«arten, A Hausse, Sik Zien. Masse 1. icnften. ! zu beziehen. §r. 35 Cts. zu Preise. Grbdn. cken pro Jahr- lstik" erscheint f einer Karte, wt ist einzeln von 1'^Hesten Betrage mit fctt 6 30 Pfg. 4600 —__ ffen auf guter ib Modewaarcn- d. A. raen Mann mit doner Handschris!,: n einem en-gros-! b eine Stelle aus *ros- ober Fabrik: bescheibenen An- rben unter H. W. Bl. beförbert. teile . Dranchekunbiek 4 2^ beitragen W* 16 Ö 16 29 nrt , KseferL^ Pferdeknecht iör ^sichdmH»" ^gO-b -'M ? lt 1111 5S3***- 20 16 J Nr. 158 Donnerstag den 10. Juli 1884 Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Vnrearr: Schulstraße 7. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark ö() Pf. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. 9. Juni 1884. Gießen, den 8. Juli 1884. Nr. 18 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 4. d. M., enthält : 99 18o4 2!. SultiE55i ) Bekanntmachung, betreffend den Debit von Stempelmarken und gestempelten Blankets zur Entrichtung der Wechselstempelsteuer. Vom Bekanntmachung. ® 6„r„i, ,„r Sfle.16»-. »»* »«6 -■» S >- — *' »6luat 1875 S<“ Sch--, • S-ch-- M ->-d d-- ---! d„ ««ich-» Fristen dadurch nicht unterbrochen. $ Provinzialausschuß der Provinz Oberhessen. Gießen, am 8. Jul: 1884. £ Boekmann, Provinzial-Director. sührer, der Mann des rücksichtslosen Drausgehens und Totleben's Namen ist in der breiten Maffe des russischen Volkes nie groß bekannt gewesen. Wenn daher in letzterer der Tod dieses genialen Mannes anscheinend keine große Be- weaung hervorgerufen hat, so ist dieses erklärlich, wenn aber auch das officielle Rußland sich den Manen Totleben's gegenüber in mehr als kühler Weise ver» halten sollte, so wäre dies ein Verfahren, für welches der Ausdruck „undankbar" noch zu gelind erschiene. . In Portugal haben am 30. Juni die Deputirtenwahlen stattge- fanden. Die Regierungs-Candidaten haben hierbei eine starke Mehrheit davon- getragen und gewinnt die Regierungspartei 35 Sitze. Wie in maßgebenden Lissabonner Kreisen versichert wird, herrscht überall im Königreiche vollkommene Ruhe Nach Depeschen von der Insel Madeira, die Portugal gehört, haben auch dort die Wahlen den Sieg der Regierung über die Republikaner zum Re- sultat gehabt. Während der Abstimmung sanden Unruhen statt und wurden hierbei 7 Personen getödtet. m r , . Im rumänischen Ministerium hat em therlweiser Personal- und Portefeuilles-Wechsel stattgefunden. Der Cultusminister Aurelian ist aus dem Cabinet ausgetreten und hat seine Stelle der bisherige Minister des Innern, Kitzou eingenommen. General Folcoianu wurde zum Kriegsminister ernannt und Bratianu, welcher das Präsidium des Minister-Conseils behält, übernahm außerdem die Leitung des Ministeriums des Innern. Die übrigen Minister verbleiben auf ihren Posten. Auf die auswärtige Politik des Cabinets Vratianu dürsten diese Veränderungen keinerlei Einfluß ausüben. Nachdem erst kürzlich eine officiöse Depesche aus Kairo die Nachricht von der Einnahme Debbah's durch die Sudan-Rebellen dementirt hatte, ist es neueren Meldungen aus dem Sudan zufolge doch zu einem ernsten Kampfe um diese Stadt gekommen. Ein Telegramm des Mudrr von Dongola meldet, daß Debbah Ende Juni von ca. 13,000 Aufständischen angegriffen wurde die aber nach hartnäckigem Kampfe und großen Verlusten auf beiden Seiten zurückgeschlagen worden seien. Ob dies als ein großer Erfolg über die Aufständischen betrachtet werden kann, muß dahingestellt bleiben und ist über- Haupt die Bestätigung dieser Nachricht abzuwarten, denn die Meldungen des Mudir von Dongola stehen nicht im Gerüche besonderer Zuverlässigkeit. Politische Ueberficht. Gießen, 8. Juli. Heber die dsiesjährige Badereise des Reichskanzlers ve^ lautet noch immer nichts Positives. Bald heißt es, er werde, wie früher, nach Kissingen und dann zur Nachkur nach Gastein gehen, bald versichert man, er werde sich in diesem Jahre birect nach Gastein begeben. Ebenso unbestimmt ist es wann Fürst Bismarck seine diesjährigen Sommerreisen anzutreten gedenkt und, da er es vortresflich versteht, seine Reisepläne bis zum letzten Moment m Dunkel zu hüllen, so muß man eben darauf gefaßt fein, daß ieder Tag uns die Kunde von der plötzlichen Abreise des Kanzlers von Varzm bringt. Die Wahlbewegung anläßlich der nächsten Reichstags- wählen beginnt allmälig ihre Kreise zu ziehen, wenn auch sich dieselben vorläufig noch in ziemlich unbestimmten Umrissen andeuten. Erst nach den Hunds- tagen wird die Campagne in kräftigeren Fluß gerathen, einstweilen handelt es sich für die einzelnen Parteien nur darum, das Terrain zu sondiren und .Anlehnungspunkte an befreundete Parteien zu suchen. Die Ernennung des Mitgliedes des amerikanischen Con- g resses, John Kasson, zum Gesandten der Vereinigten Staaten m Berlin ist durch den Senat bestätigt worden. Hiermit besitzt die nordamerikanlsche Union wieder ihren osficiellen Vertreter bei der deutschen Reichsregierung, nachdem der Vorgänger John Kaffon's, Mr. Sargent, seinen Posten aus bekannten Gründen verlassen mußte. Hoffentlich versteht es Mr. Kaffon, bie freundschaftlichen Be- riehungen zwischen dem deutschen Reiche und der großen transatlanüschen Republik in besserer Weise als Mr. Sargent aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig ist nunmehr auch die Abberufung des bisherigen deutschen Gesandten in Washington, Herr v. Eisendächer's, erfolgt, über seinen Nachfolger scheinen noch keine positiven Bestimmungen getroffen zu sein. , Der Zwischenfall von Langson läßt wieder einmal den diploma- tischen Apparat zwischen Paris und Peking in seinem vollen Umfange spielen. In Paris conserirt der chinesische Gesandte Li-Fong-Pao unausgesetzt mit den leitenden Persönlichkeiten und in Peking thut der französische GesaMe Patre- notre das Nämliche mit den Mitgliedern des Tsong - li - Damen, des chinesischen Staatsrathes. Hebet den Ausgang dieser complicirten Verhandlung lassen sich indessen nur Vermuthungen aufstellen. Frankreich besteht darauf, daß Am China Genugthuung leiste und dieses Verlangen ist durchaus berechtigt, denn die Affaire von Langson charakterisirt sich unter allen Umständen als ein Bruch des Vertrages von Tientsin chinesischerseits, da derselbe den Franzosen die Besetzung von Langson gestattete. Es fragt sich nur, in welchen Grenzen sich diese^Satisfaktion halten soll, und hierüber ist noch nichts Genaues bekannt. Die „Repuvl. Fran^aise" fordert ungestüm das Bombardement der chinesischen Hafenstädte und ein Gerücht will wissen, Patrenotre sei in Peking mit Ueberreichung emes Ultimatums beauftragt. Falls die chinesische Regierung dasselbe binnen 2 Tagen nicht annehme, solle Admiral Courbet zum Bombardement der südchinesischen Küstenplätze schreiten. Da hätten aber die andern Mächte doch auch ein Wörtchen mitzusprechen und ist es überhaupt sehr zweifelhaft, ob die französische Regierung eine solche mehr als bedenkliche Maßregel angeordnet haben sollte. Schon vor einer Woche brachte der Telegraph die Kunde von dem Ableben Totleben's, des Helden von Sebastopol und Plewna, und noch ist nicht das Geringste darüber bekannt, in welcher Weise Rußland das Andenken seines großen Todten zu ehren gedenkt. Freilich, Totleben, der stille ernste Jngenieur-Osficier, war kein nationaler Held, wie Skobeleff, der kühne Retter- ßnglaud. London, 7. Juli. (Oberhaus). Carrington bestätigt, ein britisches Schiff The Charthagena, welches von Marseille nach Cardiff fuhr, meldete aus Lissabon, es habe zwei Cholerafälle an Borb gehabt. D>- Localbehorben in Carbiff würben telegraphisch angeme en, dw Verorbnung vom ^ul 1883 gegen bas Schiff anzuwenben. Das Schiff wirb erst Montag ober Dienstag in Carbiff erwarttt.^^ ^^te, für bie nächste Sitzung ber Conseren; fei noch kein Tag festgesetzt, bie Finanz-Delegirten seien aber eifrig mit bm Arbeiten beschäftigt. Unterstaatssecretär Ashlay theilte mit, Derby habe de australischen Kolonien benachrichtigt, baß ein Ober-Comnnffarius ober: ein bepu- tirter Cormnissarius mit weikgehenben Vollmachten ^^erO-stkusteNeu. ober bereit Nähe stationirt werben solle, uni Namens, be: Königin ben.Schutz über jene Küsteauszuüben unb wenn bie Kolonien 15.0M Pst^t. für d » rttn i 4QQ5 Mausende Jahr Herstellern, solle der Commistarms sofort, ernannt werden. Die Kolonien haben soeben bisse Beisteuer bewlllgt. Die Er^ Nennung des Kommiffarius erfolgt baldigst. Bekanntmachung. Es wirb hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, baß nach § 10 des Regulativs vom 26. Februar 1875 ber Kreisausschuß wahrend ber Zeit ”°m 2L£jr?nb bkskrVm kknnen"öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Verhanblung gelangen, dagegen wirb ber Lauf ber gesetzlichen Fristen dadurch nicht unterbrochen Der Kreisausschuß bes Kreises Gießen. Gießen, am 8. Juli 1884. Dr Boekmänn. Spanien. Madrid, 7. Juli. Der König hat beute eine große Truvpen-Revue abgehalten. — Der Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern und seine Gemahlin Maria de la Paz kehren demnächst nach München zurück. __________________ Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. «orresporrderrz-Drrrearr» Berlin, 8. Juli. Die „Nordd. Allg. Zig." erfährt zuverlässtgerseitS. die Nachricht, die RetchSregierung beabsichtige abermals den EtatSeniwUlf für zwei Jahre vorzulcgen. ist vollkommen unbegründet. Die angeordneten und im Gange befindlichen Etatdvorarbetten betreffen lediglich den EtatSentwurf vom 1. April 1885 bis 31. Mäcz 1886. Danzig, 8. Juli. Die Panzerkorvetten, der Aviso „Grille", zwei Panzerkanonenboote und d e Torpedobootsdivtsion führten tn der vergangenen Nacht wiederholt größere AngrtffSübungen auf die Danziger Hafenforts, sowie einen nächtlichen Hebers fall des Geschwaders tn dem Putziger Wirk durch Torpedoboote aus. Se. K- Hoheit der Prinz Heinrich und der Chef der Admiralität, Generallteutenant von Caprivi, wohnten diesen Manöver» auf den Avisos „Grille" und „Blitz" bet. Se. K. Hoheit Prinz Heinrich wird sich heute Nachmittag auf der Panzerkorveite „Hansa" nach Kiel zurückbeaeben. Das Geschwader soll noch bis zum 17. d. M- hier bleiben. München, 8. Juli. Der Redacteur des „Vaterland", Sigl, ist vom Schwurgericht wegen verläumderischer Beleidigung des Kriegsministers und einfacher Beleidigung von 4 Generalstabs-Osficieren zu einer Gesängnißstrafe von 9 Monaten verurtheilt. Die sofortige Verhaftung ist angeordnet. Von der Anklage der Verächtlichmachung der Einrichtung des bayerischen Generalstabs ist Sigl freigesprochen worden. Bern, 8. Juli. Der Bundesrath wies die Westschweiz-Bahnen und die Centralbahn, letztere für die Strecke Basel-Bern, sowie die Westschweiz-Regierungen zur strengen Handhabung der Vorschriften über die Cholerapolizei und zur Jnspection der in die Schweiz Reisenden an. Die Eingangsbahnhöfe gegen Frankreich haben für die Unterbringung von Choleraverdächtigen in Absonde- rungs-Locale zu sorgen Pesth, 8. Juli. Bet den nunmehr beendeten Parlaments-Stichwahlen gewannen die liberale Partei und die Partei der Unabhängigen je 4 Sitze. Nach dem vorliegenden Gesammtresultat sind mithin gewählt 234 Liberale, 60 Mitglieder der gemäßigten Opposition, 77 Unabhängige, 17 Antisemiten, 16 Nationale und 9 keiner Partei Angebörige. Brüssel, 8. Juli. Bei den heute stattgehabten Wahlen für den Senat hat die liberale Panei nach den bis jetzt vorliegenden Resultaten tn Gent 4 Sitze, tn Verniers 2 und in Tournat einen verloren. In Brüssel und in mehreren andern Orten sind Stichwahlen nothwendtg. B'S jetzt dürfte bte katholische Partei im Senat über eine Majorität von 10 Stimmen zu verfügen haben. Paris, 8. Juli. Die Wahl der 18 Mitglieder der Senatskommission für die Vorberathung des Revisionsentwurfs ist heute erfolgt. 9 Mitglieder sind für die Vorlage und 9 gegen dieselbe. Von den Mitgliedern, welche die Vorlage befürworten, verlangen mehrere btr Kammer Garantien dafür zu geben, daß die Revision eine beschränkte sein solle. — Die Einnahmen aus den indirekten Steuern im Monat Juni sind um 10 Mill. FrcS. hinter dem Voranschlag zurückgeblieben. Marseille, 8. Juli. Von gestern Abend btS heute Vormittag 9Vr Uhr sind hier 14 Personen an der Cholera gestorben. Toulon, 8. Juli. Die Zahl der Cholera-Todesfälle von gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr betrug 10. Das zehnte Mittelrheinische Musikfest. J. 8. Mainz, 8. Juli. k Zwei unserer hervorragendsten Jnstrumentalwerke, Weber's Euryanthe-Ouvertüre und Schumann's L-äar-Symphonte kamen gestern zur Aufführung. Entsprechend der künstlerischen Bedeutung der Instrumentalmusik lassen wir ihnen billtgerweise den Vortritt. Auch im Reiche des Unpersönlichen, der körperlosen Kunst, extsttrt ja ein Rangstufenverhältntß. ein Klassenunterschied, welcher sich allerdings nur auf die Gattungen erstreckt und darum nicht weniger vorhanden ist, weil er meist so schlecht respekttrt wird. Der reinen Instrumentalmusik aber gebührt entschieden der Vorsin unter all den verschiedenen Gattungen und Formen unserer schönen Kunst. „Um das Wort formen, um Verse schaffen zu können, ist ein gewisser Grad tnlellectueller (Kultur vorauszusetzen", schrieb Franz Liszt einmal über diesen Punkt. „Um sich aber durch den Ton zum Abdruck zu bringen, um zu singen, genügt die Inspiration, namentlich dann, wenn der Ton, den Gesang, das Wort entbehren kann. Grade das liegt in dem Wesen der Instrumentalmusik. Sie ist unter allen Künsten diejenige, welche die ®.e.We Zum Ausdruck bringt, ohne ihnen eine birecte Anwendung zu geben, ohne sie rott der Allegorie der Thatsachen, wie die erzählende Dichtung oder mit durch Personen o^bllmden Confllcten, wie das Drama der Bühne zu umkleiden. Sie läßt die Leidenschaften in ihrem eigensten Wesen glänzen und schimmern, ohne sich zu vermissen sie als wirkliche oder eingebildete Personifikationen darzustellen. Sie befreit sie von d-m Laufe der Umftänbejn deren Schooße sie sich langsam geformt haben w e eln Ä^.nb fun^InKctn5Dlama",l ""plötzlich - eine dem Dunkel enteilenbe Flamme!- aus,»leuchten. Die Jnftrum-ntalmufik als solche zieht die Erregung gleichsam heraus °ust/demGegebenen und gibt dieselbe durch den Ton wieder, ohne dabei ihre Usache oder ihre Wirkung zu bezeichnen. Sie malt gleichsam nur in den Flammen b»r eigenen Ledenskrast, die sie sprechen läßt, jede Ausbreitung über ihren geheimen Ur- sprung oder über ihre unbekannte Tragweite verschmähend Unter allen Künsten ist keine so sehr wie die Instrumentalmusik geeignet, die Leidenschasten gereinigt von ibren -Stacken und unheilvollen Verirrungen nur in ihrer feinsten Quintessenz in ihrer höchsten Bewegung wieder,»geben, so daß sie sich in ihrem tnnerften mianie «nff nh,neismUns j”01 Herzen entfließen wie der rein duftende Saft der » c„ ne? Baumstamms.. Ich wüßte keine Worte zu finden, welche das Wesen dieses Kunstzweiges schöner und klarer ausdrücken und würdiger wären her al”bte°fe etiitWm 41“"8 Schumann's als Einleitung vorangesetzt zu werden, . Heber Inhalt und Werth der L-äur-Symphonle selbst ist das HrtfipH J?er bekannte Theoretiker, in fdnen S ST 5 ^Meisters n°me'S d°b dieses erste Jnstrumentalw-rk Schumanns sich nick nur durch tta« anSS UtWelle ^1»«! wir bei sogen. Musikverständigen der I-A-n Jahr °bnte üb^r ein mA' Ätt ift'“ 9 in bEr ÄUnf‘ und 'nn-r- Große «’S Men'^esiel Z-'tgen°ssen! Ä, bTÄtt feften erscheint. Schumann als Symphoniker verdiente wohl eine regere Berücksichtig«^' Und gerade die L-äur-Symphonte, entstanden in eine'- der » 0Un8' des Tondichters, eignet sich durch ihren f r c ub ia-f eft li * e nCI! ?ibc^I)Crfoben ‘»»W*■ ©«urnann f^tirtbaB fürW ersehnten Braut. Das lange gesuchte Glück war endlich n.fnnb.- T1LbwJ“n«e darüber gelangt In der Symphonie zu unnennbar schönem Ausdruck b b ‘ 2Bonne DaS Orchester reprobudrte dieselbe ebenso wie bte Euryanthe-Ouvertüre: musterhaft. Herr Capellmetster Lux ist ein Dirigent, ber jeder Stadt zur Ehre gereichen würde. Er beweist sich, wie nach Liszt's denkwürdigem Ausspruch jeder gute Dirigent dies thun soll, überall „als Steuermann, nicht als Ruberknecht und man merkt es dem Chor und Orchester an, daß sie mit Vertrauen und Liebe sich seiner Führung hingeben. Die Composition, welche gestern von dem Festdirigenten zur Aufführung gelangte: Coriolan, dramatische Scene für Männerchor, Soli und Orchester (Mainz, I. Diemer) zeigt den Capellmetster auch als tüchtigen hochbegabten Tonsetzer. Sie ist wirklich, wie ihr Titel sagt, „dramatisch" und dabei äußerst dankbar und wirkungsvoll für die Sänger wie für das Orchester. Wo ein Tenor wie Götze und ein paar Sängerinnen wie die Damen Wtlt und Reut ter vorhanden sind, wtrd das Werk eines durchschlagenden Erfolges überall sicher sein. Etwas störend wirken nur manche Plattitüden des Textes. Verse wie: „Roms unglückliche Bürger Flehn ebic Frau'n, Euch an, Denn Ihr nur könnt sie schützen Vor'm grimmen Coriolan:" Was deutet denn der Wach' Geschrei? Versucht man einen Angriff neu, Ob dieses Herz zu rühren sei? Versöhnen kann nur Blut des tapfern Führers Wuth. Ersparet Tbrän' und Wort! Zurück da Römer fort!" - „Wer feine Mutter liebt nach Pflicht Der wehrt des Feldherrn Mutter nicht, Zu treten vor sein Angesicht!" rc. erinnern doch etwas zu sehr an die berühmten Dichtungen von Moritz Busch, um ernsten Ansprüchen Genüge zu leisten. Vielleicht hätte auch daS musikalische Colorit ctwaö mehr Localfarbe einen klassischeren, weniger modernen Character vertragen. ' Außer dm genannten Nummern gelangten noch zur Aufführung: Schubett's 23. Psalm für Frauenstimme, mit einer von Capellmetster Reinecke aus Leipzig htnzu- geschriebenen Orchefterbegleitung, die Herr Lux in äußerst feinsinniger Weise durch Beifügung einer Harsenstimme ergänzte, Johannes Brahms gewaltiges 8stimmigeS Triumphlied und die Arie der Constanze aus der „Entführung aus dem Serail"- „Martern aller Arten", gesungen von Frau Wilt. Frau Wilt fang dieselbe Arie auch vor nunmehr 11 Jahren bei dem 50jährigen Jubiläum der Niederrheinischen Musikfeste, in Aachen. Ich erinnere mich noch genau deS reinen Entzückens, das die Künstlerin damals durch den Vortrag dieser schwierigen Arie in die Herzen beS Publikums wie ber Kritiker goß; denn auch die Kritiker sind gewissermaßen Menschen und habe» Herzen gleich diesen. Ein Vergleich der heutigen Leistung mit der damaligen ist betrübend. Da ist noch, wie bet Carlotte Pattt und so mancher anderen berühmten Diva die alte ftfibia? feit des Könnens, die immense technische Fertigkeit, aber ber Hauber und Rei, des Organs ist fort: die Stimme fehlt und über diesen Mangel kann auch ein ganzes Heergebot von technischen Künsten und Künsteleien nicht hinwegtäuschen. Ich alaube es ist Robert Schumann, der einmal sagte: „Der sich dem Publikum vorstellt must weder zu jung noch zu alt sein!" Und Rossini hörte bekanntlich in der Blüthe'seines Mannesalters mit Componiren auf. Wenn doch manche Künstler und Künstlerinnen diese Thatsachen bedenken wollten oder bedenken könnten! Künstlerinnen .Daß der trübe Eindruck, den Frau Wilt hervorrief, am Schlüsse be8 Concerti verwischt wurde, danken wir den famosen Choristen, die mit dem BrahmS'schen Triumphlied eine wahre künstlerische Hetdenthat vollbrachten. Hut ab vor so cherr Leistungen! 1 Lokales. Gießen, 8. Jul«. Im ersten Halbjahr 1884 kamen bei Großherzoalickcm St-md-SaE Gießen zur Anmeldung 98 Aufgebote und 58 Eheschließungen wurden ,,n „ Geboren wurden 311 Kinder und zwar 157 Knaben und 157 Mädchen Davon sind 110 Knaben und 107 Mädchen eh-ltcher, 47 Knaben und 50 Mädchen unehelicher Geburt! Todtgeboren wurden 17 Kinder und zwar 9 Knaben und 8 Mädchen 3=1 Ganzen starben 228 Personen - 122 männlichen und 106 weiblichen SR]!» Ä*‘ Unb 83 Ä,nbCr- U°-°r den Verstorben ,, O- Gießen, 8. Juli. ^Sterblichkeit in Gießens Die Sterblichkeit war wahrend der Woche vom 29. Junt bis 5. Juli wieder eine erhöhte Es wa en im Ganzen 14 Todesfälle zu verzeichnen, davon 3 bei Kindern im ersten L^?ns1ab^ (Krämpfe, angeborene Schwäche, Nierenentzündung nach Scharlach) unb einer hei /in,™ K'nd- im zweiten Lebensjahre (Keuchhusten) Von 10 äjerfonen Än 4 an Lungenschwindsucht. 2 an organischer H-rzkrankhei!. 2 an Altersschwäche eine an Lungenentzündung, eine an Nierenentzündung errrcr^eywa-ve, -ine an ^.Gießen, 9. Juli. s!3. Turnfest des Gaues Hessens und Montag, den 13. und 14. Juli er. wird das 13. Turnfest des Gaues Hessen bem auf einem Basaltk-g-l malerisch schön gelegenen Homburg a d Ohm abaebalten Die Einwohner der Feststadt Homberg, welche schon fest Mocken röhr,^ angemhm zVmachw/Seflbzfui6ern naä> aUen S-'t-n hin möglichst der Od^rhessischen E,s-^"hnL 'durch ^n^^'mu.hL Chaussee entlang durch sckatttgen Buchenwald^zu^ erreichen Auck Turnvereinen ze einer, gegen Vorzeigung der F-stkarten, die Billete lö»' 6 6 “ Wahl U ^^°u,urn.ag b./2 Uhr Wünschen wir, daß das 13. Gauturnfest in fiomhern « s . und echt turnerisches werden möge. ' -vomverg a. d. Ohm ein gelungenes Der Gießener Turnverein versammelt sicb ©nnnfM c . Abfahrt 6 Uhr 35 Minuten nach Burg Niedergemünden. 8 6 am Bahnhofe. Beim i schtU =============== Frankfurterstraße^15 e^in^ca.^13 Jadr^altes^Mädchen" mit^N^ ro,ar in dem Hause plötzlich nach einem heftigen ®onner%la0 hefinnun?siog iu S/n als es herbeigerufene Arzt conftatirte eine @e^trnerf^ütteruna^ Kürzte Der schnell in Krämpfen liegen soll, vhantasirt in einem fort ß‘ Ätnb' welches noch immer hiesiger Chemiker ^befm Baden äm^^^rbeYaVen^u^^60”^11 wurbe Lestern ein als Herr Lieutenant Binsack, die Gefahr°erkennend "irJ^r^ bereits untergefunfcnr mit Der Uniform bekleidet fo ort in ba« r fwinl iS??« ^^r Hülflose schwebte, Bingen, 5. Juli. Um einen ©eMiff bea^ÄÄ Ertrinkenden rettete. r+enEmal?u„0^en' tW wan der ,,Wormserna$ bcm National- ftellung das Trajectboot Binaen-Rüdesh?im baß nach amtlicher Auf- demnach 75,000 V°rs°7en b-iLt hat 'Las -rMr^auZ^' 7500 M »»-'"nahmt, de" drei Bahnhöfen Rüd-shetm, Bingerbrück enormen Verkehr auf Sonn- und Feiertagen durchschnittlich 3000 bis m n ^^ch' letzterem an Beförderung finden. v ÖUUU 4000 Personen mit den Abendzügen hiesigen^Schule "in"Krank?est ^us^^ie^ aestern^V in der Oberklasse der die Klosse heute Morgen geschlossen werden mnb?" Nachmittag fo um sich griff, daß, gefugten Kinder verspürten plötzlich - meiftenFim °° sollen aber auch -- wie Wir haben noch nie etwas von dem Aust!?/-« ^nkheit plötzlich befallen worben sein gehört und sind wir sehr gespannt^"z? er?berartigrn Krankheit in der Schule de» Krankheitserscheinung zu Grunde liegen. ' UtfQl6en d'-fer auffallen- 'von Allgemeiner Anzeiger. Vorzügliches Bayrisch Cryortbier (aus der Brauerei von Zaum & Friedel in Aschaffenburg) im Zapf im Cafe Schtcinn, sowie in Flaschen bei JL. Pfeiff Neuenweg 36 und C. Roth. Wallthorstcaße. ________________Per Flasche 23 Pfennige._____________4377 Liebig Company s Fleisch-Extract 267 aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). Hur ächt wenn jeder Topf die Unterschrift J. y. Liebig I ■■■■■■■ in blauer Farbe trägt. Lieblos Fieiscll-Extract dient zur sofortigen Herstellung einer vortrefflichen Kraftsuppe, sowie zur Verbesserung und Würze aller Suppen, Saucen, Gemüse und Fleischspeisen und bietet, richtig angewandt, neben ausserordentlicher Bequem- Iflchkeit, das Mittel zu grosser Ersparniss im Haushalte. Vorzügliches Stärkungsmittel für Schwache und Kranke. Zu haben in den Colonial-, Delicatesswaaren- und Drogen- Geschäften, Apotheken etc. Darmstadt, 5. Jull. Nach einer Mittheilung der in Berlin erscheinenden «Deutschen vauzetttmg" hat Herr Dr. Adaun, Prtvatdocent an der technischen Hochschule In Darmstadt, ein Verfahren erfunden, um Cement für stereochromctische Bemalung tauglich zu machen. Das Verfahren ist ein einfaches und freies, so daß bet gleichzeitiger Billigkeit beffdben der umfangreichsten Verwendung zur Polychromirung von Bau-Ornamenten und plastischen Bildwerken nichts tm Wege steht; dies folgt daraus, daß die Farben nach stattgefundener Erhärtung des CemeniS einfach mittelst Pinsel aufgetragen würden. Herr Dr. Adami hat der Redaktion deS genannten Fach- blattes gleichzeitig ein mit 3 Farben — grün, blau und roih — polychromtrteS Orna- mentstück aus Cement emgefenbet. welches allerdings den Beweis liefert, baß die Er- finbung von großer Bedeutung für die Architektur werben kann, besonberS tm Hinblick auf die Wetterdeständtgkrit, bte ber Cement in jedem Klima besitzt. Insbesondere wäre ein Ersatz für GypSornamente gefunden, ein um so willkommenerer, alS das Ornamentstück aus Cement gee'gnet ist, als regelrechter Thetl dem Mauerwerk unmittelbar em« gefügt zu w.rden, statt deS bloßen Anklebens des StuckornameniS. Crumstadt, 5. Juli. Bet dem heutigen Gewitter wurde ein auf dem Felde arbeitender Mann, als er unter einem Baume Schutz suchte, vom Blitz erschlagen. An dem Baume selbst sind Spuren des Blitzes nicht sichtbar. Unmittelbar vor dem traurigen Ereign ß hatte der Mann seinen 13jährigen Sohn zu d'm wenige Schritte von ihm entfernten Pferde geschickt und biteben der Junge wie das Pferd wunderbarerweise völlig unversehrt Straßburg, 3. Juli. Der erste Staatsanwalt beim hiesigen Landgericht, Herr Popp, ist, wie die „Straßb. Post" meldet, gestern Abend wegen der Untersuch- ungßsache gegen die muthmaßlichen Mörder deS Apothekers Lienhard und des Soldaten Adels nach Wien abgereist. Es handelt sich wohl um den bevorstehenden Proceß gegen den Anarchisten Kammerer, dem Genosien von Stellmacher und Kumitsch. Frankfurt a. M, 6. Juli.^ Von zuverlässiger Sette erfahren wir, daß sich die hiesigen und wohl auch die auswärt'gen Gerichte abermals mit einer Anzahl junger Leute zu beschäftigen haben werden, werk sie sich vom Militärdienst befreiten. Die Ursache dieser erneuten Anklagen sind die Agenten, welchen eS zum größten Thetl gelungen ist, ihre Person durch rechtzeitige Auswanderung in Sicherheit zu bringen. Von ihren sicheren Schlupfwinkeln aus denunctren sie jetzt Diejenigen, durch deren Geld sie ein Vermögen erlangt haben, und ist es namentlich der aus Mainz rechtzeitig verduftete Agent Wolff, welcher tn dieser Beziehung seinen sauberen College» vorangeht. Eingesandt. r Gießest, 9. Juli. Geehrte Redaction! Gestatten Sie gütigst, daß ich tn Ihrem Blatte einen Mißstand zur Sprache bringe, der von vielen empfunden wird und zu dessen Beseitigung der Stadtvorstand, dm es angeht, wohl nur eines Hinweises bedarf. Allen gesitteten Menschen gebietet es die Pietät, bte Gräber ber Verstorbenen tn wohlgepflegtem Zustanb zu erhalten Auf dem hiesigen Friedbofe ist btes aber eine schwere Aufgabe. Wo Wasser fehlt, gedeihen keine Blumen und das Wasser bei der heurigen tropischen Hitze aus bedeutender Entfernung außerhalb des Friedhofs herbeizuschaff.n. ist eine Aufgabe, die vieler Leute Kräfte übersteigt. Die Folge davon ist, daß die Pflanzungen auf den Gräbern vielfach verkümmern. Wenn die Beschaffenheit befl Frtedhofterrains die Anlage waffersührender Brunnm auSschlteßt, so ist es gewiß ein leichtes, von der tn der Nähe befindlichen städtische» Wasserleitung ein Rohr abzuzweigen und damit im Centrum des Friedhofs einen Brunnen zu speisen, wodurch beregtem Mißstand abgeholfen wäre. Es ist doch anzunehmen, daß die Quelle, welche selbst Stoff für die städtischen Gießfäss.r hat, auch noch etwas für den Friedhof übrig haben wird. Hochachtungsvoll ____________________________________________P. L. Dr. med. H. Gcnsch. ^°Cf- rr™j?« S t * L“ $1-at5? 8£ »u? Haut- u. Geschlechtskrankheiten «»phiUs" 10—1 und 3-5. Stiftetrisae 22 I. Auswärts brieflich. Temperatur am 9. Juli (Mittags zwischen H und 12 Uhr). Wasserwärme der Lahn 19° R. — Luftwarme 22° R. Rübsamen. Kirchliche Anzeigen der evangel. Gemeinde. Die K a t e ch i s m u s l e h r e wird diese Woche, statt am Mittwoch, amSamstaa gehalten. Schlosser. lut ßh: ii(6 bhlr «Ül upb «ult Und »L er S ? ”Ut btefefi sparet enw"?™ d°ch Hn,pt8ll>=n ■Wüctalfarte' but* 1|, ® Serail'; l'Ib-ANi au» ™Wutn8 B|e :n «nb D, ist !t °ltr gäjij, W Mdj |)[5 W ein ganjtä 3(6 glaube, vorstellt, muß Wtbetoe» Künstirrilineu d«8 Concerts Brahmtz'schen (b vor solchen 'oßhttzoglichem ungen würben i. Davon find ielicher Geburt- Ven. 06 weibliches Verstorbenes blichke/t war s waren tm Lebensjahre ner bet einem men flarbeit iäche, dnt an sten Sonntag ie§ Hessen, in m abgehalten. g und ihätlg hin möglichst nben. Statioir chr elnlabenbe die Dtrection ? n'cht versagt, Vorzeigung her n. Erwünscht daß von allen ntag, 5Vi Uhr >atz. Sonntag Pretsturnen, mtag Morgen t, Nachmittags iung auf dem ein gelungenes am Bahnhöfe- ftt bem Mist «i» ’ itt, ®er fO»® hes noch Ilvmer irbe „Sil: “Äj: »SSÄ SSÄ» S'-'S rfw; 18 nur Krankh^ er au« s-in. »»J W Bekanntmachung. Wegen Umbau ist die Brücke bei der Gänsmühle an der Straße nach dem Philosophenwald bis auf Weiteres unpasstrbar. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. S o m m e r l a d. 4602 Zu verkaufen eine Scheuer mit Stallungen und Hof. Näheres in der Exped. ds. Bl. 4334 Seit 10 Jahren bewährt! U Oberstabsarzt und Physikus Dr. G. Schmidt's Gehör-Oel. 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Abfahrt von Gießen: 8^ Uhr.4603 Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme an dem Verlust unserer unvergeßlichen Enkelin und Äichte 9Inria Häuser sowie für die überaus reichen Vlumenspenden sagen ihren innigsten Dank 4176 Em Laden sofort zu vermiethen. ______Neuenweg 11. 4306 Eine Scheuer, auch für Lager geeignet, zu vermiethen. Kreuzplatz 1O._ - 4450 ©in Eckladen nebst Wohnung sofort zu vermietben bei F. Fürst Wwe. 2171 Die an Herrn Äst Docter ver- mietheten Läden mit Wohnungsräumen rc. sind zusammen oder einzeln vom 1. October er. au zu vermietben. Lavroiffe, Rechtsanwalt. 1220 Schulstraße 10 Laden mit Logis zu vermiethen. Unter! )8.l.M.iilM Amneld Gieße Donnerstag den 10. Juli 1884: L. AbonneMiente-^oacert Anfang 1 Uhr. Entree 30 Pf. Bei ungünstiger Witterung im Saale. Krausse, Capellmeister. ?' ltets nach allen Gegen- (AllUuvU den placirt. Fahrg 29 Frankfurt a/M. (3196) Treufch. ' 4609 Ein braves Dienstmädchen ae= sucht. Restauration Feidel. 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