volle,«sl„ ISiWere «Cent, hun«bS*y«h : "^-nLL $MpQpttre b ;tM,i ' ' • >"i 8|, ’ * 1 sPeIen ^yitujtow. rplO Deceinber an). ” @U^8* 420, 52*. 6K, 8»,111 ^9»*, UM1' , 12-i 1230, W f'?' bis Weilburg)- ' 11«, S, W* r>,i* in ßi^ii”^'2*1' W1 ,M 6 Wr»e*i) n16- i|s* d 0 m IVer An- Iinb Att- uirri- eben 0 wirb 9l9en Wertpapieren',' gerichtete nAL >'chen ReichsbaHellei! relnsbank. Bramm (Albold^ »t,«bmrs»>/,W, Herrn Ulrich >er die ^eiterbeweguug »iachveremr. ee 20 4 Weinen bittet Der Vorstand. nge von ordentlichen 5 Metzgcrgeschäft zu an hie (fyptbition deL " in Wetzlnr. OKml VW etsch 11. weißen u. sardiM Tamenstrümpfen in । Größen, je noch Ac- child Estrcmod. von btn bcn feinsten Nummern) nd Kindttstrümpfe, nMe Lange), Serrw rirößen, in gebt. M wolle, sowie farbig, n Nummern. Herm- nterjacken in «m* gäbe.__—-— )t§ Mädchen mit guten auf sofort gesucht- r ^rpe^JL—- fhs 109, Samstag den 10. Mai 18S1 Sießener Anzeiger Amts- und Auzeigeblatt für den Kreis Gießen. : Gchulstraße 7. „ , J5 1 iv - r <3 m Breis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Dringer!eh?t, Erscheint täglich mit Ausnahme des MorrtsgS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Amtlicher Hheil. Gesandten in Marokko, Ortega, die Absetzung des franzosenfeindlichen Gouverneurs von Wazan verlangt, welche Forderung aber der Sultan von Marokko entschieden zurückgewiesen hat. In Folge dessen ist von Ortega der diplomatische Verkehr mit der marokkanischen Regierung abgebrochen worden und der Streit in ein akutes Stadium getreten. Dem Cabinet Gladstone steht bezüglich seiner egyptischen Politik wieder eine schwere parlamentarische Stunde bevor. Am Montag findet im Unterhause die Berathung des Antrages Hicks-Beach statt, der als ein scharfes Tadelsvotum für die egyptische Politik Gladstones zu betrachten ist. Zwar treffen die Anhänger der Regierung Vorkehrungen, durch mildernde Amendements die Wirkung des Antrages möglichst abzuschwächen, trotzdem sieht man in diesen Kreisen der Debatte Nichte ohne Sorgen entgegen, dies um so mehr, als Gordon in einem neuerlichen Telegramm seine Preisgebung durch England aus's Schärfste verurtheilt und somit der Opposition eine neue Handhabe zu ihren Angriffen auf das Cabinet Gladstone gewährt- Nachdem die Opposition in der italienischen Deputirten- f am in er in ihrem Sturmanlaufe auf die Beccelli'sche Reform der höheren Lehranstalten nur teilweise reussirt hat, versucht sie, auf andere Weise dem inzwischen reconstruirten Cabinet de Pretis beizukommen. Als Zielpunkt ihrer Angriffe hat sich jetzt die Opposition die von der italienischen Regierung mit verschiedenen Eisenbahn-Gesellschaften abgeschlossenen Verträge erkoren. Es ist hierüber von den Gegnern der Negierung bereits eine Interpellation eingebracht worden, welche vermuthlich zu einer erregten Debatte sühren wird. Die Präsidentschafts-Wahlbewegung in der nordamerikanischen Union ist bereits im vollen Flusse. Die Conventionen der verschiedenen Staaten haben fast sämmtlich ihre Deputirten bereits gewählt und werden demnächst die Delegirten der republikanischen Conventionen in Chicago zusammenkommen, um die Candidaten der republikanischen Partei für Den Präsidenten-, resp. Viceprä- sidenten-Posten zu nominiren. Man glaubt, daß bezüglich des ersteren Senator Blaine die meisten Stimmen auf sich vereinigen werde. Zur Bekämpfung oder vielmehr zur Eindampfung des Aufstandes im Sudan greift man jetzt in Kairo zu einem seltsamen Mittel. Es soll nämlich eine englisch-egyptische Recognoscirungs-Expedition, von Beduinen escortirt, am Nil aufwärts gehen, um die Bewegungen des Mahdi zu beobachten. Die Beduinen sollen einen Kordon von Assuan bis Dongola bilden, um die Emissäre des Mahdi zu verhindern, nach Ober-Egypten vorzudringen. Großherzoalicheö Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Pferdemarkt - Comit^ zu Fritzlar dre Erlaubnrß ertheckt, die Loose einer von demselben am 17. Juli d. I. in Fritzlar zu veranstaltenden Verloosung von Pferden, Wagen, Fahr- und Reit-Requisiten und sonstigen Gegenständen m den weisen Gießen Alsfeld und Lauterbach zu vertreiben. Nach dem von dem Königl. Preuß. Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau genehmigten Verloosungsplane dürfen 6500 Loose ä 3 Jü ausgegeben und müssen 13800 «X zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden. Gießen, den 8. Mai 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Politische Ueberficht. Gießen, 9. Mai. Der Kaiser wohnte am Montag der Besichtigung des ersten Bataillons des ersten Garde-Regiments z. F. in Potsdam bei; Commandeur des genannten Bataillons ist bekanntlich Prinz Wilhelm von Preußen. Der Kaiser war von einer ungewöhnlich starken Suite fremdländischer Militär-Attaches und Osficiere — unter denen namentlich die zur Zeit in Berlin weilenden spanischen Militärs ausfielen — begleitet, was dem Umstande zuzuschreiben ist, daß die Bataillons-Vorstellung Die erste der diesjährigen Musterungen war. Nach Beendigung der Besichtigung folgten Parademarsch und Gefechts-Sxercitien des Bataillons, worauf schließlich das ganze Regiment vom Kronprinzen seinem kaiserlichen Vater vorgeführt wurde. Das gesummte militärische Schauspiel, gelegentlich dessen das gute Aussehen und die Rüstigkeit des greifen Monarchen allseitig bemerkt wurden, nahm einen äußerst glänzenden Verlaus. Der Kaiser begab sich über Babelsberg und Neu-Babelsberg nach Berlin zurück und ist ihm dieser erste größere Ausflug nach seinem jüngsten Unwohlsein vortrefflich bekommen. lieber die Abreise nach Wiesbaden find zur Stunde noch keine bestimmten Dispositionen getroffen. Die Vereinigung der Fortschrittspartei und der Secessio- nisten zu einer neuen parlamentarischen Fraction hat erklärlicher Weise ihre Rückwirkung auf die gesummte Parteilage geäußert. Nut.'onolliberalerseits wurde die fortschrittlich -secessionistische Fusion durch die Versammlungen und Erklärungen von Heidelberg und Neustadt beantwortet, denen der auf den 18. Mai verschobene allgemeine nutionalliberale Parteitag in Berlin folgen wird. Anderseits beginnen Conservative und Freiconservative einen gegenseitigen engeren Anschluß zu erörtern, wahrend auch zwischen Den Gemäßigt-Liberalen und den Gemäßigt-Conservativen Verhandlungen über ein eventuelles Zusammengehen bei der nächsten Reichstugswahl-Campagne im Gange sind. Mit besonderer Spannung sieht man dem Berliner Parteitage der Nationulliberalen entgegen, da derselbe ergeben muß, ob die norddeutschen Nationalliberalen dem Heidelberger und dem Neustädter Programm ihrer süddeutschen Gesinnungsgenossen voll und ganz zustimmen. Dem Parteitag wird auch Herr v. Bennigsen beiwohnen, doch hat es erst der dringenden Vorstellungen angesehener ehemaliger Parteigenossen Bennigsen's bedurft, um denselben zur Aenderung seines früheren Entschlusses, der Berliner Versammlung fernzubleiben, zu bewegen. Das preußische Abgeordnetenhaus hat sich am Dienstag bis zum Samstag vertagt. Am erstgenannten Tage genehmigte das Haus in dritter Lesung die Anträge Zelle - Straßmann (Abänderung der Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen) und Bachem (Abänderung der rheinischen Gemeinde- Verfassungsgesetze), sowie die neue Eisenbahn-VerstaatlichungZ-Vorlage, erledigte mehrere Petitionen urd erklärte schließlich das Mandat des Unterstaatssecretärs Marcard trotz dessen Beförderung zum Wirkl. Geheimrath für nicht erloschen. Mr Samstag steht die dritte Berathung des Noth-Communalsteuer-Gesetzes auf her Tagesordnung. Die englischen Gäste des Darmstädter Hofes, die hier anläßlich der Vermählungs-Feierlichkeiten versammelt waren, haben die hessische Hauptstadt am Dienstag wieder verlassen. Die Prinzessin von Wales hat sich mit den Prinzessinnen Luise, Victoria und Maud nach Gmunden (Oesterreich) begeben , während ihr Gemahl nach Potsdam abgereift ist ; die Königin Victoria und Prinzessin Beatrice sind nach England zurückgereist. Vorher war der Königin noch ein Schreiben Kaiser Wilhelms zugegangen, in welchem der hohe Herr sein Bedauern ausspricht, daß es ihm unmöglich gewesen sei. der Königin auf deutschem Boden einen Besuch abzustatten. In Frankreich zittert noch die anläßlich der Wahlen zu den Gememde- rathen hervorgerufene Bewegung nach. Die Conservativen, die Opportunisten aber ehemaligen Gambettisten, die Radikalen und Intransigenten — kurz, alle Parteien stellen sich gleichmäßig entzückt über das Wahlresultat; die Radikalen, weit sie namentlich in Paris einen durchschlagenden Erfolg errungen haben, die gemäßigten Republikaner, weil sie in der Provinz im Allgemeinen im Vortheil geblieben sind und die Monarchisten und Bonapartisten, weil ihnen ihre uner- hzrte Agitation hie und da wirklich einen neuen Sitz gewonnen hat. Ein ab- Wießendes Urtheil über die Gemeinderathswahlen läßt sich indessen noch nicht abgeben, da sowohl aus den entfernten Alpen-Gemeinden und Pyrenäen- Departements die Resultate des ersten Wahlganges noch lückenhaft sind, als auch der Ausfall der zahlreichen Stichwahlen abzuwarten ist. Mittlerweile ift U vestohlmen wieder auf, eil sie im Besitze ihrer Papiere waren; doch der Dieb, Telrgraphischr Depeschen. Wolff'- -el-gr. Correfporrverrs-Drrreat,. Berlin, 8. Mai. Ihre Majestät die Kaiserin unternahm heute in geschlossenem Wagen eine erste Spazierfahrt. t — Seine Majestät der Kaiser machte, von dem Flügeladjutanten vom Dienst begleitet, ebenfalls eine Spazierfahrt. Um 5 Uhr findet bei Sr. Maj. dem Kaiser eine kleine Familientafel statt, an welcher auch die kronprinzlichen Herrschaften, Prinz von Wales und Prinz Christian von Schleswig-Holstein theilrrehnnri. — Se. Maj. der Kaiser wird nach den bisherigen Bestimmungen am SamStag Abend lOVs Uhr nach Wiesbaden abreisen. Die Kaiserin dagegen wird schon am Samstag Vorm.ttag um 8Vr Uhr ihre Reise nach Baden-Baden antreten. — Bei der heutigen Sitzung deü Reichstags brachte vor dem Eintritt in die Tagesordnung der Staatssecretär v. Bötticher einen Gesetzentwurf ein, durch welchen den Mitgliedern der deutschen Cholera-Commisfion Dotationen in dem Gesammtbttrage von 135,000 JL bewilligt werden. — Bei dem Beginn der Berothung des Socialistengesetzetz einigte sich das Haus auf Vorschlag des Präsidenten über die geschäftliche Behandlung dieser Vorlage dahin, daß zunächst über den § 1 des Regierungs-Entwurfs drskuttrt werden sollte. Hierauf sprach zunächst der Abg. v. Stauffenberg gegen die Vorlage, indem er ausführte, daß sich alle Kautelen gegen den Mißbrauch des Gesetzes als nutzlos erwiesen hätten und daS Gesetz selbst wirkungslos geblieben sei. An Stelle der öffentlichen Organisation sei die geheime getreten, und es sei unrecht, die Socialisten und die Anarchisten in gleicher Weise zu behandeln. Der Abg. v. Minnigerode erhob sich für das Gesetz, durch welches Deutschland ernste Gefahren erspart würden. — Während dieser Rede trat der Reichskanzler Fürst Bismarck ein. — Der Abg. Windthorst erklärte, er und das Centrum seien einig, daß das Soclalistengesitz niemals eine dauernde Einrichtung werden dürfe, die Ausschreitungen der Socialisten aber entschieden bekämpft werden müßten. Würden seine Anträge abgelehnt und käme die Regierungsootlage unverändert zur Abstimmung, so sei Niemand vom C-rntrum in dem Votum gebunden. Trotzdem der Minister erklärt habe, daß die Annahme seiner (des Redners) Amendements identisch mit der Ablehnung der Vorlage sein würde, hoffe er doch, daß die Regierung die Amendements prüfen und in denselben einen hinreichenden Schutz finden werbe. — Der Abg. Marquardsen sprach sich im Namen der Nationalliberalen gegen eine jede Amendirung aus; er und seine Parteigenossen würden tür die Annahme der unveränderten Regierungsvorlage stimmen. Von dem Abg. Frohme wurde die Erklärung abgegeben, daß die Socialisten, ausgenommen, wenn sie durch unwahre Behauptungen dazu provocirt werden sollten, an der Speciolberathung nicht theil- nehmen würden Von Seiten der Reichspartei äußerte sich der Abg. Graf Behr gegen die Anträge des Abg Windthorst und für die unveränderte Regierungsvorlage, während der Abg. Winterer Namens der Elsaß-Lothringer gegen die Vorlage als ein Ausnahmegesetz sprach. Die Beratbung wurde herauf bis morgen 11 Uhr wringt. Prag, 8. Mai. Die Leiche der Kaiserin Maria Anna ist heute unter Theilnahme der Civil-, Militär- und Communal-Vehörden, vieler Korporationen und einer großen Menschenmenge nach dem Bahnhöfe übergesührt worden. Paris, 8. Mai. Prinz Napoleon sagt in einem Schreiben, welches er in Beantwortung e*n r Zuschrift ferner Anhänger erlassen hat: Eme neuerliche Befragung des Prinzen Victor Napoleon, der stets feinen Gehorsam und seine Ehrfurcht bezeugt habe, sei unnütz. Der Name Napoleon repräsentrre nicht ausschließlich ei«e Regierungs- sorm, das Kaiserthum oder die Republik; dies sei vielmehr eine Nebenfrage, die das Volk lösen werde. Die Republik könnte übrigens den Nachkommen des ersten Consuls nicht mißfallen. Der Name Napoleon bedeute vor Allem die wettere Entwickelung der französischen Nation, die Achtung vor der nationalen Sonveräniäät, die Liebe zum Volke, den Willen, die dringenden socialen Reformen durchznführen und die Demokratie ihrer Ohnmacht und den sie bedrohenden Begehrlichkeiten zu entreißen. London, 8. Mai. Die internationale Hygieine-Ausstellung in South- Kensington ist heute Mittag I Vr Uhr durch den Herzog v. Cambridge feierlich eröffnet worden. In der Eröffnungsrede wies der Herzog v. Cambridge aus den internationalen Charakter der Ausstellung hin, zugleich sprach derselbe die Hoffnung aus, daß die Ausstellung für alle Lander von segensreichen Folgen sein möge. Der Premier Gladstone mit mehreren Mitgliedern des Cabinets, sowie der Lordmayor von London wohnten der Eröffnungs-Feierlichkeit bei. — In einer Fabrik in der Nahe der Stadt Ayr in Schottland sand heute früh eine Dynamit-Explosion statt, durch welche vier Personen getodtet wurden. — Nach weiteren Meldungen haben bei der heute früh in der Fabrik bei Ayr in Schottland stattgehabten Dynamit-Explosion zehn Personen das Leben eingebüßt, zwei Personen sind schwer verwundet. Quebeök, 8. Mai. Die Collision des Dampfers „State of Florida" hat am 18. April er. stattgefunden. Das Schiff, mit welcher die Collision erfolgte, war die Bark „Ponema" von Neu-Braunschweig. Beide Schiffe sind gesunken. Die Geretteten wurden am 20. April von der norwegischen Bark „Theresa" ausgenommen, 24 derselben, und zwar 6 Passagiere und 18 Matrosen, gingen am 5. ds. von der „Theresa" auf den Dampfer „Titania" über, die übrigen Geretteten, 4 Passagiere und 14 Matrosen, werden hier mit der „Theresa" erwartet. — Der dritte Osficier des Dampfers „State of Florida", der sich unter den Geretteten befindet, sagt aus, die Geretteten seien 35 Stunden lang ohne Nahrung und Wasser, mehrere derselben nur in ihrer Nachtkleidung, in den Rettungsbooten umhergetrieben. Von den Passagieren der ersten Kajüte ist James Bennet der einzige Gerettete, von den Frauen, die sich auf dem Schiffe befanden, ist nur die Stewardeß gerettet, ülle übrigen Frauen weigerten sich, das Schiff zu verlassen. Kairo, 8- Mai. Wie gerüchtweise verlautet, soll im Laufe des Monats Juni eine größere Expedition abgehen, um Gordon Hülfe zu bringen. Die beschleunigte Rückkehr de8 General« Graham erfcheint geeignet, dem Gerüchte eine gewisse Glaub- »ürdigkett zu verleihen. Amerika. Mai. Der deutsche Gesandte v. Eisendecher und auf seinen Wunsch nach Karlsruhe und ei« früherer Knecht des HaustS (I. Steuernagel von Schotten) schien ihnen vom Schlage gerührt, tobt zu sein. Man schüttelte, man rüttelte ihn, umsonst, er gab Feine*? Laut, kein Lebenszeichen von sich. So blieb denn nichts übrig, als die Geschichte dem Kreisärzte in der Stadt zu melden. Derselbe kam, traf den Todtgeglaubten noch tn starrem Zustande, fand aber mit kunbigem Blick sofort heraus, baß sich ber Dieb so vollständig „bezecht" hatte, daß er an allen Gliedern gelähmt, einem Tobten ähnlich schien. Am vergangenen Dienstag würbe I. St., nachdem er seinen Rausch verschlafen dem hiesigen Amtsgericht übergeben. (N. H. V.) ' Darmstadt, 7. Mai. Die Königin von England ließ vor ihrer Abreise de« 8 Schutzleuten, welchen die besondere Ueberwachung des Großherzoglichen Palais, in dem die Königin wohnte, oblag, eine Gesammtgabe von 500 übermachen. — Die Armenpfleger sämmtlicher Bezirke waren gestern Abend versammelt, um über die Ver- thrilung der Gabe der Königin von England im Betrage von eintausend Mark an hiesige verschämte Arme Beschluß zu fasten und wird das Geld bereits heute vertheili. Wie wir hören, sind zahlreiche Bewerbungen eingelaufen, von welchen nur der kleinste Thetl berücksichtigt werden konnte. Bensheim, 5. Mai. Der 9. Delegirtentag der Kriegerkameradschaft „Hasfia" wurde gestern, w e bereits gemeldet, dahier abgehalten, und hatten sich die Vertreter der verschiedenen Verbandsbezirke von Nah unv Fern eingefunden. — Die Verhandlungen fanden in dem prachtvoll geschmückten oberen Saale des Gasthauses „Zur Traube" statt. Der Präsident deS Kriegervereins, Herr L. Auler, begrüßte zunächst im Namen deS letzteren Vereins die Kameraden und dankte für daS zahlreiche Erscheinen. Der Präsident des Verbands, Herr Oberst z. D. Gerlach, machte zunächst einige geschäftliche Mtttheilungen, hieß die Versammlung ebenfalls willkommen und eröffnete dieselbe bann mit einem jubelnb aufgenommenen Hoch auf Se. König!. Hoheit ben Großherzog, ben hohen Protektor bes Verbanbes. Der Präsibent theilte mit, baß Se. Großh. Hoheit Prinz Heinrich, ber Ehrenpräsibent deS Verbanbes, zu seinem lebhaften Bebauern heute nicht ben Verhandlungen und dem Bankett beiwohnen könne, indem ihn die Anwesenheit der HochzeiiSgäste davon abhalte. Nach Feststellung der Präsenzliste, welche ergab, baß sämmtliche 31 BezirkS- Derb2«de mit Ausnahme »oa Herbstem vertreten waren und zwar mit zusammen 522 Stimmen, referirte ber erste Schriftführer, Dr. Vogt zu Butzbach, über ben bereits tn ben Hänben ber einzelnen Vereine sich befindlichen Rechenschaftsbericht beS Ver- banbcs, welchem wir entnehmen, baß bie Einnahmen beS Verbandes im verflossenen Geschäftsjahr sich auf 3787 JL 87 belaufen haben, währenb biefer Einnahme bis Ausgabe mit 3299 JL 54 $ gegenüberstebt. Dem sich ergcbenbev Vorrath kommt noch ber im vorigen Jahre übernommene Kassevorrath hinzu, so daß Ende 1883 ein Baar- bestond von 662 94 erscheint. Das Vermögen deS Vereins beziffert sich im Ganzen auf 4062 JL 94 Hierzu tritt jedoch noch das Inventar des Verbandel, namentlich aber die angekausten Verbands - Abzeichen und Diplome im Werthe von über 2000 JL. Die „Hassia" hat in dem Jahre 1883 ein so erfreuliches Wachslhum zu verzeichnen wie nie zuvor, sie zählt Ende 1883 31 Verbände mit 287 Vereinen mit 11,182 activen, 2907 passiven, zusammen 14,089 Mitgliedern und steht zu erwarten, daß in Kürze noch fernstehende Vereine dem Verband beitreten. Präsident Gsrlach erstattete hierauf den Kassenbericht und wurde dem Verbands- kasstrer auf Vorschlag des RechnungS-Prüfungs-Commtssärs Decharge ertheilt. Die Mitglieder Herr Postsecretär Meyer zu Gießen und Dr. Vogt zu Butzbach referirten über den Vertrag mit der FeuerversicherungS-Gesellschaft „Providentia" zu Mainz und empfahlen die Betheiligung an derselben. Die Wahl des Ortes für den nächsten VerbandStag ries eine lebhafte Debatte hervor und bat WormS den Sieg davongetragen. Der 7. Passus der Tagesordnung: Antrag des Verbands - Schriftführers Dr. Vogt, die Gründung bet Prinz Lubwig - Stiftung, würbe nach längerer Debatte mit einigen Mobtficationen angenommen u«b soll auf Vorschlag des Herrn Dr. Vogt die Redoction der Statuten dem Derbands-Präfibium überlassen bleiben. Der Antrag bes Bezirks „Vogelsberg" um Ausnahme auch solcher Vereine in bie Verbänbe, welche ber „Hassia" nicht angehören, wurde nach kurzer Debatte von dem den Antrag stellenden Verband, trotz sehr guter Begründung, wteder zurückgezogen. Gleiches Schicksal erfuhr der Antrag des Vereins Darmstadt I: „Die „Hassia" wolle zum Gedächtniß ihres zehnjährigen Bestehens ein allgemeines Verbandssift am 24. August dsS. IS. im Anschluß an bie auS gleicher Ursache stattfinbenbe SliftunaS- feier gedachten Vereins abhalten unb hierfür einen angemessenen Beitrag bewilligen." Bräsident Grrlach empfahl hierauf bie Bilbung von Sanitäts Colonnen. Schriftführer Dr. Vogt verbreitete sich über bie Errichtung von Sterbekafsen. Nach der Vorlage des VoranschlaoS unb der Vorstanbswahl, welche per Acclamation auf Vorschlag aus ber Mitte ber Versammlung erfolgte, schloß ber Präsibent bie Versammlung mit einer Einladung zur zahlreichen Bethetligung an dem nun tm Gasthaus „Zum deutschen HauS" statlfindenden Festbankett. Das letztere, welches um 3 Uhr in dem festlich geschmückten Saale genannten Gasthofs begann, nahm dann auch einen sehr schönen Verlauf. Weit über 100 Gäste beteiligten sich daran und die herrliche Musik, die guten Speisen und Getränke trugen vieles dazu bet, bald eine hettere srohe Stimmung hervorzurufen. Die Reibe der Toaste eröffnete Herr Oberst Gerlach zu Darmstadt auf Seine Majestät unfern Kaiser, nach ibm folgte der des Herrn Kretsraths Dr. Ufinger zu Bensheim auf Se. König!. Hoheit den Großherzog. Begeistert stimmte die Festoerfammlung in diese Toaste ein und sang stehend die Nationalhymne. Herr Dr. Nies zu Darmsiabt toaftirle auf Se. Großh. Hoheit den Prinzen Heinrich, den Ehrenprästdenien des Verbandes. Ein eingelaufenes Telegramm deS letztgenannten hoben Herrn, worin er die Delegirten begrüßt und bedauert, nicht in deren Mitte verweilen zu können, wurde vorgelefen. Bürgermeister van GrieS von BenSheim bewillkommnete die Festgäste im Namen der Stadt. Es würde zu weit führen, die lange Reihe der übrigen Toaste roch aufzuführen und wünschen wir, daß der Delegirtentag von Bensheim allen Theilnehmern In angenehmer Erinnerung bleiben möge. Rothenburg o/Tbr. Die am 2. und 16. Juni d. I. staitfindenden Aufführungen des historischen Festspieles „Meiftertrunk", das in den weitesten Kreisen Anerkennung gefunden hat, werden, den getroffenen Vorbereitungen zufolge, den früheren Auffübtungen in keiner Weise nachstehen. Der Festzug wird noch mehr Abwechslung alS srüher bieten und auch vergrößert werden. Eine Anzahl von Besuchern ist bereits angemeldet und dürfte eS sich empfehlen, bei dem Cossier deS Ausschusses, Herrn Privatier Weißbecker, rechtzeitig Eintrittskarten zu bestellen. Kirchliche Anzeigen -er Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag Cantate, den 11. Mai. Vormittags 91/? Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dingeldey- Nach dem Vormittagsgottesdienft, 11 Uhr, wird in der Stadtkirche die Katechismus! ehre für die neu confirmirten Gymnasiasten und Stadtschüler gehalten werden, Pfarrer Dr. Naumann- Am Sonntag, den 18. Mai, findet die Feier des heiligen Ab endmahls, hauptsächlich für Angehörige der hiesigen Garnison statt; die Beichte wird am Samstag zuvor, Nachmittags 4 (vier) Uhr, gehalten werden. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 11. bis 17. Mai besorgt: Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. 4. Sonntag nach Ostern. (Cantate.) Don 6 Uhr an: Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl- Commu- nion. VilO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Maigebet. Mittwoch und Freitag um 6 Uhr: Maigebet. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 7 Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, SamSta, Mitt«, 4 Uhr, Hmnstag Abend 8-° Uhr. Clflj Ä“ sKE -SS dtt oberste" . an t1 Adressaten flU”^en Ke für bai N MMdigen W W ersteigert-M MM VM U wen. „erstWkass- j«& 0iM . ItnitttlM * 1. HilftM o» i' Mersternerr ge Ätzbach; 2, Lieferung von » Basaltsteinen aus dorfer Straße, S markung. Crofdorf, am. ,W Das Bti Samstag K Vormittag sollen aus hiesigem mobillen des John hier: Flur XXXIV/581a6/ 595y1() G 3219 Samstag h« cm A »...Ä 3004 ®rofejo Flur XXXIY/595 3/io daselbst, Flur XXXX/256 838 seid, in der S Flur XXXX/2o6a 1s M'stbirtend versteige Gießen, den 8. M 3299 Montag i)( Nachmitt Men auf dahiesu Grundstücke des Da, Flur Vll/228 1 62 großen N u XIll/388 16: Kropbach, u XIU/272 88 Kropbach, " XW 295( . kleinen We »«gtefenb versteige, ®K6en, den 5. Ma Mel Vrath Stück * ""SÄ Stii 'r.»K ‘"»teS Ms'y taäSS ZULi anhtR uw v ^ki- ZKL-i ZU-Ä ÄSfiUäs ’jonw tm Wiethe non ÄM* rott 287 Vereinen mb W zu erwarten. ®robe demVerbaM, Kroge erteilt. ^Dr.Dogt zu Ach ellschcht.Providentk' eim lebhafte SMohi rbavdtz-SchrWhW nach längerer Debch g deS Herrn Dr. Tozl bleiben. 'uch solcher Vereine In ch kurzer Debatte oon wieder MÜHeMen, >dt I: .Die „W ineS Verbandsftst am itifindende Stiftung 8eMag bewWW? &Änntn. TW ,Q^tn. Nach der A. amatton auf Boritzz die Versaumlunz Al rsthauS,3um heutig äckien Saale genanM Weit über 100 W ti und Getränke hup rufen. Die Reibe bn Majestät unfern Äoljir, ;§bdm auf Se- Äonigl und in diese Toaste tlu «stabt toastirie auf 6t Verbandet. Sintic n er die Delegirten K- wurbe oorgelesen. die Festgäste im R« Toaste noch aufzufW Theilnehmern In anje» % staltfindenden M . den wettestm * lfB zufolge, den frühem Ä mehr AbmeM on Besuchern ist W des Ausschusses, N dt Gieße». ie. iiann. .*>*■*’ w*11 ‘«♦M Kitt« 1 * Handel und Verkehr. Berlin. OfficiöS wird geschrieben: „Wie verschiedene Blätter berichten, habe rin Einwohner von Prüm den Betrag einer Schnetderrechnung von 300 JL mittelst Postanweisung an seinen Gläubiger abgesandt, sei aber später von dem Schneider wegen Bezahlung der 300 JL verklagt worden. Obgleich der Verklagte den Posteinlieferungsschein über 300 JL vorgezeigt habe, sei er dessen ungeachtet vom Gerichte verurthetlt worden, weil die Postanweisung nicht an den Schneider selbst, sondern wahrscheinlich an einen ungeratenen Neffen desselben bestellt worden sei, welcher das Geld unterschlagen habe. Wie wir erfahren, hat nach den angestellten Ermittelungen ein derartiger Proceß bei dem Gericht in Prüm niemals geschwebt, derselbe scheint daher lediglich aus der Phantasie eines Berichterstatters entsprungen zu sein. Auch bei der obersten Postbehörde ist über den erwähnten Fall nichts bekannt geworden. Die Einrichtung, daß Einschreibebriefe und Werthsendungen bis 300 X in Abwesenheit des Adressaten auch an ein erwachsenes Famtlienglted desselben bestellt werden können, ist vor etwa 6 Jahren lediglich tm Interesse des Publikums getroffen worden, damit daffelbe schneller in den Besitz der betreffenden Sendungen gelangt und ihm unnöthige Wege, Kosten und Weitlaunakelten erspart werden, namentlich auch bei KrankheltS- bet Abwesenheit von Hause, auf Reisen rc. Dies Verfahren hat sich sehr gut vewührt; Klagen irgend welcher Art sind über dasselbe nicht laut geworden. Allerdings kann es vom Standpunkte der Sicherheit aus angefochten werden. Allein wenn M einzelnen Fällen die Besorgniß vorliegen könnte, daß die Sendungen im Hause deS Adressaten in untreue Hände gerathen möchten, so braucht nur Vorkehrung dahin ge» taffen werden, daß das Wort: „Eigenhändig" auf den Br-ef ober die Postanweisung gesetzt wird; in diesem Falle darf die Bestellung nur an den Adressaten selbst, nicht etwa an ein Familienglied desselben, erfolgen. 731) Ueber die H5he der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige In eine •der mehre Zeitungen verursacht, wird man eich niemals enttäuscht sehen, wenn man ▼•n der Annoncen - Expedition von HAASEIVSTEIN' «ft» VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft ein fordert, die auoh hinaiehts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Die für das Rechnungsjahr 1883/84 rückständigen Kapitalzinsen, sowie die für ersteigerte Früchte des landwirth- schaftlichen Versuchsfeldes noch nicht berichteten Beträge sind innerhalb der Nächsten 14 Tage zur Uni- versitätskasse zu bezahlen. Gießen, den 3. Mai 1884. Großherzogl. Universitäts-Rentamt. Schmitt. 3198 SteinLiefermng. Donnerstag d. 15. d. M., 11 Uhr, wird dahier vergeben: 1. Lieferung von 132 cbm Basalt, zu Pflastersteinen geeignet, in den Ort Atzbach; 2. Lieferung von 80 cbm Kalk- oder Basaltsteinen auf die Nodheim-Krof- dorfer Straße, Strecke Vetzberger Gemarkung. Crofdorf, am. 8. Mai 1884. W20 Das Bürgermeisteramt. Samstag den 14. Ium, Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die Immobilien des Johannes Weber II. dahier : x Hof- Flur XXXIV/581as/10 2?f Mir. / r°ith- ff ) um 5955/io 119 „ Schieß- I Haus, Flur XXXIV/595 8/10 326 Mir. Garten daselbst, Flur XXXX/256 838 Mir. Acker im Gart- feld, in der Schwarzlach links, Flur XXXX/256 a 188 Mtr. Acker daselbst, m entbietend versteigert »erden. Gießen, den 8. Mai 1884. Großherzogliches Ortsgericht. 3299 Müller. Montag den 12. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Orttzgericht die Grundstücke des Daniel Weller V. dahier Flur VI1/228 1625 Mtr. Acker auf der großen Weid, „ XI1I/388 162 Mtr. Acker in der Kropbach, „ XIIl/272 88 Mtr. Acker in der Kropbach, „ XV/276 2950 Mtr. Acker auf der kleinen Weid, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5. Mai 1884. 3219 Großh. Ortsgericht. Müller. Samstag den 31. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien der Wittwe des Christian Löber III. Mur XXVll/166/3 b 725 Meter Grabgarten, am Brennofen, stößt auf die Wiesen, Flur XXV1I/166 6e 400 Meter Hofraithe, Wohnhaus, Nebenhaus daselbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 26. April 1884. onn£ Großherzogliches Ortsgericht. 3004 Müller. Aeikgeöoienes. Frische 3319 Bratbückinge pr. Stück 3 Pfennige bei C. C. Kleinhenn. ßrima Apfelwein bei Gastwirth drän* 33-04 Neustadt. Allgemeiner Anzeiger. Samstag den 1®. Mai l. I, von Vormittags 9 Uhr an, Fortsetzung der Versteigerung von Eifen-. Stahl-, Meffingwaaren, Werkzeugen, Küchengeräthen, u. s. w. im Bramm'schen Saale. 3309 Geißler, Gerichtsvollzieher. Zur Saison billigst JFr. Teipelo Liebig Fleisch-Extract A« JFcmgmamt. 2320 Gänzlicher Ausverkauf. Das Heueste in Krausen, Damen- und Kinderkragen, Spitzen in allen modernen Farben, Manschetten, Schurzen, Handschuhen jeder Art, Corsetten, sowie sämmtliche Neuheiten der Saison empfehle zu billigsten Preisen. Krausen-Rester äußerst billig. 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Das Gesuch anzubrittgeu gtftelMugWl 2, Die Berechti betem 17- M Zaßres Ach! jahr vollend Dienst ist l selben Zahr 3, Das Gesuch hierzu ein Auch erscheii wirb. 4. Dein Gesuch a. Geburtsz b. ein Einw klärung während < und zu ne 3m Uel b) Erlkönig i (Herr AugustRuff.) 9. a) Adagio aus dem 9. Concert für Violine b) Polonaise de Concert für Violine (Herr Hans Schuster.) Wilh. Rudolph. . . . Billete sind zu haben: Sperrsitze 2 unnummerirte Sitze al 4 in der Ru d o 1 n h’schen Musikalienhandlung; Abends an der Kasse ä JL 2.50 und 1.50. 3040 Anfang Abends V Uhr Ende um g Uhr 3W Ueberzieherr der Regenschirme sowie das Repariren derselben wird bestens und billigst besorgt von I. Weitzenkorrr, Die Begleitung der Gesänge hat Herr H. _ nommen. Der Flügel von Blüthner ist aus dem Instrumentenlager von 5,n Darmstar M würbe an dieser 6 §ttnelnbe Mombach ü ym berichtet. Aba ’7' Regierung zu < »Ob, b«e dl- etaM dl-B-müL Im Stane’i“”8 y m ble stobt 3272 Ern ordentliches Dienstmädchen auf Johanni gesucht. Näheres in der Exved. d. Vl.__________ 3264 Dienstmädchen gesucht. * Fr. Cost, Neustadt 10. Öoi SW Vk’1' h,r ft3 W1 i&rÄ Ihauptuna Schenz sei *MI| In ■fcbete11 ■6*». 6, Wermischle Anzeigm. 3301 Eine Handlungslehrstelle ist für einen tüchtigen jungen Mann offen bei Kauffmann & Cie., Lampenfabrik. Rüschen, Damen unk» RmüerkralM, weihe u. Lrsme-8pitzen, Manschetten, Lorselken und Schürzen, Mohair- Tüchern unö Echarpes, J. H. Svnncnstrsße 25. Programm. 1. Sonate für Violine . (Vorgetragen von Herrn Hans Schuster) 2. Sanctus, Arie . • • - - (Gesungen von Frl. Marie Langsdorff.) 3. Die Meerfahrt, für Gesang und Violine . (Frl. M.Langsdorff u. Herr H. Schuster). 4 Polonaise in es-dur op. 22 . (Vorgetragen von Frl. Emilie Müller.) 5. Arie aus Elias: 9So ihr mich von ganzem Herzen suchet“ ...... (Gesungen von Herrn August Ruff.) 6. 3 Sätze für Violine aus der Suite . . . 3312 Ein Egge wurde mir auf meinen Hof getragen; der Eigenthümer kann dieselbe gegen Erstattung der Jnseratge- bühren innerhalb 8 Tagen bei mir in Empfang nehmen. Eberhard Erb, Wirth, Wieseck. Thüringer Runslsürberei u chemische Waschanstalt, Rönigsee. Bekannte vorzügliche Leistungen im Umfarbeit und Reinigen jeder Art Stoffe und Gegenstände der Kleidung, Möbels, Federn, Handschuhen rc. 322 Musterkarten und Vermittelung bei GescBnv* Sffeerz, Neuenweg. Bad Salzschlirf, größtentheils gleich indicirt mit Marienbad, Franzensbad, Carlsbad und Vichy. Besonders kräftige Wirkung. Eröffnung 15. Mai.3130 * 3318 Ein braves Mädchen, welches kochen kann, mit guten Zeugnissen, findet gute Stelle. Näheres bei Frau F. Lehmann, Seltersweg 67. Anzeige. Zur ständigen Pflege eines älteren pen- sionirten Beamten wird eine ruhige ältere Person als Pflegerin gesucht. Näheres in der Exped- d- Bl. 3314 Abfahrt 442 Nachmittags. 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