H. dec: lifcenSt d Uku’Ju vei. Mdgo, Wt unkttr @eH; «• D--,mdn «, ■L® Sirections: ’.W zu Giehen J’fen General-Pn 1 ‘Wjulftben. «Mn lat in bi, »eichenen Weise i SM< in Gießen ■«fit der Vereinsbar! ■ rdnnng: ^cschästsberichtes unb 105 abgelaufene Ret- ck!884. 8152 »chsrath Nischen Bergbau- eins. acht welche in Küche unb ) erfahren sind. Vcrmiethbureau von üller, Lowengasse. sfähigtt dernngs- tttt ntt, Hamburger «pscr von jr. in NsfM, -Agmi.___ ihiaen yamilit wird x Me des Selters' . I. zu miethcn ge- t man in der Wed. II. 100 niederzulegen, tfcen Setfaui ibtit! ®efd)ift i Commi»' nLehrliny. Hensel. cn zu einem kleinen ardt, Lindenploh^ 'ingutmZusta^e Zenner ;ructio«, zu kW ter Straßes, acht " «SS MZ M Ml. i .liotbek Veh*e11^. MK Mx. 288 Erstes Blatt. Mittwoch den.lv. December L6§L Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. ---—-------------------------------------------" " PrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Bureau: Schulftraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Nr. 32 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 4. d. M.. enthält: mr. 1572.) Handels-. Freundschafts- und Schifffahrtsnertrag zwischen den, Reich und dem Königreich Korea. 2!om -b. 1 Nr. 33 des ReichS-GesetzblattS. ausgegeben den o. d. M.. enthalt: sNr 1573) Bekanntmachung, betreffend die Erweiterung der Besestigungsanlagen von Pillau. Vom 4. December 1884. Gießen, am 8. December 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. p vr. Boekmann. Darmstadt, 6. December. Das Großh. Regierungsblatt Nr. 33 CIlt^I1l'. Verordnung, die Abänderung des § 70 der zur Ausführung der all- gemeinen Bauordnung erlassenen Verordnung vom 1. Februar 1882 betreffend. Mit Allerhöchster Ermächtigung Sr. König!. Hoheit des GrohherzogS wirb hiermit verordnet: Der § 70 der Verordnung vom 1. Februar 1882 — Regierungsblatt Seite 29 — enthält nachstehende Fassung: & 70. Die Brandmauern an Giebeln, Znttschengrebeln und Pultdächern müssen mindestens 40 Zentimeter über das Dach reichen und die hölzernen Dach, und anderer Gesimse vollständig abschneiden. Sie müssen über oem Dach in derselben Stärke ausgeführt werden, wie solches m § 68 für die Starke unter Dach vorgeschneben ist. Lehmsteine find zur Aufführung der Brandmauer über Dach auch dann nicht anzuwenden, wenn die ganze übrige Mauer aus diesem Material besteht. ,, ( ., * r - c Die Brandmauern, welche gegen die seitlich oder rückwärts gelegenen Hof. raithe-Grenzen hin zu errichten find und die Trausseite bilden, brauchen nur bis zu einer, den Dachfuß einschließenden Höhe geführt zu werden, doch muß der Dachfuß, bezw. der zur Herstellung der Dachtraufe nöthtge Vorsprung in Haustein oder in Mauerwerk ausgeführt und das Gebäude, sowie das ansto^nde Nachbaraebäude mit feuersicherem Material — Art. 56 der allgemeinen Bau« ordnunq und § 76 der Ausführungs.Verordnung — eingedeckt werden. Die in Art. 35 Satz 1 und Art. 37 Absatz 1 der allgemeinen Bauord- nung gegebenen Vorschriften sind genau einzuhalten. Bei gemeinschaftlichen Brandmauern von Nachbargebäuden müsien m den- selben anzulegende Schornfteinröhren mindestens 13 Zentimeter von der Eigen- thums-Grenze entfernt bleiben. Darmstadt, den 29. November 1884. Grobherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz. Finger. Rautenbusch. Darmstadt, 4. December. Mit Ermächtigung SrKönig!. Hohe«l des Groß- herzogö ift oer 2. Kammer der Stände nachstehender Gesetzcutwurf des Großhrrzogl. Min steriumS des Jnneru und der Justiz Übersendet worden: Gesetzentwurf, betreffend die Ausübung des HufbeschlagS. Mr?abm Uns bewogen gefunden, mit Zustimmung Unserer getreuen Stände Det0«rt1l.Un$7mrL63anultrtT8‘6önn60l6nur solch- Personen MK g» mäßig dm Hufbeschlog selbstständig auSzuübcn, welche eine Prüfung im Hufbeschlag mit NackweiS Girier' Prüfung haben diejenigen Personen nicht zu erbringen, welche?tS zum^31. December 1885 daS Hufbeschlaggewerbe im Großherzogthum selbst- ständtg betrtebru babem L „wähnte Prüfung kann nur vor einer in einem Bundesstaate staatlich bestellten oder anerkannten PlüfungSstclle abgelegt roetbtn9rrt 3. Im Falle eines besonderen Bedürfnisses kann Unser Ministerium des Innern und der Justiz von der im Art. 1, erster Absatz, enthaltenen Vorschrift D,S- pensation^ertheiUn.^r ^Entu« des Innern und der Justiz ist mit der Ausführung dieses Gesetzes beauftragt. Urkundlich rc. Motive zu dem Gesetzentwurf, die gewerbsmäßige Ausübung des HufbeschlagS betreffend. Nachdem das Reichsgesetz vom 1. Juli 1883, die Abänderung der Gewerbe» ordnuna betreffend zugelasfen haite, daß der Betrieb des Hufbeschlaggewerbes durch die Landesgesetzgebung von der Beibringung eines PrüfungszeugmffeS abhängig gemacht wird, haben die lavdwirthschaftlichen Provtnzialveretne auf erfolgte Auffordnung 6ck einstimmig dafür ausgesprochen, daß auch in dem Großherzogthum Hessen die K^,d-SaeseNaeduva von dem ihr gewährten Rechte Gebrauch machen möge, und hat die Centralstelle für die Landwtrthschaft und die landwirthfchafMchev Vereine sich dieser «nücht anaeschlossen. Allseitig hat bet den bezüglichen Verhandlungen die Metnnng Ausdruck gefunden, daß die Ausübung des HufbeschlagS ohne schwere Schädigung des N?5demattr alS nur durch solche Personen stattfinden dürfe, die dazu genügend be- %L t fden und ihre Befähigung nachgewics.'n hätten und daß die^bisher gebotene Gel?aenb"tt den Hufbeschlag durch Besuch der von den landwirthschaftltcheo Deretuea 2 Leben aerufenen Curse für Hufschmiede gründlich zu lernen, durchaus nicht in aendem Mccke benutzt warden sei' um eine entsprechende Zahl von tüchtigen B - iu bilden- ebenso hätten die Berufungen der Mtlitärbehordm, in m.H» tärischen Anstalten befähigte Schmiede zu bilden, bis jetzt einen genügenden Erfolg nicht haben könn-w Staaten hat in jüngster Zett die Land-Sg-setzgebung dl- Äung f M* «W ^01041. fo j. 2t Bay b 1 9■ Wesentlichen der hier vorliegende X %38 'N Baden, möglich, d°S B-rdot her Ausübung deS HufbeschlagS durch nicht geprüfte Personen sofort mit dem Erscheinen deS Gesetzes in Krast treten zu lasten, eS muß vielmehr ein angemessener Zwischenraum gelassen werden, damit noch denjenigen, die erst später daS Gewerbe als Huf- beschlogschmted filbstständig auSüben wollen, Gelegenheit gegeben ist, die Befähigung dazu vor dem Inkrafttreten des Gesetzes zu erwerben und nachzuwesten. Daß den Beschlagschmieden, die vor dem im Entwurf bezeichneten Zeitpunkt ihr Gewerbe auf Grund der jctzr bestehenden Vorschriften ohne vorgängige Prüfung selbstständig aus- üb-n, gestaltet werden muß, dasselbe auch fernerhin zu betteiben, ohne sich e,ner nachträglichen Prüfung zu unterwerfen, entspricht der Billigkeit und bedarf wohl keiner wetteren Begründung.& ÜOrße|(fir(e6enf die Prüfung nur vor einer staatlich bestellten oder doch anerkannten Prüfungsstelle abgelegt werden kann; «S besteht die Abficht, zunächst wenigstens eine Prüsungdbeho de staatliche siitS zu bestellen, eS könnte indessen auch mögl'ch werden, die Errichtung zur Abnahme von Prüfungen, daneben auch andere Stellen vielleicht den von den landwirthschaftltchen Vereinen für die von denselben unterhaltenen HufbeschlagsuntrrrichtSkmse angenommenen Sach- verständigen, bann auch unter Leitung -ine- oon der ^‘rung «nannten zu erthetlen, und wrd daher in der Fassung dieses Artrkcls die gedachte Möglichkeit vorbeh^tcn.^ 3 der Regierung die Befugntß ertheilt wird, im Sqöc dne8 besonderen Bedürfnisses auch nicht geprüfte Beschlagschmiede zum Gewerbebetrieb zu- zulossen, so beruht diese Bestimmung auf der Erwäaung, daß es Vorkommen könnte, daß rn einem O t, in einer Gegend, in denen die Nlederlossung etneS Hufschmieds als Bedürfn'ß erscheint, ein geprüfter Schmied fich nicht niederlassen w.ll, während vielleicht ein nicht geprüfter Schmied, besten Qual'fication im Allgemeinen nicht zu bezweifeln, bereit wäre, dort sein Gewerbe zu betreiben, und daß in einem solchen Fall das überwiegende Bedürfniß der Pferdebesttzer eine Ausnahme von der gesetzlichen Regel wohl rrchiiertigen dürfte. Telkgraphischr Depeichm. Wolff*- itltar. Lorrsspoudem-Vmeea«. Berlin, 8. Drcembrr. In der heutigen CommtsfionSfitzung wurde über die Schlffiahrtsfrecheit deS Congo und des Niger eine Ueberetnsttmmung erzielt, die Nm- tralisirunasfrage jedoch noch nicht erledigt. Die internationale Controle soll nur für den Congo dntreten, für den N'ger übernehmen England für den Unterlauf, Frankreich für den Oberlauf durch eine Declaration die Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der Freiheit der Schifffahrt. Die anderen Mächte, die dort Territorium erworben, über- ne6meVrMr7«TmT8U®«embtr. Di- hi-ffg- H-nb-I«°mm-r bat bezüaltm der Dampfer.Subventions-Vorlage iu einer Eingabe an das Mintsterium für Handel und Gewerbe dahin zu petittoniren, daß bet den in Aussicht genommenen Dampferlinten alle von deutschen Küsten abgehenden Dampfer über Rotterdam und Antiveroen aeleitet werden, zu welchem Zweck in diesen für die Ein- und Ausfuhr von Frankfurt a. M. in Betracht kommenden Seestädten besondere ComptotrS, ferner com- bintrte Este'nbahn- und Dampferfrachten und bestimmte EtnlieferungStermtne ein- zurichten sind. — Eine weitere Eingabe ist beschlossen, um Hinsicht auf die Kün- diauna verschiedener Verttäge zwischen der König!. Eisenbahn-Dirrction und ber ^cffb Ä Frankfurter Eis-nbahnverhältmste zu gebm zu bem Zwecke baß Frankfurt in Hinsicht auf die bevorstehende Vollenbung ber Mato Canalisation unb der Hafenbauten alle diejenigen Fracht '^Ergünftigungen endlich erhält, welche die Rhein - Umschlagsplätze, insbesondere Mainz und Mannheim, genieße $ December. Der Senat genehmigte sämmtliche Artikel der SBnbU reforwvorlage in der von der Commission beschlossenen Fassung und nahm darauf die $0rl,81tm @an1,n$miti136c?.g,n 24 Stimm«, an. b( b.s 6ultu|. bubaetS. Der Bffchos Fr-pp-i «rtlirte, bi- Kammer habe nicht baS Recht. bar CuItuS. bubget ju befettlgen, benn bas würbe eine »uikünbigung bes Concorba^ sein Der erste Artikel des Cultusbudgets wurde hierauf mit 378 gegm 140 ®ntninen Angenommen eobann würbe trotz beb Einspruch-- b-s 6u Mnrtn«Ür8 »h «m ta Commission vorgeschlogene Herabsetzung der Besoldung der Bischö.e und ^rzbtfchöfr genehmigt. & $(ccmb(r $o8 Blaubuch über die Angelegenheiten Südafrika- enthält eine Dep'sche Lord Derby's an den Cap - Gouverneur vom 11. November, in welcher demZb?» mitge heitt wird, die englische Regierung habe den Bedingungen, hniffAe fBrotectorot an der Küste des Namaqua- und DamaralaudeS beraest^llt^vär^maÄimmt^eS würde daher dem internationalen Brauche nicht ent- ?nreAcn b J ZerrSrn ’ unmittelbar an das bestehenbe beutsche Gebiet orenz/^'zu anr«ftken• Me englische Regierung habe nicht bte Absicht, von irgend welchen Tbeilen des Namaqua- und Damaralandes Besitz zu Ergreifen, ^Segen s^ sie geneigt! die Herstellung ber englischen Juri-dtNion über baS Kalahariland in Erwäg, ung »u^ieh^m mm bi. . I: „Gestern Abend trat im Saale des „Tivoli- ber Pistolen-Kunst- Schütze Herr Robert Schrader vor einem recht b.setzttN Z.ischaucrkrets auf. Jedermann wird mit ur.s darüber einverstanden sein, etwas großaittges und hier wirklich noch nie dagewesenes gesehen zu haben. Man rotrb ordentlich in Versuchung gefühlt, an Zauberer zu glauben, wenn Herr Schrader mt seinen „Freikugeln" Schuß auf Schuß, ohne zu fehlen, abgtdt. Staunenerrrgend ist die Fertigkeit u. a. mit dem Jagdgewehr: Glaskugeln in allen Vartattonen seitwärts und vorüber geworfen, selbst geworfene Kugeln zu schießen. Lauten Beifall erregte der „Tellschuß" (nach einer Nuß vom Kopfe seines Secretairs), und so könnten wir noch so vielerlei aufzählen, doch ist Gelegenheit geboten, sich selbst von der Fertigkeit dieses ersten Pistolen-Kunst- Schützen Europas zu überzeugen, da Herr Schrader sich entschlossen hat, roch einmal tn Merseburg aufzutreten. Vermischte-. Berlin, 5. December. Zur Warnung für Auswanderer wird der „Nordd. Allg. Ztg" Folgendes mstgetheilt: „E n AuSwanverungtzagent in Antwerpen sucht seit Einiger Zeit — anschetrund nicht ohne Erfolg — deutsche Auswanderer unter bettüg- ltchen Vorspiegelungen für die Colonie Grao Para tn Brasilien anzuwerben. Derselbe vkktet zu diesem Zwecke Auswanderungslustigen billige Passage nach Brasilien an, indem er denselben als „baar zu bezahlendes Passagegeld" eine verhältmßmüßig geringere Summe bezeichnet. Hat der Auswanderer dann das geforderte Angeld etn- gesandt oder sich gar schon nach dem Einschiffungtzhafen begeben, so wird von ihm die Unt.rzeichnung eines Vertrages verlangt, Inhalts dessen er sich verpflichtet, noch den /Vrfachen Betrag der zuerst bezeichneten Summe als „vo^geschossmen Theil deS Passagegeldes" innerhalb 5 Jahren mit 6pCl. jährlichen Zinsen an die Dtreciion der Colonie Grao Para zurückzuzahlen. Einer rechtzeitigen Belehrung der Betreffenden sucht der Agent durch den nachstehenden „Rath", welchen er tn den an die Angeworbenen versandten lithographirten Schreiben erihetlt, vorzubeugcn: „Ich rathe Ihnen — so heißt es dort, — während der Reise nach Antwerpen Niemanden, wer es auch sein möge, die von mir erhaltenen Briefe und Papiere zu zeigen oder gar auszuliefern, weil solche Personen, welche sich den Auswanderern unter irgend einem Vorwande aufzu- drängen suchen, es meistens nur tn der Absicht thun, sie irre zu führen oder zu betrügen." Mögen die Auswanderer dann tn Antwerpen erkennen, tn welche Abhängigkeit und tn welches Elend sie sich durch Uebernahme einer derartigen Schuldenlast begeben; erfahrungLmäßtg Ist es für sie dort zu spät, sich dem Netze des Agenten zu entziehen. Graudenz. Aus einer Ortschaft in der Nahe von Lassen ist dem „G. G." JJWhK der König!. Staatsanwaltschaft folgender Vorfall zur Anzrtge gebracht worden. Ein Brautpaar wollte auf dem StandeSamte die Ehe eingehen. Während nun die House zurückblteb, um das Hochzestsrnahl zu bereiten, ging ihre verhettatkele Schwester mit dem Bräutigam zum Standesbeamten und vertrat ihre Stelle. Arn Sonntag darauf wurde die richtige Braut tn der Kirche mtt dem Bräuttgam getraut, 0 n die ciollrechtliche Ehcschli ßung vorauSgegangen war. Die Ehe Ist riatülltch nichtig, außerdem sehen die Betheiltgten Ihrer Bestrafung wegen Urkundenfälschung entgegen. , ~ fRethengräber bei Reichenhall.) Südlich nahe bet Reichenhall ist an einem sanft abfallenden Abhange des Stadtberges etn R:>Hengräberfeld zum Vorschein ge- rommen, als dec Besitzer des Grundstückes den Berghang angrub, um Kies zu gewinnen. Dasselbe dehnt sich auf etwa 3—400 Schritt Länge uno etwa ein Tagewerk (40 Ar) ^lachenraum aus. Die Gräber sind flach und liegen tn regelmäßigen Reiben, mit gleichen Zwischenräumen meist In einer Tiefe von 3-4 Fuß, nur em größer-tz Maffen- flrob zeigte im Querschnitt eine Breite von 6 und eine Tiefe von 3 Meter. Die Tobten Und mit Lehmerde lMergel) überdeckt, die eigens zu diesem Zwecke h^rdeigeschafft werden mußte. Als Beigaben wurden bis jetzt gefunden: em großer oxydirter Ohrring mit einer anhängenden silbernen Kugel und einige Perlen einer Halskette, die aber nicht SiJ r?: amben dann zwei Schlüssel mit viereckigem Griff, wie dieselben auch zu Fridolfing, Nordendorf und anderwärts schon in Rethcngräbern vorkamen und die man beim ersten Anblick der gothischen Sttlpertrde zuweiscn möchte und endlich eine Spatha. Bet einer am 8. November vorgenommenen Ausgrabung fand sich im Boden, welcher unterhalb einer Humusschicht von 15—20 Ctm. Dicke in seiner gesarnmten Masse auS dtchtgelagertern Geröll besteht, tn einer Tiefe von 1 Meter auf Dem sorgfältig geebneten ©eroaboben ein Skelett, das zur oberen Hälfte mtt einem rohen aber festen Gewsld aus Feldsteinen überdeckt war; das übrige Grab war dis zur Humusschicht mit Ledm, mergel vollständig auSgefüllt, die Füße des Leichnams lagen nach Osten, daS Glficht der aufgehenden Sonne zugewendet, die ganze Gestalt gestreckt, die Arme dicht am Körper liegend. An Beigaben ward nur etn eiserner ovaler Ring (Trenseming) gefunden und etwas Kohlenstaub, der um dm Schädel gestreut war. Nächst den Gräbern von Hagen bet Murnau ist dieses Reihengräberfeld daS südlichst gelegene tn Baynu. - (Durch die - Leihbibliothek.) Unter dem Titel „Die Phylloxera bet Leih, btbliothek erzählt ein Budapester Blatt folgende Geschichte: Der Leiter einer der größten Leihbibliotheken^ in der ungarischen Hauptstadt hatte eine fürchterliche Entdeckung gemacht. Gewöhnlich begnügte sich der alte Herr damit, daß er bloß die Ein- banbd 1 W Mild, KÄ sKr ÄÄS x-»!!L )'* Ä* ..altl 6«t basj* S‘ft«« npb bfe Verdkkbntk il'otjet“. Dm 'd-iEABM ?"U"g Machte, >IU"S er bestand. A allein eS W >d !!eh die Fordeim mde öom Liede nm pondmz zahlen Wß^ ""8der „Moraf ’ 'n ttster Ctmt iit en Künstlerin, Fran genheit gab, btt A> »u gestalten, die fli Urin durch nidjl'tf । bemkunstverstandtM : i Mähe anerkennerdea ■ len, mit denen btm de, sind voll «M lle der Deborah, dm itfer unterstützt, mit Meinung. 9W btt jenb großen Mittel, . he, bf( ßämpft btt je bt§ Dttwunbctta Anblick des ttlnm idtuck gedrachi, die eine votzr Kukuvst । teriMMen unserer ».iviftdenWeren , esGastesschlvürd'S öorstellung nickt die Stadt, die jetzt th» re eitle sein! W titd J“ li Der PostdanO Sremen, welcher ® bampton adgegaW b^Der PostdanO fernen, welcher ton abßegangen M en. ___ te Butter pA ! Kasematte^ S«'» L<* i M per S*3äSj «SS in Fromage de Brie., Käse, Engi. Biscuits, 8171 Prinz» Grünberg. 7221 amer, 25 ä S. Elsoffer. 8181 Neufchäteller Camembert Holländer Edamer Emmenthaler Hiesige Ausgesteinte Apfelscheiben Apfelspalten II II Russisch. Caviar, Elb-Caviar, Sardin es ä Fhuile, Hummer in Dosen, Ochsenzungen, Corned Beef, Beef Tongue, Gothaer Cervelatwurst, Champignons, Trüffeln, India Soya, Tomates superior, Capern, Eingemachte Früchte, Pfeffergürkchen, Perlzwiebeln, Oliven, Pflaumen in Essig, Preisselbeeren, Engi. Senf, empfiehlt in besten Qualitäten Emil Fischbach Brünellen, Kirschen, Mirabellen, Bordeauxpflaumen, Türkische Zwetschen, X empfehle eine große Auswahl: ifr Poesie-, Schreib- und Marken- + Albums, Photographle-Albnms, ■jp Portemonnaies, Feuerzeuge, T Bisitkarten-Täschchen, X Notizbücher und Brieftaschen, JL Photographie-Rahmen, T Papeterien und Bilderbücher, X Iugendschriften und Märchen- August Werner, Korbmacher Löwengasse. Brechen u?Anfahrell von Steinen zur Straßenunterhaltung. Tas Brechen und Anfahren der zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirke Gießen erforderlichen Steine foll an nachbenannten Tagen und Orten versteigert werden: Freitag den 12. December, Vormittags 9 Uhr, zu Gießen, im Bramm'schen Wirth-locale, für die Straßen von Gießen bis Klein-Linden, von Gießen gegen Rodheim, von Gießen über Lollar bis zur Preußischen Grenze, von Gießen über Reiskirchen bis gegen Lindenftruth und von Gießen über Lich gegen Langsdorf, aus den Basaltbrüchen im Gießener Stadtwalde, im Steinbacher Felde, bei Langsdorf, bei Staufenberg und bei Reiskirchen (bei beiden letzteren Brüchen nur das Anfahren). Montag den 15. December, Mittags 1 Uhr, zu Kirch-GönS im I. Bach'- fchen Wirth-locale, für dre Straßen von Klein-Linden bis Butzbach und von Pohl-Göns gegen Wetzlar bis zur Preußischen Grenze, aus den Kalksteinbrüchen bei Groß- Linden, Lang-Göns und Pohl-Göns, sowie den Vasaltbrüchen bei Holzheims und Gambach. Gießen, den 8. December 1884. Großh. Kreisbauamt Gießen. Walter. 8168 Stangenspargel, la , Erbsen, extrafein, „ Moyens, Bohnen, Käse Limburger Käse Pfund 23 Pf., per Stück bis 30 Pf., Handkäse Jeilgevolenes. Gute tzpfisekartossM sind abzugeben franco Gießen 100 K. zu 5 M. 8164 Junge Eber und Sauen der großen Yorkshire-Racc, aus einer re- nommirtcn Zucht stammend, versendet preismürdig Hofgut Friedelhausen, 8148 Post Lollar. Bekanntmachung. Im Auftrage des Verwalters der C. Löfsler'schen ConcurSmaffe Bekanntmachung. Zur Empfangnahme und Beischreibung der Zinsen von den bei hiesiger Spar- und Vorschuß-Kasse angelegten Kapitalien, sowie zur Bezahlung der Zinsen rc. von den aus derselben entlehnten Kapitalien für das Jahr 1884 sind nachstehende Geschäftslage festgesetzt: Montag den 8. und Dienstag den 9. December, Tafelmandeln, Tafelrosinen, Tafelfeigen I erw Haselnüsse f bringe ich Freitag, den 12. December, Vormittags 9 Uhr anfavgend, der Wohnung des Carl Löffler zu Gambach 2 Sophas, 1 Kommode, 1 Glasschrank, 1 ovalen Tisch, 1 runden polirten Klapptisch, 2 vollständige Betten, 1 Kleiderschrank, 2 Waschtische, 6 nußbaumene polirte Stühle, 6 Strohstühle, 1 Sessel, 1 Pferdegeschirrschrank, 6 Säcke mit Zwetschen ä 1 Ctr., circa 50 Stück Spaten, Schippschippen, Kartoffelhacken und Heugabeln, circa 100 Stück Zug-, Kuh- und Ochsenketten, 1 Parthie Pflugschaaren, Pflugschaufeln, Porzellan, Lampen und Sturmlaternen, diverse Eisenwaaren rc. rc. gegen Baarzahlung zur öffentlichen Versteigerung. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Butzbach, den 8. December 1884. Venator 8169 Großherzoglicher Gerichtsvollzieher. Die Wien- und Papierhandlung von lj