150. 4614 3U vermieden. ttnenweg ii, ch für LngerU ireuzplatz 10 ncjW Wohnunä LürstWwe. Docter ver- ungsräumen rc. In oom 1. Oc- Rechtsanwalt. »den mit Logis »zeigen. idc? Mädchen Näheres in der es Manufaktur- ein gewandtes rten nimmt die plila. 9t*. 3 USt vie ischen Pf", geführt werden t gegen hohen estanlage 25. Wt, welcher Mmsr Bureau Stelle. Nähere ntei Rabenau rors. ferdeknecht für d- Bl. l sucht Wallenfels. Dienst' 'ochen kann, Dame gegen on Sein Geschäft, gl- M-s-u-rft-B »ecken ,r Ausfiihr«"^" Ululler' —- an . <,n durch Kh°°dlu»- iütiei* für: 8ub®'S^t(* 11 Nr. 1»9. Freitag den 11. Juli 188* icl)cnet Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. PreiA vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinacrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark &) Pf. MW ■■MMawaMMJtt.SM.'VBUnsO Amtlicher Hheil. Betreffend: Die Deutsche Molkerei-Ausstellung in München im October 1884. Anmeldebogen können von mir bezogen werden. Gießen, den 10. Juli 1884. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Nover. Unter Bezugnahme auf meine frühere Bekanntmachung (f. Anzeiger Nr. 100) bringe ich zur Kenntniß der Betheiligten, daß die Anmeldungen am 18. I. M. in meinen Händen sein muffen, widrigenfalls sie für die Collectiv-Ausstellung nicht mehr benutzt werden können. Bekanntmachung. Abgesehen von dringenden Fällen und selbstverständlich von Vorladungen sind die Amtsrichter nur Dkitttvoch- zu sprechen. 6ei unseren Gerichts schreibereien können Mittwoch- und Samstags Vormittags zwischen 10 und 12 Uhr, an den übrigen Wochentagen Nachmittags zwischen 3 und 5 Uhr gestellt werden. Gießen, den 7. Juli 1884. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Langsdorfs. Politische Neberfkcht. Gießen, 10. Juli. In unserer inneren Politik macht sich das Herannahen der „saison morte“ durch den Eifer bemerklich, mit welchem sich die Preffe aus die Affaire Bismarck contra Stosch wirst. Ob Herr v. Stosch, der frühere Chef der Admiralität, „Kanzler - Candidat" der Liberalen gewesen — darüber wird eine Unmaffe von Behauptungen, Anspielungen und Andeutungen in Umlauf gesetzt, welche fast vermuthen ließen, daß es sich um eine Frage von eminenter politischer Wichtigkeit handele. Dem ist indessen nicht so und wenn trotzdem' diese Angelegenheit noch immer den Gegenstand eingehender Erörterungen bildet, so ist dies eben ein Beweis, wie sehr es jetzt an Stoff zu Betrachtungen über die innere Politik zu mangeln beginnt. Auch die Bremer Zollanschluß-Angele- ' genheit dürste jetzt zur Ruhe kommen, da die Bundesraths-Ausschüsse beschlossen haben, den Zollanschluß unter den von den Commissarien vorgeschlagenen Bedingungen zu genehmigen, und an der Zustimmung des Plenums ist nicht zu zweifeln. Dagegen nimmt die Bewegung , durch welche die Postdampfer-Frage hervorgerusen worden ist, anscheinend immer größere Dimensionen an. Die Kundgebungen zu Gunsten der Dampfer-Subventions-Vorlage mehren sich von Tag zu Tag; auch oie Generalversammlung des nationalliberalen Vereins für das Königreich Sachsen, welche am Sonntag in Döbeln abgehalten wurde, hat eine Resolution einstimmig angenommen, welche sich entschieden für die Vorlage und überhaupt für die vom Fürsten Bismarck entwickelten Grundzüge einer deutschen Colonialpolitik ausspricht. Der Großherzog und vie Großherzogin von Mecklenburg- Schwerin sind am Montag von ihrem Aufenthalte in Süd-Frankreich nach Schwerin zurückgekehrt. Da im vorigen Jahre wegen der Trauer um den verstorbenen Großherzog ein feierlicher Einzug unterblieben war, so wurde diesmal das Großherzogliche Paar von der Bevölkerung mit besonderer Feierlichkeit empfangen. In Oesterreich hat die „Versöhnungspolitik" des Grafen Taaffe soeben einen neuen Triumph gefeiert: Die Neuwahlen zum mährischen Lano- tage haben die bisher entschieden deutsch-liberale Mehrheit desselben zersprengt. Sowohl in den Wahlen der Landgemeinden, als auch der Stäote sind die Deutschen den Czechen gegenüber unterlegen und nur diejenigen des Großgrundbesitzes sind für erstere günstig ausgefallen. Dieses Resultat war aber auch nur durch ein Compromiß zwischen dem verfassungstreuen Großgrundbesitz und der sog. Mittelpartei möglich, in Folge dessen im zweiten Wahlkörper 17 Liberale und 8 „Mittelparteiler" gewählt wurden; der erste Wahlkörper nominirte 5 conservative Abgeordnete. Es stehen sich demnach in der Brünner Landstube jetzt 48 Deutsche — Verfassungstreue, Vertreter der Mittelpartei und Conservative — und 43 Czechen gegenüber, eine Zusammensetzung, welche von derjenigen des vorigen Landtages bedeutend zu Ungunsten der deutsch-liberalen Partei abweicht. Jedenfalls ist durch den Ausfall der mährischen Wahlen dem Dentschthum in Oesterreich wieder eine sichere Stütze entrissen worden, wie solche bisher die Brünner Landstube repräsentirte. — Kaiser Franz Josef und Kronprinz Rudolf sind anläßlich der Manöver der österreichischen Flotte am Montag in Pola, dem Hauptkriegshafen Oesterreichs, eingetroffen; die Nachricht von einem gegen die hohen Reisenden beabsichtigt gewesenen Dynamit-Attentat auf der Südbahn hat sich glücklicher Weise nicht bestätigt. Die Pariser politischen Kreise werden noch stets durch den Conflict mit China in Spannung erhalten. Welche Lösung derselbe finden wird, steht dahin; was Frankreich anbelangt, so ist dasselbe fest entschlossen, für die Affaire von Langson Genugthuunq zu fordern. Ein am Montag in Paris stattgefundener Ministerrath hat beschlossen, von der chinestschen Regierung wegen Verletzung des Vertrages von Tientsin eine Kriegsentschädigung — dem Vernehmen nach im Betrage von 250 Mill. Frcs. — zu verlangen und sind dem französischen Gesandten in Peking, Patrenotre, bereits die betr. Weisungen zugegangen. Weiter wird aus Paris gemeldet, daß am gleichen Tage der Ministerpräsivent . Ferry den Kapitän Fournier empfing, welcher ihm das Instrument überreichte, in welchem der chinesische Staatsrath den Vertrag von Tientsin ratificirt hat. | Letztere Nachricht, also diejenige von der Ratification des Vertrages von Tientsin durch das auswärtige Amt Chinas, ist neu und wird man in dieser Beziehung Bestätigung abwarten müssen. — Die Meldungen über den Stand der Cholera in Marseille und Toulon lassen eine Wiederzunahme der Cholerafälle mit tödtlichem Ausgange erkennen, was aber wohl auf Rechnung der gegenwärtigen heißen Jahreszeit zu setzen ist. In Belgien haben am Dienstag die Senatswahlen stattgesunden. lieber ihren Ausgang ist zwar zur Stunde noch nichts Näheres bekannt, indessen dürften, nach mancherlei Anzeichen zu urthellen, die Liberalen auch hier dem klerikalen Ansturm unterlegen sein und würde somit das neue klerikale Cabinet Malou sich die unbedingte parlamentarische Herrschaft gesichert .haben. Vorläufig scheint indessen das Letztere gewillt zu sein, den Sieg, den in -Belgien die Neuwahlen zum Parlamente der katholischen Partei gebracht haben, nur in gentäßigter Weise auszunützen und dies ist eine kluge Taktik, denn ein Mißbrauch seiner Herrschaft würde dem Cabinet Malou, wie die Dinge in Belgien liegen, bei den nächsten Wahlen unfehlbar wieder die Existenz kosten. Zwischen Holland und England spielt noch immer die Nisero- Affaire. Bekanntlich war die Mannschaft des gestrandeten englischen Dampfers „Nisero" vom Rajah von Tenom (Sumatra) gefangen genommen worden und befindet sich jetzt noch in dessen Gewalt; der Rajah verlangt für deren Freilassungen ein bedeutendes Lösegeld und hat auch sonst die Gelegenheit wahrgenommen, der niederländischen Regierung mit verschiedenen Forderungen aus den Leib zu rücken. Letztere soll sich nun bereit erklärt haben, den Forderungen des Rajah in den wesentlichen Punkten nachzugeben, unter der Bedingung, daß er die Gefangenen freigiebt. Wenn dies nicht geschieht, so will die niederländische Regierung England in allen Maßnahmen unterstützen, die zur Befreiung ergriffen werden sollten. , Die Arbeiten der Londoner Conferenz nehmen einen recht schleppenden Verlauf. In der Unterhaussitzung vom 7. ds. theilte ver Schatzkanzler Childers mit, daß für die nächste Sitzung der Conferenz noch kein bestimmter Tag festgesetzt sei, daß aber die Finanz-Delegirten sich eifrigst mit ihren Arbeiten beschäftigten. Weiter machte in derselben Sitzung der Unterstaatssecretär der Kolonien, Ashlay, die Mittheilung, daß ein Ober-Commiffarius der englischen Negierung für die Ostküste von Neu-Guinea in nächster Zeit ernannt werden solle, da die australischen Kolonien eine Beisteuer von 15,000 Pfv. Sterl. für diesen neuen Kolonial-Erwerb bis zum 1. Juni 1885 bewilligt hätten. Von der englischen Regierung wird die Nachricht, daß auf dem von Marseille nach Cardiff in Fahrt befindlichen Schiffe „Charthagena" zwei Cholerafälle constatirt seien, bestätigt. Telegraphische Depeschen. WoM'ii tslegr. CorrrsporrdeVr-Bttrearr. Koblenz, 9. Juli. Se. Maj. der Kaiser ist heute früh 8 Uhr im besten Wohlsein von hier abgereift um sich nach der Mainau zu begeben. Karlsruhe, 9. Juli. Se- Maj. der Kaiser ist auf der Durchreise nach der Insel Mainau heute Nachmittag auf dem hiestgen Bahnhofe von den Prinzen Wilhelm und Karl, sowie von den Ministern und der Generalität be- grüßt worden. , . r x m -. ... — Se. Maj. der Kaiser ist aus der Reise nach Mamau heute Nachmittag hier durchpas'sirt. Während des Aufenthalts auf dem Bahnhofe wurde Sr. Majestät der hier eingetroffene bisherige Gesandte in Washington, v. Elsen- decher, im Salonwagen vorgestellt. . r . — Nach amtlicher Mittheilung des Großh. Ministeriums des Innern sind die Nachrichten von dem Ausbruche der Cholera in Konstanz durchaus Unbegründet. g ^er Kais-r ist Abends 7 Uhr eingetroffen und wurde von der Gioßherzogiichen gamilte am Bahnhose empfanden. §ine grofje ®s'J®?Le.n(£ begrüßte den Kaiser mit begeisterten Hochrusen, die sich auf dem Wege vom Babnb f nach dem Hasen unausgesetzt erneuerten. DerKaffe,i bestiegid-n Wilhelm", welcher um 7‘/t Uhr unter Salutschüssen der Schiffe und unauögesetzien Hochrusen der Volksmenge den Hafen verließ. Berlin, 9. Juli. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht einen Erlaß Sr. Maj. des Kaisers an den ständigen Secretär der Akademie der Wissenschaften, Geh. Regierungsrath Professor Auwers, in welchem Se. Majestät demselben für seine Verdienste bei den Expeditionen zur Beobachtung des Vorübergangs des Planeten Venus vor der Sonnenscheibe, bei welchem die deutsche Wissenschaft in hohem Maße Erfolg und Würdigung errungen hat, ingleichen allen Mitwirkenden Allerhöchstseine Anerkennung ausspricht, und für die Hülfe und Gastlichkeit dankt, welche den Expeditionen von den in der Ferne lebenden Stammes- genoffen und vielen Angehörigen anderer Nationen zu Theil geworden ist. Bonn, 9. Juli. Der Oberconststorialrath Johann Peter Lange, ordentlicher Professor der evangelischen Theologie an der hiesigen Unioersttät, geboren zu Sonnborn bei Elberfeld, ist gestorben. Konstanz, 9. Jult. Die auswärts verbreitete Nachricht von einem hier vor- gekommenen Choleratodesfall und mehreren Choleraerkrankungen ist gänzlich unbegründet. Das Gerücht ist dadurch hervorgerufen, datz in der benachbarten, zur Schweiz gehörigen Ortschaft Kreuzlingen ein zweijähriges Kind in Folge der Brechruhr starb. Die ärztliche Untersuchung hat diesen Sachverhalt ergeben. München, 9. Jult. Die „Allgemeine Bettung* meldet: Der König enthob den Mtntstertalrath von RäSfeldt auf sein Ansuchen von der Function eines stellvertretenden Bevollmächtigten Bayerns zum Bundesrath unter Verleihung des Comthur- kreuzeS deS Verdienstordens deS heiligen Michael und ernannte den Mtntstertalrath von Stengel an dessen Stelle zum stellvertretenden Bevollmächtigten zum Bundesrath. Hamburg, 9. Juli. Der hiestge Senat hat der zuständigen Behörde in Kuxhaven eine Verfügung zugehen lassen, wonach für alle aus dem mittelländischen Meere, insbesondere aus Toulon und Marseille kommenden Schiffe eine Quarantäne angeordnet wird. In Gemäßheit dieser sofort zur Ausführung gebrachten Vorschrift liegen bereits zwei Schiffe im Quarantäne-Hasen vor Anker. Bern, 9. Jult. Der Gesandte der Schweiz in Rom ist beauftragt, gegen die Quarantäne in Chtasso und Luino für aus der Schweiz kommende Personen, Güter und Valoren zu reclarniren, da kein Cholerafall in der Schweiz vorgekommen und alle Vorsichtsmaßregeln getroffen seien. Brüssel, 8. Jult. Das Ergebniß der heut'gen Wahlen zum Senat, nach welchem, wie bereits gemeldet, die katholische Partei bis jetzt eine Majorität von 17 Stimmen hat, hat große Erregung heroorgerufen. Menschenmassen durchziehen fingend und schreiend die Straßen, die Bürgergarde und die Gensdarmerie halten die Ordnung aufrecht. In Gent wurden Kundgebungen durch die Bü^gergarde unterdrückt. Die religiösen Zwecken dienenden Gebäude wurden bewacht; zu weiteren Ruhestörungen ist es in Gent bt8 jetzt nickt gekommen. — Nach weiteren Nachrichten auS Gent nahm die Erregung der Bevölkerung gegen lOVz Uhr Abends zu, eS fanden einige Zusammenrottungen statt, einige Verhaftungen wurden vorgenommen. Ene Weilerverbreitung der Kundgebungen wurde durch die von der Polizei ergriffenen Maßregeln verhindert. Paris, 9. Jult. Nach Meldungen auS Toulon sprach sich Geheimrath Koch vor dem Comitä für Gesundheitspflege dahin aus, daß die Cholera in Toulon importirt sei und nicht durch Luft und dtrecte Berührung mit den Cbolcrakranken sich übertragen, sondern durch die Excremente der Cholerakranken. Früchte. Wasser un* Getränke seien die gefährlichsten Beförderungsmittel. Die auf den Bahnhöfen getrost neu Des- infectionsmaßregeln seien werthlos, vor Allem fei die Desinfection der Kleider und Waaren nothwendig. Marseille, 9. Juli. Seit gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr sind 9 Cholera-Todesfälle vorgekommen. 1 Toulon, 9. Juli. Die Zahl der seit gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr hier an der Cholera Gestorbenen beträgt 6. — Seit heute Vormittag 10 Uhr sind 5 Cholera-Todesfälle constatirt. Kairo, 9. Juli. (Telegramm des „Reuter'schen Bureaus.") Das Gerücht, daß in Boulak ein Cholerafall vorgekommen sei, wird amtlich für unbegründet erklärt. Lokales. Giessen, 9. Juli. Unser sckönes, wohlgelungenes Gustav-Adolfs-Fest am 1. und 2. Juli d. I. hat das eigenthümliche Schicksal grhabt, daß über dasselbe in auswärtigen Blättern viel berichtet worden ist, daß aber tn dem „Gießener Anzeiger" nur über die erste Hälfte desselben berichtet wurde. Dies sollte doch noch geändert werden und das Versäumte nachzuholen, ist bei der Bedeutung des Gusiav-Adolfs- Veret-ns noch lange nickt zu spät. Wir erhalten durch unsere nachträgliche Berichterstattung auch die willkommene Gelegenheit, einige auffallende Lücken tn den Berichten anderer Blätter auszufüllen und namentlich auch einige unrichtige Darstellungen, versteckte Angriffe und übelwollende Kritiken zurückzuweisen, die unsere Festfeier in einigen auswärtigen Blättern, besonders in der „Darmft. Ztg." Nr. 185 erfahren hat. Zunächst fügen wir dem auch im „Gießener Anzeiger" gegebenen Bericht über die am Vorabend des Festes auf dem Lenz'schen Felsenkeller stattgehabte Voroersammlung ergänzend hinzu, daß außer den bereits genannten Herren auch Herr Ober- Consistorlalrath Dr. Habicht aus Darmstadt, der als Vertreter des Kirchencegiment s begrüßt worden war, die Versammlung mit einer kräftigen, Vergangenheit und Gegenwart Gießens beleuchtenden Ansprache erfreute und daß desgleichen Herr Balthasar Lenz die Versammelten als seine besonderen Gäste im Lokal seines Sohnes begrüßte. Ueberhaupt war nach allseitiger Versicherung diese Voiversammlung ein schönes Zusammensein sowohl im Saal während den Begrüßungen und Ansprach e als auch vor- und nachher im Garten bei Privatunterhaltung. Weder 1844 noch 1869, in welchen hagren die beiden früheren Hauptfeste des Gustav-Adolss-Vereins hier gefeiert wurden, la»Vr derartige Voroersammlung statt, und es war diesmal ein glückl'cher Gedanke des Festcomite's, auf solche Weise gleich auch das größere Publikum auS allen Schichten der Gesellschait zur Festfeier herbeizuziehen. lieber den Festgottesbienst am 2. Juli wurde bereits in dies. Bl. errichtet; es LcV“r "L^binzugefügt, ?aß an dem Festzug etwa 300 Personen thetlnahmen und in a^n ihren Theilen gedrängt voll war, besonders such durch die reichliche Betheiltgung der hiesigen Bürgerschaft. Es ist von einem Arfkelschretber tadelnd heroorgehoben worden, der Gottesdienst habe zu lange gedauert und zu titele Ansprachen -c. geboten; er währte von 10 bis gegen 1 Ubr, also nicht ganz 3 Stunden lang, und konnte kaum kürzer sein, wenn er Überhaupt seine Aufgabe, wie sie jährlich erfüllen wollte. Ein solcher Festgottesdienst mit Anbetung, Gesang, Predigt, Jahresbericht, Ansprachen bildet doch auch den geweihten Kern- und Mittel- und er gilt von jeher in dem ganzen Werk des Gustav- Adolfs-VeretnS nicht nur als Genuß, sondern auch als ernste Arbeit. Als neulich huLft Lh Fest des Vereins für innere Mission der hier gehaltene Gottes- TV N?en 2C von 10 bis 2i/r Uhr, also volle 4V- Stunden lang ge- Ate, da haben hernach bei der Berichterstattung dieselben Zeitungen nichts von ihre1 Vrhifen0 „nh m^^I^herrlichung gebracht sie hätten darum auch diesmal n* - rUnb Ratschläge für den Verwaltungsrath des Gustav - Adolf«- Een^sollenersparen oder sie doch zunächst an den Vorstand des Missionsveretns ,ft ^L^mAestessen in Wenzel'? Garten nahmen 120-130 Personen Theil, dies nl 0r,?$e ^°dl, aber doch immerhin eine so große, daß man ' LnCr* l®e? *cmte ,n einem Blatte geschah, zu nennen brauchte. Die an^^^r8UbeS lr?cr Vönsten Feststimmung, Vic durch Tischreden noch E1 genbrodt toastete aus unfern Kaiser, unfern ©rofeljeraog unb aHe deutschen Fürsten, Herr Superintendent vr. Habicht in begeisternden Worten auf Gießen mit seinem Stadt- und Kirchenvorstand, seinen Behörden und Bürgern, insbesondere auch auf das Festcomtre; Herr Bürgermeister dankte Namens der Stadt und brachte ein kräftiges Hoch aus auf den Vek- waltnngSrath und feinen Präsidenten, worauf Letzterer kurz erwiderte. Herr Pfarrer vr. Naumann sprach im Namen deS Festcomste's und der Kirchengemeinde und ließ die Abgeordneten des Centralvorstandes und der Hauptvereine, sowie besonders auch den Festpredtger hochleben. Herr Professor Dr. Gottschick toastete auf da« Kirchenregiment; Herr Geheimraih Dr. Firnhaber au« Wiesbaden und Herr Pfarrer Lewerer auS Dürkheim dankten im Namen der gefeierten auswärtigen Gäste, hoben die herzliche Gemeinschaft der Hauptveretne untereinander hervor und brachten dem Gedeihen des Gustav-Adolf'Vereins ihr Hoch; Herr.Fabrikant I. Honstein brachte mit herzlichen Worten ein mit lautem Beifall aufgenommenes Hoch auf das einträchtige Zusammenwirken der Pfarrer mit den Kirchenvo. ständen, wie es in Gießen vorhanden fei, aus, und zuletzt erfreute Herr Balthasar Lenz die Gesellschaft durch Erzählung eines heiteren, ihm als Kirchenvorfteher bereiteten Erlebnisses. Auch die Zahl dieser Toaste ist bemängelt worden, während doch jeder erfahrene Mensch weiß, daß bet allen derartigen Festessen mindestens ebenso viele, meist noch mehr Reden gehalten werden; nur muß nicht jedes Fest solche nörgelnden Kritiken erleben wie daS unsrige. Mit zum Schönsten während der ganzen Festfeier gehörte schließlich die freie Nachversammlung in SB en je 1’3 Garten, zu welcher mit der Ankündigung eingeladen worden war, daß Ansprachen und Gesänge des Kirchengesangvereins ftattfinben würden. Die Betheiligung an derselben war eine überaus große ans der Ferne wie aus der Bürgerschaft Gießend und es ist fast unbegreiflich, wie trotzdem ein Artikelschreiber erklären konnte, tn früheren Jahren fei die Betheiligung lebhafter gewesen; dieS ist schon deßhalb gänzlich unwahr, weil früher überhaupt keine derartige Nachversammlung stattfand. Der Vorsitzende des Festcomite’S, Herr Pfarrer vr. Naumann, nahm, unermüdlich eifrig, die Leitung der Versammlung in bte Hand, und eine solche Leitung ist für jede solche Versammlung, wenn sie geraten soll, nolhwendig. Die erste Ansprache hielt Herr Superintendent Dr. Habicht aus Darmstadt, der mit herzlichen Worten zu neuer Liebe und opferwilliger Arbeit für die theure Sache des Gustav Adolfs-VereinS anregte; die zweite hielt Herr Pfarrer Lewerer ans Dürkheim, der dos Vereinigende unseres Vereins innerhalb der Parteien hervorhob; die dritte hielt Herr Pfarrer Dr. Steinmetz aus Mainz, der mit schwungvollen Worten besonders für feine neu gegründete Diasporagemeinde Weisenau die Herz-n zu erwärmen suchte. Diese drei Ansprachen wurden jedesmal mit einigen Worten von Herrn Pfarrer Dr. Naumann angeki'mdigt, der einmal auch einem Redner kurz antwortete und zuletzt mit einigen Worten die Versammlung schloß. Zählt man des letzteren Worte zusammen auch als eine Ansprache, so wurden also im Ganzen 4, sage vier Ansprachen, keine zu lang, gehalten in einer zu Ansprachen eingeladenen Versammlung, und zwar vier Ansprachen in der Zeit von halb 5 bis 7 Ubr; gewiß nicht zuviel, indem noch reichlich Zeit blieb zur Privatunterhaltung. Diese einfache Thatsache verdreht nun ein Artikelschreiber in der „Darmst. Ztg." in wahrhaft empörender Weise; nachdem er nämlich angedeutet hat, daß der „Strom der Privatunterhaltung" durch die „eingestreuten Ansprachen" unliebsam unterbrochen worden sei, macht er hernach die hämische Bemerkung, die Leser würden es ihm wohl „danken, wenn er darauf verzichte, sämmt- liche Redner des Nachmittags aufzuzählen"; muß nicht hierdurch die Meinung erweckt werden, als wäre mindestens ein Dutzend Ansprachen obscurer Redner auf die mißhandelte Versammlung herabgeregnet? Nein, der Artikelschreiber hätte ohne alle Mühe für sich und seine Leser die Namen der Redner, des hochgeehrten Herrn aus dem Oberconsiftorium, des Pfälzer Gastes und des Mainzers Pfarrers, nebst dem Gießener Pfarrer nennen können; allerdings wäre dann seiner hämischen Kritik das Futter entzogen worden- Wir Gießener aber müssen uns wahrhaft schämen vor den geehrten Gästen von außen, die es freundlich übernahmen, uns die Ansprachen zu halten, und die durch solche rücksichtslose Berichterstattung eines übelwollenden Festtheilnehmers mit dem schnödesten Undank gelohnt und nicht einmal der Nennung ihrer Namen gewürdigt werden. Darum sei den genannten Herren auf diesem Wege unser aufrichtigster Dank ausgesprochen mit der Bitte, sich durch die unnützen Bemerkungen eines unberufenen Einzelnen nicht verbittern zu lassen. Wir hoffen dabei, daß die ganze unserer Gustao- Adolfs-Festseier in einigen Blättern widerfahrene unschöne Kritik keinem Festgenossen die erhebende Erinnerung an unser schönes Fest zu vergällen vermag; es gibt einmal Menschen, die an allem, was sie nicht selbst gemacht haben, die Splitter aufsuchen und richten müssen, während sie dabei um so stolzer die Balken in dem eigenen Thun übersehen. Wir hoffen ferner, daß alle Diejenigen, welche die Hauptmühe bei Veranstaltung und Durchführung unseres Festes gehabt haben, durch solche anmaßliche Kritik sich nicht entmuthigen lassen; denn die Thatsache bleibt doch bestehen, daß wir ein schönes, in allen seinen Theilen wohlgelungenes Gustav-Adolfs-Fest, unter sehr reicher Betheiligung mich aus unserer Bürgerschaft, gefeiert haben. Vermischte-. Darmstadt, 7. Juli. Dem „Mainz. Anz.- zufolge ist Oberstaatsanwalt Becker dahier in bas Ministerium berufen worden. An feiner Stelle wurde Staatsanwalt Schlippe zum Oberstaatsanwalt am OberlandeSgericht in Darmstadt und Staatsanwalt Hallwachs von Darmstadt zum Ersten Staatsanwalt am Mainzer Landgerichte ernannt. Aus Hessen, 3. Juli. Die überraschenden Fortschritte auf technischem Gebiete, welche die letzten Decennten aufweifen und deren Schöpfungen so manches Hüffs- mittel der früheren Zeittvochen verdrävgl haben, beseitigen jetzt urplötzlich auch ein Jahrtausende altes Urstück des poesievollsten Gewerbes — den Mühlstein! Die Technik und zwar namentlich die moderne, ist unablässig bemüht gewesen, diesen schwer- fälligen Gesellen durch ein leichteres Betriebsmittel zu ersetzen, und dies ist denn endlich auch gelungen. Von der Firma W lh. Hartmann u. Co. in Fulda (Hessens wird letzt ein patentirter, allen denkbaren Anforderungen entsprechender Ersatz für den Mübl- n.clrx ""B-sch->ff-nh-It d-rMahlflächen dem l.tzteren völlig gleicht, bezüglich des Materials aber davon durchaus abwetcht. Eine solche Mabl- f5>,l,b,e - kann ja nicht die Rede sein! - ist auB vielen diamantharten Stahlplättchen zusammengesetzt und sunktiontit In wirklich überraschender M-tse ffin $aar TOÜI» von 60 «t Gewicht werden bei gleichem Effect? in LuanMät nnb Qualität durch ein PaarScheiben von nur % Ctr. nach jeder Richtung ersetzt. Aus der säand liegt es, daß 25 Gtr. (das Gewicht des rotirendcn Steines), die in der Minute 120 Um- drebungen machen müssen, ein west bedeutenderes Krastauantum aeaenüber einer fn letzten, kaum 50 Psd schweren Scheibe gebrauchen, Di-HaUbättei? st zwe ello- -in- bedeutend größere als di- der Steine und auch der Preis dieser neuen Ktabl-Mab,- scheiben stellt sich um das Zehnfache niedriger als der der Steine Comvl!it-Müdlen ( Victoria. Mühlen» genannt) werden, wie man uns mttthe'tt S-ittns des Är n G. Jungheinrich in Eisenach und Fulda bereits in den Handel aehrnAt «5! S(6netbfäb!0teit der Wählscheiben gestattet eine bedeutende Reduction°des Durchm-sflrs und ist somit auf die kleinsten Perhaltntsse — bis beruner rur Ps ss-r- nh.r ej«.» wühle — leicht anwendbar. Srldstverständlich müssen die zu btn TOnNWiHh™ w-ndet-n Stahlplättchen neben groß r -sähigk-iteminente^ä e. s d'-l- erreichte Eigenschaft bat die -rstge^nn,-^^Fflma W.lhHattmann u E°"7n "Ä- veravlaßt, nach der nämlichen Methode, nach welcher hl. ÄtnUM-uA “U ba rf-ei fiM, nu* ®fi«n ,ut B-arbMung von M,toll,n uni nnUoai»n" MakdS ,ä6t- ™an -w-> Erfin?ung/n ÄÄ ® i »gesandt. »ochnSSr: Än"Ä!'? S "Ä SR?®* 1'. *“ Thorhaus bis JUrWwd>~ i'n unb°ng° Gass-vom Neustädten «HW an ble Spal^dLn"umEv°k^'k'''?-r. rechts oder links niebergeritten zu werden. ' m n Don &en daherstürmevben Pferben breit, um einen g^eren^ermeroa^e^bur^ulaf^^^^ kaum so nach den Badeanstalten und her ^ferbefrämrmm/ ^er e öffentliche Weg, der Jahreszeit Hunderte von Menschen und Thicre ffrnnÜfitL ?°*c^ef bcr heißen Wäre es der städtischen Rebl)r^,„7^.^-^uickung suchen und finden. eine Aenderung berbd^ufübren^ $ Sfntereffe der Humanität hier --, ' _ H. N. Rübsamen- D U ;6fa»e”- Kadirs auz '"•dfe W »Kd Äbtl«« 'bl'» di! fr»|, *« M,d,° 'jjÄ “• ü^v. uy- Leitung ist 'fte Ansprache '? Worten w ^M-DerelnS Vereinigende Herr Mrrer ^r seine neu Herrn Pfarrer ortete und zu: 'Steren Worte fr Ansprachen, In9f und zwar - mdem noch 'dreht nun ein i nachdem er Lb.ier.?eW: ch oit hämische jichte, jammt: linung erweckt aus die miß: hne alle Mühe errn aus dem t dem Gießener das Futter ent; ar den geehrten )u halten, und Teilnehmers mit imen gewürdigt richtigster Dank !s unberufenen inserer Gustav; m Festgenossen es gibt einmal aufsuchen und ren Thun über; he bei Veran; näßliche Kritik daß wir ein er sehr zahl- erjtaat8an®aU DUtbe Staats- Darmftabt und : am Mainzer echnischem Ge- nancheS Hülfs- itzlich auch ein in! Die Tech- dtesen scharr- § ist denn end; । (Wn)witb für den Mühl- - letzteren völlig ie solche Mahl- diamantharten der WB- Ein Quantität und it Aus der Hand Rinute 120 > -nüber einer so t zweifellos eine en Stahl-M°bl- EWMM '1^,t,8?$l! -A Durliw-!ftri ar, ober Kaffee- >.»« ffÄS SS fi'Ö»* irmenven n- Bekanntmachung. Einträge zum Handels-Register des unterzeichneten Gerichts: 1. Philipp Ellinger zu Gießen betreibt daselbst ein kaufmännisches Geschäft unter der Firma „Ph. Ellinger", deßgleichen 2. Eberhard Metzger unter der Firma „Eberh. Metzger". 3. Moses Kuder hat sein seither in Heuchelheim unter der Firma „M. Kuder" betriebenes Geschäft nach Gießen verlegt; 4. Konrad Joseph Keller zu Gießen, Inhaber der Firma gleichen Namens, hat seiner Ehefrau Wilhelmine geb. Hil- gardt Prokura ertheilt, deßgleichen 5. Ferdinand DrebeS, Inhaber der Firma gleichen Namens, — Geschäftsnachfolger von Gg. Wilh. Weidig — seiner Ehefrau Karoline geb. Wallenfels. H. In Folge von Erbtheilung sind die jetzigen Inhaber der Firma „August Zimmermann" zu Lollar: Carl Zimmermann und Wilhelm Zimmermann daselbst, Söhne des verstorbenen August Zimmermann, geworden. 7. Die Firmen: Aug. Wenkenbach zu Gießen, A. Rockel das. und Gg. Wilh. Weidig das. wurden gelöscht. Gießen, am 8. Juli 1884. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Müller. 4631 Bekanntmachung. Die Lieferung von 8 Raummetern Buchen r Scheitholz — guter Qualität — und 100 Centnern Steinkohlen für das hiesige Haftlocal soll an den Wenigst- sordernden vergeben werden. Schriftliche Offerten sind, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 2S. Juli d. I. dahier verschlossen einzureichen. Lich, den 9. Juli 1884. Die Gerichtsschreiberei Großherzogl. Amtsgerichts Lich. ____________Will.________4622 Versteigerung. SamStag den 12. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich verschiedene Gegenstände aus freier Hand gegen Baarzahlung versteigern , u. A.: 1 Schleifstein, 1 Hobelbank nebst Werkzeug, 2 Farbemühlen, 1 Feilbank, Schraubstöcke, 1 Bohrmaschine, mehrere Bohrer, 1 Ofen, 2 neue Decimalwaagen unb sonstige verschiedene Werkzeuge. jien- Louis Schultze, 4623 Wallthor 53. Asikgeöotenes. Wegzugshalber steht Neuenweg 25 III zu verkaufen: Cin doppelter Kleiderschrank von Kirschbaumholz, eine tannene Bettstelle, ein Kinderbettchen, ein Tisch und mehrere Stühle, alles fast noch neu.________________ 45^7 Zwiebelkuchen Montag, Mittwoch u. Freitag Morgens 9 Uhr. 4483 Fr. Hennings. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Anmeldungen wegen Berücksichtigung bei Vergebung der Zinsen des Vermächtniffes des Christian Gerhard Hast für das Jahr 1884 haben bis zum 19. d. Mts. einschließlich auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu geschehen. Gießen, den 7. Juli 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________________________A. Bramm. __________________4619 Bekanntmachung. Am 15. Juli er. wird die neuerbaute Eisenbahnstrecke untergeordneter Bedeutung von Wabern nach Wildungen eröffnet und tritt nachstehender Fahrplan mit der Maßgabe in Kraft, daß der Verkehr am gedachten Tage erst mit dem um 1210 von Wabern nach Wildungen fahrenden Zuge *733 beginnt. Wabern-Wildungen. Wildungen-Wabern. 731 733 735 737 739 Stationen 732 734 736 73« 74u 1-4 1-4 1-4 1-4 1-4 Waflenkl- 1-4 1-4 1-4 1-4 1-4 Absatz rt. Ankunft. 636 918 1210 55 832 ab Wabern an 68 853 1 145 255 730 645 930 1219 514 847 Zennern 60 845 1137 245 721 655 944 1229, 524 E Fritzlar 552 837 1129 232 7TÜ 79 100 1243 538 920 M Ungedanken U 539 824 1110 213 653 713 108 1247 542 93Ö Vs Mandern n 535 820 1112 25 645 722 731 1020 1030 1256 15 551 60. 943 9o3 Wega an Wildlingen ab 528 520 813 85 115 1057 153 140 634 622 Ankunft. Abfahrt NB. Die Nachtzeit (62. Abends bis 522 Morgens) ist durch Unterstreichen der Minutenzahlen bezeichnet. Hannover, den 4. Juli 1884. Königliche Eisenbahn-Direction. 4633 Montag den 14. und Dienstag den 15. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem A. Noll'schen Hause, Mäusburg, zum Stern, die zum Nach- laffe der Frau Ziegelstein gehörigen Mobilien, als: gut gehaltene Frauenkleider, Weißzeug, Küchengeräthe, Porzellan, 2 vollständige Betten, zweithür. 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