18SX Mittwoch den 10. September Kr 211 e»r<«et schulftrab« '• Betreffend: Deutsche Molkerei-Ausstellung in München- ^Freiherr Adalbert von Nordeck zur Rabenau. I Uh" tÄler1* ,, gttuiv—- Politische Ueberfkcht. Gießen, 9. September. No» Zeitung» «Meldungen über die Kaiser-Zusammen« tun ft registriren wir eine der „Polit- Corresp.", bekanntlich einin W»en erscheinendes osficiöse» Organ von internationalem Charakter, au» Petersburg »»aegangene Mittheilung, welche besagt, daß bei der Anwesenheit de« Czaren in Polen der deutsche unv österreichische Kaiser Gäste de« russischen Kaiserpaares sein würden und daß sich der Minister v. Giers im Gefolge des Czaren befin- den werde. Endlich meint die „Nat-.Ztg." den 15. September al» Tag der Kaiser-Begegnung mit einer gewissen Bestimmtheit bezeichnen dürfen. Weiter weiß da» genannte Blatt zu berichten, daß dem Eintreffen des Fürsten Bismarck in Berlin für den 10. oder 11. September entgegengesehen werden dürfe. Von den inneren Angelegenheiten sind säst nur WaMachnchtm ru registriren. Die osficielle Bekanntmachung der Termins sür die Reichstags- mahlen ist indeffen immer noch nicht erfolgt, doch muß dieselbe als unmittelbar bevorstehend betrachtet werden, Da die betr. Behörden angeordnet Haben, daß die Abgrenzung der Wahlbezirke und die Anlegung der Wählerlisten für die Reichstaaswahlen unverzüglich zu erfolgen habe. . , _ , „ Auf dem Gebiete der deutschen Colonial-Erwerbungen in West-Asrika ist mit der Auspflanzung der deutschen Flagge in Little Popo, an Der Küste von Dahomey, durch den Generalconsul Dr. Nachtigal ein weiterer Schritt nach vorwärts gethan worden. Zur selben Zeit wird aus Ham' bürg die Gründung einer deutsch-afrikanischen Handelsgesellschaft gemeldet, welcher ein vorläufiges Kapital von 500,000 JL zur sofortigen Sktfugung steht. E« ist Diese „Gründung" als ein eelatanter Beweis dafür zu betrachten, wie sehr der Unternehmungsgeist der deutschen Kaufleute gestärkt worden ist, seitdem ihre Faetoreien in West-Afrika unter den mächtigen Schutz des Reiches gestellt TOOtbeMtnb^n gegenwärtigen Manövern des deutschen Panzer- qesckiwaders vor der Wefer-Mündung ist bekanntlich eme viel Aufsehen erregende Collision zwischen der Glattdecks-Corvette „Sophie" und dem: Bremer LlopdDampser „Hohenstaufen" vorgekommeNk In Folge dieses Unfalles, bei welchem glücklicher Weise Personen nicht zu Schaden gekommen sind, haben beide Schiffe große Beschädigungen erlitten und ist der „Hohenstaufen nach dremerhafen zur Reparatur zurückgedampst, während die „Sophie" in das Dock zu WuhelmS- hafen bugstrt wurde. Eine Mittheilung des „Reichs- und Staats'Anz. über den Vorfall läßt den Schluß zu, daß die Schuld an dem Zusammenstoß dem „Hohenstaufen" zur Last gelegt werden muß, während Berichte von anderer Seite den Unfall einem falschen Manöver der „Sophie". zur Last legen. Die hoffentlich baldigst zu erwartende amtliche Darstellung wird jedenfalls die wun- fchenswerthe Aufklärung bringen. In Oesterreich ist man jetzt beschäftigt, das Facit der in neun Kronländern stattgefundenen Neuwahlen zu den Landtagen zu ziehen, da nur von Salzburg das Ergebniß noch ausstcht. Es ergiebt sich zunächst, daß die Vereinigte Linke, Alles in Allem gerechnet, in der diesjährigen Wahlcampagne 35 Mandate verloren hat. wobei der größte Mandatsverlust in Mähren zu verzeichnen gewesen ist. Aus die einzelnen Wahlkurien vertheilt, verloren die Deutsch-Liberalen in der Vertretung des Großgrundbesitzes 18, in derjenigen der Städte und Handelskammern 9 und in den Landgemeinden 8 Sitze. Berücksichtigt man hierbei nur Kronländer mit rein oder überwiegend deutscher Be- völkerunq: Ober-und Rieder-Oesterreich, Vorarlberg, Steiermark und Kärnthen, fo ergiebt sich, daß dieselben im Jahre 1878 163 Liberale und <2 Abgeord' nete anderer Parteien, jetzt dagegen nur iol Deutsch-Liberale und 81 mehr grenzender Smbe, sehr And Logis, fow« r, sofort zu wp Ludwig Lang, --------—----------———— «reii vierteljährlich 2 Bart 20 Pf. mit Vrivgerloha. Erscheint tätlich mit Vrf Montag!. Durch die Poft bezogen viertel jährlich 2 Marl 50 Pf. es Zimmer 'zu vev _____Lindengasse 1. oicie ein Zimmer mit bei agt, Kaplansgasse. en-Logis an rujige ^Weidengasse 16. 20 ist der mitttne cl)ör unb Aartenan- s. A. zu vermittln, (teilt Bamberger, h.ptK d. U, 1 Ti Wen MM sind Logis w oenniettjen ien- Näheres daselbst !T Hans" zu ertragen- ’ m. Küche zu ver- ____Lindengasse 1. Hause, Nord-Anlaae, Dr. Buchhold be- erweit zu vermicthen. W. 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Ltubcheu ist zu ver- i beziehen bei Mdhändler Ebel. ober weniger regierungsfreundliche Abgeordnete gewählt haben - Die myste- riösen Vorfälle während der Eisenbahnreise de» erblichen K°nigLpaare« v° Belgrad nach Wien sind noch immer nicht ganz ausgeklärt, doch hat e» in Der That den Anschein, als ob es sich um einen Attentats-Versnch der serbischen Radikalen gegen König Milan gehandelt habe .. . oeit lieber den französisch-chtnestschen Confltcr uegr zur wenig Neues vor. Auch die von der „Times" gebrachte Nachricht, da» fran- zöstsche Panzergeschwader habe Keelung — auf °er Insel Formos Reue bombardirt, wird jetzt von Paris aus entschieden dementtrt. Admiral Courbet will wahrscheinlich erst die ihm au» Saigun ^""«11 Landungs Truppen abwarten, ehe er zur Occupation der Inseln F°rnwsa >und Haiwan, sowie »u weiteren Operationen schreitet. Die Frage wegen des Commando« m Tongking soll in einem am Dienstag stattfindenden Mmisterrathe unter dem Vorfitze des Ministerpräsidenten Ferrp, welcher bi» dahin von temem Lan aufenthalte nach Paris zurückgekehtt sein dürfte, entschieden werden, und wir in dem Mmisterrathe jeoensalls auch die fernere Actton der französischen Flöt in den chinesischen Gewässern zur Sprache kommen. /axnHrAtih Der englische Premier hat seinen oratori^en mit einer auf Einern großen Arbeiter-Meeting in Edinburgh geh^enen Rede aeschlosien Die Reden, welche Mr. Gladstone vor seinen schottischen Mrhl rn Zi°l° Ä“ die auswärtigen Angelegenheiten anbelangt, gerade kem neues L °°rbr !e , aber trotzdem sind dem greifen Premier anläßlich feines ^sttchS in der Haupt (labt Schottlands großartige Ovationen dargebracht worden wckche bewei en, wie arosi und feil auch heute noch feine Popularität »st, obwohl seine 4-oiu t S^r al» eine? Richtung hin äußerst zweifelhaft--Erfolge auszuw if n hatt Die liberale Partei kann darum immerhin den Besuch Gladstone Edinburgh als einen verhältnißmäßig großen Erfolg für sich betrachten. ®as Umsichgreifen der Cholera in Italien droht namentlich in dem südlichen Thelle dieses Landes an Anarchie grenzende Zustunde-hervor- urusen. In Neapel, der größten Stadt de» Lande«, bedrohen die unnnffenden unteren Volksklaffen die Aerzte und hindern fiti an bet da ber Unsinn verbreitet unb fest geglaubt wirb, die Merzte sollten bis CMra kranken durch Gift aus Der Welt schaffen. In andern Orten werden die Eisen bahnzüge angehalten und die Reifenden an der Fortsetzung derJReife J Bereits weilen die Minister des Ackerbaues und der öffentlichen-Arbeüm in Neapel und König Humbert selbst gedenkt in Begleitung des Mimsterprä id nt n de Pretis und des Finanzministers Magliam der heimgesuchten- Stadt emen Besuch abzustatten. Unter den in Neapel an der Cholera Erkrankten befin sich auch der dortige Licebürgermeister. . In voriger Woche ist zu Belgrad die Eisenbahn.Lrme Belgrad- Risch Zierlichst eröffnet worden. Es ist dies nicht nur da» lunge König reich Serbien selbst ein bedeutungsvolles Ereigmß, sondern auch für da» westlich^ und centrale Europa, denn die Lmre Belgrad -Rtfch bil mnfnr,rj(>r. großen Orientbahn, an deren Bau Oesterreich-Ungarn, Serb-en,^ Bulgarien u die Pforte beteiligt sind und bereit Vollenbung eine volkswirthfchaftttche Um wÄzung einen heute noch kaum zu ahnenben Aufschwung des Orienthanbels zur Folge ^Yctlonen auf bem sudanesischen JnsurrecUons- «tä-Wä’ääSk: Betreffend. Zeichmkursu» für Dolksschullehrer im Herbst 1884. Gießen, am 8. September ld84. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Comnnssion Greßeu an bk GchrUvorstävb« des Kreises. dem Rrei^$e&5tun!e^eSea» ÄXÄ Ä'““ °°n" u£ Ämmten X ÄÄ- d-ßMeldungen m>f-hlba- 8 Tage« bei UN» einzureichen sind. Dr. Boek vann.________________— * 3.1.1« .. di. d.. W. -««««-«'“»*> b-- M W. S* des Aeußeren vom 26. August d. I. wurde . r q nrfnc.r b ^»lösten internen dreitägigen Retourbillete nach München bis zum ... ,..d. Friedelhausen, am 3- September 1884. »« Adalbert von Nordeck zur Rabenau. > Mzeigev^ lW 6birH=^_ ——^^77-1-3 un- teu- "Nif Vorbereitungen für die englische Expedition zum Entsätze Khartums zu beschleunigen. Darmstadt, 6. September. Ihre Königl. Hoheit die Frau Prinzessin Karl sind heute Nachmittag von Schloß Fischbach wieder dahier eingetroffen. Darmstadt, 8. Septbr. Se. Königl. Hoheit der Großherzog kamen heute Vormittag mit dem Zug 9 Uhr 40 Min. von Wolfsgarten hier an, statteten Ihrer Königl. Hoheit der Frau Prinzessin Karl einen längeren Besuch ab und kehrten mit dem Zug 11 Uhr 30 Min. nach Wolssgarten zurück. Telegraphische Depeschen. Wolffs trtegr. Sorrsfporrdem-Drrrears. Weiden, 8. September. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz traf heute früh 5Va Uhr hier ein, wurde auf dem reich mit Flaggen und tropischen Gewächsen geschmückten Bahnhofe von dem Kriegsmtnister v- Malllnger, sowie von dem preußischen Militäratachä v. Planwitz und dem Bezirksamtmavn und dem Bürgermeister empfangen und setzte nach ^stündigem Aufenthalt mittelst ExtrazugS seine Reise über Wernberg nach Delndorf fort. Amberg, 8. September. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz und Se. K. Hoheit der Prinz Heinrich von Preußen sind heute Nachmittag IV2 Uhr hier eingetroffen und bei der Ankunft auf dem Bahnhofe durch eine Deputation der städtischen Behörden begrüßt worden. Die Stadt hat zu Ebren der hohen Gäste festlichen Flaggenschmuck angelegt. Heute Abend wird Seiner K- K. Hoheit ein Fackelzug mit Serenade dargebracht werden. Nach der Serenade findet em Banket in der Turnhalle statt. Wien, 8. September. Gestern Nachmittag fand bei der Kaiserin in der Hofburg ein größeres Diner von 40 Gedecken statt, an welchem der König von Serbien mit seinem Gefolge und den ihm zugetheilten Ehrenkavalieren theilnahm. — Morgen früh 6 Uhr begeben sich der Kaiser und der König von ©übten zu den ManLvern nach Dürnkrut. Wilna, 8. September. Der Kaiser und die Kaiserin empfingen nach der gestrigen Truppenrevue im PalaiS die Militär- und Civilbehöcden, sowie die Vertreter der Geistlichkeit, welche alle darauf auch am Dejeuner theilnahmen. Es erfolgte sodann noch die Besichtigung einiger Lehranstalten. Nachmittag« 41/4 Uhr setzten der Kaiser und die Kaiserin die Reise nach Warschau fort. Die massenhaft herbeigeströmte Bevölkerung, welche in ihrer Bewegung in keiner Weise beschränkt war, empfing den Kaiser, die Kaiserin und die Mitglieder der kaiserlichen Familie überall mit stürmrschen Ovationen. Warschau, 8. September. Der Kaiser und die Kaiserin trafen heute Vormittag 10 Uhr mit dem Großfürften-Thronfolger und den Großfürsten Georg, Wladimir und Nikolai dem Aelteren hier ein und wohnten sofort nach der Ankunst dem Gottesdienst in der griechisch-katholischen Kirche bei. Um IV/a Uhr begann aus dem Mokotowsk feld daö Manöver, welches um 2 Uhr beendet war. Hanoi, 8. September. General Millot ist heute früh abgereist, um nach Frankreich zurückzukehren. — General Örtere de JSle ist gestern angekommen und hat das Commando über b*e französischen Truppen übernommen. Rom, 8. September. Der König und der Prinz Amadeus trafen auf der Reise nach Neapel heute früh auf dem hiesigen Bahnhofe ein und setzten, von dem Ministerpräsidenten Depretis begleitet, unter lebhaften Kundgebungen von Seiten der Bevölkerung die Reise fort. — Der Gesundheitsrath war gestern zu einer Sitzung zusammcngetreten; wie versichert wird, hat derselbe die Aufhebung der Quarantäne an der Grenze Oesterreichs und der Schweiz beschlossen. Pot-dam, 8. September, lieber die bereits gemeldete, gestern Abend bei Neuendorf erfolgte Entgleisung eines Eifenbahnzugs wird von authentischer Seite mitgetheilt: Der gestern Abend 7 Uhr 51 Min. von hier nach Neuendorf und Wannsee abgelaffene leere Personenzug gerieth bei Neuendorf in Folge falscher Weichenstellung auf einen tobten Strang. Die am Ende desselben befindliche Central-Apparatbude Nr. 33 wurde vollständig zertrümmert, der Packwagen lies die Locomotive auf und wurde ebenfalls zertrümmert, der Maschinist wurde getödtet, der Zugführer ist schwer, der Heizer leicht verletzt. Eine Verkehrsstörung ist in Folge des Unglücksfalles nicht eingetreten. Brüssel, 8. September. Die Zahl der bei den gestrigen Unruhen Verwundeten beläuft sich auf etwa hundert; einige derselben sind schwer verletzt. Das Gerücht, daß bei den Unruhen 3 Personen das Leben eingebüßt hätten, hat sich bis jetzt nicht bestätigt. Außer in Antwerpen kamen auch in mehreren anderen Städten bei der Rückkehr derjenigen, die an der klerikalen Kundgebung in Brüffel theilgenommen hatten, auf den Bahnhöfen Ruhestörungen vor. — Gutem Vernehmen nach wird morgen im Senate eine Interpellation wegen der gestern hier stattgehabten Ruhestörungen eingebracht werden. — Mehrere katholische Journale verlangen, daß die Polizei der großen Städte der Regierung anvertraut werde. Antwerpen, 8. September. Der Bahnhof war bis heute früh von dichten Menschenmassen umlagert, bei der Ankunst eines jeden Zuges, welcher Theilnehmer an der klerikalen Kundgebung von Brüssel zurückbrachte, entstanden neue Unordnungen, die Gensd'armerie war wiederholt zum Einschreiten genöthigt, es sind noch mehrere Personen verwundet worden. London, 8. September. Ein Telegramm der „Times" aus Fu-tscheu vom 6. ds. sagt, die chinesischen Behörden hätten eine Bekanntmachung erlassen, daß, nachdem der Krieg erklärt, Shanghai für neutral, Woosung, mit Ausnahme eines als neutral bezeichneten Kanals, für blokirt erklärt worden sei. Aus Paris liegt bis jetzt noch keine bestätigende Nachricht vor. — Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Fu-tscheu von gestern gemeldet, daß die Häuser der Fremden, und zwar ohne Unterschied der Nationalität, von chinesischen Soldaten geplündert würden. — Die hiesige japanesische Gesandtschaft erklärt die Meldung, daß Japan die Souveränetät über die Loochoo-Jnseln in Anspruch genommen habe, für unbegründet. Oesfenttiche Sitzung des Provinzial-Ausschusses der Provinz Ober- heffen vom 10. Juni 1884. (Fortsetzung ) Als letzter Gegenstand der Tagesordnung kam zur Verhandlung der Rekurs verschiedener Mitetgevthümer des Gerbergrab enS zu Butzbach aeaen einen Polizeibefehl. Das Sachverhältntß ist Folgendes: Nachdem Großh- Kreisamt Friedberg seit mehreren Jahren vergeblich bemüht gewesen war, den durch den ordnungswidrigen Betrieb dec Gerbereianlagen in dem logen. Gerbergraben zu Butzbach veranlaßten Beschwerden im Wege der Güte abzuhelfen, erließ es, gestützt auf mehrere eingehende Gutachten des Großh. Kreisbauamtrs und des Großh. Kreisgesundheitsamtes Friedberg, sowie des Großh. FabriktnspectorS in Gemäßheit des Art- 80 der KreiSordnung einen Polizeibefehl an die Eigenthümer de« Gerbergrabens, nach welchem diese zur Herstellung eines ordnungsmäßigen, dem öffentlichen Interesse nicht mehr, wie seither, widerstreitenden Zustandes tm Gerbergraben spätestens brS zum 1. April 1884, bet Meldung einer Geldstrafe von 60 JL für leben Einzelnen, nachstehende Einrichtungen zu treffen hätten: _ , 1 Der Boden der Werkstätte und derjenige um die Gruben ist, insoweit sich überhaupt der Gerbebetrieb erstreckt, in der Weise mit entsprechendem Gefälle zu ebnen und wit Steinplatten zu belegen oder zu pflastern, daß bei einer Bespülung mit Wasser §der nach Regengüssen keine Pfützen entstehen. 2. Der zur Ableitung des Wassers dienende, z.Z. an manchen Stellen vollständig verfallene Graden ist mit gleichem Gefälle von der Werkstätte bis zur Einmündung in den Schloßgarten, resp. bis zuc Grenze des Grundstückes, auf welchem sich die Gerbeanlage befindet, ordnungsmäßig nach einem zur Genehmigung vorzulegenden Plane gepflastert, mit Holzverkleidung oder in Mauerwerk so herzustellen, daß das Wasser in demselben vollständig abfließen kann, ohne an irgend einer Stelle desselben bet dem Aufhören des Zuflusses Pfützen zu hinterlassen. 3. Zur Verhütung, daß Abfallstoffe in diesen Graben gelangen und in demselben in Fäulnitz bei mangelndem Wasserdurchfluß übergehen, sind entsprechend große, nach zur Genehmigung oorzulegenden Plänen auSgesührte Klärbehälter so anzulegen, daß das Abfallwasser, bevor es in den Graben gelangt, diese Behälter durchfließen muß und in denselben die Sinkstoffe ablagern kann. 4. Sämmtliche Anlagen sind in gutem zweckentsprechenden Zustande so zu erhalten, daß ein Auftreten übler Ausdünstungen durch Fäulnitz oder Gährung von Abfallstoffen rc. möglichst verhütet wird und ist zu diesem Zweck die Einrichtung zu treffen, daß zur Bespülung des Bodens, Durchspülung des Grabens und Erneuerung des Wassers in den Weichgruben täg'.ich mindestens 20 Cubikmeter frisches Wasser zur Verfügung stehen und den Weichgruben rc. zufließen. Gegen diesen Polizeibefihl verfolgten die Eigenthümer des Gerbergrabens den RecurS an den Promnzial-Ausschuß. Nach mündlicher Verhandlung, in w'lcher ein Vertreter der Recurrenten nicht erschienen war, erkannte der Prooinzial-Ausschuß: daß der von B. Küchel II, Adam Sparwasser, Adam Wilhelm Küchel und Jacob Küchel IV. zu Butzbach gegen den Polizeibefehl des Großh. KreiSamtrs Friedberg vom 17. December 1883 verfolgte RecurS nur insoweit, als in pos. 4 dieses Befehls resp. des oorausgegangenen Schreibens des Großh. KreiSbauamteS Friedberg vom 10. ej. den Miteigenihümern des Gerbergrabens auch die Beschaffung von täglich mindestens 20 cbm frisches Wasser oufgegeben wurde, für begründet zu erklären, daher nur diese Auflage wieder aufzuheben, dagegen im Uebrigen der RecurS zu verwerfen und daher der angefochtene Polizeibefehl aufrecht zu halten fei, unter Verurtheilung der Recurrenten in die baaren Auslagen de« Per- fahrens und zur Zahlung eines Averfionalbctrages von 60 JL in die Provinzialkasse. lieber den in mehrfacher Beziehung interessanten Sachverhalt geben die nachstehenden Entscheidungsgründe ausreichende Auskunft: I. Die Formalien des Recurses bieten keinen Anstand. Die Compet-nz des Provinzial-Ausschusses ergibt sich aus Art. 98, pos. 1 der Kreis- und Prooinzial- ordnung und die gesetzliche Frist (Act. 80, Absatz 5) erscheint, da sich die Beschwerde nur gegen die in Dem Eingänge des Polizeibesehles resp. in dem vorausgegangenen Schreiben des Kreisbauamtes vom 10. Decembrr 1883 sub 1-4 erwähnten Auflagen richtet, als gewahrt. Dagegen ist materiell die Beschwerde nur zum Theile begründet. II. Nach Art. 80, Absatz 1 dec Kreis- und Provinzialordnung, aus welchen sich der fragliche Polizeibefehl stützt, ist der KceiSrath befugt, gefahrbringende oder ordnungswidrige Zustände. ... zu beseitigen, soweit dies im öffentlichen Interesse geboten ist. Nun kann eS aber keinem Zweifel unterliegen 1) daß der seitherige Zustand des Gerbergrabens ein äußerst miß ständigem war. Ganz abgesehen von den längs desselben befindlichen Weichgruben, welche allerdings naturgemäß stets bis zu einem gewissen Grade mit üblem Gerüche verbunden sein müssen, stagniren wegen der Unebenheit und Unfertigkeit der Betriebsstätte und oeren Umgebung, sowie wegen des theilweisen Verfalles des Grabens selbst und der Zerstörung seines GefälleS fortwährend die GebrauchSwasser, es verfaulen die nicht abgehen könnenden animalischen Abfallstoffe und der Graben ist mit denselben in einer dicken Unrathschicht angefüllt. Cs bedarf daher kaum einer Bestätigung durch Sach» verständige, daß die Ausdünstungen dieser Verwesungsgegenstände, welche fortwährend die Luft verpesten, nicht blos in hohem Grade belästigend, sondern auch geradezu nut Gefahr für die Gesundheit verbunden sein müssen. Es wird dies jedoch auch ausdrücklich an mehreren Stellen der Kreisamtsacten durch daS Großh. Kre,Sgesundheitsamt Friedberg ausgesprochen. So wird von diesen a. in dem Besundprotocolle vom 14 October 1882 (10) act. der Zustand ein ordnungs- und gesundh eitswidrig er genannt und ebenso b. in den weiteren Kreisamtsakten sub rubro „Gesuch der Gebrüder Küchel um Anlegung einer Gerbereianlage" (3) bemerkt: „Die in ästhetischer, technischer und gesundheitspolizeilicher (Hinsicht) höchst anstößige Beschaffenheit dieser Anlagen rc." 2) Aber auch daS öffentliche Interesse an Beseitigung dieses Zustandes ergibt sich daraus, daß von dm geschilderten Nachtheilen ein größerer Kreis von Menschen betroffen wird. Denn ganz abgesehen von den Bewohnern und Besuchern des in den Verhindlungen vornehmlich erwähnten nicht fernen AmtsgerichtSgebäudes. so läuft längs deS ganzen GrabcnS eine Straße (00.1 der Hauptstraße nach dem AmtS- gerichtsgebäude führend), deren südliche Häuserreihe namentlich (mit der Hinterfront) sich in unmittelbarer Nähe deS Grabens befindet, wie dies auS der dem Gutachten (10) Der Kreisamtsacten eingefügten Zeichnung und dem in (17) aet. befindlichen Sttuations- plane hervorgeht. Allerdings scheint von den Bewohnern dieser Straße noch niemals eine Beschwerde über den Zustand deS Grabens laut geworden zu sein. Allein erstlich dürfte sich dietz- auS der mit dem Wachsen der Mißständigkeit gleichen Schritt haltenden Gewöhnung und Gleichgültigkeit erklären; jedenfalls aber kann auf dies Schweigen, sobald der Zustand einmal als ein mißständiger erkannt worden, kein Gewicht gelegt werden, da die Verwaltungsbehörde such ohne solche Klagen von Privaten für die Beseitigung zu sorgen verpflichtet ist. Uebrigens wurden diese Klagen desto lauter und eindringlicher in den letzten Jahren von Dem Großh. Oberamtsnchter Weyer erhoben. IH. Erscheint hiernach die polizeiliche Erzwingung einer Abhülse an sich al« vollkommen gerechtfertigt, so müssen auch die einzelnen in dem fraglichen kreiSamtlichen Befehle resp. in dem vorauSgegangenen Schreiben deS KreiSbauamteS sub 1—4 an» geordneten Maßnahmen im Allgemeinen für angemessen erachtet werden und nur der pos. 4 glaubte der Provinzial-Ausschuß, soweit sie zur Bespülung des BodenS, Durchspülung De8 GrabenS und Erneuerung des Wassers in den Weichgruben die Beschaffung von täglich mindesten« 20 cbm frisches Wasser verlangt, nicht zustimmen zu können. ES laßt sich zwar nicht der Fennen, daß gerade diese Maßnahme voraussichtlich von besonders günstigem Effecte fein würde. Allein nach den vorliegenden Gutachten der Techniker, namentlich des ProvinzialingenieurS (7) der RecurSacten erscheint es als geradezu unmögl'ch, die durch dieselbe erwachsenden Kosten nur einigermaßen zu schätzen; nur soviel läßt sich sagen, daß die TerrainverhSltuisse keineswegs günstig sind und im Falle von mißlingenden Bohrversuchen die Kosten sich leicht auf viele Tausende erhöhen können. Andererseits werden nach dem nämlichen Gutachten auch ohne die erhöhte Wasserzufuhr die übrigen Maßnahmen schon wohlthuend wirken, und überdies dürste die Hoffnung nicht ausgeschlossen sein, daß, wenn der Gerbergraben — ebenso wie in der BetriebSstätte — auch weiter aufwärts bis zu der ihn speisenden Quelle hin eine Regulirung erfährt, er dann für sich allein schon etwa« ergiebiger werden wird ES erschien daher dem ProvinziolauSschuß angezeigt, vorerst wenigstens, von der Auflage einer weiteren Wasserzufuhr abzusehen, um möglichst zu vermeiden, daß die durch dieselbe erwachsenden Kosten mit der erreichbaren Steigerung deS Effectes der übrigen Maßnahmen in ein Mißverhältniß geraden. Dabei muß jedoch Vorbehalten bleiben, nötigenfalls auf dieselbe zurückzukommen, und eS dürste daher im eigenen Interesse der Recurrenten liegen, Alles, was ohne unverhältnißmäßige Kosten möglich, freiwillig zur Beschaffung einer größeren Waffe, quunt.lät vorzukehren. IV. Die in der RecurSschrift weiter oorgebrachien Einwendungen können Berücksichtigung nicht finden. Die Befürchtung einer völligen Zerstörung des Gerberet- gewerbes erledigt sich, da sie lediglich auf die Auflage einer erhöhten Wasserzufuhr gestützt ist, durch daS soeben Erörterte von selbst, würde übrigens, sofern ein unabweisbares Gebot deS öffentlichen Interesses vvrläge, diesem weichen müssen. Ebensowenig ist für die getroffenen Anordnungen der beabsichtigte Verkauf deS Gerbergrabens präjubtcteQ; denn mag dieser Verkauf geschehen an wen er will, ober mag er unterbleiben, — entscheidend ist nur, ob an der seitherigen Stelle der Gewerbebetrieb fortgesetzt wird ober nicht. Wirb er fortgesetzt, so sinb bfe Anorbnungen für leben Nachfolger rnaßgebenb; wirb er nicht fortgesetzt, so erleidet durch die Anordnungen Niemand eine Beeinträchtigung, da dieselben nur für den Fall der Fortsetzung getroffen sind. Jedenfalls konnte die Entscheidung dieser schon so lange verzögerten Angelegenheit nicht abermals aufgeschoben werden. Daß bfj. j®ln StfÄ sg? ’h’Ä olr». « % Fall- Mbu daS Unglück, ° jotniger UN einer unserer b Mdlirg W 1 Aili tineoi klein MM “n Asahr. Der ■ - W Union verfügt Henschel nicht foldxr Erbitte greift zu allen w?nn nur bet eine Urin* liebte Blicke ( gefanben ober 11(6 wie mbgi M'tstnstück t niß zu heute, zeit ein flotte zügellosen E8 ist - V Station öl' bezirk @lbet dienst. Be Biebrich, 0 In o 20 Ur. Inh. Pr. Hk. 5._ Q ischbach 5172 Sdiwing's gebrannte Java - Kaffees I. II. 4290 5758 Temperatur am 9« September (Mittags, zwischen 11 und 12 Uhr). Wasserwärme der Lahn 12° R- - Luffwärme 12° R. tm Schatten. Rübsamen. Ein sehr feines Mikroskop billig a6: zugeben. Näheres bei I. Rothenberger, 5864 Lindenplatz 8. reell, ohne jeglichen Zusatz, gebrannt. In goldlackirten Büchsen ä 1 Psd. Netto-Inhalt: a «x 1.50, 1.60, 1.70, 1.80, 1.90, 2.-, 2.10, 2.20, 2.50. 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OnertcnhrxeK ftnb — soweit keine beMmmt-n gegentbeiliaev Abmachungen getr»>ff-n wurden — in der Erveditton abrubmen ts.-a äs ben ßinblunflcn hu.* ® :it »“»« nur bn £>anblungtn auf beten Sollen labe leT««‘«nblunflen niA? hn-A Dttite -us-esühtt werben können, bet ÄrtlSralb für berichtltzt rekllrt ^tMhiMiniubrHen ' Io 136t sich bte6 nicht so auffatfen, b-h et nut in bleiern ? ni euA.Mmahouna besitze, fonbern .5 bleibt habet o elmehr b e tbm burd) org-nl- ee»?«,M^mnn-en oetllebtne all nemeine Beln-netz ,u Strafanbrobunaen un> hnflbrt b«m Dia» durch ben hier fragt den Popze besehl ntcht überfAritten wirb, berübr’. beten R,cnrS In her Hauvlsach- alb unbeBtünbet er 4 int, haben «.currenten bte haaren Auslagen bes Verfahrens unb 60 JL Bnersionalb.trag b,tSSu’t*^riftl'I’n"JnJ‘.|d)en burch Bestätigung bet höchsten Jnstan, recht-, kräftig pcöorben. Vermischtes. Marburg 6 Sevtember. In dem Wcrdaer Steinbruche hatten gestern Vor- mtllaa hrei Arbeiter/ welche b-mlt defchält'gt waren, eine ötetnroanb das Unglück, daß ihnen das Pulver tv'S G?stcht flog, wobei zwei stark und' einer etwas weniger im Gesicht verletzt wurden. Die Verunglückten wurden in die hiesige Klinik 8ebrad)stR(ntcin, 2 Sevtember. Heute Nachmittag wurde bei ^nem starken Gewitter einer unserer bravsten M tbürger, der Nagelschmied H. Kuhfuß, bet s^ner Rückkehr von Bück'du'g in der Nähe von Kleinenbremen vom Bl'tz "schlagen. Sein nebtn Dm auf einen? kleinen Gefährt sitzender Vater wurde ebenfallsb"abgestürz und erlitt Ver- letzungcn an den Beinen, blieb auch einige Zett der Sprach: beraubt, tst aber außer Gefahr. Der Verunglückte hinterläßt Frau und Kinder. Union VetfüÄS »& % » SB ^^?®tbnnUtunTb;efübtTL^®U®U®Ä^ ^n'n nur*bet «e7ner"°get^en"°^'Eln^'L" v.üenLLoten M* eine Uraro6mutter gehabt, die als verheirothete Frau mit einem fremden Ossicier ver- «1-c.i, .Miirff» npmpfhfelt haben soll. Die Gegner dks Kandidaten haben das irgendwo gesunden ober erfunden und der arme Candtdat kann In threnBlLttern sich wie mäglich scheinenden Abenteuer s.ffner Urgroßmutter lesen. Ein^ unübertroffenes Mffsterstück der Wahloerleumdung folgendes Vlakat wobei bes eren Verständ- ntß zu bemerken ist, daß der angegriffene PräsidentschaftS-Candldat in seiner Studien zett ein flotteS Leben führte: Pikanterien zügellosen SSuferleben des Ausbundes der adscheul'.chsten Laster, der schamlosesten Gelüste deS NN. PrästdenlschaftS-Candidaten der Vereinigten Staaten, ' findet man in der Brochure: c>n seiner Jugend war er ein Trunkenbold. ES ist wohl"zu merken, daß dies eines der freundlichsten Plakate ist. r(n.Mnt, rstpfTen ffir Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corps f Station rotrb bei her Einberulung bestimmt. Kgl Eilenb^nbetriebsamt c^ectlonS- be,i,k Olbetfelb) In Kastel, 5 StationSalultanten für d" Ftat ons ^ EroebMon-- btenft. Beim Diensteinttitt pro Monat je 75 X. steigt auf lobV 1GUU . Biebrich, GarntsonSlazareth, Civtl-Krank«nwärter, 600 X nebst frete^Wohnung^Mid » Biookers hollandiCacao ★ das beste leichtlöslichste Fabrikat, ist preisgekrönt mit W vielen goldenen Medaillen. VzKt genügt für 100 Tassen. " Yorräthig in allen feinen Geschäften der Branche. . * Fabrikanten J.aC.BIooker, Amsterdam w Handel und Verkehr. Gießen, den 9. Septbr. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 1.08-120, Hühnereier 2 Stück 11-13 H, Käse St. 5-8 ^Kasematte 3-0^, Erbsen pr. Liter 20 Linsen 30 Tauben per Paar 0,o0—t>65 ^, Hühner per Stück X 0.85—1 20, Hahnen pr. Stück X 0.90—0.70, Enten per Stück X 1.20—1.60, Ganse per Stück X 0.00—0 00, Welsche X 00.00—00.00, Ochsenfleisch per Pfund 68—70 H, Krrh- unb Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 52—60 Hammelflench 60—70 ^>, Kalbfleisch 50—54 Kartoffeln per 100 Krlo X a.00—6.00, Müch per Liter 13—18 A, Zwiebeln per Ctr. X 8.00—0.00. Darmstadt, 5. September. In der kürzlich stottgehabt.n Sitzung des Eisen- bahnbetratheS für das Grohherzogtbum Hessen kamen die Winterfahrplan-Prolccte der Hessischen Eisenbahnen zur Verhandlung. Hiernach werden im Wesentlichen die derzeitigen Fahrpläne bestehen bleiben. Auch die Verlegung deS Betriebes aus dem alten in den neuen Bahnhof zu Mainz altertrt den Fabrplan der Hessischen Ludwigsbahn nur insoweit, olS die Station Gartenfcld wegsällt unb bte Haltestelle für Personenverkehr am Neuthor eröffnet wird. Die SonntagSzüge und einige andere nur für den Sommerverkchr berechnete Züge fallen, wie ft et 6 im Winter, auS. Localen Wünschen wurde thunlichst Rechnung getragen. Zug 203 (Worms-Darmstadt) wird in Gricsbetm und Zug 70 (Darmstadt- Aschaffenburg) in Dieburg anbalten. Du-ch Einlegung vier neuer Fahrten zwischen Wiebelsbach und Umstadt erhalten alle Züge der Qdenwaldbabn in Wiebelsbach btrccte Anschlüsse für Umstadt von und nach Darmstadt, auch ftnb dadurch die Uebergangs- zetten in Wiebelsbach auf das thunlrchste Maß reducfft. Auf der Matn-Neckar-Bahn erleiden die Localzüge Darmstadt-Frankfurt Nr. 22, Frankfurt-Darmstadt Nr. 45 und Heppenbeim-Mannheim Nr. 21 die im Winter üblichen Verschiebungen. Das Anhalten des Schnellzuges 3 in B'ckenbach und der Schnellzüge 6 und 7 in Heppenheim fällt aus. Zug 43, jetzt 7 Abends ab Frankfurt, fOtl ^Die^Oberhessischen Bahnen behalten ih'en Sommerfahrplan ebenfalls bei. Auf dringenden Wunsch der Handelskammer zu Gießen, durch deren Vertretung in der Sitzung motivirt, soll Zug 11 der Linie G'eßen-Gelnbausen, welcher zur Zeit 8.25 Vorm au« Gießen fährt, allerdings unter Aufgeben der jetzigen Anschlüsse in Gießen, tat Interesse des Localve' kehrs versuchsweise schon um 7 Ubr Vorm. in Gießen abgefertigt werden. Die Localzüae 17 und 18 der Linie Gießen-Gelnhausen erhalten die tm Winter übliche frühere Comslage. Liebig Company s Fleisch-Extract 267 aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). wenn jeder Topf die Unterschrift J. v. Liebig i ihimin blauer Farbe trägt. riebiK’6 Fleisch-Extract dient zur sofortigen Herstellung einer vortrefflichen Kraftsuppe, sowie zur Verbesserung und Würze aller Suppen, Saucen, Gemüse und Fleischspeisen und bietet, richtig angewandt, neben ausserordentlicher Bejfuein- lichheit, das Mittel zu grosser Ersparnlss im Haushalte. Vorzügliches Stärkungsmittel für Schwache und Kranke. Zu haben in den Colonial-, Delicatesswaaren- und Drogen- Geschäften, Apotheken etc. n- ' Müller 5838 5877 findet in statt, wozu freundlichst einladet miethen. Schiffenbergerweg 56. zu vermiethen. Lindenplatz 3. Neustadt 8. 5874 5778 Laden empfiehlt billigst 5028 Geld - Cour-« Redactton: A» Scheyda. — Druck und Verlag der Br.ühl'sche, Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) ta Gietzen. 4- JL 16 16 20 16 9 4 Ferd. 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Wieseck, am 8. September 1884. 5863 Drescher, Pfarrer. MermiWe Anzeigen. 5861 Ein verheiratheter Kaufmann gesetzten Alters wünscht am hiesigen Platze die Stelle eines Buchhalters oder Maga- ziniers, gleichviel welcher Branche, zu übernehmen. Es wird dabei weniger auf hohes Salair als auf dauernde Stellung reflectirt. Gefl. Offerten erbittet man unter L. L. an die Exped- d. Bl. zu richten. I3X0T Ttellensuchende jeden Berufs vlacirt schnell Neuter's Bureau in Dresden, Schloßstr. 27.5869 5815 Ein kleines Zimmer zu ver- miethen. H. Roth, Löwengasse_24.__ 5814 Ein kl. Logis im 2. Stock zu ver- 5030 Loyis, 3 Zimmer, 2 Eabinete nebst Zubehör, am Ludwigsplatz, ist per 1. October d. Js- zu vermiethen. Näheres bei Anton Petri. 3oÖ7 Einige Logis in der Nähe des EÜlner Bahnhofes zu vermiethen. Das Nähere bei Caspar Jung, Klein Linden. 5804 Ein kleines Familienlogis zu oer- miethen bei Wilh. 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