18g, b»fe, *1*5 9*)j eller. ooooo en. o 0 en.) 0 0 c 0 0 0 0 0 0 0 & ikfurta. K. q MM ijfe und Heubodcn »c. v sitz 1.80, Q Nerie 60 0 autlecht. 0 ^Grünbergerslr^ Zimmer zu va- nther, Kreuz. Anzeigen. Packer, * isen M sofort p • istped- d- ___ Mg« ebermonr. meinen- L elterliches borgen, da «9 ’u Hott X, - Sus* an unter» :thl?ö Lok $ ÄU* ( KchltlN^ jf" $tt. AS. Erstes Blatt. Sonntag den 10. Februar 1884 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigcblatt für den Kreis Gießen. • . . ~ m " Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Aringerlohn. Vnreau r Schulstraße 7. Erscheint töftltd) mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 5ü Pf. Amtlicher Hheit. Gefundene Gegenstände: 4 Portemonnaie mit Inhalt, 2 Taschentücher, 2 einzelne Handschuhe, 1 Muff, 1 Strickzeug, 1 schwarzes Einpacktuch für Schneider, 1 leeres Portemonnaie, mehrere Schlüssel. Gießen, den 9. Februar 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. _____ Deutschland. Darmstadt, 8. Februar. Se. Königs. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 30. Januar den außerordentlichen Professor Dr. Adolf Birch, Hirschselo zu Gießen zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landes-Universität, insbesondere für das Fach der neueren Sprachen, zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen. —1. Darmstadt, 8. Februar. (Zweite Kammer der LandstLnde.^ Heute Morgen kam der Amrag des Abgeordneten Metz, die Abänderung deS Gesetzes vom 8. November 1872 über die Wahlen der Abgeordneten und die Zusammensetzung der beiden Kammern der Stände betr., zur Berathung. Abg. Metz tritt In seinen Ausführungen mH der Ansicht hervor, die Stände deS GroßherzogthumS feien nur eine Art Wirthschaftsautzschuß, jedoch mti größeren Competenzen und bedeutenderem Einfluß aus die Gesetzgebung wie sonstige Provinzialausschüsse. Dieser Einfluß fei durch eine Vereinigung beider Kammern zu einer Körperschaft nur noch zu vergrößern. Er weist an dem Characler der ersten Kammer nach, daß der zweiten Kammer eigentlich nur eine abwehrende Thättgkeit übrig bleibe und will, beweisen, daß sein Antrag durchaus nicht die schon viel erwähnte Aussichtslosigkeit auf Annahme habe, wie es scheine. StaatsmMister Frhr. von Starck ist der Ansicht, wenn immerwährend an der Verfassung deS Landes gerüttelt werde, könne kein guter, dauernder Zustand Platz greifen. Derselbe vergleicht daS Verhältntß zwischen BundeSrath und Reichstag mit dem Zweikammersystem, wendet sich eingehend gegen die Aussührungen des Abg. Metz und meint, der Antragsteller würde sich wohl kaum der Hoffnung hingeben, daß unter den jetzigen Verhältnissen sein Antrag selbst bet Zustimmung der zweiten Kammer Aussicht auf Erfolg habe. Abg. Muhl spricht sich gegen den Antrag aus, während Abg. Wasserburg zwar die erste Kammer beibehalten will, aber statt der von der Krone ernannten lebenslänglichen Mitglieder eine Vertretung der großen Jntereffen des Handwerkerstandes, der Arbeiter und der kleineren Landwirth- schast wünscht. Abg. Metz empfiehlt als Antragsteller nochmals den Antrag der AuSschußminorität, zu besten Gunsten er seinen Antrag zurückgezogen hat, und wird derselbe auch von der Kammer angenommen, also der Großh. Regierung der Antrag deö Abg. Metz auf Abänderung des Gesetze« vom 8. November 1872 über die Zusammensetzung der beiden Kammern der Stände rc. auf Grundlage des Einkammersystems im Sinne einer Vereinfachung unseres zu breiten und schon darum durchaus entbehrlichen Gesetzgebungsapparats zur Erwägung anheimgegeben. Die Kammer beschloß hierauf nach einem empfehlenden Wort des Abgeordneten Wasserburg bezüglich dessen Anträgen wegen der Matnüberschwemmungen bei Offenbach: die Großh. Regierung zu ersuchen: 1) auf dem Verwaltungswege dahin zu wirken, daß, wenn technische Bedenken nicht entgegenstehen, der den Ueberschwemm- ungen ausgesetzte Straßenthetl zwischen Offenbach und Bürgel entsprechend erhöht oder geschützt und ebenso die durch den Austritt des Mains überfluthete Straßenstrecke -wischen Numpenhetm und Mühlheim entsprechend erhöht werde; 2) die Frage deS Schutzes des linken MainuferS gegen Ueberfluthung nach den demnächst Seitens deS Reichs für die Regulirung deS Rheins und seiner Nebenflüsse festzustellenden Principten zur Erledigung zu bringen, sowie die Anträge des Abg. Wasserburg damit für erledigt zu erklären. Der 3. Gegenstand der Tagesordnung bildete der Antrag Dittmar auf Revision bezw. Erweiterung deS Gesetzes vom 26. Juli 1848, die Ausübung der Jagd und Fischerei in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betr. Nach kurzer Berathung, an welcher sich die Abgg. Heinzerltng, Weith, v. Rabenau (welcher die Einrichtung der Reichswaffenpässe wünscht), El len berg er. Maurer und Qf ann betheil gen und bet der man meistens sich entgegenkommend gegen d'n rubr. Antrag aussprach, nahm die Kammer den Ausschußantrag an, zu dessen Gunsten Abg. Dittmar seinen Antrag zurückzog. Derselbe lautet: „Großh. Regierung zu ersuchen, die auf die Ausübung und den Schutz der Jagd bezüglichen dessischen Vorschriften in dem Sinne erschöpfender, einheitlicher, gesetzlicher Regelung einer Revision zu unterziehen. Einer Vorstellung unb Sitte deS vensionirten Zollaufsehers Peter A. Gärtner aus Mainz, die Mainzer Pupillarmasse, insbesondere Auszahlung von Zinsen betr., wurde dem Ausschußantrag gemäß keine Folge gegeben. Bei der nun folgenden Berathung über die Recommunication I. Kammer, die Vorlage Großh. Regierung, die Gewann- und Parzellenvermessung betr., suchte Ministerialrath Müller Namens der Negierung zum Beitritt zu den Beschlüssen I. Kammer zu bewegen und kam man nach längeren Ausführungen der Herren v. Rabenau, Heinzerling, HaaS, Dittmar, v. Wedekind, Baur und Schade dahin, d'e Bedenken bezüglich aller Differenzen fallen zu lasten und nur auf dem neulich schon berichteten Antrag Haas zu beharren, daß mit Ausübung dtesis Gesetzes bis zum Erlaß eines Consolidattonsgesetzes gewartet werde. Nächstdem genehmigte die Kammer dem Ausschußantrag entsprechend die Verwendung von weiteren 500,000 JL zur Bestreitung der Kosten für die Wiederherstellung der durch Hochfluthen zerstörten oder beschädigten Landdämme und sprach zugleich Abg. Baur seine Ueberzeugung dahin aus, daß es für den Schutz des hinterliegenden Geländes der einschlägigen Gemarkungen von erheblichem und dauerndem Werthe sein würde, wenn eine Zurückoerlegung deS Dammes stattfinde, sodaß die entstandenen Kolke nach der Rhetnseite zu liegen kämen. Ein Gesuch der Stadt Alsfeld um Erhöhung der Hausmtethe von dem Rentamtsgebäude zu Alsfeld wurde einem Ausschußminoritätsantrag gemäß nach einigen Ausführungen der Abgg. Osann und Franck, gegenüber den Abgg. Grünewald, Heinzerling, Schade und List, der etwaigen Consequenzev wegen abschläglich beschieden. Schluß der Sitzung. Kranstreich. Pari-, 6. Februar. Die hiesigen Blätter, die sich heute fast alle mit der Thronrede der Königin von England und der Niederlage Baker Pascha's beschäftigen, können kaum ihre Zufriedenheit verbergen, daß die Dinge in Egypten sich für England so schlecht gestalten. Einige verhöhnen geradezu die Engländer, wie „Paris", das schreibt: „Im Augenblicke, wo die Thronrede der Königül im Parlament verlesen wurde, kam in London die Nachricht von einem neuen Unglücksfall an. 2000 Mann sind bei Tokar niedergemetzelt worden und Baker Pascha mußte vor den Unterbefehlshabern des Mahdi den Rückzug antreten. Was wird unter diesen Bedingungen Gordon in Khartum machen können, wenn er überhaupt hingelangen kann? Unserer Ansicht nach wird „die Hülse des Allmächtigen", welche Ihre sehr huldreiche Majestät dem Gebrauch gemäß am Schluß ihrer Thronrede anrust, nöthig sein, um die Minister Großbritanniens aus ihren Verlegenheiten herauszuziehen." Der „National", der mit dem Cabinet Ferry gleichfalls in enger Beziehung steht, sucht zu beweisen, daß Englano, und nicht blos der Khedive, schuld an der schlimmen Lage Egyptens sei, und von England werde Europa Rechenschaft über das Loos der in Khartum zurückgebliebenen Europäer verlangen. Was das eigentliche Egypten selbst anbelangt, so meint der „National", daß Europa sich unbeugsam zeigen werde, wenn man die Hand an die Rechte der Gläubiger Egyptens legen und diese verkürzen wolle. Die „France" ruft den Engländern zu: „Europa hat feine Blicke auf euch gerichtet und erwartet, daß ihr eure Pflicht thut." Ich könnte H.'MM von Beweisen anführen, daß der Franzose schlechtweg die Engländer iUu£ viel weniger haßt, als die Deutschen, was auch erklärlich ist, da die Deutschen nur deutsches Land zurücknahmen, Die Engländer aber das große Kolonialreich Frankreichs fast vollständig vernichteten und auch gegenwärtig verhindern möchten, daß Frankreich neue Kolonien erwerbe. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eorrrsporrdem-Brrrear». Berlin, 8. Februar. In dem Prozeß gegen Banquier Sternberg, Kaufmann Lauge und Graf Hcssenstcin wegen falscher Angaben über die zehnprocentige Einzahlung bei der Gründung der Vereinsbank und wegen Verschleierung des Standes der Gesellschaft, erkannte die Strafkammer des Landgerichts Sternberg des ersten Vergehens für schuldig und oerurtheilte denselben zu 14tägigem Gefängniß. Die beiden Mitangeklagten werden gänzlich, Sternberg von der Anklage der Verschleierung frei- gesprochen. — Das Abgeordnetenhaus nahm heute nach einer unerheblichen Debatte von dem Cultusetat die drei Kapitel: Kunst und Wissenschaft, technisches Unterrichtswejen, Cultus und Unterricht an- Im Laufe der Debatte erklärte der Eultasminffter v Goßler, daß die Absicht des Neubaues der Museen durchaus nicht aufgegeben sei; bezüglich der Vermehrung der zu Erwerbungen für die Bibliothek bestimmten Fonds hege er die weitgehendsten Plane, welche das Bibliothekwesen des ganzen Landes umfassen- Das Gesetz über die Erhaltung der Kunstdenkmäler könne wegen der in dieser Sache bestehenden Schwierigkeit zur Zeit noch nicht vorgelegt werden und seien die inzwischen hierzu verwendbaren Mittel nur geringfügig. — Die Fortsetzung der Berathung des Eultusetats wurde für morgen auf die Tagesordnung gesetzt. . . .. DreSden, 8. Febr- Zu den Beisetzungsfcierlichkeiten stnd bis letzt elngetroffcn : Prinz Friedrich von Hohenzollern als Vertreter Sr- Majestät des Kaisers Wilhelm, Oberhosmeister I. Majestät der Kaiserin, Graf o. Nesselrode, Graf v. Seckendorf Kammerherr der kronprinzlichen Herrschaften, Herzog Ernst Gunther zu Schleswig- Holstein, Erzherzog Ludwig Victor, Freiherr v- Soden als Vertreter des Königs von Württemberg, Prinz Philipp von Eoburg, Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg- Schwerin, Herzog Georg Alexander von Mecklenburg-Strelitz, der italienische Botschafter in Berlin, Graf de Launay mit Gemahlin, die Gesandten Spaniens, Schwedens und der Niederlande in Berlin: Graf Benomar, Baron v. Bildt und v- d. Hoven. — Abends 7 Uhr erfolgte die feierl. Beisetzung der Prinzessin Georg in der kathol. Hofkirche unter dem Trauergeläute aller Glocken und großer Teilnahme der Bevölkerung. Der König, Prinz Georg und Prinz Friedrich August gaben bis zur Grust das Geleite- Die kirchliche Feier nach der Beisetzung begann nut dem „Salve regma“- und schloß mit Gebet. . a , 3 , _ Paris, 8. Febr. Die zum Kreuzen im Osttheüe des Mittelmecres bestimmte Abteilung des Levantegeschwaders ist angewiesen, ihre Fahrten bis in das Rothe Meer auszudehnen. — Ein Telegramm Courbet's vom 2. ds. meldet, die Expedition nach der Provinz Namdinh und Sontay sei beendet. Die Aufständischen wurden zerstreut und erlitten beträchtliche Verluste. Ihr Führer Dedoc wurde verwundet und ist nach Bacninh entflohen. Zwischen den chinesischen Truppen und den Anamiten in Bacmny herrscht Uneinigkeit. Die Beziehungen zum Hose von Hus sind fortgesetzt die besten- — Ein dem Unterrichtsmiuister zugegangenes Telegramm meldet, daß Brazza am 14. December sich in Fraukooille befand. Ueber seine Ankunst am Congo ist vor dem 1. März keine Nachricht erwartbar. — Der Marineminister erhielt deute eine Depesche aus Saigun, worin es heißt, die beiden Abgesandten, welche der König von Anam vor einiger Zeit nach Peking geschickt habe, feien sehr enttäuscht zurückgekehrt. London, 8. Februar. Zwei Infanterie-Regimenter im Lager bet Aldershot erhielten Befehl, sich zum sofortigen Abmarsch bereit zu halten. Das eine Regiment ist, um für die Eventualitäten in Egypten bei der Hand zu sein, für Malta, das andere für Gibraltar bestimmt. — Im Unterhause antwortete Gladstone Dyke, Granville habe mit Einwilligung des Cabinets Rothschild auf Befragen erklärt, die Regierung sehe es gern, wenn er den Wünschen der egyptischen Negierung, betr. den Millionen- Vorschuß, entsprechen könne. Petersburg, 8. Februar. Das Militärbezirksgericht sprach den früheren Intendanten des Detachements Rustschuk, Oberstlieutenant Priorow, sowie den Transport-Unternehmer Auerbach wegen Ausfertigung, refp. Beglaubigung wissentlich falscher Dokumente über VerproviantirungS-Transporte schuldig und verurteilte sie zur Deportation nach Sibirien; der dritte Angeklagte, Kapitän Konkoff, wurde sreigesprochen. Kairo, 8. Februar. Nubar Pascha, Baring und General Wood con- serirten Vormittags über die Mittel zur Vertheidigung Suakims. Es verlautet, der größere Theil der Truppen Baker Pascha's werde von Suakim zurückberufen werden, well unter denselben Unzufriedenheit herrsche und Baker Pascha in Folge dessen das Standrecht verkünden mußte. — Die Negierung beschloß, bereits morgen drei in der egyptischen Armee dienende englische Ossiciere nach Suakim abgehen zu lassen und aus der Elite der Negertruppen ein 500 bis 600 zählendes Bataillon zu bllden, welchem in Gemeinschaft mit englischen Marine-Soldaten die Vertheidigung Suakims anvertraut wird. Baker Pascha und die übrigen egyptischen Truppen in Suakim werden zurückberufen. New-Uork, 8. Februar. Nach den jüngsten Meldungen aus dem Westen lassen die Regengüsse daselbst nach und ist der Wasserstand der Flüsse im Abnehmen begriffen. Für Pittsburg scheint die größte Gefahr vorüber zu sein. Die Zahl der in Pittsburg und Alleghany City unter Wasser gesetzten Gebäude wird auf 5000 bis 6000 angegeben. Lokales. Gießen, 8. Februar. fTHeaters Der Tag der Aufführung eines klassischen Stückes sollte ein Feiertag für die Darsteller und das Pubtckum sein. Beschäftigt man sich doch an einem solchen Tage mit dem Edelsten und Besten, was die Besten unseres Volkes den Künstlern und uns gegeben. Hundert Acte von „Dr. Klaus" wiegen nicht einen Act „Don Carlos" auf. Die Dtrectton eines aufrichtig der Kunst dienenden Instituts muß es daher auch erkennen lassen, daß sie, indem sie den Klassikern ihren Tribut zollt, daS Alltägliche einen Augenblick bei Seite schiebt und dem Theaterbesucher etwas ganz Besonderes bietet. Auch bet dem größten Wohlwollen und bet aller Milde und Nachsicht wird man nicht behaupten können, daß unsere Schauspieler, vielleicht mit zwei bis drei Ausnahmen, sich im Besitze der Mittel befänden, um eine Schtller'sche Tragödie würdig aufzufübren. Die Bctfallsspenden und Hervorrufe der höchst begeisterten, ober unkritischen Galerie sprecht» nicht dagegen. Manches war ja ganz ccceptadel, aber die falschen Cad,nzen und das unrichtige B'tonen mancher Stellen mochte uns wenig anmuthen und thaten der Schönheit und Geschlossenheit dcs Ganzen Abbruch. Der Beneficiat Herr Scböu wasser (Don Carlos) gab, wo er ruhiger sprach, verhältnißmäßtg Gutes, aber öfters machte er sich seines Fehlers, die Rede zu Überhasten, in einer Weise schuldig, daß man ihn bet einem wenigrr bekannten Texte kaum noch verstanden haben würde. Wenn wir noch drs Maltesers gedenken, der von Herrn Schölermann sehr eindrucksvoll dargestellt wurde, so sind damit die besseren Leistungen der Hauptbethetligten erschöpft. Herr Muff und Fräulein Kohrsen I. sind überall, wo sie nicht auf dem Kothurn emherschretten müssen, besser am Platze. Da8 HauS war ziemlich aut beseht.__ Vermischtes. Leipzig, 7. Februar. Ueber den Postraub im hiesigen Berliner Bahnhof erfährt LaS „Letpz. Tgbl." aus guter Quelle Folgendes: Zu den Postsachen, welche vom Postamt Nr. 2 (Dresdner Bahnvof) nach dem Berliner Bahnhofe zu dem Zuge 4 Ubr 20 Min. überzusühren waren, gehörten zwei Brtefbeutel, die in der Nacht mir dem,Luge von Dresden daselbst angelangt und von denen der eine nach Berlin, der andere i der Richtung nach Bitterfeld-Magdeburg weiter zu befördern war; die beiden Brtefbeutel enthielten außer Einschreibebriefen declarirte Werthsummen von etwa 80,000 X Der Postunierbeamte, welcher den Transport begleitete, hat die Beutel im Postamt 2 richtig übernommen und wie er bestimmt versichert, auch in daS Magazin des Postwagens in vorschriftsmäßiger Weise verladen. Nachdem der Wogen tm Berliner Bahnhofe eingetroffen war, hat der gedachte Beamte die ihm anvertrauten Gegenstände, darunter die beiden Geldbeutel, den Beamten im Zuge übergeben wollen und zu diesem Behufe das Magazin geöffnet, die Verladung der übrigen Poststücke am Etsenbahn- postwagen ist jedoch noch nicht beendet gewesen, und da das noch einige Zeit in Anspruch zu nehmen schien, so hat der Begleiter deS Posttransportes vom Postamt 2 daS Magazin seines Wagens wieder verschlosst«, um, wie er sagt, sich an den Bahnpostwagen zu begeben und dort beim Verladen behilflich zu sein. Der betreffende Begleiter hat jedoch einen großen Fehler insofern begangen, als er das Magazin seines Wagens nur einfach verschloß und da« kleine praktische Sicherheitsschloß, das für solche Fälle vorgesehen ist und von dem jeder der Postbegletter ein Exemplar besitzt, nicht anlegte. AlS der Beamte zurückkehrte, fand er die eine Hälfte der Magazinthüre offen stehen und bei sofortigem Nachsehen wurde ermittelt, daß die beiden Briefbeutel geraubt waren. TS wurden unverzüglich Nachforschungen etngeleitct und die vorgesetzten Dienstbehörden benachrichtigt, so daß mit Anbruch des Tages bereits nach allen Richtungen hin die polizeilichen Erörterungen tm Gange waren. Man nimmt an, daß der freche Raub nur von einer oder mehreren Personen verübt sein kann, die von den einschlagenden Verhältnissen genaue Kenntniß haben. Während des Vormittags Hst man den einen Beutel, seines baaren Geldinhalts beraubt, doch die Einschreibebriefe mit den Wechseln rc. noch enthaltend, unweit des Berliner Bahnhofs, nach der Richtung von Eutritzsch zu, aufgefunden. Soeben werden wir vom Polizeiamt ersucht, mitzu- IheUen, daß sich in dem einen der entwendeten Geldbriefe zehn Stück Deutsche Reichsanleihe, Nr. 1261 bis Nr. 1270 zu je 5000 X nebst Talons und Coupons befunden haben. ES erscheint dringend geboten, auf das Vorkommen dieser Effekten genau zu achten. Der betreffende Poftbegleiter ist, wie man uns meldet, verhaftet, doch scheint reine Gewißheit vorzultegen, daß man in demselben den Urheber der That zu erblicken hat. (Frkf. Ztg.) Hande! und Verkehr. Gießen, den 9. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.90—1.00, Hühnereier per Stück. 6—7 Enteneier per Stück 7—0 Gänseeier per Stck. 11—00 Käse Stck. 5—8 Kasematte 3 Erbsen per Liter 20 Linsen 30 H, Tauben per Paar 75—1,20 Hühner per Stück X 0.90—1.30, Hahnen per Stück X 0.75—1.40, Enten per Stück X 2.00—2.20, Ochsenfleisch per Pfund 66—00 Kuh- und Rindfleisch 48—56 Kalbfleisch 45—50 H, Schweinefleisch 60—00 Hammelfleisch 60—70 Kartoffeln per 100 Kilo X 3.50—4.00, Milch per Liter 13—18 Gänse per Psd. 45—54, Zwiebeln per Ctr. X 9—00, Weißkraut per Hundert X 5.-8. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 3. Februar. Dem Schmiedmetfter Conrad Walther eine Tochter, Luise Emilie, geboren den 25. December 1883. Denselben. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Beck eine Tochter, Anna Georgine Elisabeth, geboren den 22. December 1883. Denselben. Dem Schreiner Hermann Treppinger eine Tochter, Maria Elisabeth, geboren den 23. December 1883. Denselben. Dem Schriftsetzer Christian Platz eine Tochter, Antonie Karoline Elisabeth, geboren den 19. December 1883. Beerdigte. Den 2 Februar. Schaffner Heinrich Schulz, verhetrathet, alt 53 Jahre, gestorben den 31. Januar. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. Februar: 4. Bäcker Paul Loui« Wilhelm Oertel mit Anna Marie Gertrudis Kleinfeloer, Tochter dcS verstorbenen Dachdeckers Anton Christian Kleinfelber zu Gießen. 6 Schlosser Karl G.'nsheimer mit Johanna Seck, geb. Battenberg, Wittwe des Schlossers Karl Seck zu Gießen. 6. Der Schaffner bei der Main-Wescr-Bahn Johann Konrad Kaspar Kaus, Wittwer, mit Margarethe Volp, Tochter deS verstorbenen Oeconomen Konrad Volp zu Gießen. 7. Gastwirth Ludwig Heinrich Leib mit Karoline Heßler, Tochter deS Maurermeisters Heinrich Heßler zu Gießen. 9- Tapezier Heinrich Wilhelm Reinhold Theodor Kutzschrad mit Margarethe Noll, Tochter deS verstorbenen Oeconomen Konrad Noll zu Gießen. Geborene. Januar: 28 Eine Tochter von auswärts, Ida. 29. Eine Tochter von auswärts. 30. Dem Gastwirth Emil Schmoll ein Sahn. 31. Dem Schuhmacher Adam Tilger em Sohn, Ludwig. 31. Dem Schaffner bei der Main-Weser-Bahn Karl Andreas Müller eine Tochter, Wilhelmine Emma. 31. Dem Kaufmann Hermann Petrt eine Tochter, Wilhelmine Franziska Mathilde Margarethe. 31. Eine Tochter von auswärts Marie. Februar: 1. Dem Sattlermeifter Friedrich Kühne II. ein Sohn. 2. Dem Feldwebel tm II. Großh. Hessischen Infanterie.Regiment (Großherzog) Nr. 116 Andreas Kleiß eine Tochter, Hedwig Marie Karoline Elisabethe. 2. Dem Steiger Johannes Appel eine Tochter, Anna Mathilde. 3. Dem Eisenbahnorbeiter Wilhelm Samm ein Sohn, Heinrich. 3. Dem Schneider Ludwig Größer ein Sohn. Gestorbene. Februur: 3. Dienstmädchen Katharine Früh, 35 Jahre alt. 4. Kaufmann Karl Christian Alexander Frölich, 58 Jahre alt, von Bremen. 4. Ein Sohn von hier, 3 Monate alt. 4. Marie Vogel, 46 Jahre alt, von Alt-Buseck. 6. Karl Gerson, 4 Jahre alt, Sohn des Handelsmanns LouiS Rothenberger. 7. Luise, 5 Monate alt, Tochter des BuchdruckereibesitzerS Curt v. MÜnchow. Im Monat Januar 1884 kamen bei Großh. Standesamt Gießen zur Anmeldung 14 Aufgebote und 7 Eheschließungen wurden vorgenommen. Geboren wurden 46 Kinder und zwar 18 Knaben und 28 Mädchen. Davon sind 12 Knaben und 19 Mädchen ehelicher und 6 Knaben und 9 Mädchen unehelicher Geburt. Todtgeboren wurde 1 Kind weiblichen Geschlechts. Im Ganzen starben 36 Personen und zwar 18 männlichen nnb 18 weiblichen Geschlechts. Davon sind 21 Erwachsene und 15 Kmder. Unter den Verstorbenen be- sinden sich 6 ortsfremde Personen. Brodprerse vom 10. bis 2 4. Februar 1884. der Bäcker 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 bei M. Lenz u. C. Steinberger 27 2 „ (4 Psd.) Weißbrod .... 56 bei M Lenz u. C. Steinberger 54 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei M. Lenz u. C. Steinberger 24 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 50 bei M. Lenz u. C. Steinberger 48 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei M.Lenz, u. C. Steinberger 21 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bet M. Lenz u. C. Steinberger 42 3 (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei L. Keil, Georg Müller, K. Haas..........66 der Brodverkäufer 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 2 „ (4 „ ) „ .....56 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei Hch. Rain 22 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 5H bei Hch. Rain 44 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei Hch. Rain 21 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei Hch. Rain 42 3 * (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 60 Gießen, den 9. Februar 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Allgemeiner Anzeiger. | Morits eim Seltersweg 20, erster Stock, empfiehlt sich beim An- und Verkauf aller Arten Werthpapiere zu coulanten Bedingungen. März-Coupons werden schon jetzt ohne Abzug eingelöst. BerloosuugSlisten und Börsenberichte liegen zur Einstcht offen.; 844 (LKOnGYEBHARDT, HANNOVER Prämiirt mit der den höchsten . k PH. LÜDEKING. H. KÜHN. Alle couranten Liniaturen stets am Lager. Extra-Anfertigungen In kürzester Frist. Vervollkommneter Metall-Draht-Einband dH EMF* Verkauf zu Original-Fabrlk-Prelsen. Königlich Preussischen Goldenen Staats• Medaille, sowie mit höchsten Auszeichnungen auf allen Welt und vielen anderen Aussiedlungen. Alleinige Niederlagen in Giessen nur bei k 51,07 2 Gewinne ä 500 — 1000 Mk. ^gestorben Dern. 947 Eröffnet 1829. Begründet 1827. Buchen-Knüppel, 924 Jagüvrrpschlung co Wafferkalk 3 30 15 Restauration Jeidel. Sessel, 1 936 Kreuzplatz l Gerichtsvollzieher. 937 S ct Fichtenstangen Neisstangen Mt&m jur An- dchrn. Devon hm unchrltchrr 15 21 ä ä ä ä 400 300 900 800 9000 91 eidhart, Gerichtsschreiber. 149 121 119 67 1350 3290 n rt ii ii ii ii ii u n u 126 432 40 15 2 77 40 970 150 1520 b 18 weiblichen Zerstolbenen be- Nmtr. ii Stück ii t(*. s>m(e nnö Georgine ^Elisabeth. ton,e Saroline 0,15 0,63 100 — 50 = 30 = 20 = « Nett. «le Gntrudir zuGlehrn. Schlosser- ’wnn Konrad tn Oeconomtn irollne Heßler, iurichWilhel« mOeconomen von auswärts. ■ Adam Tilger Karl Andreas mn Petrt eine von auswärts ohn. 2 Dem kr-116 Andreas iger Johannes lm Lamm ein Buchen-Knüppel, Buchen-Stock, Buchen-Astwellen, Buchen - Durchforstungswellen, Zusammenkunft und Anfang im Diftrict Bruch beim Wegweiser. Hausen, am 8. Februar 1884. Großh. Bürgermeisterei Hausen. Don einer hiesigen leistungsfähigen Kalkbrennerei wurde mir der Verkauf übertragen und empfehle ich besonders einen ganz vorzüglichen 4. 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Fangmann. 9,15 Festm., Eichen- und Fichtenderbstangen, Buchen-Scheit, Versich.-Bcstand am 1. Jan. 1884: 62 210 Pers, mit 442 Millionen Mark. Bankfonds........115 Millionen Mark. Versicherungssumme ausbezahlt seit Beginn. . ^^OMillionen Mark. Neuer Zugang im Jahre 1883 • 38,6 Millionen Mark. Dividende 1884 für 1879: 44% der Prämie. Neben dem bisherigen System der Ueberschuß-Vertheilung ist Neubei- tretenden ein neues (das ,,gemischte^ System) zur Wahl gestellt, dessen Vorzug darin besteht, daß es, unbeschadet gerechtester Znmessung der 2,itne denden, zu einer erheblichen Minderung der Prämie mit dem Verpcherungs- alter, ja — in höheren Versicherungsaltern — sogar zn einer wachsenden, die Prämie übersteigenden Nnckgewähr führt. Alles Nähere zu erfragen bei 926 Herrn F. Gros, Ludwigsplatz 6. Conkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen der Firma Dröscher& Simon in Gießen ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichniß der bei der Ver- theilung zii berücksichtigenden Forderungen und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwerth- baren Vermögensstücke der Schlußtermin auf Donnerstag d. 6. März 1884, Vormittags 8% Uhr, vor dem Großherzoglichen Amtsgerichte Hierselbst, Sitzungssaal Nr. 18, bestimmt. Gießen, den 7. Februar 1884. Neidhart, 923 Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. ■ oft <8,'1»2ua Nnm Hag 10 334 179,4 189,2 76 „ ,, „ „ ca. 15000 Reisig verschiedener Gatt- Eichenstangen Rmtr. Eichen-Knüppel, Nmtr. Eichen- u. Kiefernscheit, „ Eichen- u. Kiefernknüppel, 17 „ Eichen- u. Kiefernstock, 2700 Stück Eichen-u.Kiefernaslwellen. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr im Heiligenwald am Garbenteicher Höler- oon her Großherzogl. Saline Bad-Nauhelm ans gradirter Soole dargestellt, ausae- »eichnet durch seine Schärfe und Leicht- köslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Badesalz, EiSsalz, Mutterlauge, letztere in Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets Vorrats und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann «I. D Bapet auf dem Markt in Gießen. Grossh. Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Konkursverfahren, i lieber das Vermögen des Kaufmanns Philipp Nau zu Gießen wird auf Antrag des Gemeinschuldners, Zahlungseinstellung und Glaubhaftmachung der Ueberschuldung heute am sechsten Februar 1884, Nachmittags vier Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Der Agent Karl Klees zu Gießen | wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 1. März 1884 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigeraus- schuffes und eintretenden Falls über die in $ 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der an- gemeldeten Forderungen auf Montag den 3 März 1884 Vormittags 8% Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Sitzungssaal Nr 18, Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auserlegt, von dem Besitz der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 1. März 1884 Anzeige zu machen. Gießen, den 6. Februar 1884. Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen. gz. Müller. Veröffentlicht: a 400 — 1200 a 300 — 1200 ä 200 — 1200 Kiefern- „ „ Nadel-Knüppel, „ Nadel-Stock, Buchen-DurchforstungSwellen, Eichen-Wellen, Nadel-Wellen. Eichen- „ Nadel- Weichholz- „ ler H . .28 .56 itob 1. Sorte 25 ei Hch. Rain 22 roh 1. Sorte ot ti Hch. Rain U ,rob 1. Sorte - »6 2. Sorte Ä «i AR-m2 )rob 2. Socke U ei Hch. Ram brob 2. Sorte 60 Prima Limburger Käse, pr. Pfund 41 la Bollsaft. Schweizcrkäfe, pr. Pfund 95 Prima Kieler Sprotten, goldgelbe Waare, pr. Pfund 80 Lachshäringe pr. Stück 15 Bücklinge pr. Stück 8 Prima boll. Vollhäringe, pr. Stück 6 3i, offerirt 4/1 S. ElaoSer- Die Ilaschenbier-Handtung von Jean Weber empfiehlt Frankfurter Exporthier hell ä Flasche 23 dunkel ä Flasche 25 H Lagerbier & Flasche 20 $ 486 frei ins Haus geliefert.___ Holzversteigcrung in den: Steinbacher Gemeindewald. Kreitay den 15. Hebruar d. I. . » soll im Distrikt Helligenwald und Geseng LengkllOIbneS. nachver'^ichnetes Holz öffentlich ver- ffl beIiebteS Eichenstämme von 44 bis 60 Ctm. Flaschenbier Durchmesser, 4 bis 10 Mtr. lang, au§ dem Bürgerlichen Brauhaus Zell- 7,48 Fstm., Würzburg bringe in empfehlende Er- Eichenstämme von 15bis30Ctm. innerung, per Vi-Fl. 25 Vz Fl- Durchmesser, 3 bis 9 Mir. lang, 13 ; bei Abnahme mehrerer Flaschen 11,44 Fstm., für Wagner, frei in's Haus. 957 Nadelstämme von 15 bis 30 Etm. I Hochachtungsvoll Durchmesser, 8 bis 14 Mtr. lang, Grosse Darmstädter Silher-Lollerie des unter dem Protectorat Zr. König!. Hoheit des Grohhmogs von Hessen und bei Rhein stehenden Vereins des Landesverbandes der Kriegerkameradschasten „Hassia" in Darmstadt. 36,000 Mark Gewinne. — 60,000 ?oose. Für die am 31. März 1884 stattfindende Ziehung sind Loose — per Stück 1 Mark — zu haben in der Gxped. deS Gießener mente zum Ausgebot. , - . . Die Zusammenkunft ist jedesmal bei* Stckdt AllendOks ll. D. XOft. Morgens um 9 Uhr und zwar: am Mittwoch den 13. Febr. er., ersten Tage am EttmgShauierkops an Mttags 12 Uhr, der mittleren Schnelle , am zwecken . u pie chiesige Gemeindejagd in zwei am Hattenröder Vwmalweg unwert Nbtheilungen auf weitere 6 Jahre des Licher ^ssanzgartens. auf hiesigem Rathhaus öffentlich ver- Lrch, aur 8. Februar 18 . pachtet werden. Großherzogl. Burgermeisterer ^rch. I Bedingungen werden in dem 952________ Walz._____________, I Versteigerungstermin bekannt geinacht. Mendorf a. d. Lda, 25. Jan. 1884. Gr. Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lda. 963 Bieber. köpf. Steinbach, den 8. Februar 1884. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. 935 Nicolaus.__ Montag den 11. d. Mts., Vormittags 91/» Uhr, werden auf dem Gemeindehaus zu Wiese« zwei Lchweine gegen Baarzahlung versteigert. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Geißler, Einladung zum Abonnkmrnt aus -' » eine Nummer von je 12Seiten Deutsches Familienbuch. ein Heft von je 24 Seiten » größt Folio. 32, Jahrgang. größt Folio- Preis vierteljährlich MK. 1.95. Preis pro Heft 30 Pfennig. Die »Jllustrirte Welt" erweist sich auch in ihrem neuesten Jahrgang von einer sich stets gleichbleibenden Reichhaltigkeit und Vielseitigkeit, und ein Blick in die bis jetzt erschienenen Nummern genügt, um die allgemeine Beliebtheit dieses vortrefflich ausgestatteten Unterhaltungsblattes gerechtfertigt erscheinen zu lassen. Wir begegnen in ihnen auf jedem Gebiete der Unterhaltung und Belehrung anerkannt tüchtigen Namen, wir finden in ihnen spannende, gediegene Romane und Novellen, interessante Schilderungen aus der Länder- und Völkerkunde, vortreffliche Abhandlungen aus allen Gebieten des Lebens, erheiternde Humoresken, kurz, von jedem Genre etwas und stets Gediegenes, wie es sich zur Lektüre im Familienkreise eignet. Meisterhaft ausgeführt sind die Illustrationen, auf deren künstlerische Ausführung die Verlagshandlung ebenso großen Werth legt, wie auf eine elegante Ausstattung, die dem inneren Werth entspricht- Trotz der Fülle des Geborenen ist der Preis ein sehr billiger zu nennen, denn es kostet das umfangreiche Heft von 24 Seiten nur 30 Pfennig oder ein Vierteljahrs Abonnement auf 13 Wochen-Nummern nur Mk 1.95, (Wöchentlich also blos 15 Pfg.) Abonnements auf den neuen Jahrgang dieses schönen und billigen Familie njournals nehmen alle Buchhandlungen, alle Journal-Erpeditioncn und alle Postanstalten entgegen-___________________________ Wermietyungen. 946 Ein Logis mit großer Werkstätte sowie eine Werkstätte extra, letztere auch für Lagerraum geeignet, zu vermiethen. ___I. Schmücker. 941 Ter zweite Stock meines Hauses zu vermiethen, 5 Zimmer, Küche u. Zubehör, auf sogleich oder später zu beziehen- _ ______Lahnstraße 5. 940 Kleine Familienwohnung zu ver- miethen- Hch. 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Mts. stattfindenden Ball in einen ruuSkirten Ball zu erweitern und bittet die verehrlichen Mitglieder des Vereins, diese Idee zur Belebung des Fastnachtsballes durch recht zahlreiches Erscheinen in Maske zu unterstützen- Selbstverständlich sind die Ballbesucher nicht verpflichtet, maskirt zu erscheinen. Diejenigen, welche eine Aufführung (Quadrille, komische Aufführung :c.) ZU veranstalten beabsichtigen, werden gebeten, hiervon dem Comite schriftlich, durch Einlage in den Briefkasten des Clubs, baldigst Mittbeilung zu machen, damit dasselbe in der Lage ist, das Programm für den Abend zeitig auf- stellen zu können. Gießen, den 8. Februar 1884. 934 Oas Comite» Kriegerverein Eichen. flenera(=Vrr|"ammluiig Donnerstag den 1£. Februar 1884, Abends 8 Uhr, im Vereins-Local (Cafe Schwinn). TageS-Ordnung: Geschäftsbericht des Cassirers und des Schriftführers. Vorsiandswahl. 933 Volksbildungs-Verein. 12. l. Mts, Abends 8 Uhr, bei Herrn PH. Schwinn (Cafö Klein): Vortrag des Herrn Reallehrer.Dr. Schwabe über Hans Sachs als dramatischer Dichter Zu recht zahlreichem Besuch lädt ein 960 Der Vorstand. Miiiifi. Facta Kaufmännische Formulare aller Art werden elegant and rasch bei billigsten Preisen angefertigt. | Br [ffi Verlag ite 942 Ein braves älteres Dienstmädchen I 961 Ein Dienstmädchen vom Lande gesucht.Lahnstraße 5. > sucht Frau Dietz, Metzger. I Bäuerischer Gesangverein- Samstag den Ä3. Februar, Abends 8 Uhr, im Cafe Leib. Theatralische Abendunterhattung und Gesangs- Concert, nachdem Tanz. Karten ä 1 sind bei den Vereinsmitgliedern zu haben. 929_•Der Vorstand. schwerem Leiden Die trauernden Hinterbliebenen. vom ille Theilnahme bitten ! e n, den 9. Februar 1884. Gestern Abend lOVi Uhr unser geliebter Gatte und Vater ie Beerdigung findet statt: Montag Nachmittag Hause (Schillsrstraße 9) aus. Casseler Vferdeloose ä 3 Mk, Darmstädter „ ä 2 „ Butzbacher Nietzmarktloose älM. Für Wicderverkäufer hoher Rabatt. 956 Carl Lehrmund. 950 Mehrere Mädchen von auswärts mit guten Zeugnissen als Hausmädchen und Köchinnen suchen Stellung durch Vermiethfrau Bärrn, Wallthorstr- 13^ 943 Ein Lehrling gesucht von H. Schwan, Gelbgießen Vermischte Anzeigen. 944 Ein braves Dienstmädchen wird bis zum 1- Avril zu miethen gesucht von Friedrich Georg, Handelsgärtner. 931 Für mein Galanterie- und Spiel- waaren-Geschäft suche ich, möglichst bald einzutreten, ein gebildetes junges Mädchen aIS Berkäuferin Dasselbe müßte zeitweise als Stütze meiner Frau un Hauswesen fungiren und im Nähen und Bügeln erfahren sein. —Wetzl ar._______C. Goedeckeweyer. Sonntag den 10. Februar: von 4 Uhr an: 954 Concert im Chausseehaus. 925 Ein unoerheiratheter, herrschaft- licher Gärtner sucht zum 1. März l. I. Stellung; derselbe ift in allen Zweigen der Gärtnerei erfahren. Beste langjährige Zeugnisse stehen ihm zur Seite. Offerten unter H. W. 12 befördert Ferd. Schnitzler, Wetzlar. F. G. F. » Montag: Felilhftue. *r. ß I. j S -g-S- Sv = d « * twS 'M tX)g 2 Die Nr. 19 enthält: Ellernbruch. (Fortsetzung.) Erzählung von Hans Warring — Ein Knalleffekt. Bild von C- M- Seyppel. — Todesstrafe oder lebenslängliches Zuchthaus? (Schluß. • Nach persönlichen Erfahrungen beantwortet von H. Spengler, Strafanstaltsgeistlicher. — Ein russisches Jägervolk. — Dem Abbruch verfallen. Von Stephan Waetzoldt. Mit zwei ; llustrationen. — Tie alten Inschriften des heiligen Landes. Mit Illustration. — Am Familientische: Der „weiße" Elefant. — Schlechte Aussichten. — Der Mäusethurm- — Gesundheitsrath. — In unserer Spielecke. Mit zwei i l l u st r i r t c n B e i l ü g e n: Bilder aus Kanada. Mit zwei Abbildungen. Reparaturen! Herren- und Damen - Kleider werden gut geflickt und gereinigt bei 544 J. Kuhl, Steinstraße 50. Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 2 Blätter und 1 Beilage. Sure-«: e- Unin Mignihlost' W lwd a' die Musste unb wirb w genommen n> hier noch m weitere W Das P Sipg-n iw Da der Reich! M das Wo fertig werben ist auch noch nerstag den 3 desselben erleb Handlungen sck Wir l< die Raubmord Schenk'S ist ji geschäst gesolg beutel mit 80 Dai meinberatf) t Ausnahme-8 Ministerprast Älapregeln, i Amihliederü bejdM An rathe zur Sp Petition zu n bung stnben j bet DurcM roai fid) scho Wien Besthri Vorlage einst Unterhaus ei zu paffender Vorlage zu 1 melcher der r Ä Nordea m der Deput den drohte. Malen alle men, aber die Nötigen im das sranM Admirals muh und hah . Für E 7 Ereignist h btt $arI Nt »oni 5 bttnb N tiniae C e1 d ^eNbtt au, «orton fei, A d«r 3, N« tagte A, tn^9» bte J C.S*