1881 Mittwoch den 10. December AweitesBlatt Mr. 289 Gießener nzerger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Erscheint mit SksHnchme We «snt»-O MW»sa«r vchukstratze 7. ' e Ob er Hess en. Starkenburg: Darmstadt BenShetm Dieburg Erbach Groß-Gerau Offenbach Gießen AlSfeld Friedberg Grünberg Nidda 68.8290 Kilometer, 118.3120 , 104.6375 , 196,6785 76,4670 85 0950 , mehr mit dem Namen Ferien belegen kann. In beiden Häusern des Parlaments sind vor der Vertagung wichtige Gesetzentwürfe zur Annahme gelangt, indem das Oberhaus am Freitag die Wahlreform-Bill in dritter Lesung debattelos annahm, während das Unterhaus am vorhergehenden Tage die Bill über die Neueinthellung der Wahlbezirke in zweiter Lesung nach siebenstündiger Debatte genehmigte; an dem Zustandekommen der Wahlreform ist somit nicht mehr zu zweifeln. Die Vertagung des Parlaments giebt zugleich Herrn Gladstone Gelegenheit, seine volle Kraft der auswärtigen Politik zuzuwenden und vielleicht werden wir schon in nächster Zeit von einem bestimmteren Auftreten Albions im Sudan wie in Südafrika und den westafrikanischen Angelegenheiten hören. Die Colonial-Frage wird auch in einer der nächsten Sitzungen der italienischen Deputirtenkammer zur Sprache kommen. Der Vorsitzende der betr. Kammer-Commission wurde gelegentlich der Berathung über die Verbefferung des Hafens von Affah beauftragt, die Regierung wegen ihres Programmes in Bezug auf das Rothe Meer zu interpelliren. Die Erklärungen, welche der Ministerpräsident de Pretis hierüber abgeben wird, dürften nicht nur in Italien, sondern auch in Paris und besonders in London, wo man Italien bereits als den Nebenbuhler Englands im Rothen Meere betrachtet, mit Interesse entgegengenommen werden. Zwischen der Regierung der argentinischen Republik und dem heiligen Stuhle ist ein ernster Conflict ausgebrochen, der seinen Ursprung darin hat, daß sich die hohe katholische Geistlichkeit in Argentinien verschiedene unduldsame Uebergriffe erlaubte. Daß die Sache schon weit gediehen ist, erhellt aus dem Umstande, daß der Präsident der Republik dem apostolischen Delegaten Matera die Pässe mit der Weisung zuschickte, binnen 24 Stunden das Gebiet der Republik zu vsrlaflen. Welchen Ausgang 'oieser südamerikanische „Cultur- kamps" nehmen wird, läßt sich zur Stunde noch nicht beurtheilen. Preis vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit »rii Durch He Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark Darmstadt, 3. December. [Hu8 dem Staatsbudget.) Für die laufeode Unterhaltung der Staatsstraßen und die Gehalte der Sttaßenmetster und Straßenwärter, bezw. Bauaufseher, ist tu dem Budget für 1885-88 der seitherige Bettag von 820,165 JL angefordert. ES berechnet sich sonach bet einer Gesammtlänge der Ettaßen von 1856,4 Kilometer der durchschntttltchr Aufwand für daS Kilometer StraßenlSnge auf jährlich 650,0190 Kilometer. Rheinhessen: Mainz 123,9755 Kilometer, in8ta8 Ab,^ S Weilt; efö, Halbverdeck ' 8122 Jlohrmann Ktennar-AM. LW zu verlach, Wiiiucß 18. trantle! p Klempner. 16 Ausnützung des »wnUt. Nicht lieh. abfik 8036 V. 41. Mainz 3. December. In unserer Stadt habea bte Kinderkrankheiten, besonder« die Masern, sehr überhand genommen, in Folge dessen auch die Sterblichkeit der Kinder, eS sind beispielsweise tn der letzten Woche nicht weniger alS 56 Kinder an Masern und fonft gen Kinderkrankheiten gestorben, eine große ist. In manchen Schulen fehlen 20—30 Kinder. Von Seiten der Polizei werden gegenwärtig Er. Hebungen über diese Krankheiten gewacht und dürfen diejenigen Kinder, welfie in einem Hause wohnen, in welchem ein Kind an den Maseru erkraukt ist, die Schule nicht mehr — bis zur Wtedergeuesung - besuchen. Frankfurt, 4. December. DaS ,Frkf. Jl." bringt folgende Warnung: „pte Hausirer führen nicht selten Maaren mit sich, die nur alS SLund bezeichnet werben könne». Wir meinen nicht jene armen Leute, die mit leicht »erkäuflicheu Dingen, «16 Hemden- und Manschetten-Knöpfen, Kämmen, Cigarrenspttzen und dergleichen hier hausiren gehen, um sich schwer genug eiu paar Mark zu verdienen, sondern solche Leute, die, meist von auswärts kommend, Maaren feildteten, deren Qualität auf ihre Güte hi» nicht so leicht geprüft werden kann. Dazu gehören namentlich Leinen und Letnen- waaren, Tuche, Goldwaaren rc. Einer von diesen Hausirern macht gerade jetzt die hiesige Stadt unsicher. Er ist der Sprache nach auS dem Hansooer sche» gebürtig und handelt mit Leinenwaaren und Tuchen. Ein junger Mann kaufte U dieser Lage für 60 JL Tuch bet ihm, erfuhr aber anderen TageS, daß er beschwindmt worden, den» dieS Tuch sei mit 30 JL viel zu theuer bezahlt. Zufälliger Weise fand der Käufer den Haustrer wtader und ersuchte ihn um Zurückzahlung der 60 JL und Zurücknahme deS TucheS. 818 sich der Mensch dessen weigerte, drohte der junae Mann mit der Polizei, worauf ihm sein Geld wieder erstattet wurde. I» öffentlichen Jntereffe sei auf de« haustrenden Schwindler aufmerksam gemacht. c t _ Zellberg (im Zillerthal). In der Gemeinde Zellberg fand am letzten Sonata, eine Ktnder-BerfteigerUNg statt. Drei Kinder eine« armen Mnnnes der sich bei« Bergwerk verletzt hatte, wurden im Wege einer Derstetgerung weggegeben. Wer de« geringsten AusstattuugSbetrag verlangte, dem wurde das Kt«d ryeschlage«. Auf die Person deS ErsteherS wurde dabei keine Rücksicht genommen. Niedliche Zustände iet de« schöne» Zillevchal l •nSSt %’sss: E» 10.»“*”' Politische Ueberstcht. Gießen, 9. December. Der Kaiser hat die für vergangenen Samstag projectirt gewesene Hofjagd in der Göhrde (Provinz Hannover) wieder aufgegeben. Dagegen gilt die Abhaltung einer größeren Hofjagd im Grünewald als sicher; dieselbe wird den getroffenen Dispositionen gemäß am 13. d. Mts. abgehalten und werden ihr u. A. auch der König von Sachsen und der Großherzog von Sachsen-Weimar beiwohnen. Der Reichstag hat, nachdem er erst am Donnerstag die zweite Be- rathung des Etats begonnen, bereits nach Beendigung der Freitagssitzung eine kleine Pause in seinen Arbeiten eintreten lasten müssen, um den verschiedenen 'Commissionen wieder einen Vorsprung mit ihren Berathungen zu ermöglichen und wird er demnach an diesem Dienstag die Diskussion über den Etat fort* setzen. Die am Donnerstag und Freitag über diesen Gegenstand gepflogenen Verhandlungen haben nichts besonders Interessantes zu Tage gefördert und wurden die meisten der betr. Etats-Positionen an die Budget-Commission zur näheren Prüfung überwiesen. Hervorzuheben ist aus der Freitagssitzung die Debatte über den socialdemokratischen Antrag, den Termin für das Inkrafttreten des Krankenkaffen-Gefetzes vom 1. December 1884 auf den 1. April 1885 zu verschieben. Da das betr. Gesetz mittlerweile schon in Kraft getreten ist, so ließ Abg. Grillenberger diesen Antrag wieder fallen und brachte dafür einen Eventual-Antrag ein, dahin lautend, die Mitglieder freier HülfSkassen vorläufig von dem Beitritt zu deu behördlich autorisirten Zwangskassen freizulassen, wenn sie nachweisen, daß die betr. Kassen ihre Statuten bereits umgearbeitet und zur Genehmigung eingereicht haben. Der Antrag wurde namentlich vom Regie- rungS-Vertreter, Staatssecretär v. Bötticher, als unannehmbar und zwecklos bezeichnet, auch widerlegte Herr v. Bötticher die Behauptung des Abg. Grillenberger, daß die Behörden streng gegen die freien HülfSkassen verführen; im Gegentheil sei die Reichsregierung gern bereit, den wirklich bestehenden Mängeln im Hülfs- kassenwefen abzuhelfen. Der Eventual-Antrag Grillenberger wurde schließlich an eine Commission von 14 Mitgliedern verwiesen. Die „Freie wirthschaftliche Vereinigung" des Reichstages hat sich nunmehr constituirt. Bei der Constituirung waren 180 Abgeordnete anwesend , welche jedoch nicht sämmtlich Mitglieder wurden. Zum Vorsitzenden wurde Abg. Frhr. v. Schorlemer-Alst (Centrum), zu seinem Stellvertreter Abg. Frege (cons.) gewählt. Einstweilen sind drei Commissionen gebildet, welche sich mit den Getreidezöllen, Holzzöllen und der Währungsfrage zu beschäftigen haben. Ob dieses Schutzzöllner - Bündniß sofort die Mehrheit haben wird, bleibt abzuwarten. Dem Bundesrathe ist ein „Blaubuch", enthaltend sämmtliche deutsche parlamentarische Aktenstücke über die Besitzergreifungen in Westafrika, zugegangen. Die betr. Akten umfassen die Zeit vom 14. April 1833 bis 13 October 1884 und legen den Gang der Seitens des deutschen Reiches in's Werk gesetzten Action authentisch dar. Weiter läßt sich hieraus die Entwickelung dieser Action aus den ersten Anfängen bis zu ihrem späteren Umfange, die staatsmännische Ein- und Umsicht, der praktische Scharfblick und die Beherrschung der Situation klar ersehen, womit die Reichsregierung ihre ganzen diesbezüglichen Absichten zum Ziele geführt hat. Die Aktensammlung soll auch dem Reichstage unterbreitet werden, vielleicht steht dann wieder eine interessante Debatte über die deutsche Colonial-Politik zu erwarten. Die am Donnerstag in Danzig-Stadt stattgefundene Reichstags-Nachwahl hat den Reigen der fünf Nachwahlen zum Reichstage eröffnet. Ein definitives Resultat ist indessen noch nicht erzielt worden; es erhielten : Schrader (deutschfreisinnig) 6376, Oberpräsident v. Ernsthausen (conservattv) 2985, Prälat Landmesser (Centrum) 2859 und Jochem (Socialdemokrat) 1451 Stimmen. Eine Stichwahl zwischen dem deutschfreisinnigen und dem conservativen Candidaten macht sich in Folge dessen erforderlich, bei welcher jedoch der Sieg des ersteren nicht zu bezweifeln ist. Die übrigen vier Nach- wählen finden bekanntlich in Berlin V, Berlin TI, Sagan und Reuß ältere Linie statt. . . Die unerwartete Klemme, in welche in Frrnkreich das Ministerium Ferry durch die bekannte Abstimmung der Deputtrtenkammer über die Senats-Wahlreform gerathen ist, hat nicht viel aus sich. Der Kammer soll in Folge der Verhandlungen, die zwischen dem Ministerpräsidenten Ferry und den Führern der ministeriellen „union rdpublicaine“ stattgefundeu haben, Gelegenheit geben, den faux pas, den sie durch Annahme der radikalen Amendement» Achard und Floquet begangen, wieder gut zu machen. Das Wahlgesetz geht also an de» Senat, wird hier von den mißliebigen Kammerzusätzen befreit und «elanat dann «n die Kammer zurück, um von derselben in der neuen Gestatt anaenomme» zu werden. Das Ganze ist sreilich wenig mehr als eine Komödie, bmfc welche das Ansehen der Kammer im Lande schwerlich gewinnen wird m- dessm die Lection kann der Deputirtenkammer nichts schaden, sie hat dieselbe durch ihre incmsequente Haltung gegenüber dem Mmistmum Ferry entschieden uerdrent. oon a[(en europäischen Parlamenten ist da» eng- lische in die Weihnachtrferien gegangen. Dasselbe hat sich am Sanrrtag vertagt M zwar wird ^ Unterhaus erst am t19: 3ebr»ar, Jnuteltr£ welche laiW Unterbrechung der parlamsntcmschm Seschaste man freilich kaum 441,8 JL. Die Gesammtlänge der Straßen von >1856,4 Kilometer verthetlt sich wie folflt auf die einzelnen Provinzen und Baubezirke: 10 mW: Setzung.) Roman von Sine AugenMSphoto- schütz i'nLiffa, mVer- ia m Leipzig. - Tie on. (Fortsetzung) Bon den Wachtfeuern Im Anne des Stab- Schutts- - Ein neue§ N von „Untere Mutter'. Das neue Concerthaue- Mit drei Jllustratiom - Am Famitientlsche: chcnnarkt. Von TH.H- Acscroe entlassen. i, Koch. - Briefkasten, erten Beilagen,: Tie deutschen EolonM. Alfred Eduard MM gcrdlichcrnGM- ;els MdN " 533,1525 Kilometer. Die Durchführung der Neuorganisation des StraßenunterhaltungspersrnalS, welche sich als günstig für den Zustand der Straßen erwiesen hat, soll bis zum Beginn des Rechnungsjahres 1885—86 bewirkt werden. Zur Zett sind nur noch die Baubeztrke Friedberg und Nidda im Rückstand. Nach Vollendung der Organisation werden im Ganzen 30 Straßenmeister und etwa 325 Straßenwärter thätig, sein, wobei durchschnittlich 61,9 Kilometer auf einen Straßenmetsterbezirk und 5,7 Kilometer auf den Bezirk eines Straßenwärters kommen. 79,8925 Kilometer, 153,5650 179,7110 . 135,2200 124,8400 673,2285 Kilometer. 5 Mädchen mit guten Muar gesucht. §xped. d. Bl._________ ianuar wird für eint ig ein ordentliche welches selbstständig i ollen häuslichen Ai- erfahren ist. die Esped. d. Bl- WZ tx>*» ? Alzey 132,3000 V Bingen 132 9120 • WormS 143,9650 w Bremen, 6. December. [Deutsch- Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger-! Rettung aus Seegefahr. Herr Hafenmeister Polack in CuxZaven berichtet: Am 5. d. M-, Morgens 31/» Uhr, wurde gemeldet, daß in östlicher Richtung von Cuxhaven andauernd Blaufeuer gezeigt würden, worauf das Seg^lrettungsboot „Köln" aegen 4 Uhr bet schwerem Weststurm mit Regenböen aus dem Hafen ging Auf Kratzsand fand dasselbe eine gestrandete Brlg in großer Roth. Dieselbe hatte bereits 7 Fuß Wasser im Raum, das Ruder war weggestoßen, während der Fockmast brftta schwankte und jeben Augenblick über Bord gehen konnte. Das Rettungsboot nabm die aus 10 Personen bestehende Besatzung, sowie einen an Bocd bchndltchen Lootsm aus Cuxhaven glücklich über und verließ bann schleunigst die gefährliche Nähe b>3 Schiffes. Es mochte 5 Uhr sein, als das Rettungsboot die Rückfahrt antrat. Der Sturm tobte mtt furchtbarer Gewalt, während sich ein heftiges Gewitter entlud. Die Rückfahrt deS Rettungsbootes war eine äußerst beschwerliche, erst gegen 8% Ubr wurde Cuxhaven erreicht und die Geretteten sofort tn beste Pfl.ge genommen. - «,Ä^""UN-lückte Schiff war die deulsche Brig „Catharine-, Cavt. Brumund, aus Elsfleth, mit Copra von Apia nach Hamburg bestimmt. Dieselbe hatte bet der Kugelbaake vor Anker liegend beide Anker und Ketten verloren und war, nachdem die schleunigst gesetzten Segel von dem heftigen Sturm in Fetzen gerissen worden, auf Kratzsand gestrandet. Das Schiff ist als total verloren zu betrachten. London, 4. December. Der Prozeß des des Kannibalismus auf hoher See angcklagten Capttäns und Obersteuermanns der Yacht „Mignonetie" kam heute vor einem besonderen Rtchtercollegium zur Verhandlung. Die Richter erklärten die Angeklagten deS Mordes schuldig. Der Urtheilsspruch erfolgt am Dienstag. Repertoir der vereinigten Ztadttheater;u Frankfurt a. M. t LpernhanS. Dienstag den 9. December: Afrikanerin. Mittwoch den 10. Drcember: Vorstellung bet ermäßigten Preisen: Czaar und Z'mmermann. Außer Abonnement. 1 5 Donnerstag drn 11. December: Trompeter von Säckinaen. Freitag den 12. December geschloffen. Samstag den 13. December: Neu einstudirt: Die Favoritin. Sonntag den 14. December: Undtne. Schauspielhaus. ... Dienstag den 9. December: Gastspiel des Herrn W-Knaack. Hofmeister in tausend Aengsten. Sohn auf Reisen. Schneider Fips. Mittwoch den 10 December: Gastspiel des Herrn W. Knaack. Taub mutz Man sucht einen Erzieher. Monsieur Hercules. (Damoneau. Meter, Cäsar: Herr Knaack) Donnerstag den 11. December: Gastspiel deS Herrn Knaack. Der Raub der Savtnertnnen. (L-trtek: Herr Knaack.) Freitag den 12. December: Der Probrpfeil. Ä^^ag den 13. December: Vorletztes Gastspiel deS Herrn W. Knaack. Zum 1 a„uhaben geruht. Lustspiel tn 4 Akren von Fritz Brentano. (Peter StrippS: Herr Knaack.) ®Ä%?enJ4- D-c-mb«: L-tzt,S S°Ss,I.l des H-rrn W. «°a°ck. Zum-rst-n Male wiederholt. Durchlaucht haben geruht. Oeffentliche Zustellung. Der Landwirth Philipp Roth in Treis o/Lda. klagt gegen die Erben der Heinrich Hofmanns Eheleute daselbst, als: 1. Philipp, 2; Margarethe und 3. Heinrich Hofmann, jetzt unbekannt wo abwesend, aus Bürgschaft, mit dem Anträge aus Verurteilung der Beklagten zur Zahlung von 153 «X 49 und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Gießen auf Freitag den 16. Januar 1885, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung ivird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gießen, den 17. November 1884. Neidhart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. 7650 Bekanntmachung. n 17. u H Donnerstag Samstag Dienstag ! Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Samstag Dienstag Mittwoch ; Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weitbekannt machen zu lassen. Gießen, am 27. November 1884. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Kehr. 7. 8. 10. 13. 14. 15. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Mittwoch 13. 16. 17. 18. 20. 23. 24. 27. 30. 31. sowie: den 3. Januar 1885, 6. Donnerstag Samstag „ a,. „ Die Interest enten werden daher aufgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu le- gitimiren. den 10. Dezember 1884, « 11. Aeilgeöotenes. 150 Paar neue Bn ckskin-Sosen, Parthie-Waarc, ä 8 —, 100 Paar neue Winter-Hosen, ä 4— bei Louis Rothenberger, 7554____________ Neuenweg 22.______ Zu verkaufen •"«in Billard mit Zubehör. 8119 Zu erfragen in der Exped. ds. Bl. Ass gemeiner Anzeiger. Einladung. Die xxiir. Delegittm-HersammfulW des Verbandes der hessischen landwirthschaftlichen Consumvereine findet Mittwoch den 17. Dezember 1884, Vormittags 10 Uhr be- ginnend, zu Darmstadt im Saale des Darmstädter Hofer statt. Tagesordnung. 1) Jahresbericht des Verbandspräsidenten für 1884. 2) Revision des Verbandsstatuts. 3) Neuwahl des Verbandsausschuffes und der RechnungSprüfunqs- Ammisfion und ev : Wahl des Präsidenten und desVicepräfidenten. 4) Welche Vorthelle bietet die Lebensversicherung den Landwirthen und m welcher Weise kann dieselbe durch unsere genossenschaftlichen Organisationen gefördert werden? _ Referent: Bankdirector Frh. von Wedekind, Darmstadt. 5) Welche Ausgaben sind dem Verbände im Interesse der Förderung ^S Molkereiwesens gestellt und in welcher Weise können unsere Genossenschaften, fowie der Verband die Verwerthung der Molkerei- producte fördern? Referent: Oberverwalter Dettweiter, Darmstadt 6) Anfragen und Mittheilungen aus den Vereinen. o ®erHnbunß mit der Versammlung wird in den Stunden von 8 10 Uhr Vormittags in demselben Locale eine allgemeine Probe von Feinkasen, insbesondere in Deutschland bereits sabricirten Fein- rasen (Camenbert, Fromage de brie, Neufchateler rc ), ferner von son- stigen französischen, ebenso englischen, holländischen, italienischen Käsen, im - treffe der Förderung der Feinkäsefabrikation in unserer engeren Heimath, auf Beschluß des Verbandsausschuffes veranstaltet werden, und hoffen wir auf eine starke Beiheiligung aus den Kreisen unserer Verbandsgenoffen. Zur Versammlung und zur Probe sind endlich auch alle Freunde der genossenschaftlichen Sache herzlich eingeladen. rr r ^ad) Schluß der Versammlung, spätestens um 2 Uhr, findet ein gemeinschaftliches Mittagessen, das Gedeck mit V- Flasche Wein zu 3 ,/L, in demselben Locale statt. Darmstadt, den 1. Dezember 1884. Der Verbeinrtsausschunst I. A.: _______ Haas, Verbandspräsident. Liebig Company’s Fleisdi-Exlract 267 aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). UUI" äCllt wenn jeder ToPf die Unterschrift J. v. Liebig eaaeeeeeeBBSM in blauer Farbe trägt. Zu haben in den Colonial-, Delicatesswaaren- und Drogen- Geschäften, Apotheken etc. Wintermäntel von Mark 8.— an Regenmäntel von Mark 7.— a r in grösster Auswahl. 7802 F. Holbert, Kirchenplatz. Zum Stern (Mäusburg). fit. Export-Mger-Bier aus der Brauerei J. W. Stern Wwe. in Oberrad und aus dem bürgerlichen Brauhaus Zell-Würzburg. 8120 Louis Ludin. Stollwerck’sche Brost-Bonbons eine nach ärztlicher Vorschrift bereitete Vereinigung von Zuoker und | Kräuter-Extrakten, welche bei Haisund Brust-Affectionen unbedingt wohl- thuend wirken. Naturell oenemmen und in heisser Milch aufgelöst, sind dieselben Kindern wie Erwachsenen zu empfehlen. Vorräthig in versiegelten Packeten mit Gebrauchsanweisung ä 50 Pf. in Giessen bei: Ferd. Drebes, Louis Frohnhäuser, 0 Hoffmann, Cond. H. Kinkel, C. 6. 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Um dies zu könne«, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn u. dergl., besonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Bescheerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben; vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Fräulein Bansa (Wallthor), Frau Bürgermeister Bramm (Ludwigsplatz), Frau Dr. Brüel (Neuen- Bäue), Frau Pfarrer Köster (Burggraben), Fräulein Langermaun (Neuen-Bäue), Frau Pfarrer Naumann (Südanlage), Frau Geheimerath Wafserfchleben (Liebigsstraße), Fräulein Wortmann (Asterweg). Auch die beiden Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 17. November 1884. Der Vorstand der Kleinkinder«Bewahranstalt. Dr- Naumann, Pfarrer. 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