in) " *• Staufft 5197 ßiebamme 4 4 c Tage stau. 'Mbardemevt von ?rt Fallschirm - ien mit Blnmew i Raketen mit uquets, Thmniks. »Uhr. GerÜPP j werk h bestens 01 ■ W Zeigen. i Kinderwagen ist an :nb gegen 6 u. i Uhr, Gdr (i [u. Wagengasse, abhanden Auskunft gegen Belohn^ n Herrn CigarrenfabrM hörstr-^gelangen,ru,laiie^ oird aus cine Oekonomie r i Gießen eme altere er an als Stütze der Haussrv e alle Hausarbeiten grunb- md) nahen und bügeln kam gnisse besitzt- , i in bcr Erped- ha«dM'L Hb S-tz. pr- 1. November zu ver- miethen. . Herbert, Mäusburg JL ftoten ! Logis aus svsv^ zu w? adw. vrttz, Neuen-Bm Laden le Wohnung zu vermietben. jul. Buch, Wettergasse 3. srr. 18S. Erstes Blatt. Sonntag den 10. August 18841 Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ./«w. o c Bureau t Schulstraße 7. Erschrmt täglich mrt «usnahme de« Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Gießen, am 7. August 1884. Finger. Dr. Breidert. Finger. Dr. Breidert. — Bekanntmachung, die Berechnung der Dienstzeit der nach dem Edict vom 12. April 1820 pensionspflichtigen Civilbeamlen betreffend. Mit Bezug auf die in obigem Betreff unterm 4. December 1874, Regier.. Blatt Nr. 59, Seite 680 erlassene Bekanntmachung wird hiermit zur Kenntniß der Betheiligten gebracht, daß zufolge einer mit ständischer Zustimmung ergan« gelten Allerhöchsten Entschließung vom 30. v. Mts. die in Art. 12 Abs. 3 des Gesetzes vom 27. November 1874, betr. die Revision der Bestimmungen über Versetzung der Civilbeamlen in Den Ruhestand, bestimmte Frist von drei Mo- naten, innerhalb welcher Beamten, die bereits vor Erlaß gedachten Gesetzes in den Staatsdienst übergetreten sind, die im Gemeinde-, Kirchen- ober Schuldienst zugebrachte Zeit bei Berechnung ihrer Dienstzeit in Anrechnung gebracht werden kann, auf drei Monate vom Tage des Erscheinens gegenwärtiger Bekanntmachung im Großh. Regierungsblatt wieder eröffnet worden ist. Es werden demgemäß die betheiligten aetiven ober nach Erlaß des Gesetzes vom 27. November 1874 in ben Ruhestanb versetzten Beamten, welche die s. Z. bestimmte Frist versäumt haben, hiermit aufgeforberl, ihre etwaigen Gesuche unter näherer Begründung bis spätestens Ende September l. Js. bei dem vorgesetzten Ministerium stempelfrei einzureichen. Darmstadt, den 3. August 1884. Großherzoglicher Staatsministerium. Darmstadt, 7. August. Bekanntmachung, die Berechnung der Dienstzeit der nach dem Edict vom 12. April 1820 pensionspflichtigen Civilbeamlen fcetreffenb. Mit Bezug auf die in obigem Betreff unterm 4. Deceinber 1874, Regier - Blatt Nr. 59, Seite 679, erlassene Bekanntmachung wird hiermit zur Kenntniß der Betheiligten gebracht, daß zufolge einer mit ständischer Zustimmung ergangenen Allerhöchsten Entschließung vom 30. v. Mts. die in Art. 12 Abs. 1 des Gesetzes vom 27. November 1874, betr. die Revision der Bestimmungen über Versetzung der Civilbeamlen in den Ruhestand, bestimmte ausschließende Frist von 6 Monaten, innerhalb welcher Ansprüche auf Grund des Art. 3 Abs. 2 Ziffer 1 gedachten Gesetzes bei dem vorgesetzten Ministerium anzumelden und zu begründen sind, auf drei Monate vom Tage des Erscheinens gegenwärtiger Bekanntmachung im Regierungsblatt wieder eröffnet worden ist. Indem die betheiligten activen oder seit Erlaß des Gesetzes vom 27. November 1874 in den Ruhestand versetzten Beamten, welche die s. Z. bestimmte Frist versäumt haben, hiermit aufgesordert werden, ihre Ansprüche bei Meldung des Verlustes derselben innerhalb der neu eröffneten Frist bei den vorgesetzten Ministerien anzumelden und zu begründen, wird bemerkt, daß zu den bezüglichen Eingaben ein Stempel nicht erforderlich ist. Darmstadt, den 3. August 1884. Großherzogliches Staatsministerium. Telegraphische Depeschen. WolK'S trlegr. Eor«espo«dettZ-BvLeav. Großbeeren, 8. August. Se. Maj. der Kaiser traf heute früh 8 Uhr 23 Min. im besten Wohlsein hier ein, wurde auf dem festlich geschmückten Bahnhose von Ihren Kgl. Hoheiten den Prinzen Wilhelm und Heinrich, sowie von dem General ä la suite Fürsten Anton Radziwill und den Flügeladjutanten» von dem Fürsten Dolgoruki, dem Landrath Prinz Handjery, dem Amtsvors^her Berendt empfangen und begab sich alsbald in offenem Wagen nach Schloß Babelsberg. Kiel, 8. August. Der italienische Viceadmiral Lovero und mehrere andere italienische Marineofsiciere sind zur Besichtigung der Flotten-Etabliffements heute hier eingetroffen. Wien, 8. August. Der zum Tode verurtheilte Raubmörder Stellmacher ist heute früh hingerichtet worden. Brüssel, 8. August. Dte Kammer nahm heute biß Vorlage über Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zur päpstlichen Kurie mit 73 gegen 44 Stimmen an. An den Zugängen zu dem Kammergebäude sind dieselben polizeilichen Sicherheitsmaßregeln wie gestern getroffen. Der Bürgermeister von Brüssel hatte heute Morgen eine längere Besprechung mit dem Minister der Innern. Athen, 8. August. Durch bas am Dienstag im königlichen Schlöffe ausgebrochene Feuer ist bas Dach bes nörblichen Flügels niebergebrannt und sinb einige Zimmer Daselbst beschäbigt. Es finb im Ganzen 44 Personen zu Schaben gekommen, ein Todesfall ist nicht zu beklagen, lieber bie Entstehung des Feuers ist eine Untersuchung eingeleitet worben. Petersburg, 8. August. Nach einer Meldung aus Lipetsk ist gestern unweit dieses Ortes der Expreßzug der Orlow-Grjasibahn entgleist, bie Loco- motive unb 3 Waggons wurden zertrümmert, der Maschinist ist getöbtet, bret Bahubeamte sinb verwunbet. , L. London, 8. Aug. Ihre K. K. Hoh. ber beutsche Kronprinz unb die Kron« Prinzessin, bie noch bei ber Königin in Osborne weilen, machten gestern beut Prinzen Eduard von Sachsen-Weimar unb dessen Gemahlin einen Besuch. — (Unterhaus). Fitzmaurice theilte mit, bie Pforte habe erklärt, baß sie bie Schiffe, welche vom Schwarzen Meere nach dem Mittelmeere gehenb, unb bie Dardanellen ohne anzuhalten passiren, nicht beanstande, und auch nach dem Schwarzen Meere gehenden Schiffen, wenn sie aus England oder andern nicht insicirten Ländern kommen, keine Quanrantäne auferlegen. Salerno, 8. August. Der Pulverthurm des Castells San Giorgio ist heute Nacht in die Luft geflogen. Man beklagt leider drei Tobte und drei Verwundete. _____ Betreffend: Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung; hier den Zustand der Düngrrstätten. Das Großherzogliche Kmsamt Gießen ?u Ia^en- vr. Boekmann. ■ --------Gesunde»: 1 Fmsterladen, 1 Taschentuch, 1 Kindermuff^l Schürze, 1 Scheer-, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Halstuch, 1 schwarze Halsbinde, 1 Paar Handschuhe, 1 Messer, 1 Kinderkörbchen, 1 Strumpfband 1 Hundehalsband . . Gießen, ben 9. August 1884. Großherzogltches Polizeiamt Gießen. Fresenius. __ _ _ Lokales. Gießen, 9. August. sSitzung der Stadtverordneten vom 7. August 1 Anwesend: Herr Bürgermeister B r am m, Herr Beigeordneter Heß. von Seitm der Stadtverordneten dte Herren: Baist, Gail, Georgi, Han stein, Hoch, Hom berget, Kauf, Lüdektng, Ad. Noll, Aug. Noll, Petrt, Schopbach, Scheel, Simon, Vogt und Wortmavn- /rnmmiiffnn fa, Wahl der Mitglieder der EtnschätzungS - Commission für die Einkommensteuer und Kapitalrentensteuer. Die aufGrund ^rt.21 unb 36 deS Etvkommenfteuergeschcs. sowie des Art. 17 be6 zunehmende Wahl der EinschätzungS-Commtssiou liegt der Stadtverorbueten-Versamm- lung ob. Es werden für dte 1. Abthetlung gewählt die Herren Homberger, Hch. Vogt, Wtlh. Mosler, Ehr. Wallenfels, Emil F.schbach, Adolf Zmßerund öu Erlgliedern die Herren L- Georgi unb Anton Petri; für die 2. Abheilung die Herren ^"g. Noll, Schopbach. Simon, Kauf. Chr. Leo, L- W- Plank, Fr. Müller L, L- Bromm, H. E-Jugharbt; zu Ersatzmttgliedern dte Herren Scheel, E. Steinberger, Justus Kreiling ^Wahl der Commission für die Gewerbsteuer. AuS ber nach Art. 17 deS Gesetzes, bte Regultrung der Gewerbsteuer betr., vorzunehmeuden Wahl von drei Mitgliedern unb zwei Ersotzmttgltebern gingen hervor dte Herren JultuS Hoch, Adolf Noll unb Richard Scheel, sowie Christian Schopbach unb Emil Fischbach. Ausführung bes Reichsgesetzes über bte Krankenversicherung ber Arbeiter, Beziehung auf $ 16 des rubr. Gesetzes sinb bte (äJemetnben berechtigt. für bte in ihrem Bezirke beschäftigten versicherungspflichtigen Personen Ortskrankenkassen zu errichten, sofern die Zahl der tn ber Kasse zu ver^ernden Personerr mindestens 100 betrage. Dte Commission hatte tu einer srüherev Sitzung beschlosim, bte Errichtung von Ortskrankenkassen zu beantragen. Nach dem vom Herrn Bürger- meister erfiatitten Bericht ist ti in Bezug auf die Stadt Gießen mögt ch, für ' der ermittelten 87 Berussarten besondere B-russkaff-n zu errichten, da einr-ln-b« Gewerbe 100 und mehr Mitglieder aufoeiftn. Auch die itn wtgfletow Ber etnigung mehrerer verwandter BerufSarten zu -in-r Kas - laßt si» G'-b-n aus führen. Die Commission beantragt indeß, für alle hier ^d-ttacht kommenden V" sicherungSpflichtigen eine gemeinsame Ortskrankenkasse zu -rr cht-n, dielStadtverordntt n Versammlung trat diesem Anttage bei. Die w- t-r-u in Ausführung des G° -tze- staitgehabte« Erhebungen haben ergeben, daß sich die Z°b"er tn Eichen beschMgten Versicherungspfltchtigen auf etwas über 1600 worunter allerdings auch die nig Arbeiter inbegriffen sind, welche bereits einer Fabrik- oder HüUsraffe ang-voren in Folge d-ff-n einer OrtSlrankenkaffe nicht bet,utret-n brauchen. Mit Bezug k z 61, Absi 1, wird berichtet, daß Betriebe, welche für die Darin beschäftigten vtrionta mit besonderer KrankhettSgefahr verbunden sind für welche demzufolge auch dann, wenn fit weniger als 50 Personen beschäftigen, BetriebS(Fabrik)-Krankenkafsen errichtet werden können, in Gießen nicht vorhanden sind. Die ferner in Ansehung deS S 8 rubr. Gesetzes eingezogenen Erkundigungen über den Betrag des ortsüblichen TageSlohnS gewöhnlicher Tagearbeiter haben ergeben, daß in Gießen der Durchschnittsverdienst eines männlichen Arbeiters unter 16 Jahren 96^, über 16 Jahren JA 1.75, einer Arbeiterin unter 16 Jahren 90 H, über 16 Jahren JA 128 beträgt. Die Commission hält diese Eätze alS Durchschnittsverdienst zu hoch und werden dieselben in Folge dessen für männliche Arbeiter auf 80 bezw. auf JA 1.70, für Arbeiterinnen auf 75 H, bezw. auf JA 1,10 festgesetzt. Anlage von Sammelplätzen und Lagerräumen für thierische Abfälle. In voriger Sitzung gelangte ein Local,Reglement zur Annahme, nach welchem daS Lagern von thierischen Abfällen nur in solchen Räumen g-stattet ist, welche mindestens 300 Meter von bewohnten Stadttheilen entfernt sind (siehe Nr. 172 deß „Gieß. Anz"). Herr Häutehändler Klebe hat nun in diesem Betreff eine Eingabe an Großh. Bürgermetsterei aertchtet, in welcher betont wird, daß, wenn dieses Reglement auch auf sein Geschäft Anwendung finde, er schwer geschädigt würde; Petent weist ferner darauf hin, daß die in seinen Geschäftsräumen vorhandenen Häute bereits in einem Zustande sich befinden, daß jede Belästigung der Umgebung durch dieselben ausgeschlossen sei. DaS Gesuch deS Herrn Klebe wird insofern berücksichtigt, alS beschlossen wird, dem 8 2 des betr. Local-ReglementS folgenden Zusatz zu geben: »Ausgenommen hiervon sind solche Sammel- und Lagerräume, bezüglich deren nach Anhörung der Stadtverordneten - Versammlung kreisgesundheiiSamtlich festgcstellt ist, daß sie nicht gesundheitsschädlich sind." Die Förderung des Obstbaues. Auf ein die Förderung deS Obstbaues, fpeciell die Anpflanzung von Obstbäumen an den Straßen betreffendes AuSschreiben Großh. KreiSamtS an die Großh. Bürgermeistereien beschließt die Versammlung in Rückficht auf die Beschädigungen, welchen die an den Straßen stehenden Obftbäume ausgesetzt sind, zu berichten, daß an den für Gießen in Betracht kommenden Straßen Linden- bäume gepflanzt werden sollen. Die Feier deS 2. September soll, wie in früheren Jahren, durch Glocken- geläute, Chorolblasen und Schmücken der Häuser rc. begangen werden. Die Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner tm Jahre 1886. Herr Professor Dr. Schiller theilt mit, daß gen. Versammlung wahrscheinlich im Jahre 1886 in Gießen statifinden würde und stellt deßhalb die Anfrage, ob dieselbe der Stadt Gießen willkommen sei. Die Stadtverordneten - Versammlung spricht sich bejahend aus. Den städtischen Was en platz betr. Die Baudeputation hat beantragt, daß der Hintere, von der Kreisstraße am entferntesten liegende Wasenplatz beibehalten werden soll, womit sich die Versammlung einverstanden erklärt. Gesuch des Wetßbindermelsters Louis Petri III. um käufliche peberlassung städtischen Geländes. Petent beabsichtigt, behufs Errichtung eines Gebäudes am Asterweg den daselbst liegenden Garten, welcher zu Lehrzwecken für die höhere Töchterschule benutzt wird, käuflich zu erwerben. Das Gesuch wird abgelehnt. Gesuch des Photographen Philipp Uhl wegen desgleichen. Dasselbe wird genebmigt und der Kaufpreis für das an der Südanlage liegende Gelände auf 10 JA pr. mMeter festgesetzt und ferner bedingt, daß fraßt Gelände innerhalb 3 Jahren bebaut wird. In Betreff des Gesuchs des Wirths Christian Haubach II. um käuf» liche ober tauschweise Ueberlassung städtischen Geländes am Krofdorfer Weg wird die Baudeputation beauftragt, desimttv die Linie festzusehen, nachdem be» schlossen worden, den Kaufpreis auf 5 JA pr. EJlRtr. festzusetzen. Dem ferneren Gesuch des Herrn Haubach um Erlaubntß zur Benutzung der Böschung an feinem Bauplatz wirb für die Dauer der Bauzeit stattgegeben. Veräußerung des StephanSwegs. Ein auf Herabsetzung deS Kauf- Vreises für an gen. Stelle erworbenes Gelänbe gehenbes Gesuch bes Herrn L. Kinkel wirb abgelehnt. Das Gesuch bes Herrn Bauunternehmers Julius Hoch um Er- laubniß zur Adleituna von Wasser in die städtische Röhrenleitung wird genehmigt, desgl. bas Gesuch ber Christian Löber I. Wittwe um Erlaubniß zur Anlegung einer Wasserabflußrinne. Gesuch beS Zimmermeisters Heinrich Ruckstuhl I. um Bauer laubn iß. Dem Gesuch soll unter ber Bebingung stattgegeben werben, daß Gesuchfieller sich bezüglich eines beabsichtigten Neubaues am verlängerten Asterweg bem zukünftigen Localbaustaiut unterwirft unb einen entsprechenden Beitrag zu den Er- werbungskosten für Straßengelände entrichtet. Offerte des Kunstgärtners KarlDeines dahier wegen Abtretung von Gelände. Dieser in gewissem Zusammenhang mit dem Gesuch der Herrn Ruckstuhl stehenden Offerte soll näher getreten und Herrn Deines 4 JA pro lUKlafter abzutretendes Gelände angeboten werden. Die Erbauung eines Schulhauses für die Mädche nschule. Herr Stadtbaumeister ©tief hat Kostenvoranschläae vorgelegt über Maurer-, Steinhauer-, Zimmerer-, Dachdecker-, Schreiner-, Schlosser-, Spengler- und Weißbinderarbeiten, welche zunächst zur Ausführung deS Rohbaues erforderlich sind. Die Arbeiten sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Herstellungen an der Brücke über die Wieseck. In den beiderseitigen Trottoirs dieser Brücke in ber Bahnhofstraße haben sich mehrere Platten gesenkt. Die Vornahme ber auf 150 JA veranschlagten Ausbesserungsarbeiten wird genehmigt. Ausbau der Schützens!raße. Das wiederholt auf ber TageSorbnung ßcftanbene Gesuch bes Herrn Aböls Hoß unb Genossen in diesem Betreff wirb nicht befürwortet unter Hinweis auf ben Beschluß vom 8. September 1882, diesem Gegenstände näher zu treten, wenn daS ßoealbauftatut in Kraft und mehr als die Hälfte dieser Straße mit Häuiern bebaut ist. Unter Rubrik „Kostendecreturen" werden mehrere die Parzellenvermeffung und die Wasserleitung betreffende Ausgabeposten genehmigt. Die hieraus vom Herrn Bürgermeister tn Betreff des über die Quellwasserleitung entstandenen Gerüchts abgegebene Erklärung befindet sich in voriger Nummer des »Gießener Anzeiger." Gießen, 9. August. [7. Sitzung der Großh. Handelskammer am 1. Augusts Anwesend die Herren Ed. Silbereifen, L. Georgi, ©. Heichelheim, A. Katz, F. C. B. Koch, R. Scheel, H. Schirmer und Ad. Zinßer. Die Eingänge werden zur Kenntniß der Kammer gebracht, davon Nr. 163, 168, 179, 181 zur Circulation, die übrigen ad acta bestimmt. DaS Kammermitglied Herr A. Katz reserirt sodann ausführlich über die Schiffbarmachung der Lahn. Im Anschluß daran finden die 3 Anträge Genehmigung: 1. Die Kammer möge der Frage der Schiffbarmachung der Lahn ihr Interesse auwenben. 2. Unter Miitheilung hiervon an ben Vorstand des Vereins für berg- unb Hüttenmännische Produkte für die Lahn-, Dill- und benachbarten Reviere in Braunfels Kenntniß zu geben mit bem Ersuchen, die Kammer von dem Laufenden zu unterhalten. 3. DaS Ministerium deS Innern und der Justiz zu ersuchen, seine Aufmerksamkeit im Interesse ber oberhessischen Montaninbustrie, sowie ber oberhessischen Eisenbahnen höchst wichtigen Angelegenheit zu wtbmen und für die Schiffbarmachung der Lahn bis Gießen einzutreten. Sodann wird der an Großh. Ministerium beS Innern unb der Justiz pro 1883 zu erstattende Jahresbericht berathen. Von dem Eisenbahnbeirath Darmstadt ist ar. den Vorsitzenden der Kammer eine Einladung zum Besuche ber Sitzung vom 28. August er. ergangen. Der Vorsitzenbe wirb ber Sitzung beiwohnen und ersucht die Kammermstglieder, etwaige Anträge, die auf dieser Sitzung eventuell gestellt werben sollen, ihm möglichst bald mitzutheilen. Auf Antrag des Herrn F. C. B. Koch beschließt die Kammer, die Denkschrift der Handelskammer Osnabrück, betreffend die Nothwendigkeit einer Reform der geltenden Feuerversicherungspolice-Bebingungen auf bie nächste Tagesordnung zu setzen, vorher aber daS vorhandene Material tn ber Sache bei ben Mitgliedern der Kammer cfrculiren zu lassen. Gießen, 9. August. Unsere Leser machen wir hiermit auf die soeben in Wcnzel's „Hotel Bellevue" ausgestellte Oelgemälde-Sammluug aufmerksam. Es sind unter den vielen ausgestellten Gemälden sehr schöne und prächtige Stücke. Um nur einige hervorzuheben: Caesar Bimermann, „Aesende Hirsche im Walde", hier .besonders ist der Baumschlag recht gut ausgeführt, zwei Genrebilder von Th. Har ger: „Die Träumerin" und „Schmeichelkätzchen", ein «schwedische Mondlandschaft" von Jos. Heidendahl, ein Genrebild von Fritz Beinke „Die böse Brennnessel", ferner zwei Schweizerlandschaftcn von Ed. Böhm und I. Burgaritzky u. A. m. Die Preise sind in Anbetracht des Gebotenen recht mäßige zu nennen und sollten es Liebhaber von einer schönen Aimmerdeeoration nicht versäumen, die Ausstellung zu besuchen und nach Befund auch eines oder das andere zu erwerben. — Das morgen (Sonntag) Abend in „Wenz el's Garten" anberaumte Feuerwerk verspricht, nach den Vorbereitungen des Herrn Wenzel zu urtheilen, ein recht großartiges zu werden. Zu wünschen wäre hierbei, daß bei dem voraussichtlich großen Andrange die Gartenanlagen unb Blumenbeete des schönen Etablissements von Seiten ber Besucher geschont würben. Desgleichen bürsten bie Besitzer von Heckenbillets, im Gegensatz zu früheren Gelegenheiten, etwas mehr Rücksichten auf Spalier unb Hecken ber Nachbargärten nehmen. 8 e r m i f db t e i W. Bad-Nauheim, 8. August. Zu ber nächsten Dienstag unb Mittwoch statt- finbenben 23. Wanberversammlung bes Oberhessischen Bienenzüchtervereins werben bereits von bem hiesigen Festcomit6 unter Leitung bes Bürgermeisters Wörner bie umfaffenbften Vorbereitungen getroffen. Dienstag Abend wirb von 8—10 Uhr im „Deutschen Hofe" eine vorbereitenbe Sitzung bes Ausschusses unb Localeomites abgehalten, am Mittwoch bagegen finbet von 8—10 Uhr Vormittags bie Besichtigung ber Ausstellung unb Vornahme praktischer Demonstrationen an Stöcken mit lebenben Bienen im geräumigen Gewächshaufe auf ber Saline statt, worauf bann um 10 Uhr bie eigentlichen Verhanblungen im Saale bes „Deutschen Hofes" ihren Anfang nehmen. Am Schluß finbet bie Wahl bes nächstjährigen Versammlungsortes unb Ergänzungswahl bes Vorstandes statt. Nachmittags 2 Uhr finbet ein gemeinschaftliches Tischmahl, im „Deutschen Hofe" statt. Die erprobte Tüchtigkeit unseres Festwirtheä wirb sich auch diesmal bewähren. Wir dürfen uns darum der Hoffnung hingeben, daß auch diese Festversammlung gelingen und uns in lehrreichen unb freudigen Stunden in gehobener Stimmung vereinigen wird. Wiesbaden, 5. August. Wie jetzt verlautet, sind die hier im Juni und Jult stattgebabten Raubanfälle von dem noch jugendlichen Bäckergesellen Johann Dörschinger auS Fürth allein verübt worden. Dem kaum 25jährtgen Burschen wurde eS leicht, fernen Opfern Geld und Goldsachen, insbesondere die Taschenuhren, schon durch die Drohungen: „la bourse ou la vie“, unterstützt durch das Vorhalten eines Revolvers, abzunehmen, und nur einmal soll eS zu einem Handgemenge gckommen sein, aus welchem er als Sieger hervorging. Man ist darüber, daß man endlich deS Räuber- habhaft wurde — er wurde bekanntlich in Mainz bei dem Versuche, eine Uhr zu ver- werthen, verhaftet — und daß mit Sicherheit anzunehmen ist, daß nur dieser die verschiedenen Anfälle verübte, beruhigt und sieht seiner Bestrafung erwartungsvoll entgegen. Der Bursche soll trotz seiner Jugend schon im Zuchtyause gesessen haben und dem Müßiggang und einem Hang zum Wohlleben verfallen sein. Er soll auch bereits ein Geständniß abgelegt haben — eine bekannte Manier von Gewohnheitsdieben in Fällen, wo Beweise genug gegen sie vorliegen — und hoffen, dadurch feine Lage zu verbessern. Der Schaden, den er durch seine verbrecherischen Thaten unserer Bade- stadt zugefügt hat, wird voraussichtlich ein geringer fein, da durch die eingerichteten Sicherheitsmaßregeln einer Wiederholung derselben thunlichst vorgebeugt worden tfi. Berlin, 4. August. Ern entsetzlicherUnglückSfall hat sich, wie Berliner Blättern mitgetheilt wird, gestern Mittag auf bem alten Kirchhofe der ffraelttischen Gemeinde in der Schönhauser Allee zugetragen. Em Schlosserlehrling war einem Kanarienvogel, welcher aus einem Bauer entflohen war und sich nach dem gedachten Kirchhofe geflüchtet hatte, dorthin nachgeetlt. Um den Vogel zu erhaschen, der sich auf einen von eisernen Gittern umgebenen Baum vor einem Hügel gesetzt hatte, war der Lehrling auf den Baum geklettert. Hier muß er einen Fehltritt gethan haben oder ausgeglstten sein, er stürzte vom Baum und fiel so unglücklich auf die Sp'tzen des eisernen Gitters, datz mehrere derselben ihm tief in den Leib drangen. Nachdem er von mehreren Personen aus seiner Lage befreit war. wurde er mittelst eines Krankenwagens nach dem nahen Krankenhause geschafft. — Ein per Velociped reisender Handwerksbursche zahlt gewiß zu den neuesten Erscheinungen der Zeit! Derselbe, ein Schlosser von Profession, durchfährt mit seinem von ihm selbst elegant gearbeiteten Vehikel das liebe deutsche Vaterland und stellte sich auch am 26. v. M in einer Herberge in Saarbrücken ein. Er schaute sich nach Arbeit um und als er solche nicht fand oder sie ihm nicht zusagte, so bicycelte er mit Fuß- unb Schenkrlkraft wieder flott weg. Da werden sich, so bemerkt die „Saarbr. Ztg." dazu, die Herren GenSdarmen und Schutzmänner am Ende auch bald nach BicycleS umthun müssen, wenn sie solchen „fahrenden Gesellen" nachkommen wollen. — (Eine Jnselversteigerung j Die kleine Insel Herrn im englischen Canal, gegenwärtig Eigenthum der Mönche von La Grande Cbartreuse. welche als Fabrikanten deS Ligueurs dieses Namens bekannt sind, sollte am 29. v M in London zur öffentlichen Versteigerung gelangen. Der Auctionator schilderte die Eigenschaften der Insel in den glänzendsten Farben. Dieselbe enthält mehrere Villen, ein Hotel, einen ausgezeichneten Hafen, große Granitlager unb viele Naturschönheiten. Die jährlichen Abgaben belaufen sich auf Lstr. 210 und die Einkünfte aus dem Verkauf von Gartenerzeugnissen, Kaninchen, F-schen, Graust rc. auf Lstr. 500—600. Der Etgenthümer der Insel ist thatsächltch souveräner Herrscher über die 94 Einwohner der Insel und ohne feine Erlaubniß darf Niemand in Herrn landen. Trotz aller dieser Vorzüge wurde nicht mehr als Lstr. 5000 für die Insel geboten, ein PretS, mit welchem sich der Vertreter der Mönche nicht zufrieden erklärte. Die Insel bleibt folglich bis auf Weiteres baS Eigenthum der Mönche von La Grande Chartreuse. — Daß Dienstmädchen in der Kirche zum Balle eingeladen werden, ist gewiß nicht Überall Mode. In Riemsloh bei Melle pflegt man daS aber zu thun. Es sollte dort nämlich Thierschau, natürlich verbunden mit Tanz, gefeiert werben. Am Sonntag vor bem Thierschaufeste, so berichtet das „Hoyaer Wochenblatt", nach Beendigung des Gottesdienstes, als der Pastor sich noch in der Sakristei befand, stellte sich der Küster P. an einem etwas erhöhten Punkte in ber Mitte der Kirche auf unb gab Folgendes zum Besten: „Arn Mittwoch den 9. Juli findet hier in RiernSloh ein Thierschaufest statt. Die Herren Colone werden gebeten, ihre Dienstmädcherr doch dorthin zu dem Abends ftattfinbenben Balle zu schicken, da sie dort unter guter Aussicht sind." Handel und Vermehr. Gießen, ben 9. August. Auf bem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund JA 0.75—1.00, Hühnereier pr. Stück 5—6 H, Enteneier pr. Stück 6—0 H, Käse St. 5—8 Käsematte 2—3 H, Erbsen pr. Liter 24 H, Linsen 32 H, Tauben per Paar 0,50—0,65 H, Hühner per Stück JA 0.90—1.30, Hahnen pr. Stück JA 0.55—0.80, Enten per Stück JA 1.10—1.40, Gänse per Stück JA 0.00—0.00, Welsche JA 00.00—00.00, Ochsenfleisch per Pfunb 68—70 H, Kuh- unb Rinbfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 50—60 Hammelfleiich 60—70 H, Kalbfleisch 50—54 Kartoffeln per 100 Kilo JA 5.00—7.00, Milch per Liter 13—18 L, Zwiebeln ver Ctr. JA 12—00. A«r geßl. Beachtung SchristliiLe Anfragen wegen Auskunftsert^Mmg Über Jnferste rc. können ete nur bann beantworten, wenn denselben eine Freunsrke für die Rückantwort beigdeflt ist. Heber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen finb, ist bie Exp-diÄon zu keinerlei Auskunstsertheiluugen befugt Offerteudrirje sind — soweit keine bestimmter sagentbeiliaev Abmachungen getroffen mürben — m der Ervedrtion ad-uhokert. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. August: 2. Fuhrmann Wilhelm Hahn zu Gießen mit Marie Katharine Schimmel, Tochter des verstorbenen Bahnwärters Johann Schimmel zu Krofdorf. 4. Der Revter- verwalter Hermann Moritz Ebel zur Papiermühle bei Londorf mit Emilie Johanna Karoltne Koch, Tochter des Kaufmanns Friedrich Koch, zu Gießen. 5. Rentner Jacob Ronftadt, Wittwer, mit Karoltne Bertha »Susanne Augustine Albohn, geb. Vogt, Wittme des Kaufmanns Hermann Philipp Albohn zu Gießen. 5. Cigarrenfabrikant Martin Emil Karl Philipp Schmall mit Karoltne Ottilie Sarnes. Tochter des Apothekers Johann Karl Sarnes zu Gießen. 8. Der Sergeant unb BatatllonSschretber bet Großh. Lanbwehr-Beztrkscommanbo Joses Gabriel Hädrtch zu Gteßen mit Marie Franziska Auguste Werner, Tochter des Postbeamten LomS Werner zu Trachenberg in Schlesien. der Bäcker 2 3 66 in dieser Nummer befindliche Inserat besonders aufmerksam. 5253 A. Borchardt. Vogel. 5250 Lüdekirrg. 5282 5252 Versteigerung 5262 IHerzogLBaugewerkschule Holzminden! | damit verbunden Maschinen-,MüNenbau. u. MtülerschnleJ bl Winterß 4. Kov. Vorrat. «. Oct. Pensionat. Dix.: G. Haarmann. ■ (4 (2 (4 (6 1 2 1 2 3 (4 (6 22 21 44 42 50 44 22 28 56 25 DaS Versandt-Comptoir der Harzer KLsefavrik zu Wernigerode a. H. hat sich durch Lieferung von nur achtem und sauberem Fabrikat einen Weltruf erworben. — Wir können daher nicht umhin, unsere Leser zu bitten, sich durch einen Versuch von der Vorzüglichkeit dieser Waare zu überzeugen und machen auf das sich Schwarzbrot) 1. Sorte bei Hch. Rain ) Schwarzbrot) 1. Sorte bei Hch. Rain ) Schwarzbrod 1. Sorte ) Schwarzbrod 2. Sorte bei Hch. Rain 21 ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei Hch. Rain 42 ) Schwarzbrod 2. Sorte 66 Dienstag den 12 dss. MtS., Vormittags 11 Uhr, sollen im Garten des Gesellschaftsvereins Hierselbst gut erhaltene Thüren, Fenster, Fensterläden, Oefen, ein Gossenstein , Sandsteintritte rc. meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden Gießen, den 9. August 1884. 3m Auftrag: I. Stein, Architekt. v 5240 Mehrere Pensionäre finden gute Aufnahme. Lahnstraße 11. bei Gg. Müller, Konrad Haas, L. Schneider, Louis Keil, Fr. W. Hartmann . . . - . . . Eichen-Stammholz- Versteigcrung. Montag den 28. August, von Vormittags V2IO Uhr an, sollen in der Wirtschaft auf der hiesigen Burgruine aus dem Schlage Stracke loh nochmals versteigert werden: 300 Eichen-Stämme I.—IV. Clafse = 400 Fm. Das Holz wird gegen Zahlungsausstand und 15% billiger als die erste Taxe abgegeben. Looseverzeichnisse können von dem Unterzeichneten gratis bezogen werden. Staufenberg, am 8. August 1884. Der Bürgermeister. 5242 Ein Buchhalter auf mehrere Stunden.des Tages gesucht. Schriftliche Offerten unter R. befördert die Erp. d- Bl- Den Alleinverkauf meiner Psianzen-Faserstosf Trieotagen habe Herrn Stumpf, Militär- und Civil-Schneider, zu festgesetzten Preisen übertragen und halte dieselben bestens empfohlen. Berlin, im August 1884. 5257 der Brodverkäufer 1 Kgr. (2 Psd.l Weißbrod in Stanioloerpackung für JL 3.60 Versandt-Comptoir der Harzer Käse-Fabrik zu Wernigerode a. Harz. Brodpreise vom 10. bis 24. August 1884. Denselben. Dem Echreinermetster Christian Wagner ein Sohn, Carl Wilhelm, geboren den 28. Juni. Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Marx eine Tochter, Wilhelmine Margarethe Elffe. geboren den 14. Juli. Den 8. August. Dem Professor Dr. Theodor W'lhelm Braune eine Tochter, Gertrud, geboren den 19. Juni. Beerdigte. Den 3. August. Georg Jung, Witth, alt 44 Jahre, starb den 1. August. Gießen, den 9. August 1884. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. 2 1 2 3 1 2 BetamrtmaHung. Die Lieferung von 35 Raummeter Bucken-Scheitholz soll im Submissionswege vergeben werden und sind deßsallsige Offerten bis zum 18. d. Mts. bei Armenkafferechner Laub er einzureichen. Gießen, 9. August 1884. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. A. Bramm. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. w . Den 3. August. Wilhelm Bös, Schuhmacher zu Wiesbaden, und Anna Marie Carl-, ledige Tochter des zu N«eder-Ohmen verstorbenen Ackermanns Ernst Carle. Den 5. August. Heinrich Ferdinand OSkar Klose, Werkmeister zu Gießen, und Philippine Elisabeth Noll, ledige Tochter des Fuhrmanns Konrad Noll zuGießen. Den 7. August. Gustav Reinhold Thiede, Kaufmann zu Gießen, und Mathilde Luise Regine Sophie BuderuS, ledige Tochter des zu Ruppertsburg verstorbenen Kaufmanns Wilhelm BuderuS. Al .1 Den 3. August. Dem BergwerkSdirector Richard Jaekel ein Sohn, Friedrich ^Dens^lben"" Dem ^Schuhmacher Johannes M00S ein Sohn, Georg Wilhelm, gkbo.kn^den^l^Jun^^ Metzger Carl Peter Sack eine Tochter, Kathiuka Christine, gcborcn^dcn^^J Graveur Carl Schwan ein Sohn, Wilhelm Richard Carl, geboren^dkn ^Jult^^ Drechsler und Stublmacher Jakob Häuser eine Tochter, Emilie 1 Susanne Luise Katharine, geboren den 10. Juli. 1 Einträge zum Handels-Register unterzeichneten Gerichts. 1. Friedrich Stoß zu Gießen betreibt daselbst eine Cigarren- Handlung und Agentur unter der Firma seines Namens. 2. Die Ehegattin des Gustav Wiesel daselbst, vormals Wittwe des Alexander Sartorius, ist am 1. d. Ms. aus dem mit Ludwig Heyligenstädt unter der Finna Heyligenstädt Cie. zuGießen betriebenen Geschäft ausgeschieden und die dem Gustav Wiesel ertheilt gewesene Prokura ist seitdem erloschen. Ludwig Heyligenstädt, nunmehr Allein-Inhaber des Geschäfts, betreibt dasselbe unter der seitherigen Firma fort', alle Aktiven und Passiven derselben sind aus ihn übergegangen. 3. Israel Rothschild zu Gienen,^ Inhaber der Firma I. 'Rothschild, hat dem Bernhard Nehemias und Otto Hesse daselbst Collectiv-Prokura in der Weise ertheilt, daß sie die Firma durch Beifügung ihrer beiden Unterschriften zu zeichnen haben. Die dem B. Nehemias seither ertheilt gewesene Prokura ist erloschen. Gießen, den 8. August 1884. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. I. V.: Gebhardt. 5251 Äneifep' { N ess 's«/’» ft «on 8—io ?' daß auch dies- L1® Sutil unb 3mt J«»urb, *on bartf) bte fein, ouä «Ni« bei gtiubet; H eilte üjt |u llr, 1 nut blefer die ntt= erwaiimiMM lnl, «fjffen haben md «r soll auch bereits iwohnhrttsdlkben In Ech feine Sage m )QUn unserer Bader bte elngerichteun worben ,st. wie berliner Siathm rarlitischm Gemeinde einem Kanarienvogel, en Kirchhose geflüchtet af einen von eisernen >er Lehrling aus dm ' auSgeglitien sein, er eisernen Gitters, daß n mehreren Personen Ms nach dem nahen miß z» den neuesten durchfährt mit seinem ilanb unb stellte sich aute nach j-W icycelre er mit Fuß- , die ,<5aatbr. Aig." halb nach Bicycleö en wollen. im englischen Canal, velche als Fabrikantcn in London zur öffnit- igeuschaften der Insel An Hotel, einen auS- ten. Die jährlichen Verkauf von Garten- T'er Eigentümer der -Inselund ohne seine Vorzüge wurde nicht rem sich der Vertreter bis auf Meres das en werden, ist gewiß ls aber zu tbun. Es gefeiert werben. otoblalt", wi 8 jofrtfM &efanb, °'“,e t. dir L“f “,”i et hi» 16 ihre £H*ib4” J d-ri «<■>« S"“1 Das durch diese Firma beschäftigte Personal zählt schon nahe an 150 Personen. Temperatur am 9, August (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr). Wasserwärme der Lahn 171/»0 R- — Luftwärme 21« R. im Schatten. Rübsamen. Mittwoch den 13. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll die Hofraithe der Friedrich ^ürst Wwe., entweder im Ganzen oder getheilt, einer freiwilligen Versteigerung an Ort und Stelle ausgesetzt werden. Gießen, den 9. August 1884. Großherzogliches Ortsgericht. Thüringer Kunstfärberei Königsee, Chemische Waschanstalt. Motto: „Das Beste im Bereiche des Möglichen." Zwölf neue hochmoderne Karben der Saison. Umfärben und Reinigen jeder Art Stoffe und Gegenstände der Kleidung, Möbels, Gardinen, Federn, Handschuhen rc. Neue Musterkarten und Vermittelung bei 5276 Geschir* Heers, Neuenweg. Eheschließungen. . August: 2. Der Sergeant 'M 2. Grotzh. Hessischen Infanterie-Regtmerlt (Groß- ;erzog) Nr. 116 Jacob Buß mit Karoltne Getbel zu Gießen. 3. Schuhmacher Wilhelm BöS zu Wiesbaden mit Anna Marie Carle, Tochter de« vnstorbenenOeconomenSrnst Carle zu Gießen 5 Werkmeister Heinrich Ferdinand OScar Klose mit PbMppine El sabetb Noll Tochter deS Fuhrmanns Konrad Noll zu Gießen. 6. Kaufmann Gustav R-inbold Thiede mit Mathilde Luise Regtne Sophie BuderuS, Tochter de« verstorbenen Kaufmann« W'lhelm Buderus zu Gießen. 6. Kaufmann Salomon Kahn zu Weilburg mit Emilie Stern, Tochter deS Handelsmanns Aron Stern zu Gießen. Geborene. luli- 26. Ein Sobn von hier. 28. Dem Kürschner Friedrich August Kretzschmar ein Sobn Ludwia Ernst Friedrich Hermann. 29. Dem Schuhmacher Louis Lüter eine TockVer 30 Dem Br°msL bei der Oberhessischen Bahn Heinrich Lehrmund ein Sohn, «m l Martin 3?. Dem Kutscher Johann Hanekel eine Tochter. 3L Dem Stat'onS- AZvirant Christian Peirt IV. ein Sohn. 31. Eine Tochter von auswärts. Josefine. August 1 Dem Mechan'kuS Wilhelm Graf eine Tochter. 1. Dem Metzaerme.ster Adoli Möbl ein Sohn, Adofi Andreas Karl. 1. Eine Tochter von auswärts, Luise. 2 Dem Taglöhner Konrad Pf-'ffer ein Sohn. Heinrich. 2. Dem Gastwitth Heinrich W ßner cm8 Sohn. 2. Dem Maschinenschlosser Franz Mäder eine Tochlcr, Marie Minna 3 Dem Oeconomen Karl Mart'N Kreiling ein Sohn. 3 Dem Gastwirth «trfb Lonv'ein Sobn. 3. Dem Schmiedmeister Johann Kaspar Heß eine Tochter, Sovbie Tberese 4- Dem SLlosser Ludwig Klotz ein Sohn, Friedrich Karl Emil Ludwia 5. Dem MusikuS Theodor J-sstng eine Tochter. 5. Dem Taglöhner Kar Reuter eine Tochter, Anna Elise Phil'ppine. 7. Dem Locomotivheizer Heinrich Laval