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Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohr, Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hl-ei l. Gdretslladung. Nachdem wider den Musketier Heinrich Zimmer der Leibkompagnie 2. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments (Großherzog) Nr. 116, geboren am 19. Februar 1863 zu Villingen, Kreis Gießen, der förmliche Desertionsproceß eröffnet worden ist, wird derselbe hiermit aufgesordert, sich sofort bei seinem Truppentheil zu gestellen, spätestens aber in dem auf Samstag den 28. Februar 1883, Vormittags ö Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin zu erscheinen, widrigenfalls die wider ihn eingeleitete Untersuchung geschlossen, er in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt und in eine Geldbuße von Einhundert und Fünfzig bis Dreitausend Mark verurtheilt werden wird. Darmstadt, den 6. November 1884. Großherzogliches Gericht der Großherzoglich Hessischen (25.) Division. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Zalires nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1- April des- Betreffend. Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Drenst auf Gruno von Schulzeugnissen. Bekanntmachung. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige^ Vesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1. Das Gesuch ist beider unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Grotzherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Ausenthaltsort hat. selben wahres zu erbringen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenjormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adrefie angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszengniß; d. ein EittwilliguttgS- Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen c. ein Unbescholtenheitszengnis;, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligung^-» Attest die Erklärung der Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reisezeugniffe für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen 1. Ord., sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-Ordnung (L Theil der Wehr-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) ausgestellt fein müssen. der §§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatz-Ord. verwiesen. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Gros. Von unserer Kriegsmarine. MU der Schöpfung des deutschen Re ches wurde auch ein Faktor der deutschen Machsintfaltung m'S Leben gerufen, den srüh-r Deutschland kaum kannte und nur In den ranzigsten Anfängen besaß. Dieser jugendliche Faktor für die Entfaltung deutscher Macht und Ansehens ist bekanntlich unsere Kriegsmarine und es vrrlohnt fich ber Müde, einmal darauf htnzuw tfen, was dieselbe schon In den letzten 12 Jahren, denn früher kann man von ihrer Existenz nicht gut reden, geleistet hat. Wir thun dies hauptsächlich deßhslb, weil offenbar rn ü den deutsche Volkskreisen die Belehrung über die Thätigkeit der Kriegsmarine in FrtedenSzeiten eine noch recht ungenügende ist. Schon ein Blick auf die Machtstellung aller übrigen Großstaaten, die auch alle Seemächte sind, lehrt, daß Deutschland nicht ohne Flotte ble'ben konnte, wenn es nicht in verschiedenen völkerrechtsichen Fragen eine lach rliche Rolle spielen wollte, unsere Kriegsmarine bient also neben der Verthetdigung der e nhcimischeu Küsten auch fortwährend dazu, allen fremden Nationen, wögen es nun neidische Engländer oder Portugiesen oder chinesische Seeräuber und raudlusttge Häuptlinge ferner Zonen sein, zu zeigen, daß deutsche Kriegsschiffe bereit sind, für Deutschlands Ehre und die Rechte seiner Reichsangehörtgen etnzutreten. Es haben sich nun aber auch eine ganze Anzahl Fälle ereignet, wo das Eingreifen deutscher KrtegSsch ffe zur Ebre der deutschen Flagge nicht nur nöthig, sondern auch erfolgreich war. Das erste Mal geschah dteS im Jahre 1872, wo die Ankunft einiger unserer Kriegsschiffe vor Sabanrlla in Columbien sogleich zur Befriedigung der Ansprüche einer Brr oa co O ce uj WMf - x’B □hl rtK (1)0 QQ ? viuiJ oosoouejj ■T" ■ |M l""ö I ■■ I o Ico AI. JKettsechrsstlt Tapezier Kaplansgaffe empfiehlt zu billigen Preisen: Fertige Sophas, Betten, Bett- Vorlagen, Stühle und Spiegel in allen Größen. Alte Sophas und Matratzen werden in und außer dem Hause angefertigt. .7325 Wir versenden franco und incl. Emballage gegen Nachnahme: 1 Postkiste Brutto 10 Pfund enthaltend: H100 Stück ächte, große und fette arzer Kümmelkäse vorzüglich im Geschmack für 3.60 1 Postkiste enthaltend: 8 PfuBd deiieaten Sahnenkäse in Stanioloerpackung für JL 3.60 Versandt-Comptoir der Harzer Käse-Fabrik 5252 zu Wernigerode a. Harz. empfiehlt 7329 Iff» JBiann, Lindenplatz. 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