten schien: aber im Laufe deS Gefechts wurde gerade dte Kirche der Mittelpunkt deS Angriffs und dte Kugeln durchbohrten Thür und Fenster von allen Seiten. In der höchsten Noth versuchte man deßhalb, Frau Hahn aus der Kirche heraus und nach einem entfernten Hause zu tragen; aber man mußte zu diesem Zweck mehr als hundert Schritte ohne Deckung in dem etndltchen Feuer zurücklegen. Kaum aber hatte Jan Jonkher, der Namaführer, dies gesehen, so befahl er sofort, daS Feuer rinzustellen, bis dte Frau in Sicherheit war. Dieselbe war ihm persönlich wohlbekannt, da sie ihm als Knabe schon Unterricht er- thetlt hatte. Hahn weilte zuletzt 1874 in Deutschland und ist fitzt immer noch rüstig beim Werke tm Gebiete des inzwischen deutsch gewordenen Angra P?quena, wo er eines der besten Beispiele dafür «st, was auch ein einzelner Missionar für dte große Politik Darmstadt, 9. Septbr. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigfi geruht: Am 3. Septbr. dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Nieder-Mockstavt, im Kreise Büdingen, Heinrich Reuther, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste" und am 5. Septbr. dem Schullehrer an der Gemeindeschule zu Mainflingen, im Kreise Offenbach, Adam Schreiber, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für fünfzigjährige treue Dienste" zu verleihen. Telegraphische Depeschnr. Wolff'» trlegr. Lorresporrdem-Birrear». Berlin, 9. September. Se. Mafistät der Kaffer nahm tm Laufe deS Vormittags ote gewöhnlichen Vorträge entgegen und arbeitete dann mit dem Chef des C-oilcabtnetS v. Albedyll. Nachmittags unternahm Se. Maj. eine Ausfahrt und wird morgen den neuen amerikanischen Gesandten, Kaston, zur U-berretchung seiner Akkreditive empfangen. — Ihre Majestät die Kaiserin beabsichtigt morgen Abend nach Koblenz ab- ^^^^Wirsba-en, 9. September. Die 38. Hauptversammlung des Gesammtvereins der Gunav'Adoif-Ätiftung ist heute Nachmtttag feierlich eröffnet worden. Dte Dcpu- lirten und Gäste wurden Namens der Stadt durch den Oberbürgermeister v. Jbell und Namens der hiesigen evangelischen Gemeinde und Namens des nassauischen Landes- veretns der Guftav-Adolf-Stiftung durch den Stadtpfarrer Köhler begrüßt, bet dem darauf folgenden Gottesdienst hielt Prof. Dr. Achelis aus Marburg die Predigt. Die Zahl der Theilnehmer an der Versammlung beträgt bereits mehr als 400, unter denselben befinden sich: Ober-Consistortalrath v. d. Golz aus Berlin als Vertreter des evangelischen OberktrchenrathS, Prälat Doll (Karlsruhe), Dr. Fotcke (Leipzig), Dr. Rogge (Potsdam), Dr. Voigt (Königsberg), Superintendent Teutsch (Siebenbürgen), Asche, (Wien), Prediger Herbst (Brüssel). Essen, 9. September. Der „Rhein.-Westf. Ztg." wird aus Münster gemeldet, daß der Reichskanzler Fürst Bismarck und die Mehrzahl der Minister die Einladung der Stände zu dem Kaiserdiner am 24. ds. bereits angenommen haben. Ihre Maj. die Kaiserin werde am 23. ds. erwartet. Regensburg, 9. September, Se. K. K. Hoheit der Kronprinz und Se. K. K. Hoheit der Prinz Heinrich trafen, vom Kriegsminister v. Maillinger begleitet, Mittags l1/2 Uhr hier ein und wurden von dem Fürsten Thurn und Taris empfangen. Nachdem die Begrüßung durch die Spitzen der Behörden stattgefunden, begaben sich Se. K. K. Hoh. der Kronprinz und Se. K. K. Hoh. der Prinz Heinrich unter enthusiastischen Hochrufen der Bevölkerung mit ihrem Gefolge nach dem Palais des Fürsten Thurn und Taxis zum Diner. Nach demselben ist eine Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Aussicht genommen. Paris, 9. September. Eine Entscheidung des Ministers des Innern erklärt alle Provenienzen aus Spanien für verdächtig, gleichviel von welchem Ort des Landes sie kommen, oder wie ihr Patent beschaffen sei. Brüssel, 9. September. Bei Berathung der heute im Senate eingebrachten Interpellation wegen der Ruhestörungen vom Sonntag wurde einstimmig und bei zwei Stimm-Enthaltungen folgende Resolution angenommen: Der Senat mißbilligt energisch die Exceffe, deren Schauplatz Brüssel am Sonntag gewesen, und geht zur Tagesordnung über. Warschau, 9. September. Der Kaiserin wurde gestern bei der Ankunft auf dem Bahnhose von der Gemahlin des General-Gouverneurs im Namen der Damen der Stadt Warschau ein prachtvolles Bouquet überreicht. Bei der gestern Nachmittag stattgehabten Truppenrevue waren gegen 80,000 Mann in Parade ausgestellt. Zu dem morgen bei dem General-Gouverneur stattsindenden Balle sind auch an zahlreiche Bürgerfamilien der Stadt Einladungen ergangen. Neapel, 9. September. Im Laufe des gestrigen Tages sind hier 653 Erkrankungen und 310 Todesfälle in Folge der Cholera vorgekommen. Der König besucht mit dem Herzog von Aosta und den Ministern de Pretis und Mancini die Spitäler. Alexandrien, 9. September. Lord Northbrook und General Wolseley sind heute Mittag an Bord der „Iris" hier angekommen, vom Ministerpräsidenten Nubar Pascha im Namen des Khedive empfangen worden und alsbald nach Kairo weitergereist. New-Bork, 9. September. Bei den Staatswahlen in Maine haben die Republikaner den Sieg davongetragen, der republikanische Candidat wurde zum Gouverneur gewählt. Auch in beiden Kammern der Staats-Legislatur werden die Republikaner über die Majorität verfügen. NGemeii wird Derftei b -Tt-nötaa • e«”« Stift Die Liesen Mleibun fc im Gl iot W vnA ^Mei^e diiWiW Wefeen, Großh.Ve Vermischtes. Hannover, 6. September. (Deutsche Brauerei-Ausstellung.). (Original-Bericht.) In Gegenwart deS kgl. Landdrosteu v. Cranach und deS Polizetprästd-nten v. Brandt wurde die Deutsche Brauerei«AuSftellung heute Vormittag 11 Uhr eröffnet. Die herrlichen und weiten Räume des Palmengartens und deS damit in Verbindung stehenden ConcerthaufiS sind vollständia von der Ausstellung okkupirt. In der Gruppe I. figu- riren die Producte von ca. 30 der hervorragendsten Brauereien Deutschlands, welche an die Ausstellungsbesucher zu 5 H, resp. 10 H pro Gläschen oerschänkt werden, eine Gelegenheit, dem Biere seinen Beruf zu erhalten, die von den zahlreichen Besuchern deS Eröffnungstages gern ergriffen wird, namentlich an denjenigen Ausschankstellen, wo mit zarter Hand und im bayerischen Dialekt der Pokal kredenzt wurde. In Gruppe II. finden wir Ausstellungen von Rohmaterialien, Gerste, Malz, Malz-Surrogate und Hopfen. Die Zahl der Aussteller dieser Branchen beträgt 12. Eine so vollständige Ausstellung aller zam Brauereibettieb und Bierausschank dienenden Maschinen und Apparate, wie sie in der Gcuppe III. zusammengefaßt sind, ist noch in keiner der voraufgegangenen Ausstellungen zu verzeichnen gewesen. 54 Firmen sind in dieser Gruppe vertreten und fesseln das Interesse der Fachleute im hohen Grade. Wenn man davon ausgeht, daß gewerbliche Ausstellungen in erster L nie dazu dienen sollen, dem Fachmanns sowohl wie dem interessirten Theile des Publikums, welches schließlich doch — in diesem Falle ganz eigentlich — die Zeche zu bezahlen hat, die wichtigsten Erfindungen auf industriellem Gebiet vor Augen zu führen und ihre Bedeutung praktisch darzuthun, so verdient entschieden die veranstaltete Ausstellung von Apparaten zur Verwendung flüssiger Kohlensäure beim Bierausschank und Brauereibrtrieb von allen Gegenständen der Ausstellung die größte Beachtung. Neben Malz und Hopfen ist bekanntlich die Kohlensäure das wichtigste Lebenselement und Confero.rungSmfttel des BierS. Denn ohne eine hinlängliche Menge von Kohlensäure wud daS Bier schal, sauer und gesundheitsgefährlich. Die atmosphärische Luft mit ihrem Gehalt an Sauerstoff, welcher unter allen alkoholischen Getränken am leichtesten beim Bier dte „saure Gährung" bewirkt, mit ihren zahlreichen Verunreinigungen durch Schwärmsporen schädlicher Organismen und Ausdünstungen aller Art ist der ärgste Feind und Verderber des Bieres. Die Luft tritt aber sowohl beim Verschänken „blrect vom Faß* wie bei drn Luftdruckapparaten aller Art zu dem Bier in das Gebinde und leitet mit unfehlbarer Sicherheit den Proceß des Verderbens ein, welcher um so weiter fort» schreitet, je länger diese Berührung mit der Luft dauert. Es ist daher gleichmäßig vom Brauer, Wirth und besonders vom Biertrinker freudig begrüßt, daß durch bte von einem hiesigen Physiker etfunbene Art des Ausschanks mittelst flüssiger Kohlensäure (System Raydt-Kunheim) ein ebenso bequemes w^e sicheres und relativ billiges Mittel gefunben worden ist, die atmosphärische Luft völlig von dem im Fasse befindlichen Bier abzuschließen, demselben eine leicht regulirbare Menge seines L-benSelementS, der Kohlensäure, zuzuführen und es auf diese Art stets gesund, frffch und wohlschmeckend zu erhalten. Dre leicht erkennbare Bedeutung dieser sowohl für daS Ausschänken alS auch für das Abziehen deS BierS auf kleine Gebinde und Flaschen hat bereits dazu geführt, daß eine eigen? hierfür begründete „Actftn-Gesellschaft für Kohlensäure-Industrie" von der Reichshauptstadt aus die geschäftUche Leitung und den Vertrieb der in mehreren Fabriken hergestellten flüssigen Kohlensäure übernommen hat und höchst erfolgreich betreibt. Fünfzehn der ausstellenden Brauereien bieten uns Gelegenheit, unS von der segensreichen Einwirkung der Kohlensäure auf die Schmackhaftigkeit zu überzeugen, indem sie im wohlverstandenen eigenen Interesse Schankapparate mit flüssiger Kohlensäure anwenden. Doch verlassen wir diese Gruppe und unsere vielleicht in diesem Rahmen etwas zu breit gewordene Ausführung über die Wohlthaten der Kohlensäure, die einem jeden Laiengemüth übrigens begreiflicher und sympathischer erscheint alS die kunstvollen Maschinerien der Pumpen, Kapsel-, Spül-, Abfüll-Apparate u. s. w., so gelangen wir zur Gruppe IV., welche Gegenstände für Conservirung, Versandt und Ausschank des BierS in reichhaltigster Weise enthält. Mit Projecten und Modellen über Brauerei-Einrichtungen und Maschinen, sowie Literatur und Brauerei-Technik schließt die fünfte und letzte der Gruppen ab. Es ist nicht möglich, in einem gedrängten Berichte die Namen aller Aussteller, ca. 150, zu veröffentlichen. D:e P ümiirung erfolgt durch eine auS folgenden Herren bestehende Jury: Aubry, Dtrecwr her wissenschaftlichen Station für Brauerei in München, Maschinendirector Kirchweger (Hannover), Civffingenieur Bockelberg (Hannover) und Dr. phil. Scalweit, Vorsteher des Gesundheitsamts in Hannover. Am 14. dss. Mts. wird die Ausstellung geschlossen, die alS eine in jeder Beziehung umfassende und gut arrangirte bezeichnet werden darf. — Nach der den Mitgliedern deS Deutschen Colonialv:reinS mit dem 18. Hefte der „Deutschen Colonialzeitung" zugegangenen Einladung zu der auf Sonntag den 21. September in Eisenach anberaumten außerordentlichen Generalversammlung wird dieselbe im Saale der Gesellschaft „Erholung", Vormittags 11 Vs Uhr. stattsinden. Ein Localcomite hat sich in Eisenach gebildet, welches durch ein Mitglied auf dem Bahnhofe behufs AuSkunftSertheilung vertreten fein wird. Wohnungsanmeldungen find möglichst biS zum 18. d. M. an Herrn Hofbuchhändler Jacobi dort zu richten, auch ist vorherige Anmeldung zu dem um 5 Uhr Nachmittags stattfindenden gemeinschaftlichen Esten erwünscht. Am 20., Abends, finden fich die bereits anwesenden Theilnehmer im „Gasthof zum Löwen" beim Bier zusammen. — Wie unS von zuverlässiger Seite mitgetheilt wird, ist nach der allseitigen sympathischen Aufnahme deS VorstantiS- beschluffeS, daß auch allen Freunden der deutschen Colonialpolitik der Zutritt zu dieser Generalversammlung behufS ihrer Orientirung freistehen solle, eine überaus zahlreiche Betheiligung aus allen Kreisen zu erwarten. Die Zweigvereine, ©ectinnen und Ortsgruppen de« über ganz Deutschland sich erstreckenden Vereins werden durch Delegirte vertreten sein, welche an der am 20., Abends 6>/z Uhr, im „Hotel zum Großherzog" in Eisenach ftattfinbenben VorstanbSsitzung theilnehmen. In ber Generalversammlung, unter bem Vorsitze des Präsidiums (Fürst zu Hohenlohe-Langenburg und Oberbürgermeister Dr. Miquel), werden u. A- die Herren Geh. RegierungSrath Prof. Dr. Erwin Raffe (Bonn), Geh. Commercienrath Heimendahl (Crefeld), Reichstagsabgeordneter Dr. Hammacher (Berlin), Misfionsdirector Dr. Fabri (Barmen) und Consul H. H. Meier (Bremen) über die gegenwärtige Lage der deutschen Colonisationsbestrebungen, über die allgemeinen Ziele des Deutschen ColonialvereinS, sowie über die Dampfer-Sub- ventionsoorlage sprechen. Von hervorragenden Persönlichkeiten auS den Hansestädten haben u. A. bereits die Herren Adolf Wörmann (inFa. E Wörmann), F. A- E- Lüde- ritz und Joh. Thormäblen (in Fa. Jantzen u. Thormählen) ihre Beiheiligung zugesagi und dürfte es von besonderem Interesse fein, die Anschauungen dieser in überseeischen Unternehmungen praktisch erfahrenen Männer Über die eigentliche Bedeutung und Zukunft ihrer Besitzungen, sowie über die für Deutschland zunächst anzustrebenden Z>ele in kolonisatorischer Richtung zu erfahren. Auch Hofrath Dr. Gerhard RohlfS wird erwartet. BreSlau, 8. September. Vor einigen Wochen ereignete sich in Breslau der Fall, der vielleicht auch anderwärts vorkommt, daß eines höheren OfficierS, der noch nicht lange Zeit in BreSlau wohnt, hoffnungsvoller Sohn, der daS hiesige Magdalenen- Gymnasium besucht, ein Zeugniß mit nach Hause brachte, mit dem der Vater nichts weniger als zufrieden war. Der Offerier schrieb In Folge dessen an den Gymnasiallehrer, er wünsche wegen des mangelhaften Zeugnisses m t ibm Rücksprache zu nehmen, er sei täglich von 3 biS 4 Uhr zu sprechen. Der also zur freundschaftlichen Vistte auf» geforderte Oberlehrer schrieb aber an den Ofsicier zurück, er Habe gegen eine Unter- Sä&! tf|e ) ein qjidM', KrZ rtif)OC 8' M eon ZL HÄ IÄ tot» m ’unb «»' s%, SÄ isÄ-y eidni«11.*, mit ein«6”1", ’1 Bit » ’ WWtrben di duft von der Sit'sig rcktm. M umstellt Mm waren- n-t vergnügt mchode jetzt ii Mgen W Beliebtheit au Schweningerff erfolgreiche W Frage oeranlc Erfolg erzielt Prrsönlichke't, wenbung einer SamStag gelq Anwendung ge jebem Frager i Wortlaut hatte rL Wvh Thu. Gevtzr ©tunbm nai ich möglichst. Male, eine ü voll darf id nicht mehr a bin aber ole obgleich mein mißt, runzele Kleider habe - [@ berg a. M: ,W>e erklärt > Woher flamm Lösung dieser gerietet werbe ersucht, den Ai Unsere schwarzen Schützlinge. Urtier die NamaquaS der Westküste von Aftlka, deren nähere Bekanntschaft wir nun auf dem Boden der neuen deutschen Colonie an der kleinen Bucht machen werden, erzählt der baltische Missionar Carl Hugo Hahn auS Riga einige bemerkenS- werthc Dinge. Bekanntlich hat eS sich die auB dem Wupperthal und der Stadt Barmen ausgehende protestantische Mission zur Aufgabe gemacht, in Westafrika Christenthum und Civilffation immer mehr auSzubreiten und es entstanden in Folge dessen zahlreiche MifsionSanstaltm, die ihre großen und schönen Erfolge aufzuweisen haben. Auch der Missionär Hahn, geboren 1318, ging 1841 von Bacmen nach Afrika und lebte dort viele Jahre lang unter den Hottentoten, resp. unter einem Stamme derselben, den NamaquaS. Gerade bei Angra Pequena nahm er seinen ersten Wohnsitz und begann, christliche Lehren und Sitten zu verbreiten. Ihm ist eS in erster Reihe mit zu verdanken, daß jetzt fast alle Häuptlinge der NamaquaS Christen sind und daß sie dadurch ihr angeborenes Mißtrauen gegen die Weißen endlich ablegten; feinen Erfolgen verdankt cB auch Herr Lüderitz mit, daß er überhaupt mit den Führern des Stammes feinen Vertrag abschließen konnte und den Boden der Colonie gewann. Dem Beispiel der Häuptlinge ist inzwischen ein großer Theil des Volkes gefolgt, nachdem die Missionäre sich als eifrige Lehrer und Wohlthäter und nicht alS bösartige Zauberer und Sklaven- jäger erwiesen und so wurden die Sitten beB Volkes in ber That milder, vertraulicher, und der natürliche Trieb der Namas, von den Weißen deren Künste zu lernen, wurde belebt und benutzt. Hahn lernte auch die Sprache der NamaS und bildete dieselbe sogar zu einer Schriftsprache auS. Denn gleich den großen Russenaposteln Methodius und Cynllus entwarf der schlichte Missionar eine Sprachlehre und ein Wörterbuch der Namaquasvrache und sandte beides tm Jahre 1852 nach Bonn zur Vervielfältigung. Nachher lehrte er die Häuptlinge und Vornehmen lesen und schreiben und heute sind auch schon das neue Testament und die Psalmen gedruckt und vielfach im Lande verbreitet, während eben jetzt auch das alte Testament im Druck ist. Viele Namas, die mit bin Missionsstationen unb bett einzelnen Missionären rings im Lande in regem Verkehr standen, haben deutsch gelernt und dadurch wurde eine gewisse Vorliebe für deutschen Verkehr bet den Eingeborenen geweckt. Letztere kannten ohnehin durch ihre Berührungen mit den Boers im Innern schon vielfach den holländischen Dialekt, der sich von dem ehemals holländischen Caplande aus weit verbreitet hatte, und hieran anzuknüpfen, sich leichter verständlich zu machen, das vermochte ber norbbeutsche ober nieberrheinische Missionar entschieden leichter, als etwa ein Süddeutscher. Die Einführung des Protestantismus auch in diesem Theile Südafrikas war die weiter nolh- wendtge Folge. AIS ein Beispiel, in welch hoher Achtung Hahn bet den NamaS stand, sei folgender Vorfall mitgetheilt. Hahn hatte sich zur Verbreitung des ChristenthumS auch eines Tages zu den nordöstlich wohnenden Hereros begeben, den Stammverwandten SÄ blt a„ Gi. J «taufeS «n 'LS^ ,'-6&tkS S:‘*'Ä 11 *'-'■ tf, i»aiin &> J’WwflMkJlJ ib. •..>©;» jpül f ln,l» "OUBänbut in feiner btt finb in bilftt. i« Stabe. Ui,,» ,™lu Menen fofltn, | 'S, me id )4lt(j;; iot.bit mlGgtn । re Bedeulung prat U D£,n Apparaten | ©rauerefbttrifb pon |i Mch und Hoplru ! 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M* ■ »er auf**'“ X6to*®W 116t f}attftnb«n. «<» glitt auf dem B»d°' ngkanmelduvgm stv 7 u MtN. au» ist kngemilnschaltlM LThcknehmerw ifll’S* 1“Ä'S 6Ä"«'W| sfcs «RdcbStaßSabßet üsSes Ä mge'S-t .«KM- y«"N|,e6> M sich tn ®r?ffflo6 15 Agier B t 1,601 ’ert an deu S$r.* jflbe g656" Lemveratur am 10. September (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr). 2ßafferwärme bet Lahn 12» R- - Luftwärme 16° R. tm SchaNem^ licht. Läuft binnen JtchreSfrtft die richtige Lösung nicht ein, fo wird bieselbe vom Fragestellcr selbst am LadwigStage deS folgenden IabreS tn einem wissenschaftlichen Vorträge dahier mttgethcrlt werden. Dr. Übrig, Professors .... — [gtne Rerse auf dem Sudele.] Einen Beweis von dem praktischen Wenye deS LycicleS gab Herr Hugo Barthol auS Ronneburg tn bachsen-Altenburg, indem er in 11 Wochen mehr als 4000 Kilometer auf dem Bycicle zurücklegte. Die Reife ging von Gera au9 über Weimar, Erfurt nach Frankfurt, den Rbetn entlang nach Stratzvurg, durch die Schwei», Basel, Zürich, Luzern berührend, über den St. Gotthard nach Mailand und Turm, von dort über den Apennin nach Genua, der Meeresküste folgend, über Pisa nach Florenz, durch Süd-Italien nach Rom und Neapel. Den Avenntn neuerdmg« übersetzend, atng die Rückfahrt der Ostküste Italiens entlang über Ancona, Bologna. Venedig, Triest, Laibach, Graz, Wien, Prag, Tetschen, Dresden nach Hause. Der Reisende benutzte die Bahn nur auf 30 K'lom.ter und daS Schiss von Venedig nach Triest. Er hielt sich in den größeren Städten 3 bi8 6 Tage auf und seine Ge> sammt-AuSgaben auf dieser Reise betrugen nur 700 JL — Von Seiten ausländischer Abnehmer ist den deutschen Fabrikanten vorgehalien worden, daß sie, im Vergleich mit englischen, amerikanischen und französischen Fabrikanten zu unscheinbare, karg ouSgestattete Cataloge anfei t'gen lasten. ES ist in der That wahr, daß der deutsche Fabrikant au« Svarsamke tSrücksichten oft ein recht ärmliches IlluffrationSbeft seiner Erzeugnisse Herstellen läßt, wäbrend englische, amerikanisch- und französische Hauser einen Srolz darein setzen, einen möglichstS^nzend und lux.iriö« ausgestatieten, wirklich bestechenden Cotalog zu bkschasten, desien Besitz die Abnehmer erfreut und welcher gern zur Erthcilung von Aufträgen benutzt wird. Allerdings muß zugegeben werden, daß auch einzelne deutsche Fabrikanten verschiedener I Branchen in neuerer Zett und nachdem si-eingesehen haben, daß ihre einfachen Cataloge daS Interesse der Kunden nicht gun W u taWrM<5 drängt sich einem die Frage auf, Oberlehrers nur wstd bia^c"Iftöbn" ergeben möchte, wenn er zufällig Refeiveofstc.er wie es wohl dem Herrn ^icht (Köln. Ztg.) wäre? In diesem Falle ^Bezügl^h der Mlitär,Erkrankungen schreibt man dem aln i '4 8' ® äeneiatorjt bc« 11. Armeecorps, Herr Dr. Lauer auS .Mainzer Anzeiger - Der eingetroffen und hat noch an diesem Tage und Rüffel, ist am tl®°?fl.7[eQ6mtnifterlumö bU Casernen und 2 ©piläler der hiesigen geftein 'm Auftrage deS ^0? wegen der öorgetommenen ryobuS-Erkrankungen. ES Garnison insp'.drt und z ö Krankheit Befallene im Spital, wobei auch Ansind zur 3dt no4 ca.^OÖ t>on ^Mehrzahl sich aus dem 117. Regiment g.hör g- veS ^7. "d ,n sind noch von dem Lazarethpersonal ein Jnspector und ein Tcautut. MuK,TbcrfraI1ft. Gestorben ist b S jetzt ein Soldat, der nicht, wie übl d), Hülstzkrankenwärter e n« ÄtrCbbof getragen wurde, sondern per Wagen feiner von feinen- Kam^rad"^i auf b ^^e- Der auf Posten erkrankte Einjährige, Sohn dn^h^fig-n M^meiste?S, war sehr gefährlich krank, ist j-doch wieder auf dem Wege benre8tfferuna. Wohnstätten bet Lich in Oberhefffn.] In der Nähe beS I n- r t.x7f,r Anfej eines Gutes des Fürsten von SolmS-Lich, war man tn diesem golnbauRr ^ofe . tnes Gntwäss rungSgrSben, tief unten im Boden auf Stellen $ welche^außer Kohlen, Asche und Knochen, zahlreiche Scherben von Thonglfätzen allem Anscheine nach einer langst vergangenen Zeit ongehorten. Auf enthielten, w.lche allem An,w be3 Fürsten von SolmS-L'ch wurden im Wunsch und auf Kosten m be8 $Jerrn Friedrich Kofler Nachgrabungen Monat August dasil i nt prat).ytorlfWohostätten, sogen- Erdlöcher, aufgedeckt, vorgenommen und dabei zwei vrao ilo^ i a , Breite, die am Boden eine Die erste bildete ein Rechten von o ^tm Breite zeigte; die andere ein Oval von Eon Bron«. . Scbw-nlnu-r-Kur werben von einem burch Ihr- Erfolge - ®let 'S b"r nmerbtaa« 1° bekannt g-worbenen EnlsettungS- r-cht vergnügt g-machl-n «nhäng-r ne^n>b"t(6,gttifenbtg M>tt,l ,ur Abwehr von mithove letzt In -ISknerAitp P (n berliner Kaufmann, welcher sich neben großer lästigen Fragen wirb näml » von em bte l-tzl-re eine Beliebtheit auch einer msehnll»-« BEth-'l ^?e Kur übte eine fo Schwenlnger-Kur \iol8«nbie SRetb“un30e“giret4en Bekannten sich ju bet erfolgreiche Wirkung, baß fast 1 r ntlld) ble(er Im (Seunbe genommen magere Frage veranlaßt fah, wodurch J’.".,®™ namentlich 'n Tcheaieekresien sehr bekannte Erfolg er,lei wo'bcni fet. »«(fabe nehmen wollten, ,ur An- P-Ifonllchkelt, sah sich nun, alS b AMrag ^,^,^ortungbart genöthlat, welche am Wendung einer ebenso einfachen weP Residenztheaters zum eisten Mal« zur Samstag gelegentlich b« Wlebereräffnun» b s R std , „50,1^ unser Kaufmann Anwenbung gelangte. In b-n >sa>. chenarisva 1 d^e Hand, bet folpenben jeden. Frager mit stummer G-b rbe einen gebrüllt n Ze.r« berfltg Worllaui hatte: .Ich «ebrauche .Schwen ng Nahrung, wie Suppe, Kaffee, 55 Pfund abgenommen. 34 kleinere nehme Ich alle zwei ober drei "Ä ff-Iast Alles ' KaLffeln, Mehl unb Zucker vermeibe Stundkn nach Bedurfmtz. jai 11 > > bnaeaen eine Stunde vorher zum letzten “SSW"««-’« ßoiung dieser Frage wollen franco an o » » und Auslandes werden 731) Ueber die Höhe der Kortes, welche die Einrückung einer Anretge in eine Ode, Zeitungen «erd ““ von der Annoncen - Expedition von Wl AASKR“ ■ ■j*“ . , . i, Frankfurt a. M. (Karlaruhe, Stuttgart oder München) ^vor Auakni.ft ®*”‘order^d|8«o 22 I Au»wartt bnrfl.ch. —B Colnot. 5899 Bekanntmachung. Die Lieferung von Bettzeug und Bekleidungsstücken pro 1884/83 für das Großherzogliche akademische Hospital soll auf dem Submissions- mege vergaben werden. Offerten sind bis zum 18. September d. I.. Nachmittags 4 Uhr, auf das Verwaltungsbureau genannter Anstalt einznreichen, woselbst Muster und Be- dingungen eingesehen werden können. (ließen, den 9. September 1884. Großh.Venvaltung des akad. Hospitals. Kelle r.5890 Das Obst von Gemeinde-Aepfel- und Birn-Bäumen wird versteigert: Montag den !□. do., um 10 Uhr, zu Dutenhofen, um 2 Uhr zu Garben- Dienstag den 16. ds-, um b Uhr, zu Dorlar, um 2 Uhr zu -Itzbach. Mittwoch den 17. ds., um 9 Uhr, zu «inzenvach, um 2 Uhr zu Cro^dorf- Donnerstag den 18. ds-, um 9 Uhr, zu Wismar, um 2 Ubr zu Launsbam. Crofdorf, 9. September 1884. Der Bürgermeffter. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung 5908 mran Mar die von der Stadtverordneten-Versammlung festgestellte sfesasss« anzubringen sind. Q. Gießen, am 9. September 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 4896 T h a l e r. Jmmobilienverkauf. auf die in Nr. 170 dieses Blattes vom 24. Juli d. I. enthaltene ausführlichere Bekanntmachung, bringen wir wiederholt ^r oNentlichen Kenu n ß daß die dem Großherzoglichen Hause - F°mrl:ene>g n hum - m der Gemarkung Bergheim, Kreis Budmgen, Wehonge F°M°,rmche Dienstag den 16. September l. 3, Barm.ttagS 11 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend verkauft wird. Ortenberg, am 22. Juli 1884. Großherzogliche Oberförsteret ^rtenberg. Wormser Gcwerbchallc-Loose — Ziehung am 25. September — ä Mk. !♦— empfiehlt die Expedition des 2lnzerger ♦ Obst-Versteigerung. Dienstaft den 16. Sept. 1.2«, von Morgens 9 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst: Aepfel, Birnen und Zwetschen versteigert werden. _ , jnn. Eberstadt, am 9. September 1884. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt. J Görlach. 5892 Dienstag den 7. Dctober l. A, Vormittags 10 Uhr, wird das in schönster Lage und in der Mitte Groß-Lindens stehende, zur Bäckerei eingerichtete Löhr'sche Halt* worin früher Wirtschaft, Bäckerei und Specerei-Handlung betrieben wurde, öffentlich auf hiesigem Rathhause ver- ^Gro'ß-Linden, am 9. Septbr. 1884. Großh. Ottsgericht Groß-Lindm. Leun. 5880 \ Mehrere Morgen Grummetgras abzugeben in der ! 5895 Brauerei Pöschel. *Fr. Seibel in Gieren. 2726 Ein seitheriger Leser der „Gberhesstschen Zlachrichten". 5914 für Mask gepreßt. 5886 empfehlen billigst 5907 Wil Scheerer 8> Sust. Mur mittags 4 Uhr, von der Veterinäranstalt aus statt. 5901 5877 ,n großer 5 H Voll em' Ras und lief« Abschriften re werden billigst gefertigt. Offerten unter Q- 8 an die Exped. d. Bl- erbeten. 5884 Die „Oberhessischen Nachrichten" bringen gestern einen der in Darmstadt erscheinenden von der Hessischen Fortschrittspartei herausgegebenen Wahl- correspondenz entnommenen Artikel, welcher unseren Reichstagsabgeordneten Herrn Dr. Gut fleisch in der ihr eigenen gehässigen Weise angreist. Der Einsender beabsichtigt keine Erwiderung hierauf, will aber, da die „Oberhessischen Nachrichten" außer jenem Schimpf-Artikel gegen Herrn Dr. Gutfleisch in demselben Blatte auch noch einen solchen über „Wer ist freisinnig" bringen, darauf aufmerksam machen, daß auch dieser ganz derselben Wahl- correspondenz Wort für Wort entnommen ist. Es ist schwer begreiflich, wie ein Blatt, welches bis zum Schluffe der letzten Session die Thätigkeit unseres Reichstagsabgeordneten stets sympathisch begrüßt fyxt,_ nun plötzlich sich die gehässigen Verdächtigungen aneignen kann, welche eine fanatische Parteiagitation zur Verunglimpfung dieses selben Abgeordneten für dienlich erachtet. Alle wohlgesinnten Bürger, welcher Partei sie auch angehören, die aber einen ehrlichen und anständigen Wahlkampf wünschen, mögen es sich wohl überlegen, ob sie ferner Abonnent eines solchen Blattes sein können, zumal der Inhalt deffelben ja nur alten Kalendern entnommen zu sein pflegt oder aus sonstigen Nachdrücken besteht. 5875 Ein junges Mädchen sucht pr. 1. October Stelle in einem Laden. Näberes bei Botenfrau Reinhardt von Wetzlar. 5900 Eine der ältesten Lebensver- stcherungs - Gesellschaften sucht für Greffen noch einen tüchtigen Vertreter Offert, unter LI. »1 durch die Exped. d. Bl. A. l>octer Selters weg1 57. Aermielhungen. 5897 Ein kl. Mansardenlogis an eine ruhige Familie zu oermiethen. Steinffraßc 50. Uebersahrtsvertrilge für die von Bremen nach Amerika abgehenden Dampfer des Norddeutschen Lloyd schließt ab 5873 Z Nedaclwn: LI. Schcyda. — Druck und Verlag der Brühl'scben Druckerei (Fr. Ehr. Pietscht in (Stefan Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage» Hiermit die ergebene Anzeige, dass sich mein Geschäft jetzt Seltersweg 57 dem Hotel „Prinz Carl‘* gegenüber befindet. Durch vollständig neue Einrichtung und Vergrösserung in Manufactur- und Modewaaren bin ich in der Lage, nur die neuesten Damenkleiderstoffe BeaatzstofEo etc., ferner Neuheiten in Damen- und Kindermänteln in grosser reichhaltiger Auswahl zu billigst gestellten Preisen zu empfehlen. Todes-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß unsere unvergeßliche Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Margaretha Korber heute Morgen 6V2 Uhr nach langem schwerem Leiden im Alter von 17 V2 Jahren entschlafen ist, Gießen, den 10. September 1884. Philipp Körber und Familie. Die Beerdigung findet Freitag den 12. September, Nächst. W ,11! hälfe 50 Sbick M «ofhwcM’jK 5543___2 5765 Einen Lehrling sucht 1 5882 Ein gewandter Schreiber sucht Emil Pistor. I Stellung. Näh. in der Exp. d. Bl. 5 Unserm Fußbekleidungskünstler u. 9 8 Mozart G. H . f . . t . . l . g 8 zu seinem heutigen Wiegenfeste ein Q D vom N.... gs ... g rollendes, nach L n Fünfhausen kollerndes, im Sch. Thal g O schmollendes „Hoch". 5893 Q Ach wär ich emoal, Q eam Schiffenbergertoal. H Louis Bartrand, Stroh- u. Filzhutfabrik Gießen. Filiale: Wettergasse 3. Guten alten und neuen naturrein oder gut verzuckert, liefert zu 30 resp. 33 Pf. pro Liter gegen Nachnahme W» Jiacliy. Weinproduzent 5887 Odernheint (Rheinhessen). Eine gebrauchte, gut erhaltene Glas-Calesche sowie ein gebrauchtes Halbverdeck (Bock zum Abnehmen) billig zu verkaufen. E. Mohrmann, 5903 ___ Veterinär-Anstalt. KartoffelsM^ 5911 Der zweite Stock mit Zubehör Mäusburg 10 zu vermietben. Näheres bei Jul. Buch. 5910 Der II. Stock, 5 Zimmer u. Zubehör, sowie 3—4 unmöblirte Zimmer u- 3 fein möblirte Zimmer zu oermiethen- Lahnstraße 5._ 5913 Kleine Wohnung, gleich beziehbar, zu vermielhen. Näh. 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Gute Zeugnisse erforderlich. 5909 Lahnstraße 5. 5905 Ein kräftiger Bursche wird gesucht. Auskunft in der Exped. d. Bl. 5906 Ein junges Mädchen für ein Ladengeschäft als Verkäuferin gesucht. Offerten beliebe man in der Exped. d. Bl. unter M. J. gefl. niederzulegen. 5898 Gesucht wird zum 1. October ein braves Mädchen, welches sich jeder häuslichen Arbeit willig unterzieht. Göthestraße 2. 5891 Zwei Zimmer mit Kabinet oder Küche zu miethen gesucht. Offerten bittet man bei der Exped. d. Bl- unter T. abzugeben. 5883 Ein erfahrener Hausbursche sucht in hiesiger Stadt Stellung. Zu erfragen in der Exped- d. Bl. Vermischte Anzeigen. 5912 Mehrere gut empfohlene Mädchen suchen Stelle auf sofort oder Michaeli. Näheres bei Vermiethfrau Bärrn, Wallthorstraße 13._______________ 5904 Ein Lehrling gesucht. E. Mohrmann, Schmiedemstr. Veterinär-Anstalt. 5889 Einem solventen Buchbinder in Gießen kann für die beiden Hessen gute Vertretung übertragen werden. Kleiner Lagerraum erwünscht. 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Sfr Einladung zum Abonnement £ beim bevorstehenden Quartalw-echsel auf das <^l Frankfurter Journal S mit Didaskalia und Handelszeitung. jj Erscheint täglich 3 ftlaL Das „Frankfurter Journal“, welches die Nationalliberale Partei « in Mittel- und Süddeutschland als Hauptorgan vertritt, wird sich zur Aufgabe machen, durch Gediegenheit des Inhalts und Raschheit der Berichte allen Anforderungen zu genügen, welche an eine grosse Zeit ing gestellt werden < können Das „Journal“ erfreut sich der Mitarbeiterschaft hervorragender Führer der Partei, worauf wir bei den bevorstehenden Reichstagswahlen besonders aufmerksam machen. jN Die Herren Kaufleute und Industriellen machen wir auf den ausführlichen Handelstheil ff des Journals aufmerksam, welcher mit täglichen Handels- und Cours-Depeschen, Industrie- und Börsenberichten der Haupt-Handels- und Seeplätze ausgestattet <£ ist. Äusser den ausführlichen Frankfurter Bfirseneouruen erhalten wir einen täglichen umfangreichen telegr. 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