331$ 'r, Np 11O. Erstes Blatt. Sonntag den 11. Mai 1881 Amts- und Anzeigeblutt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. 2. 3. 4. .^j*4er urrljesührLen Eriatz-Ord. verwiesen. G r o 4. , tobab unb Mchy. 3W Die Berechtigung ^um einjährig freiwilligen Dienst' darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Zastres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. Dein Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugnih; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Df. mit Bringerlcchir Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 V. —L Darmstadt, 9. Mai. sZweite Kammer der Landstände ] Vor einiger Zeit wurde an dieser Stelle über eine Beschwerde der Industriellen und Bewohner der Gemeinde Mombach über Erhebung von Werftgebühren in dem Floßhafen der Stadt Mainz berichtet. Abg. Weitzel erstattete nunmehr Namens des 3. Ausschusses, der oünsttg dieser Beschwerde gegenübersteht, Bericht, dessen Schlußantrag dahin geht, Großh. Regierung zu ersuchen, „zunächst auf dem Verwaltungsweg dahin wirken zu wollen, daß die Stadt Mainz den Beschwerdeführern billige Rücksicht gewähre und nur dieimtge Entschädigung verlange, welche dem wirklich verursachten Schaden entspreche." Sollten die Bemühungen Großh. Regierung erfolglos bleiben, so wäre den Beschwerdeführern im Sinne der Antwort Großh. Regierung zu überlassen, die fernere Zahlung zu weigern, um die Stadt Mainz auf den Rechtsweg zu drängen. Im Uebrigen wird auf die der §§ 88. 89, 90, 9ß und Grobherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: reits vor dem von dem Abg. Windthorst gestellten Antrag eine derartige Anregung ausgegangen war. Rußland und Oesterreich seien einer derartigen Couferenz geneigt gewesen, Frankreich habe seinen Entschluß von England abhängig gemacht; England habe jedoch abgelehnt und später sei auch Oesterreich zurückgetreten. Jetzt beständen nur Verhandlungen zwischen Deutschland und Rußland. Wetter erklärte der Reichskanzler, daß eine Abschwächung des Gesetzes unmöglich sei. Die Regierung hoffe durch die socialen Reformen dem Arbeiter das zu geben, was ihm zukomme: Arbeit' so lange er arbeiten könne, und Versorgung, sobald er nicht mehr arbeiten könne.' Die Bestrebungen der Negierungen würden durch die parlamentarischen Obstructionen gehemmt. Lehne der Reichstag das Gesetz ab, so werde die Regierung mit einem neuen Reichstage berathen; lehne aber auch dieser das Gesetz ab, so würde die Regierung exkulytrt sein und der weiteren Entwickelung der Soctaldemokratte mit ruhigem Gewissen zusehen können; sie brauchte dieselbe nicht mehr als jeder ruhige Bürger zu fürchten. .Der Inhalt der Rede des Reichskanzlers läßt sich dahin zusammenfassen, daß die Zeit des Ausnahmegesetzes vorüber sein werde und dasselbe aufgehoben werden könne, wenn erst dem Arbeiter die Gelegenheit zur Arbeit und im Falle der Krankheit die Pflege gesichert, sowie im Falle der Invalidität Vorsorge für seine Existenz getroffen sein werde. Für die Beschleunigung dieser Maßregeln trat Fürst Bismarck in eingehender Weise ein. Der Abg. Richter ergreift nochmals das Wort. Das vom Reichskanzler beglaubigte Wort des Kaisers, daß die Polizeigesetze kein Attentat verhindern, sei richtig, darum sei die Fortschrittspartei auch ein Gegner des Gesetzes als eines schädlichen Ausnahmegesetzes. Hierauf erwiderte der Reichskanzler: Der Vorredner verstehe unter Liberalismus die Herrschaft des Parlamentarismus, den ich mit den letzten Kräften bekämpfen werde. Das Recht auf Arbeit erkenne ich unbedingt an, dasselbe ist schon im Landrecht enthalten. Die durch die Windthorst'schen Anträge modificirte Vorlage habe für die Negierung den Werth einer Nuß, aus welcher der Kern herausgeschält sei. Fürst Bismarck sprach sich in dem weiteren Verlauf seiner Rede in der schärfsten Weise gegen die politische Thätigkeit der Fortschrittspartei aus, indem er auf die positive Sozialreform der Regierung hinwies, welche neben dem Regressivsystem des Sozialistengesetzes das allein richtige Mittel sei. Gegen 6 Uhr Nachmittags wurde die Berathung abgebrochen und bis morgen vertagt. Wien, 9. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet: Italien hat die Literar-Convention mit Oesterreich gekündigt, wie dies auch anderen Staaten gegenüber bereits geschehen rst oder noch geschehen wird, da Italien die noch aus der Zeit des Königreichs Sardinien stammenden bezüglichen Conventionen mit den veränderten Gesetzgebungen über das geistige Eigenthum in Einklang zu bringen wünscht. Paris, 9. Mai. Der chinesische Gesandte Li-Fong-Pao hat heute zu Ehren des Marquis Tseng, welcher morgen früh nach London abreist, in der chinesischen Gesandtschaft ein Abschieds-Diner veranstaltet. Morgen früh um 10 V2 Uhr wird der Gesandte Li-Fong-Pao vom Ministerpräsidenten Ferry in einer Privat-Audienz empfangen. Shanghai, 9. Mai. (Telegramm des „Reuterffchen Bureaus.") Li- Hung-Chang überreichte der Kaiserin von China eine Denkschrift, worin er die 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Grotzherzogthnm Hcffen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Ausenthaltsort hat. Telegraphische Depeschen. WoLff'S telegr. Eorpesporrdem-Burea«. .... Berlin, 9. Avril. Der Reichskanzler Fürst Bismarck fuhr heute Vormittag 12 Ul£ iU Sr. Mai- dem Kaiser und wurde hierbei Unter den Lmden von dem zahlreichen Publikum lebhaft begrüßt. — Se. Maj. der Kaiser ertheilte heute Nachmittag den Mitgliedern der Cholera- Commission, an deren Spitze sich der Professor Koch befand, eine Audienz und machte »arauf eine Ausfahrt. Auch Ihre Majestät unternahm eine Spazierfahrt. gedenken Se. K. K. Hoheit der Kronprinz und der Prinz von ^meg nach Berlin zu kommen, um den Truppenbesichtigungen beizuwohnen. — Eben- JS«m?r0en S öel bem Fürsten Reichskanzler eine parlamentarische Soiree statt- Anladungen^e^^ °n bie 'Abgeordneten des Reichstags und des Landtags zahlreiche Sä: unb Reinigen Möbels, Federn, 322 stellen Rechte M bei dich!» n auszutreten, lit Herrn M usüden. rrstraße Nr. 19.; 3239 1 Bekanntmachung. Gmunden' blaues Band, 2 Aufsteckkämme, 1 Kinderschuh, 1 Manschette, 1 schwarzer Glacehandschuh, 1 Stück Kandelrohr, 1 Brille mit Futteral Gießen, den 10. Mai 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. __________________________ Fresenius. c. ein Nnbescholtenheitszengniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Neisezeugniffe für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Orb., sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-Ordnuns (L Theil der Wehr-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-ÄÜ Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Bekanntmachung. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständiae Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. a nb. d- höheren SchulM i in Franz., M- u. Ge- bat, ist erbotig, W ^ Station täglich einige i zu ertheilen. ^rExped.b. Bl. _ cordte» A-i, Abends llverikruinllung Lin den ho ft. 1) Geschäftsbericht. 9) Rechnungsablage. ; 3233 fragen WellA, MM: Wt in großer Stus. 1 biÖigiten Preise» menstrch 25. jxerittiltn “Ä r»E., i nitb ' ** l Vrtkearr r Schulftraße7. sucht. ( erJ^Kp^- erhielt bet der heutigen Fortsetzung der zweiten Berathung des ?bg. Richter (Hagen) das Wort. Derselbe sagte- Das bet InST™ ro trun03Io§ errofefen und nicht vermocht, die Attentatsversuche bei Militfj. JU verhindern. Das Gelingen des grauen- . Bl, d^^^her^ ltt uur durch die schlechte Witterung vereitelt. @eßenüE)er ber 93e$ efimÄÄeP^erhältniß zwischen den Arbeitgebern und Arbeit- ebbten ^rwte, d« Redner auf die Vorgänge bet den jüngsthin ftatb !? WS1 ° deEn, wo doch der kleine Belagerungszustand herrsche. ba§ cr dem Abgeordneten Richter nicht in der des Attentatsversuchs folgen wolle, da er noch nicht im Besitz des ganzen, ^urch d.e Untersuchung festzustellenden Materials sei; für ihn spreche dieser Vorfall ober L- ÄÄ b-S G-s-tz-s SBeiter fortfaö, 0«6t“n otr Minister die Nothw^ndtgkeit der Geheimpolizei und unter nemfffen llrnft^nnen die l^tebunfl derselben mit dem Verbrecherthum. Keine Regierung der Welt könne der I aUn? englischen Kronzeugen etwas anders? Den macs-^"^r^^octalistengefetzes hätten wir heute schon mit Strömen von Blut büßen Ä* Staaten ohne ein solches Gesetz seien vom Ana chismuS d^ nur eine WLL.Enz der Soltaldemokratie fei, angefressen. Die «eßtauna “«rinne b"e woW WM Absicht der Anträge des Abgeordneten Windthorst nicht, sie"vermöge dieselben Mcht mit ihr er Verantwortlichkeit zu vereinigen. - FürstBtsmarckerariff auf den von dem Abg. Windthorst im Jahr 1881 in Be- MLoualer Maßregeln zur Bestrafung der Köntgsmörder gestellten Antrag hin Majestät dem Kaiser anläßlich der Ermordung Kaiser Maßtes Schreiben, welches ergibt, daß von Sr. Maj. dem Kaiser be- Bersrod in AiMe Veüss Gleiberg Krofdorf Launsbac Wismar Krofdorf, 15. D Dienstag >en 1 NchMags1 W bti der Stabt G Baus uneben der Aula in \ — 20 m Platzfron' mittelte Tiefe, znf. - öffentlich versteic Gießen, den 10.' Großh. Bürgerin A. Br. Dienstag hei Nachmittac iloll der alte Step Ats der Wiefeckbrü u>td Stelle öff werben. Gießen, den 9. M ®t<). Mrgerme :3® A.Bra Nwt.lcht ®c* in »eher gtumbaaj " WgchM " gtanienbad Migsberg „ VOerg Rsdhrim a.» Leider müssen wir an dieser Stelle wiederholt unser Bedauern aus.vr-cher- daß der Train des Gießener Feuerlöschwesens tmm-r noch mangelhaft ist. So wäre es am solut nötbia bei allen Gießener Spritzen ein einheitliches ■ Gewind (etwa Metzers zu Nu der Bestand der Schlauch- müßte um das 3-4sach- °-rgr°ß°rt werden imd d e schon so lang- projectirte Pflichtfeuerwchr mußte ihrer Verwirklichung baldigst entgegen gehen. , ,Ä «1. Mä, Sy.® iBtt genehm Neiger» ?Z5itag der * V-rnÄm Äh rl3tt ainmenfl «""laufen. «na, den 9. t ®r‘ ®Nnnei ^ reiinben der herrlichen Melodien von Millöcker's beliebter Operette „Der Zettel ftubentz/ ntr Mittheilung, daß uns Herr Kapellmeister Kraulse sern neuestes Opus ^Großes Potpourri aus obiger Operette morgen im ^Uo * lur Aufführung bringen wird. Nachdem wrr ber einem Morgenstandchen schon das Vergnügen hatten, dies prachtvolle Arrangement zu Horen, verfehlenE dre Liebhaber dieser herrlichen Musik darauf aufmerksam zu machen und gratulrren Herrn Krausse zu dieser glücklichen Idee. — — sLebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit ^gründet 1830.^ Dem Rechenschaftsberickrt der genannten Gesellschaft, deren Bilanz An ,be^ ^nf^aten» thell unserer beutiaen Nummer ve-öff'ntltcht ist, eninehmen wir, daß im vergangenen Jahre Del dieser fett 53 Jahren bestehenden, ,u den drei ^t-st-n deutschen Ledensoer. 2M^355O0T,'6efiW£nbaS .SV beitraatzsrei wird sondern sogar in den Genuß einer von Jahr zu Jahr wachsenden Reut? tritt, wurde auch tm vergangenen Jahre von den B»sicherungsnehmern mit Vorliebe aewählt. Es sind bereits 6100 Versicherungen mit 86 5b0 000 «X diesem Dioidendensyftem betgetreten. Das financielle Ergedniß war ein außerordentlich eünstiaes. Der Ueberschuß belief sich auf 2 306 003,69 «A und gestattet für ^85 di Vertbelluna einer Dividende von 42pCt. der ordentlichen Jahresbeiträge an die Vn» sichertcn^Äährend sich die Dividende im DurchschnM der letzten 5 Jahre au 40 pCt. und im lautenden Jahre auf 41pCt. stellte. Die Beitrage ermäßigten sich durch diese hohen Dividenden derart, daß dieL-bensversi»etungs-Gefellfchaft, 'uL^Mtg unbestritten ru drn billtasten Gesellschaften gehört. Der Vermogensftand betrug am 31. Decvr. 1886 42 480 538 M, der außer den rechnungsmäßigen R-sero-n angesammelte S-.cheth-its- sonds allein 8 381351 .* Von dem Vermögen waren 31099'769 JL tn wunoei» mätziaen Hypotheken, der Rest in anderen Sicherheiten angelegt, sodaß die Gesellschaft auch im vergangenen Jahre gleichwie in allen früheren Jahren vor ledem Verlust aus ihren Geldanlagen verschont geblieben ist. — Gingesandt. Gießen, 10. Mai. Am 1.-4. Pfingstfeiertag findet in Wenzel's Saalbau der durch über 100 Mst- alieder aller Orten Deutschlands vertretene 3. Delcgirtentag der Allgemeinen Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter statt, bei welchem hauptsächlich dre Statuten eme sehr wesentliche Veränderung erlangen werden. Ueber die Thatigkert des Vereins sowie über den Verlauf des Delegirtentages ryerden wir spater eingehenden Bericht erstatten- Wir machen auf die in heutiger Nummer enthaltene Annonce aufmerksam und wünschen, daß die fremden Gäste freundlichst empfangen und bewrrthet werden mögen, damit sie ein gutes Andenken an Gießen behalten. Beuern " Burkhar >ß-A HaLtenrc " Oppenro Groß-Äufeck, Handel und Weekehr. Gießen, den 10. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete : Butter per Pfund u 0 80—100 Hühnereier pr. Stück 4—5 Enteneier pr- Stück 5-0 A, Ganse- ^ferper St'ck. 00—(X) Käst Stck. 5-9 \ Kasematte 3 -A, Erbsen per &ter 20 fünfen 32 A Tauben per Paar 0,50-0/70 A, ^hn°r per Stück ^120-1.50 Habnm «r (cXHtrF i 30__1 70 Enten per Stuck -A 2.50—2. /u, ^-cyiensi.eom per -pi «l’f unb Rindfleisch 50-60 A Kalbfleisch ^°-50 Schwem-fle: ch 54-60 HaÄnMeilch 64-?0 Kartoffeln per 100 Kil§ A 3.50-4.00, per Liter 13—18 Zwiebeln Per Ctr. M lb—00, ZWßMMW EMMWS M-S-LSE-MS vergütet. . - Mgeßi , Sonnen kW W A “— "L o k a l e s. ... - ,n r^ihuna der Stadtverordneten vom 8. Mat-1 An- ( Vogt und Wortmann. — Der vom v-rrn 17 Ausübung der Schasw-id- für 61« Stabtmalbun8en pro 1885 u&6^ta9 genehmigt unb zwar »eg-n Ent- in dem Stabtwalde “‘5® an sS ber auf blefclbe getriebenen Schafe, richtuug einer Weidegebühr von 20 4 pro’M“ g|nBabe von Bewohnern der Wetzststn- - In einer mit ca. 40 Untetf*riften netwnen®tVerbindung zwischen gaff- und beten Umgebung wirb bte ©erfteuunB^ ^^cht auf bi- f- ä- --lolgie Oswalb'S Garten unb Kirchenplatz a gst w Ufbergabi. betfelben an mannigfache Unannetmltchketten und G t Y yibhülie der Mißstände 1) Verbreiterung ben brei ins Auge ,u fas, enden Vorschlägen zur Nvoun-oer ^cc^ nad) b8r lmken bet Wetzftetngaffe, 2) F°sUührung "r Straß-von ’'8 Schillerstraße, ober rechten Sette ber Kstch- ober 3) Fortführung ber t.trage no^ ßpcigrclften wirb namentlich ber unter 2) gedachte Pmn, als zur ^I^i §ntiag ber Bau- erscheinend, empfohlen. Die (^etb,am^luna8bl! “ b'^flele6tcn Votfchiöge nicht weiter ein- Pulvermühl- ju er®«6"^L ®h.lf ?ß0 fflr® n?it an89ea7»betie» ©elänbe unb 75 ®Qt6eau§8wab?m8@dSnbe. SDerMnka8ber^ Zugviehes arn Selt-tsbetg ^tbewfft^ j-b-m Lastwagen e’ne -°n schwerem Fuhrwerk nur mittelst Vorfpann ™uUi(0‘ ubnt b.e V-rsgmm- BtÄ SÄfÄ .SÄfe IdtlHIQ & fllnnrthi’ h»T ibm durch Ausführung dieses ProjeciS infolge Augenscheinseinnahme unb Schäfet'schen MM-MSSW ZSLLttLLkWr MS«?« SSSSsM r««.S«WZWKLLzsSsLS Nach Genehmigung div. Kostmdecreturen schließt die öffentliche ^'v»ng --ZMMHWMZ giStSÄ LLSPKBKKE Es wurden ihm di- Pulsadern an der -men Hand faft bur«Wnttten. »ottemitfl > ° er keinen dauernden Schaden davontragen. Um war man des Feuers H-r geworden und konnte di- Feuerwehr, welche auch diesmal auf tyr utetiungs werk stolz fein bars, abrücken. । _ - fi, W oti »(t,ä -'•gs-1: "N»K"' .»Ä,r ffi®*’ 3afo SStSU 3«»1 Z«e geft. Bechchtrmg. ^M-WSMchWW ^SÄÄae^seMen™^^^^^^^^„, Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Tochttr^es verstorbenen SchuhmachermMers Philipp Becker zu Gieße«. Mat- 4. Pumpenmacher Wllhelm Hanre?^mü Marie Anna Schwert, Tochter webers Georg Stelnacker zu Gießen, ^^orene. Mai- 1 Dem Bterbrauereibesitzer Christian Lony eine Tochter. 1. Dem Pho^ °raph Joh-mn »Ä™* IXMa®3o6«nMänat8«rt5? 3J Ä6» tf»Ä ^D-m Tagl'hmr Wilhelm Wagner eine Tochter. 7. ouswacts, August. rvyt-i. 1 ftpfnriÄ or jedem Verlust aus Den 8. Mal- Jakob W lhelm Sandmeister, Kellner und Eva Katharina I Stein oder, Tochter des verstorbenen Leinwebers Georg Steinacker zu Frifchoorn. Den 4. Mak Dcm Zeitungsträger Karl Kranz Zwtllingstöchter, Christiane Mlivvme und Johanna Hermine, geboren den 9. März. m Dens lben. Dem Glasermeister Georg Luh ein Sühn, Georg, geboren den 2L ^Denselben. Dem Tapezier Pantaleon Hollmann eine Tochter, Johanna Margarethe, Denselben.^Dem Arbeiter Josef Marjand ein Sohn, Ludwig Heinrich, geboren ^Dm^8^Mai. Dem Restaurateur Louis Hormann ein Sohn, Karl Gustav Wilhelm, geboren den 21. März. beerdigte. Den 4. Mai. Jakob Reiber, Wettzdmdermeister, alt 36 Jahre, starb den l.Mai. Den 6. Mai. Johann Heinrich Kahler, HilssweichensttUer, alt 41 Jahre, ftarb bin 4. Mai. ......— । 3345 Ein flottes Spemelgelchatt, verbunden mit Wirthschaft, in frequenter Lage hiesiger Stadt, ist wegen vorgerücktem Alter des Eigenthiimers billig zu verkaufen durch M Meinen geehrten Herren Abnehmern in Giessen den bekannten Weinen meines Preis-Courants folgende Bauplatz neben der Aula in der Ludwigsstraße - 20 m Platzsront und 55 m vermittelte Tiefe, zus. 1100 qm haltend — öffentlich versteigert werden. Gießen, den 10. Mai 1884. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 3355 Wafferwärme der Lahn. Am 10. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 12° R. - Lustwärme 16° R. 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Auf viele an uns ergangene Anfragen wegen Aufnahme passiver Mitglieder erlaubt sich genannter Verein den Wünschen zu entsprechen und können Aufnahmsgesuche schriftlich bei dem Vorstand angemeldet werden. 3333_______Der Borstand des AithervereinS Alpenröschen. Donnerstag den 29. Mai auf dem „Weftphalischerr Haft Israefiitem ■ Hall» Hierzu ladet ergebens! ein 3359 Meinen verehrten Kunden hierdurch die ergebene Nachricht, daß mein Flaschenbier-Geschäft durch das mich betroffene Vrarrdunglück keine Unterbrechung erleidet und ich meine verehrten Kunden pünktlich wie bisher bedienen werde. Die Reichhaltigkeit unb Gelegenheit ber Zeitschrift haben ihres Bestehens genügenb bereit Werth zur Anerkennung m __Frau Hofrath Wehn, Lubwigsstr. 5. Reingehaltene vollständige Exemplare des „Gießener Wnzeiger" Nr. 105 und 106 werden von der Expedition «ROÄIök 3172' sinben auswärts bauernbe Beschäftigung. Offerten unter Z. 2230 zu richten an Rubolf Mosse, Frankfurt a. 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C7et». jRiitosatnen, ____Turn- und Schwimmlehrer._________ Der Feuerwehr, sowie alle» Helfern, welche mich heute Nacht bei dem betroffenen Brand-Unglücke in so aufopfernder Weife unterstützten, sage ich hierdurch meinen herzlichsten Dank. Philosophenwald. Sonntag den 11. Mai 18S4: GROSSES MIM WM. ausgeführt vom Musikcorps des 2. Grossh. Hess. Inf.-Regts. Nr. 116 unter Leitung des Capeilmeisters Hrn. C. Krausse. Anfang 4 Uhr.Entree 30 Pfg.334> Neueste Erfindungen und Erfahrungen auf ben Gebieten der praktischen Technik, der Gewerbe, Industrie, Chemie, Land- und Hauswirthschast. Herausgegeben unb rebigirt unter Mitwirkung heroorragenber Fachmänner fil. Jahrgang 1884.| Or Theodor Koller. Jahrgang 1884,| Mit zahlr. Jllustrat. Jährl. erscheinen 13 Hefte ä 36 kr. o. 2Ö. = 60 ä = 80 Cts. Ein Jahrgang complet kostet 4 fl. 50 kr. — 7 50 — 10 Fr. Wilhelm Mell. Logis-Gesuch. Für ben Pfingsten hier stattfinbenben Delegirtentag, an welchem über 100 De- legirte hierher kommen, wirb vom Vor- stanbe auf die 4 Feiertage Logis gesucht, unb wollen sich Nrfleetirenbe melden bei 3357 Louis Schultze, Wallthor 53. 3326 Eine geübte Maschinen- strickerin fofort gesucht. Strickerei Oppenheimer, __________Martinsgasse, Würzburg. Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und alten Akten. NXXXUXXNAUWRKMIMUXRXXXXrM Geschätzten Eitern hiermit die ergebene Nachricht, daß g ich vom 5. Zuni an einen Urivat-Unterricht im Weiß- fS zeug und Maschinennähen, sowie Sticken (Weiß- Z 5 und Buntstickerei) im Hause des Herrn Buchhändler X g Ferber am Kirchenplatz eröffnen werde. 3$ Hochachtungsvoll 5 n Lina Möser, X || geprüfte Lehrerin. g HA Gefl. Anmeldungen erbitte mir vorerst in den..Vor- 5» HK Mittagsstunden nach Wetzsteingaffe 10, woselbst ich gern jede a* H^ gewünscht werdende Auskunft ertheile. ** xxxxxxxxxxxxxixxxxxxxxxxxx Restauration M Pulvermühle. Die Eröffnung meiner Gartenwirthschaft beehre ich mich hierdurch ergebenst anzuzeigen.